Petri Vertriebs-GmbH
Industriezubringer 48, 49661 Cloppenburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Oliver Wegert seit 31.3.2014 | Geschäftsführer |
Christian Petri seit 5.3.2013 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Petri Vertriebs-GmbHCloppenburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der Firma Petri Vertriebs GmbH, CloppenburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023A. Darstellung des Geschäftsverlaufs 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen Im Jahr 2023 liegt das Bruttoinlandsprodukt preisbereinigt in Deutschland bei -0,3% (Vorjahr: 1,8%) jeweils gegenüber dem Vorjahr. Die privaten Konsumausgaben sanken preisbereinigt um 0,8 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr. Ohne Preisbereinigung liegen sie 5,5% über dem Vorjahr, begründet hauptsächlich in der hohen Jahresteuerungsrate. Der Dienstleistungsbereich verzeichnet im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 2,0%. Die Petri Vertriebs GmbH ist auf Grund des konzeptionellen und operativen Service-Portfolios, basierend auf dem seit Dezember 1988 aufgebauten Marketing-/Vertriebs-Know-how ein in Industrie und Handel anerkannter Ansprechpartner. Diese Anerkennung zeigt sich in der Tatsache, dass das Kundenportfolio der Petri Vertriebs GmbH große Konzerne wie z.B. Emmi, Nestlé und die Bolton Groupe umfasst, sowie Familienunternehmen wie Brandt und Kluth. 2. Geschäftsverlauf der Petri Vertriebs GmbH 2023 Die Petri Vertriebs GmbH gehört unserer Einschätzung nach zu den umsatzstärksten POS-Agenturen (Point of Sale) in Deutschland mit Full-Service-Angebot. Seinen Kunden bietet Petri Vertrieb langfristig strategische personalgestützte Maßnahmen im Vertriebsbereich und darüber hinaus konzeptionelle Unterstützung bei der Erstellung ganzheitlicher Vertriebskonzepte sowie deren zielgenauer Umsetzung. Insgesamt beschäftigt die Petri Vertriebs GmbH zum 31. Dezember 2023 (ohne kurzfristige Beschäftigte) 104 angestellte Mitarbeiter . Die Unternehmenspolitik konzentriert sich auf den anhaltenden Ausbau der Marktposition sowie um die Integration neuer Services. Im Jahr 2023 kam es zu keiner nennenswerten Kundenfluktuation. Die bestehenden Kunden konnten gehalten werden. 3. Leistungsindikatoren/Prognose-Ist-Vergleich Als finanziellen Leistungsindikator zur Steuerung des Unternehmens zieht die Gesellschaft die Umsatzerlöse heran. Die Gesellschaft verzeichnete im Jahr 2023 einen Umsatzanstieg um 19% von T€ 9.821 auf T€ 11.684. Dies entspricht dem ursprünglich geplanten Umsatzwachstum, aufgrund von erhöhter Kundennachfrage. 4. Investitionen: Die Investitionen des Geschäftsjahres 2023 betrugen T€ 83,9. Diese Sachanlage-Investitionen lagen im Wesentlichen in den Bereichen der Fahrzeuge in Höhe von T€ 40,2 und der Geschäftsausstattung in Höhe von T€ 43,7. 5. Finanzierungsmaßnahmen und -vorhaben: Die Gesellschaft finanziert sich weitgehend über den laufenden Cash Flow und über die Thesaurierung der erwirtschafteten Jahresüberschüsse. B. Darstellung der Lage der Gesellschaft: Die Petri Vertriebs GmbH hat im Jahr 2023 einen Umsatzanstieg um 19% von T€ 9.821 auf T€ 11.684 zu verzeichnen. Es wurde ein Jahresüberschuss von T€ 1.439 (VJ T€ 678) erwirtschaftet. Das Gezeichnete Kapital beträgt € 51.600. 1. Darstellung der Vermögenslage Die aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 abgeleitete Darstellung der Vermögenslage der Gesellschaft lässt sich im Vergleich zum vorherigen Bilanzstichtag folgendermaßen darstellen:
Zur Analyse der Vermögenslage der Gesellschaft wurden die folgenden Vermögens- und Kapitalstrukturkennzahlen ermittelt.
Die Erhöhung der Fremdkapitalquote resultiert aus dem Anstieg der sonstigen Verbindlichkeiten, wobei es sich hier hauptsächlich um Verbindlichkeiten aus Lohn- und Umsatzsteuern handelt (T€ 251), und der Rückstellungen für Steuern und den Personalbereich. Dies und die Auszahlung einer Gewinnausschüttung erklären die gesunkene Eigenkapitalquote. 2. Darstellung der Ertragslage und des Geschäftsergebnisses Die Ertragslage hat sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt entwickelt:
Im Materialaufwand sind im Wesentlichen Rechnungen des verbundenen Unternehmens Must und Riedel GmbH enthalten. Bezogen auf die Gesamtleistung beträgt der Materialaufwand 16,2%. Der Rückgang im Vergleich zum Vorjahr basiert auf der Tatsache, dass die Must und Riedel GmbH weniger Leistungen für die Petri Vertriebs GmbH erbracht hat. Bezogen auf die Gesamtleistung beträgt die Personalkostenquote 48,5%. Der Rückgang der Personalkostenquote im Vergleich zum Vorjahr erklärt sich aus der Tatsache, dass der Umsatz im Vergleich um 19% gestiegen ist, absolut haben sich die Personalkosten um T€ 657,9 erhöht. Der Anstieg der sonstigen betriebliche Aufwendungen liegt im Wesentlichen in der Zunahme der KFZ-Kosten sowie der Werbe- und Reisekosten. Zur Analyse der Ertragslage der Gesellschaft wurden die folgenden Rentabilitätskennzahlen und Aufwandsstrukturkennzahlen ermittelt.
3. Darstellung der Finanzlage Im Folgenden werden die Mittelherkunft und die Mittelverwendung des Berichtsjahres 2023 anhand einer Kapitalflussrechnung dargestellt, wobei die drei Bereiche der Kapitalflussrechnung als Einheit zu betrachten sind.
Die Liquiditätssituation der Gesellschaft ist im Berichtsjahr positiv, es sind keine Liquiditätsengpässe eingetreten. Nach der Finanzplanung für das Geschäftsjahr 2024 sind Liquiditätsengpässe auszuschließen. 4. Zusammenfassende Beurteilung Das geplante Umsatzziel von € 11,5 Mio. wurde leicht übertroffen. Zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts beurteilen wir die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unserer Gesellschaft sowie das Geschäftsergebnis insgesamt nach wie vor ausgeglichen und positiv. Liquiditätsengpässe haben sich bislang auch in den Geschäftsjahren 2023 und 2024 nicht ergeben. Zukünftige mögliche Engpässe sind über das Eigenkapital abgedeckt. C. Darstellung der voraussichtlichen Entwicklung - Prognosebericht Einige der im Lagebericht enthaltenen Angaben betreffen zukunftsbezogene Aussagen. Diese wurden auf der Grundlage der Erwartungen und Einschätzungen der Geschäftsführung über künftige, die Gesellschaft betreffende Ereignisse und Maßnahmen formuliert. Solche in die Zukunft gerichteten Aussagen unterliegen naturgemäß Risiken und Ungewissheiten, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse der Petri Vertriebs GmbH abweichen oder schlechter ausfallen. Zum Zeitpunkt der Erstellung des Prognoseberichtes geht daher die Geschäftsleitung weiterhin von einem hohen wirtschaftlichen Einfluss der kriegerischen Auseinandersetzung in der Ukraine und im Nahen Osten aus. Aussagen zur zeitlichen Erstreckung dieser Krisen sind gegenwärtig kaum möglich. Wesentliche Risiken treffen die Realwirtschaft z.B. aus ihren Lieferketten (insb. hinsichtlich des Energiebedarfs), auf ihren Absatzmärkten, hinsichtlich der Kreditversorgung durch Banken oder aus Cyberangriffen. Aufgrund dieser gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen besteht eine außergewöhnlich hohe Unsicherheit, die dazu führt, dass die Prognosefähigkeit für uns wesentlich beeinträchtigt ist. Bis zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichtes haben sich noch keine bestandsgefährdenden Auswirkungen ergeben. Wir können aber nicht beurteilen, ob sich dies ändern wird. Zusammengefasst und unter Berücksichtigung der in den Vorjahren aufgebauten sehr guten Kapitalstruktur halten wir eine Bestandsgefährdung des Unternehmens für unwahrscheinlich. Für das Jahr 2024 ist auf Basis der vorläufigen Ist-Zahlen zum 31. Dezember 2023 ein Umsatz in Höhe von rd. € 13 Mio. geplant. Zusammenfassend prognostiziert die Geschäftsleitung im Moment für 2024 auf Grund bereits eingeleiteter Veränderungen und weiterer geplanter Maßnahmen das Unternehmen gut aufgestellt in die Zukunft zu führen. D. Risiken 1. Grundlagen des Risikomanagements Die Gesellschaft ist als Full Service Agentur Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Um insbesondere bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen das Risiko zu überwachen, sind eine Reihe Kontrollverfahren festgelegt, die den aktuellen Entwicklungen angepasst werden. Die Zweckmäßigkeit und Effizienz der kaufmännischen Abläufe wird durch ein internes Kontroll- und Risikomanagement laufend überprüft. Das Mahnwesen überwacht nach Ablauf des Zahlungsziels wöchentlich die Forderungen, um bei Zahlungsverzögerung sofort die internen Kontrollsysteme zu aktivieren. Für jeden Kunden wird laufend eine Einschätzung der Bonität gebildet. Der Zugang zu den Buchhaltungsapplikationen (DATEV) ist auf wenige autorisierte Mitarbeiter beschränkt. Die Datenübernahme und Buchung von Geschäftsvorfällen erfolgt ebenfalls ausschließlich durch diese autorisierten Mitarbeiter. Auf monatlicher Basis erfolgt eine Kontrolle der Buchungsvorgänge durch die Geschäftsleitung anhand von festgelegten Auswertungen, insbesondere betriebswirtschaftlicher Natur. Die monatliche Kostenstellenrechnung ermöglicht Abweichungen in den einzelnen Divisionen sofort zu analysieren um evtl. Maßnahmen zur Steuerung einzuleiten. Im Rahmen des Risikomanagements wird der Markt in den Fachmedien und durch Kundengespräche beobachtet, um auf aktuelle Entwicklungen reagieren zu können durch Investitionen in die einzelnen Dienstleistungsbereiche, strategische Planung oder angepasste Preisgestaltung. Da die betriebswirtschaftlichen Auswertungen äußerst zeitnah, monatlich abgegrenzt und kontrolliert bis zum 15. des Folgemonats vorliegen, könnten erforderliche Maßnahmen zur Stabilisierung der Lage getroffen werden. Monatlich werden die Zahlen des laufenden Jahres analysiert und auf Abweichungen reagiert. Alle betriebswirtschaftlichen Zahlen sowie die Einhaltung oder Abweichung der Forecasts unterliegen einer kontinuierlichen Überwachung und Analyse durch die Unternehmensleitung. Im Rahmen des Risikomanagements wird die Liquiditätsplanung monatlich von der Geschäftsleitung überwacht um entsprechend reagieren zu können und nötigenfalls Maßnahmen zu ergreifen. Um die Klarheit und Übersichtlichkeit von Chancen- und Risiken zu erhöhen, sind die einzelnen Chancen und Risiken in einer Rangfolge bzw. in Kategorien geordnet, wobei größere Risiken und Chancen vor geringeren Risiken und Chancen geordnet werden. Die Bedeutung einzelner Chancen und Risiken ermittelt sich aus der Eintrittswahrscheinlichkeit und der Höhe der möglichen Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie die Prognosen und Ziele der Gesellschaft. Im Vergleich zum Vorjahr haben sich keine Änderungen der eingeschätzten Risiken ergeben. Die Realisierung von Risiken kann zu Veränderungen oder zum Nichteintreten der Annahmen führen, die den Erwartungen der Geschäftsführung über den künftigen Geschäftsverlauf zugrunde liegen und kann damit die Prognosen zur Umsatz- und Ergebnisentwicklung gefährden. Das Risikomanagementsystem der Petri Vertriebs GmbH dient der Früherkennung, Beurteilung und Steuerung interner und externer Risiken. Diese werden als mögliche künftige Entwicklungen oder Ereignisse, die zu einer für das Unternehmen negativen (Risiko im engeren Sinn) oder positiven (Chance) Zielabweichung führen können, verstanden. Das Risikomanagement wird ständig weiter entwickelt und in monatlichen Auswertungen an Hand Planabweichungsanalyse der Kundenumsätze mit dem Management besprochen, sowie Maßnahmen zur Gegensteuerung beschlossen. Aufgrund des aufgezeigten Risikomangementsystems ist die Gesellschaft vorbereitet, Unwägbarkeiten im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie zu begegnen. 2. Risiken aus dem konjunkturellen Umfeld Die Field-Force-Ausgaben der Unternehmen sind eng verbunden mit der wirtschaftlichen Situation der Vertragspartner. Eine Verschlechterung der konjunkturellen Lage hat eine unmittelbare Auswirkung auf die Field-Force- Ausgaben der Kunden und damit auf die wirtschaftliche Situation der Petri Vertriebs GmbH. Eine solche Verschlechterung ist bisher allerdings nicht absehbar. 3. Forderungs-Ausfall-Risiko Die Gesellschaft ist aus ihrem operativen Geschäft einem Ausfallrisiko ausgesetzt. Daher werden die Außenstände fortlaufend überwacht. Ausfallrisiken werden mittels Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. 4. Risiken aus dem möglichen Verlust von Schlüsselkunden Ein Wegfall von Schlüsselkunden hat unabdingbar einen Rückgang der Umsatzerlöse zur Folge. Aufgrund der zeitlich verzögerten Wirksamkeit von Gegenmaßnahmen ist eine schlechtere Ergebnissituation die Folge. Nachdem es sich bei den Schlüsselkunden der Petri Vertrieb GmbH jedoch um KeyPlayer des Markenartikelbereichs handelt, ist das genannte Risiko als unterdurchschnittlich einzustufen (geringes Risiko - geringe Eintrittswahrscheinlichkeit und geringe voraussichtliche Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage). E. Chancen Durch die unter C genannten Maßnahmen (Neukundenakquise) ist die Petri Vertriebs GmbH in der Lage, sich zukunftssicher aufzustellen und somit ein kontinuierliches Wachstum zu gewährleisten. Wie auch im Vorjahr liegen die Chancen für 2023/2024 darin, dass durch die neue Struktur neben den bekannten Tätigkeiten künftig auch Beratungsleistungen (Weiterentwicklung Vertriebsstrategien und -strukturen, Portfolio- und Outletanalysen) angeboten werden können. Hierdurch kann zum einen die Marge gesteigert werden. Zum anderen rundet dies das Alleinstellungsmerkmal der Petri Vertriebs GmbH als Dienstleistungsunternehmen ab.
Cloppenburg, 17.09.2024 Gez. Christian Petri, Gesellschafter und Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Beteiligungen zu Anschaffungskosten - Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten - Ausleihungen zum Nennwert Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich im Einzelnen wie folgt zusammen:
Rückstellungen und Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht.
Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG / § 264c Abs. 1 HGB) Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:
Der Ausweis der Forderungen erfolgt im Posten Sonstige Vermögensgegenstände. Nicht in der Bilanz erscheinende Geschäfte Die finanziellen Auswirkungen von nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften sind für die Beurteilung der Finanzlage nicht von Bedeutung. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Vergütungen der Geschäftsführer Es wird auf die Inanspruchnahme der Schutzklausel nach §286 IV HGB hingewiesen. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
Vorgänge von besonderer Bedeutung Hinsichtlich der Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag verweisen wir auf die Angaben im Lagebericht. Unterschrift der Geschäftsführung
Cloppenburg, 17.09.2024 gez. Christian Petri Oliver Wegert sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 25.03.2025 festgestellt. BestätigungsvermerkTESTATEXEMPLAR des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 sowie des Lageberichts für das Geschäftsjahr 2023 der Petri Vertriebs GmbH, Cloppenburg 1 Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers:An die Petri Vertriebs GmbH Wir haben den Jahresabschluss der Petri Vertriebs GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie den Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Petri Vertriebs GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Buchholz in der Nordheide, den 25. März 2025 VS
Audit GmbH
Vellguth, Wirtschaftsprüfer Schaudin, Wirtschaftsprüfer Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; wir weisen insbesondere auf § 328 HGB hin. Zusätzlich weisen wir darauf hin, dass allein unser digitaler Prüfungsbericht (pdf), der mit einer qualifizierten elektronischen Signatur versehen wurde, maßgeblich ist. Alle anderen Fassungen unseres Prüfungsberichtes stellen unverbindliche Ansichtsexemplare dar. |
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