Stammdaten

Register
Amtsgericht Bayreuth HRB 1844
Vorher
DESKO Gesellschaft für Dateneingabesysteme & Dateneingabekonzepte mbH
Eingetragen
30.12.1991
Branche
Herstellung von elektrischem InstallationsmaterialHerstellung von Geräten der UnterhaltungselektronikTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Konzeptionierung, Entwicklung, Installation, Wartung und der Handel von elektronischen und elektromechanischen Schaltaggregaten, Systemen und Software, sowie artverwandter Produkte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Werner Zahn
seit 9.10.2003
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

44.98% identifiziert55.01% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Werner ZahnDESKO Holdinggesellschaft mbH
44.98%

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
44.98%
entfällt
10.03%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
26.000 €
89.97%
entfällt
Germany
2.900 €
10.03%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

DESKO GmbH

Bayreuth

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024

Lagebericht

für das Geschäftsjahr 2023/2024

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Unsere Gesellschaft konzeptioniert, entwickelt und vertreibt elektronische und optoelektronische Geräte, Systeme und Software, sowie artverwandte Produkte. Das Produktportfolio umfasst Vollbild-Scanner, Tastaturen und Durchzugsleser zum Auslesen von Ausweisdokumenten, Magnetstreifen, Barcodes und Chipkarten sowie entsprechende Sicherheitssoftware für diese Geräte.

Die Anwendungsgebiete reichen vom reinen Auslesen der Datenüber deren optische Erfassung bis hin zu einer kompletten Authentifizierung. Die Produkte sind firmeneigene Entwicklungen, die in Zusammenarbeit mit regionalen Produktionspartnern gefertigt werden. DESKO-Lösungen werden inüber 100 Länder verkauft. Mehr als 275.000 Geräte sind täglich an Flughäfen, Banken, Behörden oder Sicherheitsunternehmen im Einsatz.

2. Forschung und Entwicklung

Unsere Produkte und Lösungen, an deren Neu- und Weiterentwicklung wir laufend arbeiten, zeichnen sich durch eine besonders große, technologische Tiefe aus. Um das fachliche Wissen weiter auszubauen und neue Kenntnisse im Bereich innovativer Technologien und Methoden zu gewinnen, pflegen wir intensive Kooperationen mit führenden Forschungsinstituten und Universitäten, zum Beispiel der Friedrich-Schiller-Universität Jena. So wird gemeinsam die Basis für neue Produkte geschaffen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Entwicklung des wirtschaftlichen Umfeldes

1.1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft

Die konjunkturelle Lage in Deutschland war im Kalenderjahr 2023 rückläufig. Das preis-, saison- und kalenderbereinigte BIP sank in 2023 um 0,3%. Hintergrund ist die schwache Entwicklung der Weltwirtschaft, sowie der Kaufkraftverlust in Folge der vorangegangenen Krisen (Corona, Ukraine, Inflation etc.). Auch für 2024 wird nicht mit einer deutlichen konjunkturellen Erholung gerechnet (BMWK Pressemitteilung vom 15.1.2024).

1.2. Entwicklung der Branche

Als Hersteller hochspezialisierter optoelektronischer Geräte bewegen wir uns weltweit in einem Nischenmarkt mit wenigen direkten Wettbewerbern. Die Entwicklung unserer Branche ist abhängig von der Entwicklung der Branche unserer Kunden, die zu einem Großteil der Reise- und Flugbranche zuzuordnen sind. Diese Branchen wuchsen in 2023 nach Aufhebung der Corona-Einschränkungen stark. das Vorkrisenniveau wurde aber noch nicht erreicht. Die Passagierzahlen haben sich in Deutschland gegenüber 2022 um 20% gegenüber dem Vorjahr erhöht, lagen aber mit 197,2 Mio. weiterhin deutlich unter dem Stand von 2019 (247,8 Mio. - BDL Jahresbilanz 2022). Für 2024 wird aufgrund der schwachen wirtschaftlichen Entwicklung insbesondere in Deutschland mit einem verhaltenen Wachstum gerechnet. Weltweit wird davon ausgegangen, dass in 2024 das Vorkrisenniveau erstmals wieder erreicht wird. Diese Erholung führt weiterhin zu einer positiven Zukunftserwartung bei Fluggesellschaften und Flughäfen, so dass Investitionsvorhaben wieder vorangetrieben werden, was zu positiven Effekten in unserer Branche führt. Dies geschieht weltweit allerdings mit unterschiedlicher Dynamik.

2. Darstellung des Geschäftsverlaufes

Im abgelaufenen Geschäftsjahr sanken unsere Umsätze deutlich um 9,4%. Damit konnten die Erwartungen des Vorjahres nicht vollständig erfüllt werden. Dies war auf ein schwieriges Marktumfeld sowie personelle und organisatorische Umstrukturierungen innerhalb unserer Gesellschaft zurückzuführen.

Unser Rohergebnis konnte mit T€9.696 gegenüber dem Vorjahr (T€9.735) nahezu konstant gehalten werden. Aufgrund erhöhter Kosten für die Vertriebstätigkeit (Vertriebsprovisionen, Marktanalysen für die Eroberung neuer Märkte etc.) erhöhten sich allerdings die sonstigen betrieblichen Aufwendungen deutlich um T€1.361, so dass insgesamt ein Jahresfehlbetrag von T€183 hingenommen werden musste.

Für das Geschäftsjahr 24/25 erwarten wir eine leichte Erholung des Ergebnisses und eine Rückkehr in die Gewinn-Zone.

3. Darstellung der Lage

3.1. Vermögenslage

Die Bilanzsumme unserer Gesellschaft hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr um T€1.158 auf T€ 8.625 verringert. Unser Eigenkapital verringerte sich ebenfalls deutlich um T€1.183 auf T€1.487. Damit sank die Eigenkapitalquote deutlich von 27,3% auf 17,2%.

Größte Vermögensposition ist weiterhin das Anlagevermögen (43,3% der Bilanzsumme) und die liquiden Mittel (27,9% der Bilanzsumme). Der Anlagendeckungsgrad sank aufgrund der Verringerung des Eigenkapitals auf 39,9% (Vorjahr 69,0%).

Finanziert wird unser Vermögen neben Eigenkapital durch fristenadäquate Bankdarlehen. Diese konnten im abgelaufenen Geschäftsjahr trotz der schwachen Ertragslage deutlich um T€354 verringert werden. Die Vermögensstruktur ist weiterhin stabil und die Finanzierung fristenadäquat.

3.2. Investitionen

Im Geschäftsjahr 2023/2024 wurde vor allem in die weitere Modernisierung unserer IT-Infrastruktur (Software T€1, Hardware T€37) sowie in Produktionswerkzeuge (T€208) investiert.

Investitionen, vor allem in die Vertriebsorganisation sollen in den Folgejahren zu wesentlich höheren Verkaufserlösen führen. Diese sind allerdings nicht im handelsrechtlichen Sinne zu aktivieren, sondern erhöhen aktuell den laufenden Aufwand.

3.3. Finanzlage

Aufgrund des gesunkenen Jahresergebnisses verringerte sich der Cash flow (Gewinn zuzüglich Abschreibungen auf Anlagevermögen) deutlich von T€1.366 auf T€244. Dagegen erhöhte sich der Cash flow aus laufender Geschäftstätigkeit nach der Definition des DRS 21 von T€1.242 auf T€1.725. Dies ist zum einen auf die Erhöhung der vereinnahmten Anzahlungen auf Bestellungen um T€860 und zum anderen auf den Aufbau von Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten um T€505 zurückzuführen.

Hierdurch konnten die vorgenommenen Investitionen vollständig aus Eigenmitteln finanziert, die Bankverbindlichkeiten abgebaut und der Bestand an liquiden Mitteln um T€676 auf T€2.410 erhöht werden.

Unsere Liquidität war während des Geschäftsjahres gesichert. Sämtliche Verpflichtungen konnten fristgemäßerfüllt werden.

Wir rechnen damit, auch in Zukunft unsere finanziellen Verpflichtungen immer rechtzeitig erfüllen zu können.

3.4. Ertragslage

Die Ertragslage unserer Gesellschaft hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr rückläufig gezeigt. Die Umsatzerlöse sanken gegenüber dem Vorjahr um 9,4%, der Rohgewinn konnte allerdings aufgrund analog gesenkter Materialkosten mit T€9.696 nahezu konstant gehalten werden (Vorjahr: T€ 9.735).

Die deutliche Minderung des Jahresergebnisses um T€1.023 auf -T€183 resultiert damit bei nahezu konstanten Personalaufwendungen (+T€70) und sinkenden Abschreibungen (-T€100) vor allem aus dem Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um T€1.361.

Dieser resultiert vor allem aus dem Vertriebsbereich (Provisionen, Reisekosten, Kosten für Marktanalysen), der gestärkt wurde (vgl. 3.2.), um hier zukünftig eine Erhöhung von Umsatz und Erträgen zu erreichen.

Für das abgelaufene Geschäftsjahr musste allerdings ein Jahresfehlbetrag von T€182 hingenommen werden. Für das Geschäftsjahr 2024/2025 rechnen wir mit einem moderaten Wachstum und einem zumindest leicht positiven Ergebnis.

3.5. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:

• Betriebsergebnis (EBIT)

• Cashflow und

• Eigenkapitalquote

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Betriebsergebnis, Eigenkapitalquote und den Cashflow heran. Diese entwickelten sich im abgelaufenen Geschäftsjahr wie folgt:

2023/2024 2022/2023 Differenz
Betriebsergebnis in T€ -127 1.241 -1.368
Cash Flow in T€ 243 1.366 -1.123
EK-Quote (in %) 17,2 27,3 -10,1

3.6. Mitarbeiterentwicklung

Die Zahl der Mitarbeiter im Durchschnitt hat sich von 50 auf 49 verringert.

III. Risikomanagementziele und -methoden

Als Finanzinstrumente werden in unserer Gesellschaft mit Bankguthaben, Anzahlungen, Forderungen und entsprechende Verbindlichkeiten nur die klassischen Instrumente genutzt. Derivative Finanzinstrumente o.ä. werden nicht genutzt.

Unsere Gesellschaft hat Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden. Insbesondere wird eine Unternehmensplanung erstellt auf deren Basis Umsatz-, Ertrags- und Liquiditätsrisiken beurteilt und in quartalsweisen Besprechungen mit dem steuerlichen- und betriebswirtschaftlichen Berater erörtert werden.

Zur Erfassung und Steuerung von Risiken existieren Instrumente, die permanent weiterentwickelt werden. Unser Unternehmen verfügt somitüber umfangreiche Planungs- und Kontrollinstrumente, um Geschäftsrisiken frühzeitig zu erkennen und um wirksame Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

IV. Risiken und Chancen

Als hochspezialisiertes Unternehmen sind wir abhängig von Marktschwankungen. Diese ergeben sich in der aktuellen Situation insbesondere aus den allgemeinen wirtschaftlichen Verwerfungen in Folge der allgemein instabilen politischen Lage (Kriege in der Ukraine, im nahen Osten, Machtwechsel in den USA, etc.).

Diesem Risiko begegnen wir durch laufende Marktbeobachtungen, Teilebevorratung und eine flexible Kostenstruktur. Durch die weitgehende Auslagerung der Produktion können wir flexibel auf Nachfrageschwankungen reagieren.

Aus dem weltweit verstärkten Sicherheitsbedürfnis können sich allerdings auch Marktchancen für unsere Produkte ergeben.

Risiken können sich zudem aus dem sich abzeichnenden Fachkräftemangel ergeben.

Entwicklungschancen ergeben sich für uns aufgrund unserer guten Positionierung im Markt und aufgrund der Qualität unserer Produkte. Wir gehen auch davon aus, dass die zunehmende Digitalisierung (Industrie 4.0) Marktchancen für unser Produktportfolio bietet.

Weitere Risiken, dieüber das allgemeine Unternehmerrisiko hinausgehen sind für uns nicht ersichtlich.

V. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft

Für das Geschäftsjahr 2024/2025 erwarten wir eine leichte Erhöhung der Umsätze sowie ein zumindest leicht positives Jahresergebnis.

Für den ferneren Prognosezeitraum gehen wir davon aus, dass Umsatz und Ertrag eine steigende Tendenz aufweisen und sich demzufolge die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage weiter positiv entwickeln wird.

VI. Zweigniederlassungen

Zweigniederlassungen werden nicht betrieben.

 

Bayreuth, den 30.09.2024

DESKO GmbH

gez. Werner Zahn, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der DESKO GmbH, Bayreuth - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DESKO GmbH, Bayreuth für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Amberg, den 17. Dezember 2024

HD BAYERN AUDIT AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Michael Strasser, Wirtschaftsprüfer

Bilanz

Aktiva

31.3.2024
EUR
31.3.2023
EUR
A. Anlagevermögen 3.730.512,25 3.866.743,25
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 4.718,00 8.170,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.718,00 8.170,00
II. Sachanlagen 3.725.794,25 3.858.573,25
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.202.945,25 3.331.694,25
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 497.349,00 526.879,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 25.500,00
B. Umlaufvermögen 4.394.165,94 5.437.518,83
I. Vorräte 0,00 965.150,55
1. fertige Erzeugnisse und Waren 1.625.965,00 1.935.236,44
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen (offen aktivisch abgesetzt) 1.625.965,00 970.085,89
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.984.158,24 2.738.461,39
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.675.500,68 2.323.462,67
2. sonstige Vermögensgegenstände 308.657,56 414.998,72
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.410.007,70 1.733.906,89
C. Rechnungsabgrenzungsposten 156.259,68 130.709,44
D. Aktive latente Steuern 343.787,97 348.423,34
Summe Aktiva 8.624.725,84 9.783.394,86

Passiva

31.3.2024
EUR
31.3.2023
EUR
A. Eigenkapital 1.487.258,12 2.669.697,07
I. gezeichnetes Kapital 28.900,00 28.900,00
II. Kapitalrücklage 597.100,00 597.100,00
III. Gewinnvortrag 1.043.697,07 1.203.654,55
IV. Jahresfehlbetrag 182.438,95 -840.042,52
B. Rückstellungen 3.423.524,23 4.181.912,16
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 2.500.054,00 2.538.593,00
2. Steuerrückstellungen 10.518,89 784.989,00
3. sonstige Rückstellungen 912.951,34 858.330,16
C. Verbindlichkeiten 3.713.943,49 2.931.785,63
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.285.692,00 1.640.012,15
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 204.857,18
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.689.150,82 1.183.916,23
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 399.700,00
5. sonstige Verbindlichkeiten 134.543,49 107.857,25
Summe Passiva 8.624.725,84 9.783.394,86

Gewinn- und Verlustrechnung

1.4.2023 - 31.3.2024
EUR
1.4.2022 - 31.3.2023
EUR
1. Rohergebnis 9.695.461,38 9.735.390,18
2. Personalaufwand 4.985.691,00 4.915.861,10
a) Löhne und Gehälter 4.486.265,29 4.431.056,75
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 499.425,71 484.804,35
3. Abschreibungen 425.634,17 526.043,75
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 425.634,17 526.043,75
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.405.001,44 3.044.273,64
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 68.167,42 2.420,49
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 84.333,24 74.045,81
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 39.770,11 329.250,43
8. Ergebnis nach Steuern -176.801,16 848.335,94
9. sonstige Steuern 5.637,79 8.293,42
Jahresfehlbetrag 182.438,95 -840.042,52

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023/2024

1. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Desko GmbH, Gottlieb-Keim-Straße 56, 95448 Bayreuth (Amtsgericht Bayreuth HRB 1844) für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis 31. März 2024 wurde nach den Vorschriften des Dritten Buches des HGB (§§ 238 ff) unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Vorschriften des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) gewählt.

Nach den in § 267 Abs. 2 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem vorangegangenen Geschäftsjahr unverändert beibehalten worden.

Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgte zu Anschaffungs- bzw. Herstellkosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 Abs. 3 S. 1 HGB). Bei den immateriellen Vermögensgegenständen und den beweglichen Anlagegütern wurde die lineare Abschreibung gewählt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Zinsen wurden bei den Herstellungskosten nicht angesetzt.

Die in Arbeit befindlichen Aufträge wurden gemäß den §§ 253 Abs. 1 und 255 Abs. 2 HGB bewertet.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden mit ihrem Nennwert, vermindert um Einzel- und Pauschalwertberichtigungen, bewertet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt.

Die sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert angesetzt. Soweit erforderlich, wurden Einzelwertberichtigungen vorgenommen.

Flüssige Mittel wurden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 Abs. 1 HGB).

Die Eigenkapitalpositionen wurden mit dem Nennwert angesetzt.

Die Rückstellungen für Pensionen werden nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen entsprechend dem Anwartschaftsbarwertverfahren - Projected Unit Credit Methode (PUC-Methode) - ermittelt. Als biometrische Rechnungsgrundlage wurden die "Richttafeln 2018 G" nach Prof. Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Ein Rententrend wird nicht berücksichtigt, da die erteilten Pensionszusagen nicht dynamisch ausgestaltet sind. Für die Abzinsung wurde der von der Deutschen Bundesbank auf den Bilanzstichtag ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 1,83 % angesetzt. Der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre beträgt 1,80 %.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen wurden mit dem nach den Grundsätzen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Sie beinhalten alle bis zur Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 S. 1 HGB).

Sämtliche Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB).

3. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

3.1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Höhe der Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Abschreibung der immateriellen Vermögensgegenstände erfolgte über eine Nutzungsdauer von 3 Jahren.

Für die Abschreibungen der abnutzbaren Sachanlagen wurden die folgenden Nutzungsdauern zu Grunde gelegt:

Geschäftsbauten 10 bis 33 Jahre
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 10 Jahre

3.2. Vorräte

Für die in Arbeit befindlichen Aufträge wurden die Material- und Fertigungseinzelkosten sowie angemessene Teile der Gemeinkosten aktiviert. Zinsen wurden nicht in die Bewertung der Herstellkosten einbezogen.

3.3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Unter den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen werden Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro) ausgewiesen. Die übrigen Forderungen und die übrigen sonstigen Vermögensgegenstände haben Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr.

In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 19 (Vorjahr: T€ 53) enthalten.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 47 Euro (Vorjahr: T€ 259) enthalten. Davon sind T€ 47 (Vorjahr: T€ 252) Forderungen gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG).

3.4. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Unter dem Posten Aktive Rechnungsabgrenzung sind Zahlungen bis zum Bilanzstichtag erfasst, die Aufwand für die folgenden Wirtschaftsjahre sind. In den aktiven Rechnungsabgrenzungen sind keine Beträge für Disagien enthalten.

3.5. Latente Steuern

Die latenten Steuern haben sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:

01.04.2023
T€
Veränderung
T€
31.03.2024
aktive latente Steuern 362.712,94 356,63 363.069,57
passive latente Steuern 14.289,60 4.992,00 19.281,60
348.423,34 -4.635,37 343.787,97

Die latenten Steuern beruhen auf nachfolgenden Differenzen: Pensionsrückstellungen (aktiv) sowie Anlagevermögen im Bereich sog. digitaler Wirtschaftsgüter (passiv). Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit einem Steuersatz in Höhe von 30,00%. Von der Möglichkeit, einen Aktivposten für latente Steuererträge zu bilden, wurde Gebrauch gemacht. In Höhe der aktivierten latenten Steuern besteht eine Ausschüttungssperre.

3.6. Pensionsrückstellung

Angabe zu Saldierung Deckungskapital (§285 Nr. 25 HGB)

Bei den Pensionsrückstellungen wird ein Passivüberhang aus der Verrechnung von Deckungskapital und Pensionsrückstellung nach § 246 Abs. 2 HGB ausgewiesen:

31.03.2024 31.03.2023 Veränderung
Rückstellung 2.500.054,00 2.538.593,00 -38.539,00
Aktivwert 0,00 0,00 0,00
Saldo 2.500.054,00 2.538.593,00 -38.539,00

Die Erträge/Aufwendungen aus der Veränderung der Pensionsrückstellung wurden unter dem Personalaufwand (-€ 82.731,00) und dem Zinsaufwand (€ 44.192,00) ausgewiesen.

Unterschiedsbetrag nach §253 Abs. 6 HGB

Für die Pensionsrückstellung ergibt sich nach § 253 Abs. 6 HGB zwischen dem Erfüllungsbetrag mit dem 10-Jahresdurchschnittszinssatz und dem 7-Jahresdurchschnitts-Zinssatz ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 9.694 Euro. Dieser Betrag unterliegt der Ausschüttungssperre.

3.7. Rückstellungen

In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Rückstellungen für Gewährleistungen (T€ 612) und Personal (T€ 242) enthalten.

3.8. Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten (§ 268 Abs. 5 S. 1 HGB, § 285 Nr. 1 und Nr. 2 HGB) ergeben sich wie folgt:

Bezeichnung Stand 31.03.2024 RLZ bis 1 Jahr RLZ 1 bis 5 Jahre RLZ mehr als 5 Jahre
Verbindlichkeit ggü. Kreditinstituten 1.285.692,00 171.432,00 685.728,00 428.532,00
Vorjahr 1.640.012,15 354.320,15 685.728,00 599.964,00
Verbindlichkeiten aus LuL 1.689.150,82 1.689.150,82 0,00 0,00
Vorjahr 1.183.916,23 1.183.916,23 0,00 0,00
Verbindlichkeiten ggü. Gesellschafter 399.700,00 399.700,00 0,00 0,00
Vorjahr 0,00 0,00 0,00 0,00
sonstige Verbindlichkeiten 134.543,49 134.543,49 0,00 0,00
Vorjahr 107.857,25 107.857,25 0,00 0,00
Summe 3.509.086,31 2.394.826,31 685.728,00 428.532,00
Vorjahr 2.931.785,63 1.646.093,63 685.728,00 599.964,00

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 63.111,07 Euro (Vorjahr: 76.887,86 Euro) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von 5.924,06 Euro (Vorjahr: 5.722,20 Euro) enthalten.

In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 690 (Vorjahr: T€ 201 Euro) enthalten.

Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte besichert sind

Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten, der durch Pfandrechte und ähnliche Rechte gesichert ist, beträgt 1.285.692,00 Euro. Die Besicherung erfolgte durch Grundschulden.

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 399.700,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro) (§ 42 Abs. 3 GmbHG).

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

4.1. Aufwendungen und Erträge aus der Währungsumrechnung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von 74.676,78 Euro (Vorjahr: 182.331,91 Euro) und in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von 133.758,40 Euro (Vorjahr: 131.851,02 Euro) enthalten.

In den Zinsaufwendungen sind Zinsaufwendungen an Gesellschafter in Höhe von 15.599,41 Euro (Vorjahr 0,00 Euro) enthalten.

4.2. Geschäfte mit nahestehenden Personen (§ 285 Nr. 21 HGB)

Im abgelaufenen Geschäftsjahr erfolgten folgende Geschäfte mit nahestehenden Personen (Angabe aller Geschäfte):

- Gewährung von Vertriebsprovisionen an über das Mutterunternehmen verbundene Gesellschaften in Höhe von insgesamt T€ 1.504 (Vorjahr T€ 899)

- Aufnahme eines Darlehens in Höhe von T€ 400 vom Mutterunternehmen

- Einkauf von sonstigen Dienstleistungen von über das Mutterunternehmen verbundene Gesellschaften in Höhe von insgesamt T€ 180 (Vorjahr T€ 0)

- Verkauf von Ersatzteilen an über das Mutterunternehmen verbundene Gesellschaften in Höhe von insgesamt T€ 211 (Vorjahr T€ 274)

- Erbringung von Dienstleistungen an über das Mutterunternehmen verbundene Gesellschaften in Höhe von insgesamt T€ 39 (Vorjahr T€ 40)

- Zahlung von Geschäftsführervergütung. Entsprechend § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe von Beträgen verzichtet.

4.3. Ergebnisverwendung

Der Jahresfehlbetrag beträgt 182.438,95 Euro. Die Geschäftsleitung schlägt vor diesen auf neue Rechnung vorzutragen.

5. Sonstige Pflichtangaben

5.1. Haftungsverhältnisse (§ 251 HGB)

Die Gesellschaft haftet als Gesamtschuldnerin für Kredite der Zahn Holdinggesellschaft mbH, Bayreuth in Höhe von 83.418,00 Euro.Mit einer Inanspruchnahme ist aufgrund der wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft nicht zu rechnen.

5.2. Größenabhängige Erleichterungen

Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch.

5.3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen im Bereich der üblichen Kfz-Leasingverträge in Höhe von jährlich ca. 100 TEuro bei einer durchschnittlichen Vertragslaufzeit von 36 Monaten.

5.4. Gewährte Vorschüsse und Kredite an das Geschäftsführungsorgan

An das Geschäftsführungsorgan wurden keine Kredite und Vorschüsse gewährt.

5.5. Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer

Im abgelaufenen Geschäftsjahr waren durchschnittlich 49 (Vorjahr: 50) Arbeitnehmer beschäftigt. Davon waren 8 (Vorjahr: 8) in der Verwaltung, 13 (Vorjahr: 12) im Bereich Operations, 12 (Vorjahr: 15) in der Forschung und Entwicklung sowie 16 (Vorjahr: 15) im Marketing und Vertrieb tätig.

5.6. Namen und Vergütung der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte durch Herrn Werner Zahn und Herrn Alexander Zahn (ausgeschieden 16.10.2023) geführt.

Es wird von der Schutzvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

5.7. Nachtragsbericht

Berichtspflichtige Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Ende des Geschäftsjahres haben sich nicht ereignet.

 

Bayreuth, den 29.09.2024

DESKO GmbH

gez. Werner Zahn, Geschäftsführer

Anlagenspiegel (brutto)

Handelsbilanzwert 1.4.2023 - 31.3.2024
EUR
Anlagenspiegel (brutto)
Wertentwicklung
Buchwert zum Ende der Periode
Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Ende der Periode
Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Anfang der Periode
Anlagevermögen 3.730.512,25 9.097.911,16 9.032.409,21
Immaterielle Vermögensgegenstände 4.718,00 562.186,25 582.956,52
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.718,00 562.186,25 582.956,52
Sachanlagen 3.725.794,25 8.535.724,91 8.449.452,69
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.202.945,25 4.440.622,97 4.433.301,27
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 497.349,00 4.069.601,94 4.016.151,42
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 25.500,00 25.500,00 0,00
Handelsbilanzwert 1.4.2023 - 31.3.2024
EUR
Anlagenspiegel (brutto)
Wertentwicklung
Buchwert zum Ende der Periode
Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Ende der Periode
Zugänge
davon aktivierte Zinsen für Fremdkapital Abgänge Umbuchungen
Anlagevermögen 289.468,17 0,00 223.966,22 0,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 897,48 0,00 21.667,75 0,00
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 897,48 0,00 21.667,75 0,00
Sachanlagen 288.570,69 0,00 202.298,47 0,00
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.321,70 0,00 0,00 0,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 255.748,99 0,00 202.298,47 0,00
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 25.500,00 0,00 0,00 0,00
Handelsbilanzwert 1.4.2023 - 31.3.2024
EUR
Anlagenspiegel (brutto)
Wertentwicklung
Buchwert zum Ende der Periode
Kumulierte Abschreibungen
Kumulierte Abschreibungen zum Anfang der Periode Abschreibungen, Sonderabschreibungen und sonstige Abzüge der Periode Erfolgsneutrale Zugänge
Anlagevermögen 5.367.398,91 5.165.665,96 425.634,17
Immaterielle Vermögensgegenstände 557.468,25 574.786,52 4.343,48
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 557.468,25 574.786,52 4.343,48
Sachanlagen 4.809.930,66 4.590.879,44 421.290,69
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.237.677,72 1.101.607,02 136.070,70
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.572.252,94 3.489.272,42 285.219,99
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00
Handelsbilanzwert 1.4.2023 - 31.3.2024
EUR
Anlagenspiegel (brutto)
Wertentwicklung
Buchwert zum Ende der Periode
Kumulierte Abschreibungen
Erfolgsneutrale Abgänge Umbuchungen Zuschreibungen Buchwert zum Ende der Vorperiode
Anlagevermögen 223.901,22 0,00 0,00 3.866.743,25
Immaterielle Vermögensgegenstände 21.661,75 0,00 0,00 8.170,00
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 21.661,75 0,00 0,00 8.170,00
Sachanlagen 202.239,47 0,00 0,00 3.858.573,25
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 0,00 3.331.694,25
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 202.239,47 0,00 0,00 526.879,00
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 27.1.2025.

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