Harz Oxid GmbH
Selbe AdresseGewinnung von Kaolin und anderem kaolinhaltigen Ton und Lehm
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Prof. Paul seit 8.10.2018 | Geschäftsführer |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
Recylex Grundstücksverwaltungs GmbHAufgelöst | 100.00% |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Harz-Metall GmbHGoslarJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015Wirtschaftliche Entwicklung Maßgeblich für die wirtschaftliche Situation der Harz-Metall GmbH (HMG) sind die Entwicklung der Blei- und Zinknotierungen an der London Metal Exchange, da diese die Basis für die Preisfindung der bei der HMG produzierten Verkaufsprodukte darstellen, sowie die Entwicklung des Preises für den als Vorstoff angekauften Akkuschrott. Die Preise stiegen beim Blei von 1.574 EUR/t (Jahresdurchschnitt 2014) auf 1.609 EUR/t (Jahresdurchschnitt 2015) und beim Zink von 1.629 EUR/t auf 1.741 EUR/t. Trotzdem schloss die HMG das Geschäftsjahr mit einem Jahresfehlbetrag vor Ergebnisabführung von EUR 8,3 Mio. (Vorjahr: Jahresüberschuss EUR 2,4 Mio.) ab. Hierin enthalten sind außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von EUR 7,8 Mio. sowie die Verlustübernahme der Tochtergesellschaft C2P in Höhe von EUR 0,4 Mio. Im Geschäftsjahr wurden ein geplanter 5,5 Wochen dauernder und zum Jahresende ein einwöchiger ungeplanter Reparaturstillstand durchgeführt. Erstmalig wurde das Ergebnis aufgrund des in 2015 abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrages von der RECYLEX GmbH (RED) übernommen. Aus dem Bilanzgewinn aus Vorjahren erfolgte eine Ausschüttung in Höhe von EUR 20 Mio. an die RED. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) beträgt EUR 2,6 Mio. (Vorjahr: EUR 3,9 Mio.). Der Anteil des Materialaufwandes (ohne bezogene Leistungen) an den Umsatzerlösen einschließlich Bestandsveränderungen sank von 62,4 % auf 62,0 %. Planmäßige Abschreibungen auf das Anlagevermögen wurden mit EUR 1,6 Mio. (Vorjahr: EUR 1,5 Mio.) vorgenommen. Die bilanzielle Eigenkapitalquote zum Bilanzstichtag sank von 65,4 % auf 49,4 %. Aufgrund der Anwendung der Lifo-Methode bei der Bewertung der Vorräte ist die HMG bei erwartetem, mindestens gleichbleibendem Preisniveau keinem wesentlichen Bestandswertrisiko in diesem Bereich ausgesetzt. Die benötigten zinkhaltigen Vorstoffe waren aufgrund der vorhandenen Bestände und der erhaltenen Anlieferungen ausreichend vorhanden. Per 31. Dezember 2015 beschäftigte die HMG 84 Mitarbeiter. Im Vergleich zum Vorjahr ergibt sich eine Erhöhung des Personalbestands um einen Mitarbeiter. Die HMG investiert auch weiterhin in die Weiterbildung der Mitarbeiter, um mit Hilfe neuer Fertigungsmethoden die Herstellungskosten verringern und neueste Umweltstandards frühzeitig antizipieren zu können. Sondereffekte 2015 Der Jahresfehlbetrag der C2P Germany GmbH in Höhe von TEUR 436 (Vorjahr: TEUR 339) zum 31. Dezember 2015 wurde aufgrund des Ergebnisübernahmevertrages von der HMG übernommen. Des Weiteren ist das Jahresergebnis durch Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 126; Vorjahr: TEUR 292) beeinflusst. Der Beteiligungsbuchwert an der Recylex Grundstückverwaltungs GmbH wurde außerplanmäßig um TEUR 7.825 abgeschrieben. Das Jahresergebnis der Gesellschaft wurde aufgrund des in 2015 geschlossenen Ergebnisabführungsvertrages von der RED übernommen. An die RED wurde aus dem Bilanzgewinn aus Vorjahren eine Ausschüttung in Höhe von EUR 20 Mio. vorgenommen. Altlasten Das zur Begleichung der Aufwendungen aus Altlasten eingerichtete gemeinsame Konto wurde mit EUR 1,6 Mio. in Anspruch genommen, der Anteil der HMG betrug dabei EUR 0,5 Mio. Dem Konto wurden EUR 1,4 Mio. vereinbarungsgemäß zugeführt, der HMG-Anteil daran betrug EUR 0,47 Mio. Darüber hinaus decken weitere Rückstellungen potentielle Schäden ab, die derzeit über das durch das Gemeinschaftskonto abgedeckte Risiko hinausgehen. Die Rückstellungen sind so bemessen, dass die Aufwendungen einschließlich erwarteter Preissteigerungen für alle zurzeit bekannten Risiken berücksichtigt sind. Die Ergebnisbelastung für Altlasten im abgelaufenen Geschäftsjahr belief sich auf insgesamt EUR 0,8 Mio., in denen negative Effekte in Höhe von EUR 0,2 Mio. aus der Aufzinsung von Rückstellungen enthalten sind. Forschung und Entwicklung Der Schwerpunkt im Bereich Forschung und Entwicklung liegt weiterhin in der fach- und umweltgerechten Produktion der Schlacke aus dem Wälzbetrieb sowie in der Entwicklung von Verfahren, mit denen es möglich ist, die Kunststoffhalde gefahrlos zu sanieren und die Abfallstoffe aus dem Akkuschrottrecycling zu entsorgen. Ausblick sowie Risiken und Chancen der zukünftigen Entwicklung Für das Geschäftsjahr 2016 wird im Bleibereich aufgrund eines geringeren Beschaffungs-/Einsatzvolumens beim Akkuschrott ein negatives Ergebnis von ca. EUR 0,5 Mio. erwartet. Beim Zinkrecycling sieht die Planung ein deutlich positives Ergebnis vor. Die Versorgung mit Vorstoffen sowie der Absatz des Produktes sind für 2016 gesichert. Für die von der HMG an die Weser-Metall GmbH (WMG) gelieferten Mengen werden von der WMG für die HMG für Blei Preissicherungsgeschäfte (Hedging) abgeschlossen. Die Gesellschaft hat keine Kreditlinien in Anspruch genommen und finanziert sich ausschließlich aus dem operativen Geschäft. Wie der Finanzplan 2016 - basierend auf Produktionsplan und monatlicher Ergebnisrechnung - ausweist, wird die HMG die notwendigen Ausgaben aus eigenen Mitteln bestreiten können. Investitionen des Geschäftsjahres 2015 wurden durch ein Darlehen aus 2013 finanziert, das planmäßig zurückgeführt wird. Das Risiko von Forderungsausfällen ist bei den Produkten der Bleiarbeit nicht gegeben, da die Produkte an andere Konzerngesellschaften verkauft werden und hier keine Ausfallgründe bekannt sind. Devisentermingeschäfte werden von der Gesellschaft nicht durchgeführt. Die HMG ist in den für die deutschen Unternehmen bei der RED geführten Cash Pool eingebunden, der planmäßig auch zukünftig ausreichende liquide Mittel zur Finanzierung der Geschäftstätigkeit der deutschen Gesellschaften zur Verfügung stellen soll. Die Finanzierungsgespräche zur Erhöhung der Betriebsmittellinien wurden Ende 2016 positiv abgeschlossen, sodass der Gruppe zusätzliche Mittel zum Ende des Jahres, spätestens zu Beginn des Geschäftsjahres 2017 zur Verfügung stehen werden. Die Abhängigkeit der Gesellschaft von der Gewährung von gruppeninternem Eigen- und Fremdkapital ist aber weiterhin gegeben. Sollten die geplanten Ergebnisse nicht erzielt werden und sollte eine erhöhte Inanspruchnahme des Cash Pools durch die Gesellschaft notwendig werden, so ist der Fortbestand der Gesellschaft gefährdet bzw. von der Gewährung weiteren Eigen- oder Fremdkapitals durch externe Kapitalgeber an die RED abhängig. Nach dem Ende des Geschäftsjahrs 2015 kam es in der Gesellschaft zu keinen besonderen Ereignissen. Für die Gruppe konnten die Finanzierungsgespräche über die Erhöhung der Betriebsmittellinie sowie die Finanzierung von Investitionsprojekten positiv abgeschlossen werden. Ein erhöhtes Ausfallrisiko bei den Forderungen besteht nicht. Die Finanzierung im Rahmen des Cash Pools wird nicht zu einer Erhöhung der Fremdfinanzierungskosten führen. Die Geschäftsführung rechnet für 2016 bei Umsatzerlösen von rund EUR 48,3 Mio. mit einem positiven Jahresergebnis von ca. EUR 6,3 Mio. vor Steuern und Ergebnisabführung.
Goslar, 12. Dezember 2016 Die Geschäftsführung Bilanz zum 31. Dezember 2015Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2015
Anhang für das Geschäftsjahr 2015I. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der Harz-Metall GmbH (HMG) für das Geschäftsjahr 2015 wurde nach den handelsrechtlichen Vorschriften für große Kapitalgesellschaften und unter Beachtung der Regelungen des GmbHG aufgestellt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden auf der Grundlage ihrer Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten sind auf der Basis der steuerlichen Vorschriften ermittelt. Anlagegegenstände, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, werden entsprechend ihrer voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer (in Anlehnung an die steuerlichen AfA-Tabellen) planmäßig linear und degressiv abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter unter EUR 150 werden im Zugangsjahr vollständig abgeschrieben, geringwertige Anlagegüter zwischen EUR 150 und EUR 1.000 werden in einen Sammelposten aufgenommen und pro Jahr zu 20 % linear abgeschrieben. Die Anteile an verbundenen Unternehmen werden zu Anschaffungskosten abzgl. Abschreibungen bewertet. Das Vorratsvermögen (Rohstoffe, fertige und unfertige Erzeugnisse) wird unter Zugrundelegung der Lifo-Verbrauchsfolge (last in - first out) bewertet. Die Bewertung zu Marktpreisen würde mit TEUR 117 (Vorjahr: TEUR 227) zu einem höheren Vorratsbestand im Vergleich zur angewandten Lifo-Verbrauchsfolge führen. Die Bewertung der Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt nach gleitenden Durchschnittspreisen. Eine Gegenüberstellung mit den am Bilanzstichtag aktuellen Marktpreisen erfolgt nicht; jedoch erfolgt eine pauschale Abwertung in Höhe von 1,5 %. Bei den Einbau- und Ersatzteilen wird eine sogenannte Gängigkeitsbewertung durchgeführt, bei der durch das System anhand der Lagerdauer der Artikel Abschläge von 10-50 % durchgeführt werden. Der Bewertung der Vorräte werden Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. ein niedrigerer beizulegender Wert zugrunde gelegt. Die Herstellungskosten enthalten Material- und Fertigungseinzelkosten sowie aktivierungspflichtige Gemeinkosten und Abschreibungen, jedoch keine Zinsen für Fremdkapital. Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Fremdwährungsforderungen werden bei Einbuchung mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens bewertet. Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs gemäß § 256a HGB am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem niedrigeren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Der Abgrenzungsposten für aktivische latente Steuern (TEUR 1.710) wurde aufgrund des erstmalig für das Geschäftsjahr 2015 geltenden Ergebnisabführungsvertrages mit der RECLEX GmbH (nachfolgend RED) aufgelöst. Die Pensionsrückstellungen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen gemäß der Projected Unit Credit Method (PuC-Methode) berechnet. Dabei sind Lohn- und Gehaltssteigerungen mit 2,25 % p.a. und die jährliche Rentenanpassung mit 2,00 % entsprechend berücksichtigt. Als Rechnungszins wurde der durchschnittliche Marktzinssatz der letzten sieben Jahre verwendet (Bundesbankzins), der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Er beträgt 3,89 %. Es wurden die Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Effekte aus Zinssatzänderungen werden im Finanzergebnis ausgewiesen. Die Bewertung der Rückdeckungsversicherung erfolgt in Höhe des Deckungskapitals, sie wird mit den entsprechenden Pensionsverpflichtungen nach § 246 Absatz 2 HGB saldiert ausgewiesen. Zur Erfüllung von Verpflichtungen aus der Altersteilzeitvereinbarung wurden finanzielle Mittel in Form eines Bankkontos zur Insolvenzsicherung eröffnet. Sie sind dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen. Das Guthaben wird mit den jeweils zugrunde liegenden Verpflichtungen verrechnet. Ergibt sich ein Verpflichtungsüberhang, wird dieser unter den Rückstellungen erfasst. Übersteigt der Wert der Wertpapiere die Verpflichtungen, erfolgt der Ausweis als "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" auf der Aktivseite der Bilanz. Die Aufwendungen aus der Verringerung/Erträge aus der Erhöhung des Aktivwerts und der Zinsanteil der Zuführung zu den Rückstellungen werden im Finanzergebnis ausgewiesen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken aus schwebenden Geschäften sowie die ungewissen zukünftigen Verbindlichkeiten und sind in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die sonstigen Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit fristadäquaten Zinssätzen abgezinst, die von der Deutschen Bundesbank bekannt gegeben worden sind. Für die Abzinsung der sonstigen Rückstellungen betragen die Zinssätze für 2015 je nach Laufzeit zwischen 2,20 % und 3,89 %. Der Effekt aus der Änderung des Zinssatzes ist im Finanzergebnis ausgewiesen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden nicht abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen passiviert. Fremdwährungsverbindlichkeiten werden bei Einbuchung mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens bewertet. Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs gemäß § 256a HGB am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem höheren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. III. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2015 ist als Anlage zum Anhang beigefügt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Von den zum Bilanzstichtag ausgewiesenen sonstigen Vermögensgegenständen haben TEUR 2.182 (Vorjahr: TEUR 2.589) eine Restlaufzeit von über einem Jahr. 3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 2.285 (Vorjahr: TEUR 1.740) sowie Forderungen gegen die Gesellschafterin aus der Verlustübernahme in Höhe von TEUR 8.275 und aus dem laufenden Betriebsmittelkonto (Cash Pool) in Höhe von TEUR 1.121 (Vorjahr: TEUR 20.289) ausgewiesen. 4. Eigenkapital Das Gezeichnete Kapital betrifft das Stammkapital in Höhe von TEUR 5.125. Aus dem Bilanzgewinn wurde eine Gewinnausschüttung gemäß Gesellschafterbeschluss an die RECYLEX GmbH in Höhe von TEUR 20.000 vorgenommen. 5. Sonderposten zum Anlagevermögen Unter dem Sonderposten zum Anlagevermögen sind steuerrechtliche Wertberichtigungen zum Anlagevermögen gemäß § 6b EStG von TEUR 189 (Vorjahr: TEUR 194) ausgewiesen. Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens zum Anlagevermögen in Höhe von TEUR 5 (Vorjahr: TEUR 5) haben das Jahresergebnis positiv beeinflusst. 6. Rückstellungen Gemäß § 246 Absatz 2 Satz 2 HGB sind die steuerlichen Aktivwerte der Rückdeckungsversicherung, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbaren langfristig fälligen Verpflichtungen dienen, mit diesen Verpflichtungen verrechnet worden. Der Zeitwert in Höhe von TEUR 516 (Vorjahr: TEUR 440) entspricht dem steuerlichen Aktivwert und den Anschaffungskosten; er wird mit den jeweils zugrunde liegenden Verpflichtungen in Höhe von TEUR 5.792 (Vorjahr: TEUR 5.885) verrechnet. Ein steuerlicher Aktivwert der Insolvenzsicherung der Altersteilzeitverpflichtungen (TEUR 0; Vorjahr: TEUR 32) ist mit den entsprechenden Ansprüchen aus Altersteilzeit in Höhe von TEUR 38 (Vorjahr: TEUR 46) saldiert. Die Sonstigen Rückstellungen decken die Risiken der Rekultivierung der Altlasten/Deponien, Personalkosten, Restkosten der in den Vorjahren erfolgten Restrukturierungmaßnahmen, Entsorgungskosten für Abbruchmaterialien, ausstehende Lieferantenrechnungen sowie die Kosten für die Sanierung der Kunststoffhalde ab. Die für Umweltmaßnahmen gebildeten Rückstellungen betreffen die erwarteten Aufwendungen der nächsten fünf Jahre für Rekultivierungsmaßnahmen, wobei Preissteigerungen berücksichtigt werden. Die Höhe der Rückstellungen für Verpflichtungen aus Rekultivierungsmaßnahmen basiert auf von der Geschäftsführung eingeholten Umweltgutachten. 7. Verbindlichkeiten In den ausgewiesenen Verbindlichkeiten sind insgesamt TEUR 1.762 (Vorjahr: TEUR 2.969), davon TEUR 1.295 unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und TEUR 467 unter den sonstigen Verbindlichkeiten, mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr enthalten. Folglich bestehen insgesamt Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 6.597 (Vorjahr: TEUR 5.657) mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr, davon TEUR 3.944 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, TEUR 853 gegenüber verbundenen Unternehmen und TEUR 1.800 aus sonstigen Verbindlichkeiten. Außerdem sind in den Sonstigen Verbindlichkeiten TEUR 549 (Vorjahr: TEUR 61) Verbindlichkeiten aus Steuern enthalten. Gegenüber der Gesellschafterin bestehen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 2.035 (Vorjahr: TEUR 2.775), hiervon TEUR 1.295 mit einer Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren. 8. Latente Steuern Aktive latente Steuern (Vorjahr: TEUR 1.710) wurden aufgrund des erstmalig für das Geschäftsjahr 2015 geltenden Ergebnisabführungsvertrages mit der RED aufgelöst. 9. Haftungsverhältnisse, Angaben zu den nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften sowie Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen aus abgeschlossenen Leasing- und Mietverträgen: 2016: TEUR 167, 2017: TEUR 167, 2018: TEUR 157, 2019: TEUR 44, 2020: TEUR 15. Insgesamt folglich TEUR 550. In 2013 erfolgte ein Schuldbeitritt für Darlehen, welche die Gesellschafterin in Höhe von TEUR 6.400 aufgenommen hat. Zum Bilanzstichtag beträgt die Verpflichtung TEUR 3.520. Aufgrund bisher erfolgter planmäßiger Tilgung sowie mangels Anzeichen von zukünftig ausbleibenden Tilgungen durch die Gesellschafterin wird mit einer Inanspruchnahme aus dem Haftungsverhältnis nicht gerechnet. Es besteht eine gesamtschuldnerische Haftung der Gesellschaft in Höhe der von den RECYLEX-Gesellschaften in Anspruch genommenen Kreditlinie. Der Gesamtkreditbetrag in Höhe von TEUR 9.000 steht als Barkreditlinie bis zur Höhe von TEUR 7.000 und als Avalkreditlinie bis zur Höhe von TEUR 2.000 zur Verfügung. Die Kreditlinie kann von jeder RECYLEX-Gesellschaft selbstständig in Anspruch genommen werden, in der Summe jedoch nur bis zur Höhe des Kreditbetrages der Barkreditlinie sowie der Avalkreditlinie und insgesamt bis zur Höhe des Gesamtkreditbetrages. Die Inanspruchnahme der Barkreditlinie durch die RED beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 5.660; die Avalkreditlinie wurde in Höhe von TEUR 1.605 durch Weser-Metall GmbH, die HMG und die NORZINCO GmbH in Anspruch genommen. Weiterhin besteht eine gesamtschuldnerische Haftung der Gesellschaft für eine weitere Kreditlinie der RED in Höhe von TEUR 3.000, die zum Bilanzstichtag mit TEUR 2.975 in Anspruch genommen wurde. Die Geschäftsführung geht aufgrund der Liquiditätsplanung der RECYLEX-Gruppe für die folgenden Jahre davon aus, nicht aus der gesamtschuldnerischen Haftung in Anspruch genommen zu werden. Es bestehen Ergebnisabführungsverträge mit der RED sowie mit der Tochtergesellschaft C2P Germany GmbH, Goslar. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Aufgliederung der Umsatzerlöse nach geographischen Regionen:
Aufgliederung nach Tätigkeitsbereichen:
2. Sonstige betriebliche Erträge Unter den Sonstigen betrieblichen Erträgen sind TEUR 5 (Vorjahr: TEUR 5) Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens zum Anlagevermögen, TEUR 126 (Vorjahr: TEUR 292) aus der Auflösung von sonstigen Rückstellungen sowie sonstige periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 136 (Vorjahr: TEUR 130) und Erträge aus Anlagenabgängen in Höhe von TEUR 12 (Vorjahr: TEUR 3) enthalten. Erträge aus der Währungsumrechnung belaufen sich auf TEUR 55 (Vorjahr: TEUR 10). 3. Personalaufwand Der Posten Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung betrifft mit TEUR -35 (Vorjahr: TEUR 100) Aufwendungen für Altersversorgung. 4. Sonstige betriebliche Aufwendungen Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 59 (Vorjahr: TEUR 3) sind in dem Posten sonstige betriebliche Aufwendungen erfasst. 5. Zinsen und ähnliche Erträge In den Sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind TEUR 21 (Vorjahr: TEUR 10) Zinsen von verbundenen Unternehmen ausgewiesen. 6. Abschreibung auf Finanzanlagen Die Beteiligung an der Recylex Grundstücksverwaltungs GmbH, Langelsheim, wurde aufgrund dauernder Wertminderung mit TEUR 7.825 abgeschrieben. 7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Der Posten Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthält Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 750 (Vorjahr: TEUR 484), die mit Aufwendungen aus der Entwicklung des Deckungsvermögens, das mit entsprechenden Verpflichtungen saldiert wurde, verrechnet wurden (TEUR 4; Vorjahr: TEUR 3). V. Sonstige Angaben 1. Durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter Im Durchschnitt des Geschäftsjahres 2015 waren 60 gewerbliche Arbeitnehmer und 24 Angestellte, das heißt insgesamt 84 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr: 60 gewerbliche Arbeitnehmer, 28 Angestellte). 2. Mitglieder der Organe Geschäftsführung Herr Dr. Andreas Sieverdingbeck, Braunschweig. Der Geschäftsführer hat einen Anstellungsvertrag mit der Obergesellschaft RED und erhielt von dieser seine Bezüge. 3. Honorar des Abschlussprüfers Bei der Gesellschaft sind aus Vertragsverhältnissen mit dem Abschlussprüfer im Geschäftsjahr 2015 Aufwendungen in Höhe TEUR 90 angefallen. Hiervon entfallen auf die Jahresabschlussprüfung der HMG Aufwendungen in Höhe von TEUR 72 und auf die Steuerberatung in Höhe von TEUR 18. 4. Anteile an verbundenen Unternehmen Die HMG ist alleinige Gesellschafterin der Recylex Grundstücksverwaltungs GmbH, Langelsheim, (RGV; Stammkapital TEUR 1.000). Das Eigenkapital dieser Gesellschaft beträgt zum 31. Dezember 2015 TEUR 8.022, der Jahresfehlbetrag beläuft sich auf TEUR 4.294. Bei den Anteilen an der RGV liegt der Buchwert bei TEUR 3.000 und der Zeitwert bei TEUR 1.392. Die Geschäftsführung geht jedoch angesichts der für das Geschäftsjahr 2017 und die Folgejahre erwarteten positiven Jahresergebnisse bei der PPM (Tochtergesellschaft der RGV) davon aus, dass der Zeitwert den Buchwert im Folgejahr wieder erreichen wird und somit keine dauerhafte Wertminderung vorliegt. Der Jahresfehlbetrag zum 31. Dezember 2015 der C2P Germany GmbH (C2P; TEUR 436; Eigenkapital TEUR 100), die 100 %ige Tochtergesellschaft der HMG ist, wurde entsprechend dem Ergebnisabführungsvertrag von der HMG übernommen. Die Norzinco GmbH, Goslar, (Stammkapital TEUR 25) ist ebenfalls eine 100 %ige Tochtergesellschaft der HMG. Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt zum 31. Dezember 2015 TEUR 9.768, das Jahresergebnis (TEUR -670) wurde auf Grund des Ergebnisabführungsvertrages von der RED übernommen. 5. Mutterunternehmen Der Jahresabschluss der HMG wird in den Konzernabschluss der RECYLEX S.A., Paris/Frankreich, einbezogen werden; dieser Konzernabschluss wird beim Tribunal de Commerce de Créteil/Frankreich, hinterlegt werden. Darüber hinaus wird die Gesellschaft in den Teilkonzernabschluss der RED einbezogen werden.
Goslar, 12. Dezember 2016 Die Geschäftsführung Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2015
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Harz-Metall GmbH, Goslar, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der Harz-Metall GmbH, Goslar, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir darauf hin, dass für die Gesellschaft unterschied-liche Verpflichtungen zur Beseitigung von Umweltschäden bestehen, die auch im Lagebericht dargestellt sind. Bisher wurden von den zuständigen Behörden noch keine entsprechenden Auflagen erteilt oder Maßnahmen eingefordert. Im Jahresabschluss sind Rückstellungen für Umweltrisiken in Höhe von TEUR 4.104 gebildet. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass ein höherer Betrag erforderlich sein wird, auch wenn ein solcher Fall aus heutiger Sicht unwahrscheinlich ist. Weiterhin weisen wir pflichtgemäß auf die Ausführungen der Geschäftsführung zur Bestandsgefährdung der Gesellschaft im Abschnitt "Ausblick sowie Risiken und Chancen der zukünftigen Entwicklung" des Lageberichts hin. Dort wird ausgeführt, dass der Fortbestand der Gesellschaft von der Sicherstellung der Zahlungsfähigkeit abhängt. Aufgrund geringer eigener Finanzmittel und begrenzt zur Verfügung stehender Kreditlinien ist die Gesellschaft auf die Finanzierung über den Konzern-Cash Pool angewiesen. Der Fortbestand der Gesellschaft ist aufgrund der angespannten Liquiditätslage von der Auszahlung der zugesagten Finanzmittel aus dem durch die Gesellschaft gemeinsam mit weiteren Konzerngesellschaften am 5. Dezember 2016 abgeschlossen Kreditvertrag abhängig. Sofern die Gesellschaft zukünftig ihren Finanzbedarf im Rahmen des Cash Pools nicht ausreichend decken kann, ist die Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit und damit der Fortbestand der Gesellschaft von der Gewährung und Auszahlung weiterer Finanzmittel durch Eigenkapital- oder Fremdkapitalgeber abhängig.
Hannover, den 14. Dezember 2016 Deloitte GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft (Engelhardt) Wirtschaftsprüfer (Wilhelms) Wirtschaftsprüfer |
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