opseo Immobilienverwaltungsgesellschaft mbH
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Wohngrundstücken, Wohngebäuden und Wohnungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dieter Eyhorn seit 16.1.2026 | Geschäftsführer |
Christos Tsagaris seit 12.4.2021 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 29.50% | |
| 29.50% |
| Name | Anteil |
|---|---|
Central Global Cargo GmbHEigenbeteiligung | 29.50% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 4 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 29.50% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Central Global Cargo GmbHKelsterbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023A. Lagebericht - Geschäfts- und RahmenbedingungenUnternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit Die Central Global Cargo GmbH (CGC GmbH) wurde ursprünglich mit Gesellschaftsvertrag vom 01.04.1993 gegründet und im Rahmen eines gesellschaftsrechtlichen Verschmelzungprozesses am 10.09.2001 auf eine andere Kapitalgesellschaft verschmolzen und hat ihren Sitz in Kelsterbach. Die rechtliche Unternehmensstruktur hat sich im Geschäftsjahr 2023 nicht verändert. Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der Central Global Cargo GmbH liegt in dem Betrieb einer Spedition mit artverwandten Geschäften, wie der Vermittlung von Transporten, Lagereien und der Vermittlung von Verkehrsgeschäften, sofern der Unternehmensgegenstand keiner staatlichen oder behördlichen Genehmigung bedarf. Niederlassungsstandorte der Gesellschaft: Langer Kornweg 34 d, 65451 Kelsterbach Kriegerstr. 14, 51147 Köln Weg beim Jäger 200, HACC Bldg. 393, 22335 Hamburg Cargo Modul F, 5. Stock, 85356 München Flughafen Als Logistikunternehmen ist die Central Global Cargo GmbH auf dem europäischen und globalen Markt hervorragend positioniert, insbesondere im Bereich der internationalen Luftfracht. Die Kernkompetenzen erstrecken sich in Time Critical Logistik und 24/7 Verfügbarkeit von weltweiten Luftfrachtlösungen. Die CGC GmbH ist spezialisiert auf den Transport von Flugzeugteilen und bietet "just-in-time" Lieferungen für die produzierende Industrie an. Diese Spezialisierung hat die CGC GmbH nicht nur bei Luftfahrtgesellschaften, sondern auch bei den internationalen Partnern eine feste Instanz verschafft. Die Flexibilität und das breite Dienstleistungsportfolio hebt die CGC GmbH deutlich von anderen Anbietern ab und ermöglicht es, maßgeschneiderte Lösungen für die globalen Kunden anzubieten. Geschäftsverlauf Entwicklung der Gesamtwirtschaft Trotz einer Verbesserung der kurzfristigen Aussichten, bleiben nach Ansicht der Weltbank die globalen Aussichten im historischen Vergleich gedämpft. In den Jahren 2024-25 wird das Wachstum in fast 60 Prozent der Volkswirtschaften, die über 80 Prozent der Weltbevölkerung ausmachen, unter seinem Durchschnitt der 2010er Jahre liegen. Es überwiegen Abwärtsrisiken, darunter geopolitische Spannungen, Handelsfragmentierung, längerfristig höhere Zinssätze und klimabedingte Katastrophen. Es bedarf globaler Zusammenarbeit, um den Handel zu sichern, den grünen und digitalen Wandel zu unterstützen, Schuldenerlasse zu gewähren und die Ernährungssicherheit zu verbessern. Die World Trade Organisation (WTO) konstatierte für 2023, dass das globale Wachstum gegenüber dem Vorjahr voraussichtlich mit 2,6 % stabil bleiben wird. Angesichts des anhaltenden Inflationsdrucks werden die Zentralbanken bei der Lockerung ihrer Politik wahrscheinlich vorsichtig bleiben; dementsprechend werden die Leitzinsen voraussichtlich deutlich höher sein als vor der Pandemie. Das globale Wachstum wird im Prognosezeitraum vorausichtlich schleppend bleiben und fast einen halben Prozentpunkt unter seinem Durchschnitt von 2010 bis 2019 liegen. Um das langfristige Wachstum zu stärken, sind politische Maßnahmen zur Steigerung des Produktivitätswachstums, zur Verbesserung der Effizienz öffentlicher Investitionen, zum Aufbau von Humankapital und zur Schließung geschlechtsspezifischer Unterschiede auf dem Arbeitsmarkt von entscheidender Bedeutung. (Quelle: World Bank Global Economic Prospect Januar 2024). Im Vergleich zu anderen großen europäischen Ländern fällt Deutschland nach Meinung des IFO Institutes spürbar ab: Nicht nur ist dort die Stimmung besser und die Unsicherheit niedriger; auch deuten die entsprechenden Indikatoren bereits seit Herbst 2023 auf eine allmähliche Erholung hin. In Deutschland hingegen stagnierte die Wirtschaftsleistung im zurückliegenden Sommerhalbjahr, und im Schlussquartal 2023 ging sie sogar um 0,3% zurück. Stützend für die Konjunktur war lediglich der private Konsum. Die Inflation sinkt seit nunmehr einem Jahr zügig und erreichte im Februar mit 2,5% den niedrigsten Wert seit Juni 2021. Gleichzeitig steigen die Lohneinkommen mit kräftigen Raten. Nach dem Haushaltsurteil des Bundesverfassungsgerichts im November 2023 hat die Finanzpolitik zu Jahresbeginn einen Bundeshaushalt für das laufende Jahr verabschiedet und dabei ihren restriktiven Kurs verschärft: Unternehmen und Haushalte werden mehr belastet oder weniger entlastet, und die Staatsausgaben werden gekürzt. Alles in allem dürfte die Wirtschaftsleistung im laufenden Quartal ihren Rückgang zunächst fortsetzen und um 0,1% im Vergleich zum Vorquartal sinken. Zu einer spürbaren gesamtwirtschaftlichen Erholung dürfte es erst in der zweiten Jahreshälfte kommen. Insgesamt wird das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr nur um 0,2% im Vergleich zum Vorjahr zunehmen. Im kommenden Jahr wird die Wirtschaftsleistung dann um 1,5% zulegen. Damit wurde die Wachstumsprognose für das laufende Jahr im Vergleich zur ifo Konjunkturprognose Winter 2023 deutlich um 0,7 Prozentpunkte herabgesetzt und für das Jahr 2025 leicht um 0,2 Prozentpunkte angehoben. Anders als erwartet, befindet sich die deutsche Wirtschaft im Winterhalbjahr 2023/24 in einer Rezession. Insbesondere die Erholung der Industriekonjunktur setzt erst später ein. Die Inflationsrate wird weiter zurückgehen von durchschnittlich 5,9% im vergangenen Jahr auf 2,3% in diesem und 1,6% im kommenden Jahr. Das Defizit im Staatshaushalt wird sich in diesem und im kommenden Jahr auf 1,8 bzw. 1,0% der Wirtschaftsleistung zurückbilden, nach 2,1% in diesem Jahr. Der Leistungsbilanzsaldo wird bis zum Jahr 2025 auf 6,6% der Wirtschaftsleistung sinken. (Quelle: IFO Institut Konjukturprognose Frühjahr 2024 vom 06.03.2024) Die deutsche Wirtschaftsleistung erhöhte sich nach Angaben der Deutschen Bundesbank im ersten Quartal 2024 etwas. Gemäß der Schnellmeldung des Statistischen Bundesamtes stieg das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) saisonbereinigt um 0,2 % gegenüber dem Vorquartal. Im letzten Vierteljahr 2023 war es noch kräftig gesunken. Der deutsche Arbeitsmarkt erwies sich auch im Winter 2023/24 als sehr stabil. Die Beschäftigungsentwicklung war weiter verhalten positiv. Im Laufe des Jahres 2023 waren die Unternehmensbelegschaften trotz der wirtschaftlichen Schwächephase weitestgehend gehalten und in vielen Dienstleistungsbereichen sogar aufgestockt worden. Die Löhne legten im Winter 2023/24 kräftig zu. Die Tarifverdienste stiegen im ersten Quartal um 6,2 % gegenüber dem Vorjahr. Dazu trugen auch hohe abgabenfreie Inflationsausgleichsprämien bei. Im zweiten Quartal 2024 dürfte die Wirtschaftsleistung erneut etwas ansteigen. Die Dienstleister dürften ihre Erholung fortsetzen. Diese könnte sich sogar noch verbreitern und verstärken, wenn auch vom privaten Konsum wieder erste Impulse kommen. Darauf deuten die Umfrageergebnisse des ifo Instituts für die konsumnahen Dienstleistungsbranchen hin. Damit dürften die steigenden realen verfügbaren Haushaltseinkommen gegenüber der Verunsicherung der Konsumentinnen und Konsumenten die Oberhand gewinnen. Weitere Kaufkraftgewinne sind zu erwarten, da der Arbeitsmarkt voraussichtlich robust bleibt und die Löhne weiter kräftig steigen. In der Industrie könnten sich die energieintensiven Branchen moderat erholen. Für eine nachhaltige Belebung der Industrie müssten jedoch auch die Neuaufträge wieder breit angelegt anziehen. Dies steht bislang noch aus. Die aufgehellten Geschäftserwartungen im Verarbeitenden Gewerbe werden sich daher wohl erst ab der zweiten Jahreshälfte in spürbar mehr Schwung in der Produktion niederschlagen. Auch im Bau ist die Nachfrage noch sehr schwach, und eine größere Belebung zeichnet sich noch nicht ab. Im zweiten Quartal dürfte zudem die Normalisierung nach den Witterungseffekten in den Vorquartalen dämpfend wirken. Ein weiter rückläufiger Krankenstand könnte hingegen die Wirtschaftsleistung erneut stützen. Insgesamt nimmt die Konjunktur in der Grundtendenz wohl allmählich etwas Fahrt auf. (Quelle: Deutsche Bundesbank Monatsbericht Mai 2024) Entwicklung der Branche Der globale Speditionsmarkt war im Jahr 2023 geprägt durch die postpandemische Normalisierung, die schwache Weltkonjunktur, sowie geopolitische Kriege und Konflikte, wie in der Ukraine, im Nahen Osten und zum Jahresende am Roten Meer. Die Marktvolumen lagen aufgrund der schwachen Nachfrage unter denen des Vorjahres, stabilisierten sich jedoch im Jahresverlauf. Bei den Luftfrachtraten setzte sich die Normalisierung wie erwartet fort und größere Schwankungen blieben aus. Dieser Trend zeigte sich auch für die Seefracht, wobei sich zu Jahresende ein Anstieg der Raten abzeichnete, da Spediteure höhere Kosten für Frachtumleitungen am Roten Meer weiterzugeben begannen. Im europäischen Straßengüterverkehrsmarkt hielt der konjunkturbedingte Nachfragerückgang im Berichtsjahr an und verschärfte sich besonders im dritten Quartal 2023. Dennoch blieben die Kosten unter anderem durch steigende Diesel-, Fahrer- und Fahrzeugpreise auf einem hohen Niveau. (vgl. DHL Group Geschäftsbericht 2023 S. 43) Die Luftfracht ist nach Angaben des DSLV Bundesverband Spedition und Logistik ein starkes Glied innerhalb internationaler Lieferketten. Speditionen sind auch hier zentrale Akteure. Weltweit wächst die Nachfrage nach Luftfrachtdienstleistungen, gleichzeitig steigen die qualitativen und logistischen Anforderungen, sowie die Sicherheitsanforderungen an das Produkt Luftfracht. Obwohl nur ein sehr geringer Anteil des gesamtmodalen Transportaufkommens per Luftfracht transportiert wird, beträgt der Anteil am Wert des deutschen Außenhandels etwa 30%. Insbesondere auf internationalen Destinationen werden neben zeitkritischen Gütern wie Medizinprodukten, verderbliche Waren und Ersatzteilen, auch hochwertige Investitions- und Verbrauchsgüter sowie Halb- und Fertigerzeugnisse transportiert. Speditionen fertigen 98% der exportseitigen Luftfracht und 80% der über deutsche Flughäfen importierten Güter ab. Die logistischen Leistungen der Luftfrachtspedition werden zunehmend in die globalen Beschaffungsprozesse von Industrie und Handel eingebunden, insbesondere in den Sektoren Automotive und Consumer Electronics. Auch wenn die globale Luftfrachttonnage seit zwei Jahren erstmals wieder leicht wächst, bleibt nach Angaben des DSLV die wirtschaftliche Lage der deutschen Luftfrachtspeditionen weiterhin angespannt. Internationale Krisen wie der russische Angriff auf die Ukraine und die erneut unsichere Lage in Nahost, sowie die anhaltend schwache Konjunktur bremsen den Mengenauftrieb und verfestigen das niedrige Erlösniveau. Die negativen wirtschaftlichen Folgen der gesunkenen Transportnachfrage bei Industrie und Handel, sowie des weltweiten Konsumrückgangs dürfen dabei nach Aussagen des DSLV nicht durch Wettbewerbsnachteile des Luftfrachtstandorts Deutschland noch verstärkt werden. Mit 3,47 Millionen Tonnen liegt das, über deutsche Flughäfen mehrheitlich von Speditionen, abgewickelte Luftfrachtaufkommen in den ersten neun Monaten des Jahres 2023 um 8,3% unter den Vorjahreswerten und damit 2,5% unter dem Niveau vor der Pandemie im Jahr 2019. In dieser angespannten Marktlage darf Politik die Wettbewerbssituation der deutschen Luftfrachtlogistik nicht zusätzlich durch einseitige gesetzliche Rahmenbedingungen schwächen. Da das Luftfahrt-Bundesamt nach Angaben des DSLV die Brüsseler Luftfrachtsicherheitsregeln für Deutschland strenger auslegt als die Sicherheitsbehörden in anderen EU-Mitgliedstaaten, leidet die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Speditionshäuser im europäischen Vergleich. Luftfracht-Tonnage wandert daher teilweise an ausländische Flughäfen ab. Fracht-Kontrollverfahren wie das Remote Explosives Scent Tracing (REST) sind an europäischen Hub-Flughäfen in Frankreich und in den Niederlanden im Einklang mit EU-Recht Standard; in Deutschland ist das Verfahren weiterhin nicht zugelassen. Standortnachteile ergeben sich in der Luftfracht auch aus dem nationalen Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG). Als unmittelbar betroffene Unternehmen müssen sich deutsche Speditionshäuser mit mehr als 3.000 Beschäftigten nach eigenem Ermessen bemühen, dass in der gesamten Luftfrachtlieferkette keine Menschenrechte und Umweltpflichten verletzt werden. Für den Aufbau eines angemessenen Risikomanagements müssen ab 1. Januar 2024 auch Unternehmen mit 1.000 Beschäftigten hierfür finanzielle und personelle Ressourcen aufbauen. Die Zahl der mittelbar betroffenen Unternehmen ist heute bereits sehr groß. Viele mittelständische Luftfrachtspeditionen - und damit vom Anwendungsbereich des LkSG gar nicht erfasste Unternehmen - werden ihrerseits oftmals pauschal von ihren Auftraggebern aufgefordert, umfassende Fragebögen auszufüllen und Codes zu zeichnen. (Quelle: DSLV Pressemitteilung vom 15.11.2023) Der Kostendruck in der Stückgutlogistik setzte sich auch in der zweiten Hälfte des Jahres 2023 fort. Um 3,2% stiegen die sendungsbezogenen Abwicklungskosten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Vor allem der Personalkostenzuwachs (plus 4,6% und die Sachkostenentwicklung (plus 4,1%) trugen zum Anstieg der gesamten Prozesskosten in den Stückgutnetzen der Speditionen bei. Wachsende Flächen-, Energie- und Versicherungskosten, sowie Betriebskosten für digitale Technologien trieben die Kosten weiter nach oben. Auch die Einführung neuer Lkw-Mautsätze zum 1. Dezember 2023 machte sich im sechs-Monate-Vergleich bereits bemerkbar. Mit 23,7% schlug der Anstieg der Mautgebühren auf die sendungsbezogenen Wegekosten im Gesamtbetrachtungszeitraum durch. Zwar fließen die Mautkosten mit einem vergleichsweise geringen Anteil von derzeit 3,6% ein, gleichwohl wird diese Kostengröße wachsenden Einfluss auf den Gesamtindex bekommen. Denn erstmals im laufenden Halbjahr 2024 werden die zum Ende des Jahres 2023 annähernd verdoppelten Lkw-Mautsätze für den gesamten Untersuchungszeitraum erheblich. Zum 1. Juli 2024 ist mit der Ausweitung der Mautpflicht auf Fahrzeuge ab 3,5 Tonnen technisch zulässiges Gesamtgewicht dann ein weiterer Kostenschub zu erwarten. Gegen den Trend entwickelten sich die Treibstoffkosten. Sie sanken in den letzten sechs Monaten des vergangenen Jahres um 9,9% im Vergleich zum zweiten Halbjahr 2022. Bereinigt um die Kraftstoff- und Mautkostenentwicklung würde der Index einen Anstieg um 4,4% für das Stückgut-Handling ausweisen. (Quelle: DSLV Pressemitteilung vom 26.03.2024) Der Jahresbericht Logistikweisen 2024 geht bei den bestimmenden Einflussfaktoren zur Prognose 2024 in der Mengenbestimmung in Schlüsselbereichen von folgenden Annahmen aus: Es wird ein deutlicher Einbruch für 2024 der Bauaktivitäten erwartet, da die Bauanträge und -genehmigungen bereits 2023 stark zurückgegangen sind - und die Förderprogramme noch nicht greifen. Die Nachfrage im Maschinenbau wird aufgrund der ausbleibenden Aufträge einen leichten Rückgang erleben. Investitionen in regenerative Energien sind kein Wachstumstreiber. Die Chemiebranche wird bestenfalls stagnieren. Es gibt aktuell keine belastbaren Hinweise auf eine Erholung aufgrund der weiterhin schwachen Nachfrage und der signifikant höheren Energiekosten, die die Branche stark belasten. Da die Branche gleichzeitig ein Frühindikator für die wirtschaftliche Entwicklung darstellt, weist dies auf eine Fortsetzung der schweren Wirtschaftslage auch in 2024 hin. In der Automobilindustrie wird ebenso eine Stagnation erwartet. Die Nachfrage von Gütern des täglichen Bedarfs werden mengenmäßig stabil bleiben. Ein Hoffnungsschimmer ist gegebenenfalls im zweiten Halbjahr 2024 bei Gebrauchsgütern der Privathaushalte zu sehen. Sofern Vertrauen aufgebaut und damit die höhere Kaufkraft durch das Lohnplus zum Tragen kommt, könnte das Weihnachtsgeschäft belebend wirken. Dies wird den Einbruch jedoch allenfalls dämpfen. Einzig die Elektronikbranche verspricht positive Impulse. Die Personalkosten werden für das Jahr 2024 weiterhin auf hohem Niveau zulegen. Neben den Tarifabschlüssen fallen zusätzliche indirekte Kosten für Gewinnung, Bindung und Entwicklung der Beschäftigten an. Nach dem Peak bei den Treibstoff- und Energiekosten in 2022 folgte 2023 eine deutliche Entspannung. Auch für 2024 wird in der Logistik ein ähnliches Niveau und damit wenig Veränderung erwartet. Die Kosten für gemietete oder selbstentwickelte Lager- und Logistikimmobilien werden trotz der entspannteren Lage im Bausegment deutlich zulegen. Neben den hohen Zinsen und dem Flächenmangel wird das Angebot moderner Objekte reduziert sein. Aufgrund des Kostendrucks wären Produktivitätssteigerungen von 3 bis 4 Prozent notwendig. Jedoch ist dieses Ziel wegen der rückläufigen Entwicklung der Logistiknachfrage, insbesondere hinsichtlich der Auslastung, herausfordernd. Es wird daher nach Einschätzung der Logistikweisen mit einer geringeren Quote gerechnet. Eine veränderte Steigung ist nach Angaben des Jahresberichts der Logistikweisen bei den Straßentransporten, auch ohne die Zusatzbelastung durch die deutlich höhere Maut, in 2024 nicht zu erwarten. Dafür wachsen die Kosten zu stark. Aufgrund mehr freier Kapazitäten ist mit einem verschärften Wettbewerb zu rechnen. Eine Kapazitätsreduktion durch Marktkonsolidierung ist in geringem Maße wahrscheinlich. Auch die Schienenverkehre werden in 2024 weiterhin wachsende Preise verzeichnen. Einzig für die interkontinentalen Verkehrsträger Luft und See werden, aufgrund schwächelnder Im- und Exporte sowie Überkapazitäten stagnierende Preisentwicklungen erwartet. (Quelle: Jahresbericht Logistikweisen 2024) Einschätzung der Unternehmensleitung Die Geschäftsentwicklung 2023 verlief für die Central Global Cargo GmbH zufriedenstellend. Das Ergebnis des Berichtsjahres liegt unter dem Vorjahreswert. Dies gilt sowohl für das Betriebs- als auch für das Finanzergebnis. Die Umsatzminderung ist zurückzuführen auf die allgemeinen wirtschaftlichen Eintrübungen im Zuge weltweiter wirtschaftlicher Stagnationen und firmenspezifisch verbunden mit den nachfolgend dargestellten Erweiterungen des Dienstleistungsangebotes. Für das Jahr 2024 wird aufgrund weiter bestehenden allgemeinen wirtschaftlichen Belastungen mit einer Minderung des Ergebnisses gerechnet. Die wirtschaftliche Lage der CGC GmbH zeigt sich im Zeitraum von 2022 auf 2023 als weiterhin positiv. Ein bedeutender Indikator hierfür ist die Steigerung der Mitarbeiterzahl von 60 auf 70 Personen. Diese Erhöhung des Personals signalisiert ein gesundes Wachstum und eine verstärkte Nachfrage nach den Dienstleistungen des Unternehmens. Hervorzuheben ist die deutliche Verstärkung des 24/7-Desk-Teams, das nun auf insgesamt 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angewachsen ist. Diese Verstärkung ermöglicht es der CGC GmbH, den Kundenservice, rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche, noch effizienter zu gestalten. Gleichzeitig wurde eine gezielte Weiterentwicklung im "Time Sensitive"-Segment vorangetrieben, wodurch das Unternehmen nun in der Lage ist, besonders zeitkritische Aufträge mit höchster Präzision und Schnelligkeit abzuwickeln. Dies unterstreicht das Engagement des Unternehmens, sich den anspruchsvollen Anforderungen seiner globalen Kundschaft anzupassen und maßgeschneiderte Lösungen im Bereich der zeitkritischen Logistik zu bieten. Darüber hinaus hat die CGC GmbH erhebliche Fortschritte bei der Verbesserung der IT-Schnittstellen erzielt, insbesondere in der Zusammenarbeit mit der CargoSoft GmbH und der Amexus GmbH. Diese Optimierungen haben zu einer effizienteren Datenübertragung und einer besseren Integration der Systeme geführt. Zudem wurde der interne Workflow-Manager weiterentwickelt, was zu einer deutlichen Steigerung der operativen Effizienz und einer Optimierung der internen Prozesse beigetragen hat. Diese IT-Investitionen unterstreichen das Bestreben des Unternehmens, kontinuierlich seine Abläufe zu verbessern und auf einem hohen technologischen Niveau zu arbeiten. Aufgrund der erhöhten Einkäufe während der Corona-Zeit konnte der Umsatz im Jahr 2023 nicht das Niveau von 2022 halten. Die umfangreichen Ausgaben für IT und Personal führten ebenfalls dazu, dass das Ergebnis von 2022 nicht erreicht wurde. Diese strategischen Maßnahmen, die auf langfristiges Wachstum und Effizienzsteigerungen abzielen, haben zwar kurzfristig das Finanzergebnis belastet, schaffen jedoch eine solide Grundlage für zukünftige Wettbewerbsfähigkeit und Umsatzsteigerungen. B. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Central Global Cargo GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2023 insgesamt gut entwickelt. 1. Ertragslage Die Minderung der Umsätze gegenüber dem Vorjahr betrug 13,99 %. Der Inlandsanteil vom Gesamtumsatz betrug 32,40 %, der Auslandsanteil lag bei 67,60 %. Im Bereich der Vermittlung internationaler Speditionsdienstleistungen konnte der Auftragsbestand ausgeweitet werden. Die Auftragslage kann insgesamt als zufriedenstellend bezeichnet werden. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Personalkosten deutlich von TEUR 3.066 auf TEUR 3.828 gestiegen. Diese Erhöhung resultiert insbesondere aus der inflationsbedingten gesamtwirtschaftlichen und branchenspezifischen Entwicklung und der damit verbundenen notwendigen überdeutlichen Anpassung über das übliche Gehaltsniveau hinaus sowie der erheblichen Erweiterung der Belegschaft. Wie in den vergangenen Jahren war es erforderlich die Aufwendungen zur Rekrutierung von Personal zu steigern und die nötige Infrastruktur für mobiles Arbeiten zu ermöglichen. Weitere wesentliche Veränderungen gegenüber dem Vorjahr ergeben sich im Betreich der sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Diese sind von 1.286 T Euro auf rd. 1.577 T Euro gestiegen und begründen sich im Wesentlichen durch den Anstieg der Rechts- und Beratungskosten, der Raumaufwendungen sowie der Erhöhung des Betriebsbedarfs. Das Finanzergebnis konnte gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Neben der Reduzierung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber dem Vorjahr von 3.235 T Euro auf 3.113 T Euro sind die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von 2.539 T Euro auf 2.960 T Euro gestiegen. Gleichzeitig führte eine Erhöhung der Laufzeiten in beiden Bereichen zu einer Verbesserung der Finanzmittel von TEUR 1.828 auf TEUR 2.706. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ist im Berichtsjahr gegenüber dem Vorjahr ebenfalls gemindert und begründet sich im Wesentlichen durch das reduzierte Auftragsvolumen im angespannten allgemeinen wirtschaftlichen Umfeld. Gegenüber dem Vorjahr minderte sich damit das Jahresergebnis nach Steuern um TEUR 293 auf TEUR 355. Die Ergebnisstruktur stellt sich in Kennzahlen wie folgt dar:
2. Finanzlage In der Kapitalflussrechnung sind die Zahlungsströme in die drei Bereiche Geschäftstätigkeit, Investitionstätigkeit und Finanzierungstätigkeit aufgeteilt. Die Kapitalflussrechnung zeigt, wie sich die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente im Berichtsjahr verändert haben. Der Cashflow aus operativer Tätigkeit betrugt im Berichtszeitraum 1.175 TEUR (Vorjahr: 852 TEUR). Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit belief sich im Geschäftsjahr 2023 auf - 44 TEUR (Vorjahr: -52 TEUR). Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit belief sich im Berichtszeitraum auf - 255 TEUR (Vorjahr: -515 TEUR). Die Liquiditätslage des Unternehmens war im Berichtsjahr jederzeit positiv. Notwendige Investitionen werden teilweise mittels Leasing finanziert. Neben dem aus Vorjahren resultierenden Bankkredit wird eine im Kalenderjahr 2022 erhöhte Zollbürgschaft in Anspruch genommen. Der Finanzmittelfonds (liquide Mittel abzüglich jederzeit fälliger Bankverbindlichkeiten) zum 31.12.2023 stellt sich wie folgt dar:
Die Gesellschaftrechnet damit, die finanziellen Verpflichtungen auch künftig jederzeit erfüllen zu können. 3. Vermögenslage Die Bilanzsumme der Central Global Cargo GmbH belief sich zum Bilanzstichtag auf 6.355.080,00 EUR . Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr 2022 (5.575.509,74 EUR) um 13,98 % erhöht. Die Vermögensstruktur ist durch einen Anteil vom Anlagevermögen an der Bilanzsumme von 0,3 % gekennzeichnet. Das Umlaufvermögen umfasst Wertpapiere und flüssige Mittel mit 42,6 % der Bilanzsumme. 49,0 % der Bilanzsumme entfallen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Kapitalstruktur ist durch einen Anteil vom Eigenkapital an der Bilanzsumme von 25,2 % gekennzeichnet. Das Eigenkapital erhöhte sich um 355,7 TEUR auf 1.605,2 TEUR. Neben der Zuführung des Jahresüberschusses 2023 zum Eigenkapital ist der Erwerb eigener GmbH Anteil in Höhe von 29,6 % des Stammkapitals wesentliche Teil der geänderten Eigenkapitalstruktur. 49,7 % der Bilanzsumme entfallen auf kurzfristiges Fremdkapital und 5,9 % auf mittelfristiges Fremdkapital. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich trotz der Minderung der Debitoren. Die Vermögens- und Kapitalstruktur stellt sich wie folgt dar: Aktiva
Finanzielle Leistungsindikatoren Zur Steuerung und zur Analyse der wirtschaftlichen Lage werden vor allem herangezogen:
4. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Zur voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft wird im Einzelnen ausgeführt: Da wie oben ausgeführt das Gesamtwirtschaftswachstum nach dem im Februar 2022 begonnen Krieg in der Ukraine deutlich an Schwung verloren hat, wird im Wirtschaftsjahr 2024 trotz der Beeinträchtigung der Gesamtkonjunktur und den branchenspezifischen Erwartungen in der Logistikbranche mit gleichbleibenden Umsatzerwartungen gerechnet. Die Entwicklung der Gesellschaft wird daher im laufenden Jahr voraussichtlich von der branchenspezifischen Entwicklung geringfügig abweichen. Es wird für das laufende Geschäftsjahr dennoch ein gegenüber dem Vorjahr reduziertes Ergebnis erwartet. Es wird davon ausgegangen, dass die konjunkturelle Lage im Hinblick auf die aktuellen Auswirkungen der Energiepreissteigerungen, der daraus resultierende Inflationssteigerungen und den gestiegenen Finanzierungskosten am Kapitalmarkt weiterhin einflussbestimmend sein werden und das gesamte konjunkturelle Umfeld entscheidend beeinflussen werden. C. Prognosebericht Voraussichtliche Entwicklung mit ihren Chancen und Risiken Eine Prognose der zukünftigen Geschäftsentwicklung, vor dem Hintergrund der bekannten allgemeinen konjunkturellen Lage und weiterhin verbundenen Beeinträchtigungen und den im Februar 2022 begonnenen russisch-ukrainischen Krieg mit der sich daraus anschließenden Energiekrise und damit einhergehenden Inflationssteigerungen, erscheint sehr schwierig. Unvorhersehbare, nicht vom Unternehmen zu beeinflussende Entwicklungen und Risiken erschweren jede Prognose. Die im Folgenden getroffenen Aussagen basieren auf Einschätzungen für die Jahre 2024 und 2025. Die Effekte der Konjunktur bzw. die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben elementaren Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung der Central Global Cargo GmbH. Auch wenn die globale Luftfracht-Tonnage seit zwei Jahren erstmals wieder leicht wächst, bleibt nach Angaben des DSLV die wirtschaftliche Lage der deutschen Luftfrachtspeditionen weiterhin angespannt. Internationale Krisen wie der russische Angriff auf die Ukraine und die erneut unsichere Lage in Nahost sowie die anhaltend schwache Konjunktur bremsen den Mengenauftrieb und verfestigen das niedrige Erlösniveau. Die negativen wirtschaftlichen Folgen der gesunkenen Transportnachfrage bei Industrie und Handel, sowie des weltweiten Konsumrückgangs sollten dabei nicht durch Wettbewerbsnachteile des Luftfrachtstandorts Deutschland noch verstärkt werden. Zu Beginn des Geschäftsjahres 2024 konnten wir ebenfalls eine planmäßige Entwicklung feststellen. Für die restlichen Monate des Geschäftsjahres prognostizieren wir im Vergleich zu diesem Vorjahreszeitraum einen Minderung der Gesamtleistung (Wirtschaftsjahr bezogene Minderung von ca 10 % der Gesamtleistung). Wir erwarten, bei aller Prognoseunsicherheit durch die aktuelle Inflationsentwicklung und schwelende wirtschaftliche Stagnation, für das laufende Geschäftsjahr 2024 keine existenzbedrohende Auswirkung auf die Liquidität des Unternehmens. D. Risikobericht Risikomanagementziele und -methoden Vom Unternehmen wurden Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden. In Übereinstimmung mit branchenüblichen Standards und gesetzlichen Bestimmungen hat die Gesellschaft ein Kontroll- und Risikomanagementsystem eingerichtet, um potentielle Risiken zu erkennen und über alle Funktionen hinweg beobachten und beurteilen zu können. Das Unternehmen verfügt über umfangreiche Planungs- und Kontrollinstrumente, um Geschäftsrisiken frühzeitig zu erkennen und um wirksame Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Die Frühwarnsysteme wurden zu einem Risikomanagement zusammengefasst. Dadurch ist sichergestellt, dass die Unternehmensleitung wesentliche Risiken frühzeitig erkennen und entsprechende Maßnahmen ergreifen kann. Wesentliches Risiko besteht wie oben dargestellt in der Abhängigkeit von internationalen Handelsbeziehungen, der möglichen Belastung der Handelsentwicklungen durch geopolitische Krisen, sowie den damit einhergehenden Wechselkursveränderungen. Derartige gesamtwirtschaftliche Belastungen führen in aller Regel zeitgleich zu einer gesteigerten Kostensensibilität der Kundschaft. Diesbezüglich agierende Kunden verbinden dies mit Forderungen nach Preissenkungen und führen gegenüber den Unternehmen der Logistikbranche meist zu einer Überprüfung der Logistikverträge und ggf. erforderlichen Neuausschreibungen. Ein sich dadurch abzeichnender Wettbewerb innerhalb der Logistikbranche mündet zwangläufig in entsprechendem Margendruck. Weitere wesentliche Risiken Personalrisiken Die Central Global Cargo GmbH ist für die Realisierung ihrer strategischen Ziele auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen. Vor allem im Bereich der Akquise internationaler Dienstleistungen besteht großer Bedarf an qualifiziertem Personal, was unternehmensinterne Qualifizierungsmaßnahmen erfordert. Die Aus- und Weiterbildung für Mitarbeiter sichert die fachliche Kompetenz des Personals. Spezielle Risiken auf dem Personalsektor sind aufgrund unserer vorausschauenden Personalplanung auch unter Berücksichtigung der betrieblichen demografischen Entwicklung derzeit nicht erkennbar. Prozessrisiken Die Gesellschaft ist bestrebt, gerichtliche Auseinandersetzungen nach Möglichkeit zu vermeiden. Dieses Ziel ist jedoch nicht immer zu erreichen, so dass unsere Gesellschaft unter Umständen auch an Gerichtsverfahren beteiligt ist. Deren Ausgang lässt sich naturgemäß nicht mit Sicherheit vorhersagen. Dennoch gehen wir nach sorgfältiger Prüfung davon aus, dass für alle Rechtsstreitigkeiten ausreichende bilanzielle Vorsorge getroffen wird. Fremdwährungsrisiken Aufgrund der internationalen Geschäftstätigkeiten unserer Gesellschaft erfolgen Zahlungsströme sowohl im Bereich der zugekauften Leistungen von Subunternehmern als auch im Bereich erbrachter eigener Dienstleistungen teilweise in Fremdwährungen. Währungskursrisiken stehen meist zeitgleich Währungskurschancen in der Weise gegenüber indem zugekauften Leistungen von Subunternehmern den erbrachten eigenen Dienstleistungen zeitgleich in der gleichen Währung gegenüberstehen, so dass entsprechende Kursgewinne und Kursverluste wechselseitig zu einem Ausgleich führen. Liquiditätstrisiken Um dem Risiko von Forderungsausfällen durch Kunden effektiv zu begegnen, ist für die Gesellschaft neben der kontinuierlichen Bonitätsprüfung ein effektives Debitorenmanagment von größter Bedeutung. Verbleibende Risiken , die sich aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ergeben, werden durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen entsprechend abgebildet. Bestandsgefährdende Risiken Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nicht zu sehen. Bestandsgefährdende wirtschaftliche und rechtliche Risiken auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nicht erkennbar. Gesamtaussage Für das Jahr 2024 erwartet die Gesellschaft ein positives Ergebnis. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht vorhanden und von uns auch nicht erkennbar.
Kelsterbach, den 26.08.2024 Theo Bürgel HandelsbilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten zwischen 150,- € und 800,- € wurden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Risiken durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung auf die Forderungen (Nettobetrag) ausreichend Rechnung getragen. Kassenbestand und Bankguthaben entsprechen den Nominalwerten. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, die Auflösung dieses Postens erfolgt grundsätzlich zeitanteilig linear. Bei der Gesellschaft entstehen keine latenten Steuern aus dem unterschiedlichen Ansatz in der Handels- und Steuerbilanz sowie dem Ansatz handelsrechtlicher Rückstellungen. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr sowie Vorjahre betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden Abzinsungen auf den Abschlussstichtag vorgenommen. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs.1 Nr.2 HGB). Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird für Vermögensgegenstände des Anlagevermögens in Anspruch genommen, deren Anschaffungskosten bis zu 800,- € getragen, und ist in den nachfolgenden Abschreibungsbeträgen enthalten. Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: 136.548,76 Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: 188.676,14
Angaben zu Ausleihungen gegenüber Gesellschaftern Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 0,00 EUR (Vorjahr: 846,36 EUR). Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 14.803,69 EUR (Vorjahr: 24.480,66 EUR). Sonstige Vermögensgegenstände 1 Die Sonstigen Vermögensgegenständen beinhalten in Höhe von TEUR 403 Posten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Eigenkapital Ende Februar 2022 erwarb die Gesellschaft mit dem Ausscheiden eines Gesellschafters dessen Gesellschaftanteile zu einem Kaufpreis von TEUR 245. Der Anteil eigener Anteile am Stammkapital beträgt damit 29,5%. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten: Steuerrückstellungen EUR 198.625,66 Rückstellungen Lohnaufwand EUR 138.000,00 Rückstellungen Rückbaukosten/Raumkosten EUR 150.000,00 Rückstellungen Nachläufe Vorjahre EUR 168.815,92 Rückstellungen Nachläufe lfd. Jahr EUR 276.969,71 Sonstige Rückstellungen (Kumuliert) EUR 286.700,78 Verbindlichkeiten Neben den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 375 und den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 2.960 sind die Sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 195 ausgewiesen. Diese resultieren im wesentlichen aus Lohnverbindlichkeitenen TEUR 91 , Aufwendungen für nachträgliche Steuervorauszahlungen TEUR 1 sowie Lohnsteuerverbindlichkeiten und Verpflichtungen im Rahmen der sozialen Sicherheit TEUR 40 und kreditorische Debitoren in Höhe von TEUR 41. Angabe zu Restlaufzeitvermerken Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 3.155.770,43 EUR (Vorjahr: 2.889.254,45 EUR) . Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 375.000,00 EUR (Vorjahr: 625.000,00 EUR). Sicherheiten bestehen hierfür in Form einer Globalzession. Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR). Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen (Laufzeit 12 Monate) beläuft sich am Bilanzstichtag auf TEUR 193. Es handelt sich hierbei um Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDer Jahresüberschuss beträgt EUR 355.671,72. Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss in Höhe von EUR 355.671,72 wird auf neue Rechnung vorgetragen und in den bestehenden Gewinnvortrag eingestellt. Der Bilanzgewinn zum 31.12.2023 entwickelt sich wie folgt: Jahresüberschuss 2023 EUR 355.671,72 Gewinnvortrag aus dem Vorjahr EUR 1.055.650,78 nach Verrechnung mit Kapitalrücklage in Höhe von € 96.000,- Bilanzgewinn zum 31.12.2023 EUR 1.411.322,50 Beschluss über die Verwendung des ErgebnissesIn der Gesellschafterversammlung vom 26.08.2024 wurde der Vorschlag der Geschäftsführung zur Ergebnisverwendung angenommen. Unterschrift der Geschäftsführung
Kelsterbach, 26.08.2024 Theo Bürgel sonstige Berichtsbestandteile
Kelsterbach, den 26.08.2024 gez. Theo Bürgel, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 26.08.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers"Prüfungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers Nach dem abschließenden Ergebnis meiner Prüfung habe ich dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 (Stand 26.08.2024) in der beigefügten Fassung mit Datum vom 26.08.2024 den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt: An die Central Global Cargo GmbH Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Central Global Cargo GmbH bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Wirtschaftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Central Global Cargo GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Central Global Cargo GmbH zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Central Global Cargo GmbH. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht im Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von der Gesellschaft unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für mein Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters und des Beirats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zu Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren habe sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss im Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnen Erkenntnissen im Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der mein Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch, sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. Gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. Beurteile ich die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. Ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ergebnissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ergebnisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. Beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ergebnisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. Führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit dem für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsdarstellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Offenbach, den 26. August 2024 Alfred Münch, Vereidigter Buchprüfer |
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