HSD Beteiligungen GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sebastian Schäfer seit 18.1.2023 | Prokura |
Stefan Dehn seit 24.3.2022 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 30.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
HASPA Finanzholding | 70.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Schulz Electronic GmbHBaden-BadenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der Schulz Electronic GmbH, Baden-BadenI. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell Die Schulz Electronic GmbH ist als Distributor für ausgewählte Hersteller im Bereich von Laborstromversorgungen tätig. Zusätzlich erarbeitet die Schulz Electronic GmbH individuelle kundenspezifische Lösungen ab Stückzahl 1, um auch spezielle Anforderungen im Bereich Stromversorgung abdecken zu können. Für den gesamten Lieferumfang bietet Schulz Electronic GmbH Service- und Supportleistungen an. Um einen bestmöglichen Mehrwert für ihre Kunden zu schaffen, überarbeitet Schulz Electronic GmbH hierbei das Produkt- und Lieferantenportfolio kontinuierlich. Im Geschäftsjahr 2023 hat sich - neben dem reinen Handelsbereich - die Entwicklung hin zu größeren Projekten, mit komplexeren und beratungsintensiveren Lösungen weiterentwickelt. Die Geschäftsbereiche der Schulz Electronic GmbH gliedern sich in die Organisationseinheiten Vertrieb, Produktion und Administration. Das operative Geschäft der Schulz Electronic GmbH führt der Geschäftsführer Stefan Dehn, die strategische Ausrichtung verantwortet ein Beirat bestehend aus Gesellschafter, Geschäftsleitung und externen Branchenexperten. Hauptsitz der Schulz Electronic GmbH ist Baden-Baden. Die Schulz Electronic GmbH hat zum Abschlussstichtag zwei nicht selbständige Niederlassungen, die von ihrem Firmensitz aus gesteuert werden. Anteilseigner der Schulz Electronic GmbH ist mit 100% die HSD Beteiligungen GmbH. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Nach den Marktkennzahlen des Verbands der Elektro- und Digitalindustrie e.V. (ZVEI) sind im gesamten vergangenen Jahr 2023 die Auftragseingänge für die Deutsche Elektroindustrie und Digitalindustrie (wichtigster Anwender für AC/DC und DC/DC Stromversorgungen) um 2,2 % hinter dem Vorjahreswert zurückgeblieben. Hier standen sich ein Zuwachs von 2,6 % bei den inländischen Bestellungen einem Rückgang von 6,1 % bei den Auslandsorders gegenüber. Der ZVEI erwartet für 2024 angesichts des schwierigen konjunkturellen Umfelds geprägt durch Inflation, hohe Zinsen und hohe Energiepreisen mit einem Produktionsrückgang von minus zwei Prozent. * Aufgrund des Umbaus der Automotive Industrie hin zu Elektrofahrzeugen, ist die Nachfrage nach Stromversorgungsgeräten in diesem Markt noch losgelöst von der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung und weitestgehend intakt. Da die Schulz Electronic GmbH in diesem Bereich stark tätig ist, profitiert sie weiterhin von der anhaltenden Elektrifizierung und Digitalisierung im Bereich Elektrofahrzeuge. * (https://www.zvei.org/themen/aktuelle-kennzahlen-aus-dem-bereich-konjunktur-und-maerkte) 2. Geschäftsverlauf und Lage Speziell das 1. Halbjahr 2023 war noch durch teilweise erheblich gestörte Belieferungen und Materialverfügbarkeiten geprägt. Weiter hat die Marktsituation zu teilweise erheblichen Preiserhöhungen geführt. Hier konnte Schulz Electronic GmbH mit seinen langjährigen Kunden und Partnern Lösungen erarbeiten. Der Umsatz konnte trotz der Schwierigkeiten zu Jahresbeginn gegenüber dem Vorjahr um 26,8 % ausgeweitet werden. Ursache hierfür war insbesondere der Abbau der hohen Auftragsbestände aus 2022 und die teilweise Entspannung in den Lieferketten ab ca. Mitte des Jahres, sowie eine konsequente Vorausplanung. a) Ertragslage
Die Schulz Electronic GmbH erwirtschaftete einen um 32,5% höheren Rohertrag als im Vorjahr, dieser ist in einem verbesserten Materialeinsatz begründet. Im neutralen Ergebnis sind nicht operativ bedingte Aufwendungen und Erträge enthalten. Die umfassen im Wesentlichen Erträge und Aufwendungen aus Kursdifferenzen. Seit 2023 besteht mit der HSD Beteiligungen GmbH ein Ergebnisabführungsvertrag, so dass der Steueraufwand für das laufende Geschäftsjahr 0,00 € beträgt. b) Finanzlage Die Finanzlage wird als sehr gut eingeschätzt. Der Jahres-Cashflow (Jahresüberschuss zuzüglich Abschreibungen) beträgt im Berichtsjahr T€ 3.209. Da mit den Zahlungsmittelzuflüssen aus der operativen Geschäftstätigkeit alle Mittelabflüsse aus der Investitions- und Finanzierungstätigkeit vollständig bedient werden konnten, haben sich die liquiden Mittel gegenüber dem Vorjahr erhöht. Die Liquidität der Gesellschaft war stets gewährleistet. c) Vermögenslage
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind um T€ 986 auf T€ 3.992 gestiegen. Grund hierfür sind stichtagsbezogene Realisierung von Umsätzen mit gewährten Zahlungszielen. Die Einzel- und Pauschalwertberichtigungen konnten aufgrund eines aktiven Debitorenmanagements auch im Geschäftsjahr sehr niedrig gehalten werden. Die Forderungen gegen Verbundene Unternehmen sind aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags und von Kostenberechnungen zu Gunsten der HSD Beteiligungen GmbH ausgeglichen. Der Barmittelbestand ist aufgrund des guten Jahresergebnisses auf T€ 4.015 gestiegen. Das gesamte Eigenkapital beläuft sich zum Ende des Geschäftsjahrs auf T€ 4.741. Die Eigenkapitalquote liegt bei 45% und kann als sehr gut bezeichnet werden. Unsere Gesellschaft hat im Geschäftsjahr eine über die Planansätze hinaus positive Entwicklung genommen. 3. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als durchweg gut ein. Dabei bleibt unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung konstant ansteigend. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei einem großen Teil der Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte gedeckt. III. Zweigniederlassungsbericht Unser Unternehmen verfügt neben dem Hauptsitz in Baden-Baden unverändert über eine inländische Niederlassung in Berlin, sowie eine Niederlassung in Reinach (CH). Insgesamt beschäftigen wir außerhalb unseres Hauptsitzes in Baden-Baden 5 Mitarbeiter (Vorjahr: 5). IV. Prognosebericht Die Schulz Electronic GmbH ist insgesamt sehr gut aufgestellt und sehr zuversichtlich, auch künftig die sich aus der Elektrifizierung ergebenden Chancen nutzen zu können. Die angestrebte Umsatzausweitung innerhalb der nächsten fünf Jahre wird im unteren zweistelligen Prozentbereich geschätzt, wobei speziell kundenindividuelle Lösungen und ein deutlich erweitertes Serviceangebot zu dem Wachstum beitragen werden. Durch ein optimiertes Kostenmanagement wird dies bei einem konstantem Betriebsergebnis erwartet. Unseren Mitarbeitereinsatz können wir durch unser Angebot flexibler Arbeitszeitmodelle im Service und in der Verwaltung aufrechterhalten. Wir erwarten eine positive Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. V. Chancen- und Risikobericht Liquiditätsrisiken, das operative Geschäft unterjährig finanzieren zu können, bestehen aktuell nicht, da Schulz Electronic GmbH über gleichlautende Laufzeiten bei den Zahlungsströme den Vorfinanzierungsbedarf minimieren kann. Für kurzfristigen Liquiditätsbedarf sind Möglichkeiten zum Factoring implementiert und können kurzfristig genutzt werden. Damit kann das Liquiditätsrisiko als gering eingestuft werden. Ein Lieferantenrisiko im Bereich der professionellen Stromversorgungen ergibt sich aus der starken weltweiten Nachfrage im Verhältnis zu den vorhandenen Kapazitäten. Trotz eines raschen Ausbaus der Kapazitäten bei den Herstellern von Stromversorgungen können Lieferengpässe bei steigender internationaler Nachfrage nicht ausgeschlossen werden. Die Gesellschaft legt daher großen Wert auf den möglichst frühzeitigen Abschluss von Lieferverträgen mit den Herstellern, sowie einer Reservierung entsprechender Produktionskapazitäten. Durch internationale Beschaffungsketten, können Auftragsbezogen kurz- bis mittelfristig Währungsrisiken entstehen. Im operativen Bereich resultieren Fremdwährungsrisiken vorrangig daraus, dass geplante Transaktionen in einer anderen Währung als dem Euro abgewickelt werden können. Der Anstieg der Energiekosten und die ansteigende Inflationsrate können zu steigenden Kosten im nächsten Geschäftsjahr führen. Dies sehen wir maximal als mittleres Risiko an. Unkalkulierbare Risiken können auch von außen in den Markt getragen werden. Hierzu würde insbesondere eine plötzliche Änderung der gesetzlichen Rahmenbedingungen in Deutschland oder den Auslandsmärkten zählen, sowie eine Ausweitung der aktuellen Krisenherde (z. B. Ukrainekrieg, Nahostkonflikt zwischen Israel und Palästina) auf Gebiete der aktuellen Kunden und Lieferanten. Alle erkennbaren Risiken werden laufend abgewogen und sind in diesen Bericht bzw. in die Unternehmensplanung eingeflossen. Die Geschäftsführung schätzt die Risiken als überschaubar ein und geht derzeit davon aus, dass sie keinen nennenswerten negativen Einfluss auf die Entwicklung der Gesellschaft haben werden. Die ständige Weiterentwicklung des Geschäftsmodells setzte die Schulz Electronic GmbH mit der Portfolio-Optimierung fort. Mit einem motivierten Team langjähriger Mitarbeiter und der Einstellung und Ausbildung zusätzlicher Fachkräfte kann dieser Weg konsequent fortgeführt werden. Insgesamt haben sich Umfang und Gefährdungspotential der Risiken nach Einschätzung der Geschäftsführung, in den vergangenen 12 Monaten nicht wesentlich verändert. Die zukünftigen Perspektiven für die Entwicklung des Unternehmens in 2024 sind aus Sicht der Geschäftsführung jedoch mit dem Ausbau von Lieferantenportfolio und Erweiterung der Vertriebsgebiete gut. Durch die Portfolioerweiterung um zwei zusätzliche Hersteller konnte die Schulz Electronic GmbH ab Ende 2023 sämtliche Markt- und Anforderungsbereiche im Bereich der professionellen Stromversorgungen abdecken. Damit wird das Portfolio vervollständigt und der Kreis potentieller Kunden und möglicher Projekte erheblich erweitert. Somit ist nach Einschätzung der Geschäftsführung auch in den kommenden Geschäftsjahren mit einer positiven Unternehmensentwicklung zu rechnen. Bestandsgefährdende Risiken sind aktuell nicht ersichtlich.
Baden-Baden, den 10. April 2024 Stefan Dehn, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
3. AnhangA. Allgemeine Angaben Die Gesellschaft ist unter der Firma Schulz Electronic GmbH im Handelsregister Mannheim unter der Registernummer 201299 eingetragen. Der Firmensitz ist mit Baden-Baden angegeben. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß der §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie ergänzend nach den Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. B. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung 1. Anlagevermögen Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibung erfolgt dabei linear. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer liegt hierbei zwischen 2 und 33 Jahren. Für sogenannte "geringwertige Wirtschaftsgüter" des Anlagevermögens wird entsprechend der steuerlichen Vorschriften bis zu einem Wert von 800,00 Euro die Sofortabschreibung vorgenommen. 2. Umlaufvermögen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Fertige und unfertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB aktiviert. In die Herstellungskosten werden die Einzelkosten, angemessene Teile der Materialgemeinkosten, die Fertigungsgemeinkosten und der Wertverzehr des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, einbezogen. Forderungen, andere Vermögensgegenstände und die liquiden Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Risiken im Forderungsbestand sind durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit 1 % gebildet. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit über einem Jahr erfolgt die Umrechnung mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens. Bei Wechselkursänderungen bis zum Bilanzstichtag erfolgt die Bewertung grundsätzlich zum Wechselkurs des Bilanzstichtags unter Beachtung des Niederstwertprinzips auf der Aktiv- und des Höchstwertprinzips auf der Passivseite. 3. Fremdkapital Rückstellungen werden in Höhe des nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert und berücksichtigen erkennbare Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Die Altersvorsorgeverpflichtungen werden nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Heubeck-Richttafeln 2018 G) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ermittelt. Zukünftig erwartete Entgelt- und Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung der Verpflichtung berücksichtigt. Dabei wird derzeit von jährlichen Anpassungen von 0 bis 1 % bei den Entgelten und von 1 % bei den Renten ausgegangen. Bei der Festlegung des laufzeitkongruenten Rechnungszinssatzes wird in Anwendung des Wahlrechts nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB bei der Abzinsung pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt. Der Rechnungszinssatz basiert entsprechend § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB auf dem von der Deutsche Bundesbank ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre und beträgt zum Abschlussstichtag 6 %. Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen, unbelastet und insolvenzsicher sind sowie ausschließlich zur Erfüllung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen dienen (Deckungsvermögen), werden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB unmittelbar mit den korrespondierenden Schulden verrechnet. Das Deckungsvermögen ist zum Zeitwert bewertet. Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens (Rückdeckungsversicherungen) entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten gemäß § 255 Abs. 4 Satz 3 HGB und besteht aus dem so genannten geschäftsplanmäßigen Deckungskapital des Versicherungsunternehmens zuzüglich eines gegebenenfalls vorhandenen Guthabens aus Beitragsrückerstattungen (so genannte unwiderrufliche Überschussbeteiligung). Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutsche Bundesbank monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. C. Erläuterungen zur Bilanz Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs. Forderungen und sonstige Vermögensgenstände mit einer Laufzeit > 1 Jahr: T€ 68 Angaben zur Verrechnung mit Deckungsvermögen nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:
Verbindlichkeitenspiegel:
Bei den in Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich um Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern. Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten (Prämien, Urlaub und Überstunden), für Gewährleistungen, Jahresabschlusskosten und Aufbewahrung. D. Sonstige Angaben Zum Geschäftsführer war Herr Stefan Dehn bestellt. Auf die Angabe von Geschäftsführerbezügen wurde bezogen auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter betrug im Geschäftsjahr 44,00 , davon zwei leitende Angestellte. Die nicht in der Bilanz enthaltenen sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen insgesamt T€ 1.300. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, haben sich nicht ereignet. Die Gesellschafterversammlung schlägt vor das Ergebnis des Geschäftsjahres auf neue Rechnung vorzutragen.
Baden-Baden, 10. April 2024 Stefan Dehn, Geschäftsführer sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 28.06.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Schulz Electronic GmbH, Baden-Baden Prüfungsurteil Wir haben den Jahresabschluss der Schulz Electronic GmbH, Baden-Baden - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Schulz Electronic GmbH, Baden-Baden, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse § entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und § vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für das Prüfungsurteil Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus § identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. § gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieses Systems der Gesellschaft abzugeben. § beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. § ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. § beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. § beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. § führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Karlsruhe, 21. Juni 2024 RSM Ebner Stolz GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft Oliver Striebel, Wirtschaftsprüfer Katrin Wolfrum, Wirtschaftsprüferin |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
9 nahegelegene Organisationen
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Tätigkeiten von Versicherungsmaklerinnen und -maklern
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Großhandel mit Lederwaren, Reisegepäck, Geschenk- und Werbeartikeln
Großhandel mit Blumen und Pflanzen
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Beteiligungsgesellschaften
Verlegen von Zeitschriften
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen