Stammdaten

Register
Amtsgericht Saarbrücken HRB 16784
Eingetragen
20.12.2007
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehörEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger
Gegenstand
Der Handel mit Neu- und Gebrauchtfahrzeugen aller Art nebst Fahrzeugteilen und -zubehör, Betriebsstoffen und sonstigen branchenverwandten Artikeln sowie die Reparatur und Pflege von Kraftfahrzeugen aller Art; ferner die KFZ-Vermietung, gebundene Versicherungsvermittlung und das Anbieten von KFZ-Finanzierungen und Leasingdienstleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Volker Erhard Klos
seit 20.12.2007
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Klos Automobile GmbHEigenbeteiligung
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
50000
100.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Klos Automobile GmbH

Marpingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Klos Automobile GmbH (nachfolgend auch "Gesellschaft" oder "GmbH") fungiert zusätzlich zur eigenen operativen Tätigkeit mit dem Schwerpunkt auf dem Verkauf von Neu-, Vorführ- und Gebrauchtwagen im PKW- als auch im Nutzfahrzeugbereich und dem Verkauf von Ersatzteilen und Zubehör, als Muttergesellschaft für mehrere Beteiligungsunternehmen. Vertrieben werden ausschließlich die FCA- Konzernmarken Fiat, Fiat Professional, Alfa Romeo, Abarth, Jeep und Autonomy. Für diese Marken werden standortbezogen Servicemandate gehalten.

Die Klos Automobile GmbH hält als aktiver Händlerpartner der FCA Germany AG / Stellantis NV an folgenden Standorten Vertriebsmandate:

Saarland: - Marpingen-Urexweiler
- Saarbrücken-Dudweiler
- Völklingen
Rheinland-Pfalz: - Koblenz
- Kirn

Zusätzlich ist ein Lagerstandort mit 14.500 m 2 in St. Wendel-Bliesen installiert.

2. Forschung und Entwicklung

Die Klos Automobile GmbH übt im Hinblick auf ihre Geschäftstätigkeit als Handelsunternehmen keine Forschungs- und Entwicklungstätigkeit aus.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. 1

1 Vgl.: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 019 vom 15.01.2024

Hohe Preise auf allen Wirtschaftsstufen sowie ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen dämpfen die Konjunktur.

Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich. Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe sowie in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie sank. Positive Impulse waren in der Automobileindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau zu erkennen. Ebenso konnten die meisten Dienstleistungsbereiche ihre wirtschaftlichen Aktivitäten ausweiten.

Gegenüber dem Vorjahr nahm der private Konsum preisbereinigt um 0,8% ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %). 2

Der deutsche Automarkt schloss im Kalenderjahr 2023 mit ca. 2,8 Millionen neu zugelassenen Personenkraftwagen ab. Dies entspricht einem Plus von 7,3 % gegenüber dem Vorjahr. Der Privat-Anteil betrug 32,8 %. Im Geschäftsjahr 2023 minderte sich bei den Neuzulassungen der Anteil alternativer Antriebsarten auf nun 48,5%. Hybridangetriebene Fahrzeuge kommen auf einen Anteil von 29,5%, Elektro-Pkw (BEV) auf 18,4 % und gasbetriebene Pkw (Erd- und Flüssiggas) auf 0,6 %. Der Anteil benzinbetriebener Pkw erhöhte sich auf 34,4 % und der Anteil dieselbetriebener Pkw minderte sich auf 17,1 %.

Die FCA-Sparte des Stellantis-Konzernes hat in Deutschland im Jahr 2023:

76.535 (-1,6 %) Fiat,

15.276 (-11,1 %) Jeep und

6.198 (+69,5 %) Alfa Romeo vermarktet. 3

2. Analyse des Geschäftsverlaufs und der Lage

2.1. Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2023 hat die Klos Automobile GmbH ein Ergebnis vor Steuern und Zinsen von TEUR 2.807 (-58,7 %) und einen Jahresüberschuss von TEUR 1.560 (-66,4 %) erzielt.

Aufgrund von Lieferengpässen und wirtschaftlichen Einschränkungen im Bereich des Autohandels verzeichneten wir einen Rückgang des Umsatzes. Die Umsatzerlöse von TEUR 60.507 (-32,2 %) entfielen vorwiegend auf Neuwagenverkäufe von TEUR 38.960 (-42,4 %) und Erlöse aus dem Gebrauchtwagengeschäft TEUR 13.167 (-1,4 %).

2 Vgl.: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 019 vom 15.01.2024
3 Vgl.: Kraftfahrt-Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 01/2024, Fahrzeugzulassungen im Dezember 2023

Der Materialaufwand hat sich gegenüber 2022 auf TEUR 47.367 (-32,3 %) reduziert. Die Materialintensität hat sich leicht von 78,4 % auf 78,3 % verringert. Bei geringeren Umsatzerlöse und einer leicht überproportionalen Minderung des Materialaufwandes ergibt sich eine Rohertragssteigerung im Vergleich zum Vorjahr um 0,2 %-Punkte auf nun 22,0 %.

Der Personalaufwand ist etwa auf Vorjahresniveau mit TEUR 5.018 (-0,8 %). Hier ergaben sich zum Vorjahr keine wesentlichen Veränderungen.

Die Abschreibungen von TEUR 521 (+5,5 %) betreffen vornehmlich Vorführwagen und Mietfahrzeuge.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnten gegenüber dem Vorjahr um TEUR 2.087 (-29,5 %) reduziert werden. Insbesondere die Verwaltungsaufwendungen (- TEUR 2.229) und die sonstigen Betriebsaufwendungen (- TEUR 52) führten trotz der Erhöhung der Vertriebsaufwendungen (+ TEUR 145) und der Raumaufwendungen (+ TEUR 54) zu der Minderung des sonstigen betrieblichen Aufwandes.

Das Finanzergebnis (bestehend aus Zinsaufwendungen sowie sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen) beläuft sich auf TEUR -472 (Vorjahr: TEUR -30) und ist im Wesentlichen auf Zinsaufwendungen aus der kurzfristigen Fahrzeugfinanzierung von TEUR 475 zurückzuführen. Dies resultiert aus der deutlichen Anpassung des Leitzinses. So betrug der 12 Monats Euribor zum 02.01.2023 3,3% und im Vorjahr zum 03.01.2022 -0,5%.

2.2. Finanz- und Vermögenslage

In Anbetracht einer Bilanzsumme von TEUR 33.997 (Vorjahr: TEUR 49.452) sowie eines Eigenkapitals von TEUR 16.090 (Vorjahr: TEUR 14.530) beträgt die Eigenkapitalquote zum 31.12.2023 47,3 % (Vorjahr: 29,4%).

Ursächlich für die Entwicklung der Bilanzsumme sind im Wesentlichen auf der Aktivseite die Minderung der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen (- TEUR 9.144), die Abnahme der Forderungen gegen Gesellschafter (- TEUR 3.034) sowie die Minderung der liquiden Mittel (- TEUR 3.947).

Hierzu korrespondierend auf der Passivseite die Abnahme der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (- TEUR 14.743) sowie die Minderung der Rückstellungen (- TEUR 2.655). Auch aufgrund der kürzeren Bilanzsumme ist eine Erhöhung des Cash-Flows zu verzeichnen. So steigerte sich der Cash- Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit im Wesentlichen aufgrund der Abnahme der Forderungen auf + TEUR 11.658 (Vorjahr: - TEUR 13.887). Da in 2023 keine wesentlichen Investitionen getätigt wurden, minderte sich der Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit nur leicht auf - TEUR 375 (Vorjahr: - TEUR 190). Der Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit minderte sich stark gegenüber dem Vorjahr insbesondere wegen der Abnahme von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten auf - TEUR 15.230 (Vorjahr: + TEUR 18.150).

Von den Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 14.845 (Vorjahr: TEUR 29.161) entfallen TEUR 13.449 (Vorjahr: TEUR 28.192) auf Bankverbindlichkeiten.

Im Geschäftsjahr 2023 verfügte die Klos Automobile GmbH über ausreichende Kredit- und Kontokorrentlinien, welche durchgängig eine ausreichende Liquidität ohne Einschränkungen für den laufenden Geschäftsbetrieb gewährleistet haben, sodass die Gesellschaft zu jedem Zeitpunkt des abgelaufenen Geschäftsjahres in der Lage war, ihre Zahlungsverpflichtungen bei Fälligkeit zu erfüllen.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus neben der Umsatzentwicklung insbesondere auch auf dem Betriebs- bzw. Jahresergebnis der Gesellschaft. Hinsichtlich der Entwicklung des Umsatzes und des Betriebs- bzw. Jahresergebnisses als finanzieller Leistungsindikator verweisen wir auf unsere Ausführungen unter Kapitel II 2.1.

4. Gesamtaussage

Abschließend schätzen wir die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als gut ein.

Die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft sowie die Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist zum Zeitpunkt der Aufstellung dieses Berichts aufgrund der stabilen operativen Ergebnisse und der soliden Liquiditätslage als gut zu bezeichnen.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Die Rückstellungen sowie die kurzfristigen Verbindlichkeiten sind vollständig durch das Warenlager und die liquiden Mittel gedeckt.

III. Prognosebericht

Der andauernde Krieg in der Ukraine und der Konflikt im Nahen Osten stellen erhebliche Risikofaktoren für die Weltwirtschaft dar. Laut des Frühjahrsgutachtens des Sachverständigenrates verzögert sich die Erholung der deutschen Wirtschaft weiter.

Für dieses Jahr rechnet der Sachverständigenrat in Deutschland mit einem geringen Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 0,2 %. Der Sachverständigenrat erwartet für das Jahr 2024 einen Anstieg des BIP um 0,9 %. Die Verbraucherpreisinflation hat sich weiter verlangsamt. Der erhöhte heimische Preisdruck infolge gestiegener Arbeitskosten verhindert allerdings eine schnellere Normalisierung der Inflationsraten. Bei der Kerninflation sei im Jahr 2024 mit 3,0 % und im Folgejahr mit 2,4 % zu rechnen. Die Inflation im Euro-Raum ist rückläufig. Folglich dürften sich die Finanzierungsbedingungen im Prognosehorizont aufgrund von geldpolitischen Zinssenkungen verbessern. 4

Das Kraftfahrzeuggewerbe konnte im vergangenen Jahr über alle Bereiche (Neuwagen, Gebrauchtwagen und Service) eine Umsatzsteigerung verzeichnen und ist somit um 11,9 % auf 207,3 Mrd. Euro gewachsen. Ursächlich dafür sind laut ZDK höhere Stückzahlen und gestiegene Preise. Dieser Trend konnte sich in 2024 nur bedingt fortsetzen. Aufgrund des Mitte Dezember gestoppten Umweltbonus war ein deutlicher Rückgang der Zulassungszahlen von Elektrofahrzeugen zu erkennen. Diesen Dämpfer spürt man weiterhin im Autojahr 2024. Laut einer Blitzumfrage des ZDK mit 345 Autohäusern ist im Privatkundenbereich ein Rückgang von Neufahrzeugbestellungen bei BEV um -51 % und bei PHEV um -43 % zu verzeichnen. Die Erwartungen für 2024 bei Privatkunden sind bei BEV zu 55 % und bei PHEV zu 40 % als "sehr schlecht" prognostiziert. Positiv hingegen bewerteten die Betriebe das Servicegeschäft.

Die Anzahl der Kfz-Betriebe ist im vergangenen Jahr um 250 Betriebe und damit um minus 0,7 % auf 36.170 Betriebe zurückgegangen. Während die Zahl der fabrikatsgebundenen Betriebe um minus 1,2 % bzw. 170 Betriebe auf 14.120 schrumpfte, ging die Zahl der nicht fabrikatsgebundenen Betriebe leicht um 0,4 % bzw. 80 Betriebe auf 22.050 zurück. Die Anzahl der Beschäftigten sank um 0,9 % auf 430.000 Menschen (Vorjahr 434.000). 5

Die Gesellschaft rechnet für das Jahr 2024 mit 2.300 bis 2.500 zu verkaufenden Neuwagen und Gebrauchtwagen. Das After-Sales-Geschäft wird sich weiter recht stabil verhalten.

4 Frühjahrsgutachten 2024 - https://www. https://www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de/fruehjahrsgutachten-2024.html
5 https://www.kfzgewerbe.de/kfz-gewerbe-umsatz-waechst-auf-2073-mrd-euro

Wir erwarten auf Grundlage der betriebswirtschaftlichen Auswertungen der ersten Monate 2024 für das Geschäftsjahr 2024 ein leichtes Umsatzminus, Basierend auf der schlanken Kostenstruktur rechnen wir weiter mit einem positiven Ergebnis.

Die Summe der positiven Ergebnisse über die letzten Jahre stellt ein stabiles Fundament für die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft dar.

IV. Chancen- und Risikobericht

Risikobericht

Im Rahmen von regelmäßigen Geschäftsleitungssitzungen werden auf Basis der wichtigsten Kennzahlen sowie Abweichungsanalysen zur Ertragslage die aktuellen Ergebnisentwicklungen unserer GmbH aufgezeigt. Aus der Analyse dieser Vergleiche können kaufmännische Leitung und Geschäftsführung etwaige Auswirkungen von veränderten Bedingungen und sonstigen Einflussfaktoren und, im Hinblick auf die langjährigen und weitreichenden Erfahrungen in der Automobilbranche, Risiken auf die Geschäftsentwicklung erkennen und die notwendigen Steuerungs- und Gegenmaßnahmen ergreifen.

Risiken aus der betrieblichen Tätigkeit

Sollte sich die derzeitige Konjunktur abschwächen, kann dies die wirtschaftliche Situation unserer Kunden und die Nachfrage nach unseren Produkten negativ beeinflussen, was sich in Umsatz- und Ergebnisrisiken niederschlagen könnte.

Im Übrigen beinhaltet die zunehmende Digitalisierung im automobilen Markt sowohl Chancen als auch Risiken.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Ergebnissituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Seitens der Kreditinstitute steht der Gesellschaft ein ausreichender Finanzierungsrahmen zur Verfügung.

Außer branchenüblichen und konjunkturellen Risiken sehen wir vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität keine Risiken, die unsere Entwicklung beeinträchtigen oder unseren Bestand gefährden könnten.

Die GmbH hat sich über die letzten Jahre personell, prozessual, digital, finanziell und räumlich gut aufgestellt. Die Etablierung zusätzlicher Marken in die bestehende Struktur könnte somit kurz- bis mittelfristig erfolgen. Auch ein weiteres Wachstum mittels alternativer Geschäftsfelder ist denkbar.

Chancenbericht

Mit Ausnahme der im Prognosebericht dargestellten Chancen basierend auf zukünftigen Veränderungen im allgemeinen Konsumverhalten werden zurzeit keine besonderen Chancen gesehen. Im Übrigen beinhaltet die zunehmende Digitalisierung im automobilen Markt sowohl Chancen als auch Risiken.

 

Marpingen-Urexweiler, den 14.08.2024

Die Geschäftsführung

BILANZ zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1,00 1,00
1,00 1,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 776.025,03 831.832,03
2. technische Anlagen und Maschinen 3.140,00 5.903,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.603.348,00 1.572.405,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 57.379,53
2.382.513,03 2.467.519,56
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 75.564,59 135.564,59
2. sonstige Ausleihungen 160,00 160,00
75.724,59 135.724,59
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. fertige Erzeugnisse und Waren 22.389.211,69 19.633.131,97
2. geleistete Anzahlungen 0,00 300.000,00
3. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -148.371,31 -134.235,12
22.240.840,38 19.798.896,85
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.718.279,05 2.852.065,77
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.384.203,79 10.527.605,10
3. Forderungen gegen Gesellschafter 183.686,12 3.217.858,13
4. sonstige Vermögensgegenstände 1.156.138,72 2.649.378,66
5.442.309,68 19.246.907,66
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.838.861,25 7.785.517,38
C. Rechnungsabgrenzungsposten 7.771,64 7.771,64
D. Aktive Latente Steuern 9.200,00 9.200,00
33.997.221,57 49.451.538,68

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnrücklagen; andere Gewinnrücklagen 4.227,30 4.227,30
III. Gewinnvortrag 14.500.640,53 9.854.559,80
IV. Jahresüberschuss 1.559.887,54 4.646.080,73
16.089.755,37 14.529.867,83
II. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 54.766,00 57.881.00
2. Steuerrückstellungen 1.127.169,29 3.604.745,34
3. sonstige Rückstellungen 1.868.430,91 2.041.842,84
3.050.366,20 5.704.469,18
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 13.449.319,65 28.192.208,94
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 988.551,83 451.417,09
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 15.544,24 92.967,13
4. sonstige Verbindlichkeiten 391.684,28 424.608,51
- davon aus Steuern EUR 316.506.92 (VJ.: EUR 415.411,62) 14.845.100,00 29.161.201,67
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 55.245,46 (Vorjahr: EUR 0,00)
D. Rechnungsabgrenzungsposten 12.000,00 56.000,00
33.997.221,57 49.451.538,68

GEWINN - UND VERLUSTRECHNUNG für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 60.507.495,36 89.236.847,20
2. sonstige betriebliche Erträge 190.985,53 95.519,27
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe für bezogene Waren 46.926.722,81 69.474.989,07
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 439.870,23 442.684,35
47.366.593,04 69.917.673,42
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 4.259.630,87 4.290.004,94
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 758.231,38 765.635,72
- davon für Altersversorgung TEUR 3 (Vorjahr: TEUR 4) 5.017.862,25 5.055.640,66
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 521.162,01 494.169,74
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.984.991,72 7.072.444,13
- davon für Währungsumrechnung TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0)
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 15.157,72 4.275,08
- davon aus Abzinsungen TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0)
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 487.440,75 33.886,79
- davon aus verbundenen Unternehmen TEUR 0 (Vorjahr: EUR 0)
- davon aus Abzinsungen TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 2)
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 738.462,20 2.071.653,88
- davon latente Steuern TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 6)
10. Ergebnis nach Steuern 1.597.126,64 4.691.172,93
11. sonstige Steuern 37.239,10 45.092,20
12. Jahresüberschuss 1.559.887,54 4.646.080,73

ANHANG für das Geschäftsjahr 2023

A. Allgemeine Hinweise

Die Gesellschaft ist unter der Firma Klos Automobile GmbH mit Sitz in Marpingen im Handelsregister des Amtsgerichts Saarbrücken, Abteilung B, unter Nr. 16784 eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß den §§ 242 ff. und den §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften.

Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung, die nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt ist, ist gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz ebenfalls an dieser Stelle gemacht.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und werden, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen erfolgten ausschließlich linear. Die Abschreibungen auf Zugänge der immateriellen Vermögensgegenstände erfolgen zeitanteilig.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Erhaltene Investitionszuschüsse wurden bei den Anschaffungs- und Herstellungskosten in Abzug gebracht. Die Abschreibungen erfolgten ausschließlich linear. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen zeitanteilig.

Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt.

Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert.

Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen sind offen von den Vorräten abgesetzt, vom Ausweiswahlrecht gemäß § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB wurde insoweit Gebrauch gemacht.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Für Verluste aus Liefer- und Abnahmeverpflichtungen sind in angemessener Höhe Rückstellungen gebildet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Die Rückstellungen für Pensionen sind mit dem Verpflichtungswert der Pensionszusagen angesetzt. Die Ermittlung der Pensionsrückstellung erfolgt auf der Basis versicherungsmathematischer Berechnungen nach der Projected Unit Credit Methode.

Dabei wurden folgende Annahmen getroffen:

• 10-Jahreszinssatz (bei angenommener Restlaufzeit von 15 Jahren): 1,82 %
• Bezügedynamik und Dynamik der Beitragsbemessungsgrenze: 0,00 %
• Gehaltstrend: 0,00 %
• Rententrend: 1,80 %
• Biometrische Rechnungsgrundlage Heubeck Richttafeln 2018 G
• Fluktuation alters- und geschlechtsabhängig: 0,00 %

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind mit ihrem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen mit Restlaufzeiten von über einem Jahr wurden entsprechend ihrer Laufzeit mit dem durch die Bundesbank vorgesehenen Zinssatz zum Bilanzstichtag abgezinst.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag am Bilanzstichtag angesetzt.

Für Differenzen zwischen handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden sowie Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen, die sich zukünftig voraussichtlich abbauen, werden latente Steuern gebildet. Vom Wahlrecht des Ausweises im Falle einer voraussichtlichen Steuerentlastung sowie vom Wahlrecht des unsaldierten Ausweises der latenten Steuern wurde Gebrauch gemacht.

Transaktionen in Fremdwährung werden zu Entstehungskursen eingebucht. Zum Bilanzstichtag werden Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Laufzeit unter einem Jahr zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. Bei Laufzeiten von über einem Jahr erfolgt die Bewertung nur dann zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag, falls dieser bei Forderungen zu niedrigeren bzw. bei Verbindlichkeiten zu höheren Werten führt.

C. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (letzte Seite des Anhangs) dargestellt.

Finanzanlagen

Die Gesellschaft besitzt Kapitalanteile an Unternehmen, bei denen der Anteilsbesitz der Herstellung einer dauernden Verbindung dient. Diese sind in der nachfolgenden Tabelle dargestellt:

Angaben zum Anteilsbesitz

Währung Eigenkapital Beteiligung gez. Kapital Ergebnis
Inland in Tausend in % in Tausend in Tausend
Autohaus Milzetti GmbH, Dreieich-Offenthal EUR 126 100,0 26 9
EM Autovermietung und Leasing GmbH, St. Wendel EUR 39 100,0 25 4
SWT Autovermietung und Leasing GmbH, Marpingen EUR 56 100,0 25 4

Vorräte

31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
Fertige Erzeugnisse und Waren
- Neufahrzeuge 13.460 17.634
- Gebrauchtwagen 8.324 1.761
- Ersatzteile, Zubehör und Sonstiges 605 508
Geleistete Anzahlungen 0 300
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -148 -134
22.241 19.799

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.718 2.852
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (0) (0)
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.384 10.528
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (0) (0)
Forderungen gegen Gesellschafter 184 3.218
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (0) (0)
Sonstige Vermögensgegenstände 1.156 2.649
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (13) (13)
5,442 19.247
(13) (13)

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen vollumfänglich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten keine Beträge, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen.

Aktive latente Steuern

Die aktiven latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus unterschiedlichen Ansätzen zwischen der Handels- und Steuerbilanz bei den Pensionsrückstellungen (TEUR 6,7) sowie den Rückstellungen für zukünftige Leasingrückläufer (TEUR 2,5). Der zur Anwendung kommende Steuersatz beträgt 31 %.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Stand Verpflichtungswert Zeitwert Deckungsvermögen Rückstellung
TEUR TEUR TEUR
31.12.22 58 0 58
31.12.23 55 0 55

Im Rahmen der Anpassungen von Pensionsverpflichtung und Deckungsvermögen zum Bilanzstichtag wurden in der Gewinn- und Verlustrechnung folgende Aufwendungen und Erträge verrechnet:

Zinsen und ähnliche Aufwendungen (-)/Erträge (+) Aufwendungen für Altersversorgung
TEUR TEUR
Pensionsverpflichtung 1 -4
Deckungsvermögen 0 0
Saldo 1 -7

Bei der Berechnung der Pensionsverpflichtung wurde im entsprechend § 253 Abs. 6 HGB mit einem 10-Jahreszins gerechnet. Aus der Gegenüberstellung der Pensionsverpflichtung zum 10-Jahreszinssatz und einer entsprechenden Verpflichtung zu dem bis 2015 geltenden 7-Jahreszinssatz ergibt sich ein Unterschiedsbetrag von TEUR 1, der einer Ausschüttungssperre unterliegt.

Sonstige Rückstellungen

Die Sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für ausstehende Rechnungen (TEUR 1.221), für unterlassene Instandhaltung (TEUR 160), für nicht in Anspruch genommenen Urlaub der Arbeitnehmer (TEUR 148), für die gesetzlich vorgeschriebene Archivierung von Geschäftsunterlagen gemäß § 257 HGB (TEUR 104), für Prozesskosten aus schwebenden Prozessen (TEUR 65), für Inflationsausgleichszahlungen an die Mitarbeiter (TEUR 44), für die Berufsgenossenschaftsbeiträge (TEUR 38) sowie für Abschluss- und Prüfungskosten (TEUR 36) gebildet.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel nachfolgend im Einzelnen dargestellt.

Verbindlichkeitenspiegel

Restlaufzeit Besicherung *
Art der Verbindlichkeit Gesamt 31.12.2023 unter 1 Jahr über 1 Jahr davon über 5 Gesamt 31.12.2023
TEUR TEUR TEUR Jahre TEUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 13.449 13.037 412 126 13.449
(Vorjahr) (28.192) (27.712) (480) (199) (28.192)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 988 988
(Vorjahr) (451) (451)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 16 16
(Vorjahr) (93) (93)
4. Sonstige Verbindlichkeiten 336 336
(Vorjahr) (425) (425)
14.789 14.377 412 126 13.449
(29.161) (28.681) (480) (199) (28.192)

* : Bürgschaft, Sicherungsübereignung von Fahrzeugen, Grundschuld, Abtretung von bestehenden und künftigen Ansprüchen aus Investitionszuschüssen

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in voller Höhe Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Passive Rechnungsabgrenzung

Auflösend bedingt gewährte Investitionszuschüsse werden passivisch abgegrenzt und ratierlich aufgelöst.

Passive latente Steuern

Die passiven latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus unterschiedlichen Ansätzen zwischen der Handels- und Steuerbilanz bei der Rückstellung für die Archivierung von Geschäftsunterlagen (TEUR 0). Der zur Anwendung kommende Steuersatz beträgt 31 %.

Entwicklung der latenten Steuern

Aktive latente Steuern Passive latente Steuern Saldo
TEUR TEUR TEUR
31.12.2022 9,2 0,0 9,2
31.12.2023 9,2 0,0 9,2
Veränderung 0,0 0,0 0,0

Die Veränderung resultiert im Wesentlichen aus der teilweisen Inanspruchnahme der Pensionsrückstellung sowie der Zinsanpassungen im Bereich deren Bewertung.

Haftungsverhältnisse

31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
Aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten 413 413

Sicherheitsbestellungen wurden ausschließlich zugunsten von Tochterunternehmen abgegeben.

Die Inanspruchnahmewahrscheinlichkeit für die den Haftungsverhältnissen zugrundeliegenden Verpflichtungen ist aufgrund der derzeitigen Erkenntnisse aus der Auftragsabwicklung und der Fähigkeit, der Hauptschuldner ihre Verpflichtungen selbst zu erfüllen, als gering einzustufen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag lagen sonstige finanzielle Verpflichtungen von Bedeutung in Höhe von TEUR 2.168 (Vorjahr: TEUR 2.603) vor. Sie betreffen Mietentgelte für die Betriebsgrundstücke der Filialen in Urexweiler, Dudweiler, Völklingen, Koblenz und Kirn, jeweils berechnet bis zum nächstmöglichen Kündigungszeitpunkt laut Mietvertrag.

Der Abschluss von Mietverträgen dient der Verringerung der Kapitalbindung und verlagert das Risiko der Verwertung auf den Eigentümer. Die Risiken bestehen in der Vertragsbindung, falls die zur Nutzung überlassenen Vermögensgegenstände vor Ende der Vertragslaufzeit für die Weiterführung des Betriebs nicht notwendig sind.

Darüber hinaus sind keine weiteren für die Finanzlage bedeutsamen Verpflichtungen zu vermerken.

Wesentliche nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte liegen zum Bilanzstichtag nicht vor.

Derivative Finanzinstrumente werden nicht eingesetzt.

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse - Zuordnung sonstige Erlöse

Nach Sparten 2023 2022
TEUR TEUR
Neuwagen 38.960 67.632
Gebrauchtwagen 13.167 13.354
Werkstatt 2.068 1.957
Ersatzteile, Zubehör 3.937 3.873
Übrige 2.375 2.420
60.507 89.236
Nach geographisch bestimmten Märkten 2023 2023
TEUR %
Umsatz Inland 49.239 81,4
Umsatz EU-Ausland 11.026 18,2
Umsatz Drittland 242 0,4
60.507 100,0

Sonstige betriebliche Erträge

2023 2022
TEUR TEUR
Erträge aus der Herabsetzung von Wertberichtigungen 2 0
Erträge aus dem Abgang von Finanzanlagen 0 12
Erträge aus Währungsumrechnung 0 19
Versicherungsentschädigungen 95 36
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 40 4
Übrige 54 24
191 95

Sonstige betriebliche Aufwendungen

2023 2022
TEUR TEUR
Verwaltungsaufwendungen 1.908 4.137
Vertriebsaufwendungen 1.942 1.797
Raumaufwendungen 940 886
Instandhaltungsaufwendungen 35 40
Übrige Betriebsaufwendungen 160 212
4.985 7.072

Abschlussprüferhonorare

Die Aufwendungen für vom Abschlussprüfer berechnete Gesamthonorare schlüsseln sich wie folgt auf:

2023 2022
TEUR TEUR
Abschlussprüfungsleistungen 15 15
Sonstige Leistungen 2 2
17 17

E. Sonstige Angaben

Nachtragsbericht

Nach Abschluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.

Ausschüttungssperre

Der Gesamtbetrag, der der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt TEUR 10.

Die Ausschüttungssperre nach § 268 Abs. 8 HGB entfällt auf den Aktivüberhang latenter Steuern mit TEUR 9.

Daneben ist zudem gemäß § 253 Abs. 2 i. V. m. Abs. 6 Satz 2 HGB der Unterschiedsbetrag aus der Gegenüberstellung der Pensionsverpflichtung zum 10-Jahreszinssatz und einer entsprechenden Verpflichtung zum 7-Jahreszinssatz in Höhe von TEUR 1 ausschüttungsgesperrt.

Geschäftsführung

Zum alleinvertretungsberechtigten und von § 181 BGB befreiten Geschäftsführer war im Berichtsjahr bestellt:

 

Herr Volker Klos, Kaufmann.

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Die Angabe über Bezüge der Geschäftsführung wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterlassen.

Gewährte Vorschüsse an Mitglieder der Geschäftsführung

Zum Bilanzstichtag bestehen unverzinste kurzfristige gewährte Vorschüsse in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0).

Mitarbeiter

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter betrug:

2023 2022
Gewerbliche Arbeitnehmer 37 36
Angestellte 43 43
Teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 25 25
Gesamt 105 104

 

Marpingen-Urexweiler, den 08. August 2024

Die Geschäftsführung

Anlagespiegel:

Entwicklung des Anlagevermögens zum 31.12.2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Umbuchung Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 48.732,28 0,00 0,00 0,00 48.732,28
48.732,28 0,00 0,00 0,00 48.732,28
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken 1.208.448,12 0,00 0,00 0,00 1.208.448,12
2. technische Anlagen und Maschinen 116.105,58 0,00 0,00 0,00 116.105,58
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.692.979,57 1.099.237,01 0,00 849.831,34 2.942.385,24
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 57.379,53 61.636,87 -119.016,40 0,00 0,00
4.074.912,80 1.160.873,88 -119.016,40 849.831,34 4.266.938,94
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 135.564,59 0,00 0,00 60.000,00 75.564,59
2. Genossenschaftsanteile 160,00 0,00 0,00 0,00 160,00
135.724,59 0,00 0,00 60.000,00 75.724,59
4.259.369,67 1.160.873,88 -119.016,40 909.831,34 4.391.395,81
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 48.731,28 0,00 0,00 48.731,28
48.731,28 0,00 0,00 48.731,28
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken 376.616,09 55.807,00 0,00 432.423,09
2. technische Anlagen und Maschinen 110.202,58 2.763,00 0,00 112.965,58
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.120.574,57 462.592,01 244.129,34 1.339.037,24
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
1.607.393,24 521.162,01 244.129,34 1.884.425,91
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
1.656.124,52 521.162,01 244.129,34 1.933.157,19
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1,00 1,00
1,00 1,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken 776.025,03 831.832,03
2. technische Anlagen und Maschinen 3.140,00 5.903,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.603.348,00 1.572.405,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 57.379,53
2.382.513,03 2.467.319,56
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 75.564,59 135.564,59
2. Genossenschaftsanteile 160,00 160,00
75.724,59 135.724,59
2.458.238,62 2.603.245,15

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Klos Automobile GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Klos Automobile GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Klos Automobile GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

St. Ingbert, 21. August 2024

ACT Audit Consulting Tax GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Gerhard Jochum, Wirtschaftsprüfer

Ulrich Kiefer, Wirtschaftsprüfer

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