Precision Werks Group Management GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michal Eisenberg seit 31.5.2024 | Geschäftsführer |
Mark James Clayton seit 31.5.2024 | Geschäftsführer |
Matthew Thomas Bagley seit 27.9.2022 | Geschäftsführer |
Jochen Wießler seit 27.12.2021 | Geschäftsführer |
Michael Lengenfelder seit 21.11.2017 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Unit4 Group Holding B.V. | 99.03% |
prevero GmbHEigenbeteiligung | 0.97% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
prevero GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Geschäftsverlauf und RahmenbedingungenDas Geschäftsjahr 2023 war geprägt von einer leichten Rezession der deutschen Wirtschaft mit einer Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts von -0,2% (Quelle: Statistisches Bundesamt), wodurch sich die volatile Situation für die Unternehmen fortsetzte. Dennoch verzeichnete der IT-Markt ein Wachstum von 2,0% (Quelle: Bitkom). Die Softwarebranche verzeichnete mit 9,6% das höchste Wachstum. Im Fokus stehen weiterhin Digitalisierungsprojekte und der Trend zu cloudbasierten Systemen. II. Lage des Unternehmens1. Geschäftsverlauf Die prevero GmbH ist im Segment Software und IT-Services tätig und vertreibt und implementiert das Produkt "Unit4 Finanzplanung und -analyse". Sie bedient vor allem den deutschsprachigen Markt (Deutschland, Österreich, Schweiz), wird aber auch in internationalen Projekten der Unit4-Gruppe eingesetzt. Trotz des Rückgangs der Umsätze und des Betriebsergebnisses, der vor allem auf den Rückgang der Lizenz- und Wartungsströme (On-Premise-Geschäfte) zurückzuführen ist, konnte die prevero GmbH mit besseren Zahlen als im Vorjahr abschließen (1 Mio. € Gewinnabführung an die Unit4 GmbH). Zwar stagnierten auch die SaaS-Umsätze trotz der Fokussierung auf die Umstellung auf Cloud-Geschäfte in der Gruppe, doch profitierte die prevero GmbH von der 2023 erfolgten Restrukturierung und konnte die Personalkosten deutlich senken. Insgesamt war 2023 ein positives Jahr, trotz des geringeren Umsatzes, der durch die Abkehr von "On-Premise"-Geschäften beeinflusst wurde, da die Senkung der Umsatzkosten und der Personalkosten dem Unternehmen einen Gewinn bescherte. Diese Entwicklung, verbunden mit den positiven Aussichten für Cloud-Aufträge und -Migrationen in der Zukunft, bietet einen günstigen Ausblick auf die Zukunft der prevero GmbH. 2. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage a. Bilanzvergleich
Die Bilanzsumme ist um 4,5% (TEUR 398,0) höher als im Vorjahr. Dies ist hauptsächlich auf höhere konzerninterne Forderungen und Verbindlichkeiten zurückzuführen. Das Anlagevermögen verringert sich um 15,4% (TEUR -248,8), wobei dies hauptsächlich auf die planmäßigen Abschreibungen auf Kundenverträge beruht, die im Rahmen der gesellschaftsrechtlichen Konsolidierung von der prevero Software GmbH, Niederlassung Deutschland, im Vorjahr erworben wurden. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände steigen um 11,1% (TEUR 724,4), insbesondere aufgrund höherer konzerninterner Forderungen, im Zusammenhang mit der Abrechnung von F&E-Leistungen zum Jahresende. Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages mit der UNIT4 Business Software GmbH ergibt sich keine Veränderung im Eigenkapital. Die Rückstellungen liegen um 42,9% (TEUR -512,4) unter dem Vorjahresniveau, was hauptsächlich auf den Verbrauch der Restrukturierungsrückstellung im Laufe des Jahres zurückzuführen ist. Die Verbindlichkeiten steigen um 30,4% (TEUR 850,8), hauptsächlich aufgrund des Anstiegs der konzerninternen Verbindlichkeiten in Verbindung mit der Ergebnisabführung. Die Finanzlage ist aufgrund der bestehenden Konzernfinanzierung ("Cash Balancing") ausgeglichen. Gleichzeitig reduziert der Ergebnisabführungsvertrag mit der UNIT4 Business Software GmbH das Finanzierungsrisiko. b. Vergleich der Gewinn- und Verlustrechnung
Das Rohergebnis verzeichnet einen Rückgang von 4,1% (TEUR -512,7). Dies ist hauptsächlich auf den Rückgang der Lizenzerlöse zurückzuführen, da sich das Geschäft auf die Verlagerung von "On-Prem"- zu Cloud-Angeboten konzentriert. Der Personalaufwand liegt um 11,1% (TEUR -805,7) unter dem Vorjahresniveau, was mit der im Berichtszeitraum erfolgten Umstrukturierung zusammenhängt, bei der die Löhne und Gehälter gesenkt und gleichzeitig die im Vorjahr gebildete Rückstellung aufgelöst wurde. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen steigen um 11,0% (TEUR 443,9) aufgrund der Erhöhung der Wertberichtigungen für zweifelhafte Forderungen und der Konzernumlage für die Holding. Das Finanzergebnis verringert sich um 11,7% (TEUR -104,4), hauptsächlich aufgrund der Verbuchung einer Wertminderung auf Beteiligungen an Tochtergesellschaften im Vorjahr (im Jahr 2023 blieb die Bewertung gleich). Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages mit der UNIT4 Business Software GmbH beläuft sich der Jahresüberschuss weiterhin auf TEUR 0,0. 3. Forschung und Entwicklung Ähnlich wie in den Jahren zuvor bestimmt die konsequente Fokussierung auf die Cloud weiterhin alle Forschungs- und Entwicklungsinitiativen. Positive Treiber für Umsätze bildeten branchenspezifische Lösungspakete, die konsequent erweitert werden, insbesondere in den für Unit4 und prevero strategischen Wachstumssegmenten. Weiter ausgebaut wurde ebenso die Integration mit Unit4 ERP Systemen, vor allem dem neuen Cloud Produkt ERPx. Ebenso spielen die "Financial Planning und Analysis" Produkte eine strategische Rolle im sog. Industry Mesh von Unit4. Dieses Rahmenwerk integriert Unit4 Produkte, prevero Produkte und auch Fremdlösungen zu einem homogenen System. Dies wird sich auf das "co-selling" und "cross-selling" mit Unit4 positiv auswirken. Die Einbindung und Nutzung von künstlicher Intelligenz (KI) im Bereich der Planung sowie die Weiterentwicklung hinsichtlich Leistungsfähigkeit, Handhabung und Visualisierung ist wie in den Vorjahren ein weiterer Fokus in der Entwicklung. III. Risiko- und Chancenbericht1. Risiken a. Ertragsrisiken Grundsätzlich ist das Lizenz-, SaaS- und Beratungsgeschäft stark von der Investitionsbereitschaft unserer Kunden abhängig. Diese wiederum ist abhängig von konjunkturellen, strukturellen und saisonalen Entwicklungen. Eine mangelnde Investitionsbereitschaft oder eine Verzögerung von Aufträgen kann sich negativ auf unsere Geschäftsentwicklung auswirken. Da das konjunkturelle Umfeld, insbesondere in Deutschland, von einer allgemeinen Schwächephase geprägt ist, werden Investitionen in moderne IT-Systeme und -Infrastrukturen voraussichtlich verschoben oder verlangsamt und durch die hohen Finanzierungskosten behindert. Die durch den Krieg in der Ukraine ausgelöste Energiekrise trifft vor allem die energieintensive Industrie in Deutschland und kann durch die Krise im Nahen Osten, deren Auswirkungen für 2024 noch nicht vollständig abzuschätzen sind, noch verschärft werden. b. Finanzrisiken Hinsichtlich der Werthaltigkeit der Forderungen und des Ausfallrisikos besteht ein mittleres Risiko. Ein großer Anteil des Kundenkreises kommt aus dem Sektor der Versorgungsunternehmen mit stabiler Bonität. Forderungen von Kunden aus anderen Sektoren sind grundsätzlich kritischer einzustufen. Es wird ein konsequentes Forderungsmanagement betrieben. 2. Chancen Die Energiekrise, die durch den Krieg in der Ukraine ausgelöst wurde und nun möglicherweise durch den Konflikt im Nahen Osten verstärkt wird, stellt aus unserer Sicht weiterhin eine Herausforderung für die Zukunft dar. Inmitten unsicherer Lieferketten und schwieriger weltwirtschaftlicher und unsicherer politischer Entwicklungen steigt jedoch die Nachfrage nach modernen, flexiblen und sicheren Cloud-Lösungen stetig an. Dies eröffnet Chancen für die Produktlösungen von Unit4. Zusammen mit einer konsequenten Ausrichtung auf die Cloud können strategische Geschäftsfelder jetzt und in Zukunft effizient adressiert werden. Auch in den kommenden Jahren wird eine standardisierte Software für Finanzplanung und Analyse (FP&A) ein wichtiger Bestandteil eines jeden Unternehmens sein, um fundierte Einblicke in die Geschäftsentwicklung zu gewinnen und aus diesen Einblicken besser und schneller Erkenntnisse für Geschäftsentscheidungen abzuleiten. Dies wird durch einen allgemein anhaltenden Trend zu Standardisierung begleitet und positiv unterstützt. IV. Prognosebericht1. Rückblick Die Prognose aus dem Vorjahresabschluss stimmt weitgehend mit den Ergebnissen für den Zeitraum 2023 überein. Die größten Umsatzrückgänge kommen aus den "On Premise"-Strömen, da die Umstellung auf die Cloud/SaaS fortschreitet und einen positiveren Trend zeigt. 2. Allgemein Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung rechnet derzeit mit einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 0,2% im Vergleich zu 2023. Das wirtschaftliche Umfeld in Deutschland bleibt schwierig. Der Umsatz in der Informationstechnologie wird im Jahr 2024 voraussichtlich 151,5 Milliarden Euro erreichen, was einem Wachstum von 6,1% gegenüber 2023 entspricht. Die Ausgaben für Software werden mit voraussichtlich 9,4% auf 45,4 Mrd. Euro das höchste Wachstum in diesem Segment verzeichnen. IT-Hardware wird mit einem Volumen von 54,4 Mrd. Euro auch 2024 noch vor den IT-Services den größten Anteil am IT-Markt haben (4,6%). Die Ausgaben für IT-Services werden im laufenden Jahr um 4,8% auf 51,7 Milliarden Euro steigen (Quelle: Bitkom). Im Jahr 2023 werden die Wachstumsthemen Cloud-Transformation, IT-Modernisierung, Data Analytics und Individualsoftware-Entwicklung das Geschäft der deutschen IT-Dienstleister beflügeln. Dementsprechend wird auch die Nachfrage nach diesen transformationsstarken Trendthemen in den nächsten Jahren steigen. 3. Prognose Prevero sieht sich hier mit der FP&A Softwarelösung "Unit4 Financial Planning & Analysis" vor allem in den Bereichen "Data Analytics" und Cloud Transformation der Finanzprozesse bestens positioniert - auch in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld. Cloud-basierte Lösungen werden heute von der Mehrheit der Kunden nachgefragt, Tendenz steigend. Alle Kerntechnologien der Unit4 Group werden systematisch für den nativen Einsatz in der Cloud entwickelt. Die Nachfrage nach cloudbasierten Lösungen steigt, sowohl bei Neukunden als auch bei Bestandskunden, die auf cloudbasierte Lösungen umsteigen. Aufgrund des anhaltenden Trends zur Digitalisierung und Modernisierung ist auch über das Jahr 2024 hinaus eine anhaltend positive Entwicklung in der Cloud/Saas-Umfeld zu erwarten. Die Unit4 group positioniert sich einmal mehr als verlässlicher Partner in der Digitalisierung. Diese Strategie verfolgt die prevero GmbH vor allem mit Bestandskunden. So wird bei allen Kunden eine mögliche Migration in eine moderne Cloud-Umgebung diskutiert, die zunehmend auf großes Interesse bei den Kunden stößt. Aus diesem Grund wird für das Jahr 2024 eine positive Geschäftsentwicklung insbesondere in diesem Bereich erwartet.
München, den 31. Mai 2024 gez. Jochen Wießler gez. Mark James Clayton gez. Matthew Thomas Bagley gez. Michal Eisenberg BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben Der Jahresabschluss der prevero GmbH wurde auf Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches, insbesondere der §§ 242ff. und §§ 264 bis 289 HGB und der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung aufgestellt. Ergänzend zu den vorgenannten Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Sitz der Gesellschaft ist München. Die Gesellschaft ist eingetragen unter HRB 237094 im Handelsregister in München. Soweit Wahlrechte für die Angaben in der Bilanz oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde in der Regel der Vermerk in der Bilanz gewählt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Von den Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB hinsichtlich der Unterlassung der Angaben nach § 285 Nr. 4, 17, 21, 29 und 32 HGB wurde Gebrauch gemacht. Die Wertansätze und Gliederung in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung 2022 sind unverändert übernommen worden. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren, unverändert gegenüber dem Vorjahr, die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Anlagevermögen Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sowie das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibung vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Nettowert von EUR 800,00 werden sofort abgeschrieben. Finanzanlagen bestehen aus Anteilen an verbundenen Unternehmen und sind zu Anschaffungskosten ausgewiesen. Soweit erforderlich, wurden am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere beizulegende Werte angesetzt. Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagegegenstände ist im beigefügten Anlagespiegel ausgewiesen. Umlaufvermögen Der Ansatz der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erfolgte grundsätzlich zum Nennwert. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in fremder Währung wurden zum Euro-Referenzkurs der Europäischen Zentralbank am Abschlussstichtag umgerechnet. Bei der Bewertung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde neben Einzelwertberichtigungen auch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % der Nettoforderung berücksichtigt, um dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko Rechnung zu tragen. Forderungen gegen verbundene Unternehmen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennbetrag angesetzt. Die sonstigen Posten des Umlaufvermögens wurden zum Nennwert bewertet. Rechnungsabgrenzungsposten Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite gem. § 250 Abs. 1 HGB Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Bewertung erfolgte zum Nennwert. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital wurde zum Nennwert bilanziert. Die Kapitalrücklage wurde zum Nennbetrag angesetzt. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Sie wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Lieferungen und Leistungen an Unternehmen der Unit4 Gruppe. Diese wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Sonstige Verbindlichkeiten Die sonstigen Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten Die Gesellschaft hat Beträge aus Wartungsverträgen für das folgende Geschäftsjahr bereits vereinnahmt. Da diese periodisch sind, erfolgt kein Ausweis unter erhaltenen Anzahlungen, sondern entsprechend § 250 Abs. 2 HGB unter den passiven Rechnungsabgrenzungsposten. Die Bewertung erfolgte zum Nennwert. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Im Jahr 2023 wurde die Umrechnung der Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung am Abschlussstichtag vom Devisenkassamittelkurs auf den Euro-Referenzkurs der Europäischen Zentralbank umgestellt. Erläuterungen zu Posten des Jahresabschlusses Mitzugehörigkeitsvermerk In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen Gesellschafter in Höhe von EUR 98.824,34 (Vj. EUR 111.298,28) enthalten. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert EUR 82.540,00. Die Gesellschaft hält eigene Anteile in Höhe von EUR 799,00. Die Gesellschaft hat mit der UNIT4 Business Software GmbH mit Sitz in München, einen Gewinnabführungsvertrag geschlossen. Dementsprechend wird der Gewinn 2023 an die UNIT4 Business Software GmbH abgeführt. Verbindlichkeiten Zur besseren Übersicht werden die Verbindlichkeiten mit Restlaufzeiten im folgenden Verbindlichkeitenspiegel dargestellt:
Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten Rückstellungen für Mitarbeiterprämien (EUR 561.066,15), Verpflichtungen aus noch nicht abgerechneten Lieferungen und Leistungen (EUR 51.982,19), Restrukturierung (EUR 13.455,92) und Verpflichtungen aus Resturlaub (EUR 56.455,33). Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinne Die Gesellschaft hat am 29. November 2017 mit der UNIT4 Business Software GmbH mit Sitz in München einen Gewinnabführungsvertrag geschlossen. Die Gesellschafterversammlung hat mit Beschluss vom 30. November 2017 zugestimmt. Dementsprechend wird der Jahresüberschuss 2023 im Wege der Gewinnabführung an die UNIT4 Business Software GmbH abgeführt. Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 53.469,03. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Einstellungen in die Wertberichtigungen zu Forderungen in Höhe von EUR 445.273,25. Sonstige Pflichtangaben Beschäftige Arbeitnehmer - Angabe nach § 285 Nr. 7 HGB
Durchschnittliche Arbeitnehmeranzahl: 62,92 Angaben zu Beteiligungen an anderen Unternehmen Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
Mitglieder des Geschäftsführungsorgans - Angabe nach § 285 Nr. 10 HGB Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens geführt von: - Herr Jochen André Wießler, Dipl. Inf (FH), München - Herr Matthew Thomas Bagley, Finanzdirektor, Weybridge / Vereinigtes Königreich - Herr Russell Wyn John Alexander, Justiziar, Surrey / Vereinigtes Königreich (bis 31. März 2024) - Herr Mark James Clayton, Gruppenfinanzdirektor, Dorking / Vereinigtes Königreich (ab 19. März 2024) - Frau Michal Eisenberg, Justiziar, Haifa / Israel (ab 19. März 2024) Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung macht die Gesellschaft von der Erleichterung des § 286 Abs. 4 HGB i.V.m. § 285 Nr. 9 a und b HGB Gebrauch. Konzernverhältnisse - Angabe nach § 285 Nr. 14a HGB Der Jahresabschluss der prevero GmbH wurde in den Konzernabschluss der Bock Capital Topco B.V. Holdings, Niederlande, welche den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss ist offengelegt im Handelsregister der Kamer van Koophandel (KVK) unter Nummer 83047581.
München, den 31. Mai 2024 gez. Jochen Wießler gez. Mark James Clayton gez. Matthew Thomas Bagley gez. Michal Eisenberg Anlagenspiegel 31.12.2023
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Unter Verzicht auf sämtliche Frist- und Formvorschriften beschließen die Gesellschafter der prevero GmbH am 18. Juli 2024 Folgendes: Der Jahresabschluss über das Geschäftsjahr 01.01. - 31.12.2023 mit einer Bilanzsumme in Höhe von EUR 9.278.133,84 und einem Jahresüberschuss in Höhe von EUR 0,00 wird hiermit festgestellt und genehmigt. Der Jahresüberschuss in Höhe von EUR 0,00 wird auf neue Rechnung vorgetragen. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die prevero GmbH Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der prevero GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der prevero GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Bad Liebenzell, den 31. Mai 2024 KÜHN GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Dipl.-Betriebswirt (FH) Matthias Kühn, Wirtschaftsprüfer |
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Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
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Managementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen