Stammdaten

Register
Amtsgericht Marburg HRB 2226
Vorher
Sanitätshaus Kaphingst GmbH
Eingetragen
9.3.1999
Branche
Herstellung von orthopädischen ErzeugnissenGroßhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln, Dental- und LaborbedarfEinzelhandel mit sonstigen medizinischen und orthopädischen Artikeln
Gegenstand
Das Betreiben einer orthopädischen Werkstatt, der Handel mit Krankenhausbedarfsartikeln, Geräten und Mitteln der Rehabilitation, sowie Miederwaren und Bekleidung und Gesundheitsartikeln aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Eva Sophie Pichler
seit 28.1.2026
Prokura
Maximilian Weber
seit 28.1.2026
Geschäftsführer
Boris Pichler
seit 9.8.2002
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Sanitätshaus Kaphingst GmbH
100.00%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Boris Pichler
Marburg
58.392 €
71.50%
Andrea Suntheim-Pichler
Marburg
23.271 €
28.50%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

KAPHINGST GmbH

Marburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024

INHALT

Bilanz zum 31. Dezember 2024

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2024 bis 31. Dezember 2024

Anhang für das Geschäftsjahr 2024

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2024

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Allgemeine Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüferinnen, Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften in der Fassung vom 1. Januar 2024

BILANZ zum 31. Dezember 2024

Kaphingst GmbH, Lahntal

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.009.883,69 1.217.711,19
2. Geschäfts- oder Firmenwert 127.011,05 163.943,14
1.136.894,74 1.381.654,33
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 41.315,23 52.708,03
2. technische Anlagen und Maschinen 188.886,55 225.621,93
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.914.160,34 3.277.804,52
3.144.362,12 3.556.134,48
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 261.892,00 261.892,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. fertige Erzeugnisse und Waren 3.073.996,60 3.901.184,39
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.045.808,47 5.149.772,10
2. sonstige Vermögensgegenstände 646.766,06 676.593,21
6.692.574,53 5.826.365,31
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.088.529,15 77.595,71
C. Rechnungsabgrenzungsposten 91.020,06 79.056,94
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 70.658,00 249.539,46
15.559.927,20 15.333.422,62

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 81.663,00 81.663,00
II. Kapitalrücklage 365.119,11 365.119,11
III. Verlustvortrag 696.321,57- 1.158.510,10-
IV. Jahresüberschuss- / fehlbetrag 178.881,46 462.188,53
nicht gedeckter Fehlbetrag 70.658,00 249.539,46
buchmäßiges Eigenkapital 0,00 0,00
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 0,00 2.039,96-
2. sonstige Rückstellungen 1.312.697,89 953.308,33
1.312.697,89 951.268,37
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 10.552.634,83 12.261.122,37
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 450.000,00 10.625,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.338.732,63 1.593.292,96
4. sonstige Verbindlichkeiten 1.905.861,85 517.113,92
14.247.229,31 14.382.154,25
- davon aus Steuern Euro 114.872,57 (Euro 248.874,56)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit Euro 114,00 (Euro 74,00) 15.559.927,20 15.333.422,62

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2024 bis 31.12.2024

Kaphingst GmbH, Lahntal

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
1. Umsatzerlöse 29.186.203,13 28.597.225,80
2. sonstige betriebliche Erträge 160.992,42 258.798,42
3. Materialaufwand
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 9.824.337,61 9.638.225,15
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 9.650.686,02 9.291.812,09
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.139.574,16 2.019.657,74
11.790.260,18 11.311.469,83
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.687.295,33 1.782.493,34
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 5.475.659,97 5.292.607,09
7. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 24.828,59 24.720,00
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 638,89 32,00
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 398.848,44 355.475,72
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 7.545,04 29.251,56
11. Ergebnis nach Steuern 188.716,46 471.253,53
12. sonstige Steuern 9.835,00 9.065,00
13. Jahresüberschuss- / fehlbetrag 178.881,46 462.188,53

Anhang für das Geschäftsjahr 2024

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Kaphingst GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Marburg
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: AG Marburg
Register-Nr.: HRB 2226

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die aktivierten Geschäfts- oder Firmenwerte werden planmäßig überwiegend über eine Nutzungsdauer von 2 - 5 Jahren abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt, die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Ausleihungen mit dem Nominalwert.

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die liquiden Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Zur besseren Darstellung der Vermögens-/Finanz und Ertragslage haben wir Umgliederungen gegenüber dem Vorjahr im Zusammenhang mit der Umsatzsteuer und der Steuerrückstellung vorgenommen.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2024

Kaphingst GmbH, Lahntal

Anschaffungskosten/Herstellungskosten
Stand 01.01.2024 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2024
Euro Euro Euro Euro
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.743.250,93 0,00 20.260,50 1.722.990,43
2. Geschäfts- oder Firmenwert 300.001,00 0,00 0,00 300.001,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 2.043.251,93 0,00 20.260,50 2.022.991,43
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 655.251,93 0,00 172.905,07 482.346,86
2. technische Anlagen und Maschinen 374.780,08 0,00 32.041,93 342.738,15
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 14.484.252,45 1.256.922,68 1.834.585,51 13.906.589,62
Summe Sachanlagen 15.514.284,46 1.256.922,68 2.039.532,51 14.731.674,63
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 261.892,00 0,00 0,00 261.892,00
Summe Finanzanlagen 261.892,00 0,00 0,00 261.892,00
Summe Anlagevermögen 17.819.428,39 1.256.922,68 2.059.793,01 17.016.558,06
Abschreibungen
Stand 01.01.2024 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2024
Euro Euro Euro Euro
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 525.539,74 207.823,50 20.256,50 713.106,74
2. Geschäfts- oder Firmenwert 136.057,86 36.932,09 0,00 172.989,95
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 661.597,60 244.755,59 20.256,50 886.096,69
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 602.543,90 11.364,80 172.877,07 441.031,63
2. technische Anlagen und Maschinen 149.158,15 36.723,38 32.029,93 153.851,60
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 11.206.447,93 1.396.296,56 1.610.315,21 10.992.429,28
Summe Sachanlagen 11.958.149,98 1.444.384,74 1.815.222,21 11.587.312,51
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 12.619.747,58 1.689.140,33 1.835.478,71 12.473.409,20
Buchwerte
Stand 31.12.2024 Stand 31.12.2023
Euro Euro
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.009.883,69 1.217.711,19
2. Geschäfts- oder Firmenwert 127.011,05 163.943,14
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 1.136.894,74 1.381.654,33
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 41.315,23 52.708,03
2. technische Anlagen und Maschinen 188.886,55 225.621,93
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.914.160,34 3.277.804,52
Summe Sachanlagen 3.144.362,12 3.556.134,48
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 261.892,00 261.892,00
Summe Finanzanlagen 261.892,00 261.892,00
Summe Anlagevermögen 4.543.148,86 5.199.680,81

Sonstige Rückstellungen

Die Rückstellungen wurden für Gewährleistungen, Personalkosten, Erfolgsprämien, Jahresabschlusskosten sowie Aufbewahrungsverpflichtungen gebildet.

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einen Jahr beläuft sich auf EUR 34.641,39 (Vorjahr: EUR 34.641,25).

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt EUR 2.870.979,55 (Vorjahr: EUR 4.003.114,47).

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 9.852.646,56 (Vorjahr: EUR 10.403.769,12).

Insgesamt bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinsitute in Höhe von EUR 10.552.634,83 (Vorjahr 12.261.122,7))

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind insgesamt durch Sicherungsübereignungen, Sicherungsabtretungen, Grundschulden, Lieferung unter Eigentumsvorbehalt sowie Bürgschaften des Gesellschafter-Geschäftsführers besichert.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Kaphingst GmbH hat diverse Miet- und Leasingverträge abgeschlossen, deren Laufzeit bis zu 11 Jahre vereinbart wurde. Das Gesamtvolumen hieraus beträgt rund EUR 7.163 TEUR, davon 3.726 TEUR gegen Gesellschafter.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Von den größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 276 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von 0 TEUR (Vorjahr 0 TEUR)

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 142,08 TEUR (Vorjahr 0,00 TEUR).

Sonstige Angaben

Das Stammkapital beträgt EUR 81.663,00 und ist voll eingezahlt.

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 274 Arbeitnehmer (rechnerische Vollzeitmitarbeiter) beschäftigt.

Als Geschäftsführer wurden bestellt: Herr Dipl.-Kaufmann Boris Pichler und Herr me. Carsten Weimer.

Angaben zu den Organbezügen entfallen unter Berufung auf § 286 Abs. 4 HGB.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Lahntal, 21. März 2025

Dipl.-Kfm. Boris Pichler, Geschäftsführer

me. Carsten Weimer, Geschäftsführer

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2024

Allgemeine Angaben

"Lebens- und Versorgungsqualität auf höchstem Niveau und innovatives und nachhaltiges Handeln."

Getreu diesem Leitbild richtet die Geschäftsleitung die Unternehmens- und Produktpolitik aus. Als traditionsreiches und erfahrenes Familien-Unternehmen führt man ein jederzeit aktuelles und im Verlauf des Jahres 2024 erneut optimiertes Angebot an Hilfsmitteln und Gesundheitsprodukten. Bei der Auswahl der Produkte und Leistungen achtet das Unternehmen stets auf Qualität, um seine Kunden immer mit den besten Produkten aus den Bereichen Therapie, Gesundheitsvor- und -nachsorge sowie Fitness, E-Bikes und Wohlbefinden zu versorgen. Hinzu kommen zahlreiche Service-Leistungen, wie fachkundige Beratung, Lieferservice, Aufbau und Wartung vor Ort.

Die Kaphingst-Produktwelt:

E-Bikes und Fitnessgeräte: Fitnessgeräte und E-Bikes verschiedener Markenhersteller, inkl. umfangreichem Zubehör, Meisterwerkstätten für Zweiradmechanik.

Wohlfühlen und Wärme: Produkte zur Körperpflege und Entspannung, Wärmewäsche, Massagegeräte und Messgeräte.

Bandagen: Produkte zur Therapie und Nachsorge von Gelenkerkrankungen.

Kompressionsstrümpfe: Produkte der Kompressionstherapie zur Vorbeugung und Therapie.
? von Venen- und Lympherkrankungen. Wir sind offizielles medi compression center und Lymph-Kompetenzzentrum.

Orthopädie-Technik: Produkte aus dem Bereich Prothetik und Orthetik mit Meisterwerkstätten.

Orthopädie-Schuhtechnik: medizinische Einlagen, Schuhzurichtungen und orthopädische Schuhe mit Meisterwerkstatt der Orthopädie-Schuhtechnik.

Bequemschuhe: Schuhe für lose Einlagen diverser Premiummarken mit Fußdruckmessangeboten und Laufbandanalysen.

Brustprothetik: Brustprothesen und Ausgleichsprothesen sowie Bademoden für Prothesenkundinnen.

Bademoden: Bademoden und Accessoires hierzu.

Pflegehilfsmittel: Produkte zur häuslichen Pflege und zur Erhaltung einer selbständigen Lebensführung. Hierzu gehören Pflegebetten, Rollatoren, Rollstühle, Sauerstoffversorgungen, Elektromobile und andere Hilfsmittel.

Tempur-Studio: Produkte für den gesunden Schlaf mit TEMPUR Matratzen und Nackenkissen.

Gesundes Sitzen: Aufsteh- und Relaxsessel, Ballkissen und orthopädische Sitzhilfen.

Medizintechnik: z.B. Produkte aus dem Bereich der Elektrostimulation und Blutdruckmessgeräte. Darüber hinaus medizintechnische Instrumente für Kliniken sowie Bewegungsschienen für die ambulante Versorgung und Geräte für die Kompressionstherapie (AIK-Therapie)

Das Unternehmen unterhält Filialen an folgenden Standorten:

Sanitätshaus Bad Hersfeld

Sanitätshaus Bad Nauheim

Sanitätshaus Bad Soden-Salmünster

Sanitätshaus Biedenkopf

Sanitätshaus Dillenburg

Sanitätshaus Frankenberg

Sanitätshaus Friedberg

Sanitätshaus Fulda

Sanitätshaus Gießen (4x)

Sanitätshaus Homberg / Efze

Sanitätshaus Hünfeld

Sanitätshaus Kassel

Sanitätshaus Kassel / Waldau

Verwaltung & Logistik Lahntal

Sanitätshaus Marburg / Wehrda

Sanitätshaus Marburg / UKGM

Sanitätshaus Schlüchtern

Sanitätshaus Schwalmstadt / Treysa

Sanitätshaus Stadtallendorf

Sanitätshaus Vacha

Sanitätshaus Vellmar

Sanitätshaus Wetzlar

Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ging nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Jahr 2024 preis- und kalenderbereinigt um 0,2% zurück. Die konjunkturelle Entwicklung war damit wie auch im Vorjahr 2023 schwach und durch Verunsicherungen der Wirtschaft belastet. Die unklare politische Ausrichtung Deutschlands, hohe Energiekosten und die überhasteten und ordnungspolitisch unklaren Gesetzesverfahren haben, neben der Ukraine-Krise und der Krise in Nahost, die Verbraucher verunsichert und führen zu einer fortgesetzten Kaufzurückhaltung der Verbraucher. Das weiterhin hohe Zinsniveau und die zunehmende Schwäche der deutschen Exportwirtschaft hat die wirtschaftliche Entwicklung geschwächt.

Die preisbereinigten privaten Konsumausgaben haben sich laut Statistikerinnen und Statistiker im Jahr 2024 im Vergleich zum Vorjahr preisbereinigt mit 0,3% nur leicht erhöht. Am stärksten stiegen laut Statistischem Bundesamt die privaten Konsumausgaben für Gesundheit mit einem Wachstum von 2,8% zum Vorjahr. Wie das Statistische Bundesamt ebenfalls mitteilte, haben nach vorläufigen Zahlen (Stand 15.01.2025) die Ausgaben von Bund, Ländern, Kommunen und Sozialversicherung die Einnahmen um 113 Milliarden Euro überstiegen. Dies ergibt eine Defizitquote von 2,6 % des Brutto-Inlandsprodukts.

Die Geschäftslage in der deutschen Gesundheitswirtschaft hat sich für den Bereich Handel mit Gesundheitsgütern nicht verbessert. Der Blick auf die nächsten Monate ist zu Jahresbeginn eher pessimistisch. Es ist von einer Seitwärtsbewegung, mit einem geringen Wachstum auszugehen. Der GFK-Konsumklimaindex hat sich im Monat 02/2025 nochmals verschlechtert. Zwar legen die Konjunkturerwartungen leicht zu, aber die Einkommenserwartungen und die Anschaffungsneigung müssen zum zweiten Mal in Folge Einbußen hinnehmen. Die Sparneigung zeigt hingegen leichte Zugewinne. Folglich geht das Konsumklima für März 2025 im Vergleich zum Vormonat (revidiert -22,6 Zähler) um 2,1 Zähler auf -24,7 Punkte zurück. (Quelle: GfK-Konsumklimas powered by NIM.) Der Ifo-Geschäftsklimaindex als wichtigstes Barometer für die Konjunktur in Deutschland verharrte im Februar 2025 auf dem Januar-Wert von revidiert 85,2 Zählern, wie das Münchner Ifo-Institut zu seiner Umfrage unter rund 9.000 Führungskräften mitteilte.

Die Stimmung der Unternehmen im Geschäftsbereich der Hilfsmittelversorgung bleibt eher negativ, da die Angst besteht, notwendige Preisanpassungen bei den Krankenversicherungen aufgrund der hohen Defizite im GKV-System 2024 nicht vollständig durchsetzen zu können.

Die Personalsituation der Leistungserbringer hat sich leicht verbessert, bleibt jedoch angespannt. Insbesondere im Bereich der Orthopädietechnik und der Orthopädie-Schuhtechnik können offene Stellen nicht mehr besetzt werden. Des Weiteren sind viele Krankenhäuser aufgrund der Kostenentwicklungen in wirtschaftliche Schieflagen geraten. Es besteht ein Risiko, dass Teile der Kooperationspartner der Leistungserbringer entfallen könnten.

Die Ausgaben für Hilfsmittel in der gesetzlichen Krankenversicherung stiegen 2024, im Vergleich zu 2023, im Zeitraum 1.-3. Quartal 2024 um 500 Mio. Euro (+6,0%) auf 8,83 Mrd. Euro. Das ergibt sich aus den GKV-Kennzahlen für 2024, die vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) veröffentlicht wurden. Der Anteil der Hilfsmittelausgaben an den Gesamtausgaben der GKV beträgt ca. 4 % der Gesamtausgaben und hat sich im Vergleich zum Vorjahr nicht wesentlich verändert.

Aufgrund der sinkenden Inflation und der sich stabilisierenden Gehaltsentwicklungen hat sich die Situation der hohen Kostensteigerungen, bei nur schwach steigenden Erstattungspreisen, leicht verbessert. Es ist davon auszugehen, dass die Leistungserbringer mit Wirkung zum Jahresbeginn 2025 leichte Preissteigerungen bei den Krankenkassen durchsetzen können. Das fehlende Angebot an Leistungserbringern und Kapazitäten bei den Sanitätshäusern eröffnen Möglichkeiten selektiver Versorgungen zu Gunsten von GKV-Kassen mit kostendeckenden Vertragslösungen sowie der Ausweitung von Zuzahlungen im Bereich der Privatleistungen.

Geschäftsverlauf

Das Jahr 2024 war durch einen Rückgang der Inflationsrate, aber ein weiterhin hohes Zinsniveau geprägt. Die weiterhin bestehenden Krisen in der Ukraine und Nahost, sowie der Rückgang unserer Exportwirtschaft, verbunden mit Arbeitsplatzabbau und der Ankündigung von Verlagerung von Produktionsstätten in das Ausland, haben die Verbraucher verunsichert und zu einer fortgesetzten Kaufzurückhaltung geführt.

Im Fokus des Geschäftsjahres 2024 stand die Optimierung der Unternehmensstrukturen im Rahmen der Umsetzung der Maßnahmen aus dem "fit in 2024" Maßnahmenprogramm. Hierzu gehörten insbesondere Maßnahmen zur Optimierung der Artikeldaten, der Roherträge und der Weiterentwicklung der Vertriebsorganisation. Des Weiteren wurden Schulungsmaßnahmen der Mitarbeiter und Maßnahmen der Optimierung der IT-Systeme umgesetzt. Am Standort Gießen wurde eine neue Filiale im UKGM Gießen eröffnet und mit den Versorgungspartnern vernetzt. Am Standort Schlüchtern wurde die Zusammenlegung der Filialen final abgeschlossen. Im Bereich der Medizintechnik wurde ein neues Produktsortiment erfolgreich in den Vertrieb aufgenommen. Im Bereich Online-Vertrieb wurde eine strategische Partnerschaft, zur Skalierung und Weiterentwicklung des Geschäftsmodells implementiert.

Um die Konkurrenzfähigkeit unserer Leistungen zu sichern, wurden neue Produkte in das Angebot aufgenommen und erfolgreich am Markt angeboten.

In der Abteilung Zentralabrechnung wurden weitere Automatisierungsmaßnahmen eingeleitet und die Abrechnung mit den Krankenkassen qualitativ verbessert und beschleunigt.

Das im Jahr 2023 beauftragte Sanierungsgutachten gem. IDW S6 wurde im Jahr 2024 erfolgreich abgeschlossen. Das Unternehmen befindet sich in der Umsetzung der adressierten Maßnahmen und konnte die für das Jahr 2024 gesteckten Ziele erreichen. Das finale Finanzierungskonzept wurde mit den beteiligten Bankpartnern abgeschlossen. Die Durchfinanzierung der Kaphingst Firmengruppe ist damit sichergestellt.

Insgesamt war der Verlauf des Geschäftsjahres zufriedenstellend. Das Ergebnis entsprach den Zielsetzungen der Planung. Die negativen Auswirkungen der Softwareumstellung wirken nicht mehr auf das Unternehmen. Die gesteckten Umsatz-Wachstumsziele konnten durch das Unternehmen teilweise erreicht werden.

Geschäftsverlauf und Lage

Vermögenslage

Die aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 abgeleitete Darstellung der Vermögenslage der Gesellschaft lässt sich im Vergleich zum vorherigen Bilanzstichtag folgendermaßen darstellen:

Bilanz zum 31.12.2024 Bilanz zum 31.12.2023 Änderung ggü. Vorjahr
TEUR % TEUR % TEUR %
AKTIVA
Immaterielles Anlagevermögen 1.136,9 7,3 1.381,7 9,0 -244,8 -110,3
Sachanlagen 3.144,4 20,2 3.556,1 23,2 -411,7 -185,5
Finanzanlagen 261,9 1,7 261,9 1,7 0,0 0,0
Vorräte 3.074,0 19,8 3.901,2 25,4 -827,2 -372,6
Forderungen 6.046,0 38,9 5.149,8 33,6 896,2 403,7
Forderungen ggü. verb. Unternehmen 0,8 0,0 0,6 0,0 0,2 0,1
Sonstige Vermögensgegenstände 641,3 4,1 676,0 4,4 -34,7 -15,6
Flüssige Mittel/Wertpapiere 1.088,5 7,0 77,6 0,5 1.010,9 455,4
Rechnungsabgrenzungsposten 91,0 0,6 79,1 0,5 11,9 5,4
Nicht gedeckter EK-Fehlbetrag 70,7 0,5 249,5 1,6 -178,8 -80,5
Summe Aktiva 15.555,5 100,0 15.333,5 100,0 222,0 -1,4
Bilanz zum 31.12.2024 Bilanz zum 31.12.2023 Änderung ggü. Vorjahr
TEUR % TEUR % TEUR %
PASSIVA
Eigenkapital 0,0 0,00 0,0 0,00 0,0 0,0
Rückstellungen 1.312,7 8,44 951,30 6,70 361,4 -16,1
Kreditverbindlichkeiten 10.552,6 67,84 12.261,10 80,70 -1.708,5 76,0
Erhaltene Anzahlungen 450,00 2,89 10,60 6,00 439,40 -19,54
Lieferverbindlichkeiten 1.338,70 8,61 1.593,30 9,20 -254,6 11,3
Sonstige Verbindlichkeiten 1.901,10 12,22 517,10 3,50 1.384,0 -61,6
Summe Passiva 15.555,10 100,00 15.333,40 106,10 -2.248,30 -9,9

Finanzlage

Kapitalflussrechnung

Der operative Cashflow betrug im Geschäftsjahr 2024 TEUR 3.750,2. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit war mit TEUR -1.032,6 bedingt durch die Anschaffungen im Anlagevermögen negativ. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit beträgt TEUR -1.078,5. Insgesamt erhöhte sich der Bestand an liquiden Mitteln um TEUR 1.010,9.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr war die Gesellschaft mit Unterstützung der kreditfinanzierenden Banken in der Lage ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.

Ergänzend dazu Forderungen und Verbindlichkeiten:

Forderungsspiegel

Art der Forderung zum 31.12.2024 Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
kleiner 1 Jahr größer 1 Jahr
TEUR TEUR TEUR
aus Lieferungen und Leistungen 6.045,8 6.045,8 0,0
Forderungen ggü. Verbundene Unternehmne 0,8 0,8 0,0
sonstige Vermögensgegenstände 641,3 606,7 34,6
Summe 6.687,1 6.652,5 34,6

Verbindlichkeitenspiegel

Art der Verbindlichkeit zum 31.12.2024 Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
kleiner 1 Jahr größer 1 Jahr
TEUR TEUR TEUR
gegenüber Kreditinstituten 10.552,6 9,3 10.543,3
erhaltene Anzahlungen 450,0 450,0 0,0
aus Lieferungen und Leistungen 1.338,7 1.338,7 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 1.901,1 1.901,1 0,0
Summe 14.242,4 3.699,1 10.543,3

Ertragslage

Die Ertragslage hat sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt entwickelt:

01.01. bis 31.12.2024 01.01. bis 31.12.2023
TEUR % TEUR %
Rohergebnis 19.522,9 100,0 19.217,8 100,0
- Personalaufwand 11.790,3 60,4 11.311,5 58,7
- Abschreibungen 1.687,2 8,6 1.782,5 9,3
- sonst. betriebl. Aufwand 5.475,7 28,0 5.292,6 27,5
+ Finanzerträge 24,8 0,0 24,7 0,1
- Finanzaufwand 398,8 2,0 355,5 1,8
- EE-Steuern 7,5 0,0 29,3 0,2
Ergebnis nach Steuern 188,7 471,3
- sonstige Steuern 9,8 9,1
Jahresergebnis 178,9 462,2
Änderung ggü. Vorjahr in
TEUR %
Rohergebnis 305,1 1,5
- Personalaufwand 478,8 4,1
- Abschreibungen -95,3 -5,3
- sonst. betriebl. Aufwand 183,1 3,5
+ Finanzerträge 0,1 0,4
- Finanzaufwand 43,3 12,2
- EE-Steuern -21,8 -74,4
Ergebnis nach Steuern -282,6 -60,0
- sonstige Steuern 0,7 7,7
Jahresergebnis -283,3 -61,3

Die Gesellschaft schloss das Geschäftsjahr 2024 mit einem Jahresergebnis von 178.881,46 EUR (Vorjahr: 462.188,53 EUR) ab.

Die Umsatzerlöse betrugen im Berichtszeitraum 29.186.203,13 EUR. Im Vorjahr 2023 wurde demgegenüber ein Betrag von 28.597.225,80 EUR ausgewiesen. Das entspricht einer Erhöhungsrate von 2,06 %.

Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren in 2024 betrugen 9.824.337,61 EUR gegenüber 9.638.225,15 EUR im Vergleichszeitraum 2023. Der relative Anstieg gegenüber dem Vorjahr beträgt damit 1,93 %.

Die Löhne und Gehälter 2024 betrugen 9.650.686,02 EUR gegenüber 9.291.812,09 EUR im Vergleichszeitraum 2023. Die absolute Veränderung beträgt damit 358.873,93 EUR. Dies ergibt eine Erhöhungssrate von 3,86 %.

An sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung fielen im Berichtsjahr 2024 2.139.574,16 EUR an. In 2023 belief sich der entsprechende Wert auf 2.019.657,74 EUR. Der Betrag der absoluten Veränderung beläuft sich auf 119.916,42 EUR. Dies entspricht einer Steigerungsrate von 5,94 %.

Die Umsatzrentabilität betrug 0,61%.

Umsatzerlöse, Rohertrag sowie Rohertragsmarge und Personalaufwandsquote stellen die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren dar, die auch zur Steuerung des Unternehmens herangezogen werden.

Personal- und Sozialbericht

Die Anzahl der Mitarbeiter ist im Vergleich zum Vorjahr gesunken und beträgt zum Stichtag 31.12.2024 273,8 Mitarbeiter. Die Angabe der Mitarbeiteranzahl erfolgt in FTE ́s (rechnerische Vollzeitmitarbeiter), die tatsächliche Mitarbeiteranzahl ist aufgrund von Teilzeitbeschäftigten/Aushilfsbeschäftigten höher.

Durch weitere Projekte im Rahmen der Prozessoptimierung und Digitalisierung wird die Mitarbeiterzahl kontinuierlich optimiert.

Mit der KAPHINGST Akademie bietet das Unternehmen ein umfangreiches hausinternes Fortbildungsprogramm. Durch die ständige Fortbildung der Mitarbeiter soll die Qualität des Unternehmensleistung stetig verbessert werden.

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Für den Erfolg der Gesellschaft sind gute Kundenbeziehungen ein wichtiger Faktor. Die Zufriedenheit der Kunden ist von zentraler Bedeutung. Um dies zu erreichen, stehen die Qualität der verkauften Produkte und ein guter Kundenservice durch unsere engagierten Mitarbeiter an oberster Stelle für das Unternehmen

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Die Gesellschaft konnte im ersten Quartal 2025 die gesteckten Ertrags- und Umsatzziele erreichen.

Risiko und Prognosebericht

Risikobericht

Vom Unternehmen wurden Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden.

Zur frühzeitigen Erkennung, Erfassung, Bewertung und Steuerung von Risiken existieren Steuerungs- und Kontrollinstrumente, die permanent weiterentwickelt werden.

Dieses Risikomanagementsystem soll dazu beitragen Entwicklungen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, frühzeitig aufzudecken und um wirksame Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

Die Elemente des Risikomanagementsystems sind:

die Risikosteuerung,

das Risikocontrolling und

das Risikoreporting.

Zu unserem internen Überwachungssystem gehören:

die Anwendung einheitlicher Richtlinien

der Einsatz zuverlässiger Software

die Auswahl und Schulung qualifizierten Personals

Abweichungsanalysen

Arbeitsanweisungen

Regelungen zur Vertretungsvollmacht

Maßnahmen zur Funktionstrennung

Das Risikomanagement ist ein integraler Bestandteil aller Entscheidungen und Geschäftsprozesse.

Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken

Preisänderungsrisiken können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden. Ausfall- und Liquiditätsrisiken werden durch ein laufendes Forderungs- und Liquiditätsmanagement überwacht und so weit als möglich minimiert.

Wirtschaftliche Bestandsgefährdungspotentiale

Bestandsgefährdende Risiken sind verzögerte und falsche Abrechnungen mit den Kostenträgern. Des Weiteren besteht die Gefahr, dass die bestehenden Krankenkassenpreise (Vertragspreise) die steigenden Kosten der Warenbeschaffung und Personalkosten nicht abdecken. Um dem zu begegnen, wurden spezielle Controlling Werkzeuge entwickelt, um frühzeitig Fehlentwicklungen zu entdecken und die erforderlichen Maßnahmen daraus abzuleiten. Zusätzlich ist die Ausweitung von wirtschaftlichen Zuzahlungen notwendig, um den Risiken entgegenzuwirken.

Chancen und Risiken

Wesentliche Risiken für die Kaphingst GmbH sind auch weiterhin die immer strengeren Regularien seitens der Bundesregierung zur Förderung der Patientensicherheit und der Sicherung der Abrechnung mit den Krankenkassen. Die Anforderungen an Medizinprodukte für Hersteller und Händler steigen, da strengere Nachweise zur Produktperformance, Produktverträglichkeit, Produktsicherheit vorgelegt werden müssen und die korrekte Abrechnung mit den Krankenkassen gewährleistet sein muss. Daraus resultiert ein erhöhter Ressourceneinsatz (z.B. Fachpersonal, Marketingausgaben etc.) um neue Produkte am Markt platzieren zu können oder neue Märkte zu erschließen. Da Fachpersonal in Zeit von Fachkräftemangel ein Problem an sich darstellt, schließt sich so ein weiteres Risiko an.

Die Versorgung mit Hilfsmitteln zur Rehabilitation, zur Gesundung sowie zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ist eine tragende betriebswirtschaftliche Säule. Auch Zivilisationskrankheiten wie Adipositas oder Diabetes sorgen für zunehmende Patientenzahlen im Hinblick auf die Versorgung der Menschen vor Ort mit medizinischen Hilfsmitteln. Die demographische Entwicklung trägt in vielerlei Hinsicht hierzu bei. Gemäß dem Altersbericht der Bundesregierung wird die Zahl der pflegebedürftigen Menschen von 5,7 Mio. (2023) auf 7,6 Mio. (2055) Menschen im Jahr 2055 steigen. Dies spiegelt sich auch in der Entwicklung der letzten Jahre wider; mit einer durchschnittlichen Wachstumsrate an pflegebedürftigen Personen in Höhe von ca. 7 %. Insofern partizipiert KAPHINGST von dieser dynamischen Marktentwicklung.

Daraus kann geschlussfolgert werden, dass der Bedarf an Produkten und Dienstleistungen in für KAPHINGST wesentlichen Marktsegmenten in absehbarer Zeit weiter steigen wird.

Der Bedarf an umfassenden Versorgungen von Menschen vor Ort, zum Erhalt und der Wiedererlangung der Mobilität, die deren Teilnahme am sozialen Umfeld ermöglichen, steigt mit dem Altern der Gesellschaft.

Aufgrund der demografischen Entwicklung sowie der höheren Lebenserwartung eröffnen sich Chancen im Hilfsmittelmarkt durch eine steigende Nachfrage sowie aus dem Ausbau und der Anpassung unseres Produktportfolios.

Aufgrund der zunehmenden Komplexität der Branche scheiden kleine Unternehmen zunehmen aus dem Markt aus. Dies eröffnet weitere Wachstumschancen für KAPHINGST durch organisches Wachstum.

Prognosebericht

Die Rehabilitation ist und bleibt auch in schwierigen Zeiten ein wichtiger Faktor bei der Gesundung von Menschen. Durch die Aufgabenstellung der umfassenden Versorgung der Menschen vor Ort mit medizinischen Hilfsmitteln zur Unterstützung der Rehabilitation und der Wiedererlangung der Mobilität ist der Sanitätshausbereich als systemrelevant eingestuft. Der erste und zweite Gesundheitsmarkt wird durch den demografischen Wandel und den technischen Fortschritt weiterhin wachsen.

Die Ausgaben der GKV-Krankenkassen sind im Jahr 2024 erheblich gestiegen. Damit rächt sich die expansive Ausgabenpolitik der letzten Jahre. Den Krankenversicherungen (GKV) droht für das Jahr 2024 ein Rekorddefizit von mehr als sechs Milliarden Euro. Im Jahr 2023 lag dieses Defizit noch bei 1,9 Mrd. EURO. In der Folge wird es zu weiteren Reformen auf der Ausgabenseite der GKV kommen müssen. Diese werden Einfluss auf die Versorgungsprozesse und den Leistungsumfang der GKV haben. Die GKV werden zudem versuchen, den Preisdruck zu erhöhen.

Im zweiten Gesundheitsmarkt steigt das Interesse an Gesundheit. Nach einer von der Bundesregierung aufgegebenen Studie beträgt das Volumen weit über 60 Milliarden Euro. Auch dieser Markt wird aufgrund eines sich veränderten Verbraucherverhaltens und der demografischen Entwicklung weiterwachsen, da u.a. das Verständnis in der Bevölkerung für die Achtsamkeit der eigenen Gesundheit wächst. Der zweite Gesundheitsmarkt wird unseres Erachtens dabei nicht so stark unter der Kaufzurückhaltung der Verbraucher leiden, wie dies für andere Konsumgüterbranchen der Fall sein wird. Dieser zweite Gesundheitsmarkt ist für alle Arten von Unternehmen attraktiv und trägt entscheidend zur Wertschöpfung in der Gesundheitswirtschaft bei.

Durch den hohen Preis- und Wettbewerbsdruck wird sich die Anzahl der Wettbewerber durch Marktaustritte oder Konzentration weiter verringern, wodurch der Marktanteil der Gesellschaft steigen wird. KAPHINGST gehört deutschlandweit zu den 15 größten Sanitätshaus-Unternehmen (SAN, REHA, OT/OST). Wir sind der Auffassung, durch konsequentes Kostenmanagement und durch Innovationen in unsere Prozesse und in die Mitarbeiterführung, dem Wettbewerb gewachsen zu sein und in Zukunft in einem Verdrängungswettbewerb bestehen zu können.

Die KAPHINGST GmbH wird im Jahr 2025, wie auch im Vorjahr, einen Gewinn erwirtschaften.

Aus der Unternehmensplanung 2025 ergibt sich für das Geschäftsjahr 2025 ein Gewinnziel vor Steuern aus der operativen Tätigkeit in Höhe von ca. 0,7 Mio. EURO.

Wir gehen davon aus, dass wir das geplante Umsatzwachstum in Höhe von 6,6 % - im Vergleich zum Vorjahr - rein aus organischen Vertriebsmaßnahmen im Jahr 2025 generieren und bei einer sinkenden Kostenquote die Rohertragsquote verbessern können.

Im Jahr 2025 werden wie auch im Vorjahr weitere Maßnahmen zur Optimierung der betrieblichen Strukturen umgesetzt. Die Abrechnungsabteilungen werden zentralisiert und die automatisierte Rechnungsstellung wird optimiert. In den Filialen werden die Versorgungsprozesse am Kunden zunehmend digitalisiert. Im Bereich der Orthopädieschuhtechnik wird die Produktion orthopädischer Schuhe mit einem externen Partner vorangetrieben, um den Geschäftsbereich weiter auszubauen und alle Kunden optimal versorgen zu können. Im Bereich der Reha-Versorgungen wird das Sortiment unter Rohertragsgesichtspunkten optimiert.

Die in den Jahren 2023/2024 initiierten Maßnahmen aus dem Maßnahmen-Programm "fit in 2024" werden auch im Jahr 2025 konsequent verfolgt. Hierdurch wird das Ergebnis der Gesellschaft, trotz eines schwierigen Marktumfelds, im Jahr 2025 positiv beeinflusst.

Der beschriebene Wachstums- und Veränderungsprozess wird durch den Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit sowie über Darlehen durch unsere Hausbanken finanziert, so dass die Kaphingst GmbH ihren finanziellen Verpflichtungen nachkommen kann.

 

Lahntal, 21. März 2025

Dipl.-Kfm. Boris Pichler, Geschäftsführer

me. Carsten Weimer, Geschäftsführer

Wiedergabe des Bestätigungsvermerks und Schlussbemerkung

Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024 (Anlagen I bis III) und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2024 (Anlage IV) der Kaphingst GmbH, Lahntal, unter dem Datum vom 21. März 2025 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt, der hier wiedergegeben wird:

"BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Kaphingst GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Kaphingst GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Kaphingst GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Fortführung der Unternehmenstätigkeit:

Wir verweisen auf Angaben im Anhang und Lagebericht, in denen die gesetzlichen Vertreter beschreiben, dass ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag im Jahresabschluss ausgewiesen wird. Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir auf die Ausführungen im Lagebericht zu wirtschaftlichen Bestandsgefährdungspotentialen hin.

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Idstein, den 21. März 2025

P & P Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Torsten Weimar, Wirtschaftsprüfer

Dorothee Becker, Wirtschaftsprüferin

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