EnBW Omega 157. Verwaltungsgesellschaft mbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Caroline, geb. Heidorn Dr. March seit 1.4.2026 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
DZ-4 Errichtungsgesellschaft mbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023DZ-4 Errichtungsgesellschaft mbH, Hamburg1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen 1.1. Gegenstand des Unternehmens Die DZ-4 Errichtungsgesellschaft mbH ist ein deutsches Unternehmen, das sich als Solarpionier bereits seit 2017 auf den Bau von Photovoltaik-Anlagen (PV-Anlagen) spezialisiert. Seit dem 21. Dezember 2022 ist die EnBW Energie Baden-Württemberg AG mittelbar und unmittelbar 100%ige Anteilseignerin der DZ-4 GmbH und ihrer 100%igen Tochter, der DZ-4 Errichtungsgesellschaft mbH. Die folgenden Darstellungen betreffen neben der DZ-4 Errichtungsgesellschaft mbH auch die Alleingesellschafterin DZ-4 GmbH (im Folgenden zusammengenommen als "DZ-4" bezeichnet), da die DZ-4 Errichtungsgesellschaft mbH ausschließlich im Auftrag der DZ-4 GmbH die Errichtung der durch die DZ-4 GmbH akquirierten und anschließend zu veräußernden PV-Anlagen durchführt. Das Geschäftsmodell der DZ-4 basiert auf der Vermietung von schlüsselfertigen PV-Anlagen (mit Kaufoption oder -verpflichtung am Laufzeitende) an Eigenheimkunden. Gegenstand des Unternehmens ist die Planung, Ausführung, Errichtung, Wartung, Verpachtung oder Verkauf von Photovoltaikanlagen zur Stromerzeugung mit und ohne Batteriespeichern auf Grundstücken und Immobilien von Stromendkunden sowie das Erbringen von Dienstleistungen, die im Zusammenhang mit diesen Tätigkeiten oder die im Zusammenhang mit der Betreuung oder dem Management der Kunden stehen. Die Gesellschaft ist berechtigt, die vorstehenden Tätigkeiten im eigenen Namen sowie auch ganz oder teilweise für Dritte zu erbringen. Darüber hinaus ist die Gesellschaft insbesondere berechtigt, zum Zweck der Finanzierung des Anlagevermögens, Fremdkapital und Mezzaninekapital aufzunehmen. Die Mietverträge werden dabei in sogenannten Betriebsgesellschaften gebündelt, in die institutionelle Investoren zur Finanzierung der Systeme investieren können. Die Betriebsgesellschaft beauftragt hierzu, die die DZ-4 Errichtungsgesellschaft mbH im Generalübernehmervertrag (GÜV) mit der vertrieblichen Akquise, der Errichtung und mit dem Betrieb der Anlage und vermietet bzw. ggf. veräußert die Anlagen an Dritte. Im Detail umfasst das Geschäftsmodell folgende Leistungen: Beratung und Planung: DZ-4 bietet eine umfassende Beratung an, um die individuellen Anforderungen und Bedürfnisse der Kunden zu verstehen. Basierend auf diesen Informationen wird eine maßgeschneiderte PV-Anlage geplant, die den spezifischen Anforderungen des Kunden und den Gegebenheiten des Standorts entspricht. Angebot, Vermietung und Verkauf: Nach der Planungsphase erstellt DZ-4 ein detailliertes Angebot für die PV-Anlage, einschließlich der Kosten und der erwarteten Leistung. Wenn der Kunde das Angebot annimmt, erfolgt die Vermietung / der Verkauf der PV-Anlage. Installation: Die DZ-4 Errichtungsgesellschaft mbH übernimmt mit ihren Errichtungspartnern die Installation der PV-Anlage auf dem Dach des Kunden. Dies umfasst die Montage der Solarmodule, die Installation der Wechselrichter und die Verbindung zum Stromnetz. Inbetriebnahme und Wartung: Nach der Installation erfolgt die Inbetriebnahme der PV-Anlage. DZ-4 unterstützt den Kunden auch bei der Beantragung von Fördermitteln und der Anmeldung beim Netzbetreiber. Darüber hinaus bietet das Unternehmen auch Wartungs- und Servicedienstleistungen an, um sicherzustellen, dass die PV-Anlage optimal funktioniert und die maximale Energieerzeugung erreicht wird. Finanzierungsoptionen: DZ-4 bietet verschiedene Finanzierungsoptionen für Kunden an, Kernprodukt ist die Vermietung. Möglich ist zudem der Verkauf der PV-Anlage. Kunden können auch staatliche Förderungen nutzen, um die Kosten für die PV-Anlage zu reduzieren. Geschäftsmodell für Investoren: DZ-4 verfolgt bei der Finanzierung der Mietanlagen einen "Asset Light" Ansatz. Die Mietanlagen werden in einem Special Purpose Vehicle (separate Betriebsgesellschaften) als Asset-Portfolios gebündelt und an institutionelle Investoren verkauft. Die Investoren stellen das Eigenkapital. Das nötige Fremdkapital wird durch Banken gestellt. DZ-4 wird durch den Investor als Eigentümer des SPV für die Kundenentwicklung, Anlagen-Errichtung und den Kundenservice beauftragt. Diese Portfolios generieren langfristige, stabile Cashflows und bieten dem Investor ein diversifiziertes Portfolio mit einem attraktiven Risiko-/Ertragsprofil. Nach dem Verkauf erbringt DZ-4 für die gesamte Vertragslaufzeit technische und kaufmännische Dienstleistungen. Die Finanzierung des Portfolios wird mithilfe der Projektfinanzierung einer Bank in Tranchen umgesetzt. 1.2. Allgemeine wirtschaftliche Entwicklung / Branchenentwicklung Der Markt für private Solaranlagen in Deutschland verzeichnete im Jahr 2023 weiterhin eine positive Entwicklung, jedoch waren die Errichter von PV-Anlagen mit erheblichen wirtschaftlichen Herausforderungen konfrontiert. Insbesondere hohe Zinsen und niedrige Endverbraucherpreise haben die Rentabilität stark beeinträchtigt. Sowohl das Mietmodell als auch das Kaufmodell für Solaranlagen stehen vor finanziellen Hindernissen. Der hohe Kapitalbedarf stellt eine zusätzliche Belastung dar und wird voraussichtlich nur wenige Unternehmen überleben lassen. Marktentwicklung im Jahr 2023 1. Wachstum und Installationen
2. Markttreiber
Technologische Trends und Innovationen 1. Verbesserte Effizienz
2. Speicherlösungen
3. Smart-Technologien
Wirtschaftliche Herausforderungen für Errichter von PV-Anlagen
5 . Margen beim Kaufmodell
Kapitalbedarf und Überlebensfähigkeit der Unternehmen Die hohe Kapitalintensität des PV-Marktes, kombiniert mit den wirtschaftlichen Herausforderungen, stellt eine erhebliche Belastung für viele Unternehmen dar. Errichter von PV-Anlagen müssen erhebliche Investitionen in Materialien, Arbeitskräfte und Technologien tätigen, bevor sie eine Rendite sehen. Hohe Zinsen erhöhen die Finanzierungskosten weiter und verschärfen die finanzielle Belastung. Dies führt dazu, dass nur wenige Unternehmen in der Lage sein werden, langfristig zu überleben. Viele kleinere und weniger finanzstarke Unternehmen könnten aus dem Markt gedrängt werden, was zu einer Konsolidierung der Branche führt. 1.3. Geschäftsverlauf / Entwicklung der Gesellschaft im Berichtsjahr Im Jahr 2023 kam es in Deutschland zu signifikanten politischen und regulatorischen Entwicklungen im Solarmarkt und demzufolge zu internen Produkt- und Prozessanpassungen, die Auswirkungen auf das Geschäft der DZ-4 hatten. Die Senkung der Mehrwertsteuer für PV-Kaufanlagen zum 1. Januar 2023 führte dazu, dass unser Pachtmodell auf ein Mietkauf Modell umgestellt werden musste, bevor die Kunden der DZ-4 auch im Mietkauf von der Mehrwertsteuerreduktion profitieren konnten. Das sog. Osterpaket, welches 2023 von der Bundesregierung verabschiedet wurde, beinhaltet zwar eine Reihe von Maßnahmen zur Förderung erneuerbarer Energien, jedoch deren verzögerte Umsetzung und diverse Anpassungen im Laufe des Jahres haben zu einer großen Zurückhaltung und Unsicherheit bei privaten Haushalten geführt. Zusätzlich hat die gesamtwirtschaftliche und geopolitische Lage zu einem Nachfragerückgang geführt. Dadurch kam es zu einem Rückgang der Verkaufskapazitäten, auf ca. 900 PV-Systeme. Ein wesentlicher Grund war die Verschiebung vom Mietkauf zu Kaufanlagen, die zu Jahresmitte bis zu 8-fach höher im Markt nachgefragt waren. Der Auftragseingang bei DZ-4 im 2. Halbjahr ist dadurch signifikant zurückgegangen. Weiterhin gab es im ersten Halbjahr noch Engpässe bei den Kapazitäten der Errichtungspartner, was sich jedoch im 2. Halbjahr derart drehte, dass viele unserer Errichtungspartner massive Auslastungsprobleme und Liquiditätsengpässe zu verzeichnen hatten. Letztendlich wurden im Jahr 2023 ca. 1.700 PV-Anlagen errichtet, die vorwiegend aus dem Backlog des Jahres 2022 stammten. Am Jahresende befanden sich noch um die ca. 900 PV-Anlagen im Bau. Organisatorisch ist das Jahr 2023 geprägt von der Anpassung der Struktur und Digitalisierung der Prozesse. Zu Jahresende sind ungefähr 150 Mitarbeiter bei der DZ-4 beschäftigt. 2. Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage 2.1. Ertragslage
Die Leistungen der Gesellschaft bestehen im Wesentlichen aus der Errichtung von PV-Anlagen. Der Rückgang der Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2023 ist im Wesentlichen auf die Änderungen der Bilanzierungsgrundsätze, d.h. auf die Abschaffung der Teilgewinnrealisierung unter Nutzung der Percentage-of-Completion Methode (PoC) zurückzuführen. Die Bestandsveränderung beinhaltet insbesondere vollständig errichtete aber noch nicht abgerechnete PV-Anlagen. Die Materialaufwendungen umfassen hauptsächlich Vergütungen an externe Errichtungspartner aber auch Aufwendungen für Handelswaren. Die Materialaufwandsquote ist im Geschäftsjahr um 36,33% auf 136,15% angestiegen. Grund hierfür sind einerseits die Abschaffung der Teilgewinnrealisierung unter Nutzung der Percentage-of-Completion Methode (PoC) andererseits vorgenommene Abwertungen auf Handelswaren bzw. Mehrkosten aufgrund von Errichter-Wechseln. Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendung resultiert im Wesentlichen aus der Bildung von Einzelwertberichtigungen auf Forderungen in Höhe von TEUR 3.587. Ansonsten beinhalten die sonstigen betrieblichen Aufwendungen hauptsächlich Aufwendungen für Kulanzzahlungen, Reparaturen und Rechts- und Beratungskosten. Die Aufwandsquote ist von 0,90% auf 19,24% gestiegen. 2.2. Vermögenslage
Die fertigen Erzeugnisse und Waren beinhalten vollständig errichtete aber noch nicht abgerechnete PV-Anlagen und Handelswaren. Die vollständig errichteten PV-Anlangen wurden im Vorjahr über die POC-Methode berücksichtigt. Das Geschäft mit Handelswaren wurde im Geschäftsjahr neu etabliert. Die geleisteten Anzahlungen betreffen im Wesentlichen Anzahlungen an Errichtungspartner. Der Anstieg der geleisteten Anzahlungen ist im Wesentlichen auf die Änderungen der Bilanzierungsgrundsätze, d.h. auf die Abschaffung der Teilgewinnrealisierung unter Nutzung der Percentage-of-Completion Methode (PoC) zurückzuführen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände setzen sich im Wesentlichen aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie sonstigen Vermögensgegenständen zusammen. Der Anstieg der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände (ohne Flüssige Mittel) von TEUR 5.654 (2022) auf TEUR 6.995 zum 31. Dezember 2023 ist im Wesentlichen auf einen stichtagsbedingten Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen. Die liquiden Mittel haben sich von TEUR 8.056 im Geschäftsjahr 2022 auf TEUR 7.057 im Geschäftsjahr 2023 verringert.
Die erhaltenen Anzahlungen bestehen im Wesentlichen gegenüber den Betriebsgesellschaften. Der Rückgang der erhaltenen Anzahlungen ist einerseits auf ein gesunkenes Geschäftsvolumen andererseits auf geänderte Anzahlungsmodalitäten mit der aktuellen Betriebsgesellschaft zurückzuführen. Die übrigen Verbindlichkeiten sind von TEUR 9.537 im Geschäftsjahr 2022 auf TEUR 35.627 im Geschäftsjahr 2023 gestiegen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber Errichtungspartnern und aus dem Einkauf von Handelswaren. Der Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ist stichtagsbeding und auf den Einkauf von Handelswaren zurückzuführen. Im März 2023 hat die DZ-4 Errichtungsgesellschaft mbH eine Working-Capital Linie in Höhe von EUR 40 Mio. von der Gesellschafterin EnBW Energie Baden-Württemberg AG zur Absicherung der Bauaktivitäten erhalten. ERU 33 Mio. wurden zum 31.12.2023 abgerufen, was sich in einem Anstieg der Verbindlichkeiten ggü. verbundenen Unternehmen widerspiegelt. 2.3. Finanzlage Hauptziel des Finanzmanagements ist die Sicherstellung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft bei möglichst reduzierten relativen Kosten im Rahmen einer kontinuierlichen Steigerung der Effizienz.
Die Verschlechterung des Cash-flows aus laufender Geschäftstätigkeit spiegelt im Wesentlichen das verringerte operative Ergebnis des Geschäftsjahres 2023 und Investitionen in das Vorratsvermögen wider. Zur Finanzierung des Ausbaus des Portfolios in einer neuen Betriebsgesellschaft hat die DZ-4 Errichtungsgesellschaft mbH von der Gesellschafterin EnBW Energie Baden-Württemberg AG eine Working-Capital Linie erhalten. Hieraus wurde 33 Mio. EUR abgerufen. Bestehenden Darlehen wurde zurückgezahlt. Dies bewirkt einen Anstieg der Cash-flow aus Finanzierungstätigkeit auf EUR 27 Mio.. 3. Chancen und Risiken Im Rahmen der Errichtung von PV -Anlagen wurden Speicher der Firma Senec GmbH verbaut. In der Zwischenzeit stellte sich heraus, dass diese Speicher mangelhaft sind und ausgetauscht werden müssen. Der Austausch obliegt grundsätzlich dem Hersteller. Sollte der Hersteller nicht in der Lage sein den Austausch vorzunehmen, wäre ein Rückgriff auf den Hersteller nicht möglich und DZ-4 würde die Belastung tragen müssen. Eine Finanzierung wäre aus eigenen Mitteln nicht möglich. Es besteht eine Patronatserklärung der Konzernmutter in ausreichender Höhe. DZ-4 verkauft Portfolios von PV-Anlagen vor deren vollständiger Fertigstellung an Finanzinvestoren. Daher trägt DZ-4 das Vertriebs- und Errichtungsrisiko, da ein solches Asset-Portfolio in einem zeitlich vorgegebenen Rahmen fertiggestellt werden muss. Im Anschluss an den vereinbarten Fertigstellungstermin für ein Portfolio hätte der Portfolioeigentümer ein Rückgaberecht für weitere PV-Anlagen. DZ-4 ist einem Reputationsrisiko auf Vergleichsplattformen im Internet ausgesetzt. Die Mehrzahl von Interessenten an Produkten von DZ-4 vergleicht Anbieter vorab auf entsprechenden Online-Portalen. Schlechte Bewertungen von bestehenden Kunden wirken sich negativ auf künftige Vertriebszahlen aus. Insbesondere im Verlauf der Anlagenerrichtung kommt es häufiger zu Ablaufstörungen, die sich negativ auf die Kundenzufriedenheit auswirken können. Dieses Risiko wird daher als hoch eingestuft. DZ-4 trifft daher Maßnahmen, um wirksam einzugreifen bzw. Kulanzregelungen anzuwenden, wenn es zu Unzufriedenheit aus der Errichtungsphase kommt. Planbare Lieferzeiten und ein stabil laufender Beschaffungsprozess sind maßgeblich für eine kontinuierliche Errichtung und damit das Wachstum des Unternehmens. Bedingt durch die Entfernung zu China, wo ein großer Teil der Komponenten oder Bauteile für PV-Systeme gebaut werden, können Lieferzeiten und Lieferfähigkeiten externen Einflüssen unterliegen, die sich dann auch auf die DZ-4 Errichtungsgesellschaft mbH in der Bauphase und der Inbetriebnahme von PV-Anlagen auswirken können. 2022 haben sich erhebliche Einschränkungen in der Lieferfähigkeit zahlreicher Anbieter von Wechselrichtern und Speichern gezeigt, die sich dann im ersten HJ 2023 wieder reduziert haben. Das Risiko einer erneuten Lieferverzögerung wird als entfernt vorstellbar bewertet. Im Falle einer erneuten größeren Lieferverzögerung greifen die aus der Suezkanal-Blockade und Covid-19 ausgearbeiteten Maßnahmen. Hierzu gehört die Ausarbeitung von Ausweichrouten, der Aufbau eines Sicherheitsbestandes, ein breites Beschaffungsnetzwerk und eine enge Zusammenarbeit mit dem Produzenten und Logistikunternehmen. Die DZ-4 Errichtungsgesellschaft mbH ist auf regional ausreichende Kapazitäten und qualifizierte Errichtungspartner angewiesen, die die Projekte für DZ-4 planen und umsetzen. Durch die verbindliche Vergabe von Regionen und Kontingenten steuert DZ-4 diese aktiv und besetzt Regionen sofern möglich doppelt zur Absicherung, dennoch kann es durch einen Ausfall oder Insolvenz eines Partners erhebliche Verzerrungen geben. Dieses Risiko ist als mittelhoch einzustufen. Bisher konnte DZ-4 allerdings durch den Nachlauf bei Beendigung der Zusammenarbeit bzw. Übertragung von Aufträgen auf andere Partner hierzu stets wirksame Lösungen finden. Hierbei besteht weiterhin das Risiko, einzelne Kunden per Sonderkündigung zu verlieren, falls es zu einer erhöhten Umsetzungsdauer aufgrund des Ausfalls eines Partners kommt. Chancen ergeben sich vor allem aus den gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen, die unter 1.2 dargestellt sind. Generell sind die Risiken überschaubar und es überwiegen die Chancen, welche sich vorwiegend aus dem weiterhin hohen Bedarf an Solarenergie und insbesondere Aufdachanlagen ableiten lassen. Zusammenfassende Darstellung der Chancen und Risikolage Das Geschäftsmodell der DZ-4 ist zwar am Markt etabliert und genießt auch gesellschaftlich ein hohes Ansehen, jedoch besteht aufgrund der Markt- und Zinslage, wie auch dem hohen Wettbewerb sowie den unternehmensinternen Prozessen und Systemen Transformationsbedarf. Aufgrund der Zugehörigkeit zum EnBW-Konzern wird die Gesamtrisikolage der DZ-4 als überschaubar und gering eingeschätzt. Die Finanzierung der Gesellschaft ist durch Darlehen der Gesellschafterin sichergestellt, da die operativen Cash-flows unverändert nicht zur Finanzierung der Gesellschaft ausreichen. 4. Prognosebericht Durch die Marktbedingungen und die aktuelle Geschäftsentwicklung der DZ-4 kommt es zu einer veränderten strategischen Ausrichtung, welche auch stark durch die Strategie des Mutterkonzerns EnBW geprägt wird. Insgesamt kommt es zu einer stärkeren Zusammenarbeit mit anderen Gesellschaften des Konzerns. Durch diese stärkere Integration kommt es zur Schaffung von Synergien, Vereinheitlichung von Prozessen und Zusammenführung von Funktionen innerhalb des Konzerns. In Zukunft wird sich entsprechend die DZ-4 auf ihr Bestands- und Servicegeschäft fokussieren. Weiterhin werden die ca. 9.000 an die Investoren, also die sog. Betriebsgesellschaften verkauften, PV-Anlagen kaufmännisch und technisch durch DZ-4 betreut. Alle bisher verkauften Anlagen, welche sich zu Jahresende noch im Bau befunden haben, werden im Laufe des Jahres 2024 fertiggestellt und ordnungsgemäß an die Investoren zur Refinanzierung übertragen. Das hat sowohl einen starken Rückgang des Umsatzes, aber auch eine starke Reduktion der Kosten zur Folge. DZ-4 hat durch eine Betriebsmittellinie der Gesellschafterin für die Bauphase von PV-Anlagen im Geschäftsjahr 2023 keinen weiteren Finanzierungsbedarf zur Fertigstellung der im Bau befindenden PV-Anlagen. Das in Errichtung befindliche Portfolio ist für die Projektphase komplett finanziert. Weitere Portfolios wird es nicht geben. DZ-4 strebt im Jahr 2024 die Anpassung der Strukturen und Integration in den EnBW-Konzern an. Durch die Restrukturierung wird es aber größere Einmalaufwendungen und ein negatives Ergebnis im Jahr 2024 geben. Die Finanzierung der Restrukturierung wird durch das bestehende Working Capital-Darlehen der EnBW sichergestellt.
Hamburg, den 11. Juli 2024 Torben Timmermann BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang zum 31. Dezember 2023DZ-4 Errichtungsgesellschaft mbH, HamburgAnhangAngaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zur Vermittlung eines besseren Einblicks in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die nachfolgenden, zusätzlichen Angaben sind bei der Beurteilung der wirtschaftlichen Lage zu beachten: Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der DZ-4 Errichtungsgesellschaft mbH wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB und unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie der Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft erfüllt die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gem. § 267 HGB. Von den Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften gem. § 327 HGB wurde Gebrauch gemacht. Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt. Die Gesellschaft wird dabei auch zukünftig auf die finanzielle Unterstützung von externen Quellen angewiesen sein. Zum Stichtag besteht eine Patronatserklärung der DZ-4 GmbH. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Änderungen ergeben sich bei der Bilanzierung der projektierten PV-Aufdachanlagen. In den Vorjahren wurde die Teilgewinnrealisierung unter Nutzung der Percentage-of-Completion Methode (PoC) angewandt, da sich die Fertigstellung der erstellten Anlagen über mehrere Geschäftsjahre erstreckt. Bedingt ist die Änderung durch die Vermittlung eines besseren Bildes der Vermögens-, Finanz und Ertragslage sowie die Umsetzung von konzerneinheitlichen Richtlinien. Die Vorräte für fertige Erzeugnisse und Waren wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt oder zum niedrigeren beizulegenden Wert. Sofern Abwertungen nötig waren, sind diese für Gängigkeit oder technische Veralterung in kaufmännischer vernünftiger Höhe vorgenommen worden und von den Werten im Vorratsvermögen abgesetzt worden. Die Gesellschaft hat im Jahr 2023 erstmals fertige Erzeugnisse auf eigene Rechnung eingekauft und eingelagert. Die Lagerhaltung erfolgt bei einem Logistikunternehmen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Das Eigenkapital wurde zum Nennwert bilanziert. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten zum Erfüllungsbetrag gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Zusammensetzung der Verbindlichkeiten ist dem Verbindlichkeitenspiegel zu entnehmen. Angaben zur Bilanz Angabe zu Forderungen mit einen Restlaufzeit größer einem Jahr und gegen Gesellschafter Es bestehen keine Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 411,0 TEUR (VJ: 1.035,2 TEUR). Angabe zu Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von 4.918,7 TEUR (VJ: 60 TEUR) wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Im Einzelnen setzen sich die Rückstellungspositionen wie folgt zusammen. Kosten im Zusammenhang mit Speicherproblemen 2.391,7 TEUR (VJ: 0 TEUR), juristische Auseinandersetzungen, Nach- bzw. Rückbauverpflichtungen 2.199,0 TEUR (VJ 60 TEUR), Rückstellungen für ausstehende Rechnungen 268,0 TEUR (VJ 0 TEUR) sowie für die Prüfung des Jahresabschlusses 2023, nebst Steuererklärungen mit 60,0 TEUR (VJ 0 TEUR). Angabe zu Restlaufzeitvermerken Verbindlichkeitenspiegel
Die Verbindlichkeiten ggü. verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 406,1 TEUR (VJ 8.393,2). Wie im Vorjahr bestehen keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren. Im März 2023 hat die DZ-4 Errichtungsgesellschaft mbH zur Finanzierung des weiteren Wachstums eine Working-Capital Linie in Höhe von 40 Mio. EUR von der Gesellschafterin EnBW Energie Baden-Württemberg AG erhalten. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von TEUR 6.552, (Vorjahr: TEUR 17.013,9) sonstige finanzielle Verpflichtungen für die bereits in Auftrag gegebene Fertigstellung von PV-Anlagen. Sonstige Angaben Im Berichtsjahr wurden keine Arbeitnehmer beschäftigt. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft ist ein verbundenes Unternehmen der EnBW Energie Baden-Württemberg AG, Karlsruhe, die den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis gemäß § 285 Nr. 14a HGB aufstellt. Nachtragsbericht Durch die Marktbedingungen und die aktuelle Geschäftsentwicklung der DZ-4 kommt es zu einer veränderten strategischen Ausrichtung, welche auch stark durch die Strategie des Mutterkonzerns EnBW geprägt wird. Insgesamt kommt es zu einer stärkeren Zusammenarbeit mit anderen Gesellschaften des Konzerns. Durch diese stärkere Integration kommt es zur Schaffung von Synergien, Vereinheitlichung von Prozessen und Zusammenführung von Funktionen innerhalb des Konzerns. In Zukunft wird sich entsprechend die DZ-4 auf ihr Bestands- und Servicegeschäft fokussieren. Weiterhin werden die ca. 9.000 an die Investoren, also die sog. Betriebsgesellschaften verkauften, PV-Anlagen kaufmännisch und technisch durch DZ-4 betreut. Alle bisher verkauften Anlagen, welche sich zu Jahresende noch im Bau befunden haben, werden im Laufe des Jahres 2024 bzw. 2025 fertiggestellt und ordnungsgemäß an die Investoren zur Refinanzierung übertragen. Das hat sowohl einen starken Rückgang des Umsatzes, aber auch eine starke Reduktion der Kosten zur Folge. Die Gesellschaft hat durch eine Betriebsmittellinie der Gesellschafterin für die Bauphase von PV-Anlagen im Geschäftsjahr 2023 keinen weiteren Finanzierungsbedarf zur Fertigstellung der im Bau befindenden PV-Anlagen. Das in Errichtung befindliche Portfolio ist für die Projektphase komplett finanziert. Weitere Portfolios wird es nicht geben. DZ-4 strebt im Jahr 2024 die Anpassung der Strukturen und Integration in den EnBW-Konzern an. Durch die Restrukturierung wird es aber größere Einmalaufwendungen und ein negatives Ergebnis im Jahr 2024 geben. Die Finanzierung der Restrukturierung wird durch das bestehende Working Capital-Darlehen der EnBW sichergestellt. Unterschrift der Geschäftsführung Die Geschäftsführung oblag: Herrn Janik Reitel, Kaufmann, Hamburg (Niederlegung am 04.03.2024) Herrn Torben Timmermann, Kaufmann, Hamburg Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.
Hamburg, 11 Juli 2024 Torben Timmermann Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die DZ-4 Errichtungsgesellschaft mbH, Hamburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der DZ-4 Errichtungsgesellschaft mbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DZ-4 Errichtungsgesellschaft, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit Wir verweisen auf den Abschnitt "Allgemeine Angaben" im Anhang sowie die Angaben in Abschnitt "Chancen und Risiken" des Lageberichts, in denen der gesetzliche Vertreter beschreibt, dass die Gesellschaft unverändert von der finanziellen Unterstützung sowie einer Patronatserklärung in Höhe von EUR 15 Mio. des Mutterunterunternehmens abhängig ist. Wie im Abschnitt Allgemeine Angaben und Abschnitt Chancen und Risiken dargelegt, zeigen diese Ereignisse und Gegebenheiten, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters und des Beirats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Hamburg, 2. September 2024 nbs
partners GmbH
Michels, Wirtschaftsprüfer Rühmkorb, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss wurde mit Datum vom 04. September 2024 festgestellt. |
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