Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 48672
Eingetragen
24.9.1993
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieBetrieb von Datenverarbeitungseinrichtungen für Dritte
Gegenstand
Die Erstellung von Computer Software; Beratung bei der Anwendung von Software und Computer Systemen; Handel mit Hardund Software; Schulung in der Anwendung von Software und Computersystemen sowie die gewerbliche Arbeitnehmerüberlassung; ferner Managed Services (Betrieb von Anwendungen für Kunden); die Beteiligung an Unternehmen mit gleichem und ähnlichem Gegenstand; die Geschäftsführung für solche Unternehmen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Markus Cansever
seit 6.3.2023
Geschäftsführer
Stefan Krause
seit 6.3.2023
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
VALTECH SELUX
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
VALTECH SE
Luxembourg
1.500.000 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Valtech GmbH

Düsseldorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Die Feststellung des Jahresabschlusses 2021 der Valtech GmbH ist am 9. September 2025 erfolgt

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021

1 Geschäft und Strategie

Als innovatives Beratungsunternehmen nimmt Valtech seit Gründung eine führende Rolle im Bereich der Software-Technologien - insbesondere der agilen Software-Entwicklungsmethodik - ein. Seither hat sich das Unternehmen sukzessive zur Fullservice-Digitalagentur weiterentwickelt.

Ziel des Unternehmens ist eine Spitzenposition im Bereich der Beratung sowie der Implementierung und - im beschränkten Maß - des Betriebes von digitalen Produkten und Services, die Kunden benötigen, um die Digitalisierung ihrer Geschäftsprozesse umzusetzen und neue, digitale Geschäftsmodelle am Markt zu etablieren. Dabei gehen die Impulse besonders stark von den durch das Internet geförderten Innovationen aus, die oftmals dazu führen, dass sich das B2B- in ein B2C-Geschäft wandelt.

Getreu dem Firmenmotto „Transform by Doing“ unterstützt die Valtech GmbH ihre Kunden bei der Bewältigung der Herausforderungen und der Realisierung von Chancen, die sich aus der fortschreitenden Digitalisierung ergeben. Ein wesentlicher Teil dieser Unterstützung sind auf kollaborative Art gemeinsam mit den Kunden durchgeführte Umsetzungsprojekte im Bereich der Digitalisierung von Marketing-, Kommunikations- und Vertriebsprozessen. Zusätzlich erbringt die Valtech GmbH flankierende Beratungsleistungen, um die Organisationsstrukturen ihrer Kunden zu optimieren. Zum Themenbereich von besonderer Bedeutung entwickelt sich der Bereich „Künstliche Intelligenz“, für den die Valtech-Gruppe ein Leistungsportfolio entwickelt hat.

2 Wirtschaftsbericht

2.1 Lage

Die Lage kann insgesamt als zufriedenstellend bezeichnet werden, insbesondere im Hinblick bezüglich der Auswirkung von Covid-19 auf das Geschäftsjahr.

2.1.1 Ertragslage

Die Ertragslage 2021 ist als zufriedenstellend unter den gegebenen Bedingungen zu bewerten. Die betriebliche Leistung (Umsatzerlöse zzgl. Bestandsveränderung) ist von TEUR 30.486 auf TEUR 37.422 gestiegen. Die Entwicklung ist im Wesentlichen Covid-19 und dessen Auswirkungen auf die globale Wirtschaft geschuldet, welche jedoch durch Anpassungen der Geschäftsstruktur zum Teil antizipiert wurden. Dennoch konnte das Jahresergebnis von TEUR 2.964 auf TEUR 7.297 gesteigert werden. Den größten Einfluss hat die Gewinnausschüttung der Valtech Mobility GmbH, München, in Höhe von TEUR 5.361 (Vorjahr: TEUR 1.625).

Der bedeutendste Leistungsindikator für unsere Gesellschaft ist die betriebliche Leistung. Diese ist um 22,8 % (auf nun TEUR 37.422) gestiegen. Pandemiebedingt hatten alle Kunden ihre Investitionsaktivitäten im Vorjahr reduziert, insbesondere Kunden im Bereich Luftverkehr und Tourismus. Im laufenden Geschäftsjahr ist der Geschäftsumfang angestiegen, da viele Kunden den Wert von digitalen Vertriebskonzepten erkannt haben, da physische Vertriebskanäle durch die Lock-downs an Effektivität eingebüßt haben.

Die sonstigen betrieblichen Erträge haben sich im Wesentlichen aufgrund von geringeren Weiterbelastungen an die Valtech Mobility GmbH, München, vermindert.

Der Aufwand für bezogene Leistungen ist stärker als die betriebliche Leistung um 43,0 % auf TEUR 10.380 gestiegen. Im Wesentlichen wurden Kapazitätslücken durch Beratungsleistungen von Schwestergesellschaften sowie von freischaffenden Beratern geschlossen, da aufgrund der unsicheren weiteren pandemiebedingten Wirtschaftsentwicklung die Aufstockung des Personals minimiert wurde.

Der Personalaufwand ist von TEUR 14.966 um 17,4 % auf TEUR 17.566 gestiegen. Neben einer moderaten Erhöhung des Personalbestandes sowie der Gehaltsentwicklung ist als wesentlicher Effekt der Wegfall der Kurzarbeit zu nennen.

Die Abschreibungen spiegeln den betriebsbedingten Werteverzehr wider. Die Abschreibungen werden nach der linearen Methode vorgenommen. Außerplanmäßige Abschreibungen wurden nicht vorgenommen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr um 7,7 % auf TEUR 6.001 gestiegen. Der Anstieg resultiert teilweise aus dem gestiegen Geschäftsvolumen sowie einer moderaten Lockerung der Kostensenkungen.

Die Erhöhung des Finanzergebnisses um TEUR 3.773 auf TEUR 5.380 resultiert im Wesentlichen aus einer Gewinnausschüttung für das Geschäftsjahr 2020 der Valtech Mobility GmbH, München.

2.1.2 Finanzlage

Im Geschäftsjahr 2021 erfolgten die üblichen Neu- und Ergänzungsinvestitionen in Hard- und Software sowie in die Geschäftsausstattung.

Die Liquiditätsanalyse anhand einer unternehmensspezifischen Kapitalflussrechnung stellt sich wie folgt dar:

2021 2020
TEUR TEUR
Jahresüberschuss 7.297 2.964
+/- Abschreibung auf Anlagevermögen 469 432
= Cashflow 7.766 3.396

Die Umschlagshäufigkeit der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist von 5,59 auf 4,65 in 2021 gesunken.

2.1.3 Vermögenslage

Die Bilanzsumme der Gesellschaft ist um TEUR 9.433 oder 35,2 % auf nun TEUR 36.257 gestiegen.

Die unfertigen Leistungen sind im Wesentlichen durch die Entwicklung des Geschäftsumfanges zum Geschäftsjahresende um TEUR 420 auf TEUR 4.612 gestiegen.

Die Veränderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 2.860 auf TEUR 7.954 resultiert aus der Entwicklung des Geschäftsumfanges.

Der Anstieg der Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultiert im Wesentlichen aus der Einrichtung eines Cash-Pools mit der Forderung gegen verbundene Unternehmen (gegen die Muttergesellschaft).

Der Rückgang der liquiden Mittel steht im Zusammenhang mit dem Cash-Pool.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten und Verbundunternehmen, Steuerverbindlichkeiten sowie erhaltene Anzahlungen.

2.2 Zusammenfassung der finanziellen Leistungsindikatoren

Wesentliche interne Steuerungsgrößen zur Unternehmensüberwachung sind die folgenden finanziellen und nichtfinanziellen Leistungsindikatoren:

betriebliche Leistung (Umsatzerlöse zzgl. Bestandsveränderung)

Jahresergebnis

Umschlagshäufigkeit der Forderungen pro Jahr

Die bedeutsamsten Leistungsindikatoren haben sich wie folgt entwickelt:

Vorjahresvergleich 2021 Absolut Vorjahr Absolut Veränderung Absolut
betriebliche Leistung (TEUR) 37.422 30.486 6.936
Ergebnis nach Steuern (TEUR) 7.297 2.964 4.333
Umschlagshäufigkeit der Forderungen pro Jahr 4,65 5,59 -0,94
Plan/Ist-Vergleich Ist Absolut Plan Absolut Veränderung Absolut
betriebliche Leistung (TEUR) 37.422 36.699 723
Ergebnis nach Steuern (TEUR) 7.297 8.913 -1.616
Umschlagshäufigkeit der Forderungen pro Jahr 4,65 5,00 -0,35

Gegenüber der Prognose im Jahresabschluss 2020 wurden die Prognosen im Bereich Umsatz/betriebliche Leistung erreicht. Die Umschlagshäufigkeit wurde knapp verfehlt, da Neukunden ein teilweise deutlich längeres Zahlungsziel verhandelt haben.

Die Valtech GmbH hat sich in den letzten Jahren hervorragend wirtschaftlich entwickelt. Nach einem schwächeren Vorjahr ist die betriebliche Leistung im Geschäftsjahr 2021 um 22,8 % gestiegen. Dieses liegt im Wesentlichen in einer erhöhten Nachfrage nach digitalen Vertriebswegen. Aufgrund der Digitalisierung unseres Geschäftsmodells führte die Einführung des Homeoffice zu keinen nennenswerten Produktivitätsverlusten.

Neben der langjährigen Positionierung in den Top 10 des „Internet-Agenturrankings“ des Branchenverbandes BVDW in Kooperation mit dem Hightext-Verlag (Rang 6 in 2022) wird Valtech als „Leader“ von mehreren Analystenhäusern eingestuft, u.a. von Lünendonk & Hossenfelder als „Leader“ im Bereich „Digital Experience Services“ im deutschsprachigen Raum. Die betrachteten 25 Unternehmen sind in den Bereichen Digital Consulting, Agenturleistungen und Technology Services tätig - die Positionierung im „Leader“-Segment reflektiert die zukunftsfähige Marktpositionierung der Valtech GmbH.

Auch in einer sich möglicherweise abkühlenden wirtschaftlichen Lage wird der Digitalisierungsdruck für Unternehmen und die öffentliche Verwaltung zunehmen. Da die Valtech GmbH im Firmenverbund der Valtech-Gruppe ihre Leistung über Near-shore-Optionen in Osteuropa sowie Off-shore in Indien kosteneffizient darstellen kann, wird die gesamtwirtschaftliche Lage des Unternehmens als positiv eingeschätzt.

3 Risiko- und Chancenbericht

3.1 Risiken

Ergänzend zu den Ausführungen zum Geschäftsverlauf und zur Lage des Unternehmens bestehen für die Valtech GmbH Risiken und Chancen, auf die nachfolgend näher eingegangen wird.

Seit vielen Jahren wird ein Risikomanagement betrieben, welches in besonderer Weise auf das Unternehmensprofil der Gesellschaft ausgerichtet wurde. Es wurde ein Risikoinventar erstellt, welches die vorhandenen Risiken beschreibt.

Die Hauptrisiken wurden wie folgt identifiziert:

Globale politische und wirtschaftliche/konjunkturelle Rahmenbedingungen

Valtech ist wie auch der Wettbewerb den allgemeinen Risiken der IT- und Digitalbranche ausgesetzt, sodass eine Eintrübung der Wirtschaftslage zu Auftragsrückgängen bzw. der zeitlichen Verschiebung von Aufträgen führen kann. Potenziell besteht die Gefahr, dass Kunden in einer solchen konjunkturellen Situation Etat- und Budgetkürzungen durchführen.

Ein konkretes Risiko sind die Überlagerung der Auswirkungen der Corona-Pandemie mit denen des Krieges in der Ukraine und die sich daraus ergebenden Lieferengpässe sowie die historisch hohe Inflation in der jüngeren Vergangenheit. Darüber hinaus stagniert die deutsche Wirtschaft das dritte Jahr in Folge. Risikoerhöhend ist der aktuelle handelspolitische Disput über Zölle mit einem der größten Exportmärkten der Bundesrepublik, den USA. Die meisten Kunden der Valtech GmbH sind direkt oder indirekt nachteilig von diesen Effekten betroffen. Eine Reduzierung des Engagements der deutschen Wirtschaft in China und/oder den USA könnte dieses Risiko schwerwiegender werden lassen. Zurückgestellte oder verspätet startende Projekte könnten aufgrund dieser Entwicklung die Geschäftsentwicklung der Valtech GmbH beeinträchtigen.

Corona-Pandemie

Auch wenn sich im Geschäftsjahr 2021 ein Auslaufen der Corona-Pandemie durch neue, deutlich weniger letale Virusvarianten abzeichnete, konnte ein Wiederaufflammen der Pandemie nicht ausgeschlossen werden. Davon könnte durch krankheitsbedingten Ausfall von Teilen der Belegschaft sowohl die Lieferfähigkeit der Valtech GmbH negativ betroffen sein als auch die Nachfrage nach den Leistungen der Valtech GmbH, sollte die Pandemie erneut die wirtschaftliche Lage negativ beeinflussen.

Wettbewerbssituation

Valtech steht im Wettbewerb zu verschiedenen Gruppen von Marktbegleitern. Es sind im Wesentlichen Unternehmen aus folgenden Segmenten:

Agenturen

Unternehmensberatungen

IT und Technologie

Die fortschreitende Konsolidierung der Digitalagenturbranche stellt eine Herausforderung dar. Der Markt befindet sich weiterhin in einem Konsolidierungsprozess, unabhängige mittelständische Digitalagenturen werden sowohl durch die großen internationalen Systemintegratoren und Beratungsgesellschaften (Accenture, IBM usw.) als auch durch die marktdominierenden Werbeagentur-Netzwerke (Publicis, WPP, Omnicom) übernommen. Dies verstärkt den Verdrängungswettbewerb, insbesondere bei der Umsetzung von Plattformprojekten auf Basis der marktführenden Softwareprodukte. Die Valtech GmbH mitigiert dieses Risiko einerseits durch die unabhängige Positionierung als Partner für die digitale Transformation von Unternehmen: Während die großen internationalen Systemintegratoren sich auf den unternehmensweiten Rollout neuer Lösungen spezialisieren, fokussiert sich die Valtech GmbH auf die Umsetzung produktiver Pilotprodukte mit schneller „Time to Market“, ermöglicht durch die Anwendung agiler Methoden wie Scrum und Lean Startup. Zum anderen verfolgt die Valtech-Gruppe die „One Valtech“-Strategie, die auf einer integrierten, kohärenten und barrierearmen internationalen Zusammenarbeit der Landesgesellschaften beruht, um in jedem Einzelmarkt wettbewerbsfähig gegenüber den nach Umsatz und Mitarbeiterzahl dominierenden Marktbegleitern zu sein.

Insourcing

Für viele DAX-Konzerne und Unternehmen des gehobenen Mittelstands hat die digitale Transformation eine so zentrale Bedeutung, dass sie eigene Digitalteams aufbauen und damit „digital“ Teil der Kerneigenleistung wird. Damit stehen die internen Teams der Konzerne und Mittelständler zunehmend im Wettbewerb mit in diesem Umfeld tätigen Beratungsfirmen und Agenturen wie der Valtech GmbH - ein Trend zum „Insourcing“ wird beobachtet. Die Valtech-Gruppe mitigiert dieses Risiko mit dem Leistungsangebot „Valtech Inside“, das darauf abzielt, digitale Kompetenz in der Kundenorganisation aufzubauen und damit den Aufbau einer digitalen Kerneigenleistung der Kunden zu unterstützen.

Kundenabgänge

Valtech besitzt eine Vielzahl von Geschäftsbeziehungen, die seit vielen Jahren bestehen und die auf einer stabilen Geschäftsgrundlage beruhen. Darüber hinaus wurden die Vertriebsaktivitäten personell ausgebaut, um Konsolidierungen im Geschäftsvolumen zu kompensieren.

Technologische Entwicklung

Der Megatrend „Digitalisierung“ beinhaltet eine Vielzahl von Lösungen, Umsetzungsmethodiken und Maßnahmen. Beispielsweise sind hier verschiedene Paradigmen der agilen Entwicklung, Formen des maschinellen Lernens und Ähnliches zu nennen. Sollten sich die Trends zu Detaillösungen entwickeln, die von der Valtech GmbH nicht angeboten werden (z.B. aufgrund von Fachkräftemangel), könnte das eine negative Folgewirkung auf die finanziellen Leistungsindikatoren nach sich ziehen.

Mitarbeiter- und Know-how-Verlust

Bei der Erbringung ihrer Dienstleistungen ist Valtech auf die Gewinnung von qualifizierten Fachkräften angewiesen. Aufgrund des Fachkräftemangels in der Branche ist es nicht leicht, diese zu finden. Durch den Verlust von Schlüsselpersonen könnten vorübergehend Lücken entstehen. Die Valtech GmbH begegnet diesem Risiko mit zweierlei Maßnahmen: Zum einen verfolgt sie systematisch eine hohe Mitarbeiterzufriedenheit. Zu diesem Zweck wurde kürzlich eine dedizierte Softwarelösung eingeführt, um diesen Indikator regelmäßig und systematisch erheben zu können. Zum anderen unterstützen sogenannte „Employer Branding“-Maßnahmen die gezielte Positionierung auf dem Arbeitsmarkt.

Forderungsausfälle und Liquiditätsrisiko

Ein potentielles Geschäftsrisiko besteht im Ausfallrisiko von Kundenforderungen. Valtech fokussiert sich bei der Kundenauswahl auf große und solvente Unternehmen mit guter Bonität. Zudem besteht ein stringenter Prozess zur Nachverfolgung ausstehender Forderungen, über deren Status die Geschäftsleitung regelmäßig informiert wird. Adäquate Maßnahmen zur Risikoerkennung und Behebung sind definiert.

Die Sicherstellung der Liquidität von Valtech erfolgt durch eine regelmäßige Cashflow-Betrachtung und ein konsequentes Forderungsmanagement. Bedingt durch die gute Kapitalausstattung und die Einbettung in das Valtech-Netzwerk ist das Liquiditätsrisiko als gering einzustufen.

3.2 Chancen

Neben den Risiken ergibt sich auch eine Vielzahl an Chancen, die im Allgemeinen wie folgt beschrieben werden können:

Die Chancen für die Zukunft liegen nach wie vor in der besonderen Positionierung der Gesellschaft. Die digitale Transformation verspricht den DAX-Konzernen sowie dem gehobenen Mittelstand langfristige Kosteneinsparungen durch verstärkte Automatisierung von Prozessen. Die zweite Phase der digitalen Transformation (digital angereicherte Produkte und Services) lässt zudem neue Umsatzpotentiale erwarten. Als konkrete Geschäftschance in diesem Kontext seien die verstärkte Vernetzung von Gebrauchsgegenständen („Internet of Things“) sowie das daraus resultierende Potential, die anfallenden Nutzungsdaten auszuwerten, genannt. Auch die Einführung dezentraler Informationsverarbeitung durch die Blockchain-Technologie stellt eine solche Chance dar. Die Valtech GmbH sieht sich für diese Aufgabenstellungen am Markt gut positioniert.

Eine weitere Chance stellt die fortschreitende Globalisierung der Geschäftsprozesse, insbesondere der DAX- Unternehmen, dar. Immer häufiger werden zentrale Plattformen für digitales Marketing oder Vertrieb entwickelt, die dann für die Märkte der Unternehmen angepasst und ausgerollt werden müssen. Für diese Herausforderung suchen Konzerne verstärkt Projektpartner, die durch ihre internationale Aufstellung Kunden in den wesentlichen Wachstumsmärkten (oft USA und Asien) unterstützen können. Die Valtech-Gruppe trägt diesem Trend durch eine intensivierte internationale Zusammenarbeit und weitere internationale Expansion (zuletzt nach Argentinien und in die Niederlande) Rechnung.

Der Fokus der Valtech-Gruppe auf wenige Branchen-„Verticals“ erlaubt zudem den Aufbau spezifischer Branchenexpertise zur Differenzierung vom Wettbewerb. Durch die langjährige Tätigkeit für Automobilhersteller hat die Valtech GmbH bereits in erheblichem Maße branchenspezifisches Wissen im Automobilsektor aufgebaut. Als weitere Verticals wurden in den vergangenen Jahren die Branchen Konsumgüter/Retail und Gesundheitsprodukte und -dienstleistungen aufgebaut.

Die digitale Transformation stellt den Konsumenten in den Mittelpunkt und hat zum Ziel, die - möglicherweise nur latent vorhandenen - Konsumentenbedürfnisse zu erkennen und zu bedienen. Neben den etablierten Instrumenten der Marktforschung kommen dabei verstärkt Konzepte wie Design Thinking und Experience Mapping zum Einsatz, die ihrerseits ausgereifte Methoden zur Durchführung benötigen.

4 Prognosebericht

Die Prognose der finanziellen Leistungsindikatoren basiert für die Geschäftsjahre 2021 bis 2024 auf den IFRS-HB-I- Berichten. Für das Geschäftsjahr 2025 basiert die Planung nach den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und auf Rückmeldungen von Kunden über die erwartete Nachfrage nach Dienstleistungen, darauf aufbauend eine Kapazitätsplanung für Mitarbeiterinnen und Freelancer sowie Gemeinkosten im administrativen und Vertriebsbereich. Gehaltserhöhungen liegen im marktüblichen Umfang, Wechselkurse werden von der Gruppe vorgegeben. Die Planung für 2026 entspricht einem Wachstum von 2 % analog der Inflationsrate.

Geschäftsjahr Betriebliche Leistung Ergebnis nach Steuern
(TEUR) (TEUR)
2022 38.635 8.361
2023 38.850 3.366
2024 36.938 4.415
2025 38.292 2.493
2026 39.058 2.543

Für die übrigen finanziellen und nichtfinanziellen Leistungsindikatoren wird ein Niveau des Geschäftsjahres 2024 für 2025 erwartet.

Die dieser Planung zugrunde liegenden Annahmen beruhen auf den Einschätzungen und Prognosen der Geschäftsführung.

 

Düsseldorf, den 5. September 2025

Markus Cansever, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2021

Aktiva

31.12.2021 Vorjahr
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 161.332,00 271.573,00
2. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.583,00 7.016,94
164.915,00 278.589,94
II. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 914.129,00 901.345,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 7.818.872,45 7.818.872,45
8.897.916,45 8.998.807,39
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 4.612.330,81 4.191.856,89
Unfertige Leistungen
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.954.370,98 5.093.995,05
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 10.870.565,26 1.560.040,57
3. Sonstige Vermögensgegenstände 2.618.743,42 1.545.076,99
21.443.679,66 8.199.112,61
III. Guthaben bei Kreditinstituten 1.182.482,08 5.295.726,48
27.238.492,55 17.686.695,98
C. Rechnungsabgrenzungsposten 120.318,03 137.787,84
36.256.727,03 26.823.291,21

Passiva

31.12.2021 Vorjahr
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.500.000,00 1.500.000,00
II. Kapitalrücklage 9.625.651,79 9.625.651,79
III. Gewinnvortrag 6.118.888,24 3.154.438,76
IV. Jahresüberschuss 7.297.376,66 2.964.449,48
24.541.916,69 17.244.540,03
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 2.446.261,23 1.525.908,48
2. Sonstige Rückstellungen 2.087.059,72 1.499.225,15
4.533.320,95 3.025.133,63
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.799.666,77 2.152.317,91
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 569.896,13 486.389,44
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.841.211,49 3.338.045,90
4. Sonstige Verbindlichkeiten 918.564,43 489.078,33
davon aus Steuern: EUR 911.838,06 (Vorjahr: EUR 405.662,56)
7.129.338,82 6.465.831,58
D. Passive latente Steuern 52.150,57 87.785,97
36.256.727,03 26.823.291,21

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021

2021 Vorjahr
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 37.001.264,03 28.499.137,33
2. Erhöhung des Bestands an unfertigen Leistungen 420.473,92 1.986.591,96
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0,00 29.034,00
4. Sonstige betriebliche Erträge 55.400,39 238.089,61
5. Materialaufwand Aufwendungen für bezogene Leistungen 10.379.841,39 7.261.100,10
6. Personalaufwand
a) Gehälter 14.956.450,89 12.754.621,40
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.609.692,58 2.211.250,39
davon für Altersversorgung: EUR 193.425,59 (Vorjahr: EUR 176.538,09)
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 468.959,32 431.688,05
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 6.001.474,53 5.573.900,20
9. Erträge aus Beteiligungen 5.361.406,14 1.624.831,91
davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 5.361.406,14 (Vorjahr: EUR 1.624.831,91)
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 65.780,34 26.488,99
davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 59.515,66 (Vorjahr: EUR 3.408,79)
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 46.934,69 43.808,69
davon an verbundene Unternehmen: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 2.297,09)
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.143.594,76 1.163.488,14
davon aus latenten Steuern: EUR 35.635,40 (Vorjahr: EUR 11.342,97)
13. Ergebnis nach Steuern 7.297.376,66 2.964.316,83
14. Sonstige Steuern 0,00 -132,65
15. Jahresüberschuss 7.297.376,66 2.964.449,48

Anhang für das Geschäftsjahr 2021

I. Allgemeine Angaben

Die Valtech GmbH hat ihren Sitz auf der Immermannstraße 45 in 40210 Düsseldorf und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Düsseldorf (Reg.-Nr. HRB 48672).

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2021 der Valtech GmbH wird nach den Vorschriften des HGB und des GmbHG aufgestellt, und zwar unter Beachtung aller für die Rechnungslegung geltenden Grundsätze, einschließlich aller größenabhängigen und rechtsformgebundenen Regelungen sowie der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenkriterien einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB auf.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gliederungsschema des Gesamtkostenverfahrens gemäß § 275 HGB angewandt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden unverändert zum Vorjahr angewandt (Stetigkeitsgebot).

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und planmäßig über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände umfassen aktivierte Eigenleistungen und werden mit den Kosten angesetzt, die nach dem Zeitpunkt der Feststellung der technologischen und wirtschaftlichen Realisierbarkeit, aber bis zur Fertigstellung entstanden sind. Es erfolgt eine lineare Abschreibung entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer zwischen drei bis fünf Jahren.

Das Sachanlagevermögen wird zu fortgeführten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert. Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden grundsätzlich linear entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer zwischen drei und 13 Jahren abgeschrieben. Selbständig nutzbare, bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens, die der Abnutzung unterliegen, werden bei Anschaffungs- und Herstellungskosten bis 800,00 Euro im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Voraussichtlich dauernden Wertminderungen, die über den nutzungsbedingten Werteverzehr hinausgehen, wird durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen.

Das Finanzanlagevermögen wird mit den Anschaffungskosten oder einem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Bewertung der unfertigen Leistungen erfolgt zu Herstellungskosten unter Einbeziehung angemessener Fertigungsgemeinkosten und angemessener allgemeiner Verwaltungskosten, und zwar retrograd entsprechend dem Fertigungsgrad der Leistungen auf Basis der bereits geleisteten und freigegebenen Arbeitsstunden. Fremdkapitalzinsen wurden bei der Bewertung nicht berücksichtigt. Das Niederstwertprinzip und der Grundsatz der verlustfreien Bewertung werden beachtet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit Nennwerten angesetzt oder zum niedrigen beizulegenden Wert bilanziert.

Die Kassenbestände und die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert bilanziert.

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben bzw. Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand bzw. Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Das Eigenkapital wird zu Nominalwerten bilanziert.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in angemessenem Umfang. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht.

Die Verbindlichkeiten werden mit den Rückzahlungsbeträgen angesetzt.

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit Fälligkeiten bis zu einem Jahr werden mit den Devisenkassamittelkursen des Bilanzstichtages bewertet. Längerfristige Forderungen werden mit dem niedrigeren bzw. bei Verbindlichkeiten mit dem höheren sich aus einem Vergleich von Einbuchungs- und Stichtagskursen ergebenden Wert bilanziert.

Latente Steuern werden für Unterschiede zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögengegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten, aus denen sich zukünftige steuerliche Be- und Entlastungen ergeben, gebildet. Aktive und passive latente Steuern werden für einen Bilanzausweis saldiert. Aus der Differenz zwischen den handelsrechtlichen aktivierten selbsterstellten immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens und dem steuerlichen Aktivierungsverbot nach § 6 Abs. 2 EStG in Verbindung mit § 8 Abs. 1 KStG ergibt sich bei einem Steuersatz von 32,325 % eine passive latente Steuer in Höhe von 52.150,57 Euro.

III. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

1. Anlagevermögen

Hinsichtlich der Entwicklung des Anlagevermögens wird auf den beigefügten Anlagenspiegel verwiesen.

Die Entwicklungsaufwendungen sind im Anlagenspiegel als Zugänge bei den selbstgeschaffenen gewerblichen Schutzrechten und ähnlichen Rechten und Werten sowie bei den Anlagen im Bau der immateriellen Vermögensgegenstände aufgeführt. Aufwendungen für Forschung sind nicht angefallen.

2. Umlaufvermögen

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig.

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind 10.704.916,96 Euro (Vorjahr: 1.100.802,51 Euro) gegen Gesellschafter enthalten. Sämtliche Forderungen resultieren aus Lieferungen und Leistungen mit Ausnahme einer Cash-Pool-Forderung (Vorjahr: Darlehn) in Höhe von 10.659.780,34 Euro (Vorjahr: 402.000,32 Euro).

3. Angaben zu ausschüttungsgesperrten Beträgen i.S.d. § 268 Abs. 8 HGB

In Höhe von 109.181,43 Euro (Vorjahr: 183.787,03 Euro) besteht eine Ausschüttungssperre aufgrund der Aktivierung der selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens abzüglich hierauf gebildeter passiver latenter Steuern.

4. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen gliedern sich wie folgt:

31.12.2021 31.12.2020
TEUR TEUR
Personalbezogene Verpflichtungen 740 508
Ausstehende Eingangsrechnungen 546 494
Abschlusserstellung und -prüfung 211 118
Gewährleistungen 99 79
Kundenboni 269 167
Berufsgenossenschaftsbeiträge sowie Schwerbehindertenausgleichabgabe 90 98
Übrige 132 35
Summe 2.087 1.499

5. Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig.

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind 245.327,79 Euro (Vorjahr: 172.571,49 Euro) gegenüber Gesellschafter enthalten. Hierbei handelt es sich ausschließlich um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

IV. Angaben zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Die Umsätze gliedern sich wie folgt:

2021 2020
TEUR TEUR
Erlöse Inland 29.341 23.234
Erlöse Ausland 7.660 5.265
Summe 37.001 28.499

2. Sonstige betriebliche Erträge und sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen periodenfremde Erträge in Höhe von 45.628,36 Euro (Vorjahr: 233.939,40 Euro) sowie Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von 855,44 Euro (Vorjahr: 4.150,21 Euro). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 15.818,03 Euro (Vorjahr: 4.586,76 Euro) sowie Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von 13.138,16 Euro (Vorjahr 6.738,76 Euro).

V. Sonstige Angaben

1. Anzahl der Arbeitnehmer

Im Durchschnitt waren neben den Geschäftsführern im Geschäftsjahr 211 (Vorjahr: 190) Angestellte beschäftigt. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus Neueinstellungen aufgrund des gestiegenen Geschäftsvolumens.

2. Haftungsverhältnisse

Eventualverbindlichkeiten aus der Begebung und Übertragung von Wechseln bestanden zum Bilanzstichtag nicht.

3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft hat mehrere Miet- und Leasingverträge abgeschlossen. Die zukünftigen Verpflichtungen aus diesen Verträgen belaufen sich auf 3.373 TEUR (Vorjahr: 4.536 TEUR).

Die Miet- und Leasingverträge dienen im Wesentlichen zur Reduktion der Kapitalbindung und zur schnelleren Anpassung an die Geschäftsentwicklung, wie z.B. die Eröffnung von Büros in Kunden- bzw. Arbeitnehmernähe sowie die Anpassung der Flächen an die Entwicklung der Arbeitnehmeranzahl.

4. Abschlussprüferhonorare

Im Geschäftsjahr 2021 betrug der Aufwand für Abschlussprüfungsleistungen 125 TEUR.

5. Mutterunternehmen und Konzernabschluss

Die Gesellschaft ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Valtech SE, Luxemburg/Luxemburg, zum 31. Dezember 2021 und ist zum Zeitpunkt der Berichterstattung die unmittelbare Muttergesellschaft. Seit dem 14. Oktober 2021 ist das mittelbare Mutterunternehmen die Turing Topco Limited, Jersey/Großbritannien. Die Gesellschaft ist damit verbundenes Unternehmen i.S.d. § 271 Abs. 2 HGB zur Valtech SE und zur Turing Topco Limited und ihren mittelbaren und unmittelbaren Tochtergesellschaften.

Die Turing Topco Limited stellt zum Aufstellungszeitpunkt für den größten und kleinsten Kreis einen Konzernabschluss auf, in den die Gesellschaft einbezogen wird. Der Konzernabschluss der Turing Topco Limited kann unter https://find-and-update.company-information.service.gov.uk/company/FC039858 eingesehen werden. Der Konzernabschluss des Mutterunternehmens wird unter Beachtung der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften gemäß IFRS erstellt.

6. Geschäftsführung

Im Geschäftsjahr 2021 bzw. bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses 2021 erfolgte die Geschäftsführung durch:

Herrn Uwe Tüben, CEO, Erkrath (bis 1. März 2023)

Herr Markus Cansever, CEO, Bamberg (ab 1. März 2023)

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wurde nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

7. Anteilsbesitz

Die Gesellschaft hält 51,00 % an der Valtech Mobility GmbH, München. Das verbundene Unternehmen weist zum 31. Dezember 2021 ein Eigenkapital von 30.262 TEUR und einen Jahresüberschuss von 11.744 TEUR aus.

8. Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Die Geschäftstätigkeiten sind auch in den Folgejahren von der im Jahr 2020 ausgebrochenen Corona-Pandemie beeinflusst. Wir verweisen hierzu auf unsere Ausführungen im Lagebericht im Rahmen der Chancen- und Risikoberichterstattung.

Im Februar 2022 ist in der Ukraine ein Krieg ausgebrochen. Wir verweisen hierzu auf unsere Ausführungen im Lagebericht im Rahmen der Risikoberichterstattung.

Die deutsche Wirtschaft ist aufgrund von gestiegener Inflation, höheren Energiepreisen und der Zollpolitik der USA das dritte Jahr in Folge in der Stagnation. Wir verweisen hierzu auf unsere Ausführungen im Lagebericht im Rahmen der Risikoberichterstattung.

In 2025 hat die Valtech SE, Luxemburg/Luxemburg, die verbleibenden 49,00 % der Anteile an der Valtech Mobility GmbH, München, von der Volkswagen Gruppe erworben. Damit ist die Gesellschaft im vollständigen Besitz der Valtech-Gruppe. Die Valtech GmbH hat auf das Verkaufsrecht verzichtet.

Ansonsten sind der Geschäftsführung keine Vorgänge von besonderer Bedeutung bekannt, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage hätten.

9. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, das Ergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Düsseldorf, 5. September 2025

Valtech GmbH

Markus Cansever

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2021

Bruttobuchwerte
Stand am 1.1.2021 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2021
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbstgeschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 475.891,00 0,00 0,00 475.891,00
2. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 297.524,21 0,00 0,00 297.524,21
773.415,21 0,00 0,00 773.415,21
II. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.332.339,16 383.886,41 354.110,70 2.362.114,87
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 7.818.872,45 0,00 0,00 7.818.872,45
10.924.626,82 383.886,41 354.110,70 10.954.402,53
kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.1.2021 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2021
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbstgeschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 204.318,00 110.241,00 0,00 314.559,00
2. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 290.507,27 3.433,94 0,00 293.941,21
494.825,27 113.674,94 0,00 608.500,21
II. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.430.994,16 355.284,38 338.292,67 1.447.985,87
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
1.925.819,43 468.959,32 338.292,67 2.056.486,08
Nettobuchwerte
Stand am 31.12.2021 Vorjahr
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbstgeschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 161.332,00 271.573,00
2. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.583,00 7.016,94
164.915,00 278.589,94
II. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 914.129,00 901.345,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 7.818.872,45 7.818.872,45
8.897.916,45 8.998.807,39

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Valtech GmbH, Düsseldorf

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Valtech GmbH, Düsseldorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Valtech GmbH, Düsseldorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 5. September 2025

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Sandra Baumann, Wirtschaftsprüferin

Anastasia Abramov, Wirtschaftsprüferin

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