DIVAS Asset Management UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseFondsmanagement
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Kai Manuel Bauknecht seit 10.10.2025 | Geschäftsführer |
Marcel Werner Dr. Braun seit 20.12.2022 | Prokura |
Bernd Andreas Dr. Walter seit 20.12.2022 | Prokura |
Maximilian Dr. Weber seit 29.8.2022 | Geschäftsführer |
Wolf Henning Carl Friedrich Graf von Einsiedel seit 5.9.2016 | Geschäftsführer |
Christoph Griesshaber seit 9.12.2010 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Strellson AG | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Strellson GmbHKonstanzJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2010 bis 31. Dezember 2010GESCHÄFTS- UND RAHMENBEDINGUNGENNach dem tiefen Fall zu Beginn des Jahres 2009 befand sich die Weltkonjunktur zum Ende des Jahres 2009 in einer leichten Erholungsphase. Dieser Trend setzte sich zu Beginn des Geschäftsjahres 2010 fort und die Weltwirtschaft erholte sich mit unterschiedlicher regionaler Entwicklung über das Geschäftsjahr hinweg weiter. Der Aufschwung im Euroraum hatte sich in der Mitte des Jahres deutlich beschleunigt, vor allem dank der stark steigenden Industrieproduktion. Kräftig zugelegt haben auch Investitionen und Exporte. Auch der private Konsum erhöhte sich merklich. Angeführt wurde der Aufschwung des Euroraums im Jahresverlauf von Deutschland, dessen BIP im Verlauf des Jahres so stark wie nie seit der Wiedervereinigung anstieg. Dazu trugen massiv steigende Exporte, Bruttoanlageinvestitionen und private Konsumausgaben bei. Nach Angaben des statistischen Bundesamtes setzten die Einzelhandelsunternehmen in Deutschland im Jahr 2010 nominal 2,3 % und real 1,2 % mehr um als im Jahr 2009. Nach dem durch die Finanz- und Wirtschaftskrise bedingten Umsatzrückgang im Jahr 2009 (nominal - 3,7 %, real - 3,1 %) konnte der Einzelhandel damit wieder seine Umsätze steigern. VERSCHMELZUNGEN 2010Im Geschäftsjahr wurden zwei deutsche Konzerngesellschaften der Strellson AG, die Lenox GmbH und die JOOP! Store GmbH, auf die Strellson GmbH verschmolzen. Die Verschmelzungen erfolgte im Innenverhältnis rückwirkend zum 02.01.2010 zu Buchwerten. ERTRAGS-, FINANZ- und VERMÖGENSLAGEAufgrund der im Geschäftsjahr vorgenommenen Verschmelzungen zum 02.01.2010 ist die Vergleichbarkeit der Finanz- und Ertragslage mit dem Vorjahr nur sehr eingeschränkt gegeben. Die Umsatzzuwächse 2010 wurden im Wesentlichen durch zwei neu eröffnete Outlets und drei weitere, im Rahmen der Verschmelzung übernommenen, Geschäftseinheiten erzielt. Bei den Neueröffnungen handelt es sich zum einen um ein Windsor Outlet in Wertheim und ein HFG Outlet in Berlin. Bei den übernommenen Geschäftseinheiten handelt es sich um zwei JOOP! Stores in Hamburg und Düsseldorf sowie um ein Tommy Hilfiger Outlet in Metzingen. Der erhöhte Personalaufwand ist auf die oben genannten und neu hinzugekommenen Verkaufseinheiten zurückzuführen. Der Jahresüberschuss im Berichtsjahr von rd. TEUR 736 liegt deutlich über dem negativen Vorjahresergebnis von rd. TEUR 77. Die Finanzierung des Unternehmens mit einer Eigenkapitalquote unter Berücksichtigung von Gesellschafterverbindlichkeiten, in Höhe von 57.2 % (i.V. 75.1 %) ist weiterhin sehr solide. Der Cash-Flow hat sich gegenüber dem Vorjahr von rd. TEUR 439 auf TEUR 1. 928 verbessert. AUSSICHTEN FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2011Mit einer derzeit historischen Trendwende wächst die Deutsche Wirtschaft so stark wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Experten rechnen im kommenden Geschäftsjahr mit einem volkswirtschaftlichen Plus von rund drei Prozent. Dieser Aufschwung kommt bei den Konsumenten an und Branchenexperten gehen für 2011 von einem Plus von rund zwei Prozent im Einzelhandel aus. Risikofaktoren, die diesem Aufschwung entgegen stehen könnten, sind die derzeit weiter steigenden Energie- und Rohstoffpreise. Viele Konsumgüterhersteller haben bereits jetzt schon Preiserhöhungen für 2011 angekündigt. Mehr Jobs plus höhere Löhne ist gleich steigende Kauflaune bei den Verbrauchern. Nach dem fulminanten Weihnachtsgeschäft 2010 blickt die Einzelhandelsbranche deswegen optimistisch ins Jahr 2011. Die Positive Verbraucherstimmung und günstige Rahmenbedingungen sind hierbei eine solide Grundlage. Durch den Nachhaltigen Markenaufbau und eine weitere vertikale Marktdurchdringung sollen die Wachstumschancen weiter optimiert werden. Weiteres Augenmerk wird auch im kommenden Geschäftsjahr die Optimierung der auf SAP basierten Geschäftsabläufe im Unternehmen sein. Darüber hinaus wird durch weitere Neueröffnungen von Showrooms, Stores und Outlets und die damit einhergehende Abrundung des Marken- und Produktportfolios die Positionierung im Einzelhandel weiter gestärkt werden. Grundsätzlich wird jedoch auf Grund des günstigen Marktumfeldes von einer Umsatzsteigerung für 2011 ausgegangen. CHANCEN UND RISIKENDer Wettbewerb im Textil- und Bekleidungshandel intensiviert sich weiter. Dies ist Ausfluss aus einem stagnierenden Marktvolumen und dem möglichen Wachstum nur auf Kosten anderer Mitbewerber. Weitere Neueröffnungen von Verkaufseinheiten sollten jedoch die Positionierung im Einzelhandel weiter stärken. Risiken bestehen in steigenden Energie- und Rohstoffpreise welche zu allgemeinen Verteuerungen der Konsumgüter führen können. NACHTRAGSBERICHTVorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.
Lars Schöneweiss BILANZ ZUM 31. Dezember 2010AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung vom 01. Januar bis 31. Dezember 2010
Anhang für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2010 bis 31. Dezember 2010A. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSSSoweit ein Wahlrecht hinsichtlich einer Angabe in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung einerseits oder dem Anhang andererseits besteht, wurde dieses Wahlrecht aus Gründen der Übersichtlichkeit grundsätzlich zu Gunsten der Angabe im Anhang ausgeübt. Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 HGB. B. ANGABEN ZU BILANZIERUNGS- U. BEWERTUNGSMETHODENDie Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert geblieben. Mit Ausnahme der Veränderungen durch die Einführung des BilMoG. Aufgrund der Verschmelzung zum 02.01.2010 ist die Vergleichbarkeit mit den Vorjahren nur bedingt gegeben. I. ANLAGEVERMÖGEN Immaterielle Vermögensgegenstände und Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Abschreibungen erfolgen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Bewegliche Anlagegüter werden überwiegend degressiv im Rahmen der steuerlich zulässigen Sätze abgeschrieben. Auf die lineare Methode wird übergegangen, sobald sie zu höheren Abschreibungsbeträgen im Geschäftsjahr führt. II. UMLAUFVERMÖGEN Waren werden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Für Bestandsrisiken werden Abschläge gebildet. Die Bewertung der Vorräte erfolgt verlustfrei. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken angesetzt. III. RÜCKSTELLUNGEN Die sonstigen Rückstellungen werden so bemessen, dass sie nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung tragen. IV. VERBINDLICHKEITEN Verbindlichkeiten werden mit ihrem Rückzahlungsbetrag passiviert. V. WÄHRUNGSUMRECHNUNG Währungsforderungen sind zum Tageskurs am Bilanzstichtag oder zu einem niedrigeren Kurs angesetzt. Währungsverbindlichkeiten sind zum Tageskurs am Bilanzstichtag bzw. einem höheren Kurs bewertet. C. ANGABEN ZU POSTEN DER BILANZI. ANGABEN ZUR AKTIVSEITE Anlagevermögen
II. ANGABEN ZUR PASSIVSEITE Eigenkapital / Bilanzgewinn Im Bilanzgewinn in Höhe von EUR 2.274.721 ist ein Gewinnvortrag in Höhe von EUR 1.539.045 enthalten. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Beträge für ausstehende Lieferantenrechnungen, noch nicht abgerechnete Leistungen, Rückbauverpflichtungen sowie Personalverpflichtungen. Verbindlichkeiten
In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind im Wesentlichen Kontokorrentverbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von EUR 4.735.258 (i.V. EUR 4.101.073) enthalten. In den "Sonstigen Verbindlichkeiten" sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von EUR 206.804 (i.V. EUR108.220) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit i.H.v. EUR 31.665 (i.V. EUR 5.526) enthalten. D. SONSTIGE ANGABENI. ANGABEN ZU DEN ORGANEN DER GESELLSCHAFT Die Gesellschaft wird vertreten durch den Geschäftsführer Herrn Lars Schöneweiss, Dipl.-Ing. oec., Hamburg. Es wird die Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. II. ANZAHL AN ARBEITNEHMER IM JAHRESDURCHSCHNITT Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 162 Arbeitnehmer (i.V. 91) davon Aushilfen im Berichtsjahr 27 (i.V. 16). III. SONSTIGE FINANZIELLE VERPFLICHTUNGEN Die Verpflichtungen aus Mietverträgen betragen nach dem Bilanzstichtag rd. TEUR 13.323 (i.V. TEUR 9.185). IV. KONZERNVERHÄLTNISSE Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Strellson AG, CH-8280 Kreuzlingen einbezogen.
Lars Schöneweiss Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersZu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende, uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt: Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Strellson GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis zum 31.12.2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorge-nommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungs-handlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungs-mäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Konstanz, 3. Februar 2011 DR.
HERBERGER GMBH
Walter, Wirtschaftsprüfer |
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