Deutsche Augenoptik AGLiquidiert

Ziegeleistraße 18, 75417 Mühlacker, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 723492
Eingetragen
24.11.2015
Branche
Einzelhandel mit Brillen und KontaktlinsenReparatur und Instandhaltung von elektronischen und optischen GerätenHerstellung von orthopädischen Erzeugnissen
Gegenstand
Design, industrielle Fertigung, Import, Export, Marketing und Verkauf von Brillengläsern, Brillenfassungen, Lesebrillen, Brillenzubehör und Optikerbedarf aller Art; Reparatur und Wartung von Brillenfassungen, Sonnenbrillen, Lesebrillen und Brillenzubehör sowie Werkstaftservice und Design, Beschaffung, Herstellung und Verkauf von Geräten, Werkzeugen, Maschinen u.ä. sowie deren Wartung.

Finanzübersicht

Historie

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Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Deutsche Augenoptik AG

Mühlacker

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022

1. Grundlagen des Unternehmens

a) Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Deutsche Augenoptik AG ist einer der größten unabhängigen Anbieter von augenoptischen Produkten in Deutschland. Unsere Kunden sind Augenoptiker in Deutschland und Österreich, sowie Distributoren in Polen, der Schweiz, Frankreich und den Niederlanden. In der Tschechischen Republik und der Slowakei ist unsere 100%-Tochter Augenoptik Domažlice s.r.o. aktiv.

Etwas mehr als die Hälfte unseres Geschäftsvolumens bildet der Produktbereich Brillenglas, der auch Fassungen umfasst. Diese Produkte lassen wir als Großhändler bei verschiedenen Herstellern im In- und Ausland produzieren. Entweder als fertige "Lagergläser", die am Firmensitz in Mühlacker bevorratet werden, oder im Einzelauftrag für sogenannte "Rezept-Brillengläser". Der Bereich schließt Service-Dienstleistungen, wie das Schleifen und Montieren von Brillengläsern in unserer Einschleifwerkstatt in Domažlice, Tschechien, ein.

Die andere Hälfte unseres Geschäftsvolumens erzielen wir mit augenoptischem und ophthalmologischem Equipment. Zu den größten Umsatzträgern zählen Instrumente und Geräte für den diagnostischen Bereich mit den dazugehörigen Dienstleistungen, Schleifmaschinen sowie Werkzeuge, Handelswaren, Verbrauchsmaterialien und Brillenteile.

Unser Knowhow als Unternehmen gründet auf unserer detaillierten Kenntnis der augenoptischen Produkte, unserer langjährigen Partnerschaft mit zuverlässigen Lieferanten und OEM-Produzenten, unserer Kenntnis des augenoptischen Marktes und unserer jahrelangen Logistikerfahrung. Zudem erforschen und entwickeln wir regelmäßig innovative Produkte, die exakt auf die Bedürfnisse und Wünsche unserer Kunden abgestimmt sind.

b) Forschung und Entwicklung

Wir arbeiten ständig daran, unsere Produkte an die Bedürfnisse und Herausforderungen unserer Kunden anzupassen. Neue Produkte oder Weiterentwicklungen für bestehende Produkte sichern die Zukunftsfähigkeit unserer Kunden und unseres Unternehmens.

Wir haben durch die Verbindung mit Hochschulen und Experten Zugang zu vielen Neuentwicklungen bzw. sind selbst ein Teil des Entwicklungsteams. Im Produktbereich der Brillengläser bieten wir unseren Kunden stets die neuesten, aktuellen Gleitsichtdesigns und mit der noflex eine der besten Entspiegelungen am Markt an.

Im Bereich Equipment haben wir einzigartige Lösungen auf dem Markt, wie beispielsweise unser neues PolaSkop2 oder die Refinity Technologie. Langfristig können wir mit innovativen Hightech-Produkten wichtige Standsäulen für unser Unternehmen schaffen und unsere Marktanteile deutlich ausbauen.

2. Wirtschaftsbericht

a) Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Das Jahr 2022 war einerseits geprägt von einer Abschwächung der Auswirkungen der Corona Pandemie. Andererseits wurde die wirtschaftliche Erholung durch den Krieg in der Ukraine gedämpft. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2022 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 1,9 % höher als im Vorjahr 1. Der GfK-Konsumklima-Index verschlechterte sich im Verlauf des Jahres 2022 von -6,9 im Januar 2022 auf -40,1 im Dezember 2022 2. Außerdem erhöhten sich die Verbraucherpreise im Jahresdurchschnitt 2022 um 7,9 % gegenüber 2021 3. Infolgedessen wurden 2022 die Leitzinsen von der Europäischen Zentralbank erhöht und lagen Ende Dezember 2022 bei 2,5% 4.

b) Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Nach aktuellen Berechnungen des Industrieverbandes SPECTARIS stieg 2022 der Umsatz der deutschen Hersteller von Augenoptik und Consumer Optics um 2,5% auf 4,87 Milliarden Euro. Allerdings blieb das Inlandsgeschäft mit 2,42 Milliarden Euro auf Vorjahresniveau 5. Damit lag das Umsatzergebnis 2022 etwas unter den Erwartungen 6. Insbesondere die zweite Jahreshälfte 2022 war schwächer als zunächst erwartet 7.

Positiv: Mittel- und langfristig wird für die Branche allerdings ein Wachstum erwartet 8. Das liegt einerseits daran, dass durch vermehrte Bildschirm Nutzung Fehlsichtigkeiten frühzeitiger auffallen 9 und andererseits führen der demografische Wandel und die steigenden Anforderungen an gutes Sehen zu einem wachsenden Bedarf an augenoptischen Produkten 10.

c) Geschäftsverlauf

Ein wesentlicher Einflussfaktor auf die gesamtwirtschaftlichen Risiken war im Jahr 2022 der Krieg in der Ukraine sowie die damit verbundenen Steigerungen bei Inflation, Zinsniveau und dem sich abschwächenden Konsumklima. Dafür ist der Einfluss der Corona Pandemie auf das Geschäftsgeschehen deutlich zurückgegangen und die Risiken hieraus haben sich reduziert.

Der Gesamtumsatz der Deutschen Augenoptik AG konnte um ca. 1% gesteigert werden. Der Bereich Equipment entwickelte sich dabei stärker als der Bereich Brillenglas. Im Bereich Brillenglas wurde im Jahresverlauf 2022 eine größere Umstellung vollzogen: Rezeptgläser, die bis dato vorwiegend in Asien produziert wurden, wurden nun auf Produktionen in Deutschland und Europa umgezogen. Bei dem neuen Lieferanten aus Deutschland kam es bei einigen Gläsern zu Qualitätsproblemen bei der Beschichtung. Deshalb wurde bei Wareneingang eine 100% Kontrolle der Brillengläser dieses Lieferanten eingeführt. Im Ergebnis führte das bei betroffenen Gläsern allerdings zu längeren Lieferzeiten und bremste die Akquise neuer Kunden. Deshalb wurde im Dezember 2022 ein Lieferantenwechsel beschlossen und ein neuer Vertrag mit einem geeigneten neuen Lieferanten in Deutschland geschlossen.

1 Quelle: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2023/01/PD23_020_811.html
2 Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/2425/umfrage/gfk-konsumklima-index/
3 Quelle: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2023/01/PD23_022_ 611.html
4 Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/201216/umfrage/ezb-zinssatz-fuer-das-hauptrefinan-zierungsgeschaeft-seit-1999/
5 Quelle: https://www.spectaris.de/consumer-optics/aktuelles/detail/trotz-zahlreicher-krisen-augenoptische- industrie-verzeichnet-leichtes-umsatzplus/
6 Quelle: ebd.
7 Quelle: ebd.
8 Quelle: ebd.
9 Quelle: ebd.
10 Quelle: https://www.eyebizz.de/branche/zva-individuelle-wege-finden-sich-krisenfest-aufzustellen/

d) Lage

Ertragslage

Umsatzerlöse, Material- und Personalaufwand, Abschreibungen sowie sonstige betriebliche Erträge abzüglich Aufwendungen bilden das handelsbilanzielle EBIT.

Dieses reduzierte sich von T€ 1.017 um insgesamt T€ 952 auf T€ 65. Durch Korrekturen von periodenfremden sowie neutralen Aufwendungen und Erträgen leitet sich das operative Ergebnis ab. Das operative Ergebnis 2022 beträgt T€ 358 (2021: 1.052 T€).

Der Gesamtumsatz erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 0,6% auf T€ 16.580.

Der Bereich Equipment entwickelte sich dabei stärker als der Bereich Brillenglas und konnte um 15% zulegen, wohingegen der Bereich Brillenglas um 9% verlor. Ein Grund für den Verlust im Brillenglas Bereich waren Qualitätsprobleme bei einigen Gläsern durch einen Wechsel des Hauptlieferanten im Jahr 2022. Infolgedessen hat sich der Vertrieb stärker auf den Ausbau des Equipment Geschäfts konzentriert. Der Materialeinsatz im Bereich Brillenglas ist gegenüber dem Vorjahr stabil geblieben. Im Bereich Equipment hat sich der Materialeinsatz um ca. 2% erhöht. Ursache dafür war die ungünstige Entwicklung des USD/EUR Kursverhältnisses. Wäre das Kursverhältnis 2022 gleich wie 2021 gewesen, wäre der Materialeinsatz im Bereich Equipment sogar um ca. 1% niedriger gewesen als 2021. Im Jahr 2022 wurde auf Kurzarbeit vollständig verzichtet. Dadurch und durch die Besetzung von strategisch wichtigen Positionen stieg die Personaleinsatzquote von 26,3% auf 28,4% an.

Vermögens- und Finanzlage

Im Geschäftsjahr 2022 wurden Investitionen in immaterielle Vermögengegenstände sowie in das Sachanlagevermögen von insgesamt T€ 595 (Vorjahr: T€ 329) getätigt.

Der Warenbestand ist zum 31.12.2022 mit T€ 3.456 um etwa 10,2% höher als im Vorjahr. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen größeren Bestellmengen im Equipmentbereich.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen aufgrund der umfangreich in Anspruch genommenen 0%-Finanzierung, welche unseren Kunden eine Ratenzahlung von Equipmentartikeln auf bis zu 5 Jahre ermöglicht, im Vergleich zum Vorjahr um T€ 491 auf T€ 4.231 an.

Die liquiden Mittel, bestehend aus Guthaben bei Kreditinstituten sowie Kassenbeständen, reduzierten sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 995 auf T€ 1.159. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erhöhten sich von T€ 4.045 auf T€ 5.040. Die stichtagsbedingte Reduzierung des Finanzmittelbestands ist im Wesentlichen auf Investitionen im Anlagevermögen in Höhe von T€ 596, Rückführung von Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (Rückgang um T€ 558) sowie Aufbau von langfristigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um T€ 491 zurückzuführen. Die Deutsche Augenoptik AG war im Jahr 2022 durchgehend liquide und in der Lage ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen.

Der Eigenkapitalanteil der Deutschen Augenoptik AG zum 31.12.2022 beträgt 43,1% (31.12.2021: 44,4% %).

3. Personal

Im Jahresdurchschnitt 2022 wurden 95 (2021: 98) Mitarbeiter, umgerechnet auf Vollzeitbasis 76 (2021: 77) Mitarbeiter, beschäftigt. Zum Jahresende sind 99 Mitarbeiter beschäftigt. Die Geschäftsleitung bedankt sich an dieser Stelle ausdrücklich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die sehr guten erbrachten Leistungen, für ihre Loyalität und ihren hohen Einsatz in einem schwierigen Jahr voller Herausforderungen.

4. Gesamtaussage

Im Lagebericht des Vorjahres haben wir für 2022 einen Umsatz deutlich über dem Vorjahresniveau mit einem stabilen, positiven Betriebsergebnis prognostiziert.

Mit einem Umsatzanstieg von 0,6% sowie einem EBIT - Rückgang von T€ 952 wurden die beiden Prognosen verfehlt.

Wie bereits im Lagebericht des Vorjahres angedeutet, hat die Situation in der Ukraine und das sich dadurch abschwächende Konsumklima in der zweiten Jahreshälfte dazu geführt, dass sich das Umsatzwachstum in der zweiten Jahreshälfte nicht wie erhofft eingestellt hat. Dies hat sich auch auf die Ertragslage ausgewirkt. Wir hätten uns vom Geschäftsverlauf 2022 entsprechend mehr erhofft. Dennoch sehen wir uns durch unsere neue Ausrichtung im Bereich Brillenglas und unsere neuen, innovativen Produkte im Bereich Equipment als gut aufgestellt für die kommenden Jahre.

5. Chancen- und Risikobericht

Durch ein umfassendes Chancen- und Risikomanagement können wir Chancen frühzeitig erkennen und nutzen und verlieren Risiken nicht aus dem Blick. Basis hierzu ist ein Berichtswesen, welches es ermöglicht, sämtliche Planungs- und Steuerungsvorgänge in Bezug auf ihre Risikoausprägung zu untersuchen. Mögliche Risiken werden identifiziert und hinsichtlich ihrer Bedeutung für die wirtschaftliche Lage der Deutschen Augenoptik AG bewertet. Das Ergebnis wird anhand eines Ampelsystems für die Risikoausprägung dokumentiert.

Unabhängig davon bleibt der Vorstand von der Wirksamkeit des Chancen- und Risikomanagement-Systems überzeugt. Er strebt weiterhin ein ausgewogenes Verhältnis von Chancen und Risiken an. Derzeit sieht die Geschäftsführung den Bestand des Unternehmens nicht gefährdet. Der Prozess der Risikoerfassung, -bewertung und -beurteilung erfolgt unverändert in den einzelnen Bereichen. Die Überwachung ist in die Arbeitsabläufe integriert. Die Ergebnisse werden regelmäßig an das Management berichtet. So entsteht ein umfassendes Frühwarnsystem, welches Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkungen von Risiken umfassend und zeitnah beschreibt. Wir unterteilen die Risiken in die nachfolgend beschriebenen Gruppen.

a) Absatzchancen und -risiken

Für das Jahr 2023 rechnen wir für die Deutsche Augenoptik AG aufgrund des im Februar 2022 ausgebrochenen Krieges in der Ukraine weiterhin mit möglichen Schwankungen im Umsatz und der damit verbundenen Notwendigkeit von Maßnahmen zur Kostenreduzierung. Im Brillenglas-Bereich rechnen wir durch unser neues Auftreten mit einer Erholung des Geschäftes. Unser Ziel ist es hier aktiv Marktanteile zu gewinnen. Im Equipment ergeben sich für uns insbesondere durch unser Neuprodukt PolaSkop 2 neue Umsatzpotentiale. Außerdem gehen wir im Bereich Fassungen durch diverse Neuprodukte von einer Steigerung unseres Umsatzes aus.

Wir bewerten das Absatzrisiko als mittel (gelb).

b) Technologische Chancen und Risiken

Die Risiken im technologischen Bereich sehen wir unverändert. Unsere Produkte werden ausschließlich von Fachkräften mit langjähriger Erfahrung betreut. Wir behalten technologische Veränderungen durch unser geschultes Personal aktiv im Auge und passen bei entsprechend positiver Bewertung unser Portfolio an. Wir bewerten das technologische Risiko insgesamt als gering (grün).

c) Beschaffungschancen und -risiken

Die Corona Pandemie bedingten Beschaffungsrisiken sind grundsätzlich wieder gesunken, nachdem die Beschränkungen weitestgehend aufgehoben wurden. Durch die Umstellung von Rezept Brillengläsern auf Produktionen in Deutschland und Europa ist das globale Beschaffungsrisiko in diesem Bereich gesunken. Im Brillenglas Bereich haben wir mehrere Lieferanten mit verschiedenen Standorten. Dadurch wird das Risiko gestreut und im Bedarfsfall könnte ein Ausfall eines Lieferanten durch andere Lieferanten aufgefangen werden. Im Bereich Equipment arbeitet die Deutsche Augenoptik AG unverändert eng mit ausgewählten und bewährten Zulieferern und Herstellern zusammen. Der mögliche Ausfall eines unserer Hauptlieferanten ist aktuell nicht erkennbar, kann aber nicht ausgeschlossen werden. Im Bereich Equipment streuen wir das Risiko durch unser breites Portfolio, das durch verschiedene Lieferanten abgedeckt wird.

Wir sehen das Beschaffungsrisiko insgesamt als mittel (gelb).

d) Personalchancen und -risiken

Wir richten unsere Personalpolitik darauf aus, ein interessanter Arbeitgeber für motivierte und engagierte Mitarbeiter zu sein. Das DAO Kulturwandel- und Managementteam beschäftigt sich seit 2020 intensiv mit der Erarbeitung und Gestaltung der zukünftigen Unternehmenskultur. Die Deutsche Augenoptik AG arbeitet kontinuierlich daran weiterhin attraktiver Arbeitgeber zu sein und das fachliche Knowhow des Personals zu fördern. Im Jahr 2022 konnten diverse Schlüsselpositionen erfolgreich besetzt werden. Die zukünftige Entwicklung des Arbeitsmarktes und die Verfügbarkeit von Fachkräften ist aktuell schwer abzuschätzen.

Das Personalrisiko bewerten wir dementsprechend als mittel (gelb).

e) Chancen und Risiken IT

Die IT-Risiken wurden erheblich reduziert. Es wurden neue Server angeschafft, die Server- und Netzwerkinfrastruktur wurde neu aufgesetzt und es werden täglich Backups in verschiedenen Brandabschnitten und an anderen Standorten durchgeführt. Zusätzlich dazu wurde die Sicherheit der IT-Infrastruktur durch verschiedene Maßnahmen deutlich erhöht. Durch die Umstellung unserer Telefonanlage auf ein Cloud System, wären wir auch bei einem Totalausfall der Infrastruktur im Firmengebäude noch für Kunden, Lieferanten und andere Geschäftspartner erreichbar.

Chancen bieten diverse neue Funktionen auf unserer Website, die das Geschäft unserer Kunden mit uns erheblich vereinfachen. Außerdem werden wir unser 2022 eingeführtes CRM-System in Zukunft intensiv einsetzen, um vertriebliche Potentiale systematisch zu verfolgen und zielgerichtet zu realisieren.

Wir bewerten das Risiko IT als gering (grün)

f) Finanzwirtschaftliche Risiken

Der Jahresverlauf 2022 hat gezeigt, dass trotz des Ukraine Krieges auch in den kommenden Monaten nicht mit einem erhöhten Ausfallrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zu rechnen ist. Wir beobachten diese Entwicklung weiterhin sehr aufmerksam.

Aktuell spielt das steigende Zinsniveau eine zunehmend beachtenswerte Rolle. Diesem wird begegnet, indem Kredite der Deutschen Augenoptik AG bei Banken, die für Absatzfinanzierungen genutzt werden, zurückgeführt werden und diese nun direkt über einen Kreditvertrag zwischen Kunden und einer Partnerbank abgewickelt werden. Außerdem wird künftig durch den Einsatz moderner Software der Lagerbestand und damit das gebundene Kapital optimiert.

Auf eine sich verändernde Umsatzsituation können wir jederzeit reagieren und unsere Kosten auf ein Minimum reduzieren. Die Zahlungsfähigkeit der DAO AG ist aufgrund der aktuell verfügbaren liquiden Mittel ausreichend sichergestellt. Die Deutsche Augenoptik AG sieht das finanzwirtschaftliche Risiko als gering an (grün).

g) Qualitätsrisiken

Das Management unserer Produktqualität spielt eine zunehmend wichtige Rolle. Hierfür haben wir ein Qualitätsmanagementsystem eingeführt, das von externer Stelle erfolgreich zertifiziert wurde. Insofern reduzieren wir unsere Qualitätsrisiken für die Zukunft systematisch. Die Produktqualität wird systematisch überwacht und eng mit den Lieferanten abgestimmt. Wir bewerten die Qualitätsrisiken als gering (grün)

Fazit Risikobericht

Die Risikobeurteilungen haben zum Ergebnis geführt, dass trotz der aktuellen Situation in Deutschland und Europa gegenwärtig keine bestandsgefährdenden Einzelrisiken bestehen und das Risikoumfeld insgesamt die Fortführung der Gesellschaft nicht gefährdet.

6. Prognosebericht

a.) Gesamtwirtschaftlicher Ausblick

Konjunkturelle und branchenspezifische Einflüsse können die operative und finanzwirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens maßgeblich beeinflussen. Dementsprechend basieren die nachfolgenden Prognosen zum erwarteten Geschäftsverlauf auf Annahmen hinsichtlich der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und der Branchenentwicklung. Diese Annahmen werden im Folgenden dargestellt. Das Unternehmen überwacht fortlaufend die Entwicklung dieser Rahmenbedingungen, um möglichst schnell und umfassend auf eventuelle Veränderungen reagieren zu können.

Durch die anhaltenden Krisen wird für das Jahr 2023 das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland voraussichtlich nur um 0,2 Prozent zunehmen 11. Hohe Inflationsraten, gestiegene Energiepreise und ein gesteigertes Zinsniveau werden auch 2023 die konjunkturelle Entwicklung belasten. Insofern ist das gesamtwirtschaftliche Umfeld weiterhin herausfordernd.

11 Quelle: https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/jahreswirtschaftsbericht-2023-2160264

b.) Ausblick

Nach einem stark negativen Konsumklima in der zweiten Jahreshälfte 2022 verbessert sich dieses allmählich wieder. Trotzdem ist das Konsumklima weiterhin auf einem niedrigen negativen Niveau 12. Ein getrübtes Konsumklima führt auch in der augenoptischen Branche zu schwächeren Umsätzen und bei den Augenoptikern zu einer zurückhaltenden Investitionsbereitschaft. Trotzdem wird für die Branche mittel- bis langfristig ein Wachstum erwartet 13. Wir gehen deshalb von einer Erholung der Umsätze in der zweiten Jahreshälfte aus. Wie stark diese ausfallen wird, hängt davon ab, wie sich die gesamtwirtschaftliche Situation entwickelt. Entscheidend wird, dass die Deutsche Augenoptik AG Marktanteile gewinnt und dadurch auch Umsätze steigert.

Die Qualitätsprobleme im Bereich Brillenglas konnten durch einen Lieferantenwechsel auf einen neuen deutschen Lieferanten gelöst werden. Dies wird auch von unseren Kunden und unserem Vertrieb sehr positiv wahrgenommen. Auch die Lieferzeiten werden dadurch positiv beeinflusst.

Das Jahr 2023 startete mit einer zurückhaltenden Investitionsbereitschaft unserer Kunden in Equipment. Im Bereich Brillenglas konnten mit unserer neuen Aufstellung bereits erste neue Kunden gewonnen werden.

Wir gehen für das Jahr 2023 deshalb nach aktuellem Stand von Gesamtumsätzen leicht unter Vorjahresniveau, allerdings von einem deutlich positiven EBIT aus.

Dabei wird der Bereich Brillenglas sich voraussichtlich stärker entwickeln als der Bereich Equipment. Im Bereich Brillenglas rechnen wir mit einem stabilen oder leicht steigenden Umsatzniveau. Der Bereich Equipment hängt stark von der Investitionsbereitschaft unserer Kunden ab. Wenn sich diese verbessert, werden die Umsätze auch deutlich steigen können.

Um das zu erreichen, wurden neue Produkte mit hohem Umsatzpotential eingeführt und verschiedene Maßnahmen zur Kosteneinsparung getroffen. Außerdem fokussieren wir uns stärker auf Produkte mit höheren Margen und klaren Alleinstellungsmerkmalen. Die Deutsche Augenoptik AG ist so aufgestellt, dass sie flexibel und sehr schnell auf Markt- und Umfeldveränderungen reagieren kann. Dafür wurden diverse Strukturen geschaffen, die auch in den vergangenen Krisen während der Corona Pandemie erfolgreich eingesetzt wurden. Außerdem wurden diverse Risiken für das Unternehmen aktiv reduziert.

 

Im Mai 2023

gez. Stefan Rüdiger, Vorstand

12 Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/2425/umfrage/gfk-konsumklima-index/
13 Quelle: https://www.spectaris.de/consumer-optics/aktuelles/detail/trotz-zahlreicher-krisen-augenoptische-industrie-verzeichnet-leichtes-umsatzplus/

Bilanz zum 31.12.2022

Deutsche Augenoptik AG, Mühlacker

AKTIVA

31.12.2022 31.12.2021
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 149.843,00 169.438,00
II. Sachanlagen 1.196.391,19 935.581,54
- davon Bauten auf fremden Grundstücken: € 77.022,04 (Vorjahr: € 13.292,48)
- davon Betriebs- und Geschäftsausstattung: € 437.185,08 (Vorjahr: € 327.119,99)
III. Finanzanlagen 323.625,78 218.062,33
- davon Anteile an verbundenen Unternehmen: € 216.561,33 (Vorjahr: € 216.561,33)
- davon Beteiligungen: € 107.064,45 (Vorjahr: € 1.501,00)
Anlagevermögen 1.669.859,97 1.323.081,87
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 3.569.659,30 3.396.282,36
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.598.289,36 3.899.817,08
- davon Forderungen gegen verbundene Unternehmen: € 54.253,11 (Vorjahr: € 88.644,62)
- davon Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht: € 0,00 (Vorjahr: € 66.108,56)
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.159.138,36 2.154.105,18
Umlaufvermögen 9.327.087,02 9.450.204,62
C. Rechnungsabgrenzungsposten 133.804,09 51.906,64
Bilanzsumme 11.130.751,08 10.825.193,13

PASSIVA

31.12.2022 31.12.2021
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 510.000,00 510.000,00
II. Gewinnvortrag 4.298.696,04 4.015.606,69
III. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag - 10.784,29 283.089,35
Eigenkapital 4.797.911,75 4.808.696,04
B. Rückstellungen 248.725,00 366.400,00
C. Verbindlichkeiten 6.084.114,33 5.650.097,09
- davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten: € 5.039.858,60 (Vorjahr: € 4.045.379,07)
- davon Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht: € 33.681,46 (Vorjahr: € 22.232,54)
Bilanzsumme 11.130.751,08 10.825.193,13

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2022

Deutsche Augenoptik AG, Mühlacker

2022 2021
1. Rohergebnis 7.953.727,78 8.217.901,95
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter - 3.935.208,36 -3.653.904,08
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -771.716,73 -676.573,64
- 4.706.925,09 -4.330.477,72
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -264.091,24 -226.198,54
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.918.334,88 -2.644.555,95
- davon aus Währungsumrechnung: € - 62.718,35 (Vorjahr: € -26.735,05 )
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 149,92 565,92
6. Zu- und Abschreibungen auf Finanzanlagen 105.563,45 -599.999,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen - 168.479,43 -134.147,31
- davon aus Aufzinsung: € - 66.639,54 (Vorjahr: € -46.490,97 )
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag - 12.394,80 0,00
9. Ergebnis nach Steuern -10.784,29 283.089,35
10. Jahresüberschuss/-fehlbetrag - 10.784,29 283.089,35
11. Gewinnvortrag 4.298.696,04 4.015.606,69
12. Bilanzgewinn 4.287.911,75 4.298.696,04

Anhang für das Geschäftsjahr 2022

Deutsche Augenoptik AG

A. Allgemeine Angaben

Die Deutsche Augenoptik AG hat ihren Sitz in Mühlacker und ist beim Amtsgericht Mannheim unter der Registernummer HRB 723492 eingetragen.

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Dritten Buches des HGB in Verbindung mit rechtsformspezifischen Sondervorschriften des AktG aufgestellt.

Die zur Erläuterung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung erforderlichen Angaben sind, soweit gesetzlich zulässig, in den Anhang übernommen.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten aktiviert und linear über drei Jahre abgeschrieben.

Die Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der Nutzungsdauer angesetzt. Die beweglichen Anlagen werden bei Zugang entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben.

Vermögensgegenstände mit Einzelanschaffungskosten bis zu € 250,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Zugänge mit Anschaffungskosten zwischen € 250,00 und € 1.000,00 werden in einen Sammelposten eingestellt und über eine Laufzeit von 5 Jahren abgeschrieben.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren, am Abschlussstichtag beizulegenden Wert, angesetzt.

Bei den Waren erfolgt die Bewertung mit den durchschnittlichen Anschaffungskosten oder mit den niedrigeren Werten zum Bilanzstichtag. Bei Waren, die regelmäßig in Fremdwährung bezogen werden, werden die Einkaufspreise zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet.

Die geleisteten Anzahlungen werden zu Nettowerten (ohne Umsatzsteuer) bilanziert.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert unter Berücksichtigung angemessener Einzelwertberichtigungen für erkennbare Risiken und - bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen - durch Abzug einer Pauschalwertberichtigung ausgewiesen. Noch nicht fällige, unverzinsliche Forderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden mit einem Zinssatz von 5,0% (Vorjahr 3,0%) diskontiert. Der Zinseffekt aus der Änderung des Diskontierungssatzes beträgt im Geschäftsjahr - T€ 58.

Die flüssigen Mittel sind mit dem Nominalwert angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände sind mit dem Kurs im Zeitpunkt ihres Zugangs oder mit dem niedrigeren Kurs am Bilanzstichtag angesetzt. Währungsverbindlichkeiten sind mit dem Tageskurs im Zeitpunkt des Geschäftsvorfalls bzw. mit dem höheren Stichtagskurs bewertet. Hiervon abweichend werden auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von nicht mehr als einem Jahr mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.

C. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022 ist in Abschnitt E. dargestellt.

2. Anteilsbesitz

Die Gesellschaft ist an folgenden Unternehmen mit mindestens 20 % beteiligt:

Nominalkapital Anteil am Kapital Eigenkapital Ergebnis des Geschäftsjahres
in Landeswährung % T€ T€
Augenoptik Domažlice s.r.o., Domazlice, Tschechien 1) 1.313.000 CZK 100,00 6 2) -8
ONE GmbH & Co. KG, Mühlacker 2.585.000 EUR 30,37 938 -8

1) Eigenkapital und Ergebnis der Gesellschaft zum 31.12.2021.
2) Die Umrechnung von Fremdwährungen erfolgte zum Stichtagskurs 31.12.2021.

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Restlaufzeit
Stand 31.12.2022 Stand 31.12.2021 > 1 Jahr
31.12.2022
> 1 Jahr
31.12.2021
T€ T€ T€ T€
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.598 3.900 1.651 1.369
- davon Forderungen gegen verbundene Unternehmen 54 89 0 0
- davon Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0 66 0 0

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von T€ 54 (Vorjahr: T€ 89).

Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von T€ 0 (Vorjahr: T€ 66).

4. Eigenkapital

Das Grundkapital ist aufgeteilt in 51.000 auf die Inhaber lautenden Nennbetragsaktien im Nennbetrag von jeweils € 10,00.

5. sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Verpflichtungen aus Gewährleistungen, Mitarbeiterprämien, Tantiemen sowie Aufsichtsratsvergütungen.

6. Verbindlichkeiten

Eine Aufgliederung der Verbindlichkeiten ist in Abschnitt F. dargestellt.

7. Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse i.S.d. § 251 HGB sind nicht zu vermerken.

8. sonstige finanzielle Verpflichtungen

31.12.2022 31.12.2021
T€ T€
Jahresbetrag der Verpflichtungen aus langfristigen Miet- und Leasingverträgen
(davon gegenüber Beteiligungsunternehmen T€ 288 (VJ.: T€ 288)) 651 583
sonstige finanzielle Verpflichtungen 651 583

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Zuschreibungen aufgrund Wertaufholung

Die Gesellschaft hat in 2021 die Beteiligung an der ONE GmbH & Co. KG gem. § 253 Abs. 3 S. 5 HGB aufgrund voraussichtlich dauerhafter Wertminderung außerplanmäßig um T€ 600 abgeschrieben.

Mit teilweisem Wegfall der Gründe für die voraussichtlich dauerhafte Wertminderung im Geschäftsjahr 2022, hat die Gesellschaft die Beteiligung gem. § 253 Abs. 5 S. 1 HGB um T€ 105 zugeschrieben.

E. Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs-bzw. Herstellungskosten
Stand 01.01.2022 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
763.359,92 9.485,00 11.778,00 761.066,92
II. Sachanlagen
2.593.056,31 585.964,84 643.727,01 2.535.294,14
- davon Bauten auf fremden Grundstücken 177.748,23 67.314,56 0,00 245.062,79
- davon Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.532.669,01 211.390,33 412.872,06 1.331.187,28
III. Finanzanlagen
1.018.746,98 0,00 0,00 1.018.746,98
- davon Anteile an verbundenen Unternehmen 216.561,33 0,00 0,00 216.561,33
- davon Beteiligungen 786.500,00 0,00 0,00 786.500,00
Insgesamt 4.375.163,21 595.449,84 655.505,01 4.315.108,04
Abschreibungen
Stand 01.01.2022 Zugänge Abgänge Zuschreibungen Stand 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
593.921,92 29.080,00 11.778,00 0,00 611.223,92
II. Sachanlagen
1.657.474,77 235.011,24 553.583,06 0,00 1.338.902,95
- davon Bauten auf fremden Grundstücken 164.455,75 3.585,00 0,00 0,00 168.040,75
- davon Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.205.549,02 101.325,24 412.872,06 0,00 894.002,20
III. Finanzanlagen
800.684,65 0,00 0,00 105.563,45 695.121,20
- davon Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
- davon Beteiligungen 784.999,00 0,00 0,00 105.563,45 679.435,55
Insgesamt 3.052.081,34 264.091,24 565.361,06 105.563,45 2.645.248,07
Restbuchwerte
Stand 31.12.2022 Stand 31.12.2021
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
149.843,00 169.438,00
II. Sachanlagen
1.196.391,19 935.581,54
- davon Bauten auf fremden Grundstücken 77.022,04 13.292,48
- davon Betriebs- und Geschäftsausstattung 437.185,08 327.119,99
III. Finanzanlagen
323.625,78 218.062,33
- davon Anteile an verbundenen Unternehmen 216.561,33 216.561,33
- davon Beteiligungen 107.064,45 1.501,00
Insgesamt 1.669.859,97 1.323.081,87

F. Aufgliederung der Verbindlichkeiten

Bilanzwert
31.12.2022 31.12.2021
T€ T€
Verbindlichkeiten 6.084 5.650
- davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.040 4.045
- davon Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 34 22
Restlaufzeit bis 1 Jahr Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre
31.12.2022 31.12.2021 31.12.2022 31.12.2021
T€ T€ T€ T€
Verbindlichkeiten 3.450 2.900 2.500 2.400
- davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.390 1.295 2.500 2.400
- davon Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 19 22 0 0

Von den Verbindlichkeiten haben T€ 150 (VJ: T€ 350) eine Restlaufzeit von über 5 Jahren.

Von den Verbindlichkeiten sind T€ 5.040 (VJ: T€ 4.045) durch eine Sicherungsübereignung des Warenlagers sowie eine Globalzession der Debitoren A-Z besichert.

G. Sonstige Angaben

1. Arbeitnehmer

Jahresdurchschnitt
2022 2021
gewerbliche Arbeitnehmer 26 31
Angestellte 69 67
Arbeitnehmer 95 98

2. Vorstände

Vorstand der Gesellschaft ist:

 

Herr Stefan Rüdiger, Neuwied

3. Aufsichtsrat

Mitglieder des Aufsichtsrats der Gesellschaft sind

 

Herr Prof. Dr. Roderich C. Thümmel, Stuttgart, Rechtsanwalt, Vorsitzender

 

Herr Ulrich Fischer, Schwäbisch Gmünd, Privatier

 

Frau Stephanie Fischer-Storck, Landau, stellv. Vorsitzende, EFL-Beraterin

 

Herr Tobias Hülser, Berlin, Student

4. Vorschlag für die Ergebnisverwendung

Der Vorstand schlägt vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

5. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Mit Beschluss vom 16.01.2023 nebst Nachtrag vom 13.02.2023 wurde die Stammkapitalerhöhung der DAO Holding GmbH (vormals: MailShop GmbH Immobilien) von T€ 25 auf T€ 600 gegen Sach- und Bareinlagen beschlossen. Gegenstand der Sacheinlage waren u.a. sämtliche Aktien an der Deutsche Augenoptik AG, welche mit Übernahme- sowie Übertragungsvereinbarung vom vom 16.01.2023 nebst Nachtrag vom 13.02.2023 in die DAO Holding GmbH gegen Gewährung von Geschäftsanteilen eingebracht wurden. Die Eintragung der Stammkapitalerhöhung im Handelsregister erfolgte am 08.03.2023.

 

Mühlacker, 11.05.2023

gez. Stefan Rüdiger

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Deutsche Augenoptik AG

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Deutsche Augenoptik AG, Mühlacker - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 sowie den Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Deutsche Augenoptik AG, Mühlacker, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Mühlacker, 11.05.2023

PKF WULF & PARTNER Partnerschaft mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Martin Wulf, Wirtschaftsprüfer

gez. Daniel Scheffbuch, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrats zum Geschäftsjahr 2022

Der Aufsichtsrat der Deutsche Augenoptik AG war im Geschäftsjahr 2022 mit vier Personen besetzt. Er hat die ihm nach Gesetz, Satzung und der Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Dabei hat das Gremium den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens fortlaufend beraten und überwacht und bei strategisch wichtigen Fragestellungen zur Weiterentwicklung des Unternehmens begleitet. Darüber hinaus hat er nach sorgfältiger Prüfung und Beratung einige seiner Zustimmung unterliegende Geschäftsvorfälle gebilligt.

Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat regelmäßig über alle maßgeblichen wirtschaftlichen Entwicklungen des Unternehmens.

Der Aufsichtsrat trat im Geschäftsjahr 2022 zu fünf Sitzungen (17.03., 03.05., 24.06., 18.10. und 15.12.2022) zusammen. Die Mitglieder des Aufsichtsrats und des Vorstands nahmen außerhalb der regulären Sitzungen zusätzlich Termine zum Meinungsaustausch wahr und stimmten sich auch telefonisch und per E-Mail ab.

Die von der Hauptversammlung am 24.06.2022 zum Prüfer des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2022 gewählte PKF Wulf & Partner Partnerschaft mbB Wirtschaftsprüfungsgesellschaft/Steuerberatungsgesellschaft hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2022 und den Lagebericht geprüft. Der Abschlussprüfer erteilt darin einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk. Der Jahresabschluss und der Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022 wurden in der Sitzung des Aufsichtsrats vom 11.05-2023 umfassend diskutiert. Der Abschlussprüfer berichtete über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung. Er informierte ferner über seine Feststellungen zum internen Kontroll- und Risikomanagement bezogen auf den Rechnungslegungsprozess und stand für ergänzende Fragen und Auskünfte zur Verfügung.

Nach Abschluss seiner Prüfung ist der Aufsichtsrat zu dem Ergebnis gekommen, dass keine Einwendungen zu erheben sind und hat den Jahresabschluss der Deutsche Augenoptik AG für das Geschäftsjahr 2022 gebilligt. Dem Vorschlag des Vorstands zur Gewinnverwendung (Vortrag des Bilanzgewinns auf neue Rechnung) hat sich der Aufsichtsrat nach eigener Prüfung angeschlossen.

 

Mühlacker, den 11. Mai 2023

Der Aufsichtsrat

gez. Prof. Dr. Roderich C. Thümmel, Vorsitzender des Aufsichtrats

Ergebnisverwendungsbeschluss für das Geschäftsjahr 2022

Dem Beschlussvorschlag des Vorstands und des Aufsichtsrates, den Bilanzgewinn für das Geschäftsjahr 2022 in Höhe von 4.287.911,75 Euro in vollem Umfang auf neue Rechnung vorzutragen wurde einstimmig zugestimmt und der Beschluss demgemäß vom Versammlungsleiter so festgestellt.

 

Mühlacker, den 30. Juni 2023

gez. Prof. Dr. Roderich C. Thümmel

Angaben zur Billigung nach § 328 Abs. 1a HGB

Der Jahresabschluss zum 31.12.2022 ist von dem Aufsichtsrat am 11.05.2023 gebilligt worden.

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