Verwaltungsgesellschaft Oststraße 50 mbH
Selbe AdresseVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dietmar Meyer seit 15.10.2018 | Geschäftsführer |
Alexander Kimaz seit 15.10.2018 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MLHolding GmbHHamburgKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2021 bis zum 30.06.2022Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2021/20221. Grundlagen des Konzerns Die MLHolding GmbH ist die Holding-Gesellschaft der ML-Gruppe mit den operativen Gesellschaften MLPlastics GmbH, MLPolymer GmbH, Frupack Plastic GmbH, Nordpoly GmbH, Westpoly GmbH, CHG Chemiehandelsgesellschaft Thermoplast mbH, Frupack Nordic ApS, Frupack Benelux BV, Frupack France SAS sowie den drei Servicegesellschaften MLConnect GmbH, Filehouse GmbH und der Verwaltungsgesellschaft Sportallee 41 mbH. 1.1. Geschäftsmodell Unter den Servicegesellschaften der ML-Gruppe ist die MLConnect GmbH in der Logistikbranche, die Filehouse GmbH in der IT-Branche und die Verwaltungsgesellschaft Sportallee 41 mbH in der Immobilienverwaltung tätig. Alle operativen Gesellschaften sind in der Kunststoffbranche aktiv und unterscheiden sich sowohl im Produktportfolio, den Anwendungsbereichen, den Märkten als auch im Geschäftsmodell. Die MLPlastics GmbH hat ihren Schwerpunkt auf der Distribution von Kunststoffen für technische Anwendungen und die Entwicklung und Vermarktung von Produkten nach eigenen Rezepturen, die in Lohn compoundiert werden. Das Kerngeschäft der MLPolymer GmbH basiert auf der Distribution der Produkte eines weltweit führenden Produzenten von Polyolefinen. Die Frupack Plastic GmbH und die Nordpoly GmbH sind im Handel mit Kunststoffrohmaterialien tätig und verfügen über vielfältige Beschaffungsquellen bei namhaften Produzenten und einen europaweiten Absatzmarkt. Die Westpoly GmbH hat ihre Kernkompetenz im Produktbereich Polyvinylchloride. Das Kerngeschäft der CHG Chemiehandelsgesellschaft Thermoplast mbH basiert auf der Distribution der Produkte eines in Europa führenden Produzenten von Polyolefinen. Die drei im Berichtsjahr gegründeten Auslandsgesellschaften sind für den Absatz in ihren jeweiligen Märkten zuständig; die Frupack Nordic ApS für Skandinavien, Frupack Benelux für die Niederlande, Belgien und Luxemburg und die Frupack France für Frankreich. Alle drei wurden mangels Wesentlichkeit zum 30. Juni 2022 noch nicht in den Konzernabschluss einbezogen. 1.2. Forschung und Entwicklung Keine der Gesellschaften betreibt Grundlagenforschung oder -entwicklung. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche Lage Gemäß den aktuellen Auswertungen des IWF ist die Weltwirtschaft im Jahr 2021 um 6% gegenüber dem Vorjahr gewachsen. Die Wachstumsrate im Euroraum betrug 5,2%. Hauptgrund für die starken Wachstumsraten im vergangenen Jahr ist allerdings der Vergleich mit den negativen Werten des Vorjahres im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. Die Prognosen gehen für das laufende Jahr 2022 von einem Wachstum i.H.v. 3,2% weltweit und 3,1% im Euroraum aus. Das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland, dem Hauptabsatzmarkt der Firmengruppe, wuchs im Jahr 2021 um 2,6% im Vorjahresvergleich während für 2022 ein Wachstum von 1,5% erwartet wird. Die epidemische Lage wirkt sich zum Zeitpunkt der Berichterstellung nach wie vor negativ auf Gesellschaft und Wirtschaft aus. Gerade durch die restriktive Virusbekämpfung in China sind Lieferketten aus und Absatz in dem Land gestört. Der Krieg zwischen Russland und der Ukraine hat vielfältige, oft indirekte und zeitverzögerte Auswirkungen auf Gesellschaft und Wirtschaft, sodass sicherlich noch lange Zeit mit unvorhersehbaren Faktoren, Wechselwirkungen und Störungen zu rechnen ist. Eine hohe Inflation, die durch den Krieg in der Ukraine noch verschärft wird, gepaart mit stark gestiegenen Energiekosten, wird sicherlich die Branche und die Gesellschaft allgemein im Jahr 2023 schwer treffen. 2.2. Branchenbezogene Lage Die Umsätze der Kunststoff verarbeitenden Industrie in Deutschland für 2021 sind um 12,6% zum Vorjahr und die verarbeitete Menge um 5,6% zum Vorjahr deutlich gestiegen. In absoluten Zahlen heißt das, es wurden in 2021 15 Mio. Tonnen Kunststoff verarbeitet und damit Umsätze in Höhe von 69,4 Mrd. EUR generiert. Die Hauptbranchen Verpackung (+13,05%) und Bau (+15,73%) zeigten die höchsten Umsatzsteigerungen, während Technische Teile (+10,68%) und Konsum Produkte (+8,79%) etwas weniger Wachstum verzeichneten. Neben E-Commerce und Homeoffice führt das verringerte Ausgehverhalten und der Wunsch nach Ansteckungsschutz zu kleineren und hygienischeren Verpackungseinheiten beim Lebensmittelhandel. Das sorgt für eine hohe Nachfrage an Rohstoffen für die Verpackungsindustrie. Die Automobilbranche litt unter ihrer just-in-time Lieferpolitik der vergangenen Jahre, unter Chipmangel und anderen fehlenden Zulieferteilen aus Fernost. Gepaart mit zurückhaltendem Kaufverhalten führte das in dieser Branche zu einem Rückgang der produzierten Fahrzeuge und damit des Kunststoffverbrauchs. Der Trend zur Nachhaltigkeit hat wieder an Tempo aufgenommen. Viele Firmen haben sich Ziele gesetzt, Verpackungen zu verringern, mehr Recyklate einzusetzen, Kunststoff zu ersetzen oder die Recyclingfähigkeit durch den Einsatz von sogenannten Monomaterialverpackungen zu verbessern. Bei der Preisentwicklung der gehandelten Waren verzeichnete der Polyolefinpreismittelwert ab Juli 2021 kontinuierliche Rückgänge, die den Tiefstand im Oktober (-13% zu Juli 2021) erreichten, um dann kontinuierlich auf einen Höchststand Mitte April 2022 zu steigen (+30% zum Tiefstand). Der danach einsetzende erneute Preisrückgang zeigt erst zum Zeitpunkt der Berichterstattung eine Trendwende an. 2.3. Geschäftsentwicklung Das Kerngeschäft der ML-Gruppe besteht in dem Vertrieb von Rohstoffen an die kunststoffverarbeitende Industrie. Der größte Teil der Kunden sind Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes, die mittels verschiedener Techniken aus den Rohstoffen Halbzeuge und Fertigteile aus Kunststoff fertigen. Die Kunden gehören verschiedensten Branchen an, wie zum Beispiel den Bereichen Verpackung, Elektronik, Haushaltswaren, Automobil aber auch Sport, Freizeit, Möbel und Bau. Dadurch gibt es kaum Abhängigkeiten zur konjunkturellen Entwicklung einzelner Branchen. Trotz der oben geschilderten schwierigen Marktsituation zeigen die Kennzahlen der Firmengruppe einen robusten Wachstumstrend. Die operativen Gesellschaften zeigten teilweise erhebliche Umsatz- und Rohertragssteigerungen. Unsere Erwartungen an die Geschäftsentwicklung in 2021/22 sind damit mehr als erfüllt. Gegenüber dem Vorjahr wurde eine Umsatzsteigerung von rund 52% auf 284,49 Mio. EUR erzielt, wobei der Rohertrag mit EUR 22,13 Mio. EUR auf Vorjahresniveau liegt. Die Entwicklung des Rohertrags ist in geringeren Durchschnittsmargen und stark gestiegenen Logistikkosten begründet. Geschuldet dem teils hohen Preisanstieg zwischen Oktober 2021 und April 2022, der zu teils ungewöhnlich hohen Margen führte stieg auch der Mengenabsatz, allerdings unterproportional zum Umsatz, um 5% auf rund 145.000 Tonnen an. Die Umsatzanteile der ML-Gruppe nach Regionen haben sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt verschoben: Inland 68% (Vorjahr: 70%), EU 31% (Vorjahr: 29%) und Drittland 1% (Vorjahr: 1%). 2.4. Geschäftslage des Konzerns 2.4.1. Ertragslage Kennzahlen zur Ertragslage (in TEUR)
Die betrieblichen Aufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr um knapp 13,9% gestiegen. Davon macht die Erhöhung bei den Personalkosten 812 TEUR aus und ist das Resultat aus einer Zunahme des Personalbestandes (+11 Personen) und Gehaltsanpassungen. Die Firmengruppe beschäftigte ohne Geschäftsführer im Schnitt 71 Angestellte in Vollzeit und 11 Angestellte in Teilzeit. Allgemein gestiegene Kosten für fast alle Aufwandspositionen, aber auch die Wiederaufnahme der Reisetätigkeit im Vergleich zu Pandemiezeiten führten zu weiteren Steigerungen. Aufgrund der gestiegenen Aufwandspositionen bei konstantem Rohertrag verringerte sich das EBIT um ca. 15,8% von 11,18 Mio, EUR im Vorjahr auf 9,41 Mio. EUR in 2021/22. Nach Abzug aller Steuern konnte im Geschäftsjahr 2021/22 ein Konzernjahresüberschuss von 5.667 TEUR erzielt werden. Dieses Ergebnis beurteilt die Geschäftsführung als sehr gut. 2.4.2. Finanzlage Durch den höheren Finanzbedarf aufgrund des hohen Preisniveaus sank die Eigenkapitalquote auf 24,8% (Vorjahr: 29,5%). Die Finanzverbindlichkeiten haben sich auf 36,8 Mio. EUR erhöht (Vorjahr: 17,5 Mio. EUR). Finanziert wird der Fremdkapitalbedarf aus multilateralen Banklinien, die zum Ende des Berichtsjahres auf insgesamt 59,5 Mio. EUR erhöht wurden, sowie anderen Finanzierungsinstrumenten (Factoring u.a.). Damit ist die Liquidität mittelfristig gewährleistet und die Firmengruppe kann all ihren Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachkommen. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt aufgrund des preisbedingt starken Aufbaus des Umlaufvermögens im Geschäftsjahr 2021/22 rund -10,6 Mio. EUR. Die Geschäftsführung beurteilt die Finanzlage als sehr gut. 2.4.3. Vermögenslage Die Bilanzsumme ist um 32,5 Mio. EUR auf 84,4 Mio. EUR gestiegen. Das gestiegene Umlaufvermögen ist hauptsächlich auf die Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen auf 23,1 Mio. EUR (Vorjahr: 19,8 Mio. EUR) und des Warenbestandes auf 41,7 Mio. EUR (Vorjahr: 23,9 Mio. EUR) zurückzuführen. Das Sachanlagevermögen ist hauptsächlich durch den Kauf einer Büroimmobilie auf 6,3 Mio. EUR (Vorjahr: 2,1 Mio. EUR) gestiegen. Die gesamte Ertragslage, Vermögenslage und Finanzlage werden damit als gut bewertet. 3. Chancen- und Risikobericht 3.1. Risiken und Maßnahmen Ein großes Risiko ist der Anstieg der Zinsen in der nächsten Zeit. Zum Zeitpunkt der Berichterstellung hat bereits eine deutliche Anhebung des Leitzinssatzes stattgefunden. Weitere Anhebungen sind wahrscheinlich. Die Geschäftsführung wird als Maßnahmen den Cash-Conversion-Cycle (Lieferantenziele, Kundenziele und Lagerumschlagsdauer) optimieren und das Interest-Cover-Ratio überwachen. Die Planzahlen 2022/23 wurden bereits auf das zu erwartende Zinsniveau angepasst und zeigen, dass für das laufende Geschäftsjahr auch unter hohen Zinsen ein robustes Jahresergebnis zu erwarten ist. Finanz- und Liquiditätsrisiken stufen wir aufgrund der ausreichenden Kreditlinien bei den Banken und der Eigenfinanzierung als sehr gering ein. Forderungsausfallrisiken aufgrund von Insolvenzen werden wie in den Vorjahren über eine Warenkreditversicherung abgesichert. Die Zahlungsmoral der Kunden, das Mahnwesen und die Kreditlimits werden eng überwacht. Die steigenden Energiekosten spielen für uns als Händler und Distributeure nur eine sekundäre Rolle. Inwieweit die Energiekosten bei unseren Kunden und Lieferanten zu Problemen führen werden, lässt sich derzeit schwer abschätzen. Zum Zeitpunkt der Berichterstattung zeigte sich bereits, dass die Chemiebranche ihre Produktion in Q3 2022 aufgrund der hohen Energiekosten um 10,3% im Vorjahresvergleich gedrosselt hat. Risiken der Materialbeschaffungsseite werden durch eine stete Erweiterung des Lieferanten- und Produktportfolios vermindert. Einkaufsentscheidungen werden durch die professionelle Analyse der Märkte, der Angebots- und Nachfrageentwicklungen sowie der Vorprodukte unterstützt. Politische Risiken stufen wir für das laufende Geschäftsjahr als gering ein, da die Firmengruppe keine Geschäftstätigkeit mit Russland unterhält und die Aktivitäten mit chinesischen Kunden und Lieferanten minimal sind. Auch ist nach wie vor nicht mit einer Einschränkung oder gar eines Verbots des Einsatzes von Kunststoffen in irgendeiner Form zu rechnen, die ein Risiko für unsere Geschäftstätigkeit darstellen würde. Zusammengefasst gesagt, liegen Risiken, die den Bestand des Unternehmens gefährden, weder vor noch werden sie in Zukunft erwartet. 3.2. Chancen und Maßnahmen Durch den fortgesetzten Personalausbau, Firmenneugründungen und Erweiterung des Lieferanten-Kunden- und Produktportfolios konnte die Firmengruppe ihre Diversifizierungsstrategie erfolgreich fortführen und damit Abhängigkeiten zu bestimmten Branchen, Produkten oder Kunden weiter verringern. Besonders hervorzuheben ist die Erschließung neuer europäischer Märkte durch die Gründung der ausländischen Gesellschaften. Das erfolgreiche Überwachungsaudit der MLPlastics GmbH im Mai 2021 nach ISO 9001:2015 bestätigt unser gutes Managementsystem. Die größten Chancen für die Zukunft liegen in der Markt- und Vertriebsausweitung. Mit dem Ausbau des Personals und der damit verbundenen verstärkten Präsenz auch im europäischen Ausland haben wir die Grundlage für neue Märkte und neue Kunden geschaffen. Themen wie Marktpräsenz und Verkaufsgebietsgröße werden immer mehr zu Wettbewerbsfaktoren zwischen Produzenten und Distributeuren. Durch die verstärkte paneuropäische Ausrichtung ergeben sich hier neue Möglichkeiten. Seit diesem Jahr arbeiten wir mit Beratern an der Erfassung und Verbesserung unseres ökologischen Fußabdrucks und der Einhaltung der internationalen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (17 SDG). 4. Prognosebericht Vor dem Hintergrund der oben beschriebenen Chancen und Risiken sowie der Marktsituation erwartet die Geschäftsführung für das laufende Geschäftsjahr einen leichten Umsatzrückgang bei stabilen Absatzmengen. Allerdings ist mit einem deutlichen Rückgang im Ergebnis zu rechnen. Wir erwarten insgesamt eine positive Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage für das Geschäftsjahr 2022/2023.
Hamburg, Dezember 2022 MLHolding GmbH Geschäftsführung Alexander Kimaz Dietmar Meyer Konzernbilanz zum 30. Juni 2022Aktiva
Passiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Juli 2021 bis zum 30. Juni 2022
Konzernkapitalflussrechnung der MLHolding GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr 2021/2022
Konzerneigenkapitalspiegel der MLHolding GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr 2021/2022
Konzernanhang für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2021 bis zum 30. Juni 2022A. Vorbemerkung Die MLHolding GmbH, Hamburg, (Amtsgericht Hamburg, HRB 114751), ist gemäß § 290 HGB zur Aufstellung eines Konzernabschlusses verpflichtet. Der Konzernabschluss wurde unter Beachtung der Vorschriften des HGB erstellt. B. Abgrenzung des Konsolidierungskreises In den Konzernabschluss wurden gemäß § 294 Abs. 1 HGB als Mutterunternehmen die MLHolding GmbH, Hamburg, sowie die folgenden neun inländischen Tochterunternehmen einbezogen:
Im Vergleich zum Vorjahr hat sich bei den vollkonsolidierten Unternehmen die folgende Veränderung ergeben: Erstkonsolidierung der im Juli 2021 gegründeten Verwaltungsgesellschaft Sportallee 41 mbH, Hamburg. Diese hat im Geschäftsjahr 2021/2022 Umsatzerlöse von TEUR 20 und einen Jahresfehlbetrag von TEUR 133 erzielt. Bei drei neu gegründeten ausländischen Tochterunternehmen wurde von dem Wahlrecht gemäß § 296 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht, diese nicht vollkonsolidiert in den Konzernabschluss einzubeziehen, weil sie sowohl einzeln als auch zusammen im Geschäftsjahr 2021/2022 von untergeordneter Bedeutung für die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns sind. C. Konsolidierungsgrundsätze und Währungsumrechnung Dem Konzernabschluss liegen die Jahresabschlüsse der einbezogenen Unternehmen zu Grunde. Bei sämtlichen in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen deckt sich der Stichtag der Einzelabschlüsse mit dem Stichtag des Konzernabschlusses zum 30. Juni 2022. Die Kapitalkonsolidierung der voll einbezogenen Unternehmen erfolgte nach der angelsächsischen Methode (Erwerbsmethode), die zwischen Erstkonsolidierung und Folgekonsolidierung differenziert. Die Kapitalkonsolidierung erfolgt gemäß § 301 Abs. 1 Satz 2 HGB nach der Neubewertungsmethode. Zum Erstkonsolidierungszeitpunkt wurde der Wertansatz der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals der Tochtergesellschaften verrechnet. Das Eigenkapital war dabei entsprechend der Neubewertungsmethode mit dem Betrag anzusetzen, der dem Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten entspricht, der diesen zum Erstkonsolidierungszeitpunkt beizulegen ist. Rückstellungen sind nach § 253 Abs. 1 Satz 2 und 3, Abs. 2 HGB und latente Steuern nach § 274 Abs. 2 HGB zu bewerten. Die Verrechnung erfolgt gemäß § 301 Abs. 2 HGB grundsätzlich zu dem Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist. Bei erworbenen Gesellschaften wurde als Zeitpunkt der Erstkonsolidierung der Zeitpunkt des Erwerbs und bei neu gegründeten Gesellschaften der Gründungszeitpunkt gewählt. Der aus dem Erwerb von Anteilen der CHG Chemiehandelsgesellschaft Thermoplast mbH, Hamburg, entstandene Geschäfts- oder Firmenwert wird aufgrund der Stabilität und Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben. Der Buchwert beträgt am Bilanzstichtag 30. Juni 2022 TEUR 686. Die gegenseitigen Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den Konzerngesellschaften wurden im Rahmen der Schuldenkonsolidierung untereinander aufgerechnet. Ergebnisauswirkungen aus der Bewertung der konzerninternen Schuldverhältnisse im Jahresabschluss der einbezogenen Unternehmen wurden erfolgswirksam eliminiert. In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurden alle Umsätze zwischen den Konzerngesellschaften und die übrigen konzerninternen Erträge und Aufwendungen einschließlich der Gewinnausschüttungen von Konzernunternehmen konsolidiert. Zwischenergebnisse aus konzerninternen Vorratsbeständen konzerninterner Lieferungen wurden eliminiert. Zwischenergebnisse im Anlagevermögen aus konzerninternen Lieferungen und Leistungen sind nicht entstanden. Die Abgrenzung von latenten Steuern aus Konsolidierungsmaßnahmen erfolgte gemäß § 306 HGB insoweit, als sich der abweichende Steueraufwand in den späteren Geschäftsjahren ausgleicht. Die Ermittlung der latenten Steuern wurde auf Basis der zukünftigen Steuerbelastungen der betreffenden Gesellschaften vorgenommen. Aktive und passive latente Steuern wurden saldiert ausgewiesen. Der Grundsatz der Stetigkeit der Konsolidierungsmethoden wurde beachtet. D. Rechnungslegungsgrundsätze Für alle in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden einheitliche Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet. Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Konzernabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gruppe weist wie in Vorjahr unter den bezogenen Leistungen insbesondere auftragsbezogene Frachtkosten aus, die einen direkten Einfluss auf die Höhe der Umsatzerlös haben. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei bzw. zehn Jahren vorgenommen. Das Sachanlagevermögen ist mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungs-/Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern liegen hierbei zwischen drei und 30 Jahren. Zugänge werden ausschließlich nach der linearen Methode abgeschrieben. Abnutzbare bewegliche geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden analog § 6 Abs. 2 EStG direkt abgeschrieben. Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben. Die Bewertung der Waren erfolgt zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten und - soweit erforderlich - mit dem niedrigeren beizulegenden Wert. Geleistete und erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen sind mit dem Nennwert angesetzt, abzüglich Umsatzsteuer. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung für Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr mit 1 % gebildet. Die Pensionsverpflichtungen werden nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Heubeck-Richttafeln 2018 G) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ermittelt. Zukünftig erwartete Entgelt- und Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung der Verpflichtung berücksichtigt. Dabei wird derzeit von jährlichen Anpassungen von 0,0 % bei den Entgelten und von 2,0 % bzw. 3,0 % bei den Renten ausgegangen. Bei der Festlegung des laufzeitkongruenten Rechnungszinssatzes (1,78%, i. V. 2,09%) wird in Anwendung des Wahlrechts nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB bei der Abzinsung pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt. Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich zum 30. Juni 2022 im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre eine Verminderung der Rückstellungen für Pensionen in Höhe von insgesamt TEUR 63 (Unterschiedsbetrag). Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen, unbelastet und insolvenzsicher sind, sowie ausschließlich zur Erfüllung von Schulden aus Pensionsverpflichtungen dienen (Deckungsvermögen) werden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB in Höhe von TEUR 1.052 (i. V. TEUR 1.043) unmittelbar mit den korrespondierenden Schulden verrechnet. Das Deckungsvermögen ist zum Zeitwert bewertet. Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens (Rückdeckungsversicherungen) entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten gemäß § 255 Abs. 4 Satz 3 HGB und besteht aus dem so genannten geschäftsplanmäßigen Deckungskapital des Versicherungsunternehmens zuzüglich eines gegebenenfalls vorhandenen Guthabens aus Beitragsrückerstattungen (so genannte unwiderrufliche Überschussbeteiligung). Die mit dem Deckungsvermögen verrechneten Pensionsverpflichtungen betragen TEUR 941 (i. V. TEUR 944), woraus sich ein aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung ergibt, der in der Bilanz gesondert ausgewiesen wird. In der Gewinn- und Verlustrechnung werden Aufwendungen aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 20 mit Erträgen aus Deckungsvermögen von TEUR 9 verrechnet. Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Sämtliche Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert. Latente Steuern aus den Einzelabschlüssen (Unterschiede zwischen Handelsbilanz und Steuerbilanz) der einbezogenen Gesellschaften wurden auf der Basis der zukünftigen Steuerbelastung der einbezogenen Gesellschaften ermittelt. Zum Stichtag ergab sich jeweils ein Überhang an aktiven latenten Steuern. Diese wurden in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 S. 3 HGB nicht aktiviert. Latente Steuern aus Konsolidierungsbuchungen haben sich aus der Zwischenergebniseliminierung ergeben und wurden dementsprechend aktiviert. E. Erläuterungen zur Konzernbilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung I. Konzernbilanz 1. Anlagevermögen Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Konzernanhangs. 2. Sonstige Vermögensgegenstände Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen in Höhe von TEUR 37 mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (i.V. TEUR 40) ausgewiesen. Die übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Weiterhin sind unter den sonstigen Vermögensgegenständen Forderungen gegen Gesellschafter von TEUR 1 (i.V. TEUR 920) bilanziert. 3. Aktive latente Steuern Latente Steuern werden insbesondere für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen im Konzernabschluss und den steuerrechtlichen Wertansätzen von Pensionsrückstellungen im jeweiligen Jahresabschluss ermittelt. In den Einzelabschlüssen bestand jeweils ein Aktivüberhang, weshalb aufgrund des Wahlrechts keine latenten Steuern gebildet wurden. Es wurden jedoch latente Steuern auf Konsolidierungsbuchungen entsprechend § 306 HGB gebildet, Diese wurden unter Berücksichtigung des für die inländischen Kapitalgesellschaften geltenden Steuersatzes für Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer von insgesamt 32,27 % in Höhe von TEUR 9 aktiviert. 4. Eigenkapital Das Eigenkapital beträgt TEUR 20.956 (i. V. TEUR 15.289). Hiervon entfallen auf die Kapitalrücklage TEUR 913 (i. V. TEUR 913) und auf den Konzernbilanzgewinn TEUR 20.019 (i. V. TEUR 14.351), davon TEUR 14.351 Gewinnvortrag. Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ergibt sich auf der Ebene der Muttergesellschaft zum Bilanzstichtag ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 63 Dieser ist nach § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB ausschüttungsgesperrt. 5. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen von insgesamt TEUR 728 beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Urlaub (TEUR 295), für variable Vergütungen von Personal (TEUR 193) und für Kundenboni (TEUR 149). 6. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind TEUR 2.000 durch Grundpfandrechte und TEUR 36.839 durch eine Globalzession von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Rechte aus einem Import- und Exportsicherungsvertrag besichert. 7. Sonstige Verbindlichkeiten Unter den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von EUR 2.584.441,58 (i.V. EUR 2.659.926,65) und keine Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit enthalten. II. Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse lassen sich wie folgt verteilen:
2. Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen, Erträge aus abgeschriebenen Forderungen und Erträge aus dem Verkauf von Anlagevermögen von TEUR 294 (i.V. TEUR 69) ausgewiesen. Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 546 (i.V. TEUR 614) aus Forderungsverlusten/Wertberichtigungen und sonstigen nachlaufenden Kosten enthalten. 3. Zinsaufwendungen Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen von TEUR 55 (i.V. TEUR 23). 4. Latente Steuern Die Steuern vom Einkommen und Ertrag enthalten Aufwendungen aus der Veränderung der latenten Steuern von TEUR 19 (i.V. TEUR 76). F. Sonstige Angaben 1. Beteiligungsverhältnisse und Erleichterungen
*) Mit diesen Gesellschaften besteht ein
Ergebnisübernahmevertrag. Für diese
Gesellschaften werden die Erleichterungen nach § 264
Abs. 3 HGB hinsichtlich der Aufstellung, Prüfung und
Offenlegung in Anspruch genommen.
2. Personal Im Konzern waren im Berichtsjahr durchschnittlich 71 Vollzeitangestellte und 11 Angestellte in Teilzeit beschäftigt. Unberücksichtigt sind hierbei die Geschäftsführer der einzelnen Konzerngesellschaften. 3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen im Konzern bestehen in Höhe von TEUR 1.502. Hiervon stammen TEUR 655 aus Leasingverbindlichkeiten und TEUR 847 aus Mietverpflichtungen. 4. Nachtragsbericht Nach Ende des Geschäftsjahres zum 30. Juni 2022 haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ereignet, über die an dieser Stelle zu berichten wäre. 5. Angaben zur Kapitalflussrechnung und zum Eigenkapitalspiegel Die Kapitalflussrechnung wurde nach den Regelungen des DRS 21 aufgestellt. Der Eigenkapitalspiegel wurde nach den Vorschriften des DRS 22 aufgestellt. Ausschüttungsgesperrte Beträge bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 63. Am Stichtag stehen im Mutterunternehmen TEUR 20.544 zur Ausschüttung zur Verfügung. 6. Organe des Mutterunternehmens Geschäftsführer sind:
Sie sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung unterbleibt in Anwendung des § 314 Abs. 3 Satz 2 HGB in Verbindung mit § 286 Abs, 4 HGB. 7. Honorar für Leistungen des Konzernabschlussprüfers Das Gesamthonorar des Konzernabschlussprüfers für Abschlussprüfungsleistungen beträgt TEUR 60.
Hamburg, 6. Dezember 2022 MLHolding GmbH Geschäftsführung Alexander Kimaz Dietmar Meyer Entwicklung des Konzernanlagevermögens der MLHolding GmbH, Hamburg, im Geschäftsjahr 2021/2022
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die MLHolding GmbH, Hamburg Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der MLHolding GmbH, Hamburg, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 30. Juni 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2021 bis zum 30. Juni 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der MLHolding GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2021 bis zum 30. Juni 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts'' unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, 6. Dezember 2022 Ebner
Stolz GmbH & Co. KG
Sven Metzger, Wirtschaftsprüfer Ines Waller, Wirtschaftsprüferin Billigung des Konzernabschlusses zum 30. Juni 2022Der Konzernabschluss zum 30. Juni 2022 wurde durch Beschluss der Gesellschafterversammlung am 14. Dezember 2022 gebilligt. |
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