Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 225183
Vorher
Flashline the european courier GmbH
Eingetragen
28.5.2001
Branche
Vermittlungstätigkeiten für die GüterbeförderungVermittlungstätigkeiten für die PersonenbeförderungErbringung von Logistikdienstleistungen
Gegenstand
Die Vermittlung von Transporten im gewerblichen Güterverkehr zu Lande, auf Flüssen oder Binnengewässern und in der Luft einschließlich grenzüberschreitendem Verkehr

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Philippe Higelin
seit 3.4.2017
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Redspher S.A.LUX
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Redspher S.A.
Luxembourg
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Flash-Europe GmbH

Filderstadt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

1. Grundlagen der Gesellschaft

I. Geschäftsmodell

Die Flash Europe GmbH (im Folgenden kurz "Flash Europe") mit Hauptsitz in Filderstadt bei Stuttgart sowie weiteren Niederlassungen in Deutschland ist Teil einer international operierenden Logistikgruppe, mit Spezialisierung auf terminkritische Sendungen sowohl auf der Straße als auch in der Luft.

Flash ist Teil der Redspher-Gruppe, die alle Redspher Unternehmen in einer digitalen Plattform zusammenfasst und somit den on-demand-Transport vereinfacht.

Von der Redspher Gruppe werden europaweit in 18 Ländern, sowie in Nordafrika und Russland Niederlassungen unterhalten. Somit kann die Flash Europe GmbH ihren Kunden immer eine Lösung für ihre zeitkritischen Sendungen anbieten und durchführen.

II. Zweigniederlassungen

Die Flash Europe GmbH ist in Deutschland mit drei Standorten vertreten.

Wuppertal Operativ und Vertrieb
Fürth (bei Nürnberg) Operativ und Vertrieb
Filderstadt Operativ, Vertrieb, Luftfracht, Administration

III. Ziele und Strategien

Ziel und Strategie ist es unsere Geschäftstätigkeit im Direktfahrten Geschäft weiter auszubauen. Dies geschieht i.d.R. aus organischem Wachstum und zum Teil aus nicht organischem Wachstum.

Durch Schaffung von Synergien und perspektivische Erhöhungen von Effizienten im Bereich der Administration und der Prozessbearbeitung sowie Digitalisierung sollen Konjunkturschwankungen teils aufgefangen werden.

IV. Entwicklung

Durch unsere interne IT-Abteilung in der Redspher Gruppe wird die hauseigene Software stetig weiterentwickelt und unseren Bedürfnissen angepasst. Dadurch ist es schneller möglich auf Wünsche unserer Kunden und Ideen unserer Mitarbeiter zu reagieren und umzusetzen.

2. Wirtschaftsbericht

I. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

In seiner Pressemitteilung vom 15. Januar 2024 teilt das Statistische Bundesamt folgendes mit:

"Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. "Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken", sagte Ruth Brand bei der Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2023 für Deutschland" in Berlin. "Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort", so Brand weiter. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher."

(Quelle: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html)

Bezüglich der für die Flash wichtige Automobilindustrie führt der VDA folgendes aus:

"Trotz einer wirtschaftlich angespannten Lage konnte die Automobilindustrie ihren Umsatz aus der Inlandsproduktion auch im Jahr 2023 steigern. Im vergangenen Jahr stieg er 10 Prozent auf knapp 558,1 Milliarden Euro. Ein Teil des Umsatzplus dürfte dabei auch der immer noch erhöhten Inflation geschuldet sein. Das Umsatzplus verteilte sich dabei etwa proportional auf das Inlands- (+11 Prozent) und Auslandsgeschäft (+10 Prozent). Knapp 70 Prozent des Gesamtumsatzes ging dabei auf das Auslandsgeschäft zurück, etwa 30 Prozent davon entfielen wiederum auf Geschäfte mit Ländern innerhalb der Eurozone. Der Umsatz aus dem Geschäft mit Kunden innerhalb der Eurozone stieg dabei um 21 Prozent und damit deutlich stärker als der Umsatz mit Kunden außerhalb der Eurozone (+6 Prozent)."

(Quelle: https://www.vda.de/de/themen/automobilindustrie/marktentwicklungen/umsatzdaten)

II. Geschäftsverlauf

Im Vorjahr wurde die Prognose aufgestellt, dass mit einem leichten Rückgang des Geschäftes verbunden mit einer entsprechenden Verminderung des Umsatzes gerechnet wird. Diese sollte im Wesentlichen aus der Verringerung der Nachfrage unserer Bestandskunden resultieren, welche aufgrund der Krise in der Ukraine einen geringeren Bedarf an ungeplanten Transportlösungen haben. Es wurde des Weiteren damit gerechnet, dass der Rohertrag aufgrund niedrigerer Einkaufspreise zu einem deutlich besseren Ergebnis führt. Der Umsatzrückgang war jedoch aufgrund einer geringeren Anzahl an Transporte höher als erwartet, so dass auch die positiven Effekte der günstigen Einkaufspreise den Rückgang im Rohertrag nicht kompensieren konnte.

Im Hinblick auf das EBITDA wurde erwartet, dass sich dieses in Korrelation zum Rohertrag ebenfalls verbessert. Wie auch der Rohertrag bewegte sich das EBITDA auf einem deutlich niedrigeren Niveau als im Vorjahr, auch unter den Erwartungen.

Im Jahr 2023 wurde wie in den Vorjahren die digitale Strategie der Redspher Gruppe weiter umgesetzt. Dies hat auch in 2023 zu Synergieeffekten und weiteren Kosteneinsparungen geführt und soll auch in 2024 zu weiteren Synergieeffekten und Kosteneinsparungen führen.

Aufgrund der unsicheren wirtschaftlichen Lage und des folglich sehr schwierigen Marktumfeldes, kann die Gesamtentwicklung im Jahresverlauf 2023 als nicht zufriedenstellend bezeichnet werden. Eine deutliche Umsatzverringerung führte im Geschäftsjahr zu einem Rückgang des Rohertrags auf TEUR 4.213 (Vorjahr TEUR 4.584).

Im Jahr 2023 wurde die in den Vorjahren vorangetriebene digitale Strategie weiter umgesetzt. So arbeitet Flash Europe als Teil der Redspher Gruppe mit an der gruppenweiten Plattformstrategie.

Insgesamt wurde das Geschäftsjahr mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 2.256 (Vorjahr: TEUR 1.269) abgeschlossen.

III. Ertragslage

Die Entwicklung in 2023 war wie im Vorjahr stark geprägt durch interne Anpassungen an die sich weiterhin volatil entwickelnden Märkte sowie einer nachlassenden wirtschaftlichen Dynamik. insbesondere die Ukraine-Krise trägt hierzu weiterhin wesentlich bei. Die Auftragslage hat sich deutlich verschlechtert, was sich in einer Abschwächung des Rohertrages widerspiegelt.

Der Rohertrag ist um 8 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Dies resultiert im Wesentlichen aus der deutlich geringeren Nachfrage von margenstärkeren Sonderlieferungen.

Die Personalkostenquote vom Rohertrag ist gegenüber dem Vorjahr bei durchschnittlich 34 Mitarbeitern (Vorjahr 33 Mitarbeiter) von 37 % auf 47 % gestiegen.

Die laufenden Abschreibungen enthalten TEUR 1.059 an linearer Abschreibung des Geschäfts-/Firmenwerts aus der Akquisition der EF-Express.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vorjahresvergleich um 9 % geringer. Eine bevorstehende Einigung in einem langjährigen Rechtsstreit trägt hierzu wesentlich bei. Die in diesem Zusammenhang stehenden Kosten betrugen im Geschäftsjahr TEUR 142 (Vorjahr: TEUR 304).

Der Zinsaufwand in Höhe von TEUR 1.091 (Vorjahr TEUR 764) betrifft im Wesentlichen sog. Intercompany Darlehen von anderen Gesellschaften innerhalb der Redspher Gruppe.

IV. Finanzlage

Der Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultiert hauptsächlich aus der Verrechnung der Darlehen in Höhe von insgesamt TEUR 18.900 mit dem Kaufpreis. Diese ist auf die Veräußerung der Geschäftsanteile der Schwerdtfeger Transport GmbH zurückzuführen. Des Weiteren wurden kurzfristige Darlehen i.H.v. TEUR 1.200 getilgt.

Weiter bestehen kurzfristige Forderungen und Verbindlichkeiten. Diese sind mit TEUR 1.127 in den Forderungen gegen verbundene Unternehmen und in Höhe von TEUR 852 in den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten.

In 2020 erfolgte ein Forderungsverzicht der Muttergesellschaft i.H.v. TEUR 1.000. Dieser steht unter der auflösenden Bedingung, dass die Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 1.000 wieder auflebt, sobald sich die wirtschaftliche Situation entsprechend eingestellt hat.

V. Vermögenslage

Der beträchtliche Rückgang des Anlagevermögens steht in Verbindung mit der Veräußerung der Geschäftsanteile an der Schwerdtfeger Transport GmbH. Das Anlagevermögen ist darüber hinaus durch die planmäßige Abschreibung des Geschäfts-/Firmenwert EF-Express gekennzeichnet.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich aufgrund rückläufiger Umsätze sowie eines verbesserten Forderungsmanagements auf TEUR 4.834 (Vorjahr: TEUR 7.354).

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen i.H.v. TEUR 852 sind im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie Zinsverbindlichkeiten aus Darlehen zur Finanzierung der Akquisitionen in 2017, die im laufenden Geschäftsjahr zurückgeführt wurden.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind zum Bilanzstichtag gegenüber dem Vorjahr von TEUR 2.848 auf TEUR 1.805 gesunken. Ursächlich hierfür sind niedrigere bezogene Leistungen.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 231 enthalten.

VI. Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt 2023 waren 34 Mitarbeiter beschäftigt.

VII. Leistungsindikatoren

Im Unternehmen steuern wir das operative Geschäft insbesondere anhand der finanziellen Leistungsindikatoren Rohertrag, Rohertragsmarge, Umsatz und EBITDA, wobei die Rohertragsmarge sowie der Umsatz gegenüber den beiden anderen Leistungsindikatoren von untergeordneter Bedeutung und deshalb hier nicht weiter eingegangen wird. Als nicht finanzieller Leistungsindikator (für die Steuerung des Unternehmens jedoch von untergeordneter Bedeutung) wird vor allem mit der Zahl der Transportaufträge pro Mitarbeiter betrachtet.

Das EBITDA ermittelt sich folgendermaßen:

Jahresergebnis vor Steuern + Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, Sach- und Finanzanlagevermögen ./. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge + Zinsen und ähnliche Aufwendungen = EBITDA

Die genannten Kennzahlen stellen sich für das Geschäftsjahr 2023 wie folgt dar:

2023 IST 2024 BUDGET
Rohertrag TEUR 4.213 TEUR 4.272
EBITDA TEUR -100 TEUR 63

3. Risiko- und Chancenbericht

Risikomanagement

Unser Risikomanagement hat zum Ziel, Chancen und Risiken frühestmöglich zu identifizieren, zu bewerten und durch geeignete Maßnahmen Chancen wahrzunehmen sowie Risiken zu begrenzen. Damit soll eine Bestandsgefährdung unserer Gesellschaft verhindert und durch verbesserte unternehmerische Entscheidungen Wert geschaffen werden. Als Chancen definieren wir mögliche Erfolge, die über unsere definierten Ziele hinausgehen. Unter Risiko verstehen wir jedes Ereignis, welches das Erreichen unserer kurzfristigen operativen oder unserer langfristigen strategischen Ziele negativ beeinflussen kann.

Risikofelder

Die Geschäftsführung hat die folgenden maßgeblichen Risiken identifiziert:

- Die allgemeine wirtschaftliche Lage ist deutlich von der volatilen Entwicklung des Ukraine Krieges beeinflusst.

- Durch die steigenden Kosten, insbesondere des Dieselpreises, sind die Unternehmen der Logistikbranche dadurch verstärkt einem Wettbewerbs- und Preisdruck ausgesetzt.

- Mitbewerber: Viele Unternehmen treten verstärkt aggressiv in den Markt. Dabei handelt es sich um deutsche- als auch um ausländische Unternehmen, insbesondere aus Polen und Großbritannien. Diese zeigt sich verstärkt durch eine aggressive Preis- und Vertriebspolitik.

- Personal: Da in Deutschland nahezu Vollbeschäftigung die letzten Jahre herrscht, ist es deutlich schwieriger geworden bei Bedarf schnell qualifiziertes Personal zu gewinnen. Auch der Wettbewerb scheut sich nicht davor, mit lukrativen Angeboten Mitarbeiter abzuwerben.

- Verfügbarkeiten von Fahrer und Transportunternehmern: Weiterhin klagen viele unserer Transportunternehmer über den Fahrermangel.

Chancenfelder

Die Geschäftsführung hat die folgenden maßgeblichen Chancen identifiziert:

- Digitalisierung: Die Redspher Gruppe hat es sich zum Ziel gesetzt gruppenweit eine einheitliche Systemlandschaft zu implementieren. Dies wird permanent vorangetrieben und bietet die Chance neben einer Stärkung in der Kundenbindung und -akquisition auch Synergieeffekte zu heben und Kosten zu senken. Darüber hinaus startete 2018 eine großangelegte Konzernanpassung, um mit der digitalen Marktentwicklung Schritt halten zu können.

- Wir arbeiten mit einer großen Anzahl von selbstständigen Unternehmern über einen festen Zeitraum zusammen. Dies ermöglicht uns, auch in den starken und schwierigen Phasen unsere Kunden zu bedienen.

Beurteilung der Gesamtrisiko- und Chancensituation durch die Geschäftsführung

Unter Berücksichtigung des aktuellen Geschäftsplans hat sich unsere Chancen- und Risikosituation im Vergleich zur Risikoberichterstattung im Vorjahr insbesondere im Hinblick auf die Ukraine-Krise nicht geändert. Langfristig wird ebenfalls die unvorhersehbare Entwicklung der Motorisierung als Risiko angesehen, da die Nachfrage nach Transportdienstleistungen von Ersatzteilen bei E-Autos geringer ausfallen könnte als bei diesen mit Verbrennermotor. Nach Einschätzung der Geschäftsführung waren im aktuellen Prognosezeitraum keine Risiken absehbar, die einzeln oder in ihrer Gesamtheit den Fortbestand der Gesellschaft gefährden. Diese drohen auch nicht in absehbarer Zukunft.

4. Prognosebericht

Für das Geschäftsjahr 2024 geht die Geschäftsführung auf der aktuellen Basis (Kenntnis über 05/2024) von einem gleichbleibenden Geschäft verbunden mit einem stagnierenden Umsatz aus.

Insbesondere aufgrund der Darlehensrückführung im Rahmen der Veräußerung der Geschäftsanteile an der Schwerdtfeger GmbH wird im Geschäftsjahr 2024 ein deutlich besseres Finanzergebnis erzielt werden.

Im Hinblick auf das EBITDA wird ein positives Ergebnis erwartet. Die in 2024 getroffene Einigung in einem Rechtsstreit sowie weitere Maßnahmen zur Kostensenkung, insbesondere bei den Beratungskosten, sollten hierzu beitragen.

 

Filderstadt, den 25. Juli 2024

Philippe Higelin

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 2.638.549,78 22.757
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.586.942,20 3.645
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 11,00 0
2. Geschäfts- oder Firmenwert 2.586.931,20 3.645
II. Sachanlagen 51.607,58 56
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 51.607,58 56
III. Finanzanlagen 0,00 19.056
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 19.056
B. UMLAUFVERMÖGEN 7.779.403,44 10.743
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.058.732,32 8.478
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.833.654,40 7.354
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.126.811,65 1.032
3. Sonstige Vermögensgegenstände 98.266,27 92
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.720.671,12 2.265
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 2.715,21 2
10.420.668,43 33.502

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
TEUR
A. EIGENKAPITAL 2.859.291,06 5.116
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25
II. Kapitalrücklage 14.500.000,00 14.500
III. Verlustvortrag -9.409.492,18 -8.140
IV. Jahresfehlbetrag -2.256.216,76 -1.269
B. RÜCKSTELLUNGEN 4.580.787,38 4.061
1. Steuerrückstellungen 536.000,00 293
2. Sonstige Rückstellungen 4.044.787,38 3.768
C. VERBINDLICHKEITEN 2.980.589,99 24.325
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.804.932,36 2.848
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 852.426,28 20.504
3. Sonstige Verbindlichkeiten 323.231,35 973
- davon aus Steuern: EUR 231.244,70 (Vorjahr: TEUR 700)
10.420.668,43 33.502

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
TEUR
1. Rohergebnis 5.262.106,94 5.960
2. Personalaufwand 1.961.494,06 1.712
a) Löhne und Gehälter 1.619.613,94 1.451
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 341.880,12 261
3. Abschreibungen 1.065.245,11 1.065
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.065.245,11 1.065
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.400.158,78 3.742
6.426.897,95 6.519
5. Erträge aus Beteiligungen 0,00 300
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,20 0
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.090.567,95 764
-1.090.567,75 -464
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 246
9. Ergebnis nach Steuern -2.255.358,76 -1.269
10. Sonstige Steuern 858,00 0
11. Jahresfehlbetrag -2.256.216,76 -1.269

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

1. Anwendung gesetzlicher Vorschriften

Die Flash-Europe GmbH hat ihren Sitz in Filderstadt. Sie ist im Handelsregister des Amtsgericht Stuttgart unter HRB 225183 eingetragen.

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG). Ergänzend hierzu waren die Bestimmungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die Vorschriften des HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften über die Gliederung und den Ausweis der Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung beachtet worden.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

2. Angaben zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden

I. Allgemeine Angaben

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

II. Ausweisänderung

Im Vorjahr wurde ein kurzfristiges Darlehen i.H.v. TEUR 1.200 unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen. Die Vorjahreszahlen wurden dahingehend angepasst, dass dieses unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen wird. Zum 31.12.2023 besteht dieses Darlehen nicht mehr.

Unter der Position Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens wurden im Vorjahr uneinbringliche Forderungen i.H.v. TEUR 3 ausgewiesen. Die Vorjahreszahlen wurden dahingehend angepasst, dass diese in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen werden. Im Geschäftsjahr 2023 betragen die Aufwendungen aus uneinbringliche Forderungen TEUR 79.

III. Bilanzierung und Bewertung der Aktivposten

Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Dabei werden entgeltlich erworbene EDV-Programme über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei Jahren abgeschrieben. Eine Ausnahme bilden die EDV-Programme mit Anschaffungskosten unter EUR 250; diese werden sofort in voller Höhe aufwandswirksam erfasst. Soweit die beizulegenden Werte einzelner immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden linear abgeschrieben. Dabei wurde die Nutzungsdauer mit 3 bis 5 Jahren angesetzt.

Auf die Nutzung des in 2017 erworbenen Geschäfts-/Firmenwerts wirken vielfältige Einflussfaktoren teils gegenläufig ein. Wir konnten daher seine Nutzungsdauer nicht verlässlich schätzen und legen deshalb für die planmäßige lineare Abschreibung die standardisierte Nutzungsdauer von 10 Jahren zugrunde.

Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird die handelsrechtliche Regelung angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut EUR 250 nicht übersteigen. Geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, mehr als EUR 250 und bis zu EUR 800 betragen, werden im Erwerbsjahr voll abgeschrieben.

Grundlage der planmäßigen linearen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer der jeweiligen Vermögensgegenstände.

Der Abgang der Finanzanlagen ist in der Veräußerung der Anteile an der Schwerdtfeger Transport GmbH an das Konzernunternehmen Redspher S.A., mit Sitz in Contern Luxemburg, begründet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch einen pauschalen Abschlag berücksichtigt.

Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

IV. Bilanzierung und Bewertung der Passivposten

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und wurden mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen bewertet.

Die sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen berücksichtigt sind. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert.

Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht.

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, wurden mit dem Stichtagskurs am Bilanzstichtag bewertet (§ 256a HGB).

3. Erläuterungen zu Bilanz

I. Erläuterungen zu Bilanzposten - AKTIVA

(1) Anlagevermögen

Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Posten des Anlagevermögens und deren Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 sind im Anlagespiegel auf der letzten Seite des Anhangs dargestellt.

(2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind solche aus Lieferungen und Leistungen i.H.v. TEUR 728 (Vorjahr: TEUR 1.032) ausgewiesen. Sonstige Forderungen gegenüber Gesellschafter bestehen i.H.v. TEUR 399 (Vorjahr: TEUR 158).

II. Erläuterungen zu Bilanzposten - PASSIVA

(3) Eigenkapital

Stammkapital und Kapitalru ̈cklage bestehen gegenu ̈ber dem Vorjahr in unveränderter Höhe.

(4) Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen gliedern sich folgendermaßen:

Personalaufwendungen 55 TEUR
Kundenboni 201 TEUR
Ausstehende Rechnungen 3.774 TEUR
Sonstiges 15 TEUR
4.045 TEUR

(5) Verbindlichkeiten

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind i.H.v. TEUR 834 (Vorjahr: TEUR 404) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 18.900) sonstige Verbindlichkeiten enthalten.

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Von den Verbindlichkeiten bestehen TEUR 18 (Vorjahr TEUR 1.500) gegenüber Gesellschaftern.

Im Vorjahr wurden Verbindlichkeiten aus einem kurzfristigen Darlehen gegenüber der Redspher S.A. i.H.v. TEUR 1.200 in den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen. In 2023 wurde der Vorjahresausweis dahingehend geändert, dass das Darlehen in den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen wird.

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im abgelaufenen Geschäftsjahr Verluste aus der Veräußerung der Anteile an der Schwerdtfeger Transport GmbH in Höhe von TEUR 55. Des Weiteren sind außerordentliche Aufwendungen i.H.v. TEUR 142 (Vorjahr: TEUR 304) enthalten. Auf Forderungsverluste entfallen TEUR 173 (Vorjahr TEUR 83).

Von den Zinsaufwendungen sind TEUR 1.044 (Vorjahr: TEUR 709) gegenüber verbundenen Unternehmen.

5. Sonstige Pflichtangaben

(6) Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in Höhe von TEUR 121 bis zu einem Jahr, davon aus Mietverträgen TEUR 106 und aus Leasingverträgen TEUR 15. Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in Höhe von TEUR 81 für die nächsten 2 bis 5 Jahre, davon aus Mietverträgen TEUR 63 und aus Leasingverträgen TEUR 19.

Der Vorteil des Leasings liegt darin, dass Leasing-Gegenstände nicht in der Bilanz erscheinen. Lediglich die Leasing-Raten werden als Betriebsausgaben in der Gewinn- und Verlustrechnung verbucht. Die Eigenkapitalquote und der Verschuldungsgrad verändern sich nicht. Dies ermöglicht also mehr finanzielle Flexibilität.

Der Hauptnachteil liegt in der Regel in höheren Kosten als bei einem fremdfinanzierten Kauf des Leasingguts. Hinzu kommen laufende Kosten für Versicherungen, Reparaturen oder Instandhaltungsmaßnahmen.

In 2020 sprach die Muttergesellschaft gegenüber der Gesellschaft einen Forderungsverzicht i.H.v. TEUR 1.000 aus. Dieser steht unter der auflösenden Bedingung, dass die Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 1.000 wieder auflebt, sobald sich die wirtschaftliche Situation entsprechend eingestellt hat.

(7) Arbeitnehmer

Angabe der beschäftigten Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt:

Angestellte: 28
Leitende Angestellte: 6

(8) Mitglieder der Geschäftsführung

Herr Philippe Higelin, Geschäftsführer

Bzgl. der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 IV HGB in Anspruch genommen.

(9) Konsolidierungskreis

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Financière Redspher SAS, 17 rue de Surène, 75008 Paris, als kleinster und zugleich größter Konsolidierungskreis einbezogen und in Frankreich beim RCS (Registre du Commerce et des Sociétés) veröffentlicht.

(10) Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresfehlbetrag i.H.v. EUR 2.256.216,76 zusammen mit dem Verlustvortrag i.H.v. EUR 9.409.492,18 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Filderstadt, den 25. Juli 2024

Philippe Higelin

Anschaffungs-/Herstellungskosten
1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 16.585,12 0,00 0,00 16.585,12
2. Geschäfts- oder Firmenwert 9.747.753,33 0,00 0,00 9.747.753,33
9.764.338,45 0,00 0,00 9.764.338,45
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 220.342,23 2.302,51 0,00 222.644,74
220.342,23 2.302,51 0,00 222.644,74
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 22.382.273,16 4.435,41 22.386.708,57 0,00
22.382.273,16 4.435,41 22.386.708,57 0,00
32.366.953,84 6.737,92 22.386.708,57 9.986.983,19
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 16.574,12 0,00 0,00 16.574,12
2. Geschäfts- oder Firmenwert 6.102.321,57 1.058.500,56 0,00 7.160.822,13
6.118.895,69 1.058.500,56 0,00 7.177.396,25
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 164.292,61 6.744,55 0,00 171.037,16
164.292,61 6.744,55 0,00 171.037,16
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 3.326.000,00 0,00 3.326.000,00 0,00
3.326.000,00 0,00 3.326.000,00 0,00
9.609.188,30 1.065.245,11 3.326.000,00 7.348.433,41
Buchwerte
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 11,00 11,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 2.586.931,20 3.645.431,76
2.586.942,20 3.645.442,76
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 51.607,58 56.049,62
51.607,58 56.049,62
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 19.056.273,16
0,00 19.056.273,16
2.638.549,78 22.757.765,54

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Flash-Europe GmbH, Filderstadt

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Flash-Europe GmbH, Filderstadt, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Flash-Europe GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den 26. Juli 2024

BANSBACH GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Dr. Antje Conradi, Wirtschaftsprüfer

Thomas Schneider, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 21. Oktober 2024 festgestellt worden.

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