AGC INTERPANE Holding GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Flachglas
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sebastian Schmidt seit 27.12.2022 | Vorstandsmitglied |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 99.67% | |
| 51.00% |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
INTERPANE GLAS INDUSTRIE AktiengesellschaftLauenfördeKonzernabschluss zum 31. Dezember 2009Konzernlagebericht 2009Lagebericht gem. § 289 HG
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| Liquidität | Aktiengesellschaft | Konzern | ||
| 2009 T€ |
2008 T€ |
2009 T€ |
2008 T€ |
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| Jahresüberschuss zzgl. nicht liquiditätswirksamer Positionen | 35 | 106 | 474 | 16.106 |
| Veränderungen Bilanzpositionen | -12.294 | -308 | -2.415 | 5.512 |
| Nettoeinnahmen aus der Geschäftstätigkeit | -12.259 | -202 | -1.941 | 21.618 |
| Nettoausgaben für Investitionstätigkeiten | -6.450 | -15.364 | -6.740 | -26.599 |
| Nettoeinnahmen / -ausgaben für die Finanzierungstätigkeiten | 16.685 | 3.228 | 6.927 | -9.860 |
| Veränderungen der liquiden Mittel | -2.024 | -12.338 | -1.754 | -14.841 |
Mitarbeiter
Gegenüber 2008 war im Jahresdurchschnitt 2009 eine leichte Steigerung auf 1.136 Mitarbeiter zu verzeichnen.
Die Beschäftigungsstruktur stellt sich wie folgt dar:
• 65,3 % gewerbliche Mitarbeiter/innen,
• 29,1 % administrative Mitarbeiter/innen,
• 5,6 % Auszubildende.
Die Produktionsspitzen wurden im Wesentlichen durch Leiharbeiter abgedeckt. Insgesamt waren im Jahresdurchschnitt 79 Leiharbeiter tätig.
Es ist uns ein Bedürfnis, allen unseren Beschäftigten für ihr enormes Engagement sowie für die vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit zu danken.
6. Forschung und Entwicklung
Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung befanden sich im vergangenen Jahr erneut auf hohem Niveau (1,4 Mio. €). Unsere Innovationsaktivitäten konzentrierten sich im Jahr 2009 im Wesentlichen auf folgende Themen:
· Entwicklung von Beschichtungen für Dreifachisoliergläser
· Produktoptimierung im Bereich Low-E
· Entwicklung neuer Sonnenschutzsysteme
· Verfahrens- und Produktentwicklung für Halbzeuge sowie im Bereich Photovoltaik
INTERPANE ist es auch im Jahr 2009 gelungen, die vorgenannten neuen Produkte erfolgreich am Markt zu platzieren. Die systematische Erweiterung und Erneuerung der Produktpalette wird im Jahr 2010 konsequent fortgesetzt.
7. Umweltschutz
Die Produktionsverfahren, die bei INTERPANE gruppenweit eingesetzt werden, entsprechen den neuesten technischen Standards. Unsere Produkte dienen vorwiegend dem Klima- und Umweltschutz, führt doch z. B. eine bessere Wärmedämmung zu einer Verringerung des Verbrauchs an Primärenergie und somit auch zur Reduktion von CO2-Emissionen.
Darüber hinaus sind unsere Produktionsprozesse ebenso umweltverträglich. So ist z. B. der Prozess der Sputterbeschichtung absolut emissionsfrei.
Im Zuge einer Gruppenzertifizierung wurden die INTERPANE Betriebe im Wesentlichen gemäß DIN ISO 9001 und DIN ISO 14001 zertifiziert. Die laufende Überwachung wird durch das Büro für Umwelt- und Technologieberatung GmbH (BUTEC) in Göttingen durchgeführt.
BUTEC hat in ihrem Umweltschutz-Jahresbericht 2009 eine Bewertung der umweltrelevanten Leistungen in den einzelnen INTERPANE Unternehmen vorgenommen. Das Ergebnis ist durchgehend positiv.
8. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres
Berichtspflichtige Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres ergaben sich nicht.
9. Risikobericht
Der INTERPANE AG-Konzern versucht jederzeit Chancen frühzeitig zu erkennen und zu ergreifen, um den Unternehmenserfolg nachhaltig zu steigern. Dabei ist uns bewusst, dass wir Risiken eingehen müssen, um Chancen bestmöglich nutzen zu können. Unser Risiko- und Chancenmangement stellt sicher, dass wir unsere Geschäftstätigkeit in einem gut kontrollierten Unternehmensumfeld ausüben können. Wir überwachen fortlaufend sowohl das gesamtwirtschaftliche Umfeld und insbesondere die Entwicklungen in der Glas-, Fenster- und Solarbranche, als auch interne Prozesse, um Risiken und Chancen so früh wie möglich zu identifizieren. Identifizierte Risiken werden hinsichtlich ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und ihres potenziellen Einflusses auf den Ergebnisbeitrag beurteilt.
Das Risikomanagementsystem ist Bestandteil der gesamten Planungs-, Steuerungs- und Berichterstattungsprozesse. Damit wird sichergestellt, dass die Unternehmensleitung wesentliche Risiken frühzeitig erkennt und – falls erforderlich – Maßnahmen zur Gegensteuerung rechtzeitig einleiten kann. Mit Hilfe des installierten internen Kontrollsystems wird sichergestellt, dass die laufenden Betriebsabläufe einschließlich des Zugriffs- und Berechtigungssystems im IT-Bereich einer regelmäßigen, systematischen Überwachung unter Berücksichtigung des Grundsatzes der Funktionstrennung unterliegen.
Über das monatliche, konzernweit einheitliche Berichtswesen hinaus hält der Vorstand regelmäßig Kontakt mit dem Aufsichtsrat, um neben der Unternehmensstrategie und der aktuellen Geschäftsentwicklung auch Fragen des Risikomanagements sowie die Entwicklung bestehender Risiken zu erörtern.
Nachfolgend stellen wir die Risiken und Chancen dar, die für den INTERPANE AG-Konzern von wesentlicher Bedeutung sind und erläutern die entsprechenden Maßnahmen des Risikomanagements. Nach unserer Einschätzung sind jedoch derzeit keine Risiken erkennbar, die den Fortbestand unserer Unternehmensgruppe in ihrer Gesamtheit gefährden.
Konjunkturelle Chancen und Risiken
Die negativen Folgen der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise haben die wirtschaftliche Entwicklung des INTERPANE AG-Konzerns im Jahr 2009 bestimmt. Die Glas- und Fensterbranche und damit auch der INTERPANE AG-Konzern wird in 2010 von der sich verbessernden Konjunktur und insbesondere auch von den umfangreichen Fördermaßnahmen der Konjunkturprogramme profitieren.
Absatz Chancen und Risiken
Absatzrisiken sind für unsere Unternehmensgruppe von zentraler Bedeutung. Konjunkturelle Entwicklungen, die Akzeptanz unserer Produkte beim Kunden und angemessene Verkaufspreise haben einen wesentlichen Einfluss auf unseren Geschäftserfolg. Wir begegnen diesen Risiken durch eine permanente Weiterentwicklung unseres Produktportfolios.
Absatzchancen sehen wir z. B. in der weiteren Durchdringung des Solarmarktes, einem Nachfragenschub bei beschichteten Produkten durch Energieeinsparungsverordnungen und der weiteren Intensivierung des Geschäftes im Anlagenbau. Überdies erhoffen wir eine Stabilisierung des Floatglaspreises auf höherem Niveau.
Beschaffungsrisiken
Die Risiken auf der Beschaffungsseite haben sich nach spürbaren Preisanstiegen in den Vorjahren im Berichtsjahr reduziert. Gefallene Preise für wesentliche Vormaterialien (Sand, Soda, Aluminium, Energie, etc.) sind als Ergebnis festzustellen. Durch die eigene Herstellung von Floatglas sind wir in diesem Segment autark.
Dem Risiko einer nicht ausreichenden Versorgung mit Materialien in der benötigen Qualität begegnen wir durch die kontinuierliche Überprüfung unserer Lieferantenbasis. Die Versorgungssicherheit war ständig gewährleistet.
Operative Risiken
Die wesentliche Herausforderung im operativen Bereich besteht in der Sicherstellung der termingerechten Fertigung unserer Produkte innerhalb der vorgegebenen Qualitätsstandards und einer effizienten Kostenstruktur. Wir sind jedoch nicht gegen unvorhergesehene und unversicherbare Betriebsunterbrechungen gefeit, wie Störungen im Jahr 2009 zeigten.
Der bestehende Maschinenpark wird durch permanente Instandhaltungsmaßnahmen und durch Modernisierungen auf einem hohen technischen Stand gehalten. Unterstützt werden diese Maßnahmen durch ein nach DIN ISO 9001 zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem. Zudem wurden seit jeher Versicherungen gegen Elementarschäden und zum Teil gegen Betriebsunterbrechungen abgeschlossen.
Informationstechnologie (IT)-Risiken
Der zunehmenden Abhängigkeit wesentlicher Geschäftsprozesse von IT-Anwendungen und der IT-Infrastruktur tragen wir durch eine eigene IT-Organisation für den INTERPANE AG-Konzern
Rechnung. Zusätzlich haben wir im Jahr 2009 durch eine externe IT-Systemprüfung die Ordnungsmäßigkeit unserer Systeme und Organisation bestätigen lassen. Operationelle Risiken, die die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft beeinflussen oder die Richtigkeit des Jahresabschlusses in Frage stellen, wurden in der Prüfung nicht festgestellt. Die eingesetzte IT-Infrastruktur und die IT-Anwendungen sind geeignet, wesentliche Fehler in der rechnungslegungsrelevanten Datenverarbeitung festzustellen und die Ordnungsmäßigkeit und Sicherheit der rechnungslegungsrelevanten Daten zu gewährleisten.
Den IT-Risiken wird mit geeigneten personellen, technischen und organisatorischen Maßnahmen begegnet. Das interne Kontrollsystem sieht sowohl systematische, als auch manuelle bzw. halbmanuelle Kontrollen vor. Die Systemkontrollen wurden im Rahmen der Prüfung als wirksam beurteilt.
Finanz- und Währungsrisiken
In Verbindung mit der Übernahme der Joint-Venture-Anteile der Float- und Beschichtungskapazitäten am Standort Seingbouse im Jahr 2007 wurde die Finanzierung der INTERPANE-Gruppe langfristig neu geordnet und sichergestellt. Folge der wirtschaftlichen Entwicklung in den Jahren 2008/2009 war, dass die Zinsmarge für die abgeschlossene Finanzierung vertragsgemäß angepasst wurde.
Den Wechselkursrisiken begegnen wir – soweit möglich – mit einer Fakturierung in Euro sowie fallweise bei Großaufträgen mit entsprechenden Kursabsicherungen.
Zinsrisiken sind kreditvertragsgemäß durch Zinssicherungsgeschäfte begrenzt.
Zahlungsausfälle konnten in der Vergangenheit durch eine konsequente Beachtung der Kundenbonität sowie ein stringentes Debitorenmanagement und durch den Abschluss einer Warenkreditversicherung auf ein Minimum begrenzt werden.
Verbindlichkeiten des INTERPANE AG-Konzerns werden generell innerhalb der vereinbarten Konditionen und soweit zulässig unter Nutzung von Skonto ausgeglichen.
10. Ausblick
Positive Signale für die Wirtschaft
Nach der schweren rezessiven Entwicklung seit 2008 wird für das Jahr 2010 eine leichte Erholung erwartet. Weltweit gibt es deutliche Zeichen für eine wirtschaftliche Trendwende. In nahezu allen wichtigen Wirtschaftsräumen wurden seit dem dritten Quartal 2009 positive Wachstumsraten erzielt.
Der Internationale Währungsfond prognostiziert in seinem Ausblick einen Anstieg der weltweiten Konjunkturleistung um etwa 3,1 %. Eine wichtige Stütze für den Aufschwung der globalen Wirtschaft stellen dabei die Schwellenländer dar. Diese waren weniger stark von den Auswirkungen der Krise betroffen und konnten sich zudem schneller von der Rezession befreien. Insbesondere China wird mit einem prognostizierten Wachstum von etwa 9 % für maßgebliche Impulse sorgen, in dessen Folge der 2009 massiv eingebrochene Welthandel wieder zunehmen wird.
Von dieser Entwicklung werden nach Ansicht der EU-Kommission auch die Volkswirtschaften der Europäischen Union profitieren. Allerdings erwarten die Ökonomen ein vergleichsweise verhaltenes Wachstum in Höhe von 0,7 %. Maßgebliche Faktoren für den Aufschwung in der EU und im Euroraum bleiben die fiskalpolitischen Impulse aus Deutschland und Frankreich.
Die jüngsten Prognosen sind jedoch mit einigen Unsicherheiten behaftet. Gegenwärtig ist der Aufschwung noch eng mit dem Umfang der staatlichen Konjunkturmaßnahmen verknüpft und es bedarf weiterer Impulse. Zugleich ist jedoch auch eine umfassende Konsolidierung der öffentlichen Finanzen in der EU erforderlich, um zum einen die Stabilität des Euro zu gewährleisten und zum anderen ein nachhaltiges Wirtschafts- und Beschäftigungswachstum zu bewirken. Einen weiteren Unsicherheitsfaktor stellt die Lage im Banken- und Finanzsektor dar, in der noch keine einheitliche Stabilisierung erkennbar ist.
Das Jahr 2010 wird nach Ansicht der Analysten keinen durchgreifenden Aufschwung bringen, jedoch sollte es gelingen, die Grundsteine für eine langfristig aufwärtsgerichtete Entwicklung zu legen.
Moderates Wachstum für Deutschland erwartet
Eine positive Grundstimmung und ein moderates Wachstum sagen die Prognosen für Deutschland voraus. Wurde die exportlastige Wirtschaft zuletzt durch den globalen Abschwung getroffen, so wird sie im Zuge der weltweiten Erholung ebenso von den ansteigenden Güterausfuhren profitieren. Dank der in allen Regionen einsetzenden Belebung wird ein Anstieg der deutschen Exporte um nahezu 8 % prognostiziert.
Einen weiteren wichtigen Faktor stellen auch in 2010 die staatlichen Konjunkturmaßnahmen dar. Mit Blick auf die haushaltspolitische Lage ist jedoch mit einem Auslaufen dieser Programme zu rechnen, sodass die Dynamik des Aufschwungs gegen Jahresende abflachen wird. Insgesamt wird daher mit einem Anstieg der deutschen Wirtschaftsleistung um etwa 1,5 % gerechnet. Maßgeblich für den Umfang des Konjunkturanstiegs wird auch in Deutschland die Kreditvergabe der Banken und somit die Stabilität des Finanzsektors sein.
Leichte Impulse werden überdies aus dem privaten Konsum kommen, der durch das Wachstumsbeschleunigungsgesetz, weitere steuerliche Entlastungen und eine moderate Inflationsentwicklung vorrübergehend gestärkt werden wird.
Dennoch werden für 2010 jedoch auch Rückschläge erwartet. So wird sich die bislang relative robuste Lage am Arbeitsmarkt etwas verschlechtern, da die Unternehmen bei anhaltender Unterauslastung der Produktionskapazitäten einen Personalabbau auch mit Kurzarbeit nicht umgehen werden können. Darüber hinaus dürfte sich auch die Zahl der Unternehmensinsolvenzen erhöhen.
Nach Ansicht der Deutschen Bundesbank werden die kommenden zwölf Monate den wichtigsten Zeitraum zur Überwindung der Krise darstellen. Können die Herausforderungen gemeistert werden, ist ein nachhaltiges Wachstum ab 2011 möglich.
Bauwirtschaft erwartet leichten Rückgang
Der Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB) prognostiziert der Branche nach den deutlichen Verlusten in 2009 auch für das kommende Jahr einen Umsatzrückgang. Dieser wird jedoch ein geringeres Ausmaß haben und sich auf etwa 0,7 % belaufen.
Einzig der öffentliche Bau wird dank der Konjunkturpakete der Bundesregierung in 2010 zulegen. Jedoch reichen die Zuwächse nicht aus, um den wiederholt rückläufigen Wirtschaftsbau auszugleichen. Wie in den vergangenen Jahren werden vom Wohnungsbau erneut keine nennenswerten Impulse erwartet, sodass insgesamt mit einem Umsatzvolumen von etwa 81 Mrd. € gerechnet wird.
Einen wesentlichen Unsicherheitsfaktor stellt dabei jedoch das Investitionsvolumen der kommunalen Träger dar, das infolge sinkender Steuereinnahmen einen nur begrenzten Spielraum aufweisen wird.
Fensterbranche profitiert weiter von Fördermaßnahmen
Die Glas- und Fensterbranche wird auch in 2010 weiterhin von den umfangreichen Fördermaßnahmen der staatlichen Konjunkturpakte profitieren. Die Branchenverbände erwarten einen weiteren Anstieg der abgesetzten Fenstereinheiten um etwa 4,1 % auf 12,6 Mio. Einheiten. Wesentliche Impulse werden wie schon in den vergangenen Jahren aus der energetischen Sanierung resultieren.
Aktuelle Marktstudien zeigen, dass aus den kommunalen Investitionen ca. 75 % in die Modernisierung von öffentlichen Gebäuden und Bildungsstätten fließen. Somit kommen der energetischen Sanierung und damit insbesondere den Fenster- und Fassadenbauern nahezu 10 Mrd. € zu Gute, die nach den Förderungsrichtlinien bis Ende 2010 genutzt werden müssen. Nach Einschätzung des Münchener Ifo-Instituts wurden davon bisher etwa 30 % umgesetzt, sodass der überwiegende Teil der Investitionen auf das kommende Geschäftsjahr entfallen sollte. Vor allem in der zweiten Jahreshälfte wird ein Anstieg der Nachfrage erwartet.
Darüber hinaus zeigt sich, dass die kontinuierliche Entwicklung hin zu Dreifach-Isoliergläsern weiter unvermindert anhält. Der Anteil an dreifach verglasten Fensterelementen wird nach Expertenschätzungen in den kommenden Jahren auf mehr als 50 % wachsen.
INTERPANE bieten sich durch die erwartete Entwicklung im Fenstermarkt zahlreiche Potenziale. Alle Unternehmensbereiche werden an der energetischen Modernisierung und dem steigenden Anteil von Dreifach-Isolierglas partizipieren. Der von INTERPANE eingeschlagene Weg zu höherwertigen Produkten im Isolierglas und der Beschichtung wird auch im Jahr 2010 kontinuierlich fortgesetzt.
Ebenso wird INTERPANE seine Aktivitäten im Bereich der solaren Produkte weiter forcieren. Mit der Inbetriebnahme des im Joint Venture errichteten Floatwerkes, der f|glass GmbH, wurden die Voraussetzungen geschaffen, um den Anforderungen der Solarindustrie sowohl an Glasqualität und Beschichtungen als auch an die Verarbeitung gerecht zu werden.
INTERPANE zeigt sich damit gut aufgestellt um vom langfristigen Wachstum der Solarenergie zu profitieren.
Nach dem schwierigen Jahr 2009 sehen wir dem kommenden Geschäftsjahr optimistisch entgegen. Mit Blick auf die deutlich erkennbare Erholung der Weltwirtschaft erwarten wir für 2010 entsprechend der Planung ein positives Ergebnis.
Bei einem konsolidierten Gesamtumsatz von ca. 295 Mio. € planen wir für das Geschäftsjahr 2010 ein Konzern-EGT in Höhe eines geringen zweistelligen Millionenbetrages.
In Verbindung mit der Erholung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung erwarten wir für 2011 eine wesentliche Steigerung des Ergebnisses gegenüber dem Vorjahr.
Aktiva
| 31.12.2009 | Vorjahr | |||
| EUR | EUR | EUR | EUR | |
| A. ANLAGEVERMÖGEN | ||||
| Finanzanlagen | ||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 55.000.036,22 | 50.000.036,22 | ||
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 12.947.093,75 | 12.947.093,75 | ||
| 3. Beteiligungen | 16.813.206,95 | 84.760.336,92 | 15.363.117,08 | 78.310.247,05 |
| B. UMLAUFVERMÖGEN | ||||
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | ||||
| 1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 43.302.916,08 | 27.325.130,16 | ||
| 2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 119.199,00 | 119.000,00 | ||
| 3. Sonstige Vermögensgegenstände | 637.001,73 | 44.059.116,81 | 735.388,98 | 28.179.519,14 |
| III. Flüssige Mittel | 2.963.371,52 | 4.987.241,88 | ||
| C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN | 55.722,35 | 102.344,66 | ||
| 131.838.547,60 | 111.579.352,73 | |||
|
Passiva |
||||
| 31.12.2009 | Vorjahr | |||
| EUR | EUR | EUR | EUR | |
| A. EIGENKAPITAL | ||||
| I. Gezeichnetes Kapital | 20.670.999,04 | 20.670.999,04 | ||
| II. Kapitalrücklage | 20.000.000,00 | 11.723.006,77 | ||
| III. Gewinnrücklagen | ||||
| 1. Gesetzliche Rücklage | 130.992,98 | 130.992,98 | ||
| 2. Andere Gewinnrücklagen | 10.764.697,85 | 10.895.690,83 | 10.764.697,85 | 10.895.690,83 |
| IV. Bilanzgewinn | 0,00 | 0,00 | ||
| 51.566.689,87 | 43.289.696,64 | |||
| C. RÜCKSTELLUNGEN | ||||
| 1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 383.211,00 | 347.801,00 | ||
| 2. Sonstige Rückstellungen | 574.850,00 | 958.061,00 | 1.091.000,00 | 1.438.801,00 |
| D. VERBINDLICHKEITEN | ||||
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 52.255.189,10 | 40.808.443,33 | ||
| 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 186.249,12 | 163.843,59 | ||
| 3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern | 9.331.027,53 | 12.369.878,85 | ||
| 4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 17.232.295,02 | 13.243.411,60 | ||
| 5. Sonstige Verbindlichkeiten | 309.035,96 | 79.313.796,73 | 265.277,72 | 66.850.855,09 |
| 131.838.547,60 | 111.579.352,73 | |||
Aktiva
| 31.12.2009 | Vorjahr | |||
| EUR | EUR | EUR | EUR | |
| A. ANLAGEVERMÖGEN | ||||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| 1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche | ||||
| Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 1.455.370,41 | 1.973.367,44 | ||
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | 23.964.728,00 | 25.436.116,00 | ||
| 3. Geleistete Anzahlungen | 23.695,20 | 25.443.793,61 | 0,00 | 27.409.483,44 |
| II. Sachanlagen | ||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 64.683.054,12 | 67.615.192,65 | ||
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 63.405.121,29 | 74.231.838,48 | ||
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 5.761.597,80 | 5.958.111,92 | ||
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 332.531,41 | 134.182.304,62 | 1.215.551,21 | 149.020.694,26 |
| III. Finanzanlagen | ||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 95.906,35 | 120.906,35 | ||
| 2. Beteiligungen (an assoziierten Unternehmen) | 16.980.448,22 | 15.383.265,18 | ||
| 3. Übrige Beteiligungen | 49.600,00 | 24.500,00 | ||
| 5. Sonstige Ausleihungen | 823.312,23 | 17.949.266,80 | 923.451,89 | 16.452.123,42 |
| 177.575.365,03 | 192.882.301,12 | |||
| B. UMLAUFVERMÖGEN | ||||
| I. Vorräte | ||||
| 1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 12.212.636,73 | 14.187.630,46 | ||
| 2. Unfertige Erzeugnisse | 17.757.376,00 | 4.660.480,00 | ||
| 3. Fertige Erzeugnisse und Waren | 10.391.285,03 | 10.108.555,00 | ||
| 4. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | -16.112.136,00 | 24.249.161,76 | -3.341.297,00 | 25.615.368,46 |
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | ||||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 18.879.946,42 | 20.988.597,00 | ||
| 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 707.330,66 | 26.304,98 | ||
| 3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 879.116,45 | 1.468.760,00 | ||
| 4. Sonstige Vermögensgegenstände | 7.250.138,64 | 27.716.532,17 | 10.205.362,38 | 32.689.024,36 |
| III. Flüssige Mittel | 4.362.042,63 | 6.115.809,76 | ||
| 56.327.736,56 | 64.420.202,58 | |||
| C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN | ||||
| 1. Disagio | 48.747,00 | 58.497,00 | ||
| 2. Sonstige Rechnungsabgrenzungsposten | 556.335,20 | 605.082,20 | 693.922,51 | 752.419,51 |
| D. AKTIVE LATENTE STEUERN | 8.059.390,00 | 8.002.969,00 | ||
| 242.567.573,79 | 266.057.892,21 | |||
|
Passiva |
||||
| 31.12.2009 | Vorjahr | |||
| EUR | EUR | EUR | EUR | |
| A. EIGENKAPITAL | ||||
| I. Gezeichnetes Kapital | 20.670.999,04 | 20.670.999,04 | ||
| II. Kapitalrücklage | 20.001.043,61 | 11.724.050,38 | ||
| III. Gewinnrücklagen | ||||
| 1. Gesetzliche Rücklage | 622.085,19 | 540.982,28 | ||
| 2. Andere Gewinnrücklagen | 0,00 | 622.085,19 | 880.493,78 | 1.421.476,06 |
| IV. Konzernbilanzgewinn/-verlust | ||||
| 1. Gewinn-/Verlustvortrag | 312.558,66 | 5.460.875,95 | ||
| 2. Einstellung in/Entnahmen aus Rücklagen | -60.473,99 | -64.183,39 | ||
| 3. Konzernjahresfehlbetrag/-überschuss | -21.797.620,67 | -21.545.536,00 | -5.946.049,78 | -549.357,22 |
| 19.748.591,84 | 33.267.168,26 | |||
| B. SONDERPOSTEN FÜR INVESTITIONSZUSCHÜSSE | 386.198,84 | 449.368,80 | ||
| C. RÜCKSTELLUNGEN | ||||
| 1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 2.758.093,00 | 2.533.081,00 | ||
| 2. Steuerrückstellungen | 269.584,30 | 1.471.455,00 | ||
| 3. Rückstellungen für latente Steuern | 6.560.378,00 | 6.291.915,00 | ||
| 4. Sonstige Rückstellungen | 22.799.404,17 | 32.387.459,47 | 21.392.163,00 | 31.688.614,00 |
| D. VERBINDLICHKEITEN | ||||
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 158.337.305,23 | 159.689.599,72 | ||
| 2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 6.643.686,06 | 4.963.100,78 | ||
| 3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 9.799.438,38 | 17.476.652,40 | ||
| 4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern | 9.431.785,72 | 12.463.095,33 | ||
| 5. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 973.233,88 | 123.943,15 | ||
| 6. Sonstige Verbindlichkeiten | 4.859.874,37 | 190.045.323,64 | 5.919.392,27 | 200.635.783,65 |
| E. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN | 0,00 | 16.957,50 | ||
| 242.567.573,79 | 266.057.892,21 | |||
| 2009 | Vorjahr | |||
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| 1. Umsatzerlöse | 226.014.481,23 | 254.989.665,45 | ||
| 2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands | ||||
| an fertigen und unfertigen Erzeugnissen | 12.882.781,00 | 4.779.256,75 | ||
| 3. Andere aktivierte Eigenleistungen | 476.357,38 | 709.004,00 | ||
| 4. Sonstige betriebliche Erträge | 3.230.888,27 | 3.984.210,81 | ||
| 242.604.507,88 | 264.462.137,01 | |||
| 5. Materialaufwand | ||||
| a. Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und | ||||
| Betriebsstoffe und für bezogene Waren | -121.865.114,03 | -125.847.562,96 | ||
| b. Aufwendungen für bezogene Leistungen | -2.437.866,57 | -124.302.980,60 | -1.519.599,48 | -127.367.162,44 |
| 6. Personalaufwand | ||||
| a. Löhne und Gehälter | -39.879.049,37 | -38.673.877,94 | ||
| b. Soziale Abgaben und Aufwendungen für | ||||
| Altersversorgung und für Unterstützung | -10.203.402,04 | -50.082.451,41 | -10.176.277,04 | -48.850.154,98 |
| 7. Abschreibungen | ||||
| a) auf immaterielle Vermögensgegenstände auf | ||||
| Anlagevermögens und Sachanlagen | -22.123.803,94 | -22.040.341,17 | ||
| b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, | ||||
| soweit diese die in der Kapitalgesellschaft | ||||
| üblichen Abschreibungen überschreiten | 0,00 | -22.123.803,94 | -46.261,75 | -22.086.602,92 |
| 8. Sonstige betriebliche Aufwendungen | -45.505.360,23 | -48.087.458,98 | ||
| 9. Erträge aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen | 147.093,17 | 20.148,10 | ||
| 10. Erträge aus Beteiligungen | 1.750,41 | 2.007,51 | ||
| 11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 177.971,10 | 825.579,37 | ||
| 12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -11.359.149,70 | -11.032.335,02 | -11.869.942,74 | -11.022.207,76 |
| 13. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | -10.442.423,32 | 7.048.549,93 | ||
| 14. Ausgleichszahlungen an Minderheitsgesellschafter | -704.000,00 | -704.000,00 | ||
| 15. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -394.494,87 | 1.491.939,18 | ||
| 16. Sonstige Steuern | -1.946.490,12 | -2.340.984,99 | -2.777.810,54 | -1.285.871,36 |
| 17. Jahresüberschuss vor Gewinnabführung und Steuerumlage | -13.487.408,31 | 5.058.678,57 | ||
| 18. Vom Organträger belastete Steuern | -995.000,00 | -1.101.400,00 | ||
| 19. Aufgrund von Ergebnisabführungsverträgen abgeführte Gewinne | -7.315.212,36 | -9.903.328,35 | ||
| 20. Jahresfehlbetrag = | ||||
| Konzernjahresfehlbetrag | -21.797.620,67 | -5.946.049,78 | ||
| 21. Gewinn-/Verlustvortrag | 312.558,66 | 5.460.875,95 | ||
| 22. Einstellungen in die gesetzliche Rücklage | -81.102,91 | -43.554,30 | ||
| 23. Einstellungen in andere Gewinnrücklagen | 20.628,92 | -20.629,09 | ||
| 24. Konzernbilanzverlust | -21.545.536,00 | -549.357,22 | ||
| 31.12.2009 TEUR |
Vorjahr TEUR |
|
| Konzernjahresfehlbetrag | -21.798 | -5.946 |
| + Abschreibungen auf Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen | +22.124 | +22.040 |
| +/- Buchverluste/Buchgewinna aus Anlagenabgängen | +70 | -257 |
| - Ergebnis aus assoziierten Unternehmen | -147 | -20 |
| + Zuführung zu Pensionsrückstellungen | +225 | +289 |
| Cashflow | +474 | +16.106 |
| Zunahme (-) / Abnahme (+) der Aktiva: | ||
| Vorräte | +1.366 | -3.782 |
| Forderungen | +4.972 | +835 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | +147 | -132 |
| Latente Steuern | -56 | -4.668 |
| Zunahme (+) / Abnahme (-) der Passiva: | ||
| Übrige Rückstellungen | +474 | +1.832 |
| Verbindlichkeiten | -9.318 | +11.427 |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | -1.941 | +21.618 |
| Einnahmen (+) / Ausgaben (-) bezüglich Investitionstätigkeit | ||
| Einzahlungen aus Abgang von | ||
| immateriellen Vermögensgegenständen und Sachanlagen | +151 | +396 |
| Finanzanlagen | +130 | +400 |
| Auszahlungen für Zugänge von | ||
| immateriellen Vermögensgegenständen | -197 | -888 |
| Sachanlagevermögen | -5.344 | -11.106 |
| Finanzanlagevermögen | -1.480 | -15.401 |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | -6.740 | -26.599 |
| Einnahmen (+) / Ausgaben (-) bezüglich Finanzierungstätigkeit | ||
| Bankverbindlichkeiten | -1.352 | -9.998 |
| Zuführung Kapitalrücklage durch Mehrheitsgesellschafter | +8.277 | 0 |
| Zuführung Rücklagen | 0 | +21 |
| Übrige konsolidierungstechnische Maßnahmen | +2 | +117 |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | +6.927 | -9.860 |
| Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelbestands | ||
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | -1.941 | +21.618 |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | -6.740 | -26.599 |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | +6.927 | -9.860 |
| Finanzmittelbestand am Anfang der Periode | +6.116 | +20.957 |
| Finanzmittelbestand am Ende der Periode | +4.362 | +6.116 |
| Mutterunternehmen | ||||||
| Gezeichnetes Kapital EUR |
Kapitalrücklage EUR |
Gesetzliche Rücklage EUR |
Gewinnrücklage EUR |
Bilanzgewinn/ - verlust EUR |
Erwirtschaftetes Konzern- Eigenkapital EUR |
|
| Stand 31.12.2007 | 20.670.999,04 | 11.724.050,38 | 497.427,98 | 2.723.282,69 | 3.826.657,95 | 7.047.368,62 |
| Abschreibung Unterschiedsbetrag Vorjahr | 0,00 | 0,00 | 0,00 | -1.664.418,00 | 1.664.418,00 | 0,00 |
| Zuführung Frankreich | 0,00 | 0,00 | 43.554,30 | 20.629,09 | -64.183,39 | 0,00 |
| Veränderung Fremdanteile | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Auflösung latente Steuern | 0,00 | 0,00 | 0,00 | -199.000,00 | 0,00 | -199.000,00 |
| Konzern- gesamtergebnis |
0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | -5.946.049,78 | -5.946.049,78 |
| latente Steuern Frankreich | 0,00 | 0,00 | 0,00 | -30.200,00 | -30.200,00 | |
| Stand 31.12.2008 | 20.670.999,04 | 11.724.050,38 | 540.982,28 | 880.493,78 | -549.357,22 | 872.118,84 |
| Abschreibung Unterschiedsbetrag Vorjahr | 0,00 | 0,00 | 0,00 | -859.864,86 | 859.864,86 | 0,00 |
| Zuführung zu Rücklagen | 0,00 | 8.276.993,23 | 81.102,91 | 0,00 | -81.102,91 | 0,00 |
| Auflösung von Rücklagen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | -20.628,92 | 20.628,92 | 0,00 |
| Konzern- gesamtergebnis |
0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | -21.797.620,67 | -21.797.620,67 |
| Übrige Veränderungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 2.051,02 | 2.051,02 |
| Stand 31.12.2009 | 20.670.999,04 | 20.001.043,61 | 622.085,19 | 0,00 | -21.545.536,00 | -20.923.450,81 |
| Minderheitsgesellschafter | |||||
| Eigenkapital EUR |
Anteil am Konzern- Kapital EUR |
Anteil am Konzern- Ergebnis EUR |
Konzern- Eigenkapital EUR |
Konzern- Eigenkapital EUR |
|
| Stand 31.12.2007 | 39.442.418,04 | 0,00 | 704.000,00 | 704.000,00 | 40.146.418,04 |
| Abschreibung Unterschiedsbetrag Vorjahr | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Zuführung Frankreich | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Veränderung Fremdanteile | 0,00 | -704.000,00 | -704.000,00 | -704.000,00 | |
| Auflösung latente Steuern | -199.000,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | -199.000,00 |
| Konzern- gesamtergebnis |
-5.946.049,78 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | -5.946.049,78 |
| latente Steuern Frankreich | -30.200,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | -30.200,00 |
| Stand 31.12.2008 | 33.267.168,26 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 33.267.168,26 |
| Abschreibung Unterschiedsbetrag Vorjahr | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Zuführung zu Rücklagen | 8.276.993,23 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 8.276.993,23 |
| Auflösung von Rücklagen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Konzern- gesamtergebnis |
-21.797.620,67 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | -21.797.620,67 |
| Übrige Veränderungen | 2.051,02 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 2.051,02 |
| Stand 31.12.2009 | 19.748.591,84 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 19.748.591,84 |
| Anschaffungs- oder Herstellungskosten | |||||
| Stand 01.01.2009 EUR |
Zugänge EUR |
Equity- Bewertung Umgliederung EUR |
Abgänge EUR |
Stand 31.12.2009 EUR |
|
| ANLAGEVERMÖGEN | |||||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| 1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte | |||||
| und ähnliche Rechte und Werte sowie | |||||
| Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 7.190.597,09 | 172.985,39 | 3.204,70 | 105.086,28 | 7.261.700,90 |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | 31.943.269,53 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 31.943.269,53 |
| 3. Geleistete Anzahlungen | 0,00 | 23.695,20 | 0,00 | 0,00 | 23.695,20 |
| 39.133.866,62 | 196.680,59 | 3.204,70 | 105.086,28 | 39.228.665,63 | |
| II. Sachanlagen | |||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten | |||||
| einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 104.195.841,77 | 634.418,71 | 87.156,80 | 153.206,33 | 104.764.210,95 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 199.606.475,20 | 2.803.008,57 | 983.644,63 | 534.913,56 | 202.858.214,84 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 27.644.402,83 | 1.540.192,86 | 147.759,80 | 2.157.602,04 | 27.174.753,45 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 1.318.793,97 | 366.038,70 | -1.221.765,93 | 130.534,46 | 332.532,28 |
| 332.765.513,77 | 5.343.658,84 | -3.204,70 | 2.976.256,39 | 335.129.711,52 | |
| III. Finanzanlagen | |||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 120.906,35 | 0,00 | 0,00 | 25.000,00 | 95.906,35 |
| 2. Beteiligungen (an assoziierten Unternehmen) | 15.383.265,18 | 1.450.089,87 | 147.093,17 | 0,00 | 16.980.448,22 |
| 3. Übrige Beteiligungen | 24.500,00 | 25.100,00 | 0,00 | 0,00 | 49.600,00 |
| 4. Sonstige Ausleihungen | 923.451,89 | 4.800,00 | 0,00 | 104.939,66 | 823.312,23 |
| 16.452.123,42 | 1.479.989,87 | 147.093,17 | 129.939,66 | 17.949.266,80 | |
| 388.351.503,81 | 7.020.329,30 | 147.093,17 | 3.211.282,33 | 392.307.643,95 | |
| Kumulierte Abschreibungen | |||||
| Stand 01.01.2009 EUR |
Zugänge EUR |
Equity- Bewertung Umgliederung EUR |
Abgänge EUR |
Stand
31.12.2009 EUR |
|
| ANLAGEVERMÖGEN | |||||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| 1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte | |||||
| und ähnliche Rechte und Werte sowie | |||||
| Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 5.217.229,65 | 694.157,12 | 0,00 | 105.056,28 | 5.806.330,49 |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | 6.507.153,53 | 1.471.388,00 | 0,00 | 0,00 | 7.978.541,53 |
| 3. Geleistete Anzahlungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 11.724.383,18 | 2.165.545,12 | 0,00 | 105.056,28 | 13.784.872,02 | |
| II. Sachanlagen | |||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten | |||||
| einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 36.580.649,12 | 3.561.247,04 | 0,00 | 60.739,33 | 40.081.156,83 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 125.374.636,72 | 14.560.075,89 | 0,00 | 481.619,06 | 139.453.093,55 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 21.686.290,91 | 1.836.935,89 | 0,00 | 2.110.071,15 | 21.413.155,65 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 103.242,76 | 0,00 | 0,00 | 103.241,89 | 0,87 |
| 183.744.819,51 | 19.958.258,82 | 0,00 | 2.755.671,43 | 200.947.406,90 | |
| III. Finanzanlagen | |||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 2. Beteiligungen (an assoziierten Unternehmen) | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 3. Übrige Beteiligungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 4. Sonstige Ausleihungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| 195.469.202,69 | 22.123.803,94 | 0,00 | 2.860.727,71 | 214.732.278,92 | |
| Buchwerte | ||
| Stand 31.12.2009 EUR |
Stand 31.12.2008 EUR |
|
| ANLAGEVERMÖGEN | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| 1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte | ||
| und ähnliche Rechte und Werte sowie | ||
| Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 1.455.370,41 | 1.973.367,44 |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | 23.964.728,00 | 25.436.116,00 |
| 3. Geleistete Anzahlungen | 23.695,20 | 0,00 |
| 25.443.793,61 | 27.409.483,44 | |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten | ||
| einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 64.683.054,12 | 67.615.192,65 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 63.405.121,29 | 74.231.838,48 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 5.761.597,80 | 5.958.111,92 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 332.531,41 | 1.215.551,21 |
| 134.182.304,62 | 149.020.694,26 | |
| III. Finanzanlagen | ||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 95.906,35 | 120.906,35 |
| 2. Beteiligungen (an assoziierten Unternehmen) | 16.980.448,22 | 15.383.265,18 |
| 3. Übrige Beteiligungen | 49.600,00 | 24.500,00 |
| 4. Sonstige Ausleihungen | 823.312,23 | 923.451,89 |
| 17.949.266,80 | 16.452.123,42 | |
| 177.575.365,03 | 192.882.301,12 | |
A. ALLGEMEINE ANGABEN
1. Vorbemerkung
Der Konzernabschluss und der Jahresabschluss der INTERPANE GLAS INDUSTRIE AG, Lauenförde, werden innerhalb eines Anhangs erläutert. Wenn nichts anderes vermerkt ist, gelten die Kommentierungen für beide Abschlüsse.
Der Konzernabschluss der INTERPANE GLAS INDUSTRIE AG wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches erstellt.
Die Offenlegungsverpflichtung der inländischen Tochtergesellschaften wird gemäß § 264 Abs. 3 bzw. § 264 b HGB durch die Hinterlegung des Konzernabschlusses erfüllt.
2. Konsolidierungskreis
In den Konzernabschluss der INTERPANE GLAS INDUSTRIE AG, Lauenförde, sind neben der Muttergesellschaft elf inländische Gesellschaften sowie sieben Gesellschaften aus dem europäischen Ausland einbezogen, an denen die INTERPANE GLAS INDUSTRIE AG die Mehrheit der Stimmrechte besitzt.
Die Zusammensetzung des Konsolidierungskreises hat sich gegenüber dem Vorjahr verändert. Die INTERPANE EUROPE GLAS GmbH, Lauenförde, ist durch Verschmelzung auf die INTERPANE Isolierglas G. Hesselbach GmbH, Lauenförde, aus dem Konzern ausgeschieden. Die INTERPANE Glas Deutschland GmbH, Sülzetal, ist aus einer ehemaligen Komplementär-Gesellschaft hervorgegangen. Die Gesellschaft ist 2009 umfirmiert worden und wurde nach Aufnahme einer aktiven Tätigkeit vollkonsolidiert.
In den Konzernabschluss der INTERPANE GLAS INDUSTRIE AG wurden folgende inländische Gesellschaften einbezogen:
| Name und Sitz der Gesellschaften | Beteili- gungs- quote % |
Eigenkapital € |
Jahresergebnis € |
|
| 1. INTERPANE Entwicklungs- und Beratungs- gesellschaft mbH, Lauenförde | 100,00 | 1.001.000,00 | 883.570,64 | *) |
| 2. INTERPANE Isolierglas G. Hesselbach GmbH, Lauenförde | 100,00 | 31.488.784,27 | 10.638.699,99 | *) |
| 3. INTERPANE Glasgesellschaft mbH, Wipperfürth | 100,00 | 1.841.954,39 | 95.460,23 | *) |
| 4. INTERPANE Glasgesellschaft mbH, Buxtehude | 100,00 | 2.665.455,50 | - 1.152.215,18 | *) |
| 5. INTERPANE Glasgesellschaft mbH, Lauenförde | 100,00 | 3.524.414,73 | 711.490,25 | **) |
| 6. INTERPANE Glasgesellschaft mbH, Plattling | 100,00 | 6.583.267,28 | 8.465.487,84 | **) |
| 7. INTERPANE Sicherheitsglas GmbH, Hildesheim | 100,00 | 2.001.000,00 | 112.303,21 | *) |
| 8. INTERPANE Glasgesellschaft mbH, Belgern | 100,00 | 1.108.363,00 | - 205.222,66 | **) |
| 9. INTERPANE Glasbeschichtungs- gesellschaft mbH, Lauenförde | 100,00 | 2.601.000,00 | 1.272.977,25 | *) |
| 10. INTERPANE Glasgesellschaft mbH & Co KG, Westendorf | 100,00 | 1.096.425,27 | - 52.231,62 | |
| 11. INTERPANE Glas Deutschland GmbH, Sülzetal | 100,00 | 27.052,02 | - 266.531,18 | *) |
*) Ergebnis vor Ergebnisabführung
**) Ergebnis vor Ergebnisabführung lt. Handelsbilanz II
In den Konzernabschluss der INTERPANE GLAS INDUSTRIE AG wurden folgende Gesellschaften aus dem europäischen Ausland einbezogen:
| Name und Sitz der Gesellschaften | Beteiligungsquote % |
Eigenkapital € |
Jahresergebnis € |
|
| 12. INTERPANE Isolierglasgesellschaft mbH & Co. KG, Parndorf (A) | 100,00 | 3.783.732,81 | 634.225,82 | *) |
| 13. INTERPANE S.A., Hoerdt (F) | 100,00 | 3.872.310,91 | 1.204.724,64 | *) |
| 14. UNIVER TOUS PRODUITS VERRIERS S.à.r.l., Hoerdt (F) | 100,00 | 419.687,11 | 152.189,12 | *) |
| 15. INTERPANE HOLDING FRANCE S.A., Strasbourg (F) | 100,00 | 13.892.704,18 | - 1.616.796,03 | *) |
| 16. INTERPANE GLASS COATING FRANCE S.A.S., Seingbouse (F) | 100,00 | 8.528.941,40 | 558.358,82 | *) |
| 17. INTERPANE VITRAGE FRANCE S.à.r.l., Seingbouse (F) | 100,00 | 146.027,94 | 46.446,34 | *) |
| 18. INTERPANE GLASS FRANCE S.A.S., Seingbouse (F) | 100,00 | 27.242.423,07 | - 18.278.175,63 | *) |
*) Ergebnis lt. Handelsbilanz II
Folgende Gesellschaften werden im Konzernabschluss der INTERPANE GLAS INDUSTRIE AG unter den Beteiligungen an assoziierten Unternehmen ausgewiesen:
| Name und Sitz der Gesellschaften | Beteiligungsquote % |
Beteiligungsansatz € |
Jahresergebnis € |
| 1. f|glass GmbH, Sülzetal | 49,00 | 16.763.196,95 | 413.230,19 |
| 2. f|solar GmbH, Sülzetal | 50,01 | 50.010,00 | -85.602,65 |
Die Beteiligung an der f|glass GmbH, Sülzetal, wurde im Vorjahr erworben. Der Beteiligungsansatz wurde 2009 sukzessive durch Einzahlungen in das Kapital erhöht. Der im Erwerbszeitpunkt aufgedeckte Unterschiedsbetrag wird im Rahmen der Equity-Bewertung als Geschäfts- oder Firmenwert behandelt.
Die f|solar GmbH, Sülzetal, wurde 2009 gegründet. Entsprechend der Ausgestaltung des Gesellschaftsvertrags handelt es sich um ein Gemeinschaftsunternehmen gemäß § 310 Abs. 1 HGB. Die Einbeziehung des Unternehmens erfolgt entsprechend dem Wahlrecht des DRS 9 Tz. 4 nach der Equity-Methode. Der Stichtag der erstmaligen Einbeziehung als assoziiertes Unternehmen entspricht dem Gründungsdatum 1. April 2009. Die Anschaffungskosten der Beteiligung betragen T€ 50, ein Geschäfts- oder Firmenwert ergab sich nicht, da entsprechend DRS 8 Tz. 14 für die Kapitalaufrechnung die Wertverhältnisse zum Erwerbszeitpunkt (Gründungsdatum) zugrunde gelegt wurden.
Wegen untergeordneter Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wurden folgende Unternehmen nicht in den Konzernabschluss einbezogen:
| Name und Sitz der Gesellschaften | Beteiligungsquote % |
| 1. INTERPANE Glasbeteiligungs- gesellschaft mbH, Westendorf | 100,00 |
| 2. INTERPANE Isolierglasgesellschaft mbH, Parndorf (A) | 100,00 |
| 3. INTERPANE Glastechnik GmbH, Plattling | 49,00 |
| 4. INTERPANE Slovensko s.r.o., Malacky (Slowakei) | 100,00 |
Bei den Gesellschaften Nr. 1 und 2 handelt es sich um Komplementärgesellschaften. Die Gesellschaft Nr. 4 hält lediglich ein Grundstück und wird derzeit als Vorratsgesellschaft gehalten.
Die im Vorjahr hier weiterhin erwähnte Energiepass Glas und Fenster Beteiligungs GmbH, Lauenförde, wurde in INTERPANE Glas Deutschland GmbH umfirmiert und der Sitz der Gesellschaft wurde nach Sülzetal verlegt. Die Gesellschaft wurde 2009 vollkonsolidiert.
3. Konsolidierungsgrundsätze
Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der Buchwertmethode. Dabei werden die Anschaffungswerte der Beteiligungen mit dem auf sie entfallenden anteiligen Eigenkapital zum Erwerbszeitpunkt verrechnet.
Die bei der Aufrechnung der Beteiligungsbuchwerte mit den anteilig erworbenen Eigenkapitalien entstandenen aktivischen Unterschiedsbeträge sind bei der Erstkonsolidierung zum 1. Januar 1986 bis zur Höhe der Zeitwerte den Wertansätzen der Grundstücke und Gebäude zugeschrieben worden. Die danach verbleibenden Unterschiedsbeträge werden gemäß § 301 Abs. 3 HGB in der Konzernbilanz als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen und in den Folgejahren abgeschrieben. Aktivische Unterschiedsbeträge aus Erstkonsolidierungen an folgenden Bilanzstichtagen werden als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen sowie zum Teil auch mit den Gewinnrücklagen verrechnet.
Innenumsätze, Zwischengewinne, Aufwendungen und Erträge sowie Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden eliminiert.
Die Beteiligungen an assoziierten Unternehmen werden nach der Equity-Methode bewertet. Dabei werden die Anschaffungskosten der Beteiligung in den Folgejahren nach Maßgabe der Entwicklung des anteiligen bilanziellen Eigenkapitals des assoziierten Unternehmens im Equity-Wert fortgeschrieben. Ein bei Erwerb einer Beteiligung bestehender anteiliger Bilanzverlust des assoziierten Unternehmens stellt einen Unterschiedsbetrag im Rahmen des Erwerbs dar und wird im Equity-Wert als Geschäfts- oder Firmenwert abgeschrieben.
4. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Der Abschluss der INTERPANE GLAS INDUSTRIE AG sowie die Abschlüsse der Tochtergesellschaften werden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt.
Immaterielle Vermögensgegenstände werden, soweit entgeltlich erworben, zu Anschaffungskosten aktiviert und über 4 bis 5 Jahre abgeschrieben. Die Abschreibung der sich aus der Erstkonsolidierung von Beteiligungen ergebenden Geschäfts- oder Firmenwerte erfolgt planmäßig über einen Zeitraum zwischen 15 und 30 Jahren.
Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibung der Gebäude erfolgt linear unter Zugrundelegung einer Nutzungsdauer von max. 50 Jahren.
Technische Anlagen, Maschinen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen sowie andere Anlagen werden linear über einen Zeitraum von 2 bis 21 Jahren abgeschrieben, wobei der Mehrschichtbetrieb zu einer verkürzten Abschreibungsdauer führt.
Die Abschreibungen der im Berichtsjahr angeschafften Vermögensgegenstände werden zeitanteilig nach der pro-rata-temporis Methode vorgenommen.
Geringwertige Wirtschaftsgüter (bis € 150,00) werden entsprechend § 6 Abs. 2 EStG sofort als Betriebsausgaben abgezogen und soweit § 6 Abs. 2a EStG (GWG’s bis € 1.000,00) einschlägig ist, wird ein Sammelposten gebildet, der über fünf Jahre abgeschrieben wird.
Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten bilanziert. Die Bewertung der assoziierten Unternehmen erfolgte mit dem anteiligen Eigenkapital. Der Unterschiedsbetrag wurde bei erstmaliger Einbuchung als Geschäfts- oder Firmenwert im Rahmen der Equity-Bewertung abgeschrieben.
Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert.
In die Herstellungskosten der fertigen und unfertigen Erzeugnisse fließen neben den direkt zurechenbaren Kosten auch Material- und Fertigungsgemeinkosten ein. Dabei wird das Niederstwertprinzip beachtet.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihren Nennwerten angesetzt. Bei der Bewertung der Forderungen wird dem allgemeinen Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung und dem speziellen Risiko durch Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen, wobei das Bestehen einer Kreditversicherung Berücksichtigung fand. Die Forderungen sind mit ihrem am Bilanzstichtag beizulegenden Wert bilanziert.
Aktive und passive latente Steuern werden unsaldiert mit den jeweiligen Steuersätzen der zugrunde liegenden Sachverhalte bewertet. Bei Ansatz und Bewertung von latenten Steuern wird der Deutsche Rechnungslegungsstandard (DRS 10) angewendet.
Die Rückstellungen werden in einem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Umfang dotiert (§ 253 Abs. 1 HGB). Die Rückstellungen werden in Höhe des Betrages gebildet, mit dem die Gesellschaft eventuell in Anspruch genommen werden könnte. Der Ansatz der Pensionsrückstellungen entspricht dem steuerlichen Teilwert der Verpflichtungen (§ 6a EStG). Die Bilanzierung der übrigen Verbindlichkeiten erfolgt mit ihrem Rückzahlungsbetrag.
Aufwendungen für Forschung und Entwicklung sind im Konzern in Höhe von T€ 1.414 angefallen.
5. Währungsumrechnung
In den Einzelabschlüssen werden Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten zum Anschaffungskurs bzw. zum niedrigeren/höheren Kurs am Bilanzstichtag bewertet.
Die in den Konzernabschluss einbezogenen Jahresabschlüsse wurden in Euro aufgestellt.
B. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ
6. Anlagevermögen
An den in den Konsolidierungskreis einbezogenen Unternehmen besteht seitens der INTERPANE GLAS INDUSTRIE AG mittelbar oder unmittelbar eine Mehrheitsbeteiligung (vgl. Seite 2 und 3).
2008 wurde eine 49%ige Beteiligung an der f|glass GmbH, Sülzetal, erworben und im Konzernabschluss als assoziiertes Unternehmen ausgewiesen. Die 50,01 %ige Beteiligung an der im Geschäftsjahr 2009 gegründeten f|solar GmbH, Sülzetal, wurde ebenfalls als assoziiertes Unternehmen ausgewiesen.
Die Komplementär-GmbHs der im Konzernabschluss einbezogenen Kommanditgesellschaften wurden aufgrund ihrer untergeordneten Bedeutung nicht einbezogen (vgl. Seite 4).
Die Entwicklung der kumulierten Anschaffungs-/Herstellungskosten und der kumulierten Abschreibungen je Anlageposten sind im Anlagengitter dargestellt.
Unter dem Posten immaterielle Vermögensgegenstände werden im Konzernabschluss Software und Lizenzen sowie der aus der Kapitalkonsolidierung resultierende Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen.
Zur Entwicklung der Sachanlagen wird auf die folgenden Ausführungen verwiesen.
Die Aufgliederung des Finanzanlagevermögens der INTERPANE GLAS INDUSTRIE AG ergibt sich aus dem beigefügten Anlagegitter.
In den langfristigen Ausleihungen der INTERPANE GLAS INDUSTRIE AG ist ein Darlehen in Höhe von T€ 12.947 gegenüber der INTERPANE HOLDING FRANCE S.A., Strasbourg (Frankreich), enthalten.
Die Sachanlagen in den konsolidierten Unternehmen haben sich nach Eliminierung von Zwischengewinnen im Geschäftsjahr 2009 wie folgt entwickelt (Angaben in T€):
| Name und Sitz der Gesellschaften | Zugänge | Abgänge | Abschreibungen | Buchwerte |
| 1. INTERPANE Entwicklungs- und Beratungs- gesellschaft mbH, Lauenförde | 111 | 48 | 396 | 2.655 |
| 2. INTERPANE Isolierglas G. Hesselbach GmbH, Lauenförde | 7 | 87 | 140 | 1.547 |
| 3. INTERPANE Glasgesellschaft mbH, Wipperfürth | 216 | 107 | 327 | 1.886 |
| 4. INTERPANE Glasgesellschaft mbH, Buxtehude | 1.075 | 707 | 842 | 6.201 |
| 5. INTERPANE Glasgesellschaft mbH, Lauenförde | 1.074 | 566 | 822 | 6.019 |
| 6. INTERPANE Glasgesellschaft mbH, Plattling | 518 | 177 | 1.267 | 9.735 |
| 7. INTERPANE Sicherheitsglas GmbH, Hildesheim | 66 | 154 | 467 | 2.740 |
| 8. INTERPANE Glasgesellschaft mbH, Belgern | 267 | 223 | 414 | 1.437 |
| 9. INTERPANE Glasbeschichtungs- gesellschaft mbH, Lauenförde | 631 | 62 | 995 | 4.475 |
| 10. INTERPANE Glasgesellschaft mbH & Co KG, Westendorf | 0 | 0 | 84 | 2.083 |
| 11. INTERPANE Glas Deutschland GmbH, Sülzetal-Osterweddingen | 8 | 0 | 1 | 7 |
| 12. INTERPANE Isolierglasgesellschaft mbH & Co. KG, Parndorf (A) | 98 | 384 | 757 | 4.994 |
| 13. INTERPANE S.A., Hoerdt (F) | 159 | 198 | 408 | 2.384 |
| 14. UNIVER TOUS PRODUITS VERRIERS S.à.r.l., Hoerdt (F) | 28 | 44 | 13 | 46 |
| 15. INTERPANE HOLDING FRANCE S.A., Strasbourg (F) | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 16. INTERPANE GLASS COATING FRANCE S.A.S., Seingbouse (F) | 479 | 18 | 2.335 | 8.457 |
| 17. INTERPANE VITRAGE FRANCE S.à.r.l., Seingbouse (F) | 20 | 26 | 16 | 28 |
| 18. INTERPANE GLASS FRANCE S.A.S., Seingbouse (F) Konsolidierungsausgleichsposten | 587 0 | 175 0 | 10.527 147 | 75.566 3.922 |
| 5.344 | 2.976 | 19.958 | 134.182 |
7. Umlaufvermögen
Die Vorräte der in den Konzernabschluss 2009 einbezogenen Gesellschaften setzen sich wie folgt zusammen:
| Vorräte | 2009 T€ |
Vorjahr T€ |
| Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 12.213 | 14.188 |
| unfertige Erzeugnisse | 17.757 | 4.660 |
| fertige Erzeugnisse | 10.391 | 10.108 |
| erhaltene Anzahlungen | - 16.112 | - 3.341 |
| Insgesamt | 24.249 | 25.615 |
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten folgende Beträge:
| Konzern | AG | |||
| 2009 T€ |
Vorjahr T€ |
2009 T€ |
Vorjahr T€ |
|
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 18.880 | 20.989 | 0 | 0 |
| Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 707 | 26 | 43.303 | 27.325 |
| Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 879 | 1.469 | 119 | 119 |
| sonstige Vermögensgegenstände (davon Restlaufzeit mehr als 1 Jahr) | 7.250 (1.984) | 10.205 (1.765) | 637 (346) | 735 (266) |
| Insgesamt | 27.716 | 32.689 | 44.059 | 28.179 |
Die übrigen Forderungen haben Laufzeiten von bis zu einem Jahr.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks
| Konzern | AG | |||
| 2009 T€ |
Vorjahr T€ |
2009 T€ |
Vorjahr T€ |
|
| Kassenbestand | 31 | 16 | 0 | 1 |
| Guthaben bei Kreditinstituten | 4.293 | 6.081 | 2.963 | 4.986 |
| Schecks | 38 | 19 | 0 | 0 |
| Insgesamt | 4.362 | 6.116 | 2.963 | 4.987 |
8. Rechnungsabgrenzungsposten
| Konzern | AG | |||
| 2009 T€ |
Vorjahr T€ |
2009 T€ |
Vorjahr T€ |
|
| Disagio | 49 | 58 | 0 | 0 |
| Sonstige Rechnungsabgrenzungsposten | 556 | 694 | 56 | 102 |
| Insgesamt | 605 | 752 | 56 | 102 |
9. Latente Steuern
Latente Steuern werden aktivisch im “Steuerabgrenzungsposten nach § 274 Abs. 2 HGB“ sowie in der “Rückstellung für latente Steuern“ angesetzt und haben u. a. ihre Ursache in der Anpassung der Handelsbilanz I an konzerneinheitliche Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden in der Handelsbilanz II bei den Tochtergesellschaften in Frankreich und in Österreich. Im Wesentlichen erfolgten Anpassungen bei der Bewertung des Anlagevermögens und der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie der Bildung von Rückstellungen für Gewährleistungen. Aktive latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge werden angesetzt, soweit der Vorteil aus dem Verlustvortrag mit hinreichender Wahrscheinlichkeit realisiert werden kann. Aus der Bilanzierung von geleasten Anlagen bei zwei französischen Tochtergesellschaften resultieren passive latente Steuern in den jeweiligen Einzelabschlüssen.
Weiterhin werden latente Steuern berücksichtigt, die aus der Durchführung von Konsolidierungsmaßnahmen im Wesentlichen aufgrund der Eliminierung von Zwischengewinnen sowie aus steuerlichen Sonderabschreibungen in den Vorjahren resultieren (§ 306 HGB).
Passive latente Steuern werden auf den Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung mit Ausnahme des Geschäfts- oder Firmenwertes gebildet. Die erstmalige Einbuchung erfolgte im Jahr 2003 erfolgsneutral über einen Zugang beim Geschäfts- oder Firmenwert; latente Steuereffekte aus der Abschreibung des Unterschiedsbetrages wurden erfolgswirksam verrechnet. Soweit bei der erstmaligen Einbuchung latenter Steuern im Jahr 2003 Vorjahre betroffen waren, erfolgte die Behandlung der latenten Steuern erfolgsneutral.
Der Ausweis von aktiven und passiven latenten Steuern in der Konzernbilanz erfolgt unsaldiert. Die Zusammensetzung und Entwicklung der aktiven und passiven latenten Steuern im Konzern wird in folgender Übersicht wiedergegeben:
| Aktiv | Passiv | |||
| 2009 T€ |
Vorjahr T€ |
2009 T€ |
Vorjahr T€ |
|
| Anpassung an konzerneinheitliche Bilanzierung- und Bewertungsmethoden | 1.293 | 1.317 | 25 | 70 |
| Leasingbilanzierung Frankreich | 0 | 0 | 5.874 | 5.531 |
| Latente Steuern aufgrund von Steuerlichen Verlustvorträgen | 6.037 | 5.844 | 0 | 0 |
| Sonderabschreibungen | 0 | 0 | 54 | 60 |
| Zwischengewinne | 729 | 842 | 17 | 3 |
| Latente Steuern auf Unterschiedsbetrag | 0 | 0 | 590 | 628 |
| Insgesamt | 8.059 | 8.003 | 6.560 | 6.292 |
Die Berechnung der latenten Steuer erfolgt bei inländischen Sachverhalten mit dem Körperschaftsteuersatz einschließlich Solidaritätszuschlag von 15,825 % zzgl. Gewerbesteuer, die sich aufgrund unterschiedlicher Hebesätze zwischen 11,5 % und 15,0 % bewegt. Bei den französischen Gesellschaften werden die latenten Steuern mit 33,3 %, bei der österreichischen Gesellschaft mit 25,0 % angesetzt.
10. Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital
Das Grundkapital der INTERPANE GLAS INDUSTRIE AG beträgt € 20.670.999,04 und ist eingeteilt in 8.074.609 nennwertlose Stückaktien.
Gemäß Beschluss der ordentlichen Hauptversammlung vom 24. Juni 2008 ist der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 20. Juni 2013 das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu insgesamt € 10.335.000,00 durch ein- oder mehrmalige Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautender nennwertloser Stückaktien gegen Bareinlage zu erhöhen (genehmigtes Kapital). Dabei ist der Vorstand jedoch ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats Spitzenbeträge von dem Bezugsrecht der Aktionäre auszunehmen.
Entwicklung der Rücklagen (Konzern)
| Stand | Stand | |||
| 01.01.2009 € |
Abgang € |
Zugang € |
31.12.2009 € |
|
| I. Kapitalrücklage | 11.724.050,38 | 0,00 | 8.276.993,23 | 20.001.043,61 |
| II. Gewinnrücklagen | ||||
| 1. gesetzliche Rücklagen | 540.982,28 | 0,00 | 81.102,91 | 622.085,19 |
| 2. andere Gewinnrücklagen | 880.493,78 | 880.493,78 | 0,00 | 0,00 |
| Insgesamt | 13.145.526,44 | 880.493,78 | 8.358.096,14 | 20.623.128,80 |
Der Abgang der anderen Gewinnrücklagen resultiert in Höhe von T€ 860 aus der Kapitalkonsolidierung, da die jeweiligen Abschreibungen der Vorjahre auf den aktiven Unterschiedsbetrag gegen die Rücklage verrechnet werden. Eine weitere Reduzierung der anderen Gewinnrücklagen in Höhe von T€ 21 resultierte aus einer Entnahme einer französischen Tochtergesellschaft. Bei einer französischen Tochtergesellschaft wurden T€ 81 in die gesetzliche Rücklage eingestellt.
Entwicklung der Rücklagen (AG)
| Stand | Stand | |||
| 01.01.2009 € |
Abgang € |
Zugang € |
31.12.2009 € |
|
| I. Kapitalrücklage | 11.723.006,77 | 0,00 | 8.276.993,23 | 20.000.000,00 |
| II. Gewinnrücklagen | ||||
| 1. gesetzliche Rücklagen | 130.992,98 | 0,00 | 0,00 | 130.992,98 |
| 2. andere Gewinnrücklagen | 10.764.697,85 | 0,00 | 0,00 | 10.764.697,85 |
| Insgesamt | 22.618.697,60 | 0,00 | 8.276.993,23 | 30.895.690,83 |
Die Gesellschafterversammlung der IP International hat aus dem zwischen der IP International und der INTERPANE AG bestehenden Verrechnungskonto eine Zuführung zur Kapitalrücklage in Höhe von € 8.276.993,23 auf € 20.000.000,00 beschlossen.
11. Rückstellungen
Die Rückstellungen der Gesellschaft haben sich im Berichtsjahr wie folgt entwickelt:
| Konzern | AG | |||
| 2009 T€ |
Vorjahr T€ |
2009 T€ |
Vorjahr T€ |
|
| Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 2.758 | 2.533 | 383 | 348 |
| Steuerrückstellungen | 270 | 1.472 | 0 | 0 |
| Rückstellungen für latente Steuern | 6.560 | 6.292 | 0 | 0 |
| sonstige Rückstellungen | 22.799 | 21.392 | 575 | 1.091 |
| Insgesamt | 32.387 | 31.689 | 958 | 1.439 |
Der Bilanzansatz der Rückstellungen für Pensionen im Konzern entspricht dem nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten steuerlichen Teilwert der Verpflichtungen (§ 6a EStG).
Die Zusammensetzung und Entwicklung der Rückstellung für latente Steuern im Konzern wird unter der Position “Aktive latente Steuern“ dargestellt.
Die sonstigen Rückstellungen des Konzerns enthalten insbesondere Beträge für zu erbringende Gewährleistungen, Personalaufwendungen, Tantiemen und sonstige Verpflichtungen. Bei der AG enthalten die sonstigen Rückstellungen insbesondere Beträge für Personalaufwendungen, Tantiemen, Abschluss-, Beratungs- und Prüfungskosten sowie Kosten für die Erstellung des Geschäftsberichts.
12. Verbindlichkeitenspiegel
Die Verbindlichkeiten des Konzerns weisen die folgenden Laufzeiten auf (in Klammern sind die Vorjahreszahlen angegeben):
| Gesamtbetrag T€ |
Laufzeit < 1 Jahr T€ |
Laufzeit> 1 Jahr < 5 Jahre T€ |
Laufzeit> 5 Jahre T€ |
|
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 158.337 (159.690) | 30.505 (15.942) | 51.532 (67.448) | 76.300 (76.300) |
| Erhaltene Anzahlungen | 6.644 (4.963) | 6.644 (4.963) | 0 (0) | 0 (0) |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 9.799 (17.477) | 9.799 (17.477) | 0 (0) | 0 (0) |
| Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern | 9.432 (12.463) | 9.432 (12.463) | 0 (0) | 0 (0) |
| Verbindlichkeiten gegenüber Verbundenen Unternehmen | 973 (124) | 973 (124) | 0 (0) | 0 (0) |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 4.860 (5.919) | 4.860 (5.919) | 0 (0) | 0 (0) |
| Insgesamt | 190.045 (200.636) | 62.213 (56.888) | 51.532 (67.448) | 76.300 (76.300) |
Die Verbindlichkeiten des Konzerns gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundpfandrechte, Verpfändungen von Aktien, Geschäftsanteilen, Kommanditanteilen und Bankguthaben sowie Sicherungsübereignungen gesichert. Im Gesamtbetrag sind T€ 38.160 Verbindlichkeiten aus Leasingfinanzierung enthalten.
In den sonstigen Verbindlichkeiten des Konzerns sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von T€ 1.166 (Vj. T€ 1.978) sowie im Rahmen der sozialen Sicherheit mit T€ 1.014 (Vj. T€ 937) enthalten.
Die Verbindlichkeiten der AG weisen die folgenden Laufzeiten auf (in Klammern sind die Vorjahreszahlen angegeben):
| Gesamtbetrag T€ |
Laufzeit < 1 Jahr T€ |
Laufzeit> 1 Jahr < 5 Jahre T€ |
Laufzeit> 5 Jahre T€ |
|
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 52.255 (40.808) | 11.455 (8) | 0 (0) | 40.800 (40.800) |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 186 (164) | 186 (164) | 0 (0) | 0 (0) |
| Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern | 9.331 (12.370) | 9.331 (12.370) | 0 (0) | 0 (0) |
| Verbindlichkeiten gegenüber Verbundenen Unternehmen | 17.233 (13.244) | 17.233 (13.244) | 0 (0) | 0 (0) |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 309 (265) | 309 (265) | 0 (0) | 0 (0) |
| Insgesamt | 79.314 (66.851) | 38.514 (26.051) | 0 (0) | 40.800 (40.800) |
Die Verbindlichkeiten der AG gegenüber Kreditinstituten sind durch Verpfändungen von eigenen Aktien, Geschäftsanteilen an Tochtergesellschaften sowie durch Verpfändung eines bestimmten Bankkontos abgesichert.
Drei verbundene Unternehmen gewährten zudem Sicherheiten durch Übereignungen von Anlage- und Vorratsvermögen sowie Abtretungen erstrangiger Grundschulden.
In den sonstigen Verbindlichkeiten der AG sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von T€ 23 (Vj. T€ 25) sowie im Rahmen der sozialen Sicherheit mit T€ 0 (Vj. T€ 0) enthalten.
13. Rechnungsabgrenzungsposten
Unter den passiven Rechnungsabgrenzungsposten wurden im Vorjahr vereinnahmte Mieterträge für das Folgejahr ausgewiesen. Im Geschäftsjahr 2009 wurde keine Mieten vorausbezahlt; das Mietobjekt wird kurzfristig veräußert.
C. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG
14. Umsatzerlöse
Im Folgenden ist eine Aufgliederung der konsolidierten Umsatzerlöse nach Tätigkeitsgebieten sowie nach geographisch bestimmten Märkten (Fakturierungsort) vorgenommen worden:
| Inland T€ |
Ausland T€ |
Gesamt T€ |
|
| Herstellung, Be- und Verarbeitung von Float-, Isolier-, Basis- und Sicherheitsglas | 150.083 | 222.828 | 372.911 |
| Entwicklung von Produktionstechniken und -verfahren für die Flachglasveredelung | 1.233 | 964 | 2.197 |
| Sonstige Umsätze | 816 | 859 | 1.675 |
| Insgesamt | 152.132 | 224.651 | 376.783 |
| Durch Konsolidierung eliminiert | - 51.588 | - 99.181 | - 150.769 |
| Konzernumsatz | 100.544 | 125.470 | 226.014 |
15. Sonstige betriebliche Erträge
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten insbesondere Beträge aus der Auflösung von Rückstellungen, der Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen, Investitionszulagen, Forschungszuschüsse, Erhöhungen von Aktivwerten aus Rückdeckungsversicherungen, Gewinne aus der Veräußerung von Gegenständen des Sachanlagevermögens, Versicherungserstattungen, Pkw-Nutzungen und Rückvergütungen.
Bei der INTERPANE GLAS INDUSTRIE AG beinhalten die sonstigen betrieblichen Erträge insbesondere Erträge aus Managementverträgen, Weiterberechnungen von Werbekosten, Provisionen, Boni, Erhöhungen des Aktivwertes aus der Rückdeckungsversicherung sowie andere Erträge.
16. Personalaufwand/Mitarbeiter
Der Personalaufwand untergliedert sich im Konzern und in der AG wie folgt:
| Konzern | AG | |||
| 2009 T€ |
Vorjahr T€ |
2009 T€ |
Vorjahr T€ |
|
| Löhne und Gehälter | 39.879 | 38.674 | 967 | 1.154 |
| Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | 10.203 | 10.176 | 227 | 387 |
| - davon für Altersversorgung | (1.919) | (1.866) | (187) | (221) |
| Insgesamt | 50.082 | 48.850 | 1.194 | 1.541 |
Der Personalbestand hat sich im Berichtsjahr folgendermaßen entwickelt:
| Konzern | AG | |||
| 2009 | Vorjahr | 2009 | Vorjahr | |
| Angestellte | 331 | 318 | 2 | 2 |
| Gewerbliche Tätige | 742 | 743 | 0 | 0 |
| Auszubildende | 63 | 62 | 0 | 0 |
| Insgesamt | 1.136 | 1.123 | 2 | 2 |
Der Personalbestand der assoziierten Unternehmen beläuft sich im Jahresdurchschnitt auf 41 Angestellte und 146 gewerbliche Mitarbeiter.
17. Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen des Konzerns enthalten im Wesentlichen Verwaltungs- und Vertriebskosten, Mieten, Pachten, Reisekosten, Kfz-Kosten, Transportkosten, Provisionen, Versicherungen, Rechts- und Beratungskosten, Werbekosten und sonstige Gemeinkosten. Außerdem sind darin Rückstellungszuführungen, Forderungsausfälle und Forderungsrisiken sowie Verluste aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens enthalten.
Bei der INTERPANE GLAS INDUSTRIE AG betreffen die sonstigen betrieblichen Aufwendungen insbesondere Personalkostenerstattungen, Nutzungsentgelte, Mieten, Aufwendungen für Werbung, Reisekosten, Rechts- und Beratungskosten, Kosten des Geschäftsberichts, Aufsichtsratsvergütungen, Kfz-Kosten, Versicherungen, Telefon sowie sonstige Gemeinkosten.
18. Erträge aus Beteiligungen und aus Gewinnabführungsverträgen
Bei der INTERPANE AG werden Erträge aus Gewinnabführungsverträgen mit T€ 11.522 (Vj. T€ 11.230) ausgewiesen. Die Erträge aus Beteiligungen im Konzern betrafen Dividenden von Genossenschaftsbanken.
19. Zinsergebnis
| Konzern | AG | |||
| 2009 T€ |
Vorjahr T€ |
2009 T€ |
Vorjahr T€ |
|
| sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 178 | 826 | 2.950 | 2.524 |
| - davon aus verbundenen Unternehmen | (0) | (0) | (2.913) | (2.004) |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | - 11.359 | - 11.870 | - 4.290 | - 3.917 |
| - davon an verbundene Unternehmen/Gesellschafter | (543) | (243) | (810) | (597) |
| Insgesamt | - 11.181 | - 11.044 | - 1.340 | - 1.393 |
20. Ausgleichszahlungen an Minderheitsgesellschaftern
Aufgrund des am 26. Oktober 2005 abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrages mit der INTERPANE International Glas GmbH, Lauenförde, wurde dem Minderheitsgesellschafter, der LEWAG Holding Aktiengesellschaft, Beverungen, eine Mindestdividende garantiert.
21. Steuern
| Konzern | AG | |||
| 2009 T€ |
Vorjahr T€ |
2009 T€ |
Vorjahr T€ |
|
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 394 | - 1.492 | 131 | - 85 |
| - davon latente Steuern | (- 212) | (- 2.829) | (0) | (- 216) |
| sonstige Steuern | 1.947 | 2.778 | 1 | 1 |
| Insgesamt | 2.341 | 1.286 | 132 | - 84 |
Im Konzernsteueraufwand vom Einkommen und vom Ertrag 2009 sind Erträge nach Saldierung mit Aufwendungen in Höhe von T€ 212 (Vj. T€ 2.829) aus der Veränderung von aktiven sowie passiven latenten Steuern enthalten, die im Wesentlichen die französischen Tochter-gesellschaften betreffen.
In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2009 bei der AG wird die Körperschaftsteuer zzgl. Solidaritätszuschlag auf die Garantiedividende für den Minderheitsgesellschafter ausgewiesen.
Die Zusammensetzung und Entwicklung der latenten Steuern im Konzern wird unter der Position “Aktive latente Steuern“ dargestellt.
D. SONSTIGE ANGABEN
22. Erläuterung zur Konzernkapitalflussrechnung
Die Konzernkapitalflussrechnung zeigt die Veränderung des Finanzmittelbestandes des INTERPANE-Konzerns im Berichtsjahr. Dabei wird zwischen der Mittelveränderung aus laufender Geschäftstätigkeit, aus Investitions- sowie aus Finanzierungstätigkeit unterschieden. Der Finanzmittelbestand umfasst Schecks, Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt im Berichtsjahr ./. T€ 1.941 (Vj. T€ 21.618). Nach Mittelabfluss aus der Investitions- und Finanzierungstätigkeit sowie den sonstigen Veränderungen verminderte sich der Finanzmittelbestand um T€ 1.754 auf T€ 4.362.
23. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen
Eine gesamtschuldnerische Mithaft für das Kreditengagement aus Konsortialkreditvertrag vom 27. Februar 2007 ist in Höhe von T€ 93.266 (Vj. T€ 106.769) gegeben.
Die zur Sicherheit gewährten Geschäftsanteile und Kommanditeinlagen an Tochtergesellschaften dienen auch zur Besicherung der Ansprüche der Banken gegen die anderen INTERPANE AG – Tochtergesellschaften als Kreditnehmer des Konsortialkreditvertrages.
Die Abschlüsse von Zinsswapgeschäften für Darlehen beinhalten bei Zugrundelegung der vertraglichen Laufzeiten am Bilanzstichtag nicht abgezinste Risiken in Höhe von T€ 10.743 (INTERPANE AG) und T€ 23.765 (INTERPANE Konzern).
Als sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB sind an Leasing-, Miet- und Pachtverträge zu erwähnen:
| Gesamtbetrag T€ |
Jahresbetrag 2010 T€ |
|
| IP Isolierglas GmbH | 301 | 123 |
| IP Lauenförde IP Wipperfürth | 1.132 140 | 345 59 |
| IP Buxtehude | 1.151 | 431 |
| IP Plattling | 204 | 128 |
| IP Hildesheim | 1.530 | 369 |
| IP Glasbeschichtung | 56 | 29 |
| IP Parndorf | 338 | 163 |
| IP Hoerdt | 42 | 14 |
Über in Zukunft anstehende Großreparaturen ist zu berichten, dass Floatglasanlagen einem fortlaufenden Verschleiß unterliegen, in deren Folge nach ca. 12 - 15 Jahren im Wesentlichen der Heißbereich, die Medienversorgung und Elektrotechnik erneuert werden müssen (Kaltreparatur). Die Floatglasanlage in Seingbouse wurde im Jahr 2001 in Betrieb genommen. INTERPANE hat mit der Vorplanung für die in den nächsten Jahren anstehende Kaltreparatur begonnen. Die Kosten für diese Kaltreparatur belaufen sich auch ca. 30,0 - 35,0 Mio. €. Nach dieser Kaltreparatur beginnt für die Anlage die sogenannte 2. Phase, mit einer neuerlichen Nutzungsdauer von ca. 12 - 13 Jahren. Die Kosten für die Kaltreparatur werden über die neuerliche Nutzungsdauer abgeschrieben.
Zum Bilanzstichtag bestanden keine weiteren Eventualverbindlichkeiten oder sonstige nicht aus der Bilanz ersichtlichen finanziellen Verpflichtungen.
24. Ergebnisverwendungsvorschlag
Mit der Muttergesellschaft der INTERPANE International Glas GmbH, Lauenförde, wurde am 26. Oktober 2005 ein Gewinnabführungsvertrag abgeschlossen. Die INTERPANE GLAS INDUSTRIE AG, Lauenförde, verpflichtet sich ihr gesamtes Jahresergebnis abzuführen. Gemäß § 4 des Vertrages garantiert die Muttergesellschaft dem außen stehenden Aktionär, der LEWAG Holding Aktiengesellschaft, Beverungen, eine Garantiedividende in Höhe von T€ 704.
25. Mitglieder des Aufsichtsrats und des Vorstands der
INTERPANE GLAS INDUSTRIE AG, Lauenförde
Der Aufsichtsrat der INTERPANE GLAS INDUSTRIE AG setzt sich
aus folgenden Herren zusammen:
1. Georg F. Hesselbach, CH-Meggen, CEO und Vorsitzender der Geschäftsführung
der INTERPANE International Glas GmbH, Lauenförde
- Vorsitzender
- Beginn der laufenden Amtszeit: 24. Juni 2008,
2. Jochen H. Hesselbach, CH-Meggen, Geschäftsführer der INTERPANE International Glas GmbH, Lauenförde, PDG/CEO der INTERVER Sécurité S.A., Seingbouse (F)
- stellvertretender Vorsitzender
- Beginn der laufenden Amtszeit: 24. Juni 2008,
3. Albrecht Hertz-Eichenrode, B.A., Lic.és.sc.pol., Hannover, stellvertretender
Beiratsvorsitzender der HANNOVER Finanz GmbH
- Beginn der laufenden Amtszeit: 24. Juni 2008,
4. Dr. Erik Ehrentraut, Essen, Unternehmensberater
- Beginn der laufenden Amtszeit: 24. Juni 2008.
Mitglieder des Vorstands sind:
1. Jörn C. Hesselbach, Meggen/Schweiz, Dipl. Betriebswirt
2. Manfried Ploke, Dortmund, Dipl. Kaufmann
26. Honorare des Abschlussprüfers
Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar für den Abschlussprüfer, die BDO Deutsche Warentreuhand AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Kassel, belief sich auf T€ 33 (Vj. T€ 30). Es handelt sich ausschließlich um Honorare für die Abschlussprüfung. Weiterhin wurden im Geschäftsjahr für sonstige Leistungen T€ 8 berechnet.
27. Mitteilung über Beteiligungsbesitz
Im Februar 1996 hat die INTERPANE International Glas GmbH, Lauenförde, mitgeteilt, dass sie eine Mehrheitsbeteiligung hält. Die Mitteilung wurde am 17. Februar 1996 im Bundesanzeiger bekannt gemacht.
28. Angaben zum Mutterunternehmen der Gesellschaft (§ 285 Nr. 14 HGB)
Der Konzernabschluss der Gesellschaft wird entsprechend § 300 HGB in den Konzernabschluss der INTERPANE International Glas GmbH, Lauenförde, einbezogen. Die jeweiligen Veröffentlichungen erfolgten durch den Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers nach dem Gesetz über elektronische Handelsregister und Genossenschaftsregister sowie das Unternehmensregister (EHUG).
Lauenförde, 09. März 2010
Jörn C. Hesselbach
Manfried Ploke
Wir haben den Jahresabschluss — bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang —unter Einbeziehung der Buchführung der INTERPANE GLAS INDUSTRIE Aktiengesellschaft, Lauenförde, sowie den von ihr aufgestellten Konzernabschluss — bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang, Kapitalflussrechnung und Eigenkapitalspiegel — und ihren Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2009 bis zum 31. Dezember 2009 geprüft. Die Aufstellung dieser Unterlagen nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung sowie den von ihr aufgestellten Konzernabschluss und ihren Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns abzugeben.
Wir haben unsere Jahres- und Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss und den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft und des Konzerns sowie die Erwartung über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahres- und Konzernabschluss und im Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahres- und Konzernabschlusses und des Berichts über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entsprechen der Jahresabschluss und der Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermitteln unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft und des Konzerns. Der Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns steht in Einklang mit dem Jahres- und Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Kassel, 16. April 2010
BDO Deutsche Warentreuhand
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
gez. ppa. Müller, Wirtschaftsprüfer
gez. ppa. Tewes, Wirtschaftsprüfer
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