Investor Partners Akademie GmbH
Selbe AdresseMesse-, Kongress- und Business-Event-Veranstalter
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Oliver Faulstich seit 18.10.2016 | Geschäftsführer |
Christian Becker seit 25.4.2014 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
Akire GmbH i. G. | 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Investor Partners GmbHLimburgJahresabschluss zum 31. Dezember 2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der Investor Partners GmbH, Limburg a. d. LahnI. Grundlagen und Geschäftsmodell des Unternehmens Geschäftsmodell des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens sind die Organisation von Kapitalmarktkonferenzen und Seminaren für institutionelle Investoren, die Vermittlung von Asset Management Mandanten in der Funktion als Nachweismakler sowie die Vermittlung von Darlehensverträgen. Investor Partners unterstützt institutionelle Investoren im Kapitalmarktgeschäft. Durch langjährige Investmentbank-Erfahrung verfügen wir mit unserem starken Partner-Netzwerk über tiefgreifende Kenntnisse und Zugang zu Asset-Managern mit überdurchschnittlichem Track Record. Ziele und Strategien Kapitalmarktkonferenzen: Mit unseren Kapitalmarktkonferenzen setzen wir seit vielen Jahren neue Standards, um institutionelle Investoren untereinander zu vernetzen und ihnen eine gute Kommunikationsplattform zu bieten. Wir haben den Anspruch, institutionellen Investoren einen neuen Konferenz-Standard bereitzustellen. Seminare: Im Rahmen von regelmäßig stattfindenden Seminaren auf bundesweiter Ebene verschaffen wir institutionellen Investoren einen Überblick zu ausgewählten Anlageklassen und Sonderthemen. II. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Jahr 2023 verzeichnete Deutschland einen preisbereinigten Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang 0,1 %. Damit lag das BIP weiterhin unter dem Vorkrisenniveau von 2019. Die Bruttowertschöpfung entwickelte sich in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Produzierendes Gewerbe (ohne Baugewerbe): Rückgang um 2,0 %, hauptsächlich bedingt durch eine deutlich geringere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe verzeichnete einen leichten Rückgang von 0,4 %. Dienstleistungsbereiche: Die meisten Dienstleistungssektoren konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten ausweiten, jedoch fiel der Anstieg insgesamt schwächer aus als in den Vorjahren. Den größten Zuwachs verzeichnete der Bereich Information und Kommunikation mit +2,6 %. Öffentliche Dienstleister, Erziehung und Gesundheit stiegen um 1,0 %, während die Unternehmensdienstleister ein leichtes Plus von 0,3 % verzeichneten. Der zusammengefasste Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe verzeichnete hingegen einen Rückgang von 1,0 %, was vor allem auf Rückgänge im Groß- und Einzelhandel zurückzuführen ist. Die Bauinvestitionen entwickelten sich im Jahr 2023 wie folgt: Rückgang preisbereinigt um 2,1 % durch hohe Baupreise und spürbar gestiegene Bauzinsen. Baugewerbe: Die Bruttowertschöpfung im Baugewerbe erreichte insgesamt preisbereinigt ein kleines Plus von 0,2 %. Auf der Nachfrageseite zeigten sich folgende Entwicklungen: Private Konsumausgaben: Rückgang um 0,8 % im Vergleich zum Vorjahr, wodurch das Vorkrisenniveau von 2019 wieder unterschritten wurde (-1,5 %). Besonders stark sanken die Ausgaben für langlebige Güter wie Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte (-6,2 %). Staatskonsum: Erstmals seit fast 20 Jahren reduzierten sich die staatlichen Konsumausgaben preisbereinigt um 1,7 %, hauptsächlich aufgrund des Wegfalls staatlich finanzierter Corona-Maßnahmen. Die Inflationsrate erreichte im Jahr 2023 einen Wert von 6,0 %. Die Finanzierungsbedingungen wurden durch die geldpolitischen Maßnahmen der Europäischen Zentralbank beeinflusst. Der Hauptrefinanzierungssatz wurde bis Dezember 2023 in mehreren Schritten angehoben, um der anhaltend hohen Inflation entgegenzuwirken. Zusammenfassend war das Jahr 2023 für die deutsche Wirtschaft von Herausforderungen geprägt, darunter ein leichter Rückgang des BIP, unterschiedliche Entwicklungen in den einzelnen Wirtschaftsbereichen und eine anhaltend hohe Inflation. Für die Investor Partners GmbH und die institutionellen Investoren ist die Entwicklung der Zinsen im kurz-, mittel- sowie langfristigen Laufzeitsegment enorm wichtig. Die Höhe der Geld- und Kapitalmarktzinsen ist ein grundlegender und elementarer Faktor für das Anlageverhalten der institutionellen Investoren. Das schwierige Umfeld belastet weiterhin nahezu alle Portfolios institutioneller Investoren und es gibt in vielen Bereichen erhöhten Abschreibungsbedarf. Grundsätzlich ist weniger Liquidität im Markt und diese wird auch oft kurzfristig geparkt. Geschäftsentwicklung Mit dem Geschäftsergebnis 2023 ist die Geschäftsführung nicht zufrieden. Der im Vorjahr erwartete deutliche Rückgang der Umsatzerlöse und des Rohergebnisses ist eingetreten, der Jahresfehlbetrag lag mit 444 TEUR innerhalb der negativen Prognose. Durch die rasant gestiegenen Zinsen rutschte der Immobiliensektor immer tiefer in die Krise und viele Faktoren, mit denen niemand gerechnet hatte, verschärften diese Situation (u.a. Corona, Home-Office, starker Wirtschaftseinbruch, starker Zinsanstieg, keine Immobiliennachfrage). Steigende Zinsen und hohe Baukosten führten zu Stillstand auf vielen Baustellen und finanziellen Problemen bei den Projektentwicklern. Dies schlägt auch auf die Gesellschaft durch. Diesem Umstand trägt die Geschäftsführung dadurch Rechnung, dass im Rahmen der kaufmännischen Vorsicht bei der Bewertung diese Risiken und Verluste berücksichtigt wurden. Lage: Darstellung, Analyse, Beurteilung a) Ertragslage Das Rohergebnis der Gesellschaft im Berichtsjahr beläuft sich auf 2.045 TEUR (Vj.: 18.858 TEUR). Personalaufwendungen sind in Höhe von 1.678 TEUR (Vj.: 2.242 TEUR) angefallen. Die Abschreibungen lagen bei 95 TEUR (Vj.: 12.415 TEUR) und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen bei 862 TEUR (Vj.: 871 TEUR). Das EBIT, das Jahresergebnis vor Steuern und Zinsergebnis, des Geschäftsjahres beträgt -648 TEUR (Vj.: 3.444 TEUR). Das Jahresergebnis beläuft sich auf -444 TEUR (Vj.: 2.403 TEUR). b) Finanzlage Am 31. Dezember 2023 stehen kurzfristigen Forderungen in Höhe von 1.718 TEUR (Vj.: 5.516 TEUR) kurzfristige Verbindlichkeiten inklusive Rückstellungen in Höhe von 245 TEUR (Vj.: 1.022 TEUR) gegenüber. Die liquiden Mittel zum Bilanzstichtag betrugen 595 TEUR (Vj.: 1.928 TEUR). Die Liquiditätslage im abgelaufenen Jahr hat es der Gesellschaft ermöglicht, Verbindlichkeiten innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele zu begleichen. c) Vermögenslage Die Bilanzsumme der Gesellschaft liegt mit 2.643 TEUR gegenüber dem Vorjahr auf deutlich niedrigerem Niveau (Vj.: 7.863 TEUR). Ursächlich hierfür war in erster Linie eine Reduzierung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände. Die liquiden Mittel belaufen sich auf 23 % (Vj.: 25 %) der Aktiva. Auf der Passivseite beträgt die Eigenkapitalquote 90,72 % (Vj.: 87,00 %). Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten existieren nicht. Die Vermögenslage ist geordnet, die Vermögens- und Kapitalstruktur solide. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Steuererstattungsansprüche in Höhe von 404 TEUR. Die Verbindlichkeiten bestehen ausschließlich in Euro, sodass Währungsrisiken nicht bestehen. Swaps, Caps oder andere Finanzinstrumente werden nicht in Anspruch genommen. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Der für die Gesellschaft maßgebliche, nichtfinanzielle Leistungsindikator liegt im Bereich der Mitarbeiterressourcen. Einerseits gilt es neben der organisatorischen Abwicklung des Geschäftes auch den regelmäßig steigenden regulatorischen Anforderungen gerecht zu werden, andererseits kommt der Einbindung und Begleitung für die Kundenakquisition eine hohe Bedeutung zu. Das Team von Investor Partners besteht neben dem Management aus Analysten, Konferenz-Managern und Kundenbetreuern zum Research sowie zur Aufnahme von individuellen Wünschen seitens der Investoren. Finanzielle Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse als die von der Gesellschaft erbrachten Leistungen sowie das Jahresergebnis. Die Umsatzerlöse sowie das Jahresergebnis entwickelten sich im abgelaufenen Geschäftsjahr stark rückläufig. Das Geschäftsjahr wurde mit einem Jahresfehlbetrag abgeschlossen. Zum Bilanzstichtag beschäftigte die Gesellschaft neben der Geschäftsführung 6 Mitarbeiter. III. Chancen- und Risikobericht Das übergeordnete Ziel des Risikomanagements ist die permanente Sicherstellung der Risikotragfähigkeit und damit die Sicherung des Unternehmensfortbestandes. Dazu ist es erforderlich, neu entstehende Risiken zeitnah zu identifizieren sowie bestehende Risiken und mögliche finanzielle Konsequenzen daraus zu ermitteln. Im Rahmen der jährlichen Unternehmensplanung werden durch die Geschäftsführung regelmäßig auch Risikobeurteilungen vorgenommen. Dabei werden sowohl externe Einflussfaktoren als auch interne Einflussfaktoren wie die Risikotragfähigkeit, die Ertragslage, die Liquidität etc. berücksichtigt. Die wesentlichen geschäftsspezifischen Risiken sind neben den Marktpreisrisiken Risiken durch potenzielle Reputationsschäden bei schlechter Performance der Asset-Manager bzw. der vermittelten Investments. Weitere Risiken ergeben sich aus den gesetzlichen Rahmenbedingungen für berufsständische Versorgungssysteme sowie für Investoren, die gemäß dem vierten Sozialgesetzbuch agieren. Zu nennen sind darüber hinaus Ausfallrisiken bei Kundenforderungen. Daneben existieren die operationellen Risiken. Diese und mögliche weitere Risiken werden identifiziert, beobachtet und gezielt gesteuert. Zudem muss beobachtet werden, welche Risiken durch die aktuellen Verwerfungen am Geld- und Kapitalmarkt im Jahre 2024 entstehen. Der Zinsschock im bisherigen Jahresverlauf hat das Anlageverhalten der deutschen institutionellen Investoren bisher schon beeinflusst. Es wird womöglich zukünftig mehr auf klassische Anlagearten zurückgegriffen. Auch müssen die Immobilienpreise durch den Zinsanstieg weiter im Blick behalten werden. Die operationellen Risiken der Gesellschaft bestehen insbesondere in einem möglichen Ausfall der EDV. Darüber hinaus bestehen Risiken durch Haftungsrisiken aus Verträgen. Mögliche Haftungsrisiken aus geschlossenen Verträgen sind, soweit möglich, auf Vorsatz und auf grobe Fahrlässigkeit begrenzt. Die maßgeblichen Verträge der Gesellschaft wurden unter fachanwaltlicher Beratung erstellt und werden regelmäßig einer Kontrolle unterzogen, so dass Haftungsrisiken weitgehend ausgeschlossen sein sollten. Im laufenden Geschäftsbetrieb besteht kein wesentliches Risiko eines EDV-Ausfalls, da regelmäßige Datensicherungen auf externen Datenträgern erstellt werden, die einen Ausfall der eigenen Systeme mit geringem Aufwand kurzfristig wieder behebbar machen. Die Gesellschaft setzt grundsätzlich keine Finanzinstrumente ein und hat keine Finanzinstrumente im Bestand. Es wurden keine wesentlichen Sicherungsgeschäfte getätigt. Chancen sehen wir in einer Ausweitung der Investorenbasis im vorhandenen Segment der Pensionseinrichtungen und Versicherungen sowie darüber hinaus auf neue Zielgruppen. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir keine Risiken, die unsere Entwicklung beeinträchtigen oder unseren Bestand gefährden. iV. Prognosebericht Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen wirtschaftliche Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Als Risiken sehen wir vor allem die weltweiten politischen Brennpunkte und die damit verbundene Unsicherheit auf den Kapitalmärkten und dass die Investoren weniger Geld zur Anlage zur Verfügung haben. Sollte der Zinsanstieg im Bereich der 10 Jahres Zinsen weitergehen, werden viele institutionelle Investoren vermehrt in klassische Zinspapiere investieren und somit weniger Unterstützung benötigen und auch nicht mehr so stark auf die Suche nach alternativen Anlageinstrumenten gehen müssen. Diese Entwicklung wird erhebliche negative Auswirkungen auf unser Geschäftsmodell haben. Das Geschäftsmodell der Gesellschaft besteht in der Zusammenführung von institutionellen Investoren (VAG und SGB-Investoren) mit professionellen Asset-Managern. Durch die Nullzinsphase am Kapitalmarkt mit teilweise negativen Zinsen waren diese institutionellen Anleger bereit in Finanzanlagen mit einer höheren Verzinsung zu investieren, insbesondere Anlagen in verbriefte Immobilienfinanzierungen. Durch die rasant gestiegenen Zinsen rutschte der Immobiliensektor immer tiefer in die Krise. Steigende Zinsen und hohe Baukosten führten zu Stillstand auf vielen Baustellen und finanziellen Problemen. Diese Entwicklung mündete in einer signifikanten Anzahl von Insolvenzen bei den Immobiliengesellschaften und führte zu erheblichen Verwerfungen im Markt für gewerbliche Immobilienfinanzierungen. Institutionelle Anleger mussten zum Teil erhebliche Verluste hinnehmen und Abschreibungen auf Finanzanlagen vornehmen. Auch von der Investor Partners GmbH betreute Investoren oder vermittelte Finanzierungen sind davon betroffen. Sollten diese Kunden Schadenersatzansprüche erfolgreich gegen die Gesellschaft durchsetzen können, würde dies den Bestand der Gesellschaft gefährden. Die Geschäftsführung geht allerdings davon aus, dass zukünftig keine Schadensersatzansprüche gegen die Gesellschaft erfolgreich durchgesetzt werden können. Diese Entwicklung hat erhebliche Auswirkungen auf die finanzielle Entwicklung unserer Gesellschaft. Wir gehen für das Geschäftsjahr 2024 davon aus, dass die Umsatzerlöse und das Rohergebnis deutlich zurückgehen werden und ein Jahresfehlbetrag ausgewiesen wird, der voraussichtlich 350 TEUR nicht überschreiten wird. V. F&E-Bericht Branchenbedingt ergeben sich für unsere Gesellschaft im Bereich Forschung und Entwicklung keine Erfordernisse. VII. Zweigniederlassungsbericht Die Gesellschaft betreibt ihr Geschäft am Sitz in Limburg a. d. Lahn; Zweigniederlassungen existieren nicht.
Limburg a. d. Lahn, den 3. Juni 2025 gezeichnet Christian Becker gezeichnet Oliver Faulstich BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023INVESTOR PARTNERS GMBH, LIMBURG AN DER LAHNAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023INVESTOR PARTNERS GMBH, LIMBURG AN DER LAHNI. Allgemeines Die Gesellschaft unterschreitet am Abschlussstichtag 31.12.2023 erstmalig die Größenkriterien für eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB. Die Rechtsfolgen einer Veränderung der Größenmerkmale treten gemäß § 267 Abs. 4 HGB erst ein, wenn sie an den Abschlussstichtagen von zwei aufeinanderfolgenden Geschäftsjahren unterschritten werden. Für das Geschäftsjahr 2023 gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften der §§ 266 ff. und §§ 275 ff. HGB aufgestellt und gegliedert. Zusätzliche Angaben zu den einzelnen Posten gem. §§ 268, 277 HGB wurden überwiegend in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der vorliegende Jahresabschluss wurde unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze des HGB aufgestellt. Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Anschaffungskosten enthalten die sowohl nach steuerrechtlichen als auch nach handelsrechtlichen Vorschriften anzusetzenden aktivierungspflichtigen Beträge. Bei der Bemessung der Nutzungsdauer wurde auf betriebliche Erfahrungen abgestellt, die sich weitgehend mit den Angaben in den steuerlichen AfA-Tabellen decken. Bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden linear abgeschrieben. Im Geschäftsjahr wurde zum Teil von der degressiven auf die lineare Abschreibungsmethode übergegangen, da dies zu höheren Abschreibungen führt. Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von € 150,00 bis € 800,00, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, wurden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind grundsätzlich zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Finanzanlagen werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung gemäß § 253 Absatz 3 HGB auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Die Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens sind mit den Anschaffungskosten, zum Nennbetrag oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bewertet worden. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken nach dem Niederstwertprinzip bewertet worden. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert. Rückstellungen wurden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag gemäß § 253 Abs. 1 HGB angesetzt. Alle Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind grundsätzlich mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abzuzinsen (§ 253 Abs. 2 HGB). Auf diese Abzinsung wurde unter den Aspekten der Wesentlichkeit der Rechnungslegung verzichtet. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt worden. III. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem beigefügten Anlagenspiegel. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind alle innerhalb eines Jahres fällig. 3. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen hauptsächlich Abschluss- und Prüfungskosten. 4. Verbindlichkeiten Alle Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und werden nicht durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von T€ 3,2 (im VJ T€ 0). IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Periodenfremde Aufwendungen und Erträge von nicht untergeordneter Bedeutung sind nicht angefallen. V. Sonstige Angaben Geschäftsführung: Christian Becker, Bankkaufmann, Oliver Faulstich, Bankkaufmann. Die Geschäftsführer sind alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Von der Befreiung gem. § 286 Abs. 4 HGB für die von § 285 Nr. 9 a HGB verlangten Angaben über die Gesamtbezüge der Geschäftsführer wurde Gebrauch gemacht. Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von T€ 120 (im VJ €T 128) sonstige finanzielle Verpflichtungen bis zu deren Laufzeitende. Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer (Angestellte) betrug 6. Es bestehen keine Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten. Alle wesentlichen Geschäftsbeziehungen mit nahestehenden Unternehmen und Personen werden zu marktüblichen Bedingungen abgewickelt. Es wird vorgeschlagen, den Jahresfehlbetrag des Jahres 2023 auf neue Rechnung vorzutragen. Angaben zu den Anteilen an verbundenen Unternehmen und zu den Beteiligungen gem. § 285 Nr. 11 HGB unterbleiben gem. § 286 Abs. 3 Nr. 1 HGB. Hinsichtlich des Nachtragsberichtes verweisen wir auf die Ausführungen im Lagebericht unter IV. Prognosebericht.
Limburg an der Lahn, den 3. Juni 2025 gezeichnet Christian Becker gezeichnet Oliver Faulstich Entwicklung des Anlagevermögens
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde mit Gesellschafterbeschluss vom 06.06.2025 festgestellt. Mit Gesellschafterbeschluss vom 06.06.2025 wurde beschlossen, den verbleibenden Jahresfehlbetrag 2023 auf neue Rechnung vorzutragen. Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Investor Partners GmbH, Limburg an der Lahn Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Investor Partners GmbH, Limburg an der Lahn, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Investor Partners GmbH, Limburg an der Lahn, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und des Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Osnabrück, den 5. Juni 2025 Dr.
Klein, Dr. Mönstermann + Partner GmbH
gez. Esmann, Wirtschaftsprüfer gez. Dr. Joswig, Wirtschaftsprüfer |
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