Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 33573
Vorher
Verwaltung AHG-Beteiligungs- und Handelsgesellschaft mbH
Eingetragen
21.12.1984
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehörTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Krafträdern, Kraftradteilen und -zubehör
Gegenstand
der Groß- und Einzelhandel mit technischen Erzeugnissen aller Art, insbesondere Fahrzeugen, der Betrieb von Kundendienstanlagen sowie Dienstleistungen aller Art, die mit dem Gegenstand der GmbH zusammenhängen, ferner Beteiligung an anderen Unternehmen mit gleichem oder ähnlichem Gegenstand. Die GmbH führt die Geschäfte der Raffay Automobil-Handelsgesellschaft mbH + Co. KG (KG); sie kann die Geschäfte weiterer Unternehmen führen, an denen sie beteiligt ist.

Historie

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Management

NameRolle
Sara Welk-Razai
seit 15.4.2020
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Najla von Raffay-Razai
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Najla von Raffay-Razai
Hamburg
26.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Raffay Management GmbH

(vormals: Verwaltung AHG-Beteiligungs- und Handelsgesellschaft mbHVerwaltung AHG-Beteiligungs- und Handelsgesellschaft mbH)

Hamburg

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010

Konzernanhang

1. Angewandte Rechnungslegungsgrundsätze

Der Konzernabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) in der zum Abschlussstichtag gültigen Fassung aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Aufgrund der Änderung des BilMoG haben sich die Form der Darstellung und die bisherigen Bewertungsmethoden teilweise geändert. Vorjahreszahlen wurden gemäß Art. 67 Abs. 8 EGHGB nicht angepasst.

2. Konsolidierungskreis

Im Geschäftsjahr 2010 waren elf (Tochter-)Gesellschaften der einheitlichen Leitung der Raffay Management GmbH (Raffay Management GmbH, Mutterunternehmen) unterstellt. Infolgedessen hat das Mutterunternehmen für das Geschäftsjahr 2010 einen Konzernabschluss i.S §§ 290 ff. HGB aufgestellt. Folgende Tochterunternehmen wurden nach den Grundsätzen der Vollkonsolidierung gemäß §§ 300 ff. HGB einbezogen:

Anteil am Kapital
- Raffay Automobil-Handelsgesellschaft mbH + Co * 0 %
- Raffay "smart City" Hamburg Automobilhandelsgesellschaft mbH * 0 %
- CARALL GmbH + Co.KG * 0 %
- Verwaltung YUNGWAGEN GmbH 100 %
- AHG-Beteiligungs- und Handelsgesellschaft mbH & Co.* 0 %
- Erste Grundstücksverwaltung AHG-Beteiligungs- und Handelsgesellschaft mbH & Co.KG * 0 %
- Vierte Grundstücksverwaltung AHG-Beteiligungs- und Handelsgesellschaft mbH & Co.KG * 0 %
- Fünfte Grundstücksverwaltung AHG-Beteiligungs- und Handelsgesellschaft mbH & Co.KG * 0 %
- Achte Grundstücksverwaltung AHG-Beteiligungs- und Handelsgesellschaft mbH & Co.KG * 0 %
- Neunte Grundstücksverwaltung AHG-Beteiligungs- und Handelsgesellschaft mbH & Co.KG * 0 %
- Zehnte Grundstücksverwaltung AHG-Beteiligungs- und Handelsgesellschaft mbH & Co. KG * 0 %

Der Konzernabschluss stellt für die mit * gekennzeichneten Tochterunternehmen einen befreienden Konzernabschluss i.S. § 264 (3) HGB bzw. § 264b HGB dar.

Im Konzerngeschäftsjahr 2010 wurden die Tochterunternehmen Siebente Grundstücksverwaltung AHG-Beteiligungs- und Handelsgesellschaft mbH & Co. KG, Raffay Globus GmbH + Co. KG (vormals: Raffay Automobil-Handelsgesellschaft Nord-West mbH & Co.), Globus Autohandelsgesellschaft mbH sowie Raffay & Cie GmbH (vormals: Raffay Beteiligungsgesellschaft mbH) entkonsolidiert. Die Ergebnisse sind anteilig bis zur Entkonsolidierung in den Konzernabschluss mit eingeflossen. Der Konsolidierungskreis wurde in 2010 um die Zehnte Grundstücksverwaltung AHG-Beteiligungs- und Handelsgesellschaft mbH & Co. KG durch Neugründung erweitert.

3. Konsolidierungsgrundsätze

Der Konzernabschluss wurde auf den Stichtag des Jahresabschlusses der Muttergesellschaft aufgestellt. Sämtliche Jahresabschlüsse der einbezogenen Tochtergesellschaften sind auf den Stichtag des Konzernabschlusses aufgestellt worden.

Die Kapitalkonsolidierung erfolgt für den bisherigen Konsolidierungskreis gemäß § 301 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 HGB a.F. nach der Buchwertmethode durch Verrechnung der Anschaffungskosten (bei Ersterwerb der Anteile) mit dem Konzernanteil am Eigenkapital der Tochterunternehmen. Für neu konsolidierte Tochtergesellschaften wurde die Neubewertungsmethode gemäß § 301 Abs. 1 HGB n.F. angewendet.

Für die Anteile anderer Gesellschafter am Eigenkapital wird in der Konzernbilanz gemäß § 307 HGB ein Ausgleichsposten ausgewiesen.

Die Vermögensgegenstände und Schulden der im Wege der Vollkonsolidierung einbezogenen Unternehmen werden grundsätzlich nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angesetzt.

Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den konsolidierten Unternehmen sind gegeneinander aufgerechnet. Zwischenergebnisse aus konzerninternen Transaktionen wurden eliminiert. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist um die Erlöse aus Innenumsätzen sowie die konzerninternen Aufwendungen und Erträge bereinigt.

Eine Abgrenzung latenter Steuern gemäß § 306 HGB erfolgt hinsichtlich der Gewerbesteuer mit einer Steuersatz von 16,45 %. Steuerlatenzen ergaben sich in folgenden Posten:

Posten Art der latenten Steuer
- Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte passiv
- Pensionsrückstellungen aktiv
- sonstige Rückstellungen aktiv

4. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten aktiviert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige sowie - soweit erforderlich - außerplanmäßige Abschreibungen bewertet. Betriebs- und Geschäftsgebäude werden grundsätzlich linear abgeschrieben, soweit steuerlich zulässig wird von der degressiv gestaffelten Abschreibung gemäß § 7 (5) EStG Gebrauch gemacht. Andere abnutzbare Sachanlagen werden geometrisch-degressiv abgeschrieben, soweit die geometrisch-degressive Abschreibung zu höheren Abschreibungen führt als die lineare Methode. Die Abschreibung auf Zugänge wird zeitanteilig ermittelt. Geringwertige Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens bis zu € 150,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Für Vermögensgegenstände zwischen € 150,00 und € 1.000,00 wurde ein Sammelposten gebildet, der linear abgeschrieben wird.

Die Bewertung der Vorräte erfolgt grundsätzlich zu Anschaffungskosten. Im Ersatzteilbereich werden die Anschaffungskosten als gleitender arithmetischer Mittelwert ermittelt. Soweit erforderlich werden Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen, der sich nach dem Prinzip der verlustfreien Bewertung ergibt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit Nominalwerten aktiviert. Erkennbare Einzelrisiken sind durch entsprechende Abwertungen auf niedrigere Zeitwerte berücksichtigt. Auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden zusätzlich Pauschalwertberichtigungen vorgenommen.

Die Währungsumrechnung erfolgte grundsätzlich zum Tageskurs bei Anschaffung bzw. mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden versicherungsmathematisch nach dem Teilwertverfahren unter Berücksichtigung der Richttafeln von Prof. Dr. Klaus Heubeck aus dem Jahr 2005 und des von der Deutschen Bundesbank zum 31.12.2010 festgestellten durchschnittlichen Marktzins für 15jährige Laufzeiten gemäß RückAbzinsV in Höhe von 5,15 % bewertet. Es wurde ein Rententrend von 1,5 % - 2,0 % p.a. je nach Berechtigtengruppe berücksichtigt.

Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle bis zur Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt grundsätzlich mit dem voraussichtlichen Erfüllungsbetrag.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

5. Erläuterungen zur Konzernbilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens wird im Anlagenspiegel dargestellt. Die Nutzungsdauer beträgt für Gebäude 20 bis 50 Jahre, für Betriebs- und Geschäftsausstattung überwiegend 5 bis 10 Jahre.

Die Gliederung der Bilanz wurde hinsichtlich des gesonderten Ausweises der Vorführwagen erweitert.

Unter dem Posten gezeichnetes Kapital wird das Stammkapital der Muttergesellschaft ausgewiesen. Die Anteile anderer Gesellschafter betreffen deren Anteile am Kommandit- bzw. Stammkapital der Tochtergesellschaften sowie zugehörige nicht ausgeschüttete Ergebnisanteile.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen betreffen Zusagen für die Altersversorgung von Mitarbeitern von Konzerngesellschaften. Für einen Geschäftsführer wurde im Geschäftsjahr erstmalig eine Pensionsrückstellung in Höhe von T€ 603 gebildet, wovon der überwiegende Teil aus einem vorherigen Dienstverhältnis übernommen wurde. Die Pensionsverpflichtungen sind voll durch Rückstellungen gedeckt. Die Anpassungsbeträge für die Umstellung auf die Abzinsung nach BilMoG wurden im Geschäftsjahr 2010 in voller Höhe zugeführt (siehe außerordentliche Aufwendungen lt. GuV). Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Garantie- und Kulanzverpflichtungen, Verpflichtungen im Personal- und Sozialbereich, Jahresabschluss- und Prüfungskosten, Kosten für Rechtsfälle sowie zeitliche Abrechnungsüberhänge.

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind € 2.966.228,80 (Vorjahr: € 5.597.592,60) durch Grundpfandrechte sowie durch Sicherungsübereignungen der Fahrzeuge besichert.

6. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Umsatzerlöse lt. Konzern-Gewinn- und Verlustrechung (Außenumsatz) setzen sich wie folgt zusammen:

2010
2009
Automobilbereich 107.595.063,35 103.995.053,07
Immobilienbereich 191.523,67 189.355,77
107.786.587,02 104.184.408,84

Die Abschreibungen auf Sachanlagen enthalten außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von T€ 0 (Vorjahr: T€ 249).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten insbesondere Mieten und Aufwendungen für im Automobilbereich genutzte Grundstücke (T€ 1.392; Vorjahr: T€ 1.361), übrige Betriebskosten (T€ 737; Vorjahr: T€ 682), Verwaltungskosten (T€ 1.204; Vorjahr: T€ 1.232) sowie Vertriebskosten (T€ 3.096; Vorjahr: T€ 2.573).

Die außerordentlichen Aufwendungen betreffen die Anpassung der Pensionsrückstellungen aufgrund der Bewertungsänderung durch die erstmalige Anwendung des BilMoG (Art. 67 Abs. 7 EG HGB).

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (mit Ausnahme der Auflösung latenter Steuerabgrenzungen in Höhe von T€ 292) beziehen sich ausschließlich auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

7. Sonstige Angaben

Im Geschäftsjahr 2010 wurden im Konzern durchschnittlich 113 Angestellte und 50 gewerbliche Mitarbeiter beschäftigt.

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen des Konzerns (Miete, Pacht) betragen T€ 5.925, Investitionsverpflichtungen aufgrund bereits geschlossener Verträge bestehen in Höhe von T€ 8.732.

Die finanzielle Verpflichtung, im Rahmen von Kundenfinanzierungen Fahrzeuge zurückzukaufen, beträgt zum 31.12.2010 rd. M€ 14,1.

Das Honorar an den Abschlussprüfer des Konzerns und der einbezogenen Unternehmen gliedert sich wie folgt:

1) für die (Konzern)Abschlussprüfung 96.698,50
2) für Steuerberatungsleistungen 44.802,50
141.501,00

Zusammensetzung der Geschäftsführung der Muttergesellschaft (sämtlich Kaufleute):

Gerhard von Raffay, Hamburg, (bis 15. März 2010)
Dr. Jochen Gutbrod, Meilen/Schweiz, (ab 19. Februar 2010)
Hans-Werner Maas, Hamburg,
Herrn Götz von Tschirnhaus, Hamburg, (bis 31. Juli 2011)
Wilfried Hallier, Hamburg. (bis 31. Juli 2011)

 

Hamburg, 30. November 2011

Dr. Jochen Gutbrod

Hans-Werner Maas

Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr
01. Januar bis 31. Dezember 2010

2010
T€
2009
T€
1. Jahresfehlbetrag/-überschuss des Konzerns (15) 10
2. Ergebnisanteil anderer Gesellschafter 652 (784)
3. + Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 916 1.507
4. -/+ Abnahme/Zunahme der Rückstellungen (3.378) 76
5. + Zunahme latente Steuern 2.877 0
6. -/+ Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens (103) (32)
7. -/+ Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva 31 8.195
8. +/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva 4.042 (3.475)
9. +/- Zugänge/Abgänge Entkonsolidierung 0 43
10. = Mittelzufluss/-abfluss aus laufender Geschäftstätigkeit 5.022 5.540
11. + Einzahlungen aus Abgängen (z.B. Verkaufserlöse) von Gegenständen des Anlagevermögens (Restbuchwerte der Abgänge erhöht um Gewinne und vermindert um Verluste aus Anlagenabgang) 9.672 7.722
12. + Abgänge von konsolidierten Unternehmen (Anlagevermögen) 6.891 0
13. - Auszahlungen für Investitionen in das Anlagevermögen (12.630) (8.640)
14. = Mittelzufluss/-abfluss aus der Investitionstätigkeit 3.933 (918)
15. +/- Einlagen und Entnahmen von Gesellschaftern sowie Gewinnausschüttungen an Gesellschafter (3.981) 282
16. - Abgänge von konsolidierten Unternehmen (Eigenkapital) (669) (51)
17. = Mittelabfluss/-zufluss aus der Finanzierungstätigkeit (4.650) 231
18. = Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds 4.305 4.853
19. + Finanzmittelfonds zu Beginn des Geschäftsjahrs (4.716) (9.569)
20. = Finanzmittelfonds am Ende des Geschäftsjahrs (411) (4.716)
2010
T€
2009
T€
Zusammensetzung des Finanzmittelfonds am Ende des Geschäftsjahres:
Flüssige Mittel zu Beginn des Geschäftsjahres 167 621
- Kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zu Beginn des Geschäftsjahres (4.883) (10.190)
= Finanzmittelfonds zu Beginn des Geschäftsjahres (4.716) (9.569)
Flüssige Mittel zum Ende des Geschäftsjahres 1.840 167
- Kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zum Ende des Geschäftsjahres (2.251) (4.883)
= Finanzmittelfonds zum Ende des Geschäftsjahres (411) (4.716)

Konzern-Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr
01. Januar bis 31. Dezember 2010

Gezeichnetes Kapital
T€
Konzern- Bilanzgewinn
T€
Anteil anderer Gesellschafter
T€
Gesamt
T€
Stand 31.12.2009 26 275 25.785 26.086
Abgang durch Änderung des Konsolidierungskreises 0 0 (669) (669)
Einlagen/Entnahmen 0 0 (3.981) (3.981)
Ergebnis 2010 0 (15) 652 637
Stand 31.12.2010 26 260 21.787 22.073
01.01.2009 - 31.12.2009 Gezeichnetes Kapital
T€
Konzern- Bilanzgewinn
T€
Anteil anderer Gesellschafter
T€
Gesamt
T€
Stand 31.12.2008 26 265 26.338 26.629
Abgang durch Änderung des Konsolidierungskreises 0 0 (51) (51)
Einlagen/Entnahmen 0 0 282 282
Ergebnis 2009 0 10 (784) (774)
Stand 31.12.2009 26 275 25.785 26.086

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2010

Raffay Unternehmensverbund

Der Unternehmensverbund gliedert sich in zwei Geschäftsfelder. Im Segment Automobilhandel ist er mit den Herstellern Porsche (bis Ende Januar 2011) und smart als Handelspartner für das Marktverantwortungsgebiet Hamburg tätig. Gleichzeitig werden eigene Immobilien sowohl im Bestand verwaltet als auch neu entwickelt. Die Nutzung dieser Standorte erfolgt sowohl durch den Unternehmensverbund als auch externer Dritter.

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Im Jahr 2010 war eine Erholung der Konjunktur nach den Krisenjahren festzustellen. Die stärksten Impulse für die Erholung der Weltwirtschaft gingen dabei von China und von Deutschland aus. Mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts von 3,6 Prozent erzielte Deutschland im Jahr 2010 das höchste Wachstum seit der Wiedervereinigung.

Automobilhandelssparte

Im Autohandel jedoch gingen die PKW-Neuzulassungen gegenüber dem Vorjahr um 23,4 % zurück und beliefen sich auf insgesamt 2,92 Mio. Fahrzeuge. Ursächlich dafür waren die konjunkturstützenden Maßnahmen ("Abwrackprämie") im Jahr 2009, die 2010 wieder entfielen.

Während dabei jedoch vor allem die Nutznießer dieser Abwrackprämie aus dem Klein- und Kompaktwagensegment - darunter auch Smart - im abgelaufenen Jahr Einbußen hinnehmen mussten, konnte Porsche als Premiumhersteller gegenüber 2009 um +6,0 % zulegen, nachdem 2009 für Porsche einen Verkaufsrückgang bedeutete.

Immobilien

Der Unternehmensbereich Immobilien beinhaltet die Verwaltung und Entwicklung der Bestandsimmobilien des Konzerns und wird von den gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen nur unwesentlich beeinflusst. Vor dem Hintergrund des geringen Konjunktureinflusses auf das (Wohn-)Immobiliengeschäft ist auch die im Berichtsjahr erfolgte Gründung einer weiteren Konzerngesellschaft zum Erwerb und zur Bestandsverwaltung weiterer Immobilien zu sehen. Die Mietsituation der Bestandsgrundstücke stellte sich als weiterhin stabil dar.

Umsatz- und Ertragsentwicklung

Im Segment Automobil konnte im Berichtsjahr gegenüber dem Vorjahr eine Umsatzsteigerung von rund 3,5 % verzeichnet werden. Dieser Umsatzzuwachs war in erster Linie auf das wieder erstarkte Geschäft mit den Porsche-Neufahrzeugen zurückzuführen. Die Umsätze im Porsche-Gebrauchtwagenbereich haben sich nahezu auf dem Vorjahresniveau halten können. Der Umsatz des smart-Neuwagengeschäfts ist um 16,7 % zurückgegangen, das Gebrauchtwagengeschäft um 6,4 %.

Entsprechend konnte im Vorjahresvergleich der Rohertrag um rund 2,4 %.gesteigert werden. Während sich die Roherträge sowohl im Porsche- als auch im smart-Neuwagengeschäft im Vergleich zum Vorjahr vermindert haben, konnte im Gebrauchtwagenbereich bei Porsche eine deutliche Steigerung der Roherträge erreicht werden. Bei smart bewegt sich der Rohertrag trotz Umsatzrückgang im Gebrauchtwagensegment auf Vorjahresniveau.

Insgesamt erzielte der Automobilbereich ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von € 0,4 Mio. gegenüber - € 0,6 Mio. im Vorjahr. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ist insbesondere im Vergleich zum Vorjahr neben der Rohertragsverbesserung durch die Auflösung von Rückstellungen in Höhe von € 0,7 Mio. (Vorjahr: € 0,3 Mio.) beeinflusst. Gegenläufig hierzu haben sich die Personalkosten im Berichtsjahr um € 0,6 Mio. erhöht. Die dem Automobilbereich zuzuordnenden sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind auf Vorjahresniveau geblieben.

Außerordentliche Aufwendungen in Höhe von € 0,1 Mio. aus der Anpassung der Pensionsrückstellungen aufgrund der Umstellung der Bewertungsgrundsätze nach BilmoG belasten neben Ertragsteuern in Höhe von ebenfalls € 0,1 Mio. das Automobilsegment, so dass sich ein Jahresergebnis von € 0,2 Mio. ergibt.

Im Immobiliensegment stieg das Ergebnis vor Ertragsteuern von € 0,0 Mio. auf € 0,1 Mio. Hier wurde das Ergebnis durch einen Gewinn aus der Veräußerung eines Grundstücks in Höhe von € 0,8 Mio. positiv beeinflusst. Gegenläufig zu diesem Gewinn stiegen die dem Immobiliensegment zuzurechnenden sonstigen betrieblichen Aufwendungen durch einen Verlust in Höhe von € 0,7 Mio. aus dem Abgang von Planungskosten für eine Erweiterung, die in den Vorjahren unter den geleisteten Anzahlungen ausgewiesen wurden, aufgrund der Aufgabe der Erweiterungsabsicht. Nach Berücksichtigung der Auflösung latenter Steuern in Höhe von € 0,3 Mio. wegen des Abgangs einer Konzerntochter im Immobilienbereich trägt das Immobiliensegment im Berichtsjahr € 0,4 Mio. zum Konzernergebnis bei.

Insgesamt wird ein Jahresüberschuss von € 0,6 Mio. (Vorjahr: - € 774 Mio.) ausgewiesen. Nach Abzug der Ergebnisanteile anderer Gesellschafter ergibt sich ein Konzernjahresfehlbetrag von T€ 15 (Vorjahr: T€ + 10).

Investitionen

Im Automobilbereich erfolgten keine nennenswerten Investitionen, vielmehr hat sich das Anlagevermögen insbesondere durch den Abgang von Vorführwagen deutlich reduziert., Im Immobilienbereich wurde in Wohnimmobilien im Wert von rund € 5,1 Mio. investiert, gleichzeitig sind durch den Abgang eines Konzernunternehmens Immobilienwerte von € 4,2 Mio. und den Verkauf eines Objektes mit einem Buchwert € 1,7 Mio. abgegangen, so dass sich das Immobilienvermögen nicht wesentlich verändert hat.

Personal und Ausbildung

Im Berichtsjahr wurden im Unternehmensverbund durchschnittlich 163 Mitarbeiter beschäftigt. Der Rückgang gegenüber Vorjahr ist auf den Abgang der Konzerntochter Raffay Globus GmbH & Co. KG zurückzuführen. Lange Betriebszugehörigkeiten und eine niedrige Fluktuationsrate dokumentieren das gute Betriebsklima im Unternehmen. Zur langfristigen Sicherung und weiteren Entwicklung der Qualifikation der Mitarbeiter wurde in hohem Maße in deren Aus- und Weiterbildung investiert.

Finanzlage und Finanzmanagement

Durch Einlagen von außenstehenden Gesellschaftern konnten die erworbenen Grundstücke überwiegend aus eigener Kraft finanziert werden. Daneben dienten die Einlagen dem Verlustausgleich bei einzelnen Konzerntöchtern.

Die von dem Konzern zu leistenden Zahlungen wurden - wie auch bisher - termingerecht und unter Beachtung von Skontovereinbarungen geleistet.

Durch bestehende Kreditlinien der Banken war die Liquidität jederzeit gesichert.

Des Weiteren verweisen wir auf die Analyse in der Kapitalflussrechnung.

Die Investition für die neuen Grundstücke in Höhe von € 8,7 Mio., für die bereits im Berichtsjahr der Kaufvertrag unterzeichnet wurde, wird im Wesentlichen durch neue langfristige Darlehen finanziert werden.

Vermögens- und Kapitalstruktur

Die Vermögensstruktur hat sich gegenüber dem Vorjahr vor allem aufgrund des Abgangs von zwei Konzerngesellschaften verändert. Insbesondere die Neuinvestitionen in den Immobilienbereich in Höhe von € 5,1 Mio. schlagen sich durch den Abgang von Immobilienwerten im Berichtsjahr in Höhe von € 5,9 Mio. nicht nieder. Die Betriebsmittel (Vorräte, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen) wurden zu 51 % (Vorjahr 52 %) durch Banken und Lieferanten finanziert. Das Vorratsvermögen setzt sich aus Neuwagen in Höhe von € 3,0 Mio. (Vorjahr: € 4,5 Mio.), Gebrauchtwagen in Höhe von € 5,2 Mio. (Vorjahr € 6,2 Mio.) sowie Ersatzteilen, Roh- Hilfs- und Betriebsstoffen in Höhe von € 0,5 Mio. (Vorjahr: € 0,9 Mio.) zusammen.

Der Anstieg der sonstigen Vermögensgegenstände um € 7,2 Mio. auf € 8,4 Mio. beruht ganz überwiegend auf Forderungen gegen im Vorjahr konsolidierte ehemalige Konzernunternehmen.

Trotz der Entkonsolidierung tragen zur Finanzierung auch erst langfristig fällig werdende Verpflichtungen (Rückstellungen und latente Ertragsteuern) in Höhe von rund € 5,1 Mio. (Vorjahr: € 5,1 Mio.) bei, wovon rund € 2,9 Mio. (Vorjahr: € 3,2 Mio.) auf latente Gewerbesteuer und rund € 1,0 Mio. (Vorjahr: € 1,3 Mio.) auf Leasingrückläufer entfallen.

Die kurzfristigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen arbeitsrechtliche Verpflichtungen (€ 0,6 Mio. Vorjahr: € 0,5 Mio.), Rücknahmeverpflichtungen (€ 0,5 Mio.; Vorjahr € 0,7 Mio.) sowie Rechts- und Beratungskosten und Prozesskosten (€ 0,5 Mio.; Vorjahr € 0,5 Mio.).

Gegenüber dem Vorjahr reduziert sich das Eigenkapital aufgrund der Abgänge von Tochterunternehmen und Entnahmen anderer Gesellschafter. Gleichzeitig haben sich die Forderungen an Gesellschafter um € 3,4 Mio. reduziert, so dass das wirtschaftliche Eigenkapital nunmehr nach € 17,0 Mio. im Vorjahr zum 31.12.2010 € 16,4 Mio. beträgt. Die Bilanzsumme nach Abzug der Forderungen gegen Gesellschafter stieg nur geringfügig um € 0,3 Mio. auf € 33,4 Mio., so dass die Quote des wirtschaftlichen Eigenkapitals 49,1 % (Vorjahr: 51,4 %) beträgt.

Die sonstigen Verbindlichkeiten haben sich im Geschäftsjahr von € 0,6 Mio. auf € 4,2 Mio. erhöht. Diese Erhöhung beruht zum einen auf einer Kaufpreisverbindlichkeit aus dem Immobilienbereich in Höhe von € 3,0 Mio. sowie auf Verbindlichkeiten gegenüber im Vorjahr konsolidierter ehemaliger Konzerntöchter in Höhe von € 0,4 Mio..

Gesamtaussage

Die Ertragslage des Unternehmensverbundes hat sich gegenüber dem Vorjahr im Zuge der Konjunkturerholung verbessert Durch die starke Finanzkraft der Gesellschafter hat sich die Finanzstruktur nicht verschlechtert.

Sowohl der Immobilienbereich - ein leicht positives laufendes Ergebnis - als auch der Automobilbereich - nach Rückkehr in die Gewinnzone - haben die Erwartungen bestätigt.

Nachtragsbericht

Zwischen dem Ende des Geschäftsjahres und der Erstellung des Konzernabschlusses haben sich in der Zwischenzeit folgende Vorgänge von wesentlicher Bedeutung ereignet; die Einfluss auf die künftige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns genommen haben oder nehmen könnten:

Zum 01.02.2011 wurde im Automobilsegment das Porschegeschäft aufgegeben und an die Porsche Deutschland GmbH im Wege eines Asset-Deals verkauft.

Im ersten Quartal 2011 wurden weitere Immobilien im Werte von € 8,7 Mio. erworben, für die die Verträge bereits am Bilanzstichtag geschlossen worden sind.

Risikomanagement

Durch die weitere Ausweitung des Immobiliengeschäfts im Konzern wurde die ehemals dominante Ausrichtung auf das Automobilgeschäft deutlich reduziert.

Im Automobilbereich erfolgte die Ausrichtung auf eine Zwei-Marken-Strategie. Im Hochpreissegment der Premiumhersteller wird das Produkt Porsche vertrieben. Dies wird sich im nächsten Geschäftsjahr nur noch auf den Bereich des Kleinwagenhandels mit der Marke smart beschränken.

Mit smart wird ab 2011 nur noch ein Mengenprodukt mit einem entsprechend niedrigeren Preisgefüge als Handelspartner des Herstellers vermarktet. Risiken hieraus bestehen insbesondere hinsichtlich des Absatzes der Fahrzeuge, da eine Modellerneuerung durch den Hersteller nicht absehbar ist und eine Vielzahl von anderen Markenherstellern, insbesondere aus Süd-Ost Asien mit neuen Kleinstwagen in den Markt drängen.

Der Immobilienbereich hatte sein Geschäftsfeld von der Erstellung und Vermietung reiner Autohandelsflächen zu ganzheitlichen Konzepten mit dem Bereich Automobil sowie unterschiedlicher ergänzender Nutzungen verlagert.

Nach der Trennung vom Automobilgeschäft im Bereich Porsche, werden sich bereits kontrahierte und geplante Neuinvestitionen in Immobilien im Wesentlichen auf Wohn- und gemischte Nutzung konzentrieren. Die Fremdnutzer von Spezialimmobilien müssen jeweils über eine hervorragende Bonität und eine im jeweiligen Markt bestimmende Position verfügen.

Bestandsgefährdende Risiken für den Konzern sind nicht erkennbar.

Preisänderung-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken sowie Risiken aus Zahlungsstromschwankungen

Die Absicherung von Zahlungsstromschwankungen und Liquiditätsrisiken erfolgt im Konzern durch die Inanspruchnahme einer Rahmenkreditlinie. Diese beträgt € 20 Mio.

Die Ausfallrisiken im Bereich Automobil werden durch geeignete organisatorische Maßnahmen minimiert. Wesentliche Position ist der Erlös aus Fahrzeugverkäufen. Die Auslieferung erfolgt ausschließlich gegen Kasse.

Im Immobilienbestand sind keine Mietausfälle zu erwarten.

Prognosebericht / Chancen

Durch den Entschluss, im Automobilsegment das Porschegeschäft aufzugeben und an die Porsche Deutschland GmbH zu veräußern, entfallen mögliche Risiken und Chancen aus der bisherigen operativen Tätigkeit im Porsche-Autohandel. Zum 01.02.2011 wurden alle wesentlichen Vermögensgegenstände dieses Bereichs im Rahmen eines Asset Deals verkauft, wodurch die Aufgabe der dortigen bisherigen operativen Tätigkeit vollzogen wurde. Der Konzern wird sich 2011 im Wesentlichen neben der Abwicklung der verbleibenden Rechtsbeziehungen aus der bisherigen aktiven Tätigkeit im Porsche-Autohandel mit dem Smart-Autohandel, dem Immobiliensegment befassen. Entsprechend konnte die Abhängigkeit vom bisher dominierenden Automobilsegment deutlich verringert werden. Darüber hinaus wurde der Erwerb weiterer Immobilien bereits vor dem Bilanzstichtag kontrahiert. Die Übergabe dieser Objekte ist jedoch noch nicht erfolgt,

Außerdem wurde im weiteren Verlaufe des Jahres 2011 ein Kaufvertrag zur Veräußerung der wesentlichen Vermögensteile des Tochterunternehmens Raffay "smart City" Hamburg GmbH abgeschlossen, der die Beendigung des Autohandelsgeschäft des Konzerns der Marke Smart zum Ende 2011 zur Folge hat. Somit wird für die kommenden Berichtsperioden insbesondere die Gesamtabwicklung des Automobilhandelsgeschäfts bestimmend sein.

Die daraus resultierenden Kosten sowie die Veräußerungserlöse werden maßgeblich das Ergebnis des Konzerns in den Jahren 2011 und 2012 beeinflussen. Aus dem laufenden Automobilgeschäft 2011 erwarten wir ein positives Ergebnis oberhalb des Niveaus des abgelaufenen Geschäftsjahrs. Im Immobilienbereich rechnen wir für 2011 durch den Hinzuerwerb neuer Immobilien mit einem positiven laufenden Ergebnis.

Für das Geschäftsjahr 2012 wird mit einem leicht steigenden Immobilienergebnis gerechnet, da weitere Hinzuerwerbe von Immobilien geplant sind. Das Automobilergebnis wird sich aufgrund der reinen Abwicklung im ausgeglichenen Bereich bewegen, so dass sich das Konzernergebnis voraussichtlich um den Ergebnisbeitrag des Automobilgeschäfts vermindern wird.

Insgesamt sieht der Konzern in der Investition in ertragreiche Immobilien neben der stetigen, relativ konjunkturunabhängigen und planbaren Ertragserzielung auch eine Sicherung der vorhandenen Vermögenswerte mit über die reine Werterhaltung bestehenden Chancen auf deutliche Wertzuwächse. Demzufolge ist geplant, weitere Immobilien zu erwerben und zu bewirtschaften.

 

Hamburg, 30. November 2011

Dr. Jochen Gutbrod

Hans-Werner Maas

Konzernbilanz

Aktiva:

Vorjahr
T€
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.167,31 6
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 11.104.916,11 12.221
2. Vorführwagen 346.616,17 3.196
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 357.167,16 505
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 100.000,00 11.908.699,44 727
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 26.990,76 38
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 1.191,70 6
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 8.692.633,78 8.720.816,24 11.588
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.478.825,80 3.639
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: € 0,00 (Vorjahr: € 0,00)
2. Forderungen gegen Gesellschafter 5.666.158,00 9.061
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: € 0,00 (Vorjahr: € 0,00)
3. Sonstige Vermögensgegenstände 8.357.050,29 16.502.034,09 1.120
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: € 0,00 (Vorjahr: € 0,00)
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.839.606,38 167
C. Rechnungsabgrenzungsposten 198.817,67 2
39.172.141,13 42.276

Passiva

Vorjahr
T€
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 26.000,00 26
II. Konzern-Bilanzgewinn 259.790,15 275
III. Anteile anderer Gesellschafter 21.786.845,52 22.072.635,67 25.785
B. Rückstellungen
1. Rückstellung für Pensionen und ähnliche
Verpflichtungen 1.093.459,00 401
2. Steuerrückstellungen 71.145,00 3.217
3. Sonstige Rückstellungen 3.003.040,00 4.167.644,00 3.928
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.966.300,83 5.598
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 2.966.300,83 (Vorjahr: € 5.597.592,60)
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 125.026,16 90
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 125.026,16 (Vorjahr: € 90.374,00)
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.742.486,30 2.390
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 2.742.486,30 (Vorjahr: € 2.390.128,94)
4. Sonstige Verbindlichkeiten 4.219.849,17 10.053.662,46 565
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 4.219.849,17 (Vorjahr: € 564.754,40)
- davon aus Steuern: € 448.695,02 (Vorjahr: € 311.301,22)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 1.697,11 (Vorjahr: € 1.621,37)
D. Rechnungsabgrenzungsposten 1.199,00 1
E. Passive latente Steuern 2.877.000,00 0
39.172.141,13 42.276

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit
vom 01. Januar bis 31. Dezember 2010

Vorjahr
T€
1. Umsatzerlöse 107.786.587,02 104.184
2. Sonstige betriebliche Erträge 2.097.174,44 645
3. Materialaufwand:
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren (89.971.020,94) (86.733)
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen (882.039,52) (90.853.060,46) (919)
4. Rohergebnis 19.030.701,00 17.177
5. Personalaufwand:
a) Löhne und Gehälter (9.181.594,18) (8.733)
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung (1.575.828,78) (10.757.422,96) (1.472)
- davon für Altersversorgung: € 115.220,85 (Vorjahr: T€ 33)
6. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen (915.756,96) (1.507)
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen (6.599.301,25) (18.272.481,17) (5.926)
758.219,83 (461)
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 7.727,69 5
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen (199.296,40) (191.568,71) (228)
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 566.651,12 (684)
11. Außerordentliche Aufwendungen (114.591,31) 0
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 238.830,56 (42)
- davon latente Steuern: € 292.000,00 (Vorjahr: T€ (34))
13. Sonstige Steuern (53.674,58) 185.155,98 (48)
14. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 637.215,79 (774)
15. Ergebnisanteile anderer Gesellschafter (652.284,41) 784
16. Konzern-Jahresfehlbetrag/-überschuss (15.068,62) 10
17. Gewinnvortrag 274.858,77 265
18. Konzern-Bilanzgewinn 259.790,05 275

Konzern-Anlagenspiegel 2010

Anschaffungskosten
Stand 01.01.2010
Zugänge
Abgänge
Abgänge aus Entkonsolidierung
Stand 31.12.2010
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutz- rechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 178.212,62 0,00 0,00 (2.119,00) 176.093,62
II. Sachanlagen
1. Grundstücke grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 17.149.389,41 5.106.405,60 (2.090.642,79) (6.361.868,24) 13.803.283,98
2. Vorführwagen 3.806.819,58 4.956.227,84 (7.841.979,96) (200.448,19) 720.619,27
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.604.424,16 150.926,11 (1.599.490,79) (319.248,92) 1.836.610,56
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.135.487,18 102.808,00 (1.138.295,18) 0,00 100.000,00
25.696.120,33 10.316.367,55 (12.670.408,72) (6.881.565,35) 16.460.513,81
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 615.139,85 0,00 (615.139,85) 0,00
2. Ausleihungen 0,00 1.698.750,00 0,00 (1.698.750,00) 0,00
0,00 2.313.889,85 0,00 (2.313.889,85) 0,00
25.874.332,95 12.630.257,40 (12.670.408,72) (9.197.574,20) 16.636.607,43
Wertberichtigungen
Stand 01.01.2010
Zugänge
Abgänge
Abgänge aus Entkonsolidierung
Stand 31.12.2010
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutz- rechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 171.838,05 2.088,26 0,00 0,00 173.926,31
II. Sachanlagen
1. Grundstücke grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.928.219,18 302.008,45 (395.392,79) (2.136.466,97) 2.698.367,87
2. Vorführwagen 611.186,82 468.373,80 (723.182,11) 17.624,59 374.003,10
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.099.701,76 143.286,45 (1.575.126,37) (188.418,44) 1.479.443,40
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 408.197,03 0,00 (408.197,03) 0,00 0,00
9.047.304,79 913.668,70 (3.101.898,30) (2.307.260,82) 4.551.814,37
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
9.219.142,84 915.756,96 (3.101.898,30) (2.307.260,82) 4.725.740,68
Buchwert Stand 31.12.2010
Buchwert Stand 31.12.2009
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutz- rechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.167,31 6.374,57
II. Sachanlagen
1. Grundstücke grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 11.104.916,11 12.221.170,23
2. Vorführwagen 346.616,17 3.195.632,76
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 357.167,16 504.722,40
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 100.000,00 727.290,15
11.908.699,44 16.648.815,54
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00
2. Ausleihungen 0,00 0,00
0,00 0,00
11.910.866,75 16.655.190,11

Vorstehendem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2010 erteilen wir folgenden Bestätigungsvermerk:

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den von der Gesellschaft mit beschränkter Haftung in Firma Raffay Management GmbH, Hamburg, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang, Kapitalflussrechnung und Eigenkapitalspiegel - und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat mit Ausnahme der folgenden Einschränkung zu keinen Einwendungen geführt: Entgegen § 314 Abs. 1 Nr. 6 Buchstabe a) HGB wurden im Konzernanhang die Gesamtbezüge der Geschäftsführer nicht angegeben.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Hamburg, 27. Dezember 2011

Dr. Ehlers · Gruttke · Dr. Volkmann und Partner
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Nikolai Scholz, Wirtschaftsprüfer

Fritz Gruttke, Wirtschaftsprüfer

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