Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 78875
Vorher
Huxley Associates Finance Recruitment Deutschland GmbH
Eingetragen
21.12.2006
Branche
Sonstige Überlassung von ArbeitskräftenVermittlung von ArbeitskräftenBefristete Überlassung von Arbeitskräften
Gegenstand
Erbringung von Personaldienstleistungen insbesondere in den Bereichen Finance/Accounting, Banking, Pharma, Engineering und IT sowie die Erbringung von Dienstleistungen im Umfeld des Personalmarketings, der Personalsuche, der Personalauswahl, der Personalentwicklung und Personaladministration. Genehmigungspflichtige Tätigkeiten, insbesondere nach dem Kreditwesengesetz, werden nicht erbracht.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Satinderjeet Sidhu
seit 21.10.2022
Geschäftsführer
Niklas Werner
seit 15.8.2022
Geschäftsführer
Christophe Zwaenepoel
seit 15.8.2022
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
SThree Overseas Holdings LimitedGBR
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
SThree Holdings GmbH
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Sthree GmbH

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.12.2022 bis zum 30.11.2023

Inhaltsverzeichnis

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022/23

Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Dezember 2022 bis 30. November 2023

1. Bilanz zum 30. November 2023

2. Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Dezember 2022 bis 30. November 2023

3. Anhang zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Dezember 2022 bis 30. November 2023

Anlagenspiegel

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022/2023

1. Allgemeine Angaben der Gesellschaft und Geschäftsmodells

Die SThree GmbH (die "Gesellschaft") wurde mit der Erklärung zur Errichtung der Gesellschaft am 17. Mai 2006 gegründet und unter der Handelsregisternummer (HR B-Nr.) 78875, in das Handelsregister beim Amtsgericht Frankfurt am Main eingetragen. Der Sitz der SThree GmbH befindet sich in Frankfurt am Main, Deutschland. Die Anschrift lautet Querstraße 7, 60322 Frankfurt am Main, Deutschland.

Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von Dienstleistungen, insbesondere in den Bereichen Finance/ Accounting, Banking, Pharma, Engineering und IT sowie die Erbringung von Dienstleistungen im Umfeld des Personalmarketings, der Vermittlung von Personal, der Personalsuche, der Personalauswahl, der Personalentwicklung und der Personaladministration. Die Gesellschaft kann im In- und Ausland Zweigniederlassungen errichten und sich an gleichartigen oder ähnlichen Unternehmen beteiligen.

Die Gesellschaft ist als große Gesellschaft gemäß § 267 HGB einzustufen.

Die oberste Muttergesellschaft und das beherrschende Unternehmen der Gesellschaft ist SThree plc, die zusammen mit der Gesellschaft und den anderen Tochterunternehmen der SThree plc die "SThree Gruppe" bildet. Die SThree Gruppe erstellt den Konzernabschluss in dem die Ergebnisse der Gesellschaft konsolidiert werden.

Der Jahresabschluss der SThree GmbH zum 30. November 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

2. Allgemeine Marktentwicklung, Marktumfeld und Geschäftsentwicklung

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. "Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken", sagte Ruth Brand bei der Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2023 für Deutschland" in Berlin. "Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort", so Brand weiter. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher.

a) Die Bruttowertschöpfung im Produzierenden Gewerbe ging zurück, die meisten Dienstleistungsbereiche stützten die Wirtschaft

Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte.

Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Hiervon war vor allem der Hochbau betroffen. Dagegen konnte die Produktion im Tiefbau und im Ausbaugewerbe gesteigert werden. Insgesamt erreichte das Baugewerbe 2023 preisbereinigt ein kleines Plus von 0,2 %.

Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. Den größten preisbereinigten Zuwachs verzeichnete der Bereich Information und Kommunikation mit +2,6 % und knüpfte damit an seine langjährige, nur im ersten Corona-Jahr 2020 gebremste Wachstumsgeschichte an. Der Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit (+1,0 %) und die Unternehmensdienstleister (+0,3 %) konnten ebenfalls leicht zulegen. Dagegen ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe (-1,0 %) zurück. Das lag vor allem am Groß- und am Einzelhandel, die deutlich nachgaben, während der Kraftfahrzeughandel und der Verkehrsbereich zulegten. Insgesamt ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im Jahr 2023 leicht zurück (-0,1 %).

b) Private und staatliche Konsumausgaben sanken, Ausrüstungsinvestitionen sendeten positive Signale

Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %). Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Von Rückgängen waren vor allem die Bereiche betroffen, in denen die Preise im Jahresverlauf entweder auf dem hohen Niveau des Vorjahres verharrten oder sogar noch weiter anstiegen. Besonders stark sanken die preisbereinigten Ausgaben für langlebige Güter wie Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte (-6,2 %). Auch der Staat reduzierte im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben (-1,7 %). Das lag vor allem am Wegfall staatlich finanzierter Corona-Maßnahmen wie Impfungen und Ausgleichszahlungen für freie Bettenkapazitäten in Krankenhäusern. Durch solche Maßnahmen hatte der Staatskonsum in den Jahren ab 2020 die Wirtschaftsleistung gestützt.

Die Bauinvestitionen sanken im Jahr 2023 preisbereinigt um 2,1 %. Neben den hohen Baupreisen wirkten sich die spürbar gestiegenen Bauzinsen aus, die insbesondere den Wohnungsbau bremsten. Positive Signale kamen lediglich vom Ausbaugewerbe, was unter anderem an den stark nachgefragten energetischen Sanierungen gelegen haben dürfte. In Ausrüstungen - das sind vor allem Investitionen in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge - wurde dagegen preisbereinigt deutlich mehr investiert als im Jahr 2022 (+3,0 %). Dazu trug vor allem der Anstieg der gewerblichen Pkw-Neuzulassungen bei, der durch den bis August 2023 geltenden Umweltbonus für Elektroautos im Firmenwagenbereich verstärkt wurde.

Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 machten sich auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar, der trotz sinkender Preise zurückging. Dabei sanken die Importe (preisbereinigt -3,0 %) kräftiger als die Exporte (preisbereinigt -1,8 %). Damit kam es im Saldo zu einem positiven Außenbeitrag, der das BIP stützte.

c) Arbeitsmarkt zeigte sich weiterhin robust

Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 0,7 % oder 333.000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland. Die Beschäftigung nahm im Jahr 2023 unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu. Hinzu kam eine steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Diese positiven Effekte überwogen die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels. Der Beschäftigungsaufbau fand 2023 fast ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen statt.

d) Staat verringerte Finanzierungsdefizit trotz weiterer staatlicher Maßnahmen erneut

Die staatlichen Haushalte beendeten das Jahr 2023 nach vorläufigen Berechnungen mit einem Finanzierungsdefizit von 82,7 Milliarden Euro. Das waren etwa 14 Milliarden Euro weniger als im Jahr 2022 (96,9 Milliarden Euro). Vor allem der Bund konnte sein Finanzierungsdefizit gegenüber dem Vorjahr erheblich verringern. Im Jahr 2022 hatten die Entlastungspakete der Bundesregierung zur Abmilderung der Energiekrise und Stabilisierung der Wirtschaft zu hohen Ausgaben geführt. Im Jahr 2023 erfolgten zwar ebenfalls umfangreiche Zahlungen für die Gas- und Strompreisbremse, es entfielen aber größtenteils die Ausgaben zur Bekämpfung der Corona-Pandemie, zum Beispiel für Tests und Impfstoffe. Daneben zahlte der Bund auch weniger Transfers an Länder und Sozialversicherungen, deren Finanzierungssalden sich dadurch verschlechterten. Die anhaltende finanzielle Belastung durch die große Zahl an Geflüchteten machte sich vor allem bei den gestiegenen Ausgaben der Gemeinden bemerkbar, die ebenso wie Bund und Länder das Jahr 2023 mit einem Defizit abschlossen. Bezogen auf das BIP in jeweiligen Preisen ergibt sich für den Staat im Jahr 2023 eine Defizitquote von 2,0 %, die damit deutlich niedriger war als in den drei vorangegangenen Jahren. Sie liegt auch unterhalb des europäischen Referenzwertes von 3 % aus dem Stabilitäts- und Wachstumspakt, der allerdings bis einschließlich 2023 ausgesetzt war.

e) Geschäftsentwicklung

Die SThree GmbH ist auf die MINT-Bereiche (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) sowie auf Nischenmärkte der Personalvermittlung fokussiert und betreibt im Allgemeinen ein auf erfolgsabhängigen Honoraren beruhendes Geschäftsmodell, bei dem die Zahlungen der Kunden auf einem prozentualen Anteil des Gehalts basieren, das der vermittelte Kandidat erhält.

Die Spezialisten aus den oben genannten Fachbereichen und Nischen sind hoch qualifiziert und wegen ihrer geringeren Zahl generell stark nachgefragte Kandidaten, was zu einem Wettstreit unter den Arbeitgebern führt. Die Folge ist eine Inflation der Gehälter/Tarife mit zusätzlicher Abwanderungsgefahr, da die Kandidaten die Stellen wechseln, um ihre Fertigkeiten innerhalb von projektbasierten Rollen in diesen Spezialbereichen auf den neuesten Stand zu bringen, wodurch der Margendruck etwas abgemildert wird.

Im Bereich der Vermittlung von Festanstellungen wird grundsätzlich einmalig ein Honorar gezahlt, das realisiert wird, sobald das Arbeitsverhältnis des Kandidaten beginnt, sofern es sich nicht um "Retained Business" handelt, bei dem die Umsatzerlöse bei Erfüllung bestimmter vorher vereinbarter Stadien der betreffenden Dienstleistung realisiert werden. Im Gegensatz hierzu wird bei der Vermittlung im Rahmen von Projektverträgen laufend ein Honorar eingenommen, solange ein Kandidat sich aktiv in einem Einsatz befindet. Das Honorar hängt grundsätzlich vom Fachgebiet der jeweiligen Rolle, dem zugrundeliegenden Markt, der geografischen Lage sowie den Qualitäten des Kandidaten ab.

3. Entwicklung von Eigenkapital, Finanzlage und Geschäftsergebnissen

Die Bilanzsumme erhöhte sich um 17,8 Mio. EUR, hauptsächlich aufgrund von höheren Konzernverrechnungen die zu höheren Forderungen gegen verbundene Unternehmen führten.

Auf der Seite der Vermögenswerte sanken die gesamten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (einschließlich Forderungsabgrenzung) um 6 % auf 69,4 Mio. Euro (Vorjahr: 74,2 Mio. Euro), während die Forderungen gegen verbundene Unternehmen um 23,1 Mio. Euro zunahmen. Die Abnahme in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist hauptsächlich auf das geringere Geschäftsvolumen zurückzuführen, das sich auf die Umsatzerlöse und Nettogebühren auswirkte. Dies wurde durch einen leichten Anstieg der Days Sales Outstanding (DSO) im Jahresvergleich auf 35 Tage (im Vorjahr: 32 Tage) leicht kompensiert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen erhöhten sich um 24,4 Mio. Euro, denen ein leichter Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 2,5 Mio. Euro gegenüberstand. Die sonstigen Rückstellungen verringerten sich um 3,9 Mio. Euro auf 39,3 Mio. Euro (Vorjahr: 43,2 Mio. Euro), was hauptsächlich auf den Rückgang der aufgelaufenen Kosten im Zusammenhang mit der Zeitplanung der Stundenzetteleinreichung gegen Jahresende in Verbindung mit der Verringerung des Handelsvolumens zurückzuführen ist. Auch wurde die Rückstellung für Abfindungszahlungen in Höhe von 1,0 Mio verbraucht, die in Vorjahr für im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit ausscheidende Mitarbeiter von SThree zurückgestellt wurden.

Die Entwicklung der Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ist insbesondere durch den Zeitpunkt der Gewinnabführung an das Mutterunternehmen sowie den Zeitpunkt der Zahlungen an und von verbundenen Unternehmen gekennzeichnet.

Die Eigenkapitalquote zum Bilanzstichtag ist auf 4 % (Vorjahr: 5 %) verringert. Das Eigenkapital der Gesellschaft übersteigt fünffach die langfristigen Vermögenswerte.

Die Gesellschaft deckt seinen täglichen Bedarf an Betriebskapital durch seinen operativen Cashflow sowie durch konzerninterne Finanzierungsvereinbarungen, die voraussichtlich auch in absehbarer Zukunft bestehen bleiben.

Der Umsatz des Geschäftsjahres verringerte sich um 8 % auf 425,9 Mio. Euro (Vorjahr: 462,9 Mio. Euro). Dies war insbesondere auf unser stärkeres Engagement bei kleinen und mittleren Unternehmenskunden zurückzuführen, die angesichts größerer makroökonomischer Herausforderungen eher dazu neigen, ihre Investitionen zu reduzieren als unsere größten Unternehmenskunden. Dieser Rückgang war in den Bereichen Technologie und Biowissenschaften zu verzeichnen, der teilweise durch Wachstum im Maschinenbau ausgeglichen wurde.

Die Personalvermittlung im Rahmen von Projektverträgen blieb auch im Geschäftsjahr ein strategischer Schwerpunkt. Der Umsatz innerhalb dieses Geschäftsbereiches nahm um 8 % ab, wobei die Nettogebühren für Verträge um 4 % sanken, was auf den Abschwung in dem Life-Science-Geschäft und die herausfordernden globalen Marktbedingungen zurückzuführen war. Die Durchschnittsmarge war von 20,3 % (Vorjahr: 19,5 %).

Im Geschäftsjahr sanken auch die Umsatzerlöse im Geschäftsbereich der Festanstellungen um 9 %. Das Unternehmen vermittelte 1.939 Festanstellungen, das sind 17 % weniger als im Vorjahr. Darüber hinaus stiegen die durchschnittlichen Gebühren um 9% auf 19.190 Euro (Vorjahr: 17.685 Euro).

Die gesamte Bruttogewinnmarge (im wesentlichen Umsatz abzüglich bezogener Leistungen im Verhältnis zum Umsatz) bleibt insgesamt stabil bei 28,6 % (Vorjahr: 28,0 %), da die Gesellschaft den Business-Mix weiterhin in Richtung des Bereichs "Personalvermittlung im Rahmen von Projektverträgen" fortsetzte - dieser verantwortet 63,5 % des gesamten Rohertrages im laufenden Geschäftsjahr (Vorjahr: 62,5 %). Die weitere Entwicklung dieser Kennzahl wird in naher Zukunft zum Teil von der makroökonomischen Situation abhängen. In einem schwierigeren Umfeld ist der Bereich "Personalvermittlung im Rahmen von Projektverträgen" in der Regel robuster, aber in einem sich verbessernden Markt kann sich der Bereich "Festanstellungen" sehr schnell erholen. Die Gesellschaft hält an der Strategie fest, ein ausgewogenes Geschäft mit einer signifikanten Präsenz sowohl auf dem Vertrags- als auch auf dem Festanstellungsmarkt zu betreiben.

Das Betriebsergebnis der Gesellschaft sank um 4 % auf 17,7 Mio. Euro (Vorjahr: 18,5 Mio. Euro) und liegt damit unter den Vorjahresprognosen.

Die Marge (Umsatz abzüglich Umsatzkosten und Personalaufwand im Verhältnis zum Umsatz) bleibt stabil bei 11,3 % (Vorjahr: 11,2 %) mit einem Gesamtergebnisses des Geschäftsjahres vor Gewinnabführung auf 16,8 Mio. Euro (Vorjahr: 18,7 Mio. Euro).

Insgesamt lag die Umsatzentwicklung, aufgrund der makroökonomischen Entwicklung in Jahr 2023 leicht unter den Erwartungen der Vorjahresprognose.

4. Leistungskennzahlen (KPIs)

Die folgenden Finanzkennzahlen nach International Financial Reporting Standards (IFRS) werden von der Gesellschaft verwendet, um das Geschäft voranzutreiben und den Fortschritt zu überwachen, wobei diese nicht steuerungsrelavant sind.

ROHERTRAG (Mio. EUR)

2023 121,9
2022 129,5

DEFINITION UND BERECHNUNGSMETHODE

Umsatzerlöse abzüglich Umsatzkosten ohne Transaktionen mit verbundenen Unternehmen, auch bekannt als Nettogebührenertrag (Rohertrag).

ERGEBNIS DER GEWÖHNLICHEN GESCHÄFTSTÄTIGKEIT (Mio. EUR)

2023 16,8
2022 18,7

DEFINITION UND BERECHNUNGSMETHODE

Gewinn vor Ergebnisabführung und Steuern.

LAUFENDE VERTRÄGE

2023 2.270
2022 2.678

DEFINITION UND BERECHNUNGSMETHODE

Durchschnittliche Anzahl der auf der Basis von Projektverträgen an einen der Kunden der Gesellschaft vermittelten Personen über das gesamte Geschäftsjahr.

VERMITTLUNGSVOLUMEN BEI FESTANSTELLUNGEN

2023 1.939
2022 2.325

DEFINITION UND BERECHNUNGSMETHODE

Die Anzahl der Kandidaten, die die Gesellschaft dauerhaft an Kunden vermittelt hat, ohne den Bereich "Retained".

5. Risikomanagementziele und -methoden, Preisänderungsrisiken, Ausfallrisiken, Liquiditätsrisiken und Risiken von Cashflow-Schwankungen

Die SThree Gruppe, zu der auch die Gesellschaft gehört, hat sehr detaillierte Risikomanagementprozesse entwickelt, die in einer für die Firmengruppe geltenden Richtlinie schriftlich niedergelegt sind. Die Einhaltung der Konzernrichtlinie wird regelmäßig erfasst und überwacht, damit Risiken frühzeitig erkannt und Gegenmaßnahmen eingeleitet werden können.

Die Gesellschaft ist einer Reihe von finanziellen Risiken ausgesetzt, darunter Liquiditäts-, Währungs-, Zins- und Kreditrisiken. Der Konzernvorstand ist verantwortlich für die Festlegung der Ziele und Grundsätze des finanziellen Risikomanagements für den Konzern, zu dem auch die Gesellschaft gehört. Das Managementteam des Konzerns legt dann detaillierte Richtlinien, wie Risikoidentifikation und -messung, Expositionsgrenzwerte und Absicherungsstrategien, fest. Das finanzielle Risikomanagement wird von den Finanzwesen-Mitarbeitern des Konzerns durchgeführt. Das Finanzpersonal misst die tatsächlichen Expositionen anhand der festgelegten Grenzwerte. Das Treasury-Team erstellt regelmäßig Berichte zur Überprüfung durch das Managementteam und den Konzernvorstand.

Das Ziel und die Strategie der Gesellschaft, auf diese Risiken zu reagieren, werden im Folgenden entsprechend der Bedeutung des jeweiligen Risikos dargelegt, wobei das wichtigste Risiko zuerst und das am wenigsten wichtige Risiko zuletzt beschrieben wird.

• Steuerung des Kreditrisikos

In Bezug auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird die Gesellschaft durch ein zentrales Kreditüberwachungsteam der SThree Gruppe unterstützt. Die Gesellschaft betrachtet die Debitorenlaufzeit (DSO) als eine ihrer wichtigsten Leistungskennzahlen. Unbeglichene Rechnungen werden regelmäßig überwacht.

Die Gesellschaft reduziert ihr Kreditrisiko in Bezug auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, indem sie eine Kreditbewertungsagentur neue Kunden und das Zahlungsverhalten bewerten lässt, um zu bestimmen, ob bestehenden Kunden weitere Kredite eingeräumt werden. Außerdem trägt die Streuung des Kundenstamms zur Abmilderung des Risikos bei, dass der Ausfall eines einzelnen Kunden zu einer wesentlichen Beeinträchtigung der Gesellschaft führen könnte.

• Steuerung des Liquiditätsrisikos

Die SThree Gruppe unterhält aktiv Kreditzusagen, die es ihr ermöglichen, das Tagesgeschäft des Konzerns und seiner Tochtergesellschaften auf der Grundlage von Cashflow-Prognosen zu finanzieren.

Die Treasury-Funktion der SThree Gruppe koordiniert zentral die Beziehungen zu den Banken, steuert den Kreditbedarf, den Devisenbedarf und das Cash-Management. Der Konzern hat Zugang zu einer gebundenen revolvierenden Kreditfazilität in Höhe von 50 Mio. £ sowie zu einer nicht gebundenen Akkordeon-Option in Höhe von 30 Mio. £ bei HSBC und Citibank, sodass der Konzern die Möglichkeit hat, seine Gesamtverbindlichkeiten im Rahmen der Fazilität auf bis zu 80 Mio. £ zu erhöhen.

• Steuerung des Zinsrisikos

Die SThree Gruppe, zu der auch die Gesellschaft gehört, ist ebenfalls einem Zinsänderungsrisiko ausgesetzt, da sich Änderungen der Zinssätze auf zukünftige Zahlungsströme oder die Marktwerte ihrer Finanzinstrumente, insbesondere der Finanzverbindlichkeiten, auswirken können. Die Gesellschaft finanziert ihre Geschäftstätigkeit durch verzinsliche Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen.

• Steuerung des Währungsrisikos

Da die Einkaufs- und Verkaufsaktivitäten der Gesellschaft überwiegend in Deutschland in Euro erfolgen, stellen Währungsschwankungen kein wesentliches Risiko für die Gesellschaft dar.

6. Sonstige Risiken und Chancen

Die sonstigen Risiken und Chancen der Gesellschaft werden im Folgenden dargestellt. Die Einstufung und Auflistung dieser Risiken und Chancen richtet sich nach der Bedeutung des jeweiligen Risikos für die Gesellschaft, wobei das wichtigste Risiko zuerst und das am wenigsten wichtige Risiko zuletzt beschrieben wird. Die Gesamtrisikosituation besteht in der zusammengefassten Sicht aller Einzelrisiken.

(a) Sonstige Risiken

• Makroökonomisches Risiko

Die Leistung der Gesellschaft hängt vom zugrunde liegenden Wachstum der deutschen Wirtschaft ab, in der sie tätig ist. Insbesondere der Personalberatungssektor ist sehr zyklisch und empfindlich gegenüber der Konjunktur und der Geschäftsstimmung, was eine kurz- bis mittelfristige Planung oder Zielsetzung erschweren kann. Gemischte Konjunktursignale können die Erkennung von Veränderungen der Marktbedingungen und die Reaktion von Geschäftsentscheidungen sowohl nach oben als auch nach unten verzögern. Darüber hinaus wirken sich das Wachstum des Employed Contractor Model - ECM Modells - und die festen zentralen Supportkosten negativ auf die flexible Kostenbasis auswirken. Sie können so die Zeitverzögerung zwischen den Auswirkungen auf die finanzielle Leistung und der Fähigkeit zur Kostensenkung verschärfen und somit die Skalierungsfähigkeit beeinträchtigen, wenn sich die Wirtschaft schneller als erwartet erholt.

Die Gesellschaft ist über verschiedene Sektoren und eine Mischung aus "Festanstellungen"/ "Projektverträge" diversifiziert. Der Bereich "Projektverträge" ist unter weniger sicheren wirtschaftlichen Bedingungen widerstandsfähiger als "Festanstellungen" und bietet auch eine antizyklische Freigabe des Betriebskapitals für Cash Hedge im Falle eines Geschäftsrückgangs.

Die Gesellschaft verfügt über eine flexible Kostenbasis, die sorgfältig verwaltet wird, um schnell auf Änderungen der Marktaktivität zu reagieren.

Die Gesellschaft weist einen positiven Cashflow aus und erfordert nur geringe Kapitalinvestitionen.

Aufgrund der sehr dynamischen Entwicklung muss aber mit relevanten konjunkturellen Auswirkungen gerechnet werden. Näheres zur prognostizierten makroökonomischen Entwicklung für das Jahr 2024 ist unter Punkt (b) Chancen aufgeführt.

• Speziell den Personalvermittlungssektor betreffenden Risiken

Freiberufler sind direkter Ersatz für fest angestellte Arbeitnehmer und das Personalvermittlungsgeschäft auf Basis von Projektverträgen ist ein Indikator für die Grundstimmung des Marktes. Eine zunehmende Gefahr negativer Entwicklungen in der Wirtschaft kann hier daher eine belebende Wirkung haben, da Unternehmen ihre Entscheidungen hinsichtlich Festanstellungen aufschieben. Allerdings birgt der Vorteil von Freiberuflern (kurzfristige Kündigung möglich) auch das Risiko einer Abhängigkeit von Großkunden, die kurzfristig ihr Geschäft aufgeben könnten. Die Vermittlung in Festanstellungen hat die Tendenz, dem Zustand der Wirtschaft entsprechend zu schwanken, da Unternehmen sich ihre eigenen Netzwerke zunutze machen können, wenn sie Kosten senken müssen.

• Rechtliches Risiko

SThree mildert die aus den besonderen Anforderungen von Arbeitsvermittlungs- und Personalbeschaffungs- Dienstleistungen entstehenden rechtlichen Risiken gegebenenfalls durch Auslagerung an Dritte ab. Einige Risiken verbleiben jedoch bei der Gesellschaft, insbesondere da Compliance in hohem Maße von der Zuverlässigkeit unserer Prozesse abhängt. Die Geschäftsleitung ist jedoch davon überzeugt, dass die getroffenen Maßnahmen diese Risiken so weit wie möglich reduzieren.

• Personalrisiko

Die Rentabilität, der langfristige Unternehmenswert und letztendlich die Fähigkeit der SThree GmbH, ihre Strategie umzusetzen, werden nachteilig beeinträchtigt, wenn sie nicht die richtigen Talente anziehen und halten und nicht das richtige Produktivitätsniveau erreichen kann, um ihre Wachstumsziele zu erreichen.

Das Unternehmen ist darauf angewiesen, Mitarbeiter zu gewinnen und zu halten, die seine Wachstumsstrategie umsetzen können. Vertriebsberater brauchen Zeit, um ihre Produktivitätsspitze zu erreichen, und dies muss daher bei der Betrachtung der Zeitpläne berücksichtigt werden. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass SThree eine engagierte, produktive und vielfältige Belegschaft anzieht und hält, um den zukünftigen Erfolg des Unternehmens sicherzustellen.

Das Risiko wird durch eine Reihe von Programmen minimiert, aus denen die SThree GmbH seit 2013 wiederholt als Gewinner des Preises "Top Arbeitgeber Mittelstand" hervorgegangen ist.

Die wichtigsten Maßnahmen des Unternehmens zur Minderung des Personenrisikos sind:

- laufende Verbesserung des Mitarbeiterengagements durch eine neue Umfrageplattform und Feedback mit umsetzbaren nächsten Schritten.

- preisgekrönte Schulungsplattform, um die Entwicklung von Beratern während ihrer gesamten Karriere zu stärken.

- flexible Hybrid-Arbeitsrichtlinie, die allen Mitarbeitern angeboten wird.

- Fortsetzung der Stärkung unseres breiteren Fokus auf Vielfalt und Inklusion über Geschlecht, Nationalität, Alter und Rasse hinweg.

- Verfolgung unserer festen Verpflichtung, die psychische Gesundheit und das Wohlbefinden sicherzustellen, dass die Kollegen die Unterstützung erhalten, die sie benötigen, um positive Arbeitspraktiken in wichtigen Prioritätsbereichen aufrechtzuerhalten.

Wir haben weiterhin Identify angeboten, ein Programm zur Entwicklung unserer zukünftigen weiblichen Führungskräfte. Wir haben auch unseren breiteren Fokus auf Vielfalt und Inklusion über Geschlecht, Nationalität, Alter und Rasse hinweg weiter verstärkt.

• IT-Risiko

Sollte es bei der SThree GmbH zu einer schwerwiegenden Störung des Systems kommen, kann dies zu Datenverlusten oder Sicherheitsverletzungen führen, die geschäftskritische Aktivitäten und die Fähigkeit der SThree GmbH, ihren vertraglichen und behördlichen Verpflichtungen nachzukommen, beeinträchtigen. IT-Systeme sind für unsere Gesellschaft, die im Wesentlichen mit Informationen handelt, von entscheidender Bedeutung.

Die Bedrohungslandschaft entwickelt sich weiter, verstärkt durch die weltweiten Ereignisse, mit einer Zunahme der Cyberkriminalität und der Entwicklung von Ransomware-Angriffen. Sichere Daten sind das Herzstück der Schaffung einer starken Kultur und einer vertrauenswürdigen Marke für unsere Kandidaten und Kunden. Wenn es nicht gelingt, seine Daten zu schützen und die Sicherheit seiner Dienste nicht zu gewährleisten, wird dies direkte Auswirkungen auf den Ruf der SThree GmbH und ihre Fähigkeit haben, ihr Geschäft aufrechtzuerhalten und auszubauen.

Die Gesellschaft bettet das globale Informationssicherheits-Framework der SThree Gruppe ein, um sicherzustellen, dass es Anforderungen in Bezug auf Cybersicherheit identifiziert und erfüllt. Wir haben auch regelmäßige Schwachstellen-Scans eingerichtet, um Schwachstellen im gesamten Bestand frühzeitig zu identifizieren, und das Informationssicherheitsteam überwacht aktiv auf Sicherheitsvorfälle und behebt sie bei Bedarf.

Die Gesellschaft verfügt außerdem über einen Incident-Management-Plan mit klarer Eskalation im Falle eines schwerwiegenden Vorfalls und verknüpft mit einer ausgelagerten Überwachung von Sicherheitsereignissen zur Unterstützung.

Schließlich müssen alle Mitarbeiter obligatorische Cybersicherheitsschulungen absolvieren, um ein Bewusstsein und Verständnis dafür zu schaffen, wie sie dazu beitragen können, das Unternehmen in Zeiten zunehmender Cyberkriminalität und Entwicklung von Ransomware-Angriffen zu schützen.

(b) Chancen

• Ausblick der SThree GmbH

Die Märkte und Sektoren, in denen die SThree GmbH operiert, werden sich im nächsten Geschäftsjahr wahrscheinlich nicht verändern. Aus den derzeitig neun deutschen Niederlassungen wird der Markt auch weiterhin mit einem Multi- Brand-Ansatz von sechs starken Brands penetriert. Es ist beabsichtigt, das Geschäft im Bereich Projektverträge weiter auszubauen und Nutzen aus einer noch nachdrücklicher umgesetzten Großkundenmanagement-Strategie zu ziehen.

• Makroökonomischer Ausblick

Die Bundesregierung erwartet für 2024 nur ein leichtes Wirtschaftswachstum - das BIP soll real, also preisbereinigt, um 0,2 Prozent steigen. Die Preissteigerung dürfte sich auf 2,8 Prozent verringern. Zusammen mit einer erwarteten Steigerung von 3,8 Prozent bei den verfügbaren Einkommen, ist daher wieder mit steigenden Reallöhnen zu rechnen. Der Arbeitsmarkt zeigt sich der Prognose zufolge weiter robust - die Beschäftigtenzahlen dürften weiter steigen und die Arbeitslosigkeit nur leicht zunehmen. Das geht aus dem Jahreswirtschaftsbericht hervor, den das Kabinett beschlossen hat und zu dem Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck am 22. Februar 2024 eine Regierungserklärung im Bundestag abgegeben hat.

Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine laste weiterhin auf der deutschen Wirtschaft, betonte Habeck nach der Kabinettsitzung am Mittwoch den 21. Februar 2024. "Die Konjunkturaufsichten in diesem Jahr sind noch immer geprägt von dieser Krise". Die Wirtschaft komme langsamer darüber hinweg als gehofft. Die Folgen des Krieges sind laut Habeck vielfältig. Dazu zählten das historisch niedrige Wachstum des Welthandels. Dies treffe die starke Exportwirtschaft in Deutschland besonders. Hinzu kämen Kaufkraftverluste durch hohe Inflation und weniger Investitionen wegen hoher Zinsen. Zudem sei die Sparquote gestiegen, die Binnennachfrage gesunken.

Dennoch zeigt sich Wirtschaftsminister Habeck auch zuversichtlich: "In der Perspektive hingegen sehen wir deutliche Anzeichen, dass sich die Tendenz auch wieder verbessern kann". So haben die hohen Lohnabschlüsse des letzten Jahres beispielsweise zu mehr Einkommen geführt und die Gewinne der Unternehmen in Deutschland seien gestiegen. Die Situation sei weiter extrem herausfordernd. "Wir müssen mehr tun. Die Reformen angehen, die Reformen boostern, um die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands in einem völlig veränderten globalen Umfeld zu stärken und zu halten. Aber wir sollten es tun mit einer Haltung des Unterhakens." Insbesondere die Erwartung, dass den Bürgerinnen und Bürgern dank Lohnsteigerungen und geringerer Inflation real wieder mehr Geld zur Verfügung stehen, könnte zu einer stärkeren Binnennachfrage führen. Diese Erholung wird aber gebremst durch internationale Krisen und hohe Zinsen. Insgesamt zeigt sich, dass der Wirtschaftsstandort Deutschland weiter unter erheblichem Druck steht.

Dieser aktuelle Schwächephase will die Bundesregierung mit umfassenden und zielgerichteten Maßnahmen begegnen. Das Ziel ist es, den Wirtschaftsstandort nachhaltig zu stärken. Im Jahreswirtschaftsbericht 2024 werden hier zehn zentrale Handlungsfelder aufgeführt. Die Bundesregierung hat damit die Weichen gestellt, um den Wohlstand in Deutschland mittel- und langfristig unter Wahrung der ökologischen Grenzen sicherzustellen. Dafür setzt sie auch Prioritäten bei den öffentlichen Investitionen: Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts investiert der Bund auf einem Rekordniveau - deutlich mehr als 100 Milliarden Euro in 2024.

Der Schwerpunkt liegt dabei insbesondere auf der Dekarbonisierung der Industrie und der Aufbau der Wasserstoffindustrie, der Elektromobilität mit allem was dazugehört sowie der Förderung der Mikroelektronik.

• Ausblick auf den Personalvermittlungssektor

Es besteht ein enger Zusammenhang zwischen Personalvermittlung und Konjunkturklima. Somit ist aufgrund der geringen Wachstumserwartung der deutschen Wirtschaft im Verlauf des Jahres auch nur mit einem schwachen Wachstum für Personaldienstleister zu rechnen. Grundsätzlich zeichnen sich in der Branche folgende zwei langanhaltende säkulare Trends ab:

Der demographische Wandel und die Pandemie haben die Dringlichkeit von Geschäftstransformation beschleunigt. Folglich nimmt die Nachfrage nach MINT Talenten weiterhin stetig zu und übersteigt leider immer noch das Angebot am hiesigen Markt.

Des Weiteren zeichnet sich bereits seit längerem eine steigende Nachfrage bezüglich flexibler Arbeitszeitmodelle ab - was unter anderem auch den Wunsch nach agileren Arbeitsweisen widerspiegelt.

SThree's strategischer Fokus auf die attraktivsten MINT-Märkte, mit einem verstärkten Augenmerk auf flexible Arbeitszeitmodelle, zeigt deutlich, dass die strategische Ausrichtung der Gesellschaft langfristige Vorteile für alle unsere Stakeholder bietet. Innerhalb der letzten Geschäftsjahre hat sich umso mehr gezeigt, dass unser Purpose "Bringing skilled People together to build the future" noch nie so wichtig gewesen ist und es auch für die Zukunft bleiben wird.

7. Vielfalt (Frauenförderung)

Bei der SThree Gruppe wurde anerkannt, dass keine ausreichenden Fortschritte in 2022 vorgenommen wurden, um eine 50/50-Repräsentation von Frauen in Führungspositionen zu erreichen. Der in 2022 erstellte '10 Punkte Plan' wurde im Verlauf 2023 forciert und setzte somit die Basis um das Ziel von 50/50-Repräsentation von Frauen in Führungspositionen zu erreichen. Ein Kernpunkt war, eine dritte Säule unserer Talententwicklung Programm "Identify" zu etablieren um Frauen zu potenziellen zukünftigen Führungskräften zu machen. Wir haben gesehen, wie eine Auswahl unserer talentiertesten Frauen ihre Fähigkeiten entwickelt und globale Verbindungen knüpft. 2024 wird die SThree Gruppe das "Identify" Programm weiter ausbauen, während der "Employee Net Promoter Score" konstant auf einem Niveau von 55+ Punkten verbleiben soll (aktuellster Stand 2023: 46 eNPS).

Im Einklang mit dem Ziel der SThree Gruppe, eine vielfältigere Belegschaft zu fördern, setzt sich auch die Gesellschaft für eine Arbeitsumgebung ein, in der alle Mitarbeitenden ihr volles Potenzial entfalten können. Vielfalt, Chancengleichheit und Einbindung hinsichtlich Geschlecht, Alter, kultureller Identität zu fördern, gehört zum Selbstverständnis des Unternehmens. Die Gesellschaft ist davon überzeugt, dass sich dies auch unternehmerisch erfolgreicher macht, denn sie glaubt an die Wirkmacht diverser Teams als Innovationstreiber.

Zum Bilanzstichtag am 30. November 2023 sind fünf Frauen im Top-Management (Direktoren-Ebene) vertreten, was im Durchschnitt 22 % des gesamten Top-Managements entspricht. In der Gesamtgesellschaft liegt der Frauenanteil im mittleren und oberen Management zum Jahresende 2023 bei 46 %. Auch weiterhin wird die Gesellschaft ihre anspruchsvollen Gender-Ziele verfolgen, um sicherzustellen, dass sich das Senior Management der Gesellschaft für die Erhöhung des Frauenanteils auf allen Ebenen einsetzt und der Zielwert von 50% bis Ende 2025 erreicht wird.

Leider bleibt der Frauenanteil in der Geschäftsführung der SThree GmbH bei null. Dies ist auf die aktuell bestehende Geschäftsführerbestellung zurückzuführen und entspricht damit dem gegenwärtigen Zielwert. Das Unternehmen wird auch weiterhin die Chancengleichheit für alle Geschlechter anstreben und die Geschäftsführungsmitglieder ausschließlich nach Verfügbarkeit und Qualifikation wählen. Geeignete Kandidaten werden unabhängig von ihrem Geschlecht unter den Führungskräften der Gruppe auf der Grundlage ihres Funktionstitels und ihrer Position innerhalb der Unternehmensgruppe ausgewählt. Gleichwohl hat sich die Gesellschaft zum Ziel gesetzt, ihre hinsichtlich Geschlecht, Alter und Internationalität vielfältige Belegschaft zu erhalten und weiterhin zu erhöhen.

Um die Ziele in allen Führungsebenen zu erreichen, hat die Gesellschaft gemeinsam mit den unterschiedlichen Geschäftssegmenten konkrete Implementierungspläne erarbeitet. Auf Grundlage der spezifischen Ausgangssituation des jeweiligen Segments werden konkrete Maßnahmen zur Steigerung der Diversität in den Führungsteams in den Dimensionen Geschlecht, Alter und Internationalität vereinbart.

8. Künftige Entwicklung und Prognosebericht

• Voraussichtliche Entwicklung der wirtschaftlichen Situation der SThree GmbH

Trotz der verhaltenen konjunkturellen Aussichten für das Jahr 2024 sehen wir, aufgrund der zunehmenden Knappheit von MINT-Spezialisten perspektivisch ein sehr attraktives zukünftiges Marktumfeld, indem sich die SThree GmbH klar strategisch positioniert hat. Aufgrund dessen plant die Geschäftsführung auch für das Geschäftsjahr 2024 mit Wachstumsvorhaben innerhalb unser bestehenden Geschäftsfelder.

Aufgrund der geringen Wachstumserwartung der deutschen Wirtschaft rechnen wir für das laufende Geschäftsjahr mit einem Umsatzwachstum im unteren einstelligen Prozentbereich bei gleichzeitiger Bestrebung unser Betriebsergebnis überproportional zum Umsatz wachsen zu lassen.

Unser Fokus auf die zwei langfristigen säkularen Trends (Steigende Nachfrage nach MINT Talenten und flexiblen Arbeitszeitmodellen) bietet uns eine Plattform, die es uns ermöglicht, zu skalieren und langfristig profitables Wachstum zu erzielen und gleichzeitig einen nachhaltigen positiven Effekt auf die Welt zu schaffen. Dies sind die Dinge, von denen wir glauben, dass sie uns von unserer Konkurrenz abheben und unser einzigartiges Angebot demonstrieren.

Mit der Umsetzung eines transformativen Änderungsprogramms konnte die Gesellschaft in den letzten Jahren ihre Struktur an Auslandsnachfragen ausrichten. Damit verbesserte sich die Dienstleistungserbringung, wurde die Organisationsstruktur rationalisiert und erhöhte sich die Attraktivität als Arbeitgeber. Dies sollte nützlich für das Erreichen der langfristigen Wachstumsziele und die weitere Verbesserung der Kundenzufriedenheit sein. Der demographische Wandel und die zunehmende Knappheit von Fachkräften, Spezialisten und Experten insbesondere in MINT Berufen sorgt weiterhin für Rückenwind.

Die weiteren Auswirkungen der geopolitischen and makroökonomischen Rahmenbedingungen auf die Personalberatungsbranche sind zum jetzigen Zeitpunkt nur sehr schwer absehbar - die Geschäftsleitung der SThree GmbH überwacht die oben angeführten Risiken kontinuierlich um agil auf Veränderungen des Marktes reagieren zu können.

 

Frankfurt am Main, den 6. Mai 2024

Die Geschäftsleitung

Bilanz zum 30. November 2023

Aktiva

30.11.2023 30.11.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 16.673 1.223
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.188.821 1.439.255
1.205.494 1.440.478
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 69.432.191 74.196.789
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 81.463.541 58.404.769
3. Sonstige Vermögensgegenstände 2.914.789 2.806.353
153.810.521 135.407.911
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 216.484 557.913
154.027.005 135.965.824
155.232.499 137.406.302

Passiva

30.11.2023 30.11.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000 25.000
II. Kapitalrücklage 2.500.000 2.500.000
III. Gewinnvortrag 3.681.793 3.681.793
IV. Jahresüberschuss 0 0
6.206.793 6.206.793
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 39.321.747 43.223.250
39.321.747 43.223.250
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 8.541.132 11.011.754
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 98.581.469 74.132.561
3. Sonstige Verbindlichkeiten 2.581.358 2.831.944
(davon aus Steuern € 1.304.638; Vorjahr € 1.362.389; davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 1.825; Vorjahr € 15.310)
109.703.959 87.976.259
155.232.499 137.406.302

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Dezember 2022 bis 30. November 2023

1.12.2022-30.11.2023 1.12.2021-30.11.2022
1. Umsatzerlöse 425.902.339 462.864.443
2. Sonstige betriebliche Erträge 17.064 76.518
(davon aus Währungsumrechnung € 0; Vorjahr € 0)
3. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Leistungen -310.322.700 -340.115.497
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -58.073.081 -61.890.613
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -9.233.442 -8.786.981
(davon für Altersversorgung € 533.301; Vorjahr € 550.777)
-67.306.523 -70.677.594
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und auf Sachanlagen -798.191 -911.426
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -29.802.816 -32.764.120
(davon aus Währungsumrechnung € 172.842 ; Vorjahr € 353.656)
17.689.173 18.472.324
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 343.232 278.111
(davon aus verbundenen Unternehmen € 337.121; Vorjahr € 271.937)
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.270.088 -43.145
(davon an verbundene Unternehmen € 1.270.088; Vorjahr € 42.875)
9. Ergebnis nach Steuern 16.762.317 18.707.290
10. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages abgeführter Gewinn -16.762.317 -18.707.290
11. Jahresüberschuss 0 0

Anhang zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Dezember 2022 bis 30. November 2023

Allgemeine Informationen

Der Jahresabschluss der SThree GmbH (die "Gesellschaft") für das Geschäftsjahr 2022/2023 wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

Die Gesellschaft unterliegt den Bestimmungen für große Kapitalgesellschaften nach § 267 HGB.

Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Frankfurt am Main unter der Nummer (HR B-Nr.) 78875 eingetragen.

Die einzelnen Posten des Jahresabschlusses werden in vollen Euro gerundet dargestellt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Sachanlagen und Immaterielle Vermögenswerte werden zu Anschaffungskosten oder Herstellungskosten abzüglich etwaiger Abschreibungen bilanziert.

Die Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte werden grundsätzlich pro rata temporis vorgenommen.

Die Abschreibungen werden nach der linearen Methode unter Anwendung der folgenden Nutzungsdauern berechnet:

Immaterielle Vermögenswerte (Software) drei Jahre
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung fünf Jahre

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nominalwert angesetzt. Erkennbaren Risiken werden durch individuelle Anpassungen und Wertberichtigungen auf zweifelhafte Forderungen Rechnung getragen.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zu Nominalwerten bilanziert.

Das Eigenkapital ist zu Nennwerten bilanziert.

Die sonstigen Rückstellungen decken alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen ab. Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Künftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, soweit hinreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Die Bewertung der sonstigen Rückstellungen erfolgt auf der Grundlage der bestmöglichen Schätzung der zur Erfüllung der Verpflichtungen am Bilanzstichtag erforderlichen Beträge. Sofern nicht anders angegeben, werden die sonstigen Rückstellungen mit dem Barwert der erwarteten Aufwendungen zur Erfüllung der Verpflichtungen angesetzt.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Basis für die Umrechnung von Fremdwährungspositionen in Euro

Die Umrechnung von Fremdwährungen in Euro erfolgt nach den Vorschriften des § 256a HGB.

Geschäftsvorfälle in Fremdwährung werden mit dem Wechselkurs am Tag des Geschäftsvorfalls umgerechnet.

Kurzfristige Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, die auf eine Fremdwährung lauten, werden mit dem Kurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Erläuterungen zur Bilanz

Bruttoanlagevermögen

Der Anlagespiegel ist im Anhang zum Jahresabschluss als Anlage beigefügt.

Jährliche Abschreibungen

Die jährlichen Abschreibungen auf die Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerte sind im Anlagespiegel dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögenswerte

30.11.2023 30.11.2022
TEUR TEUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 69.432 74.197
(davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: TEUR Null; Vorjahr: TEUR Null)
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 81.464 58.405
(davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: TEUR Null; Vorjahr: TEUR Null)
Sonstige Vermögenswerte 2.915 2.806
(davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: TEUR Null; Vorjahr: TEUR Null)
Gesamt 153.811 135.408

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren im Wesentlichen aus konzerninternen Transaktionen zwischen der Gesellschaft und verbundenen Unternehmen in Deutschland. Der Schlusssaldo in Höhe von TEUR 81.464 umfasst beispielsweise Managementumlagen und Lizenzgebühren, Lohnzahlungen, die für verbundene Unternehmen in deren Namen geleistet werden, und Verauslagungen der Gesellschaft für andere verbundene Unternehmen (Vorjahr: TEUR 58.405).

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten Abgrenzungen und Rückstellungen für Verpflichtungen gegenüber Auftragnehmern (TEUR 28.397; Vorjahr: TEUR 31.973), Rückstellungen für Bonus- und Provisions pool (TEUR 9.542; Vorjahr: TEUR 9.130) und ausstehende Rechnungen und Rückstellungen für Büromiete und Rückbauverpflichtungen (TEUR 1.383; Vorjahr: TEUR 2.121).

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr alle eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr und werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet.

30.11.2023 30.11.2022
TEUR TEUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 8.542 11.012
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 98.581 74.132
Sonstige Verbindlichkeiten 2.581 2.832
Gesamt 109.704 87.976

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Mehrwertsteuerverpflichtungen, die von der Muttergesellschaft (TEUR 71.019; Vorjahr: TEUR 43.547) beglichen werden, die Verbindlichkeit gegenüber der Muttergesellschaft aus Ergebnisabführung (TEUR 16.762; Vorjahr: TEUR 18.707) und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 6.724; Vorjahr: TEUR 6.736). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten auch andere Verpflichtungen, die im Rahmen der Begleichung der Lohnabrechnung durch das verbundene Unternehmen, SThree Temp Experts GmbH, (TEUR 4.076; Vorjahr: TEUR 5.142) entstanden sind.

Kassenbestand und Bankguthaben / Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

Da die Gesellschaft nicht am Cash-Pooling-System der Gruppe teilnimmt, wurden die Bankkonten der Gesellschaft im laufenden Jahr und im Vorjahr als Kassenbestand und Bankguthaben klassifiziert.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatz

Die Umsatzerlöse setzen sich gemäß § 285 HGB Nr. 4 wie folgt zusammen:

01.12.2022 - 30.11.2023 01.12.2021 - 30.11.2022
Gliederung nach Tätigkeiten TEUR TEUR
Umsatz aus dem Bereich "Verträge" 381.518 414.211
Umsatz aus dem Bereich "Festanstellungen" 38.207 38.574
Umsatz aus dem Bereich "Retained Business" 6.140 10.079
Einnahmen aus Strafen (Vollstrecker) 37 -
Gesamt 425.902 462.864
Gliederung nach geografischen Märkten TEUR TEUR
Deutschland 419.490 450.067
Europa 6.404 12.722
Sonstige 8 75
Gesamt 425.902 462.864
Gliederung nach Marken TEUR TEUR
Progressive 200.588 204.534
Computer Futures 197.729 218.717
Huxley Associates 7.082 8.974
Real Staffing Group 6.523 13.139
Sonstige 13.980 17.500
Gesamt 425.902 462.864

Sonstige Erträge

Sonstige Erträge in Höhe von TEUR 17 (Vorjahr: TEUR 77) resultieren im Wesentlichen aus der Auflösung von Abgrenzungen und Rückstellungen.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten periodenfremde Aufwendungen für Wertberichtigungen auf Forderungen in Höhe von TEUR 319 (Vorjahr: TEUR 1.829) und Verluste aus Anlagenabgängen in Höhe von TEUR 6 (Vorjahr: TEUR 40).

Steuer vom Einkommen und vom Ertrag

Aufgrund der körperschaft- und gewerbesteuerlichen Organschaft mit SThree Holdings GmbH ab dem 1. Mai 2015 werden die Steuern vom Einkommen und Ertrag beim Organträger erhoben.

Latente Steuern

Aufgrund der körperschaft- und gewerbesteuerlichen Organschaft mit SThree Holdings GmbH ab dem 1. Mai 2015 entstehen keine latenten Steuern bei der SThree GmbH. Latente Steuern müssen auf Ebene der SThree Holdings GmbH bilanziert werden.

Sonstige Pflichtangaben

Finanzielle Verpflichtungen

Aus Miet- und Leasingverträgen bestehen finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 13.491 (Vorjahr: TEUR 17.660). Diese Verträge haben eine Restlaufzeit von bis zu zehn Jahren. Zweck und Vorteil der Verträge ist es, die Investitionskosten zu minimieren. Aus der Vertragslaufzeit können sich Risiken ergeben, solange die Immobilien nicht vollständig genutzt werden. Diesbezüglich gibt es jedoch keine Hinweise.

Gesellschafter und Konzernstruktur

Das Unternehmen ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der SThree Holdings GmbH, Frankfurt am Main/Deutschland. SThree Holdings GmbH ist eine Tochtergesellschaft der SThree plc, London/Großbritannien, die den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis der Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss ist in der Geschäftsstelle der Gesellschaft erhältlich. Der Jahresabschluss der SThree plc Gruppe ist beim Company Secretary, 1st Floor, 75 King William Street, London, EC4N 7BE, Vereinigtes Königreich, erhältlich.

Geschäftsführung

Die Geschäftsführung der Gesellschaft wurde von folgenden Personen ausgeübt:

Geschäftsführer Christophe Zwaenepoel, einzelvertretungsberechtigt, Managing Director DACH der SThree GmbH in Frankfurt
Geschäftsführer Satinderjeet Sidhu, einzelvertretungsberechtigt, Senior Director DACH der SThree GmbH in Frankfurt
Geschäftsführer Niklas Werner, einzelvertretungsberechtigt, Director & General Counsel DACH der SThree GmbH in Frankfurt
Geschäftsführer David Mackay, Group Head of Tax & Treasury (bis 13. Februar 2023)
Geschäftsführer Timo Lehne, Group Chief Executive Officer (bis 13. Februar 2023)

Die Vergütung der Geschäftsführer für das Geschäftsjahr betrug TEUR 405 (Vorjahr: TEUR 540).

Durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter während des Jahres

Die folgenden Mitarbeitergruppen waren im Laufe des Jahres im Unternehmen beschäftigt:

1.12.2022 - 30.11.2023 1.12.2021 - 30.11.2022
Beschäftigtengruppen Anzahl Anzahl
Mitarbeiter 663 686
Leitende Angestellte 98 80
Die durchschnittliche Gesamtzahl der Beschäftigten insgesamt 761 766

Honorare des Abschlussprüfers

Das für das Geschäftsjahr berechnete Honorar des Abschlussprüfers betrug TEUR 28 (Vorjahr: TEUR 27).

Gewinnverwendung

Der ansonsten auszuweisende Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 16.762 wird aufgrund des Gewinnabführungsvertrages in vollem Umfang an die SThree Holdings GmbH abgeführt.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Besondere Ereignisse nach dem Bilanzstichtag sind nicht eingetreten.

 

Frankfurt am Main, 6. Mai 2024

Die Geschäftsleitung

Christophe Zwaenepoel

Satinderjeet Sidhu

Niklas Werner

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Besondere Ereignisse nach dem Bilanzstichtag sind nicht eingetreten.

 

Frankfurt am Main, 6. Mai 2024

Die Geschäftsleitung

Christophe Zwaenepoel

Satinderjeet Sidhu

Niklas Werner

Anlagenspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Dezember 2022 bis 30. November 2023

Anschaffungskosten
01.12.2022 Zugänge Abgänge 30.11.2023
T€ T€ T€ T€
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Recht und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7 22 0 29
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.061 548 62 4.547
4.068 570 62 4.576
Kumulierte Abschreibungen
01.12.2022 Zugänge Abgänge 30.11.2023
T€ T€ T€ T€
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Recht und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6 6 0 12
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.622 792 56 3.358
2.628 798 56 3.370
Restbuchwerte
30.11.2023 30.11.2022
T€ T€
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Recht und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 17 1
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.189 1.439
1.206 1.440

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Sthree GmbH, Frankfurt am Main

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Sthree GmbH, Frankfurt am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 30. November 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Dezember 2022 bis zum 30. November 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Sthree GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Dezember 2022 bis zum 30. November 2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. November 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Dezember 2022 bis zum 30. November 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) als nicht inhaltlich geprüften Bestandteil des Lageberichts.

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zu den inhaltlich geprüften Lageberichtsangaben oder zu unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Falls wir auf Grundlage der von uns durchgeführten Arbeiten zu dem Schluss gelangen, dass eine wesentliche falsche Darstellung dieser sonstigen Informationen vorliegt, sind wir verpflichtet, über diese Tatsache zu berichten. Wir haben in diesem Zusammenhang nichts zu berichten.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 6. Mai 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Stefan Hartwig, Wirtschaftsprüfer

ppa. Markus, Grave, Wirtschaftsprüfer

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