Stammdaten

Register
Amtsgericht Iserlohn HRB 2135
Eingetragen
3.3.1998
Branche
BeteiligungsgesellschaftenGroßhandel mit TextilienManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Gegenstand
Der Handel mit Hallen und Zelten jeder Art. Die Gesellschaft kann sich auf verwandten Gebieten betätigen und alle Geschäfte betreiben, die dem Gesellschaftszweck zu dienen geeignet sind. Sie kann gleichartige oder ähnliche Gesellschaften (Unternehmen) in jeder beliebigen Art und Form errichten, erwerben, sich an solchen beteiligen, deren Vertretung übernehmen sowie Zweigniederlassungen im In- und Ausland errichten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Aristoteles Kitsakis
seit 31.1.2019
Prokura
Jens-Stefan Josch
seit 21.4.2017
Prokura
Prokura
Hartmut Strohschein
seit 16.2.2004
Prokura
Markus Wilhelm Speck
seit 27.11.2003
Geschäftsführer
Jens Andre Geißner
seit 27.11.2003
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (3)

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
HALTEC Holding GmbH
Germany
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

HALTEC Holding GmbH

Korntal-Münchingen

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Konzernbilanz

AKTIVA

EUR Vorjahr
TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN        
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 38.087,00     74
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00     0
    38.087,00   74
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 7.621.849,48     6.079
2. Technische Anlagen und Maschinen 722.281,44     735
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.269.029,11     7.149
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 70.057,18     769
    15.683.217,21   14.732
III. Finanzanlagen        
Wertpapiere des Anlagevermögens   31.726,11   32
      15.753.030,32 14.838
B. UMLAUFVERMÖGEN        
I. Vorräte        
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 5.137.774,47     3.804
2. Unfertige Erzeugnisse 13.600.984,34     8.233
3. Erhaltene Anzahlungen -18.738.758,81     -12.037
    0,00   0
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände        
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.679.016,95     2.726
2. Sonstige Vermögensgegenstände 676.409,99     838
    4.355.426,94   3.564
III. Sonstige Wertpapiere   27.072.433,58   17.326
IV. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten   34.018.961,27   34.035
      65.446.821,79 54.925
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN     202.427,23 242
D. AKTIVE LATENTE STEUERN     145.540,62 149
      81.547.819,96 70.154

PASSIVA

       
EUR Vorjahr
TEUR
A. EIGENKAPITAL        
I. Gezeichnetes Kapital   300.000,00   300
II. Gewinnrücklage        
Andere Gewinnrücklagen   3.000.000,00   3.000
III. Konzernbilanzgewinn   59.772.231,05   52.041
IV. Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung   564.639,52   438
      63.636.870,57 55.779
B. RÜCKSTELLUNGEN        
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen   271.387,00   244
2. Steuerrückstellungen   559.880,39   341
3. Sonstige Rückstellungen   8.457.789,92   8.568
      9.289.057,31 9.153
C. VERBINDLICHKEITEN        
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen   4.139.712,54   2.108
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen   1.691.583,23   946
3. Sonstige Verbindlichkeiten   2.357.539,97   1.702
- davon aus Steuern: EUR 1.577.032,74 Vorjahr: TEUR 992        
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 38.366,57 Vorjahr: TEUR 42        
      8.188.835,74 4.756
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN     433.056,34 466
      81.547.819,96 70.154

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

EUR Vorjahr
TEUR
1. Umsatzerlöse 90.028.266,58   90.485
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an unfertigen Erzeugnissen und unfertigen Leistungen 5.368.343,50   -2.941
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 257.848,72   336
4. Sonstige betriebliche Erträge 1.323.747,19   2.048
5. Materialaufwand      
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 39.461.944,32   30.362
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 15.079.378,81   15.727
    42.436.882,86 43.839
6. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter 17.927.927,49   17.665
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.850.526,63   2.731
davon für Altersversorgung: EUR 34.245,81 Vorjahr: TEUR 111      
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 3.579.099,65   3.842
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 6.789.604,08   8.601
    31.147.157,85 32.839
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.383.174,31   917
10. Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapiere des Umlaufvermögens 111.090,45   136
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 110.412,53   30
    1.161.671,33 751
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   4.657.089,58 6.068
13. Ergebnis nach Steuern   7.794.306,76 5.683
14. Sonstige Steuern   63.074,02 57
15. Konzernjahresüberschuss   7.731.232,74 5.626
16. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr   52.040.998,31 46.415
17. Konzernbilanzgewinn   59.772.231,05 52.041

Konzernkapitalflussrechnung

2021
EUR
2020
TEUR
Konzernjahresüberschuss 7.731.232,74 5.626
+/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 3.579.099,65 3.842
+/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen -82.666,97 -701
+/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge 19.701,88 1.093
+/- Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -2.007.843,36 -2.191
+/- Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Wertpapieren des Umlaufvermögens -1.083.921,62 0
-/+ Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -752.085,47 633
+/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 3.397.063,59 -209
+/- Zinsaufwendungen/ Zinserträge -1.300.542,78 -887
+ Ertragsteueraufwand 4.657.089,59 6.069
- Ertragsteuerzahlungen -4.437.211,98 -4.838
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit (1) 9.719.915,27 8.437
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 2.406.257,10 2.767
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -4.879.101,42 -4.203
- Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -14.060,00 -31
+ Erhaltene Zinsen 1.383.174,31 917
+ Einzahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition 5.496.739,39 12.362
- Auszahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition -14.179.296,42 -19.717
Cashflow aus der Investitionstätigkeit (2) -9.786.287,04 -7.905
- Gezahlte Zinsen -82.631,53 0
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit (3) -82.631,53 0
2021
EUR
2020
TEUR
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds (1) + (2) + (3) -149.003,30 532
Wechselkurs-, konsolidierungskreis- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 132.481,31 -104
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 34.035.483,26 33.607
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 34.018.961,27 34.035

Die Zusammensetzung des Finanzmittelfonds stellt sich im Berichtsjahr wie folgt dar:

2021
EUR
2020
TEUR
Liquide Mittel 34.018.961,27 34.035
Kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 0
Finanzmittelfonds 34.018.961,27 34.035

Konzerneigenkapitalspiegel

Eigenkapital des Mutterunternehmens Konzerneigenkapital
Gezeichnetes Kapital
EUR
Gewinnrücklage
EUR
Bilanzgewinn, der dem Mutterunternehmen zuzurechnen ist
EUR
Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung
EUR
EUR
1. Januar 2021 300.000,00 3.000.000,00 52.040.998,31 438.278,26 55.779.276,57
Konzernjahresüberschuss     7.731.232,74   7.731.232,74
Währungsumrechnung       126.361,26 126.361,26
31. Dezember 2021 300.000,00 3.000.000,00 59.772.231,05 564.639,52 63.636.870,57

Konzernanhang

I. Darstellung der Konzernverhältnisse

1. Mutterunternehmen

Die HALTEC Holding GmbH, Korntal-Münchingen, ist Mutterunternehmen i. S. von § 290 Abs. 1 HGB. Die HALTEC Holding GmbH hat ihren Sitz in Korntal-Münchingen und ist in das Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter der Nummer HRB 264858 eingetragen.

2. Konsolidierungskreis und Stichtag

Die Abgrenzung des Konsolidierungskreises erfolgt nach den Grundsätzen der §§ 294 und 296 HGB. In den Konzernabschluss wurden gemäß § 294 Abs. 1 HGB neben der HALTEC Holding GmbH, Korntal-Münchingen, als Mutterunternehmen grundsätzlich alle Tochterunternehmen nach den Grundsätzen der Vollkonsolidierung einbezogen.

Der Konzernabschluss wurde gemäß § 290 HGB von der HALTEC Holding GmbH, Korntal-Münchingen, als Mutterunternehmen zum 31.12.2021 aufgestellt.

3. Anteilsliste

Angaben zu den konsolidierten Tochterunternehmen nach § 313 Abs. 2 HGB:

Konsolidierte Tochterunternehmen Name, Sitz Anteile am Kapital 01.01. / 31.12.2021
in %
HALTEC Hallensysteme GmbH, Hemer, Deutschland 100
HALTEC Stahlbau GmbH, Gransee, Deutschland 100
HALTEC Anlagenbau GmbH, Gransee, Deutschland 100
HALTEC Hallensysteme GmbH, Gmunden, Österreich 100
HALTEC Hallensysteme AG, Bern, Schweiz 100
HALTEC SAS, Haguenau, Frankreich 100
HALTEC Nederland BV, Hengelo, Niederlande 100
HALTEC Hale SP. Z.O.O., Komorniki, Polen 100
HALTEC hale in šotori d.o.o, Celje, Slowenien 100

Das Mutterunternehmen ist an allen Tochterunternehmen direkt beteiligt. Alle Tochterunternehmen sind im Wege der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen.

Zwischen der HALTEC Holding GmbH, Korntal-Münchingen, und der HALTEC Hallensysteme GmbH, Hemer, sowie zwischen der HALTEC Holding GmbH, Korntal-Münchingen, und der HALTEC Stahlbau GmbH, Gransee, bestehen Ergebnisabführungsverträge.

4. Befreiende Wirkung nach § 264 Abs. 3 HGB

Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht wurden nach dem für das den Konzernabschluss aufstellende Unternehmen - die HALTEC Holding GmbH, Korntal-Münchingen - maßgeblichen Recht aufgestellt, von einem zugelassenen Abschlussprüfer geprüft und werden bis zum 31.12.2022 beim Bundesanzeiger zur Offenlegung eingereicht.

Demnach sind sowohl die HALTEC Hallensysteme GmbH, Hemer, als auch die HALTEC Stahlbau GmbH, Gransee, gemäß § 264 Abs. 3 HGB von der Verpflichtung befreit, einen Jahresabschluss und einen Lagebericht nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften aufzustellen, prüfen zu lassen und offenzulegen.

II. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

1. Allgemeine Hinweise

Der Konzernabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und nach den Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

Die Gliederung der Konzernbilanz entspricht dem in § 266 Abs. 2 und 3 HGB i. V. m. § 298 Abs. 1 HGB vorgesehenen Gliederungsschema.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt worden.

Von einer Zusammenfassung von Posten der Konzernbilanz bzw. der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde abgesehen. Leerposten wurden gemäß § 265 Abs. 8 HGB i. V. m § 298 Abs.1 HGB nicht angegeben.

Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden in der HB II nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen des Mutterunternehmens aufgestellt. Die Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen werden einheitlich auf den Abschlussstichtag des Mutterunternehmens aufgestellt.

Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten.

2. Angaben der auf die Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben.

Bei den immateriellen Vermögensgegenständen handelt es sich um Nutzungsrechte und um Lizenzen für Anwendersoftware sowie ERP-Systeme mit betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern zwischen drei und fünf Jahren.

Die Bewertung der Sachanlagen erfolgte zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen. Selbst erstellte vermietete Hallen werden zu Herstellungskosten aktiviert.

Die Abschreibungen erfolgen linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer, bei beweglichen Sachanlagen auch nach der degressiven Abschreibungsmethode, wenn erlaubt, wobei auf die lineare Abschreibungsmethode übergegangen wird, sobald diese zu höheren Abschreibungen führt.

Die für Sachanlagen angesetzten betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern betragen bei den technischen Anlagen und Maschinen zwischen zwei und 15 Jahren und bei den anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen drei und 23 Jahren.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Wert bis EUR 250 werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben, solche mit einem Wert bis EUR 1.000 hingegen über fünf Jahre.

Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt und bei dauerhaften Wertminderungen entsprechend abgeschrieben. Von dem Wahlrecht zur Abschreibung bei voraussichtlich nicht dauernder Wertminderung wurde kein Gebrauch gemacht.

Soweit Gründe für frühere Abschreibungen wegfallen, werden Zuschreibungen nach § 253 Abs. 5 HGB bis maximal zur Höhe der fortgeführten Anschaffungskosten vorgenommen.

Bei den Vorräten wurden die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe entweder zu fortgeschriebenen durchschnittlichen Anschaffungskosten oder zum niedrigeren Tagespreis angesetzt.

Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgte auf der Grundlage der Einzelkosten und beinhaltet Kosten für Fertigungsmaterial, Fertigungslohn, Fremdleistungen und die Lohnnebenkosten. Daneben werden angemessene Teile der Materialgemeinkosten sowie der notwendigen Fertigungsgemeinkosten eingerechnet. Es werden keine Fremdkapitalzinsen bei den Herstellungskosten einbezogen. Das strenge Niederstwertprinzip wurde beachtet. Die bei den einzelnen Gesellschaften befindlichen Vorräte aus konzerninternen Lieferungen wurden zur Eliminierung von Zwischenerfolgen an die Bewertungsgrundsätze des jeweils liefernden Unternehmens angepasst.

Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und flüssige Mittel wurden grundsätzlich zum Nennbetrag bewertet. Kreditrisiken und andere Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt.

Wertpapiere wurden mit den Anschaffungskosten bewertet, soweit nicht besondere Umstände eine niedrigere Bewertung verlangen würden.

Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt. Die Bewertung erfolgt zum Nennwert.

Die Bewertung der übrigen Aktiva erfolgt zum Nennwert.

Die Pensionsrückstellungen werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt und umfassen entsprechende Anwartschaften, die auf der Grundlage versicherungsmathematischer Gutachten gebildet werden. Die Bewertung erfolgt auf Grundlage der PUC-Methode (Projected-Unit-Credit-Method). Zur Berechnung wurden ein Rechnungszinssatz von 1,87 % p.a., ein Rententrend von 2,00 % p.a. und die biometrischen Annahmen lt. Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck herangezogen. In Ausübung des Wahlrechts des § 253 Abs. 2 S. 2 HGB erfolgte die Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzins, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen umfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und wurden mit den vorsichtig geschätzten notwendigen Erfüllungsbeträgen angesetzt. Soweit die Laufzeit mehr als ein Jahr beträgt, werden die Rückstellungen mit dem der Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

Die Bewertung der übrigen Passiva erfolgt zum Nennwert.

Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Erträge für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten passiv abgegrenzt. Die Bewertung erfolgt zum Nennwert.

Umsatzrealisierung

Die Umsatzerlöse der Gesellschaft resultieren aus dem Verkauf und der Vermietung von Hallen. Umsatzerlöse aus dem Verkauf werden ausgewiesen, wenn die Lieferungen oder Leistungen ausgeführt sind und der Gefahrenübergang erfolgt ist. Die Umsatzerlöse aus der Vermietung werden über die entsprechende Laufzeit der Verträge realisiert.

3. Grundlagen für die Umrechnung von Währungsposten

Fremdwährungsgeschäfte werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Zeitpunkt der Geschäftsvorfälle umgerechnet.

Die Währungsbewertung erfolgte bei Geschäftsvorfällen in Fremdwährung bei den Forderungen mit dem Devisenkassamittelkurs am Entstehungstag bzw. dem niedereren Kurs am Abschlussstichtag und bei den Verbindlichkeiten mit dem Devisenkassamittelkurs am Entstehungstag bzw. dem höheren Kurs am Abschlussstichtag. Bei einer Restlaufzeit der auf fremde Währung lautenden Forderungen und Verbindlichkeiten von einem Jahr oder weniger wurden §§ 253 Abs. 1 Satz 1 und 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB nicht angewendet.

Bei den in Fremdwährung aufgestellten Abschlüssen (Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung) der in die Konsolidierung einbezogenen Unternehmen wurden Vermögensgegenstände und Schulden grundsätzlich zum Kurs am Bilanzstichtag (Mittelkurs aus Geld- und Briefkurs am Bilanzstichtag) und Aufwendungen und Erträge zum Mittelkurs im Jahresdurchschnitt umgerechnet (modifizierte Stichtagskursmethode). Die sich aus den unterschiedlichen Kursen in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung ergebenden Kursgewinne bzw. -verluste werden erfolgsneutral im Eigenkapital unter der Position "Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung" ausgewiesen.

Die in die Kapitalkonsolidierung einzubeziehenden Bestandteile des Eigenkapitals und der Gewinnvortrag werden mit historischen Kursen umgerechnet. Kursänderungen seit dem Zeitpunkt der Erstkonsolidierung werden zum Bilanzstichtag erfolgsneutral im Eigenkapital unter der Position "Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung" ausgewiesen.

III. Konsolidierungsgrundsätze

Die Kapitalkonsolidierung erfolgte für Erstkonsolidierungen bis zum 31. Dezember 2009 nach der Buchwertmethode (§ 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 HGB a.F.) durch Verrechnung der Buchwerte der Anteile mit dem auf den Konzern entfallenden Eigenkapital der einbezogenen Tochterunternehmen zum Zeitpunkt des Erwerbs bzw. der Gründung. Hiervon abweichend wurde das Tochterunternehmen Haltec Hale SP. Z.O.O., Komorniki, Polen, erst zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung (1. Januar 2007) konsolidiert. Gleiches gilt für das Tochterunternehmen HALTEC hale in šotori d.o.o, Celje, Slowenien, welches zum 1. Januar 2018 erstmals in den Konzernabschluss einbezogen wurde. Beide Tochterunternehmen nahmen zum jeweiligen Zeitpunkt ihren Geschäftsbetrieb auf.

Diese späteren Erstkonsolidierungen haben keine wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns.

Die Erwerbsmethode des § 301 Abs. 1 HGB n. F. und die damit verbundene Neubewertung der Vermögensgegenstände und Schulden der in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen zum Zeitwert ist nach Art. 66 Abs. 3 Satz 4 EGHGB erstmals auf Erwerbsvorgänge anzuwenden, die in Geschäftsjahren erfolgen, die nach dem 31. Dezember 2009 begonnen haben.

Die sich bei der Konsolidierung ergebenden aktivischen Unterschiedsbeträge werden als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen, während passivische Unterschiedsbeträge sofort erfolgswirksam vereinnahmt werden.

Der Geschäfts- oder Firmenwert ist bereits vollständig abgeschrieben worden. Die Abschreibung erfolgte mit einer gewöhnlichen Nutzungsdauer von acht Jahren.

Alle Forderungen und Verbindlichkeiten, Erträge und Aufwendungen sowie die Zwischengewinne innerhalb des Konsolidierungskreises wurden eliminiert. Aufgelaufene Zwischenergebnisse sind in den Vorräten und im Anlagevermögen enthalten, Differenzen werden erfolgswirksam behandelt.

Erforderliche Steuerabgrenzungen wurden auf die durchgeführten Konsolidierungsmaßnahmen vorgenommen.

IV. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Konzernbilanz und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist auf der folgenden Seite dargestellt.

Anschaffungs-/Herstellungskosten
1.1.2021
EUR
Währungsdifferenz
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
31.12.2021
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände            
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.551.981,26 0,00 14.060,00 0,00 0,00 1.566.041,26
2. Geschäfts- oder Firmenwert 3.883.240,85 422,00 0,00 0,00 0,00 3.883.662,85
  5.435.222,11 422,00 14.060,00 0,00 0,00 5.449.704,11
II. Sachanlagen            
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 10.601.966,24 -1.175,15 1.198.324,73 0,00 760.939,29 12.560.055,11
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.921.995,02 0,00 132.426,88 0,00 0,00 3.054.421,90
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 32.139.387,40 1.675,54 3.478.292,63 1.261.731,28 8.101,36 34.365.725,65
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 769.040,65 0,00 70.057,18 0,00 -769.040,65 70.057,18
  46.432.389,31 500,39 4.879.101,42 1.261.731,28 0,00 50.050.259,84
III. Finanzanlagen            
Wertpapiere des Anlagevermögens 36.783,26 0,00 0,00 0,00 0,00 36.783,26
  51.904.394,68 922,39 4.893.161,42 1.261.731,28 0,00 55.536.747,21
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2021
EUR
Währungsdifferenz
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2021
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.477.431,26 0,00 50.523,00 0,00 1.527.954,26
2. Geschäfts- oder Firmenwert 3.883.240,85 422,00 0,00 0,00 3.883.662,85
  5.360.672,11 422,00 50.523,00 0,00 5.411.617,11
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 4.523.227,99 -24,47 415.002,11 0,00 4.938.205,63
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.187.245,18 0,00 144.895,28 0,00 2.332.140,46
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 24.989.713,79 1.621,03 2.968.679,26 863.317,54 27.096.696,54
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  31.700.186,96 1.596,56 3.528.576,65 863.317,54 34.367.042,63
III. Finanzanlagen          
Wertpapiere des Anlagevermögens 5.057,15 0,00 0,00 0,00 5.057,15
  37.065.916,22 2.018,56 3.579.099,65 863.317,54 39.783.716,89
Buchwerte
31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 38.087,00 74.550,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00
  38.087,00 74.550,00
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 7.621.849,48 6.078.738,25
2. Technische Anlagen und Maschinen 722.281,44 734.749,84
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.269.029,11 7.149.673,61
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 70.057,18 769.040,65
  15.683.217,21 14.732.202,35
III. Finanzanlagen    
Wertpapiere des Anlagevermögens 31.726,11 31.726,11
  15.753.030,32 14.838.478,46

2. Forderungen

Zum Bilanzstichtag sind Sonstige Vermögensgegenstände von EUR 116.765,03 (Vj. TEUR 133) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten.

3. Aktive Steuerabgrenzung

Vom Wahlrecht der Aktivierung latenter Steuern lt. § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wurde für den Konzernabschluss im aktuellen Geschäftsjahr kein Gebrauch gemacht. Grund hierfür ist die bessere Vergleichbarkeit mit den Einzelabschlüssen. Aus Vorjahren bestehende Positionen wurden bereits im Vorjahr ergebniswirksam aufgelöst.

Aus den Konsolidierungsmaßnahmen resultieren im Wesentlichen abziehbare temporäre Differenzen aus der Zwischenergebniseliminierung. Die sich daraus insgesamt ergebende Steuerentlastung wird gemäß § 306 HGB als aktive latente Steuer ausgewiesen.

Die Bewertung der temporären Differenzen erfolgte mit den jeweiligen länderspezifischen Steuersätzen. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis des kombinierten Ertragsteuersatzes der jeweiligen in den Konzernabschluss einbezogenen Landesgesellschaft. Der kombinierte Ertragssteuersatz umfasst Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag. Dieser beläuft sich für die deutschen Unternehmen auf 29,0 % und für die ausländischen Tochterunternehmen auf zwischen 17,0 % und 26,0 %.

Die aktiven latenten Steuern gemäß §§ 306 HGB belaufen sich zum Stichtag 31.12.2021 auf EUR 145.540,62 (Vj. TEUR 149).

Innerhalb der Position "Steuern vom Einkommen und Ertrag" sind Aufwendungen aus der Auflösung aktiver latenter Steuern von EUR 3.072,35 enthalten (Vj. TEUR 1.375). Diese resultieren aus der oben genannten Zwischenergebniseliminierung im Rahmen der Konzernkonsolidierung.

Die sich insgesamt ergebenden latenten Steuern aus Konsolidierungsmaßnahmen werden gemäß § 306 Satz 6 HGB unter dem Posten "Aktive latente Steuern" ausgewiesen. Die aktiven latenten Steuern entfallen in der vollen Höhe von TEUR 146 (Vj. TEUR 149) auf Differenzen aus der Zwischenergebniseliminierung nach § 306 HGB.

4. Eigenkapital

Bei einem Bilanzgewinn von EUR 59.772.231,05 beläuft sich der Gewinnvortrag auf EUR 52.040.998,31.

5. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung

Der Ausweis der Umrechnungsdifferenz aus der Währungsumrechnung erfolgt entsprechend § 308a HGB.

Es wurden Differenzen aus Währungsumrechnung in Höhe von EUR 564.639,52 (Vj. TEUR 438) in das Eigenkapital eingestellt.

6. Rückstellungen

Die Rückstellungen entfallen im Wesentlichen auf personalbezogene Rückstellungen, Steuerrückstellungen sowie Rückstellungen für Garantien.

7. Pensionsrückstellungen

Der Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellung beläuft sich auf EUR 271.387,00. Der Aufwand aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellungen in Höhe von EUR 27.781,00 (Vj. TEUR 26) ist im Gesamtbetrag der Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten. Der Buchwert entspricht dem Zeitwert der Rückdeckungsversicherung und beträgt EUR 7.077,00.

Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB beträgt EUR 30.880,00.

8. Verbindlichkeiten

Zum Bilanzstichtag sind sonstige Verbindlichkeiten von EUR 39.900,00 (Vj. TEUR 40) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten.

Alle übrigen Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig.

9. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse gliedern sich im Wirtschaftsjahr 2021 nach Regionen wie folgt:

2021
EUR
Vorjahr
TEUR
Deutschland 73.552.194,43 75.707
Ausland 16.476.072,15 14.778
  90.028.266,58 90.485

Der Auslandsanteil der Umsätze beträgt somit 18,3 % (Vj. 16,3 %).

10. Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung von EUR 37.631,67 (Vj. TEUR 42) enthalten.

11. Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung von EUR 223.775,80 (Vj. TEUR 267) enthalten.

12. Periodenfremde Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge, die einem anderen Geschäftsjahr zuzurechnen sind, in Höhe von EUR 795.276,95 (Vj. TEUR 1.557). Es handelt sich im Wesentlichen um Erträge aus der Auflösung von sonstigen Rückstellungen.

13. Periodenfremde Aufwendungen

Im Geschäftsjahr 2021 gab es wie auch im Vorjahr keine periodenfremden Aufwendungen.

V. Angaben und Erläuterungen zur Kapitalflussrechnung

Definition des Finanzmittelfonds

Der Finanzmittelfonds umfasst den Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten. Die Überleitung der Bilanzpositionen zum Finanzmittelfonds ist in der Kapitalflussrechnung dargestellt.

VI. Sonstige Angaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

davon Restlaufzeiten
Gesamt
EUR
unter 1 Jahr
EUR
1 - 5 Jahre
EUR
über 5 Jahre
EUR
Mieten 483.621,79 278.097,46 205.524,33 -
(Vj. TEUR) (615) (302) (313) (0)

Vorteile aus den Mietverträgen bestehen in der geringeren Kapitalbindung. Risiken ergeben sich durch die lange Vertragslaufzeit.

2. Haftungsverhältnisse

Es bestehen im Wirtschaftsjahr 2021, wie im Vorjahr, keine kundenseitigen Optionsrechte zur Rückgabe gekaufter Hallen.

3. Anzahl der Mitarbeiter

Es wurden durchschnittlich 268 Personen, davon 207 Angestellte und 61 gewerbliche Mitarbeiter, beschäftigt.

4. Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2021 beträgt TEUR 68. Das Honorar teilt sich auf in Abschlussprüfungsleistungen TEUR 42 und Steuerberatungsleistungen TEUR 26.

5. Gesamtbezüge der Unternehmensorgane

Die Geschäftsführung der HALTEC Holding GmbH oblag im Wirtschaftsjahr

- Herrn Thomas Arens, Plettenberg, Kaufmann,

- Herrn Jens Geißner, Korntal-Münchingen, Diplom-Kaufmann und

- Herrn Markus Speck, Bruchsal, Betriebswirt (VWA).

Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer sowie die Angaben für Pensionsrückstellungen für ehemalige Geschäftsführer des Mutterunternehmens unterbleibt analog § 286 Abs. 4 HGB.

6. Ergebnisverwendungsvorschlag des Mutterunternehmens

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres in Höhe von EUR 59.772.231,05 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Korntal-Münchingen, den 31. August 2022

gez. Thomas Arens

gez. Jens Geißner

gez. Markus Speck

Konzernlagebericht

A. Darstellung der Geschäftstätigkeit

Die Unternehmen der HALTEC Gruppe, geführt durch die HALTEC Holding GmbH, sind im Wesentlichen in den Bereichen Produktion, Verkauf und Vermietung von Hallen und Zelten jeder Art tätig. Die Fertigung der Hallen- und Zeltteile erfolgt in Deutschland durch die HALTEC Stahlbau GmbH, Gransee, sowie die HALTEC Anlagenbau GmbH, Gransee. Die Vertriebstätigkeit wird in Deutschland von der HALTEC Hallensysteme GmbH mit Hauptsitz in Hemer sowie 12 weiteren Betriebsstätten wahrgenommen. Darüber hinaus vertreibt die HALTEC Gruppe ihre Produktpalette über sechs ausländische Tochtergesellschaften in europäischen Nachbarländern.

Die Hauptabnehmer stammen aus allen Bereichen des produzierenden Gewerbes und eingeschränkt auch aus dem Dienstleistungssektor und der Landwirtschaft.

Die HALTEC Gruppe gehört in Deutschland zu den führenden Unternehmen im Hallensystembau und in der Produktion von Zelten. HALTEC zeichnet dabei die produktionsübergreifende (von der Konstruktion über die Produktion bis zum Vertrieb) und produktübergreifende (vom Partyzelt bis zur Stahlhalle) Integration aus. In den europäischen Nachbarländern befindet sich die HALTEC Gruppe im Aufbau von ebenso führenden Marktpositionen.

B. Wirtschaftsbericht

1. Wirtschaftliches Umfeld und Branchenentwicklung

Im Vergleich zum vorangegangenen Krisenjahr 2020, in dem die Produktion im Zuge der Corona-Pandemie teilweise massiv eingeschränkt worden war, hat sich die Wirtschaftsleistung im Jahr 2021 in fast allen Wirtschaftsbereichen erhöht. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) fiel nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 2,7 % höher aus als im Vorjahr. Kalenderbereinigt errechnet sich ebenfalls eine BIP-Wachstumsrate von + 2,7 %.

Die BIP-Wachstumsrate liegt im Mittel der vergangenen zehn Jahre bei +1,1 %. Das konnte die deutsche Wirtschaft 2021 somit übersteigen.

Der Außenhandel erholte sich 2021 von den starken Rückgängen im Vorjahr. Deutschland exportierte preisbereinigt 9,4 % mehr Waren und Dienstleistungen ins Ausland als 2020. Die Importe legten gleichzeitig um preisbereinigt 8,6 % zu.

Im Baugewerbe, in dem die Corona-Pandemie im Jahr 2020 kaum Spuren hinterlassen hatte, ging die Wirtschaftsleistung 2021 gegenüber 2020 nun leicht um 0,4 % zurück.

Laut Statistischem Bundesamt lagen die Bruttoinvestitionen, die sich aus den Bruttoanlageinvestitionen - das sind im Wesentlichen Ausrüstungsinvestitionen und Bauinvestitionen - sowie den Vorratsveränderungen zusammensetzen, preisbereinigt mit 6,2 % deutlich über dem Wert des Vorjahres. Dabei blieben die Bauinvestitionen jedoch auf Vorjahresniveau.

2. Geschäftsverlauf: Umsatz- und Auftragsentwicklung

Die HALTEC Gruppe hat vor dem Hintergrund der geschilderten Branchenentwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr 2021 mit einem konsolidierten Konzernumsatz von TEUR 90.028 einen leichten Rückgang zu verzeichnen, verglichen mit dem Vorjahreswert von TEUR 90.485. Das Ergebnis vor Steuern konnte jedoch gesteigert werden und liegt über den Erwartungen für 2021.

Zur Steuerung des Konzerns sind die Umsatzerlöse und das Ergebnis vor Steuern die maßgeblichen finanziellen Leistungsindikatoren.

Zum Jahresende bestand eine Auftragsreichweite bei Stahlflexhallen von bis zu sieben Monaten.

Der Geschäftsverlauf wird, nach Einschätzung der Geschäftsführung, den Umständen entsprechend vorsichtig zuversichtlich bewertet.

3. Ertragslage

Im Einzelnen entwickelte sich die Ertragslage wie folgt:

Bei einer Bestandserhöhung der unfertigen Erzeugnisse von TEUR 5.368 (Vj. Bestandsminderung TEUR 2.941) sowie aktivierten Eigenleistungen von TEUR 258 (Vj. TEUR 336) konnte eine Gesamtleistung von TEUR 95.654 (Vj. TEUR 87.880) erzielt werden.

Der Materialaufwand betrug im Geschäftsjahr 2021 TEUR 54.541 (Vj. TEUR 46.089). Die Materialintensität erhöhte sich damit um rund 4,5 Prozentpunkte.

Die Quote der Personalaufwendungen bezogen auf die Gesamtleistung verringert sich leicht im Vergleich zum Vorjahr um 1,5%.

Die Abschreibungen sind von TEUR 3.842 auf TEUR 3.579 gesunken.

Der sonstige betriebliche Aufwand sank sowohl in absoluter Höhe als auch in der Aufwandsquote auf 7,0 % (Vj. 9,7 %). Die wesentlichen Bestandteile stellen Aufwendungen für Energiekosten, Frachten, Instandhaltung, Wartung, Raumkosten sowie Werbung dar.

Das Ergebnis vor Steuern betrug TEUR 12.451 (Vj. TEUR 11.751). Der erzielte Konzernjahresüberschuss liegt mit einer Höhe von TEUR 7.731 rund 37,4 % über dem Vorjahreswert. Die Ursache des verbesserten Ergebnisses vor Steuern liegt im verbesserten Finanzergebnis sowie insbesondere im deutlich gesunkenen sonstigen betrieblichen Aufwand begründet. Zudem wurde das Ergebnis nach Steuern im Gegensatz zum Vorjahr kaum durch Steueraufwand aus latenten Steuern beeinflusst. In 2021 wurden aktive latente Steuern in Höhe von lediglich TEUR 3 (Vj. TEUR 1.376) aufgelöst. Dieser Aufwand war im Vorjahr wesentlich höher, da vom Aktivierungswahlrecht gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch mehr gemacht und die in Vorjahren gebildeten aktiven latenten Steuern erfolgswirksam aufgelöst wurden.

4. Vermögenslage

Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr um 16,2 % gestiegen. Sie betrug TEUR 81.548.

Anlagevermögen

Das Anlagevermögen von TEUR 15.753 (Vj. TEUR 14.838) - als langfristig gebundenes Vermögen zum 31. Dezember 2021 - beträgt rund 19,3 % (Vj. 21,2 %) der Bilanzsumme. Es ist durch das Eigenkapital vollständig abgedeckt. Hinsichtlich der Investitionen in das Anlagevermögen verweisen wir auf unsere Ausführungen zu den Investitionen.

Vorräte

Der reine Vorratsbestand (ohne Berücksichtigung der erhaltenen Anzahlungen) wurde im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 6.702 erhöht. Die Umschlagshäufigkeit (Umsatzerlöse/Vorräte (ohne erhaltene Anzahlungen)) beläuft sich auf 4,8 nach 7,5 im Vorjahr.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände sind im Vergleich zum Vorjahr um knapp TEUR 791 gestiegen.

Eigenkapital

Das Eigenkapital hat sich gegenüber dem Stand zu Jahresbeginn von TEUR 55.779 auf TEUR 63.637 erhöht. Diese Erhöhung resultiert aus dem Jahresergebnis von TEUR 7.731 sowie einer Erhöhung der Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung um TEUR 127. Die Eigenkapitalquote hat sich im Berichtsjahr auf 78,0 % herabgesetzt (Vj. 79,5 %).

Rückstellungen

Die Rückstellungen haben sich gegenüber dem Vorjahr insbesondere aufgrund des Anstiegs der Steuerrückstellungen erhöht.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten erhöhten sich deutlich von TEUR 4.756 zu Jahresbeginn auf TEUR 8.189, vor allem wegen gestiegener erhaltener Anzahlungen auf Bestellungen.

5. Finanzlage

Die folgende Übersicht zeigt komprimiert die Entwicklung und Zusammensetzung des Finanzmittelbestands. Hinsichtlich der Konzernkapitalflussrechnung verweisen wir auf die separate Anlage.

2021
TEUR
2020
TEUR
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 9.720 8.440
Cashflow aus Investitionstätigkeit -9.786 -7.909
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit -83 0
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestands -149 531
Wechselkurs-, konsolidierungskreis- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 133 -104
Finanzmittelbestand am Anfang des Geschäftsjahres 34.035 33.608
Finanzmittelbestand am Ende des Geschäftsjahres 34.019 34.035

Der Finanzmittelbestand beinhaltet Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von TEUR 34.019.

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit ergibt sich hauptsächlich aus dem Periodenergebnis, der Korrekturgröße der nicht zahlungswirksamen Abschreibungen sowie des Ergebnisses aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens, der Veränderung kurzfristiger Verbindlichkeiten und der Zinsaufwendungen und -erträge.

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit ist im Wesentlichen auf Investitionen in das Sachanlagevermögen von TEUR 4.879 (Vj. TEUR 4.203) sowie in das IT-System von TEUR 14 (Vj. TEUR 31) zurückzuführen. Diesem Mittelabfluss stehen Erlöse durch Abgänge des Sachanlagevermögens und erhaltene Zinsen in Höhe von TEUR 3.789 (Vj. TEUR 3.684) gegenüber. Hinzu kommt ein Saldo von Ein- und Auszahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition in Höhe von TEUR -8.683 (Vj. TEUR -7.355).

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit beträgt TEUR -83 (Vj. TEUR 0).

Die Unternehmen der HALTEC Gruppe konnten im abgelaufenen Geschäftsjahr alle Zahlungsverpflichtungen erfüllen.

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist geordnet.

6. Beschaffung und Produktion

Das Geschäftsjahr 2021 war von steigenden Preisen auf der Beschaffungsseite geprägt. Die Materialeinsatzquote ist unter Berücksichtigung der Bestandsveränderung (Materialaufwand/Gesamtleistung) auf 57,0 % (Vj. 52,5 %) gestiegen.

Das Sourcing der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte im Geschäftsjahr im Wesentlichen aus Deutschland sowie aus dem nahen europäischen Umfeld.

Nennenswerte Abhängigkeiten von einzelnen externen Lieferanten bestehen nicht. Mit den Hauptlieferanten bestehen langjährige Lieferbeziehungen.

Die Kapazitätsauslastung in der Produktion lag annähernd bei 100,0 %.

7. Investitionen

Die Summe der Gesamtinvestitionen betrug TEUR 4.893 (Vj. TEUR 4.238). Davon entfielen auf Investitionen in Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung TEUR 3.478 (Vj. TEUR 3.089).

8. Finanzierung

Die Liquiditätsversorgung war auch im Jahr 2021 unverändert positiv. Der von sieben Kreditinstituten den Konzernunternehmen insgesamt in Form von Geldmarkt- und Kontokorrentkrediten bzw. Avalkrediten oder als Kontokorrentlinien bereitgestellte Betriebsmittelrahmen betrug zum 31. Dezember 2021 TEUR 21.500 (Vj. TEUR 21.500).

9. Personal- und Sozialbereich

Zum Stichtag 31. Dezember 2021 beschäftigte die HALTEC Gruppe im gesamten Konzern 225 Vollzeitbeschäftigte (Vj. 209) und 16 Auszubildende (Vj. 16). Die Auszubildenden entfallen mit 81 % auf angestellte und mit 19 % auf gewerbliche Mitarbeiter.

10. Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten

Die Entwicklungstätigkeiten umfassen zum einen die Realisation von Kundenwünschen im Bereich des Hallenbaus, die entsprechende Anpassungen der HALTEC-System-Standards erforderlich machen. Zum anderen beinhalten sie die generelle Weiterentwicklung und Anpassung der HALTEC-System-Standards bezüglich neuer Normen oder der Verbesserung des Kosten-Nutzenverhältnisses für die HALTEC Gruppe und unsere Kunden.

Kosten für Grundlagenforschung sind im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht entstanden, da diese nicht zum Geschäftsfeld der Gesellschaft gehören.

11. Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren

Die Unternehmenskultur bei HALTEC ist stark geprägt von den Mitarbeitern selbst. Sie haben eigens die HALTEC-Werte definiert, somit handelt jeder einzelne im Sinne der Unternehmenskultur: mitarbeiterorientiert, engagiert, weiterdenkend, ehrlich und bodenständig.

HALTEC plant Hallen konsequent am Raumbedarf der Kunden. Für jeden Kunden wird ein individuelles Raumnutzungsprofil ermittelt.

Die Einhaltung von Umweltschutzstandards in Beschaffung und Produktion ist bei HALTEC selbstverständlich.

C. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

1. Chancen

Die HALTEC Gruppe ist sowohl durch ihre sehr gute Bonität als auch durch die hohe Anzahl an Standorten in Europa gut aufgestellt für die aktuelle Wirtschaftskrise. Von zentraler Bedeutung ist hierbei das solide Finanzgerüst, welches es der HALTEC Gruppe ermöglicht eine längere Durststrecke problemlos zu bewältigen.

Mögliche Chancen dieser Wirtschaftskrise bieten sich in der Gewinnung neuer Marktanteile auf dem europäischen Markt, nach und während dieser Corona Krise. Gerade durch die wirtschaftlich und finanziell starke Struktur, ist die HALTEC Gruppe auch weiterhin ein leistungsstarker und zuverlässiger Kooperationspartner.

Vor dem Hintergrund der beständigen Weiterentwicklung der Produktpalette wurden die bestehenden Aktivitäten zur Schulung der Mitarbeiter beibehalten und ausgebaut.

Aufgrund der vorhandenen noch ungenutzten Potentiale im Bereich der Produktentwicklung und dem allgemeinen Trend in der Bauwirtschaft hin zu Systemhallen oder temporären Gebäuden sind wir überzeugt, die Zukunftsfähigkeit der HALTEC Gruppe auch und gerade wegen der Corona-Krise sicherstellen zu können.

2. Risiken

Branchen- und Wettbewerbssituation

Bislang konnte sich die deutsche Baubranche der globalen Wirtschaftskrise recht gut entziehen, jedoch sank das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt in diesem Wirtschaftszweig um 0,4% in 2021.

Die HALTEC Gruppe meisterte auch die aktuelle Krise bislang nicht zuletzt aufgrund ihrer breiten Kundenstruktur ohne größere Abhängigkeiten von einzelnen Branchen. Damit besteht auch weiterhin ein niedriges kumuliertes Ausfallrisiko für die Gesellschaft insgesamt. Die Unternehmensgruppe weist ein breites Produktportfolio auf, wodurch ein diversifizierter Kundenstamm angesprochen wird.

Wie wir beobachten konnten, wird am Markt gerade in diesen schwierigen Zeiten Wert auf die Zusammenarbeit mit entsprechend bonitätsstarken Unternehmen gelegt. Diesem Aspekt messen vor allem Entscheidungsträger hinsichtlich mittel- bis langfristig angelegter Investitionen besonderes Gewicht bei. Im Wettbewerbsumfeld zeichnet sich die HALTEC Gruppe als idealer Partner aus und weiß insbesondere mit ihrer kerngesunden Kapitalstruktur zu überzeugen.

Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind mit Blick auf die Zukunft noch verhalten. Vor dem Hintergrund gestiegener Rohstoffpreise rechnen wir für 2022 mit moderat rückläufigen Margen.

Konjunkturelle Rahmenbedingungen

Nach dem konjunkturellen Einbruch im ersten Jahr der Corona-Pandemie hat sich die deutsche Wirtschaft 2021 erholt, wenngleich weniger deutlich als ursprünglich erwartet. Aufgrund einer möglichen Verschärfung der Pandemiesituation und mit Blick auf den Krieg in der Ukraine blickt die Industrieländervereinigung OECD nun skeptischer auf die globale Konjunktur als noch im Vorjahr.

Europa konnte sich in 2021 von den wirtschaftlichen Einschnitten welche die Pandemie mit sich brachte mit zum Teil deutlichen Anstiegen des BIP etwas erholen. Dies betrifft auch südliche Mitgliedsstaaten wie Italien oder Spanien, wobei letztgenannter in einer Aufholreaktion das stärkste Wachstum der letzten 20 Jahre zu verzeichnen hatte.

Für eine zusätzliche finanzwirtschaftliche Unsicherheit im Euroraum sorgt nun jedoch die seit Anfang 2021 stetig steigende Inflation und damit zusammenhängende Zinsentwicklung, welche durch den Ukraine-Krieg weiter verstärkt werden.

Der Handelskonflikt zwischen China und den USA schwelt weiterhin, auch wenn er angesichts der Pandemie und dem Krieg in der Ukraine in den Hintergrund getreten ist. US-Präsident Biden versucht Europa als Verbündeten im Konflikt mit der Volksrepublik zu gewinnen. Es bleibt zu hoffen, dass Europa nicht in einen Wirtschaftskrieg hingezogen wird, zumal es deutlich andere Ziele mit China verfolgt als die USA. Auch Biden hält am Protektionismus fest und möchte die US-Industrie vor ausländischer Konkurrenz, auch aus Deutschland, schützen.

Die Exportwirtschaft wurde durch die Pandemie besonders umfangreich getroffen. Während zunächst aufgrund fehlender weltweiter Nachfrage einerseits und durch Grenzkontrollen und Reisebeschränkungen andererseits der globale Handel stark eingeschränkt wurde, behindern nun Liefer- und Transportengpässe einen neuerlichen wirtschaftlichen Aufschwung.

Während sich die Pandemie auf unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung bislang weniger stark ausgewirkt hat als befürchtet, liegt unserer Meinung nach weiterhin ein großes Risiko bei nachgelagerten Entwicklungen wie Versorgungsengpässen und daraus resultierenden Preisanstiegen auf der Einkaufsseite.

Anfrageseitig gehen wir davon aus, dass der Bedarf nach temporären Raumkonzepten und Stahlsystemhallen etwa auf Vorjahresniveau liegen wird.

Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten

Die Unternehmung verfolgt beim Finanz- und Risikomanagement das Ziel der Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Hinsichtlich des Managements der Finanzposition verfolgt das Unternehmen eine konservative Politik. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Anlagevermögen, Wertpapiere, Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Das Forderungsausfallrisiko minimieren wir durch vorgeschaltete Bonitätsprüfungen und ein strenges Debitorenmanagement. Die Lieferkonditionen werden konsequent verfolgt und umgesetzt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen nicht.

Es wird ein regelmäßiger Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Zahlungsein- und -ausgänge vermittelt. Hierdurch wird das Liquiditätsrisiko überwacht.

In der HALTEC Gruppe wird im Außenverhältnis regelmäßig in Euro fakturiert. Damit ist das Währungsrisiko weitestgehend auf unsere Kunden übertragen. In geringem Umfang besteht ein Währungsrisiko bei unseren Gesellschaften in der Schweiz und Polen. Derivative Finanzgeschäfte zur Währungsabsicherung bestehen aktuell nicht.

Sicherungsgeschäfte zur Absicherung des Zinsänderungsrisikos sind aufgrund der Kapitalausstattung bis auf weiteres nicht vorgesehen.

D. Prognosebericht

Wie der weitere Verlauf der Pandemie sowie der Russland-Ukraine-Konflikt und ihre Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft im Jahr 2022 aussehen, ist im Moment schwer zu beurteilen. Laut Statistischem Bundesamt stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im ersten Quartal 2022 um 0,2 % - preis-, saison- und kalenderbereinigt - gegenüber dem Vorquartal. Für das Jahr 2022 rechnet der Sachverständigenrat preisbereinigt mit einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 1,8 %.

Im Hinblick auf die weitere Geschäftsentwicklung gehen wir für das Jahr 2022 von Umsatzerlöse auf Vorjahresniveau bei moderat rückläufigen Margen aus.

Der plötzliche Absturz der Weltwirtschaft durch die Corona-Krise zeigt einmal mehr wie fragil und zerbrechlich das globale Wirtschaftssystem ist. Neben der Sorge vor einer Flut von Insolvenzen vieler Unternehmen besteht auch die Gefahr, dass ganze Staaten ihre Schuldtitel nicht mehr bedienen können und auch als "insolvent" gelten. Umso wichtiger ist es deshalb, eine gesunde und leistungsstarke Kapitalstruktur aufweisen zu können, um auch weiterhin ein sicherer Baupartner zu sein.

HALTEC verfügt über eine solide und langfristig angelegte Finanzierung, die uns zusammen mit den hohen Cash-Beständen und den geringen finanziellen Verpflichtungen aus Leasing- und Mietverträgen in die Lage versetzt, auch diese Durststrecke erfolgreich zu meistern. Die Finanz- und Liquiditätslage wird weiter stabil bleiben.

Die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft ist trotz der ökonomischen Entwicklungen im Zusammenhang mit der SARS-CoV-2-Epidemie sowie des Russland-Ukraine-Konflikts gesichert. Die HALTEC Gruppe geht nach einem leicht rückläufigen Auftragseingang im vergangenen Geschäftsjahr von einer Stabilisierung in 2022 aus.

Zum 30. Juni 2022 liegt die HALTEC Gruppe deutlich über dem Vorjahresumsatz der ersten zwei Quartale.

Für das Jahr 2022 wird das Ergebnis vor Steuern auf einem leicht niedrigeren Niveau als 2021 erwartet.

Kunden-, Mitarbeiter- und Umweltbelange sind für uns weiterhin wichtig.

 

Korntal-Münchingen, den 31. August 2022

gez. Thomas Arens

gez. Jens Geißner

gez. Markus Speck

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die HALTEC Holding GmbH, Korntal-Münchingen

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der HALTEC Holding GmbH, Korntal-Münchingen, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021 und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, der Konzernkapitalflussrechnung und dem Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der HALTEC Holding GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31.Dezember2021 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 und

- vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

- holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

- beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den 2. September 2022

BANSBACH GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Ulrich Frizlen, Wirtschaftsprüfer

gez. Andreas K. Wiedmann, Wirtschaftsprüfer

Billigung des Konzernabschlusses

Der Konzernabschluss wurde von der Gesellschafterversammlung am 31.08.2022 gebilligt.

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