HALTEC Hallensysteme GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Markus Wilhelm Speck seit 14.11.2006 | Geschäftsführer |
Jens Andre Geißner seit 14.11.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 33.33% | |
| 33.33% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
HALTEC Holding GmbHKorntal-MünchingenKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023KonzernbilanzAKTIVA
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
Konzernkapitalflussrechnung
Konzerneigenkapitalspiegel
KonzernanhangI. Darstellung der Konzernverhältnisse1. MutterunternehmenDie HALTEC Holding GmbH, Korntal-Münchingen, ist Mutterunternehmen i. S. von § 290 Abs. 1 HGB. Die HALTEC Holding GmbH hat ihren Sitz in Korntal-Münchingen und ist in das Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter der Nummer HRB 264858 eingetragen. 2. Konsolidierungskreis und StichtagDie Abgrenzung des Konsolidierungskreises erfolgt nach den Grundsätzen der §§ 294 und 296 HGB. In den Konzernabschluss wurden gemäß § 294 Abs. 1 HGB neben der HALTEC Holding GmbH, Korntal-Münchingen, als Mutterunternehmen grundsätzlich alle Tochterunternehmen nach den Grundsätzen der Vollkonsolidierung einbezogen. Der Konzernabschluss wurde gemäß § 290 HGB von der HALTEC Holding GmbH, Korntal-Münchingen, als Mutterunternehmen zum 31.12.2023 aufgestellt. 3. AnteilslisteAngaben zu den konsolidierten Tochterunternehmen nach § 313 Abs. 2 HGB:
Das Mutterunternehmen ist an allen Tochterunternehmen direkt beteiligt. Alle Tochterunternehmen sind im Wege der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen. Zwischen der HALTEC Holding GmbH, Korntal-Münchingen, und der HALTEC Hallensysteme GmbH, Hemer, sowie zwischen der HALTEC Holding GmbH, Korntal-Münchingen, und der HALTEC Stahlbau GmbH, Gransee, bestehen Ergebnisabführungsverträge. 4. Befreiende Wirkung nach § 264 Abs. 3 HGBDer Konzernabschluss und der Konzernlagebericht wurden nach dem für das den Konzernabschluss aufstellende Unternehmen - die HALTEC Holding GmbH, Korntal-Münchingen - maßgeblichen Recht aufgestellt, von einem zugelassenen Abschlussprüfer geprüft und werden bis zum 31.12.2024 beim Bundesanzeiger zur Offenlegung eingereicht. Demnach sind sowohl die HALTEC Hallensysteme GmbH, Hemer, als auch die HALTEC Stahlbau GmbH, Gransee, gemäß § 264 Abs. 3 HGB von der Verpflichtung befreit, einen Jahresabschluss und einen Lagebericht nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften aufzustellen, prüfen zu lassen und offenzulegen. II. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung1. Allgemeine HinweiseDer Konzernabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und nach den Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Gliederung der Konzernbilanz entspricht dem in § 266 Abs. 2 und 3 HGB i. V. m. § 298 Abs. 1 HGB vorgesehenen Gliederungsschema. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt worden. Von einer Zusammenfassung von Posten der Konzernbilanz bzw. der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde abgesehen. Leerposten wurden gemäß § 265 Abs. 8 HGB i. V. m § 298 Abs.1 HGB nicht angegeben. Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden in der HB II nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen des Mutterunternehmens aufgestellt. Die Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen werden einheitlich auf den Abschlussstichtag des Mutterunternehmens aufgestellt. Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten. 2. Angaben der auf die Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung angewandten Bilanzierungs- und BewertungsmethodenEntgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Bei den immateriellen Vermögensgegenständen handelt es sich um Nutzungsrechte und um Lizenzen für Anwendersoftware sowie ERP-Systeme mit betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern zwischen drei und fünf Jahren. Die Bewertung der Sachanlagen erfolgte zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen. Selbst erstellte vermietete Hallen werden zu Herstellungskosten aktiviert. Die Abschreibungen erfolgen linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer, bei beweglichen Sachanlagen auch nach der degressiven Abschreibungsmethode, wenn erlaubt, wobei auf die lineare Abschreibungsmethode übergegangen wird, sobald diese zu höheren Abschreibungen führt. Selbst erstellte vermietete Hallen werden ab dem Geschäftsjahr 2023 im ersten Jahr mit einer erhöhten Abschreibung versehen. Die für Sachanlagen angesetzten betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern betragen bei den technischen Anlagen und Maschinen zwischen zwei und 15 Jahren und bei den anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen drei und 23 Jahren. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Wert bis EUR 250 werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben, solche mit einem Wert bis EUR 1.000 hingegen über fünf Jahre. Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt und bei dauerhaften Wertminderungen entsprechend abgeschrieben. Von dem Wahlrecht zur Abschreibung bei voraussichtlich nicht dauernder Wertminderung wurde kein Gebrauch gemacht. Soweit Gründe für frühere Abschreibungen wegfallen, werden Zuschreibungen nach § 253 Abs. 5 HGB bis maximal zur Höhe der fortgeführten Anschaffungskosten vorgenommen. Bei den Vorräten wurden die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe entweder zu fortgeschriebenen durchschnittlichen Anschaffungskosten oder zum niedrigeren Tagespreis angesetzt. Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgte auf der Grundlage der Einzelkosten und beinhaltet Kosten für Fertigungsmaterial, Fertigungslohn, Fremdleistungen und die Lohnnebenkosten. Daneben werden angemessene Teile der Materialgemeinkosten sowie der notwendigen Fertigungsgemeinkosten eingerechnet. Es werden keine Fremdkapitalzinsen bei den Herstellungskosten einbezogen. Das strenge Niederstwertprinzip wurde beachtet. Die bei den einzelnen Gesellschaften befindlichen Vorräte aus konzerninternen Lieferungen wurden zur Eliminierung von Zwischenerfolgen an die Bewertungsgrundsätze des jeweils liefernden Unternehmens angepasst. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und flüssige Mittel wurden grundsätzlich zum Nennbetrag bewertet. Kreditrisiken und andere Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Wertpapiere wurden mit den Anschaffungskosten bewertet, soweit nicht besondere Umstände eine niedrigere Bewertung verlangen würden. Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt. Die Bewertung erfolgt zum Nennwert. Die Bewertung der übrigen Aktiva erfolgt zum Nennwert. Die Pensionsrückstellungen werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt und umfassen entsprechende Anwartschaften, die auf der Grundlage versicherungsmathematischer Gutachten gebildet werden. Die Bewertung erfolgt auf Grundlage der PUC-Methode (Projected-Unit-Credit-Method). Zur Berechnung wurden ein Rechnungszinssatz von 1,82 % p.a., ein Rententrend von 2,00 % p.a. und die biometrischen Annahmen lt. Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck herangezogen. In Ausübung des Wahlrechts des § 253 Abs. 2 S. 2 HGB erfolgte die Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzins, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen umfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und wurden mit den vorsichtig geschätzten notwendigen Erfüllungsbeträgen angesetzt. Soweit die Laufzeit mehr als ein Jahr beträgt, werden die Rückstellungen mit dem der Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Die Bewertung der übrigen Passiva erfolgt zum Nennwert. Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Erträge für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten passiv abgegrenzt. Die Bewertung erfolgt zum Nennwert. UmsatzrealisierungDie Umsatzerlöse der Gesellschaft resultieren aus dem Verkauf und der Vermietung von Hallen. Umsatzerlöse aus dem Verkauf werden ausgewiesen, wenn die Lieferungen oder Leistungen ausgeführt sind und der Gefahrenübergang erfolgt ist. Die Umsatzerlöse aus der Vermietung werden über die entsprechende Laufzeit der Verträge realisiert. 3. Grundlagen für die Umrechnung von WährungspostenFremdwährungsgeschäfte werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Zeitpunkt der Geschäftsvorfälle umgerechnet. Die Währungsbewertung erfolgte bei Geschäftsvorfällen in Fremdwährung bei den Forderungen mit dem Devisenkassamittelkurs am Entstehungstag bzw. dem niedereren Kurs am Abschlussstichtag und bei den Verbindlichkeiten mit dem Devisenkassamittelkurs am Entstehungstag bzw. dem höheren Kurs am Abschlussstichtag. Bei einer Restlaufzeit der auf fremde Währung lautenden Forderungen und Verbindlichkeiten von einem Jahr oder weniger wurden §§ 253 Abs. 1 Satz 1 und 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB nicht angewendet. Bei den in Fremdwährung aufgestellten Abschlüssen (Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung) der in die Konsolidierung einbezogenen Unternehmen wurden Vermögensgegenstände und Schulden grundsätzlich zum Kurs am Bilanzstichtag (Mittelkurs aus Geld- und Briefkurs am Bilanzstichtag) und Aufwendungen und Erträge zum Mittelkurs im Jahresdurchschnitt umgerechnet (modifizierte Stichtagskursmethode). Die sich aus den unterschiedlichen Kursen in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung ergebenden Kursgewinne bzw. -verluste werden erfolgsneutral im Eigenkapital unter der Position "Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung" ausgewiesen. Die in die Kapitalkonsolidierung einzubeziehenden Bestandteile des Eigenkapitals und der Gewinnvortrag werden mit historischen Kursen umgerechnet. Kursänderungen seit dem Zeitpunkt der Erstkonsolidierung werden zum Bilanzstichtag erfolgsneutral im Eigenkapital unter der Position "Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung" ausgewiesen. III. KonsolidierungsgrundsätzeDie Kapitalkonsolidierung erfolgte für Erstkonsolidierungen bis zum 31. Dezember 2009 nach der Buchwertmethode (§ 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 HGB a.F.) durch Verrechnung der Buchwerte der Anteile mit dem auf den Konzern entfallenden Eigenkapital der einbezogenen Tochterunternehmen zum Zeitpunkt des Erwerbs bzw. der Gründung. Hiervon abweichend wurde das Tochterunternehmen Haltec Hale SP. Z.O.O., Komorniki, Polen, erst zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung (1. Januar 2007) konsolidiert. Gleiches gilt für das Tochterunternehmen HALTEC hale in šotori d.o.o, Celje, Slowenien, welches zum 1. Januar 2018 erstmals in den Konzernabschluss einbezogen wurde. Beide Tochterunternehmen nahmen zum jeweiligen Zeitpunkt ihren Geschäftsbetrieb auf. Diese späteren Erstkonsolidierungen haben keine wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Die Erwerbsmethode des § 301 Abs. 1 HGB n. F. und die damit verbundene Neubewertung der Vermögensgegenstände und Schulden der in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen zum Zeitwert ist nach Art. 66 Abs. 3 Satz 4 EGHGB erstmals auf Erwerbsvorgänge anzuwenden, die in Geschäftsjahren erfolgen, die nach dem 31. Dezember 2009 begonnen haben. Die sich bei der Konsolidierung ergebenden aktivischen Unterschiedsbeträge werden als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen, während passivische Unterschiedsbeträge sofort erfolgswirksam vereinnahmt werden. Der Geschäfts- oder Firmenwert ist bereits vollständig abgeschrieben worden. Die Abschreibung erfolgte mit einer gewöhnlichen Nutzungsdauer von acht Jahren. Alle Forderungen und Verbindlichkeiten, Erträge und Aufwendungen sowie die Zwischengewinne innerhalb des Konsolidierungskreises wurden eliminiert. Aufgelaufene Zwischenergebnisse sind in den Vorräten und im Anlagevermögen enthalten, Differenzen werden erfolgswirksam behandelt. Erforderliche Steuerabgrenzungen wurden auf die durchgeführten Konsolidierungsmaßnahmen vorgenommen. IV. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Konzernbilanz und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung1. AnlagevermögenDie Entwicklung des Anlagevermögens ist auf der folgenden Seite dargestellt.
2. ForderungenZum Bilanzstichtag sind Sonstige Vermögensgegenstände von EUR 108.379,69 (Vj. TEUR 24) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten. 3. Aktive SteuerabgrenzungVom Wahlrecht der Aktivierung latenter Steuern lt. § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wurde für den Konzernabschluss im aktuellen Geschäftsjahr Gebrauch gemacht. Die Bewertung der temporären Differenzen erfolgte mit den jeweiligen länderspezifischen Steuersätzen. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis des kombinierten Ertragssteuersatzes der jeweiligen in den Konzernabschluss einbezogenen Landesgesellschaft. Der kombinierte Ertragssteuersatz umfasst Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag. Dieser beläuft sich für die deutschen Unternehmen auf 29,0 % und für die ausländischen Tochterunternehmen auf zwischen 17,0 % und 26,0 %. Innerhalb der Position "Steuern vom Einkommen und Ertrag" ist Aufwand aus Auflösung aktiver latenter Steuern von EUR 43.805,93 enthalten (Vj. Erträge aus Zuführung TEUR 2). Diese resultieren aus der oben genannten Zwischenergebniseliminierung im Rahmen der Konzernkonsolidierung. 4. EigenkapitalBei einem Bilanzgewinn von EUR 79.805.573,81 beläuft sich der Gewinnvortrag auf EUR 66.649.642,40. 5. Eigenkapitaldifferenz aus WährungsumrechnungDer Ausweis der Umrechnungsdifferenz aus der Währungsumrechnung erfolgt entsprechend § 308a HGB. Es wurden Differenzen aus Währungsumrechnung in Höhe von EUR 970.290,54 (Vj. TEUR 498) in das Eigenkapital eingestellt. 6. RückstellungenDie Rückstellungen entfallen im Wesentlichen auf personalbezogene Rückstellungen, Steuerrückstellungen sowie Rückstellungen für Garantien. 7. PensionsrückstellungenDer Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellung beläuft sich auf EUR 284.107,00. Der Aufwand aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellungen in Höhe von EUR 2.914,00 (Vj. TEUR 10) ist im Gesamtbetrag der Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB beträgt EUR 4.275,00. 8. VerbindlichkeitenZum Bilanzstichtag sind sonstige Verbindlichkeiten von EUR 39.900,00 (Vj. TEUR 40) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten. Alle übrigen Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig. 9. UmsatzerlöseDie Umsatzerlöse gliedern sich im Wirtschaftsjahr 2023 nach Regionen wie folgt:
Der Auslandsanteil der Umsätze beträgt somit 13,4 % (Vj. 14,7 %). 10. Sonstige betriebliche ErträgeIn den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung von EUR 265.877,35 (Vj. TEUR 107) enthalten. 11. Sonstige betriebliche AufwendungenIn den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung von EUR 213.589,21 (Vj. TEUR 434) enthalten. 12. Periodenfremde ErträgeDie sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge, die einem anderen Geschäftsjahr zuzurechnen sind, in Höhe von EUR 2.524.003,07 (Vj. TEUR 333). Es handelt sich im Wesentlichen um Erträge aus der Auflösung von sonstigen Rückstellungen. 13. Periodenfremde AufwendungenIm Geschäftsjahr 2023 gab es wie auch im Vorjahr keine periodenfremden Aufwendungen. V. Angaben und Erläuterungen zur KapitalflussrechnungDefinition des Finanzmittelfonds Der Finanzmittelfonds umfasst den Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten. Die Überleitung der Bilanzpositionen zum Finanzmittelfonds ist in der Kapitalflussrechnung dargestellt. VI. Sonstige Angaben1. Sonstige finanzielle VerpflichtungenIm Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
Vorteile aus den Mietverträgen bestehen in der geringeren Kapitalbindung. Risiken ergeben sich durch die lange Vertragslaufzeit. 2. HaftungsverhältnisseEs bestehen im Wirtschaftsjahr 2023, wie im Vorjahr, keine kundenseitigen Optionsrechte zur Rückgabe gekaufter Hallen. 3. Anzahl der MitarbeiterEs wurden durchschnittlich 274 Personen, davon 209 Angestellte und 65 gewerbliche Mitarbeiter, beschäftigt. 4. Gesamthonorar des AbschlussprüfersDas Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2023 beträgt TEUR 63. Das Honorar teilt sich auf in Abschlussprüfungsleistungen TEUR 58 und Steuerberatungsleistungen TEUR 5. 5. Gesamtbezüge der UnternehmensorganeDie Geschäftsführung der HALTEC Holding GmbH oblag im Wirtschaftsjahr - Herrn Thomas Arens, Plettenberg, Kaufmann, - Herrn Jens Geißner, Korntal-Münchingen, Diplom-Kaufmann und - Herrn Markus Speck, Bruchsal, Betriebswirt (VWA). Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer sowie die Angaben für Pensionsrückstellungen für ehemalige Geschäftsführer des Mutterunternehmens unterbleibt analog § 286 Abs. 4 HGB. 6. Ergebnisverwendungsvorschlag des MutterunternehmensDie Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres in Höhe von EUR 79.805.573,82 auf neue Rechnung vorzutragen.
Korntal-Münchingen, den 17. Oktober 2024 gez. Thomas Arens gez. Jens Geißner gez. Markus Speck KonzernlageberichtA. Darstellung der Geschäftstätigkeit Die Unternehmen der HALTEC Gruppe, geführt durch die HALTEC Holding GmbH, sind im Wesentlichen in den Bereichen Produktion, Verkauf und Vermietung von Hallen und Zelten jeder Art tätig. Die Fertigung der Hallen- und Zeltteile erfolgt in Deutschland durch die HALTEC Stahlbau GmbH, Gransee, sowie die HALTEC Anlagenbau GmbH, Gransee. Die Vertriebstätigkeit wird in Deutschland von der HALTEC Hallensysteme GmbH mit Hauptsitz in Hemer sowie 12 weiteren Betriebsstätten wahrgenommen. Darüber hinaus vertreibt die HALTEC Gruppe ihre Produktpalette über sechs ausländische Tochtergesellschaften in europäischen Nachbarländern. Die Hauptabnehmer stammen aus allen Bereichen des produzierenden Gewerbes und eingeschränkt auch aus dem Dienstleistungssektor und der Landwirtschaft. Die HALTEC Gruppe gehört in Deutschland zu den führenden Unternehmen im Hallensystembau und in der Produktion von Zelten. HALTEC zeichnet dabei die produktionsübergreifende (von der Konstruktion über die Produktion bis zum Vertrieb) und produktübergreifende (vom Partyzelt bis zur Stahlhalle) Integration aus. In den europäischen Nachbarländern befindet sich die HALTEC Gruppe im Aufbau von ebenso führenden Marktpositionen. B. Wirtschaftsbericht 1. Wirtschaftliches Umfeld und BranchenentwicklungIm Vergleich zum vorangegangenen Jahr 2022 ist die Wirtschaftsleistung im Jahr 2023 leicht gesunken, wobei die Entwicklung in den einzelnen Wirtschaftsbereichen recht unterschiedlich verlief. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) fiel nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,3 % geringer aus als im Vorjahr. Kalenderbereinigt errechnet sich ein BIP-Rückgang von 0,1 %. Die BIP-Wachstumsrate lag preisbereinigt im Mittel der vergangenen zehn Jahre bei +1,2 %. Das konnte die deutsche Wirtschaft 2023 somit bei Weitem nicht erreichen. Der Außenhandel entwickelte sich in 2023 rückläufig. Deutschland exportierte weniger Waren und Dienstleistungen ins Ausland als 2022 (preisbereinigt - 1,8 %). Die Importe gingen preisbereinigt mit - 3,0 % jedoch noch stärker zurück, wodurch ein positiver Außenbeitrag resultierte, der das BIP stützte. Im Baugewerbe stieg die Bruttowertschöpfung 2023 im Vergleich zum Vorjahr leicht um 0,2 %. Laut Statistischem Bundesamt lagen die Bruttoinvestitionen, die sich aus den Bruttoanlageinvestitionen - das sind im Wesentlichen Ausrüstungsinvestitionen und Bauinvestitionen - sowie den Vorratsveränderungen zusammensetzen, preisbereinigt 0,4 % unter dem Wert des Vorjahres. Dabei gingen die Bauinvestitionen um 2,1 % zurück. 2. Geschäftsverlauf: Umsatz- und AuftragsentwicklungDie HALTEC Gruppe hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 mit einem konsolidierten Konzernumsatz von TEUR 106.601 einen Rückgang zu verzeichnen, verglichen mit dem Vorjahreswert von TEUR 118.176. Das Ergebnis vor Steuern konnte hingegen gesteigert werden. Zur Steuerung des Konzerns sind die Umsatzerlöse und das Ergebnis vor Steuern die maßgeblichen finanziellen Leistungsindikatoren. Zum Jahresende bestand eine Auftragsreichweite bei Stahlflexhallen von bis zu sechs Monaten. Der Geschäftsverlauf wird, nach Einschätzung der Geschäftsführung, den Umständen entsprechend vorsichtig zuversichtlich bewertet. 3. ErtragslageIm Einzelnen entwickelte sich die Ertragslage wie folgt: Bei einer Bestandserhöhung der unfertigen Erzeugnisse von TEUR 606 (Vj. Bestandsminderung TEUR 2.406) sowie aktivierten Eigenleistungen von TEUR 179 (Vj. TEUR 224) konnte eine Gesamtleistung von TEUR 110.497 (Vj. TEUR 115.994) erzielt werden. Der Materialaufwand betrug im Geschäftsjahr 2023 TEUR 52.855 (Vj. TEUR 65.981). Die Materialintensität verringerte sich damit um 7,7 Prozentpunkte. Die Quote der Personalaufwendungen bezogen auf die Gesamtleistung erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 2,8 Prozentpunkte. Die Abschreibungen sind von TEUR 6.488 auf TEUR 5.501 gesunken. Der sonstige betriebliche Aufwand war in absoluter Höhe rückläufig, stieg jedoch leicht in der Aufwandsquote auf 9,3 % (Vj. 9,2 %). Die wesentlichen Bestandteile stellen Aufwendungen für Energiekosten, Frachten, Instandhaltung, Wartung, Raumkosten sowie Werbung dar. Das Ergebnis vor Steuern betrug TEUR 21.685 (Vj. TEUR 12.775). Der erzielte Konzernjahresüberschuss liegt mit einer Höhe von TEUR 13.156 über dem Vorjahreswert. Dass das Ergebnis vor Steuern trotz des leichten Umsatzrückgangs wesentlich höher ausfiel, liegt vornehmlich im deutlich geringeren Materialaufwand sowie dem gesunkenen Abschreibungs- und sonstigem betrieblichen Aufwand begründet. Diverse Investitionsobjekte, insbesondere die umfangreiche Erweiterung der Fertigung betreffend, befinden sich noch im Bau und führten daher in 2023 nicht zu Abschreibungen. Des Weiteren wurde das Ergebnis nach Steuern im Vergleich zum Vorjahr durch eine geringere Steuerquote beeinflusst. 4. VermögenslageDie Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr um 20,0 % gestiegen. Sie beträgt TEUR 106.226. Anlagevermögen Das Anlagevermögen von TEUR 22.645 (Vj. TEUR 19.400) - als langfristig gebundenes Vermögen zum 31. Dezember 2023 - beträgt rund 21,3 % (Vj. 21,9 %) der Bilanzsumme. Es ist durch das Eigenkapital vollständig abgedeckt. Hinsichtlich der Investitionen in das Anlagevermögen verweisen wir auf unsere Ausführungen zu den Investitionen. Vorräte Der reine Vorratsbestand (ohne Berücksichtigung der erhaltenen Anzahlungen) wurde im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 379 reduziert. Die Umschlagshäufigkeit (Umsatzerlöse/Vorräte - ohne erhaltene Anzahlungen) beläuft sich auf 6,3 nach 6,8 im Vorjahr. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 3.419 gesunken. Eigenkapital Das Eigenkapital hat sich gegenüber dem Stand zu Jahresbeginn von TEUR 70.449 auf TEUR 84.077 erhöht. Diese Erhöhung resultiert aus dem Jahresergebnis von TEUR 13.156 zuzüglich einer um TEUR 472 höheren Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung. Die Eigenkapitalquote hat sich im Berichtsjahr auf 79,1 % verringert (Vj. 79,6 %). Rückstellungen Die Rückstellungen haben sich gegenüber dem Vorjahr insbesondere aufgrund eines Anstiegs der Steuerrückstellungen sowie der sonstigen Rückstellungen deutlich erhöht. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten verringerten sich von TEUR 4.328 zu Jahresbeginn auf TEUR 3.812, vor allem wegen gesunkener erhaltener Anzahlungen auf Bestellungen sowie sonstiger Verbindlichkeiten. 5. FinanzlageDie folgende Übersicht zeigt komprimiert die Entwicklung und Zusammensetzung des Finanzmittelbestands. Hinsichtlich der Konzernkapitalflussrechnung verweisen wir auf die separate Anlage.
Der Finanzmittelbestand beinhaltet Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von TEUR 46.751 (Vj. TEUR 30.614). Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit ergibt sich hauptsächlich aus dem Periodenergebnis, der Korrekturgröße der nicht zahlungswirksamen Abschreibungen und Veränderung der Rückstellungen sowie dem Saldo aus Ertragssteueraufwand und -zahlungen. Des Weiteren spielen die Veränderung der Zinsaufwendungen und -erträge, des Vorratsvermögens, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie des Ergebnisses aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens und der Veränderung kurzfristiger Verbindlichkeiten eine Rolle. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit ist insbesondere auf Investitionen in das Sachanlagevermögen von TEUR 9.135 (Vj. TEUR 10.175) zurückzuführen. Im Jahr 2023 wurden die im Vorjahr an dieser Stelle angesprochenen umfangreichen Investitionen an zwei HALTEC Standorten bereits teilweise durchgeführt. Diesem Mittelabfluss stehen Erlöse durch Abgänge des Sachanlagevermögens und erhaltene Zinsen in Höhe von TEUR 3.492 (Vj. TEUR 2.542) gegenüber. Hinzu kommt ein Saldo von Ein- und Auszahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition in Höhe von TEUR 630 (Vj. TEUR -3.945). Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit beträgt TEUR -4 (Vj. TEUR -55). Die Unternehmen der HALTEC Gruppe konnten im abgelaufenen Geschäftsjahr alle Zahlungsverpflichtungen erfüllen. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist geordnet. 6. Beschaffung und ProduktionAusgehend von einem recht hohen Preisniveau, war das Geschäftsjahr 2023 beschaffungsseitig von rückläufigen Preisen geprägt. Die Materialeinsatzquote liegt unter Berücksichtigung der Bestandsveränderung (Materialaufwand/Gesamtleistung) mit 49,3 % (Vj. 56,9 %) merklich unter dem Vorjahresniveau. Das Sourcing der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte im Geschäftsjahr im Wesentlichen aus Deutschland sowie aus dem nahen europäischen Umfeld. Nennenswerte Abhängigkeiten von einzelnen externen Lieferanten bestehen nicht. Mit den Hauptlieferanten bestehen langjährige Lieferbeziehungen. Die Kapazitätsauslastung in der Produktion lag annähernd bei 100,0 %. 7. InvestitionenDie Summe der Gesamtinvestitionen betrug TEUR 9.139 (Vj. TEUR 10.425). Davon entfielen auf Investitionen in Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung TEUR 4.926 (Vj. TEUR 7.255). 8. FinanzierungDie Liquiditätsversorgung war auch im Jahr 2023 unverändert positiv. Der von sieben Kreditinstituten den Konzernunternehmen insgesamt in Form von Geldmarkt- und Kontokorrentkrediten bzw. Avalkrediten oder als Kontokorrentlinien bereitgestellte Betriebsmittelrahmen betrug zum 31. Dezember 2023 TEUR 22.750 (Vj. TEUR 21.500). 9. Personal- und SozialbereichZum Stichtag 31. Dezember 2023 beschäftigte die HALTEC Gruppe im gesamten Konzern 223 Vollzeitbeschäftigte (Vj. 222) und 10 Auszubildende (Vj. 14). Die Auszubildenden entfallen mit 80 % auf angestellte und mit 20 % auf gewerbliche Mitarbeiter. 10. Forschungs- und EntwicklungsaktivitätenDie Entwicklungstätigkeiten umfassen zum einen die Realisation von Kundenwünschen im Bereich des Hallenbaus, die entsprechende Anpassungen der HALTEC-System-Standards erforderlich machen. Zum anderen beinhalten sie die generelle Weiterentwicklung und Anpassung der HALTEC-System-Standards bezüglich neuer Normen oder der Verbesserung des Kosten-Nutzenverhältnisses für die HALTEC Gruppe und unsere Kunden. Kosten für Grundlagenforschung sind im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht entstanden, da diese nicht zum Geschäftsfeld der Gesellschaft gehören. 11. Nicht-finanzielle LeistungsindikatorenDie Unternehmenskultur bei HALTEC ist stark geprägt von den Mitarbeitern selbst. Sie haben eigens die HALTEC-Werte definiert, somit handelt jeder einzelne im Sinne der Unternehmenskultur: mitarbeiterorientiert, engagiert, weiterdenkend, ehrlich und bodenständig. HALTEC plant Hallen konsequent am Raumbedarf der Kunden. Für jeden Kunden wird ein individuelles Raumnutzungsprofil ermittelt. Die Einhaltung von Umweltschutzstandards in Beschaffung und Produktion ist bei HALTEC selbstverständlich. C. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung 1. ChancenDie HALTEC Gruppe ist sowohl durch ihre sehr gute Bonität als auch durch die hohe Anzahl an Standorten in Europa gut aufgestellt für die aktuelle Wirtschaftskrise. Von zentraler Bedeutung ist hierbei das solide Finanzgerüst, welches es der HALTEC Gruppe ermöglicht eine längere "Durststrecke" problemlos zu bewältigen. Möglichkeiten bieten sich in der Gewinnung neuer Marktanteile auf dem europäischen Markt in Zeiten der Unsicherheit mit einer Tendenz zu kostengünstigen sowie auf Wunsch temporären Raumlösungen. Gerade durch die wirtschaftlich und finanziell starke Struktur, ist die HALTEC Gruppe auch weiterhin ein leistungsstarker und zuverlässiger Kooperationspartner. Für das kommende Jahr erwarten wir aufgrund der Europameisterschaft im eigenen Land eine erhöhte Nachfrage im Eventbereich, welche wir mit den Produkten unseres Partyzeltsegments sehr gut bedienen können. Vor dem Hintergrund der beständigen Weiterentwicklung der Produktpalette wurden die bestehenden Aktivitäten zur Schulung der Mitarbeiter beibehalten und ausgebaut. Aufgrund der vorhandenen noch ungenutzten Potentiale im Bereich der Produktentwicklung und dem allgemeinen Trend in der Bauwirtschaft hin zu Systemhallen oder temporären Gebäuden sind wir überzeugt, die Zukunftsfähigkeit der HALTEC Gruppe auch und gerade wegen der Wirtschaftskrise sicherstellen zu können. 2. RisikenBranchen- und Wettbewerbssituation Im Jahr 2023 konnte sich die deutsche Baubranche leicht erholen. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt stieg in diesem Wirtschaftszweig um 0,2% an, nach einem deutlichen Rückgang von 3,3% im Vorjahr. Die HALTEC Gruppe meisterte die aktuelle Krise bislang nicht zuletzt aufgrund ihrer breiten Kundenstruktur ohne größere Abhängigkeiten von einzelnen Branchen. Damit besteht auch weiterhin ein niedriges kumuliertes Ausfallrisiko für die Gesellschaft insgesamt. Die Unternehmensgruppe weist ein breites Produktportfolio auf, wodurch ein diversifizierter Kundenstamm angesprochen wird. Wie wir beobachten konnten, wird am Markt gerade in diesen schwierigen Zeiten Wert auf die Zusammenarbeit mit entsprechend bonitätsstarken Unternehmen gelegt. Diesem Aspekt messen vor allem Entscheidungsträger hinsichtlich mittel- bis langfristig angelegter Investitionen besonderes Gewicht bei. Im Wettbewerbsumfeld zeichnet sich die HALTEC Gruppe als idealer Partner aus und weiß insbesondere mit ihrer kerngesunden Kapitalstruktur zu überzeugen. Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind mit Blick auf die Zukunft verhalten. Vor dem Hintergrund eines weiterhin recht hohen aber mittlerweile stabilen Rohstoffpreisniveaus, rechnen wir für 2024 mit Margen unter Vorjahresniveau. Konjunkturelle Rahmenbedingungen Die verhaltene Erholung der deutschen Wirtschaft des Vorjahres, nach der Corona-Pandemie, konnte im Jahr 2023 nicht fortgesetzt werden. Während das weltweite reale Bruttoinlandsprodukt um 3,3 % wuchs, war es in Deutschland mit -0,3 % rückläufig. Die Entwicklung in den einzelnen Wirtschaftsbereichen verlief dabei sehr unterschiedlich. Vor dem Hintergrund des Ukraine-Kriegs und der hohen Inflation erwartet die Bundesregierung dennoch laut ihrer Frühjahrsprojektion eine bessere Konjunktur als zuletzt - nach Schätzungen soll die deutsche Wirtschaft 2024 um 0,3 % wachsen. Europa konnte sich in 2023 von den wirtschaftlichen Einschnitten, welche die Pandemie mit sich brachte, weiter erholen. Vor allem südliche Mitgliedsstaaten wie Spanien, Portugal und Griechenland erzielten dabei die höchsten Wachstumsraten. Für eine finanzwirtschaftliche Unsicherheit im Euroraum sorgt die weiterhin hohe Inflation. Zwar stiegen die Preise im Vergleich zum Vorjahr weniger stark, die Preisentwicklung bleibt jedoch weiterhin angespannt. Mit Sorge wird die damit zusammenhängende Zinsentwicklung gesehen, welche zu großflächigen Kreditausfällen und einer neuerlichen Finanzkrise führen könnte. Auch der Ukraine-Krieg sorgt weiterhin für wirtschaftliche Risiken im Euroraum und sorgt insbesondere hinsichtlich hoher Energiepreise sowie weiterer möglicher Rohstoffengpässe für Unsicherheit. Der Handelskonflikt zwischen China und den USA hat im vergangenen Jahr wieder an Fahrt aufgenommen. Biden hält am Protektionismus fest und möchte die US-Industrie vor ausländischer Konkurrenz, auch aus Deutschland, schützen. Mit Schutzzöllen in Höhe von beispielsweise 100% auf den Import chinesischer Automobile, hat sich der Konflikt zu einem Handelskrieg ausgewachsen, der sich auf die gesamte Weltwirtschaft auswirken wird. Es bleibt zu hoffen, dass Europa nicht in diesen Wirtschaftskrieg hingezogen wird, zumal es deutlich andere Ziele mit China verfolgt als die USA. Während sich die Pandemie auf unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung weniger stark ausgewirkt hat als befürchtet, bekamen wir in den letzten Jahren die nachgelagerten Entwicklungen wie Versorgungsengpässe und daraus resultierende Preisanstiege auf der Einkaufsseite zu spüren. Dieses Risiko besteht unserer Ansicht nach weiterhin und von einer deutlichen Entspannung auf der Beschaffungsseite gehen wir aktuell nicht aus. Anfrageseitig gehen wir davon aus, dass der Bedarf an temporären Raumkonzepten insbesondere im Kundensegment der Industrie moderat rückläufig im Vergleich zum Vorjahr sein wird. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten Die Unternehmung verfolgt beim Finanz- und Risikomanagement das Ziel der Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Hinsichtlich des Managements der Finanzposition verfolgt das Unternehmen eine konservative Politik. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Anlagevermögen, Wertpapiere, Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Das Forderungsausfallrisiko minimieren wir durch vorgeschaltete Bonitätsprüfungen und ein strenges Debitorenmanagement. Die Lieferkonditionen werden konsequent verfolgt und umgesetzt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen nicht. Es wird ein regelmäßiger Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Zahlungsein- und -ausgänge vermittelt. Hierdurch wird das Liquiditätsrisiko überwacht. In der HALTEC Gruppe wird im Außenverhältnis regelmäßig in Euro fakturiert. Damit ist das Währungsrisiko weitestgehend auf unsere Kunden übertragen. In geringem Umfang besteht ein Währungsrisiko bei unseren Gesellschaften in der Schweiz und Polen. Derivative Finanzgeschäfte zur Währungsabsicherung bestehen aktuell nicht. Sicherungsgeschäfte zur Absicherung des Zinsänderungsrisikos sind aufgrund der Kapitalausstattung bis auf weiteres nicht vorgesehen. D. Prognosebericht Wie der weitere Verlauf des Russland-Ukraine-Konflikts und seine Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft im Jahr 2024 aussehen wird, ist im Moment schwer zu beurteilen. Hohe Energiepreise, weitere mögliche Lieferengpässe und steigende Zinsen tragen weiterhin zur Unsicherheit bei. Laut Statistischem Bundesamt ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im ersten Quartal 2024 um 0,2 % gestiegen - preis-, saison- und kalenderbereinigt - gegenüber dem Vorquartal. Für das Jahr 2024 prognostiziert der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung ein Wirtschaftswachstum von lediglich 0,2 %. Im Hinblick auf die weitere Geschäftsentwicklung gehen wir für das Jahr 2024 von leicht rückläufigen Umsatzerlösen bei geringeren Margen aus. Der Auswirkungen der Pandemie und des Ukraine-Kriegs auf die Weltwirtschaft zeigen einmal mehr, wie fragil und zerbrechlich das globale Wirtschaftssystem ist. Neben der Sorge vor einer Flut von Insolvenzen vieler Unternehmen besteht weiterhin die Gefahr, dass ganze Staaten ihre Schuldtitel nicht mehr bedienen können und auch als "insolvent" gelten. Umso wichtiger ist es deshalb, eine gesunde und leistungsstarke Kapitalstruktur aufweisen zu können, um auch weiterhin ein sicherer Baupartner zu sein. HALTEC verfügt über eine solide und langfristig angelegte Finanzierung, die uns zusammen mit den hohen Cash-Beständen und den geringen finanziellen Verpflichtungen aus Leasing- und Mietverträgen in die Lage versetzt, auch diese Durststrecke erfolgreich zu meistern. Die Finanz- und Liquiditätslage wird weiter stabil bleiben. Die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft ist trotz der oben skizzierten ökonomischen Entwicklungen gesichert. Die HALTEC Gruppe geht nach einem leicht rückläufigen Auftragseingang im vergangenen Geschäftsjahr für das Jahr 2024 von einer Entwicklung auf Vorjahresniveau aus. Zum 30. Juni 2024 liegt die HALTEC Gruppe unter dem Vorjahresumsatz der ersten zwei Quartale. Für das Jahr 2024 wird das Ergebnis vor Steuern auf einem niedrigeren Niveau als 2023 erwartet. Kunden-, Mitarbeiter- und Umweltbelange sind für uns weiterhin wichtig.
Korntal-Münchingen, den 17. Oktober 2024 gez. Thomas Arens gez. Jens Geißner gez. Markus Speck BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die HALTEC Holding GmbH, Korntal-Münchingen Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der HALTEC Holding GmbH, Korntal-Münchingen, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023 und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, der Konzernkapitalflussrechnung und dem Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der HALTEC Holding GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31.Dezember2023 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Konzernabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. - holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile. - beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 17. Oktober 2024 BANSBACH
GmbH
Gez. Ulrich Frizlen, Wirtschaftsprüfer Gez. Andreas K. Wiedmann, Wirtschaftsprüfer Billigung des KonzernabschlussesDer Konzernabschluss wurde von der Gesellschafterversammlung am 18.10.2024 gebilligt. |
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