CEDS Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dominique Llonch seit 7.12.2020 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Nidec SSB Wind Systems GmbHSalzbergenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2021 bis zum 31.03.2022Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. April 2021 bis zum 31. März 20221. Grundlagen der Gesellschaft1.1. Geschäftsmodell der Gesellschaft Die Nidec SSB Wind Systems GmbH ist ein Unternehmen der Windenergiebranche. Die Gesellschaft entwickelt und verkauft Steuerungssysteme sowie Schaltschrankanlagen für Windenergieanlagen an die führenden Hersteller von Windturbinen. Im Rahmen des Servicegeschäftes werden Windturbinenhersteller sowie Windparkbetreiber mit Ersatzteilen sowie Dienstleistungen in Form von Reparaturen und Schulungen versorgt. Unser Geschäft deckt die folgenden Segmente ab (für den Anwendungsbereich Onshore & Offshore):
Zusätzlich zur Windenergiebranche entwickelt und verkauft die Nidec SSB Wind Systems GmbH Ladevorrichtungen für den Ausbau der Infrastruktur zum Laden von Elektrofahrzeugen. Im Rahmen des Servicegeschäfts werden die Kunden mit Ersatzteilen sowie Dienstleistungen in Form von Reparaturen und Schulungen versorgt. Unser Geschäft deckt die folgenden Segmente ab:
1.2. Ziele und Strategien Unsere Gesellschaft verfolgt die folgenden Ziele:
Die Nidec SSB Wind Systems GmbH hat für die Erreichung dieser Ziele verschiedene Teilstrategien und Maßnahmen entwickelt, welche die Zielerreichung sicherstellen. 1.3. Steuerungskennzahlen Die Steuerungssysteme der Gesellschaft untergliedern sich in Finanz- und Leistungsindikatoren sowie nicht-finanzielle Indikatoren. Im Rahmen verschiedenster formaler Prozesse werden die folgenden Kennzahlen in routinemäßigen Regelterminen im Hinblick auf die Sicherstellung der Planerreichung überwacht:
Diese Kennzahlen werden zusätzlich im Rahmen des Reportings und regelmäßiger Board-Meetings durch den Nidec-Konzern überwacht. 1.4. Forschung und Entwicklung Die Marktsegmente unserer Gesellschaft sind stark umkämpft und erfordern ein ständiges Anpassen an neue technische Anforderungen und Bedürfnisse unserer Kunden. Diese Anforderungen orientieren sich an den folgenden Kriterien: A) Windbranche
B) Elektromobilität
Hierfür ist es erforderlich, unsere Produkte entsprechend fortzuentwickeln. Ein wesentlicher Bestandteil der Tätigkeit bildet hier auch die stetige Weiterentwicklung unserer Produkte hinsichtlich ihrer Wirtschaftlichkeit für den Kunden. Im Verlauf des Betrachtungszeitraums hat unsere Gesellschaft die Entwicklung eines Rotorblatt-Messystems in Verbindung mit einer internetbasierten Cloudlösung zur Speicherung, Auswertung und Visualisierung der gemessenen Rotorblattdaten abgeschlossen. Dieser Funktionsumfang deckt ein sowohl bei Windkraftanlagenherstellern als auch bei Windparkbetreibern vorliegender Bedarf ab. Weitere Entwicklungstätigkeiten liegen im Bereich der Verbesserung von Antrieben für elektrische Pitch-Motoren, die im Design zusätzliche Funktionalitäten bieten. Im Verlauf des Geschäftsjahres sind zudem erste Referenzprojekte für den Markt der E-Mobilität in Bezug auf Batterieladeinfrastruktur für Kraftfahrzeuge realisiert worden. Auf Basis entsprechender Untersuchungen und Marktstudien ist die Entwicklung eigener AC-Ladestationen sowie AC-Wallboxen abgeschlossen sowie die Entwicklung einer DC-Ladestation gestartet worden. Aus diesem Grund beschäftigen wir in der F&E-Abteilung Mitarbeiter mit einem umfangreichen Qualifizierungsstand, deren Aufgabenschwerpunkt in der Identifikation, Erforschung und Entwicklung neuer Technologien liegt. Im Geschäftsjahr 2021/2022 wurden im Bereich Forschung & Entwicklung EUR 0,4 Mio. (Vorjahr EUR 0,4 Mio.) für Personalkosten aufgewendet 2. Wirtschaftsbericht2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Trotz der Auswirkungen der Corona-Pandemie konnte Weltwirtschaft im Jahr 2021 um 5,8% wachsen. In der Euro-Zone stieg das BIP hierbei mit 5,3% gegenüber dem Vorjahr. Damit fiel das Wachstum in Europa nicht ganz so stark aus wie z.B. in den USA (+5,7%) sowie China mit einem BIP von +8,1%. Die deutsche Wirtschaft hat sich im Geschäftsjahr - im Vergleich zum Vorjahr um +2,7% preisbereinigtem Bruttoinlandsprodukt (BIP) leicht positiv entwickelt und die Entwicklung ist somit um +7,6% besser als im Vorjahr (-4,9%) 1. Im Bereich der Windenergie konnten die Brutto-Zubauzahlen in Deutschland leicht gesteigert werden (484 neu installierte Windenergieanlagen in 2021 vs. 420 in 2020) 2. Der Brutto-Zubau befindet sich nach wie vor auf einem niedrigen Niveau, erholt sich jedoch das zweite Jahr in Folge langsam vom Zubaueinbruch im Jahr 2019 und liegt 35% über dem Bruttozubau des Vorjahres. 3 Die weiterhin auf sehr niedrigem Niveau liegenden Brutto-Zubauzahlen für den Wirtschaftsstandort Deutschland sind unter anderem in den gesetzlichen Rahmenbedingungen begründet. Die Zubauzahlen leiten sich von den im EEG 2021 definierten Ausschreibungsmengen sowie einer durchschnittlichen Realisierungsdauer von ca. 20 Monaten ab. 3 Für die Windbranche beschränken sich die Wachstumsmöglichkeiten in Europa derzeit rein auf die Gewinnung von Marktanteilen sowie der Erweiterung des Service-Geschäftes. Aufgrund der beschriebenen Ausgangslage besteht ein unverändert hoher Preisdruck auf unserem Absatzmarkt im Bereich Wind. 4 Für das neue Marktsegment E-Mobilität bestehen die Wachstumsmöglichkeiten in der Gewinnung von Marktanteilen, Auf- und Ausbau neuer Kundenbeziehungen sowie des Service-Geschäftes. Für den deutschen Markt ist seitens der Bundesregierung das Ziel ausgegeben worden bis 2030 eine Millionen Schnellladestationen zu installieren (31.03.2022: 9764 Stk.) und den deutschlandweiten Ausbau der Ladeinfrastruktur durch geeignete Förderprogramme entsprechend zu beschleunigen. 5/6 2.2. Geschäftsverlauf 2.2.1. Absatz und Beschaffung Die zu Beginn des Kalenderjahres 2020 ausgebrochene Corona-Pandemie hat teilweise weiterhin zu Lieferverzögerungen geführt. Die wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft ist hiervon im Geschäftsjahr jedoch nur geringfügig betroffen. Die Auftragslage des Unternehmens bezieht sich zum Großteil auf den Service-Bereich. Trotz des bereits starken Niveaus des Vorjahres und den negativen Auswirkungen der Corona-Pandemie konnte das Servicegeschäft leicht ausgebaut werden. Die aktuellen Auftragsbestände decken den Umsatz für die folgenden drei bis fünf Monate. Der Umsatz unserer chinesischen Tochtergesellschaft ist im Vergleich zum Vorjahr um 28 % gesunken. Nach wie vor belasten Netz- und Finanzierungsprobleme der Kunden die Marktentwicklung in China. Ein striktes Forderungsmanagement durch unsere Tochtergesellschaft steht derzeit im Fokus und wirkt sich positiv auf die Altersstruktur der Forderungen aus. 2.2.2. Produktion Im Bereich der Produktion "Wind" verzeichnete unsere Gesellschaft im betrachteten Geschäftsjahr eine konstante Mengenentwicklung. Für den Bereich E-Mobilität sind erste Referenzanlagen produziert und ausgeliefert und Vorbereitungen für die Serienfertigung von AC/DC Ladestationen getroffen worden. 2.2.3. Investitionen Unsere Gesellschaft hat im Geschäftsjahr Investitionen in Höhe von TEUR 730 vorgenommen. Die Zugänge zum Anlagevermögen entfallen im Wesentlichen auf aktivierte Eigenleistung. 2.2.4. Finanzierung Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt über den Cashflow der laufenden Geschäftstätigkeit, sowie die Einbindung in das gruppenweite Cash-Pooling. 2.2.5. Personal Im Jahresdurchschnitt waren 89 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Nidec SSB Wind Systems GmbH beschäftigt. Die Mitarbeiterzahl liegt damit unter dem Niveau des Vorjahres (102). 2.3. Lage der Gesellschaft 2.3.1. Ertragslage Um die Entwicklung der Gesellschaft in der Vergangenheit darzustellen, wurden die Umsätze, Erträge und Aufwendungen in den einzelnen Geschäftsjahren in der folgenden Tabelle zusammengefasst dargestellt.
Die Umsatzerlöse betrugen im Geschäftsjahr 2021 / 2022 EUR 17,1 Mio. (Vorjahr EUR 25,1 Mio.). Die negative Umsatzentwicklung betrifft im Wesentlichen den ServiceBereich mit dem Ersatzteilgeschäft. Im Vergleich zum Vorjahr ist aufgrund der Kontakt- und Reisebeschränkungen die Anzahl der Serviceaktivitäten vor Ort bei Kunden zurückgegangen. Dies konnte trotz eines erhöhten Ersatzteilbedarf der Kunden nicht kompensiert werden. Die Exportquote im Geschäftsjahr auf rund 45,8 % gesunken (Vorjahr: 52,8 %). Der Materialaufwand ist gegenüber dem Vorjahr um EUR 4,9 Mio auf EUR 7,7 Mio. gesunken. Die Materialaufwandsquote liegt bei 47,8% (Vorjahr: 50,4 %). Der Personalaufwand liegt bei EUR 6,2 Mio. (Vorjahr: EUR 6,3 Mio.) und ist bei Betrachtung der Vergleichszeiträume leicht gesunken. Grund dafür sind Kurzarbeit sowie nicht nachbesetzte Stellen, die aufgrund normaler Fluktuation und Abbau des Personalabbaus vakant geworden sind und zu einem reduzierten Personalbestand geführt haben. Aufgrund der sinkenden Gesamtleistung stieg die Personalaufwandsquote trotzdem (Personalaufwand/Gesamtleistung) auf 35,1 % (Vorjahr: 24,8%). Die Abschreibungen sind aufgrund von erhöhten Investitionen um EUR 0,02 Mio. gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im wesentlichen Konzernaufwendungen EUR 1.1 Mio. (Vorjahr: EUR 1,9 Mio.), Beratung EUR 0,2 Mio. (Vorjahr: EUR 0,6 Mio.), Miete und Leasing EUR 0,6 Mio. (Vorjahr: EUR 0,6 Mio.), Versand- und Verpackungskosten EUR 0,3 Mio. (Vorjahr: EUR 0,4 Mio.) sowie Kosten für Instandhaltung EUR 0,3 Mio. (Vorjahr: 0,4 Mio.). In den Aufwendungen aus Konzernverrechnungen sind eine Konzern-Management-Fee der Nidec Control Techniques UK Ltd., Großbritannien, in Höhe von EUR 0,3 Mio., eine Konzern-Management-Fee der Nidec Business Management SAS, Frankreich, in Höhe von EUR 0,2 Mio., sowie eine Branding-Lizenzgebühr des Konzerns, in Höhe von EUR 1,1 Mio. enthalten. Die sonstigen betrieblichen Erträge i.H.v. EUR 2,8 Mio. beinhalten im Wesentlichen periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen EUR 1,3 Mio. sowie Erträge aus aktivierten Eigenleistungen i.H.v. EUR 0,6 Mio. Ein Teil der Konzernumlagen beinhaltet die Umlagen für unsere Tochtergesellschaft in China. Von diesen Umlagen wurden EUR 1,2 Mio. verursachungsgerecht weiterbelastet. Das Finanzergebnis enthält im Wesentlichen Zinsaufwendungen für Darlehen EUR 0,07 Mio. (Vorjahr EUR 0,09 Mio.) und Zinsaufwendungen EUR 0,02 Mio. (Vorjahr EUR 0,02 Mio.) aus der Aufzinsung von Rückstellungen. Die Ertragsteuern liegen bei EUR 0,3 Mio. (Vorjahr 0,4 Mio.) und beinhalten neben der Gewerbe- und Körperschaftsteuer chinesische Quellensteuern aus Lizenzerträgen. Im Geschäftsjahr ergab sich ein Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1,8 Mio. (zum Ende des Vorjahres ergab sich ein Jahresüberschuss von EUR 3,8 Mio.). 2.3.2. Finanzlage Die Gesellschaft hatte zum Bilanzstichtag keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Die Gesellschaft finanzierte sich im Geschäftsjahr im Wesentlichen durch die eigene Geschäftstätigkeit sowie durch die Aufnahme von Mitteln im Konzernverbund. Die Liquidität der Gesellschaft wird nach Auslaufen der Patronatserklärung über die Anbindung an den konzernweiten Cashpool abgesichert. Der vereinfachte operative Cashflow ergibt sich wie folgt:
Die Gesellschaft konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr einen positiven Cashflow von EUR 0,6 Mio. erwirtschaften. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit EUR 2,7 Mio. (Vorjahr: EUR 2,0 Mio.) sind gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegen. 2.3.3. Vermögenslage
Die Gesellschaft weist ein Eigenkapital von EUR 28,3 Mio. aus. Die Bilanzsumme hat sich im Geschäftsjahr um EUR 0,3 Mio. auf EUR 51,3 Mio. (Vorjahr: EUR 51,6 Mio.) verringert. 2.4. Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft Zusammenfassend ist festzustellen, dass die im Vorjahr geplanten Umsatzerlöse von EUR 20,2 Mio. mit EUR 17,1 nicht erreicht werden konnten. Das Betriebsergebnis lag mit EUR 2,3 Mio. unter dem prognostizierten Betriebsergebnis von EUR 3,1Mio. Das Ergebnis nach Steuern lag mit EUR 1,8 Mio. unter dem budgetierten Ergebnis nach Steuern von EUR 3,0 Mio. Die Geschäftsführung ist mit der Entwicklung des Geschäftsjahres und der operativen Tätigkeit zufrieden. Einmal-Effekte wie Kurzarbeit und Auflösungen von Rückstellungen haben zum positiven Ergebnis beigetragen. 3. Prognosebericht3.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Erholung der deutschen Wirtschaft läuft wieder an. Die Vorsichtsmaßnamen zum Infektionsschutz (SARS-CoV-2) sowie die anhaltenden Lieferengpässe sowie die Ukraine-Krise dürften den Aufholprozess, nach einen leichten Anstieg des BIP (preisbereinigt) um 2,9% in 2021 weiterhin verlangsamen. Für Deutschland wird für 2022 ein Anstieg des BIP um 1,5% erwartet. 7 Für die Weltwirtschaft wird für 2022 ein Wachstum von 3,2% erwartet. 7 3.2. Geschäftsverlauf und Lage Aktuell wird kein signifikanter Einfluss durch SARS-CoV-2 auf den Geschäftsverlauf unserer Gesellschaft gesehen. Potenzielle Risiken für Produktionsverzögerungen durch globale Lieferengpässe werden durch vorausschauende Einkaufsplanung abgemildert. Die Gesellschaft geht von einer mit dem Vorjahr vergleichbaren Umsatz- und Ertragsentwicklung von EUR 19,1 Mio. für das Geschäftsjahr 2022/2023 aus. Die Gesellschaft startet mit einem bereinigten Auftragsbestand von EUR 6,7 Mio. das Geschäftsjahr 2022 / 2023, welcher gegenüber dem Vorjahr um EUR 4,1 Mio. gesteigert wurde. Im Wesentlichen ist dies durch den Abschluss zweier Großprojekte im Geschäftsjahr 2021 / 2022 sowie dem Ausbau der Aktivitäten im Service-Bereich Wind begründet. Darüber hinaus konnten erste Aufträge für die Lieferung von AC-Ladestationen sowie DC-Schnellladesstationen gewonnen werden. Für das Geschäftsjahr 2022 / 2023 steht die Steigerung des Servicebereichs Wind mit einer höheren Gewinnspanne, der Auf- und Ausbau für des neuen Geschäftsfeldes E-Mobilität sowie eine strikte Kostenreduktion der Gesellschaft, im Fokus. Unter Berücksichtigung strenger Kosteneinsparungen sowie Eintritt in neue Märkte wird ein positives Betriebsergebnis von EUR 1,3 Mio. und ein Ergebnis nach Steuern von EUR 0,9 Mio. im nächsten Geschäftsjahr erwartet. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt durch ein kurzfristig kündbares Darlehen der Control Techniques Worldwide BV, NL, vom Januar 2017 über EUR 12 Mio. sowie ein ebenfalls kurzfristig kündbares Darlehen der Gesellschafterin, der Nidec ACIM Germany GmbH, Frankfurt (vorher firmierend als Control Techniques GmbH) über insgesamt EUR 4 Mio., ebenfalls aus 2017. Des Weiteren ist die Gesellschaft an den globalen Nidec-Cash Pool angeschlossen, der die Liquidität der Gesellschaft absichert. 4. Chancen- und Risikobericht4.1. Risikoberichterstattung 4.1.1. Marktgeschehen Seit dem 24. Februar führt Russland Krieg gegen die Ukraine. Auch in Deutschland wird dies aller Voraussicht nachzunehmend zu Folgen und deutlichen Einschnitten im Wirtschaftsleben und in der Gesellschaft führen. Von einer Verschlechterung der gesamtwirtschaftlichen Lage ist daher auszugehen. Die konkreten Auswirkungen auf die Gesamtwirtschaft, können noch nicht verlässlich abgeschätzt werden. Der Krieg führt noch einmal zur weiteren Anspannung der Lieferkettenthematik. Dies führt zu weiteren Preissteigerungen und längeren Beschaffungszeiträumen. Durch Erweiterung des Lieferantenportfolios und früheren Bestellungen sowie enger Abstimmung mit den Lieferanten wird versucht, die Kostensteigerungen moderat zu halten und stabile Lieferketten sowie pünktliche Lieferungen sicher zu stellen. Die erhöhten Einkaufspreise werden durch Preiserhöhungen an die Kunden weitergegeben. Die aus dem Krieg resultierende Steigerung der Energiekosten können nur bedingt egalisiert werden. Durch Energiesenkungsmaßnahmen wird versucht, die Steigerungsraten so gut es geht abzufedern. Geschäftsfeld Wind: Die Gesellschaft beliefert insbesondere die Windenergieanlagenhersteller. Trotz des unverändert hohen Energiebedarfes ist der Ausblick unserer Kunden verhalten und es wird sich zeigen, ob der Atomausstieg in Deutschland zu entsprechenden neuen Windpark-Projekten führen wird. Weiterhin ist in der Branche noch nicht absehbar, in welcher Form sich die Entwicklung des Ausschreibungsmodells entsprechend dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG-2021) auf unser Marktgeschehen weiter auswirken wird. Mit den in EEG 2021 definierten Ausschreibungsmengen ist ein Pfad für den Zubau von Windenergieanlagen in Deutschland vorgezeichnet. Aufgrund des im Koalitionsvertrag der Bundesregierung (Dezember 2021) angekündigten hohen Zielen zur erneuerbaren Stromerzeugung sind jedoch notwendige Anpassungen des Ausschreibungsvolumens erforderlich. Die Gesellschaft stützt sich auf Marktstudien und auf intensive Kundenkontakte, um über Veränderungen des Marktes informiert zu sein. Die Geschäftsführung erwartet daher in Europa, Indien und Asien in den nächsten Jahren stabile Marktwachstumsraten wohingegen speziell in Deutschland lediglich mit stagnierenden Ausbauzielen gerechnet wird. Geschäftsfeld E-Mobilität: Die Gesellschaft beliefert in Deutschland Kunden im nicht-öffentlichen Sektor. Damit zukünftig Projekte im öffentlichen Sektor umgesetzt werden können, ist eine Zertifizierung der Ladestationen entsprechend deutschem Eichrecht erforderlich. Die Dauer des Zertifizierungsprozesses ist mit ca. 9 bis 12 Monaten anzusetzen und erschwert aktuell die Planung bzw. die Bewerbung bei öffentlichen Ausschreibungen. Die Gesellschaft fokussiert sich daher neben dem nicht-öffentlichen Sektor sowie der Eichrechtszertifizierung für den deutschen Markt ebenfalls auf Kunden im europäischen Ausland und nutzt hierzu auch Kundenkontakte des Mutterkonzerns Nidec. 4.1.2. Liquidität Wir gehen außerdem aufgrund einer erstellten Mittelfristplanung für unsere Unternehmensgruppe von einer positiven Bestandsprognose aus. Des Weiteren liegen in der Beteiligung an unserer chinesischen Tochtergesellschaft in Form von Guthaben erhebliche Liquiditätsreserven. Eine Gewinnausschüttung unserer chinesischen Tochtergesellschaft ist uns leider aus konzernsteuerpolitischen Gründen aktuell nicht möglich. Der Bedarf an zusätzlichen liquiden Mitteln war jederzeit über die Teilnahme am Cash Pool des Nidec-Konzerns gesichert. Für den Fall, dass die prognostizierte zukünftige positive Entwicklung der Gesellschaft nicht eintreten würde und eine weitere Unterstützung der Gesellschaft durch finanzielle Mittel des Nidec-Konzerns ausbleiben sollte, würde dies den Bestand des Unternehmens wegen Zahlungsunfähigkeit gefährden. Hiervon geht die Geschäftsführung auch aufgrund der Einbindung in den Nidec-Cashpool allerdings nicht aus. 4.1.3. Innovation und Restrukturierung Die Windenergieanlagenhersteller sind aufgrund des schwierigen Marktumfeldes weiterhin einem hohen Preisdruck ausgesetzt. Dies bedingt auch einen anhaltenden Preisdruck auf Pitch-Systeme, obwohl das Pitch-System lediglich rund 3 % der Gesamtkosten einer Windenergieanlage ausmacht. Die Geschäftsführung begegnet dieser Entwicklung mit neuen und innovativen Produkten, die in Abhängigkeit der Kundenanforderungen zusätzliche Funktionen bieten oder zu günstigeren Kosten hergestellt werden können. Der Fokus der Gesellschaft liegt neben dem Aufbau neuer Geschäftsbeziehungen im Hinblick auf das Systemgeschäft, ebenfalls im Ausbau des Service-Geschäftes. Hier ist u.a. geplant durch innovative Ansätze einen Wettbewerbsvorteil zu generieren und somit neue Marktanteile zu erlangen. Im Geschäftsjahr sowie in den Vorjahren wurden durch verschiedenste Projekte erfolgreiche Anstrengungen unternommen, die Produktivität weiter zu erhöhen und die Durchlaufzeiten weiter zu senken. Im Zuge der Diversifikation wird der weitere Ausbau der Aktivitäten für das in 2020 gestartete neue Geschäftssegment E-Mobilität seitens der Geschäftsführung mit hoher Priorität verfolgt. Die Entwicklung erster Produktreihen (AC-Ladestationen) wurde abgeschlossen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde mit der Entwicklung eines neuen Produktes zur Schnellladung von Kraftfahrzeugen begonnen. Erste Kundenprojekte werden im Jahr 2022 realisiert. Eine Entwicklungsplanung für weitere, innovative und auf Kunden- und Marktbedürfnisse abgestimmte Produkte, insbesondere die Weiterentwicklung der DC-Schnellladestation sowie eine innovative, cloudbasierte Lösung zur Speicherung, Auswertung und Visualisierung der Betriebszustände von Ladestationen ist gestartet. 4.1.4. Operative Anstrengungen Im Geschäftsjahr sowie in den Vorjahren wurden durch verschiedenste Projekte erfolgreiche Anstrengungen unternommen, die Produktivität weiter zu erhöhen und die Durchlaufzeiten weiter zu senken. Durch diese fortlaufenden Verbesserungen können einige Risiken deutlich reduziert werden. So führt die Erhöhung der Produktivität dazu, dass dem bestehenden Preisdruck besser begegnet werden kann. Die Reduzierung der Durchlaufzeiten führt dazu, dass Kundenanforderungen schneller umgesetzt und somit Kunden schneller bedient werden können. Zur Stabilisierung und weiteren Förderung dieser Veränderungsprozesse sind strukturierte Managementroutinen sowie ein straffes Projektmanagement implementiert. Weiterhin wird fortlaufend die fachübergreifende Zusammenarbeit mit dem Ziel gefördert, einen methodologischen, strukturierten und stetigen Veränderungsprozess sicherzustellen. Die Verknüpfung der Organisation der chinesischen Tochtergesellschaft mit der Organisation unserer Gesellschaft ist ausreichend sichergestellt. Neben der Beurteilung der Werthaltigkeit der Beteiligung sind insbesondere die Verpflichtungen aus der Stellung als Gesellschafter wahrzunehmen. Die Entwicklung des chinesischen Tochterunternehmens wird daher im Rahmen eines regelmäßigen Controlling- und Reportingprozesses laufend überwacht, um rechtzeitig reagieren zu können. Das Debitorenausfallrisiko ist aufgrund der Kundenstruktur und der Vergangenheitswerte als minimal zu bezeichnen. Das Asiengeschäft im Drittkundenbereich wird daher grundsätzlich über bestätigte Akkreditive abgesichert, wodurch wir eine volle Absicherung des Risikos erreichen. Gleichwohl überwachen wir unsere Kunden regelmäßig durch Kundengespräche sowie Auskunfteien. Unsere Gesellschaft ist voll in den Nidec-Konzern bzw. seit dem April 2020 in den Teilkonzern der NIS Italy, integriert; dies wird durch eine gute interne und externe Kommunikation manifestiert. Die Geschäftsführung hat aus diesem Grund regelmäßige Gespräche innerhalb des Unternehmens und zu den entsprechenden Bereichen von Nidec bzw. NIS eingerichtet. Ein weiterer zentraler Bestandteil der Integration bildete die Implementierung der Sarbanes-Oxley-Regelungen sowie der Trade-Compliance-Richtlinien des Nidec-Konzerns. Die Einhaltung dieser Richtlinien wird durch die interne Revision des Konzerns regelmäßig geprüft. Gleichwohl beansprucht der Konzern nach wie vor große Teile der bestehenden Managementkapazitäten. 4.2. Chancenberichterstattung Die Herausforderungen für das Geschäftsjahr 2022/2023 werden nach wie vor neben weiteren Produktivitätssteigerungen und Neuentwicklungen insbesondere in der Verstärkung der Vertriebsbemühungen für das Neugeschäft der Marktsegmente Wind und E-Mobilität und des Servicegeschäftes liegen. Von den vorgenannten Risiken ist das Risiko einer langsamen und ggf. verzögerten allgemeinen Konjunkturerholung am bedeutendsten einzustufen. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Gesamtchancen- und Gesamtrisikopositionen im Berichtszeitraum verändert. Darüber hinaus erwarten wir aus Neuentwicklungen bzw. Erweiterungen unseres Produktmixes sowie des neuen Geschäftsfeldes E-Mobilität zusätzliches noch nicht in der Planung berücksichtigtes Umsatzpotential. Zur Erreichung des operativen Ergebniszieles vor dem Hintergrund des anhaltenden Preisdruckes auf dem Absatzmarkt, der auf der Beschaffungsseite nicht in diesem Umfang wieder hereingeholt werden kann, werden weitere Kosteneinsparungen erforderlich sein. Diese sollen insbesondere durch die Nutzung von Synergieeffekten innerhalb des Konzerns sowie einer Fortführung des erfolgreichen Kostenmanagements erreicht werden. Wir erachten unsere Zielsetzung für das neue Geschäftsjahr als realistisch, da der Markt für Windenergietechnik sowie im Bereich der E-Mobilität insbesondere durch die folgenden Trends positiv beeinflusst wird:
Die Zugehörigkeit zum Nidec-Konzern bietet für das Unternehmen sehr gute Möglichkeiten seine Marktstellung auszubauen. So liegen deutliche Synergiepotentiale im Bereich der Technologie, im Bereich der Erschließung globaler Märkte sowie im Erreichen von Skaleneffekten sowie in weiteren Bereichen. Im Zuge der kurz- und mittelfristigen Produktstrategie für das Geschäftssegment E-Mobilität ist zudem entschieden worden, dass die Gesellschaft, zusätzlich zum eigenen Vertriebsgebiet (Deutschland-Österreich-Schweiz), sämtliche AC- und DC-Ladestationen für den Nidec-Konzern Europa in Salzbergen herstellen wird. 4.3. Risikoberichtserstattung Mit Schreiben vom 11.01.2023 wurde Nidec SSB Wind Systems GmbH eine Klageschrift durch das Landgericht Osnabrücks zugestellt. Kläger im Namen des insolventen Kunden Senvion ist der Insolvenzverwalter. Gegenstand der Klage sind Zahlungen, die von Senvion an die Nidec SSB Wind Systems in einem bestimmten Zeitraum vor der Insolvenz geleistet wurden. Die Klage beläuft sich auf EUR 10,8 Mio. Eine außergerichtliche Einigung mit dem Insolvenzverwalter im Vorfeld hat zu keinem Ergebnis geführt. Auf Basis der anwaltlichen Vertretung kann zum jetzigen Zeitpunkt keine Aussage dazu erteilt werden, mit welchem Betrag die Gesellschaft im Zusammenhang mit diesem Rechtsstreit belastet werden könnte. Die Geschäftsführung hat auf der Basis der anwaltlichen Beratung das Kostenrisiko aus dem Verfahren zurückgestellt. Zum Aktuellen Zeitpunkt schätzt die Geschäftsführung das Risiko, die bereits geleisteten Zahlungen von Senvion in kompletter Höhe zurückzubezahlen als sehr gering ein. Im Einklang mit unserer anwaltlichen Vertretung wird die weitere Entwicklung des Verfahrens genau beobachtet und bewertet. Es kann zu diesem Zeitpunkt dennoch nicht ausgeschlossen werden, dass es entgegen unserer Erwartung zu einer Rückzahlung erhaltener liquider Mittel an den Insolvenzverwalter bzw. an Senvion kommen kann und damit die Ertrags- und Vermögenslage der Gesellschaft signifikant negativ beeinflusst werden könnte. Gesamtbild der Risikolage Von den vorgenannten Risiken schätzen wir das Risiko einer langsamen, verzögerten Konjunkturerholung als das mit dem größten Einfluss auf unsere zukünftige Entwicklung ein, wobei auch Risiko aus dem Rechtsstreit im Zusammenhang mit Senvion erheblichen Einfluss auf unsere Geschäftsentwicklung haben könnte. Darüber hinaus stellen Produktionsstopps aufgrund von Covid-19 (insbesondere Asien) sowie Auswirkungen des Krieges in der Ukraine aktuell ein bedeutendes Risiko dar (z.B. aufgrund Verzögerungen bzw. Ausfällen entlang der Zulieferkette). Im Vergleich zum Vorjahr sind die Gesamtchancen- und Gesamtrisikopositionen im Berichtszeitraum nahezu unverändert und werden von uns mit entsprechenden Maßnahmen begleitet.
Salzbergen, den 15. März 2023 Dominique Llonch 1 https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2022/01/PD22_020_811.html 2 https://www.wind-energie.de/themen/zahlen-und-fakten/deutschland/ 3 Factsheet_Status_Windenergieausbau_an_Land_2021.pdf (wind-energie.de) 4 Marktbeobachtungen des Vertriebs 5 BMWK - Elektromobilität in Deutschland - Artikel Elektromobilität in Deutschland 6 Bundesnetzagentur - E-Mobilität Ladeinfrastruktur in Zahlen - historische Entwicklung Ladepunkte Deutschland 7 BMWK - Die Lage in der Weltwirtschaft zum Ende des Jahres 2022 Bilanz zum 31. März 2022Aktiva
Gewinn-
und Verlustrechnung
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01.04.2021 - 31.03.2022
€ |
01.04.2020 - 31.03.2021
€ |
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| 1. Umsatzerlöse | 17.136.028,42 | 25.104.576,11 |
| 2. Veränderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen | 478.012,95 | 105.810,24 |
| 3. Andere aktivierte Eigenleistungen | 558.834,33 | 0,00 |
| 4. sonstige betriebliche Erträge | 2.280.621,15 | 3.074.306,63 |
| 20.453.496,85 | 28.284.692,98 | |
| 5. Materialaufwand | ||
| a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren | 7.605.789,45 | 12.526.426,16 |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | 112.582,47 | 102.233,01 |
| 7.718.371,92 | 12.628.659,17 | |
| 6. Personalaufwand | ||
| a) Löhne und Gehälter | 5.080.274,24 | 5.166.117,57 |
| b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | 1.108.875,17 | 1.087.235,11 |
| (davon für Altersversorgung € 32.135,27; Vorjahr € 32.816,14) | ||
| 6.189.149,41 | 6.253.352,68 | |
| 7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | 189.217,30 | 171.077,91 |
| 8. sonstige betriebliche Aufwendungen | 4.071.503,30 | 4.895.445,46 |
| 9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 14.011,65 | 7.854,31 |
| 10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 88.401,00 | 115.787,11 |
| (davon an verbundene Unternehmen € 53.250,00; Vorjahr € 66.623,00) | ||
| (davon an Gesellschafter € 17.401,00; Vorjahr € 22.144,11) | ||
| 11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 291.744,01 | 435.521,15 |
| 12. Ergebnis nach Steuern | 1.919.121,56 | 3.792.703,81 |
| 13. Jahresüberschuss | 1.919.121,56 | 3.792.703,81 |
1.1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Die Nidec SSB Wind Systems GmbH, Salzbergen, Amtsgericht Osnabrück, HRB 101144 (im Folgenden "SSB"), ist zum Bilanzstichtag eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss der SSB für das Geschäftsjahr 01. April 2021 bis 31. März 2022 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften aufgestellt.
1.2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 242 ff. HGB sowie unter Berücksichtigung der Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 264 ff. HGB sowie den Vorschriften des GmbHG erstellt.
Die Bewertung erfolgte nach den generellen Vorschriften der §§ 252 - 256 HGB.
Die Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt.
Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden mit den Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert. Selbst geschaffene immaterielle Wirtschaftsgüter werden nach § 248 Abs. 2 HGB aktiviert und um planmäßige Abschreibungen vermindert.
Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten bewertet. Der Werteverzehr wurde durch planmäßige Abschreibungen berücksichtigt, die nach der linearen und der degressiven Methode ermittelt wurden.
Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben und als Abgang erfasst worden.
Übersicht über die Abschreibungssätze nach Anlagenklassen
| Anlagenklasse | Abschreibungsdauer in Monaten | Beispiele für Anlagegut |
| immaterielle Wirtschaftsgüter | 36 - 60 | Lizenzen, Patente, Software |
| Gebäude | 74 - 120 | Gebäude-, Grundstückseinrichtung |
| Masch. u masch. Anlagen | 60 - 168 | Maschinen, Kräne |
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 60 - 72 | div. Werkzeuge |
| 120 | Atlas Copco | |
| 60 - 72 | Prüf- u. Meßmittel | |
| 24 - 120 | Prüffeldeinrichtung | |
| 72 | Montage-, Hubwagen | |
| 168 | Regale, Werkbänke | |
| 36 - 60 | Laptop, Server, PC | |
| 36 - 96 | Kamera, Telefon | |
| 156 | Frankiermaschine | |
| 156 | Schrank, Schreibtisch | |
| GWG | AfA im Zugangsjahr |
Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Außerplanmäßige Abschreibungen werden auf Vermögensgegenstände des Finanzanlagevermögens nur bei voraussichtlich dauernder Wertminderung durchgeführt.
Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten oder, soweit erforderlich, mit dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt.
Die Bestände der unfertigen Erzeugnisse und fertigen Erzeugnisse wurden grundsätzlich mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten, höchstens jedoch mit den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Herstellungskosten setzen sich zusammen aus den Materialeinzelkosten, den Fertigungseinzelkosten sowie angemessener Anteile der Material-, Fertigungs- und Verwaltungsgemeinkosten.
Der Gängigkeit von Vorräten wurde anhand von Wertabschlägen (Gängigkeitsabwertungen) Rechnung getragen.
Die geleisteten Anzahlungen wurden grundsätzlich mit ihren Anschaffungskosten (d. h. dem Nennbetrag) bewertet.
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind mit ihrem Nominalwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Für das allgemeine Ausfall- und Kreditrisiko wurde keine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen gebildet.
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen, die sonstigen Vermögensgegenstände sowie der Posten Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind mit ihrem Nominalwert angesetzt.
Aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden gem. § 250 HGB gebildet.
Latente Steuern werden auf Unterschiede in den Bilanzansätzen zwischen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Darüber hinaus werden aktive latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge gebildet, soweit innerhalb der nächsten fünf Jahre eine Verlustverrechnung zu erwarten ist. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen.
Insgesamt hat sich ein aktiver Saldo ergeben. Auf den Ansatz eines aktiven Überhangs latenter Steuern wurde in Anwendung des Wahlrechts gem. § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB verzichtet.
Eigenkapitalposten sind zum Nennbetrag angesetzt.
Rückstellungen für Pensionen werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Sie werden gem. § 253 Abs. 2 HGB pauschal mit einem einer Restlaufzeit von 15 Jahren entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre abgezinst.
Die Steuer- sowie sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme sowie nach dem Grundsatz vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.
Die Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.
Kurzfristige Fremdwährungsforderungen sowie Fremdwährungsverbindlichkeiten werden am Stichtag zum Devisenkassamittelkurs bewertet.
2.1. Anlagevermögen
Die Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens sind im Anlagenspiegel in der Anlage zum Anhang dargestellt.
Im Geschäftsjahr wurden selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe der Herstellungskosten (§ 255 Abs. 3 HGB) von EUR 558.834,33 aktiviert. Es handelt sich aktivierte Eigenleistungen im Zusammenhang mit Projektentwicklungen im Bereich Cloud basierter Systeme für die Berichtserstattung und Analyse des Betriebes von Windkraftanlagen sowie Entwicklungstätigkeiten in Soft-/ Hardware für die Produktion von AC-/DC Ladesäulen. Die Abschreibungen erfolgen linear über Nutzungsdauern zwischen 2 und 5 Jahren. Die in 2022 ausgewiesenen Anlagen im Bau umfassen noch nicht fertiggestellte aktivierte Eigenleistungen für Projektentwicklungen im Bereich Softwareentwicklung und Lademanagement. Die aktuell noch in der Entwicklungsphase befindlichen Projekte und werden im Anlagenspiegel als im Bau befindlich ausgewiesen. Die aktivierten Eigenleistungen haben unter Abzug der darauf lastenden passiven latenten Steuern das Jahresergebnis verbessert. Nach § 268 Abs. 8 HGB ist damit ein Betrag in Höhe von EUR 391.184,03 ausschüttungsgesperrt.
2.2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 3.046 (Vorjahr TEUR 5.922) enthalten.
2.3. Eigenkapital
Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt TEUR 125. Es besteht eine Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 20.080 (Vorjahr TEUR 20.080).
2.4. Rückstellungen
Für Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen auf der Basis versicherungsmathematischer Berechnungen entsprechend den Regelungen des BilMoG nach der Projected-Unit-Credit-Methode in Analogie zu IAS 19 mit dem von der Bundesbank veröffentlichten Durchschnittszinssatzes der vergangenen 10 Jahre (und der Anwendungen der nach § 253 Abs. 2 S. 2 angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren) in Höhe von 1,80 % gebildet. Dabei wurden die "Richttafeln 2018G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Des Weiteren wird ein Rententrend von 1,90 % unterstellt. Lohn- und Gehaltssteigerungen wurden nicht berücksichtigt. Der Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 HGB zwischen dem Ansatz der Rückstellungen für Pensionen zum 31. März 2022 unter Verwendung des durchschnittlichen Marktzinssatzes über die vergangenen zehn Jahre (1,80 %) sowie des durchschnittlichen Marktzinssatzes über die vergangenen sieben Jahres (1,34 %) beläuft sich auf TEUR 44. In Höhe dieses Betrages ergibt sich eine Ausschüttungssperre.
Die sonstigen Rückstellungen betragen zum Stichtag TEUR 2.209 (VJ: TEUR 2.943) und beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Drohverluste TEUR 300 (VJ: TEUR 1.118), Personalrückstellungen TEUR 591 (VJ: TEUR 566), Rückstellungen für Beratungskosten TEUR 183 (VJ: TEUR 504) und Rückstellungen für Gewährleistungen TEUR 137 (VJ: TEUR 448). Die Gesellschaft wendet zum 31. März 2022 das Verrechnungsgebot des § 246 Abs. 2 HGB an und verrechnet Planvermögen für Altersteilzeit in Höhe des Zeitwertes von TEUR 0 (VJ: TEUR 37) mit der Rückstellung für Altersteilzeit. Der Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden beträgt TEUR 0 (VJ: TEUR 55). Für die Jubiläumsrückstellungen wurde die versicherungsmathematische Berechnung unter Anwendung der Projected-Unit-Credit-Methode vorgenommen. Dabei wurden ein Zinssatz von 1,34 % (VJ: 1,51 %) berücksichtigt. Lohn- und Gehaltssteigerungen wurden nicht berücksichtigt.
2.5. Verbindlichkeiten
Sämtliche Verbindlichkeiten, einschließlich der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, zu denen auch die Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter gehören, haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
3.1. Umsatzerlöse
Aufgliederung der Umsatzerlöse nach geographischen Märkten:
| 01.04.2021 - 31.03.2022 | 01.04.2020 - 31.03.2021 | |||
| Mio. EUR | in % | Mio. EUR | in % | |
| Inland | 9,2 | 54,2 | 11,8 | 47,2 |
| Übrige EU | 2,7 | 15,7 | 4,4 | 17,5 |
| Drittland | 5,2 | 30,1 | 8,9 | 35,3 |
| Gesamtumsatz | 17,1 | 100,0 | 25,1 | 100,0 |
Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen:
| 01.04.2021 - 31.03.2022 | 01.04.2020 - 31.03.2021 | |||
| Mio. EUR | in % | Mio. EUR | in % | |
| Windenenergietechnik | 0,5 | 2,7 | 1,8 | 7,1 |
| Service | 14,7 | 86,1 | 20,9 | 83,2 |
| Sonstiges | 1,9 | 11,2 | 2,4 | 9,7 |
| Gesamtumsatz | 17,1 | 100,0 | 25,1 | 100,0 |
3.2. Sonstige betriebliche Erträge
Die sonstigen betrieblichen Erträge iHv. TEUR 2.281 (Vorjahr TEUR 3.074) beinhalten im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen TEUR 1.301 (Vorjahr TEUR 500) und der Weiterberechnung von Konzernumlagen i.H.v. TEUR 614 (Vorjahr TEUR 1.170).
3.3. Personalaufwand
In den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung sind Erstattungen für die von Arbeitgeber zu tragenden Beiträge zur Sozialversicherung der Bundesagentur für Arbeit in Höhe von TEUR 64 enthalten.
3.4. Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Aufwendungen aus der Konzernverrechnung TEUR 1.126 (Vorjahr TEUR 1.944), Zuführung zu Rückstellungen TEUR 700 (Vorjahr TEUR 0), Miet- und Leasingaufwendungen TEUR 585 (Vorjahr TEUR 604), Instandhaltungsaufwendungen TEUR 300 (Vorjahr TEUR 372), Beratungskosten TEUR 294 (Vorjahr TEUR 646), Energiekosten TEUR 283 (Vorjahr TEUR 309), Fracht und Verpackung TEUR 267 (Vorjahr TEUR 397), sonstige Personalkosten TEUR 116 (Vorjahr TEUR 65), Kantine TEUR 66 (Vorjahr TEUR 115).
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten keine wesentlichen periodenfremden Aufwendungen.
3.5. Finanzergebnis
Die Zinsen enthalten im Wesentlichen Zinsaufwendungen für Darlehen TEUR 71 (Vorjahr TEUR 89) und Zinsaufwendungen TEUR 17 (Vorjahr TEUR 24) aus der Aufzinsung von Rückstellungen.
4.1. Mitglieder der Geschäftsführung
Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr an:
|
Herr Dominique Llonch, Kaufmann, Mailand/Italien, ab 06. Oktober 2020 |
|
|
Herr Dipl.-Ing. (FH) Thomas Reichelt, Salzgitter, Kaufmann vom 03. Juni 2021 bis zum 12. Juli 2021 |
Die Gesellschaft macht zu den Bezügen der Geschäftsführung im Geschäftsjahr keine Angaben. Es wird von § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.
4.2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen aus operativen Miet- und Leasingverpflichtungen für Gebäude und Betriebs-/Geschäftsausstattungen sowie Verpflichtungen aus Wartungsverträgen.
|
31.03.2022
TEUR |
31.03.2021
TEUR |
|
| < 1 Jahr | 676 | 670 |
| > 1 Jahr | 293 | 824 |
| davon > 5 Jahre | 0 | 0 |
4.3. Haftungsverhältnisse
Mit Schreiben vom 25. März 2021 hat der Insolvenzverwalter der Senvion GmbH die Anfechtung der Insolvenz erklärt (sog. Rückabwicklungsklage) und Rückforderungsansprüche gegen die Nidec SSB Wind Systems GmbH ("SSB") in Höhe von insgesamt 10.817.000,00 EUR geltend gemacht, für alle Zahlungen, die drei Monate vor Insolvenzantragsstellung geleistet wurden.
Mit Schreiben vom 11.01.2023 des Landgerichts Osnabrück wurde die Klage des Insolvenzverwalters zugestellt.
Wir können zum jetzigen Zeitpunkt die wahrscheinliche Entwicklung des Falles bzw. die Erfolgsaussichten und folglich den zurückzustellenden Betrag nicht eindeutig bestimmen. Es wird davon ausgegangen, dass die Klage letztlich nicht erfolgreich für den Insolvenzverwalter verlaufen wird. Die Kosten der rechtlichen Vertretung wurden zurückgestellt. Der aktuelle Stand ist im Nachtragsbericht enthalten.
4.4. Anzahl der Beschäftigten
Im gem. § 267 Abs. 5 HGB ermittelten Durchschnitt des Geschäftsjahres waren bei der Nidec SSB Wind Systems GmbH beschäftigt:
|
1.4.2021 - 31.03.2022
TEUR |
1.4.2020 - 31.03.2021
TEUR |
|
| Produktionsbezogene Mitarbeiter | 47 | 55 |
| Nicht produktionsbezogene Mitarbeiter | 42 | 47 |
| 89 | 102 |
4.5. Abschlussprüferhonorar
Im Geschäftsjahr sind TEUR 60 (Vorjahr TEUR 72) an Abschlusskosten entstanden.
4.6. Angaben zum Anteilsbesitz
Die Gesellschaft hält sämtliche Anteile (100%) an der SSB Wind Energy Technology Co. Ltd., mit Sitz in Qingdao (China). Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr zum 31. März 2022 ein Ergebnis vor Steuern von TEUR 12.775 (TCNY 89.692) erzielt und weist zum 31. Dezember 2021 ein Eigenkapital von TEUR 50.561 (TCNY 354.987) aus.
4.7. Angaben zum Konzernabschluss
Die Nidec SSB Wind Systems GmbH ist ein Tochterunternehmen der Nidec ACIM Germany GmbH Frankfurt, die dem Konzernverbund der Nidec Corporation, Kyoto (Japan) angehört.
Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Nidec Corporation, Kyoto (Japan), die den Konzernabschluss für den kleinsten und den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Die Veröffentlichung im Bundesanzeiger erfolgt durch Nidec ACIM Germany GmbH in deutscher Sprache.
Der Jahresüberschuss wird auf neue Rechnung vorgetragen.
4.9. Nachtragsbericht
Mit Datum vom 11.01.2023 wurde SSB Wind Systems GmbH eine Anklageschrift durch das Landgericht Osnabrücks zugestellt. Kläger im Namen des insolventen Kunden Senvion ist der Insolvenzverwalter. Gegenstand der Klage sind Zahlungen für Lieferungen, die seitens Senvions an die Nidec SSB Wind Systems in einem bestimmten Zeitraum vor der Insolvenz geleistet wurden.
Die Klage beläuft sich auf 10.817.000,56 €. Eine außergerichtliche Einigung mit dem Insolvenzverwalter im Vorfeld hat zu keinem Ergebnis geführt. Auf Basis der anwaltlichen Vertretung kann jetzigen Zeitpunkt keine Aussage dazu erteilt werden, mit welchem Betrag die Gesellschaft im Zusammenhang mit diesem Rechtsstreit belastet werden könnte. Die Geschäftsführung hat auf der Basis der anwaltlichen Beratung das Kostenrisiko aus dem Verfahren zurückgestellt.
Seit dem 24. Februar 2022 führt Russland Krieg gegen die Ukraine. Auch in Deutschland wird dies aller Voraussicht nachzunehmend zu Folgen und deutlichen Einschnitten im Wirtschaftsleben und in der Gesellschaft führen. Von einer Verschlechterung der gesamtwirtschaftlichen Lage ist daher auszugehen. Die konkreten Auswirkungen auf die Gesamtwirtschaft, können noch nicht verlässlich abgeschätzt werden. Der Krieg führt noch einmal zur weiteren Anspannung der Lieferkettenthematik. Dies führt zu weiteren Preissteigerungen und längeren Beschaffungszeiträumen. Durch Erweiterung des Lieferantenportfolios und früheren Bestellungen sowie enger Abstimmung mit den Lieferanten wird versucht, die Kostensteigerungen moderat zu halten und stabile Lieferketten sowie pünktliche Lieferungen sicher zu stellen. Die erhöhten Einkaufspreise werden durch Preiserhöhungen an die Kunden weitergegeben.
Hinsichtlich des Verlaufs des Geschäftsjahres 2022/2023 verweisen wir auf unsere Ausführungen im Lagebericht.
Die aus dem Krieg resultierende Steigerung der Energiekosten können nur bedingt egalisiert werden. Durch Energiesenkungsmaßnahmen wird versucht, die Steigerungsraten so gut es geht abzufedern.
Salzbergen, 14. März 2023
Dominique Llonch, Geschäftsführer
| Anschaffungs- oder Herstellungskosten | ||||
|
01.04.2021
€ |
Zugänge
€ |
Abgänge
€ |
31.03.2022
€ |
|
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| 1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 0,00 | 265.054,16 | 0,00 | 265.054,16 |
| 2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 1.726.566,80 | 20.128,21 | 0,00 | 1.746.695,01 |
| 3. Im Bau befindliche selbsterstellte Projekte | 0,00 | 293.780,17 | 0,00 | 293.780,17 |
| 1.726.566,80 | 578.962,54 | 0,00 | 2.305.529,34 | |
| II. Sachanlagen | ||||
| 1. Grundstücke und Bauten | 865.669,49 | 11.425,13 | 0,00 | 877.094,62 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 262.166,16 | 0,00 | 25.490,34 | 236.675,82 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 3.961.694,64 | 67.915,48 | 102.392,53 | 3.927.217,59 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 32.605,11 | 71.554,57 | 1.032,11 | 103.127,57 |
| 5.122.135,40 | 150.895,18 | 128.914,98 | 5.144.115,60 | |
| III. Finanzanlagen | ||||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 35.498.000,00 | 0,00 | 0,00 | 35.498.000,00 |
| 42.346.702,20 | 729.857,72 | 128.914,98 | 42.947.644,94 | |
| Abschreibungen | ||||
|
01.04.2021
€ |
Zugänge
€ |
Abgänge
€ |
31.03.2022
€ |
|
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| 1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 0,00 | 38.894,16 | 0,00 | 38.894,16 |
| 2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 1.724.480,08 | 16.157,66 | 0,00 | 1.740.637,74 |
| 3. Im Bau befindliche selbsterstellte Projekte | 0,00 | 38.894,16 | 0,00 | 0,00 |
| 1.724.480,08 | 93.945,98 | 0,00 | 1.779.531,90 | |
| II. Sachanlagen | ||||
| 1. Grundstücke und Bauten | 852.614,31 | 6.738,13 | 0,00 | 859.352,44 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 225.694,27 | 12.065,00 | 25.489,83 | 212.269,44 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 3.595.684,77 | 115.362,35 | 102.253,11 | 3.608.794,01 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0,00 | 0,00 | ||
| 4.673.993,35 | 134.165,48 | 127.742,94 | 4.680.415,89 | |
| III. Finanzanlagen | ||||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 6.398.473,43 | 228.111,46 | 127.742,94 | 6.459.947,79 | |
| Buchwert | ||
|
31.03.2022
€ |
31.03.2021
€ |
|
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| 1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 226.160,00 | 0,00 |
| 2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 6.057,27 | 2.086,72 |
| 3. Im Bau befindliche selbsterstellte Projekte | 293.780,17 | 0,00 |
| 525.997,44 | 2.086,72 | |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke und Bauten | 17.742,18 | 13.055,18 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 24.406,38 | 36.471,89 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 318.423,58 | 366.009,87 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 103.127,57 | 32.605,11 |
| 463.699,71 | 448.142,05 | |
| III. Finanzanlagen | ||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 35.498.000,00 | 35.498.000,00 |
| 36.487.697,15 | 35.948.228,77 | |
An die Nidec SSB Wind Systems GmbH, Salzbergen
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der Nidec SSB Wind Systems GmbH, Salzbergen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2021 bis zum 31. März 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Nidec SSB Wind Systems GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2021 bis zum 31. März 2022 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
| • |
entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2021 bis zum 31. März 2022 und |
| • |
vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. |
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
| • |
identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. |
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gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. |
| • |
beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. |
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ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. |
| • |
beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. |
| • |
beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. |
| • |
führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. |
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bielefeld, den 28. März 2023
PricewaterhouseCoopers
GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Carsten Schürmann, Wirtschaftsprüfer
ppa. Dr. Heinz Petermann, Wirtschaftsprüferin
Der Jahresabschluss zum 31. März 2022 wurde am 4. April 2023 festgestellt.
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