Stammdaten

Register
Amtsgericht Fulda HRB 8216
Vorher
Blitz 21-211 GmbHHessen HoldCo GmbH
Eingetragen
27.7.2021
Branche
Managementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenBeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist sowohl die Verwaltung eigenen Vermögens als auch der Erwerb, die Verwaltung und die Veräußerung von Beteiligungen aller Art, insbesondere an anderen Gesellschaften, im eigenen Namen und für eigene Rechnung, sowie die Erbringung von Dienstleistungen an verbundene Unternehmen der Gesellschaft gegen Vergütung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Stevan Lutz
seit 11.4.2023
Geschäftsführer
Robert Lindner
seit 30.11.2022
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
CETP IV Hessen 2 S.à r.l.LUX
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
CETP IV Hessen 2 S.à r.l.
Luxembourg
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

CSS HoldCo GmbH

Künzell

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

KONZERNBILANZ zum 31. Dezember 2023

CSS HoldCo GmbH, Künzell

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 693.923,00 1.260.869,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 84.442.245,00 100.082.245,00
85.136.168,00 101.343.114,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 259.337,22 39.776,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.449.408,00 309.216,00
1.708.745,22 348.992,00
Summe Anlagevermögen 86.844.913,22 101.692.106,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 29.527,00 5.000,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.718.218,44 3.372.311,17
2. sonstige Vermögensgegenstände 2.512.686,51 1.221.269,35
7.230.904,95 4.593.580,52
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.658.541,83 8.340.951,99
Summe Umlaufvermögen 10.918.973,78 12.939.532,51
C. Rechnungsabgrenzungsposten 371.914,20 276.516,61
D. Aktive latente Steuern 3.012.796,00 3.114.627,00
101.148.597,20 118.022.782,12

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 88.812.250,00 88.792.250,00
III. Verlustvortrag 16.999.416,10 3.417.108,84
IV. Jahresfehlbetrag 14.331.117,59 13.582.307,26
Summe Eigenkapital 57.506.716,31 71.817.833,90
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 0,00 983.436,13
2. sonstige Rückstellungen 3.137.601,00 2.953.291,42
3.137.601,00 3.936.727,55
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 36.000.000,00 36.572.036,50
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.634.953,74 1.734.873,76
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.288.622,51 2.697.234,86
38.923.576,25 41.004.145,12
D. Rechnungsabgrenzungsposten 1.580.703,64 1.264.075,55
101.148.597,20 118.022.782,12

KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

CSS HoldCo GmbH, Künzell

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro
1. Umsatzerlöse 38.874.674,66 32.943.621,69
2. Erhöhung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 24.527,00 0,00
3. sonstige betriebliche Erträge 1.468.518,77 674.870,45
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 1.869.542,31 1.735.745,40
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.565.039,52 667.842,77
3.434.581,83 2.403.588,17
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 19.610.591,97 16.053.780,69
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 3.827.560,23 3.021.372,55
- davon für Altersversorgung Euro 137.365,82 (Euro 124.544,33)
23.438.152,20 19.075.153,24
6. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 16.208.341,29 15.578.115,06
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 0,00 10.990,00
16.208.341,29 15.589.105,06
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 8.271.396,42 7.849.910,69
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 36.923,17 465,31
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 3.204.656,99 1.951.812,12
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 153.200,54 292.622,39
- davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern Euro 101.831,00 (Euro 35.373,00)
11. Ergebnis nach Steuern 14.305.685,67- 13.543.234,22-
12. sonstige Steuern 25.431,92 39.073,04
13. Jahresfehlbetrag 14.331.117,59 13.582.307,26

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2023

1. Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss

Die CSS HoldCo GmbH mit Sitz in Künzell (Danziger Straße 4, 36093 Künzell, Amtsgericht Fulda, HRB 8216) ist als Mutterunternehmen gemäß § 290 HGB zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 verpflichtet, einen Konzernabschluss und einen Konzernlagebericht aufzustellen.

Der Konzernabschluss wurde in Übereinstimmung mit den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter der Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aufgestellt.

Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

2. Angaben zum Konsolidierungskreis, Konzernanteilsbesitz und Konsolidierungsmethoden

In den Konzernabschluss wurden das Mutterunternehmen CSS HoldCo GmbH sowie alle Tochterunternehmen (Konzernanteilsbesitz 100%) - CSS BidCo GmbH, CSS AG sowie evidanza GmbH - im Wege der Vollkonsolidierung einbezogen.

Der Hauptsitz der CSS HoldCo GmbH, der CSS BidCo GmbH und der CSS AG befindet sich in Künzell bei Fulda, der Sitz der evidanza GmbH in Salching.

Die Kapitalkonsolidierung erfolgte nach der Neubewertungsmethode zum Erwerbszeitpunkt oder zum Stichtag des erstmaligen Einbezugs unter Fortschreibung der Unterschiedsbeträge aus der Erstkonsolidierung.

Bei der Schuldenkonsolidierung wurden Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen weggelassen.

Bei der Aufwand- und Ertragskonsolidierung wurden die Erträge zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen mit den auf sie entfallenden Aufwendungen verrechnet.

3. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Rechnungslegung der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen erfolgt nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Mutterunternehmens CSS HoldCo GmbH.

Die Vorjahreswerte beruhen auf dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022. Darin sind die Vorschriften zur Konzernrechnungslegung beachtet worden.

Alle vollkonsolidierten Unternehmen haben ihren Jahresabschluss zum Stichtag 31. Dezember 2023 aufgestellt.

Bei Aufstellung der Konzernbilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung linearer Abschreibungen bewertet. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer beträgt 3 bis 8 Jahre.

Sachanlagen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich linearer Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungssätze richten sich nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer und betragen für Mietereinbauten 20 Jahre, für andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 13 Jahre.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Anschaffungswert bis EUR 800 werden entsprechend den steuerlichen Regelungen im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben.

Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Herstellungskosten. Diese umfassen neben den Löhnen angemessene Teile der Kosten der allgemeinen Verwaltung.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bzw. zum beizulegenden Wert angesetzt. Auf Forderungen, die durch bestimmte Risiken gefährdet sind, werden angemessene Wertberichtigungen vorgenommen. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist durch eine ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Die Guthaben bei Kreditinstituten sowie der Kassenbestand sind zum Nennwert angesetzt.

Rechnungsabgrenzungsposten werden über die Laufzeit der zu Grunde liegenden Verträge linear aufgelöst.

Aktive latente Steuern wurden aufgrund von steuerlichen Verlustvorträgen in Höhe von TEUR 10.043 gebildet und betragen unter Zugrundelegung eines Steuersatzen von 30% zum Abschlussstichtag TEUR 3.013.

Rückstellungen sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt.

Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

4. Erläuterungen zur Konzernbilanz

4.1 Konzernanlagenspiegel zum 31. Dezember 2023

Die in den Jahren 2012 bis 2020 von der CSS AG entgeltlich erworbenen Geschäfts- oder Firmenwerte werden planmäßig über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 5 und 8 Jahren abgeschrieben, welche sich an dem Zeitraum orientiert, in dem die mit den erworbenen und verschmolzenen Gesellschaften übernommenen Kunden sukzessive auf eigene Produkte umgestellt werden.

Die sich im Rahmen der Kapitalkonsolidierung ergebenen Firmenwerte werden linear über die voraussichtliche Nutzung von 8 Jahren abgeschrieben. Erhöht haben sich die Firmenwerte um nachträgliche Anschaffungskosten. Die Korrekturspalte betrifft Kaufpreisminderungen.

Zur Entwicklung des Anlagevermögens vergleiche die Darstellung auf der folgenden Seite.

Konzernanlagenspiegel zum 31.12.2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Minderungen
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.134.595,20 63.731,25 0,00
2. Firmenwerte 117.221.540,99 876.292,71 1.530.852,71
119.356.136,19 940.023,96 1.530.852,71
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 48.118,00 261.956,15 0,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 432.478,55 1.831.642,11 0,00
480.596,55 2.093.598,26 0,00
Gesamtsumme 119.836.732,74 3.033.622,22 1.530.852,71
Anschaffungs- und Herstellungskosten
Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00 2.198.326,45
2. Firmenwerte 0,00 0,00 116.566.980,99
0,00 0,00 118.765.307,44
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 48.118,00 0,00 261.956,15
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 352.875,42 0,00 1.911.245,24
400.993,42 0,00 2.173.201,39
Gesamtsumme 400.993,42 0,00 120.938.508,83
Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 873.726,20 630.677,25 0,00 1.504.403,45
2. Firmenwerte 17.139.295,99 14.985.440,00 0,00 32.124.735,99
18.013.022,19 15.616.117,25 0,00 33.629.139,44
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 8.342,00 9.665,93 15.389,00 2.618,93
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 123.262,55 582.558,11 243.983,42 461.837,24
131.604,55 592.224,04 259.372,42 464.456,17
Gesamtsumme 18.144.626,74 16.208.341,29 259.372,42 34.093.595,61
Buchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 693.923,00 1.260.869,00
2. Firmenwerte 84.442.245,00 100.082.245,00
85.136.168,00 101.343.114,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 259.337,22 39.776,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.449.408,00 309.216,00
1.708.745,22 348.992,00
Gesamtsumme 86.844.913,22 101.692.106,00

4.2. Verbindlichkeitenspiegel

mit einer Restlaufzeit von
Bilanzposition der Verbindlichkeiten Gesamtbetrag bis zu 1 Jahr 2 bis 5 Jahren mehr als 5 Jahren
TEuro TEuro TEuro TEuro
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 36.000,0 0,0 0,0 36.000,0
(Vorjahr) (36.572,0) (572,0) (0,0) (36.000,0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.635,0 1.635,0 0,0 0,0
(Vorjahr) (1.734,9) (1.734,9) (0,0) (0,0)
Sonstige Verbindlichkeiten 1.288,6 975,8 312,8 0,00
(Vorjahr) (2.697,2) (2.296,2) (401,0) (0,0)
- davon aus Steuern TEUR 689,9 (Vorjahr TEUR 634,7)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit TEUR 0,0 (Vorjahr TEUR 2,5)
(Vorjahr) 38.923,6 (41.004,1) 2.610,8 (4.603,1) 312,8 (401,0) 36.000,0 (36.000,0)

5. Sonstige Angaben

Bewertungseinheit nach § 254 HGB

Aufgrund wirtschaftlicher Sicherungsabsicht durch die Geschäftsführung wurde zur Begrenzung des Zinsänderungsrisikos bei bestehenden Kreditverbindlichkeiten in 2023 ein Zinsbegrenzungsgeschäft in Form eines Zins-Cap abgeschlossen. Das mit variablen Zinskonditionen ausgestattete Darlehen wurde durch das Derivat zu einem Teilbetrag von 20 Mio. EUR Nominalvolumen abgesichert. Das Zinsänderungsrisiko wurde in Höhe von 20 Mio. EUR für die Laufzeit bis 31.03.2026 auf den Höchstsatz (Cap-Rate 3,2 % p.a. zuzüglich eines Aufschlags -"Margin"- von 5,5 % p.a.) auf 8,7 % begrenzt. Der Marktwert des Zins-Cap zum 31.12.2023 beträgt TEUR 143,0. Er gibt den Gegenwert an, der erzielt würde, wenn das entsprechende Geschäfte losgelöst von dem Grundgeschäft am Stichtag aufgelöst würde. Bei dem abgeschlossenen Derivat wird der Marktwert auf Basis der MTM-Bewertung (mark-to-market) anhand eigener Modelle der kontrahierenden Bank bewertet.

Das derivative Finanzinstrument wird mit dem (Teil)Grundgeschäft zu einer Bewertungseinheit zusammengefasst. Die Abbildung erfolgte nach der Einfrierungsmethode. Die Effektivität des Sicherungsgeschäfts ist gegeben, da (Teil)Grund- und Sicherungsgeschäft hinsichtlich der wesentlichen Bedingungen (Referenzzinssatz 3-Monats Euribor und innerhalb der Laufzeit des Derivats) übereinstimmen (critical terms match).

In 2023 erhaltene Zahlungen von der kontrahierenden Bank (TEUR 59,2) wurden mit den Zinsaufwendungen für das Darlehen verrechnet.

Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte

Aus Kaufpreisanpassungsklauseln bestehen mögliche Verpflichtungen zur Zahlung von TEUR 4.500,0.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:

TEUR
Verpflichtungen aus Leasingverträgen 1.536,1
(hiervon innerhalb eines Jahres fällig) (803,8)
Verpflichtungen aus Gebäudemieten 18.722,6
(hiervon innerhalb eines Jahres fällig) (1.175,7)

Aufwendungen und Erträge von außerordentlicher Bedeutung

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Sachbezüge von TEUR 613,1 und Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen von TEUR 801,4.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten periodenfremde Aufwendungen von TEUR 822,2.

Beschäftigte Arbeitnehmer

Die Arbeitnehmer gliedern sich im Jahresdurchschnitt wie folgt auf:

2023
Angestellte 315
davon Vollzeit Beschäftigte 242
davon Teilzeit Beschäftigte 73
Summe 315

Mitglieder der Geschäftsführung

Im Geschäftsjahr 2023 waren für die CSS HoldCo GmbH folgende Geschäftsführer bestellt:

Herr Robert Lindner

Herr Stevan Lutz

Gesamtbezüge für die Mitglieder der Geschäftsführung

Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der gewährten Bezüge der Geschäftsführung und für frühere Mitglieder der Geschäftsführung verzichtet.

Gesamthonorar des Konzernabschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2023

Das Honorar für Abschlussprüferleistungen für alle in den Konzernabschluss einbezogene Unternehmen beträgt für das Geschäftsjahr 2023 TEUR 60.

Vorschlag für die Verwendung des Ergebnisses der CSS HoldCo GmbH

Die Geschäftsführung schlägt vor, das Ergebnis der CSS HoldCo GmbH auf neue Rechnung vorzutragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Künzell, 18. April 2024

CSS HoldCo GmbH

Robert Lindner

Stevan Lutz

Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2023

2023 2022
TEuro TEuro
1. Periodenergebnis (Konzernjahresfehlbetrag) -14.331 -13.582
2. +/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 16.208 15.578
3. +/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen -799 313
4. +/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge 113 36
5. -/+ Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -2.758 -1.291
6. +/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -1.191 -2.131
7. -/+ Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 131 0
8. +/- Zinsaufwendungen/Zinserträge 3.168 1.951
9. +/- Ertragsteueraufwand/-ertrag 51 258
10. -/+ Ertragsteuerzahlungen -83 -258
11. = Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 509 874
12. + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen Anlagevermögen/Sachanlagevermögen 11 0
13. - Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen/Sachanlagevermögen -1.503 -1.608
14. + Erhaltene Zinsen 37 0
15. - Zugänge zum Konsolidierungskreis 0 -5.932
16. = Cash- Flow aus der Investitionstätigkeit -1.455 -7.540
17. + Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen 20 0
18. + Einzahlungen aus der Aufnahme von (Finanz-)Krediten 0 6.285
19. - Auszahlungen aus der Tilgung von (Finanz-)Krediten -572 0
20. - Gezahlte Zinsen -3.185 -1.951
21. = Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit -3.737 4.334
22. Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds -4.683 -2.332
23. + Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 8.341 10.648
24. + Konsolidierungskreisbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 0 25
25. = Finanzmittelfonds am Ende der Periode 3.658 8.341

Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2023

Mutterunternehmen Konzerneigenkapital
Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Jahresfehlbetrag Eigenkapital
EUR Stand am 31.12.2022 25.000 88.792.250 -16.999.416 71.817.834 71.817.834
Ausgabe von Anteilen
Erwerb/Einziehung eigener Anteile
Gezahlte Dividenden
Änderungen des Konsolidierungskreises
Übrige Veränderungen 20.000 20.000 20.000
Jahresfehlbetrag -14.331.118 -14.331.118 -14.331.118
Stand am 31.12.2023 25.000 88.812.250 -31.330.534 57.506.716 57.506.716

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Die CSS HoldCo GmbH wurde am 05. Mai 2021 in München gegründet und am 27. Juli 2021 in das Handelsregister eingetragen. Der Sitz der Gesellschaft wurde am 29.12.2021 nach Künzell verlegt. Gegenstand des Unternehmens ist die Verwaltung eigenen Vermögens, insbesondere das der Tochtergesellschaft CSS BidCo GmbH und deren Tochtergesellschaften. Mit Vertrag vom 02. November 2021 erwarb die CSS BidCo GmbH 100 Prozent der Aktien der CSS AG mit Sitz in Künzell. Zum 01. Oktober 2022 erwarb die CSS BidCo GmbH 100 Prozent der Gesellschaftsanteile der evidanza GmbH mit Sitz in Straubing. In den vorliegenden Konzernabschluss wurden die Jahresabschlüsse der CSS HoldCo GmbH, der CSS BidCo GmbH, der CSS AG und der evidanza GmbH einbezogen. Die Angaben im nachfolgenden Lagebericht beziehen sich auf den Jahresabschluss der CSS AG und der evidanza GmbH zum 31.12.2023 sowie auf die Gewinn- und Verlustrechnungen vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023.

Mit Gesellschafterbeschluss vom 20. März 2023 wurde Herr Stevan Lutz zum Geschäftsführer der CSS HoldCo GmbH bestellt.

Die CSS AG (Organgesellschaft) hat am 30. März 2022 mit der CSS BidCo GmbH als Organträger einen Ergebnisabführungsvertrag mit wirtschaftlicher Wirkung ab Beginn des Geschäftsjahres 2022 auf unbestimmte Zeit abgeschlossen.

Die CSS AG ist ein 1984 gegründeter, unabhängiger Softwarehersteller und einer der marktführenden Spezialisten für Rechnungs-, Personalwesen- sowie Controlling-Software. Die CSS AG verfügt aktuell über einen Kundenstamm von rund 3.000 Kunden und erreicht über Partner insgesamt mehr als 13.500 Unternehmen im gehobenen Mittelstand sowie Organisationen, öffentliche Einrichtungen und internationale Konzerne. Auch Unternehmen mit komplexen Konzernstrukturen nutzen die hochintegrierte und moderne Software eGECKO. Vor allem die "Software aus einem Guss" verhalf der CSS AG auch im Jahr 2023 wieder zu zahlreichen Neukunden, die von den Vorteilen dieser Softwarekonzeption überzeugt sind und sich für eGECKO entschieden haben.

Die evidanza GmbH unterstützt mit Softwarelösungen in den Bereichen Business Intelligence (BI), Business Planning und Business Process Management Unternehmen dabei, Daten aus verschiedenen Quellen zu sammeln, zu integrieren und zu analysieren, um Trends, Muster und Zusammenhänge zu erkennen und die Führungskräfte bei der Entscheidungsfindung zu unterstützen. Damit ergänzt die evidanza GmbH das Produktportfolio ihres Schwesterunternehmens CSS AG ideal und bietet damit einen Mehrwert für bestehende und potentielle Kunden.

Wirtschaftsbericht

In den Konzernabschluss 2023 fließt der Jahresabschluss der evidanza GmbH erstmalig mit zwölf Monaten ein.

Die Umsatzerlöse sind im Konzern im Geschäftsjahr 2023 um 18,0% auf TEUR 38.875 gestiegen, die sonstigen betrieblichen Erträge erhöhten sich in 2023 um 117,6% auf TEUR 1.469 (2022: TEUR 675).

Die Aufwendungen für den Materialaufwand erhöhten sich um 42,9% auf TEUR 3.435 (2022: TEUR 2.404).

Der Personalaufwand des Konzerns ist um 22,9% auf TEUR 23.438 (2022: TEUR 19.075) angestiegen.

Die Abschreibungen im Konzern (im Wesentlichen Abschreibung Geschäfts- und Firmenwert) erhöhten sich um 4% auf TEUR 16.208 (2022: TEUR 15.589).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um 5,4% auf TEUR 8.271 gestiegen (2022: TEUR 7.850), die Zinsaufwendungen stiegen um 64,2% auf TEUR 3.204 (2022: TEUR 1.952).

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag reduzierten sich in 2023 um 47,6% auf TEUR 153 (2022: TEUR 293), sonstige Steuern sind um 35% mit TEUR 25 geringer als im Vorjahr (2022: TEUR 39) anzusetzen.

Der Jahresfehlbetrag des Konzerns zum 31.12.2023 wurde mit TEUR 14.331 und damit um 5,5% höher als im Vorjahr (2022: TEUR 13.582) festgestellt.

Bei der Konzernvermögenlage sind die relativ hohen bilanzierten Firmenwerte in Höhe von TEUR 84.442 (2022: TEUR 100.082), entsprechend 83,5 % der Bilanzsumme (31.12.2022: 84,8%) hervorzuheben. Diese im Rahmen der Kapitalkonsolidierung entstandenen Firmenwerte werden über acht Jahre linear abgeschrieben, was auch in 2023 zu einer entsprechend hohen Belastung der Ertragslage geführt hat.

Finanziert ist dies neben dem Eigenkapital in Höhe von TEUR 57.507 (2022: TEUR 71.818) durch langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 36.000 (31.12.2022: TEUR 36.000), die im November 2029 in einer Summe zu tilgen sein werden.

Die Gesellschaft war auch im Geschäftsjahr 2023 jederzeit in der Lage, ihren entsprechenden finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.

Mitarbeiter

Die CSS HoldCo GmbH beschäftigte am Jahresende 2023 keine eigenen Mitarbeiter. Die CSS BidCo GmbH beschäftigte am Jahresende 2023 zwei Mitarbeiter, die CSS AG 305 und die evidanza GmbH 23 Vollzeit- und Teilzeitmitarbeiter.

Risikobericht

Als Komplettanbieter ist die CSS AG seit vielen Jahren mit dem Produkt eGECKO auf einem soliden Wachstumskurs, in dessen Verlauf sich Umsatz und Ertrag kontinuierlich positiv entwickelt haben und die Marktposition gleichzeitig ständig ausgebaut werden konnte.

Der Ausfall von Forderungen kann sowohl betragsmäßig als auch als Klumpenrisiko vernachlässigt werden, da kein Kunde einen Umsatzanteil von 3-4 % des Gesamtumsatzes überschreitet. Darüber hinaus sind alle wesentlichen Forderungen bei COFACE gegen Ausfall versichert und werden einem permanenten Monitoring unterzogen.

Risiken bezüglich einer negativen Entwicklung verschiedener Branchen oder Märkte können von der CSS AG durch einen breiten Marktzugang in zahlreiche Branchen und Nischenmärkte sehr gering gehalten werden. Regelmäßig kompensieren aufstrebende Branchen durch erhöhte Nachfrage etwaige Schwächephasen anderer Branchen, sodass das Marktvolumen der CSS AG im Ergebnis ständig weiterwachsen konnte und kann.

Das Produkt eGECKO läuft seit seiner Erstellung und Freigabe für den Vertrieb stabil und ohne erwähnenswerte Fehler und hat sich am Markt fest etabliert. Die Anwendungen laufen performant und werden von unseren Kunden zuverlässig eingesetzt. Die Funktionalität und Bedienerfreundlichkeit der eGECKO Produktpalette wird permanent weiterentwickelt und in all seinen Facetten optimiert. Zusätzlich wird das Produktportfolio durch neue Module ergänzt und ausgebaut.

Die CSS AG hat zur Vermeidung von Sicherheitsrisiken kontinuierlich in die interne Sicherheit investiert. Dies geht von permanenter Fortbildung der verantwortlichen Mitarbeiter über spezielle Sicherheitssoftware bis hin zu Zugangssperren sowie der permanenten Förderung der Tätigkeit des Datenschutzbeauftragten. CSS legt Wert auf höchstmögliche Qualität der Software und unterzieht die Software eGECKO einer regelmäßigen Zertifizierung durch eine renommierte Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und die Informationstechnische Servicestelle der gesetzlichen Krankenversicherung.

Die aktive Marktbeobachtung und Marktbearbeitung ist für uns ein wesentlicher Teil der Produktstrategie, um sicherzustellen, dass für jedes neuentwickelte Produkt vor Fertigstellung bereits ein potentieller Kundenkreis existiert. Darüber hinaus hat die CSS AG und die evidanza GmbH zur weiteren Absicherung von Risiken sowohl eine Produkthaftpflichtversicherung als auch eine D&O-Versicherung für die leitenden Mitarbeiter, die Vorstände und die Mitglieder des Aufsichtsrates abgeschlossen.

Für die kommenden Jahre wird gemäß der mittelfristigen Unternehmensplanung die Transformation des Lizenzmodells auf Subscription weitergeführt. Aus den bereits getätigten Lizenzumsätzen der Vergangenheit werden auch weiterhin jährliche Steigerungen der Wartungserlöse erwartet. Ebenso fungiert der Bereich Dienstleistungen als ein weiterer Wachstumstreiber des Unternehmens. Hierzu tragen permanent verbesserte Beratungsleistungen und die Unterstützung der Organisation der Prozesse beim Kunden sowie die von der CSS AG getätigten Investitionen in neues, hochqualifiziertes Personal bei.

Darüber hinaus wurde die Unternehmens- und Führungsstruktur der CSS AG im Hinblick auf den Wachstumskurs des Unternehmens regelmäßig überprüft und angepasst. Die Leiter der operativen Bereiche der CSS AG treffen sich regelmäßig mit dem Vorstand zur Besprechung aller wesentlichen Geschäftsvorfälle und zur Abstimmung weiterer aktuell relevanter Themengebiete. Neben einer Priorisierung der erforderlichen Maßnahmen wird hierdurch auch der Informationsfluss über die jeweiligen Bereichsgrenzen hinweg gefördert.

Auswirkungen der aktuellen wirtschaftlichen Krisen in 2023

Die CSS AG hat zu Beginn der Corona-Epidemie den überwiegenden Teil der Mitarbeiter konsequent ins Home-Office verlagert. Die Maßnahmen konnten zum Jahresende 2022 im Einklang mit den gesetzlichen Vorgaben aufgehoben werden und haben das aktuelle Geschäftsjahr nicht mehr beeinflusst.

Das Geschäftsmodell der CSS-Gruppe ist generell als robust zu bewerten, Klumpenrisiken in Bezug auf Kunden oder Branchen bestehen nicht. Dennoch kann auch ein Unternehmen mit breit gefächertem Umsatzpotential und Risikoprofil von einer schweren Wirtschaftskrise hart getroffen werden. Die CSS-Gruppe konnte bisher unbeeinträchtigt die Corona-Krise bewältigen. Jedoch haben Ukraine-Krieg, Energie-Krise und Unterbrechung der Lieferketten im Geschäftsjahr 2023 die neuen Auftragsabschlüsse verzögert.

Positiv ist zu registrieren, dass nahezu alle Kunden Beratungs- und Schulungsangebote in Form von Online-Angeboten weiterhin gut angenommen haben und der Consulting-Bereich seine ambitionierten Planziele erreichen konnte.

Prognosebericht

Gesamtwirtschaftlich ist die deutsche Wirtschaft nach einem Jahrzehnt stetigen Wachstums durch die Corona-Pandemie seit 2020 in eine Rezession mit stark steigender Inflation und rückläufigem Bruttoinlandsprodukt geraten. Verstärkt durch den Ukraine-Krieg verbunden mit einer Energiekriese und weltweit unterbrochenen Lieferketten hat sich das wirtschaftliche Klima weltweit stark abgekühlt.

Die Corona-Pandemie hat den digitalen Wandel stark beschleunigt. Gerade auch im Bereich der kaufmännischen Softwarelösungen gewinnen abteilungsübergreifende automatisierte digitale Workflows auf einer Datenbasis zunehmend an Bedeutung und eröffnen der CSS AG mit der integrierten Softwarelösung eGECKO neue Einsatzmöglichkeiten und Märkte. CSS trägt der technischen Weiterentwicklung mit verstärktem Fokus auf cloudbasierte Softwarelösungen und Erweiterung der individualisierten Web-Anwendungen Rechnung.

Mit den Softwarelösungen zur Unternehmensplanung stellt die evidanza GmbH eine ideale Ergänzung zu der kaufmännischen Softwarelösung eGECKO der CSS AG dar. Hieraus ergeben sich mittelfristig Erlöspotentiale durch den Verkauf der Business Intelligence-Software der evidanza GmbH im Kundenkreis der CSS AG und den Verkauf der kaufmännischen Softwarelösungen der CSS AG im evidanza-Kundenumfeld.

Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir bei der CSS AG und bei der evidanza GmbH leicht verbesserte Umsätze und ein leicht verbessertes Ergebnis. Trotz der verbesserten Ergebnisse der Einzelgesellschaften kann im Konzern aufgrund der Abschreibungen kein positives Ergebnis erwartet werden.

Zweigniederlassungsbericht

Der Hauptsitz der CSS HoldCo GmbH, der CSS BidCo GmbH und der CSS AG befindet sich in Künzell bei Fulda, der Sitz der evidanza GmbH in Straubing. Daneben bestanden in 2023 Geschäftsstellen der CSS AG in Hamburg, Berlin, Düsseldorf, Dresden (bis 31.01.2023), Lampertheim, Villingen-Schwenningen, Landsberg und München (bis 31.10.2023).

Wir versichern, dass im Lagebericht nach bestem Wissen der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt wird, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird und dass die wesentlichen Chancen und Risiken beschrieben sind.

 

Künzell, den 18. April 2024

CSS HoldCo GmbH

Geschäftsführung

Robert Lindner

Stevan Lutz

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die CSS HoldCo GmbH, Künzell

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der CSS HoldCo GmbH, Künzell, - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023 und der Konzerngewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der CSS HoldCo GmbH, Künzell, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2023 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Die Konzernabschlussprüfung ist gleichwohl ihrem Wesen nach keine Unterschlagungsprüfung, d.h. sie ist nicht primär darauf ausgerichtet, Untreuehandlungen, Unterschlagungen oder ähnliche Sachverhalte aufzudecken. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Konzernabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, 30. April 2024

Hanseatische Mittelstands Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Dr. H.-W. Kortmann, Wirtschaftsprüfer

gez. S. Fischer, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss wurde auf der Gesellschafterversammlung vom 7. Mai 2024 festgestellt.

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