DNV Energy Systems Germany GmbH
Brooktorkai 18, 20457 Hamburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Carsten Rudolf Weid seit 30.7.2024 | Prokura |
Felix Karol Dr. Weise seit 7.3.2024 | Geschäftsführer |
Claas Friedrich Hülsen seit 15.1.2024 | Prokura |
Thomas Dr. Werner seit 5.12.2023 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
DNV Energy Systems Germany GmbH
HamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023bis 12. Juni 2023: GL Garrad Hassan Deutschland GmbH, Kaiser-Wilhelm-KoogLagebericht für 20231. Grundlagen der Gesellschaft Der Geschäftsbereich Energy Systems innerhalb der DNV Group unterstützt Kunden, die ihre Energiewende vorantreiben wollen, ihre Transformationen hin zu dekarbonisierten, sicheren und intelligenten Energiesystemen schneller anzugehen. Dabei geht es um zukünftige Energiesysteme mit Lösungen, die auf das Management von Risiken und Chancen ausgerichtet sind, sowie sicher und effektiv funktionieren. Energy Systems ist als Anbieter für unabhängige Energieexperten und Zertifizierungsstellen, sowie Beratungs- und digitale Überwachungsdienste für die gesamte Energie-Wertschöpfungskette tätig. Der Geschäftsbereich "Energy Systems" gliedert sich auf in die Teilbereiche
Die DNV Energy Systems Germany GmbH (kurz: DNV Energy Systems) ist tätig in den Bereichen "Customer Relations and Sales", "Renewables", "Power Grids" sowie "Market, Risk, Labs, und Testing". Zur Bündelung von Akitivitäten wurde die DNV Energy Systems Germany GmbH, Hamburg (vormals DNV GL Energy Advisory GmbH) auf die berichtende DNV Energy Systems Germany GmbH (vormals GL Garrad Hassan Deutschland GmbH, Kaiser-Wilhelm-Koog) verschmolzen. Der Verschmelzungsstichtag ist der 1. Januar 2023. Dieses führt zu einer eingeschränkten Vergleichbarkeit der Vorjahreszahlen. Zur besseren Vergleichbarkeit wurde im Rahmen einer 3-Spalten-Bilanz eine Spalte mit vergleichbaren Vorjahreszahlen als Summe der entsprechenden Bilanz- und GuV-Positionen beider Gesellschaften ergänzt. Bei den Erläuterungen zur Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im Lagebericht wurde direkt auf die vergleichbaren Vorjahreszahlen, welche den verschmolzenen Geschäftsbereich enthalten, abgestellt. 1.1. Geschäftsmodell der Gesellschaft Die DNV Energy Systems offeriert ihren Kunden ein umfassendes Portfolio an Dienstleistungen im Bereich der Erneuerbaren Energien und entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Energiewirtschaft mit ihren Erfahrungen und Kompetenzen. Das Leistungsspektrum umfasst dabei unabhängige Mess- und Beratungsdienstleistungen sowie Analysedienstleistungen zur Bewertung und Optimierung von Energieressourcen, Ingenieursdienstleistungen zur Planung, Vorbereitung und Errichtung großer energiewirtschaftlicher Infrastrukturprojekte, Softwarelösungen zur effizienten Betriebsführung von Windkraftanlagen, betriebswirtschaftliche Untersuchungen durch Studien zur Einsatzplanung von Erzeugungsanlagen sowie zur Marktentwicklung in den Energiemärkten und Schulungsmaßnahmen in der System- und Netzführung. 1.2. Unternehmensziele und -strategien Die Vision der DNV Energy Systems ist es, eine sichere und nachhaltige Zukunft für erneuerbare Energien zu schaffen und damit einen positiven Beitrag zur Energiewende zu leisten, dabei aber den Bedürfnissen der Menschen und der Umwelt zu entsprechen. Von dem Ziel des Schutzes von Leben, Eigentum und der Umwelt vorangetrieben, ist es das Ziel der DNV Energy Systems, ihren Kunden die Weiterentwicklung von Sicherheit und Nachhaltigkeit ihrer Geschäfte zu ermöglichen und vor allem die Erzeugung, Speicherung, Verteilung und Übertragung von Energie sicherzustellen. Im Einklang mit DNV's Vision versteht DNV Energy Systems sich als ein vertrauenswürdiger Partner seiner Kunden, um diese im Zuge der Energiewende zu unterstützen. Darüber hinaus unterstützt die Gesellschaft ihre Mitarbeiter und Kunden dabei, noch sicherer, effektiver und umweltbewusster in ihrem Handeln zu sein. Hierbei wird die Vermeidung von Schäden für Menschen und Vermögenswerte immer im Vordergrund stehen. Aufgrund ihrer Erfahrungen und Kompetenzen, ihrem weltweiten Netzwerk sowie ihrem Dienstleistungsportfolio ist die DNV Energy Systems nach Einschätzung der Geschäftsführung gut aufgestellt, sich den wandelnden Anforderungen und Märkten anzupassen, um langfristig auch exzellente Ergebnisse zu erzielen. Die Zielsetzung bleibt, auch zukünftig Geschäftspartner sowie Mitarbeiter zu inspirieren und Umweltbelastungen zu minimieren. In diesem Zusammenhang ist das Unternehmen besonders der Digitalisierung in der Energiewirtschaft verpflichtet. Die ambitionierten Klima-Ziele der neuen Bundesregierung stimmen optimistisch für die kommenden Jahre. Es gehört zu den Werten der DNV Energy Systems, Vertrauen aufzubauen, keine Kompromisse bei Qualität oder Integrität einzugehen und Teamwork und Innovation zu fördern. Sich um Kunden, aber auch umeinander zu kümmern, offen für Veränderungen zu sein und konkrete Ergebnisse in der Arbeit zu liefern, sind weitere Bestandteile des Wertekatalogs. Die DNV Energy Systems unterstützt die in der DNV Group definierten Werte "We care", "We dare", " We share". 1.3. Steuerungssystem (Leistungsindikatoren zur Unternehmenssteuerung) Die DNV Group erfasst und analysiert auf Ebene des Konzerns die Umsatz- und Ergebnisentwicklung u. a. nach Geschäftsbereichen, Geschäftsfeldern und Regionen bzw. Ländern. Hierbei basieren die finanziellen Leistungsindikatoren auf den betrieblichen Ergebnissen der einzelnen Beteiligungsgesellschaften, Betriebsstätten und kleineren organisatorischen Einheiten wie Profit Center. Die nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten abgegrenzten finanziellen Steuerungsgrößen umfassen auf Konzernebene u.a. die Gesamtleistung (Total Revenue) und das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit als Differenz zwischen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen zuzüglich des Beteiligungsergebnisses und des Finanzergebnisses, jedoch vor Steuern. Für die DNV Energy Systems ist neben den Umsatzerlösen das Jahresergebnis vor Ergebnisübernahme finanzieller Leistungsindikator. Die Gesamtleistung der DNV Group stieg in 2023 um 6,6 Mrd. NOK (0,59 Mrd. EUR) von 25,0 Mrd. NOK (2,48 Mrd. EUR) in 2022 auf 31,6 Mrd. NOK (2,82 Mrd. EUR). Neben bedeutendem organischen Wachstum trugen Akquisitionen in den strategischen Schwerpunktbereichen Cybersicherheit, Aquakultur und Energie mit 2,8% zum Wachstum von 26% im Jahr 2023 bei. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg um 1,2 Mrd. NOK (0,11 Mrd. EUR) von 4,2 Mrd. NOK (0,42 Mrd. EUR) im Jahr 2022 auf 5,4 Mrd. NOK (0,48 Mrd. EUR) im Jahr 2023. Das Betriebsergebnis (EBIT) für 2023 belief sich auf 4,3 Mrd. NOK (0,38 Mrd. EUR), ein Anstieg um 1,1 Mrd. NOK (0,1 Mrd. EUR) im Vergleich zu 3,2 Mrd. NOK (0,32 Mrd. EUR) im Jahr 2022. Organisches Wachstum war der wesentliche Treiber für das verbesserte EBITDA in 2023. 1.4. Geschäftsverlauf Die Vermögenslage der Gesellschaft stellt sich im Vergleich der Geschäftsjahre 2023 und 2022 wie folgt dar:
Das Anlagevermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 654 verringert. Die Veränderung ergibt sich im Wesentlichen durch die planmäßigen Abschreibungen in Höhe von TEUR 849, in Höhe von TEUR 61 aus Restbuchwerten aus Abgängen in den Sachanlagen sowie Zugängen in den Sachanlagen von TEUR 1.125 und bei den immateriellen Vermögensgegenständen aus Zugängen von TEUR 43. Zudem gab es im Geschäftsjahr einen Abgang in den Anteilen an verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 911 aus der Veräußerung der Anteile an der GL Garrad Hassan Iberica, S.L.U.. Das Umlaufvermögen erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 2.777. Die Veränderung wird hauptsächlich durch einen Anstieg bei den unfertigen Leistungen in Höhe von TEUR 1.493 hervorgerufen. Bedingt durch den Bestandsaufbau und ausstehende Fakturierungen stiegen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen nur um TEUR 83. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen stiegen um TEUR 1.229. Dies resultiert im Wesentlichen aus um TEUR 1.273 gestiegenen Cash Pool Forderungen und um TEUR 863 gestiegenen Forderungen aus Verlustübernahme durch die Gesellschafterin. Gegenläufig sanken die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber verbundenen Unternehmen um TEUR 907. Die sonstigen Vermögensgegenstände und Guthaben bei Kreditinstituten sind insgesamt um TEUR 29 gesunken. Die Kapitalstruktur sieht wie folgt aus:
Das Eigenkapital stieg aufgrund einer Kapitalerhöhung durch die alleinige Gesellschafterin DNV SE um TEUR 350 auf 2.075 EUR. Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag mit der DNV SE. Die Rückstellungen für Pensionen erhöhten sich um TEUR 240 gegenüber Vorjahr auf TEUR 966. Die sonstigen Rückstellungen sind um TEUR 430 höher als im Vorjahr. Die wesentliche Veränderung resultiert aus um TEUR 517 auf TEUR 2.627 gestiegenen Personalrückstellungen für Boni, nicht verbrauchte Urlaube und Zeitguthaben. Gegenläufig sanken die Rückstellungen für ausstehende Rechnungen um TEUR 87 gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 354. Die Verbindlichkeiten haben sich um TEUR 1.323 erhöht. Dies liegt im Wesentlichen an der Zunahme der erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen um TEUR 976. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen stiegen um TEUR 403 aufgrund von höheren Konzernumlagen und bezogenen Intercompany Leistungen. Im Gegenzug verringerten sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 135. Die sonstigen Verbindlichkeiten stiegen um TEUR 78. Bezogen auf ihre Finanzlage geht die DNV Energy Systems davon aus, dass ausreichend Flexibilität besteht, die Kapitalerfordernisse zu decken. Die DNV Energy Systems verfügt über ausreichende liquide Mittel. Die Liquidität ist durch die bestehenden konzerninternen Cash-Pooling-Regelungen sowie ein aufgenommenes Intercompany-Darlehen in Höhe von TEUR 12.000 mit einer Laufzeit bis 2026 gesichert. Zum 31.12.2023 beträgt das Cash Pool Guthaben TEUR 4.884. Die Ertragslage hat sich wie folgt entwickelt:
Die Umsatzerlöse der Gesellschaft betrugen TEUR 31.101 und waren damit um TEUR 241 geringfügig niedriger als im Vorjahr. Durch neue in Arbeit befindliche Aufträge verändert sich die Bestandsveränderung um TEUR 1.804. Insgesamt stieg die Gesamtleistung um TEUR 1.563 gegenüber dem Vorjahr. Ursächlich hierfür sind die im allgemeinen branchenspezifischen Teil detaillierter erläuterten Entwicklungen im Bereich der erneuerbaren Energien. Der Materialaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 6.068 auf TEUR 5.680 gesunken, wobei die Veränderung gleichermaßen aus den bezogenen Leistungen innerhalb des Konzerns als auch von externen Dienstleistern resultiert. Der Personalaufwand ist im Jahr 2023 um TEUR 2.828 auf TEUR 19.013 gestiegen, was primär an gestiegenen Gehältern und höheren Boni im Geschäftsjahr liegt. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 12.044 sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.428 gestiegen. Grund hierfür sind vor allem die sonstigen Fremdleistungen im Konzern, die entsprechend der gesamten Performanceleistung der Energy-Sparte gestiegen sind. Erträge aus Beteiligungen sind im Geschäftsjahr um TEUR 1.339 auf TEUR 1.399 gestiegen aufgrund der Veräußerung von Anteilen an der GL Garrad Hassan Iberica, S.L.U.. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Makroökonomische Rahmenbedingungen 2.1.1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklungen Die Weltwirtschaft befindet sich in einer allmählichen Erholungsphase, in der sie die Auswirkungen der Pandemie, den Einmarsch Russlands in der Ukraine und die Herausforderungen durch die Inflation überwunden hat. Rückblickend hat sich die Weltwirtschaft als außergewöhnlich widerstandsfähig erwiesen. Der World Economic Outlook Update des IWF vom Januar 2024 prognostiziert für 2023 eine globale Wachstumsrate von 3,1 %, was eine Verlangsamung gegenüber der globalen Wachstumsrate von 3,5 % für 2022 bedeutet. Das Wachstumstempo bleibt langsam und ungleichmäßig und ist durch eine zunehmende Divergenz auf globaler Ebene gekennzeichnet. Dies ist niedriger als der historische Durchschnitt von 2000 bis 2019, der bei 3,8 % lag. Die erhöhten Leitzinsen der Zentralbanken zur Bekämpfung der Inflation, die geringere fiskalische Unterstützung aufgrund der hohen Verschuldung und das gedämpfte zugrundeliegende Produktivitätswachstum haben die Wirtschaftstätigkeit belastet. Im ersten Quartal (Q1) verzeichneten die Vereinigten Staaten ein Wachstum von 1,1 % und Europa nur einen marginalen Anstieg von 0,1 %. China hingegen setzte seinen rasanten Wachstumskurs fort und verzeichnete ein Wachstum von 8,9 % gegenüber dem vierten Quartal 2022, nachdem die Wirtschaftstätigkeit Anfang 2023 nach der COVID-19-Pandemie wieder aufgenommen wurde. Im Mai 2023 erklärte die Weltgesundheitsorganisation, dass COVID-19 nicht mehr als globaler Gesundheitsnotstand gilt. Trotz eines Anstiegs der Infektionen in bestimmten Regionen zu diesem Zeitpunkt, sind die Krankenhauseinweisungen relativ begrenzt geblieben. Die pandemiebedingten Unterbrechungen der Versorgungskette haben sich weitgehend normalisiert und wieder das Niveau von vor der Pandemie erreicht. Darüber hinaus haben sich die globalen Finanzbedingungen verbessert, da die schweizerischen und US-amerikanischen Behörden im März entschiedene Maßnahmen ergriffen haben, um die Turbulenzen im Bankensektor abzumildern. Im zweiten Quartal (Q2) wuchs das BIP um 3,4 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Dies übertraf frühere Prognosen, einschließlich derer im Weltwirtschaftsausblick (WEO) vom April 2023. Die beobachtete Widerstandsfähigkeit kann auf den robusten Konsum in den Vereinigten Staaten zurückgeführt werden, der durch angespannte Arbeitsmärkte angetrieben wird. Darüber hinaus trugen Länder mit einem bedeutenden Reise- und Tourismussektor, wie Italien, Mexiko und Spanien, zu einer robusten Wirtschaftstätigkeit bei. In 2023 wurde weiterhin damit gerechnet, dass sich das Wachstum in den Vereinigten Staaten in der zweiten Hälfte des Jahres 2023 abschwächen wird, und die Arbeitslosenquote ab dem zweiten Quartal steigen wird. Dies entspricht einer allmählicheren und weicheren wirtschaftlichen Landung als noch Anfang 2023 für die US-Wirtschaft erwartet. In Europa gibt es unterdessen auch eine Divergenz bei den Wachstumsraten der großen Volkswirtschaften innerhalb der Eurozone im Jahr 2023. Insbesondere für Deutschland wurde im Laufe 2023 ein moderater wirtschaftlicher Rückgang in der zweiten Hälfte des Jahres 2023 prognostiziert. Dieser Rückgang wird durch eine Schwäche in zinssensiblen Sektoren und eine Verlangsamung der Nachfrage von Handelspartnern beeinflusst werden. Darüber hinaus erwartet die Internationale Energieagentur einen Anstieg der Ölnachfrage um 2,2 Millionen Barrel pro Tag (mb/d) auf 102,2 mb/d im Jahr 2023. Die Unsicherheit bleibt jedoch hoch. Am Ende des Jahres 2023 lagen die Prognosen für das durch den Krieg in der Ukraine belastete globale Wachstum Berichtsjahr 2023 bei 3,1 %. Die treibenden Kräfte hinter diesem Wachstum waren die Schwellen- und Entwicklungsländer mit einer Wachstumsrate von 4,1 %, angeführt von Indien mit 6,7 %. In den Industrieländern wurde für das Berichtsjahr ein globales Wachstum von 1,6 % erwartet. Vor allem Spanien (2,4 %), Japan (1,9 %) und die Vereinigten Staaten (2,5 %) trugen erheblich zu diesem Wachstum bei. Für die Eurozone als Ganzes wurde für 2023 ein Wachstum von 0,5 % erwartet, während der Beitrag Deutschlands bei -0,3 % lag. Für die globale Gesamtinflation wird für das Jahr 2023 von einem Rückgang ausgegangen, von ihrem Höchststand von 8,7 % im Jahr 2022 (Jahresdurchschnitt) auf 6,8 % im Jahr 2023. Während die Auswirkungen der geldpolitischen Straffung erste Ergebnisse zeigen, ist ein wichtiger Faktor, der zum erwarteten Rückgang der Gesamtinflation im Jahr 2023 beiträgt, der Rückgang der internationalen Rohstoffpreise. In fast drei Vierteln der Volkswirtschaften wird die Gesamtinflation im Jahr 2023 zurückgehen. Die Inflation ist aufgrund positiver Angebotstrends schneller gesunken als erwartet. Jüngste monatliche Daten deuten darauf hin, dass sowohl die Gesamtinflation als auch die zugrunde liegende Inflation (Kerninflation) jetzt in der Nähe des Niveaus liegen, das vor der Pandemie beobachtet wurde. Nach Angaben des IWF belief sich das Wirtschaftswachstum in den USA im Berichtsjahr auf 2,5 %. Es wird erwartet, dass der Leitzins der Federal Reserve auf dem derzeitigen Niveau von etwa 5,4 % bleibt. Es wird jedoch erwartet, dass der Realzins unverändert bleibt, bis die Inflationsziele in Sichtweite sind. China steht aufgrund seiner Immobilienkrise und des schwindenden Vertrauens vor wachsenden Herausforderungen. Die anhaltende finanzielle Belastung des Sektors stellt eine potenzielle Bedrohung für das globale Wirtschaftswachstum dar. Laut IWF liegt das Wirtschaftswachstum für China im Jahr 2023 bei 5,2 %. Die Inflation in China liegt jedoch nahe bei Null und die Zentralbank hat die Geldpolitik bereits gelockert. 2.1.2. Branchenspezifische Entwicklungen Der deutsche Energiesektor hat im Jahr 2023 transformative Veränderungen erlebt und den in den Vorjahren eingeschlagenen Kurs fortgesetzt. Das unerschütterliche Engagement des Landes für erneuerbare Energien, das sowohl von der Regierungspolitik als auch von technologischen Innovationen vorangetrieben wird, hat dieses Jahr zu einem entscheidenden Punkt in der Energiewende gemacht. Deutschland verzeichnete im Jahr 2023 einen deutlichen Anstieg der Solar- und Windenergiekapazitäten und übertraf damit die Installationen der Vorjahre: Die Solarkapazität stieg um 14,1 GW, fast doppelt so viel wie im Jahr 2022. Bis Ende 2023 verfügte Deutschland über eine insgesamt installierte Solarkapazität von 81,7 GW. Um das Ziel von 215 GW bis 2030 zu erreichen, werden jährlich etwa 19 GW neue Kapazität benötigt. Dieser Anstieg ist auf mehrere Faktoren zurückzuführen, darunter Fortschritte in der Solarmodultechnologie, die deren Effizienz erheblich verbessert und die Kosten gesenkt haben. Auch der Windenergiesektor hat von technologischen Verbesserungen und größeren Turbinengrößen profitiert, die eine größere Energiegewinnung auch in Gebieten mit geringeren Windgeschwindigkeiten ermöglichen. Im Jahr 2023 wurde die Onshore-Windkapazität im Vergleich zum Vorjahr um 2,9 GW erweitert. Bis Ende 2023 verfügte Deutschland über eine installierte Onshore-Windkapazität von 60,9 GW. Um das Ziel von 115 GW bis 2030 zu erreichen, werden jährlich etwa 7,7 GW neue Kapazität benötigt. Insgesamt stieg die installierte erneuerbare Leistung im Jahr 2023 um 17 GW auf insgesamt knapp 170 GW. Dies stellt einen Anstieg von 12 % im Vergleich zum Vorjahr dar und stellt einen bedeutenden Schritt nach vorn dar, um die Energiewende in Deutschland voranzutreiben. Um den inhärenten Schwankungen von Solar- und Windenergie entgegenzuwirken, hat Deutschland seine Investitionen in Energiespeicherlösungen erhöht. Diese Investitionen zielen darauf ab, das Netz zu stabilisieren und eine konstante Energieversorgung unabhängig von den Wetterbedingungen sicherzustellen. Innovationen in der Batterietechnologie haben in diesem Bereich eine entscheidende Rolle gespielt. Der Netzausbau ist ein entscheidender Baustein, um dem steigenden Anteil erneuerbarer Energien im deutschen Energiemix gerecht zu werden. Diese Erweiterung betrifft sowohl die physische Infrastruktur wie Übertragungsleitungen und Umspannwerke als auch die technologischen Fortschritte, die die effiziente und zuverlässige Verteilung von Energie aus dezentralen erneuerbaren Quellen an Verbraucher und Industrien im ganzen Land ermöglichen. Ziel ist es, Engpässe im Energieübertragungsnetz zu beseitigen und sicherzustellen, dass die erzeugte erneuerbare Energie ohne nennenswerte Verluste Gebiete mit hoher Nachfrage erreichen kann. Diese Entwicklungen ziehen viele Erneuerungs- und Neubaumaßnahmen in den Verteil- und Übertragungsnetzen nach sich. Im Verteilnetzbericht der Bundesnetzagentur wird der geplante 10-jährige Netzausbau derzeit mit 42,3 Mrd. Euro veranschlagt, der durch insgesamt 3.337 Maßnahmen mit einem Volumen von 16,4 Mrd. Euro und aggregierten Aufwendungen im Jahr realisiert werden soll. Die "Kraftwerksstrategie" konzentriert sich auf die strategische Planung und Entwicklung von Kraftwerken zur Gewährleistung einer stabilen und flexiblen Energieversorgung. Mit der Umstellung Deutschlands auf erneuerbare Energien entwickelt sich die Rolle konventioneller Kraftwerke weiter. Diese Anlagen müssen immer häufiger Ersatz- und Ausgleichsenergie bereitstellen, um den unregelmäßigen Charakter erneuerbarer Energiequellen wie Wind- und Solarenergie auszugleichen. Die Strategie beinhaltet die Optimierung des Kraftwerksmixes, einschließlich gasbetriebener Kraftwerke aufgrund ihres geringeren CO 2 -Fußabdrucks und schnellerer Hochlaufzeiten, um die Netzstabilität und Energiesicherheit in Zeiten geringer erneuerbarer Energieerzeugung zu unterstützen. Die Zuverlässigkeit und Effizienz des deutschen Energieverteilungsnetzes hat sich dank der Fortschritte in der Smart-Grid-Technologie erheblich verbessert. Diese intelligenten Netze ermöglichen eine bessere Steuerung der Energieflüsse, eine effektivere Integration erneuerbarer Energiequellen und ermöglichen Echtzeitanpassungen von Angebot und Nachfrage. Dies verbessert nicht nur die Netzstabilität, sondern optimiert auch den Energieverbrauch, reduziert Abfall und erhöht die Gesamtsystemeffizienz. Im Jahr 2023 aktualisierte Deutschland seine Nationale Wasserstoffstrategie (NWS) und baute auf der ursprünglichen Strategie vom Juni 2020 auf. Die aktualisierte Strategie legt den Schwerpunkt auf die Beschleunigung des Markthochlaufs von Wasserstoff und seinen Derivaten in allen Sektoren. Ziel Deutschlands ist es, eine ausreichende Wasserstoffverfügbarkeit sicherzustellen, um seine führende Position bei Wasserstofftechnologien entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu behaupten. Die Nationale Wasserstoffstrategie unterstützt die Anhebung des nationalen Ausbauziels für Elektrolysekapazitäten auf mindestens 10 GW bis 2030. Der Schwerpunkt der Förderung liegt auf der Stimulierung der Wasserstoffproduktion und -importe. Mit 448,5 TWh lag die Nettostromerzeugung in Deutschland im Jahr 2023 bei ca. 9,1 % weniger als im Jahr 2022 (493,2 TWh). Der Anteil erneuerbarer Energien betrug im Jahr 2023 55,0 % (2022: 48,4 %), der Großteil davon wurde durch Onshore- und Offshore-Windparks (31,1 %) erzeugt. Mit 251,2 TWh lag die Erzeugung aus erneuerbaren Energien im Jahr 2023 somit mit einem Plus von 7,5 % deutlich über dem Vorjahresniveau. Die Stromerzeugung aus Braunkohle ging im vergangenen Jahr um 36,8 % und die Stromerzeugung aus Steinkohle um 24,8 % im Vergleich zum Vorjahr zurück. 3. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht 3.1. Prognosebericht 3.1.1. Allgemeiner Marktausblick Die jüngsten Prognosen bestätigen, dass sich die Weltwirtschaft auf einem stabilen Kurs befindet, mit konstanten Wachstumsraten und einem Rückgang der Inflation gegenüber dem Mehrjahrzehnthoch von 2022. In seinem World Economic Outlook Update Januar 2024 prognostiziert das World Economic Forum (WEF) ein globales Wirtschaftswachstum von 3,1 % für 2024. Das Wachstum in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften wird derzeit voraussichtlich stabil bei 1,5 % bleiben. Insbesondere im Euroraum (0,9 %) und im Vereinigten Königreich (0,6 %) sind die Erwartungen gedämpft. Für die Schwellen- und Entwicklungsländer wird ein Wachstum von 4,1 % erwartet. Allerdings dürfte es hier starke regionale Unterschiede geben. Die Weltbank rechnet mit einem Rückgang des globalen Wachstums auf 2,4 % im Jahr 2024, beeinflusst durch eine straffe Geldpolitik, eingeschränkte Kreditbedingungen und einen schleppenden globalen Handel und Investitionen. Was die chinesische Wirtschaft betrifft, so beziffert das WEF seine Wirtschaftsprognose für 2024 auf 4,6 % und damit 0,6 % niedriger als im Vorjahr (2023: 5,2 %). In den Vereinigten Staaten wird ein Rückgang des Wachstums erwartet, der von 2,5 % im Jahr 2023 auf 2,1 % im Jahr 2024 zurückgeht. Dieser Trend wird auf die verzögerten Auswirkungen der strafferen Geldpolitik, allmähliche fiskalische Einschränkungen und einen schwächelnden Arbeitsmarkt zurückgeführt, die zusammen zu einer Verlangsamung der Gesamtnachfrage beitragen. Das WEF erwartet, dass sich die globale Inflation auf 5,8 % im Jahr 2024 abschwächen wird. Die Faktoren für die rückläufige Inflation sind von Land zu Land unterschiedlich, umfassen aber in der Regel einen Rückgang der Kerninflation aufgrund einer anhaltend straffen Geldpolitik, eine damit verbundene Aufweichung der Arbeitsmärkte und die Auswirkungen früherer und anhaltender Senkungen der relativen Energiepreise. Das WEF erwartet einen Rückgang der Energiepreise und eine Fortsetzung der sinkenden Inflationsraten im Jahr 2024. Für die Industrieländer wird für 2024 eine durchschnittliche Inflationsrate von 2,6 % prognostiziert, während sie in den Entwicklungs- und Schwellenländern bei 8,1 % liegt. Wie im World Economic Outlook Update vom Januar 2024 dargelegt, wird durchweg mit einem deutlichen Rückgang der Ölpreise gerechnet. Das WEF rechnet mit einem Rückgang um 16,0 % im Jahr 2023, gefolgt von einem Rückgang um 2,3 % im Jahr 2024. In der Eurozone haben der rasche Ausbau der erneuerbaren Energien und die verbesserte Verfügbarkeit von Kernenergie die Gaspreise nach unten getrieben. Der Erdgasverbrauch in Europa ging um 7,0 % zurück und erreichte damit den niedrigsten Stand seit 1995. Die Title Transfer Facility Month-Ahead-Preise gingen ab 2022 um fast 70 % zurück und lagen 2023 bei durchschnittlich 13 USD/MBtu. Dies ist jedoch immer noch zweieinhalb Mal so hoch wie der Fünfjahresdurchschnitt zwischen 2016 und 2020. Das Wachstum des Welthandelsvolumens dürfte mit 3,3 % im Jahr 2024 hinter seinem historischen Durchschnitt von 4,9 % zurückbleiben. Bemerkenswert ist, dass der Wert für 2023 bei bescheidenen 0,4 % liegt. Das erwartete Anhalten der zunehmenden Handelsverzerrungen und der geoökonomischen Fragmentierung wird wahrscheinlich einen Abwärtsdruck auf das Gesamtvolumen des Welthandels ausüben. Die globale Wirtschaftslandschaft bietet einen ausgewogenen Risikoausblick. Zu den Aufwärtsrisiken gehören das Potenzial für eine schnellere wirtschaftliche Erholung in China und die Fortschritte bei der künstlichen Intelligenz (KI), die das Potenzial hat, sowohl die Produktivität als auch die Erträge zu steigern. Während eine schnellere Disinflation die finanziellen Bedingungen entspannt, bleiben mehrere Risiken bestehen. Geopolitische Schocks, anhaltende Inflation und Störungen in Schlüsselsektoren könnten die straffen monetären Bedingungen verlängern. Die politischen Entscheidungsträger stehen vor der unmittelbaren Aufgabe, den Abstieg der Inflation zum Ziel zu steuern, die Geldpolitik anzupassen und sich auf die Haushaltskonsolidierung zu konzentrieren. Gezielte Strukturreformen sind entscheidend für ein nachhaltiges Produktivitätswachstum und die Tragfähigkeit der Schulden. Eine wirksame multilaterale Koordinierung ist für die Bewältigung von Herausforderungen wie der Schuldenregulierung und der Eindämmung des Klimawandels unerlässlich. Die Bewältigung dieser Herausforderungen wird für die Förderung einer widerstandsfähigen und nachhaltigen globalen Wirtschaftsentwicklung von entscheidender Bedeutung sein. 3.1.2. Branchenspezifischer Ausblick Der deutsche Energiesektor befindet sich auf einer Transformationsreise, wobei erneuerbare Energien an der Spitze dieses Wandels stehen. Das Engagement des Landes für Nachhaltigkeit und technologische Innovation treibt das erhebliche Wachstum des Marktes für erneuerbare Energien voran und sorgt nach Einschätzung der Geschäftsführung für eine positive Zukunftsaussicht. Die Konzentration Deutschlands auf den Ausbau seiner erneuerbaren Energiekapazitäten, insbesondere der Wind- und Solarenergie, ist nach Einschätzung der Geschäftsführung ein Beweis für sein Engagement für eine nachhaltige Zukunft. Der World Energy Outlook 2023 unterstreicht die strategische Bedeutung jedes Aspekts des globalen Energiesystems, einschließlich der zentralen Rolle erneuerbarer Energien. Um das Wachstum erneuerbarer Energiequellen zu ergänzen, investiert Deutschland erheblich in Energiespeicher und Smart-Grid-Technologien. Diese Investitionen sind von entscheidender Bedeutung für die Verbesserung der Netzstabilität und der Energieeffizienz und zur Bewältigung der intermittierenden Herausforderungen im Zusammenhang mit erneuerbaren Energiequellen. Insbesondere die Entwicklung intelligenter Netze ist von entscheidender Bedeutung, um erneuerbare Energien effizient in das nationale Netz zu integrieren und eine zuverlässige und nachhaltige Energieversorgung zu gewährleisten. Die Bundesregierung entwickelt aktiv Richtlinien und Vorschriften, um die Energiewende zu unterstützen und den Einsatz erneuerbarer Energien zu fördern. Diese gesetzgeberischen Maßnahmen sollen ein günstiges Umfeld für das Wachstum des Sektors der erneuerbaren Energien schaffen und sowohl Investoren als auch Betreibern Klarheit und Stabilität bieten. Die Betonung der regulatorischen Unterstützung unterstreicht das Engagement der Regierung, ihre Energiewendeziele zu erreichen und ein nachhaltiges Energieökosystem zu fördern. Gleichzeitig setzt sich Deutschland aktiv mit dem Energietrilemma auseinander, bei dem es darum geht, drei entscheidende Herausforderungen in Einklang zu bringen: Energiesicherheit, Klimawandel und geopolitische Risiken. Die Gesellschaft geht davon aus, dass Deutschland eine entscheidende Rolle bei der Umsetzung des europäischen Grünen Deals spielen wird und gleichzeitig ein attraktives Land für die energieintensive Industrie bleibt. Die Bundesregierung arbeitet derzeit an mehreren Strategien und Rahmenwerken, um diese Ziele zu erreichen 3.1.3. Unternehmensleistung und -ergebnis Für das Jahr 2023 rechnete die Gesellschaft mit leicht höheren Umsatzerlösen und einem leicht steigenden Ergebnis vor Ergebnisabführung. Tatsächlich hat die Gesellschaft im Berichtsjahr bei stabilen Umsatzerlösen (TEUR -241) ein mäßig sinkendes Ergebnis erzielt (TEUR -864) und damit die Erwartungen aus dem Lagebericht des Vorjahres nicht erreicht. Die DNV Energy Systems Germany GmbH erwartet für das Geschäftsjahr 2024 unter Berücksichtigung der anhaltenden Auswirkungen der Ukraine-Krise eine leichte Steigerung der Umsatzerlöse und des Ergebnisses vor Ergebnisabführung. Unsere Erwartungen stützen sich auf die Einschätzung der Geschäftsführung, die im branchenspezifischen Ausblick näher beschrieben sind, gestützt durch den auf vielen Ebenen forcierten Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland und Europa. 3.2. Risikobericht Risikomanagementsystem Das Risikomanagement der Gesellschaft ist in das konzernweite Risikomanagementsystem der DNV-Gruppe integriert. Die Risikoidentifikation erfolgt durch die verantwortlichen Manager der Geschäftseinheiten. Die Einordnung der relevanten Risiken wird - unterstützt durch ein geschäftsbereichsübergreifendes Gremium (Risiko-Forum) - zentral vorgenommen. Zur Identifikation und Nachverfolgung der notwendigen Gegenmaßnahmen wurden Risiko-Verantwortliche für alle Risiken benannt. In halbjährlichen Risikoberichten wird die Geschäftsführung über die aktuelle Risikosituation unterrichtet. Sollte sich die Risikolage entscheidend ändern, werden signifikante Einzelrisiken mit Hilfe einer Ad-hoc-Berichterstattung aufgezeigt. Risikobericht Um der Gewichtung der im Risikobericht aufgeführten Risiken Sorge zu tragen, wurden die Aspekte nachstehend in absteigender Reihenfolge, beginnend mit dem größten Risiko, dargestellt. Compliance Unter Compliance-Risiken werden u.a. rechtliche Risiken, Risiken aus Verstößen gegen Compliance-Vorschriften und Risiken aus Verstößen gegen anwendbares Recht betrachtet. Die DNV Group hat eine Compliance-Organisation eingerichtet, die durch ein Compliance-Programm für Mitarbeiter diesen Risiken begegnet. Das Compliance-Programm der DNV Group wird stetig weiterentwickelt und den sich ändernden Anforderungen angepasst. Der Group Compliance-Officer berichtet an den Group CEO, das Board of Directors der DNV Group AS sowie an den Aufsichtsrat der DNV SE über den Aufbau und die Weiterentwicklung des Compliance-Programms für die ganze Gruppe sowie über Non-Compliance Fälle und Maßnahmen der DNV Energy Systems, die zur Aufklärung, Prävention und gegebenenfalls Sanktionierung ergriffen wurden. Wesentliche Compliance-Einzelrisiken sind aus heutiger Sicht nicht erkennbar. Forschung und Entwicklungsrisiken Die Ertragslage der DNV Energy Systems kann durch neue Dienstleistungen und Produkte, die sich als nicht erfolgreich erweisen, negativ beeinflusst werden. Die DNV Energy Systems begegnet diesem Risiko, indem sie ihre Strategieumsetzung im Rahmen eines standardisierten Prozesses kontinuierlich überprüft. Daneben werden finanzielle und nicht-finanzielle Steuerungsgrößen laufend überwacht. Globalisierung Der DNV Energy Systems bieten sich durch ihre internationale Aufstellung und ihr breites Leistungsangebot vielfältige wirtschaftliche Chancen, aber auch unternehmerische und branchenspezifische Risiken. Diese Risiken betreffen insbesondere externe Einflüsse, das Marktumfeld, aber auch operative Risiken, die aus Kern- und Unterstützungsprozessen resultieren können. Insbesondere die Konsolidierung der Windenergieanlagenhersteller birgt das Risiko der Geschäftsverlagerung in andere Erdteile, was dazu führen könnte, dass die DNV Energy Systems potentielle Aufträge an andere DNV Regionen verliert. Personalrisiken Durch Mitarbeiterfluktuation kann wichtiges Know-how verloren gehen. Daher binden wir unsere Fach- und Führungskräfte mit Fach- und Förderprogrammen, leistungsorientierten Vergütungssystemen und internationalen Entwicklungsperspektiven stärker an uns. Risiken aus vorsätzlichen rechtswidrigen Handlungen einzelner Mitarbeiter sind nicht auszuschließen. Dem wird mit einer restriktiven Funktionstrennung, Vier-Augen-Prinzip sowie dem konzernweit geltenden DNV Management System und dem Verhaltenskodex entgegengewirkt. Möglichem Fehlverhalten wird konsequent nachgegangen. Informationstechnische Risiken Laufend werden Vorkehrungen von hoher Priorität getroffen, die der Sicherheit der Informationssysteme dienen, um einen Systemausfall mit unter Umständen gravierenden Folgen für das gesamte Unternehmen zu vermeiden. Dieses Risiko wird durch diverse Sicherheitsmaßnahmen wie Zutrittskontrollsysteme, Notfallpläne und die unterbrechungsfreie Stromversorgung wichtiger Systeme sowie durch Datenspiegelungen minimiert. Gegen Datensicherheitsrisiken durch unberechtigte Zugriffe auf IT-Systeme werden u. a. Firewall Systeme und Virenscanner sowie sogenannte Penetration Tests eingesetzt. Darüber hinaus liegt eine ISO 27001 Zertifizierung vor, die das Thema Informationssicherheit im erweiterten Sinne adressiert. Risiken aus Investitionen Investitionsentscheidungen sind im Allgemeinen Entscheidungen unter Unsicherheit über Umweltfaktoren. Um diesem inhärenten Risiko zu begegnen, führt die DNV Energy Systems Germany GmbH detaillierte Investitionsanalysen durch, bei denen Chancen und Risiken analysiert bzw. quantifiziert werden. Diese Quantifizierung erfolgt anhand von allgemein anerkannten Investitionsrechnungsverfahren wie Kapitalwert- oder Interner Zinsfußmethode. Finanzwirtschaftliche Risiken Für den Umgang mit finanzwirtschaftlichen Risiken bestehen detaillierte Richtlinien und Vorgaben. Im Geschäftsjahr wurden die bestehenden Konzernrichtlinien im Verbund mit der neuen Konzernmuttergesellschaft DNV Group AS Norwegen weiter angepasst. Der deutsche Teilkonzern DNV SE und seine Gruppengesellschaften verhalten sich in diesem Sinn als Teil des Gesamtkonzerns. Sämtliche Finanzprozesse im Treasury der DNV SE (und ihrer Tochtergesellschaften) wurden im Rahmen einer einheitlichen Konzernsteuerung in der Holdingfunktion "Group Treasury" an den Standorten Hamburg und Høvik organisiert. Währungsrisiken bestehen insbesondere aus operativen Ein- und Auszahlungen, die in einer anderen als der funktionalen Währung der DNV Group-Konzerngesellschaften abgeschlossen wurden, oder bei bilanziellen Fremdwährungspositionen. Diesen Risiken begegnet die DNV AS über den Abschluss von Derivaten zu Sicherungszwecken. Derivative Finanzinstrumente dürfen nicht zu spekulativen Zwecken eingesetzt werden. Geeignete Sicherungsgeschäfte (Devisentermingeschäfte, Devisenoptionen und Devisenswaps) werden durch die Abteilung Group Treasury der Konzernmuttergesellschaft DNV Group AS mit externen Kontrahenten gehandelt und überwacht. Konzerngesellschaften schließen keine derivativen Transaktionen mit externen Kontrahenten ab, sondern werden, falls notwendig, durch interne Finanztransaktionen mit der DNV SE oder DNV AS versorgt. Die jederzeitige Liquidität und Finanzierung werden ebenfalls durch Group Treasury sichergestellt. Zum Teil bestehen Cash Pooling Strukturen mit Banken, die den Zugang zu Liquidität gewährleisten. Im DNV Konzern besteht ein konzernweites Finanzberichtssystems zur Abbildung der Liquiditätssituation aller Konzerngesellschaften inklusive der DNV SE Tochtergesellschaften. Kurz- oder mittelfristigen Liquiditätsengpässen der Tochtergesellschaften wird durch die Bereitstellung finanzieller Mittel aus dem konzernweiten Cashpool Rechnung getragen. Langfristige Finanzmittel werden den Konzerngesellschaften über interne Kreditvereinbarungen gewährt, die sich an dem Maßstab des Drittvergleichs orientieren. Die Finanzierungspolitik des Konzerns ist auf eine langfristige Finanzplanung abgestimmt und wird zentral gesteuert. Ziel der Liquiditätssteuerung für alle Gesellschaften des Konzerns ist es, den Finanzbedarf innerhalb des Konzerns zu koordinieren und jederzeit zu gewährleisten. Risiken aus Forderungsausfällen werden im Rahmen eines aktiven Forderungsmanagements gesteuert. Wesentliche Elemente hierbei sind sorgfältige Auswahl von Neukunden und eine Risikoeinschätzung des Kundenbestandes. Haftungsrisiken Rechtsstreitigkeiten, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung entstehen können, werden durch die frühzeitige Einbindung des Zentralbereichs "Group Legal" sowie externer lokaler Rechtsberater begegnet. Im Geschäftsbereich Renewables werden Verträge in der Regel auf der Grundlage von rechtlich geprüften Vertragsmustern von entsprechend geschultem Personal erstellt. Für eventuelle Schadensfälle und Haftungsrisiken aus den täglichen Geschäften werden Versicherungen abgeschlossen, wenn dies möglich ist. Im DNV Konzern bestehen unter anderem branchenübliche Haftpflicht- und Sachversicherungen. Diese werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst. Für mögliche finanzielle Belastungen aus rechtlichen Risiken wurden wie in den vergangenen Jahren Rückstellungen in angemessener Höhe gebildet. Rechtsstreitigkeiten Etwaige Rechtsstreitigkeiten werden unmittelbar nach Kenntnis von der zentralen Rechtsabteilung "Group Legal" bearbeitet. Sich daraus ergebende Risiken sind im Jahresabschluss durch die Bildung von Rückstellungen angemessen berücksichtigt. Derzeit bestehen bei der DNV Energy Systems keine Rechtsstreitigkeiten, die von materieller Bedeutung sind. Gesamtrisiko Die Gesamtrisikosituation der DNV Energy Systems wird im Rahmen des Risikomanagements bewertet und gesteuert. Insgesamt hat die Beurteilung der gegenwärtigen Risikosituation ergeben, dass keine den Fortbestand gefährdenden Risiken bestehen und künftige bestandsgefährdende Risiken gegenwärtig nicht erkennbar sind. Zum Zeitpunkt der Aufstellung dieses Lageberichts erschweren Unsicherheiten aufgrund der nicht absehbaren Folgen der Kriegshandlungen in der Ukraine und der Sanktionen gegen Russland alle Prognosen für die kommenden Jahre. Die Situation wird vom Management fortlaufend analysiert, um entsprechende Maßnahmen zum Schutze der Belegschaft, der Kunden und der Gesellschaft einleiten zu können. Dazu gehört auch ein konsequent betriebenes Forderungsmanagement. Ergriffene Maßnahmen werden auch in 2024 fortgeführt bzw. an die aktuellen Entwicklungen angepasst. 3.3. Chancenbericht Um der Gewichtung der aufgeführten Chancen Sorge zu tragen, wurden die Aspekte nachstehend in absteigender Reihenfolge, beginnend mit der bedeutsamsten Chance, dargestellt. Der Übergang zu erneuerbaren Energien ist nicht nur eine ökologische Notwendigkeit, sondern auch eine bedeutende wirtschaftliche und technologische Chance, insbesondere für Unternehmen wie das Energieberatungsgeschäft von DNV Energy Systems in Deutschland. Dieser Übergang wird durch den zunehmenden Bedarf an erneuerbaren Energietechnologien, Netzintegrationslösungen und Energieeffizienzmaßnahmen untermauert. Für die Gesellschaft ergeben sich dadurch Auftragschancen. DNV ist strategisch in einer Branche mit außergewöhnlichen Zukunftsaussichten positioniert. Die weltweite Unterstützung für den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien ist nach Einschätzung der Geschäftsführung offensichtlich und eröffnet weitere Geschäftsmöglichkeiten, sowohl global als auch regional. Vor allem in mehreren Ländern des Ostseeraums und des Balkans müssen unsere Dienstleistungen erst noch eingeführt werden. Das gestiegene Bewusstsein für die Risiken des Klimawandels und die verstärkte Fokussierung auf das Thema "Versorgungssicherheit" aufgrund geopolitischer Spannungen, wie z.B. dem Konflikt in der Ukraine, hat das Interesse an erneuerbaren Energien in vielen nordeuropäischen Ländern sowie auf Bundes- und Landesebene verstärkt. Als unabhängiger Berater und Dienstleister bietet dieses Szenario DNV zusätzliche Möglichkeiten zur Durchführung und Bewertung von Strategie-, Risiko- und Technologiebewertungen. Das bemerkenswerte Wachstum der installierten Leistung von erneuerbaren Energiesystemen, das insbesondere durch den Zubau von 14 GW an Solarkapazität in Deutschland und einen signifikanten Anstieg des Onshore-Windsektors im Jahr 2023 unterstrichen wird, signalisiert ein beträchtliches Wachstumspotenzial für die Dienstleistungen von DNV, insbesondere für diejenigen, die sich an Planer und Betreiber richten. Offshore-Windmärkte in Europa, sowie die Entwicklung neuer Technologien wie Gondel-LiDAR-Messungen für komplexe Anwendungen bieten weitere Expansionsmöglichkeiten. Der Kurs von DNV wird durch die aktualisierte Konzernstrategie 2025 weiter gestärkt, die den Ausbau der erneuerbaren Energien betont und darauf abzielt, dieses Geschäftsfeld weiter zu entwickeln. Kooperationen mit anderen Konzerneinheiten und Geschäftsbereichen könnten neue Geschäftsmöglichkeiten für DNV eröffnen und die mittelfristigen Aussichten des Unternehmens positiv beeinflussen. Basierend auf einer Ende 2021 verabschiedeten "Wachstumsstrategie Deutschland" wurde eine Reihe von Maßnahmen ergriffen, um die Sichtbarkeit des Unternehmens auf dem deutschen Markt deutlich zu erhöhen. Dazu gehören die Teilnahme an Parlamentarischen Abenden, die Einführung eines Energiewirtschaftsrates bestehend aus Führungskräften der Industrie und eine verstärkte Präsenz in traditionellen und sozialen Medien. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass DNV in einem dynamischen und sich weiterentwickelnden Umfeld agiert und zuversichtlich ist, gut positioniert zu sein, um die aufkeimenden Chancen im Bereich der erneuerbaren Energien zu nutzen. Die zentrale Rolle der Technologie bei der weiteren Senkung der Stromkosten stellt für DNV eine hervorragende Möglichkeit dar, einen bedeutenden und wertvollen Beitrag als unabhängiger Berater und Dienstleister zu leisten. Durch die Bereitstellung kompetenter Beratungsdienste, innovativer Energiespeicher- und Netzoptimierungslösungen, der Unterstützung von Nachhaltigkeitszielen und der Nutzung der Digitalisierung kann DNV Energy Systems eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung der Zukunft des Energiesektors spielen. Da die Nachfrage nach erneuerbaren Energietechnologien und Energieeffizienzmaßnahmen weiter wächst, ist DNV Energy Systems gut aufgestellt, um diesen Bedarf zu decken und die Energiewende voranzutreiben.
Hamburg, 7. Juni 2024 Die Geschäftsführung Dr. Thomas Werner Mathias Steck Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 wurde unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften des dritten Buchs des Handelsgesetzbuchs (§§ 242 ff. HGB) und den ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Bis zum 12. Juni 2023 firmierte die DNV Energy Systems Germany GmbH, Hamburg unter GL Garrad Hassan Deutschland GmbH, Kaiser-Wilhelm-Koog. Im Geschäftsjahr 2023 wurde die DNV Energy Systems Germany GmbH, Hamburg mit Verschmelzungsvertrag vom 28.08.2023 rückwirkend zum 1. Januar 2023 auf die DNV Energy Systems Germany GmbH, Kaiser- Wilhelm-Koog zu Buchwerten verschmolzen. Anschließend wurde mit Gesellschafterbeschluss vom 17.11.2023 die Sitzverlegung der übernehmenden Gesellschaft von Kaiser-Wilhelm-Koog (Amtsgericht Pinneberg, HRB 636 ME) nach Hamburg (Amtsgericht Hamburg, Nummer HRB 184080) umgesetzt. Berichtende Gesellschaft ist fortan die DNV Energy Systems Germany, Hamburg. In Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung wird die sog. Drei-Spalten-Form (d.h. unter Einbeziehung der Beträge der verschmolzenen DNV Energy Systems GmbH) angewandt, da sich aus der Verschmelzung eine eingeschränkte Vergleichbarkeit mit den Vorjahreszahlen ergibt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Von den Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften gemäß § 288 Abs. 2 HGB i. V. m. § 267 Abs. 2 HGB wurde Gebrauch gemacht. Angesichts der Ertragssituation im Geschäftsjahr 2023 wird die Gesellschaft derzeit von ihren Gesellschaftern zur Sicherung ihrer Zahlungsfähigkeit finanziell unterstützt. Die Liquiditätsausstattung erfolgt aktuell im Rahmen des konzernweiten Cash Managements. Ein bestehendes Intercompany-Darlehen in Höhe von TEUR 7.000 erhöhte sich im Zuge der Verschmelzung auf TEUR 12.000 und hat eine feste Laufzeit bis 2026. Dadurch ist auch weiterhin eine ausreichende Liquiditätsausstattung in Hinblick auf die Prämisse der Unternehmensfortführung gegeben. Ferner ist die Muttergesellschaft DNV SE im Rahmen des bestehenden Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrags zum Ausgleich eines entstehenden Jahresfehlbetrags verpflichtet. Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Um die Klarheit und Übersichtlichkeit zu verbessern, wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten in diesem Anhang gemacht. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Im Einzelnen erfolgen Bilanzierung und Bewertung nach folgenden Grundsätzen: Die entgeltlich erworbenen immaterielle Vermögensgegenstände und die Vermögensgegenstände des Sachanlagenvermögens werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend ihrer Nutzungsdauer, angesetzt. Sie werden linear abgeschrieben. Außerplanmäßige Wertminderungen und Wertaufholungen werden, wenn erforderlich, berücksichtigt. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Die Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen sind zu Anschaffungskosten bewertet bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert des Bilanzstichtages angesetzt. Die unfertigen Leistungen werden mit den Herstellungskosten bis zum Auftragswert als Obergrenze bewertet. Verluste aus nicht kostendeckenden Aufträgen werden direkt in der Gewinn- und Verlustrechnung als Aufwand erfasst. Das bestehende Wahlrecht hinsichtlich der Aktivierung von Verwaltungskosten wird ausgeübt, um den steuerlichen Vorschriften zu folgen. Vertriebs- und Forschungskosten sind nicht Teil der aktivierten Herstellungskosten. Die Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen werden zum Mittelkurs am Tag der Entstehung angesetzt und am Bilanzstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit diese Aufwendungen für einen bestimmten Zeitraum danach darstellen. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden im Jahresabschluss 2023 unter Zugrundelegung des von der Deutschen Bundesbank ermittelten und bekanntgegebenen durchschnittlichen Marktzinssatzes für eine Restlaufzeit von 10 Jahren von 1,82 % (i. Vj. 1,78 %) und der Anwendung der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Die Pensionsrückstellungen wurden gem. der Projected Unit Credit Method (PUC-Methode) bewertet. Folgende Parameter kommen zum Einsatz: Als Gehaltssteigerung wurde 2,7 % p. a. (i. Vj. 2,7 % p. a.), als Rentensteigerung 2,2 % p. a. (i. Vj. 2,2 % p. a.) angesetzt. Die angenommene Fluktuationsrate beträgt 4,0 % p. a. (i. Vj. 4,0 % p.a.). Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i. S. d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) werden mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen verrechnet. Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 9 (Vorjahr: TEUR 25), der gemäß § 253 Abs. 6 HGB einer Ausschüttungssperre unterliegt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind in Höhe des nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages (das heißt einschließlich künftiger Preis- und Kostensteigerungen) gebildet worden. Es handelt sich mit Ausnahme der Jubiläumsrückstellungen um kurzfristige Rückstellungen, sie werden deshalb nicht abgezinst. Die Abzinsung der Jubiläumsrückstellung findet sich im Zinsaufwand. Die Jubiläumsrückstellungen werden im Jahresabschluss 2023 unter Zugrundelegung des von der Deutschen Bundesbank ermittelten und bekannt gegebenen durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen sieben Jahre für eine Restlaufzeit von 15 Jahren von 1,75% (Vorjahr: 1,44 %) und der Anwendung der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Die Jubiläumsrückstellungen wurden gemäß der Projected-Unit-Credit-Method (PUC-Methode) bewertet. Als Gehaltssteigerung wurden 0,0 % p. a. (Vorjahr: 0,0 % p. a.) angesetzt. Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten wurden zum Mittelkurs am Tag der Entstehung angesetzt und am Bilanzstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Mindeststeuergesetz Im Jahr 2021 veröffentlichte die OECD detaillierte Regeln zur Umsetzung der Reform des internationalen Steuersystems, die sicherstellen soll, dass multinationale Unternehmen einem Mindeststeuersatz von 15% unterliegen. Das Mindeststeuergesetz ist am 28.12.2023 in Kraft getreten. Die Mindeststeuern werden erstmalig für das Geschäftsjahr 2024 erhoben. Die DNV Energy Systems Germany GmbH als deutsches Konzernunternehmen der DNV SE, wird eigenständig keine Mindeststeuern zahlen, da das Unternehmen Teil einer Mindeststeuergruppe in Deutschland ist. Für diese Mindeststeuergruppe werden mögliche Zusatzsteuern von der DNV SE als oberste Muttergesellschaft bzw. Gruppenträgerin im Sinne des Mindeststeuergesetzes geschuldet werden. Deutsche Konzernunternehmen, die keine oberste Muttergesellschaft oder im Teileigentum stehende Muttergesellschaft darstellen, können nach Inkrafttreten des deutschen Mindeststeuergesetzes von einer Mindeststeuer nur durch die Umlage einer etwaigen nationalen Ergänzungssteuer durch die DNV SE betroffen sein. Da die Mindeststeuern erstmalig für das Geschäftsjahr 2024 erhoben werden, unterliegt die DNV Energy Systems Germany GmbH keiner Steuerbe- oder -entlastung im Geschäftsjahr 2023. III. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens wird unter Angabe der Abschreibungen im Anlagenspiegel in der Anlage dieses Anhangs dargestellt. 2. Anteilsbesitz Im Geschäftsjahr 2023 wurden 22,24 % der Anteile an der GL Garrad Hassan Iberica, S.L. mit Sitz in Zaragoza (Spanien) an die DNV Maritme and Energy, S.L.U. Spain mit Sitz in Madrid (Spanien) veräußert. Zum Stichtag 31.12.2023 weist die DNV Energy Systems Germany GmbH keinen Anteilsbesitz aus. 3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 9.660 (Vorjahr: TEUR 3.074) beinhalten Forderungen gegenüber der Gesellschafterin aus dem Cashpool in Höhe von TEUR 4.884 (Vorjahr: TEUR 759) sowie aus der Verlustübernahme im Rahmen des Ergebnisabführungsvertrags in Höhe von TEUR 3.770 (Vorjahr: TEUR 1.150). Der Rest resultiert wie im Vorjahr aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, davon gegenüber der Gesellschafterin TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 1). Die Forderungen gegen die Gesellschafterin belaufen sich mithin in Summe auf TEUR 4.885 (Vorjahr: TEUR 760). 4. Eigenkapital Die DNV SE, Hamburg, ist alleinige Gesellschafterin. Mit Gesellschafterbeschluss vom 17.05.2023 wurde das Stammkapital von EUR 150.000 um EUR 350.000 erhöht. Das Gezeichnete Kapital beträgt zum Berichtsdatum EUR 500.000 und ist voll eingezahlt. Es besteht ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit der DNV SE mit Sitz in Hamburg, Amtsgericht Hamburg, HRB 115442, dem die Gesellschafterversammlung durch Beschluss vom 20. Dezember 2010 zugestimmt hat. Der mit DNV SE bestehende Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag vom 20. Dezember 2010 ist durch Vereinbarung vom 8. Dezember 2014 geändert worden. Die Gesellschafterversammlung hat durch Beschluss vom 2. Dezember 2014 zugestimmt. 5. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Die personalbezogenen Rückstellungen des Berichtsjahres setzen sich vorrangig aus Rückstellungen für Boni in Höhe von TEUR 1.591 (Vorjahr: TEUR 557) und Rückstellungen für nicht verbrauchte Urlaube und Zeitguthaben in Höhe von TEUR 841 (Vorjahr: TEUR 353) zusammen. Die übrigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 110 (Vorjahr: TEUR 120). 6. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus einem langfristigen Intercompany-Darlehen in Höhe von TEUR 12.000 (Vorjahr: TEUR 7.000), welches zum Bilanzstichtag eine Laufzeit bis 2026 hat. Bei den übrigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich wie im Vorjahr um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Darin sind Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin DNV SE in Höhe von TEUR 617 (Vorjahr: TEUR 79) enthalten. 7. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestanden aus der Bilanz nicht ersichtliche Zahlungsverpflichtungen aus langfristigen Miet-, Leasing- und Wartungsverträgen für bewegliche, unbewegliche und immaterielle Anlagegegenstände von TEUR 1.156 (Vorjahr: TEUR 190). IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 151 (Vorjahr: TEUR 0). 2. Materialaufwand Der Materialaufwand in Höhe von TEUR 5.680 (Vorjahr: TEUR 2.168) beinhaltet Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und bezogene Waren in Höhe von TEUR 160 (Vorjahr: TEUR 759) und Aufwendungen für bezogene Leistungen in Höhe von TEUR 5.520 (Vorjahr: TEUR 1.409). 3. Personalaufwand In den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung in Höhe von TEUR 3.031 (Vorjahr: TEUR 1.067) sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 450 (Vorjahr: TEUR 144) enthalten. 4. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 188 (Vorjahr: TEUR 28) enthalten. 5. Erträge aus Beteiligungen In den Erträgen aus Beteiligungen wird ein Ertrag in Höhe von 1.399 TEUR (Vorjahr: TEUR 0) ausgewiesen, der aus der Veräußerung der Anteile an der GL Garrad Hassan Iberica, S.L.U. resultiert und bei dem es sich um einen Ertrag von außergewöhnlicher Größenordnung und Bedeutung handelt. V. Sonstige Angaben 1. Ergänzende Angaben zur Geschäftsführung Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 2. Anzahl der Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 197 Mitarbeiter (Vorjahr: 86) davon im Durchschnitt 144 Männer und 53 Frauen (Vorjahr: 63 Männer und 23 Frauen). 3. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag Die Gesellschaft beabsichtigt, Rahmen einer Abspaltung den Teilbetrieb Energy aus der Germanischer Lloyd Industrial Services GmbH, Hamburg mit Wirkung zum 1. Januar 2024 zu übernehmen, Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag haben sich nicht ergeben.
Hamburg, den 7. Juni 2024 DNV Energy Systems Germany GmbH Die Geschäftsführung Dr. Thomas Werner Mathias Steck Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die DNV Energy Systems Germany GmbH, Hamburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der DNV Energy Systems Germany GmbH, Hamburg (bis 12. Juni 2023: GL Garrad Hassan Deutschland GmbH, Kaiser-Wilhelm-Koog), - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DNV Energy Systems Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 28. Juni 2024 KPMG
AG
Brennecke, Wirtschaftsprüfer Rienecker, Wirtschaftsprüferin Feststellung des Jahresabschlusses zum 31.12.2023 / ErgebnisverwendungsbeschlussDer Jahresabschluss zum 31.12.2023 wird festgestellt und genehmigt. Aufgrund des mit der DNV SE, Hamburg, bestehenden Ergebnisabführungsvertrags wird das Ergebnis wie folgt verwendet:
Hamburg, 19. Juli 2024 DNV SE, Hamburg |
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