GfK Entertainment GmbH
Lange Straße 65, 76530 Baden-Baden, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Mathias Giloth seit 4.7.2013 | Geschäftsführer |
Wolfgang Wanders seit 14.1.2013 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
Intermediate Dutch Holdings B.V. | 52.16% |
Acceleratio Holdco S.à r.l. | 45.84% |
GfK Retail and Technology France SAS | 2.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
GfK Entertainment GmbH(vormals: media control GfK INTERNATIONAL GmbH)Baden-BadenJahresabschluss zum 31. Dezember 2012 und LageberichtBis 25. März 2014: media control® GfK INTERNATIONAL GmbH, Baden-BadenLagebericht für das Geschäftsjahr 2012Die GfK SE, Mutterunternehmen der GfK Entertainment GmbH eines der größten Marktforschungsunternehmen der Welt, ist in den folgenden zwei Geschäftsfeldern aktiv: Consumer Choices und Consumer Experience. Die GfK Entertainment GmbH gehört innerhalb der GfK Gruppe der Sparte Consumer Choices an. 1) Gegenstand des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens GfK Entertainment GmbH ist die weltweite Ermittlung und Vermarktung von Charts und Marktforschungsdaten im gesamten Entertainment Bereich, speziell in den Bereichen Musik, Kino, Buch, Video, DVD, Games (Software). Das Unternehmen besitzt eine Betriebsstätte in Österreich und hält eine 100% Beteiligung an der media control AG, Schweiz. 2) Geschäftslage 2012 Die Sparte Consumer Choices konnte trotz der in 2012 anhaltenden Auswirkungen der weltweiten Wirtschaftskrise auch im Jahr 2012 einen guten Geschäftsverlauf verzeichnen. Diese Entwicklung war auch bei der GfK Entertainment GmbH feststellbar. National und international konnte in 2012, auf der Umsatzseite, das hohe Niveau des Vorjahres übertroffen werden. Auf der Ergebnisseite konnte das Vorjahresniveau nicht übertroffen werden. 3) Vermögens und Ertragslage 2012 erzielte die GfK Entertainment GmbH einen Gesamtumsatz in Höhe von T€ 13.046, bei einem Ergebnis in Höhe von T€ 2.003, dieses entspricht einer Umsatzsteigerung um T€ 993 gegenüber dem Vorjahr (2011: T€ 12.053). Die erreichte Umsatzsteigerung wurde fast zu gleichen Teilen durch eine Umsatzsteigerung auf dem nationalen als auch auf dem internationalen Markt erzielt. Trotz der Umsatzsteigerung kam es zu einer Ergebnisminderung um T€ 432 gegenüber dem Vorjahr (2011: T€ 2.435). Im Wesentlichen stammt die Ergebnisminderung aus den Sachverhalten, dass selbstgeschaffene immaterielle Wirtschaftsgüter in Höhe von T€ 455 nicht aktivierungsfähig waren, periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 175 angefallen sind und eine Wertberichtigung in Höhe von T€ 37 vorgenommen wurde. Die Erhöhung der Bilanzsumme (2012: T€ 7.472) gegenüber dem Vorjahr (2011: T€ 6.929) um 8 %, ist hauptsächlich begründet durch eine Erhöhung des Anlagevermögens um T€ 201 und eine Erhöhung des Umlaufvermögens um T€ 299. 4) Investitionen 2012/2013 Im Berichtsjahr 2012 wurden in neue Software und in den Ersatz der Betriebs- und Geschäftsausstattung investiert. Weiterhin wurde den tiefgreifenden Veränderungen des Entertainment Business (Verlagerung von einer physisch dominierten zu einer digitalen Entertainmentwelt), mit verstärkten Investitionen Rechnung getragen. Es wurde im Geschäftsjahr 2012 insgesamt in Höhe von T€ 2.171investiert. Für das Jahr 2013 wurden Investitionen in Höhe von insgesamt T€ 1.421 getätigt. 5) Finanzlage Die Finanzlage der Gesellschaft ist ausgeglichen. Der operative Cashflow gewährleistet die fristgerechte Erfüllung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Auch für das kommende Jahr plant die Gesellschaft eine Finanzierung ohne Inanspruchnahme von Bankverbindlichkeiten. Soweit Finanzierungsbedarf besteht, wird dieser über die Gesellschafter gedeckt. 6) Aussichten 2013/2014 Im Vordergrund der wirtschaftlichen Aktivitäten steht weiterhin der kontinuierliche Ausbau des Dienstleistungsangebots, insbesondere auf den internationalen Märkten, bei gleichzeitiger Sicherung der starken inländischen Marktposition. 2013 wurde verstärkt in den Ausbau der Geschäftsaktivitäten in den Regionen Europa, insbesondere Osteuropa, Lateinamerika und in den asiatischen Raum investiert. Diese Regionen sollen kurz- bis mittelfristig einen positiven Beitrag zum Ergebnis beitragen. Darüber hinaus werden die Geschäftsaktivitäten im Bereich Digital Services weiter intensiviert. Dies entspricht dem Branchentrend der Digitalisierung der Produkte und Abverkäufe. Mit einem leichten Umsatzverlust ist in 2013 (T€ 12.818) im Vergleich zum Vorjahr (2012: T€ 13.046) zu rechnen. Der leichte Umsatzverlust ist auf die weltweite Wirtschaftskonjunktur zurückzuführen. In 2013 ist auf der Ertragsseite ist mit einer Reduktion des Ergebnisses zu rechnen. Dies ist einerseits auf die schwache Konjunktur andererseits auf Sondereffekte im Rahmen von Rechtsstreitigkeiten mit dem Altgesellschafter zurück zu führen. Für 2014 geht die Geschäftsführung von Umsätzen auf vergleichbarem Niveau und einem leicht verbesserten Jahresüberschuss im Vergleich zu 2013 aus. Die Rechtsstreitigkeiten mit dem früheren Gesellschafter werden die Ertragslage jedoch in 2013 sowie 2014 belasten. 7) Chancen- und Risikobericht Das Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) verpflichtet die Unternehmen zur Einrichtung eines wirksamen Risikomanagement- und Kontrollsystems, damit Entwicklungen, welche den Fortbestand der Gesellschaft gefährden, früh erkannt werden. Ziel des Risikomanagements ist das frühzeitige Erkennen relevanter Risiken und die schnelle Ergreifung geeigneter Gegenmaßnahmen. Zusätzlich ist das Unternehmen in den Risikomanagementprozess des Mutterunternehmens GfK SE eingebunden. Neben den allgemeinen Risiken eines Unternehmens liegt der Schwerpunkt unseres Risikomanagements darin, Risiken, die vor allem Entscheidungen des Kernbereiches des operativen Geschäfts betreffen und Risiken, die z.B. aus der Nichtbeachtung gesetzlicher Auflagen/Vorgaben erwachsen, frühzeitig zu erkennen und zu minimieren. Die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung auf den für uns relevanten Märkten wird von uns kontinuierlich beobachtet und analysiert. Auf Veränderungen der exogenen Faktoren reagieren wir durch Anpassung unserer Marktpräsenz und Angebotspalette sowie durch Anpassung unserer strategischen und operativen Planung. Über die wesentlichen Kennzahlen im Unternehmen liegen Tages-, Wochen- und Monatsberichte vor. Auf Grund der überwiegenden Fakturierung in Euro sind wir zudem auch keinen größeren Währungsrisiken ausgesetzt, so dass die Risiken in diesem Bereich eher von untergeordneter Bedeutung sind. Forderungsrisiken bestehen wie bisher nur in moderatem Umfang, so dass auch hier auf besondere Maßnahmen zur Risikosteuerung verzichtet werden konnte. Die Risiken der zukünftigen Entwicklung werden seitens der Geschäftsleitung in 2013 hinsichtlich der weiterhin unsicheren zukünftigen Entwicklung der Weltwirtschaft gesehen. Die Auswirkungen der teilweise starken Einbrüche auf dem Entertainment- Markt haben sich auch im Umsatz und Ergebnis unserer Gesellschaft niedergeschlagen. Auch vor dem Hintergrund dieser unsicheren Entwicklung werden vermehrt Anstrengungen unternommen, insbesondere durch neue Produkte auf neuen Märkten (z.B. "Digital") und neuen Länder das Umsatzvolumen auf eine noch breitere Basis zu stellen. Ob diese neuen Produkte das Potential haben, die Rückgänge in den traditionellen physischen Märkten zu kompensieren wird unter anderem auch von der Marktakzeptanz abhängen. Gegenwärtig befindet sich die Gesellschaft in einem Rechtsstreit mit dem früheren Gesellschafter hinsichtlich Wettbewerbsverbot und Markenrechten. Der Rechtsstreit zum Wettbewerbsverbot wurde in zweiter Instanz verloren. Die Option gegen das Urteil vorzugehen wurde geprüft, diese hätte aber nach aktuellem Kenntnisstand wenig Aussicht auf Erfolg. Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz, und Ertragslage werden insofern erwartet, dass der Altgesellschafter ab Mitte 2014 und verstärkt in 2015 als Wettbewerber auftreten wird und sich daraus ein verstärkter Preis- und Margendruck ergeben wird. Risikobewertung: Eintrittswahrscheinlichkeit sehr wahrscheinlich, potentielles Schadensausmaß: hoch. Die Gesellschaft hat auch das Verfahren zum Markennamen verloren. In diesem Zusammenhang hat die Gesellschaft den Beschluss gefasst, sich in GfK Entertainment umzubenennen und unter diesem Namen ab dem 21. März 2014 aufzutreten. Dies einerseits, um die Marke GfK stärker auch für den Entertainmentbereich zu nutzen. Anderseits auch, um die rechtlichen Auseinandersetzungen mit dem Altgesellschafter über die Markennutzung zu beenden. Insofern ist der Neuaufbau einer Marke notwendig geworden. Trotz des Markenverlustes sieht die Geschäftsführung nur einen mittleren potentiellen Schaden. In Gesamtwürdigung der Situation sieht die Geschäftsführung noch geringe Risiken für 2014, aber einen deutlichen Preis- und Margendruck in 2015 in den Geschäftsfeldern Buch und Musik. Die Felder Games und DVD sind durch den neuen Wettbewerb durch den Altgesellschafter aktuell nicht betroffen. Eine Bestandsgefährdung ist auch in Hinblick auf die Begrenztheit (national, einzelne Geschäftsfelder) aktuell nicht erkennbar. 8) Nachtragsbericht Nach Abschluss des Geschäftsjahres bekannt, dass der IT-Dienstleiter der Gesellschaft, der zum Unternehmensverbund des ehemaligen Gesellschafters gehört, die Nutzung der Fibu-Software zum 31.03.2014 gekündigt hat. Die Gesellschaft hat in kurzer Zeit ein zur Gesellschaft passendes ERP-System gefunden. Gleichzeitig wurde ein entsprechendes Migrationsprojekt aufgesetzt. Die Migration auf das neue System läuft plangemäß. Die Gesellschaft hat Vorsorge getroffen, das Alt-System (Lizenz) so lange nutzen zu können bis die Migration abschließend durchgeführt werden konnte. Als weiteren wesentlichenVorgang von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres, sieht die Geschäftsführung den Rechtsstreit mit dem früheren Gesellschafter und die Kündigung des IT-Dienstleisters zum 31.12.2014, der zum Umfeld des früheren Gesellschafters gehört. Das Markenrechtsverfahren wurde in der Zwischenzeit verloren. Als Ergebnis hat die Gesellschaft den Beschluss gefasst, sich in "GFK Entertainment" umzubenennen. Die Eintragung ins Handelsregister war zum Aufstellungs- und Testatszeitpunkt noch nicht vollzogen. Da die Gesellschaft ohnehin die Absicht hatte, sich von dem IT-Dienstleister zu trennen, sieht die Geschäftsführung hier kein großes Risiko, da schon ein Vertrag mit einem anderen IT-Dienstleister abschlossen wurde und das Projekt für den Umzug in das neue Rechenzentrum angelaufen ist. Im Rahmen der Kaufpreisfindung über die restlichen Geschsäftsanteile der GfK Entertainment GmbH sowie in der Beurteilung der Arbeit der ehemaligen Geschäftsführung der Gesellschaft, beauftragte die GfK SE, Nürnberg, im September 2013 die KPMG mit einer Sonderprüfung des Geschäftsjahres 2012. Im Ergebnis der Soderprüfung wurden Anpassungen im Anlagevermögen und auf der Umsatz- und Ertragsseite vorgenommen. Insbesondere kam es zur Reduzierung der aktivierten Eigenleistungen, höheren Wertberichtigung von Forderungen und einer Korrektur des Umsatzes. Die neue Geschäftsführung hat in der Sonderprüfung eng mit den Prüfern zusammen gearbeitet. Die Erkenntnisse sind in die Prozesse eingeflossen.
Baden-Baden, 25. März 2014 GfK
Entertainment GmbH
Geschäftsführung Bilanz zum 31. Dezember 2012Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012
Anhang des Jahresabschlusses per 31.12.2012A. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) zu beachten. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 Abs. 2 i.V. m. Abs. 1 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft als mittelgroße Kapitalgesellschaft anzusehen. Die Erstellung des Jahresabschlusses der GfK Entertainment GmbH erfolgte dementsprechend unter Berücksichtigung der allgemeinen handelsrechtlichen Ansatz- und Bewertungsvorschriften der §§ 246 bis 251 HGB bzw. §§ 252 bis 256a HGB. Darüber hinaus wurden die besonderen Ansatz- und Bewertungsvorschriften für Kapitalgesellschaften der §§ 268 bis 278 HGB beachtet. B. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Vorjahres sind grundsätzlich beibehalten worden. Soweit Änderungen vorgenommen wurden, sind diese unter der jeweiligen Position aufgeführt. Die Berichtswährung ist Euro (EUR). Über die angewandten Bewertungsmethoden berichten wir wie folgt: Anlagevermögen Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet und sofern sie der Abnutzung unterliegen um planmäßige Abschreibungen vermindert. Es kam ausschließlich die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung. Die zugrundeliegenden Abschreibungssätze orientieren sich an der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Nach § 253 Abs. 3 S. 3 HGB sind bei Vermögensgegenständen des Anlagevermögens außerplanmäßige Abschreibungen vorzunehmen, sofern der beizulegende Zeitwert der Vermögensgegenstände niedriger ist als der sich zum Stichtag ergebende Buchwert und diese Wertminderung voraussichtlich dauerhaft ist. Bestehen die Gründe für die vorgenommene außerplanmäßige Abschreibung nicht mehr, so ist nach § 253 Abs. 5 S. 1 HGB eine Wertaufholung bis zu den fortgeführten Anschaffungskosten vorzunehmen. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 150,00 (bis zum 31. Dezember 2007 EUR 410,00) wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst, ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 (die nach dem 31. Dezember 2007 angeschafft worden sind) wird das steuerliche Sammelpostenverfahren aus Vereinfachungsgründen auch in der Handelsbilanz angewandt. Der Sammelposten wird pauschalierend jeweils mit 20 Prozent p.a. im Zugangsjahr und in den vier darauf folgenden Jahren abgeschrieben. Finanzanlagen Anteile an verbundenen Unternehmen werden nach § 255 Abs. 1 HGB grundsätzlich zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten und nachträglichen Anschaffungskosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen bewertet. Bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung sind nach § 253 Abs. 3 S. 3 HGB außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorzunehmen. Darüber hinaus können bei Finanzanlagen nach § 253 Abs. 3 S. 4 HGB außerplanmäßige Abschreibungen auch bei voraussichtlich nicht dauernden Wertminderungen vorgenommen werden. Bestehen die Gründe für die vorgenommene außerplanmäßige Abschreibung nicht mehr, so ist nach § 253 Abs. 5 S. 1 HGB eine Wertaufholung bis zu den fortgeführten Anschaffungskosten vorzunehmen. Umlaufvermögen Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zu Nennbeträgen angesetzt. Uneinbringliche und zweifelhafte Forderungen werden einzelwertberichtigt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird das allgemeine Kreditrisiko durch einen Pauschalabschlag von 1 % berücksichtigt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nenn- bzw. Nominalbetrag angesetzt. Gemäß § 250 Abs. 1 HGB sind als Rechnungsabgrenzungsposten auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Stichtag auszuweisen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen die erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Sonstige Rückstellungen sind nach § 253 Abs. 1 S. 2 HGB jeweils in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Künftige Preis- und Kostensteigerungen sind zu berücksichtigen. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind gemäß § 253 Abs. 1 S. 2 HGB zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Dasselbe gilt für die sonstigen Verbindlichkeiten. Fremdwährungsumrechnung Valutaforderungen und -verbindlichkeiten werden grundsätzlich nach Maßgabe des Wechselkurses des Rechnungsdatums bewertet. Die Folgebewertung von auf fremde Währung lautenden Forderungen und Verbindlichkeiten erfolgt - sofern diese nicht in eine Bewertungseinheit nach § 254 HGB einbezogen werden -- gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag. C. Angaben zur BilanzDas Anlagevermögen hat sich im Geschäftsjahr 2012 im Einzelnen wie folgt entwickelt:
Forderungen gegen verbundenen Unternehmen enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 1.102.784,25 (i. V. EUR 577.987,21). Die Forderungen haben alle eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die sonstigen Rückstellungen bestehen im Wesentlichen für ausstehende Lieferantenrechnungen (55,80 %) Prämien- und Urlaubsansprüche der Mitarbeiter aus dem abgelaufenen Geschäftsjahr (23,77 %) und für Kosten der Erstellung der Steuererklärung und Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2012 (7,72 %). Die Angaben gemäß § 285 Nr. 1 HGB, sowie gemäß § 42 Abs. 3 GmbHG zu den Verbindlichkeiten lassen sich aus der nachfolgenden Übersicht (Verbindlichkeitenspiegel) entnehmen: Verbindlichkeitenspiegel gem. § 268 Abs. 5 HGB
Sämtliche Verbindlichkeiten des Vorjahres haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind teilweise durch branchenübliche Eigentumsvorbehalte gesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 505.113,01. D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Angaben in der Gewinn- und Verlustrechnung entsprechen den gesetzlichen Vorschriften. Außerplanmäßige Abschreibungen erfolgten in Höhe von EUR 163.837,40. Die periodenfremden Aufwendungen in Höhe von EUR 212.165,25 entstanden aus Ausbuchung einer Forderung in Höhe EUR 37.275,00 und Rechnungen in Höhe von EUR 174.890,25 die dem Jahr 2011 zu zurechnen sind. E. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestanden zum 31.12.2012 sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet-, Leasing- und Wartungsverträge mit monatlich EUR 60.248,99 (i.V. EUR 61.090,15). Die durchschnittliche Restlaufzeit der Verträge beträgt14,0 (i.V. 14,0) Monate. Zu Geschäftsführern waren bestellt: Frau Ulrike Altig - Wilkesmann, Sprecherin der Geschäftsführung, operatives Geschäft bis 01.08.2013 Herr Werner Winkler, Controlling bis 31.07.2012 Herr Wolfgang Wanders, Geschäftsführung ab 16.11.2012 Herr Dr. Mathias Giloth, Geschäftsführung ab 01.07.2013 Auf die Angabe der Bezüge wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Die Angaben zum Beteiligungsbesitz gemäß § 285 Nr. 11 HGB stellen sich wie folgt dar:
Die Angaben zum Eigenkapital und zum Ergebnis des Geschäftsjahres erfolgen in Landeswährung. Das Ergebnis des Geschäftsjahres umfasst die Periode 01.01.2012 - 31.12.2012. Gesamthonorar des Abschlussprüfers: Die Angaben zum Honorar des Abschlussprüfers sind im Konzernabschluss der GfK SE, Nürnberg enthalten. Unter Zugrundelegung der Berechnungsmethode nach § 267 Abs. 5 HGB wurden im Berichtsjahr durchschnittlich beschäftigt:
Mutterunternehmen: Mutterunternehmen der GfK Entertainment GmbH i. S. d. § 285 Nr. 14 HGB ist die GfK SE, Nürnberg. Die GfK Entertainment GmbH wird in den Konzernabschluss der GfK SE einbezogen. Dieser wird beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers (Bundesanzeiger Verlagsgesellschaft mbH, Köln) eingereicht und im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht. Die GfK Entertainment GmbH wird in den Konzernabschluss der GFK SE, Nürnberg einbezogen. Die Offenlegung erfolgt im elektronischen Bundesanzeiger.
Baden-Baden, den 25. März 2014 GfK
Entertainment GmbH
Geschäftsführung Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss --bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang-- unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der GfK Entertainment GmbH, Baden-Baden (bis 25. März 2014: media control ® INTERNATIONAL GmbH, Baden-Baden), für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Nürnberg, den 25. März 2014 KPMG
AG
Maurer, Wirtschaftsprüfer Eberle, Wirtschaftsprüfer |
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