OS Cargo Logistics GmbH
Selbe AdresseErbringung von Logistikdienstleistungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ingo Erich Lindt seit 30.8.2023 | Geschäftsführer |
Sebastian Seyring seit 30.12.2020 | Prokura |
Silvio Gerhard Zein seit 29.6.2017 | Prokura |
Stefan Hauf seit 8.10.2015 | Geschäftsführer |
Erhard Georg August Schäfer seit 30.10.2002 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Coronex Electronic GmbHRatingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A) Geschäftsverlauf und Lage 1. Wirtschaftliche Grundlagen Die Coronex Electronic GmbH (Coronex) ist ein Dienstleistungsanbieter aus dem Bereich Electronic Manufacturing Service (EMS). Hierzu zählen die gesamte Auftragsfertigung von elektronischen Baugruppen, Geräten und Systemen, inklusive Beratung, SMD-Bestückung, Montage, Prüfung, Programmierung, Test bis hin zu verschiedenen Logistiklösungen. Ziel ist es die wachsenden technischen, qualitativen und logistischen Anforderungen der Kunden in bester Qualität und möglichst kurzer Zeit umzusetzen. Begonnen wird mit der Beratung zur Gestaltung eines Produktes für eine optimierte Produktion, über die Organisation und Durchführung einer effizienten Bauteilebeschaffung, Bestückung von Leiterplatten bis hin zur komplexen Gerätefertigung. Grundsätzlich ist Coronex nicht auf spezielle Märkte beschränkt und kann daher fast den gesamten Elektronikmarkt bedienen. 2. Markt und Wettbewerb Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) betrug in Deutschland im Jahr 2023 nach Aussage des statistischen Bundesamts rund 4,12 Billionen Euro. Bei preisbereinigter Betrachtung nahm das BIP im Jahr 2023 um 0,3% ab. Für den Bereich der gesamten deutschen Elektroindustrie publiziert der ZVEI ein Umsatzwachstum von 6 %. Die Branche hat damit ein Volumen von 237,9 Milliarden Euro. Es muss aber angemerkt werden, dass die Inflation in den Jahren 2022 und 2023 einen großen Anteil am Umsatzwachstum einnimmt. Betrachtet man lediglich das reale Wachstum in der Produktion, so bewegt sich die Branche auf Vorjahresniveau. Die anhaltende Materialknappheit und weiterhin instabile Lieferketten bilden wesentliche Gründe für das abschwächende Wachstum gegenüber dem Vorjahr. Der europäische EMS-Markt ist im Jahr 2023 um ca. 12,6 % gewachsen (in4ma). Das Wachstum der deutschen EMS-Industrie betrug nach Analyse von in4ma 14,8 %. Die schon in den Vorjahren angestellte Unterteilung des EMS Marktes nach Umsatzgrößen wird weiterhin benutzt. Coronex mit seinem Jahresumsatz fällt in den definierten Bereich "L" mit einem Jahresumsatz von 20 bis 50 Millionen Euro. Dieses Segment verzeichnet ein Umsatzwachstum von 16,3 %. In dieser Gruppe wurden die höchsten Umsatzgewinne erzielt. Trotz anhaltender M&A (Merger & Akquisition) Aktivitäten wird der deutsche Markt weiterhin von mehr als 560 EMS Unternehmen bedient, wobei die Mehrzahl von ca. 460 Unternehmen im westlichen Teil Deutschlands angesiedelt sind. Der meiste Wettbewerb herrscht in der Umsatzgruppe von weniger als 5 Millionen Euro. 3. Umsatzentwicklung Nachdem die Umsatzzahlen in den Pandemiejahren stagnierten, ist der Umsatz im Geschäftsjahr 2022 und im Geschäftsjahr 2023 jeweils im Vorjahresvergleich gestiegen. Es wurde mittlerweile das Vor-Corona Umsatzniveau überschritten. Wesentliche Einflussfaktoren für das Umsatzwachstum waren die sehr lange Disposition von Materialien und die langfristige Auftragsvergabe unserer Kunden. So ließ sich bei bestehenden Herausforderungen in den Lieferketten die Produktion steigern und der Umsatz bei einem guten Auftragsbestand erhöhen. Im Geschäftsjahr 2023 betrug der Umsatz 22.242 TEUR (i.V. 19.502 TEUR). Im Vergleich zu den Umsatzzahlen des Vorjahres entspricht dies einem Umsatzwachstum von 14,0 %. Im Geschäftsjahr 2023 erzielte Coronex einen Auslandsumsatz in Höhe von 52 TEUR. Das entspricht einem Auslandsanteil am Gesamtumsatz in Höhe von 0,2 % (i.V. 0,9 %). 4. Produktion Als leistungsstarker EMS-Dienstleister bestückt Coronex Leiterplatten und fertigt elektronische Baugruppen und Geräte. Der hohe Automatisierungsgrad, realisiert durch Maschinen, mit denen die neuesten Generationen von Bauteilen bestückt werden können, gepaart mit einem hohen Ausbildungsstand der Mitarbeiter und definierten Prozessen, stellt einen hohen Qualitätslevel in der Produktion sicher. Die geforderten Kundenanforderungen in Bezug auf Qualität und neue Technologien werden so abgedeckt. In verschiedensten Märkten besteht die Anforderung, dass in der Elektronikfertigung eine lückenlose Rückverfolgbarkeit von verwendeten Rohmaterialien und Bauelementen (Traceability) bestehen muss. Auf allen Bestückungslinien ist die Funktionalität zur Erfassung und Rückverfolgbarkeit von Material- und Produktionsdaten kontinuierlich gegeben. Zusätzlich wurden optische Kontrollen durch den Ausbau und Einsatz von Kameralösungen verstärkt. Zur Verbesserung der Qualitätssicherung wird in der Fertigung mit 3D-AOIs gearbeitet. Das Unternehmen ist nach DIN ISO 9001:2015 zertifiziert und besitzt die Erlaubnis Produkte zu fertigen, die im explosiven Umfeld eingesetzt werden nach ATEX ZQS/E396. 5. Beschaffung Die Beschaffung und Verfügbarkeit einzelner Bauteile und Rohmaterialien gestaltete sich auch im Geschäftsjahr 2023 als sehr herausfordernd. Langfristig platzierte Rahmenverträge mit Zulieferern konnten zu einer leichten Verbesserung beitragen. Zum Ende des Geschäftsjahres war bei vielen Komponenten eine Entspannung zu verspüren. Über das gesamte Geschäftsjahr hinweg musste weiterhin die Produktionsplanung an das verfügbare Material angepasst werden. Hohe Flexibilität wurde in der Fertigung gefordert. Auch Kunden mussten flexibel sein. Einige Kunden haben weiterhin aktiv die Beschaffung ihrer schwer zu beschaffenden Komponenten begleitet und haben die Produktion durch Beistellungen unterstützt. Verschiebungen ließen sich aber auch durch zusätzliche Beschaffungsressourcen nicht grundsätzlich vermeiden. Diese wurden durch wöchentliche Videokonferenzen mit den Kunden kommuniziert. Die Beschaffungssituation hat sich erst im letzten Quartal verbessert und es ist davon auszugehen, dass sich für das Gros der notwendigen Komponenten und Rohmaterialien eine Normalisierung in 2024 einstellen wird. Es gibt aber auch weiterhin einzelne Komponenten mit mehr als 50 Wochen offizieller Lieferzeit. Seit Sommer kehrt die Distribution langsam wieder zurück zu normalen Lieferbedingungen. 6. Investitionen Das gesamte Investitionsvolumen der Coronex betrug in 2023 811 TEUR (i.V. 200 TEUR). Darin enthalten sind geleistete Anzahlungen in Höhe von 121 TEUR (i.V. 169 TEUR). Im Geschäftsjahr 2023 wurde wieder verstärkt in den Maschinenpark investiert. Unter anderem wurde ein neues selektives Lötsystem und neue Bestückungsautomaten im Wert von 616 TEUR angeschafft. Ein weiterer Fokus der Investitionstätigkeit blieben die geleisteten Anzahlungen in Vorbereitung auf die Umstellung auf eine neue ERP-Software. Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen im Bereich der technischen Anlagen, des Fuhrparks und dem EDV-Equipment wurden im normalen Rahmen durchgeführt. 7. Finanzierung Die Finanzierung des operativen Geschäftsvolumens erfolgte in 2023 im vorwiegend aus Gesellschaftermitteln oder aus der Innenfinanzierung des Unternehmens. Mittelfristige Investitionen wurden durch mittelfristige Finanzierungen in Zusammenarbeit mit Kreditinstituten des Unternehmens realisiert. Der mittelfristige Liquiditätsbedarf wurde gesichert. 8. Personal Zum Stichtag 31. Dezember 2023 waren insgesamt 107 Mitarbeiter bei Coronex beschäftigt. Zum Stichtag 31. Dezember 2022 beschäftigte Coronex 94 Mitarbeiter. 9. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Herausforderungen für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft ergaben sich durch die allgemeinen geopolitischen Aspekte mit besonderem Einfluss auf die Lieferketten. Gegenüber dem Vorjahr ist die Entwicklung der Gesellschaft umsatzbedingt besser ausgefallen. a. Vermögenslage Die Bilanzsumme betrug im Geschäftsjahr 2023 14.231 TEUR (i.V. 14.421 TEUR). Wesentliche Veränderungen im Bereich der Aktiva ergeben sich zum Stichtag aus dem Anlagevermögen als Folge der Investitionstätigkeit in Höhe von 2.352 TEUR (i.V. 2.022 TEUR), einer Zunahme des Vorratsvermögens auf 9.223 TEUR (i.V. 9.053 TEUR) und einer Reduktion des Forderungsbestandes auf 2.336 TEUR (i.V. 3.224 TEUR). Im Bereich der Passiva ergeben sich nennenswerte Veränderungen gegenüber dem Vorjahr bei den Verbindlichkeiten aus erhaltenen Anzahlungen und den sonstigen Verbindlichkeiten. Die erhaltenen Anzahlungen reduzierten sich von 976 TEUR auf 75 TEUR. Die sonstigen Verbindlichkeiten erhöhten sich und betrugen zum Stichtag 1.578 TEUR (i.V. 1.098 TEUR). Die Eigenkapitalquote beträgt zum Stichtag 24,4 % (i.V. 21,9 %). b. Finanzlage Der Finanzmittelbestand beträgt zum 31. Dezember 2023 67 TEUR (i.V. 71 TEUR). c. Ertragslage Das Ergebnis vor Steuern liegt zum 31. Dezember 2023 bei 471 TEUR (i.V. 523 TEUR). Die Umsatzerlöse sind von 19.502 TEUR im Vorjahr auf 22.242 TEUR im Geschäftsjahr 2023 angewachsen. Dies entspricht einer Umsatzsteigerung von 14,0 %. Die Materialaufwandsquote unter Berücksichtigung von Bestandsveränderungen lag mit 68,8 % über dem Vorjahresniveau (67,8 %). Die Personalaufwendungen erhöhten sich im Vorjahresvergleich um 409 TEUR, während die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 9 TEUR leicht zurückgingen und somit auf Vorjahresniveau blieben. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) liegt in 2023 bei 1.046 TEUR (i.V. 1.019 TEUR). Bezogen auf die erzielten Umsatzerlöse betrug die EBITDA-Marge 4,7 % (i.V. 5,2 %). Der Jahresüberschuss beträgt 315 TEUR (i.V. 358 TEUR). B) Sonstige Angaben I. Personal Die eingeführte Trennung der Schichten wurde in 2023 aufgehoben, um einen intensiveren Austausch auch in den Pausenzeiten wieder zu ermöglichen. Die Übergabeprozesse zwischen den Schichten haben sich bewährt und wurden beibehalten. Im gesamten Unternehmen werden Videokonferenzen abgehalten und persönliche Meetings weiterhin reduziert angesetzt. Hierdurch wird neben dem Schutz der Gesundheit auch die Effektivität erhöht. Überlange Meetings gehören der Vergangenheit an. II. Finanzielle Leistungsindikatoren Zur internen Steuerung der Gesellschaft werden der Umsatz und die Materialaufwandsquote herangezogen. Die Gesellschaft erzielte bei guten Auftragsbeständen im Berichtsjahr einen Umsatz in Höhe von 22.242 TEUR (i.V. 19.502 TEUR). Unter Berücksichtigung von Bestandsveränderungen betrug die Materialaufwandsquote im Geschäftsjahr 2023 68,8 % (i.V. 67,8 %). Die Auftragseingänge und Auftragsbestände konnten im Berichtsjahr nicht vollständig in Umsatz überführt werden. Dies lag vor allem an beschaffungsseitigen Verzögerungen. Die erzielten Umsätze liegen innerhalb Planungen. III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Chancen und Risiken Das betriebliche Risikomanagement verfolgt das Ziel, Risiken frühzeitig zu erkennen und geeignete Gegensteuerungsmaßnahmen zu treffen, so dass die Zielabweichungen auf ein Minimum beschränkt werden. Im Mittelpunkt dieser Risikosteuerungsaktivitäten steht dabei der möglichst effiziente Einsatz des verfügbaren Eigenkapitals unter Berücksichtigung mittel- und langfristiger strategischer Ziele und Wachstumsaussichten. Im Rahmen des internen Risikomanagements von Coronex werden Chancen und Risiken im Rahmen der Gesellschaftergeschäftsführung identifiziert, bewertet, gesteuert und überwacht. Im jährlichen Planungsprozess werden bekannte und erwartete Veränderungen der Rahmenbedingungen berücksichtigt. Bei Erkennen unerwarteter Entwicklungstendenzen werden die Auswirkungen auf die Planung aufgezeigt und Gegensteuerungsmaßnahmen eingeleitet. 2. Beschaffung Durch ständige Marktbeobachtungen und Reporting eigener Zahlen in Marktplattformen ist Coronex bestrebt, mögliche Veränderungen frühzeitig zu erkennen. Eine Anpassung an verändernde Rahmenbedingungen muss kontinuierlich erfolgen. Veränderungen müssen im Bereich der Beschaffung kontinuierlich stattfinden, speziell in Zeiten nicht gefestigter Lieferketten. Kunden werden in den Beschaffungsprozess frühzeitig mit einbezogen. Aus den Erfahrungen der zurückliegenden Jahre, in Bezug auf Schwierigkeiten bei fristgerechter Belieferung notwendiger Bauteile und Komponenten, werden auch Lieferanten frühzeitig in die langfristige Planung mit einbezogen. 3. Umfeld und Branche Da Coronex das gesamte Spektrum an EMS-Dienstleistungen abdeckt, angefangen bei der Beratung zur Produktgestaltung, über das effiziente Management der Bauteilbeschaffung, der Leiterplattenbestückung, notwendiger Tests und Programmierung, der Montage und Gerätefertigung bis zur Logistik, existieren weitreichende Chancen im Bereich der vertrieblichen Aktivitäten. Unterstützt wird dieses durch qualitative Verbesserungen technischer Anlagen und Maschinen und Investitionen in Software und optimierte Prozesse. Der erreichbare EMS-Markt wird durch weitere Integration von Elektronik in fast allen Segmenten auch in den nächsten möglicherweise schwächeren Jahren kontinuierlich wachsen. Kunden haben durch die veränderten Marktbedingungen erfahren, dass Outsourcing nicht immer die beste Wahl darstellt und werden Produkte vermehrt in Europa produzieren lassen. Auch spielen CO 2 Bilanzen bei den erstellten Produkten in der Zukunft eine größere Rolle, so dass mehr und neue Kunden akquiriert werden können. Das wiederum bietet die Chance sich noch breiter aufstellen zu können. 4. Rechtliche Risiken Aus der aktuellen Situation heraus ergeben sich keine rechtlichen Risiken. Generell ist Coronex bestrebt, das Entstehen rechtlicher Risiken möglichst auszuschließen. Potentiellen Risiken wird durch den Abschluss von Versicherungen sowie die Bildung angemessener Rückstellungen Rechnung getragen. 5. Produktrisiken und -chancen Als reiner EMS-Dienstleister sind bei Coronex keine weiterführenden Produktrisiken zu berücksichtigen. Chancen bilden hier der hohe Automatisierungsgrad mit neuen Maschinen und im Bereich der Qualitätssicherung die Traceability der Produkte und Bauelemente. 6. Finanzielle Risiken Die Liquidität wird laufend überwacht und gesteuert. Derzeit ist ein Liquiditäts- oder Finanzierungsrisiko nicht zu erkennen. Möglichen Liquiditätsrisiken begegnet Coronex mit einer angemessenen Liquiditätsplanung, um Veränderungen zukunftsorientiert zu steuern. 7. Prognosebericht Unter Berücksichtigung bestehender Aufträge und platzierter Abrufe unserer Kunden gehen wir für das Geschäftsjahr 2024 von einem in etwa gleichbleibenden Umsatz gegenüber dem Vorjahr (2023) aus. Wir erwarten bei sich verändernden Sach-, Material,- und Investitionskosten eine im Vergleich zu 2023 verbesserte Ergebnissituation.
Ratingen, 27. Juni 2024 Erhard Schäfer Stefan Hauf Ingo Lindt Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. ALLGEMEINE ANGABEN ZUR BILANZIERUNG, BEWERTUNG UND WÄHRUNGSUMRECHNUNG Gesetzliche Grundlagen Die Coronex Electronic GmbH hat ihren Sitz in Ratingen und ist im Handelsregister beim Amtsgericht Düsseldorf unter der Nummer HRB 44343 eingetragen. Der Jahresabschluss der Coronex Electronic GmbH ist nach den Vorschriften der § 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG erstellt worden. Bei der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB angewandt. Da die Gesellschaft die relevanten Größenordnungsmerkmale des § 267 Abs. 1 HGB überschreitet, stellt sie eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des Handelsgesetzbuches dar. Von den größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 288 HGB wird weitestgehend Gebrauch gemacht. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Sonderposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind, soweit dies gesetzlich nicht ausdrücklich gefordert wird, nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Die auf die Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr beibehalten worden. Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, angesetzt. Die angewandte Nutzungsdauer entspricht, soweit möglich, den steuerlich zulässigen Nutzungsdauern. Die Nutzungsdauern liegen in der Regel zwischen 2 und 5 Jahren. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen in steuerlich zulässiger Höhe, bewertet. Die Abschreibungen erfolgen ausschließlich nach der linearen Methode. Die Nutzungsdauern liegen zwischen 3 und 33 Jahren. Für geringwertige Wirtschaftsgüter von 250 EUR bis 1.000 EUR wurde in Anlehnung an § 6 Abs. 2a EStG ein Sammelposten gebildet, welcher linear über fünf Jahre abgeschrieben wird. Geringwertige Wirtschaftsgüter unter 250 EUR wurden im Geschäftsjahr sofort als Aufwand erfasst. Anteile an verbundenen Unternehmen sind mit den Anschaffungskosten bzw. bei voraussichtlich dauernder Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden gemäß den Grundsätzen der verlustfreien Bewertung mit den Anschaffungskosten, den gewogenen Durchschnittswerten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Herstellungskosten der unfertigen und fertigen Erzeugnisse ermitteln sich aus Materialeinzel-, Fertigungseinzel-, Materialgemein- und Fertigungsgemeinkosten sowie angemessenen Teilen der Kosten der allgemeinen Verwaltung. Die verminderte Verwertbarkeit der Bestände sowie die Risiken aus der Lagerdauer wurden mit Wertabschlägen im Rahmen einer Reichweitenanalyse angemessen berücksichtigt. Das Niederstwertprinzip wird beachtet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Wertberichtigungen auf risikobehaftete Forderungen sowie zur Deckung des allgemeinen Kreditrisikos sind im Bilanzausweis berücksichtigt. Die flüssigen Mittel sind zu Nennwerten am Bilanzstichtag bilanziert. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen. Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostenänderungen angesetzt. Sie enthalten alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Soweit ihre Laufzeit die Jahresfrist übersteigt, werden sie gemäß § 253 Abs. 2 HGB mit dem laufzeitkongruenten von der deutschen Bundesbank vorgegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert. Die Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten wurden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger erfolgte eine Bewertung - entsprechend der gesetzlichen Regelung des § 256a HGB - unter Außerachtlassung des Anschaffungskosten- und Realisationsprinzips. B. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ Anlagevermögen Zur Entwicklung des Anlagevermögens verweisen wir auf den als Anlage zum Anhang aufgestellten Anlagenspiegel. Anteilsbesitz zum 31. Dezember 2023 gemäß § 285 Nr. 11 HGB
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Zum Bilanzstichtag bestehen 1.141 TEUR (i.V. 2.104 TEUR) Forderungen gegen verbundene Unternehmen. Diese betreffen mit 554 TEUR (i.V. 1.687 TEUR) Lieferungs- und Leistungsbeziehungen, mit 202 TEUR die umsatzsteuerliche Organschaft (i.V. 66 TEUR) sowie mit 386 TEUR (i.V. 350 TEUR) kurzfristige Finanzierungen. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind solche gegen Gesellschafter in Höhe von 1 TEUR (i.V. 1 TEUR) enthalten. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sämtlich eine Laufzeit bis zu einem Jahr. Eigenkapital Der Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen. Der Jahresabschluss wird gemäß § 268 Abs. 1 HGB in analoger Anwendung des § 158 AktG unter teilweiser Ergebnisverwendung aufgestellt. Unter Berücksichtigung des Gewinnvortrags in Höhe von 2.155.948,64 EUR ergibt sich ein Bilanzgewinn in Höhe von 2.470.570,82 EUR. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen verteilen sich wie folgt:
Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten verringerten sich von 2.778 TEUR auf 2.217 TEUR auf Grund von planmäßigen Tilgungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten solche aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 1.362 TEUR (i.V. 1.425 TEUR), davon gegenüber Gesellschaftern TEUR 45 (i.V. TEUR 45). Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen 3.000 TEUR (i.V. 3.000 TEUR) Gesellschafterdarlehen und dienen vollständig der Finanzierung. Im August 2020 wurde dieses bis 2025 prolongiert. Unter den sonstigen Verbindlichkeiten werden zur frühzeitigen Finanzierung der Vorräte im Rahmen einer laufenden Sale-und-Buy-Back-Vereinbarung mit einem Kunden besicherte Verbindlichkeiten in Höhe von 1.398 TEUR (i.V. 865 TEUR) für den gleichlautenden Bestand an rechtlich übertragenen Rohmaterialien ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr durch branchenübliche Eigentumsvorbehalte sowie im Fall der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten durch die unter den Haftungsverhältnissen ausgeführten Vereinbarungen besichert. Latente Steuern Gemäß § 274 Abs.1 Satz 2 HGB wurde auf eine Aktivierung aktiver latenter Steuern verzichtet. C. GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG In den sonstigen betrieblichen Erträgen werden Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von 77 TEUR (i.V. 20 TEUR) ausgewiesen. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von 67 TEUR (i.V. 262 TEUR) enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:
D. SONSTIGE ANGABEN Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft hat gemeinsam mit zwei verbundenen Unternehmen einen Kreditrahmenvertrag mit ihrer Hausbank bis zu einer Höhe von bis zu 1.500 TEUR vereinbart, der unternehmensbezogen flexibel in Anspruch genommen werden kann. Die Verpflichtungen aus diesem Vertrag bestehen gesamtschuldnerisch und beinhalten ebenfalls Sicherungsabtretungen von Vorräten. Zum 31. Dezember 2023 wurden aus dem Rahmenvertrag von der Gesellschaft selbst 1.330 TEUR in Anspruch genommen, durch die verbundenen Unternehmen keine weiteren Beträge. Aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Situation der betroffenen Gesellschaften ist von einer Inanspruchnahme aus den bestellten Sicherheiten derzeit nicht auszugehen. Sicherheiten aus bankmäßigen Geschäftsverbindungen mit der Bank, die das KfW-Darlehen gewährt, werden diesem Darlehen als Sicherheit zugerechnet. Weitere Sicherheiten für das KfW-Darlehen werden durch den Gesellschafter gestellt. Weitere Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB bestehen zum Bilanzstichtag wie im Vorjahr nicht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Für das in Ratingen, Halskestraße 1 angemietete Objekt fällt pro Jahr eine Gesamtmiete in Höhe von 562 TEUR (i.V. 464 TEUR) für Produktions-, Lager- und Büroflächen an. Der Vertrag läuft auf unbestimmte Zeit. Des Weiteren ergeben sich jährlich sonstige finanzielle Verpflichtungen aus angemieteter EDV-Hardware in Höhe von 5 TEUR (Restlaufzeiten 1-5 Jahre), Berufskleidung in Höhe von 12 TEUR (Restlaufzeiten 1 Jahr) und 12 TEUR (Restlaufzeiten 2 Jahre) für einen gemieteten Stickstoffbehälter. Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt verteilen sich die beschäftigten Mitarbeiter nach HGB-Ermittlung wie folgt:
Mutterunternehmen Mutterunternehmen im Sinne des § 285 Nr. 14 und Nr. 14a HGB ist die Robinco Treuhand GmbH & Co. Beteiligungs KG, Ratingen. Die Coronex Electronic GmbH, Ratingen, wird in den freiwilligen Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 dieses Mutterunternehmens einbezogen. Geschäftsführung Die Geschäftsführung wurde im Geschäftsjahr 2023 durch Herrn Erhard Schäfer, Kaufmann, Herrn Stefan Hauf, Diplom Ingenieur Elektrotechnik und Herrn Ingo Lindt, Betriebswirt wahrgenommen. Den Mitgliedern der Geschäftsführung wurden wie im Vorjahr keine Vorschüsse oder Kredite gewährt. Es wurden wie im Vorjahr keine Haftungsverhältnisse zugunsten dieser Personen eingegangen. Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung werden unter Inanspruchnahme der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB nicht angegeben.
Ratingen, 27. Juni 2024 gez. Erhard Schäfer gez. Stefan Hauf gez. Ingo Lindt Der Jahresabschluss wurde in der Gesellschafterversammlung vom 17.09.2024 festgestellt. Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Coronex Electronic GmbH, Ratingen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Coronex Electronic GmbH, Ratingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Coronex Electronic GmbH, Ratingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 23. August 2024 Grant
Thornton AG
Peter Kaldenbach, Wirtschaftsprüfer Gundula Kuhn, Wirtschaftsprüferin |
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