Stammdaten

Register
Amtsgericht Dresden HRB 30958
Vorher
Lithoglas Holding GmbH
Eingetragen
13.12.2010
Branche
Veredlung und Bearbeitung von FlachglasHerstellung, Veredlung und Bearbeitung von sonstigem Glas einschließlich technischen GlaswarenHerstellung von Glasfasern und Waren daraus
Gegenstand
Forschung und Entwicklung, Lizensierung, Produktion und Vermarktung von Verfahren, Produkten und Dienstleistungen im Bereich Mikrostrukturierung glasartiger Schichten für Halbleiter und Oberflächenbeschichtung sowie das Halten und Verwalten von Beteiligungen an Unternehmen und Gesellschaften, die im vorgenannten Geschäftsbereich tätig sind.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Simon Maus
seit 4.6.2013
Prokura
Ulli Dr. Hansen
seit 23.2.2012
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

MSG Lithoglas GmbH

Dresden

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Bilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 2.241.473,82 1.992.306,65
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.050.432,57 1.637.860,65
II. Sachanlagen 191.041,25 354.446,00
B. Umlaufvermögen 417.260,34 604.009,40
I. Vorräte 180.729,31 200.634,04
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 182.676,36 264.312,25
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 53.854,67 139.063,11
C. Rechnungsabgrenzungsposten 981,16 5.740,99
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 142.738,15  
Aktiva 2.802.453,47 2.602.057,04

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 0,00 631.006,80
I. Gezeichnetes Kapital 73.987,00 73.987,00
II. Kapitalrücklage 7.845.560,57 7.845.560,57
III. Verlustvortrag 7.288.540,77 6.989.478,12
IV. Jahresfehlbetrag 773.744,95 299.062,65
V. nicht gedeckter Fehlbetrag 142.738,15  
B. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen 62.256,00 144.671,00
C. Rückstellungen 69.384,25 37.501,64
D. Verbindlichkeiten 2.670.813,22 1.788.877,60
Passiva 2.802.453,47 2.602.057,04

Anhang für das Geschäftsjahr 2022

I.  Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft hat als kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 (1) HGB ihren Jahresabschluss unter Beachtung der §§ 242 ff. HGB sowie der sie ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften gemäß §§ 264 ff. HGB und des GmbH-Gesetzes aufzustellen und gemäß der §§ 325 ff. HGB offenzulegen.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurde von den größenabhängigen Erleichterungen der §§ 266, 274a, 276, 288 HGB teilweise Gebrauch gemacht.

Die Gesellschaft mit Sitz in Dresden ist im Handelsregister des Amtsgerichts Dresden unter der Nummer HRB 30958 eingetragen.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, werden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und "Davon-Vermerke" in diesem Anhang gemacht.

II.  Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde ungeachtet der bilanziellen Überschuldung unter der Annahme des Grundsatzes der Unternehmensfortführung (§ 252 (1) Nr. 2 HGB) aufgestellt. Dem nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von T€ 143 stehen Rangrücktritte auf Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 2.245 gegenüber.

Bei der Gesellschaft handelt es sich um ein technologieorientiertes Unter­nehmen mit Produkten in der Markteinführungsphase. Die Planung weist mittelfristig hohe Aufwendungen für Produktentwicklung sowie Marketing/Vertrieb auf. Die Gesellschaft wird somit weiterhin auf die Zuführung von Eigenkapital oder eigenkapitalähnlichen Mitteln angewiesen sein.

Für die weitere Finanzierung der Gesellschaft wurden Anfang 2024 Gespräche mit einem der Gesellschafter geführt. Dieser hat bereits eine Erweiterung seiner stillen Beteiligung um T€ 100 ausgereicht. Weitere finanzielle Mittel hieraus wurden in Höhe von T€ 200 zur kurzfristigen Auszahlung zugesagt.

Des Weiteren wurde durch die Gesellschaft diesem Gesellschafter ein Vorschlag zur Weiterfinanzierung unterbreitet. Hierzu fand bereits ein Gespräch mit einer externen Beratungsfirma statt. Aufgrund des positiven Feedbacks ist der Gesellschafter in Vorbereitung einer entsprechenden Finanzierungsrunde mit einem Volumen von € 1 bis 2 Mio. Unter Vorbehalt eines Gremiumbeschlusses ist die Auszahlung einer ersten Tranche für Juni/Juli 2024 geplant.

Aufgrund der vorgenannten Sachverhalte geht die Geschäftsführung davon aus, dass die Fortführung der Gesellschaft für die nächsten Jahre überwiegend wahrscheinlich ist.

Diese dargelegten Ereignisse und Gegebenheiten deuten auf das Bestehen einer wesentlichen Unsicherheit hin, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko darstellt.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden blieben gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich unverändert.

Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Herstellungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, bewertet. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer beträgt acht Jahre. Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände in Entwicklung wurden zu Herstellungskosten abzüglich erhaltener Zuschüsse bewertet.

Auf Basis der gegebenen bzw. geplanten Ressourcen sowie der erwarteten Umsatzerlöse werden die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände als werthaltig angesehen.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, bewertet. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer beträgt drei Jahre.

Der aus der Verschmelzung der Lithoglas Holding GmbH und der MSG Lithoglas AG entstandene Unterschiedsbetrag wurde vollständig planmäßig über die voraussichtliche Nutzbarkeit des erworbenen Know-how von acht Jahren abgeschrieben.

Im Übrigen wurden die Buchwerte der erworbenen Gesellschaft fortgeführt.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten abzüglich der aufgelaufenen Abschreibungen bewertet.

Die Anschaffungskosten enthalten anteilige Anschaffungsnebenkosten und sind um Anschaffungskostenminderungen gekürzt.

Die geringwertigen Wirtschaftsgüter mit Einzelanschaffungskosten von bis zu € 250 werden in Übereinstimmung mit den steuerlichen Vorschriften im Anschaffungsjahr in voller Höhe als Betriebsausgaben abgesetzt.

Die geringwertigen Wirtschaftsgüter mit Einzelanschaffungskosten bis zu € 800 werden im Anschaffungsjahr sofort voll abgeschrieben.

Die Abschreibungen werden grundsätzlich nach der linearen Methode gerechnet.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind unter Beachtung des Niederstwertprinzipes zu Anschaffungskosten angesetzt.

Die Anschaffungskosten werden nach der Durchschnittswertmethode ermittelt.

Die unfertigen Erzeugnisse wurden mit Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzipes bewertet. Für nicht gängige Bestände sind angemessene Wertabschläge vorgenommen worden.

In die Herstellungskosten werden Materialkosten, Fertigungskosten, Sonderkosten der Fertigung, angemessene Teile der Materialgemeinkosten, Fertigungsgemeinkosten und der Wertverzehr des Anlagevermögens, sofern dieser durch die Fertigung veranlasst ist, einbezogen. Darüber hinaus wurden angemessene Teile der Kosten der allgemeinen Verwaltung berücksichtigt.

Zinsen wurden nicht berücksichtigt.

Der Ansatz der geleisteten Anzahlungen erfolgte mit dem Nennbetrag (ohne Umsatzsteuer).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten angesetzt.

Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.

Der Sonderposten wurde für Investitionszuschüsse (GRW-Mittel) und Investitionszulagen gebildet und wird entsprechend der Nutzungsdauer der bezuschussten Wirtschaftsgüter aufgelöst.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen sind für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe des Erfüllungsbetrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

III.  Erläuterungen zur Bilanz

Unter den Verbindlichkeiten werden Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von T€ 2.315 (Vj.: T€ 1.641) ausgewiesen.

III.1  Verbindlichkeiten

Von den Verbindlichkeiten haben T€ 356 (Vj.: T€ 148) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und T€ 2.315 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bis zu fünf Jahren.

IV.  Sonstige Angaben

Anzahl der Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr im Durchschnitt 9 (Vj.: 13) Mitarbeiter.

Dresden, 30. April 2024
MSG Lithoglas GmbH
-Geschäftsführung-

sonstige Berichtsbestandteile

 

Dresden, 30. April 2024

gez. Dr. Ulli Hansen


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 16.05.2024 festgestellt.

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