W3 Hotel GmbH
Selbe AdresseHotels (ohne Hotels garnis)
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Morgan Zuill seit 13.1.2009 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Fevertree Europe Limited | 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
GDP Global Drinks Partnership GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell Die GDP Global Drinks Partnership GmbH importiert und vertreibt eine exklusive Auswahl an Getränkemarken im Premiumsegment. Sie bedient in Deutschland die Gastronomie und den Handel. Zu unseren Abnehmern zählen namhafte Kunden im Bereich Handel und im Bereich Getränkefachgroßhandel. In der Gastronomie sind wir in Mixology-Bars und Hotels, in der Systemgastronomie und dem gehobenen Gastronomiebereich vertreten. Nach einer Neuausrichtung des Geschäftsmodells zur Handelsagentur im Jahr 2019 ist es zum 1. Juli 2020 zur Übernahme von 100% der Anteile an der Gesellschaft durch die Fevertree Europe Limited gekommen und damit zu einer wesentlichen Verstärkung der Zusammenarbeit mit Fevertree. Als Tochterunternehmen von Fevertree Europe Limited ist die GDP Global Drinks Partnership GmbH seitdem als Distributor für Deutschland für die Fevertree Limited tätig. Die Verrechnung der durch Fevertree gelieferten Waren erfolgt entsprechend dem Distribution Services Agreement. Darin sind Grundsätze für Verrechnungspreise festgelegt, die eine Kompensation betrieblicher Aufwendungen und eine leicht positive operative Marge für die Gesellschaft hinsichtlich dieser Produkte sicherstellen. Die Portfolio-Verkaufsstrategie mit weiteren Markenprodukten von Drittlieferanten wurde im Geschäftsjahr 2023 und wird bis auf weiteres beibehalten. Die Gesellschaft führt keine eigene Forschung und Entwicklung durch. Die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse und das Jahresergebnis. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren dienen nicht vorrangig zur Steuerung der Gesellschaft. Vielmehr ermöglichen sie erweiterte Erkenntnisse über die Lage des Unternehmens. Hier ist der Hektoliterabsatz als bedeutsamster nichtfinanzieller Leistungsindikator zu nennen. B. Wirtschaftsbericht 1. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Konjunktur in 2023 kam im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt in Deutschland war in 2023 um 0,3% niedriger als in 2022. Die Wirtschaftsbereiche Handel, Verkehr und Gastgewerbe sind mit einem Minus von 1,8 Prozent zurückgegangen. Die preisbereinigten privaten Konsumausgaben sind um 0,8% im Vergleich zum Vorjahr 2022 gesunken. Der Außenhandel ging im Jahr 2023 zurück und Deutschland exportierte preisbereinigt 1,2 % weniger Waren und Dienstleistungen als im Vorjahr 2022. Die Importe sanken gleichzeitig sehr viel stärker, um preisbereinigt 3,0 % im Vergleich zum Vorjahr (Mitteilung Deutsche Bundesbank 15.01.2024). Der Import von Getränken nach Deutschland ist erneut gesunken, von rund 7.206 Millionen Euro in 2022 auf 7.200 Millionen Euro in 2023 (bpb.de Globalisierung Zahlen und Fakten. 18.06.25). In 2023 konsumierten private Haushalte 7% mehr Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke als in 2022, dies entspricht etwa einem Anteil von 10 Prozent der gesamten Konsumausgaben (statista 18-06-25). Das Branchensegment, indem sich die GDP Global Drinks Partnership GmbH bewegt, entwickelte sich im Bereich der alkoholischen Getränke unterschiedlich. Der inländische Bierabsatz ist von 87.650 HL in 2022 auf 83.740 HL in 2023 gesunken (Deutsche Brauwirtschaft in Zahlen, Stand 18.06.25). Dagegen blieb der Pro-Kopf-Verbrauch bei Spirituosen mit 5,1 Liter (Vorjahr 5,2 Liter) pro-Kopf im Wesentlichen stabil (Bundesverband der Deutschen Spirituosen-Industrie und Importeure e.V. BSI 09/2024). Der Pro-Kopf-Verbrauch der Erfrischungsgetränke stieg von 120,1 in 2022 auf 124,9 Liter in 2023 und stellte damit ein stabiles Geschäftsumfeld für den weiteren Schwerpunkt der Tätigkeit der GDP Global Drinks Partnership GmbH dar (Wirtschaftvereinigung Alkoholfreie Getränke e.V.). 2. Darstellung der Lage Ertragslage Die Bruttoumsatzerlöse (d.h. vor Erlösschmälerungen) betrugen für das Berichtsjahr 2023 31.557 T€ (Vorjahr: 33.534 T€). Die Erlösschmälerungen summierten sich auf 6.122 T€ (Vorjahr 5.046 T€), sodass die Nettoumsatzerlöse 25.434 T€ (Vorjahr 30.516T€) betrugen, was einen Rückgang von 16,7% bedeutete. Die Bruttoumsatzerlöse mit Premium-Mixern haben sich auf 17.852 T€ (VJ 20.460 T€) in 2023 vermindert. Am Gesamtumsatz gemessen entspricht dies einem Anteil von 57%. Die Bruttoumsatzerlöse bei den Spirituosen zusammen mit den Cydern haben sich in 2023 mit 1.761 T€ um 44% erhöht im Vergleich zum Vorjahr 2022. Der Anteil am gesamten Volumen beträgt 6% in 2023 nach 3% in 2022. Dieser Bereich ist gekennzeichnet durch einen Wechsel von Marken mit dem Ziel, weitere Marktchancen auszuloten. Im Berichtsjahr 2023 hat sich die Zusammenarbeit mit der Marke The Illusionist bewährt. Die Bruttoumsatzerlöse mit den internationalen Bieren sind mit einem Rückgang von 12% auf 11.484 T€ unter dem Niveau von 2022. Hauptverursacher waren die Marken Staropramen (10% Rückgang) und Estrella Damm (15% Rückgang). Insgesamt bleibt der Anteil von 37% am Gesamtbruttoerlös konstant. Die Provisionsumsätze sind in 2023 auf 302 T€ erneut gestiegen, resultierend aus der erfolgreichen Zusammenarbeit mit The Illusionist. Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 7.279 T€ (Vorjahr: 6.895 T€; +5,6% gegenüber 2022) umfassen zum überwiegenden Teil Werbekosten- und Marketingzuschüsse für unsere Marken sowie weiterberechnete Logistikkosten. Der Steigerung im Vergleich zum Vorjahr 2022 ist der konzerninternen Ausgleichsrechnung auf Grundlage des Distribution Services Agreements geschuldet, wodurch die operative Marge auf ein leicht positives Ergebnis gehoben wird. Der Materialaufwand belief sich auf 17.693 T€ (Vorjahr: 20.712 T€). Die Materialaufwandsquote beträgt 69,6% in 2023 nach 67,8% im Vorjahr 2022. Im Geschäftsjahr 2023 sind im Vergleich zum Vorjahr 2022 höhere Aufwendungen für Handling und Sortierung von Leergut bei den Aufwendungen für bezogene Leistungen zu verzeichnen. Dagegen sind die Aufwendungen für bezogene Waren gesunken. Beide Komponenten haben Einfluss auf die Materialaufwandsquote. Der Personalaufwand stieg auf 5.222 T€ in 2023 (Vorjahr: 4.944 T€). Dies ist auf Gehaltssteigerungen zurückzuführen. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres 2023 sind mit 112 T€ gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegen (VJ 90 T€). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind insgesamt um 2.306T€ von 11.240 T€ in 2022 auf 8.934 T€ in 2023 bzw. um 21% gefallen, im Wesentlichen auf Grund gesunkener Alkoholsteuer (aufgrund niedrigerer Einkäufe und niedrigerer Importe), Fahrzeugkosten, der Büro- und Beratungskosten sowie der Marketingkosten. Die Logistikkosten sind dagegen um 17% angewachsen von 3.469 T€ im Vorjahr auf 4.066 T€ in 2023. Grund hierfür sind gestiegene Lagerkosten. Ein überwiegender Teil dieser Kosten ist jedoch weiterbelastet worden (499 T€ in 2023 zu 338 T€ in 2022). Der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2023 beträgt 480 T€ (Vorjahr 2022: 346 T€). Das verbesserte Ergebnis entspricht im Wesentlichen der Erhöhung der Operating Margin, die im „Distribution Service Agreement“ auf 5% für Fevertree-Produkte erhöht worden ist. Die im Lagebericht des Vorjahres 2022 abgegebene Prognose eines Umsatzrückgangs im Geschäftsjahr 2023 auf gut 28 Millionen Euro ist nochmals deutlich unterschritten worden. Das Jahresergebnis für 2023 ist entsprechend der Prognose (aufgrund des bestehenden Distribution Agreements) deutlich gestiegen. Finanzlage Die liquiden Mittel (Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten) betrugen am Bilanzstichtag 31. Dezember 2023: 2.240 T€, nach 1.206 T€ zum Vorjahresende 2022. Es bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgte aus dem Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit sowie aus Gesellschafterdarlehen (Finanzierungstätigkeit). Die Investitionstätigkeit war von untergeordneter Bedeutung. Die Gesellschaft ist auf das finanzielle Engagement des Gesellschafters angewiesen, die durch die Darlehensverlängerung und den Rangrücktritt von der Fevertree Europe Limited gegeben ist. Hierzu wird auf den Abschnitt C. Prognose-, Chancen und Risikobericht unter „Finanz- und Liquiditätsrisiken“ verwiesen. Vermögenslage Im Bereich der immateriellen Vermögensgegenstände (97 T€, Vorjahr 2022: 118 T€) und der Sachanlagen (313 T€, Vorjahr 2022: 194 T€) übersteigen die Investitionen des Geschäftsjahres 2023 mit 325 T€ die Höhe der Abschreibungen des Geschäftsjahres mit 112 T€ (Vorjahr 2022: 90 T€). Wesentlicher Bestandteil der immateriellen Vermögensgegenstände ist ein in 2019 eingeführtes Customer-Relationship-Management („CRM“) - System. Bei den Sachanlagen handelt es sich hauptsächlich um Gastronomieeinrichtungen und Eventausrüstung, beide sind in 2023 aufgestockt worden. Der Vorratsbestand ist gegenüber dem Vorjahr 2022 von 6.776 T€ auf 5.622 T€ gesunken. Diese Entwicklung resultiert aus dem Abbau des Lagerbestandes bei allen Marken außer der Fever-Tree Produkte. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen an Kunden sind im Wesentlichen bedingt durch noch nicht erfolgte Verrechnungen um 36% auf 5.982 T€ (Vorjahr 2022: 4.405 T€) gestiegen. Die Forderungen an verbundene Unternehmen reduzierten sich aufgrund der erfolgten Zahlungen von 2.287 T€ in 2022 auf 956 T€ zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023. Sonstige Vermögensgegenstände enthalten unter anderem branchenübliche Darlehen an Kunden (1.101 T€, Vorjahr 2022: 1.039 T€). Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten reduzierte sich stichtagsbedingt auf 411 T€ (Vorjahr 2022: 439 T€), während die Höhe der aktiven latenten Steuern bei 956 T€ gleichbleibend war. Der nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag beträgt, nach einem Jahresüberschuss 2023 in Höhe von 480 T€, zum Bilanzstichtag 4.969 T€. Hierzu wird auf den folgenden Abschnitt C. unter „Finanz- und Liquiditätsrisiken“ verwiesen. Die sonstigen Rückstellungen betrugen am Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 4.014 T€ (Vorjahr 2022: 3.245 T€). Die Erhöhung war vor allem auf höhere Rückstellungen für volumenbezogene (Hektoliter-) Rückvergütungen (1.508 T€, Vorjahr 2022: 1.342 T€), Rückstellungen für Marketingkosten (845 T€, Vorjahr 2022: 696 T€) sowie für Personalverpflichtungen (178 T€, Vorjahr 2022: 81 T€) zurückzuführen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind von 3.202 T€ zum Vorjahresende 2022 um 1.022 T€ bzw. um 32% auf 2.180 T€ zum 31. Dezember 2022 stark vermindert, aufgrund des Rückgangs der Verbindlichkeiten gegenüber der Pivovary Staropramen s.r.o., Prag. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (Gesellschafter) sind von 15.560 T€ zum 31. Dezember 2023 um 1.141 T€ auf 14.419 T€ zum 31. Dezember 2022 gesunken. Die sonstigen Verbindlichkeiten betragen am Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 1.984 T€ (Vorjahr 2022: 1.020 T€). Die Steuerverbindlichkeiten nahmen ab von 783 T€ in 2022 auf 330 T€ in 2023. Andererseits nahmen die kreditorischen Debitoren im Wesentlichen bedingt aus zum Bilanzstichtag noch nicht erfolgter Verrechnungen von Ausgleichen von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen auf 1.636 T€ zu (Vorjahr 2022: 232 T€). Zusammenfassende Beurteilung zu Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023: Vor dem Hintergrund der anhaltenden Inflation und des stagnierenden Bruttoinlandsprodukts ist den Herausforderungen des Geschäftsjahres 2023 angemessen begegnet worden. Bei steigenden Verbraucherpreisen ist das Marktumfeld für Premiumprodukte, aufgrund der Konsumzurückhaltung, vermehrt unter Druck. Dementsprechend ist der Geschäftsverlauf 2023 in der Zusammenfassung, unter Berücksichtigung der vorstehenden gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Herausforderungen, als günstig zu beurteilen. C. Prognose-, Chancen und Risikobericht 1. Chancen und Risikobericht Produktseitig sehen wir Chancen durch die Einführung der von Fever-Tree entwickelten Zapfsäule zur Hervorhebung des Produkts am Point of Sale gesehen. Darüber hinaus setzen wir, als neues Format verstärkt auf die 150 ml Dose im Handel, die in dieser Form von keinem Mitbewerber vermarktet wird. Vom Unternehmen werden Maßnahmen und Regelungen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, Risikoanalyse und die Risikokommunikation (Risikomanagement) sichergestellt werden. Die wesentlichen Risikofelder sind wie folgt beschrieben: Finanz- und Liquiditätsrisiken Die Unternehmensfortführung ist, solange nicht durch Eigen- oder andere Fremdfinanzierungsformen sichergestellt, abhängig von der finanzierenden Gesellschafterin. Die bestehende bilanzielle Überschuldung stellt grundsätzlich keinen Insolvenzgrund dar. Die Unternehmensfortführung wird durch die seitens der Gesellschafterin getroffenen Maßnahmen zur Liquiditätssicherung (Darlehensgewährung) und Vermeidung einer insolvenzrechtlichen Überschuldung durch einen auf den wesentlichen Teil der Verbindlichkeit erklärten Rangrücktritt gewährleistet. Auf Basis der - unter Berücksichtigung der vorstehenden Maßnahmen - erstellten Vermögens-, Ertrags- und Liquiditätsplanungen sowie der im Rahmen des Distribution Service Agreement vereinbarten Vergütungen durch den Lieferanten Fevertree geht die Gesellschaft unverändert von der Unternehmensfortführung aus. Zum Bilanzstichtag bestehen als originäre Finanzinstrumente insbesondere Kundenforderungen, Darlehen an Kunden, und Bankguthaben, Lieferantenverbindlichkeiten sowie Darlehen seitens der Gesellschafterin. Derivative Finanzinstrumente werden nicht eingesetzt. Personalrisiken Um die knappen Fachkräfte ringt GDP als mittelständisches Unternehmen weiterhin beispielsweise auch mit den Großunternehmen in München. Sollten sich die aktuellen Inflationstrends - unter Berücksichtigung der noch nicht absehbaren Dauer des Ukrainekonflikts - als nachhaltig erweisen, können höhere zu erwartenden Gehaltsanpassungen zu Mehraufwendungen für die Gesellschaft führen. Personalrisiken beurteilen wir ansonsten als nur in geringem Maß vorhanden. Wir haben unser Personal nicht abgebaut, sondern sind als Arbeitgeber fähig, neues und qualifiziertes Personal zu rekrutieren. Ausdruck dieser Maßnahmen ist, dass z.B. im Geschäftsjahr 2023 unsere Arbeitnehmerzahl gleichgeblieben ist. Lieferketten- und Logistikrisiken Die Gesellschaft bezieht ihre Produkte von der britischen Fevertree - Gruppe, die sich auf externe Produzenten oder Abfüllanlagen stützt, oder von verschiedenen europäischen Drittlieferanten. Es besteht deshalb das Risiko, dass die Gesellschaft potenziellen Nachteile, die sich durch Störungen der Produktion, der Abfüllvorgänge, der Transport (z.B. nach dem Brexit) oder bei der Lagerung, ergeben könnten, ausgesetzt sein könnte. Um dieses Risiko zu begrenzen, stimmt sich die GDP eng mit der Fevertree - Gruppe ab, und versucht auch durch Diversifizierung der Produzenten, der Abfüllanlagen bzw. der Logistikdienstleister das Risiko einer Abhängigkeit zu minimieren. Rechtliche Risiken Rechtsstreitigkeiten können sich mit Kunden oder Lieferanten hinsichtlich offener Abnahmeverpflichtungen oder Schadenersatzansprüche ergeben. Grundsätzlich zieht die Geschäftsführung bei wesentlichen Vertragsabschlüssen und bei relevanten Vorfällen, gegebenenfalls über die Konzernmuttergesellschaft, anwaltliche Expertise heran, um rechtliche Risiken zu begrenzen oder zu vermeiden. Eine bis Anfang 2025 nicht final geklärte Vertragsauflösung konnte durch eine Einigung mit dem Lieferanten ohne Rechtsstreit abgewendet und Planungssicherheit erlangt werden. Preisänderungs- und Ausfallrisiken Ein Risiko aus erhöhten Einkaufspreisen kann vertraglich bedingt grundsätzlich an den Kundenkreis weitergegeben werden. Ein Risiko, dass hieraus die Gesellschaft belastet wird, ist derzeit von untergeordneter Bedeutung. Das Risiko von Forderungsausfällen ist nicht auszuschließen. Unsere Kunden sind überwiegend aus dem Bereich Handel sowie Großfachhandel. Forderungsausfälle hieraus sind jedoch bisher von untergeordneter Bedeutung. Darüber hinaus gehende Risiken, wie Währungsrisiken sind derzeit ebenfalls von untergeordneter Bedeutung. Gesamtrisiko In der Zusammenfassung sind weder einzelne Risiken, noch aggregiert Risiken erkennbar, welche den Fortbestand des Unternehmens gefährden. 2. Prognosebericht Die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2023 geschrumpft. Das Bruttoinlandsprodukt sank um 0,3% und die wirtschaftliche Gesamtlage war nach wie vor vom krisenbelasteten Umfeld gehemmt. Des Weiteren kamen hohe Preise auf allen Wirtschaftsstufen, ungünstige Finanzierungsbedingungen sowie steigende Zinsen hinzu. Die Bereiche Handel, Verkehr und Gastgewerbe sind um 1% bezogen auf die Bruttowertschöpfung geschrumpft. Im Arbeitsmarkt war ein Beschäftigungsaufbau von 0,7% zu verzeichnen (Deutsche Bundesbank 15.01.2024). Die gesamtwirtschaftliche Ausgangslage für das Geschäftsjahr 2024 zeigte somit keinen positiven Ausblick. Das zeigte sich auch in den Zahlen für 2024. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt sank im Jahr 2024 um 0,2 %. Damit sank die Wirtschaftsleistung im zweiten Jahr in Folge. Die deutschen Exporte sanken, darüber hinaus hielten sie die privaten Haushalte trotz steigender Einkommen mit Käufen zurück, auch aus Unsicherheit über die weitere wirtschaftliche Entwicklung (Statistische Bundesamt 15.01.2025). Der Sachverständigenrat erwartet für das Jahr 2025 eine Stagnation (0,0 %) des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts für das Jahr 2025 und eine Inflationsrate von 2,1%. Durch die weiterhin bestehenden Unsicherheiten ist mit einem niedrigen privaten Konsum zu rechnen (Jahresgutachten 2024/25 Sachverständigenrat, Frühjahresgutachten vom Mai 2025). Die Krisenlage durch die Kriege in der Ukraine und in Gaza, die Anspannungen im Roten Meer (Jemen) sowie um Taiwan, durch die Engpässe in der globalen Supply Chain sowie weiterhin hohen Energiekosten bleibt weiterhin bestehen. Die anhaltend hohe, wenngleich rückläufige, Inflation sowie die Haushaltslücke der Bundesregierung dämpfen das Konsumklima, die Auswirkungen sind schwer absehbar. Der Zinshöhepunkt dürfte jedoch erreicht bzw. überschritten sein. Die GDP Global Drinks Partnership GmbH hat in 2024 im Vergleich zum Vorjahr 2023 nach vorläufigen Zahlen bei den Bieren einen Rückgang von 80% der Hektolitervolumen verzeichnen müssen, der zum überwiegenden Teil in der Vertragskündigung mit Staropramen begründet ist. Die Marke Staropramen hat in den Vorjahren 77% (2022) und 76% (2023) des Hektoliterumsatzes betragen. Die im Unternehmen verbliebenen Marken haben einen Hektoliterrückgang von 19% verbuchen müssen. Die Spirituosen verzeichneten erneut ein enormes Wachstum mit 82% gegenüber dem Vorjahr. Bei den Premium Mixern ging das Hektolitervolumen um 7% zurück. Nach den vorläufigen, ungeprüften Zahlen des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2024 werden voraussichtlich rückgängige Umsatzerlöse auf ca. 16 Millionen Euro erwartet, bei einem deutlich verbesserten Jahresergebnis für 2024. Für 2025 ist eine Rückkehr zu einem volumenbedingten Umsatzwachstum bei den Fevertree - Produkten geplant, da das auf dem deutschen Markt bisher einzigartige Format Mixer in der 150ml Dose im Handel eingeführt wird. Mit dem anhaltenden Fokus auf die Core Marke Fever Tree in 2025, wird auch eine weitere Innovation im deutschen Markt eingeführt: die erste Zapfsäule für Mixer in der deutschen Gastronomie. Diese beiden strategischen Produktinnovationen, die Dose im Handel, die Zapfsäule in der Gastro, bilden das Fundament für nachhaltiges, langjähriges Wachstum der GDP. Das Jahresergebnis für 2025 sollte sich auf einem ähnlichen Niveau wie 2024, und damit deutlich über dem des Geschäftsjahres 2023 liegen.
München, den 5. Juli 2025 Morgan Zuill, Geschäftsführer Bilanz für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023GrundlagenDie GDP Global Drinks Partnership GmbH hat ihren Sitz in München und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht München unter der Registernummer HRB 177132. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des HGB (§§ 242 ff., 264 ff. HGB) und den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurden die größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften teilweise in Anspruch genommen. Going Concern Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag bilanziell überschuldet. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 weist einen Verlustvortrag in Höhe von TEUR -5.474 und einen Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2023 in Höhe von TEUR 480 aus, sodass der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag zum 31. Dezember 2023 TEUR 4.969 beträgt. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgte im Berichtsjahr 2023 zum überwiegenden Teil über Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, in Höhe von TEUR 14.419 zum 31. Dezember 2023, davon TEUR 6.104 aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit Fälligkeiten von bis zu einem Jahr; und TEUR 8.315 aus einer Darlehensverbindlichkeit mit einer Restlaufzeit über einem und bis zu fünf Jahren, hinsichtlich derer in Höhe von TEUR 7.800 der Rangrücktritt erklärt ist. Mit Datum vom 1. Februar 2022 wurde mit der Fevertree Limited, London, Großbritannien („Fevertree“), als Lieferant ein „Distribution Services Agreement“ vereinbart, welche die bereits seit dem 1. Juli 2020 zwischen den Parteien geltenden Lieferbedingungen festhält. Demnach wird der Gesellschaft eine Operating Margin für den Vertrieb der Produkte der Fevertree in Deutschland zugesagt. Mit Datum vom 04. Januar 2024 ist das „Distribution Service Agreement“ mit der Fixierung einer leicht höheren Operating Margin für Fevertree-Produkte geändert worden. Mit Datum vom 19. Dezember 2022 wurde mit der Fevertree Europe Limited eine Aufstockung des Darlehensvolumens auf bis zu TEUR 8.815 und bis zu einem Betrag von TEUR 8.800 gemäß § 19 Abs. 2 Insolvenzordnung („InsO“) vereinbart, dass Forderungen des Darlehensgebers gegen die Gesellschaft erst nach den Forderungen der übrigen Gläubiger i. S. d. § 39 Abs. 1 Nr. 1 bis 5 InsO befriedigt werden sollen (Rangrücktritt). Mit Datum vom 21. Dezember 2023 ist das Darlehen auf den Betrag von TEUR 8.315 und die Fälligkeit auf den 31. Dezember 2025 geändert worden. Mit Datum 15. Dezember 2023 wurde der vorstehende Rangrücktritt auf einen Betrag von TEUR 8.300 angepasst. Mit Datum vom 19. Dezember 2024 ist das Darlehen auf den Betrag von TEUR 7.815 und die Fälligkeit auf den 31. Dezember 2026 erneut geändert worden. Zuvor war mit gleichem Datum der Rangrücktritt auf einen Betrag von TEUR 7.800 begrenzt worden. Auf Basis der vorläufigen Jahresabschlussdaten für das Geschäftsjahr 2024, der Unternehmens- und Liquiditätsplanung für das Geschäftsjahr 2025, und der vorstehenden Rangrücktrittserklärung, gehen wir von der jederzeitigen Liquidität und Durchfinanzierung der Gesellschaft aus, und haben dementsprechend den Jahresabschluss unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt. Bei dem vorliegenden Jahresabschluss wurden die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden stetig übernommen. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Anschaffungskosten bewertet und nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer von bis zu 10 Jahren planmäßig um lineare Abschreibungen in Anlehnung an die von der Finanzverwaltung veröffentlichten allgemeinen bzw. branchenspezifischen AfA-Tabellen vermindert. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 HGB Abs. 1 HGB. Der Wertansatz der Sachanlagen berechnete sich aus den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige und ggf. außerplanmäßige Abschreibungen. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 HGB Abs. 1 HGB. Die Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 und 3 HGB enthalten die Einzelkosten für Material und Fertigung, die Sonderkosten der Fertigung, angemessene Teile der Gemeinkosten und die fertigungsbedingten Abschreibungen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden linear vorgenommen unter Berücksichtigung der voraussichtlichen Nutzungsdauer in Anlehnung an die von der Finanzverwaltung veröffentlichten allgemeinen bzw. branchenspezifischen AfA-Tabellen. Geringwertige Vermögensgegenstände bis zu einem Wert von EUR 800 wurden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Die Vorräte (Waren) wurden mit den Anschaffungskosten bewertet. War der Marktpreis zum Bilanzstichtag niedriger, wurde dieser angesetzt. Für die Waren erfolgt eine verlustfreie Bewertung durch Ansatz mit dem niedrigeren Wert aus Anschaffungskosten und den retrograd ermittelten beizulegenden Werten. Zudem werden Bestandsrisiken infolge verminderter Verwertbarkeit oder Veralterung durch Gängigkeitsabschläge berücksichtigt. Dem strengen Niederstwertprinzip wird durch angemessene Wertabschläge Rechnung getragen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert angesetzt. Bei der Bewertung der Forderungen wurden erkennbare Risiken durch entsprechende Einzelwertberichtigungen basierend auf dem Alter der Forderungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kredit-, Zins- und Ausfallrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden durch eine Pauschalwertberichtigung auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen Rechnung getragen. Der Kassenbestand und die Bankguthaben sind zum Nennwert angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden gemäß § 250 Abs. 1 HGB Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die einen Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, abgegrenzt. Bestehen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, so kann eine sich nach Saldierung insgesamt ergebende Steuerentlastung als aktive latente Steuern in der Bilanz angesetzt werden. Vom Ansatzwahlrecht gemäß § 274 Abs. 1 HGB wurde Gebrauch gemacht. Bei der Ermittlung latenter Steuern werden bestehende Verlustvorträge in Höhe der innerhalb der nächsten 5 Jahre zu erwartenden Verlustverrechnung berücksichtigt. Der Ausweis des Eigenkapitals erfolgt nach § 272 HGB unter Berücksichtigung des Gesellschaftsvertrags und der zum Abschlussstichtag vorliegenden Beschlüsse. Das gezeichnete Kapital wird mit dem Nennbetrag angesetzt. Die Bilanz wurde aufgrund des bestehenden Verlustvortrages ohne Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Alle ungewissen Verbindlichkeiten wurden bei den Sonstigen Rückstellungen unter Einbeziehung aller erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden soweit erforderlich bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrags (in Höhe der allgemeinen Inflationsrate) berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden nach § 253 Abs. 2 HGB auf den Abschlussstichtag abgezinst. Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet.FremdwährungsumrechnungForderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr sind mit dem Kurswert (Devisenkassamittelkurs) zum Bilanzstichtag bewertet. Langfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden zum Stichtagskurs angesetzt, soweit die Entstehungskurse nicht niedriger waren (Niederstwertprinzip) oder höher lagen (Höchstwertprinzip). Angaben zur BilanzAnlagevermögenDie Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres sind in dem Anhang als Anlage beigefügten Anlagespiegel dargestellt. Forderungen und sonstige VermögensgegenständeDie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen verbundene Unternehmen haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 955.770,22 (Vj. EUR 2.286.624,51). Die sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr betragen EUR 71.887,00 (Vj. EUR 15.000,00). An Mitglieder der Geschäftsführung wurden unverzinsliche Vorschüsse (§ 285 Nr. 9c HGB) in Höhe von TEUR 2 gewährt. Aktive latente SteuernVom Ansatzwahlrecht gemäß § 274 Abs. 1 HGB wurde Gebrauch gemacht. Der kombinierte Ertragsteuersatz beträgt 33,0 %. Die Ausschüttungssperre nach § 268 Abs. 8 HGB wird beachtet. Die aktiven latenten Steuern betragen zum 31. Dezember 2023 unverändert zum Vorjahr EUR 956.591,09. Die aktiven latenten Steuern wurden bei bestehenden Verlustvorträgen bis zu dem Betrag angesetzt, der voraussichtlich in den nächsten fünf Jahren genutzt werden kann. RückstellungenDie Sonstigen Rückstellungen bestehen aus Verpflichtungen für ausstehende Rückvergütungen und Rechnungen in Höhe von EUR 3.680.820,05 (Vj. EUR 3.050.149,69), für Personalkosten in Höhe von EUR 178.491,79 (Vj. EUR 80.642,96), für Reisekosten der Mitarbeiter in Höhe von EUR 25.492,00 (Vj. EUR 21.250,00) sowie für Abschluss- und Prüfungskosten in Höhe von EUR 129.510,00 (Vj. EUR 93.000,00). Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind wie folgt strukturiert:
Angaben zur Gewinn- und VerlustrechnungErträge und Aufwendungen nach § 285 Nr. 31 HGBDie sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten außergewöhnliche Aufwendungen aus einer Vertragsbeendigung in Höhe von TEUR 366 (Vj. TEUR 0). Sonstige betriebliche ErträgeDie sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Übrigen die Weiterbelastung von Logistik- und Marketingkosten an Lieferanten. Sonstige Periodenfremde Erträge sind in Höhe von TEUR 0 (Vj. TEUR 20), sowie Erträge aus der Währungsumrechnung TEUR 0,1 (Vj. TEUR 0,4) enthalten. Sonstige betriebliche AufwendungenPeriodenfremde Aufwendungen sind nicht angefallen (Vj. TEUR 0). Aufwendungen aus Währungsumrechnungen betragen TEUR 0 (Vj. TEUR 0,1). Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsaufwendungen enthalten Zinsen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 267 (Vj. TEUR 75). Sonstige AngabenGeschäftsführungMorgan Zuill, Kaufmann Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wurde nach § 286 Abs. 4 i.V.m. § 285 Nr. 9a HGB verzichtet. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle VerpflichtungenZum Bilanzstichtag bestand eine Bankbürgschaft zugunsten des Hauptzollamts in Höhe von EUR 14.500. Die zugrunde liegenden Verpflichtungen wurden bis dato und können in allen Fällen erfüllt werden. Mit einer Inanspruchnahme aus dieser Bürgschaft ist daher nicht zu rechnen. Zudem besteht eine historische Bürgschaft zu unseren Gunsten (Umsatzsteuer der Niederlande), es besteht jedoch keine umsatzsteuerliche Registrierung mehr in den Niederlanden. Die Bürgschaft wird erst nach einer Sperrfrist von 5 Jahren schrittweise aufgelöst. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen in Höhe von TEUR 815 betreffen im Wesentlichen Miet- und Leasingaufwendungen, die in Höhe von TEUR 353 innerhalb eines Jahres und in Höhe von TEUR 462 zwischen einem und fünf Jahren fällig sind. Finanzielle Verpflichtungen nach Ablauf von fünf Jahren liegen nicht vor. ArbeitnehmerDie Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 63 Mitarbeiter (Vj. 64 Mitarbeiter). Davon sind 54 Angestellte, 6 Teilzeitkräfte sowie 3 Aushilfen. Konzernzugehörigkeit / KonzernverhältnisseDer Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Fevertree Drinks PLC, London, Großbritannien, einbezogen. Diese stellt den Konzernabschluss nach den Grundsätzen der International Financial Reporting Standards (IFRS) für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Dieser Konzernabschluss ist am Sitz der Fevertree Drinks PLC oder unter: https://fever-tree.com/en_GB/results-and-reports-2023 erhältlich und wird beim englischen Companies House veröffentlicht. Honorar des AbschlussprüfersDas Honorar des Abschlussprüfers wird gemäß § 288 Abs. 2 S. 3 HGB i.V.m. § 285 Nr. 17 HGB auf Anforderung der Wirtschaftsprüferkammer übermittelt. Vorschlag über die ErgebnisverwendungDer Jahresüberschuss soll auf neue Rechnung vorgetragen und mit dem bestehenden Verlustvortrag verrechnet werden. AusschüttungssperreDer Gesamtbetrag, der nach § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt EUR 956.591,09 (Vorjahr: EUR 956.591,09) und resultiert aus dem Ausweis aktiver latenter Steuern auf steuerliche Verlustvorträge. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem AbschlussstichtagDie deutsche Volkswirtschaft befindet sich nach wie vor in der Stagnation. In den vergangenen fünf Jahren ist das Bruttoinlandsprodukt nur um insgesamt 0,1% gewachsen. Laut Jahresgutachten 2024/25 des Sachverständigenrates wird die deutsche Wirtschaft sowohl von konjunkturellen wie auch von strukturellen Problemen ausgebremst. Obwohl sich die Realeinkommen von den Verlusten im Zuge der hohen Inflation erholt haben, nimmt der Konsum nicht zu, die Sparrate dagegen ist hoch. (Jahresgutachten 2024/25 Sachverständigenrat). Deswegen rechnen wir nach wie vor damit, dass unsere Geschäftstätigkeit kurz- und mittelfristig von dem zurückhaltenden Konsumverhalten beeinflusst wird. Der Vertrieb der Marke Inverroche mit der Laurenskirk (Proprietary) Limited, Western Cape, Südafrika. wurde zum 31. Dezember 2024 beendet. In 2024 ist durch die Marke ein Verlust von TEUR 19 entstanden. Damit war eine Fortführung der Zusammenarbeit nicht angeraten. Der Vertrieb der Marke Edinburgh Gin endete zum 31. März 2023 mit Ausnahme der Belieferung eines Großkunden noch bis 30. November 2024. Im Jahr 2024 ist mit der Marke ein Gewinn von TEUR 7 entstanden. Mit Datum vom 19. Dezember 2024 wurde mit der Fevertree Europe Limited ein neues, reduziertes Darlehensvolumen in Höhe von TEUR 7.815, und eine bis zum 31. Dezember 2026 verlängerte Laufzeit vereinbart. Die bestehende Rangrücktrittsvereinbarung wurde auf eine Höhe von TEUR 7.800 angepasst. Der Deutschlandvertrieb der Marke Staropramen wurde zum 29. Dezember 2023 von GDP Global Drinks Partnership GmbH eingestellt und der zugrundeliegende Distributionsvertrag mit der Pivovary Staropramen s.r.o., Prag, Tschechische Republik, gekündigt. Mit Datum vom 30. Januar 2025 konnte mit der Pivovary staropramen s.r.o. eine Vereinbarung zur Beilegung der Differenzen bezüglich der Vertragskündigung erzielt werden. Alle werterhellenden Faktoren wurden im Jahresabschluss 2023 entsprechend berücksichtigt. Zum Geschäftsjahreswechsel auf 2024 wurde das mit der Fevertree Limited als Lieferant seit dem 1. Februar 2022 bestehende „Distribution Services Agreement“ angepasst, sodass der GDP eine leicht höhere Operative Marge zugesagt ist. Für das Geschäftsjahr 2024 ergibt sich daraus folgende Entwicklung: Nach den vorläufigen, ungeprüften Zahlen des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2024 waren rückgängige Umsatzerlöse auf ca. 16 Millionen Euro und ein deutlich verbessertes Jahresergebnis für 2024 zu berichten. Nach dem Abschlussstichtag sind ansonsten keine Vorgänge eingetreten, die für die Gesellschaft eine i.S.d. § 285 Nr. 33 HGB besondere Bedeutung haben.
München, den 5. Juli 2025 Morgan Zuill, Geschäftsführer Anlagenspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023
Ergebnisverwendungsbeschluss für das Geschäftsjahr 2023Der Jahresüberschuss in Höhe von EUR 479.663,34 wird mit dem bestehenden Verlustvortrag in Höhe von EUR 5.473.813,17 verrechnet, und der verbleibende Verlustvortrag in Höhe von EUR 4.994.149,83 wird auf neue Rechnung vorgetragen. Feststellung des Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 5. September 2025 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüferAn die GDP Global Drinks Partnership GmbH, München PRÜFUNGSURTEILE Wir haben den Jahresabschluss der GDP Global Drinks Partnership GmbH, München - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der GDP Global Drinks Partnership GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, 5. September 2025 BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Jarraß, Wirtschaftsprüfer Kratz, Wirtschaftsprüfer |
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