Herstellung von Ausbauelementen aus Metall
Rickmeier GmbH
Langenholthauser Straße 20, 58802 Balve, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marcel Mutzenbach seit 21.2.2025 | Prokura |
Christiane Schulz seit 13.2.2003 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 75.00% |
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Rickmeier GmbHEigenbeteiligung | 25.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Rickmeier GmbHBalveJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Rickmeier GmbH ist ein Produktionsunternehmen, das sich auf die Versorgung von Nischenmärkten spezialisiert hat. Das Unternehmen entwickelt, fertigt und vertreibt Zahnradpumpen, Ventile und Ölversorgungssysteme am Standort Balve. Die Produkte werden in unterschiedlichen Bereichen, wie z. B. Schiffbau, Marinetechnik, Großdieselmotoren, Getriebe u. a., eingesetzt. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen • Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Weltwirtschaftliches Umfeld Die Weltwirtschaft entwickelte sich im Kalenderjahr 2023 mit einem Wachstum von 3,1 Prozent etwas besser als noch vor einem Jahr prognostiziert. Historisch betrachtet war das Jahr 2023 jedoch - die Rezessionsjahre ausgenommen - eines der wachstumsschwächsten der letzten drei Jahrzehnte. Nur im Jahr 2019 war der Zuwachs mit +2,8 Prozent geringer. In den USA (+2,5 Prozent) sowie in mehreren großen Schwellen- und Entwicklungsländern fiel das Bruttoinlandsprodukt 2023 höher aus als zunächst erwartet. Im Falle der USA trug die Dynamik des Konsums entscheidend dazu bei. Im Euro-Raum hingegen verhielten sich die Verbraucher angesichts hoher Inflationsraten und Energiekosten weiterhin zurückhaltend. Zudem litten der private Konsum und die Unternehmensinvestitionen unter den deutlich gestiegenen Finanzierungskosten. Das Wachstum im Euro-Raum war zusammen mit dem im Vereinigten Königreich mit jeweils +0,5 Prozent das schwächste unter den großen entwickelten Volkswirtschaften. Die direkten und indirekten negativen Auswirkungen des Krieges in der Ukraine sind in Europa nach wie vor am deutlichsten zu spüren. Während sich das Wachstumstempo in den entwickelten Volkswirtschaften - mit Ausnahme der USA - im abgelaufenen Berichtsjahr gegenüber 2022 deutlich verlangsamte, konnte die Gruppe der Schwellen- und Entwicklungsländer ihre Dynamik mit +4,1 Prozent beibehalten. Überraschend robust zeigte sich die russische Wirtschaft trotz der Sanktionen (+3 Prozent). In China belasteten der Immobiliensektor, geopolitische Verstimmungen mit den USA und der EU sowie schwache Industrieinvestitionen die konjunkturelle Erholung. Das gesamtwirtschaftliche Wachstum lag laut Internationalem Währungsfonds (IWF) bei +5,2 Prozent. Tabelle: Bruttoinlandsprodukt zum Vorjahr in Prozent
*) Indonesien, Malaysia, Philippinen, Thailand, Vietnam. **) Fiskaljahr vom 1.4. bis 31.3. Quelle: IMF World Economic Outlook Update January 2024, für 2021: IMF October 2023 Database. Die pandemiebedingten Störungen der Wertschöpfungsketten nahmen im Verlauf des Jahres 2023 sukzessive ab. Die Nationalbanken hielten weitgehend an ihrer restriktiven Geldpolitik fest, wodurch sich die Kreditkosten in mehreren Ländern im Laufe des Berichtsjahres weiter erhöhten. Die Inflationsraten gingen im Jahresverlauf in den meisten Ländern zwar zurück, lagen aber zumeist noch deutlich über dem Zielniveau. Die globale Inflationsrate lag bei geschätzt +6,8 Prozent. Der globale Warenhandel wuchs im Gesamtjahr 2023 nur um geschätzte +0,4 Prozent. Und auch die Industrieproduktion entwickelte sich 2023 mit real +0,9 Prozent sehr schwach. In den Entwickelten Volkswirtschaften ging sie um -1,2 Prozent zurück. Nur in den USA konnte ein Rückgang der Industrieproduktion vermieden werden. Die Schwellen- und Entwicklungsländer erreichten dagegen einen Zuwachs von +2,8 Prozent, wobei China (+4,4 Prozent) und die osteuropäischen Länder einschließlich der GUS (+3,5 Prozent) überdurchschnittlich zulegten. Quelle: IMF World Economic Outlook Update January 2024, cpb World Trade Monitor, Dezember 2023 Globaler Maschinenbau Angesichts des anhaltend unsicheren politischen und wirtschaftlichen Umfelds sowie der gestiegenen Finanzierungskosten fiel die Nachfrage nach Investitionsgütern schwächer aus als im Vorjahr. Trotz rückläufiger Auftragseingänge entwickelten sich die Umsätze im stark zyklischen Maschinenbau im Jahr 2023 dennoch teilweise robust, da die Auftragsbestände zu Jahresbeginn vielerorts noch überdurchschnittlich hoch waren und somit die Produktion und Umsatz pufferten. In der zweiten Jahreshälfte ließ die Unterstützung durch die Auftragspolster jedoch nach, so dass die Umsatzentwicklung preisbereinigt meist negativ ausfiel. Auf Jahressicht stagnierte der Maschinenumsatz preisbereinigt nach Schätzung der VDMA-Volkswirte im Jahr 2023 weltweit. Nur in wenigen Ländern verlief die Entwicklung besser. Mit Blick auf die TOP-10-Maschinenbaustandorte sind hier Indien (+10 Prozent), das Vereinigte Königreich (+5 Prozent) und China (+2 Prozent) zu nennen. Trotz Investitionsförderprogrammen war die Umsatzentwicklung in den USA und im Euro-Raum mit real -3 bzw. -1 Prozent rückläufig. Noch stärker ist der Umsatzrückgang in Süd-Korea (-5 Prozent) und Japan (-6 Prozent) ausgefallen. Quelle: Nationale Statistikämter, VDMA (Originaltext), "Maschinenbau Konjunktur international", Dezember 2023 Wirtschaftsraum EU-27 In der EU-27 wuchs das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 laut dem Internationalen Währungsfonds kaum. Der Anstieg wird auf +0,5 Prozent geschätzt. Das ist weniger als vor einem Jahr erwartet und ein merklicher Wachstumsverlust gegenüber dem Kalenderjahr 2022 (+3,4 Prozent). Der private Konsum entwickelte sich angesichts der anhaltend hohen Inflation von +6,4 Prozent im EU-Durchschnitt schwach. Sowohl Exporte als auch die Importe schrumpften. Die Investitionen stiegen in der EU-27 voraussichtlich um +1 Prozent. Die Ausrüstungsinvestitionen entwickelten sich mit +4 Prozent abermals dynamischer, wobei die Niederlande, Frankreich und erneut Italien die Wachstumstreiber waren. Die Industrieproduktion in der EU wurde durch die schwache Nachfrage und die hohen Energiekosten gedämpft. Zudem litt die Nachfrage nach Investitionsgütern unter den gestiegenen Finanzierungskosten. Die EU-Maschinenproduktion schrumpfte nach vorläufigen Zahlen preis- und kalenderbereinigt um -1,4 Prozent, nach +5 Prozent Wachstum im Vorjahr. Besser als im EU-Durchschnitt entwickelten sich Frankreich und Polen (jeweils +6 Prozent), Schweden (+5 Prozent) sowie Finnland und Belgien (jeweils +3 Prozent), Österreich (+2 Prozent) und Spanien sowie Italien (0 Prozent). Deutlich unterdurchschnittlich zeigte sich der Maschinenbau in den Niederlanden (Jan.-Sept.: -16 Prozent). Überdurchschnittlich hoch war der Rückgang auch in Bulgarien, Dänemark und Rumänien. Hier wurden jeweils rund ein Zehntel weniger Maschinen hergestellt als im Vorjahr. (Die Angaben beziehen sich auf den Maschinenbau in der Abgrenzung des Kapitels 28 der NACE rev.2 und sind vorläufig.) Quelle: IWF, Eurostat, EU-Commission: European Economist Forecast Autumn 2023 und Winter 2024. Deutsche Konjunktur Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,3 Prozent niedriger als im Vorjahr. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Zudem dämpften die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstigere Finanzierungsbedingungen aufgrund der gestiegenen Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen sehr unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 1,8 Prozent zurück. Entscheidend dafür war eine signifikant niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 Prozent des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,3 Prozent). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders negativ auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte. Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten so die Wirtschaft im vergangenen Jahr. Der Staat reduzierte im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben (-1,5 Prozent). Das lag vor allem am Wegfall staatlich finanzierter Corona-Maßnahmen wie Impfungen und Ausgleichszahlungen für freie Bettenkapazitäten in Krankenhäusern. In Ausrüstungen - das sind vor allem Investitionen in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge - wurde dagegen preisbereinigt deutlich mehr investiert als im Jahr 2022 (+3,0 Prozent). Dazu trug vor allem der Anstieg der gewerblichen Pkw-Neuzulassungen bei, der durch den bis August 2023 geltenden Umweltbonus für Elektroautos im Firmenwagenbereich verstärkt wurde. Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 machten sich auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar, der trotz sinkender Preise zurückging. Dabei sanken die Importe (preisbereinigt -3,4 Prozent) kräftiger als die Exporte (preisbereinigt -2,2 Prozent). Damit kam es im Saldo zu einem positiven Außenbeitrag, der das BIP stützte. Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht (+0,7 Prozent). Im vierten Quartal 2023 wurde dabei mit durchschnittlich 46,2 Millionen Erwerbstätigen ein neuer Höchststand erreicht. Die Beschäftigung nahm im Jahr 2023 unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu. Hinzu kam eine steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Diese positiven Effekte überwogen die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels. Der Beschäftigungsaufbau fand 2023 fast ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen statt. Quelle: Statistisches Bundesamt Deutscher Maschinen- und Anlagenbau Die Produktion im Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland ist nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Vergleich zum Vorjahr im Jahr 2023 um real 0,6 Prozent gesunken. Die Materialengpässe haben sich weitgehend aufgelöst. Während die Produktion im ersten Halbjahr noch von hohen Auftragsbeständen abgepuffert wurde, brach diese Stütze im weiteren Jahresverlauf Stück für Stück weg, denn der Auftragseingang zeigte das gesamte Jahr über eine schwache Dynamik. Bereits zum Jahresbeginn kam es zu zweistelligen realen Minusraten, und auch im Jahresverlauf war keine Trendwende in Sicht. Ein herausforderndes wirtschaftliches Umfeld geprägt von hoher Unsicherheit führte zu einer spürbaren Zurückhaltung bei den Bestellungen. Der Bestelleingang verfehlte sein Vorjahresniveau im Gesamtjahr 2023 preisbereinigt um 12 Prozent. Die Auftragsreichweite lag zum Jahresende mit 10,2 Monaten zwar immer noch ungewöhnlich hoch, doch hat die Reichweite inzwischen spürbar an Länge eingebüßt. Der Höchststand lag im Juli und August 2022 bei 12,2 Monaten. Zudem darf der immer noch ungewöhnliche, Zweifel hegende Durchschnittswert nicht über eine sehr unterschiedliche Verteilung innerhalb der Maschinenbaubranche hinwegtäuschen. Nach Ergebnissen der 20. VDMA-Blitzumfrage von Ende Oktober 2023 lag die Auftragsreichweite in 60 Prozent der Unternehmen bereits unter ihrem jeweiligen langjährigen Durchschnitt. Und 34 Prozent der Maschinenbauer berichteten laut ifo-Konjunkturtest im Oktober von Produktionsbehinderungen aufgrund von Auftragsmangel. Den ersten Produktionsstätten sind demnach die Puffer fürs Produzieren abhandengekommen. Mit der Folge, dass laut ifo die Kapazitätsauslastung im Maschinenbau von Juli (88,8 Prozent) auf Oktober (85,9 Prozent) deutlich absank. Die konjunkturelle Abkühlung wirkt sich auch mehr und mehr am Arbeitsmarkt aus. Die Einstellungsabsichten der Unternehmen haben sich reduziert, und die Kurzarbeit steigt auf einem niedrigen Niveau an. Nach Schätzungen der Bundesanstalt für Arbeit waren im November etwa 20.000 Beschäftigte im Maschinenbau in Kurzarbeit. Unter dem Strich konnte die Beschäftigtenzahl in den Betrieben mit mindestens 50 Mitarbeitern im Jahresverlauf jedoch trotz der Engpässe am Arbeitsmarkt um 1,3 Prozent zulegen. Insgesamt wurden ca. 13.600 Stellen aufgebaut. Der Arbeitskräftemangel bleibt aber nicht zuletzt aufgrund der demografischen Entwicklung akut. In Folge der gestiegenen durchschnittlichen Preise für Maschinenbauprodukte nahm der Umsatz ausweislich der Ergebnisse der VDMA Auftragseingangs- und Umsatzstatistik um nominal +7 Prozent zu. Die Produktion erreichte zum Jahresende ein Niveau von geschätzt 254 Mrd. Euro, der Umsatz von 264 Mrd. Euro. Quelle: Statistisches Bundesamt, Bundesagentur für Arbeit, ifo Institut, VDMA • Konjunkturelle Aussichten Weltwirtschaft Für das Gesamtjahr 2024 prognostiziert der Internationale Währungsfonds (IWF) ein Weltwirtschaftswachstum von +3,1 Prozent. Dies entspricht dem vergleichbar schwachen Wachstum im Jahr 2023. Zwar äußerte sich der IWF zu Jahresbeginn 2024 auch für 2024 optimistischer als noch im Herbst 2023. Allerdings wird für die entwickelten Volkswirtschaften mit einem leichten Dynamikverlust von 0,1 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr gerechnet, da sowohl die US-amerikanische als auch die japanische Wirtschaft mit vermindertem Tempo wachsen dürften. Für den Euro-Raum wird ein Anstieg des BIP um 0,9 Prozent prognostiziert. Die deutsche Wirtschaft dürfte sich mit +0,5 Prozent erneut unterdurchschnittlich entwickeln. In den Schwellen- und Entwicklungsländern wird das Wachstumstempo wie in den beiden Vorjahren auf 4,1 Prozent geschätzt. China (+4,6 Prozent) und Indien (+6,5 Prozent) werden voraussichtlich etwas schwächer wachsen als im Jahr 2023. Gleiches gilt für Lateinamerika (+1,9 Prozent). Mehr Dynamik erwartet der IWF hingegen in den Regionen Mittlerer Osten/Zentralasien (+2,9 Prozent) sowie Subsahara-Afrika (+3,8 Prozent). Abwärtsrisiken für die Prognose liegen in geopolitischen Risiken, insbesondere in der Eskalation des Nahostkonflikts und dem anhaltenden Krieg in der Ukraine, sowie in witterungsbedingten Schocks, einem anhaltenden Anstieg der Kerninflation und einer Wachstumsverlangsamung in China. Auf der anderen Seite könnte es auch zu einer schnelleren wirtschaftlichen Erholung in China mit positiven grenzüberschreitenden Wachstumsimpulsen kommen. Ein stärkerer Aufschwung wäre auch zu erwarten, wenn die Inflation schneller als erwartet zurückgeht und die Zentralbanken die Zinsen rascher lockern. Quelle: IMF World Economic Outlook Update January 2024 Globaler Maschinenbau Für das Jahr 2024 erwarten die VDMA-Volkswirte erneut eine Stagnation des preisbereinigten Weltmaschinenumsatzes. Für alle vier großen Produktionsstandorte in Asien wird Wachstum im Jahr 2024 vorhergesagt, wobei Indien (+5 Prozent) erneut Spitzenreiter sein dürfte. Die Ausgangslage in den anderen drei Ländern ist recht unterschiedlich: So folgt der kleine Zuwachs in Süd-Korea und Japan (jeweils +1 Prozent) auf einen vergleichsweisen hohen Rückgang im Jahr 2023. In China sollte sich das Wachstum mit +2 Prozent fortsetzen, was ein signifikanter Tempoverlust wäre, verglichen mit den Jahren vor der Corona-Pandemie. Da die Auftragseingänge in der EU-27 als auch in den USA im Jahr 2023 preisbereinigt deutlich den Vorjahreswert verfehlten, wird für 2024 ein realer Umsatzrückgang von jeweils 2 Prozent prognostiziert. Quelle: "Maschinenbau Konjunktur international", Dezember 2023 Deutsche Konjunktur Nach Ansicht der Bundesregierung nimmt die Wirtschaftsleistung mit einem erwarteten Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um +0,2 Prozent im Jahr 2024 nur geringfügig zu. Geopolitische Krisen sowie geldpolitische Straffungen belasten die erwartete Erholung. Mit einer von der Bundesregierung erwarteten Inflationsrate von 2,8 Prozent für 2024 liegt das Preisniveau weiterhin über dem mittelfristigen Inflationsziel von 2 Prozent der EZB. Die verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte dürften im gleichen Zeitraum jedoch um 3,8 Prozent zulegen. In Folge geringerer Inflationsraten steigen dadurch die Reallöhne, wovon im Verein mit einer robuste Arbeitsmarktentwicklung im Jahresverlauf die Konjunktur profitieren und eine zaghafte binnenwirtschaftliche Erholung eingeleitet werden kann. Auch die Exporte dürften wieder mit 0,6 Prozent leicht zulegen. Insgesamt bleibt der Wirtschaftsstandort Deutschland aber weiter unter Druck. Dieser aktuellen Schwächephase will die Bundesregierung mit umfassenden und zielgerichteten Maßnahmen begegnen. Das Ziel ist es, den Wirtschaftsstandort zu stärken, etwa durch das Wachstumschancengesetz, das Entlastungen für die deutsche Wirtschaft in Aussicht stellt. Durch die Entlastungen soll die Investitionsdynamik verstärkt und die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen verbessert werden. Um Innovationsanreize zu setzen, soll die Forschungszulage erhöht werden. Überbordende Bürokratie - beispielsweise bei der Fachkräftegewinnung aus dem Ausland - soll reduziert werden. Quelle: Bundesregierung (Jahreswirtschaftsbericht) Deutscher Maschinen- und Anlagenbau Für den Maschinenbau in Deutschland wird 2024 abermals ein herausforderndes Jahr. Die VDMA-Volkswirte rechnen mit einem Rückgang der realen Produktion in Höhe von 4 Prozent. Diese Prognose ist mit hohen Unsicherheiten behaftet, denn die weitere wirtschaftliche Entwicklung hängt von vielen Faktoren ab, die aktuell nur schwer abschätzbar sind. Die Weltkonjunktur steckt nach wie vor in der Flaute. Und die die Stimmung in den Unternehmen im Maschinenbau bleibt bestenfalls verhalten, wie ein Blick auf das ifo-Geschäftsklima verrät. Insbesondere die Erwartungen sind aufgrund der schwierigen Rahmenbedingungen pessimistisch. Der Auftragseingang im Januar 2024 (-10 Prozent real zum Vorjahr) knüpft nahtlos an die schwachen Monate des Jahresendes 2023 an. Allein für Teile des Auslandsgeschäfts bleibt die Hoffnung auf eine Bodenbildung intakt. Doch können diese ersten Anzeichen für eine Bodenbildung bei Teilen der Auslandsnachfrage keinesfalls als Trendwende interpretiert werden. Die Belastungen und Herausforderungen sind im Wesentlichen dieselben wie schon zu Jahresbeginn 2023. Und mit dem Krieg im Nahen Osten sowie der von der Politik verursachten Verunsicherung sind weitere negative Einflussfaktoren hinzugekommen. Das schlägt sich auch in der Beschäftigung nieder: Viele Unternehmen haben ihre Einstellungsabsichten derzeit zurückgefahren. Der Fachkräftemangel ist und bleibt aber eine große Herausforderung für die Unternehmen, nicht zuletzt aufgrund des demografischen Wandels. Daher werden die Unternehmen versuchen, trotz schwieriger Rahmenbedingungen an ihrem Stammpersonal festzuhalten. Kurzarbeit, die in den nächsten Monaten ansteigen dürfte, hat sich in der Vergangenheit bereits mehrfach als probates Mittel zur Überbrückung konjunktureller Schwächephasen bewiesen. Quelle: VDMA (Originaltext) 2. Geschäftsverlauf • Umsatz- und Auftragsentwicklung Im Geschäftsjahr 2023 lag der erreichte Umsatz 4 % über dem Vorjahresniveau und zudem 3% über der Umsatzplanung. Der aus dem Vorjahr kontinuierlich ansteigende Auftragsbestand erreichte im ersten Quartal 2023 sein Hoch, danach pendelte er sich auf ein weiterhin gutes Niveau ein. Damit lag der durchschnittliche Auftragsbestand in 2023 1,5 % über dem Vorjahresniveau. • Produktion Basierend auf der Umsatzleistung und dem hohen Auftragsbestand, war die Auslastung der Produktionskapazitäten über das Jahr gesehen sehr hoch. Der Produktbereich Systeme war in den ersten drei Quartalen ebenfalls gut ausgelastet. Im letzten Quartal zeichnet sich jedoch ein Rückgang ab, der sich durch einen moderaten Auftragseingang im Folgejahr fortsetzen wird. Im Produktbereich der Erzeugnisse konnte weiterhin ein stabiler Auftragseingang verzeichnet werden. • Beschaffung Für den Einkauf war das Jahr 2023 weiterhin anspruchsvoll. Die anhaltende geopolitische und global wirtschaftliche Unsicherheit, Rohstoffpreisvolatilität und Lieferkettenstörungen hatten Auswirkungen auf die Beschaffung und auf die Kostenstruktur, vor allem bei den Warengruppen Guss und Motoren. Durch strategische Maßnahmen, wie die Diversifizierung der Lieferantenbasis und damit einhergehend den Aufbau einer Dual-Source Strategie sowie die Optimierung von Einkaufsprozessen konnten wir dennoch wichtige Erfolge erzielen. • Investitionen Im Mittelpunkt der Investitionstätigkeiten im kommenden Geschäftsjahr stehen diverse Maschineninvestitionen, die zur Aufrechterhaltung der sicheren Beherrschung der Produktionsprozesse und Senkung der Prozesskosten erforderlich sind, sowie Investitionen in Software und Systeme im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung. Die Investitionen in die Personal- und Organisationsentwicklung werden, wie bereits in den vergangenen Jahren, kontinuierlich weitergeführt. • Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben Im Jahr 2023 wurde in den Maschinenpark investiert, um mit zukunftsweisenden Technologien den hohen Standard zu halten und darüber hinaus unseren Qualitätsansprüchen gerecht zu werden. Einige dieser Ersatzbeschaffungen können allerdings aufgrund der langen Beschaffungszeiten, erst im Folgejahr realisiert werden. Für diese Investitionen mussten keine Finanzierungen in Anspruch genommen werden. • Personal- und Sozialbereich (MA, Struktur des Personalaufwands, betriebl. Sozialleistungen, Aus- und Fortbildung) Die Gesamtbelegschaft betrug personell Ende 2023 insgesamt 232 Mitarbeiter. Davon werden 18 Auszubildende in den gewerblichen und kaufmännischen Bereichen ausgebildet. • Umweltschutz Im Jahr 2023 wurde erfolgreich das Überwachungsaudit nach ISO 14001:2015 durchgeführt. Mit der weiteren Integration der Umwelt- und Arbeitsschutzthemen in unser R ickmeier M anagement S ystem, wird die Organisation laufend weiter strukturiert und somit die Transparenz für alle Beteiligten erhöht. Durch die Einbindung der Beauftragten, in Verbindung mit der Integration des Umwelt- und Arbeitssicherheitssystems in den Führungsprozess, werden auch wieder Unternehmensziele bezüglich Umwelt und Arbeitssicherheit mit in die Planung aufgenommen, in den entsprechenden Prozessen umgesetzt und über den Soll-Ist-Abgleich einer Optimierung/ Standardisierung zugeführt. 3. Lage a) Ertragslage Im Berichtsjahr 2023 ist eine Umsatzsteigerung von 4,6 % (Vorjahr 15,6%) zu verzeichnen. Wir hatten eine stabile Entwicklung prognostiziert und uns damit besser entwickelt als erwartet. In 2023 sind die Inlandsumsätze um 7,8 % und die Auslandsumsätze um 0,9 % gestiegen. Unter Berücksichtigung der Bestandsveränderungen und aktivierten Eigenleistungen ist die Gesamtleistung um T€ 26 geringer. Die Materialeinsatzquote ist um 0,4 %-Punkte geringfügig unter Vorjahresniveau. Der Rohertrag hat sich um T€ 148 verbessert. Die Personalaufwendungen haben sich absolut um T€ 894 erhöht. Das Abschreibungsvolumen hat sich gegenüber dem Vorjahr um 4,2 % erhöht. Die übrigen betrieblichen Aufwendungen sind um T€ 222 gestiegen. Damit wurde ein Betriebsergebnis von T€ 4.169 erzielt, das um T€ 1.053 deutlich unter dem entsprechenden Vorjahreswert liegt. Der Jahresüberschuss beträgt T€ 3.247 nach T€ 3.159 im Vorjahr.
b) Finanzlage und Vermögenslage Die Bilanzsumme der Rickmeier GmbH hat sich um T€ 1.818 erhöht. Der Anteil der kurzfristig gebundenen Vermögenswerte an der Bilanzsumme beträgt für das Berichtsjahr 61,8 % nach 56,6 % im Vorjahr. Insbesondere führte die Erhöhung der flüssigen Mittel zu diesem Ergebnis. Auf der Passivseite hat sich das bilanzielle Eigenkapital um den Jahresüberschuss von T€ 3.248 erhöht. Der Eigenkapitalausweis beläuft sich auf insgesamt T€ 34.668. Der Anteil des bilanziellen Eigenkapitals an der Bilanzsumme hat sich von 81,6 % im Vorjahr auf 86,0 % bei gleichzeitig gestiegener Bilanzsumme erhöht. Das Anlagevermögen beläuft sich auf insgesamt T€ 15.407 und macht somit noch rd. 38 % der Bilanzsumme aus (Vj. rd. 43 %). Die längerfristigen Finanzierungsmittel in Form von Eigenkapital, mittel- und langfristigen Verbindlichkeiten sowie Pensionsrückstellungen machen insgesamt rd. 90 % der Bilanzsumme aus. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen nicht. Die Finanzierung der Anlagenzugänge des Geschäftsjahres erfolgte ausschließlich aus Eigenmitteln. Insgesamt zeigt die Bilanz auch weiterhin eine sehr solide Finanzierungsstruktur. c) Gesamtaussage Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden. 4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Für das Geschäftsjahr 2023 beträgt der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit T€ 4.314, der vergleichbare Vorjahreswert lag bei T€ 3.056; der Bestand an liquiden Mitteln beträgt am Bilanzstichtag T€ 9.699 nach T€ 5.956 im Vorjahr. III. Prognosebericht Basierend auf den zum Jahresende vorliegenden Prognosedaten für die konjunkturelle Entwicklung und vor dem Hintergrund des sich abzeichnenden rückläufigen Auftragseingang im Produktbereich Systeme wurde das Umsatzziel für 2024 etwas unter dem im Jahr 2023 realisierten Niveau festgelegt. Das Ziel wird aufgrund eines stabilen Jahresbeginns auf der Umsatzseite im Bereich der Erzeugnisse als realistisch eingeschätzt. Das Jahr 2024 wird weiterhin durch eine hohe Unsicherheit bei Unternehmen und Haushalten geprägt werden. Obwohl die Inflation seit nunmehr einem Jahr zügig zurück geht, scheint die Wirtschaftsleistung in Deutschland zu stagnieren. Frühindikatoren deuten auf ein geringes Wachstum der deutschen Wirtschaft von nur 0,2 % und sprechen anders als erwartet, im Winterhalbjahr 23/24 von einer Rezession. Insbesondere die Erholung der Industriekonjunktur setzt erst später ein. Spürbar sei dies in einer Verschlechterung der Auftragslage, einem hohen Krankenstand, andauernden Streiks sowie ein verlangsamten Beschäftigungsaufbau mit einhergehend steigender Arbeitslosigkeit. Die Inflationsrate wird im Jahr 2024 weiter zurückgehen, wobei das Preisniveau insgesamt hoch bleibt. Insbesondere steigende Lohnkosten werden den Preisdruck weiterhin hochhalten. Auch von der Entwicklung der Energiepreise geht weiterhin eine hohe Unsicherheit aus. Der weitere Verlauf hängt entscheidend von den geopolitischen Umständen ab, die sich jederzeit ändern können und damit erheblichen Einfluss auf die konjunkturelle Entwicklung der deutschen Wirtschaft haben. Ebenso schafft die derzeitige Wirtschafts- und Finanzpolitik Unsicherheit über wichtige wirtschaftspolitische Weichenstellungen und lähmt die Konjunktur sowie das langfristige Wachstum. Wir erwarten für das Geschäftsjahr 2024 trotz der immer noch schwierigen Bedingungen ein positives Gesamtergebnis. Quelle: ifo Konjunkturprognose Frühjahr 2024: Deutsche Wirtschaft wie gelähmt | Fakten | ifo Institut IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine sind zahlreich und global spürbar. Ein nicht absehbares Ende des Krieges, machen eine verlässliche Einschätzung der Situation mittel- bis langfristig nicht voraussagbar. So führen Einschränkungen im Luft- und Schienenverkehr zu verlängerten Lieferzeiten per Schifffracht und erschweren die Lieferung in einige Drittländer massiv. Der Aufbau weiterer Lieferanten, durch die Störungen in den Lieferketten und die teilweise drastisch verlängerten Lieferzeiten, haben dazu geführt, dass sich die Beschaffungslage entspannt hat. An den Themen, die sich aus den verändernden Marktbedingungen und politischen Forderungen ergeben, wird intern weiter mit Nachdruck in allen Bereichen gearbeitet. Dies sind u.a. Themen wie die Prüfung alternativer Medien, CO 2 -Einsparungen und energieeffiziente Produktion. Durch den engen Austausch mit den Kunden wird an Zukunftsthemen gearbeitet, um damit unseren Kunden echte, nachweisbare Vorteile und einen Mehrwert zu bieten. Wir gehen weiter begründet davon aus, dass dadurch unsere leistungswirtschaftlichen Risiken eingedämmt werden. Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Potenzielle Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten, kompensieren wir, wenn erforderlich, durch Sicherungsgeschäfte. Die Liquiditätslage ist zufriedenstellend; es sind keine Engpässe zu erwarten. 2. Chancenbericht Um die positive Entwicklung des Unternehmens voranzutreiben, wird unternehmensseitig weiter eine intensive Marktbeobachtung betrieben. Die Festigung der vorhandenen Kundenbeziehungen erfolgt aufgrund der aktuellen Herausforderungen durch einen engen Austausch mit den Geschäftspartnern. Insbesondere auch, um rechtzeitig und zielgerichtet auf sich ändernde Anforderungen oder Auswirkungen der Liefersituation reagieren zu können. Auch in der anhaltenden Ausnahmesituation halten wir an unserer Planung fest, in diesem Jahr weiter Investitionen in die Modernisierung und Automatisierung des Produktionsbereiches, die IT-Landschaft sowie in die Qualifizierung des Fach- und Führungspersonals zu tätigen. Damit stellen wir sicher, den ständig wachsenden Marktanforderungen erfolgreich gerecht zu werden. 3. Gesamtaussage Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir sowohl in der Dauer und in den nicht absehbaren Folgen des Krieges in der Ukraine als auch in den aktuellen, politischen Entscheidungen und deren Folgen für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Diese Einschätzung bestätigt das Ergebnis, dass Deutschland im globalen Wettbewerb bereits von Platz 6 auf Platz 24 abgerutscht ist. Die De-Industrialisierung kommt im Mittelstand an. Dies geben Zahlen wieder, die vom Leibnitz-Zentrum für die Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Zusammenarbeit mit Creditreform ermittelt wurden. Danach haben im vergangenen Jahr 176.000 Unternehmen in Deutschland zu gemacht, davon nur 11% als Folge einer Insolvenz. Im Fokus stehen der Bausektor und das verarbeitende Gewerbe. Quelle: Report "Unternehmensschließungen 2023" - https://shorturl.at/oGc3a So wie wir uns den umfangreichen Herausforderungen stellen, so tun es viele andere mittelständische Unternehmen und versuchen neue Betätigungsfelder oder Märkte zu erschließen und durch Rationalisierungsmaßnahmen den steigenden Lohnkosten und den immer schwierigeren Marktbedingungen zu begegnen. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Aufgrund der besonderen Lage werden die Kunden und Lieferanten noch engmaschiger über die Einholung von Auskünften beobachtet und der persönliche Kontakt wird noch intensiver betrieben. Dies ermöglicht eine frühzeitige Einschätzung von Veränderungen undeine zeitnahe Reaktion. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden. VI. Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.
Balve-Garbeck, 04. September 2024 Rickmeier GmbH Die Geschäftsführung BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
AnhangI. Allgemeine Angaben Die Rickmeier GmbH hat ihren Sitz in Balve. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Arnsberg unter HR B 4702 eingetragen. Der Jahresabschluss ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches für Kapitalgesellschaften und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Rickmeier GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Es wurde das Wahlrecht des Artikel 93 Abs. 2 Satz 1 EGHGB in Anspruch genommen. Die dem Jahresabschluss zu Grunde liegenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden grundsätzlich unverändert zum Vorjahr angewendet. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gliederungsschema des Gesamtkostenverfahrens (§ 275 Abs. 2 HGB) angewandt. Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten trägt allen erkennbaren Risiken nach den Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten aktiviert und werden über eine Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren planmäßig abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- und Herstellungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, angesetzt. Bei der Beurteilung der Nutzungsdauer für Maschinen kommt die branchenspezifische AfA-Tabelle für Maschinenbau zur Anwendung. Mehrabschreibungen für ganzjährig doppelschichtig genutzte Maschinen werden in Anspruch genommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu € 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Für abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten von mehr als € 800,00 bis einschließlich € 1.000,00 wird die Poolbewertung nach § 6 Abs. 2a EStG angewendet und eine Abschreibung in fünf gleichen Jahresbeträgen vorgenommen. Die Finanzanlagen sind mit ihrem Nennwert bzw. niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit durchschnittlichen Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Unfertige und fertige Erzeugnisse werden mit Herstellungskosten bewertet, die neben den Material- und Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Material-, Fertigungs- und Verwaltungsgemeinkosten sowie fertigungsbedingte Abschreibungen enthalten. Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit usw. ergeben, werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Die übrigen Posten des Umlaufvermögens werden mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Unverzinsliche Forderungen mit einer Restlaufzeit vom mehr als einem Jahr werden mit dem abgezinsten Betrag bilanziert. Erkennbare Risiken im Forderungsbestand werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt; dem allgemeinen Ausfallrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden grundsätzlich versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln Heubeck 2018 G) nach dem modifizierten Teilwertverfahren ermittelt. Zukünftig erwartete Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung der Verpflichtungen berücksichtigt. Dabei gehen wir derzeit von einer jährlichen Rentendynamik von 2,2 % (Vorjahr 2,0%) aus. Der zugrunde gelegte Rechnungszins für die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen beläuft sich auf 1,82% (Vorjahr 1,78%); es handelt sich um den von der Deutschen Bundesbank ermittelten und veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren. Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag von T€ 4. Nach § 253 Abs. 6 HGB ist dieser Unterschiedsbetrag für die Ausschüttung gesperrt. Für die Verpflichtungen aus sog. Altzusagen, die bis zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2007 gemäß Art. 28 Abs. 1 S. 1 EGHGB nicht passiviert worden sind, wird zum 31. Dezember 2022 eine Rückstellung in Höhe von T€ 311 passiviert (im Vorjahr T€ 337). Dieser Rückstellungsbetrag wurde unverändert in Anlehnung an Anlage 1 zu § 4d Abs. 1 EStG ermittelt. Bei der Bewertung dieser Verpflichtungen wird ein Rententrend von 1,75 % (Vorjahr 1,75%) berücksichtigt. Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Verbindlichkeiten werden gem. § 253 Abs. 1 S. 2 HGB mit dem Erfüllungsbetrag und Rentenverpflichtungen zum Barwert am Bilanzstichtag bewertet. III. Angaben zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt. 2. Das Stammkapital beträgt unverändert zum Vorjahr € 3.000.000,00. Vom gezeichneten Kapital offen abgesetzt werden die von der Gesellschaft gehaltenen eigenen Anteile im Nennwert von € 750.000.00 3. Der Bilanzgewinn enthält einen Gewinnvortrag in Höhe von € 8.420.439,95 (Vorjahr € 5.261.353,04). 4. Unter den anderen Gewinnrücklagen werden zur klareren Darstellung Rücklagen im Zusammenhang mit eigenen Anteilen (€ 750.000,00) gesondert ausgewiesen. 5. Forderungen in Fremdwährungen bestehen am Bilanzstichtag nicht. 6. In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen ist ein Betrag in Höhe von € 16.022 aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen, sonstigen Rückstellungen und sonstigen Verbindlichkeiten enthalten. 7. Sämtliche Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Für die Verbindlichkeiten bestehen im üblichen Umfang branchenübliche bzw. kraft Gesetzes entstehende Sicherheiten. Von den Verbindlichkeiten bestehen € 183.499 (Vorjahr € 293.741) aus Steuern. 8. Fremdwährungsverbindlichkeiten bestehen lediglich in unwesentlicher Höhe. IV. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft hat aus langfristigen Miet-, Pacht- und Leasingverträgen sonstige finanzielle Verpflichtungen von z.Zt. rd. T€ 159 p.a.. Die Verpflichtungen haben Restlaufzeiten zwischen 2 und 52 Monaten. Weiterhin bestehen Verpflichtungen aus einem eingeräumten Erbbaurecht (insgesamt rd. T€ 552). Am Bilanzstichtag besteht ein Bestellobligo für Investitionen in Höhe von T€ 2.475. Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer stellt sich wie folgt dar:
Organbezüge Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung sowie ehemaliger Mitglieder der Geschäftsführung wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Für Pensionsverpflichtungen gegenüber ehemaligen Geschäftsführern sind am Abschlussstichtag € 427.310 zurückgestellt. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind Wir verweisen in diesem Zusammenhang auf unsere Ausführungen im Lagebericht in den Kapiteln Prognose-, Risiko- und Chancenbericht. Geschäftsführung und Vertretung Frau Christiane Schulz, Sundern (einzelvertretungsberechtigt) Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den ausgewiesenen Bilanzgewinn von € 11.667.676,36 auf neue Rechnung vorzutragen.
Balve-Garbeck, 02. September 2024 gez. Christiane Schulz, Geschäftsführerin In der Gesellschafterversammlung vom 18. September 2024 wurde folgender Beschluss gefasst: "Gewinnverwendung 2023 Der ausgewiesene Bilanzgewinn von € 11.667.676,36 wird auf neue Rechnung vorgetragen." Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 18.09.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: An die Rickmeier GmbH , Balve-Garbeck Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Rickmeier GmbH, Balve-Garbeck, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Rickmeier GmbH, Balve-Garbeck, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Altena, 06. September 2024 MÄRKISCHE
REVISION GMBH
Jörg Peters, Wirtschaftsprüfer Michael Neuhaus, Wirtschaftsprüfer |
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