PMX Verwaltungs- und Beteiligungs-GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Büker seit 14.4.2022 | Prokura |
Angelo Marchiano seit 14.4.2022 | Prokura |
Hajo Hartmann seit 23.12.2014 | Geschäftsführer |
Marc Greve seit 4.1.2011 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
1 von 3 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Polipol International GmbHDiepenauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 20231. Grundlagen der Gesellschaft 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Entwicklung der deutschen Wirtschaft 2.2 Entwicklung der Möbelbranche 2.3 Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft 2.3.1 Umsatz- und Absatzentwicklung 2.3.2 Finanzielle Leistungsindikatoren 2.3.3 Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage 2.4 Personal- und Sozialbereich 3. Risiko- und Chancenbericht 4. Prognosebericht 1. Grundlagen der GesellschaftDie Polipol International GmbH ist im Bereich der Möbelfertigung tätig und vertreibt Möbelgarnituren und Relax-Sessel auf dem ausländischen Markt ausgenommen Österreich. 2. Wirtschaftsbericht2.1. Entwicklung der deutschen Wirtschaft Die Folgen der globalen Krisen belasten die deutsche Wirtschaft in 2023. Das Bruttoinlandsprodukt ist im vergangen Jahr um -0,3% gesunken. Die - trotz der jüngsten Rückgänge - nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Dazu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch die stark gestiegenen Zinsen und eine geringe Nachfrage aus dem In- und Ausland. Der private Konsum nahm im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr preisbereinigt um -0,8% ab. Besonders stark gingen die Ausgaben für langlebige Güter wie Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte (-6,2%) zurück. Die Bauinvestitionen - ein Trendindikator für die Möbelindustrie - sanken im abgelaufenen Jahr preisbereinigt um -2,1%. Neben den hohen Baupreisen, wirkten sich die spürbar gestiegenen Bauzinsen negativ aus, die insbesondere den Wohnungsbau bremsten. Lediglich der Arbeitsmarkt zeigte sich weiterhin robust. In 2023 war ein Anstieg der Erwerbstätigen von 0,7% zu verzeichnen. 2.2. Entwicklung der Möbelbranche Der Umsatz der deutschen Möbelindustrie ist im Jahr 2023 um -4,3% gesunken. Die verbrauchernahen Möbelsparten waren besonders stark vom schwachen Konsumklima betroffen. Sowohl auf dem Heimatmarkt (-4,6%) als auch beim Export (-3,6%) entwickelte sich der Umsatz rückläufig. Nach Aussagen des Verbandes der Möbelindustrie leidet die Branche unter der Kaufzurückhaltung der Konsumenten, deren Ursachen in der Inflation, der eingebrochenen Baukonjunktur, der politischen Verunsicherung und den geopolitischen Krisen gesehen werden. Während der Umsatz im ersten Halbjahr aufgrund von Auftragsüberhängen lediglich 0,2% unter dem Vorjahr lag, wurde in der zweiten Jahreshälfte ein kräftiges Minus von -8,4% verbucht. Zu den stärksten Rückgängen kam es im vergangenen Jahr im Segment der sonstigen Möbel, zu denen auch Wohn-, Ess-, und Schlafzimmermöbel gezählt werden. Der Umsatz sank in diesem Bereich um -12,6%. Der Rückgang im Bereich Polstermöbel verlief im Vergleich mit -3,2% noch relativ glimpflich. 2.3. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft 2.3.1 Umsatz- und Absatzentwicklung Die Umsatzerlöse verzeichneten im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Rückgang von -11,5% auf 56.048 TEUR. Dieser Rückgang beruht auf einer gesunkenen Ausbringungsmenge. 2.3.2 Finanzielle Leistungsindikatoren Im Geschäftsjahr stellen sich die finanziellen Leistungsindikatoren wie folgt dar:
Der Rückgang des Ergebnisses ist auf gesunkene Umsatzerlöse im laufenden Jahr zurückzuführen. 2.3.3 Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage Ertragslage Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie für bezogene Waren und Leistungen beliefen sich auf 42.313 TEUR (Vorjahr 47.397 TEUR). Auf Grund von Preiserhöhungen bei den Rohstoffen ist die Materialaufwandsquote gegenüber dem Vorjahr auf 75,5% (Vorjahr 74,9%) gestiegen und führte in Konsequenz zu einem Rohergebnis von 14.194 TEUR (Vorjahr 16.717 TEUR). Der Personalaufwand stieg im Berichtsjahr auf 2.372 TEUR (Vorjahr 2.090 TEUR) an, verursacht durch den Aufbau der durchschnittlichen Mitarbeiterzahl von 38 auf 39 und durch inflationsbedingte Gehaltsanpassungen. Die Abschreibungen sind um 6 TEUR auf 27 TEUR auf Grund von Anlagenzugängen im laufenden Jahr gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 11.824 TEUR (Vorjahr 12.781 TEUR) beinhalten im Wesentlichen Vertriebskosten in Höhe 8.474 TEUR. Als Folge der gesunkenen Umsatzerlöse ist das Ergebnis vor Steuern auf -31 TEUR zurück gegangen (Vorjahr 1.780 TEUR). Nach Abzug der Steuern ergab sich ein Jahresfehlbetrag in Höhe von -382 TEUR (Jahresüberschuss im Vorjahr 1.247 TEUR). Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr um 698 TEUR auf 6.538 TEUR (Vorjahr 7.236 TEUR) gesunken. Auf der Aktivseite entfiel dies fast ausschließlich auf das Umlaufvermögen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind auf Grund gesunkener Umsatzerlöse um 888 TEUR auf 5.299 TEUR (Vorjahr 6.187 TEUR) zurück gegangen. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen sind um 8 TEUR auf 89 TEUR gesunken (Vorjahr 97 TEUR) und die Vorräte um 53 TEUR auf 97 TEUR (Vorjahr 150 TEUR) gesunken. Der Rückgang der Vorräte liegt an einem geringeren Bestand an Handelsware zum Bilanzstichtag. Die flüssigen Mittel sind um 116 TEUR auf 88 TEUR (Vorjahr 204 TEUR) zurückgegangen, dies ist vor allem auf den Abbau der sonstigen Verbindlichkeiten zurückzuführen. Der Abbau von Steuerforderungen führte bei den sonstigen Vermögensgegenständen zu einem Rückgang um 274 TEUR auf 505 TEUR (Vorjahr 779 TEUR). Auf der Passivseite verringerte sich das Eigenkapital aufgrund des Ergebnisses des aktuellen Geschäftsjahres um 382 TEUR auf 1.465 TEUR (Vorjahr 1.847 TEUR). Die Eigenkapitalquote ist somit auf 22,4% (Vorjahr 25,5%) gesunken. Die Rückstellungen belaufen sich auf 3.006 TEUR (Vorjahr 3.032 TEUR) wobei der Rückgang hauptsächlich aus geringeren Steuerrückstellungen in Höhe von 338 TEUR (Vorjahr 431 TEUR) auf Grund des gesunkenen Ergebnisses beruht. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen steigen um 231 TEUR auf 1.695 TEUR (Vorjahr 1.464 TEUR). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind um 89 TEUR auf 225 TEUR (Vorjahr 314 TEUR) gesunken. Die sonstigen Verbindlichkeiten sind um 482 TEUR auf 52 TEUR (Vorjahr 534 TEUR) gesunken. Davon betreffen 354 TEUR den Rückgang von Verbindlichkeiten aus einem Cashpooling. Kapitalflussrechnung
2.4. Personal- und Sozialbereich Die Polipol International GmbH beschäftigte zum Stichtag 40 Arbeitnehmer. Im Jahresdurchschnitt waren es 39 Angestellte (Vorjahr 38). 3. Risiko- und Chancenbericht Die Polipol International GmbH ist in das standardisierte Risikomanagementsystem der Polipol Gruppe integriert. Dies besteht aus einer systematischen Früherkennung, Steuerung und Überwachung von Risiken mittels der Managementinformationssysteme Infopol, Lucanet und Tableau. Die Risikoerfassung und Bewertung ist dabei in die tägliche operative Arbeit der entsprechenden Abteilung integriert. Die Erfassung der Risiken findet dadurch kontinuierlich statt. Die wesentlichen Risiken
beziehungsweise die Überwachung der entsprechenden Kennzahlen erfolgt kontinuierlich. Weitere Maßnahmen zur Früherkennung und Gegensteuerung von Risiken sind:
Das etablierte Risikomanagementsystem hat sich in den vergangenen Krisen bewährt. Nachfolgend werden die wichtigsten Einzelrisiken nochmals untersucht und bewertet, wobei es im Rahmen unserer Geschäftstätigkeit vielfach unumgänglich ist, Risiken einzugehen, da dies häufig eine notwendige Voraussetzung dafür ist, Chancen wahrzunehmen. Die Geschäftsführung der Polipol Gruppe sieht folgende Hauptrisiken: Absatz- und Marktrisiken Das wesentliche wirtschaftliche Risikopotenzial liegt in der Bindung an unsere Hauptkunden. Die Abhängigkeit besteht jedoch gegenseitig, da ein Auswechseln des Lieferanten für den Kunden nicht ohne weiteres möglich ist. Das Risiko sinkender Absatzmengen wird aktuell als hoch eingestuft. Beschaffungsmarktrisiken Weiteres Risikopotenzial liegt in der Entwicklung der Beschaffungspreise für Rohstoffe und Energie und ist letztlich nicht zu beeinflussen. Abhängigkeiten zu einzelnen Lieferanten bestehen nicht. Insgesamt wird das Risiko aktuell als gering eingestuft. Gesamtbild zur Risikolage Wir haben unsere Aktivitäten und Systeme zur Erkennung und Überwachung von geschäftsspezifischen Risiken überprüft und festgestellt, dass diese zur Erkennung und Gegensteuerung von Risiken, die die Entwicklung und den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, geeignet sind. Bestandsgefährdende Risiken sind derzeit für die Polipol International GmbH nicht erkennbar. 4. Prognose- und NachtragsberichtGesamtwirtschaftliche Entwicklung Für die deutsche Wirtschaft bleiben die Rahmenbedingungen für das Jahr 2024 weiterhin schwierig. Nach einem Rückgang des Bruttoinlandsproduktes von 0,3% im letzten Jahr wird die deutsche Wirtschaft auch 2024 um 0,5% schrumpfen. Aufgrund der unsicheren geopolitischen Lage ist das deutsche Exportmodell in der Krise. Der globale Warenhandel wird in 2024 voraussichtlich nur um ein Prozent zulegen. Auf der positiven Seite hat sich die Inflation verlangsamt und es ist ein Anstieg der Lohneinkommen zu verzeichnen. Die Entwicklung in der Möbelbranche Die deutsche Möbelindustrie spürt die Baukrise und die Konsumzurückhaltung der Verbraucher. Demzufolge ist die Stimmung in der Möbelindustrie aktuell schlecht. Laut Ifo Institut wird die aktuelle Geschäftslage als schlecht bewertet und auch die Geschäftserwartungen für die nächsten 6 Monate haben sich im Februar 2024 wieder eingetrübt. Das Institut für Handelsforschung kommt zu dem Schluss, dass nur noch diejenigen Möbel gekauft werden, die aufgrund von Verschleiß oder eines Umzuges angeschafft werden müssen. Angesichts der Krise auf dem Wohnimmobilienmarkt finden Umzüge aber immer seltener statt. Die Frequenzen im Handel sind laut dem BVDM um 20 Prozent gesunken. Sofern in 2024 keine Besserung eintritt, wird sich die Konsolidierung der Branche weiter beschleunigen. Zukünftige Unternehmenssituation Die Auftragseingänge und Umsätze im ersten Quartal liegen über denen im Vorjahr. Inwieweit sich dieser Trend in den nächsten Monaten fortsetzen wird, ist zurzeit auf Grund vieler geopolitischer Unsicherheiten schwer abzuschätzen. Da die Polipol International GmbH jedoch sehr gut aufgestellt ist und weiterhin seine Aktivitäten im Ausland forciert und dabei ist neue Länder zu erschließen, rechnet die Geschäftsleitung damit, die Umsatzerlöse mit 56 Mio. EUR auf dem Niveau des Jahres 2023 zu halten und auf Grund gesunkener Materialpreise das Ergebnis auf 1 Mio. EUR leicht zu verbessern.
Diepenau, den 28. März 2024 Marc Greve, Geschäftsführung Hajo Hartmann, Geschäftsführung Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023der Polipol International GmbH, DiepenauI. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des JahresabschlussesDie Polipol International GmbH hat ihren Sitz in Diepenau und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Walsrode (HR B Reg.Nr. 202711). Der vorliegende Jahresabschluss betrifft das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023. Der Jahresabschluss der Polipol International GmbH wird nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Einbeziehung der Änderungen nach dem Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) aufgestellt. Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 eine mittlere Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB. Die größenabhängigen Erleichterungen nach § 288 Abs. 2 HGB werden in Anspruch genommen. Die Ansatz- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr wurden unverändert beibehalten. Die Gewinn- und Verlustrechnung der Polipol International GmbH wird nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. II. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen auf Gebäude erfolgen nach der linearen Methode. Bewegliche Sachanlagen werden grundsätzlich linear abgeschrieben. Die planmäßigen Abschreibungen orientieren sich grundsätzlich an den jeweils aktuellen, allgemeinen AfA-Tabellen. Im Zugangsjahr erfolgt die Abschreibung pro rata temporis. □ Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten in Höhe von jeweils bis zu EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Für die Darstellung im Anlagenspiegel wird von der Fiktion des sofortigen Abgangs Gebrauch gemacht. Die in Vorjahren gebildeten Sammelposten für geringwertige Wirtschaftsgüter zwischen EUR 150,00 und EUR 1.000,00 werden unverändert über 5 Jahre abgeschrieben. □ Unter den Finanzanlagen sind die Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten oder den am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. □ Fertige Erzeugnisse und Waren sind mit den Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten neben dem Fertigungsmaterial und den Fertigungslöhnen auch notwendige Material- und Fertigungsgemeinkosten. Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, sind durch Abwertungen berücksichtigt. □□ Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Forderungen werden ausgewiesen, wenn die Lieferungen oder Leistungen ausgeführt sind und der Gefahrenübergang erfolgt ist. Einzelwertberichtigungen werden kundenindividuell gebildet. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung gebildet. □□ Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten werden mit ihrem Nennbetrag angesetzt. Fremdwährungsguthaben wurden entsprechend den Angaben zur Fremdwährungsumrechnung in Euro umgerechnet. □□ Das Gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. □ Die Sonstigen Rückstellungen sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in ausreichendem Umfang. □□ Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Währungsumrechnung□ Der Jahresabschluss enthält Forderungen und Verbindlichkeiten, denen Beträge zugrunde liegen, die ursprünglich auf fremde Währung lauteten und in Euro umgerechnet wurden. Nicht auf Euro lautende Forderungen und Verbindlichkeiten werden bei ihrer erstmaligen Erfassung mit dem Devisenkurs am Transaktionstag umgerechnet. Am Abschlussstichtag wird die Folgebewertung zum gültigen Devisenkassamittelkurs vorgenommen. Bei Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr schlägt sich ein geringerer Kurs am Bilanzstichtag in einer niedrigeren Bewertung aufwandswirksam nieder, während ein höherer Kurs (Bewertungsgewinn) unberücksichtigt bleibt. Bei Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr führt ein höherer Kurs am Bilanzstichtag zu einer aufwandswirksamen Erhöhung der Verbindlichkeit, während ein niedrigerer Kurs unberücksichtigt bleibt. III. Angaben zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten die Rückstellungen für noch zu gewährende Kundenboni (TEUR 1.398; Vj. TEUR 1.427), Ansprüche aus Gewährleistungen und Rücktransporten (TEUR 707, Vj. TEUR 777), aus noch zu gewährenden Skonti und Verbandsabgaben (TEUR 383; Vj. TEUR 280) und übrige Rückstellungen (TEUR 181, Vj. TEUR 117). Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. IV. Angaben zur Gewinn- und VerlustrechnungSonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Fremdwährungsumrechnung in Höhe von EUR 441,12 (VJ TEUR 17). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Fremdwährungsumrechnung in Höhe von EUR 898,98 (VJ TEUR 27). Gewinnverwendung Der Jahresfehlbetrag aus dem Geschäftsjahr 2023 wird dem Gewinnvortrag fortgetragen und dem Bilanzgewinn zugeführt. V. Sonstige AngabenDurchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres durchschnittlich beschäftigt:
Beteiligungen Die Polipol International GmbH ist zum Bilanzstichtag mit 100 % an der Polipol International Polen GmbH in Diepenau beteiligt. Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt zum Stichtag TEUR 0. Der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2023 beträgt TEUR 242. VI. KonzernabschlussDie Polipol International GmbH ist auf Grund von größenabhängigen Befreiungen nach §293 Abs. 1. HGB von der Verpflichtung zur Aufstellung eines Konzernabschlusses befreit. VII. Organe der GesellschaftDie Aufgaben der Geschäftsführung der Polipol International GmbH werden wahrgenommen durch die Organe der Gesellschaft:
Diepenau, den 28. März 2024 Polipol International GmbH Marc Greve, Geschäftsführung Hajo Hartmann, Geschäftsführung Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Polipol International GmbH, Diepenau Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Polipol International GmbH, Diepenau, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Polipol International GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bielefeld, den 28. März 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Volker Voelcker, Wirtschaftsprüfer ppa. Tim Waldert, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 28. März 2024 festgestellt. |
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