Randstad Professional Holding GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Uwe Herre seit 9.12.2024 | Prokura |
Hans Christian Bauer seit 9.12.2024 | Prokura |
Cornelia Kriegisch seit 9.12.2024 | Prokura |
Claire Louise Barnes seit 21.6.2024 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Randstad Group Germany B.V. | 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Monster Worldwide Deutschland GmbHEschbornJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Geschäftstätigkeit der Gesellschaft Die Monster Worldwide Deutschland GmbH (MWD) mit Sitz in Eschborn ist eine Tochtergesellschaft der Randstad Group Germany B.V., Amsterdam, Niederlande. Das Hauptgeschäft besteht darin, Arbeitssuchende mit Unternehmen zu verbinden, die nach Talenten suchen. Dies geschah über eine Jobbörse. Die Abrechnung erfolgt für unsere Kunden auf Basis eines monatlichen Abonnementservices oder auf Grundlage der tatsächlichen Lieferleistung der Kandidaten. Die MWD hat mit Wirkung zum 1. September 2024 ihre werbende Geschäftstätigkeit eingestellt. Aus diesem Grund erfolgt die Aufstellung des Abschlusses unter Abkehr von der Annahme der Unternehmensfortführung. Für die Hintergründe und Einzelheiten wird auf den Abschnitt "Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung" sowie den "Prognosebericht" verweisen. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland hat sich im Jahr 2023 nach dem hohen Wachstum im Vorjahr wieder etwas weniger positiv entwickelt; das Bruttoinlands-produkt hat sich preis- und kalenderbereinigt um 0,1 % vermindert (2022 +1,9 %). 1 Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft, gemessen am Index ifo Geschäftsklima Deutschland, hat sich über das Jahr 2023 von 90,1 im Januar auf 86,4 im Dezember verschlechtert. 2 Laut Winterprognose der Europäischen Kommission wird sich die negative Entwicklung im Jahr 2023 im Geschäftsjahr 2024 ins Positive wandeln, da sie für das Gesamtjahr 2024 mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 0,3 % rechnet. Die oben beschriebene Entwicklung im Jahr 2023 und auch im Jahr 2024 hatte jedoch nur begrenzte Auswirkungen auf das Geschäft von MWD. Der Fachkräftemangel in Deutschland stellt eine große Herausforderung für die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt dar. Es handelt sich um ein komplexes Phänomen, das durch den demografischen Wandel, den technologischen Wandel und die Globalisierung beeinflusst wird. Die Auswirkungen sind branchenübergreifend spürbar und erfordern ein umfassendes und koordiniertes Vorgehen aller Beteiligten. Experten gehen davon aus, dass der Bedarf an Fachkräften insbesondere in technologieintensiven Berufen und der Pflege weiter steigen wird. Auch die Gewinnung und Integration von Fachkräften aus dem Ausland wird immer wichtiger.
1 Statistisches Bundesamt, Volkswirtschaftliche
Gesamtrechnungen, Bruttoinlandsprodukt ab 1970, 4.
Vierteljahr 2023, erschienen am 30. Januar 2024, Stand
Januar 2024
Der Mangel und die Zuwanderung von Arbeitskräften sind Chancen für MWD, da Unternehmen zunehmend auf (globale) spezialisierte Partner zurückgreifen werden. Finanzielle Leistungsindikatoren Wichtige interne Kontrollparameter sind Auftragseingang, Umsatz, Kostenbasis (Personalaufwand, Abschreibung, sonstige betriebliche Aufwendungen und Zinsaufwand), durchschnittlicher Umsatz pro Mitarbeiter, operatives EBITA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen und ohne Kosten für Restrukturierung) und operatives EBITA im Verhältnis zum Umsatz. Die Kennzahlen haben sich wie folgt entwickelt:
Die im Lagebericht des Vorjahres getroffenen Prognosen konnten im Wesentlichen erreicht werden. Lediglich der Rückgang des operativen EBITA fiel aufgrund nicht kalkulierter Einmalaufwendungen und unerwartet hohen Intercompany-Managementgebühren höher als erwartet aus. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 standen durchschnittlich 61 (Vorjahr: 71) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in einem aktiven Arbeitsverhältnis mit der MWD. Die durchschnittliche Fluktuation bei den Mitarbeitern lag bei -14 % (Vorjahr: -28 %). Ertragslage Im Geschäftsjahr 2023 hat die MWD einen Umsatz von € 19,4 Mio. (Vorjahr: € 26,0 Mio.) erwirtschaftet. Der Umsatz liegt um € 6,6 Mio. bzw. -25 % unter dem Vorjahr. Der Auftragseingang ging auf € 21,4 Mio. zurück (Vorjahr: € 26,0 Mio.). Der Auftragseingang lag um € 12,7 Mio. unter unseren initial budgetierten Erwartungen und der Umsatz lag um € 9,2 Mio. unter unserer Planung, bedingt durch die langsamer als ursprünglich geplante Umstellung der Kundenverträge, die wirtschaftlichen Aussichten und deutlich niedriger als erwartete Umsätze mit unseren Agency Partnern. Der Personalaufwand in Höhe von € 4,8 Mio. (Vorjahr: € 6,0 Mio.) entfällt vollständig auf unser Stammpersonal von durchschnittlich 61 Mitarbeitern (Vorjahr: 71 Mitarbeiter). Der Rückgang des Personalaufwandes resultiert im Wesentlichen aus dem Rückgang der Mitarbeiterzahl. Im abgelaufenen Jahr gaben wir € 9,1 Mio. für Marketingkosten (Vorjahr: € 11,0 Mio.) und € 10,3 Mio. für Managementgebühren (Vorjahr: € 12,3 Mio.) aus. Im Geschäftsjahr wurde ein Verlust vor Ergebnisabführung in Höhe von € 9,1 Mio. erwirtschaftet (Vorjahr: € 5,7 Mio.). Die Gesellschaft hat mit der Gesellschafterin Randstad Group Germany B.V. mit Sitz in Amsterdam, Niederlande, eingetragen in der Nederlands-Duitse Handelskamer (vormals: Kamer van Koophandel) unter der Nummer 30055485, am 6. Dezember 2022 einen Ergebnisabführungsvertrag abgeschlossen. Die Zustimmung der Gesellschafter erfolgte am 16. Dezember 2022. Die Eintragung im Handelsregister erfolgte am 30. Dezember 2022. Ferner fielen Reorganisationsaufwendungen in Höhe von € 2,3 Mio. (Vorjahr: € 3,9 Mio.) an. Insgesamt beurteilt das Management die Entwicklung der Ertragslage als nicht gut, die geplanten Umsätze konnten nicht erreicht werden. Gleichzeitig wurden im Geschäftsjahr Maßnahmen zur Kostensenkung umgesetzt. Der Fokus im Jahr 2024 wird auf der Wiedererlangung der Vertriebsleistung und der Steigerung der Profitabilität liegen. Vermögens- und Finanzlage Das Sachanlagevermögen hat sich im Vergleich zum Vorjahr um € 0,1 Mio. aufgrund der Abschreibungen des Geschäftsjahres verringert. Das Umlaufvermögen liegt mit € 18,2 Mio. über dem Vorjahr von € 8,4 Mio. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind in diesem Jahr um € 0,3 Mio. gestiegen. Darüber hinaus stiegen die Forderungen gegen verbundene Unternehmen um € 9,1 Mio. auf € 15,5 Mio., bedingt durch die Forderung aus der Ergebnisabführung, welche die Jahre 2022 und 2023 betrifft. Aufgrund der in den Geschäftsjahren 2018 bis 2021 angefallenen Verluste wurde das Eigenkapital vollständig verbraucht und es entstand ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag im Vorjahr (TEUR 587). Ferner hat die Gesellschafterin gemäß Gesellschafterbeschluss vom 6. Dezember 2023 beschlossen, eine Einlage in Höhe von TEUR 10.000 als andere Zuzahlung in die Kapitalrücklage zu leisten, um den zum 31. Dezember 2022 bestehenden nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von TEUR 587 auszugleichen. Die Einzahlung erfolgte am 7. Dezember 2023. Ferner haben sich auf der Passivseite die sonstigen Rückstellungen im Vergleich zum Vorjahr von € 1,3 Mio. um € 0,6 Mio. auf € 1,9 Mio. erhöht. Der Zugang resultiert im Wesentlichen aus der Rückstellung für Restrukturierung in Höhe von € 0,8 Mio. Die Verbindlichkeiten hingegen sind von € 7,6 Mio. auf € 6,8 Mio. verringert, im Wesentlichen bedingt durch den Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um € 0,5 Mio. Der Rückgang steht im Zusammenhang mit der veränderten Cash-Pool-Position und der daraus resultierenden Verbindlichkeit in Höhe von € 5,2 Mio. (Vorjahr: € 5,7 Mio.). Die sonstigen Verbindlichkeiten verringerten sich, von € 0,4 Mio. um € 0,3 Mio. auf € 0,1 Mio. da nach einer Umsatzsteuerverbindlichkeit im Vorjahr im Berichtsjahr nun eine Umsatzsteuerforderung innerhalb der Sonstigen Vermögensgegenstände ausgewiesen wird. Der operative Cashflow beträgt € -9,1 Mio. und resultiert im Wesentlichen aus dem Rückgang der Umsatzerlöse. Die Cashflows aus der Investitions- und Finanzierungstätigkeit sind unwesentlich. Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung Risiken für die künftige Entwicklung der MWD bestehen in einer Abschwächung des Wirtschaftswachstums sowie der starken Abhängigkeit von Großkunden, so dass wirtschaftliche Probleme bei diesen zu einem Rückgang der Nachfrage führen können. Sofern finanzielle Schwierigkeiten bei unseren Großkunden eintreten, können sich Ausfallrisiken bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ergeben. MWD sieht Chancen im Bereich Pay-for-Performance, da wir einer der ersten Anbieter auf dem deutschen Markt sind und wir sehen, dass sich der allgemeine Markt in diese Richtung bewegt. Der Arbeitskräftemangel wird die Nachfrage in der Personalvermittlungsbranche erhöhen. Gleichzeitig stieg aufgrund der verstärkten Homeoffice-Struktur die Bereitschaft der Arbeitnehmer an, den Arbeitsplatz zu wechseln, was zu mehr Bewegungen auf dem Arbeitsmarkt führte. Diese beiden Entwicklungen erhöhen insgesamt die Nachfrage nach Produkten der MWD und stellen potenzielle Chancen dar. Aktuell ist die Risikolage geprägt durch Ukraine-Konflikt und sich daraus ergebende Auswirkungen auf die Wirtschaft und Lieferketten, sowie der resultierenden Energiekrise. Wir haben und werden die Entwicklung laufend beobachten, analysieren und ggf. mit Maßnahmen auf ein verändertes Geschäftsumfeld reagieren. Wir haben für potenzielle Risiken der Geschäftsentwicklung Frühwarnindikatoren definiert, die im Rahmen der laufenden operativen Prozesse überwacht werden und soweit notwendig zur Einleitung von Gegenmaßnahmen führen. Die festgelegten Frühwarnindikatoren betreffen unter anderen betriebsspezifische KPIs wie Gross Profit und Operational Profit, regelmäßige Kundengespräche sowie Bonitätskennzahlen zur Überwachung der Zahlungsfähigkeit. Der Geschäftsleitung sind keine Anhaltspunkte bekannt, die gegen die Bereitschaft der Gesellschafterin sprechen würden, auch zukünftig die Gesellschaft finanziell zu unterstützen oder die Einbindung in das zentrale Cash-Pooling aufzukündigen. Die Risiken aus Finanzinstrumenten werden als gering eingestuft. Die MWD hat historisch keine wesentlichen Ausfälle bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zu verzeichnen. Überfällige Forderungen werden wertberichtigt. Des Weiteren liegen Wechselkurseffekte nur in unwesentlicher Höhe vor. Darüber hinaus sind die Anteile an verbundenen Unternehmen (Malaysia und Thailand) bereits vollständig abgeschrieben, sodass das Risiko einer Wertminderung diesbezüglich ausgeschlossen werden kann. Das Risiko der Nichterfüllung der Verlustausgleichsforderung gegen die Gesellschafterin Randstad B.V., Amsterdam, Niederlande, wird ebenfalls ausgeschlossen. Die per 1. September 2024 durchgeführte Vermögensübertragung hat keine Auswirkungen auf den bestehenden Ergebnisabführungsvertrag. Unter Würdigung oben genannter Risiken und Chancen stellt sich die Gesamtrisikoposition der MWD als überschaubar dar. Zur Beurteilung der Fortführungsprognose verweisen wir auf die nachfolgende Sektion des Prognoseberichts sowie die Sektion "Bilanzierung und Bewertung" im Anhang. Prognosebericht Das im vierten Quartal 2023 erstellte ursprüngliche Budget für das Jahr 2024 wurde mit stärkerem Fokus auf Rentabilität und Umsatzwachstum umgesetzt. Für das Jahr 2024 hatten wir ursprünglich eine Steigerung des Auftragseingangs um 28 %, eine Umsatzsteigerung um 24 % und einen Rückgang unserer Kostenbasis um 23 % geplant. Die durchschnittliche Anzahl an Mitarbeiter im Jahr 2024 wurde prognostiziert mit 52, was zu einem durchschnittlichen Umsatz pro Mitarbeiter von +51 % führen sollte. Für das operative EBITA wurde ein Rückgang um € 2,6 Mio. bzw. 11 % prognostiziert. Nach 8 Monaten im Jahr 2024 ist die Realisierung des Budgets noch weit entfernt, der tatsächliche Umsatz ist im Vergleich zum Jahr 2023 um 34 % gesunken. Die verlangsamte deutsche Wirtschaft und die enttäuschenden Leistungsergebnisse unserer Pay-for-Performance-Produkte sind die Hauptgründe. Einige große Kunden haben sich zudem entschieden, Monster nicht weiter zu beauftragen anstatt ihr Budget wie ursprünglich geplant bei uns zu erhöhen. Unsere Kosten konnten wir in den ersten 8 Monaten hingegen wie geplant um 24 % senken. Zudem fand im Juli 2024 eine weitere Umstrukturierung des Vertriebs statt, bei der weitere 9 Vertriebsmitarbeiter aus der Organisation ausgeschieden sind. Im Juli 2024 gründeten die Randstad Group BV, Niederlande, und Apollo Global Management Inc., USA, ein Joint Venture, das die Monster-Organisation mit der CareerBuilder LLC, USA, vereint. Dieses Joint Venture wurde am 16. September 2024 abgeschlossen. Als Ergebnis dieser Transaktion wurden zum 1. September 2024 fast alle Vermögenswerte und Schulden der Gesellschaft auf ein neu gegründetes deutsches Unternehmen, die Monster Worldwide Germany GmbH, übertragen. Die Gesellschaft hat die bestehenden Bankkonten einschließlich der Guthaben, die aus der Verlustübernahme resultierenden Forderungen und die Cash-Pool-Teilnahme mit der Randstad Finance GmbH, Schweiz, als Cash-Pool- Führerin, behalten. Die Vermögensübertragung umfasst alle Geschäftsaktivitäten, Kunden, Lieferantenverträge und Mitarbeiter, sodass die Gesellschaft nach der Übertragung die werbende Geschäftstätigkeit eingestellt hat. Dies führt dazu, dass der Abschluss unter Abkehr von der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt wurde. Aufgrund der Einstellung der werbenden Geschäftstätigkeit ergeben sich weiterhin nur noch unwesentliche Auswirkungen auf die Gewinn- und Verlustrechnung nach der Übertragung. Infolgedessen wird die Prognose für 2024 nicht erfüllt und es werden die Ist-Werte zum Zeitpunkt der Vermögensübertragung in der nachfolgenden Tabelle dargestellt:
Eschborn, den 12. November 2024 Claire Barnes, Geschäftsführerin Bilanz für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnug für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine Angaben und Erläuterungen zum Jahresabschluss Die Gesellschaft ist unter der Firma Monster Worldwide Deutschland GmbH (MWD) mit Sitz in Eschborn im Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt am Main unter der Handelsregisternummer HRB 81046 eingetragen. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2023 ist nach den gesetzlichen Vorschriften der §§ 242 ff. und §§ 264 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB) und den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgt aufgrund der Aufgabe der werbenden Geschäftstätigkeit per 1. September 2024 unter Abkehr von der Annahme der Unternehmensfortführung. Wir verweisen diesbezüglich auch auf die Angaben im Lagebericht und auf den Abschnitt Bilanzierung und Bewertung sowie den Nachtragsbericht im Anhang. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Größenabhängige Erleichterungen bei der Aufstellung des Anhangs werden teilweise in Anspruch genommen. Seit dem 6. Dezember 2022 besteht ein Ergebnisabführungsvertrag mit der Randstad Group Germany, B.V., Amsterdam. Dieser gilt seit der Eintragung im Handelsregister am 30. Dezember 2022. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, teilweise im Anhang aufgeführt. 2. Bilanzierung und Bewertung Für die Aufstellung des Jahresabschlusses werden aufgrund der Abkehr von der Annahme der Unternehmensfortführung die bisherigen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden grundsätzlich durchbrochen. Die Bewertung erfolgt gem. IDW RS HFA 17 grundsätzlich zu Zeitwerten, insofern diese die fortgeführten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten nicht überschreiten. Aufgrund des Übergangs von Vermögensgegenständen und Schulden zu Buchwerten stellen diese Werte den bestmöglichen Indikator zur Ermittlung der Zeitwerte dar, wodurch sich letztlich keine betragsmäßigen Auswirkungen auf die bilanzierten Werte der jeweiligen Posten zum 31. Dezember 2023 ergeben. Die nachfolgenden Ausführungen stellen somit nach wie vor zutreffend die angewendeten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden dar. Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer ermittelt. Im Jahr des Zugangs des Vermögensgegenstands werden die Abschreibungen darauf zeitanteilig erfasst. Selbständig nutzbare und abnutzbare bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis maximal EUR 800,00 werden im Anschaffungsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Dabei werden die Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von mehr als EUR 250,00 in ein besonderes Verzeichnis aufgenommen. Anteile und Ausleihungen an verbundene Unternehmen sind zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Umrechnung der auf ausländische Währungen lautenden Beträge erfolgt zum Kurs des Anschaffungstages. Bei voraussichtlich dauernder, sowie bei nur vorrübergehender Wertminderung der Anschaffungskosten werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Die Abschreibungsdauer materieller und immaterieller Vermögensgegenstände bemisst sich wie folgt:
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit ihren Anschaffungskosten, abzüglich angemessener Einzelwertberichtigungen, angesetzt. Liquide Mittel werden zum Nennwert bewertet. Die Pensionsrückstellungen werden versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln Heubeck 2018 G) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ("Projected-Unit-Credit") ermittelt. Bei der gutachterlichen Berechnung zum 31. Dezember 2023 wurde ein Rechnungszins nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Jahren gemäß RückAbzinsV von 1,82 % und ein Rententrend von 2,20 % berücksichtigt. Der Rechnungszins, der sich als Durschnitt auf Basis der letzten sieben Jahre ergibt, beträgt 1,75 %. Es wurde von dem Wahlrecht gem. § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht, wonach für den Gesamtbestand der Pensionsverpflichtungen der durchschnittliche Marktzinssatz, bezogen auf eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren verwendet wurde. Die Bewertung des Deckungsvermögens erfolgt zu dem von der Versicherung bestätigten Aktivwert der Rückdeckungsversicherung. Der Aktivwert wird wegen des Fehlens von Marktpreisen und allgemein anerkannten Bewertungsmodellen gemäß § 255 Abs. 4 Satz 3 HGB mit den fortgeführten Anschaffungskosten in Form des von der Versicherung bestätigten Aktivwerts der Rückdeckungsversicherung ausgewiesen. Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bzw. dem Verpflichtungsüberhang angesetzt, um ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden, soweit notwendig, bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrages bzw. des Verpflichtungsüberhangs entsprechend berücksichtigt. Der Ansatz der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag. Auf fremde Währung lautende Forderungen und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger werden am Abschlussstichtag zum Stichtagskurs (Devisenkassamittelkurs) umgerechnet. Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften werden unter dem Posten "Sonstige betriebliche Erträge" und "Sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen. 3. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung 3.1. Erläuterungen zur Bilanz Bezüglich der Zusammensetzung und der Entwicklung des Anlagevermögens und der Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres 2023 wird auf den beigefügten Anlagenspiegel verwiesen. Die Gesellschaften in Thailand und Malaysia befinden sich aktuell in der Liquidation und führen keine Geschäftstätigkeit mehr aus. Die Beteiligungsbuchwerte an diesen Gesellschaften wurden in Vorjahren bereits vollständig abgeschrieben und als Abgänge im Anlagenspiegel gezeigt. Weitere Anteile an verbundenen Unternehmen bestehen nicht. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten wie im Vorjahr keine Beträge mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beinhalten Forderungen aus dem Leistungsverkehr der Gesellschaft. Der Bestand an risikobehafteten Forderungen, welche einzelwertberichtigt wurden, betrug zum Geschäftsjahresende TEUR 7 (Vorjahr: TEUR 10). Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 15.510 (Vorjahr: TEUR 6.416) resultieren aus Leistungen gegenüber Konzerngesellschaften von TEUR 557 (Vorjahr: TEUR 738) und Forderungen aus der Verlustübernahme gegen die Gesellschafterin, Randstad Group Germany B.V., Amsterdam, Niederlande, von TEUR 14.953 (Vorjahr: TEUR 5.678). Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten eine Umsatzsteuerforderung von TEUR 96 (Vorjahr: Sonstige Verbindlichkeit in Höhe von TEUR 330). Das durch Bareinlage dotierte Stammkapital beträgt unverändert EUR 25.564,59 (DM 50.000,00). Ferner hat die Gesellschafterin gemäß Gesellschafterbeschluss vom 6. Dezember 2023 beschlossen, eine Einlage in Höhe von TEUR 10.000 als andere Zuzahlung in die Kapitalrücklage zu leisten, um den zum 31. Dezember 2022 bestehenden nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von TEUR 587 auszugleichen. Die Einzahlung erfolgte am 7. Dezember 2023, was zu einem Eigenkapital von TEUR 9.413 führte. Die Gesellschaft hat mit der Gesellschafterin Randstad Group Germany B.V. mit Sitz in Amsterdam, Niederlande, eingetragen in der Nederlands-Duitse Handelskamer (vormals: Kamer van Koophandel) unter der Nummer 30055485, am 6. Dezember 2022 einen Ergebnisabführungsvertrag abgeschlossen. Die Zustimmung der Gesellschafter erfolgte am 16. Dezember 2022. Die Eintragung im Handelsregister erfolgte am 30. Dezember 2022. Der Verpflichtungswert der Pensionsrückstellungen beträgt TEUR 245 (Vorjahr: TEUR 263). Der gemäß § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB zum 31. Dezember 2023 anzugebende Unterschiedsbetrag zwischen dem Verpflichtungswert, ermittelt mit dem durchschnittlichen Markzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre und dem Verpflichtungswert ermittelt mit dem durchschnittlichen Markzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre, beträgt TEUR 18 (Vorjahr: TEUR 12). Dieser Betrag ist nicht abführungsgesperrt. Der Ausweis der Pensionsrückstellungen erfolgt nach Saldierung der Verpflichtung mit dem Aktivwert der Forderungen aus der Rückdeckungsversicherung. Die Rückdeckungsversicherung ist infolge Verpfändung an die Begünstigten dem Zugriff der Gläubiger entzogen und dient ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen. Im Jahr 2023 beträgt der Aktivwert der verrechneten Rückdeckungsversicherung, zum Zeitwert bewertet, TEUR 97 (Vorjahr: TEUR 104). Dieser Wert stellt die fortgeführten Anschaffungskosten der Rückdeckungsversicherung dar. Insofern besteht keine Ausschüttungssperre gemäß § 268 Abs. 8 Satz 3 HGB. Daraus ergibt sich in der Bilanz ein Nettoausweis der Rückstellung von TEUR 148 (Vorjahr: TEUR 160). Ferner wurden ein verpflichtungsseitiger Zinsaufwand in Höhe von TEUR 4 mit Zinsaufwendungen aus dem Deckungsvermögen in Höhe von TEUR 9 in Summe ausgewiesen. Der Zinsaufwand aus Pensionen des Vorjahres in Höhe von TEUR 4 wurde mit Zinserträgen des Vorjahres in Höhe von TEUR 7 im Vorjahr saldiert ausgewiesen. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten zum Bilanzstichtag im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Marketingrechnungen (TEUR 649, Vorjahr: TEUR 761), Restrukturierung (TEUR 773, Vorjahr: TEUR 0) und Provisionen (TEUR 213, Vorjahr: TEUR 282). Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen mit TEUR 1.231 (Vorjahr: TEUR 1.301) auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und mit TEUR 5.188 (Vorjahr: TEUR 5.680) auf sonstige Verbindlichkeiten, die im Wesentlichen aus Cash-Pool gegenüber der Randstad Finance GmbH, Zürich, Schweiz, resultieren. Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 107 (Vorjahr: TEUR 436) beinhalten Verbindlichkeiten im Personalbereich in Höhe von TEUR 58 (Vorjahr: TEUR 45). Der passive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Einnahmen aus Verträgen über die Bereitstellung von Leistungen im Internet-Karriereportal von Monster Worldwide Deutschland GmbH, die sich auf Zeiträume nach dem Abschlussstichtag beziehen. Der wesentliche Teil der in diesem Posten abgegrenzten Verträge hat eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. Der Rückgang auf TEUR 431 (Vorjahr: TEUR 467) resultiert aus der Umstellung von einem Vertriebsabonnementmodell hin zu einem leistungsstärkeren Abrechnungsverkaufsmodell. 3.2. Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse werden hauptsächlich in Deutschland erzielt. Nennenswerte Umsatzerlöse aus Auslandsgeschäften wurden nicht erzielt. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 83 (Vorjahr: TEUR 118). Erträge mit periodenfremdem Charakter lagen analog zum Vorjahr nur in unwesentlicher Höhe vor. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen (in TEUR):
Aufwendungen mit periodenfremdem Charakter lagen analog zum Vorjahr nur in unwesentlicher Höhe vor. 4. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31. Dezember 2023 beliefen sich die sonstigen finanziellen Verpflichtungen auf TEUR 216 (Vorjahr: TEUR 165), wovon TEUR 85 (Vorjahr: TEUR 128) binnen eines Jahres fällig sind. Die Miet- und Leasingverträge betreffen Gebäude und den Fuhrpark. In allen Fällen handelt es sich um sog. Operating-Lease Verträge, die zu keiner Bilanzierung der Objekte bei der Gesellschaft führen. Der Vorteil dieser Verträge liegt in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden könnten, wozu es derzeit keine Anzeichen gibt. Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft ist in den Cash-Pool unter Führung der Randstad Finance GmbH, Zürich, Schweiz, eingebunden und haftet hieraus gesamtschuldnerisch für eventuelle Verbindlichkeiten, die bei der Cash-Pool-Führerin gegenüber der Commerzbank AG aus diesem Vertrag bestehen. Zum 31. Dezember 2023 ergab sich hieraus keine Haftung. Die Eintrittswahrscheinlichkeit der gesamtschuldnerischen Haftung wird als sehr gering angesehen, da der Randstad- Konzern über ausreichend Liquidität verfügt. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft ist bzw. war Muttergesellschaft für die im Anhang aufgeführten Unternehmen i. S. d. § 290 HGB, die damit auch verbundene Unternehmen i. S. d. § 271 Abs. 2 HGB sind. Die Monster Worldwide Deutschland GmbH ist zum 31. Dezember 2023 eine 100%ige Tochtergesellschaft der Randstad Group Germany B.V., Amsterdam. Deren oberste Muttergesellschaft ist die Randstad N.V., Diemen, Niederlande. Der Abschluss der Monster Worldwide Deutschland GmbH wird in den Konzernabschluss der Randstad N.V., Diemen, einbezogen, der den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen beinhaltet. Der Konzernabschluss wird bei der Handelskammer Amsterdam ("Kamer von Koophandel Amsterdam"), Niederlande, unter der Registernummer KvK 33216172 eingereicht. Er wird außerdem in deutscher Sprache im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Die Veröffentlichung des übersetzten, befreienden Konzernabschlusses im elektronischen Bundesanzeiger ist bisher nicht erfolgt. Die Monster Worldwide Deutschland GmbH ist gemäß §291 HGB von der Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses und eines Konzernlageberichts befreit, da sie und ihre Tochterunternehmen in den, nach den in der EU gültigen IFRS erstellten und geprüften Konzernabschluss der Randstad N.V. einbezogen wird. Der befreiende Konzernabschluss der Randstad N.V. wird in deutscher Sprache im elektronischen Bundesanzeiger unter der Randstad Deutschland GmbH & Co. KG veröffentlicht. Die Veröffentlichung ist bisher noch nicht erfolgt. Mitarbeiterzahl Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 61 Mitarbeiter (Vorjahr: 71), bei denen es sich vollständig um Angestellte handelt. Geschäftsführer der Gesellschaft Folgende Personen waren als Geschäftsführer bestellt Obbe Jort Wassenaar, Loenen aan de Vecht (Niederlande) (bis 21. Juli 2024) Scott Brian Gutz, Wellesley (Vereinigte Staaten von Amerika) (seit 14. April 2023; trat im September 2024 als Geschäftsführer zurück und die Eintragung im Handelsregister wurde angemeldet) Claire Barnes, Hook, Vereinigtes Königreich (seit 21. Juli 2024) Auf die Darstellung der Gesamtbezüge der Geschäftsführer wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Nachtragsbericht Im September 2024 unterzeichnete Randstad NV (Niederlande) eine Joint- Venture-Vereinbarung mit Apollo Global Management Inc. (USA), die das Jobbörsengeschäft von Monster Worldwide und CareerBuilder zusammenführt. Infolgedessen hat Monster Worldwide Deutschland GmbH mit Wirkung zum 1. September 2024 eine Vereinbarung zur Vermögensübertragung abgeschlossen und den Großteil der Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten des Unternehmens an ein neu gegründetes deutsches Unternehmen, Monster Worldwide Germany GmbH, verkauft. Dieses letztgenannte Unternehmen ist vollständig im Besitz der Monster Worldwide International Holding BV in den Niederlanden, über die Randstad letztlich das Monster-Geschäft in das Joint- Venture einbringen wird. Infolgedessen übt das Unternehmen Monster Worldwide Deutschland GmbH seine derzeitigen Geschäftstätigkeiten ab dem 1. September 2024 nicht mehr aus und tritt nicht mehr am Markt unter dem Namen Monster auf. Die Gesellschaft wird weiterhin existieren und es verbleiben neben Forderungen aus Verlustübernahme gegen die bisherige Gesellschafterin vor allem Intercompany Cash-Pool- Verbindlichkeiten gegenüber der Randstad Financial Services GmbH in der Gesellschaft. Die aktuelle Gesellschafterstruktur der Monster Worldwide Deutschland GmbH sowie das bestehende Ergebnisabführungsvertrag hat sich mit der Vermögensübertragung nicht geändert.
Eschborn, den 12. November 2024 Claire Barnes Anlagenspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Monster Worldwide Deutschland GmbH, Eschborn Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Monster Worldwide Deutschland GmbH, Eschborn, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Monster Worldwide Deutschland GmbH, Eschborn, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Hinweis zur Hervorhebung eines Sachverhalts Wir verweisen auf die Ausführungen zur Übertragung wesentlicher Vermögensgegenstände und Schulden und die damit verbundene Aufgabe der werbenden Tätigkeit der Gesellschaft in Abschnitt "Bilanzierung und Bewertung" des Anhangs und in Abschnitt "Prognosebericht" des Lageberichts, welche die darauf basierende Bilanzierung zu Zeitwerten aufgrund der Abkehr vom Rechnungslegungsgrundsatz der Fortführung der Unternehmenstätigkeit beschreiben. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht sind diesbezüglich nicht modifiziert. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur geordneten Aufgabe der werbenden Geschäftstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Übertragung von Vermögensgegenständen und Schulden und der Aufgabe der werbenden Tätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage der Abkehr vom Rechnungslegungsgrundsatz der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern der Fortführung der Unternehmenstätigkeit tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 12. November 2024 Deloitte
GmbH
Fabian Ebert, Wirtschaftsprüfer Johanna Klauser, Wirtschaftsprüferin |
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