Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 228594
Vorher
Journal International Experience GmbH
Eingetragen
5.10.2016
Branche
Binden von Druckerzeugnissen und damit verbundene DienstleistungenErbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer ArtEntwicklung und Programmierung von Internetpräsentationen
Gegenstand
Entwicklung nationaler und internationaler Kundenbindungsprogramme im Bereich Print, Digital, Vorteilsprogramme und Eventmanagement.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Michael Klotz
seit 8.2.2017
Geschäftsführer
Christian Schwalbach
seit 5.10.2016
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
84.75%
Germany
4.500 €
15.25%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

JI Experience GmbH

München

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

JI EXPERIENCE GMBH, MÜNCHEN

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 406.307,56 139.299,56
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 46.632,00 80.425,00
II. Sachanlagen 46.333,00 45.532,00
- davon andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung: EUR 46.333,00 (Vorjahr: EUR 45.532,00)
III. Finanzanlagen 313.342,56 13.342,56
- davon Anteile an verbundenen Unternehmen: EUR 13.342,56 (Vorjahr: EUR 13.342,56)
- davon Ausleihungen an verbundene Unternehmen: EUR 300.000,00 (Vorjahr: EUR 0,00)
B. UMLAUFVERMÖGEN 8.125.666,96 9.529.148,30
I. Vorräte 263.843,76 348.831,59
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.460.901,25 6.453.703,96
- davon Forderungen gegen verbundene Unternehmen: EUR 1.733.010,22 (Vorjahr: EUR 1.429.997,05)
III. Wertpapiere 0,00 873.179,29
IV. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.400.921,95 1.853.433,46
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 10.462,31 22.866,58
8.542.436,83 9.691.314,44

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 660.333,19 1.336.471,79
I. Gezeichnetes Kapital 29.500,00 29.500,00
II. Kapitalrücklage 171.629,19 171.629,19
III. Bilanzgewinn 459.204,00 1.135.342,60
B. RÜCKSTELLUNGEN 1.849.955,41 1.360.720,18
C. VERBINDLICHKEITEN 6.032.148,23 6.994.122,47
- davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten: EUR 1.319.614,21 (Vorjahr: EUR 1.597.381,45)
- davon Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 47.869,64)
- davon aus Steuern: EUR 141.760,43 (Vorjahr: EUR 237.378,52)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 6.820,96 (Vorjahr: EUR 6.518,14)
8.542.436,83 9.691.314,44

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 7.514.401,71 8.112.384,24
2. Personalaufwand -4.006.814,45 -4.140.744,18
a) Löhne und Gehälter -3.411.816,84 -3.552.441,17
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -594.997,61 -588.303,01
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -66.759,89 -86.809,36
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.657.196,83 -2.879.211,37
- davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung: EUR 215.720,67 (Vorjahr: EUR 404.319,27)
5. Erträge aus Beteiligungen 54.400,00 0,00
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 173.617,86 108.681,48
- Zinserträge verbundene Unternehmen: EUR 82.005,76 (Vorjahr: EUR 74.308,67)
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,00 -81.635,58
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -316.579,18 -306.435,67
- davon an verbundene Unternehmen: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 1.036,89)
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -193.971,82 -252.591,05
10. Ergebnis nach Steuern 501.097,40 473.638,51
11. Sonstige Steuern -2.236,00 -4.102,06
12. Jahresüberschuss 498.861,40 469.536,45
13. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 342,60 665.806,15
14. Vorabausschüttung -40.000,00 0,00
15. Bilanzgewinn 459.204,00 1.135.342,60

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

JI EXPERIENCE GMBH, MÜNCHEN

I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

Die JI Experience GmbH hat ihren Sitz in München und ist unter der Nummer HRB 228594 in das Handelsregister beim Amtsgericht München eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gliederung der Bilanz entspricht § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung folgt dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB.

Die Einlagen stiller Gesellschafter werden aus Gründen der Klarheit unter einem gesonderten Verbindlichkeitsposten (C.1 "Einlagen stiller Gesellschafter") ausgewiesen.

Aufgrund einer Vorabausschüttung im Berichtsjahr wird die Bilanz unter der teilweisen Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Infolgedessen wird der Jahresüberschuss der Gesellschaft unter der Gewinn- und Verlustrechnung auf den Bilanzgewinn übergeleitet.

II. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

1. Immaterielle Vermögensgegenstände

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von bis zu 5 Jahren linear abgeschrieben.

2. Sachanlagen

Die Bilanzierung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Die Abschreibungen werden linear entsprechend den folgenden betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern vorgenommen:

Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 - 10 Jahre

Die geringwertigen Gegenstände des Anlagevermögens mit Einzelanschaffungskosten bis netto 800,00 EUR werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und als Abgang berücksichtigt.

3. Finanzanlagen

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert ausgewiesen.

4. Vorräte

Die Vorräte werden zu Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt.

Die unfertigen Leistungen sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf aktuellen Kostenständen beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Einzelkosten auch angemessene Gemeinkostenzuschläge berücksichtigt werden.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus geminderter Verwertbarkeit ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

5. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit ihren Nominalwerten aktiviert. Für das allgemeine Kreditrisiko im Forderungsbestand sowie für erkennbare Einzelrisiken wurden angemessene Wertberichtigungen gebildet.

6. Wertpapiere des Umlaufvermögens

Der Ansatz der Wertpapiere des Umlaufvermögens erfolgte zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren Wert am Abschlussstichtag.

7. Liquide Mittel

Die liquiden Mittel werden mit den Nennwerten angesetzt.

8. Rechnungsabgrenzungsposten

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Auszahlungen vor dem Stichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

9. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen

Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften und sind jeweils in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst.

10. Latente Steuern

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst.

Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet ausgewiesen. Ein Überhang aktiver latenter Steuern wird nicht bilanziert.

11. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

12. Fremdwährungsumrechnung

Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgt mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag.

III. Angaben zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel auf der letzten Seite des Anhangs dargestellt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 1.605.138,02 EUR (Vj. 1.130 TEUR) enthalten.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind 563.191,00 EUR (Vj. 520 TEUR) Forderungen gegen Gesellschafter enthalten.

3. Liquide Mittel

Die Guthaben bei Kreditinstituten sind in Höhe von 775.000,00 EUR (Vj. 1.625 TEUR) mit einem Pfandrecht belastet. Auf die Ausführungen unter den Haftungsverhältnissen wird verwiesen.

4. Eigenkapital

Aus dem Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2022 in Höhe von 1.135.342,60 EUR wurde ein Betrag in Höhe von 1.135.000,00 EUR an die Gesellschafter ausgeschüttet. Der Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2023 enthält einen Gewinnvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von 342,60 EUR.

5. Einlagen stiller Gesellschafter

Die Einlagen stiller Gesellschafter haben in Höhe von 252.950 EUR (Vj. 1.185 TEUR) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr, in Höhe von 1.633.200 EUR (Vj. 255 TEUR) eine Restlaufzeit von bis zu fünf Jahren und in Höhe von 470.050 EUR (Vj. 1.000 TEUR) eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren.

Die Verträge über stille Einlagen beinhalten Vereinbarungen zu gewinnabhängigen Vergütungen. Im Insolvenzfall treten die stillen Gesellschafter mit ihren Einlagen im Rang hinter die übrigen Gläubiger, jedoch vor die Gesellschafter, zurück.

6. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen gliedern sich wie folgt:

31.12.2023
TEUR
31.12.2022
TEUR
Ausstehende Rechnungen 1.068 639
Urlaubsansprüche 220 212
stiller Gesellschafter 84 80
Sonstige, je unter TEUR 50 59 109
1.431 1.040

7. Verbindlichkeiten

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind insgesamt 918.324,39 EUR (Vj. 1.529 TEUR) durch eine Globalzession der Forderungen gesichert.

Bei den sonstigen Verbindlichkeiten haben 146.250,00 EUR (Vj. 146 TEUR) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr, davon 55.650,00 EUR (Vj. 55 TEUR) von mehr als fünf Jahren.

Sämtliche übrige Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr, ebenso im Vorjahr.

IV. Sonstige Angaben

1. Anzahl der Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 51 Mitarbeiter, davon 51 Angestellte.

2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen nicht bilanzierte finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen wie folgt:

Restlaufzeiten bis 1 Jahr
TEUR
1 bis 5 Jahre
TEUR
ab 5 Jahre
TEUR
Gesamt
TEUR
Mietverträge 202 792 0 994
Kfz-Leasingverträge 83 112 0 195
285 904 0 1.189

3. Haftungsverhältnisse

Zum Abschlussstichtag bestanden Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten in Höhe von 775.000,00 EUR. Diese betrafen ausschließlich Verbindlichkeiten von Gesellschaftsorganen.

Das Risiko einer Inanspruchnahme aus den oben genannten Haftungsverhältnissen wird aufgrund der gegenwärtigen Bonität der Begünstigten als gering eingeschätzt.

4. Gesellschaftsorgane

Zu Geschäftsführern der Gesellschaft sind bestellt:

Herr Christian Schwalbach, Journalist

Herr Michael Klotz, Dipl. Journalist

Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Auf die Ausführungen unter den Haftungsverhältnissen wird verwiesen.

5. Anteilsbesitz

Die Gesellschaft hält 90,0 % der Anteile an der LOYALTY 8 LIMITED, Hongkong. Das Eigenkapital der LOYALTY 8 LIMITED zum 31. Dezember 2023 ist negativ mit 32 TEUR, der Jahresfehlbetrag für das Geschäftsjahr 2023 beträgt 6 TEUR.

Die Gesellschaft hält 80,0 % der Anteile an der JI Events & Services GmbH, München. Das Eigenkapital der JI Events & Services GmbH zum 31. Dezember 2023 beträgt 39 TEUR, der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2023 beträgt 7 TEUR.

6. Gewinnverwendung

Mit Beschluss vom 18. Dezember 2023 wurde aus dem Jahresergebnis 2023 eine Vorabausschüttung in Höhe von 40.000,00 EUR durchgeführt.

Die Geschäftsführung schlägt vor, aus dem Bilanzgewinn in Höhe von 459.204,00 EUR einen weiteren Betrag in Höhe von EUR 450.000,00 EUR auszuschütten.

7. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.

 

München, den 15. August 2024

JI Experience GmbH

Geschäftsführung

Christian Schwalbach

Michael Klotz

Der Jahresabschluss wurde am 10. Dezember 2024 festgestellt.

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.255.744,59 1.897,73 0,00 1.257.642,32
II. SACHANLAGEN
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 224.262,96 31.870,16 0,00 256.133,12
III. FINANZANLAGEN
Anteile an verbundenen Unternehmen 13.342,56 0,00 0,00 13.342,56
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 300.000,00 0,00 300.000,00
13.342,56 300.000,00 0,00 313.342,56
1.493.350,11 333.767,89 0,00 1.827.118,00
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.175.319,59 35.690,73 0,00 1.211.010,32
II. SACHANLAGEN
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 178.730,96 31.069,16 0,00 209.800,12
III. FINANZANLAGEN
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
1.354.050,55 66.759,89 0,00 1.420.810,44
NETTOBUCHWERTE
31. Dez. 2023
EUR
31. Dez. 2022
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 46.632,00 80.425,00
II. SACHANLAGEN
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 46.333,00 45.532,00
III. FINANZANLAGEN
Anteile an verbundenen Unternehmen 13.342,56 13.342,56
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 300.000,00 0,00
313.342,56 13.342,56
406.307,56 139.299,56

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

JI EXPERIENCE GMBH, MÜNCHEN

I. Grundlagen

Die JI Experience GmbH ist in der internationalen Werbe- und Medienbranche einer der führenden Partner für Unternehmen im Bereich hochwertiger, internationaler Premium-, Beratungs- und CRM-Medien in Print sowie Online-Plattformen. Die Geschäftstätigkeit erstreckt sich dabei auf Corporate Publishing, die Herausgabe der Premium American Express Magazine sowie digitale Medien und die Entwicklung individueller Erlebnis- und Kundenbindungsprogramme für die Kunden.

Die JI Experience GmbH ist ein erfahrener und zuverlässiger Partner für moderne und innovative Unternehmenskommunikation. Das Dienstleistungsspektrum reicht vom Kundenmagazin-Publishing als klassisches Printmedium sowie Online über die verschiedenen Formen von Kundenbindungsangeboten, wie z. B. Loyalitätsprogramme, auf Kundengruppen zugeschnittene Erlebnis- und Eventprogramme, bis hin zu Kampagnenmanagement und Marketingberatung. Für die journalistischen Inhalte kombiniert mit Marketing, Erlebniswelten und CRM-/Dialog-Kommunikation zugeschnitten auf die jeweiligen Unternehmensbedürfnisse, steht die JI Experience GmbH seit über 35 Jahren erfolgreich.

Ziele und Schwerpunkte der JI Experience GmbH sind, das Produktangebot stetig und zeitgemäß nach Kundenwünschen und unter dem Einsatz von neuesten technischen Entwicklungen auszubauen und zu erweitern. Die Betreuung der auf Kunden-Zielgruppen zugeschnittenen Kommunikation inklusive der Kundenbetreuung und Kunden-Erlebnisse ist dabei die Kernaufgabe. Ein weitläufiges Netzwerk sowie internationale und nationale Kooperationen ermöglichen, dass die Premiumsegmente der Kunden mit einer Vielzahl von Kommunikationsmedien erfolgreich erreicht werden.

Dabei geht es primär darum, das internationale Marketing-Knowhow, die Integration der angewandten Medien sowie die spezifischen Kundenbindungs-Tools (Customer Relationship Management/CRM) zielgerichtet einzusetzen, um den Anforderungen der Unternehmen professionell gerecht zu werden und die Kunden damit sichtbar und emotional zu erreichen.

Bei der Neuakquise und dem Ausbau der Geschäftstätigkeit punktet die JI Experience GmbH mit einem hohen Grad an Flexibilität, internationalem Marketing-Knowhow, breit aufgestelltem Produktportfolio und Kooperationspartnern in vielen Ländern sowie stabilen, über viele Jahre konstanten, Kundenpartnerschaften. All diese Parameter verschaffen einen Wettbewerbsvorteil, der die Gesellschaft auch in Zukunft erfolgreich agieren lassen wird.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die gesamte wirtschaftliche Lage für Werbung, Marketing und Unternehmenskommunikation hat sich im Jahr 2023 wieder weitgehend stabilisiert, nachdem im Vorjahr insbesondere die Auswirkungen aufgrund der Zunahme der Inflation eine Erholung nach der Corona-Pandemie verlangsamt hatte. Die Marketingbudgets, vor allem im Bereich Reise und Tourismus, insbesondere im Bereich Luxus Reisen, haben sich im Jahr 2023 weiter erhöht und bewegen sich wieder in die Richtung der Jahre vor der Pandemie. Im Bereich der Luxusmarken ist der Anzeigenmarkt nach wie vor sehr stabil.

Auch im Agenturbereich war die Marktentwicklung stabil, wobei sich jedoch teilweise eine abwartende Haltung aufgrund der allgemeinen wirtschaftlichen Lage in Deutschland bemerkbar machte.

Der erfolgreiche Einsatz von Kundenkommunikation und Kundenbindungsprogrammen ist notwendiger denn je. Eine große Bedeutung bekommt hierbei die notwendige Kompetenz und das "Knowhow" wie und in welcher Form Kundengruppen zielgerichtet zu erreichen sind. Diese Entwicklung zeigt sich stabil in den Bereichen Events, Angebote und Kundenbeziehungsmanagement der JI Experience GmbH. In der langjährigen Zusammenarbeit mit American Express zeigt mit der sehr erfolgreichen Premium-Kundenansprache, dass dieser Trend zukunftsweisend und auch in Krisenzeiten wichtig war und ist.

2. Geschäftsverlauf

Es gab nach wie vor ein großes Potential an kommunikativen Aufgaben in der Kundenbindung, die im Rahmen der langjährigen Zusammenarbeit mit unseren Partnern weiterhin zu einer stabilen Kundenentwicklung beigetragen haben.

Die Anzeigenvermarktung profitierte erneut von der internationalen Ausrichtung der Gesellschaft und unserer starken Marktposition bei den Premiummagazinen. Nach den schwächeren "Corona-Jahren" 2020 und 2021 hat sich der im Vorjahr bereits erholte Umsatz in allen Regionen weiter stabilisiert. Das "Vor-Corona-Niveau" von 2019 konnte allerdings noch nicht erreicht werden.

Im Geschäftsjahr 2023 konnten die Bereiche Kundenbindung/Customer Loyalty Programme weiter erfolgreich durchgeführt werden. Während des Geschäftsjahres waren wieder durchgehend Events möglich und man spürt einen Nachholbedarf von Präsenzevents, die Online Events sind dagegen deutlich rückläufig.

Die JI Experience GmbH verzeichnete im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatz in Höhe von 15.418 TEUR nach 16.265 TEUR im Vorjahr. Die Umsatzprognose des Vorjahres konnte damit nicht ganz erreicht werden.

Das Ergebnis vor Ertragsteuern ist mit 693 TEUR (Vorjahr: 722 TEUR) stabil und liegt damit leicht unter der Prognose des Vorjahres.

Die Geschäftsführung ist mit der Geschäftsentwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr insgesamt sehr zufrieden.

3. Lage

3.1 Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2023 reduzierte sich der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 5,2 % auf 15.418 TEUR. Die Erlöse aus Magazinen und Websites reduzierten sich im Geschäftsjahr 2023 nach einem starken Wachstum im Vorjahr leicht um 3,7 %, die Erlöse aus dem Agentur- und Eventbereich verminderten sich um 9,5 % bzw. 482 TEUR aufgrund zweier auslaufender Projekte.

Die Aufwendungen aus der Verminderung des Bestands an unfertigen Leistungen beträgt 119 TEUR nach 21 TEUR im Vorjahr. Die Betriebsleistung reduzierte sich dadurch im Vergleich zum Vorjahr insgesamt um 5,8 % auf 15.300 TEUR.

Die sonstigen betrieblichen Erträge betragen 427 TEUR nach 649 TEUR im Vorjahr. Der Rückgang ist unter anderem auf verminderte Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und der Währungsumrechnung zurückzuführen.

Der Materialaufwand reduzierte sich gegenüber dem Vorjahr um 6,5 % auf 8.212 TEUR. Aufgrund der proportionalen Entwicklung des Materialaufwands zur Betriebsleistung blieb die Materialaufwandsquote mit 53,7 % in etwa auf dem Niveau des Vorjahres (54,1 %).

Der Personalaufwand reduzierte sich von 4.141 TEUR leicht auf 4.007 TEUR. Dies ist insbesondere auf den leichten Rückgang der Anzahl der Arbeitnehmer zurückzuführen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduzierten sich um insgesamt 221 TEUR, was im Wesentlichen auf verminderte Aufwendungen aus der Währungsumrechnung und geringere Aufwendungen für Versandkosten zurückzuführen ist.

Das Finanz- und Beteiligungsergebnis verbesserte sich um 190 TEUR, insbesondere durch Erträge aus Beteiligungen (+ 54 TEUR) und gestiegene Zinserträge (+ 65 TEUR). Zudem kam es nach dem Verkauf der Wertpapiere des Umlaufvermögens im Geschäftsjahr 2023 zu keinen Abschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens mehr (+ 82 TEUR). Die Zinsaufwendungen erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um 10 TEUR.

Der Jahresüberschuss nach Steuern beträgt 499 TEUR nach 470 TEUR im Vorjahr.

3.2 Finanzlage

Im Geschäftsjahr 2023 wurde aus der laufenden Geschäftstätigkeit ein positiver Cash-Flow von + 763 TEUR (Vorjahr + 349 TEUR) generiert. Ein Anstieg des Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit gegenüber dem Vorjahr um 407 TEUR ist im Wesentlichen auf ein verbessertes Zahlungsverhalten der Kunden im Geschäftsjahr 2023 sowie auf einen Rückgang des Bestands an erhaltenen Anzahlungen zum Bilanzstichtag des Vorjahres im Vergleich zum vorangegangenen Geschäftsjahr 2021 zurückzuführen.

Aus Investitionstätigkeit war ein Mittelzufluss von netto + 594 TEUR (Vorjahr: - 1.084 TEUR) zu verzeichnen. Einzahlungen aus Investitionstätigkeit sind insbesondere auf den Verkauf von Wertpapieren zurückzuführen.

Der Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit beträgt - 1.532 TEUR (Vorjahr: - 1.446 TEUR). Der Mittelabfluss aus Finanzierungstätigkeit ist größtenteils auf (Vorab-)Gewinnausschüttungen an die Gesellschafter und gezahlte Zinsen zurückzuführen.

Im Jahr 2023 beträgt der Finanzmittelfonds am Ende der Periode 81 TEUR. Der Finanzmittelfonds zum 31. Dezember 2023 setzt sich zusammen aus Kassenbeständen und Bankguthaben von 1.401 TEUR abzüglich der Kontokorrentverbindlichkeiten bei Kreditinstituten von 1.320 TEUR.

Zum 31. Dezember 2023 waren Bankguthaben von insgesamt 775 TEUR mit einem Pfandrecht belastet. Wir verweisen auf die diesbezüglichen Ausführungen im Anhang.

Die Liquiditätslage ist durch die bestehenden Finanzierungsmittel (Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit sowie zugesagte, aber nicht ausgenutzte Kreditlinien der Hausbanken) ausreichend. Langfristig finanziert sich die Gesellschaft vor allem über Eigenkapital und die Einlagen stiller Gesellschafter.

3.3 Vermögenslage

Die Bilanz zum 31. Dezember 2023 weist eine Bilanzsumme in Höhe von 8.543 TEUR aus und hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 1.148 TEUR reduziert. Auf der Passivseite liegt dies im Wesentlichen in (Vorab-)Gewinnausschüttungen an die Gesellschafter begründet. Die Aktivseite hat sich im Vergleich zum Vorjahr insbesondere durch den Verkauf der Wertpapiere reduziert.

Wesentliche Investitionen wurden im Geschäftsjahr nicht getätigt. Der Anstieg der Finanzanlagen gegenüber dem Vorjahr um 300 TEUR ist ausschließlich auf Umgliederungen von Forderungen gegen verbundene Unternehmen zurückzuführen.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen konnten trotz der im Vergleich zum Vorjahr gestiegenen Umsätze im November und Dezember im Vergleich zum Vorjahr um 603 TEUR reduziert werden. Dies liegt in einem verbesserten Zahlungsverhalten, insbesondere der internationalen Kunden, begründet. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben sich gegenüber dem Vorjahr um 303 TEUR erhöht.

Sämtliche Wertpapiere des Umlaufvermögens, die im Vorjahr mit 873 TEUR zu Buche standen, wurden im Geschäftsjahr 2023 verkauft.

Liquide Mittel bestehen zum Abschlussstichtag in Höhe von 1.401 TEUR und reduzierten sich damit gegenüber dem Vorjahr um insgesamt 452 TEUR.

Das Verhältnis des bilanziellen Eigenkapitals zuzüglich der Einlagen stiller Gesellschafter zum Gesamtkapital beträgt 35,3 % nach 39,0 % im Vorjahr. Der Rückgang liegt insbesondere in (Vorab-)Gewinnausschüttungen im Geschäftsjahr 2023 begründet.

Die Steuerrückstellungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 99 TEUR, da der Aufwand für Steuern vom Einkommen und vom Ertrag die Steuerzahlungen des Geschäftsjahres überschritt.

Die sonstigen Rückstellungen erhöhten sich auf 1.431 TEUR (Vorjahr: 1.040 TEUR) insbesondere durch einen erhöhten Umfang an ausstehenden Rechnungen zum Bilanzstichtag.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen 1.320 TEUR nach 1.597 TEUR zum Vorjahr. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen reduzierten sich gegenüber dem Vorjahr um 666 TEUR. Dies liegt insbesondere in den erhöhten Rückstellungen für ausstehende Rechnungen begründet. Der Anstieg der sonstigen Verbindlichkeiten im Vergleich zum Vorjahr um 147 TEUR resultierte im Wesentlichen aus Entgeltsalden gegenüber stillen Gesellschaftern.

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Prognosebericht

Nach den Pandemiejahren hat sich unsere Geschäftslage auf einem guten Niveau stabilisiert. Insbesondere im internationalen Anzeigengeschäft zeigt sich zum Beginn des Geschäftsjahres 2024 eine weiterhin positive Entwicklung und der Auftragsbestand im Juli liegt weiterhin über dem Vorjahresniveau.

Im Anzeigengeschäft rechnen wir insgesamt mit einem leichten bis moderaten Anstieg der Erlöse im Vergleich zum Vorjahr.

Im Agenturgeschäft erwarten wir dagegen einen weiteren Rückgang der Erlöse durch ein ausgelaufenes langjähriges Projekt.

Im Eventgeschäft liegt die Prognose über dem Niveau des Geschäftsjahres 2023, auch durch neue Eventaufträge und Neukunden, die sich positiv auf das Ergebnis auswirken werden.

Insgesamt rechnen wir mit einem leichten Umsatzwachstum im Vergleich zum Vorjahr.

Durch weiterhin strenges Kostenmanagement plant die Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2024 einen leichten Anstieg des Ergebnisses vor Ertragsteuern gegenüber dem Vorjahr.

In der Kombination aus allen erwähnten Faktoren ist für das Geschäftsjahr 2024 mit einer positiven Geschäftsentwicklung zu rechnen. Für das Geschäftsjahr 2025 wird eine weitere Stabilisierung der Umsatzerlöse und des Ergebnisses erwartet.

2. Risiko- und Chancenbericht

Die unternehmerischen Tätigkeiten innerhalb der JI Experience GmbH sind geprägt durch die Wahrnehmung von Chancen und das Eliminieren bzw. Minimieren von entsprechenden Risiken.

Ziel unseres Risikomanagements ist es, potenzielle Risiken frühzeitig zu erkennen. Der Einsatz eines effizienten Risikomanagement-Systems ermöglicht es uns, Risiken rechtzeitig zu erkennen, sie zu bewerten und Handlungsalternativen einzuleiten. Als Risiken gelten alle Entwicklungen, die sich negativ auf das Erreichen der qualitativen und quantitativen Unternehmensziele auswirken können.

Gesamtwirtschaftliche Risiken ergeben sich aus der allgemeinen konjunkturellen Lage und der Entwicklung der Märkte, und nicht vorhersehbaren Risiken sowie aus einer Verschlechterung der allgemeinen Wirtschaftslage durch internationale Konflikte und deren Auswirkungen.

Aufgrund unserer Internationalität sind wir generell politischen, volkswirtschaftlichen und sonstigen Risiken ausgesetzt.

Die Mitarbeiter und deren Kompetenz, Engagement und Motivation sind das Fundament für den Erfolg der Gesellschaft. Der Verlust von Mitarbeitern in strategisch wichtigen Positionen stellt ein Risiko dar, das zu Kapazitätsengpässen führen kann. Diesem Risiko begegnet die JI Experience GmbH durch verschiedene Maßnahmen zur Sicherung von Mitarbeiter(innen). Aber auch zur Vermeidung von Engpässen aufgrund von Überauslastungen stehen der Gesellschaft viele Möglichkeiten, wie z. B. ein Netzwerk an freien Mitarbeitern zur Verfügung.

Aufgrund der langjährigen Erfahrung, dem ausgezeichneten Ruf in unseren Marktsegmenten und dem Know-how gehen wir davon aus, dass die eingegangenen Risiken beherrscht werden.

Die aktuelle Abhängigkeit von einzelnen Kunden versuchen wir zum einen durch die Akquisition von Neukunden in bestehenden Geschäftsfeldern und zum anderen durch die Entwicklung von neuen Geschäftsfeldern aktiv zu managen.

Den Forderungsausfallrisiken begegnet die JI Experience GmbH mit einem konsequenten Forderungsmanagement und der ständigen Überwachung des Zahlungsverhaltens unserer Kunden.

Liquiditätsrisiken können sich aus dem Mangel an liquiden Mitteln, um Verbindlichkeiten in voller Höhe und fristgerecht begleichen zu können, ergeben. Diesem Risiko begegnet die Gesellschaft durch ein internes Liquiditätsmanagement, Zusagen von Kreditinstituten über Kreditlinien sowie strikte Kostensparmaßnahmen.

Die Gefahr von Umweltkatastrophen, Terroranschlägen, etc. können den Anzeigenmarkt im Reise- und Luxussegment nachhaltig negativ beeinflussen. Hier setzt die Jl Experience GmbH weiterhin auf die breite, regionale Ausrichtung der Märkte, neue Anzeigenfelder und Kooperationen mit American Express. Auswirkungen durch internationale Konflikte sehen wir derzeit nicht.

Eine gewisse Volatilität bei sinkenden oder steigenden Kursen des US-Dollar, YEN oder des britischen Pfunds werden auch in Zukunft die Geschäftstätigkeit positiv wie negativ beeinflussen.

3. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen das Ziel einer langfristigen Absicherung.

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten. Verbindlichkeiten werden in der Regel innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Auf Kundenseite muss insbesondere im internationalen Geschäft mit längeren Zahlungsfristen gerechnet werden.

Zur Vermeidung wesentlicher Zinsänderungsrisiken finanziert sich die Gesellschaft langfristig vor allem über Eigenkapital und Einlagen stiller Gesellschafter mit festen Vergütungsbestandteilen und Gewinnbeteiligungen.

Durch entsprechende Währungskonten und Natural Hedging wird das Währungsrisiko teilweise abgefedert.

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, der regelmäßig an die aktuelle Situation angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein effizientes Mahnwesen und eine gute Kundenbonitätsprüfung.

4. Gesamtbeurteilung der Risikosituation

Unter Berücksichtigung der möglichen finanziellen Auswirkungen und der Eintrittswahrscheinlichkeiten der in diesem Bericht erläuterten Risiken und angesichts der soliden Bilanzstruktur sowie der gegenwärtigen Geschäftsaussichten sieht das Management keine substanzielle Gefährdung der Unternehmensfortführung. Diese Einschätzung wird durch die jederzeitige Gewährleistung unseres Finanzierungsbedarfs bestätigt. Die Geschäftsführer sind nach wie vor zuversichtlich, dass die Ertragskraft des Unternehmens eine solide Grundlage für unsere künftige Geschäftsentwicklung bildet und die notwendigen Ressourcen zur Verfügung stellt, um Chancen, die sich der Gesellschaft bieten, zu nutzen.

 

München, 15. August 2024

Christian Schwalbach

Michael Klotz

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die JI Experience GmbH, München

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der JI Experience GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der JI Experience GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, 2. September 2024

GKK PARTNERS Audit GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Hermann Krämer, Wirtschaftsprüfer

Florian Gah, Wirtschaftsprüfer

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