Stammdaten

Register
Amtsgericht Darmstadt HRB 86959
Eingetragen
11.4.2005
Branche
Herstellung von PrüfmaschinenReparatur und Instandhaltung von elektronischen und optischen GerätenReparatur und Instandhaltung von sonstigen Ausrüstungen
Gegenstand
Gegenstand von Amts wegen berichtigt, nun: Kalibrierung, Prüfung, Instandhaltung, Wartung und Reparatur von Meßmitteln und -geräten, Durchführung von Lohnmessungen und Werkstoffprüfungen, Unternehmensberatung und Schulung auf dem Gebiet der Qualitätssicherung und Kalibrierung, Entwicklung und Vertrieb von Software auf den Gebieten der Prüfmittelüberwachung und des Qualitätsmanagements, Entwicklung und Herstellung von Sonderprüfvorrichtungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Thomas Maaß
seit 15.10.2025
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Trescal GmbHEigenbeteiligung
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Financière Seringa III S.A.S.
France
536.900 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Trescal GmbH

Darmstadt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 2,00 2,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 832.278,00 1.113.955,00
3. Geschäfts- oder Firmenwert 2.335.271,00 2.640.969,00
4. Geleistete Anzahlungen 6.042,29 3.173.593,29 12.273,73 3.767.199,73
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.640.819,06 1.692.282,06
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.504.524,00 2.718.660,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 432.622,90 536.564,90
4. Geleistete Anzahlungen 158.012,33 4.735.978,29 175.220,87 5.122.727,83
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 8.814.392,52 8.814.392,52
16.723.964,10 17.704.320,08
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 104.743,40 123.152,40
2. Unfertige Leistungen 345.101,67 449.845,07 375.767,64 498.920,04
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.311.785,37 3.937.266,41
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 581.862,60 518.008,62
3. Sonstige Vermögensgegenstände 170.327,25 5.063.975,22 163.234,75 4.618.509,78
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 720.259,52 7.874,15
6.234.079,81 5.125.303,97
C. Rechnungsabgrenzungsposten 83.552,89 45.122,95
D. Aktive latente Steuern 132.163,12 0,00
23.173.759,92 22.874.747,00

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 536.900,00 536.900,00
II. Kapitalrücklage 1.521.964,55 1.521.964,55
III. Verlustvortrag 787.094,05 1.611.988,24
IV. Jahresüberschuss 610.293,98 824.894,19
1.882.064,48 1.271.770,50
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 814.190,57 813.418,01
2. Steuerrückstellungen 58,00 47.729,00
3. Sonstige Rückstellungen 1.564.756,19 1.325.900,17
2.379.004,76 2.187.047,18
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 718.121,60 692.709,85
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.178.926,41 692.371,12
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 16.156.666,34 17.017.110,39
4. Sonstige Verbindlichkeiten 858.976,33 868.956,55
- davon aus Steuern EUR 473.066,91 (i. Vj. EUR 456.191,87) 18.912.690,68 19.271.147,91
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 2.911,57 (i. Vj. EUR 2.451,86)
D. Passive latente Steuern 0,00 144.781,41
23.173.759,92 22.874.747,00

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023

2023 2022
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 25.317.275,68 23.316.173,35
2. Verminderung des Bestands an unfertigen Leistungen 30.665,97 155.767,19
3. Sonstige betriebliche Erträge 408.524,16 342.553,63
- davon aus Währungsumrechnung EUR 195,72 (i. Vj. EUR 3.141,87)
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 189.084,88 144.512,25
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 3.521.267,75 3.439.259,12
3.710.352,63 3.583.771,37
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 11.875.026,01 10.293.280,91
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 2.369.708,34 2.145.928,23
- davon für Altersversorgung EUR 38.857,70 (i. Vj. EUR 23.182,36) 14.244.734,35 12.439.209,14
6. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.419.507,15 1.418.874,79
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 5.871.990,19 5.333.549,36
- davon aus Währungsumrechnung EUR 3.302,43 (i. Vj. EUR 3.263,11)
8. Erträge aus Beteiligungen 707.990,97 811.590,65
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 707.990,97 (i. Vj. EUR 811.590,65)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 790.798,77 815.627,02
- davon an verbundene Unternehmen EUR 773.029,91 (i. Vj. EUR 798.316,68)
- davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen EUR 17.525,00 (i. Vj. EUR 17.309,00)
10. Erstattete Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 259.424,53 117.465,75
- davon Ertrag aus latenten Steuern EUR 276.944,53 (i. Vj. EUR 82.484,14)
11. Ergebnis nach Steuern 625.166,28 840.984,51
12. Sonstige Steuern 14.872,30 16.090,32
13. Jahresüberschuss 610.293,98 824.894,19

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

1) Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften.

Die Registerinformationen sind nachfolgend dargestellt:

Firma: Trescal GmbH
Sitz: Darmstadt
Handelsregistereintragung: Amtsgericht Darmstadt, Abteilung B, Nummer HRB 86959

Gegenstand des Unternehmens ist die Kalibrierung, Prüfung, Instandhaltung, Wartung und Reparatur von Messmitteln und -geräten, die Durchführung von Lohnmessungen und Werkstoffprüfungen sowie die Entwicklung und der Vertrieb von Software auf den Gebieten der Prüfmittelüberwachung und des Qualitätsmanagements und die Entwicklung und Herstellung von Sonderprüfvorrichtungen. Die Unternehmensberatung und Schulung auf dem Gebiet der Qualitätssicherung und Kalibrierung gehören ebenfalls zum Tätigkeitsgebiet der Gesellschaft.

Der Jahresabschluss wird unter der Annahme von Going Concern aufgestellt. Die Planungen der Gesellschaft, unter Berücksichtigung der von der Muttergesellschaft (Financière Esterel S.A.S., Rungis/Frankreich) ausgegebenen Rangrücktrittserklärung, sowie der im Geschäftsjahr 2020 umgesetzten Verlängerung der Laufzeit der Verbindlichkeiten gegenüber jener Financière Esterel für weitere 5 Jahre, zeigen eine positive Fortführungsprognose und spiegeln planerisch eine ausreichende und angemessene Liquiditätsausstattung wider, so dass keine kapitalerhaltenden Maßnahmen oder Maßnahmen zur Sicherstellung der Zahlungsfähigkeit erforderlich sind.

2) Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert. Die als immaterielle Vermögensgegenstände ausgewiesenen Softwarelizenzen werden linear über einen Zeitraum von drei bis sechs Jahren abgeschrieben.

Darüber hinaus hat die Gesellschaft im Rahmen der Verschmelzung mit der MWQ Messen, Wissen, Qualität GmbH (in 2011) selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte aktiviert. Diese wurden mit einem individuellen Personalkostenstundensatz zuzüglich eines Gemeinkostenzuschlags ermittelt und zu Herstellungskosten aktiviert. Die Abschreibung erfolgte über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 2 bis 9 Jahren.

Der Geschäfts- oder Firmenwert wird planmäßig über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter über einem Wert von EUR 250 bis zu einem Wert von EUR 1.000 werden ab dem Jahr des Zugangs über fünf Jahre abgeschrieben (Sammelposten).

Geleistete Anzahlungen sind zum Nennwert angesetzt.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bilanziert und, soweit erforderlich, auf den niedrigeren beizulegenden Wert außerplanmäßig abgeschrieben.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- sowie Herstellungskosten angesetzt und bestehen im Wesentlichen aus unfertigen Leistungen und Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen.

Die unfertigen Leistungen setzen sich aus Fremd- und Eigenleistungen zusammen. Die Fremdleistungen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Die Eigenleistungen werden zu Herstellungskosten bewertet. Dabei werden die direkt zurechenbaren Einzel- und Gemeinkosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren werden zu Anschaffungskosten angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt; Risiken wurde durch Bildung von angemessenen Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Die liquiden Mittel sind zum Nennbetrag bilanziert.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.

Das Eigenkapital wird zum Nennbetrag bilanziert.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Zugrundelegung eines Zinssatzes von 1,82 % (i. Vj. 1,78 %) gemäß § 253 Abs. 1 HGB nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ohne Fluktuation unter Berücksichtigung einer Rentendynamik von 2,00 % (i. Vj. 2,00 %) in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt und - bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr - mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen zehn Geschäftsjahre abgezinst. Bei der Bewertung wurden die Sterbetafeln von Dr. Klaus Heubeck "RICHTTAFELN 2018G" angewandt. Das zugrunde gelegte Pensionsalter entspricht der Regelaltersgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung.

Die Steuerrückstellungen sowie die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und erkennbaren Risiken. Sie sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Langfristige Rückstellungen werden gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB abgezinst.

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen sind zum Nominalwert angesetzt.

Langfristige Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Kurs am Entstehungstag unter Beachtung des Imparitätsprinzips bewertet. Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in fremder Währung mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr werden mit dem Devisenmittelkurs am Bilanzstichtag der Europäischen Zentralbank bewertet. Bewertungseinheiten nach § 254 HGB wurden nicht gebildet.

Der Ansatz aktiver bzw. passiver latenter Steuern entspricht der sich insgesamt ergebenden Steuerentlastung bzw. -belastung aus dem Unterschied der Handelsbilanz- und der Steuerbilanzwerte. Der Ausweis aktiver und passiver latenter Steuern erfolgt saldiert auf Basis des durchschnittlichen Steuersatzes von 30,14 % (i. Vj.: 30,14 %).

3) Erläuterungen zur Bilanz

Die Nummerierung der Erläuterungen folgt der Gliederung in der Bilanz (Anlage 1).

AKTIVA

A. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel dargestellt (Anlage zum Anhang).

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

Durch die Aktivierung der selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände ist folgender Betrag nach § 268 Abs. 8 Satz 1 HGB ausschüttungsgesperrt:

Aktivierung selbstgeschaffener immaterieller Vermögensgegenstände: 2,00
Hierauf entfallende passive latente Steuern: -0,60
Summe: 1,40

Der Geschäfts- oder Firmenwert i. H. v. TEUR 2.335 (i. Vj.: TEUR 2.641) wird planmäßig über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 10 bis 15 Jahren abgeschrieben. Die Abschreibung für den bereits in den Vorjahren vorhandenen Firmenwert erfolgt unter Anwendung des Artikels 66 Abs. 3 Satz 2 EGHGB wie in den Vorjahren.

III. Finanzanlagen

Aufgliederung der Finanzanlagen (Anteile/Beteiligungen) zum 31.12.2023:

Beteiligungsquote Eigenkapital Ergebnis
TEUR TEUR
Anteile an verbundenen Unternehmen
Trescal A/S, Silkeborg, DK * 100 % 1.463 165
Trescal AB, Eskilstuna, SE * 100 % 106 100
mcs Laboratory AG, ?, CH * 100 % 967 443
Trescal s.r.o., Teplice, CZ * 90 % 292 21

* Die Umrechnung der Fremdwährungspositionen in EUR ist zum mittleren Devisenmittelkurs am Jahresabschlussstichtag 31.12.2023 erfolgt.

B. Umlaufvermögen

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.312 3.937
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 582 518
3. Sonstige Vermögensgegenstände 170 163
5.064 4.618

Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen i.H.v. TEUR 253 (i. Vj.: TEUR 518) und sonstige Forderungen aus dem Cashpooling mit einer Tochtergesellschaft i. H. v. TEUR 329 (i. Vj.: TEUR 0).

Von den sonstigen Vermögensgegenstände haben TEUR 62 (i. Vj.: TEUR 37) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

D. Aktive latente Steuern

Die ausgewiesenen aktiven latenten Steuern TEUR 132 (i. Vj.: passive latente Steuern i. H. v. TEUR 145) resultieren im Wesentlichen aus passiven latenten Steuern auf Grund der Aktivierung der Kundenstämme in den Vorjahren verschmolzener Gesellschaften i. H. v. TEUR 158 (i. Vj.: TEUR 245) sowie aus aktiven latenten Steuern aus Pensionsrückstellungen und steuerlichen Verlustvorträgen i.H.v. TEUR 290 (i. Vj.: TEUR 100).

PASSIVA

A. Eigenkapital

I. Gezeichnetes Kapital

Das Stammkapital beträgt unverändert zum Vorjahr TEUR 537. Es ist voll eingezahlt und wird seit dem 01.01.2015 zu 100 % von der Financière Esterel S.A.S. mit Sitz in Rungis, Frankreich, gehalten.

II. Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage besteht im Vergleich zum Vorjahr unverändert in Höhe von TEUR 1.522.

III. Verlustvortrag

Der Gewinn- und Verlustvortrag entwickelte sich wie folgt:

2023
TEUR
Verlustvortrag zum 31. Dezember 2022 -1.612
Jahresüberschuss 2022 825
Verlustvortrag zum 31. Dezember 2023 -787

B. Rückstellungen

Die Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen wurden von einem externen Gutachter nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt. Der Differenzbetrag bei der Pensionsrückstellung zwischen der Anwendung des Barwertes bei Sieben- und bei Zehnjahreszins beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 10 (i. Vj.: TEUR 38) und ist ausschüttungsgesperrt nach § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB.

Die Vermögensgegenstände i. H. v. TEUR 81 (i. Vj.: TEUR 83) und Schulden aus Pensionsverpflichtungen i. H. v. TEUR 895 (i. Vj.: TEUR 896) wurden verrechnet. Der Bilanzansatz in Höhe von TEUR 814 (i. Vj.: TEUR 813) erfolgt unter den Pensionsrückstellungen. Die dazugehörenden Aufwendungen i. H. v. TEUR 17 (i. Vj.: TEUR 17) aus der Aufzinsung und dem zu verrechnenden Vermögen wurden verrechnet und i.H.v. TEUR 17 (i. Vj.: TEUR 17) unter dem Zinsaufwand ausgewiesen. Effekte aus Änderungen des Abzinsungssatzes oder Zinseffekte einer geänderten Schätzung der Restlaufzeit werden im operativen Ergebnis ausgewiesen.

Die Verteilungsmöglichkeit des Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB für den Erhöhungsbetrag wurde in Anspruch genommen. Die nicht bilanzierten Pensionsverpflichtungen betragen zum Bilanzstichtag TEUR 3 (i. Vj.: TEUR 6). Die Veränderung i. H. v. TEUR 3 (i. Vj.: TEUR 3) wird unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen im Wesentlichen personalbezogene Verpflichtungen (TEUR 895; i. Vj. TEUR 831) und ausstehende Rechnungen (TEUR 146; i. Vj. TEUR 104).

C. Verbindlichkeiten

31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
Restlaufzeit < 1 Jahr
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 718 693
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.179 692
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 2.110 1.090
4. Sonstige Verbindlichkeiten 859 869
Verbindlichkeiten Restlaufzeit < 1 Jahr 4.866 3.344
Restlaufzeit > 1 Jahr
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 14.047 15.927
18.913 19.271

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von TEUR 1.179 (i. Vj .: TEUR 692) sind als kurzfristig (Restlaufzeit bis zu einem Jahr) einzustufen und umfassen wie im Vorjahr Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 15.927 (i. Vj.: TEUR 15.927) betreffen gewährte Darlehen für den Erwerb der Gesellschaftsanteile der unter A. III. Finanzanlagen aufgeführten Unternehmen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern aus dem Cashpooling i. v. H. TEUR 230 (i. Vj.: TEUR 1.090) sind unter den Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von < 1 Jahr ausgewiesen. Für die gewährten Darlehen nebst Zinsen wurde von dem Gesellschafter ein Rangrücktritt erklärt, als auch im Geschäftsjahr 2020 die Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter für weitere 5 Jahre verlängert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern stellen ebenfalls Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen dar.

Die für den Anteilserwerb gewährten Darlehen wurden im Rahmen der Konzernfinanzierung durch Verpfändung der vorab genannten erworbenen Anteile an die Muttergesellschaft sowie durch die Verpfändung sämtlicher Bankkonten der Trescal GmbH abgesichert.

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 1.179, i. Vj. TEUR 693) sind durch handelsüblichen Eigentumsvorbehalt besichert.

Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt TEUR 16.645 (i. Vj.: TEUR 16.620).

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

4.1) Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr betrugen TEUR 25.317 (i. Vj. TEUR 23.316). Die Umsatzerlöse entfallen, wie im Vorjahr, überwiegend auf inländische Kunden und betreffen im Wesentlichen Kalibrierdienstleistungen.

4.2) Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 185 (i. Vj. TEUR 126). Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und Erträge aus einzelwertberichtigten Forderungen in Vorjahren.

4.3) Sonstige betriebliche Aufwendungen

Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 19 (i. Vj. TEUR 123) ausgewiesen. Sie resultieren unter anderem aus Forderungsverlusten (TEUR 18, i. Vj. TEUR 23).

4.4) Erträge aus Beteiligungen

Die Erträge aus Beteiligungen betreffen im Geschäftsjahr Dividendenzahlungen aus dem abgelaufenen Geschäftsjahr von den Tochtergesellschaften.

4.5) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Das Ergebnis des Geschäftsjahres wird durch den Verbrauch von latenten Steuern in Höhe von TEUR 277 (i. Vj. TEUR 82) entlastet. In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind gezahlte Quellensteuern in Höhe von TEUR 18 (i. Vj. TEUR 0) enthalten. Diese Quellensteuern wurden im jeweiligen Quellenstaat erhoben und können teilweise auf die inländische Steuerlast angerechnet werden. In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 0 (i. Vj. TEUR 35) enthalten.

4) Sonstige Angaben

5.1) Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen zum Bilanzstichtag aus abgeschlossenen Miet- und Leasingverträgen mit den folgenden Fristen:

31.12.2023
TEUR
Fällig in einem Zeitraum von
- bis zu 1 Jahr 1.367
- 2 bis zu 5 Jahren 2.126
- mehr als 5 Jahren -
3.493

5.2) Haftungsverhältnisse

Zum 31.12.2023 bestanden Avalkredite bei der Commerzbank, Darmstadt und bei der Hypovereinsbank, München in Höhe von insgesamt TEUR 75 (i. VJ.: TEUR 52).

Alle Bürgschaften bzw. Garantien führen bei einer Inanspruchnahme durch die Gläubiger zu einer direkten Verbindlichkeit der Trescal GmbH gegenüber den betreffenden Kreditinstituten in Höhe des geltend gemachten Betrages. Insoweit handelt es sich um Haftungsverhältnisse für Garantien Dritter.

Das Risiko der Inanspruchnahme wird als sehr gering eingeschätzt.

5.3) Gesamtbezüge der Organe

Die Angabe der Bezüge der aktiven Mitglieder der Geschäftsführung und der früheren Geschäftsführer sowie die Angabe der für diese Personengruppe gebildeten Pensionsrückstellungen unterbleibt unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB.

5.4) Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft war im Geschäftsjahr Herr Dr. Timo Grünewälder bis zum 31.05.2023. Neuer Geschäftsführer ab dem 31.05.2023 ist Herr Thomas Henske. Die Eintragung in das Handelsregister erfolgte jeweils am 21.06.2023.

Der Geschäftsführer ist ohne spezifischen Tätigkeitsbereich jeweils für alle typischen Aufgaben eines Geschäftsführers zuständig. Die Angabe eines tatsächlichen ausgebübten Berufs innerhalb der Trescal GmbH gem. § 285 Nr. 10 HGB ist insoweit nicht möglich.

5.5) Abschlussprüferhonorar

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt TEUR 33. Es handelt sich hierbei ausschließlich um Abschlussprüfungsleistungen.

5.6) Mitarbeiteranzahl

Während des Geschäftsjahres waren durchschnittlich 374 Mitarbeiter (i. Vj: 362) beschäftigt.

2023 2022
Angestellte 133 104
Arbeiter 132 154
Aushilfen 107 100
Mitarbeiter gem. § 267 (5) HGB 372 358
Geschäftsführer 1 1
Auszubildende 1 3
Mitarbeiter Gesamt 374 362

5.7) Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor den Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 610 auf neue Rechnung vorzutragen.

5.8) Geschäfte mit nahestehenden Personen

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen werden grundsätzlich zu marktüblichen Bedingungen unter Beachtung des Dealing at Arms Length Prinzip vereinbart.

5.9) Konzernzugehörigkeit und befreiender Konzernabschluss

Der Jahresabschluss der Trescal GmbH wird in den Konzernabschluss der Financière Esterel SAS, Parc d'affaires Silic - 8 rue de l'Estérel, 94593 Rungis, Frankreich, (Numéro d'identification: 524.487.642 R.C.S. CRETEIL) einbezogen (kleinster Kreis), der im Registre du Commerce in Créteil unter der Nr. 524.487.642 erhältlich ist.

Der Jahresabschluss der Trescal GmbH wird ferner in den Konzernabschluss der Talbot International SAS, 94593 Rungis/Frankreich, (Numero d'identification: 833.461.411 R.C.S. CRETEIL) einbezogen (größter Kreis), der im Registre du Commerce in Creteil unter der Nr. 833 461.411 erhältlich ist.

Befreiender Konzernabschluss

Die Trescal GmbH hat aufgrund der Befreiungsvorschriften des § 291 HGB darauf verzichtet, einen eigenen Konzernabschluss aufzustellen. Der Abschluss des oberen Konzernmutterunternehmens, der Talbot International SAS, Rungis, Frankreich, soll beim Betreiber des Unternehmensregisters eingereicht und bekannt gemacht werden. Der befreiende Konzernabschluss ist nach IFRS aufgestellt.

Geschäfts- oder Firmenwerte werden nicht planmäßig abgeschrieben.

Für rechtliche Verpflichtungen im Zusammenhang mit dem Ausscheiden langlebiger Sachanlagen (bspw. Entsorgungsverpflichtungen) sind unter bestimmten Voraussetzungen sogenannte "Asset Retirement Obligations" anzusetzen. Im Entstehungszeitpunkt sind die Verpflichtungen sowohl als Rückstellung zu passivieren als auch dem zugehörigen Vermögensgegenstand zuzuschreiben. Der Ansatz erfolgt dabei in Höhe des Barwerts der voraussichtlich entstehenden Kosten.

Entgegen den Vorschriften des HGB ist eine Wertaufholung nach erfolgter außerplanmäßiger Abschreibung im Anlagevermögen grundsätzlich nicht gestattet.

Langfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden mit dem beizulegenden Wert angesetzt, auch wenn dieser aufgrund von Kursänderungen über den Anschaffungskosten liegt.

Bei der Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgt die Abzinsung mit dem jeweils aktuellen Marktzins. Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste werden nach IFRS erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst.

Sonstige langfristige Rückstellungen (Restlaufzeit größer ein Jahr) werden nach HGB unter Zugrundelegung eines von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Zinssatzes der letzten sieben Jahre, nach IFRS soweit erforderlich unter Zugrundelegung des jeweils aktuellen Marktzinssatzes bewertet.

Bestimmte Finanzinstrumente werden mit den beizulegenden Zeitwerten bewertet, auch dann, wenn diese über den Anschaffungskosten liegen.

Nach HGB besteht für passive latente Steuern eine Ansatzpflicht, wohingegen für den Überhang aktiver latenter Steuern, sofern werthaltig, mit § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB ein Aktivierungswahlrecht eingeräumt wird. Aktive latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge dürfen nur insoweit gebildet werden, als deren Nutzung innerhalb der nächsten fünf Geschäftsjahre erwartet werden kann. Nach IFRS besteht eine Ansatzpflicht für latente Steuern auf alle temporären Differenzen zwischen den Wertansätzen nach IFRS und nach Steuerrecht. Daneben sind auch aktive latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge ohne Vorgabe eines Nutzungszeitraumes zu bilanzieren. Der Buchwert eines latenten Steueranspruchs ist zu jedem Bilanzstichtag auf seine Werthaltigkeit zu überprüfen.

5.10) Nachtragsbericht

Die gegenwärtigen geopolitische und wirtschaftliche Situationen können Auswirkungen auf die Umsätze (außenpolitische Maßnahmen oder Sanktionen, konjunkturelle Entwicklung sowie Insolvenzen) auf die Umsätze und Kosten (z. B. Energiepreise) des Unternehmens haben. Weder die gesamtwirtschaftlichen noch die unternehmensbezogenen Auswirkungen lassen sich derzeit konkret abschätzen.

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt geht die Geschäftsführung von keinen materiellen negativen wirtschaftlichen Auswirkungen aufgrund der vorgenannten Krisen aus und geht somit nach gegenwärtiger Einschätzung von dem Fortbestand der Gesellschaft und ihrer Tochterunternehmen aus. Die Gesellschaft hat entsprechende Maßnahmen zum Kosten- und Liquiditätsmanagement zur Verfügung und setzt diese entsprechend der konkreten Situation um.

 

Darmstadt, 31. August 2024

Thomas Henske, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr 2023

Anschaffungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 886.213,06 0,00 0,00 0,00 886.213,06
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.087.026,78 70.521,74 0,00 15.918,90 3.173.467,42
3. Geschäfts- oder Firmenwert 4.052.855,91 0,00 0,00 0,00 4.052.855,91
4. Geleistete Anzahlungen 12.273,73 9.687,46 0,00 -15.918,90 6.042,29
8.038.369,48 80.209,20 0,00 0,00 8.118.578,68
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.298.317,22 0,00 0,00 0,00 2.298.317,22
2. Technische Anlagen und Maschinen 6.378.121,32 262.985,78 3.615,35 38.098,00 6.675.589,75
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.577.095,32 75.235,73 184.652,63 0,00 7.467.678,42
4. Geleistete Anzahlungen 175.220,87 20.889,46 0,00 -38.098,00 158.012,33
16.428.754,73 359.110,97 188.267,98 0,00 16.599.597,72
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 8.814.392,52 0,00 0,00 0,00 8.814.392,52
33.281.516,73 439.320,17 188.267,98 0,00 33.532.568,92
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 886.211,06 0,00 0,00 886.211,06
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.973.071,78 368.117,64 0,00 2.341.189,42
3. Geschäfts- oder Firmenwert 1.411.886,91 305.698,00 0,00 1.717.584,91
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
4.271.169,75 673.815,64 0,00 4.944.985,39
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 606.035,16 51.463,00 0,00 657.498,16
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.659.461,32 515.218,78 3.614,35 4.171.065,75
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.040.530,42 179.009,73 184.484,63 7.035.055,52
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
11.306.026,90 745.691,51 188.098,98 11.863.619,43
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
15.577.196,65 1.419.507,15 188.098,98 16.808.604,82
Restbuchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 2,00 2,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 832.278,00 1.113.955,00
3. Geschäfts- oder Firmenwert 2.335.271,00 2.640.969,00
4. Geleistete Anzahlungen 6.042,29 12.273,73
3.173.593,29 3.767.199,73
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.640.819,06 1.692.282,06
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.504.524,00 2.718.660,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 432.622,90 536.564,90
4. Geleistete Anzahlungen 158.012,33 175.220,87
4.735.978,29 5.122.727,83
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 8.814.392,52 8.814.392,52
16.723.964,10 17.704.320,08

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Geschäftstätigkeit von Trescal GmbH

Die Unternehmenspolitik und -strategie der Trescal GmbH orientieren sich an der Unternehmenspolitik der Trescal Gruppe. Trescal bietet Kalibrierdienstleistungen und verwandte Dienstleistungen aus einer Hand an. Internationalen Kunden bietet Trescal die Möglichkeit, Kalibrierdienstleistungen grenzübergreifend durch den gleichen Dienstleister durchführen zu lassen. Kleine und mittlere Kunden haben durch den Trescal Standort in ihrer Nähe Zugriff auf das gesamte Kompetenzportfolio der Gruppe.

Die Trescal GmbH ist damit organisatorisch, wirtschaftlich und finanziell in das Unternehmensnetzwerk der Trescal-Gruppe eingebunden.

In Deutschland hat die Trescal GmbH gegenwärtig 12 Standorte.

Der Absatzmarkt ist im Wesentlichen Deutschland. Ausländische Märkte werden von Schwestergesellschaften der Trescal-Gruppe bedient mit Ausnahme einiger osteuropäischer Länder, in denen die Trescal GmbH vereinzelt Vor-Ort-Einsätze durchführt.

2. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung [1]

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Jahr 2023 um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher.

Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen für die Trescal GmbH relevanten Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte. Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 machten sich auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar, der trotz sinkender Preise zurückging.

Dabei sanken die Importe (preisbereinigt -3,0 %) kräftiger als die Exporte (preisbereinigt - 1,8 %). Damit kam es im Saldo zu einem positiven Außenbeitrag, der das BIP stützte. Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 0,7 % oder 333.000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland. Der Beschäftigungsaufbau fand 2023 fast ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen statt.

[1] Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 19 vom 15. Januar 2024

3. Darstellung des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses

3.1 Entwicklung von Branche und Umfeld

Die Kalibrierdienstleistungsbranche war auch im Jahr 2023 zum einen von den stark gestiegenen Kosten in energieintensiven Sektoren, den strukturellen Veränderungen in der Automobilindustrie als auch vom Kostendruck in der Pharmaindustrie betroffen, welche zu umfänglichen Kostensenkungsmaßnahmen und somit Kostendruck führte. Allerdings war die Umsatzauswirkung auch aufgrund der Inflation deutlich geringer als z. B. in der Corona-Krise. Weiterhin gilt, dass Kalibrierdienstleistungen zunehmend nur mehr als Nebenkompetenz der herstellenden Industrie bewertet und damit verstärkt Make-or-Buy-Prüfungen unterzogen werden. In Folge dessen steigt die Nachfrage nach Outsourcing-Angeboten, die den Markt für Kalibrierlabore auch konjunkturunabhängig vergrößern.

Die steigende Nachfrage nach akkreditierten Kalibrierungen verstärkt weiterhin vor dem Hintergrund steigender Akkreditierungskosten die Konsolidierungstendenzen auf der Angebotsseite.

3.2 Umsatz- und Auftragsentwicklung

Der Umsatz der Trescal GmbH ist um TEUR 2.001 (+8,6 %) von TEUR 23.316 im Vorjahr auf TEUR 25.317 in 2023 gestiegen. Die Umsatzsteigerung resultiert aus organischem Wachstum.

Der absolute Bestand der in Arbeit befindlichen Aufträge (unfertige Leistungen) hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 31 auf TEUR 345 reduziert.

3.3 Geschäftsentwicklung

Das Geschäft hat sich aufgrund moderater Preisanpassungen und Ausweitung der bestehenden Geschäftsbeziehungen zufriedenstellend entwickelt.

3.4 Geschäftsergebnis

Wir verweisen hier auf die Ausführungen zu 4.2 Ertragslage.

3.5 Finanzielle Leistungsindikatoren

Finanzielle Leistungsindikatoren der Gesellschaft sind im Wesentlichen:

Umsatzentwicklung

Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA)

3.6. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Für den wirtschaftlichen Erfolg der Trescal GmbH, als Unternehmen des Dienstleistungsgewerbes, sind vor allem die Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit von Bedeutung. Ein aussagefähiges System zur quantitativen Messung dieser Indikatoren besteht zurzeit nicht.

3.7 Beschaffung

Die Kalibrierdienstleistungen werden überwiegend mit eigenem Personal vollzogen. Dennoch müssen, um alle Kundenwünsche abzudecken, auch Fremdleistungen von Sublieferanten eingekauft werden. Die Trescal GmbH betreibt hierzu ein Lieferantenmanagementsystem, welches auf den heterogenen Beschaffungsmärkten geeignete Sublieferanten identifiziert und partnerschaftlich am Markt agiert. Weiter ist die Gesellschaft bestrebt, das Fremdgeschäft durch Internalisierung der Services zu reduzieren. Hierzu verweisen wir auf die Ausführungen zu 4.2 Ertragslage.

3.8 Investitionen

Das Investitionsvolumen in immaterielle Vermögensgegenstände und in das Sachanlagevermögen im Wirtschaftsjahr 2023 betrug TEUR 439 (i. Vj.: TEUR 770). Hierbei handelt es sich Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen in der Messtechnik, im IT-Bereich und in der Geschäftsausstattung.

Die Finanzanlagen blieben im Verglich zum Vorjahr unverändert und betrugen TEUR 8.814.

3.9 Finanzierungsmaßnahmen bzw. - vorhaben

Die Finanzierung der Trescal GmbH erfolgt über konzerninterne Darlehen. Die Anteilsübernahmen an verbundenen Unternehmen werden im Rahmen der Konzernfinanzierung durch Verpfändung der erworbenen Anteile an die Muttergesellschaft sowie durch die Verpfändung sämtlicher Bankkonten der Trescal GmbH abgesichert.

3.10 Personal- und Sozialbereich

Im Wirtschaftsjahr 2023 waren durchschnittlich 372 (i. Vj.: 358) Mitarbeiter beschäftigt. Darüber hinaus wurde am Stichtag 31.12.2023 ein (i. Vj.: 3) Auszubildende beschäftigt.

4. Darstellung der Lage der Gesellschaft

4.1 Vermögenslage

Mittelverwendung:

Die Bilanzsumme hat sich von TEUR 22.875 im Vorjahr auf TEUR 23.174 zum 31.12.2023 erhöht. Diese Veränderung beruht im Wesentlichen auf den folgenden Aspekten:

Das Anlagevermögen (TEUR 16.724) ist im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 17.704) um 5,5 % gesunken. Bezüglich der Anlagenzugänge verweisen wir auf 3.8 Investitionen und auf den Anlagespiegel. Die Anlagenintensität (72,2%) ist im Vergleich zum Vorjahr (77,4%) aufgrund der reduzierten Investitionen reduziert.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen (TEUR 8.814) sind im Vergleich zum Vorjahr unverändert.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände (TEUR 5.064) sind im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 4.619) um 9,6 % gestiegen. Dieses liegt im Wesentlichen an der stichtagsbedingten Erhöhung des Forderungsbestands aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 375 und gegen verbundene Unternehmen um TEUR 64.

Der Bestand an liquiden Mitteln (TEUR 720) ist im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 8) höher, da die liquiden Mittel nicht mehr automatisch in das gruppenweite Cash-Pooling einfließen.

Der positive Cashflow i. H. v. TEUR 712 resultiert aus dem positiven operativen Cashflow i. H. v. TEUR 1.144, dem negativen Cashflow aus Investitionstätigkeit i. H. v. TEUR 439 und dem negativen Cashflow aus Finanzierung i. H. v. TEUR 860.

Der Überhang an aktiven latenten Steuern für das Geschäftsjahr 2023 beträgt TEUR 132 gegenüber TEUR 145 an passiven latenten Steuern im Vorjahr und resultiert im Wesentlichen aus passiven latenten Steuern auf Grund der Aktivierung der Kundenstämme in den Vorjahren verschmolzener Gesellschaften i.H.v. TEUR 158 (i. Vj.: TEUR 245) sowie aus aktiven latenten Steuern aus Pensionsrückstellungen und steuerlichen Verlustvorträgen i.H.v. TEUR 290 (i. Vj .: TEUR 100).

Mittelherkunft:

Die Eigenkapitalquote (8,1 %) ist im Vergleich zum Vorjahr (5,6 %) gestiegen, was auf den Jahresüberschuss i. H. v. TEUR 610 (i. Vj.: TEUR 825) zurückzuführen ist. Die Kapitalrücklage entspricht mit TEUR 1.522 dem Wert des Vorjahres.

Die Fremdkapitalquote (91,9 %) ist im Vergleich zum Vorjahr (94,4 %) im Wesentlichen auf Grund der Reduzierung um TEUR 860 der kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter aus dem Cash-Pooling gesunken. Die mittelfristige Fremdkapitalverbindlichkeit gegenüber dem Gesellschafter besteht in Höhe von TEUR 14.047 (i. Vj.: TEUR 15.927) (betrifft die unter 3.9 genannten konzerninternen Darlehen).

Die Rückstellungen (TEUR 2.379) haben sich im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 2.187) um 8,8 % erhöht, hauptsächlich da sich die sonstigen Rückstellungen, im Wesentlichen für Personalkosten, ausstehende Eingangsrechnungen und externe Boni, um TEUR 239 erhöht haben.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 718) sind im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 693) im Wesentlichen konstant geblieben. Die Verbindlichkeiten aus Steuern (TEUR 473) sind im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 456) leicht gestiegen. Der Anstieg gegenüber dem Vorjahr ist im Wesentlichen auf die Erhöhung der Lohnsteuer-Verbindlichkeiten zurückzuführen.

4.2 Ertragslage

Die Gesamtleistung der Trescal GmbH (bestehend aus den Umsatzerlösen sowie der Bestandsveränderung) i.H.v. TEUR 25.287 ist im Vergleich zum Vorjahr (23.160) um 9,2 % gestiegen. Der Umsatz (TEUR 25.317) ist im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 23.316) um 8,6 %, gestiegen. Wir verweisen auf die Erläuterungen unter 3.2 Umsatz- und Auftragsentwicklung.

Die sonstigen betrieblichen Erträge (TEUR 409) sind im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 343) um TEUR 66 gestiegen.

Das Rohergebnis (TEUR 21.985) ist im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 19.919) um 10,4 % gestiegen. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen (TEUR 3.521) sind im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 3.439) um TEUR 82 oder 2,4% gestiegen.

Der Personalaufwand (TEUR 14.245) ist im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 12.439) um 14,5 % gestiegen. Der Grund für diesen Anstieg ist im Wesentlichen bedingt durch eine gestiegene Anzahl an Mitarbeitern, Restrukturierungskosten und aus allgemeinen Lohn- und Gehaltssteigerungen im Geschäftsjahr.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich aus dem Betriebs-, Verwaltungs-, und Vertriebsaufwand sowie den übrigen Aufwendungen zusammen. Dieser Kostenbereich (TEUR 5.872) ist im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 5.334) um 10,1 %, im Wesentlichen auf Grund einer Erhöhung der konzerninternen Management- und Lizenzkosten, gestiegen.

Das Betriebsergebnis (EBIT) liegt bei TEUR 449 (Vorjahr TEUR 728) und liegt somit TEUR 279 unter dem Vorjahr. Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) liegt bei TEUR 1.868 (Vorjahr TEUR 2.146).

Die Erträge aus Beteiligungen (TEUR 708; Vorjahr TEUR 812) betreffen Dividendenerträge aus Beteiligungsgesellschaften. Das negative Zinsergebnis (TEUR 791) ist im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 816) nahezu unverändert. Die Zinsbelastung für Darlehen der Muttergesellschaft im Zusammenhang mit den Akquisitionen ist im Geschäftsjahr unverändert. Die Entwicklung der Darlehen von verbundenen Unternehmen ist unter 4.1 Mittelherkunft erläutert.

Der Jahresüberschuss liegt somit in diesem Geschäftsjahr bei TEUR 610 (i. Vj.: TEUR 825).

Vergleich des Geschäftsverlaufs mit den Prognosen im Vorjahr

Im Geschäftsjahr 2023 wurde trotz schwacher konjunktureller Entwicklung in Deutschland ein Umsatzwachstum von 8,6 % ausgewiesen. Somit konnten die Erwartungen aus dem Vorjahr - moderate organische Umsatzsteigerungen - vollumfänglich erfüllt werden.

In Bezug auf das Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) konnten die Erwartungen aus dem Vorjahr - vergleichbares EBITDA wie im Berichtsjahr 2022 - mit TEUR 1.868 (i. Vj.: TEUR 2.146) aufgrund von Restrukturierungskosten im Zusammenhang mit der Schließung einer Niederlassung nicht vollumfänglich erfüllt werden. Ein den Umständen entsprechendes gutes Ergebnis konnte im Berichtsjahr erreicht werden.

4.3 Finanzlage

Die Finanzlage der Trescal GmbH ist als stabil zu bezeichnen. Das Finanzmanagement der Trescal GmbH ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfristen zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die Gesellschaft ist in den Cash Pool der Trescal Gruppe eingebunden.

4.4 Gesamtaussage der Geschäftsführung zur Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft

Die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr insgesamt weiterhin zufriedenstellend entwickelt. Trotz der Ukraine Krise, Inflation und Fachkräftemangel wurde ein organisches Umsatzwachstum von 8,6 % auf TEUR 25.317 erzielt und das Geschäftsjahr konnte mit einem positiven Betriebsergebnis vor Abschreibungen in Höhe von TEUR 1.868 abgeschlossen werden. Der Jahresüberschuss von TEUR 610 (i. Vj: TEUR 825) ist in erster Linie das Resultat der Zinslast in Höhe von TEUR 773 für die Darlehen der Muttergesellschaft.

5. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken

Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir eine weiterhin stabile Entwicklung der Nachfrage nach Kalibrierdienstleistungen sowie moderate Preisanpassungen aufgrund der Inflationslage. Der Markt ist von einer Konsolidierung auf weniger Marktteilnehmer geprägt, wobei Trescal durch das dichte Netz an Laboratorien, breite technische Kompetenz, ein umfassendes Akkreditierungsportfolio und leistungsfähige Softwarelösungen von dieser Konsolidierung tendenziell profitiert. Trescal unterstützt die Marktkonsolidierung durch Zukauf von Laboratorien. Wir gehen in Summe von einer positiven, organischen (auf Basis der existierenden Unternehmensstruktur, ohne Berücksichtigung weiterer Unternehmenszukäufe) Umsatzentwicklung mit moderaten Steigerungen für Trescal in Deutschland aus.

Risiken ergeben sich weiterhin aus den Folgen geopolitischer Krisen, insbesondere aus den daraus potenziell resultierenden Liefer- und Materialengpässen. Die Auswirkungen auf die industrielle Aktivität in Deutschland, insbesondere in der Automobilindustrie und den abhängigen Zulieferbetrieben, ist zurzeit nicht absehbar. Weitere Risiken können aus der anhaltenden Inflation und dem Mangel an Fachkräften entstehen, die die Fähigkeit der Gesellschaft zur zeitnahen Kundenversorgung einschränken könnten.

5.1 Risikobericht

Risiken, die über das allgemeine wirtschaftliche Risiko einer unternehmerischen Betätigung im gegenwärtigen geopolitischem Umfeld hinausgehen, sind nicht erkennbar.

5.2 Spezieller Risikobericht

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein Liquiditätsplan erstellt, der laufend an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient. Die Liquidität ist ausreichend; wir erwarten keine Engpässe.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfalls- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein Debitorenmanagement mit einem adäquaten Mahnwesen.

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten, Gesellschafterdarlehen und Bankguthaben sowie das Cashpooling.

Wir begleichen unsere Verbindlichkeiten innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen.

Gesamtbeurteilung der Chancen und Risiken

Die Gesamtsituation der Chancen und Risiken setzt sich aus den oben genannten Einzelaspekten zusammen. Auf Basis der uns heute bekannten Informationen sind derzeit keine Risiken erkennbar, die einzeln oder gemeinsam im aktuell überschaubaren Zeitraum den Fortbestand der Gesellschaft gefährden.

5.3 Prognosebericht

Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung der Finanz- und Ertragslage unserer Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2024 als positiv. Die Ertragslage wird einerseits durch moderate organische Umsatzsteigerungen und Preisanpassungen positiv beeinflusst. Allerdings rechnet die Geschäftsleitung mit steigenden Kosten insbesondere im Personalbereich, in dem sich der Anstieg der Verbraucherkosten, insbesondere auch der Energiekosten auf das Lohnniveau auswirken wird. Das Wirtschaftsjahr 2024 sollte zu einem moderat gesteigerten Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) wie im Berichtsjahr führen.

Wir werden auch zukünftig ausgehend von unserer Liquiditätsplanung in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

6. Sonstige Angaben

6.1 Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft tätigt im branchenüblichen Umfang eigene Forschungen und Entwicklungen im Bereich IT, um die Produkte den Kundenwünschen und Marktgegebenheiten anzupassen.

6.2 Standorte

Die Gesellschaft unterhält zum Ende des Jahres 2023 zwölf Standorte in Deutschland.

7. Berichterstattung über Unsicherheiten im Zusammenhang mit nach dem Bilanzstichtag eingetretenen Ereignissen

Die gegenwärtigen geopolitische und wirtschaftliche Situationen können Auswirkungen auf die Umsätze (außenpolitische Maßnahmen oder Sanktionen, konjunkturelle Entwicklung sowie Insolvenzen) auf die Umsätze und Kosten (z. B. Energiepreise) des Unternehmens haben. Weder die gesamtwirtschaftlichen noch die unternehmensbezogenen Auswirkungen lassen sich derzeit konkret abschätzen.

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt geht die Geschäftsführung aber von keinen materiellen negativen wirtschaftlichen Auswirkungen aufgrund der vorgenannten Krisen aus, und geht somit nach gegenwärtiger Einschätzung von dem Fortbestand der Gesellschaft und ihrer Tochterunternehmen aus. Die Gesellschaft hat entsprechende Maßnahmen zum Kosten- und Liquiditätsmanagement zur Verfügung und setzt diese entsprechend der konkreten Situation um.

 

Darmstadt, 31. August 2024

Thomas Henske, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Trescal GmbH, Darmstadt

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Trescal GmbH, Darmstadt - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Trescal GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023.

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsur-teil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 31. August 2024

Constantin GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Seifert, Wirtschaftsprüfer

Heitger-Schmidt, Wirtschaftsprüferin

GESELLSCHAFTERBESCHLUSS der SHAREHOLDER'S RESOLUTION of
Trescal GmbH
Darmstadt
Der unterzeichnende alleinige Gesellschafter der vorgenannten Gesellschaft fasst hiermit unter Verzicht auf sämtliche gesetzlichen und satzungsmäßigen Form- und Fristvorschriften folgenden Beschluss: The undersigning sole shareholder of the above-mentioned company herewith passes the following resolution by renouncing any formal requirement:
1. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 mit einer Bilanzsumme von EUR 23.173.759,92 wird festgestellt und genehmigt. 1. The financial statements for the fiscal year 2023 (balance total: EUR 23,173,759.92), have been presented to the shareholder and approved.
2. Der Geschäftsführung der Gesellschaft wird für das Geschäftsjahr 2023 Entlastung erteilt. 2. It has been given discharge to the management of the company for the fiscal year 2023.
3. Zum Abschlussprüfer der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2024 wird die Constantin GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main gewählt. 3. Constantin GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, is appointed as annual auditor of the company for the financial year 2024.
4. Der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2023 in Höhe von EUR 610.293,98 wird auf neue Rechnung vorgetragen. 4. The net profit of the financial year 2023 amounting to EUR 610,293.98 will be carried forward.
Die deutsche Fassung ist verbindlich. Die englische Fassung ist eine Übersetzung ausschließlich zu Informationszwecken. The German version is binding. The English translation is a convenience translation for information purposes only.

 

Rungis, Frankreich, 31. August 2024

Financière Esterel SAS

durch / by

Guillaume Caroit

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