Bau von Schiffen und schwimmenden Vorrichtungen für zivile Zwecke, ohne Boots- und Yachtbau
cellumation GmbH
Kleiner Ort 7, 28357 Bremen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Natalia Schmedt seit 30.7.2024 | Prokura |
Jan Hendrik Dr. Thamer seit 12.7.2017 | Geschäftsführer |
Claudio Uriarte Cantolla seit 12.7.2017 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
10 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 10 angezeigt
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 5.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
cellumation GmbHBremenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens Die cellumation GmbH ist eine Ausgründung aus dem Bremer Institut für Produktion und Logistik (BIBA) der Universität Bremen. Sie wurde im Jahr 2017 durch die heute noch aktiven Geschäftsführer / Gesellschafter Claudio Uriarte und Dr.-Ing. Hendrik Thamer gegründet. Das Tätigkeitsfeld umfasst die Entwicklung, Fertigung, Realisierung und den Vertrieb von Automatisierungstechnik, Materialfluss- und Robotik Systemen sowie Software und Hardware zur Steuerung von Maschinen und Anlagen und die Erbringung von dazugehörigen Dienstleistungen sowie den Erwerb von Patentrechten und die Vergabe von Lizenzen. Die cellumation GmbH entwickelt und baut intelligente modulare Technologien für automatisierten Materialfluss auf kleinster Fläche. Das Prinzip ist einfach: ein hexagonales Bauteil - die Zelle - wird durch intelligente Software zum Leben erweckt. Die Zellen können zu beliebigen Layouts zusammengesetzt werden, komplexe Förderaufgaben bewältigen und unterschiedliche Waren ohne Umstellzeiten transportieren. In Zukunft soll jedes weltweit ausgelieferte Paket eine cellumation Zelle berührt haben. Um dieses Ziel zu erreichen arbeiten, entwickeln und produzierten im Berichtsjahr 71 Mitarbeitende am Standort Bremen. II. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen Vor dem Hintergrund verschiedener globaler Krisen ist die deutsche Wirtschaft 2023 wieder in eine Rezession verfallen und musste einen Rückgang des Bruttoinlandsproduktes von 0,3% hinnehmen. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona Jahr 2020 nicht weiter fort. In diesem Zusammenhang ist es um so erfreulicher, dass der - für die cellumation GmbH - relevante Markt der deutschen Fördertechnik- und Intralogistik im vergangenen Geschäftsjahr deutlich gewachsen ist. Resultierend aus einer starken weltweiten Nachfrage konnte der Markt, nach Schätzung des VDMA-Fachverband Fördertechnik und Intralogistik, sich mit einem Wachstum von 9% auf ein Rekordniveau von ca. 27 Mrd. Euro steigern. Grund dafür war ein starkes Auslandsgeschäft und eine deutlich gestiegene Investitionsbereitschaft der Kundenbranchen. Für das laufende Jahr 2024 rechnet der VDMA mit einem weiteren Wachstum von ca. 2 Prozent. Dies bietet eine hervorragende Grundlage für die Entwicklung der cellumation GmbH. Aufgrund des disruptiven Technologieansatzes und der starken eigenen Forschungs- und Entwicklungstätigkeit besteht ein enormes Markt- und somit Geschäftspotential. Das vergangene Geschäftsjahr war besonders von geschäftsvorbereitenden Entwicklungstätigkeiten des Unternehmens geprägt. Neben einigen Kundenprojekten wurden die Ressourcen genutzt, um insbesondere weitere Produkte zur Marktreife zu führen und in das Produktportfolio aufzunehmen. Die cellumation GmbH verfügt nun über 8 verkaufsfähige Produktfamilien, die verschiedenste spezifische Kundenanforderungen bedienen. Die Vertriebsaktivitäten wurden deutlich ausgeweitet und professionalisiert. Basierend auf der Erkenntnis, dass insbesondere neue Technologien intensive und vertrauensbildende Überzeugungsarbeit benötigen, wurde das Vertriebsteam deutlich vergrößert, fortgebildet, professionalisiert und in die direkte Führungsverantwortung eines Geschäftsführers übernommen. Vorausschauend auf die geplante Entwicklung der Geschäftstätigkeit wurde bereits im Berichtsjahr damit begonnen, SAP Business One einzuführen und im Unternehmen zu etablieren. Des Weiteren wurden mehrere Einkaufsrahmenverträge mit internationalen Zulieferern geschlossen, um sowohl die Warenverfügbarkeit sicher zu stellen als auch deutliche Preiseffekte zu erzielen. III. Lage Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der cellumation GmbH war geprägt durch die Verschiebung bei den Vertriebserfolgen resultierend aus den bereits dargestellten Faktoren. a.) Ertragslage Die Umsatzerlöse im Berichtsjahr betrugen 564 T€ und befanden sich damit auf dem Niveau des Vorjahres. Ohne Berücksichtigung des Sondereffekt "Auflösung Zuschuss EU 2020" im Vorjahr befindet sich auch das Rohergebnis mit 230 T€ auf dem Vorjahresniveau. Die Personalkosten stiegen um 15% auf 4.283 T€ und beruhen hauptsächlich auf dem Kapazitäts- und Kompetenzaufbau im Vertrieb. Die Abschreibungen befanden sich mit 148 T€ auf dem Niveau des Vorjahres. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich zum Vergleichszeitraum um 23,7% auf 1.722 T€ erhöht. Ausschlaggebend waren deutliche Erhöhungen bei den Mieten, Rechts- und Beratungskosten sowie den Messekosten. Unter Berücksichtigung der Verdoppelung der Zinsaufwendungen sowie mangels des Sondereffektes einer latenten Steuer hat sich der Verlust deutlich von 816 T€ auf 6.075 T€ erhöht. b.) Finanzlage Die Bilanzsumme der cellumation GmbH belief sich auf 7.534 T€ und ist damit gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert. Im Geschäftsjahr wurde durch die Wandlung verschiedener Wandeldarlehen die Kapitalrücklage auf 12.277 T€ erhöht und unter Berücksichtigung des Verlustes das negative Eigenkapital auf 391 T€ reduziert. Weitere Wandeldarlehen der bestehenden und neuen Gesellschafter haben die Liquidität sichergestellt und die Höhe der Verbindlichkeiten auf dem Niveau des Vorjahres gehalten. c.) Vermögenslage Das Anlagevermögen hat sich durch eine zurückhaltende Investitionstätigkeit leicht auf 594 T€ reduziert. Die Vorräte sind aufgrund bevorstehender Auftragseingänge um 3,3% auf 866 T€ gestiegen. Alle weiteren Aktiva blieben nahezu unverändert. Es konnte erneut ein Liquiditätsbestand von über 1,5 Mio. € ausgewiesen werden. IV. Voraussichtliche Entwicklung a.) Geschäftsentwicklung Ein detaillierter Businessplan bis in das Jahr 2026 wurde von der Geschäftsleitung erstellt und mehrfach mit bestehenden und potenziellen Gesellschaftern diskutiert. Dieser sieht bereits für das kommenden Geschäftsjahr 2024 deutliche Erfolge der professionalisierten Vertriebsleistung und daraus entstehende Aufträge und Umsätze. Eine, sich zum Berichtszeitpunkt im deutlich zweistelligen Millionenbereich befindliche Vertriebspipeline stützt diese Annahme. Aufgrund der hohen Investitionen in Strukturen und Personal der vergangenen Geschäftsjahre sollte das Unternehmen gut in der Lage sein, die anstehenden Kundenprojekte professionell abwickeln zu können. Die Geschäftsleitung geht für das kommende Geschäftsjahr von einem Umsatz im mittleren einstelligen Millionenbereich und einer Halbierung des Verlustes aus. Bereits im Planungszeitraum bis 2026 soll durch weitere Auftrags- und Umsatzsteigerungen die Ertragsschwelle erreicht werden. Zur Finanzierung des skizzierten Wachstumspfades sind weitere Verstärkungen der Eigenkapitalbasis notwendig. Diesbezüglich liegen bereits sehr positive Signale vor, sodass die Geschäftsleitung weiter von einer dauerhaften Liquiditäts- und Kapitaldeckung ausgeht. Das laufende Geschäftsjahr blieb hinter den Erwartungen. Auf Grund der mittlerweile 8 marktfähigen Produkte, der positiven Auftragslage, der Erschließung des Marktes in Asien unter Berücksichtigung der Nutzung der Synergien der dort ansässigen Vertriebspartner sind wir von einer positiven Entwicklung der cellumation GmbH in den kommenden Jahren überzeugt. b.) Risiken Start-Up beziehungsweise Scale-Up typisch sind mannigfaltige Chancen und Risiken vorhanden bzw. zu berücksichtigen. Allen voran besteht das Risiko, dass das revolutionär Neue - bei cellumation die disruptive Technologie - nicht vom Kunden angenommen wird oder sich nicht am Markt durchsetzen kann. Bereits erfolgreich etablierte Projekte und eine starke Vertriebspipeline sollten jedoch eine gute Basis darstellen, um diesem Risiko zu entgehen. Die Finanzierung der Entwicklungstätigkeit und des Unternehmenswachstums ist eine weitere Herausforderung der nächsten Geschäftsjahre. Aufgrund des Risikogrades scheiden klassische Finanzierungsinstrumente aus und es bedarf einer stetigen Eigenkapitalfinanzierung. Die sehr breite und finanzstarke Gesellschafterstruktur sowie das dauerhafte Interesse anderer Investoren bieten ausreichend Optionen zur weiteren Finanzierung des Unternehmens. Verschiedene operative Risiken aufgrund des anstehenden Unternehmenswachstums sind bereits von der Geschäftsleitung identifiziert und durch Investitionen in Prozesse und Mitarbeiter bedacht worden. c.) Chancen Der für die cellumation GmbH relevante Markt bietet ein breites und tiefes Wachstumspotential über alle bisherigen Unternehmenspläne hinaus. Der Markt ist sehr stabil, befindet sich auf einem Rekordniveau und ist in der Vergangenheit deutlich gewachsen. Das Unternehmen hat aufgrund seiner eigenen Entwicklungsfähigkeit und seiner hohen Fertigungstiefe jederzeit die Möglichkeit etwaige Marktveränderungen zu adaptieren. Die gesamte Hardware wird selbst produziert und die dahinterstehende künstliche Intelligenz der modularen Fördertechnik selbst entwickelt. Die cellumation GmbH verfügt über sehr gut ausgebildete und motivierte Mitarbeiter und ist durch ihre stark besetzte Software- und Technikabteilung von Dienstleistern unabhängig. Die bisherigen hohen Investitionen in die Marktreife der Produkte, die Professionalisierung der Vertriebstätigkeit sowie in Personal und Strukturen sollten eine gute Basis für die wirtschaftliche Entwicklung der kommenden Jahre bilden.
Bremen, den 30. April 2024 Dr. Jan Hendrik Thamer Claudio Felipe Uriarte Cantolla BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Hinsichtlich der Fähigkeit des Unternehmens zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit besteht kein bestandsgefährdendes Risiko. Bei den Verlusten handelt es sich im Wesentlichen um planmäßige Anlaufverluste. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Von dem Wahlrecht zur Aktivierung von Entwicklungskosten wird gemäß § 248 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Die im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthaltenen Abgrenzungen entsprechenden zeitanteiligen Vorleistungen. Es wurden aktive latente Steuern angesetzt. Der Ansatz beruht auf der Aktivierung der steuerlichen Verlustvorträge im Vorjahr unter Berücksichtigung eines Steuersatzes von 31,9 %. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie wurden mit dem nach vernünftiger Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Angaben zur Bilanz Sonstige Vermögensgegenständen Sämtliche sonstige Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres zur Zahlung fällig. Aktive latente Steuern Es wurden aktive latente Steuern zu einem Betrag in Höhe von Euro 3.122.097,00 angesetzt. Der Ansatz der aktiven latenten Steuern wird nach der aktuellen Prognose der Geschäftsleitung bis zum Jahr 2027 aufgelöst. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten mit einem Betrag von Euro 65.688,49 sowie für Fremdkapitalzinsen mit einem Betrag von Euro 243.599,48. Verbindlichkeiten Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt:
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Erläuterung der Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung Bei den Erträgen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung handelt es sich um eine Forschungszulage in Höhe von Euro 212.027,38 (Vorjahr: Euro 138.045,00) sowie Erträge aus Währungsumrechnungen in Höhe von Euro 1.293,72 (Vorjahr: Euro 506,35), die jeweils unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen werden. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag am 31. Dezember 2023 bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von Euro 1.662.226. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 71 (Vorjahr: 71). Geschäftsführer: Alleinvertretungsberechtigte Geschäftsführer im Geschäftsjahr waren und sind - Herr Dr. Jan Hendrik Thamer, Nordenham sowie - Herr Claudio Felipe Uriarte Cantolla, Bremen. Die Geschäftsführer sind hauptberuflich für die Gesellschaft tätig und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Ergebnisverwendungsvorschlag der GeschäftsführungDie Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Bremen, den 30. April 2024 Dr. Jan Hendrik Thamer Claudio Felipe Uriarte Cantolla Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 18.06.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkWiedergabe des Bestätigungsvermerks Nach dem Ergebnis unserer Prüfung haben sich Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit der Buchführung und des Jahresabschlusses sowie des Lageberichts nicht ergeben. Nachfolgend geben wir den Bestätigungsvermerk wieder, der sich auf die Fassung ohne Inanspruchnahme von Offenlegungserleichterungen i.S.d. § 327 HGB bezieht. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die cellumation GmbH, Bremen: Prüfungsurteil Wir haben den Jahresabschluss der cellumation GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der cellumation GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat. Grundlage für das Prüfungsurteil Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger beutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bremen, den 30. April 2024 NORDDEUTSCHE
AG
Fruggel, Wirtschaftsprüfer Hennig, Wirtschaftsprüferin |
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