SFO-S 1 GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Bernd Martin Grupp seit 4.5.2018 | Geschäftsführer |
Anton Franz Müller seit 16.5.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SHW Werkzeugmaschinen GmbHAalenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015Bilanz der SHW Werkzeugmaschinen GmbH, Aalen-Wasseralfingen, zum 31. Dezember 2015Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung der SHW Werkzeugmaschinen GmbH, Aalen-Wasseralfingen, für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2015
Entwicklung des Anlagevermögens der SHW Werkzeugmaschinen GmbH, Aalen-Wasseralfingen, im Geschäftsjahr 2015
Anhang der SHW Werkzeugmaschinen GmbH, Aalen-Wasseralfingen, für das Geschäftsjahr 2015A. RechnungslegungsgrundsätzeBei der Bilanzierung und Bewertung sind die Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften angewandt worden. Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Im Berichtsjahr wurden Entwicklungsleistungen in Ausübung des Wahlrechts nach § 248 Abs. 2 HGB in Höhe von TEUR 269 (i. V. TEUR 380) als selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände aktiviert. Die Bewertung erfolgt zu Herstellungskosten vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von fünf Jahren vorgenommen. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren vorgenommen. Die in der Bilanz ausgewiesenen Firmenwerte werden aufgrund der Stabilität und Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells linear über einen Zeitraum von 15 Jahren abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungs-/Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern liegen hierbei zwischen zwei und 25 Jahren und werden sowohl nach der degressiven als auch nach der linearen Methode vorgenommen. Von der Möglichkeit des Übergangs von der degressiven Methode auf die lineare Methode wird Gebrauch gemacht, sofern dies zu einer höheren Abschreibung führt. Neuzugänge an beweglichem Sachanlagevermögen werden nach der linearen Methode abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 410,00 werden im Zugangsjahr sofort abgeschrieben und im Anlagespiegel als Abgang gezeigt. Finanzanlagen sind zu den Anschaffungskosten bewertet. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie fertige Erzeugnisse sind mit den durchschnittlichen Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten bzw. niedrigeren Zeitwerten am Bilanzstichtag bewertet, wobei für Lager- und Verwertungsrisiken Abschläge in angemessenem Umfang vorgenommen wurden. Unfertige Erzeugnisse sind zu den aktivierungspflichtigen Herstellungskosten bewertet. Das Prinzip der verlustfreien Bewertung wurde beachtet. Die geleisteten Anzahlungen sind ohne Umsatzsteuer ausgewiesen. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen werden in Anwendung von § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB offen von den Vorräten abgesetzt. Der Ausweis erfolgt netto, d. h. ohne erhaltene und abgeführte Mehrwertsteuer. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei de- Bewertung berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung für Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr mit 1 % gebildet. Die Pensionsverpflichtungen wurden im Geschäftsjahr an die Allianz Lebensversicherungs-AG, Stuttgart, übertragen. Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutsche Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst. Die Bewertung der Rückstellung der Altersteilzeit erfolgte in Anlehnung an die Stellungnahme des IDW (IDW RS HFA 3). Der für die Rückstellung für Altersteilzeit zum Bilanzstichtag verwendete Rechnungszinssatz beträgt 2,02 °A). Zukünftige Gehaltstrends von jährlich 3 % werden bei der Ermittlung der Verpflichtung berücksichtigt. Die Altersteilzeit findet nach dem Blockmodell statt. Es wurden die Aufstockungsbeträge auf das Entgelt und auf die Rentenversicherungsbeträge in voller Höhe für die Laufzeit des Vertrags zu Grunde gelegt. Berücksichtigt wurden jedoch nur am Bilanzstichtag unterzeichnete Verträge. Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen, unbelastet und insolvenzsicher sind, sowie ausschließlich zur Erfüllung von Schulden aus Altersteilzeitverpflichtungen dienen (Deckungsvermögen) wurden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB unmittelbar mit den korrespondierenden Schulden verrechnet. Das Deckungsvermögen ist zum Zeitwert bewertet. Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens (Rückdeckungsversicherungen) entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten gemäß § 255 Abs. 4 Satz 3 HGB und besteht aus dem so genannten geschäftsplanmäßigen Deckungskapital des Versicherungsunternehmens zuzüglich eines gegebenenfalls vorhandenen Guthabens aus Beitragsrückerstattungen (so genannte unwiderrufliche Überschussbeteiligung). Erfolgswirkungen aus der Änderung des Diskontierungssatzes, Zeitwertänderungen des Deckungsvermögens und laufende Erträge des Deckungsvermögens werden im Finanzergebnis gezeigt. Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert. Forderungen, flüssige Mittel und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisen kassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Insofern sind im vorliegenden Jahresabschluss unrealisierte Gewinne und Verluste aus der Währungsumrechnung enthalten. B. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und VerlustrechnungI. Bilanz 1. Anlagevermögen Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs. Die im abgelaufenen Geschäftsjahr angefallenen Entwicklungskosten betragen EUR 269.214,97, die in vollem Umfang auf selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens entfallen. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben in Höhe von EUR 6.149,32 (i. V. EUR 0,00) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von EUR 1.555.000,00 (i. V. EUR 250.000,00) eine Darlehensforderung und in Höhe von EUR 137.517,12 (i. V. EUR 0,00) eine Forderung aus umsatzsteuerlicher Organschaft gegen die SHW Bearbeitungstechnik GmbH, Aalen-Wasseralfingen. Zusätzlich bestehen in Höhe von EUR 961.463,32 (i. V. EUR 203.765,84) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von EUR 169.282,00 (i. V. EUR 110.668,79) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. 3. Flüssige Mittel Die Position enthält den Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten. 4. Eigenkapital Gemäß § 268 Abs. 8 HGB unterliegen die in Höhe von EUR 1.489.120,69 aktivierten selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände unter Berücksichtigung der in Höhe von EUR 423.357,01 gebildeten passiven latenten Steuern einer Ausschüttungssperre. Der zur Ausschüttung gesperrte Betrag beläuft sich somit auf EUR 1.065.763,68. 5. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Verpflichtungen aus dem Personalbereich (TEUR 956), Gewährleistungsverpflichtungen (TEUR 597) und noch zu erbringende Leistungen (TEUR 571). Angaben zur Verrechnung mit Deckungsvermögen nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:
6. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe durch Sicherungsübereignung des beweglichen Anlagevermögens und des Warenlagers mit wechselndem Bestand einschließlich Inventar sowie durch Abtretung der Forderungen und Ansprüche aus dem Liefer- und Leistungsverkehr gesichert. Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen. Unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 134.532,64 (i. V. EUR 180.999,23) sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 75.964,42 (i. V. EUR 18.225,23) enthalten. Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
Unter den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 2.500.000,00 mit einer Restlaufzeit von über fünf Jahren ausgewiesen. Alle anderen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Unter den sonstigen Verbindlichkeiten betreffen EUR 2.550.000,00 Verbindlichkeiten gegenüber dem stillen Gesellschafter. Die Einordnung der Verbindlichkeiten gegenüber dem stillen Gesellschafter als Fremdkapital erfolgte unter sinngemäßer Anwendung der Stellungnahme des DW HFA 1/1994. 7. Latente Steuern Latente Steuern werden insbesondere für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansatzsätzen von Entwicklungskosten, Firmenwerten, Pensionsrückstellungen und sonstigen Rückstellungen ermittelt. Die Bewertung der temporären Differenzen erfolgt mit dem für das Geschäftsjahr geltenden Steuersatz für Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer in Höhe von insgesamt 28,4 %). Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung würde in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden. Im Falle eines Überhangs aktiver latenter Steuern würde in Ausübung des Wahlrechts aus § 274 Absatz 1 Satz 2 HGB keine Aktivierung erfolgen. Im Geschäftsjahr ergab sich insgesamt eine passive latente Steuer. In den passiven latenten Steuern sind zum 31. Dezember 2015 latente Steuern auf Armenwerte in Höhe von TEUR 405 enthalten. II. GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse lassen sich wie folgt nach Tätigkeitsbereichen verteilen:
Dabei wurden 48,6 % der Umsätze im Inland (TEUR 23.310) und 51,4 % im Ausland (TEUR 24.611) erzielt. 2. Periodenfremde Erträge und Aufwendungen Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 155 ausgewiesen. Es handelt sich im Wesentlichen um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen, aus abgeschriebenen Forderungen und Einzelwertberichtigungen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 1.578. Unter den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind periodenfremde Zinsen aus Steuernachzahlungen in Höhe von TEUR 7 ausgewiesen. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten periodenfremde Steueraufwendungen in Höhe von TEUR 23. In den sonstigen Steuern sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 4 enthalten. 3. Aufwendungen für Altersversorgung In der Position "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 132.768,17 (i. V. EUR 174.159,25) enthalten. 4. Verbundene Unternehmen Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge betreffen mit EUR 39.100,28 (i. V. EUR 767,12) verbundene Unternehmen. Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen beinhalten EUR 0,00 (i. V. EUR 4.556,44) Zinsen gegenüber verbundenen Unternehmen. 5. Latente Steuern In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag ist aus der Veränderung der latenten Steuern ein Ertrag von EUR 70.374,00 (i. V. EUR 27.989,00) enthalten. 6. Auf- und Abzinsung von Rückstellungen Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen betreffen in Höhe von EUR 844,73 (i. V. EUR 2.514,00) Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen. 7. Kursgewinne und -verluste In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind unrealisierte Kursgewinne in Höhe von EUR 120.125,30 (i. V. EUR 191.071,02) enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten unrealisierte Kursverluste in Höhe von EUR - 321,30 (i. V. EUR - 572,28). C. Sonstige Angaben1. Beteiligungsverhältnisse Die Gesellschaft ist am Bilanzstichtag an folgenden Unternehmen mit mindestens 20 % direkt oder indirekt beteiligt:
2. Personal Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer beträgt:
3. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen Verbindlichkeiten aus Bürgschaften von EUR 1.107.799,00 (i. V. EUR 976.803,01). Zusätzlich bestehen Haftungsverhältnisse aus gesamtschuldnerischer Mithaftung in Höhe von EUR 7.152.039,11 (i. V. EUR 6.916.744,58), die in Höhe von EUR 886.661,08 (i. V. EUR 1.360.372,20) verbundene Unternehmen betreffen. Gegenüber einer Leasinggesell-schaft besteht eine Rücknahmeverpflichtung für eine Maschine, sofern der Kunde zahlungsunfähig wird. Das Risiko einer Inanspruchnahme aus der Bürgschaft, der gesamtschuldnerischen Mithaftung bzw. Rücknahmeverpflichtung wird als gering eingestuft, da die Verbindlichkeit bereits zurückgezahlt wurde, bzw. da es derzeit keine Anzeichen dafür gibt, dass das verbundene Unternehmen, die Schwestergesellschaften bzw. der Kunde ihren Verpflichtungen nicht nachkommen werden. Es bestehen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 7.354. Gegenüber der Tochtergesellschaft SHW Machine Tools (JiaShan) Co. Ltd., JiaShan/China, besteht eine Einzahlungsverpflichtung in Höhe von TEUR 425. 4. Organ der Gesellschaft Geschäftsführer sind:
Den Geschäftsführern Anton Müller und Christian Hühn wurde jeweils ein Kontokorrent gewährt, der mit 4 % p. a. verzinst wurde. Zum Bilanzstichtag besteht an die Gesellschafterin Value Services GmbH, Aalen, ein Kontokorrent in Höhe von EUR 41.996,71 sowie an den Gesellschafter Herr Anton Müller, Aalen, ein Kontokorrent in Höhe von EUR 20.598,36. 5. Honorar für Leistungen des Abschlussprüfers Die Angaben zu dem Honorar für Leistungen des Abschlussprüfers gemäß § 285 Nr.17 HGB werden im Konzernabschluss der SHW Werkzeugmaschinen GmbH angegeben. 6. Konzernzugehörigkeit Die SHW Werkzeugmaschinen GmbH, Aalen-Wasseralfingen, ist nach § 290 HGB verpflichtet einen Konzernabschluss aufzustellen, der beim Bundesanzeiger eingereicht wird. D. ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt vor, von dem Bilanzgewinn in Höhe von EUR 10.593.890,48, der in Höhe von EUR 1.065.763,68 ausschüttungsgesperrt ist, EUR 170.000,00 an die Gesellschafter auszuschütten und den Restbetrag in Höhe von EUR 10.423.890,48 auf neue Rechnung vorzutragen.
Aalen-Wasseralfingen, 30. Juni 2016 SHW Werkzeugmaschinen GmbH Geschäftsführung Anton Müller Christian Hühn Lagebericht der SHW Werkzeugmaschinen GmbH, Aalen-Wasseralfingen, für das Geschäftsjahr 2015Grundlagen des Unternehmens Das Unternehmen gehört zu den führenden Herstellern für Universalfräsmaschinen, sowohl in Fahrständer- als auch in Portalbauweise, weltweit. Die Fertigung erfolgt am Stammsitz in Aalen-Wasseralfingen. Markt- und Absatzentwicklung Weltweit kamen die wesentlichen Impulse für den Maschinenbau auch in 2015 aus der Automobilbranche und dem Bereich Aerospace mit deren Zulieferbetrieben, weniger aus dem Bereich der für uns wichtigen Großteilefertigung. Der Wettbewerb war sowohl im In- als auch im Ausland unverändert intensiv. Die Exportquote der Werkzeugmaschinenbranche lag in 2015 bei rd. 68%. China bleibt mit einem Anteil von rd. 22% zwar der wichtigste Exportmarkt, lag aber mit rd. 9% unter Vorjahr, was die fehlende Dynamik widerspiegelt. Russland bleibt als einer der wichtigsten Exportmärkte für Großmaschinen aufgrund der jüngst verlängerten Sanktionen und des Rubelverfalls weiter problematisch. Stützende Effekte kamen aus Nord- und Mittelamerika, hier v. a. aus Mexiko - aber auch hier nahezu ausschließlich von der Automobilindustrie getragen. In Zentraleuropa hatte Italien mit 32% gegenüber Vorjahr das stärkste Wachstum der Branche, getragen durch die Investitionsförderung " Nuova Legge Sabatini; für uns bestehen hier jedoch aufgrund der aggressiven Preispolitik der lokalen Anbieter enorme Marktbarrieren. Großbritannien blieb in 2015 auf einem moderaten Wachstumspfad. Hier konnten wir nach Jahren der Abstinenz schöne Anfangserfolge verzeichnen. Umsatz- und Auftragsentwicklung Im Neumaschinengeschäft wirkt sich weiterhin das Fehlen des russischen Marktes aus. Der Umsatz konnte jedoch in etwa auf dem Niveau des Vorjahres gehalten werden. In 2016 rechnen wir ab Mitte Juli mit einer wesentlichen Lockerung der EU-Sanktionen und damit mit einer Erholung des russischen Marktes. Die Exportquote lag in 2015 bei ca. 51%. Der Auftragseingang entsprach nicht vollumfänglichen unseren Erwartungen. Jedoch zeichnet sich eine klare nach oben weisende Tendenz ab, so dass wir einen Auftragsbestand von ca. 39 Mio. EUR zum Jahresende verbuchen können. Investitionen Die gesamten Investitionen beliefen sich im Geschäftsjahr auf rd. EUR 0,4 Mio. rd. 53% entfielen hierbei auf die Neuentwicklungen von Maschinen, rd. 17% auf Finanzanlagen. Der Rest auf Grundstücke und Gebäude sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung. Umweltschutz Ziel der EU-Energieeffizienzrichtlinie ist es, die Energieeffizienz innerhalb der EU bis zum Jahr 2020 um 20% zu steigern. Die Teilumsetzung in nationales Recht erfolgte durch das Energiedienstleistungsgesetz. Hier haben wir von dem uns zustehenden Wahlrecht Gebrauch gemacht, einen Energieaudit nach EN 16247-1 durchzuführen. Die Datenerfassung ist zwischenzeitlich abgeschlossen; die Umsetzungen sollen Ende 2016 bzw. Anfang 2017 erfolgen. Forschung und Entwicklung Für die Maschinentypen UniSpeed und PowerSpeed wurde speziell für den Werkzeug- und Formenbau ein neuer, zweiachsiger Gabelfräskopf mit modularem Motorspindel-System in die SHW-Produktpalette aufgenommen. Der durch besonders dynamische Rotationsachsen für die Freiform- Bearbeitung entwickelte Fräskopf kann anstelle des Standard-Universalfräskopfes in alle UniSpeed- und PowerSpeed- Baureihen eingebaut werden und ist dadurch für alle Werkstückgrößen einsetzbar. Je nach Anwendungsfall kann die Motorspindel kundenspezifisch ausgewählt werden, so dass Drehzahlbereiche von 12000 - 24000/Min und Drehmomente von 70 - 140 Nm erreicht werden können. Im Bereich der SHW-Werkzeugwechsel-Systeme wurde eine neue, verstärkte Doppelgreifer-Ausführung in Verbindung mit einem modifizierten Schwenkarm mit leistungsstärkerem Antrieb für die besonderen Genauigkeits-Anforderungen der HSK-Werkzeug-Schnittstelle entwickelt. Neu ist ebenfalls ein insbesondere für die PowerSpeed-Baureihe entwickeltes Baukasten-System, das die Vorteile der flurbündigen Aufstellung mittels SHW-TightBlock mit der vollständigen Arbeitsraumverkleidung der UniSpeed-Baureihe kombiniert. Als Werkzeugwechsel-System kommt hierbei das SHW-ToolCenter zum Einsatz, dessen ortsfeste Werkzeug-Magazine eine Kapazität von bis zu 360 Werkzeugen besitzen und die hauptzeitparallel beladen werden können. Eine weitere Neuentwicklung geht aus der 2013 auf der EMO vorgestellten PowerBridge hervor, die nun - als Ergänzung zu der M esseausführung als Hochbett-Gantry- auch als Rachbett-Gantry verfügbar ist. Diese Bauart ermöglicht erstmals eine seitliche Werkstückbeladung sowie die Kombination mit anderen Maschinenausführungen, die ebenfalls auf einem Flachbett bewegt werden können. Eine Mehrzweckmaschine in dieser Kombination kann sowohl Werkstück-Rohlinge sägen als auch die Fertigbearbeitung in Form von Fräsen und Bohren durchführen. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Erhöhung der Bilanzsumme um EUR 1,7 Mio. basiert auf Erhöhung des Umlaufvermögens von EUR 2,3 Mio. und einer geringen Reduktion des Anlagevermögen um EUR 0,6 Mio. Das Eigenkapital stieg um rd. BJR 0,8 Mio. gegenüber dem Vorjahr. Die gebildeten Rückstellungen konnten um EUR 0,9 Mio. auf BJR 2,63 Mio. verringert werden. Demgegenüber steht ein Aufbau der Verbindlichkeiten um rd. EUR 1,9 Mio. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten stiegen geringfügig um EUR 0,3 Mio. auf EUR 8,5 Mio. Der Jahresüberschuss konnte um EUR 0,57 Mio. gegenüber 2014 auf EUR 0,82 Mio. gesteigert werden. Dies konnte aufgrund der bereits im Vorjahr eingeleiteten und in 2015 erfolgten Kostensenkungsmaßnahmen und trotz einer geringeren Gesamtleistung realisiert werden. Das im Vorjahr gesunkene EBITDA konnte auf wieder auf EUR 2,6 Mio. gesteigert werden. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung Auf der technologischen Seite beherrschen aktuell die Themen "Industrie 4.0" und das "Additiv Manufacturing" die Branche. Bei erstgenanntem geht es um die Verzahnung der industriellen Produktion mit modernster Informations- und Kommunikationstechnik, bei Zweitgenanntem um die Herstellung metallischer, komplexer Bauteile aus formlosem Material wie Pulver oder Flüssigkeiten. Beides steht für das Ziel, weg von einer Massenproduktion hin zu einer marktfähigen und flexiblen Herstellung von Produkten mit der Losgröße 1. Für den Mittelstand liegt die Herausforderung in der Bereitstellung der notwendigen Investitionsmittel und im Besonderen in der Rekrutierung der am Markt kaum vorhandenen Fachkräfte. Auf der Absatzseite sehen wir die größten Risiken in dem zunehmenden Protektionismus, mit dem große Markteilnehmer wie z. B. Russland und China ihre heimische Wirtschaft unter der Überschrift " local content" schützen und der zentralen Frage, welche Auswirkungen der Brexit auf die Entwicklung der Europäischen Union haben wird. Die größten Chancen sehen wir nach wie vor in dem Ausbau des Dienstleistungsangebotes für unsere Kunden. Hier geht es um intelligente Gesamtkonzepte und Fertigungsstrategien. Personalbereich Um dem Fachkräftemangel zu begegnen, haben wir die Ausbildungsquote nochmals deutlich erhöht. Dies soll die Kernthemen Montage und Service abdecken. Die größte Herausforderung besteht in der Rekrutierung von Fachkräften im Bereich Software. Beteiligungen Die Beteiligung an der SHW Bearbeitungstechnik GmbH (SHW BT) beträgt unverändert 90% . Die Entwicklung der SHW BT war insgesamt ordentlich. Unser Fokus liegt auch hier in der Prozessoptimierung und der weiteren Verbesserung der Ertragssituation. Der Schwerpunkt der SHW Machine Tools (JiaShan) Co. Ltd. mit Sitz in JiaShan/China liegt nach wie vor im Bereich des Service. Impulse für das Neumaschinengeschäft fehlten unverändert. Das in der Summe zögerliche Neumaschinen- und Servicegeschäft in Indien nutzen wir dazu, unsere Kollegen und Mitarbeiter weltweit einzusetzen. Unsere Niederlassung SHW Machine Tools LLC USA ist durch weltweite Service- und Installationsauftrage unverändert gut ausgelastet. Risikomanagementziele und -methoden Die Festlegung von Verkaufsielen erfolgt auf Basis von Konjunkturdaten in den Zielmärkten ergänzt um Informationen aus den Fachverbänden. Allen erkennbaren Risiken, wie z. B. Betriebsunterbrechung, Haftpflichtthemen, wurde - soweit möglich - durch den Abschluss entsprechender Versicherungen Rechnung getragen. Ausstehende Forderungen werden regelmäßig auf ihre Werthaltigkeit geprüft. Mahnungen erfolgen zeitnah und je nach Kundenbonität werden notwendige Maßnahmen ergriffen. Für die bessere Unternehmenssteuerung haben wir ein Management-Informations-System eingeführt, das uns die Unternehmenssteuerung erleichtern soll. Nachtragsbericht Nach Ende des Geschäftsjahres zum 31. Dezember 2015 haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ereignet, über die an dieser Stelle zu berichten wäre. Ausblick 2016 Trotz eines in den letzten Wochen verhaltenen Auftragseinganges gehen wir aufgrund des Auftragsbestandes und unter der Voraussetzung, dass die vordisponierten Maschinen plangerecht verkauft werden, in 2016 bei einer Gesamtleistung von EUR 50,0 Mio. von einem EBITDA von rd. EUR 2,5 Mio. aus.
Aalen-Wasseralfingen, 30. Juni 2016 SHW Werkzeugmaschinen GmbH Geschäftsführung Anton Müller Christian Hühn Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der SHW Werkzeugmaschinen GmbH, Aalen-Wasseralfingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Stuttgart, 30. Juni 2016 Ebner
Stolz GmbH & Co. KG
Frank Strohm, Wirtschaftsprüfer Dr. Volker Hecht, Wirtschaftsprüfer Feststellung Jahresabschluss In der Gesellschafterversammlung vom 9. Juli 2016 wurde der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015 festgestellt. |
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