hhpberlin Prüfgesellschaft für Brandschutz mbH
Selbe AdresseIngenieurbüros für Tragwerksplanung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jochen Dr. Walker seit 20.4.2021 | Geschäftsführer |
Sven Pannicke seit 25.3.2020 | Prokura |
Antje Kendziorra seit 25.3.2020 | Prokura |
Alexander Kohnen seit 11.4.2019 | Prokura |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
spectrumK GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023A Grundlagen des UnternehmensI. GeschäftsmodellDie spectrumK GmbH ist durch gesetzlich veranlasste Neuordnungen 2007 aus dem Bundesverband der Betriebskrankenkassen als Gesundheitsdienstleister hervorgegangen und hat ihren Hauptsitz in Berlin sowie Niederlassungen in Essen und Schwerin. Zur Unternehmensgruppe zählen zudem zwei hundertprozentige Tochtergesellschaften: Die InGef - Institut für angewandte Gesundheitsforschung Berlin GmbH mit Sitz in Berlin sowie die SIDA Service GmbH mit Sitz in Schwerin. Wesentliche und stabile Grundlage der Geschäftstätigkeit der spectrumK ist ihre Anerkennung durch das Bundesamt für Soziale Sicherung (BAS) als Arbeitsgemeinschaft nach § 94 Abs. 1a SGB X. Aufgrund dieses Status handelt die spectrumK wie eine gesetzliche Krankenkasse mit praxisrelevanten Auswirkungen bzgl. der Aufsicht, des Vergaberechts und ihres Absatzmarktes. spectrumK versteht sich dabei als Spezialist mit hoher Expertise, der als Partner für öffentliche Auftraggeber im Gesundheitswesen einen unschlagbaren Kundennutzen stiftet und ein unverzichtbarer Teil der GKV-Dienstleistungslandschaft ist. Der Kundenkreis beschränkt sich derzeit ausschließlich auf gesetzliche Kranken- und Pflegekassen. Dazu gehören Betriebs-, Innungs- und Ersatzkrankenkassen sowie die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau. Seit 2023 gehört nunmehr auch die Knappschaft-Bahn-See (KBS) mit ihrem einzigartigen Verbundsystem als Kundin und als Gesellschafterin zur spectrumK Unternehmensgruppe. Die Mehrheit der Kunden drückt ihre Überzeugung in die Leistungsfähigkeit und Verlässlichkeit der spectrumK durch eine Beteiligung als Gesellschafter aus. Der Gesellschafterkreis setzt sich aus insgesamt 62 gesetzlichen Krankenkassen zusammen. spectrumK bietet ihren Kunden eine breite, sich ständig erweiternde Leistungspalette. Diese besteht vorwiegend aus der Entwicklung, Realisierung und Evaluation von Gesundheits- und Versorgungsdienstleistungen sowie Services zur Unterstützung der Verwaltungsprozesse ihrer Kunden. Der Fokus liegt dabei gegenwärtig auf Leistungen in den Segmenten Arzneimittelmanagement inkl. Prüfung und Abrechnung von Rezepten, ambulante Versorgung, Pflege, häusliche Krankenpflege, strategische Beschaffung, Rechtsberatung sowie Analyse und Prädiktion. Eine wesentliche Veränderung der vorgenannten Grundlagen der Geschäftstätigkeit liegt im Vergleich zum Vorjahr nicht vor. II. Forschung & EntwicklungDie im Geschäftsjahr 2023 fortgeführten und begonnenen F&E-Aktivitäten beziehen sich aktuell auf folgende Unternehmensbereiche: I. Pflege II. Abrechnung & Rechnungswesen III. Arzneimittelmanagement IV. Transformation von internen Verwaltungsprozessen Zur Optimierung der internen Ablaufprozesse sowie zur Umsetzung gesetzlicher Auflagen (bspw. des ab 1.7.2024 anzuwendenden elektronischen Versorgungsplans in der Pflege) werden Softwarelösungen zum Handling von Aufträgen, zum Management externer Pflegeberater*innen sowie zur teilautomatisierten Prüfung von Auszahlungen (Bereich Abrechnung und Rechnungswesen) entwickelt. Die spectrumK richtet ihre F&E-Aktivitäten an den internen Anforderungen aus, die sich aus zum Teil erheblichen Steigerungen der zu verarbeitenden Daten, Verträge und sonstigen Informationen ergeben. Zusätzlich werden sich die F&E-Aktivitäten zunehmend auf Entwicklungen fokussieren, die sich aufgrund der sich beschleunigenden digitalen Transformation des deutschen Gesundheitswesens im Allgemeinen sowie der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherungen im Speziellen bzw. aus konkreten Kundenbedarfen ergeben. So arbeitet die Unternehmensgruppe als Betreiber und zentraler Akteur an einer eigenentwickelten Plattform, die speziell für arzneimittelbezogene Prozesse und Dienstleistungen modular und adaptiv gestaltet ist. Ziel dabei ist es, unsere Kunden im Bereich Arzneimittel effektiv und verfahrenssicher während des gesamten Wirkstoff-Lebenszyklus zu begleiten und Möglichkeiten für eine automatisierte Interaktion mit unseren Bestandskunden zu schaffen. Diese zunehmende Berücksichtigung externer Kontextfaktoren und Kundenbedarfe stellt die wesentliche Veränderung der F&E-Aktivitäten der spectrumK im Vergleich zu den vorangegangenen Geschäftsjahren dar. Der Bereich Forschung & Entwicklung begleitet die Fachabteilungen beim Aufbau neuer Projekte. Er umfasst im Jahr 2023 fünf Mitarbeiter die sich um die Einschätzung, den Aufbau und die Durchführung geplanter und neuer Investitionen in Projekte kümmert. Diese binden unter anderem auch Drittdienstleister, sowie Mitarbeiter aus den Tochterunternehmen ein, welche bei der Softwareentwicklung und dem Aufbau von Prozessen und Strukturen unterstützen. Das Investitionsvolumen wurde auf T€ 876 für Instandhaltung-, Erweiterungs- und Neuinvestition für das Geschäftsjahr 2023 festgelegt. Die in den Vorjahren geleisteten Anzahlungen wurden im Berichtsjahr in die immateriellen Vermögensgegenstände umgegliedert und mit T€ 773 aktiviert. Daraus ergeben sich Abschreibungen in Höhe von T€ 120. Hinzuzufügen ist, dass die internen Verwaltungsprozesse, Rechnungswesen und Personalmanagement, in wesentlichen Teilen transformiert wurden. Die Unternehmensgruppe profitiert zukünftig von der automatisierten Durchführung von Routineaufgaben, zentraler Datenverarbeitung, digitaler Freigabeprozesse und revisionssicherer Archivierung in diesen zentralen Verwaltungsbereichen. B WirtschaftsberichtI. AllgemeinesspectrumK verfügt über ein breit gefächertes Portfolio für die meisten Leistungsbereiche der gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen. Durch stetige graduelle Anpassungen, innovative Produktentwicklungen und intelligente Erweiterungen bestehender Lösungen, sichert und stärkt spectrumK seine Position in der Mitte der GKV. Neben dem umfangreichen Produktportfolio tragen dazu Innovationsfähigkeit und Flexibilität ebenso bei, wie die strategische Weitsicht der Gesellschaft. Das besondere Merkmal von spectrumK in der Abgrenzung zum Wettbewerb besteht in ihrer interdisziplinären Aufstellung. Die 185 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Stand 31.12.2023 (Dez. 2022: 167 MitarbeiterInnen), verteilt über 3 Standorte, verfügen über ein umfassendes Fach- und Expertenwissen. Dieses ermöglicht es spectrumK, als zuverlässiger und kompetenter Spezialist und Berater in Fragen der Versichertenversorgung aufzutreten und gleichzeitig Veränderungen des Marktes aufzugreifen, diese zu bewerten und in Ideen und neue Produkte zu überführen. Um den Anforderungen des sich ständig verändernden Wettbewerbs der gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen zu entsprechen sowie den Kunden und Gesellschaftern einen Mehrwert zu bieten, investierte spectrumK im Jahr 2023 weiter sichtbar in den Ausbau ihrer wichtigsten Ressource: ihre Mitarbeitenden. Dazu gehörten neben gezielten Fort- und Weiterbildungsprogrammen für alle Beschäftigungsebenen und der Ansprache von möglichen neuen Arbeitskräften auch die Investition in die Standorte, in den Dialog mit den Mitarbeitenden und in die Verbesserung der interdisziplinären Zusammenarbeit im Unternehmen. Die 2019 gegründete SIDA Service GmbH, mit Sitz in Schwerin, hat sich auch 2023 mit einem positiven Ergebnis am Markt präsentiert. Die SIDA Service GmbH gehört inzwischen als erfolgreich etablierte hundertprozentige Tochtergesellschaft zum festen Bestandteil des Dienstleistungsportfolios der spectrumK-Unternehmensgruppe. Sie bietet vielseitige teilautomatisierte Dienstleistungen im Bereich der Verordnungsprüfung in der häuslichen Krankenpflege. Mit der Gründung setzte die spectrumK ihre Philosophie, vermehrt digitale Services anzubieten, konsequent fort. Die SIDA Service GmbH überzeugt und bestätigte den Erfolgskurs im Jahr 2023 mit der Gewinnung neuer Kunden und der stetigen Transformation ihrer Prozesse. Die hundertprozentige Tochtergesellschaft, die InGef - Institut für angewandte Gesundheitsforschung Berlin GmbH, konnte auch im Jahr 2023 ihre Kompetenzen in der Versorgungsforschung sowie in der Evaluation von Dienstleistungen und Produkten im Gesundheitswesen weiter ausbauen. Innovative Self-Service-Analytics-Lösungen wie EVA, die elektronische-Versorgungsmanagement-Assistent-Software, wurden erfolgreich weiterentwickelt und erfreuen sich großer Nachfrage im Marktsegment. Zudem unterstützt die Tochtergesellschaft mit ihrer weitreichenden Expertise den Erfolg der spectrumK-Unternehmensgruppe mit der Analyse und Beantwortung praxisrelevanter Fragestellungen. II. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene RahmenbedingungenDas Geschäftsjahr 2023 war von der Verabschiedung einer Vielzahl von Gesetzesvorhaben der Bundesregierung geprägt. Während immer noch betriebswirtschaftliche Unsicherheiten aus der vergangenen Corona-Pandemie, dem Finanzdefizit der GKV sowie dem allgemeinen Konjunkturrückgang das gesamtwirtschaftliche Handeln sowie das Umfeld der spectrumK-Unternehmensgruppe prägten, verabschiedete der Bundestag, u. a. das Arzneimittel-Lieferengpassbekämpfungs- und Versorgungsverbesserungsgesetz (ALBVVG) zur Bekämpfung von Lieferengpässen bei patentfreien Arzneimitteln und zur Verbesserung der Versorgung mit Kinderarzneimitteln, um die Versorgungssicherheit mit Arzneimitteln kurz- und langfristig zu stärken. Primäre Ziele waren dabei die Steigerung von Transparenz in der Versorgungskette, erweiterte Lagerhaltung sowie der Ausbau des Frühwarnsystems beim BfArM. Aus diesem Grund setzte die spectrumK im Jahr 2023 ihre Strategie fort und richtete ihre Aktivitäten darauf aus, die Planungs- und Versorgungssicherheit von Arzneimitteln mit der nachhaltigen Weiterentwicklung der Rabattverträge weiter zu erhöhen. Das Digitalgesetz (DigiG) hat das Ziel, die digitale Transformation des Gesundheitswesens und der Pflege voranzutreiben. Es sieht u. a. vor, die elektronische Patientenakte (ePA) für alle Patient*innen bis 2025 zu einer Opt-Out-Anwendung auszubauen und das E-Rezept bis 2024 als Standard zur etablieren. Weiterhin zielt das Gesetz auf den Ausbau der Telematik-Infrastruktur ab sowie auf eine Verstärkung der Cyber-Sicherheit bei digitalen Anwendungen im Gesundheitsbereich. Das am selben Tag beschlossene Gesundheitsdatennutzungsgesetz (GDNG) fokussiert unter anderem die Schaffung einer Zentralstelle für die Nutzung von Gesundheitsdaten zu Forschungszwecken. Die gesetzliche Krankenversicherung erhält mit dem Gesetz breitere Befugnisse zur Verarbeitung von Versichertendaten, wenn dies nachweislich dem individuellen Schutz der Gesundheit der Versicherten dient, zum Beispiel der Arzneimitteltherapiesicherheit, der Erkennung von Krebserkrankungen oder seltenen Erkrankungen. Eine weitere wichtige Perspektive der Betrachtung eröffnet die Datennutzung für die Unterbreitung von Präventionsangeboten durch die Kranken- und Pflegekassen. Damit kann die GKV perspektivisch einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der allgemeinen Gesundheitsvorsorge leisten. Mit dem GDNG gewinnen Themen, wie Versorgungssteuerung und personalisiertes Versorgungsmanagement, zunehmend an Bedeutung und werden zukünftig zum Wettbewerbsfaktor auf dem Gesundheitsmarkt. Die spectrumK-Unternehmensgruppe sieht hier eine erhebliche Chance zum nachhaltigen Ausbau ihrer Geschäftsfelder. Mit dem Pflegeunterstützungs- und Entlastungsgesetz wurde im Jahr 2023 ein weiteres Vorhaben des BMG vom Bundestag beschlossen, welches die Rahmenbedingungen der GKV und damit das Geschäftsfeld Pflege der spectrumK berührt. Dieses sieht eine Erhöhung des Pflegegeldes und der Pflegesachleistungsbeträge vor sowie eine Erhöhung der Leistungszuschläge für pflegende Angehörige und einen gemeinsamen Jahresbeitrag für Verhinderungs- und Kurzzeitpflege. spectrumK sieht sich mit seinem Dienstleistungsangebot der Pflegeberatung und der Pflegeschulung als wichtiger Partner der gesetzlichen Kranken- und Pflegekasse in der Umsetzung der neuen gesetzlichen Vorgaben am Markt. Zusammenfassend setzte die spectrumK auch im Jahr 2023 ihre Strategie fort und richtete ihre Aktivitäten nach einem auf die Sicherung aller unternehmenskritischen Ablaufprozesse ausgerichteten Ansatz aus und sorgte damit auch im Jahr 2023 dafür, dass ihre Kunden keinerlei Einschränkungen in der Leistungserbringung erfahren mussten. Gleichzeitig beobachtet sie den Markt und dessen Entwicklungen genau, greift Impulse und Veränderungen auf, um fortwährend und gezielt Innovationen in die nachhaltige Geschäftsfeldentwicklung zu implementieren. III. Geschäftsverlauf & Lage des Unternehmens Das Geschäftsjahr 2023 war erneut von der Stabilisierung der in den Vorjahren angestoßenen Änderungen und Anpassungen der Betriebsprozesse gekennzeichnet. Der Fokus lag dabei auf der Bewältigung der individuellen Herausforderungen, die sich für die Mitarbeitenden infolge der veränderten Arbeitssituation ergaben. Im Rahmen der Organisationsentwicklung stellte spectrumK die Konkretisierung und Integration der langfristigen strategischen Zielsetzung und dazugehöriger Zielgrößen entlang der definierten Handlungsfelder Transparenz, Partizipation, Erwartungshaltung und Zusammenarbeit, in den Mittelpunkt seines Handelns. Dieser Prozess mündete im Jahr 2023 in einem Konzept zu einer neuen strategischen Aufstellung der Geschäftseinheiten und berücksichtigte dabei zum einen zukünftige Fachkräftelücken durch den nahen Renteneintritt verdienter Führungskräfte der Unternehmensgruppe und wurde zum anderen einer stärkeren Kundenorientierung gerecht, die Kundenprioritäten und Bedürfnisse in den Mittelpunkt der unternehmerischen Ausrichtung stellt. Ein zentrales Ereignis für die Mitarbeitenden der spectrumK-Gruppe am Berliner Standort war der Einzug in die neuen Geschäftsräume im Oktober 2022. Dieser Abschluss markierte den Beginn einer neuen Phase, die sich in einem offenen, auf Agilität, Kreativität und Zusammenarbeit ausgerichteten Bürokonzept widerspiegelt. Diese Eigenschaften förderte spectrumK im Jahr 2023 gezielt am Essener Standort des Unternehmens. Sie sind essenziell für den weiteren Unternehmenserfolg, der sich auch daran bemisst, ob und wie schnell sich ein Unternehmen an veränderte Marktbedingungen anpassen kann. Denn generell zeigen die Gesetzesvorhaben der Bundesregierung im Allgemeinen sowie der angestoßene Strategieprozess des BMG im Besonderen an, dass die Digitalisierung im Gesundheitswesen sowie in der Versichertenversorgung auch zukünftig eine dominante Rolle spielen wird. Im Segment der pflegekassenspezifischen Dienstleistungen blieb spectrumK seiner Philosophie treu, ein zuverlässiger und innovativer Partner mit einem vollständigen Angebot zu sein. Die Pflegeberaterschulungen fanden 2023, ebenso wie der Kundentag Pflege, erneut digital statt. Digitale Services, wie der Pflegecoach, konnten nachhaltiger im Markt verankert werden. Auch die Anzahl der Pflegeberatungseinsätze konnten, neben dem kontinuierlichen Anstieg des Bedarfes an Pflegeberatung und Pflegeschulungen, gesteigert werden. Um der damit verbundenen Zunahme des administrativen Aufwands einerseits sowie den Anforderungen des Gesetzgebers (Einführung des elektronischen Versorgungsplans, ab Mitte 2023) andererseits gerecht zu werden, hat spectrumK die Entwicklung einer Pflegemanagementplattform umgesetzt. Die Zielstellung des Projektes bestand in der Entwicklung einer Webanwendung, die künftig alle Schritte, von der Beauftragung der Kranken- bzw. Pflegekasse, über das Management der Beratungs- und Schulungseinsätze, bis hin zur Vorbereitung der Abrechnung der Dienstleistung, vereint. Die Testphase dauert bis 2024 an und wird mit dem geplanten Launch der Plattform im Sommer 2024 beendet. Auch die Rabattentwicklung, die sich aus den Open-House-Verträgen ergeben hat, ist sehr positiv zu bewerten. In diesem Segment stieg die Anzahl der Rabattverträge im Vergleich zum Vorjahr erneut an. Eine korrespondierende Entwicklung der erwirkten Arzneimittelrabatte, von denen die Kunden und Gesellschafter besonders profitieren, konnte erneut realisiert werden. Mit der Entwicklung von neuen, innovativen Vertragsmodellen kam spectrumK auch 2023 dem Bedarf nach rationaler Verordnungssteuerung nach. Ziel ist es auch in den kommenden Geschäftsjahren, effiziente Verordnungssteuerung und hohe Wirtschaftlichkeit durch Heben von Rabattpotenzialen zu realisieren. Dies sorgt für viel Akzeptanz auf Seiten der Krankenkassen ebenso wie bei den pharmazeutischen Unternehmen und trägt zur Sicherung der Versorgungsqualität der Versicherten in höchstem Maß bei. Wie bereits erwähnt, spielt der Bedarf der gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen an effizienten, digitalen Abrechnungs- und Prüfdienstleistungen sowie weiteren datenbasierten Services eine wichtige Rolle für die spectrumK. Exemplarisch sei an dieser Stelle die Dienstleistung zur Prüfung der Apothekenabrechnungen erwähnt, die für spectrumK am Standort Schwerin den Schwerpunkt des Angebots bildet. Die mit der Einführung der E-Verordnungen verbundenen, erwartbaren Prozessänderungen machten Investitionen in eine Infrastruktur erforderlich, die in der Lage ist, hohe Datenmengen intelligent und automatisiert in Echtzeit zu verarbeiten und Ergebnisse ebenfalls in Echtzeit an verschiedene Empfänger zurückzugeben. Diese Infrastruktur konnte im Sinne der Plattform daewy Ende des Geschäftsjahres 2023 erfolgreich mit mehreren neuen Kunden aufgesetzt werden. Im Laufe des kommenden Geschäftsjahres erfolgt das Onboarding aller Bestandskunden. Zunächst ist der große Erfolg im Bereich Apothekenabrechnungsprüfung sichtbar, jedoch besteht die klare Zielstellung der Ausweitung der Infrastruktur auf zusätzliche Leistungsbereiche, die spectrumK in den kommenden Jahren intensiv und kraftvoll vorantreiben wird. Mit diesem Maßnahmenpaket bestehend aus fortwährender Evaluation interner und externer Anforderungen, der Investition sowohl in Zukunftsfelder, moderne Infrastruktur und Arbeitskultur als auch in die Beschäftigten selbst, sieht sich die Gesellschaft ideal aufgestellt, um den zukünftigen Herausforderungen adäquat zu begegnen und dabei gleichzeitig weiter zu wachsen. IV.1 ErtragslageDie Umsatzerlöse [HGB] für das Geschäftsjahr 2023 haben sich gegenüber dem Geschäftsjahr 2022 (T€ 21.802) um T€ 956 auf T€ 22.758 erhöht. Die geplanten Aufwendungen in Höhe von T€ 18.958 (Projekt-, Personal- u. allg. Betriebskosten) stiegen um T€ 414 über dem Planansatz und belaufen sich auf einen Ist-Wert von T€ 19.372. Das Betriebsergebnis [EBITDA] von T€ 3.458 ist gegenüber dem Planwert ( T€ 1.813) um T€ 1.645 gestiegen. Die Projektkosten ("Wareneinsatz") stiegen um T€ 112 im Vergleich zum Planansatz sowie um T €317 im Vergleich zu 2022 auf T€ 4.309. Der "Anteil der Personalkosten am Gesamtaufwand" bleibt 2022 mit 56,3% stabil zu den Vorjahren. Auch der "Anteil der Personalkosten am Umsatz" ist im Jahresvergleich beständig mit 47,7 %. Im Jahr 2023 wurden Abschreibungen [HGB] in Höhe von T€ 402 vorgenommen (2022: T€ 387). Nach Abschreibungen und Zinsen erreicht die Gesellschaft ein EBT von T€ 3.145. IV.II FinanzlageIm abgelaufenen Geschäftsjahr wurde zum zweiten Mal eine Gewinnausschüttung i.H.v. T€ 704 durchgeführt, welche aus dem Bilanzgewinn finanziert werden konnte. IV.III VermögenslageNicht bilanzierte (immaterielle) Vermögenswerte bilden die Grundlage für automatisierte Prozesse in unterschiedlichen Bereichen der Unternehmung. Durch die kontinuierliche Weiterentwicklung dieser Vermögenswerte baut die spectrumK GmbH ihre Prozesse für den Kunden fortwährend aus, um weiterhin schnellere Auswertungs-, Abrechnungs- und Auszahlungsmöglichkeiten zu bieten. Ein effizienteres und nachvollziehbares Abrechnungsverfahren im Bereich der Arzneimittelrabatte wirkt sich nicht nur auf den Erfolg der Firma aus, sondern führt auch zu einer engeren Kundenbindung. Durch die Investitionen in die Entwicklung verschiedener Plattformen und die daraus folgende Aktivierung der immateriellen Wirtschaftsgüter steigt das Anlagevermögen um T€ 1.646€ auf T€ 4.481€ im Vergleich zum Vorjahr. IV.IV-GesamtaussageTrotz einer gesamtwirtschaftlichen Konjunkturabkühlung und einem weiteren Abschmelzen der Rücklagen der gesetzlichen Krankenkassen konnte spectrumK sein Gesamtergebnis 2023 gegenüber den Vorjahren erneut leicht verbessern. Die Struktur des kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und der Verbindlichkeiten ist ebenso wie die allgemeine Finanzlage der spectrumK GmbH im Geschäftsjahr 2023 stabil. Die spectrumK ist schuldenfrei. Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.067(6 %) auf T€ 18.868 erhöht. Die Gesellschaft ist jederzeit in der Lage, Zahlungsverpflichtungen uneingeschränkt und termingerecht zu erfüllen. Die Finanzen sind darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb des Zahlungsziels zu vereinnahmen. C Prognose-, Risiko- und ChancenberichtI. RisikoberichtDas am 1. Januar 2021 in Kraft getretene Unternehmensstabilisierungs- und -restrukturierungsgesetz (StaRUG), hat auch im Jahr 2023 erhebliche Konsequenzen für das Risikomanagement in Unternehmen. Diese Regelung fordert die Einrichtung eines Frühwarnsystems bzw. Krisenmanagements zur Erkennung von bestandsgefährden Entwicklungen. Damit wird die Geschäftsführung verpflichtet, die bestandsgefährden Entwicklungen zu identifizieren und zu überwachen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden können. Bei Erkennen solcher Entwicklungen sind geeignete Gegenmaßnahmen frühzeitig zu ergreifen. spectrumK geht hier davon aus, dass nicht ein Risiko allein, sondern ein Kombinationseffekt mehrerer Einzelrisiken zu einer bestandsgefährdenden Entwicklung führen könnte. Entsprechend wird das Risikomanagementsystem der spectrumK weiterhin kontinuierlich den Anforderungen entsprechend optimiert. Cyberangriffe Der erneute Cyberangriff auf den IT-Dienstleister für Krankenkassen Bitmarck, welcher sich im April 2023 ereignete und große Bereiche des Gesundheitssystems beeinträchtigte, hat das Risikomanagement der spectrumK im Geschäftsjahr 2023 maßgeblich geprägt. Zudem schreiten die Entwicklungen in der Cyberkriminalität rasant voran, was den Unternehmen und IT-Fachexpert*innen stetig ein hohes Maß an Ressourcen abverlangt, um einerseits erforderliche Maßnahmen zu ergreifen und andererseits durch Informationen und Qualifizierungen am Puls des Geschehens zu bleiben und somit kontinuierlich ein hohes Niveau an Cybersicherheit zu erreichen und zu halten. spectrumK ist für eine optimale Leistungserbringung sowohl intern als auch in der Zusammenarbeit mit Externen auf eine reliable, resistente und sichere IT-Infrastruktur angewiesen. Beeinträchtigungen und Ausfälle dieser Infrastruktur würden der Gesellschaft nachhaltig schaden und sie existenziell bedrohen. Vor diesem Hintergrund wurde im Jahr 2023 eine interdisziplinäre Projektgruppe zur Auskleidung des Krisenmanagements eingerichtet. Hierbei stehen unter anderem die Ausgestaltung von Meldewegen und die Entwicklung von Notfallplänen im Fokus, um im Falle eines Cyberangriffs schnell und effektiv reagieren zu können. Die Sensibilisierung der Mitarbeitenden wurde intensiviert, um das Bewusstsein für Cybersicherheit zu schärfen und das Risikobewusstsein zu stärken. In diesem Zuge wurde eine gezielte Maßnahme zur Sensibilisierung der Mitarbeitenden in Form von Phishing-Kampagnen ergriffen, um diese im korrekten Umgang mit schadhaften Mails zu befähigen. Aufgrund der Importanz der Cybersicherheit besteht ein hoher Handlungsdruck für die spectrumK, welcher durch zusätzliche personelle Ressourcen und Qualifizierung der Mitarbeitenden beantwortet wird. Außerdem soll der Abschluss entsprechender Zertifizierungen weiter ausgebaut werden. Die Implementierung dieser Maßnahmen und die Sensibilisierung der Mitarbeitenden tragen dazu bei, die Resilienz des Unternehmens gegenüber Cyberangriffen zu erhöhen und seine Cybersicherheit insgesamt zu erhöhen. Personalengpässe Im Jahr 2023 bestand bei spectrumK ein erhöhtes Risiko für Personalengpässe, welches sich verstärkt in einzelnen Bereichen zeigte. Da die spectrumK ein hoch spezialisierter Dienstleister im Gesundheitssektor ist, bestehen neben dem grundsätzlich herrschenden Fachkräftemangel, weitere Herausforderungen bei der der Personalgewinnung. Hierbei können insbesondere die hohe Nachbesetzungszeit sowie die lange Einarbeitungszeit der nachzubesetzenden Positionen ursächlich für entstehende Personalengpässe sein. Im Durchschnitt betrug im Jahr 2023 die Nachbesetzungszeit für ausgeschriebene Stellen drei Monate. Hierbei konnten weitere Risiken ermittelt werden, mit welchen sich die spectrumK konfrontiert sieht. Zum einen war die Anzahl der Bewerber*innen oftmals gering. Zu berücksichtigen ist, dass sich aus der limitierten Auswahl an geeigneten Bewerber*innen ein hoher Investitionsbedarf in deren Qualifizierung im Nachgang ergibt. In einigen hochqualifizierten Bereichen beträgt die Einarbeitungszeit bis zu 1,5 Jahre. Dieser hohe Ressourcenaufwand für die Einarbeitung verstärkt das Risiko der personellen Engpässe und spitzt sich mit zunehmender Komplexität und Spezialisierung des Aufgabenspektrums zu. Auch die organisatorischen und strategischen Maßnahmen, welche notwendig sind, um mit dem Abgang von Wissens- und Leistungsträgern in Schlüssel- und Entscheidungspositionen aus dem Unternehmen umgehen zu können, binden zeitliche und personelle Ressourcen. Ebenso benötigt die erforderliche Optimierung des Krisenmanagements, Risikomanagements und Qualitätsmanagements eine interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den Fachkräften aus den Bereichen. Diese zusätzlichen, jedoch aufgrund des Kontextes erforderlichen Aufgaben, binden ebenfalls Ressourcen, welche zur Bewältigung des operativen Geschäfts benötigt werden. Um diesen Herausforderungen optimal zu begegnen und den sich ständig ändernden Rahmenbedingungen gerecht zu werden, investierte die spectrumK auch im Geschäftsjahr 2023 in ihre Mitarbeitenden. Dazu gehört neben gezielten Fort- und Weiterbildungsprogrammen auf allen Beschäftigungsebenen, genauso die stetige, zielgruppenorientierte Prüfung und Optimierung der Ansprache von möglichen neuen Arbeitskräften. Die Akquise von qualifizierten neuen Mitarbeitenden ist besonders für die Ausschöpfung der digitalen Markpotenziale von essenzieller Bedeutung ebenso wie die langfristige Bindung von Fachkräften, die den Unternehmenserfolg sichern. Deshalb spielen diverse Maßnahmen zur Bindung der Mitarbeitenden eine große Rolle bei spectrumK. Hierfür wurden die bereits etablierten Maßnahmen, wie dem Programm "Mitarbeitende werben Mitarbeiter*innen", "Vereinbarkeit von Beruf und Familie" sowie "Vereinbarkeit von Beruf und Pflege", welche bereits fester Bestandteil der Unternehmenskultur sind, in den letzten Jahren stetig verbessert und an die Bedürfnisse der Beschäftigten angepasst. Zudem wurden diese Maßnahmen durch gezielte interne Kommunikation vermehrt in das Bewusstsein der Mitarbeitenden gerückt. Des Weiteren wurde im Arbeitstreffen 2023 ein Schwerpunkt auf die Stärkung des Wir-Gefühls gelegt. Im gleichen Zuge wurden die Bedarfe der Mitarbeitenden erfragt und im Nachgang ausgewertet, um die Erkenntnisse gewinnbringend für das Unternehmen einzubringen. Digitalisierung Im Rahmen der für die spectrumK neuartigen Software-Entwicklungsprojekte sahen sich die Projektteams mit einer hohen Komplexität und dem Bedarf für Agilität bei Digitalisierungsprojekten konfrontiert. Das Risiko, den vorab definierten Projektumfang zu überschreiten, war hierbei insbesondere erhöht, da aufgrund der Neuheit der Projektinhalte nur bedingt auf bestehendes Wissen sowie Maßnahmen und Vorerfahrungen zurückgegriffen werden konnte. Als Lessons Learned wurden unter anderem für eine optimierte Kommunikation neue Austauschformate auf Projektmanagementebene aufgesetzt. Das neu erworbene Wissen zum Projektaufbau und -inhalt kann nun für zukünftige Projekte herangezogen werden, um diese effizienter und erfolgreicher zu gestalten. Durch die entwickelte Software daewy wurde eine Plattform geschaffen, in welche weitere Bereiche der spectrumK integriert werden können, was unsere Marktposition und Wettbewerbsfähigkeit perspektivisch verbessert. Zur Optimierung des kontinuierlichen Kostencontrollings wird unternehmensweit beispielsweise seit 2023 ein Tool zur Budgetplanung herangezogen, welches transparente Übersichten der monatlichen Ausgaben und geplanten Kosten und Einnahmen jederzeit verfügbar darstellt. Außerdem soll die unternehmensweite Projektplanung perspektivisch zentralisiert in einer Übersicht abgebildet werden. Diese Herausforderung kann somit im Fazit als wertvolle Lernerfahrung bewertet werden, da unsere Fähigkeiten und unser Portfolio erweitert und gestärkt werden konnte. Die Geschäftsführung der spectrumK GmbH bewertet die Entwicklung der Unternehmensgruppe trotz der genannten Risiken insgesamt positiv. Dank der langjährigen Erfahrung und etablierten Marktpräsenz, der fachlichen Kompetenz der Mitarbeitenden, der kontinuierlichen Optimierung interner und externer Prozesse sowie der Anpassungsfähigkeit ist die spectrumK und ihre Tochtergesellschaften effizient und zukunftsfähig aufgestellt. III. ChancenberichtNeben den in II. beschriebenen Risiken konnten im Geschäftsjahr 2023 auch neue Chancen identifiziert und umgesetzt werden. Durch die Gründung der Koopetition UniQK am 02.07.2023, konnte ein weiterer Schritt in Richtung Digitalisierung getan werden. Die UniQK tritt als virtuelle Geschäftsstelle nur im Verhältnis zu Kassen auf und setzt im Hilfsmittel Bereich gemeinschaftliche Verträge von GWQ und spectrumK um. Im Fokus der UniQK steht dabei die Kundenorientierung sowie eine zukunftsorientierte, effiziente und wirtschaftliche Dienstleistungsbereitstellung. Durch die gemeinschaftlich beschlossenen Verträge sowie Projekte über die UniQK, könnten nun Verträge umgesetzt werden, welche alleinig durch die spectrumK nicht möglich waren. Im Rahmen des interdisziplinären ISY-Projekts, welches die normkonforme interne Umstellung unsers ISO 9001 zertifizierten Qualitätsmanagementsystems auf eine BPMN-Software zum Ziel hat, werden alle Prozesse der spectrumK entsprechend unserer hohen Ansprüche an die Qualität und Effizienz dieser erneut überprüft und neben einer visuell ansprechenderen Darstellung zusätzlich optimiert. Die BPM-Software ermöglicht außerdem die direkte Abbildung weiterer Bereiche am Prozess, wie IT, Datenschutz, Risikomanagement und Internes Kontrollsystem. Hierdurch wird nicht nur ein Beitrag zur Transparenz, sondern auch zur Effizienz geleistet. Insbesondere ermöglicht die BPM-Software eine ansprechende und niederschwellige Auskunft über Prozesse, Organisation und Dokumentation der spectrumK, was von erheblichem Vorteil für Audits und Prüfungen durch unsere Kund*innen ist. Das unternehmensweite Implementieren von Qualitätsbewusstsein und Risiko- sowie Chancenkultur wird zudem erleichtert. Um in eine effiziente und qualitativ hochwertige Versorgung der Versicherten sicherzustellen, gilt es zudem das hohe Potenzial der Digitalisierung im Pflegebereich weiter auszuschöpfen. Als große Chance kann in diesem Kontext unsere digitale Pflegemanagementplattform LINVI einen Beitrag zur Verschlankung und Optimierung administrativer Prozesse in der Pflegeberatung leisten und somit eine deutliche Effizienzsteigerung, sowohl auf der Kundenseite, als auch intern bei spectrumK erzielen. Zum heutigen Stand befindet sich das Projekt im Pilotbetrieb mit elf Pflegeberater*innen und wird stetig optimiert. Des Weiteren hat die Plattform zum Ziel den elektronischen Versorgungsplan (eVP) in die Praxis umzusetzen und an die Kunden zu übermitteln. Perspektivisch soll die Plattform vollumfänglich mit weiteren Leistungsarten bestückt werden. Erste Praxisergebnisse wurden bereits auf unserem Kundentag Pflege am 8. November 2023 präsentiert. Neben der Entwicklung des digitalen Versorgungsplans und der damit verbundenen effizienteren Gestaltung der Kommunikationsprozesse im Bereich Pflege hat sich spectrumK im Zuge des Gesetzesentwurfes zur digitalen Modernisierung von Versorgung und Pflege rund um die Services digitaler Pflegeanwendungen (DiPAs) gut aufgestellt. Die im vorliegenden Lagebericht dargestellte Entwicklung des zurückliegenden Geschäftsjahres sowie der Einschätzungen der Geschäftsentwicklung für das kommende Jahr, waren die Grundlage für den in der 78. Sitzung des Aufsichtsrats der spectrumK GmbH am 13. Dezember 2023 genehmigten Wirtschaftsplan 2024. Gleichwohl können die weiteren Entwicklungen im Allgemeinen und deren besondere Auswirkungen auf die deutsche Gesetzliche Krankenversicherung und damit mittelbar auf die Dienstleistungen der spectrumK GmbH und ihrer Tochtergesellschaften im Einzelnen zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Lageberichts nicht abschließend bewertet werden und erfordern eine kontinuierliche Evaluation der Chancen und Risiken. Die spectrumK GmbH sieht sich hinsichtlich ihres Geschäftsmodells und ihres breiten Produktangebots grundsätzlich weiterhin sehr gut aufgestellt und rechnet mittel- und langfristig mit der Fortsetzung der positiven Entwicklung ihrer Ertragslage. PrognoseberichtDurch eine weitestgehend unveränderte Auftrags- und Vertragslage werden für das Geschäftsjahr 2024 stabile Umsätze innerhalb der Gruppe erwartet. Das Jahr 2024 wird durch den Aufbau und die Weiterentwicklung einer offensiven Personalpolitik geprägt sein. Weiterhin wird der Fokus auf der Entwicklung selbsthergestellter immaterieller Vermögensgegenstände liegen, was einen Anstieg der Abschreibungen zu Folge haben wird. Die spectrumK GmbH plant mit einem Jahresergebnis in Höhe von ca. T€ 1.435 [EBT] für 2024.
Berlin, den 28.03.2024 Dr. Jochen Walker, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) erstellt. Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewendeten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden grundsätzlich beibehalten. Die Rechnungslegung erfolgte nach Art und Umfang nach den für große Kapitalgesellschaften maßgeblichen Vorschriften. Die Gesellschaft ist im Handelsregister beim Amtsgericht Berlin (Charlottenburg), HRB Nr. 112678 B unter der Firma spectrumK GmbH eingetragen. Der Sitz der Gesellschaft ist Berlin. Bei der Bewertung ist von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Absatz 1 Nr. 2 HGB) ausgegangen worden. 2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet: 1. Die selbstgeschaffenen immaterielle Vermögensgegenstände wurden mit den Entwicklungskosten angesetzt. Der Gesamtbetrag der Entwicklungskosten betrug im Geschäftsjahr € 773.706,50; davon entfallen € 773.706,50 auf die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens. Die betriebsindividuelle Nutzungsdauer für die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wird auf 5 Jahre festgelegt. 2. Die Immateriellen Vermögensgegenstände sowie das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungskostenminderungen angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. 3. Die Vermögensgegenstände des abnutzbaren Anlagevermögens wurden unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit einem Netto-Einzelanschaffungswert von bis zu € 250,00 wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Für bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit einem Netto-Einzelanschaffungswert zwischen € 250,00 und € 1.000,00 ist ein Sammelposten gebildet worden, der über einen Zeitraum von 5 Jahren abgeschrieben wird. 4. Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten bewertet. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere beizulegende Wert angesetzt. Für außerplanmäßige Abschreibungen bzw. Zuschreibungen bestand keine Veranlassung. 5. Die Teilfertigen Arbeiten wurden mit den enstandenen Kosten angesetzt. 6. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind mit dem Nennwert in Höhe von € 80.760,31 bewertet. Im Vorjahr bestanden Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von € 119.523,32. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert, soweit erforderlich abzüglich Einzelwertberichtigungen bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr bestehen nicht. 7. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betreffen mit T€ 3.130 (Vorjahr: T€ 1.903) Forderungen gegen Gesellschafter. 8. Der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Das Treuhandvermögen bilden zwei bei der Commerzbank eingerichtete Treuhandsammelkon- ten. Diese beinhalten ausschließlich Gelder aus Arzneimittelrabattverträgen, welche treuhän- derisch verwaltet und zum Bilanzstichtag unter der Bilanz ausgewiesen werden. 9. Für Ausgaben, die vor dem Bilanzstichtag geleistet wurden, wirtschaftlich aber eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag betreffen, wurden aktive Rechnungsabgrenzungsposten gebildet. In diesem Posten ist ein Disagio in Höhe von € 3.568,52 enthalten. 10. Die Bilanz ist unter Berücksichtigung der teilweisen Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt worden (§ 268 Absatz 1 HGB). In dem Posten "Bilanzgewinn" in Höhe von € 8.212.007,15 ist ein Gewinnvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von € 6.237.665,16 enthalten. Der Gewinnvortrag aus dem Vorjahr von € 6.237.665,16 ist mit Ausschüttungen an die Gesellschafter von € 836.000,00 im Jahr 2023 verrechnet worden. 11. Der Gesamtbetrag, der gemäß § 268 Absatz 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt € 402.393,63 und ermittelt sich wie folgt:
12. Es wurden passive latente Steuern gemäß § 274 Absatz 1 HGB in Höhe von € 242.361,37 gebildet. Diese beruhen auf unterschiedlichen Bewertungsansätzen zwischen Handels- und Steuerbilanz in Höhe von insgesamt € 779.572,40. Die unterschiedlichen Bewertungsansätze befinden sich im Bereich des immateriellen Anlagevermögens, des Sachanlagevermögens, sowie der Rückstellungen für Aufbewahrungsverpflichtungen. Die Bewertung erfolgte mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz von 31,0890%. Verlustvorträge oder Steuergutschriften wurden bei der Berechnung der abzugrenzenden Steuern nicht berücksichtigt. Differenzen aus dem erstmaligen Ansatz von Vermögensgegenständen und Schulden, die keine Auswirkungen auf die handelsrechtliche und steuerliche Gewinnermittlung entfaltet haben und die daher nicht in die Berechnung der latenten Steuern einbezogen worden sind, existieren nicht. Der ausgewiesene Steueraufwand/-ertrag ergibt sich aus folgender Darstellung:
Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst worden. 13. Die Steuerrückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. 14. Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Im Einzelnen setzten sich die sonstigen Rückstellungen (§ 285 Nr. 12 HGB) wie folgt zusammen:
Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst worden. 15. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betreffen mit T€ 7 (Vorjahr: T€ 0) Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern. Die Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen sind mit dem Erfüllungsbetrag in Höhe von € 383.627,84 passiviert. Im Vorjahr bestanden Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen in Höhe von € 44.393,43. Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu 1 Jahr betrug im Vorjahr € 1.953.168,32 und mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren € 0,00. 16. In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Erträge in Höhe von € 38.663,29 enthalten. Die Erträge wurden auf den sachlich zutreffenden Posten erfasst. Es handelt sich um die Erstattung von Mietnebenkosten, sowie um den Weiterberechnung von Buchhaltungs- und Personalkosten. 17. In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von € 45.370,88 enthalten. Die Aufwendungen wurden auf den sachlich zutreffenden Posten erfasst. Es handelt sich im Wesentlichen um Mietnebenkosten für das Vorjahr sowie im Vorjahr in Anspruch genommene Beratungsleistungen. 3. Sonstige Pflichtangaben gemäß § 285 HGB Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt € 35.250,00 und gliedert sich wie folgt:
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB betragen zum 31. Dezember 2023 € 1.629.558,08. Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Im Durchschnitt waren während des Geschäftsjahres 180 Arbeitnehmer beschäftigt. Die Berechnung erfolgte methodisch nach § 267 Abs. 5 HGB. Die Geschäftsführung schlägt, vorbehaltlich des Beschlusses der Gesellschafterversammlung, vor, den Jahresüberschuss in Höhe von € 502.200,00 an die Gesellschafter auszuschütten und den übersteigenden Betrag in Höhe von € 1.472.141,99 auf neue Rechnung vorzutragen (§ 285 Nr. 34 HGB). Geschäftsführer war im abgelaufenen Geschäftsjahr Herr Dr. Jochen Walker (§ 285 Nr. 10 HGB). Es bestehen keine Verpflichtungen aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten zu Pfandrechten und aus Haftungsverhältnissen (§ 285 Nr. 27 HGB). Es sind keine Vorgänge bekannt, die nach dem Ende des Geschäftsjahres eingetreten sind, die weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt wurden (§ 285 Nr. 33 HGB). Beteiligungsspiegel (§ 285 Nr. 11 HGB):
Auf die Angaben nach § 285 Nr. 4 HGB wurde unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 2 HGB (Schutzklausel) verzichtet. Mitglieder des Aufsichtsrates waren im Berichtsjahr (§ 285 Nr. 10 HGB) die Vorstände der folgenden Krankenkassen: Gesellschaftergruppe gesetzliche Krankenkassen: Herr Lutz Kaiser, pronova BKK (Aufsichtsratsvorsitzender) Frau Dagmar Stange-Pfalz, BKK VerbundPlus (stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende) Herr Thomas Ballast, Techniker Krankenkasse Herr Frank Brüggemann, Novitas BKK Frau Andrea Galle, BKK VBU Herr Peter Kaetsch, BIG direkt gesund Frau Claudia Lex, Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau Herr Walter Redl, BKK ProVita Herr Markus Müller, VIACTIV Krankenkasse
Berlin, den 28.03.2024 Dr. Jochen Walker BERICHT DES AUFSICHTSRATS 2023Der Aufsichtsrat der spectrumK GmbH hat sich im Berichtsjahr 2023 eingehend mit der laufenden Geschäftsentwicklung der Gesellschaft befasst. Er überwachte die Arbeit der Geschäftsführung und stand ihr beratend zur Seite. Darüber hinaus ließ er sich regelmäßig durch mündliche und schriftliche Berichte über den Geschäftsverlauf, die finanzielle Lage, wichtige Geschäftsvorfälle und den Stand der laufenden Investitionsvorhaben unterrichten. Die Geschäftsführung kam ihrer Berichtspflicht gegenüber dem Aufsichtsrat umfassend nach. Im Berichtsjahr 2023 fokussierte der Aufsichtsrat die von der Geschäftsführung verfolgte Weiterentwicklung der Gesellschaft im Hinblick auf interne Organisation und externe Dienstleistungen. Mit der zunächst vor allem für die Prozessierung von E-Rezepten vorgesehenen Plattform daewy konnte das Unternehmen weitere Meilensteine für die Produktivsetzung erreichen. Mit daewy legt spectrumK das Fundament für skalierbare Angebote in der Abrechnungsprüfung. Der modulare Ansatz ermöglicht schließlich die einfache Entwicklung und Einbindung weiterer Anwendungen aus allen Aufgabenfeldern der GKV, in denen große Mengen von Abrechnungs- und Verordnungsdaten in kurzer Zeit verarbeitet werden müssen. Bei den Arzneimittelrabattverträgen behauptete das Unternehmen seine Marktposition und erzielte für seine Kunden auch weiterhin gute wirtschaftliche Konditionen im Generikageschäft. Mit dem Ausbau von innovativen Verordnungssteuerungsverträgen setzt das Unternehmen weitere Eckpfeiler für eine wirtschaftliche Versorgung mit Arzneimitteln. Marktführer bleibt die spectrumK GmbH zudem bei der Vermittlung von Pflegeberatungen und weiteren Leistungen nach dem SGB XI, wie etwa Angehörigenschulungen. Hierbei profitiert das Unternehmen weiterhin von seinem einzigartigen bundesweiten Netzwerk von Pflegeberater*innen. Mit der Entwicklung der Pflegemanagementplattform LINVI hat spectrumK die Digitalisierung im Geschäftsfeld Pflege deutlich vorangetrieben. Einen weiteren Meilenstein erzielte das Unternehmen mit der Produktivsetzung der ersten beiden Hilfsmittelverträge durch die gemeinsam mit der GWQ Serviceplus AG gegründete UniQK GmbH, hier im Einzelnen mit den Verträgen zu Apotheken-Hilfsmitteln sowie dem Vertrag zur Versorgung mit TTFields Optune ® Therapie (TTF). Die erfolgreiche Entwicklung von spectrumK setzt sich damit auch im dritten Jahr unter der Verantwortung des Geschäftsführers Dr. Jochen Walker fort. Zu dem erfreulichen Ergebnis der gesamten Unternehmensgruppe trugen auch die beiden Tochtergesellschaften ihren Teil bei. Die InGef GmbH konnte für die Versorgungsanalysesoftware EVA weitere Kunden hinzugewinnen, wodurch wiederum die Weiterentwicklung von EVA beschleunigt wird. Ein wichtiges Projekt in der Versorgungsanalytik ist weiterhin die Erstellung von Scoringmodellen zur Unterstützung der Krankenhausabrechnungsprüfung. Das InGef konnte für den Bereich zwei neue Kundenkassen gewinnen und die Zusammenarbeit mit den bestehenden Projektpartnern erfolgreich ausbauen. Mit einem führenden IT-Dienstleister wurde eine enge Kooperation eingegangen. Als Resultat der Zusammenarbeit können seit Ende 2023 die Prüfscores automatisch in die Abrechnungssoftware des Kooperationspartners eingespielt werden. Im Forschungsbereich konnte die InGef ihren ausgezeichneten Ruf durch die Teilnahme an den europäischen Forschungsnetzwerken EHDEN und Darwin EU weiter festigen. Die SIDA Service GmbH am Standort Schwerin konnte durch den Ausbau ihres Leistungsportfolios das Angebot im Segment Häusliche Krankenpflege ausweiten. Kunden stehen jetzt auch Leistungen der Verordnungsprüfung für die "außerklinische Intensivpflege" zur Verfügung. Die Zahl der bearbeiteten Verordnungen konnte im Vergleich zu 2022 signifikant gesteigert und neue Kunden hinzugewonnen werden. Ein Blick auf die zentralen betriebswirtschaftlichen Kennzahlen belegt für die gesamte Unternehmensgruppe ein erneut sehr erfolgreiches Geschäftsjahr. Der Aufsichtsrat tagte im Geschäftsjahr 2023 insgesamt in 4 gemeinsamen Sitzungen. Die Geschäftsführung unterrichtete zudem im Rahmen von Jour fixes über alle wichtigen Angelegenheiten der Gesellschaft. Darüber hinaus standen der Aufsichtsratsvorsitzende sowie dessen Stellvertreterin, Frau Dagmar Stange-Pfalz, mit der Geschäftsführung in regelmäßigem Kontakt. Kein Aufsichtsratsmitglied nahm an weniger als an der Hälfte der Sitzungen teil. Der Jahresabschluss 2023 wurde von der Geschäftsführung aufgestellt. Er wurde einschließlich des Anhangs und des Lageberichtes der spectrumK GmbH von Schneider + Partner GmbH, Wirtschaftsprüfer, München, unter Einbeziehung der Buchführung und der notwendigen übrigen Informationen ordnungsgemäß geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Die Prüfung führte zu keinen Beanstandungen. Der Aufsichtsrat ließ sich von der Geschäftsführung sowie dem Abschlussprüfer umfassend über Prüfungsablauf und -feststellungen informieren. Die Abschlussprüferin berichtete darüber hinaus über die wesentlichen Ergebnisse der Prüfung und stand für ergänzende Fragen und Auskünfte zur Verfügung. Der Aufsichtsrat stimmte auf Basis seiner eigenen Prüfung und nach persönlicher Anhörung der Abschlussprüferin den Ergebnissen der Abschlussprüferin zu und erhob keine Einwendungen. Der Aufsichtsrat stellte den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 in seiner Sitzung am 16. Mai 2024 fest. Nach Abwägung aller relevanten Aspekte befürwortete der Aufsichtsrat ebenso den Vorschlag der Geschäftsführung zur Ergebnisverwendung. Der Aufsichtsrat dankt der Geschäftsführung und den Mitarbeitenden für die im Berichtsjahr geleistete Arbeit.
Berlin, den 30.06.2024 spectrumK GmbH Der Aufsichtsrat der spectrumK GmbH Lutz Kaiser, Aufsichtsratsvorsitzender sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 06.06.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die spectrumK GmbH, Berlin Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der spectrumK GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der spectrumK GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, 03. Mai 2024 Schneider
+ Partner GmbH
gez. Klaus Schneider, Wirtschaftsprüfer gez. Metka Jasper, Wirtschaftsprüferin |
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