Vitaconcept Verwaltungs UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Hilke Anna Kristina Schmitt seit 2.10.2025 | Prokura |
Larissa-Patricia Naue seit 8.10.2024 | Prokura |
Sascha Behzad Haghani seit 10.9.2024 | Geschäftsführer |
Wolfgang Bartels seit 14.3.2024 | Prokura |
Janik Möhlmann seit 14.3.2024 | Prokura |
Robert Hubert Pauli seit 6.9.2021 | Geschäftsführer |
Mirco Thelen seit 7.7.2020 | Prokura |
Joachim Lohr seit 29.3.2019 | Prokura |
Steffen Frenzel seit 17.7.2017 | Prokura |
Christian Lömker seit 1.8.2016 | Prokura |
Frank Löffler seit 23.3.2011 | Prokura |
Goetz Hertz-Eichenrode seit 17.8.2009 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
5 Gesellschafter
GmbH-Struktur
4 von 5 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% | |
| 100.00% | |
| 99.60% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
HANNOVER Finanz GmbHHannoverJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024Lagebericht für das Geschäftsjahr 20241 Grundlagen der Gesellschaft 1.1 Geschäftsmodell Gegenstand des Unternehmens sind die Verwaltung von Spezial-AIF und alle damit zusammenhängenden Geschäfte, soweit eine entsprechende Registrierung oder Erlaubnis nach den Vorschriften des Kapitalanlagegesetzbuchs ("KAGB") vorliegt, sowie der Erwerb, das Halten, die Verwaltung und die Veräußerung von Unternehmensbeteiligungen sowie die Durchführung von Geschäften, die darüber hinaus nach dem Gesetz über Unternehmensbeteiligungsgesellschaften ("UBGG") in der jeweils gültigen Fassung zulässige Geschäfte einer offenen Unternehmensbeteiligungsgesellschaft sein können, wie insbesondere die Beratung von Beteiligungsunternehmen. Die HANNOVER Finanz GmbH unterliegt als AIF-Kapitalverwaltungsgesellschaft einer Registrierungspflicht nach dem KAGB. Am 7. Oktober 2014 erfolgte die Registrierung der HANNOVER Finanz GmbH als Kapitalverwaltungsgesellschaft gemäß § 44 Abs. 1 i.V.m. § 2 Abs. 4 KAGB. Auf Grund der Registrierung darf die HANNOVER Finanz GmbH Spezial-AIF verwalten und in diesem Rahmen auch mit den von ihr verwalteten Spezial-AIF co-investieren. Derzeit verwaltet sie fünf Spezial-AIF, die auch als Unternehmensbeteiligungsgesellschaften nach dem UBGG anerkannt sind. 1.2 Ziele und Strategien Die Investitionen der von der Gesellschaft verwalteten Spezial-AIF im Zusammenhang mit dem Erwerb von Minderheitsbeteiligungen bzw. im Rahmen von Wachstumsfinanzierungen - im Wesentlichen in Form direkter und stiller Beteiligungen sowie Gesellschafterdarlehen - und die sonstigen Beiträge der Spezial-AIF als Gesellschafter verfolgen das Ziel einer langfristigen Wertsteigerung dieser Unternehmen und damit eine Förderung des Mittelstandes durch Stärkung des Eigenkapitals. Die überwiegende Zahl der Unternehmen hat ihren Sitz in Deutschland. Bei Akquisitionen werden sich die Spezial-AIF sowie die HANNOVER Finanz GmbH auch zukünftig nicht auf bestimmte Branchen beschränken. Dennoch wurde der Investitionsfokus in den vergangenen Jahren weiter geschärft und konzentriert sich insbesondere auf Unternehmen aus den Bereichen IT Services, Software, Advanced Industrials, Medizintechnik und Business Services. 1.3 Steuerungssystem Die Steuerung der HANNOVER Finanz GmbH erfolgt anhand finanzieller Leistungsindikatoren. Hervorzuheben ist dabei insbesondere die Ausschüttungsrendite. Einschränkend muss dabei jedoch erwähnt werden, dass die Ausschüttungsrendite vor allem auch von mittelbaren Veräußerungsergebnissen sowie dem Bewertungsergebnis beeinflusst wird, die naturgemäß nur bedingt steuerbar sind und deshalb die Ergebnisse einzelner Jahre in der Vergangenheit zum Teil erhebliche Schwankungen aufwiesen. Weitere Ziele sind die langfristige Steigerung des Portfoliowerts der HANNOVER Finanz GmbH (Nettobuchwert der Beteiligungen) sowie die nachhaltige Aufrechterhaltung der Vertragsbeziehungen zu den verwalteten Spezial-AIF. Der Portfoliowert wird dabei mit dem beizulegenden Wert der Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen überprüft. Der beizulegende Wert (oder auch Fair Value) wird durch Multiplikatorverfahren ermittelt und im Einzelfall zusätzlich durch ein Discounted-Cashflow-Verfahren (DCF-Verfahren) konkretisiert. Aufgrund des handelsrechtlichen Anschaffungskostenprinzips werden im Jahresabschluss keine stillen Reserven gezeigt. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die wirtschaftlichen Perspektiven Deutschlands haben sich laut Internationalem Währungsfonds (IWF) nach zwei Jahren Rezession immer noch nicht aufgehellt - das Bruttoinlandsprodukt schrumpfte 2024 um 0,2 %, nachdem es bereits 2023 um 0,3 % gesunken war. Der IWF hat seine Prognose für Deutschland erneut gesenkt und erwartet für das laufende Jahr 2025 nur noch ein Wirtschaftswachstum von 0,3 %, damit nimmt Deutschland innerhalb der Gruppe der 30 führenden Volkswirtschaften den letzten Platz ein. Der Rückstand der deutschen Wirtschaft auf die übrigen Industrienationen (z.B. USA) wird in Bezug auf die Wachstumsraten immer größer. Laut IWF leide Deutschland als Exportnation stärker unter dem insgesamt schwachen Welthandel als andere Länder. Außerdem bremsen u.a. hohe Energiepreise die deutsche Industrie weiterhin aus. Die Portfoliounternehmen spüren die herausfordernden Rahmenbedingungen (z.B. Energiepreise, Personalengpässe, allgemeine Kosten der Produktion, Standortnachteile) insbesondere auf der Absatzseite ihrer Produkte und Dienstleistungen, auch weil sie häufig nur Standorte im Inland haben. Durch die Ausweitung der Investitionsstrategie auf Branchen außerhalb der produzierenden Industrie in den vorangegangenen Jahren, sollen die Risiken aus konjunkturellen und strukturellen Veränderungen für das Gesamtportfolio gesenkt werden. So kann vom Digitalisierungstrend und der steigenden Nachfrage nach Dienstleistungen und Produkten der Beteiligungen im Bereich IT-Services und Software profitiert werden. Im Geschäftsjahr 2024 haben sich im Vergleich zum Vorjahr die Finanzierungsbedingungen wenig verändert. Trotz beginnender Zinssenkungen im Jahr 2024 sind hohe Finanzierungskosten für Transaktionen sowie für die laufende Unternehmensfinanzierung noch immer prägend. Gleichzeitig finanzieren Kreditinstitute Transaktionen sehr viel restriktiver als noch vor zwei oder drei Jahren bzw. fordern für Finanzierungen höhere Margen. Insgesamt haben sich die Finanzierungsbedingungen der Unternehmen in Deutschland damit verschlechtert. Auf Grund der jahrzehntelangen Erfahrung werden die Portfoliounternehmen kontinuierlich bei der Anpassung ihrer Finanzierungsstrukturen an sich verändernde Rahmenbedingungen begleitet und dabei unterstützt, sich in dem jeweiligen Umfeld möglichst optimal aufzustellen. Diese Entwicklung kann dazu führen, dass die Stärkung der Eigenkapitalbasis zu einem wesentlichen Punkt der Unternehmensfinanzierung wird. Dies gilt insbesondere für mittelständische Unternehmen, die ihre Position im internationalen Wettbewerb möglichst aufrechterhalten oder sichern wollen. Die HANNOVER Finanz GmbH sieht sich daher gut gerüstet, in ihren Geschäftsfeldern Wachstumsfinanzierung und Unternehmensnachfolge von dieser Situation zu profitieren. Trotz eines höheren Zinsniveaus und des verstärkten Wunsches nach Investitionen in ausländischen Märkten mit attraktiveren Wachstumsmöglichkeiten sind vermögende Privatinvestoren, Industrieholdinggesellschaften und insbesondere Family Offices noch immer bestrebt, Kapital in Form von Mehrheits-/Minderheitsbeteiligungen im Inland zu investieren. Das Wettbewerbsumfeld bleibt daher auch zukünftig für die Gesellschaft anspruchsvoll. 2.2 Geschäftsverlauf 2.2.1 Ertragslage Die Mehrzahl der Annahmen wurde in unserer ursprünglichen Planung unter konservativen Gesichtspunkten gewählt. Gleiches gilt für die Portfoliounternehmen, die die Geschäftsplanungen 2024 eher unter Vorsichtsgesichtspunkten erstellt haben, obwohl im Vergleich zu den Vorjahren für 2024 in den meisten Portfoliounternehmen ein leichtes Wachstum erwartet wurde. Diese Erwartungen der Portfoliounternehmen wurden - trotz operativer Gegenmaßnahmen wie z.B. Preiserhöhungen, Personalabbau - in den meisten Fällen nicht erfüllt. Die Verringerung der Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2024 um € 0,8 Mio. gegenüber dem Vorjahr auf € 9,6 Mio. ist im Wesentlichen auf die um € 0,6 Mio. geringere Geschäftsbesorgungsvergütung in Höhe von € 9,2 Mio. zurückzuführen. Wie auch im Vorjahr fielen keine Provisionen im Zusammenhang mit dem Verkauf von Beteiligungen durch verwaltete Unternehmen an. Ferner sind gegenüber dem Vorjahr € 0,2 Mio. geringere Erträge aus Strukturierungsgebühren im Zusammenhang mit dem Erwerb von Beteiligungen erzielt worden. Die Erträge aus Beteiligungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um insgesamt € 2,1 Mio. In den Gewinnausschüttungen aus Kapitalgesellschaften sind bedingt durch das Beteiligungsmodell durch Veräußerungsvorgänge auf einer unteren Ebene entstandene und nunmehr mittels Ausschüttungen an die HF weitergeleiteten Veräußerungserlöse in Höhe von € 2,4 Mio. (Vorjahr: € 0,0 Mio.) enthalten. Die sonstigen betrieblichen Erträge verringerten sich um € 0,5 Mio. auf € 1,3 Mio. Dies ist im Wesentlichen auf die gegenüber dem Vorjahr niedrigeren Zuschreibungen auf Finanzanlagevermögen bei Beteiligungsengagements in Höhe von € 1,1 Mio. zurückzuführen. Die Erträge aus Kostenweiterbelastungen sind gegenüber dem Vorjahr um € 0,6 Mio. gestiegen. Die Erhöhung des Personalaufwands um € 0,6 Mio. auf € 5,5 Mio. ist im Wesentlichen auf die Personalaufstockung zurückzuführen. Es wurden Abschreibungen auf ein Portfoliounternehmen in Höhe von € 0,3 Mio. vorgenommen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um € 1,5 Mio. gegenüber dem Vorjahr erhöht. Dies ist im Wesentlichen auf höhere Aufwendungen im Bereich Beratung, gestiegene Wertberichtigungen auf Forderungen sowie höhere nicht abziehbare Vorsteuern aufgrund einer zum 1. Januar 2024 wirksam gewordenen Gesetzesänderung zurückzuführen. Das negative Zinsergebnis verschlechterte sich um € 0,3 Mio. auf € 0,5 Mio., was im Wesentlichen auf den gestiegenen Zinssatz bei einem langfristigen Darlehen zurückzuführen ist. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag weisen im Geschäftsjahr 2024 einen Aufwand in Höhe von € 0,3 Mio. gegenüber dem Vorjahr in Höhe von € 0,6 Mio. aus. 2.2.2 Finanzlage Kapitalstruktur: Das Eigenkapital beläuft sich auf € 66,8 Mio. Die Eigenkapitalquote vor Berücksichtigung des zur Ausschüttung vorgesehenen Teils des Bilanzgewinns beträgt 84 %. Investitionen in Finanzanlagen: Im Geschäftsjahr 2024 hat die HANNOVER Finanz GmbH vier Neuinvestitionen und Anschlussinvestitionen in acht bestehende Beteiligungen vorgenommen. Insgesamt wurden € 3,0 Mio. investiert. Die Rückführung von Buchwerten in Höhe von € 4,0 Mio. erfolgte fast ausschließlich durch Kapitalrückzahlungen. Liquidität: Vom Umlaufvermögen in Höhe von € 7,6 Mio. entfielen am Bilanzstichtag € 4,4 Mio. (Vorjahr: € 5,2 Mio.) auf Bankguthaben. Im Rahmen des Liquiditätsmanagements wurden die nicht investierten Mittel ausschließlich bei inländischen Kreditinstituten angelegt. 2.2.3 Vermögenslage Bei einer Bilanzsumme von € 79,9 Mio. (Vorjahr: € 80,8 Mio.) machen die Finanzanlagen mit € 71,8 Mio. (Vorjahr: € 72,9 Mio.) rund 90 % der Bilanzsumme aus. Die HANNOVER Finanz GmbH hält zum 31. Dezember 2024 Beteiligungen an 29 (Vorjahr: 25) Unternehmen. Die Finanzanlagen entfallen mit € 48,9 Mio. überwiegend auf die von uns verwalteten Spezial-AIF. Gegenüber dem Vorjahr ist das Umlaufvermögen um € 0,1 Mio. gesunken. Die Sonstigen Rückstellungen fielen gegenüber Vorjahr um € 0,4 Mio. höher aus, was im Wesentlichen auf um € 0,4 Mio. höhere Rückstellungen für ausstehende Akquisitionskosten zurückzuführen ist. Gegenüber dem Vorjahr werden um € 0,5 Mio. geringere Verbindlichkeiten ausgewiesen. Diese Verringerung resultiert im Wesentlichen aus Steuerverbindlichkeiten für veranlagte Körperschaftsteuer aus Vorjahren. 2.3 Finanzielle Leistungsindikatoren Zur Beurteilung des wirtschaftlichen Erfolgs der HANNOVER Finanz GmbH dient neben dem Portfoliowert (langfristiger Leistungsindikator) insbesondere die Ausschüttungsrendite (Leistungsindikator), also das Verhältnis von Ausschüttungen zu Eigenkapital sowie das Ergebnis vor Zinsen und Steuern. Wie im Vorjahr kann für das Geschäftsjahr 2024 eine Ausschüttung vorgenommen werden. Im Durchschnitt der letzten fünf Jahre belief sich die Ausschüttungsrendite mit 7,5 % wie prognostiziert auf ähnlichem Niveau wie im Vorjahr (Vorjahr: 8,2 %). Der Portfoliowert hat sich im Vergleich zum Vorjahr insbesondere in Folge einer mittelbaren Veräußerung und bei gesunkenen Abschreibungen von T€ 72.260 auf T€ 71.419 reduziert. Die prognostizierte leichte Steigerung des Portfoliowerts wurde nicht erreicht. Das sich aus laufenden Erträgen und Aufwendungen ergebende Ergebnis vor Steuern belief sich für 2024 auf T€ 524 (Vorjahr T€ 3.262). 3 Prognose-, Chancen- und Risikobericht 3.1 Chancenbericht Chancenmanagement ist ein wesentlicher Bestandteil des operativen Geschäfts. Dort - in unseren Kerntätigkeiten Investieren, Entwickeln und Realisieren der Unternehmensbeteiligungen - findet die Wertschöpfung im Wesentlichen statt. Wir legen deshalb unser Augenmerk darauf, unsere Geschäftsprozesse kontinuierlich zu verbessern. Im Geschäftsjahr 2024, mit seinen geopolitischen und realwirtschaftlichen Herausforderungen (z.B. zunehmender Protektionismus, vielfältige Sanktionen, verminderte Wettbewerbsfähigkeit aufgrund gesetzlicher Vorgaben sowie international vergleichsweise hoher Energiekosten, zunehmende Staatsverschuldung) hat sich das langfristig ausgerichtete Geschäftsmodell der HANNOVER Finanz GmbH einmal mehr bewährt und wurde durch eine erfolgreiche mittelbare Veräußerung sowie verschiedene Investitionen bestätigt. Insgesamt wird - ausgehend von einem gesamtwirtschaftlichen niedrigen Niveau - eine geringfügige Verbesserung der mittelfristigen Chancen- und Risikosituation erwartet. Aufgrund der häufig differenzierten Marktstellung unserer Portfoliounternehmen und der durch eigene Value-Creation- Maßnahmen (z.B. Automatisierung, Personalabbau, Stärkung Vertrieb, Qualifizierung neuer Lieferanten) identifizierten Potenziale für zukünftiges Wachstum sehen wir auf Basis der heute zur Verfügung stehenden Daten Wertsteigerungspotenziale im Portfolio, die im Ergebnis zu gewinnbringenden Veräußerungen führen sollen. 3.2 Risikobericht 3.2.1 Risikomanagementsystem Die HANNOVER Finanz GmbH hat im Rahmen ihrer Tätigkeit ein Risikomanagementsystem entwickelt und installiert. Die Schwerpunkte des Risikomanagements liegen in der Beteiligungsauswahl (Akquisitionsphase) und in der Betreuung der bestehenden Beteiligungen. Die hierfür notwendigen Maßnahmen, Entscheidungen und Prozesse unterliegen umfangreichen Dokumentationspflichten. Bei der Beteiligungsakquisition werden alle notwendigen Entscheidungen und Maßnahmen auf Basis der Vorgaben aus dem Risikomanagement aufbereitet und auf mehreren Ebenen nachgehalten. Die Aufsichtsgremien der HANNOVER Finanz GmbH und der verwalteten Spezial-AIF erhalten im Vorfeld einer Entscheidung ausführliche Informationen über das Unternehmen, das Umfeld, das Management und den Verhandlungsstand. Die HANNOVER Finanz GmbH erarbeitet und optimiert das Beteiligungsmodell für eigene Projekte und steht zudem in der Funktion als AIF-Kapitalverwaltungsgesellschaft in enger Abstimmung mit den Geschäftsführungen der verwalteten Spezial-AIF bezüglich deren Portfolio. Die endgültige Beteiligungsentscheidung liegt jenseits der Eigenkompetenz der Geschäftsführungen bei den Aufsichtsgremien. Die Portfoliounternehmen der HANNOVER Finanz GmbH und die von ihr verwalteten Spezial-AIF berichten grundsätzlich monatlich bzw. quartalsweise über die aktuelle wirtschaftliche Lage. Die HANNOVER Finanz GmbH fasst die Entwicklung quartalsweise in einem Reporting für die Aufsichtsgremien zusammen und koordiniert das Risikomanagement. Ein Schwerpunkt liegt hier auf den bewertungsrelevanten Ergebnisgrößen (EBITDA) sowie der Nettoverschuldung des jeweiligen Beteiligungsengagements. Die Aufsichtsgremien erhalten fortlaufend Berichte über Veränderungen im Portfolio. 3.2.2 Risiken Seit einigen Jahren nehmen gesellschaftliche, geopolitische, regulatorische und wirtschaftliche Spannungen weltweit zu. Damit könnten sich die Anforderungen an Unternehmen in fundamentaler Weise kurzfristig verändern. Mehr denn je sind die Fähigkeit, Veränderungen schnell zu erkennen, und die Bereitschaft, sich darauf einzustellen, gefragt. Die gegenwärtige Entwicklung wird spürbar z.B. durch das höhere Zinsniveau, die zunehmende Abgabenlast für Unternehmen und private Haushalte sowie eine damit einhergehende Investitions- und Kaufzurückhaltung geprägt. Darüber hinaus fehlen durch einen Mangel an Fachkräften, steigende Lohnkosten sowie im internationalen Vergleich hohe Energiekosten in einzelnen Sektoren nachhaltige Wachstumsimpulse für die exportorientierte deutsche Volkswirtschaft. Daneben verstärken stark schwankende Euro-Wechselkurse gegenüber wirtschaftlich wichtigen Währungen (z.B. US- Dollar, Renminbi) die Gefahr von sich ändernden Export-/Importpreisen, Spekulationsblasen und von Fehlinvestitionen. Dies gilt international wie national für alle Anlageklassen und damit auch für das Beteiligungsgeschäft in Deutschland. Anhand der Ergebnisprognosen für 2025 und 2026 sehen wir jedoch auch, dass eine Vielzahl von Portfoliounternehmen aufgrund ihrer hervorgehobenen Marktposition von Zuversicht und Wachstum ausgeht. Die Herausforderungen erscheinen beherrschbar. Allerdings ist auch darauf hinzuweisen, dass die Prognosen über die Ergebnisentwicklung in den Jahren 2025 und 2026 gerade auch wegen der beschriebenen realwirtschaftlichen Herausforderungen z.T. mit erheblichen Unsicherheiten behaftet sind. Vor diesem Hintergrund verlangt die intensive Begleitung bestehender Portfoliounternehmen weiterhin unser besonderes Augenmerk. Aber auch die Prüfung neuer Beteiligungsmöglichkeiten erfordert aufgrund des anhaltend hohen Bewertungsniveaus hohe Aufmerksamkeit. Auf Basis heute zur Verfügung stehender Informationen sehen wir - trotz der realwirtschaftlichen und politischen Herausforderungen - keine Risiken, die einzeln oder in Kombination miteinander eine Gefahr für den Fortbestand der HAN- NOVER Finanz GmbH darstellen. Diese Aussage beruht auf der Analyse und Beurteilung wesentlicher Einzelrisiken bei den verwalteten Spezial-AIF, den Beteiligungen sowie auf dem bestehenden Risikomanagementsystem. Branchenspezifischen und konjunkturellen Risiken, die einen maßgeblichen Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung der HANNOVER Finanz GmbH haben könnten, wirkt die langfristig vertraglich vereinbarte Verwaltung mehrerer Spezial- AIF mit stark diversifizierten Beteiligungsportfolios und Beteiligungen an diesen sowie verschiedene Beteiligungen an Produktions- und Dienstleistungsunternehmen entgegen. 3.3 Prognosebericht Unsere Planung unterstellt die zuvor dargestellten Erwartungen hinsichtlich der Marktentwicklung, des Fremdfinanzierungs- und Kapitalangebots sowie der Konjunktur. In unserer Planung haben wir aufgrund der geschäftsmodelltypischen Prognoseunsicherheit keine Veräußerungsergebnisse bzw. Bewertungsmaßnahmen berücksichtigt. Eine diesbezüglich konkrete Prognose für 2025 oder die Folgejahre ist aufgrund dieser nicht planbaren Effekte nicht sachgerecht. Wir erwarten jedoch insgesamt, dass sich die im Durchschnitt der letzten fünf Jahre ermittelte Ausschüttungsrendite für 2025 auf ähnlichem Niveau des Jahres 2024 bewegen und eine leichte Steigerung des Portfoliowertes erzielt wird. Das sich aus laufenden Erträgen und Aufwendungen ergebende Ergebnis vor Steuern belief sich für 2024 auf T€ 524 (Vorjahr: T€ 3.262). Im laufenden Jahr 2025 gehen wir bei nahezu gleichbleibenden Erlösen aus fixen Geschäftsbesorgungsvergütungen von nahezu gleichbleibenden Erträgen aus Beteiligungen und verbundenen Unternehmen sowie von geringeren Sachkosten und deutlich höheren Personalkosten aus. Insgesamt erwartet die Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2025 ein sich aus den vorgenannten Komponenten ergebendes, planbares Ergebnis, welches leicht oberhalb des im Jahr 2024 erzielten Ergebnisses liegen wird. Die Prognose für das Geschäftsjahr 2025 machen wir angesichts der realwirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen unter erneut hoher Unsicherheit. Sollten sich die realwirtschaftlichen und politischen Herausforderungen verschärfen, wird unsere Planung nicht erreichbar sein. Dies gilt auch, wenn sich Handelsstreitigkeiten zwischen großen Volkswirtschaften verschärfen oder Bewertungsrelationen an den Kapitalmärkten deutlich zurückgehen. Dann sind nicht nur niedrigere Ergebnisse im Beteiligungsgeschäft möglich, sondern auch ein langsamerer Investitionsfortschritt und Verzögerungen bei der Veräußerung von Portfoliounternehmen. Auch hätte dies u.U. Abschreibungen auf Beteiligungen zur Folge.
Hannover, 24. März 2025 Hannover Finanz GmbH Die Geschäftsführung Goetz Hertz-Eichenrode Robert Pauli Dr. Sascha Haghani Bilanz zum 31. Dezember 2024AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2024
Anhang für das Geschäftsjahr 20241. Allgemeine Angaben Die HANNOVER Finanz GmbH mit Sitz in Hannover wird im Handelsregister Abteilung B beim Amtsgericht Hannover unter der Nummer HRB 53749 geführt. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches, des GmbH-Gesetzes und des Gesetzes über Unternehmensbeteiligungsgesellschaften aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung findet das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB Anwendung. Dabei wurde von der gesetzlichen Gliederung aufgrund der unternehmenstypischen Gegebenheiten bei drei Posten abgewichen. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Immateriellen Vermögensgegenstände sowie die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Die betriebliche Nutzungsdauer orientiert sich grundsätzlich an den von der Finanzverwaltung veröffentlichten AfA-Tabellen und beträgt zwischen einem und 13 Jahren. Dabei werden sowohl lineare als auch degressive Abschreibungen vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu € 800 werden im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten aktiviert bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert - sofern eine voraussichtlich dauernde Wertminderung vorliegt - angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit ihren Nennwerten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Das Niederstwertprinzip wird beachtet. Guthaben bei Kreditinstituten werden mit ihren Nennwerten angesetzt. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken aus schwebenden Geschäften und ungewissen Verpflichtungen und werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet. Das Wahlrecht zur Abzinsung von Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr wurde nicht ausgeübt. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. 3. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Unter den Beteiligungen werden Beteiligungen an Kapital- und Personengesellschaften (T€ 64.504) und Stille Beteiligungen (T€ 876) ausgewiesen. Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens ergeben sich aus der Anlage 1 zum Anhang. Der beizulegende Wert der Beteiligungen (Zeitwert) wird auf der Grundlage interner Bewertungsverfahren ermittelt. Die Ermittlung des beizulegenden Werts erfolgt grundsätzlich durch ein Multiplikator-Verfahren, unter Verwendung einer prognostizierten durchschnittlichen Ergebnisgröße (EBITDA) der zwei auf den Bewertungsstichtag folgenden Geschäftsjahre und eines unternehmensspezifischen Peer-Multiplikators, der die Entwicklung der jeweiligen Branche abbildet. Zur Konkretisierung des ermittelten beizulegenden Werts wird in einzelnen Fällen zusätzlich eine Ermittlung durch ein Discounted-Cashflow-Verfahren (DCF-Verfahren) durchgeführt. Die Bewertung der Anteile an einer im Freiverkehr notierten Beteiligung erfolgt anhand des Net Asset Values (NAV) am Bilanzstichtag. Die Aufstellung des Anteilsbesitzes ist als Anlage 2 zum Anhang beigefügt. Umlaufvermögen Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, weisen in Höhe von T€ 23 (Vorjahr: T€ 0) eine Laufzeit von mehr als einem Jahr auf und betreffen in Höhe von T€ 577 (Vorjahr: T€ 1.141) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 2.005 beinhalten Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von T€ 30 (Vorjahr: T€ 45). Es bestehen in Höhe von T€ 8 (Vorjahr: T€ 0) sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Pensionsverpflichtungen betreffen in Höhe von T€ 7.750 ehemalige Vorstandsmitglieder sowie Mitarbeiter und werden auf Grundlage der "Richttafeln 2018 G" Klaus Heubeck, Köln, nach der Projected-Unit-Credit-Methode unter Berücksichtigung zukünftig zu erwartender Gehaltssteigerungen von 2,0 % p.a. und Rentensteigerungen von 2,0 % p.a. ermittelt. Als Zinssatz wurde u.a. der von der Deutschen Bundesbank ermittelte, durchschnittliche Marktzins bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren von 1,90 % (Vorjahr: 1,82 %) zugrunde gelegt. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt zum 31. Dezember 2024 T€ 0 (Vorjahr: T€ 73) und ist grundsätzlich ausschüttungsgesperrt. Für arbeitnehmerfinanzierte Pensionsverpflichtungen (deferred compensation) in Höhe von T€ 2.768 erfolgte die Bewertung in Höhe des Werts, der für die kongruenten Rückdeckungsversicherungen zum 31. Dezember 2024 anzusetzen ist. Die Ergebnisse aus der jährlich vorzunehmenden Anpassung des Diskontierungszinssatzes an die Marktentwicklungen werden, wie auch die Aufwendungen und Erträge aus der Auf- bzw. Abzinsung der Pensionsverpflichtungen bzw. des Deckungsvermögens, in der Position "Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge" bzw. "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" ausgewiesen. Die Anschaffungskosten der mit den Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen verrechneten Vermögensgegenstände belaufen sich auf T€ 9.914 und entsprechen dem beizulegenden Zeitwert. Die Ermittlung des Zeitwertes erfolgte auf Basis des geschäftsplanmäßigen Deckungskapitals zuzüglich eines Guthabens aus Überschussanteilen. Der Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden beläuft sich auf T€ 10.518. Die mit den Zinsaufwendungen in Höhe von T€ 75 verrechneten Zinserträge aus dem Deckungsvermögen betragen T€ 228. Die Sonstigen Rückstellungen berücksichtigen im Wesentlichen Personalkosten sowie Akquisitionskosten und Beiratsvergütungen. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten weisen folgende Laufzeiten auf:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, entfallen in voller Höhe von T€ 23 (Vorjahr: T€ 5) auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die Sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von T€ 83 (Vorjahr: T€ 912). Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen in Höhe von T€ 1 (Vorjahr: T€ 0). Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt zum 31. Dezember 2024 T€ 11.741, hiervon entfallen T€ 2.718 auf verbundene Unternehmen. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung In den Sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von T€ 1.345 (Vorjahr: T€ 1.834) sind Erstattungen in Höhe von T€ 669 (Vorjahr: T€ 45) , Erträge aus Gremienvergütungen in Höhe von T€ 265 (Vorjahr: T€ 225) sowie Zuschreibungen auf das Finanzanlagevermögen in Höhe von T€ 232 (Vorjahr: T€ 1.338) enthalten. Aufgrund der Anwendung der Regelungen des BilMoG wurden im Geschäftsjahr T€ 96 (Vorjahr: T€ 96) zu den Pensionsrückstellungen zugeführt. Die hieraus resultierenden Aufwendungen nach Artikel 67 Abs. 1 und 2 EGHGB werden in dem Posten Sonstige betriebliche Aufwendungen ausgewiesen. Die unter dem Personalaufwand ausgewiesenen Aufwendungen für Altersversorgung belaufen sich auf T€ 61 (Vorjahr: T€ 468). Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen entfallen in Höhe von T€ 153 (Vorjahr: T€ 134) auf den Saldo aus der Aufzinsung der Rückstellungen (T€ 75; Vorjahr: T€ 100) und den Zinserträgen aus dem Deckungsvermögen (T€ 228; Vorjahr: T€ 234). Die Steuern vom Einkommen enthalten Steuernachzahlungen für Vorjahre in Höhe von T€ 0. Im Vorjahr waren Steuernachzahlungen für Vorjahre in Höhe von T€ 115 enthalten. 5. Sonstige Angaben Anzahl der Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 32 Mitarbeiter (Vorjahr: 30) beschäftigt, davon 10 (Vorjahr: 9) als Prokurist sowie 22 (Vorjahr: 21) weitere Mitarbeiter. Organe der Gesellschaft Geschäftsführung:
Beirat:
Früheren Mitgliedern des Vorstands wurden Bezüge in Höhe von T€ 413 vergütet. Pensionsrückstellungen für frühere Mitglieder des Vorstands sind in Höhe von T€ 6.509 gebildet. Die Beiratsvergütungen beliefen sich im Geschäftsjahr auf T€ 162 (Vorjahr: T€ 144). Vorgänge von besonderer Bedeutung nach § 285 Nr. 33 HGB Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ereignet. 6. GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn wie folgt zu verwenden:
Hannover, 24. März 2025 HANNOVER Finanz GmbH Die Geschäftsführung Goetz Hertz-Eichenrode Robert Pauli Dr. Sascha Haghani Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2024
Angaben zum Beteiligungsbesitz:
§ 286 (3) HGB wurde angewandt.
* Gründung in 2024
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die HANNOVER Finanz GmbH, Hannover VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der HANNOVER Finanz GmbH, Hannover, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HANNOVER Finanz GmbH, Hannover, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 45a Abs. 1 KAGB i.V.m. § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit §45a Abs. 1 KAGB i.V.m. § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 45a Abs. 1 KAGB i.V.m. § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hannover, den 24. März 2025 Deloitte
GmbH
Jan-Christian Wilhelms, Wirtschaftsprüfer Timo Hansen, Wirtschaftsprüfer GewinnverwendungsbeschlussDie ordentliche Gesellschafterversammlung der Gesellschaft hat am 2. April 2025 beschlossen, den im Jahresabschluss zum 31.12.2024 ausgewiesenen Bilanzgewinn in Höhe von EUR 3.419.507,56 zur Ausschüttung einer Dividende von EUR 2.410.000,00zu verwenden, die am 03.04.2025 von der Gesellschaft ausgezahlt wird, und den Restbetrag von EUR 1.009.507,56 auf neue Rechnung vorzutragen.
Hannover, im April 2025 Die Geschäftsführung |
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