Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 85595
Eingetragen
22.1.2019
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von nichtelektrischen HaushaltsgerätenHerstellung von Futtermitteln für Nutztiere
Gegenstand
Die Herstellung und der Vertrieb von Waren aller Art, insbesondere von Nahrungsergänzungsmitteln und Lebensmitteln.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Tobias Boldt
seit 15.1.2025
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.10% identifiziert99.90% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
0.10%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
99.90%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Natsana GmbH
Germany
49.950 €
99.90%
RHCI GmbH
Germany
50 €
0.10%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Natsana GmbH

München

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Konzernlagebericht

1. Grundlagen des Unternehmens

Der vorliegende Abschluss der Natsana-Gruppe beschreibt das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis 31.12.2022.

Die operativen Gesellschaften der Natsana-Gruppe sind alle Handelsunternehmen, welche qualitativ hochwertige Nahrungsergänzungsmittel, vornehmlich pflanzlichen Ursprungs, unter ihren jeweiligen Marken über verschiedene Absatzkanäle, jedoch vornehmlich online, vertreiben.

Die Hauptabsatzmärkte liegen in Deutschland und Österreich, wobei im Geschäftsjahr die Expansion in weitere europäische Märkte (v. a. Italien, Spanien und Frankreich) gestartet wurde.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Rahmenbedingungen und Geschäftsverlauf

Die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland war im Jahr 2022 vor allem durch die in Folge des Ukraine-Krieges auftretenden Preiserhöhungen, sowie Material- und Lieferengpässe geprägt. Die Corona-Pandemie spielte hingegen nur noch eine untergeordnete Rolle. Trotz dieser Entwicklungen konnte sich die deutsche Wirtschaft im Verlauf des Jahres 2022 mit +2,0 % gut behaupten 1.

Der globale Markt für Nahrungsergänzung hatte im Jahr 2022 eine wertmäßige Größe von ca. 155 Mrd. USD 2 (+2,0 % im Vergleich zu 2021) und soll nach derzeitigen Schätzungen bis zum Jahr 2030 pro Jahr um 8,9 % wachsen 3. Der für die Natsana im Wesentlichen relevante deutsche Markt umfasst den Direktvertrieb über Onlineabsatz sowie die stationären Einzelhandels- und Drogeriekanäle.

Gemäß eigener Schätzungen beläuft sich dieser auf eine Marktgröße von gut EUR 4 Mrd. mit ebenfalls wachsender Tendenz.

Die Natsana-Gruppe profitiert dabei weiterhin von zwei Mega-Trends: Konsumenten messen der eigenen Ernährung, dem Wohlbefinden und der Selbstoptimierung immer mehr Bedeutung bei und kaufen - nicht zuletzt aufgrund der Corona-Pandemie - ihre Produkte zunehmend online. Die vorherrschende Inflation hatte bis dato keinen messbaren Effekt auf die Verkäufe der Gruppengesellschaften.

1 Destatis, Pressemitteilung vom 13.01.2023
2 Research and Markets
3 Grandview Research

2.2. Steuerungsgrößen und Methodik

Zur Steuerung des Konzerns und als Basis zur Gesamteinschätzung der Entwicklungen in der Konzerngruppe nutzt die Geschäftsleitung der Natsana-Gruppe in erster Linie Finanzkennzahlen.

Finanzielle Steuerungsgrößen

Die finanziellen Steuerungsgrößen sind hauptsächlich auf die Umsatz-, Ertrags- und Liquiditätsentwicklung der Natsana GmbH sowie der einzelnen Konzerngesellschaften ausgerichtet Zu den hierfür zugrunde gelegten bedeutsamsten Kennzahlen zählen der Umsatz auf der einen und das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) auf der anderen Seite.

Nicht-finanzielle Steuerungsgrößen

Weitere nicht-finanzielle Steuerungsgrößen dienen dem Management zusätzlich als Entscheidungshilfe zur nachhaltigen Unternehmenssteuerung. Diese Steuerungsgrößen ergeben sich im Wesentlichen aus den vom wichtigsten Kanal Amazon vorgegebenen Kennzahlen und Richtlinien für den Verkauf.

Methodik

Die Anwendung von OKR (Objectives and Key Results) wurde im Jahr 2022 gestartet. Hierdurch werden die strategischen und operativen Ziele der einzelnen Abteilungen und Teams in Einklang gebracht.

2.3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Umsatzerlöse

Der Netto-Umsatz des Konzerns liegt im Berichtszeitraum bei TEUR 86.995 und damit mit -10,6 % unter der unternehmensintern aufgestellten Planung für das Geschäftsjahr. Die insgesamt in allen Märkten zunehmenden Rohstoff- und Transportkapazitätsengpässe in Folge der Corona-Pandemie sorgten vor allem zu Beginn des Geschäftsjahres dafür, dass einige Produkte nicht rechtzeitig nachbestellt werden konnten. Hierdurch konnte Umsatzpotenzial im hohen einstelligen Millionenbereich nicht realisiert werden.

Darüber hinaus wurde in der Berichtsperiode bewusst weitestgehend auf Neuprodukteinführungen verzichtet, die in der Vergangenheit signifikant zur Umsatzsteigerung beigetragen haben. Die Geschäftsführung hat sich in der Berichtsperiode vielmehr darauf konzentriert, einen strategischen Investor zu finden und die negativen Auswirkungen der Lieferengpässe zu reduzieren.

Materialaufwand

Die Aufwendungen für bezogene Waren und Dienstleistungen betrugen im Berichtszeitraum TEUR 28.914 und stellen die Kosten dar, die der Gruppe für den Einkauf ihrer Produkte bei den Vorlieferanten entstanden sind.

Trotz starker Schwankungen in den Einkaufpreisen unterschiedlicher Produkte, konnte die Materialkostenquote durch den Mix der Produkte weitestgehend konstant gehalten werden.

Personalaufwand

Die Personalaufwendungen der Berichtsperiode betrugen TEUR 9.740. Es wurden weitere Einstellungen getätigt, um für das von der Geschäftsführung in Folgejahren geplante Wachstum frühzeitig vorbereitet zu sein.

Abschreibungen

Der ausgewiesene Abschreibungsaufwand in Höhe von TEUR 15.576 bezieht sich weiterhin fast ausschließlich auf die Abnutzung der aktivierten Markennamen.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (TEUR 53.055) setzen sich zusammen aus den Kosten der Warenabgabe (TEUR 27.313), Werbekosten (TEUR 18.182), Beratungskosten (TEUR 3.856) und sonstigen Kosten (TEUR 3.704).

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Der für den Berichtszeitraum ausgewiesene Zinsaufwand (TEUR 2.074) betrifft überwiegend die externen Darlehen (TEUR 1.363).

Konzernergebnis

Der Konzernperiodenfehlbetrag für den Zeitraum 01.01.2022 bis 31.12.2022 beläuft sich auf TEUR 18.497.

Die Bilanzsumme zum Abschlussstichtag 31.12.2022 erhöhte sich gegenüber dem 01.01.2022 um TEUR 19.743.

Des Weiteren verminderte sich das Anlagevermögen gegenüber dem 01.01.2022 um TEUR 2.093 auf nun TEUR 15.594. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beträgt 26,7 %.

Das Umlaufvermögen erhöhte sich insgesamt um TEUR 4.962. Dabei erhöhten sich die Vorräte um TEUR 7.851. Diese Steigerung ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass die Bestandsreichweiten über alle drei operativen Gesellschaften als Reaktion auf die Lieferengpässe erhöht und weitere Produkte ins Portfolio aufgenommen wurden. Im Berichtszeitraum stiegen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 332. Die liquiden Mittel hingegen verringerten sich um TEUR 4.341.

Zum 31.12.2022 beträgt das Working Capital TEUR 14.942 (zum 01.01.2022 noch TEUR 7.124). Somit sind die kurzfristigen externen Verbindlichkeiten wie in der Vorperiode durch kurzfristiges Vermögen gedeckt, was für eine ausreichende Innenfinanzierungskraft des Unternehmens spricht.

Der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt in der betrachteten Berichtsperiode TEUR -3.004. Die Investitionen, z. B. in Marketing und den Aufbau Lagerbestand, wurden durch vorhandene Liquiditätsreserven sowie Einzahlungen von Eigentümern gedeckt.

Das Liquiditäts- bzw. das Finanzmanagement des Konzerns dient in erster Linie der Erhaltung und Bereitstellung der Liquidität sowie der Finanzierung weiterer Investitionsvorhaben. Dies erfolgt unter anderem auch über eine Überwachung und Steuerung des Working Capitals.

Das Eigenkapital hat sich durch den Periodenfehlbetrag (TEUR 18.497) von ursprünglich TEUR 2.234 auf jetzt TEUR 0 reduziert. Es wurde ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag in Höhe von TEUR 16.263 gebildet. Die Eigenkapitalquote liegt somit bei 0 %.

Das kurzfristige Fremdkapital setzt sich überwiegend aus Gesellschafterdarlehen (TEUR 39.672), Rückstellungen (TEUR 3.620), Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 3.094) und aus übrigen Verbindlichkeiten (TEUR 9.216) zusammen.

3. Besondere Ereignisse mit Blick auf die wirtschaftliche Entwicklung

Der Ausbruch des Ukraine-Krieges mit einhergehenden Preiserhöhungen sowie Material- und Lieferengpässe sorgen gesamtwirtschaftlich weiterhin für erhebliche Unsicherheiten.

Die lebensmittelnahe Branche "Nahrungsergänzungsmittel" hat sich dabei erneut als eher krisenbeständig gezeigt; von einem Rückgang der Nachfrage ist weiterhin nicht auszugehen. Insgesamt rechnet die Gruppe für das folgende Geschäftsjahr im schlimmsten Fall mit um 3-5%-steigenden Einkaufspreisen, welche weitestgehend an Endverbraucher weitergereicht werden können.

Die Lieferengpässe hatten teilweise wesentlichen Einfluss auf die Produktverfügbarkeit. Sie waren vornehmlich der Grund, warum die Umsatzziele nicht erreicht wurden. Durch die Einführung von Multi-Sourcing und einer neuen Bestellstrategie wird dieses Risiko in der Zukunft bestmöglich minimiert. Das Geschäftsjahr 2023 wurde unter Berücksichtigung dieser Herausforderungen geplant. Es wird auf die weiteren Ausführungen im Prognose-, Chancen- und Risikobericht verwiesen.

Prognose-, Chancen- und Risikobericht

4. Prognosebericht

Die definierten Teilmärkte für Nahrungsergänzungsmittel entwickelten sich im Geschäftsjahr 2022 weiterhin positiv. Vor allem im ersten Halbjahr konnte die Gruppe aufgrund der Lieferengpässe die intern gesteckten Ziele bzgl. der Umsätze nicht erreichen. Für das kommende Geschäftsjahr wird mit einem stärker positiven Umsatzverlauf von ca. +40 % im Vergleich zum Vorjahr gerechnet, wobei die auch für die nächste Berichtsperiode prognostizierten Engpässe an Rohstoffen und Lieferkapazitäten erneut ein gewisses Risiko in Bezug auf die Planerreichung mit sich bringen.

Vor dem Hintergrund von starken Investitionen in Neukunden und dem Treiben von Neuproduktumsatz wird das operative Ergebnis in 2023 voraussichtlich weiterhin im negativen Bereich liegen.

Im Geschäftsjahr 2022 wurde weiterhin erheblich in das Unternehmen investiert. Insbesondere sind hierbei Investitionen in den Webshop einer der Tochtergesellschaften sowie die Einrichtung eines neuen Büros zu nennen. Die Personalstärke erhöhte sich von 72 (zum 31.12.2021) um 86 auf 158 (zum 31.12.2022). Im Jahr 2023 ist eine weitere Vergrößerung des Teams vorgesehen, um damit die Grundlage für das geplante Umsatzwachstum der Folgejahre zu legen.

Das Wachstum wird weiterhin zunächst durch die Erschließung respektive den Ausbau neuer geographischer Märkte mit Fokus auf der Ausweitung der europäischen Präsenz angestrebt und durch vermehrte Produkteinführungen in allen Märkten weiter gestärkt. In 2023 wird es darüber hinaus erstmalig Produkte aus nahrungsergänzungsmittelnahen Kategorien geben. Des Weiteren wird das Wachstum einzelner "junger" Vertriebskanäle mit viel Potential noch deutlicher forciert.

Gemäß der strategischen Unternehmensplanung wird die Natsana damit ihre Marktführerschaft in dem Bereich der natürlichen Nahrungsergänzungsmittel in den nächsten Jahren weiter behaupten und ihre Ertragskraft nach einer mehrjährigen Phase der Investition mittelfristig wieder in den positiven Bereich entwickeln.

Die Vermögens- und Kapitallage wird sich mittelfristig insgesamt positiv entwickeln. Die Natsana wird auch zukünftig in der Lage sein, ihren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Die liquiden Mittel für Wachstumsinvestitionen werden durch eine externe Finanzierung bereitgestellt, welche zum Zeitpunkt der Erstellung des Jahresabschlusses bereits vorliegt.

5. Chancenbericht

Das Thema Gesundheit hat in den letzten Jahren kontinuierlich an Bedeutung gewonnen; eine Entwicklung, die sich nach Einschätzung der Geschäftsführung auch in den nächsten Jahren fortschreiben wird. Die Menschen übernehmen mehr Verantwortung für ihre eigene Gesundheit. Hierdurch ergeben sich für Natsana auch in Zukunft strategische Chancen für weiteres Wachstum in Deutschland und dem Rest der Europäischen Union. Darüber hinaus bieten sich auch außerhalb der EU Wachstumschancen, v. a. aufgrund des guten Rufs deutscher Lebensmittel im außereuropäischen Ausland, wie z. B. in Asien. Zudem bringt die gute Marktposition der Gruppe zahlreiche Chancen mit sich, in Zukunft mit weiteren Produktinnovationen in den oben genannten nahrungsergänzungsmittelnahen Bereichen ähnlich erfolgreich zu sein, wie im aktuellen Produktkernsortiment.

6. Risikobericht

6.1. Risikomanagementziele und -methoden der Gesellschaft

Im Rahmen des Risikomanagements, welches in regelmäßigen Abständen überarbeitet und weiter optimiert wird, sind alle wesentlichen und offensichtlichen Risiken transparent dargestellt und geeignete Instrumente, Maßnahmen und Verantwortlichkeiten definiert. Darüber hinaus sind alle geschäftskritischen Bereiche mit marktüblichem Versicherungsschutz versehen. Ziel ist es, Transparenz über die Risikosituation des Unternehmens zu haben, im Laufe der Zeit eine weitere Optimierung der Risikopositionen vorzunehmen, den Geschäftsbetrieb insgesamt zu sichern, schnell auf Markt- und Umwelteinflüsse zu reagieren und eine langfristige Absicherung des Unternehmens durch eine zielorientierte Nutzung von Chancen und eine schnelle Beurteilung von Risiken zu erreichen.

6.2. Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken sowie Risiken aus Zahlungsstromschwankungen

Preisänderungsrisiken werden z. T. durch entsprechende längerfristige Vereinbarungen mit den wesentlichen Lieferanten begegnet. Dabei ist für das kommende Geschäftsjahr vorgesehen, in Ausnahmefällen erstmalig feste Abnahmeverpflichtungen einzugehen. Um die Vormaterialverfügbarkeit sicher zu stellen, werden der Lagerbestand und damit die Lagerreichweite für wesentliche Produkte und deren Rohstoffe regelmäßig überprüft und bei Bedarf erhöht. Die Basis an Bestandslieferanten wird kontinuierlich hinterfragt und regelmäßig um neue Lieferanten ergänzt. In 2023 wird außerdem damit begonnen, eigene Rohstoffkontingente einzukaufen, um Lieferengpässe in Vorstufen der für die Gruppe relevanten Lieferketten bestmöglich auszuschließen.

Das Liquiditätsrisiko wird durch eine mittelfristige Liquiditätsplanung mit Soll/Ist-Abgleich kontrolliert. Die zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts bereits abgeschlossene, externe Finanzierung trägt dazu bei, die mit Wachstumsinvestitionen verbundenen Ausgaben mit der benötigten Liquidität abzusichern. Transaktionen in Fremdwährung erfolgen nur in vernachlässigbarem Maße; etwaige Währungskursrisiken werden vom Management daher als unwesentlich eingestuft.

6.3. Gewährleistungsrisiken

Aufgrund der Geschäftstätigkeit des Unternehmens sind Risiken aus Gewährleistungsfällen nicht zu 100 % auszuschließen. Aus diesem Grund wird neben der internen Qualitätssicherung auch durch die kontinuierliche Überwachung der Produktqualität einem möglichen Gewährleistungsrisiko entgegengewirkt. Ein entsprechendes Konzept hierzu wurde in 2022 grundlegend hinterfragt und optimiert. Darüber hinaus bestehen geeignete Versicherungen in der Gruppe.

6.4. Sonstige Abhängigkeiten

Der Verkauf der Produkte wird weiterhin überwiegend über die Verkaufsplattform AMAZON abgewickelt. Die dadurch entstehende Abhängigkeit ist signifikant und für das Unternehmen grundsätzlich risikobehaftet. Um diesem Risiko entgegenzuwirken, werden verschiedene Maßnahmen ergriffen. Ein dediziertes Account-Management sorgt dafür, die Beziehung zu AMAZON zu pflegen und ständig zu verbessern. Des Weiteren überwacht ein dedizierter Mitarbeiter intern, dass die Compliance-Regeln, die AMAZON seinen Geschäftspartnern auferlegt, zu jedem Zeitpunkt eingehalten werden. Darüber hinaus arbeitet die Gruppe kontinuierlich daran, durch Aufbau von Kundenbeziehungen außerhalb von AMAZON, z. B. durch die Stärkung der eigenen Webshops, eine in gewissem Maße bestehende Abhängigkeit bestmöglich zu reduzieren.

6.5. Mögliche Auswirkungen der Ukraine-Krise auf die Gesellschaft

Die Gesellschaft bezieht mit Ausnahme eines Rohstoffes (von insgesamt über 200) keine Vormaterialien, die zu einem signifikanten Anteil in der Ukraine oder in Russland angebaut bzw. hergestellt werden.

Insgesamt können jedoch die weltweiten Einflüsse der Ukraine-Krise auf Preise, Verfügbarkeiten und Lieferzeiten in einem gewissen Rahmen Auswirkungen auf das Geschäft der Gesellschaft haben. Maßnahmen zur bestmöglichen Vermeidung solcher Risiken werden kontinuierlich vom Management der Gesellschaft bewertet und - sofern sinnvoll - kurzfristig implementiert. Hierzu zählen z. B. der Aufbau von Zweit- bzw. Neulieferanten für Rohstoffe und Endprodukte, die Erhöhung der Warenbestände und der enge Austausch mit Partnern weit vorne in der Lieferkette, um frühzeitig von etwaigen Engpässen oder Preiseffekten zu erfahren.

In Folge zu erwartender Preissteigerungen im Einkauf, wurden die Verkaufspreise der Produkte bereits in 2022 erhöht. Weitere Erhöhungen sind in 2023 bereits z. T. umgesetzt oder in Planung. Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass der Markt diese Steigerungen im Verkaufspreis ohne messbare Auswirkung auf die abgesetzten Mengen annimmt.

6.6. Sonstige Risiken

Im eCommerce ist ein Unternehmen besonderen Gefahren ausgesetzt. Bei sogenannten Cyber- Attacken (z. B. durch Malware und Trojaner) versuchen Angreifer, sich gewaltsam Zugriff auf die Systeme des Unternehmens zu verschaffen, um an sensible Kunden- und Firmendaten zu gelangen. Nicht selten kommt es in der Folge zum Missbrauch der erbeuteten Daten und damit zu signifikanten Schadensersatzansprüchen in Verbindung mit einen nicht zu unterschätzenden Image-Verlust und Vertrauensbruch bei den Kunden. Hinzu kommen mögliche Bußgelder wegen Verstößen gegen die DSGVO.

Sämtliche Daten des Unternehmens liegen in der Cloud und sind stets durch zeitgemäße Absicherungsmechanismen des Cloud-Anbieters geschützt. Das regelmäßige Einspielen der neuesten Anti-Virensoftware sowie die Verschlüsselung von Datenträgern bieten nach Einschätzung des Managements darüber hinaus einen zusätzlichen Schutz für lokal abgespeicherte Daten.

Der bewussten Rufschädigung durch auf Online-Marktplätzen hinterlassene Falschbewertungen oder konstruierte Negativ-Kommentare zu den Produkten kommt eine besondere Bedeutung zu. Technische Lösungen zur Absicherung dieser Risiken sind nur begrenzt verfügbar. Daher liegt der Fokus der Natsana-Gruppe im Aufbau authentischer, transparenter und vertrauenswürdiger Marken, um Maßnahmen zur bewussten Schädigung des Rufs der Gruppe oder einzelner Produkte idealerweise von vornherein zu entkräften.

 

München, den 26. April 2023

Florian Bell

Marcus-Jürgen Thielking

Alexander Oeing

Konzern-Bilanz zum 31.12.2022

Natsana GmbH, München

AKTIVA

Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 14.753.356,22 17.537.424,17
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 278.276,00 149.156,00
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 562.031,55 12.578,57
840.307,55 161.734,57
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Fertige Erzeugnisse und Waren 16.848.708,00 8.997.456,20
2. Geleistete Anzahlungen 36.578,81 0,00
16.885.286,81 8.997.456,20
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.174.629,01 842.150,60
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 253.398,64 1.065.762,79
3. Sonstige Vermögensgegenstände 2.980.139,54 1.072.453,84
4.408.167,19 2.980.367,23
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 4.436.922,24 8.778.365,76
C. Rechnungsabgrenzungsposten 858.393,33 247.618,48
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 16.263.086,49 0,00
58.445.519,83 38.702.966,41

PASSIVA

Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 32.000,00 32.000,00
II. Kapitalrücklage 800.000,00 800.000,00
III. Gewinn-/Verlustvortrag 1.402.402,41 77.183,74
IV. Konzernjahresfehlbetrag/-überschuss -18.497.488,90 1.325.218,67
V. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 16.263.086,49 0,00
0,00 2.234.402,41
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 428.566,37 893.930,83
2. Sonstige Rückstellungen 3.191.658,60 784.211,42
3.620.224,97 1.678.142,25
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 122.355,86 1.537,55
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 24.439,81 13.401,69
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.093.624,15 2.728.555,59
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 40.194.963,29 7.580.339,11
5. Sonstige Verbindlichkeiten 9.069.118,62 21.683.112,67
- davon aus Steuern: EUR 355.268,21 (Vj. EUR 61.359,24)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 15.363,82 (Vj. EUR 4.624,67)
52.504.501,73 32.006.946,61
D. Passive latente Steuern 2.320.793,13 2.783.475,14
58.445.519,83 38.702.966,41

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022

Natsana GmbH, München

2022 Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 86.995.257,96 84.209.006,50
2. Sonstige betriebliche Erträge 331.022,47 782.837,43
- davon Erträge aus der Währungsumrechnung: EUR 3.275,47 (Vj. EUR 1.874,35)
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 28.914.423,40 27.797.950,18
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 0,00 3.178,02
28.914.423,40 27.801.128,20
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 8.315.137,93 3.170.844,24
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 1.425.180,99 638.727,03
9.740.318,92 3.809.571,27
5. Abschreibungen 15.575.979,83 7.563.491,22
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 53.054.748,43 41.061.636,89
- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung: EUR 7.942,91 (Vj. EUR 5.608,07)
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2.074.163,49 2.562.222,72
- davon an verbundene Unternehmen: EUR 490.278,96 (Vj. EUR 73.000,00)
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -3.536.172,74 868.230,96
9. Ergebnis nach Steuern -18.497.180,90 1.325.562,67
10. Sonstige Steuern 308,00 344,00
11. Konzernjahresfehlbetrag/-überschuss -18.497.488,90 1.325.218,67

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2022

A. ALLGEMEINE ANGABEN

Der vorliegende Konzernabschluss wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften gemäß §§ 290 ff. HGB sowie den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes und den deutschen Rechnungslegungs Standards (DRS) aufgestellt.

Der Konzernabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und gibt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zutreffend wieder.

Der Konzernabschluss besteht aus der Konzernbilanz, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzernanhang, der Kapitalflussrechnung und dem Eigenkapitalspiegel.

Angaben, die wahlweise in der Konzernbilanz, in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung oder im Konzernanhang gemacht werden können, sind insgesamt im Konzernanhang aufgeführt.

Für die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht:

Firmenname laut Registergericht: Natsana GmbH
Firmensitz laut Registergericht: München
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: München
Register-Nr.: HRB 246277

Der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag steht der Unternehmensfortführung nicht entgegen. Vielmehr liegt eine positive Fortführungsprognose der Natsana GmbH vor, die für das Geschäftsjahr 2023 von einem Wachstumsszenario ausgeht, das mit einem substantiellen zusätzlichen Liquiditätsbedarf einhergeht.

Dieser Liquiditätsbedarf war zum Zeitpunkt der Beendigung der Aufstellung des Jahresabschlusses durch verbindliche Finanzierungszusagen sichergestellt.

B. KONSOLIDIERUNGSKREIS

Angaben zu allen Konzernunternehmen

Dieser Konzernabschluss umfasst die Natsana GmbH sowie ihre drei Tochtergesellschaften. Diese werden im Rahmen der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen. Alle drei Tochterunternehmen wurden in 2020 erworben.

Die Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen wurden einheitlich auf den Abschlussstichtag des Mutterunternehmens aufgestellt.

In den Konzernabschluss wurden neben der Natsana GmbH folgende Unternehmen einbezogen:

Name des Unternehmens Sitz Handelsregistereintrag Anteil am Kapital in %
Tauron Ventures GmbH Konstanz Freiburg i. Br., HRB 709513 100,00
natural elements GmbH Düsseldorf Düsseldorf, HRB 85595 100,00
Vita Naturalis GmbH Düsseldorf Düsseldorf, HRB 82855 100,00

Die einbezogenen Unternehmen beanspruchen die Befreiung des § 264 Abs. 3 HGB.

C. KONSOLIDIERUNGSGRUNDSÄTZE

Kapitalkonsolidierung

Die Kapitalkonsolidierung wird gemäß § 301 Abs.1 HGB sowie unter Beachtung des DRS 23 nach der Neubewertungsmethode durchgeführt.

Zeitpunkt der Erstkonsolidierung

Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung der Tochtergesellschaften ist gemäß § 301 Abs. 2 HGB der Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen wurde. Dieser Zeitpunkt ist jeweils der 01.07.2020.

Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung

Im Rahmen der Kapitalkonsolidierung entstandene aktive Unterschiedsbeträge werden als Geschäfts- und Firmenwert unter den Immateriellen Vermögensgegenständen aktiviert und innerhalb der erwirtschafteten Nutzungsdauer von vier Jahren abgeschrieben.

Schuldenkonsolidierung

Bei der Schuldenkonsolidierung werden wechselseitige Forderungen und Verbindlichkeiten der einbezogenen Unternehmen gegeneinander aufgerechnet und eliminiert.

Aufwands- und Ertragskonsolidierung

Konzerninterne Umsätze werden mit den entsprechenden konzerninternen Aufwendungen verrechnet.

Aufwendungen und Erträge aus sonstigen Geschäftsvorfällen zwischen den einbezogenen Unternehmen werden ebenfalls aufgerechnet.

Zwischenergebniseliminierung

Auf die Eliminierung der Zwischenergebnisse aus konzerninternen Lieferungen und Leistungen wird verzichtet, da sie von untergeordneter Bedeutung für die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns sind.

D. ANGABEN ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die für den Konzernabschluss geltenden Vorschriften des § 298 HGB wurden beachtet.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten bewertet, soweit am Bilanzstichtag keine niedrigeren Wiederbeschaffungspreise vorliegen.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Für Ausfall und allgemeine Kreditrisiken werden Wertberichtigungen vorgenommen.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

E. ANGABEN ZUR KONZERNBILANZ

Mitzugehörigkeitsvermerke

Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben:

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 37.896,60 (Vj. EUR 0,00) enthalten.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 8.592.609,45 (Vj. EUR 1.484.834,79) enthalten. Die Verbindlichkeiten aus verbundenen Unternehmen sind in Höhe von EUR 39.672.369,60 (Vj. EUR 7.300.000,00) zugleich Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern.

Bruttoanlagenspiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand 01.01.2022 Zugänge Zugänge aus Konsolidierung Abgänge Stand 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 28.906.282,53 7.150.364,25 5.469.363,41 0,00 41.526.010,19
28.906.282,53 7.150.364,25 5.469.363,41 0,00 41.526.010,19
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 305.174,20 304.583,22 0,00 5.112,20 604.645,22
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 12.578,57 549.452,98 0,00 0,00 562.031,55
317.752,77 854.036,20 0,00 5.112,20 1.166.676,77
29.224.035,30 8.004.400,45 5.469.363,41 5.112,20 42.692.686,96
Abschreibungen
Stand 01.01.2022 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 11.368.858,36 15.403.795,61 0,00 26.772.653,97
11.368.858,36 15.403.795,61 0,00 26.772.653,97
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 156.018,20 172.184,22 1.833,20 326.369,22
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
156.018,20 172.184,22 1.833,20 326.369,22
11.524.876,56 15.575.979,83 1.833,20 27.099.023,19
Buchwert
Stand 31.12.2022 Stand 31.12.2020
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 14.753.356,22 17.537.424,17
14.753.356,22 17.537.424,17
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 278.276,00 149.156,00
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 562.031,55 12.578,57
840.307,55 161.734,57
15.593.663,77 17.699.158,74

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 220.790,80 (Vj. EUR 0,00).

Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt EUR 0,00 (Vj. TEUR 20.000).

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

RESTLAUFZEITEN
Gesamtbetrag bis zu einem Jahr mehr als einem Jahr mehr als fünf Jahre
Art der Verbindlichkeit zum 31.12.2022 TEUR TEUR TEUR TEUR
- gegenüber Kreditinstituten 122,4 122,4 0,0 0,0
- erhaltene Anzahlungen 24,4 24,4 0,0 0,0
- aus Lieferungen und Leistungen 3.093,6 3.093,6 0,0 0,0
- gegenüber verbundenen Unternehmen 40.195,0 40.195,0 0,0 0,0
- sonstige 9.069,1 9.069,1 0,0 0,0
52.504,5 52.504,5 0,0 0,0
RESTLAUFZEITEN
Gesamtbetrag bis zu einem Jahr mehr als einem Jahr mehr als fünf Jahre
Art der Verbindlichkeit zum 31.12.2021 TEUR TEUR TEUR TEUR
- gegenüber Kreditinstituten 1,5 1,5 0,0 0,0
- erhaltene Anzahlungen 13,4 13,4 0,0 0,0
- aus Lieferungen und Leistungen 2.728,6 2.728,6 0,0 0,0
- gegenüber verbundenen Unternehmen 7.580,3 280,3 0,0 7.300,0
- sonstige 21.683,1 1.683,1 20.000,0 0,0
32.006,9 4.706,9 20.000,0 7.300,0

Latente Steuern

Die latenten Steuern beruhen auf nachfolgenden Differenzen:

Die passiven latenten Steuern resultieren aus dem Ansatz von Zeitwerten der immateriellen Vermögensgegenstände in der Konzernbilanz im Rahmen der Konsolidierung.

Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit unternehmensindividuellen Steuersätzen in Höhe 31,25 %.

Latente Steuern am Anfang des Geschäftsjahres 2.783.475,14 EUR
erfolgte Änderungen -462.682,01 EUR
= Latente Steuern am Ende des Geschäftsjahres 2.320.793,13 EUR

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Konzernbilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von TEUR 5.151 sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen sowie in Höhe von TEUR 349 aus begonnenen Investitionsvorhaben.

F. ANGABEN ZUR KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Aufgliederung der Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse werden gemäß § 285 Nr. 4 HGB wie folgt aufgegliedert:

Geographisch bestimmter Markt Umsatz
EUR
Inland 75.283.834,01
Ausland 11.710.833,95
Summe 86.994.667,96

G. SONSTIGE ANGABEN

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 0
Angestellte 130
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 130

Honorar des Abschlussprüfers

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt EUR 35.000,00 und gliedert sich wie folgt:

Jahresabschlussprüfung 24.000,00 EUR
Sonstige Leistungen 11.000,00 EUR

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Herr Florian Bell, Düsseldorf

Herr Marcus-Jürgen Thielking, Hamburg

Herr Alexander Oeing, Telgte

Der Beruf der Geschäftsführer entspricht der Organstellung.

Vergütungen der Geschäftsführer

Als Vergütung für die geleisteten Tätigkeiten im Berichtsjahr wurden EUR 259.000,00 gewährt.

Konzernzugehörigkeit

Die Natsana GmbH und ihre Tochtergesellschaften wurden in den Konzernabschluss der DOMUM Unternehmer & Kapital GmbH einbezogen.

Die Natsana GmbH stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Konzernkreis auf.

Die DOMUM Unternehmer & Kapital GmbH stellt den Konzernabschluss für den größten Konzernkreis auf.

Der offen gelegte Konzernabschluss ist im Unternehmensregister erhältlich.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung der Muttergesellschaft

Die Geschäftsführung der Natsana GmbH schlägt vor, das Jahresergebnis wie folgt zu verwenden:

Der Jahresfehlbetrag beträgt EUR 13.411.400,64. Dieser wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

München, den 26. April 2023

Florian Bell

Marcus-Jürgen Thielking

Alexander Oeing

Konzern-Kapitalflussrechnung

2022 2021
in TEUR in TEUR
Periodenergebnis -18.497,5 1.325,2
+/- Abschreibungen / Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 15.576,0 7.563,5
+/- Zunahme / Abnahme anderer Rückstellungen 2.480,4 265,8
= Cash-Flow -441,1 9.154,5
-/+ Gewinn / Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 0,8 -0,1
-/+ Zunahme / Abnahme der Vorräte -7.887,8 -345,5
-/+ Zunahme / Abnahme der der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen -332,5 25,7
-/+ Zunahme / Abnahme anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 73,3 -747,4
+/- Zunahme / Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 365,1 -1.031,0
+/- Zunahme / Abnahme anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 7.558,6 1.243,8
+/- Zinsaufwendungen/Zinserträge 2.074,1 2.562,2
+/- Ertragsteueraufw and/-ertrag -3.536,2 868,2
-/+ Ertragsteuerzahlungen -878,2 -2.071,6
= Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit (1) -3.003,9 9.658,9
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens / immateriellen Anlagevermögens / Finanzanlagevermögens 2,5 0,7
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen/ immaterielle Anlagevermögen / Finanzanlagevermögen -862,6 -388,0
Auszahlungen aus dem Erwerb vollkonsolidierter Unternehmen -10.904,2 -1.438,1
= Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit (2) -11.764,3 -1.825,4
- Gezahlte Zinsen -1.656,9 -2.526,6
+ Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und der Aufnahme von Finanzkrediten 31.962,8 0,0
- Auszahlungen aus Rückführung von Anleihen und Finanz Krediten -20.000,0 0,0
= Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit (3) 10.305,9 -2.526,6
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestandes (1)+(2)+(3) -4.462,3 5.306,9
+ Bewertungsbedingte Änderung des Finanzmittelfonds 0,0 -42,4
+ Finanzmittelbestand zu Beginn des Geschäftsjahres 8.776,8 3.512,3
= Finanzmittelbestand am Ende des Geschäftsjahres 4.314,5 8.776,8
Der Finanzmittelbestand i. S. v. DRS 21 setzt sich wie folgt zusammen:
Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 4.436,9 8.778,4
jederzeit fällige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten -122,4 -1,5
4.314,5 8.776,8

Konzern-Eigenkapitalspiegel nach DRS 22 der Natsana GmbH, München, zum 31.12.2022

Eigenkapital des Mutterunternehmens
Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnvortrag
EUR EUR EUR
Stand 01.01.2021 32.000,00 800.000,00 77.183,74
Konzernjahresüberschuss
Stand 31.12.2021 32.000,00 800.000,00 77.183,74
Umbuchungen 1.325.218,67
Konzernjahresfehlbetrag
Stand 31.12.2022 32.000,00 800.000,00 1.402.402,41
Eigenkapital des Mutterunternehmens
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag, der dem Mutterunternehmen zuzurechnen ist Konzerneigenkapital Summe
EUR EUR
Stand 01.01.2021 0,00 909.183,74
Konzernjahresüberschuss 1.325.218,67 1.325.218,67
Stand 31.12.2021 1.325.218,67 2.234.402,41
Umbuchungen -1.325.218,67 0,00
Konzernjahresfehlbetrag -18.497.488,90 -18.497.488,90
Stand 31.12.2022 -18.497.488,90 -16.263.086,49

sonstige Berichtsbestandteile

Die Billigung des Konzernabschlusses erfolgte am 02.08.2023.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers an die Natsana GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der Natsana GmbH und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzern-Bilanz zum 31.12.2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzern-Eigenkapitalspiegel und der Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis 31.12.2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Natsana GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis 31.12.2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31.12.2022 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis 31.12.2022 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter-falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Kehl am Rhein, den 23. Juni 2023

Eidel Audit GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Michael Strickmann, Wirtschaftsprüfer

Martin Brehm, Wirtschaftsprüfer

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