Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 727997
Eingetragen
20.6.2017
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieBeteiligungsgesellschaftenErbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Gegenstand
Die Erbringung von Dienstleistungen im Bereich der Forschung und Entwicklung sowie lT basierten Dienstleistungen, Haltung von Geschäftsanteilen sowie Ausbau der Stellung der GRENKE-Gruppe in dem Bereich der Digitaltechnik und lT basierten Finanzdienstleistungen, sowie sämtliche damit verbundenen Geschäfte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Tobias Dr. Wüchner
seit 11.8.2025
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Christian Popp
seit 13.2.2020
Geschäftsführer
Younes Mohia
seit 18.12.2018
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
GRENKE AG
Germany
2.000.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

GRENKE digital GmbH

Karlsruhe

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Jahresabschluss, Lagebericht und Bestätigungsvermerk für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterialle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Lizenzen 22.726,00 61.160,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 235.081,00 403.037,00
257.807,00 464.197,00
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 130,00 0,00
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 7.763.613,02 6.362.933,04
3. Sonstige Vermögensgegenstände 62.458,12 19.257,93
7.826.201,14 6.382.190,97
II. Guthaben bei Kreditinstituten 31.934,26 31.934,26
7.858.135,40 6.414.125,23
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 1.182.204,31 873.544,51
9.298.146,71 7.751.866,74

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 2.000.000,00 2.000.000,00
II. Kapitalrücklage 1.012.950,00 1.012.950,00
3.012.950,00 3.012.950,00
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 397.484,52 383.743,84
397.484,52 383.743,84
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 529.516,32 485.456,73
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 5.353.044,94 3.868.014,90
3. Sonstige Verbindlichkeiten 5.150,93 1.701,27
davon aus Steuern EUR 0,00 (Vj. EUR 0,00)
davon im Rahmen der soz. Sicherheit EUR 0,00 (Vj. EUR 0,00)
5.887.712,19 4.355.172,90
9.298.146,71 7.751.866,74

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 29.154.815,00 24.698.080,00
2. Sonstige betriebliche Erträge 120.436,53 113.945,98
3. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Leistungen 10.196.749,45 6.870.375,36
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 12.441.925,34 11.172.601,74
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.400.323,61 2.113.984,17
davon für Altersversorgung EUR 12.126,59 (Vj. EUR 10.444,02)
14.842.248,95 13.286.585,91
5. Abschreibungen auf immaterialle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 301.222,94 344.928,01
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.599.754,17 3.619.842,64
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 225,72
8. Abschreibungen auf Finanzanlagen 0,00 529.687,47
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 80.866,47 66.253,41
davon an verbundene Unternehmen EUR 80.866,47 (Vj. EUR 66.253,41)
10. Ergebnis nach Steuern 254.409,55 94.578,90
11. Sonstige Steuern 3.108,01 2.184,21
12. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführter Gewinn 251.301,54 92.394,69
13. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang für 2023

Allgemeine Hinweise

Die GRENKE digital GmbH ist eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung mit Sitz in Karlsruhe und wurde am 24. Mai 2017 gegründet. Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Mannheim im Handelsregister, Abteilung B, unter der Nummer 727997 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Der Jahresabschluss besteht aus der Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie einem Anhang. Darüber hinaus wurde ein Lagebericht gemäß § 289 HGB aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert.

Die Aufstellung des Anhangs erfolgte nach den geltenden Vorschriften des HGB und des GmbHG unter Berücksichtigung der in § 288 HGB angeführten größenabhängigen Erleichterungen.

Die Gesellschaft ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der GRENKE AG, Baden-Baden, und steht dadurch mit ihrer Gesellschafterin sowie deren verbundenen Unternehmen in einem Konzernverhältnis.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Immaterielle Vermögensgegenstände

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zum Zugangszeitpunkt mit ihren Anschaffungskosten aktiviert. Die GRENKE digital GmbH hat ausschließlich Software-Lizenzen als immaterielle Vermögensgegenstände aktiviert. Die Abschreibung der Software-Lizenzen erfolgt linear über eine Laufzeit von 3 Jahren.

Sachanlagen

Die im Berichtsjahr zugegangenen Sachanlagen wurden zum Zugangszeitpunkt mit ihren Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer von 3 bis 15 Jahren abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt.

Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und Guthaben bei Kreditinstituten

Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und Guthaben bei Kreditinstituten sind mit ihren Nennwerten angesetzt.

Die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert angesetzt und mit den Rückstellungen für ausschließlich der Erfüllung von Verpflichtungen aus Altersteilzeit (Deckungsvermögen i. S. d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) verrechnet.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben ausgewiesen, die vor dem Abschlussstichtag entstanden sind und Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Soweit der Rückzahlungsbetrag einer Verbindlichkeit höher ist als der Ausgabebetrag, wird der Unterschiedsbetrag in den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten aufgenommen und durch planmäßige jährliche Abschreibung getilgt.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in der Höhe bemessen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst, der sich im Falle sonstiger Rückstellungen aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ergibt. Der anzuwendende Abzinsungszinssatz wird von der Deutschen Bundesbank nach Maßgabe einer Rechtsverordnung ermittelt und monatlich bekannt gegeben.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Immaterielle Vermögenswerte

Im Berichtsjahr enthalten die immateriellen Anlagewerte entgeltlich erworbene Software in Höhe von TEUR 23 (Vorjahr: TEUR 61).

Sachanlagen

Im Berichtsjahr werden in den Sachanlagen in Höhe von TEUR 235 (Vorjahr: TEUR 403), Büroausstattung in Höhe von TEUR 130 (Vorjahr: TEUR 254), Sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung in Höhe von TEUR 88 (Vorjahr: TEUR 133) sowie Mietereinbauten in Höhe von TEUR 17 (Vorjahr: TEUR 16) ausgewiesen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen TEUR 7.764 (Vorjahr: TEUR 6.363) und betreffen ausschließlich Forderungen gegen den Gesellschafter GRENKE AG, Baden-Baden. Sie resultieren aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 8.015 (Vorjahr TEUR 6.455). Diese wurden vermindert um den aufgrund des bestehenden Gewinnabführungsvertrags abgeführten Gewinn in Höhe von TEUR 251 (Vorjahr: TEUR92).

Die ausgewiesenen Beträge sind allesamt innerhalb der nächsten drei Monate fällig.

Sonstige Vermögensgegenstände

Bei den sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von TEUR 62 (Vorjahr: TEUR 19) handelt es sich überwiegend um Versicherungsbeträge im Zusammenhang mit der Altersversorgung für Mitarbeiter. Verpflichtungen aus Altersteilzeit in Höhe von TEUR 29 wurden mit Vermögensgegenständen gem. § 246 Abs. 2 S. 2 HGB in Höhe von TEUR 88 verrechnet und der Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 59 als sonstiger Vermögensgegenstand ausgewiesen.

Aktive Rechnungsabgrenzung

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 1.182 (Vorjahr: TEUR 874) beinhaltet im Voraus verausgabte Kosten für Lizenzen und Dienstleistungen in Höhe von TEUR 957 (Vorjahr: TEUR 554) sowie für Wartung in Höhe von TEUR 225 (Vorjahr: TEUR 320).

Eigenkapital

Das Stammkapital beträgt TEUR 2.000 und wurde in voller Höhe von der alleinigen Gesellschafterin, der GRENKE AG, Baden-Baden eingezahlt.

Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage der GRENKE digital GmbH beträgt TEUR 1.013. Sie resultiert aus der Einbringung von Anlagevermögen durch die GRENKE AG, Baden-Baden.

Sonstige Rückstellungen

TEUR 31.12.2023 31.12.2022
Ausstehende Rechnungen 306 335
Personalaufwendungen 36 0
Ausgleichsabgaben 31 24
Prüfungs-, Rechts- und Beratungskosten 24 25
Summe 397 384

Die Rückstellungsbeträge haben alle kurzfristigen Charakter.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betreffen Lieferantenverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 530 (Vorjahr: EUR 485).

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen TEUR 5.353 (Vorjahr: TEUR 3.868) und bestehen aus den Verrechnungskonten gegenüber der GRENKE LOCATION SAS, Schiltigheim/Frankreich in Höhe von TEUR 33 (Vorjahr: TEUR 31), der GRENKELEASING Sp.z. o.o., Poznan/Polen in Höhe von TEUR 3 (Vorjahr: TEUR 0) sowie der GRENKE FINANCE PLC, Dublin/Irland TEUR 14 (Vorjahr: TEUR 6). Zudem besteht ein weiteres Verrechnungskonto mit der GRENKE FINANCE PLC, Dublin/Irland. Hierin werden die Verbindlichkeiten aus dem Cash-Pool in Höhe von TEUR 5.303 (Vorjahr: TEUR 3.830) verbucht.

Die ausgewiesenen Beträge sind allesamt innerhalb der nächsten drei Monate fällig.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 29.155 (Vorjahr: TEUR 24.698) resultieren ausschließlich aus weiterberechneten Leistungen an die GRENKE AG, die bis zum Bilanzstichtag erbracht wurden.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 120 (Vorjahr: TEUR 114) resultieren im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 116 (Vorjahr: TEUR 42).

Materialaufwand

Der im Materialaufwand ausgewiesene Betrag in Höhe von TEUR 10.197 (Vorjahr: TEUR 6.870) resultiert aus bezogenen Leistungen für IT-Beratung.

Personalaufwand

Der Personalaufwand setzt sich aus Löhnen und Gehältern TEUR 12.442 (Vorjahr: TEUR 11.173) sowie sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung TEUR 2.400 (Vorjahr: TEUR 2.114) zusammen.

Abschreibungen

Die Abschreibungen in Höhe von TEUR 301 (Vorjahr: TEUR 345) bestehen aus den Abschreibungen der Software-Lizenzen in Höhe von TEUR 45 (Vorjahr: TEUR52) sowie aus der Abschreibung auf Sachanlagen in Höhe von TEUR 256 (Vorjahr: TEUR293).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 3.600 (Vorjahr: TEUR 3.620) bestehen aus den folgenden Aufwendungen:

TEUR 31.12.2023 31.12.2022
Aufwendungen für Lizenzen 989 738
Umlagen - konzernintern 793 739
Wartung, Instandhaltung 744 1.015
Raumkosten 504 462
Fortbildungskosten 241 167
Werbe- und Reisekosten 97 53
Sonstige Personalkosten 91 67
Übrige Aufwendungen 60 297
Abgaben, Beiträge, Gebühren, Versicherungen 34 29
Rechts-, Beratungs- und Abschlusskosten 27 35
Bürobedarf 20 18
Summe 3.600 3.620

Zinserträge und Zinsaufwendungen

Wesentliche Zinsänderungen im Berichtsjahr ergeben sich auf der Aufwandseite aus der Verzinsung des Verrechnungskontos im Rahmen der Cash-Pool-Vereinbarung mit der GRENKE FINANCE Plc., Dublin/Irlandin Höhe von TEUR 81 (Vorjahr: TEUR 66).

Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen im Sinne von §285 Nr. 3a HGB, die für die Beurteilung der Vermögenslage von Bedeutung sind, bestehen in Höhe von TEUR 784 (Vorjahr: TEUR 1.239). Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen Sachverhalte aus Mietverhältnissen von TEUR 632 (Vorjahr: TEUR 979) sowie aus Instandhaltungsverträgen in Höhe von TEUR 151 (Vorjahr: TEUR 260). Die Instandhaltungs- und Mietverträge enden zwischen einem Jahr und zwei Jahren.

Gewinnabführungsvertrag

Zwischen der GRENKE AG, Baden-Baden, und der GRENKE digital GmbH, Karlsruhe, besteht ein Gewinnabführungsvertrag. Der Vertrag ist auf unbestimmte Zeit geschlossen. Er ist erstmals mit Ablauf des31. Dezember 2022 kündbar. Danach verlängert er sich automatisch um ein weiteres Jahr, sofern er nicht unter Einhaltung einer Frist von drei Monaten zum Jahresende gekündigt wird.

Der Gewinnabführungsvertrag wurde am 8. Mai 2018 in das Handelsregister der GRENKE digital GmbH eingetragen.

Die GRENKE digital GmbH hat im vorliegenden Jahresabschluss eine aus dem abgeführten Gewinn gegen die GRENKE AG in Höhe von TEUR 251 reduzierte Forderungen gegenüber verbundene Unternehmen bilanziert und in der Gewinn- und Verlustrechnung unter der Position "Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführter Gewinn" ausgewiesen.

Arbeitnehmer

Während des Geschäftsjahres wurden durchschnittlich 164 (Vorjahr: 153) Arbeitnehmer beschäftigt. Davon waren 12 Personen in Teilzeit und 152 Personen in Vollzeit beschäftigt.

Honorar des Abschlussprüfers

Die Angaben des Honorars des Abschlussprüfers gemäß § 285 S. 1 Nr. 17 HGB sind im Konzernabschluss der GRENKE AG, Baden-Baden aufgeführt.

Geschäftsführungsorgan

Alleinige Gesellschafterin der GRENKE digital GmbH, Karlsruhe, ist die GRENKE AG, Baden-Baden.

Als Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Berichtsjahr bestellt:

Herr Christian Popp, Diplom-Informatiker, Karlsruhe

Herr Andreas Kärcher-Heuser, Diplom-Kaufmann; Baden-Baden

Die Geschäftsführer erhalten für ihre Tätigkeit keine Bezüge.

Mutterunternehmen, Konzernabschluss

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der GRENKE AG, Baden-Baden, auf der Basis der Vollkonsolidierung einbezogen. Die GRENKE AG stellt den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis an Unternehmen auf. Der Konzernabschluss wird offengelegt und ist auf der Homepage der GRENKE AG abrufbar.

Nachtragsbericht

Nach Ende des Geschäftsjahres waren keine Vorgänge von besonderer Bedeutung zu verzeichnen, über die zu berichten wäre.

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen

Im Geschäftsjahr wurden keine wesentlichen Geschäfte zu marktunüblichen Konditionen mit nahestehenden Unternehmen, zu denen kein 100%iges Beteiligungsverhältnis besteht, oder mit anderen nahestehenden Personen durchgeführt.

Verwendung des Ergebnisses

Der im Geschäftsjahr erzielte Gewinn in Höhe von TEUR 251 wird entsprechend dem geschlossenen Gewinnabführungsvertrag an die GRENKE AG abgeführt.

 

Karlsruhe, den 29. Februar 2024

Christian Popp, Geschäftsführer

Andreas Kärcher-Heuser, Geschäftsführer

Anlage zum Anhang 31.12.2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
in Euro 01.01.2023 Zugang Umgliederung Abgänge 31.12.2023
Immaterielle Vermögensgenstände
EDV-Lizenzen 758.433,63 6.750,00 0,00 0,00 765.183,63
Sachanlagen 758.433,63 6.750,00 0,00 0,00 765.183,63
Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.650.206,11 88.812,94 0,00 26.824,80 1.712.194,25
1.650.206,11 88.812,94 0,00 26.824,80 1.712.194,25
Summe 2.408.639,74 95.562,94 0,00 26.824,80 2.477.377,88
Kummulierte Abschreibungen
in Euro 01.01.2023 Zugang Umgliederung Abgänge 31.12.2023
Immaterielle Vermögensgenstände
EDV-Lizenzen 697.273,63 45.184,00 0,00 0,00 742.457,63
Sachanlagen 697.273,63 45.184,00 0,00 0,00 742.457,63
Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.247.169,11 256.038,94 0,00 26.094,80 1.477.113,25
1.247.169,11 256.038,94 0,00 26.094,80 1.477.113,25
Summe 1.944.442,74 301.222,94 0,00 26.094,80 2.219.570,88
Buchwert
in Euro 01.01.2023 31.12.2023
Immaterielle Vermögensgenstände
EDV-Lizenzen 61.160,00 22.726,00
Sachanlagen 61.160,00 22.726,00
Betriebs- und Geschäftsausstattung 403.037,00 235.081,00
403.037,00 235.081,00
Summe 464.197,00 257.807,00

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Gesellschaftsrechtlicher Rahmen, Konzernzugehörigkeit

Die GRENKE digital GmbH (im Folgenden auch als "GmbH" oder "Gesellschaft" bezeichnet) wurde am 24. Mai 2017 gegründet. Ihr Sitz befindet sich in 76131 Karlsruhe, Alter Schlachthof 51. Gegenstand der Gesellschaft ist die Erbringung von Dienstleistungen im Bereich der Forschung und Entwicklung sowie IT basierten Dienstleistungen, Halten von Geschäftsanteilen sowie Ausbau der Stellung der GRENKE-Gruppe in dem Bereich Digitaltechnik und IT basierten Finanzdienstleistungen sowie sämtliche damit verbundenen Geschäfte. Es bestehen Niederlassungen in 76532 Baden-Baden, Neuer Markt 2 und im Rollfeld 15.

Die GRENKE AG, Baden-Baden, hält direkt 100 Prozent der Anteile der GRENKE digital GmbH und ist damit Muttergesellschaft.

Forschung und Entwicklung

Zu den Kernkompetenzen des GRENKE Konzerns zählen effizientes Risikomanagement und entsprechende Leasinglogistik, basierend auf zentralisierten und in hohem Maße digitalisierten Prozessen. Zu diesem Zweck optimieren wir ständig die eingesetzten Standardsoftwareprodukte sowie unsere individuell entwickelten Anwendungen. Alle Geschäftsmodelle des Konzerns basieren auf weitgehender Standardisierung der zugrundeliegenden Geschäftsprozesse und entsprechender Abbildung in den prozessrelevanten Systemen.

Das 2015 im Kreativpark in Karlsruhe - einem der wichtigsten Technologie-Standorte Europas - gegründete GRENKE Technology Center, das hauseigene Zentrum für Software und Geschäftsprozessentwicklung der GRENKE, wurde vollständig von der GREN KE AG in die GRENKE digital GmbH überführt und mit weiteren Kompetenzen der Bereiche Infrastruktur und Daten ergänzt. Somit bündelt das Unternehmen nun sämtliche Digitalkompetenzen des GRENKE Konzerns, um für interne Kunden und unsere Partner hochmoderne Systemlösungen auf Basis modernster Standards zu entwickeln.

Der Schwerpunkt der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten der GRENKE digital GmbH im Geschäftsjahr 2023 lag dabei auf dem Ausbau sowie der Migration in eine geeignete und sichere Cloud-Infrastruktur. Die Weiterentwicklung und die Umsetzung automatisierter und kundenzentrierter Prozesse für den Vertrieb und die Verwaltung treiben wir stetig voran. So wurden im Jahr 2023 die Datenmigrationen der Länder in die zentrale Kundenstammdatenhaltung weiter vorangetrieben. Ein weiterer Schwerpunkt war die Erweiterung der digitalen Know-Your-Customer Prozesse.

Aufgrund ihrer ausschließlichen Tätigkeit innerhalb des GRENKE Konzerns verfügt die Gesellschaft abgesehen vom Jahresergebnis selbst über keine finanziellen Leistungsindikatoren.

Wirtschaftsbericht 2023

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen und Branchenentwicklung

Der Verlauf der Gesamtwirtschaft wirkt sich traditionell nur in geringem Maße auf das Geschäft der GRENKE digital GmbH aus. Die Gesellschaft erbringt ausschließlich Dienstleistungen für den GRENKE Konzern, so dass wirtschaftliche Rahmenbedingungen eher indirekt wirken. Eine deutlich höhere Bedeutung kommt aktuellen Technologie-Trends oder steigenden regulatorische Anforderungen des GRENKE Konzerns zu, die zur Anpassung der Systeme oder Veränderung der IT-Systemlandschaft führen.

Wesentliche Entwicklungen des Geschäftsjahres

Die Gesellschaft wurde im Mai 2017 gegründet und nahm nach der Überführung der Mitarbeiter der Bereiche IT-Infrastruktur, IT-Anwendungsentwicklung, Daten und Prozesse im Verfahren des Betriebsübergangs zum 1. Juli 2017 die operative Geschäftstätigkeit auf. Die Vielzahl der internen Abläufe, z.B. Berichtslinien, Projekt- oder Entwicklungsprozesse, blieben hiervon unberührt, so dass ein hohes Maß an Kontinuität bezüglich der Dienstleistungen für die GRENKE AG erreicht wurde. Die Betriebs- und Geschäftsausstattung wurde von der GRENKE AG übernommen, so dass jederzeit ein nahtloser Weiterbetrieb sichergestellt wurde.

Die GRENKE digital GmbH hat einen Dienstleistungsrahmenvertrag mit der GRENKE AG geschlossen. Diesbezüglich erbringt die GRENKE digital GmbH mit eigenen Mitarbeitern standardisierte Dienstleistungen zur Betreibung, Pflege und Unterhaltung des GRENKE Geschäftsmodells/-betriebs. Darüber hinaus erfolgte der Abschluss eines Forschungs- und Entwicklungsvertrags. Hierbei verpflichtet sich die GRENKE digital GmbH im Wege einer Auftragsentwicklung im weiteren Sinne komplexe Softwaresysteme zur Betreibung, Erweiterung und Verbesserung des GRENKE Geschäftsmodells/-betriebs zu entwickeln sowie deren Einsatzfähigkeit fortwährend zu gewährleisten.

Bericht zur Geschäftslage

Ertragslage

Die Umsätze des Geschäftsjahres 2023 betrugen TEUR 29.155 (Vorjahr: TEUR 24.698) und wurden ausschließlich mit der GRENKE AG erzielt. Der Materialaufwand für bezogene Leistungen betrug TEUR 10.197 (Vorjahr: TEUR 6.870), der Personalaufwand TEUR 14.842 (Vorjahr: TEUR 13.286) sowie die sonstigen betrieblichen Aufwendungen TEUR 3.600 (Vorjahr: TEUR 3.620). Die Abschreibungen des Geschäftsjahres betrugen TEUR 301 (Vorjahr: TEUR 345), sodass ein Ergebnis vor Gewinnabführung von TEUR 251 (Vorjahr: TEUR 92) erzielt wurde.

Finanz- und Vermögenslage

Das Anlagevermögen beträgt zum Stichtag 31. Dezember 2023 TEUR 258 (Vorjahr: TEUR 464). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen TEUR 7.764 (Vorjahr: TEUR 6.363) und bestehen aufgrund der Leistungsverrechnung gegen die GRENKE AG.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen insbesondere Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 306 (Vorjahr: TEUR 335). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen gegenüber der GRENKE FINANCE Plc, Dublin/Irland aus dem Cash-Pooling und dem laufenden Verrechnungskonto in Höhe von TEUR 5.317 (Vorjahr: TEUR 3.837), gegenüber der GRENKE LOCATION SAS, Strasbourg/Frankreich in Höhe von TEUR 33 (Vorjahr: TEUR 31), sowie gegenüber der GRENKELEASING Sp.z. o.o. Poznan/Polen in Höhe von TEUR 3 (Vorjahr: TEUR 0).

Liquidität

Die ausreichende Liquidität der Gesellschaft ist durch die Anbindung an das Cash-Pool-Verfahren des Konzernunternehmens GRENKE FINANCE Plc, Dublin/Irland jederzeit sichergestellt. Die Gesellschaft war im Geschäftsjahr jederzeit in der Lage, ihre Verbindlichkeiten zu begleichen.

Vertrieb

Die GRENKE digital GmbH ist ausschließlich für die Muttergesellschaft bzw. für den GRENKE Konzern tätig, so dass keine vertrieblichen Aktivitäten bestehen und auch zukünftig nicht beabsichtigt sind.

Personal

Im Geschäftsjahr beschäftigte die GRENKE digital GmbH durchschnittlich 164 Arbeitnehmer (Vorjahr: 153). Davon waren 12 Personen in Teilzeit und 152 Personen in Vollzeit beschäftigt.

Risikobericht

Allgemeine Angaben

Die GRENKE digital GmbH ist über die GRENKE AG in das Risikomanagementsystem des GRENKE Konzerns eingebunden. Das eng auf die Tätigkeiten der einzelnen Bereiche abgestimmte Risikomanagement erfolgt in einem koordinierten Prozess auf allen relevanten Ebenen der Konzernorganisation. Ebenfalls konzernweit implementiert wurde ein Risikocontrolling zur Wahrnehmung der aufsichtsrechtlichen Anforderungen. Es ist für die Beurteilung und Bewertung sowie die unabhängige Überwachung, Steuerung und Kommunikation der Risiken zuständig. Darüber hinaus stellt der Arbeitskreis Risiko (AK Risk) innerhalb des GRENKE Konzerns ein wichtiges Arbeitsgremium für das Risikomanagement dar. Ihm gehören neben den Vorständen die Vertreter aller relevanten Bereiche an, so dass ein ganzheitlicher Informationsfluss gewährleistet ist. Der Vorstand trägt die Gesamtverantwortung für die Überwachung des Risikomanagementsystems und seine konzernweite Einhaltung.

Basis des IT Risikomanagements sind die im Rahmen einer Bedrohungs- und Business Impact Analyse identifizierten allgemeinen und applikationsspezifischen IT Risiken sowie die detaillierte Dokumentation des Schutzbedarfs der Kernsysteme des Unternehmens. Generell wird die IT-Sicherheit am Bedrohungspotenzial ausgerichtet: Unter Leitung des Informationssicherheitsbeauftragten (CISO) wird turnusmäßig die Absicherung der IT-Systeme analysiert auf Basis der Einschätzung zu realistischen Bedrohungspotenzialen von innen (GRENKE-Mitarbeiter, externe Mitarbeiter) und außen (einzelne Angreifer, organisierte Wirtschaftskriminalität). Demnach werden die zentralen Handlungsfelder Netzwerkinfrastruktur, Endgeräte, Server sowie Identity und Access Management hinsichtlich Schutzbedürftigkeit untersucht und eventuelle Handlungsbedarfe abgeleitet.

Ausfallrisiken

Alle Leistungsbeziehungen bestehen zu Konzernunternehmen, so dass sich Ausfallrisiken auf den GRENKE Konzern beziehen. Die Qualität der Dienstleistung i.S.d. Ausfallrisikos wird anhand definierter Kennzahlen für den Betrieb und das Projektgeschäft definiert und fortlaufend gemessen. Für den Einkauf von IT-Hardware, Software und ausgewählten Services ist eine Sourcing Strategie definiert und wird regelmäßig aktualisiert. Für die Auswahl potenzieller Partner werden auf Basis einer Bewertungsvorlage themenbezogen anzupassende Auswahlkriterien definiert. Während der Laufzeit von Verträgen werden Dienstleister bewertet und die Zusammenarbeit wird in den Dimensionen Kosten, Qualität und Zeit ggf. auf Basis vereinbarter Service Level (SLA) aktiv gesteuert.

Marktpreisrisiken

Die Gesellschaft ist aufgrund ihrer Tätigkeiten und der Integration in den Konzern unabhängig von Marktpreisrisiken, wie Zins- und Währungsrisiken. Im Bereich der Ressourcenbeschaffung ist die Gesellschaft veränderten Preisen auf dem Markt für IT-Dienstleistungen und Personal ausgesetzt. Im Rahmen ihrer Leistungserbringung wird die GRENKE digital GmbH versuchen, etwaige Migrationen in ihrer Preisgestaltung für Aufträge an die entsprechenden Auftraggeber weiterzugeben.

Prognosebericht

Auch im Jahr 2024 werden die wesentlichen Dienstleistungs- sowie Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten der GRENKE digital GmbH weitergeführt. Die Dienstleistungen sind auf Basis der vereinbarten Leistungsscheine spezifiziert. Eine Justierung der Schwerpunkte der Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten in Abstimmung mit der GRENKE AG erfolgt mehrfach unterjährig. Es ist davon auszugehen, dass sie vor allem die Weiterentwicklung komplexer Softwaresysteme zur Betreibung, Erweiterung und Verbesserung des GRENKE Geschäftsmodells/-betriebs umfassen. Insbesondere die Implementierung von Lösungen zur durchgängigen Automatisierung und Digitalisierung von Geschäftsprozessen sowie der Aufbau und die Nutzung geeigneter Cloud-Infrastrukturen liegen dabei im Fokus.

Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu Jahresbeginn 2024 sind weiterhin herausfordernd. Die konjunkturelle Lage zeichnet ein eher schwaches Bild und hohe Inflationsraten setzen die Zentralbank unter Zugzwang. Bestimmender Faktor für die Wirtschaft ist die Inflation, die weiterhin deutlich über der von der EZB angestrebten Inflationsrate von zwei Prozent liegt. Es wird erwartet, dass der Preisauftrieb im Jahr 2024 etwas nachlassen wird. Zwar zeichnet sich eine gewisse Entspannung bei Energiepreisen ab, jedoch enthalten die jüngsten Lohnabschlüsse bereits einen Inflationsausgleich, so dass es zu Zweitrundeneffekte auf die Inflation kommen wird.

Zudem belasten der Krieg in der Ukraine und im Nahen Osten die Weltwirtschaft. Angesichts der weltweiten Krisen und besonders der Streit über den Bundeshaushalt hat die Unternehmen in Deutschland verunsichert. Das Jahr 2024 soll zugleich das zweite Jahr mit schrumpfender Wirtschaft in Folge sein. Vor diesem Hintergrund sind die Prognosen für das Geschäftsjahr 2024 - wie bereits im Vorjahr - von einer großen Unsicherheit geprägt.

Chancen und Risiken

Aufgrund der Struktur der in der GRENKE digital GmbH angelegten Geschäftsbeziehung, die ausschließlich zur GRENKE AG beziehungsweise zu deren Konzerngesellschaften besteht, stehen die Chancen und Risiken in Abhängigkeit von der Konzernentwicklung. Darüber hinaus muss die GRENKE digital GmbH fortwährend ihre Dienstleistungsfähigkeit sicherstellen, wozu sie regelmäßig eigenes Personal oder Subunternehmer benötigt. In diesem Umfang unterliegt sie den Marktgegebenheiten und trägt in gewissem Umfang das Preisrisiko für die Beschaffung dieser Ressourcen.

Ausblick

Es wird bezüglich des Jahresergebnisses 2024 ein Gewinn zwischen TEUR 150 und TEUR 300 (Ergebnis vor Gewinnabführung) angestrebt.

 

Karlsruhe, den 29. Februar 2024

GRENKE digital GmbH

Christian Popp p, Geschäftsführer

Andreas Kärcher-Heuser, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die GRENKE digital GmbH, Karlsruhe

PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben den Jahresabschluss der GRENKE digital GmbH, Karlsruhe - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der GRENKE digital GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, 27. März 2024

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