Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRB 713720
Vorher
Futurum LXXI Vermögensverwaltungs-GmbH
Eingetragen
20.4.2015
Branche
Herstellung von Batterien und AkkumulatorenHerstellung von Transformatoren und StromrichternHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit Motorantrieb
Gegenstand
Gegenstand redaktionell geändert; nun: Die Entwicklung, Produktion und der Vertrieb von Geräten zur Energiespeicherung und Energiewandlung sowie die Planung und der Aufbau von Stromerzeugungseinheiten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Pei-Fen Hsiao
seit 3.11.2025
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (5)

NameAnteil
T***** H*****
16.06%
Prof. Dr. P**** G****** F***
10.25%
D***** P********
3.01%

Ungelöste Beteiligungen (2)

Gesellschafter
Beta

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
RCT Energy Technology GmbH
Germany
16.440 €
54.80%
Progressio GmbH
Germany
7.530 €
25.10%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

RCT Power GmbH

Konstanz

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

RCT POWER GMBH, KONSTANZ

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 1.032.498,00 641.580,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 370.931,00 550.046,00
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 209.347,00 332.447,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 161.584,00 217.599,00
II. Sachanlagen 661.567,00 91.534,00
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 661.567,00 91.534,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 77.908.694,04 25.777.839,95
I. Vorräte 75.403.370,95 24.022.187,60
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 4.737.001,13 2.762.718,31
2. Fertige Erzeugnisse und Waren 70.666.369,82 21.259.469,29
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.409.007,42 893.540,55
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 329.342,88 636.611,89
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 7.981,42 21.272,00
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.071.683,12 235.656,66
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.096.315,67 862.111,80
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 60.483,80 19.168,31
79.001.675,84 26.438.588,26

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 7.829.837,13 3.859.467,96
I. Gezeichnetes Kapital 30.000,00 30.000,00
II. Gewinnvortrag 1.574.395,05 1.269.410,16
III. Jahresüberschuss 6.225.442,08 2.560.057,80
B. RÜCKSTELLUNGEN 9.069.587,75 5.465.442,67
1. Steuerrückstellungen 1.224.512,25 540.813,84
2. Rückstellungen für latente Steuern 0,00 241.785,00
3. Sonstige Rückstellungen 7.845.075,50 4.682.843,83
C. VERBINDLICHKEITEN 62.102.250,96 17.113.677,63
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 25.048,00 25.048,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.383.600,53 1.560.402,30
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 57.529.235,60 15.201.125,96
4. Sonstige Verbindlichkeiten 164.366,83 327.101,37
- davon aus Steuern: EUR 41.750,55 (Vorjahr: EUR 305.020,54)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 9.667,48 (Vorjahr: EUR 9.475,72)
79.001.675,84 26.438.588,26

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Umsatzerlöse 95.000.687,78 48.477.653,77
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 49.414.216,96 16.701.591,19
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0,00 9.660,00
4. Gesamtleistung 144.414.904,74 65.188.904,96
5. Sonstige betriebliche Erträge 51.131,52 283.723,26
6. Materialaufwand -126.108.577,58 -55.229.054,10
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -126.108.577,58 -55.114.894,00
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 0,00 -114.160,10
7. Rohergebnis 18.357.458,68 10.243.574,12
8. Personalaufwand -2.959.493,90 -2.528.486,93
a) Löhne und Gehälter -2.414.170,35 -2.122.390,99
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -545.323,55 -406.095,94
- davon für Altersversorgung: EUR 1.769,78 (Vorjahr: EUR 1.723,22)
9. Abschreibungen -327.921,66 -209.226,23
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -327.921,66 -209.226,23
10. Sonstige betriebliche Aufwendungen -6.456.009,38 -4.130.064,22
11. Betriebsergebnis 8.614.033,74 3.375.796,74
12. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 271.003,90 250.437,00
- davon Erträge aus Abzinsungen: EUR 258.000,00 (Vorjahr: EUR 250.200,00)
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -112,45 0,00
- davon Aufwendungen aus Abzinsungen: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00)
14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -2.658.493,11 -1.065.639,44
15. Ergebnis nach Steuern 6.226.432,08 2.560.594,30
16. Sonstige Steuern -990,00 -536,50
17. Jahresüberschuss 6.225.442,08 2.560.057,80

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

RCT POWER GMBH, KONSTANZ

I. ALLGEMEINE ANGABEN

Die RCT Power GmbH hat ihren Sitz in Konstanz. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Freiburg i. Br. unter HRB 713720 eingetragen.

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 der RCT Power GmbH ist nach den Vorschriften der handelsrechtlichen Bestimmungen aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft.

II. ANGABEN ZUR BILANZIERUNG UND BEWERTUNG EINSCHLIEßLICH DER VORNAHME STEUERRECHTLICHER MAßNAHMEN

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Selbst entwickelte immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Herstellungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu den Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Material- und Fertigungsgemeinkosten einbezogen.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Abnutzbare bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten von über EUR 250 bis zu EUR 1.000 wurden mit einer Nutzungsdauer von 5 Jahren als Sammelposten abgeschrieben.

Bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen erfolgte die Bewertung grundsätzlich zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten oder niedrigeren Zeitwerten, wobei notwendige Risikoabschläge vorgenommen wurden. Die fertigen Erzeugnisse wurden mit den Herstellungskosten bewertet. Es wurden die aktivierungspflichtigen Gemeinkosten einbezogen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zu Nennwerten angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden bei der Bewertung berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko wird ein Pauschalabschlag vorgenommen und soweit notwendig werden Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.

Das Stammkapital der Gesellschaft lautet auf EUR 30.000,00.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für die weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden die erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

III. ANGABEN UND ERLÄUTERUNGEN ZU EINZELNEN POSTEN DER BILANZ UND GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht.

Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres TEUR 1.275.

Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Ende des Geschäftsjahres TEUR 1.602.

Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzpositionen zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben:

Der Gesamtbetrag, der gemäß § 268 Absatz 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt TEUR 147 (Vorjahr TEUR 233) und entfällt auf die Aktivierung selbstgeschaffener immaterieller Vermögensgegenstände.

Passive und aktive latente Steuern wurden saldiert. Die passiven latenten Steuern resultieren aus der Aktivierung von selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen und aus dem Ansatz von Rückstellungen.

Die aktiven latenten Steuern resultieren aus Differenzen bei der Rückstellungsbewertung. Für den Überhang der aktiven Sachverhalte wurde das Wahlrecht dahingehend ausgeübt, dass keine aktiven latenten Steuern zum Ansatz kommen. Der aktiv latente Wert beträgt TEUR 76, im Vorjahr war hier noch eine Rückstellung von TEUR 242 gegeben. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz in Höhe von 30%.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für die Rücknahme und Entsorgung von Batteriesystemen gem. Batteriegesetz TEUR 2.513 (Vorjahr: TEUR 2.502), Garantieverpflichtungen von TEUR 2.752 (Vorjahr: TEUR 1.084), Verpflichtungen aus den Bonuszahlungen an Kunden/Organisationen TEUR 1.690 (Vorjahr: TEUR 541), Verpflichtungen gegenüber Personal von TEUR 459 (Vorjahr: TEUR 332), Verpflichtungen aus Abschlusserstellung und -prüfung von TEUR 65 (Vorjahr: TEUR 48) und ausstehenden Rechnungen TEUR 330 (Vorjahr: TEUR 154), sowie weiteren Einzelpositionen in Höhe von TEUR 36 (Vorjahr: TEUR 21).

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestanden zum 31. Dezember 2023 in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr TEUR 0).

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestanden zum 31. Dezember 2023 in Höhe von TEUR 57.529 (Vorjahr TEUR 15.201). Diese sind gesondert in der Bilanz ausgewiesen.

Die Laufzeitangaben für die Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:

Davon mit einer Restlaufzeit
Gesamtbetrag 31.12.2023
EUR
bis zu einem Jahr
EUR
zwischen einem und fünf Jahre
EUR
von mehr als fünf Jahre
EUR
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 25.048,00 25.048,00 0,00 0,00
Vorjahreswerte 25.048,00 25.048,00 0,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.383.600,53 4.383.600,53 0,00 0,00
Vorjahreswerte 1.560.402,30 1.560.402,30 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 57.529.235,60 57.529.235,60 0,00 0,00
Vorjahreswerte 15.201.125,96 15.201.125,96 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 164.366,83 164.366,83 0,00 0,00
Vorjahreswerte 327.101,37 327.101,37 0,00 0,00
62.102.250,96 62.102.250,96 0,00 0,00
Vorjahreswerte 17.113.677,63 17.113.677,63 0,00 0,00

Hinsichtlich der Verbindlichkeiten wurden, soweit es sich nicht um Dienstleistungen handelt, über die allgemeinen Geschäftsbedingungen Eigentumsvorbehalte vereinbart.

Alle Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit von nicht mehr als einem Jahr.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind liquiditätsschonend vereinbart und orientieren sich am tatsächlichen Absatz bzw. Liquiditätsfluss.

Am 31. Dezember 2023 bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet-/Pacht- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 475 (Vorjahr TEUR 110), davon sind innerhalb eines Jahres fällig TEUR 320 (Vorjahr TEUR 105).

Der GuV-Posten "Zinsen und ähnliche Erträge" enthält Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 258 (Vorjahr TEUR 250).

Der GuV-Posten "sonstige betriebliche Erträge" enthält Erträge aus Versicherungsentschädigungen und Erstattungen von Krankenkassen in Höhe von TEUR 15 (Vorjahr TEUR 151).

Ferner rund TEUR 8 Erträge aus Währungsumrechnung und Investitionszuschüsse (Vorjahr: TEUR 6), rund TEUR 11 Erträge aus Sachbezügen (Vorjahr: TEUR 13) und rund TEUR 0 Erträge aus der Herabsetzung der Einzelwertberichtigung auf Forderungen (Vorjahr: TEUR 76).

Der GuV-Posten "sonstige betriebliche Aufwendungen" enthält Aufwendungen aus der Bildung von Rückstellungen für die Rücknahme und Entsorgung von Batterien in Höhe von TEUR 131 (Vorjahr TEUR 1.386). Hierbei handelt es sich gleichzeitig auch um einen Aufwand von außergewöhnlicher Größenordnung. Weitere Sachverhalte von außergewöhnlicher Größenordnung oder Bedeutung waren nicht zu erfassen.

Die Umsatzerlöse lassen sich für das aktuelle Geschäftsjahr und das Vorjahr anhand der Absatzmärkte bzw. Regionen unterscheiden. Daher ist die folgende Aufgliederung der Umsatzerlöse gegeben:

Umsatz 2023
in TEUR
Umsatz 2022
in TEUR
DACH-Region 93.745 47.219
restliche EU-Länder 210 1.204
Drittland 1.045 55

IV. SONSTIGE ANGABEN

Geschäftsführer waren im Berichtsjahr Herr Thomas Hauser (Dipl. Ing. (FH) Elektrotechnik, Geschäftsführer), Konstanz und Herr Dr. Eric Rüland (Dipl. Physiker, Geschäftsführer), Konstanz.

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Die Zahl der durchschnittlich im Geschäftsjahr beschäftigten Arbeitnehmer im Sinne des § 267 HGB beträgt:

Leitende Angestellte 2
Angestellte 32
Aushilfen 1
35

Der Hauptgesellschafter (Mutterunternehmen) ist die RCT Energy Technology GmbH (Amtsgericht Freiburg i.Br., HRB 726903) mit Sitz in Konstanz.

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt TEUR 28 und gliedert sich in Leistungen der Abschlussprüfung von TEUR 25 und sonstige Leistungen von TEUR 3.

Nachtragsbericht

Die Folgen des seit dem 24. Februar 2022 andauernden Ukraine-Krieges sind nicht vollständig abschätzbar, können sich allerdings auf die Vermögens- Finanz- und Ertragslage auswirken. Es drohen deutlich höhere Kosten. Die Geschäftsleitung überwacht regelmäßig die laufende Entwicklung und leitet wenn nötig entsprechende Gegenmaßnahmen ein.

Weitere Vorgänge von wesentlicher Bedeutung, welche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben, sind nach dem Bilanzstichtag nicht eingetreten.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 6.226 wird zur Hälfte ausgeschüttet und zur Hälfte auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Konstanz, 15. Februar 2024

Thomas Hauser, Geschäftsführer

Dr. Eric Rüland, Geschäftsführer

Sonstige Berichtsbestandteile:

Die Gesellschafterversammlung hat den Jahresabschluss unter dem Datum vom 25. April 2024 festgestellt.

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2023
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2023
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1.377.300,00 0,00 0,00 0,00 1.377.300,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 326.345,42 9.000,00 0,00 0,00 335.345,42
1.703.645,42 9.000,00 0,00 0,00 1.712.645,42
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 212.497,99 709.839,66 0,00 0,00 922.337,65
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 125.332,00 -125.332,00 0,00 0,00
212.497,99 835.171,66 -125.332,00 0,00 922.337,65
1.916.143,41 844.171,66 -125.332,00 0,00 2.634.983,07
1.916.143,41 844.171,66 -125.332,00 0,00 2.634.983,07
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2023
EUR
Zuführungen
EUR
Auflösungen
EUR
31. Dez. 2023
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1.044.853,00 123.100,00 0,00 1.167.953,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 108.746,42 65.015,00 0,00 173.761,42
1.153.599,42 188.115,00 0,00 1.341.714,42
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 120.963,99 139.806,66 0,00 260.770,65
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
120.963,99 139.806,66 0,00 260.770,65
1.274.563,41 327.921,66 0,00 1.602.485,07
1.274.563,41 327.921,66 0,00 1.602.485,07
BUCHWERTE
31. Dez. 2023
EUR
31. Dez. 2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 209.347,00 332.447,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 161.584,00 217.599,00
370.931,00 550.046,00
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 661.567,00 91.534,00
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
661.567,00 91.534,00
1.032.498,00 641.580,00
1.032.498,00 641.580,00

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

RCT POWER GMBH, KONSTANZ

A. Wirtschaftsbericht

I. Grundlagen des Unternehmens

RCT Power GmbH bietet Lösungen für Batteriespeichersysteme in Verbindung mit Solaranlagen. Das Unternehmen ist Hersteller von Wechselrichtern und den zugehörigen Batteriesystemen mit Zubehör zur Komplettierung der Installation im Gebäude. Ein erfahrenes Team entwickelt am Standort Konstanz die Batterietechnologie sowie die dazugehörige Wechselrichter- und Systemtechnik. Die RCT Power GmbH gehört zu den technologisch führenden Herstellern am Markt für stationäre Batteriespeichersysteme für Eigenheime und seit 2023 auch für Gewerbe- und Industrieanwendungen.

Das intelligente Speichersystem des Unternehmens nutzt die Solarenergie sehr effizient und macht den Betreiber energieunabhängiger - es kann ein Autarkiegrad über das Jahr gesehen von mehr als 70% erreicht werden. Die Betreiber der Speichersysteme können dadurch auch bei Stromausfall weiter ihr Gebäude mit Strom aus dem Speichersystem versorgen.

Das Unternehmen belegt seine Innovationskraft und die Effizienz seiner Systeme durch eine anerkannte Testreihe der HTW Berlin. Bei der jährlichen "Stromspeicher-Inspektion" werden die Stromspeichersysteme aller führenden Hersteller untersucht und auf ihre Effizienz hin getestet. Seit Beginn der "Stromspeicher-Inspektion" im Jahre 2018 waren RCT Power Systeme immer unter den ersten drei führenden Herstellern vertreten. Nach bereits diversen ersten Plätzen gelang im Jahr 2023 erneut nach 2022 ein Doppelsieg mit beiden eingereichten Stromspeichersystemen des Unternehmens. Getestet wurden bei den Heimspeichergrößen die Systemperformance und der Speicherverlust, wobei die beiden RCT Power Stromspeichersysteme mit Abstand die beste Performance und den geringsten Verlust aufweisen.

RCT Power verkauft ihre Produkte überwiegend über einen 3-stufigen Vertriebsweg, wobei Endkundengeschäfte ausgeschlossen sind. Der Fokus bei der Entwicklung und Vermarktung der Produkte liegt klar auf den Anforderungen von Installateuren und Endkunden. Diese müssen durch Produkteigenschaften und Funktionalitäten angesprochen werden. Insbesondere im Bereich des Internetauftritts arbeitet die RCT Power GmbH mit geeigneten Marketingaktionen an der Verbreitung der Funktionsweise und der Vorteile von Stromspeichersystemen für die Endkunden und die einfache Installation und Inbetriebnahme.

Der Absatz der Produkte der RCT Power GmbH erfolgt neben dem Hauptabsatzmarkt Deutschland auch in der DACH-Region, Benelux, Tschechien, Portugal und Schweden. Die Stärkung der ausländischen Märkte und die Markteinführung in Italien, Spanien, Griechenland, Polen, England und USA sind in Vorbereitung.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogenen Rahmenbedingungen

Die Branche der erneuerbaren Energien stellt aktuell einen noch kleinen Anteil an der deutschen gesamtwirtschaftlichen Industrieproduktion dar. Dennoch konnte die Branche Solarstromtechnologie (Photovoltaik und Solarstromspeicher) in 2023 hochgerechnet über die installierte Leistung von 14 Gigawatt ein Umsatzvolumen von ca. TEUR 35.000 erreichen, was im Bereich der Industriebranchen laut Destatis dem 10. Platz entspricht.

Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Geschäftsjahr 2023 waren nicht mehr von der Corona-Pandemie geprägt. Der anhaltende Ukraine-Krieg hingegen beeinflusste auch in 2023 die Rahmenbedingungen. Besondere Einflüsse dabei sind die starke Inflation und die deutlichen Zinssteigerungen. Insgesamt sank das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt in Deutschland laut statistischem Bundesamt um ca. 0,3 % im Jahr 2023. Insbesondere sinkende Energiepreise beeinflussten die Nachfrage nach Solarstromtechnik immens. Auch zeichnete sich eine positive Entwicklung im Bereich der Kapazitätsengpässe u.a. bei elektronischen Komponenten und der damit verbundene Preisanstieg zum Ende des 1. Halbjahres ab. Eine gute Verfügbarkeit war nunmehr gegeben.

Der Bereich Batteriespeichersysteme in Verbindung mit Solaranlagen entwickelte sich laut Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW Solar) positiv. Allein im Jahr 2023 wurden in Deutschland ca. 530.000 Photovoltaikanlagen mit Solarstromspeicher installiert, was die Anzahl der bereits installierten Systeme damit nahezu verdoppelt. Die Nachfrage nach Batteriespeichersystemen in Verbindung mit Solaranlagen hat sich aufgrund der durch den Krieg in der Ukraine ausgelösten Energiekrise mit stark steigenden Strom- und Energiepreisen massiv erhöht. Laut Studie der HTW führte dies zu einem Marktwachstum von über 153% für den Bereich der Heim-Speichersysteme in Deutschland im 1. Halbjahr 2023. Dieses enorme Absatzwachstum stoppte jedoch zum Ende des 1. Halbjahres 2023, ausgelöst durch sinkende Energie- und Strompreise, eine veränderte Zinspolitik und Auswirkungen durch das verabschiedete Gesetz für Erneuerbares Heizen, kurz Heizungsgesetz.

Die Marktstudien (z.B. solarpower Europe, 2023) gehen jedoch weiterhin davon aus, dass Batteriespeichersysteme in Verbindung mit Solaranlagen im Jahr 2024 ein stark wachsendes Segment innerhalb der erneuerbaren Energien sein werden. Das Marktwachstum wird mit deutlich zweistelligen Wachstumsraten in allen europäischen Märkten anhalten. Für Deutschland strebt der Bundeshaushalt eine Steigerung bis zu einer Zubaurate von insgesamt 22 GW pro Jahr ab 2026 an.

Die RCT Power GmbH ist über den Mehrheitsgesellschafter RCT Energy Technology GmbH in den Konzernverbund der RCT-Group eingebunden, eine gute Belieferungskonstellation insbesondere mit Handelsware aus dem asiatischen Raum ist dadurch liquiditätsschonend gegeben.

2. Geschäftsverlauf

Diese gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen beeinflussten die Umsatzsituation im Verlaufe des Jahres 2023 bedeutend. Insbesondere die verbesserte Versorgungssituation mit elektronischen Komponenten im ersten Quartal 2023 führte zu extrem guter Lieferfähigkeit und damit zu stark steigenden Umsätzen im ersten Halbjahr 2023.

Kapazitätsengpässe konnten durch den Aufbau neuer Produktionskapazitäten bei einem der Hauptlieferanten der RCT Power GmbH und im Rahmen des Konzernverbundes der RCT-Group vollständig beseitigt werden. Eine gegenseitige Verlässlichkeit prägen die guten bestehenden Strukturen und schaffen die Grundlage für eine konstante Lieferfähigkeit. Weitere neue Kontakte konnten erfolgreich aufgenommen werden und begleiten unser zukünftiges Wachstum. Unsere Verlässlichkeit trägt entscheidend zu dieser Entwicklung bei, die hohen Anforderungen unsererseits wird von den Partnern angenommen.

Im 3. Quartal 2023 entwickelte sich die Auftragslage stark rückläufig, da die Abnahmemengen der Großhändler deutlich eingebrochen sind. Damit lag die Absatzmenge seit dem 3. Quartal 2023 bis Ende des Jahres 2023 weitaus unter der der Unternehmensplanung.

Auf Basis des ersten Halbjahres 2023 wurden die Produktionskapazitäten ausgeweitet. Mit der sinkenden Nachfrage hat sich damit im Laufe des 2. Halbjahrs 2023 ein signifikanter Lagerbestand aufgebaut. Zudem drängten im zweiten Halbjahr 2023 mehr Marktteilnehmer in die Branche, was zu steigendem Preisdruck führte. Daraufhin reagierte die RCT Power GmbH mit einer Preissenkung ab 01.10.2023 von durchschnittlich 10% der Verkaufspreise.

Durch die Optimierung unserer internen Prozesse und Strukturen passen wir die Entwicklung unseres Unternehmens laufend an die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen an. Unsere internen Strukturen und Prozesse sind gut organisiert. Eine ISO-Zertifizierung ist gegenwärtig nicht gegeben.

3. Lage der Gesellschaft

Bei der Ertragslage steigerte die RCT Power GmbH die Gesamtleistung im Vergleich zum Vorjahr um 121,5 %. Dies geht vor allem mit der Steigerung der Umsatzerlöse um 96 % auf 95.001 TEUR und dem signifikanten Aufbau des Lagerbestandes von 49.414 TEUR einher. Das Rohergebnis beträgt 18.357 TEUR, im Vorjahr waren es 10.244 TEUR.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Rahmen der Sachgemeinkosten sind von 4.130 TEUR im Vorjahr auf 6.456 TEUR gestiegen, die Aufwendungen für Gewährleistungsrückstellungen mit 2.895 TEUR und vor allem die Kosten der Warenabgabe (Lieferungen an Kunden) mit 853 TEUR sind hier die wesentlichen Einzelpositionen. Der Aufwand der Rückstellungen für Entsorgungskosten nach dem Batteriegesetz erhöhten sich nur marginal um 131 TEUR aufgrund angepasster Entsorgungskosten pro kWh in der Prognose für die vor allem in 15 - 20 Jahren geplanten Rücknahmen von Alt-Speichern.

Es wurde ein Betriebsergebnis von 8.614 TEUR erzielt, im Vorjahr wurden 3.376 TEUR ausgewiesen. Zinsaufwendungen haben sich im Geschäftsjahr keine ergeben. Unter Berücksichtigung von Ertrags- und sonstigen Steuern wurde ein Jahresergebnis von 6.226 TEUR (VJ 2.560 TEUR) ausgewiesen.

Im Kundenportfolio wurde die Ausrichtung auf Großhandel und Großkunden beibehalten. Ein breites Kundenspektrum ist gegeben und das Umsatzvolumen konzentriert sich auf 10 Hauptkunden. Diese Gegebenheiten ermöglichen die Schaffung von produktiven und abgestimmten Abläufen. Rasche Reaktionszeiten in Abstimmung mit unseren Kunden sind auf dieser Basis möglich. Einer der entscheidenden Schlüsselfaktoren unserer Gesellschaft ist die hohe Effizienz der Produkte und die organisierte professionelle Unterstützung unserer Kunden.

Die Finanzierung des extrem angestiegenen Lagerbestands ist überwiegend durch eine flexible Zahlungsvereinbarung im Rahmen des Konzernverbunds der RCT-Group abgesichert, die wesentlichen Zahlungsverpflichtungen bezüglich der Vorratszunahme sind gruppenintern. Die Finanzlage der Gesellschaft ist daher als stabil zu bezeichnen. Das Finanzmanagement ist generell darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfristen zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsfristen zu vereinnahmen.

Die wesentliche Zunahme der Bilanzsumme von 26.439 TEUR auf 79.001 TEUR ist durch den beschriebenen Vorratsaufbau begründet. Die Eigenkapitalbasis wird aus dem Ergebnis gebildet und satzungsgemäße Ausschüttungen wurden vorgenommen. Das Eigenkapital beträgt 7.830 TEUR oder 9,9% (VJ 3.859 TEUR oder 14,6%). Die Zunahme der kurzfristigen Verbindlichkeiten im Verbundbereich auf 57.529 TEUR oder 72,9% bildet somit das Engagement der RCT-Group wesentlich ab.

Bei der Vermögenslage überwiegt das kurzfristige Vermögen wobei die Vorräte 75.403 TEUR oder 95,4% (VJ 24.022 TEUR oder 90,9%) der Bilanzsumme betragen. Wesentliche Betriebsgrundlagen sind gemietet.

4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Für die Unternehmenssteuerung ziehen wir unter anderem die Kapitalrendite und den Cashflow heran.

Die Gesamtkapitalrendite liegt bei 7,9 %, im Vorjahr betrug der Wert 9,7 %.

Der Cashflow (Jahresergebnis zuzüglich Abschreibungen) beträgt 6.554 TEUR, im Vorjahr lag dieser bei 2.769 TEUR.

Unverändert ist auch bei dem gegebenen Wachstum eine hohe Kundenzufriedenheit für uns der zentrale Faktor unseres erfolgreichen Handels. Zeitnahe Kundenlieferungen und mängelfreie Produkte sind der Maßstab für unser gesamtes Team. Unsere Mitarbeiter und die eingesetzten Dienstleister werden regelmäßig durch Weiterbildungsmaßnahmen unterstützt, um unser hohes Niveau weiter auszubauen. Die technische und vermehrt digitale Basis für dieses Handeln stellen wir bereit.

Unsere wirtschaftliche Lage mit einer Eigenkapitalquote von 9,9 % (VJ 14,6 %) möchten wir unter Berücksichtigung der Einbindung in den Konzernverbund der RCT-Group als ordentlich bezeichnen.

III. Prognosebericht

Der tatsächlich realisierte Umsatz 2023 mit 95.001 TEUR lag deutlich unter dem geplanten Wachstum.

Trotz der schwierigen Marktsituation im zweiten Halbjahr 2023 konnten wir unter Nutzung aller Kapazitäten eine Umsatzsteigerung von 96% erzielen, das Ergebnis mit 6.226 TEUR lag über dem budgetierten Erwartung, dies aufgrund geringerer Kostensteigerungen (Personalkosten und sonstige Kosten) im Vergleich zum Budget.

Nachdem das Geschäftsjahr 2023 sehr erfolgsversprechend begann und im Plan lag, war eine massive Abschwächung in der zweiten Jahreshälfte und insbesondere in den Schlussmonaten gegeben. Da wir die Beschaffungsseite mit Blick auf das zukünftige Wachstum der Gesellschaft unverändert fortgeführt haben, kam es zu einem hohen Aufbau der Vorräte.

Beschaffungsfragen in der Lieferkette durch den "Ukrainekrieg" sind denkbar und können gegenwärtig kaum abgeschätzt werden. Unsere Bevorratung ist insoweit eine gute Ausgangsgrundlage für 2024.

Das Thema Klimaveränderung und die damit verbundene eingeleitete Energiewende bieten die Basis für einen stetig wachsenden Markt für Solar - und Batteriespeichersysteme. Diese Entwicklung hat sich global weiterentwickelt und sorgt für ein deutliches Wachstum für Produkte der Solarstromproduktion und Speicherung. Die RCT Power GmbH bietet für den Bereich der Wohngebäude eine angepasste und effiziente Lösung. Zusätzlich werden seit 2023 auch Lösungen für Industrie und Gewerbe angeboten, ein Bereich der besonders gute Wachstumschancen bietet.

Die Energiepreisentwicklung und die Unsicherheiten im Bereich der Energieversorgung nach dem Beginn des Ukrainekrieges sorgten für eine weitere deutliche Steigerung der Nachfrage auch für Systeme mit einer Not- bzw. Ersatzstromfunktion. Der Ausblick für die weitere wirtschaftliche Entwicklung hinsichtlich einer verlässliche Prognose ist schwierig, wir gehen für unsere Planungen von einer Umsatzsteigerung von rund 50 % aus.

Für 2024 gehen wir bis zum zweiten Quartal noch von einem verhaltenen Absatzvolumen aus, insgesamt planen wir mit einem Umsatz von rd. 150.000 TEUR. Unter Berücksichtigung eines verhaltenen ersten Halbjahres 2024 gehen wir von einem Nachsteuerergebnis von zunächst 3.000 TEUR aus.

Zusätzlich achtet die RCT Power GmbH auf die notwendige Flexibilität und damit auf die Möglichkeiten der Kapazitätsanpassung.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Branchenüblich sind wir auf einen speziellen Kundenkreis fokussiert, der sich nahezu unverändert zu den Vorjahren ergibt. Die Absatzseite ist geprägt von einer eng verzahnten Zusammenarbeit in einer kompletten Prozesskette zum Endkunden. Die Grundlage der Kundenbeziehungen ist Qualitäts- und Termintreue, die es laufend zu beweisen gilt.

Auf der Beschaffungsseite ist eine Vielzahl von Lieferanten gegeben, die Möglichkeit von Alternativlieferanten besteht nahezu in allen Bereichen. Ein geringes Risiko besteht im erhöhten Ressourceneinsatz im Bereich der Entwicklung und Qualität-Tests für den Einsatz von alternativen Komponenten. Da ein großer Teil der Handelsware über die Konzernverflechtung abgesichert ist, konzentriert sich die RCT Power GmbH bei den Zulieferern auf wenige, bewährte und funktionierende Verbindungen.

Qualifiziertes Personal ist ein entscheidender Faktor für unsere Gesamtleistung und die Gewinnung von Fachkräften ist ganzjährig ein zentrales Anliegen. Durch eine leistungsgerechte Vergütung, die Gestaltung eines attraktiven Arbeitsplatzes und einem Teamspirit ist eine solide Stammbelegschaft gegeben. Das zukünftige Wachstum lässt sich jedoch nur durch den gezielten Personalaufbau von Mitarbeitern in den Bereichen Entwicklung, Qualität, Produktmanagement und Finanzen absichern.

2. Chancenbericht

Das Wachstum des Batteriespeichermarktes in Deutschland und Europa beschleunigt sich weiter. Allein im deutschen Markt wurden in 2023 675.000 Solarstromanlagen in Betrieb genommen von denen 80 % mit Speichersystemen ausgestattet sind. Das ist ein Anstieg von über 150 %. Das Wachstum wird mit zweistelligen Wachstumsraten laut Prognose (HTW Stromspeichertest) auch in den kommenden Jahren fortgesetzt.

Zusätzlich sind in Deutschland bereits über 3,7 Mio. Photovoltaik-Anlagen installiert. Bei diesen Bestands-Anlagen laufen die geförderten Einspeisevergütungen nach EEG in den kommenden Jahren aus. Dann werden diese Betreiber nach Lösungen suchen, um ihre installierten Solarmodule weiter möglichst profitabel zu nutzen und dafür zusätzliche Speichersysteme erwerben.

Beginnende Wachstumsmöglichkeiten in anderen europäischen Ländern und in den USA werden wir angehen, eine steigende Nachfrage zeichnet sich hier ab, teils noch in kleinem Umfang.

Der Konkurrenzsituation am Markt können wir durch unsere Erfahrung, Innovationen sowie die Zuverlässigkeit und ein hohes Maß an Qualität begegnen. Dies zeigt sich auch an der erfolgreichen Teilnahme am HTW Speichertest (erneuter Testsieger in 2023 in beiden Kategorien 5 bzw. 10kW). Daher gehen wir aktuell davon aus, dass wir den Marktanteil auch im Jahr 2024 erhöhen können.

Die Einbindung in die RCT-Group wird hinsichtlich der Zunahme des Marktanteils sowohl hinsichtlich der Belieferung mit Handelskomponenten als auch deren Finanzierung ein wesentlicher Baustein sein.

3. Gesamtaussage

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin im enger werdenden Wettbewerbsumfeld. Bei steigenden Rohstoffpreisen wird das mögliche Preisniveau auf Kundenseite der maßgebende Faktor sein. Produktqualität und Serviceleistungen werden hier ein wichtiges Element sein, um eine hohe Kundenbindung zu generieren und zu festigen.

Aufgrund der weiterwachsenden Ausbauziele für erneuerbare Energien in Europa und in den USA sehen wir sehr gute Chancen, die bestehenden und künftigen Marktchancen zu nutzen und das Wachstum der Gesellschaft weiter voranzutreiben. Gestiegene Markt- oder technologische Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen die mit den begleitenden Kreditinstituten bestehenden Rahmen- und Kreditvereinbarungen. Die umfangreichen kurzfristigen Verbindlichkeiten im Konzernverbund sind liquiditätsschonend vereinbart und orientieren sich am tatsächlichen Absatz bzw. Liquiditätsflüssen.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Absicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfalls- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

 

Konstanz, 15. Februar 2024

Thomas Hauser, Geschäftsführer

Dr. Eric Rüland, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die RCT Power GmbH, Konstanz

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der RCT Power GmbH, Konstanz, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der RCT Power GmbH, Konstanz, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Waiblingen, 15.02.2024

AHB-GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Jochen Heubach, Wirtschaftsprüfer

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