Stammdaten

Register
Amtsgericht Ludwigshafen a.Rhein (Ludwigshafen) HRB 4809
Eingetragen
1.8.2001
Branche
Sonstige Überlassung von ArbeitskräftenVermittlung von ArbeitskräftenBefristete Überlassung von Arbeitskräften
Gegenstand
a) die Beschaffung von Personal zum Zwecke der Qualifizierung und/oder Überlassung an andere und ehemalige Unternehmen der BASF-Gruppe am Standort Ludwigshafen zur Abdeckung deren befristeten Personalbedarfs; b) die Rekrutierung und Einstellung von Jugendlichen und Erwachsenen zum Zwecke der Durchführung von Fördermaßnahmen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Klaudia Cipri
seit 7.2.2025
Geschäftsführer
Ingmar Saßmann
seit 23.9.2021
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
BASF Handels- und Exportgesellschaft mit beschränkter Haftung
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

BASF Handels- und Exportgesellschaft mit beschränkter Haftung
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

BASF Jobmarkt GmbH

Ludwigshafen/Rh.

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Feststellung des Jahresabschlusses und Gewinnverwendungsvorschlag

der BASF Jobmarkt GmbH vom 10.09.2024

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 der BASF Jobmarkt GmbH wurde am 10. September 2024 festgestellt.

Der Bilanzgewinn in Höhe von 1.281.206,18 EUR, wird in Höhe von 781.206,18 EUR an die Gesellschafterin ausgeschüttet und ein Betrag in Höhe von 500.000,00 EUR auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Ludwigshafen, den 10.09.2024

Die Gesellschafterin: BASF Handels- und Exportgesellschaft mbH

gez. Rothweiler

gez. Rödder

Bilanz zum 31. Dezember 2023

(Amtsgericht Ludwigshafen am Rhein, HRB 4809)

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
0,00 0,00
A. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 67.053,52 20.037,88
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 12.429.566,70 11.699.010,35
3. Sonstige Vermögensgegenstände 413.144,98 227.378,80
12.909.765,20 11.946.427,03
12.909.765,20 11.946.427,03
12.909.765,20 11.946.427,03

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 500.000,00 500.000,00
III. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 781.206,18 1.758.584,10
1.306.206,18 2.283.584,10
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 235.787,00 486.631,19
2. Sonstige Rückstellungen 1.308.980,86 1.080.810,99
C. Verbindlichkeiten 1.544.767,86 1.567.442,18
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 8.614.276,14 7.709.506,67
2. Sonstige Verbindlichkeiten 1.444.515,02 385.894,08
davon aus Steuern EUR 378.940,31 (i. Vj. EUR 368.328,49)
10.058.791,16 8.095.400,75
12.909.765,20 11.946.427,03

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Umsatzerlöse 60.258.056,49 53.185.133,84
2. Sonstige betriebliche Erträge 251.768,34 186.889,60
3. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 42.090.382,74 35.764.753,81
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 8.259.434,59 7.020.825,35
davon für Altersversorgung EUR 1.578,97 (i. Vj. EUR 925,55)
Personalaufwand 50.349.817,33 42.785.579,16
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 8.931.272,01 8.032.065,13
davon sonstige Steuern EUR 872,20 (i. Vj. EUR 265,88)
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3.436,51 138,52
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 3.436,51 (i. Vj. EUR 138,52)
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 99.403,73 12.065,08
davon an verbundene Unternehmen EUR 99.403,73 (i. Vj. EUR 12.065,08)
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 351.562,09 783.868,49
davon Aufwand aus latenten Steuern EUR 0,00 (i. Vj. EUR 0,00)
8. Ergebnis nach Steuern 781.206,18 1.758.584,10
9. Jahresüberschuss 781.206,18 1.758.584,10

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Hinweise

Die BASF Jobmarkt GmbH, Ludwigshafen am Rhein, ist unter der Registernummer HRB 4809 beim Amtsgericht Ludwigshafen am Rhein im Handelsregister eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß den Vorschriften der §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

Die Gesellschaft ist im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB eine große Kapitalgesellschaft.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

Die erforderlichen Vermerke zu einzelnen Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung sind überwiegend in diesem Anhang enthalten.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert beziehungsweise zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.

Steuerrückstellungen werden für zu erwartende Einkommen- und Ertragsteuern abzüglich geleisteter Vorauszahlungen in Höhe der voraussichtlichen Zahlungsverpflichtungen angesetzt.

Sonstige Rückstellungen bestehen für ungewisse Verbindlichkeiten. Sie werden jeweils in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Bei der Rückstellungsbewertung werden zukünftige Preis- und Kostensteigerungen einbezogen. Ferner werden Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit dem der Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank veröffentlicht wird, abgezinst.

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Im Berichtsjahr ergeben sich keine Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen.

Erläuterungen zur Bilanz

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände belaufen sich auf 12.910 T€ (Vj. 11.946 T€). Davon sind 12.430 T€ (Vj. 11.699 T€) Forderungen an die Gesellschafterin. Diese Forderungen betreffen wie im Vorjahr Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Forderungen gegen die Gesellschafterin sind gleichzeitig Forderungen gegen verbundene Unternehmen.

Die gesamten Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert 25 T€.

Im Jahr 2023 hat die Gesellschaft ihren Jahresüberschuss 2022 in Höhe von 1.759 T€ an die Gesellschafterin ausgeschüttet. Der danach verbleibende Gewinnvortrag beträgt 500 T€.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Personalrückstellungen in Höhe von 1.309 T€ (Vj. 1.081 T€).

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten von 10.059 T€ (Vj. 8.095 T€) enthalten Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von 8.481 T€ (Vj. 7.476 T€), welche gleichzeitig auch Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen darstellen. Diese teilen sich auf in Verbindlichkeiten des In-House Bankkontos in Höhe von 7.232 T€ (Vj. 6.426 T€) und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 1.249 T€ (Vj. 1.050 T€). Es bestehen darüber hinaus weitere Verbindlichkeiten gegenüber anderen verbundenen Unternehmen in Höhe von 133 T€ (Vj. 234 T€) aus bezogenen Lieferungen und Leistungen.

Von den sonstigen Verbindlichkeiten entfallen 379 T€ (Vj. 368 T€) auf Steuern.

Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Von den Umsatzerlösen in Höhe von 60.258 T€ (Vj. 53.185 T€) entfallen auf das Geschäftsfeld

Zeitarbeit in Höhe von 59.385 T€ (Vj. 52.356 T€)

Ausbildungsverbund in Höhe von 873 T€ (Vj. 814 T€)

Konzernverrechnung in Höhe von 0T€ (Vj. 15 T€)

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge betragen 252 T€ (Vj. 187 T€). Sie resultieren im Wesentlichen aus Zuwendungen der Agentur für Arbeit in Höhe von 91 T€ (Vj. 73 T€) zum Projekt "Sommerakademie" sowie aus periodenfremden Erträgen aus der Auflösung von Personalrückstellungen in Höhe von 161 T€.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen 8.931 T€ (Vj. 8.032 T€). Sie resultieren im Wesentlichen aus dem Bezug von Fremdleistungen in Höhe von 7.999 T€ (Vj. 7.186 T€).

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen Aufwendungen aus Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag sowie aus Gewerbesteuer für das laufende Berichtsjahr.

Sonstige Angaben

Abschlussprüferhonorar

Die Dienstleistungen, die die Gesellschaft von der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in Anspruch genommen hat, umfassen ausschließlich Leistungen für Abschlussprüfung über 25 T€.

Organe der Gesellschaft

Zur alleinigen Geschäftsführerin wurde bestellt:

Frau Sandra Müller, seit 01.03.2020

Die Geschäftsführerin übt ihre Tätigkeit hauptberuflich aus.

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird unter der Anwendung von § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Mitarbeitende

Die Gesellschaft beschäftigt im Berichtsjahr durchschnittlich 934 Mitarbeitende (Vj. 805). Davon waren 78 Teilnehmende im Programm "Start in den Beruf" (Vj. 75). Am Bilanzstichtag waren 47 Mitarbeitende außertariflich und 898 tarifliche Mitarbeitende beschäftigt.

Mutterunternehmen

Die Anteile der Gesellschaft werden zu 100% von der BASF SE, Ludwigshafen am Rhein, gehalten. Diese stellt einen Konzernabschluss (kleinster und größter Kreis) zum 31. Dezember 2023 und einen Konzernlagebericht auf, die im Unternehmensregister offengelegt werden. Die Gesellschaft wird nicht in den Konzernabschluss einbezogen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse

Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB sowie Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB bestehen zum Bilanzstichtag nicht.

Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in voller Höhe an die Gesellschafterin auszuschütten und den Gewinnvortrag auf 500 T€ zu halten.

Nachtragsbericht

Auf Grund einer konzerninternen Umstrukturierung hält die BASF Handels- und Exportgesellschaft mit beschränkter Haftung mit Wirkung zum 01.01.2024 100% der Anteile an der BASF Jobmarkt GmbH. Weiterhin wurde mit der BASF Handels- und Exportgesellschaft mit beschränkter Haftung als herrschendem Unternehmen am 21.05.2024 ein Ergebnisabführungsvertrag geschlossen, die Eintragung ins Handelsregister erfolgt am 28.05.2024.

 

Ludwigshafen am Rhein, den 11. Juli 2024

BASF Jobmarkt GmbH

Sandra Müller, Geschäftsführerin

Lagebericht

der BASF Jobmarkt GmbH

Grundlagen des Unternehmens

Die BASF Jobmarkt GmbH, HRB 4809, ist eine 100 %ige Tochtergesellschaft der BASF SE, 67056 Ludwigshafen am Rhein, und besteht aus den Geschäftsfeldern Zeitarbeit und BASF-Ausbildungsverbund. Sie ist wirtschaftlich und finanziell in die BASF SE eingebunden.

Das Geschäftsfeld Zeitarbeit umfasst die Beschaffung von Personal zum Zweck der Überlassung an deutsche Unternehmen der BASF-Gruppe und ehemalige BASF-Gruppengesellschaften zur Abdeckung deren befristeten Personalbedarfs. Hierfür rekrutiert die BASF Jobmarkt GmbH vorwiegend Mitarbeitende vom externen Arbeitsmarkt.

Das Geschäftsfeld Zeitarbeit beinhaltet als Schwerpunkt das Mitarbeiterqualifizierungsprogramm Produktion. Im Rahmen dieses Programms werden Mitarbeitende befristet vom externen Arbeitsmarkt eingestellt und auf die Fachrichtung Chemikanten:in umgeschult. Ziel ist, dem Fachkräftemangel mit einer gezielten Ausbildung und einer erfolgreichen Prüfung bei der IHK entgegenzuwirken.

Das Geschäftsfeld BASF Ausbildungsverbund umfasst die Unterstützung und Einstellung von Jugendlichen, um Zugänge zum Arbeitsmarkt zu eröffnen und bei der Berufsorientierung zu unterstützen. Im Fokus stehen die Förderung und Qualifizierung junger Menschen in den sogenannten "Start in den Beruf"-Programmen.

Zudem wurde über den Ausbildungsverbund in Kooperation mit der Agentur für Arbeit in Ludwigshafen das Projekt "Sommerakademie" unterstützt. Die Initiative des Hamburger Sozialunternehmens Phase BE lief unter dem Motto "MINT in deine berufliche Zukunft -kenne deine Chancen". In diesem Projekt werden Schüler:innen der 8. und 9. Klasse auf ihrem Weg zum Schulabschluss und einer Berufswahl motiviert und gestärkt.

Die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren in der BASF Jobmarkt GmbH sind die Umsatzerlöse und das Jahresergebnis. Als bedeutsamster nicht finanzieller Leistungsindikator ist die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter zu nennen.

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Das Wachstum der Weltwirtschaft wurde im Jahr 2023 in vielen Ländern durch hohe Inflationsraten und steigende Zinsen belastet. Aufgrund von Vorziehbeziehungsweise Nachholeffekten aus der Corona-Pandemie nahm die Güternachfrage erheblich langsamer zu als die Nachfrage nach Dienstleistungen. Die Industrieproduktion und die Chemienachfrage entwickelten sich daher außerordentlich schwach.

In Deutschland sank das Bruttoinlandsprodukt in kalenderbereinigter Betrachtung dagegen leicht um 0,1 %. Der private Verbrauch ging aufgrund der hohen Inflationsrate und der damit sinkenden Kaufkraft der privaten Haushalte zurück. Abweichend von den anderen großen EU-Ländern sanken auch die staatlichen Konsumausgaben deutlich, weil pandemiebedingte Sonderausgaben wegfielen. Die schwache Weltkonjunktur spiegelte sich schließlich in einem Rückgang der Exporte wider, dem allerdings auch ein stärkerer Rückgang der Importe gegenüberstand. Insgesamt hat der Außenhandel daher einen positiven Wachstumsbeitrag für die deutsche Wirtschaft geliefert. Aufgrund des Rückgangs der Produktion in den energieintensiven Industrien und in der Bauindustrie ging die deutsche Industrieproduktion insgesamt um rund 1 % zurück.

Es wird weiterhin ein großer Rekrutierungsaufwand betrieben, um dem Ziel der BASF Jobmarkt GmbH nahe zu kommen, den Bedarf zu decken.

Geschäftsverlauf

Ertragslage

Umsatzerlöse

Umsatzerlöse BASF Jobmarkt GmbH zum 31.12.2023

T€ 2023 2022
Umsatzerlöse Zeitarbeit 59.385 52.356
Umsatzerlöse Ausbildungsverbund 873 814
Konzernverrechnung 15
Umsatzerlöse 60.258 53.185

Der Umsatz ist gemäß der Prognose von 53.185 T€ im Vorjahr um 13,3 % auf 60.258 T€ im Geschäftsjahr 2023 gestiegen. Auf das Geschäftsfeld Zeitarbeit entfallen 59.385 T€ (Vj. 52.356 T€) und auf das Geschäftsfeld Ausbildungsverbund entfallen 873 T€ (Vj. 814 T€).

Der Umsatzanstieg resultiert im Wesentlichen aus dem gestiegenen Personalbedarf der BASF SE an befristet beschäftigten Mitarbeitenden.

Insbesondere wurde die Anzahl der Mitarbeitenden im Mitarbeiterqualifizierungsprogramm erhöht. Die Mitarbeitendenzahlen im Ausbildungsverbund bewegen sich nur gering. Dies ist unter anderem auf die geringe Anzahl der Bewerber:innen für das Programm "Start in den Beruf" zurückzuführen. Die Mitarbeitendenentwicklung entspricht der Vorjahresprognose. Ein Anpassen der Pauschalen analog 2022 war in 2023 nicht nötig, da die Entwicklung der Erlöse sich wie im 2. Halbjahr 2022 fortsetzte.

Die Preisgestaltung und Leistungsverrechnung basiert im Geschäftsfeld Zeitarbeit auf dem Cost-Plus-Ansatz, im Tätigkeitsfeld Ausbildungsverbund auf der Grundlage der Vollkostenerstattung durch die BASF SE.

Personalaufwand

Der Personalaufwand hat sich von 42.786 T€ im Vorjahr um 17,7 % auf 50.350 T€ erhöht. Dies resultiert in erster Linie aus dem im Vergleich zum Vorjahr höheren durchschnittlichen Personalbestand und der sich durch das Geschäftsmodell stetig ändernden Zusammensetzung der Mitarbeitenden.

Personalaufwand BASF Jobmarkt GmbH zum 31.12.2023

T€ 2023 2022
Löhne und Gehälter 42.090 35.765
soz. Abgaben und Aufwendungen für AV 8.260 7.021
Personalaufwand 50.350 42.786

Zahl der Mitarbeitenden

Im Geschäftsjahr 2023 beschäftigte die BASF Jobmarkt GmbH durchschnittlich 934 Mitarbeitende (2022: 805). Davon waren 78 Teilnehmende im Programm "Start in den Beruf" (2022: 75). Die Zahl der Mitarbeitenden hat sich entsprechend der Prognose für 2023 erhöht. Dies betraf vor allem das Qualifizierungsprogramm Produktion, die Beschäftigung von Produktionshelfer:innen, sowie die der Werksstudenten:innen, während die Zahl der Mitarbeitenden im kaufmännischen Umfeld weitestgehend stabil ist. Im Ausbildungsverbund ist die Anzahl der Mitarbeitenden ebenfalls stabil.

Personalzahlen BASF Jobmarkt GmbH

Köpfe zum 31.12.
2023 2022
Zeitarbeit 860 767
Programm "Start in den Beruf" 85 83
Personalzahlen 945 850

Die sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich auf 252 T€ (Vj. 187 T€). Sie resultieren im Wesentlichen aus Zuwendungen der Agentur für Arbeit in Höhe von 91 T€ (Vj 73 T€) zum Projekt "Sommerakademie".

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von 8.032 T€ im Vorjahr auf 8.931 T€ gestiegen und beinhalten im Wesentlichen personalbezogene Dienstleistungen, die von der Gesellschafterin erbracht werden sowie Prüfungsgebühren der IHK. Die Kosten haben sich weitgehend proportional zu den Personalaufwendungen entwickelt und spiegeln somit den höheren Personalstand wider.

Jahresüberschuss

Der Jahresüberschuss fiel gegenüber dem Vorjahr um 978 T€ auf 781 T€.

Im Geschäftsjahr 2023 ergibt sich ein Sondereffekt durch die Inflationsausgleichszahlung 2023. Diese im Tarifvertrag festgelegte Leistung wurde aufwandserhöhend im Jahresabschluss 2023 als Verbindlichkeit bilanziert.

Die Cost-plus Weiterberechnung der tatsächlich entstandenen Personalaufwendungen erfolgt erst nach Auszahlung des Inflationsgelds an die Mitarbeitenden im Januar 2024. Im Ergebnis ist im Jahresabschluss 2023 nur der Personalaufwand aber nicht die zugehörigen Umsatzerlöse aus der Weiterberechnung enthalten, was sich in Höhe der Inflationsausgleichszahlung (rund 1 Mio EUR) negativ auf das Jahresergebnis 2023 auswirkt. Im Folgejahr 2024 wird sich ein positiver Gegeneffekt ergeben.

Vermögenslage

Vermögens- und Finanzlage BASF Jobmarkt GmbH zum 31.12.2023

T€ 2023 2022
Forderungen 12.497 11.719
Sonstige Vermögensgegenstände 413 227
Gesamtvermögen 12.910 11.946
Eigenkapital 1.306 2.284
Rückstellungen 1.545 1.567
Verbindlichkeiten 10.059 8.095
Gesamtkapital 12.910 11.946

Zum 31. Dezember 2023 weist die Gesellschaft ein Vermögen in Höhe von 12.910T€ (Vj. 11.946 T€) aus. Dies ist im Wesentlichen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 12.430 T€ (Vj. 11.699 €) zurückzuführen. Davon entfallen auf die Gesellschafterin 12.430 T€ (Vj. 11.699 T€). Die Forderungen sind im Vergleich zum Vorjahr gestiegen auf Grund des allgemein höheren Umsatzniveaus. Anders als im Vorjahr wird keine Forderung aus der Weiterberechnung der Inflationsausgleichsprämie per 31. Dezember 2023 ausgewiesen, da die Auszahlung der Prämie für 2023 erst im Januar 2024 erfolgt. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen von 413 T€, davon belaufen sich gegen Mitarbeitende 89 T€ (Vj. 162 T€). Steuerforderungen sind in diesem Jahr in Höhe von 324 T€ enthalten (Vj. 66 T€).

Im Eigenkapital der Gesellschaft in Höhe von 1.306 T€ (Vj. 2.284 T€) ist der Jahresüberschuss in Höhe von 781 T€ (Vj. 1.759 T€) enthalten. Gemäß Beschlussfassung vom 17.11.2023 wurde der Jahresüberschuss 2022 in Höhe von 1.759 T€ an die BASF SE ausgeschüttet.

Das Fremdkapital der Gesellschaft ist kurzfristig.

Die Rückstellungen sind von 1.567 T€ im Vorjahr auf 1.545 T€ gefallen und beinhalten im Wesentlichen Personalrückstellungen sowie Steuerrückstellungen, auf Grund geringer unterjähriger Vorauszahlungen.

Die Verbindlichkeiten von 10.059 T€ (Vj. 8.095 T€) enthalten Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von 8.481 T€ (Vj. 7.476 T€), welche gleichzeitig auch Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen darstellen. Diese teilen sich auf in Verbindlichkeiten des In-House Bankkontos in Höhe von 7.232 T€ (Vj. 6.426 T€) und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 1.249 T€ (Vj. 1.050 T€). Es bestehen darüber hinaus weitere Verbindlichkeiten gegenüber anderen verbundenen Unternehmen in Höhe von 133 T€ (Vj. 234 T€) aus bezogenen Lieferungen und Leistungen.

Finanzlage

Das Eigenkapital der Gesellschaft besteht aus:

gezeichnetem Kapital in Höhe von 25 T€ (Vj. 25 T€) und

Gewinnvortrag in Höhe von 500 T€ (Vj. 500 T€)

Jahresüberschuss 2023 in Höhe von 781 T€ (Vj. 1.759 T€)

Zum 31. Dezember 2023 beträgt das Eigenkapital 1.306 T€ (Vj. 2.284 T€). Die Eigenkapitalquote beträgt 10,1 % (Vj. 19,1 %)

Die Finanzierung der Geschäftsaktivitäten erfolgt über das In-House Bankkonto der BASF SE, dessen Inanspruchnahme nicht limitiert ist. Hierdurch war die Gesellschaft in der Lage, ihre Zahlungsverpflichtung zu erfüllen. Zum 31. Dezember 2023 übersteigt das kurzfristige Umlaufvermögen von 12.910 T€ das kurzfristige Fremdkapital von 11.604 T€. Investitionen in Sachanlagen wurden nicht getätigt. Die Geschäftsausstattung und Räumlichkeiten werden von der BASF SE zur Verfügung gestellt.

Gesamtaussage zur Lage des Unternehmens

Der im Vorjahr prognostizierte Umsatzanstieg ist eingetreten. Der Jahresüberschuss liegt entgegen der Prognose unterhalb des Vorjahreswertes.

Dies begründet sich durch den beschriebenen Sondereffekt, dass die Inflationsausgleichszahlung über rund 1 Mio EUR aufwandswirksam als Personalaufwand erfasst ist, die korrespondierenden Umsatzerlöse aber erst im Folgejahr 2024 ertragswirksam werden. Dieser negative Effekt auf das Jahresergebnis hat dazu geführt, dass die Prognose nicht erreicht wurde.

Die Geschäftsentwicklung ist trotzdem insgesamt zufriedenstellend verlaufen. Bei den Personalanforderungen der BASF SE konnte ein Zuwachs verzeichnet werden.

Nichtfinanzielle Informationen 1

Sicherheit

Der Schutz von Mensch und Umwelt steht für uns an erster Stelle. Da die Mitarbeitenden der BASF Jobmarkt GmbH überwiegend in Tätigkeiten und Funktionen der BASF SE eingesetzt sind, werden die Erwartungen durch und mit der BASF SE direkt umgesetzt. Dies umfasst unter anderem, dass die Mitarbeitenden Risiken im Umgang mit den Produkten, Stoffen und Anlagen kennen und gewissenhaft mit diesen umgehen.

Wir sind bestrebt, Unfälle und Ereignisse sowie deren Ursachen und Folgen gemeinsam und ausführlich zu analysieren, um daraus zu lernen. Gefährdungsbeurteilungen und daraus abgeleitete Maßnahmen zur Risikominimierung sind ein wichtiges Instrument zur Prävention. Durch einen regelmäßigen standortübergreifenden Austausch wollen wir das Risikobewusstsein unserer Mitarbeitenden stärken, gute Praxisbeispiele und unsere Erfahrungen im Netzwerk teilen und so die Sicherheitskultur stetig weiterentwickeln.

Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben

Zu unserem Selbstverständnis als Arbeitgeber gehört, dass wir unsere Mitarbeitenden bei der Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben unterstützen. Dies erreichen wir durch vielfältige Angebote, die sich an unsere Beschäftigten in unterschiedlichen Lebensphasen richten und deren wachsendem Bedürfnis nach zeitlicher und räumlicher Flexibilität entgegenkommen. Die BASF Jobmarkt GmbH unterstützt in Zusammenarbeit mit der BASF SE für Mitarbeitende zahlreiche bewährte Möglichkeiten, Arbeitszeit und -ort an die persönlichen Lebensumstände, wo möglich, anzupassen. Dazu gehören unter anderem flexible Arbeitszeiten, Teilzeit sowie mobiles Arbeiten.

Chancen- und Risikobericht

Der kurzfristige Personalbedarf der BASF SE ist als Haupttreiber der Umsatzentwicklung maßgebend für die Entwicklung der BASF Jobmarkt GmbH. Daher sind die Einflüsse auf die BASF SE eng zu beobachten.

Aufgrund der momentan guten Nachfrage der BASF SE und aufgrund hoher gesetzlicher Hürden, gehen wir aus heutiger Sicht nicht von einer Anmeldung von Kurzarbeit aus. Wir sind aufgrund der beschlossenen Betriebsvereinbarungen sowie der derzeitigen grundsätzlichen Möglichkeit, Kurzarbeit anzumelden in der Lage, flexibel auf die Bedürfnisse der BASF SE zu reagieren. Daher schätzen wir das konjunkturelle Risiko und das Nachfragerisiko, welche sich auf Umsatz und Ergebnis negativ auswirken könnten, weiterhin als gering ein.

1 Die in diesem Abschnitt enthaltenen Informationen sind ungeprüft.

Auch die im Mai 2020 geschlossene Standortvereinbarung 2025 der BASF SE ("Gemeinsam die neue BASF leben!"), die u. a. Ausführungen zu geplanten Investitionen, Modernisierungs- und Erhaltungsmaßnahmen am Standort Ludwigshafen in Milliardenhöhe enthält, spricht für eine langfristige positive Entwicklung des Standorts. So sichert die Vereinbarung Mitarbeitenden der BASF SE den Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen bis 2025 zu. Der Vorstand der BASF SE betont, dass ein Fokus auf der Fachkräftesicherung durch bedarfsorientierte und zukunftsgerichtete Ausbildung sowie auf Weiterbildung und Mitarbeitendenentwicklung liegt. Wie bisher soll befristetes Personal einschließlich Leasingmitarbeitenden in Arbeitsgebieten genutzt werden, um die hohen kurz- bis mittelfristigen Kapazitäts- bzw. Auftragsschwankungen aufzufangen. Die Standortvereinbarung der BASF SE legt so auch den Grundstein für die zukünftige Zusammenarbeit mit der BASF Jobmarkt GmbH als Personaldienstleister, da der Abbau von Leiharbeitskräften dem Abbau von Stammbelegschaft grundsätzlich vorgehen würde. Der Verzicht der BASF SE auf betriebsbedingte Kündigungen ermöglicht so den Einsatz von Leiharbeitskräften fortzusetzen. Insofern ergeben sich aus der geschlossenen Standortvereinbarung moderate Chancen für die Gesellschaft auf Umsatz- und Ergebniswachstum aus dem weiterhin temporär schwankenden Personalbedarf der BASF SE und dem damit anhaltenden Bedarf an befristeten Beschäftigungsverhältnissen im Geschäftszweig Zeitarbeit.

Existenzgefährdende Risiken sind derzeit keine ersichtlich.

Ausblick

Die Prognose für das nächste Geschäftsjahr leitet sich aus der Personalbedarfsentwicklung der BASF SE sowie den allgemeinen Gehalts- und Lohnentwicklungen ab.

Folgende Annahmen werden für die Personalbedarfsentwicklung zu Grunde gelegt. Dabei werden die Zahlen der Mitarbeitenden im Bereich Zeitarbeit im Wesentlichen von folgenden Effekten beeinflusst:

Das Qualifizierungsprogramm Produktion wird im Jahr 2024 fortgesetzt. Die Bedarfe der Produktionsbereiche sind weiterhin hoch und es wird versucht die Teilnehmenden trotz der immer schwieriger werdenden Situation des Fachkräftemangels planmäßig zu rekrutieren.

Aufgrund der Fortschreibung der aktuell gemeldeten Bedarfe der BASF SE gehen wir von einem leicht steigenden Bedarf an Zeitarbeitnehmenden aus, was sich in den ersten Monaten des Geschäftsjahres bereits bestätigt hat.

Im Geschäftsfeld BASF Ausbildungsverbund werden junge Menschen mit fehlender Ausbildungs- und/oder Berufsreife weiterhin gefördert und für einen anschließenden Ausbildungs- oder Berufseinstieg vorbereitet. Dabei soll das Engagement im Bereich der Startprogramme weiterentwickelt werden, um noch stärker als bisher den Bedarf an Fachkräften im Unternehmen zu decken. Im Gegenzug wird das Projekt "Sommerakademie" 2024/2025 nicht mehr unterstützt. Es wird erwartet, dass sich die Zahl der Mitarbeitenden im Ausbildungsverbund auf Niveau des aktuellen Jahres weiter bewegen wird.

In die Prognose werden allgemeine Gehalts- und Lohnentwicklungen einbezogen. Die Annahmen zur Entwicklung stützen sich auf abgeschlossene Tarifverträge für die chemische Industrie.

Vor diesem Hintergrund leitet sich für das Jahr 2024 für die BASF Jobmarkt GmbH folgende Prognose ab: Aus heutiger Sicht sind in dem Geschäftsfeld Zeitarbeit leicht steigende Umsatzerlöse, sowie für die Gesellschaft insgesamt ein leicht höherer Jahresüberschuss zu erwarten. Weiterhin wird der bereits beschriebene Sondereffekt zur Inflationsausgleichszahlung 2023, welche im Jahr 2024 ertragswirksam wird, sich einmalig positiv auf die Umsatzerlöse sowie den Jahresüberschuss in 2024 auswirken.

Auf Grund einer konzerninternen Umstrukturierung hält die BASF Handels- und Exportgesellschaft mit beschränkter Haftung mit Wirkung zum 01.01.2024 100% der Anteile an der BASF Jobmarkt GmbH. Weiterhin wurde mit der BASF Handels- und Exportgesellschaft mit beschränkter Haftung als herrschendem Unternehmen am 21.05.2024 ein Ergebnisabführungsvertrag geschlossen, die Eintragung ins Handelsregister erfolgt am 28.05.2024.

Mitarbeitende 2

Unsere Mitarbeitenden tragen maßgeblich zum Erfolg der BASF Jobmarkt GmbH bei. Dazu schaffen wir in Zusammenarbeit mit der BASF SE eine Arbeitsumgebung, die inspiriert und verbindet. Basis dafür ist eine offene Führungskultur, die auf gegenseitigem Vertrauen, Respekt und Leistungsbereitschaft beruht - eine Umgebung, in der wir gute Mitarbeitende halten und weiterentwickeln können.

 

Ludwigshafen am Rhein, den 11. Juli 2024

BASF Jobmarkt GmbH

Sandra Müller, Geschäftsführerin

2 Die in diesem Abschnitt enthaltenen Informationen sind ungeprüft.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die BASF Jobmarkt GmbH, Ludwigshafen am Rhein

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der BASF Jobmarkt GmbH, Ludwigshafen am Rhein, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BASF Jobmarkt GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Die im Abschnitt "Sonstige Informationen" unseres Bestätigungsvermerks genannten Bestandteile des Lageberichts haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der im Abschnitt "Sonstige Informationen" genannten Bestandteile des Lageberichts.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die folgenden nicht inhaltlich geprüften Bestandteile des Lageberichts:

die im Lagebericht enthaltenen lageberichtsfremden und als ungeprüft gekennzeichneten Angaben.

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zu den inhaltlich geprüften Lageberichtsangaben oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, den 11. Juli 2024

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Kronner, Wirtschaftsprüfer

Peucker, Wirtschaftsprüferin

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