Lindner L+F Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Oliver Frank seit 26.1.2026 | Prokura |
Alexander Zagler seit 22.5.2024 | Prokura |
Patrick Stephan Ossiander seit 11.12.2023 | Geschäftsführer |
Werner Griebl seit 22.1.2013 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Lindner Isoliertechnik & Industrieservice GmbHArnstorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2008 bis zum 31.12.2008Lagebericht1. Geschäftsverlauf und RahmenbedingungenGesamtwirtschaftliche EntwicklungMit einer Steigerungsrate von rund 3 % gegenüber 5 % im Vorjahr ist die Weltwirtschaft in 2008 deutlich langsamer gewachsen. Die sich im ersten Halbjahr 2008 aus den USA auf die anderen Märkte ausbreitende Finanzkrise hat im zweiten Halbjahr 2008 auch die realwirtschaftliche Entwicklung weltweit negativ beeinflusst. Die Talfahrt setzte sich zum Jahresende hin fort, eine Vorhersage über das Ausmaß der Auswirkungen auf die einzelnen Volkswirtschaften ist nur schwer zu treffen. Auch die wirtschaftliche Entwicklung in der Euro-Zone kühlte im Verlauf des Jahres 2008 deutlich ab. Nach Wachstumsraten von 2,9 % im Vorjahr konnte aufgrund der hohen Verunsicherung von Konsumenten und Investoren, der bis zur Jahresmitte stark ansteigenden Rohstoffpreise und Inflationsraten und der schon vorher bestehenden Kreditkrise ein Zurückfallen auf 1 % nicht verhindert werden. Der Abschwung griff im zweiten Halbjahr 2008 auch auf die bis dahin stabile deutsche Wirtschaft über. Die hohe Exportorientierung in Verbindung mit dem Wegbrechen wichtiger Absatzmärkte ließ die Wachstumsrate in Deutschland von 2,5 % im Vorjahr auf 1,3 % im Jahr 2008 abgleiten. Der Arbeitsmarkt als konjunktureller Spätindikator zeigte sich in Deutschland noch relativ stabil, die Zahl der Beschäftigten nahm gegenüber dem Vorjahr nochmals zu. Aufschwung in der Baubranche stabilDie deutsche Bauwirtschaft hat sich bislang gegen Kapitalmarktkrise und gesamtwirtschaftliche Rezession gut behaupten können, spürt jedoch die gesamtwirtschaftliche Rezession seit Oktober 2008. Die baugewerblichen Umsätze sind nach Angaben des Hauptverbandes der deutschen Bauindustrie in 2008 um nominal 6,1 % gestiegen. Triebfeder des Bauaufschwungs war wieder der Wirtschaftsbau, der mit einem Umsatzplus von nominal 10,7 % gegenüber dem Vorjahr die Erwartungen bei Weitem übertroffen hat. Als zweite Stütze hat sich daneben der Öffentliche Bau etabliert, der das Jahr 2008 trotz des negativen vierten Quartals mit einem deutlichen Umsatzplus abschließen konnte. Dagegen hat der seit Jahren kriselnde Wohnungsbau den Anschluss an die beiden anderen Bausparten noch immer nicht herstellen können. UnternehmensentwicklungWeiterhin stabiler GeschäftsverlaufDie Lindner Isoliertechnik & Industrieservice GmbH war im Geschäftsjahr 2008 im Inland mit Niederlassungen in Berlin, Frankfurt, Hamburg, Holleben, München, Nürnberg, Pforzheim, Recklinghausen und Saarbrücken vertreten. Im Ausland war die Berichtsgesellschaft mit den Tochtergesellschaften Isotec Entreprise S.A.S.U. in Frankreich, der Lindner Isoliertechnik & Industrieservice GmbH in Österreich und der Lindner Izolacija i Industrijski Servis d.o.o. in Kroatien sowie mit der 40%-Beteiligung an der der Matejek Lindner Sp. z o.o. in Polen und in einer rechtlich unselbständigen Niederlassung in Luxemburg aktiv. Bei der europaweiten Sanierung von großen Kraftwerken zur Reduzierung des C02 - Ausstoßes (z.B. GuD in Gent, Belgien - Auftragswert 3,3 Mio. EUR; Bio Wanze Südzucker - Auftragswert 3,1 Mio. EUR und EBS Höchst - Auftragswert 4,2 Mio. EUR jeweils in Deutschland) war die Berichtsgesellschaft in 2008 besonders erfolgreich. Neben der Neuisolierung der Altanlagen vertrauten die Kunden der Berichtsgesellschaft vor allem bei der vorgelagerten Entsorgung von Schadstoffen (z.B. der als krebserregend eingestuften künstlichen Mineralfasern). Ein weiteres Referenzprojekt hat die Berichtsgesellschaft mit der Entkernung und Sanierung der Hochhaustürme der Deutschen Bank in Frankfurt in 2008 erfolgreich abgewickelt. Der Auftragswert betrug insgesamt 8,5 Mio. EUR. Der Bereich Haustechnik war deutlich rückläufig und die Sparte Kühlraumbau wurde wegen der geringen Margen und des hohen Risikos in 2008 eingestellt. Die Internationalisierung hat sich auch in 2008 fortgesetzt. Aufträge in der Schweiz, Luxemburg, Belgien, Schweden, Holland, Tschechien, Spanien und England (überwiegend in EURO) trugen zur positiven Entwicklung der Berichtsgesellschaft im Geschäftsjahr 2008 maßgeblich bei. Erste Aktivitäten im arabischen Raum mit dem Ziel einer Tochtergründung in 2009 in Saudi - Arabien wurden eingeleitet. Sonstige wichtige Ereignisse im Geschäftsjahr 2008In 2006 kam es im Umfeld der Berichtsgesellschaft zu staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen in Zusammenhang mit dem Vorwurf wettbewerbsbeschränkender Preisabsprachen bei verschiedenen Bauvorhaben. Involviert waren neben der Lindner Isoliertechnik & Industrieservice GmbH auch mehrere andere namhafte Firmen der Isolierbranche. Die Untersuchungen sind noch nicht abgeschlossen. Die Gesellschaft rechnet jedoch nicht damit, dass wesentliche Schäden aus dem Verfahren zu erwarten sind. Entwicklung der AuftragssituationAuftragseingänge deutlich über Plan, Auftragsbestand auf hohem NiveauIm Berichtszeitraum wurden insgesamt Aufträge im Umfang von 88,0 Mio. EUR in die Bücher genommen. Der Vorjahreswert von 67,5 Mio. EUR wurde um 20,5 Mio. EUR bzw. 30,4 % überschritten. Die Planung für 2008 in Höhe von 58,0 Mio. EUR konnte noch deutlicher um 30,0 Mio. EUR bzw. 51,7 % übertroffen werden. Der Auftragsbestand zum 31. Dezember 2008 lag mit 60,4 Mio. EUR um 23,1 Mio. EUR bzw. 61,9 % über dem Vorjahreswert von 37,3 Mio. EUR. MitarbeiterLeichter Mitarbeiterzuwachs im GeschäftsjahrDie Anzahl der bei der Lindner Isoliertechnik & Industrieservice GmbH inklusive der bei der Niederlassung in Luxemburg beschäftigten Mitarbeiter hat im Berichtszeitraum zugenommen. Zum Bilanzstichtag waren 255 Mitarbeiter beschäftigt. Der Vorjahreswert von 239 Beschäftigten wurde um 16 Mitarbeiter überschritten. Im Berichtszeitraum konnte 28 jungen Menschen ein Ausbildungsplatz gestellt werden (Vorjahr: 22 Auszubildende). Die Ausbildungsquote liegt damit weiterhin auf hohem Niveau. 2. ErtragslageBetriebsleistung leicht erhöht - Operatives Ergebnis positivDie Umsatzerlöse der Lindner Isoliertechnik & Industrieservice GmbH haben sich mit 50,5 Mio. EUR um 5,2 Mio. EUR bzw. 9,3 % verringert. Der Bestand an fertigen und unfertigen Erzeugnissen hat sich im Berichtszeitraum um 14,9 Mio. EUR erhöht (Vorjahr: Bestandsaufbau 6,3 Mio. EUR). Die Betriebsleistung ist von 62,0 Mio. EUR im Vorjahr um 3,4 Mio. EUR bzw. 5,5 % auf 65,4 Mio. EUR im Geschäftsjahr 2008 angestiegen. Die Abarbeitung einiger Großaufträge hat zur Stabilisierung der Betriebsleistung auf hohem Niveau beigetragen. Überproportional im Verhältnis zur Leistungsentwicklung stieg der Materialaufwand von 40,7 Mio. EURO um 4,2 Mio. EUR bzw. 10,3 % auf 44,9 Mio. EUR. Stark zugenommen hat hier vor allem die Beschäftigung von Montagepartnern aufgrund der sehr personalintensiven Baustellen. Die Lindner Isoliertechnik & Industrieservice GmbH hat zu Beginn des Geschäftsjahres 2008 weitere Darlehen in Höhe von insgesamt 500 TEUR (Vorjahr: 650 TEUR) an die französische Tochtergesellschaft Isotec Entreprise S.A.S.U. ausgereicht. Aus der sehr schlechten Entwicklung der Gesellschaft in Frankreich resultierte per 06.12.2008 die Einleitung des Insolvenzverfahrens. In diesem Zuge mussten noch bestehende Darlehen und Forderungen in der Bilanz der Muttergesellschaft abgeschrieben werden. Die Ertragsbelastung aus der Insolvenz der Isotec Entreprise S.A.S.U. betrug für die Lindner Isoliertechnik & Industrieservice GmbH im Geschäftsjahr 2008 damit insgesamt 2.097 TEUR Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBT) der Lindner Isoliertechnik & Industrieservice GmbH im Geschäftsjahr 2007 in Höhe von -3,3 Mio. EUR wurde maßgeblich durch die Abschreibung auf Finanzanlagen in Höhe von 5,9 Mio. EUR in Zusammenhang mit der schlechten Unternehmensentwicklung der Isotec Entreprise S.A.S.U. beeinflusst. Im Geschäftsjahr 2008 ermittelte sich ein positives operatives Ergebnis vor Steuern (EBT) in Höhe von 453 TEUR, bereits korrigiert um die oben beschriebenen Sondereffekte aus der Insolvenz der Isotec Entreprise S.A.S.U. in Höhe von 2,1 Mio. EUR. Das Zinsergebnis in Höhe von 203 TEUR lag in etwa auf Vorjahresniveau (197 TEUR). Der Jahresfehlbetrag beläuft sich auf 304 TEUR und hat sich gegenüber dem Vorjahr (4,3 Mio. EUR) um 4,0 Mio. EUR reduziert. Die Ertragsteuern haben sich im Berichtszeitraum mit 754 TEUR im Vergleich zur Vorperiode mit 957 TEUR um 203 TEUR ermäßigt. Allerdings sind im Geschäftsjahr 2008 Ertragsteuern betreffend Vorjahre in Höhe von T€ 278 enthalten. Durch die schlechte Geschäftsentwicklung und schließlich der Insolvenz der Isotec Entreprise S.A.S.U. wurden in den Geschäftsjahren 2007 und 2008 in der Berichtsgesellschaft hohe Abwertungen vorgenommen. Eliminiert man diese Sondereffekte, die sich aus den Problemen der Isotec Entreprise S.A.S.U. sowohl in 2007 als auch in 2008 ergeben haben, so errechnet sich in beiden Jahren ein nahezu identisches positives Ergebnis nach Steuern. 3. FinanzlageLiquiditätssituation rückläufig aber auf gutem NiveauDie liquiden Mittel der Gesellschaft belaufen sich zum Bilanzstichtag auf 618 TEUR (Vorjahr: 858 TEUR). Die Bankverbindlichkeiten liegen unverändert mit ca. 148 TEUR auf niedrigem Niveau (Vorjahr: 156 TEUR). Darüber hinaus besteht eine Forderung aus Cashpooling gegenüber der Lindner AG in Höhe von 5,0 Mio. EUR (Vorjahr 7,3 Mio. EUR). Aufgrund des negativen Jahresergebnisses und des Aufbaus an Vorräten und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ergab sich im Geschäftsjahr 2008 ein negativer Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit von 2,1 Mio EUR (Vj. + 4,3 Mio. EUR). Die Finanzierung erfolgte im Berichtsjahr durch den Abbau von Cashpooling- Forderungen in Höhe von 2,3 Mio. EUR. Im Geschäftsjahr wurden Finanzinvestitionen in Höhe von 0,6 Mio. EUR getätigt. Dabei handelte sich um die Kapitaleinzahlungen für die neue Gesellschaft Lindner Izolacija i Industrijski Servis d.o.o. in Kroatien (100 TEUR), sowie um eine weitere Ausleihung an die französische Tochtergesellschaft Isotec Entreprise S.A.S.U in Höhe von 500 TEUR, die zum 31.12.2008 aufgrund der Insolvenz komplett wertberichtigt wurde 4. VermögenslageBilanzrelationen auf VorjahresniveauDie Bilanzsumme hat sich von 16,3 Mio. EUR im Vorjahr um 0,6 Mio. EUR auf 15,7 Mio. EUR im Geschäftsjahr 2008 vermindert. Aufgrund des Jahresfehlbetrages haben sich die Bilanzrelationen geringfügig verschlechtert. Die Eigenkapitalquote sank im Geschäftsjahr 2008 leicht von 28,9 % im Vorjahr auf 28,2 %. Die langfristigen Vermögenswerte haben sich mit 1,4 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr (1,3 Mio. EUR) nur wenig verändert. Die kurzfristigen Vermögenswerte haben sich mit 14,3 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahreswert von 15,0 Mio. EUR um 0,7 Mio. EUR verringert. Während die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Externen um 1,0 Mio. EUR angestiegen sind, haben sich die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen deutlich um 2,7 Mio. EUR von 7,4 Mio. EUR im Vorjahr auf 4,7 Mio. EUR im Geschäftsjahr 2008 reduziert. Darin sind Forderungen gegen die Lindner AG aus Cash-Pooling in Höhe von 5,0 Mio. EUR (Vorjahr: 7,3 Mio. EUR) enthalten. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen sind, wie bereits im Vorjahr geringer als das in der Bilanz ausgewiesene Vorratsvermögen. Die Schulden der Gesellschaft sind um 0,4 Mio. EUR von 11,6 Mio. EUR im Vorjahr auf 11,2 Mio. EUR zurückgegangen. 5. Entwicklung der Tochtergesellschaften und BeteiligungenIsotec Entreprise S.A.S.U. nach hohen Verlusten insolventDie Isotec Entreprise hat im Geschäftsjahr 2008 mit 17,7 Mio. EUR die Leistung des Vorjahres in Höhe von 21,2 Mio. EUR um 3,5 Mio. EUR bzw. 16,5 % unterschritten. Die Gesellschaft erwirtschaftete einen nach französischem Recht ermittelten Jahresfehlbetrag von 6,0 Mio. EUR (Vj. Jahresfehlbetrag 1,5 Mio. EUR). Zum Jahresende waren 151 Mitarbeiter (Vj. 197) beschäftigt. Damit wurde infolge der zu Beginn des Geschäftsjahres 2008 eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen bereits deutlich Personal abgebaut. Die Isotec Entreprise S.A.S.U. bekam im Geschäftsjahr 2007 durch den starken Leistungsanstieg der letzten beiden Jahre bei vielen Aufträgen Probleme, die Gewinnzone zu erreichen. Das Nichtanpassen der Gesamtorganisation, das schwierige Management der französischen Subunternehmer und lange Zahlungsziele vor allem bei Großkunden brachten die Gesellschaft in Liquiditäts- und Ertragsschwierigkeiten. Der Einstieg in die atomare Kraftwerksisolierung brachte hohe Verluste im Geschäftsjahr 2008. Die Muttergesellschaft Lindner Isoliertechnik & Industrieservice GmbH unterstützte die Gesellschaft zu Beginn des Geschäftsjahres 2008 mit weiteren Darlehen in Höhe von 500 TEUR. Im März 2008 wurden massive Gegenmaßnahmen eingeleitet, um ein weiteres Abgleiten zu vermeiden. Unter anderem wurde neben dem bisher alleinigen Geschäftsführer eine für kaufmännische Angelegenheiten verantwortliche Direktorin eingesetzt, die sich im Wesentlichen um die Innendienstorganisation kümmerte. Mit einer örtlichen Bank wurde ein Forderungsfactoring vereinbart, um die Liquiditätsengpässe zu minimieren. Im Laufe des Jahres 2008 stellte sich allerdings heraus, dass weitere Projekte nicht auskömmlich kalkuliert waren und mit zusätzlichen hohen Verlusten zu rechnen war. Die Geschäftsleitung der Muttergesellschaft Lindner Isoliertechnik & Industrieservice GmbH hat deshalb entschieden, das Insolvenzverfahren für ihre französische Tochter einzuleiten. Am 06.12.2008 wurde die ISOTEC Entreprise S.A.S.U. an den Insolvenzverwalter übergeben, der den Auftrag hatte ein sogenanntes "redressement judiciaire" durchzuführen. Es handelte sich hierbei um das Bestreben, die Gesellschaft zu erhalten und möglicherweise einen Käufer zu finden, was per 11. März 2009 auch gelungen ist. Lindner Isoliertechnik & Industrieservice GmbH, ÖsterreichDie Gesellschaft in Österreich konnte in 2008 ihre Geschäfte deutlich ausweiten und erreichte eine Betriebsleistung von 2,0 Mio. EUR (Vorjahr 141 TEUR). Nach Anlaufverlusten im Vorjahr schloss die Gesellschaft das Geschäftsjahr 2008 bereits mit einem ausgeglichenen Ergebnis ab. Auch in 2009 erwartet die Geschäftsleitung eine positive Geschäftsentwicklung. Lindner Izolacija i Industrijski Servis d.o.o., KroatienDie Gesellschaft in Kroatien wurde am 04.10.2007 gegründet und hat in 2008 ihren Geschäftsbetrieb aufgenommen. Zur Anschubfinanzierung wurde im Geschäftsjahr 2008 eine Kapitaleinzahlung in Höhe von 100 TEUR vorgenommen. Die Gesellschaft hat eine Niederlassung in Deutschland und erzielte in 2008 im lokalen Abschluss eine Betriebsleistung von 788 TEUR und einen Jahresüberschuss von 21 TEUR. Matejek Lindner Sp. z o.o.Die in 2006 von der Berichtsgesellschaft erworbene Beteiligung an der Matejek Lindner Sp. z o.o. in Höhe von 40 % und einem Gegenwert von 22 TEUR wurde im Geschäftsjahr 2007 auf den Erinnerungswert abgeschrieben. Die Matejek Lindner Sp. z o.o. stellt Fachkräfte vor allem für Bauisolationsarbeiten auf Werklohnbasis zur Verfügung und liefert keinen Gewinnbeitrag. 6. NachtragsberichtDie insolvente Tochtergesellschaft ISOTEC Entreprise S.A.S.U. in Frankreich wurde am 11.03.2009 verkauft. Mit weiteren Belastungen ist im Geschäftsjahr 2009 nicht mehr zu rechnen. Darüber hinaus waren keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres zu verzeichnen. 7. RisikoberichtIntegriertes RisikomanagementDie Gesellschaft ist in das Risikosystem der Lindner-Gruppe einbezogen, welches zentral von der Lindner AG gepflegt wird. Das Risikoinventar enthält alle identifizierten Risiken inklusive deren Beschreibung, der Maßnahmen zur Bearbeitung dieser Risikokategorien und der Überwachung der Umsetzung der Maßnahmen. Projekt- und VertragsrisikenProjekt- und Vertragsrisiken der Gesellschaft ergeben sich im Wesentlichen aus dem Baugeschäft der Gesellschaft. Diese Risiken können in der Angebotsphase, in der Vertragsphase sowie in der Ausführungs-/Abrechnungsphase zum Tragen kommen. In diesen Bereichen wird durch entsprechende Handlungsanweisungen und Vorgaben sichergestellt, dass die Risiken von den Beteiligten frühzeitig erkannt, eingeschätzt und abgearbeitet werden. Alle wesentlichen Verträge unterziehen wir vor Abschluss einer sorgfältigen kaufmännischen und juristischen Prüfung. Unser Berichtswesen über die Ergebnisse der einzelnen Baustellen stellt eine zeitnahe und sachgerechte Information der Entscheidungsträger sicher. Die Tendenz geht sehr stark zu Großprojekten, in denen die Berichtsgesellschaft als Generalunternehmer oder in Arbeitsgemeinschaften tätig wird. Speziell für diese Großprojekte existieren detaillierte Verfahrensanweisungen, um im Vorfeld eine fundierte Risikobewertung vornehmen zu können und damit zu verhindern, dass nicht kalkulierbare Risiken eingegangen werden. MarktrisikenDie in 2008 einsetzende weltweite Wirtschafts- und Finanzkrise wird die internationalen Finanzmärkte und die weltwirtschaftliche Entwicklung negativ beeinflussen. Eine nachhaltige Verschlechterung des Konjunkturklimas würde zu einer Reduktion der Bauinvestitionen führen, was sich unmittelbar auf die Berichtsgesellschaft auswirken würde. Eine Prognose über die exakten Auswirkungen der aktuellen Krisensituation ist aufgrund der vielen Unwägbarkeiten nicht möglich. Die zunehmende Internationalisierung der Gesellschaft, der Einstieg in neue Märkte und die Entwicklung neuer Produkte sollen bestehende Marktrisiken teilweise kompensieren. Neben den Chancen, die sich durch die neuen Märkte ergeben, bestehen jedoch auch Risiken in rechtlicher und wirtschaftlicher Hinsicht, die von der Gesellschaft vorab bewertet werden. Erscheint das Risiko nicht beherrschbar, wird von Projekten in diesen Märkten Abstand genommen. Die Rohstoff- und Energiepreise haben sich im Umfeld der Finanzkrise normalisiert. Ein kurzfristiger Wiederanstieg, insbesondere des Stahlpreises könnte jedoch aufgrund der abzuwickelnden Großaufträge zu einem Risiko für die Berichtsgesellschaft werden. FinanzrisikenFinanzwirtschaftlichen Risiken wird über Liquiditätsberichte, rollierende Finanzplanungen sowie entsprechende Absicherungsgeschäfte Rechnung getragen. Zur Absicherung bestehender oder geplanter Fremdwährungsgeschäfte setzt die Lindner Isoliertechnik & Industrieservice GmbH bei Bedarf verschiedene derivative Finanzinstrumente ein. Vorrangig sind dies Devisentermingeschäfte. Dabei wird weitestgehend projektbezogen gesichert (sog. Mikrohedge). Währungen, die ein hohes Kursrisiko aufweisen, werden grundsätzlich abgesichert; Währungen mit geringen Volatilitäten gegenüber dem Euro nur fallweise. Der Absicherung der Zahlungen für erbrachte Leistungen gegen Insolvenzrisiken des Auftraggebers wird durch klare Vorgaben Rechnung getragen. Es besteht eine Kreditversicherung, über die das Ausfallrisiko von Forderungen aus Bonitätsgründen (Insolvenz) abgesichert ist. Weiterhin besteht die Verpflichtung, Handwerkersicherungsbürgschaften und/oder Vorauszahlungen einzufordern, wenn die Kreditversicherung den Kunden nicht voll deckt. Eine zeitnahe Abrechnungstätigkeit und ein ausgeprägtes Mahnwesen durch Spezialteams im Haus vervollständigen den Maßnahmenkatalog. PersonalrisikenTrotz der sich gegen Ende des Geschäftsjahres 2008 verschlechternden Baukonjunktur ist nach wie vor ein Mangel an Fach- und Führungskräften zu verzeichnen. Der Wettbewerb um erfahrenes Personal ist weiterhin hoch. Die Gesellschaft steuert diesem Risiko durch attraktive Sozialleistungen wie Dienstwagen und kostenlosen Ferienwohnungen entgegen. Außerdem wird die Weiterbildung der Mitarbeiter durch ein umfangreiches Weiterbildungsprogramm gefördert. Des Weiteren wird die individuelle berufliche Weiterentwicklung der Mitarbeiter durch ein Personalmanagementsystem begleitet. Führungskräfte werden in einem internationalen Führungskräfte-Entwicklungsprogramm geschult und auf spätere Einsätze in Führungspositionen vorbereitet. Mit unserer internen Organisation und den im Einsatz befindlichen EDV-Systemen sehen wir uns in der Lage, die wesentlichen Risiken des Unternehmens zu beherrschen. Wir können feststellen, dass gegenwärtig keine den Fortbestand der Gesellschaft gefährdenden Risiken erkennbar sind. 8. PrognoseberichtVoraussichtliche Entwicklung im laufenden GeschäftsjahrKonjunkturentwicklung: Weitere Abschwächung erwartetZu Beginn des Jahres 2009 ist nicht absehbar, wie sich die weltweite Rezession weiter auswirken wird. Einzelne Regierungen versuchen, mit verschiedenen geld- und fiskalpolitischen Maßnahmen gegenzusteuern. Aufgrund der anhaltend angespannten Situation auf den Finanzmärkten sehen die meisten Experten die Weltwirtschaft zumindest im ersten Halbjahr sich weiter abschwächen. Der Konjunkturabschwung hat Ende 2008 auch die deutsche Bauwirtschaft erreicht. Eingebrochen ist aber, entgegen den Erwartungen nicht der Wirtschaftsbau, sondern der Öffentliche Bau. Vor allem Kommunen haben infolge der Rezession ihre geplanten Investitionen aufgrund der Unsicherheiten bezüglich der künftigen Steuereinnahmen verschoben. Aufgelegte Konjunkturpakete der Bundesregierung sollten zur Stabilisierung beitragen und vor allem dem Öffentlichen Bau Rückenwind verschaffen. Strategischer Ausblick der BerichtsgesellschaftTrotz des in der zweiten Jahreshälfte 2008 sich abzeichnenden und auch für 2009 prognostizierten schwieriger werdenden gesamtwirtschaftlichen Umfelds erwartet die Lindner Isoliertechnik & Industrieservice GmbH vor allem durch die anstehenden europaweiten Modernisierungen bzw. Neubaumaßnahmen großer Kraftwerke zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes eine weitere Stabilisierung des Geschäfts. Durch das von der Bundesregierung aufgelegte Konjunkturpaket II sollte gerade die Schadstoffentsorgung im Fokus stehen. Die Revitalisierung alter Kraftwerke, aber auch die Sanierung von Schul- oder Verwaltungsgebäuden werden besondere Chancen bieten, die hohe Kompetenz in der Entsorgung von Schadstoffen (PCB, Asbest, Mineralwolle) zu beweisen und Aufträge zu akquirieren. Zu Beginn des Jahres 2009 wurde der Sparte Umweltschutztechnik im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft (ARGE) zur Nachrüstung der Eibtunnelröhren in Hamburg ein Großauftrag über insgesamt 30 Mio. EUR erteilt, der in den Jahren 2009, 2010 und 2011 für eine Grundauslastung von jeweils 10 Mio. EUR sorgen wird. Durch die guten nationalen und internationalen Referenzen, die man sich in den letzten Jahren geschaffen hat und durch die dabei erworbenen Erfahrungen ist die Gesellschaft weltweit auch bei Großprojekten wettbewerbsfähig. Große Anlagenbauer beauftragen zunehmend die Berichtsgesellschaft als Nachunternehmer, um die weltweit errichteten oder noch zu errichtenden neuen Anlagen nach höchsten Qualitätsstandards zu isolieren. In Saudi Arabien wurde 2009 eine Tochtergesellschaft gegründet, um auch in dieser Region und in diesem aufstrebenden Markt Fuß zu fassen. Ziele für die Geschäftsführung im Geschäftsjahr 2009 sind, die Ergebnisse weiter zu stabilisieren, im Inland neben der erfolgreichen Abwicklung der bereits bezuschlagten Bauvorhaben von den Maßnahmen des Konjunkturpakets II zu profitieren, interessante Projekte im Ausland zu akquirieren unter Beachtung der höheren Risikosituation und die gegründeten Auslandsgesellschaften weiter voranzubringen. Letztendlich sind die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise weltweit noch nicht abschätzbar. Die Geschäftsführung der Berichtsgesellschaft sieht aber aufgrund des guten Auftragsbestands und der Marktsituation im Isolierbereich gute Chancen, trotzdem die gesteckten Ziele in 2009 mit Erfolg zu realisieren.
Arnstorf, im März 2009 Herbert Schaitl, Geschäftsführer Arno Sonderfeld, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2008AKTIVSEITE
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2008
Anhang1. Gesellschaftsrechtliche GrundlagenDas Stammkapital der Gesellschaft beläuft sich auf € 2.249.684,28. Das Stammkapital ist in voller Höhe eingezahlt. 2. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDer Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2008 wurde nach den deutschen handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften des HGB aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz entspricht § 266 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Gegenstände des Sachanlagevermögens wurden mit ihren Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Abschreibungen auf abnutzbare Anlagegegenstände wurden nach den von der Finanzverwaltung herausgegebenen Afa-Tabellen planmäßig linear vorgenommen. Die Berechnung der Abschreibungen erfolgt im Berichtsjahr pro rata temporis ab dem Zeitpunkt des Zugangs. Aufgrund der Änderung des § 6 Abs. 2a EStG werden Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten zwischen €150 und € 1.000 ab dem 1. Januar 2008 in einem Sammelposten zusammengefasst und linear über 3 Jahre, abweichend zur fünfjährigen Nutzungsdauer des Steuerrechts, abgeschrieben. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung wurden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Bei voraussichtlich vorübergehender bzw. dauernder Wertminderung wurden Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Die Vorräte an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind mit ihren Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Bewertung der unfertigen Erzeugnisse und unfertigen Leistungen erfolgte mit den Material- und Fertigungseinzelkosten unter Einbeziehung von angemessenen Fertigungs- und Materialgemeinkosten. Bestehende Verwertbarkeitsrisiken werden durch Abschreibungen berücksichtigt. Für die Betreuung und Verwaltung von Baustellen wurden die Tätigkeiten von Projektleitern (im Vorjahr auch der Niederlassungsleiter), soweit diese nicht die Vertriebstätigkeit betreffen, als Fertigungseinzelkosten einbezogen. Die Pensionsrückstellungen wurden abweichend von der steuerlichen Ermittlungsmethode des § 6a EstG mit einem Rechnungszins von 5 % abgezinst. Bei den Forderungen sind erkennbare Risiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko ist durch Bildung einer Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,5 % Rechnung getragen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle bis zum Zeitpunkt der Bilanzaufstellung erkennbaren ungewissen Verpflichtungen und Risiken. Die Verbindlichkeiten sind mit ihren jeweiligen Rückzahlungsbeträgen passiviert. Bei Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, die auf fremde Währung lauten, erfolgt die Umrechnung in Euro zum Anschaffungskurs oder niedrigerem bzw. bei Verbindlichkeiten zum höheren Stichtagskurs. Angaben zur Bilanz3. AnlagevermögenDie Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus nachstehendem Anlagenspiegel. Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr 2008
4. Aufstellung des Anteilsbesitzes
Zum Berichtszeitpunkt lagen noch keine Werte zum Eigenkapital und zum Jahresergebnis für die Beteiligung Matejek Lindner vor. 5. Forderungen und sonstige VermögensgegenständeBei den ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen besteht hinsichtlich des Altguthabens für Körperschaftsteuer eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von T€ 3 (Vj. T€ 3). 6. Guthaben bei KreditinstitutenAusgewiesen wird ein von der Lindner Gesellschaft zur Verwaltung von Arbeitszeitguthaben mbH, Arnstorf, treuhänderisch verwaltetes Guthaben in Höhe von T€370 zur Sicherheit von Arbeitszeit- und Altersteilzeitguthaben. 7. Gezeichnetes KapitalDas gezeichnete Kapital der Lindner Isoliertechnik & Industrieservice GmbH, Arnstorf, beträgt zum 31. Dezember 2008 € 2.249.684,28 (TDM 4.400). Das Stammkapital ist in voller Höhe eingezahlt. 8. BilanzverlustBei der Ermittlung des Bilanzverlustes wurde ein Verlustvortrag aus dem Vorjahr von € 2.604.795,30 berücksichtigt. Zum 31. Dezember 2008 ergibt sich ein Bilanzverlust in Höhe von € 2.908.779,48. 9. RückstellungenDie sonstigen Rückstellungen betreffen insbesondere allgemeine Gewährleistungsrisiken, Abgrenzungen aus dem Lohn- und Gehaltsbereich, Prozessrisiken und -kosten sowie ausstehende Rechnungen. 10. Verbindlichkeiten
Bei den Verbindlichkeiten bestanden zum Bilanzstichtag keine Sicherungen durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte. 11. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Gegenüber der Lindner AG, Arnstorf, bestehen dabei finanzielle Verpflichtungen i. H. v. T€ 3.789. 12. HaftungsverhältnisseVermerkpflichtige Haftungsverhältnisse bestanden zum Bilanzstichtag nicht. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung13. Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse enthalten Lieferungen und Leistungen an Arbeitsgemeinschaften i. H.v. T€ 902 (Vj. T€ 6.047). Über diese Umsatzerlöse hinaus wurden Lieferungen und Leistungen im Rahmen von Arbeitsgemeinschaften erbracht, welche wirtschaftlich eigenständig tätig sind. Dabei entfällt mittelbar ein Anteil in Höhe von T€ 1.117 auf die Lindner Isoliertechnik & Industrieservice GmbH. Nach Auseinandersetzung dieser sog. Topf-ARGEN wird der Lindner Isoliertechnik & Industrieservice GmbH der vertraglich vereinbarte Ergebnisanteil zugerechnet. 14. Sonstige betriebliche AufwendungenDie sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten neben Betriebs-, Verwaltungs- und Vertriebsaufwand Abschreibungen auf Forderungen sowie Spenden und Zuführungen für Rückstellungen. Aufgrund der Insolvenz der Isotec Entreprise S.A.S.U., Chambly, wurden bei der Berichtsgesellschaft Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (T€ 1.229), Forderungen aus Darlehenszinsen (T€ 44), kurzfristige Ausleihungen (T€ 500) und Forderungen aus Gewinnausschüttung (T€ 100) ausgebucht. 15. Außerplanmäßige AbschreibungenFolgende Finanzanlagen wurden aufgrund voraussichtlich dauernder Wertminderung nach § 253 Abs. 2 S. 3 HGB abgeschrieben:
Ergänzende Angaben16. BeschäftigteIm Geschäftsjahr 2008 waren durchschnittlich beschäftigt:
17. GeschäftsführungGeschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2008 die Herren:
Die Angabe der Gesamtbezüge unterbleibt nach § 286 Abs. 4 HGB. 18. KonzernabschlussDie Gesellschaft ist ein 100 %-iges Tochterunternehmen der Lindner Holding KGaA, Arnstorf. Die Lindner Holding KGaA stellt einen Konzernabschluss nach § 290 HGB auf, der im elektronischen Bundesanzeiger offen gelegt wird. Dieser Konzernabschluss stellt damit für die Lindner Isoliertechnik & Industrieservice GmbH einen befreienden Konzernabschluss nach § 291 HGB dar. 19. ErgebnisverwendungDer Bilanzverlust i. H. v. €2.908.779,48, der sich aus dem Jahresfehlbetrag von €303.984,18 sowie dem Verlustvortrag aus dem Vorjahr von €2.604.795,30 ergibt, wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Arnstorf, den 30. März 2009 Lindner Isoliertechnik & Industrieservice GmbH, Arnstorf Herbert Schaitl Arno Sonderfeld Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers:Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Lindner Isoliertechnik & Industrieservice GmbH, Arnstorf, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2008 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen im Gesellschaftsvertrag liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.
München, den 09. April 2009 SUSAT
& PARTNER OHG
Dr. Kirnberger, Wirtschaftsprüfer Fleischmann, Wirtschaftsprüfer |
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