servier.bar GmbH
Selbe AdresseErbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer Art
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Hanno Mühlbrandt seit 22.4.2024 | Prokura |
Philipp Pfister seit 22.4.2024 | Geschäftsführer |
Sabine Ganz seit 29.12.2023 | Prokura |
Peter Michael Maluck seit 20.5.2020 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Trimble Trailblazer Korlátolt Felelősségt Társaság | 81.73% |
TRANSPOREON GmbHEigenbeteiligung | 18.27% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
Controlpay GmbHAufgelöst | 100.00% |
| 100.00% | |
| 18.27% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
TRANSPOREON GmbHUlmJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die TRANSPOREON GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der TRANSPOREON GmbH, Ulm - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TRANSPOREON GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, 18. September 2025 EY GmbH & Co. KG Ilg, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva scroll
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Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023scroll
Ulm, 17. September 2025
Philipp Pfister Peter Maluck Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Hinweise Die Gesellschaft ist im Handelsregister B des Amtsgerichts Ulm unter der Firma TRANSPOREON GmbH mit Sitz in Ulm und der Nummer HRB 722056 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss der TRANSPOREON GmbH, Ulm, für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (§§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB)) sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene und selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Auf den Ansatz selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wird seit dem Berichtsjahr 2023 gemäß § 248 Abs. 2 Satz 1 HGB verzichtet. Bestehende aktivierte selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert und linear über ihre Restnutzungsdauer abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Finanzanlagen des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten bilanziert und bei dauerhafter Wertminderung auf den niedrigeren beizulegenden Zeitwert abgeschrieben. Unfertige Leistungen aus Kundenprojekten werden zu Herstellungskosten, die direkt zurechenbaren Einzelkosten, unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Zudem wird regelmäßig geprüft, ob Anzeichen für eine Wertminderung vorliegen, um eine vorsichtige und realitätsnahe Darstellung der Vermögenslage sicherzustellen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Währungsumrechnung Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden dabei das Realisationsprinzip (§ 298 Abs. 1 i. V. m. § 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 298 Abs. 1 i. V. m. § 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Die davon-Vermerke zur Währungsumrechnung in der Gewinn- und Verlustrechnung umfassen sowohl die realisierten als auch die unrealisierten Währungsdifferenzen. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Die Gesellschaft hat eine ertragssteuerliche Organschaft mit ihrer Gesellschafterin und bilanziert als Organgesellschaft somit keine latenten Steuern. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Die Abschreibungen auf die immateriellen Vermögenswerte und das Sachanlagevermögen werden linear über deren geschätzte betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer vorgenommen. Diese beträgt für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände 6 Jahre, für käuflich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände 3 bis 10 Jahre, für technische Anlagen und Maschinen 7 Jahre, für Büroeinrichtungen 5 Jahre und für sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 Jahre. Außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Angaben zum Anteilsbesitz scroll
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Von den Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben TEUR 60.679 (Vj. TEUR 0) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital und die Kapitalrücklage entsprechen den ausgewiesenen Bilanzposten. Im Bilanzgewinn ist ein vororganschaftlicher Gewinnvortrag in Höhe von TEUR 3.290 (Vj. TEUR 3.290) enthalten. Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag. Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag mit der Muttergesellschaft. Der im Geschäftsjahr erwirtschaftete Verlust in Höhe von TEUR 14.296 wurde von der Muttergesellschaft ausgeglichen. Im Vorjahr wurde ein Gewinn in Höhe von TEUR 24.288 an die Muttergesellschaft abgeführt. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen Es bestehen aufgrund der steuerlichen Organschaft mit der Muttergesellschaft keine Steuerrückstellungen. Sonstige Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in der Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für den Personalbereich TEUR 5.667 (Vj. TEUR 4.119) (Urlaubsansprüche, Sondervergütungen, Berufsgenossenschaftsbeiträge, Abfindungen u. a.), für Provisionszahlungen (TEUR 6.691, Vj. TEUR 4.615) sowie für Beratungskosten (TEUR 141, Vj. TEUR 91) gebildet. Verbindlichkeiten Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten des Unternehmens ergibt sich aus nachstehendem Verbindlichkeitsspiegel: scroll
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Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung scroll
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Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Auflösungen von Rückstellungen in Höhe von TEUR 212 (Vj. TEUR 538), sowie periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 100 (Vj. TEUR 115), und Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen von TEUR 53 (Vj. TEUR 0). Forschungs- und Entwicklungskosten Der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten des Geschäftsjahres 2023 beträgt TEUR 19.283 (Vj. TEUR 17.572). Abschreibung auf Finanzanlagen Im Geschäftsjahr wurden außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von TEUR 24.505 (Vj. TEUR 0) auf Beteiligungen vorgenommen. Die Abschreibung war aufgrund einer voraussichtlich dauerhaften Wertminderung der Beteiligung erforderlich. Die konzerninternen Darlehen an diese Gesellschaften in Höhe von TEUR 11.818 wurden vollständig abgeschrieben. Die Darlehen waren dem Umlaufvermögen zugeordnet. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 365 (Vj. TEUR 82) enthalten. Diese betreffen unter anderem Korrekturen der abgegrenzten Umsatzerlöse für Vorjahre (TEUR 195), angefallene Personalkosten für die Jahre 2018 - 2022 (TEUR 65) sowie Aufwendungen für Leasingkosten aus 2021 (TEUR 24). Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beinhalten im wesentlichen Steuernachzahlungen aufgrund einer Lohnsteuerprüfung der Jahre 2017 - 2020 Höhe von TEUR 176. Im Vorjahr beinhaltete dies insbesondere Körperschaftsteuernachzahlungen der Betriebsstätten in Frankreich in Höhe von TEUR 159. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen scroll
Die Dauerschuldverhältnisse enden - soweit sie nicht unbefristet sind - zwischen 2024 und 2034. Haftungsverhältnisse Gemäß § 73 AO haftet die Gesellschaft als Organgesellschaft für die im Rahmen der Organschaft bestehende Umsatz-, Gewerbe- und Körperschaftsteuer des Organträgers. Die Inanspruchnahme wird als sehr gering eingeschätzt. Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der während dem Geschäftsjahr beschäftigten Mitarbeiter im Konzern beträgt: scroll
Geschäftsführung der TRANSPOREON GmbH, Ulm Die Geschäftsführung setzt sich wie folgt zusammen:
Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Auf die Angaben der Gesamtbezüge der Geschäftsführer wird durch Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Prüfungs- und Beratungsgebühren Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt für die Abschlussprüfung 2023 TEUR 70. Nachtragsbericht Im August 2024 hat die Transporeon GmbH alle Anteile an der SixFold GmbH von der Trimble Trailblazer GmbH erworben. Die SixFold GmbH wurde rückwirkend zum 1. Januar 2024 auf die Transporeon GmbH verschmolzen. Es wird erwartet, dass die Beteiligungen an der Nexogen Kft, Ungarn und der SupplyStack N.V., Belgien und die Darlehensforderungen gegenüber diesen Gesellschaften im Abschluss des Geschäftsjahres 2024 wertberichtigt werden. Hintergrund ist eine strategische Management-Entscheidung nach dem Bilanzstichtag. Die von diesen Gesellschaften entwickelt- und vertriebenen Produktlinien „Fleet Optimization“ und „Transport Operations“ werden nicht mehr an Neukunden vertrieben. Die betroffene Belegschaft verbleibt vollständig Unternehmen, wird künftig allerdings an neuen Produktlinien arbeiten. Mutterunternehmen Die Gesellschaft ist Tochterunternehmen der Trimble Trailblazer GmbH, Ulm. Die Trimble Trailblazer GmbH ist Tochterunternehmen der Trimble Inc., Westminster/Colorado, USA. Die Trimble Trailblazer GmbH hat mit Verweis auf § 292 HGB keinen Konzernabschluss aufgestellt. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Trimble Inc. nach den Vorschriften über die Vollkonsolidierung einbezogen. Der Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen wird durch die Trimble Inc. erstellt und ist dort erhältlich. Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden entsprechen den US-amerikanischen Rechnungslegungsvorschriften (US GAAP). Während die Einzelabschlüsse nach HGB das Kalenderjahr als Geschäftsjahr ansetzen (Stichtag 31. Dezember), orientiert sich der Konzernabschluss nach US GAAP an einer 5-4-4-Wochen-Methode. Der Konzernabschluss der Trimble Inc wurde im Geschäftsjahr bereits am 29. Dezember 2023 aufgestellt. Zur periodengerechten Abbildung wurden die Kosten und Erträge der verbleibenden zwei Tage des Geschäftsjahres entsprechend abgegrenzt. Die im Rahmen der Purchase Price Allocation identifizierten immateriellen Vermögenswerte, insbesondere Goodwill und Kundenbeziehungen, wurden im Einzelabschluss gemäß den Vorschriften nach US GAAP bilanziert. Im Bereich der käuflich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände bestehen weitere Bilanzierungsunterschiede aufgrund der internen Aktivierungsgrenzen. Nach HGB werden Vermögensgegenstände ab EUR 800,01 aktiviert. Nach US GAAP ist ein interner Schwellenwert von USD 5.000 für die Aktivierung festgelegt, unterhalb dessen Vermögensgegenstände ebenfalls direkt, als Aufwand verbucht werden. Im Rahmen der Kaufpreisallokation (PPA) ergaben sich wesentliche Bilanzierungsunterschiede bei der Aktivierung und Folgebewertung von immateriellen Vermögenswerten wie Goodwill, Technologie, Kundenbeziehungen und Marken. Während nach US GAAP (gemäß ASC 805 und ASC 350) eine detaillierte separate Aktivierung identifizierbarer immaterieller Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert erfolgt und Goodwill sowie Vermögenswerte mit unbestimmter Nutzungsdauer nicht amortisiert, sondern auf Wertminderung geprüft werden, erfolgt nach HGB (§ 255 Abs. 4 HGB) die Erfassung zum historischen Anschaffungskostenwert. Ein weiterer Bilanzierungsunterschied betrifft die Behandlung der Sales Boni. Während nach HGB solche Boni in der Regel sofort als Aufwand erfasst werden, können nach US GAAP (gemäß ASC 340-40, Contracts with Customers - Incremental Costs of Obtaining a Contract) bestimmte inkrementelle Kosten zur Erlangung eines Kundenvertrags, wie z.B. Sales Boni, aktiviert und über die erwartete Vertragslaufzeit amortisiert werden. Die Vermögensgegenstände werden mit einer Nutzungsdauer von 7 Jahre abgeschrieben. Bilanzierungsunterschiede bestehen auch im Bereich der Leasingkosten. Während nach US GAAP (gemäß ASC 842, Leases) nahezu alle Leasingverhältnisse zur Bilanzierung eines Nutzungsrechts (Right-of-Use Asset) und einer korrespondierenden Leasingverbindlichkeit beim Leasingnehmer führen, werden nach HGB Operate-Leasingverträge, die nicht als Finanzierungsleasing qualifiziert sind, weiterhin bilanzneutral behandelt und die Leasingraten lediglich als Aufwand erfasst. Bilanzierungsunterschiede bei Rückstellungen für Leistungen betreffen die Ansatz- und Bewertungskriterien. Nach HGB (§ 249 HGB) werden Rückstellungen bei überwiegender Wahrscheinlichkeit des Mittelabflusses zum bestmöglichen Erfüllungsbetrag gebildet und bei längeren Laufzeiten zwingend abgezinst. Nach US GAAP (primär ASC 450, Contingencies) hingegen setzt eine höhere Eintrittswahrscheinlichkeit ('probable') voraus, bilanziert bei Schätzunsicherheiten tendenziell den Mindestbetrag im Schätzbereich und verlangt die Abzinsung nicht universell für alle Rückstellungen. Inanspruchnahme von Erleichterungen Die Transporeon GmbH ist gemäß § 291 HGB von der Pflicht zur Aufstellung, Prüfung und Offenlegung eines Konzernabschlusses und -lageberichts befreit, da sie in den Konzernabschluss und -lagebericht der übergeordneten Mutterunternehmens, Trimble Inc, einbezogen wird.
Ulm, 17. September 2025 TRANSPOREON GmbH Geschäftsführung Peter Maluck Philipp Pfister Entwicklung des Anlagevermögens 2023scroll
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Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023A. Geschäftsvorstellung und Rahmenbedingungen 1. Geschäftsmodell Die Transporeon GmbH mit Sitz Ulm ist ein Anbieter von softwarebasierten Lösungen für Logistikprozesse. Die Gesellschaft vernetzt, zusammen mit einer Vielzahl an Gesellschaften im In- und Ausland, Industrie- und Handelsunternehmen mit ihren Logistikdienstleistern und bietet über ihre cloudbasierten Plattformen eine große Bandbreite an Software und softwarebasierten Dienstleistungen an. Hierdurch können transportlogistische Prozesse zwischen Industrie, Handel und Transportdienstleistern ermöglicht und optimiert werden. Zu den Fokusbranchen des Konzerns zählen die Chemie-, Holz-, Papier- und Stahlindustrie sowie der Groß- und Einzelhandel. Das Kundenportfolio der Transporeon Gruppe umfasst ca. 1.500 Verlader und über 155.000 Speditionsunternehmen. Die Digitalisierung der Transportprozesse bietet großes Optimierungspotenzial. Die Transporeon Gruppe ist mit ihrem Leistungsspektrum nach Auffassung des Managements hervorragend positioniert, um von diesem Megatrend weiter zu profitieren. Zum 03. April 2023 ist die Transporeon GmbH durch die Trimble Inc. (USA) erworben worden. Trimble ist ein weltweit agierender und an der NASDAQ gelisteter Mischkonzern, welcher signifikante Expertise in der Logistikbranche und ein zur Transporeon GmbH komplementäres Produktportfolio anbietet. 2. Die Transporeon GmbH innerhalb des Konzernverbunds Die Transporeon GmbH führt die Weiterentwicklung und den Vertrieb aller der mit ihren Plattformen zusammenhängenden Produkte an. Unterstützt wird sie dabei von diversen Tochterunternehmen im In- und Ausland, welche insbesondere Vertriebs- und Entwicklungsdienstleistungen erbringen. In den vergangenen Jahren hat die Transporeon GmbH ihr Produktportfolio durch strategische Zukäufe erweitert: In 2020 wurde die ControlPay-Gruppe erworben. Die Gruppe ist international tätig und wird zentral aus den Niederlanden gesteuert. Sie ist auf Frachtrechnungsprüfung spezialisiert. Der Großteil der nicht-vertrieblichen Aktivitäten werden in Niederlassungen in der Ukraine, in Deutschland und in Brasilien betrieben. Zusätzlich unterhält ControlPay Niederlassungen in China und in den USA. Im Verlauf des Jahres 2021 wurde die TNX-Gruppe mit Niederlassungen in Neuseeland, Deutschland und den USA, die SupplyStack NV mit einer Niederlassung in Belgien sowie die Logit One Gruppe mit Niederlassungen in Belgien und in Indien erworben. Im März 2022 erwarb Transporeon das Unternehmen Nexogen Kft. in Ungarn. Der russische Markt wurde in der Vergangenheit über die TRANSPOREON OOO, Russland bedient. Seit 2024 hat Transporeon alle umsatzbezogenen Beziehungen zu russischen Kunden beendet.. 3. Produktübersicht des Unternehmens Die Transporeon-Plattform ist modular aufgebaut. Entlang der Supply-Chain kann der Kunde die für sich geeignete Gesamtlösung zusammenstellen. Zentrales Modul ist die Transport-Beauftragung. Diese wird in unterschiedlichen Varianten angeboten:
Mit „Time Slot Management“ und „Retail Time Slot Management“ bietet Transporeon Zeitfenster-Management Lösungen (TSM) für Industrie und Handelsunternehmen sowie deren Transportdienstleistern an. Mit Hilfe eines digitalen Stundenplans werden die Durchlaufzeiten bei der Be- und Entladung beim Warenversender bzw. -empfänger verkürzt. Neben diesen zentralen Modulen umfasst das Produktportfolio von Transporeon weitere Module:
4. Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr 2023 verlief umsatzseitig für die Transporeon GmbH aufgrund des schwierigen ökonomischen Umfelds leicht unterhalb der Erwartungen. Die Transporeon GmbH konnte ein moderates Wachstum der Umsätze mit Dritten i. H. v. 5,5 % von 127 Mio. € im Jahr 2022 auf 134 Mio. € im Jahr 2023 verzeichnen. Das Umsatzwachstum der Transporeon GmbH ist dabei teilweise auf die im März 2023 erfolgte Preisanpassung i. H. v. durchschnittlich 3 % zurückzuführen. Gleichzeitig sind die operativen Aufwendungen ebenfalls langsamer angestiegen als ursprünglich erwartet. In Folge war das operative Ergebnis besser als die Erwartung. Die Geschäftsführung ist mit dem Verlauf des Wirtschaftsjahres insgesamt zufrieden. 5. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im deutschen wie auch europäischen Umfeld waren insgesamt angespannt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland nahm im Jahre 2023 um 0,3 % ab1 , wohingegen das BIP innerhalb der EU um 0,3 % angestiegen ist2. Das geringe bzw. negative Wirtschaftswachstum ist insbesondere auf einen Rückgang der Industrieproduktion aufgrund hoher Energiekosten und anhaltender Materialknappheit zurückzuführen3. In Folge ist, wie bereits im Vorjahr, auch im Jahr 2023 das Volumen von LKW-Gütertransporten zurückgegangen4.
1
BMWK, Jahreswirtschaftsbericht 2024, Seite 20
4
Transportaufkommen im deutschen Straßenverkehr bis 2027 | Statista B. Wirtschaftsbericht 1. Ertragslage
2. Finanz- und Vermögenslage Aufgrund der Akquisition durch die Trimble Inc., USA und den damit einhergehenden Anpassungen am Berichtswesen hat die Transporeon GmbH einige Änderungen an Bilanzierungsgrundsätzen vorgenommen. Erwähnenswert ist insbesondere, dass durch die Anpassungen an konzernweite Bilanzierungsgrundsätze die Rückstellungen für antizipierte Forderungsverluste von EUR 1,91 Mio. im Jahr 2022 auf EUR 3,68 Mio. gestiegen sind. Davon abgesehen gibt es keine signifikanten Effekte, welche die Vergleichbarkeit mit Vorjahreszahlen beeinträchtigen könnten. Das zum 31. Dezember 2023 ausgewiesene Anlagevermögen der Gesellschaft i. H. v. EUR 87,23 Mio. (Vorjahr: EUR 112,93 Mio.) besteht aus immateriellen Vermögensgegenständen, Sachanlagen und Finanzanlagen. Von den immateriellen Vermögensgegenständen i. H. v. EUR 21,83 Mio. (Vorjahr: EUR 25,52 Mio.) entfallen EUR 6,49 Mio. (Vorjahr: EUR 7,38 Mio.) auf selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände. Der Rückgang der immateriellen Vermögensgegenstände resultiert aus den planmäßigen Abschreibungen. Im Rahmen eines regelmäßig durchgeführten Impairment Tests der Finanzanlagen der Gesellschaft wurde Korrekturbedarf in Bezug auf die Beteiligungen und Ausleihungen an der Supply Stack B.V. und LogitOne B.V. festgestellt. Die konzerninternen Darlehen an diese Gesellschaften i. H. v. EUR 11,82 Mio. wurden vollständig abgeschrieben. Der Wert der Beteiligungen an den beiden Gesellschaften wurden um zusammen EUR 24,51 Mio. nach unten korrigiert. Der Grund hierfür sind eingetrübte Aussichten auf die langfristige Profitabilität der Produkte Ocean Visibility und Transport Operations. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind von EUR 8,96 Mio. (2022) auf EUR 51,89 Mio. gestiegen. Dies resultiert aus einer internen Reorganisation, durch welche das Cash Pooling von der Muttergesellschaft der Transporeon GmbH auf die Transporeon GmbH übertragen wurde. Es gibt einen gegenläufigen Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern. Die Liquiditätslage ist komfortabel. Die liquiden Mittel betrugen zum Stichtag EUR 9,10 Mio. (Vorjahr: EUR 4,51 Mio.). Das Unternehmen war jederzeit in der Lage seine finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen. 3. Eigenkapital und Verbindlichkeiten Das Eigenkapital beträgt zum Bilanzstichtag unverändert EUR 84,56 Mio. Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag mit der Trimble Trailblazer GmbH. Die Rückstellungen bestehen im Wesentlichen aus Personalrückstellungen, Rückstellungen für Verkaufsprovisionen, Rückstellungen für ausstehende Rechnungen sowie Steuerrückstellungen. Die Rückstellungen haben sich von EUR 10,75 Mio. (2022) auf EUR 13,35 (2023) erhöht. Dieser Anstieg ist im Wesentlichen auf höhere Rückstellungen für Kundenprovisionen zurückzuführen. Der Fuhrpark sowie Teile der Betriebs- und Geschäftsausstattung sind geleast. Die Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistungen liegen erheblich unter dem Wert des Vorjahres. Dieser Effekt ist rein stichtagsbezogen und wird teils durch höhere Rückstellungen kompensiert. Die sonstigen Verbindlichkeiten bestehen unter Anderem aus Steuerverbindlichkeiten (Umsatzsteuer, Körperschaftsteuer sowie Lohn- und Kirchensteuer). Die Erhöhung des passiven Abgrenzungsposten resultiert aus den gegenüber dem Vorjahr gestiegenen Umsätzen des Geschäftsjahres. 4. Zusammenfassende Darstellung der wirtschaftlichen Lage des Unternehmens Die wirtschaftliche Lage des Unternehmens ist insgesamt als sehr gut zu bezeichnen. Das Geschäft der Transporeon GmbH ist auch in 2023 gewachsen und modernisiert und erweitert fortlaufend ihr Produktportfolio. C. Chancen- und Risikobericht und Prognose 1. Chancen und Risikobericht Nach Abschluss der Übernahme der Gesellschaft durch Trimble wurde das Risikomanagement von Transporeon vollständig in das der Konzernmutter integriert. Um einen nachhaltigen Erfolg sicherzustellen, zielt das Risikomanagement darauf ab, die wesentlichen Risiken zu identifizieren, transparent darzustellen, realistisch zu bewerten und im Unternehmensinteresse nachhaltig zu steuern. Entsprechend den Konzernvorgaben werden dabei methodische und organisatorische Standards im Umgang mit Risiken angewandt. Hierzu gehört die Identifizierung möglicher rechtlicher, finanzieller, operationeller und marktrelevanter Auswirkungen sowie der Eintrittswahrscheinlichkeit von Risiken in einem zeitlich definierten Rahmen. Die Risiken werden im Hinblick auf ihre Auswirkungen auf die langfristigen Unternehmensziele analysiert und eingeschätzt. Ein ausgewählter Führungskreis steuert und überwacht mithilfe eines IT-Systems die Risiken proaktiv und berücksichtigt die Erkenntnisse in der weiteren Planung und Geschäftstätigkeit. 2. Chancen a) Digitalisierung Laut einer von der Bundesvereinigung Logistik (BVL) e. V. in Auftrag gegebenen Studie „Trends und Strategien in Logistik und Supply Chain Management 2023/2024“5 werden neben dem Fachkräftemangel, die Digitalisierung der Geschäftsprozesse und der Kostendruck als die Top 3 „Schmerzpunkte“ für die Logistikindustrie aufgezählt. Insbesondere von der digitalen Transformation erwarten die Studienteilnehmer im Bereich Geschäftsprozesse, Transparenz, Kommunikation und Vernetzung mit anderen Marktteilnehmern direkte positive finanzielle Effekte (Kostenreduktion und/oder Erlössteigerungen). Aus Sicht der Geschäftsführung ist Transporeon mit den angebotenen Software- und Service-Lösungen für die Optimierung von Transportprozessen hervorragend aufgestellt, um vom steigenden Bedarf nach Digitalisierungslösungen zu profitieren. b) Nachhaltigkeit und Resilienz Transporeon bieten sich ferner Chancen aus der zunehmenden Bedeutung der Themen Nachhaltigkeit und Resilienz. Viele Kunden arbeiten daran, ihre ökologische Effizienz zu verbessern, um ihrer Verantwortung für Klima und Umwelt gerecht zu werden. Darüber hinaus gewinnen Nachhaltigkeitsdaten im Berichtswesen und der unternehmensübergreifende Austausch dieser Daten bedingt durch neue, regulatorische Berichtspflichten (z. B. EU CSRD) an Bedeutung. Durch die Nutzung der Produkte von Transporeon sind Unternehmen in der Lage den CO2 Verbrauch und die damit verbundenen Kosten nachhaltig zu reduzieren. Bedingt durch die Krisen der vergangenen Jahre gehen Unternehmen davon aus, dass sie sich auf ein deutlich höheres Niveau an Störungen („new normal“) in Logistik- und Lieferketten einstellen müssen. Um die Resilienz der eigenen Transportkette sicherzustellen, verstärken Unternehmen Transparenz-schaffende Maßnahmen, z.B. die Nutzung der Lösungen von Transporeon für eine digitale end-to-end Planung. c) Integration mit Trimble Seit April 2023 ist Transporeon Teil von Trimble. Durch die laufenden Integrationsinitiativen können produktseitige Synergien zum Vorteil der Kunden realisiert werden. Darüber hinaus eröffnet die Zusammenarbeit mit Trimble die Möglichkeit, Transporeon Produkte verstärkt auf dem nordamerikanischen Markt anzubieten und zu vertreiben. Beides wird zu zusätzlichen Umsätzen für Transporeon beitragen. 3. Risiken: a) Allgemeines politisches und wirtschaftliches Umfeld Die Nachfrage nach den Software- und Servicelösungen von Transporeon hängt stark von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung ab. Die Transport- und Logistikbranche ist oft als erste von geopolitischen Konflikten (Kriegen, bewaffneten Auseinandersetzungen), Wirtschaftskrisen (Inflation, Rezession), Handelsbeschränkungen (Sanktionen, Zölle) und sonstigen Lieferkettenstörungen betroffen. Um Entwicklungen frühzeitig erkennen und bei Bedarf notwendige Maßnahmen zeitnah einleiten zu können, werden getätigte Transaktionen auf den Transporeon-Plattformen permanent gemessen und ausgewertet. Zusätzlich werden politische und wirtschaftliche Entwicklungen durch die Geschäftsführung und durch spezielle „Market Research“ Teams erfasst, beobachtet und in ihrer Konsequenz für das Transporeon Geschäft bewertet. b) Wettbewerb Neben etablierten Wettbewerbern gibt es zahlreiche Start-Ups, die mit branchenspezifischen Lösungen im Wettbewerb zu Software- und Servicelösungen von Transporeon stehen. Der Markt stellt sich insgesamt dynamisch dar und bietet ein vielfältiges Leistungsspektrum mit teilweise sich überlagernden Angeboten. Insbesondere die Geschäftsleitung, Strategie- und Produktentwicklungsabteilung beobachten den Wettbewerb permanent und genau. Relevante Entwicklungen und bei Bedarf notwendige Maßnahmen werden sowohl im Rahmen der zweiwöchigen Transporeon-Geschäftsleitungsbesprechungen erörtert als auch im Rahmen der vierteljährlich stattfinden Besprechungen mit der Geschäftsleitung von Trimble. Darüber hinaus wird die langfristige Strategie jährlich im Rahmen eines systematischen Prozesses auf aktuelle Entwicklungen (Technologie, Kunden, Wettbewerb) hin überprüft und bei Bedarf angepasst. c) IT-Sicherheit & Datenschutz Für Transporeon ist eine hohe Sicherheit der eingesetzten IT-Systeme und die Einhaltung von Datenschutzanforderung von entscheidender Bedeutung. Das entsprechend implementierte Informationssicherheitsmanagement, welches nach ISO 27001 zertifiziert ist, umfasst neben der kontinuierlichen Überwachung der IT-Sicherheitslage insbesondere folgende Maßnahmen:
Um den nationalen und internationalen Datenschutzanforderungen gerecht zu werden, hält Transporeon eine interne Datenschutzabteilung vor, welche vom „Data Protection Officer“ geleitet wird. Bei Bedarf wird zusätzlich auf externe Datenschutzexperten zugegriffen. d) Bewertung Risiken Zum aktuellen Zeitpunkt sieht sich die Transporeon GmbH keinen bestandsgefährdenden Risiken ausgesetzt. 4. Gesamtwirtschaftlicher Ausblick Bezogen auf Deutschland ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in 20236 um 0,3 % und in 2024 0,2 %7 gesunken. Auf Ebene der EU ergaben sich in diesen Jahren kleinere BIP Zuwächse in Höhe von jeweils 0,4 %8 9. Das für 2025 erwarteten BIP-Wachstum bewegt sich auf einem ähnlichen Niveau10.
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Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2024, 5. Ausblick Transporeon - Prognosebericht Es gibt für die Transporeon GmbH keine separate Prognoserechnung. Es ist allerdings davon auszugehen, dass die Prognosen für die Transporeon Gruppe repräsentativ für die Transporeon GmbH sind. Für das Geschäftsjahr 2024 hatte die Transporeon Gruppe ein Umsatzwachstum von rd. 15 % angestrebt. Das tatsächlich realisierte Umsatzwachstum der Transporeon GmbH lag bei 16,2%. Der Umsatz stieg von 133,6 Mio. € in 2023 auf 155,2 Mio € in 2024 an. Für 2025 wird gruppenweit mit einem Umsatzwachstum in Höhe von 10 % gerechnet. Die operativen Aufwände sollen um 12 % ansteigen. Das prognostizierte operative Ergebnis für die Transporeon Gruppe soll entsprechend nur leicht von rd. EUR 43 Mio. (2024) auf rd. EUR 44 Mio. im Jahr 2025 ansteigen. Über das Jahr 2025 hinaus beurteilt das Management die voraussichtliche Entwicklung der Unternehmensgruppe als sehr positiv. D. Bericht über Forschung und Entwicklung Die Erschließung neuer Kundenmärkte sowie die Entwicklung neuer und die Verbesserung bestehender Produktlösungen wird weiterhin aktiv vorangetrieben. Die Aufwendungen für Forschung & Entwicklung sind mit EUR 19,3 Mio. (Vorjahr: EUR 17,6 Mio.) weiterhin auf hohem Niveau. Dies entspricht - analog dem Vorjahr - 14 % der Umsatzerlöse. E. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag Im August 2024 hat die Transporeon GmbH alle Anteile an der SixFold GmbH von der Trimble Trailblazer GmbH erworben. Die SixFold GmbH wurde rückwirkend zum 01. Januar 2024 auf die Transporeon GmbH verschmolzen. Es wird erwartet, dass die Beteiligungen an der Nexogen Kft, Ungarn und der SupplyStack N.V., Belgien und die Darlehensforderungen gegenüber diesen Gesellschaften im Abschluss des Geschäftsjahres 2024 wertberichtigt werden. Hintergrund ist eine strategische Management-Entscheidung nach dem Bilanzstichtag. Die von diesen Gesellschaften entwickelten und vertriebenen Produktlinien „Fleet Optimization“ und „Transport Operations“ sollen nicht mehr an Neukunden vertrieben. Die betroffene Belegschaft verbleibt im Unternehmen, wird künftig allerdings an anderen Produktlinien arbeiten.
Ulm, den 17. September 2025 Transporeon GmbH Geschäftsführung Peter Maluck Philipp Pfister |
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