Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 24412
Vorher
Frupack-Plastic Produktions- und Handelsgesellschaft mbHFrupack Plastic GmbHFrupack Plastik GmbH
Eingetragen
22.11.1979
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenBearbeitung und Veredlung von Kunststoffwaren
Gegenstand
Produktion von Kunststofferzeugnissen und der Handel mit Kunststoffen und Werkzeugen. Die Gesellschaft ist befugt, sich an Unternehmen, die Kunststoffverarbeitung und Werkzeugbau zum Gegenstand haben, zu beteiligen und deren Geschäfte zu führen.

Historie

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Management

NameRolle
Dietmar Meyer
seit 7.8.2017
Geschäftsführer
Alexander Kimaz
seit 4.9.2007
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
MLHolding GmbH
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
MLHolding GmbH
Germany
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Frupack Plastic GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2016 bis zum 30.09.2017

Bilanz

Aktiva

30.9.2017
EUR
30.9.2016
EUR
A. Anlagevermögen 195.708,00 223.710,00
I. Sachanlagen 195.708,00 223.710,00
B. Umlaufvermögen 5.563.831,62 4.644.398,13
I. Vorräte 3.108.401,14 2.117.045,54
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.455.427,90 2.525.909,71
III. Guthaben bei Kreditinstituten 2,58 1.442,88
C. Rechnungsabgrenzungsposten 57.908,69 25.204,24
Bilanzsumme, Summe Aktiva 5.817.448,31 4.893.312,37

Passiva

30.9.2017
EUR
30.9.2016
EUR
A. Eigenkapital 2.040.653,42 2.040.653,42
I. gezeichnetes Kapital 2.000.000,00 2.000.000,00
II. Gewinnvortrag 40.653,42 40.653,42
III. Jahresüberschuss 0,00 0,00
B. Rückstellungen 769.133,88 675.310,00
C. Verbindlichkeiten 3.007.661,01 2.177.348,95
davon mit Restlaufzeit bis 1 Jahr 3.007.661,01 2.177.348,95
Bilanzsumme, Summe Passiva 5.817.448,31 4.893.312,37

Anhang


1. Allgemeine Angaben

Die Frupack Plastic GmbH mit Sitz in Hamburg wird beim Amtsgericht Hamburg unter HRB 24412 geführt.

Von der Frupack Plastic GmbH sind die Vorschriften für kleine Kapitalgesellschaften zu beachten.

Die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 HGB wurden teilweise in Anspruch genommen.

Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG). Die Gesellschaft hatte bereits im Vorjahresabschluss in Ausübung des Wahlrechts nach Artikel 75 Absatz 2 Satz 1 EGHGB den geänderten Umsatzerlösbegriff nach § 277 Abssatz 1 HGB angewandt.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige und bei voraus­sichtlich dauernder Wertminderung um außerplanmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Sachanlagen werden nach der linearen Methode unter Berücksichtigung der betriebs­gewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer wird in Anlehnung an branchenübliche oder betriebsbedingte Nutzungsdauern ermittelt. Bei Zugängen von abnutzbaren Vermögenswerten wird die Abschreibung pro rata temporis ermittelt.

Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis EUR 410,00 werden aus Vereinfachungsgründen im Zugangsjahr voll abgeschrieben und in der Entwicklung des Anlagevermögens als Abgang behandelt, soweit sie nicht wegen Unwesentlichkeit (bei Anschaffungskosten bis EUR 60,00) in den Aufwendungen ausgewiesen werden.

Handelswaren werden zu Anschaffungskosten bilanziert. Ist der beizulegende Wert am Bilanzstichtag niedriger, erfolgt aufgrund des strengen Niederstwertprinzips eine Abschreibung auf diesen Wert. Zur Ermittlung des beizulegenden Werts werden der Beschaffungs- und Absatzmarkt sowie Bestandsrisiken aus der Lagerdauer und einer verminderten Verwertbarkeit in angemessenem und ausreichendem Umfang berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie flüssige Mittel werden mit den Anschaffungskosten (in der Regel mit dem Nennwert) bzw. mit den am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wert­abschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden ausgebucht. Sobald die Gründe für den niedrigeren Wertansatz nicht mehr bestehen, wird maximal bis zu den Anschaffungskosten zugeschrieben. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% auf die nicht einzelwertberichtigten und nicht versicherten Nettoforderungen gebildet.

Unter dem Rechnungsabgrenzungsposten wird zukünftige Geschäftsjahre betreffender Aufwand aktiviert. Die Abgrenzung erfolgt zeitanteilig entsprechend der Fälligkeit und Laufzeit.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach dem modifizierten Teilwertverfahren bewertet. Die Abzinsung erfolgt pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Bei den erwarteten Lohn- und Gehaltssteigerungen werden neben dem reinen Gehaltstrend auch eine erwartete Inflationsrate und ein Karrieretrend einbezogen. Den Berechnungen liegen die Generationentafeln von Prof. Dr. Klaus Heubeck (Richttafeln 2005 G) zugrunde. Der Bewertung der Pensionsverpflichtungen liegt ein Zinssatz von 3,77% p.a. und ein erwarteter Rententrend von 3% p.a. zugrunde.

Bis zum 30. September 2009 wurden die Pensionsrückstellungen mit Teil- bzw. Barwerten angesetzt, die nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Beachtung steuerlicher Vorschriften mit einem Zinssatz von 6% p.a. ermittelt wurden. Die aus der Bewertungsänderung zum 1. Oktober 2010 durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz resultierende erforderliche Zuführung zu den Pensionsrückstellungen erfolgt in gleichbleibenden Beträgen über einen Zeitraum von 15 Jahren. Die aufgrund der Ausübung des Ansammlungswahlrechts des Artikels 67 Absatz 1 Satz 1 EGHGB in der Bilanz nicht ausgewiesenen Pensionsrückstellungen betragen TEUR 21.

Mit dem Gesetz zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie und zur Änderung handelsrechtlicher Bewertungsvorschriften für Pensionsrückstellungen vom 11. März 2016 ergibt sich bei Verwendung des 10-Jahres-Durchschnittzinssatzes von 3,77 % p. a. im Vergleich zum 7-Jahres-Durchschnittzinssatz von 2,91 % p. a. ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 47, der nach § 253 Absatz 6 HGB einer Ausschüttungssperre unterliegt.

Bei der Bildung der sonstigen Rückstellungen werden alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften berücksichtigt. Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlichen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden grund­sätzlich mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Aufzinsung wird in der Gewinn- und Verlustrechnung in dem Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" ausgewiesen.

Verbindlichkeiten werden grundsätzlich zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Posten werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Bei Restlaufzeiten bis zu einem Jahr finden abweichend von den dargestellten Bewertungsmethoden das Anschaffungskosten- und das Realisationsprinzip keine Anwendung, d.h. die Umrechnung zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag erfolgt bei diesen Posten unabhängig vom Kurs zum Zeitpunkt der Transaktion.

3. Erläuterungen zur Bilanz

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind mit geschäftsüblichen Eigentumsvorbehalten besichert.

Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 1.967 sind durch Global­abtretung von Forderungen, Abtretung von Rechten aus Import- und Export­sicherungsverträgen sowie selbstschuldnerische Bürgschaften eines Geschäftsführers besichert.

4.  Nachtragsbericht

Nach dem Schluss des Geschäftsjahrs sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.

5. Sonstige Angaben

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2016/2017 neben den zwei Geschäftsführern im Durchschnitt elf Vollzeitkräfte und fünf Teilzeitkräfte.

Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr bzw. sind bis heute:

Herr Alexander Kimaz, Geschäftsführer = ausgeübter Beruf
Herr Lorenzo Zanella, Geschäftsführer = ausgeübter Beruf
Herr Dietmar Meyer, Geschäftsführer = ausgeübter Beruf (seit dem 7. August 2017)

Die Gesellschaft haftet gesamtschuldnerisch für gemeinsame Kreditlinien mit ihrer Gesell­schafterin (MLHolding GmbH, Hamburg) sowie anderen verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 17.048 durch die Abtretung von Forderungen (Globalzession) und durch die Abtretung von Rechten aus Import- sowie Exportsicherungsverträgen. Zum Bilanzstichtag wurden die Kreditlinien in Höhe von TEUR 12.554 in Anspruch genommen.

Mutterunternehmen gemäß § 285 Nr. 14 HGB für den größten Kreis von Unternehmen ist die MLHolding GmbH, Hamburg.

Hamburg, den 28. November 2017

gez. Alexander Kimaz
Geschäftsführer

gez. Lorenzo Zanella
Geschäftsführer

gez. Dietmar Meyer
Geschäftsführer

Der Jahresabschluss zum 30. September 2017 wurde am 14. Dezember 2017 festgestellt.

  

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