Biheyituo GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit elektrischen Haushaltsgeräten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Carsten Porsche seit 2.6.2025 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Stellantis N.V. | 80.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Opel Group Warehousing GmbHRüsselsheimErgänzung zum Jahresabschluss zum 30.06.2019Jahresabschluss und Lagebericht 30. Juni 2019Hinweis:Den nachfolgenden Bestätigungsvermerk haben wir, unter Beachtung der gesetzlichen und berufsständischen Bestimmungen, nach Maßgabe der in der Anlage "Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt" beschriebenen Bedingungen erteilt. Falls das vorliegende Dokument in elektronischer Fassung für Zwecke der Offenlegung im Bundesanzeiger verwendet wird, sind für diesen Zweck daraus nur die Dateien zur Rechnungslegung und im Falle gesetzlicher Prüfungspflicht der Bestätigungsvermerk resp. die diesbezüglich erteilte Bescheinigung bestimmt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Opel Group Warehousing GmbHPrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der Opel Group Warehousing GmbH, Rüsselsheim am Main - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2018 bis zum 30. Juni 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Opel Group Warehousing GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2018 bis zum 30. Juni 2019 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige InformationenDie gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) im Lagebericht. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Mannheim, 6. April 2020 Ernst
& Young GmbH
Kaschub, Wirtschaftsprüfer Reiter, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 30. Juni 2019Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Juli 2018 bis zum 30. Juni 2019
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2018 bis 30. Juni 20191 Allgemeine VorbemerkungenDer Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2018 bis 30. Juni 2019 der Opel Group Warehousing GmbH, Rüsselsheim am Main, wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) und den ergänzenden Bestimmungen des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 3 HGB und ist beim Amtsgericht in Darmstadt unter der Handelsregisternummer HRB 84297 eingetragen. Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Das Geschäftsjahr beginnt jeweils am 1. Juli und endet zum 30. Juni des folgenden Jahres. Im Interesse einer größeren Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, insgesamt im Anhang aufgeführt. Der Jahresabschluss der Opel Group Warehousing GmbH wird über ihre alleinige Gesellschafterin, die Opel Automobile GmbH, Rüsselsheim am Main, in den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2019 der Peugeot S.A., Rueil-Malmaison, Frankreich, einbezogen. Dieser kann unter der Nummer B 552 100 554 im Registre du Commerce et des Sociétés (RCS) in Nanterre, Frankreich eingesehen werden. Dieser Abschluss ist der Konzernabschluss für den größten und zugleich kleinsten Kreis von Unternehmen. 2 Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind unverändert zum Vorjahr angewendet worden. 2.1 Anlagevermögen2.1.1 SachanlagenMietereinbauten sowie andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger und, soweit aufgrund voraussichtlich dauerhafter Wertminderung erforderlich, außerplanmäßiger Abschreibungen angesetzt. Die Berechnung der planmäßigen Abschreibung erfolgt nach der linearen Methode. Den Abschreibungen liegen folgende, in Anlehnung an die steuerlichen AfA-Tabellen geschätzte, voraussichtliche Nutzungsdauern zugrunde:
2.2 Umlaufvermögen2.2.1 Forderungen und sonstige VermögensgegenständeDie Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu ihren Anschaffungskosten angesetzt. Allen erkennbaren Ausfallrisiken bei Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen ist durch angemessene Wertberichtigung Rechnung getragen. 2.3 Latente SteuernAufgrund des Ergebnisabführungsvertrages mit der Opel Automobile GmbH als Muttergesellschaft liegt ein Organschaftsverhältnis im Sinne des § 14 KStG vor. Infolge der körperschaftsteuerlichen und gewerbesteuerlichen Organschaft werden das zu versteuernde Einkommen und der Gewerbeertrag der Opel Group Warehousing GmbH der Opel Automobile GmbH als Organträger zugerechnet. Der Ansatz latenter Steuern im Jahresabschluss erfolgt deshalb beim Organträger. 2.4 Vermögensverrechnung (Deckungsvermögen)Nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB hat die Gesellschaft Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von diesen Vermögensgegenständen zugeordneten Schulden aus Verpflichtungen aus Dienstjubiläen sowie (bis Ende Mai 2019) aus Erfüllungsrückstandsverpflichtungen der Altersteilzeit dienen, mit diesen Schulden verrechnet. Die Bewertung des Deckungsvermögens erfolgt mit dem beizulegenden Zeitwert, der bei Wertpapieren dem Börsenkurs entspricht. Ergibt sich aus der jeweiligen Verrechnung ein Verpflichtungsüberhang, so wird dieser unter den Rückstellungen ausgewiesen. Sofern der Wert der Vermögensgegenstände den Wert der Verpflichtungen übersteigt, wird dieser Überhang als ,Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung' auf der Aktivseite der Bilanz ausgewiesen. Die Erträge und Aufwendungen aus dem Deckungsvermögen werden mit den Zinserträgen und -aufwendungen aus der entsprechenden Verpflichtung verrechnet und die Salden im Zinsergebnis ausgewiesen. 2.5 Rückstellungen2.5.1 PensionsrückstellungenSeit Dezember 2016 besteht eine Vereinbarung zum Schuldbeitritt zu Zusagen auf Leistungen der betrieblichen Altersversorgung für ehemalige Mitarbeiter der Adam Opel GmbH, Rüsselsheim am Main, die zur Opel Group Warehousing GmbH gewechselt sind, zwischen der Opel Automobile GmbH (bis zum 30. Juni 2017 zwischen der Adam Opel GmbH) und der Opel Group Warehousing GmbH. Im Innenverhältnis übernimmt die Opel Automobile GmbH gegenüber der Opel Group Warehousing GmbH die Erfüllung dieser Versorgungszusagen. Dementsprechend bilanziert die Opel Group Warehousing GmbH die Pensionsverpflichtung nicht. 2.5.2 Sonstige RückstellungenSonstige Rückstellungen bestehen für ungewisse Verbindlichkeiten. Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe des unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostensteigerungen ermittelten notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit fristadäquaten, durchschnittlichen Zinssätzen der vergangenen sieben Jahre abgezinst, die von der Deutschen Bundesbank bekannt gegeben werden. Für künftige Leistungen im Rahmen von Dienstjubiläen wurden die nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Beträge zurückgestellt. Für die Ermittlung der Rückstellung für Sterbe- und Überbrückungsgelder wurde die projizierte Einmalbeitragsmethode verwendet. Die Bewertung der Verpflichtung erfolgt unter Berücksichtigung erwarteter zukünftiger Gehaltssteigerungen. Im Hinblick auf die biometrischen Wahrscheinlichkeiten liegen der versicherungsmathematischen Bewertung die Richttafeln Heubeck 2018G zugrunde. Dabei wurden folgende Bewertungsannahmen verwendet:
Bei der Ermittlung des Rechnungszinssatzes hat die Gesellschaft von dem Wahlrecht gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht und die Verpflichtungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren abgezinst. Die Erfolgswirkungen aus der Änderung des Abzinsungszinssatzes werden im Zinsaufwand ausgewiesen. 2.6 VerbindlichkeitenVerbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. 3 Erläuterungen zur Bilanz3.1 Aktiva3.1.1 AnlagevermögenDie Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagengitter - Anlage zum Anhang - dargestellt. 3.1.2 Forderungen und sonstige VermögensgegenständeDie Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen sich wie folgt dar:
Forderungen gegen verbundene Unternehmen werden im Rahmen eines konzerneinheitlichen Netting-Verfahrens mit bestehenden Verbindlichkeiten verrechnet. Sofern zum Bilanzstichtag die Aufrechnungsvoraussetzungen gegeben sind, erfolgt ein saldierter Ausweis von Forderungen und Verbindlichkeiten. Die Forderungen gegen Gesellschafter beinhalten Cashpoolforderungen in Höhe von TEUR 25.396 (30. Juni 2018: TEUR 12.683). Im Vorjahr waren hier zudem Ansprüche aus der Verlustübernahme gegen die Opel Automobile GmbH in Höhe von TEUR 2.802 enthalten. 3.1.3 Aktiver Unterschiedsbetrag aus der VermögensverrechnungVerpflichtungen aus Dienstjubiläen und (bis Ende Mai 2019) Erfüllungsrückstandsverpflichtung aus Altersteilzeit sind vollständig durch Vermögensgegenstände gesichert, die durch die Allianz Treuhand GmbH im Rahmen eines Contractual Trust Agreement (CTA) treuhänderisch angelegt werden (Sicherungsvermögen). Die einzelnen Vermögensgegenstände dienen ausschließlich der Erfüllung und Sicherung von Versorgungsansprüchen der Berechtigten gegen die Opel Group Warehousing GmbH, sind im Insolvenzfalle des Arbeitgebers dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen und erfüllen somit die Voraussetzungen des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB (Deckungsvermögen). Dementsprechend wird das Sicherungsvermögen mit dem beizulegenden Zeitwert, welcher aus dem Marktwert der im Fonds gehaltenen Wertpapiere abgeleitet wurde, bewertet und mit den zugehörigen Verpflichtungen verrechnet. Das Deckungsvermögen ist über den Treuhänder bei einer Kapitalanlagegesellschaft in geschlossene Fonds investiert. Der aktive Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung ergibt sich aus den folgenden Tabellen: Verpflichtungen aus Dienstjubiläen
Erfüllungsrückstandsverpflichtung der Altersteilzeit
Der Saldo aus den Erträgen und den Aufwendungen ist im Zinsergebnis enthalten. Zum 30. Juni 2019 erfolgt die Insolvenzsicherung der Erfüllungsrückstandsverpflichtung aus Altersteilzeit durch eine Bankbürgschaft. 3.2 Passiva3.2.1 EigenkapitalDie Gesellschaft verfügt über ein voll eingezahltes Stammkapital in Höhe von EUR 25.000,00. Unverändert zum Vorjahr werden 100% der Anteile der Gesellschaft von der Opel Automobile GmbH gehalten. Die Kapitalrücklage hat sich gegenüber dem Vorjahr ebenfalls nicht verändert und beläuft sich per 30. Juni 2019 auf EUR 13.056.456,65. Aufgrund des mit der Gesellschafterin bestehenden Ergebnisabführungsvertrages wird das Ergebnis für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2018 bis 30. Juni 2019 in Höhe von TEUR 3.174 in voller Höhe an die Opel Automobile GmbH abgeführt. 3.2.2 Sonstige RückstellungenDie sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
3.2.3 VerbindlichkeitenDie Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen werden im Rahmen eines konzerneinheitlichen Netting-Verfahrens mit bestehenden Forderungen verrechnet. Sofern zum Bilanzstichtag die Aufrechnungsvoraussetzungen gegeben sind, erfolgt ein saldierter Ausweis von Forderungen und Verbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter beinhalteten ausschließlich Verbindlichkeiten aus der Ergebnisabführung an die Opel Automobile GmbH in Höhe von TEUR 3.174 (Vorjahr: TEUR 0). Die Verbindlichkeiten sind weder durch Pfandrechte noch durch ähnliche Rechte gesichert. 4 HaftungsverhältnisseDie Gesellschaft haftet gesamtschuldnerisch mit der Opel Automobile GmbH für nach handelsrechtlichen Vorschriften bewertete, bei der Opel Automobile GmbH bilanzierte Verpflichtungen gegenüber Pensionsberechtigten der Opel Group Warehousing GmbH in Höhe von TEUR 91.551 (30. Juni 2018: TEUR 83.433). Mit einer Inanspruchnahme aus der gesamtschuldnerischen Haftung ist nicht zu rechnen, da die Opel Automobile GmbH am 24. Juli 2017 einen Treuhandvertrag zur Sicherung von Versorgungsansprüchen mit der Allianz Treuhand GmbH abgeschlossen hat. Die Pensionsverpflichtungen sind somit derzeit vollständig durch Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen dienen (sog. Deckungsvermögen) gedeckt. Das Deckungsvermögen übersteigt zum 30. Juni 2019 die Pensionsverpflichtungen um TEUR 40.965. 5 Sonstige finanzielle VerpflichtungenZum 30. Juni 2019 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 2.042 (30. Juni 2018: TEUR 3.060) aus langfristigen Mietverträgen. 6 Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung6.1 UmsatzerlöseDie Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 51.307 (Vorjahr: TEUR 64.851) enthalten Erlöse aus der Erbringung von Logistik- und Lagerdienstleistungen an die Opel Automobile GmbH in Höhe von TEUR 49.962 (Vorjahr: TEUR 64.851). Ferner wurde im Rahmen der Auflösung der Opel Sverige AB, Schweden, der Bestand an Teilen und Zubehör von dieser übernommen. Aus dem Weiterverkauf dieses Bestands an die Opel Automobile GmbH resultierten Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 1.345 (Vorjahr: TEUR 0). 6.2 Sonstige betriebliche ErträgeDie sonstigen betrieblichen Erträge betreffen folgende Posten:
6.3 MaterialaufwandDie Materialaufwendungen beinhalten neben den Aufwendungen für bezogene Leistungen in Höhe von TEUR 256 (Vorjahr: TEUR 29) Aufwendungen für bezogene Waren in Höhe von TEUR 1.989 (Vorjahr: TEUR 0) aus der Übernahme des Vorratsvermögens an Teilen und Zubehör von der Opel Sverige AB, Schweden, stehen. 6.4 PersonalaufwandDer Personalaufwand enthält Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 23 (Vorjahr: TEUR 0). In den Personalaufwendungen sind außerordentliche Aufwendungen in Höhe TEUR 624 von (Vorjahr: TEUR 13.688) für Restrukturierungsmaßnahmen enthalten. 6.5 Sonstige betriebliche AufwendungenDie sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten folgende Posten:
6.6 ZinsergebnisDas Zinsergebnis setzt sich wie folgt zusammen:
Die Zinsen und ähnliche Erträge beinhalten mit TEUR 71 Erträge aus dem Deckungsvermögen, mit denen Aufwendungen aus dem Deckungsvermögen in Höhe von TEUR 9 verrechnet wurden. Im Vorjahr verzeichnete die Gesellschaft Aufwendungen aus dem Deckungsvermögen in Höhe von TEUR 10, die in den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten waren. 6.7 Steuern vom Einkommen und vom ErtragDer Steueraufwand des Vorjahres betraf im Wesentlichen periodenfremde Aufwendungen für Kapitalertragsteuern für das Jahr 2016 aufgrund einer vororganschaftlichen Mehrabführung bei der Opel Group Warehousing GmbH in Höhe von TEUR 4.110. 7 Sonstige Angaben7.1 Durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer
7.2 GeschäftsführungGeschäftsführer waren im Geschäftsjahr und bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses:
Die Geschäftsführer erhielten über ihre Bezüge von der Opel Automobile GmbH hinaus keine zusätzliche Vergütung für die Geschäftsführertätigkeit bei der Gesellschaft. 7.3 Honorar des AbschlussprüfersDas vom Abschlussprüfer Ernst & Young GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2018 bis 30. Juni 2019 berechnete Gesamthonorar beträgt TEUR 27 und betrifft ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen. 7.4 Abführungsgesperrte BeträgeAufgrund ausreichender frei verfügbarer Rücklagen wurde der gesamte Gewinn des Geschäftsjahres abgeführt. 7.5 NachtragsberichtDas neuartige Corona-Virus (SARS-CoV-2) breitet sich zwischenzeitlich in rasanter Geschwindigkeit über die gesamte Welt aus und wurde folgerichtig von der Weltgesundheitsorganisation am 11. März 2020 als Pandemie eingestuft. Der Ausbruch und die schnelle Verbreitung des Corona-Virus sowie die damit verbundenen staatlichen Eindämmungsmaßnahmen werden eine bedeutende Beeinträchtigung der Weltwirtschaft sowie der wirtschaftlichen Entwicklung in Europa, insbesondere der Automobilbranche, nach sich ziehen. Bezüglich der möglichen Auswirkungen für die Gesellschaft verweisen wir auf Abschnitt 4 des Lageberichts der Gesellschaft.
Rüsselsheim am Main, 6. April 2020 DIE GESCHÄFTSFÜHRUNG Dr. Rembert Koch Jens Klupiec Anlage zum AnhangAnlagengitter zum 30. Juni 2019
Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2018 bis 30. Juni 20191
Grundlagen der Gesellschaft
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1.7.2018 - 30.6.2019
TEUR |
1.7.2017 - 30.6.2018
TEUR |
Veränderung
TEUR |
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| Umsatzerlöse | 51.307 | 64.851 | -13.544 |
| Betriebsergebnis (EBIT) | 3.118 | 1.334 | 1.784 |
| Zinsergebnis | 57 | -26 | 83 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 0 | -4.110 | 4.110 |
| Jahresüberschuss (Vorjahr: Jahresfehlbetrag) vor Ergebnisabführung | 3.174 | -2.802 | 5.976 |
| Aufwendungen (Vorjahr: Erträge) aus Ergebnisabführung | -3.174 | 2.802 | -5.976 |
| Jahresüberschuss | 0 | 0 | 0 |
Zur internen Steuerung der Gesellschaft wurden, wie im vorangegangenen Geschäftsjahr, die für die Vergütungsregelungen des Dienstleistungsvertrags relevanten Aufwendungen verwendet. Wesentliche nichtfinanzielle Leistungsindikatoren sind die Arbeitssicherheit und die Qualität der Lagerdienstleistungen.
Im Prognosebericht für das vorangegangene Geschäftsjahr wurde mit einem Rückgang des Niveaus der nach den Vergütungsregelungen des Dienstleistungsvertrags relevanten Aufwendungen gerechnet. Im Geschäftsjahr vom 1. Juli 2018 bis 30. Juni 2019 verzeichnete die Gesellschaft einen entsprechenden Rückgang dieser Aufwendungen, was im Wesentlichen auf außergewöhnliche Aufwendungen für die Restrukturierungsmaßnahmen im Vorjahr in Höhe von TEUR 13.688 zurückzuführen ist, die im aktuellen Geschäftsjahr nur TEUR 624 betrugen.
Die Opel Group Warehousing GmbH erbrachte im Geschäftsjahr vom 1. Juli 2018 bis 30. Juni 2019 Dienstleistungen ausschließlich im Auftrag der Opel Automobile GmbH. Die Umsatzerlöse lagen mit TEUR 51.307 im Geschäftsjahr unter dem des vorangegangenen Rumpfgeschäftsjahres. Ursächlich hierfür waren vor allem die im Vergleich zum Vorjahr geringeren, nach den Vergütungsregelungen des Dienstleistungsvertrags relevanten Personalaufwendungen, was überwiegend auf die außergewöhnlichen Aufwendungen des Vorjahres für Restrukturierungsmaßnahmen in Höhe von TEUR 13.688 zurückzuführen ist. Für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2018 bis 30 Juni 2019 umfassten Restrukturierungsaufwendungen lediglich TEUR 624.
Das Betriebsergebnis in Höhe von TEUR 3.118 (1. Juli 2017 bis 30. Juni 2018: TEUR 1.334) spiegelt im Wesentlichen die geltenden Vergütungsregelungen des Dienstleistungsvertrags mit der Opel Automobile GmbH wider. Der Anstieg des Betriebsergebnisses beruht insbesondere auf dem Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um TEUR 1.051 und dem Anstieg der sonstigen betrieblichen Erträge um TEUR 435.
Das Zinsergebnis für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2018 bis 30. Juni 2019 enthält neben den Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung von sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 14 (1. Juli 2017 bis 30. Juni 2018: TEUR 17) Erträge aus dem Treuhandvermögen bei der Allianz Treuhand GmbH in Höhe von TEUR 71 (1. Juli 2017 bis 30. Juni 2018: Aufwendungen in Höhe von TEUR 10).
Im Gegensatz zum vorangegangenen Geschäftsjahr, im dem Steuern vom Einkommen und vom Ertrag aufgrund periodenfremder Aufwendungen für Kapitalertragssteuern für das Jahr 2016 in Folge einer vororganschaftlichen Mehrabführung bei der Opel Group Warehousing GmbH in Höhe von TEUR 4.110 beinhaltet waren, fielen im laufenden Geschäftsjahr keine Steuern vom Einkommen und vom Ertrag an.
Die Bilanzsumme der Opel Group Warehousing GmbH verringerte sich im Vergleich zum 30. Juni 2018 um TEUR 4.309 auf TEUR 41.939, was vor allem auf den Rückgang der Forderungen gegen Gesellschafter um TEUR 4.372 auf TEUR 39.965 zurückzuführen ist. Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 14.283 auf TEUR 14.569 und beruht insbesondere auf der im Vorjahr enthaltenen Weiterbelastung der Aufwendungen für Restrukturierungsmaßnahmen an die Opel Automobile GmbH in Höhe von TEUR 13.688. Aufgrund des erzielten positiven Ergebnisses entfallen die noch im Vorjahr enthaltenen Forderungen gegen Gesellschafter aus Ansprüchen aus der Verlustübernahme in Höhe von TEUR 2.802. Demgegenüber steht ein Anstieg der Cashpoolforderungen um TEUR 12.713.
Die sonstigen Vermögensgegenstände haben sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 299 auf TEUR 1.376 ebenfalls erhöht, was überwiegend durch den Anstieg der Steuerforderungen in Höhe von TEUR 398 begründet ist.
Auf der Passivseite verringerten sich die sonstigen Rückstellungen um TEUR 5.637 auf TEUR 8.699, was hauptsächlich auf den Rückgang der Rückstellungen für Restrukturierungs-, Altersteilzeit- und Frühpensionierungsprogramme um TEUR 5.586 auf TEUR 4.437 zurückzuführen ist. Ferner weisen die sonstigen Verbindlichkeiten einen Rückgang gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.869 auf TEUR 3.688 auf, was insbesondere auf den geringeren Verbindlichkeiten aus Lohn und Gehalt sowie Lohn- und Kirchensteuer beruht.
Gegenläufig hierzu haben sich die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter entwickelt. Im laufenden Jahr sind hier Verbindlichkeiten gegenüber der Opel Automobile GmbH aus dem Ergebnisabführungsvertrag in Höhe von TEUR 3.174 enthalten. Im Geschäftsjahr vom 1. Juli 2017 bis 30. Juni 2018 hingegen wies die Gesellschaft einen Verlust in Höhe von TEUR 2.802 aus; der entsprechende Ausgleichsanspruch wurde unter den Forderungen gegen Gesellschafter erfasst.
Die Sicherstellung der Liquidität erfolgt durch die Teilnahme der Gesellschaft an dem durch die Opel Automobile GmbH verwalteten Cashpool. Die vertragliche Grundlage hierfür bildet das "Cash Pooling and Revolving Loan Agreement" mit der Opel Automobile GmbH. Im Rahmen dieser Vereinbarung hat die Opel Automobile GmbH der Opel Group Warehousing GmbH eine Kreditlinie in Höhe von TEUR 5.000 eingeräumt, die zum 30. Juni 2019 wie auch zum 30. Juni 2018 nicht in Anspruch genommen wurde.
Zur Finanzierung der Opel Automobile GmbH und ihrer europäischen Tochterunternehmen dienen die im Cashpool der PSA International S.A. - einem Schweizer Unternehmen, das im Auftrag der G.I.E. PSA Trésorerie, Rueil-Malmaison, Frankreich, als Cashpool-Führer agiert - angelegten Zahlungsmittel sowie eine von der G.I.E. PSA Trésorerie eingeräumte Kreditlinie in Höhe von EUR 1,5 Mrd.
Die wirtschaftliche Lage der Opel Group Warehousing GmbH ist im Wesentlichen durch den Dienstleistungsvertrag mit der Opel Automobile GmbH geprägt. Diese Vereinbarung ermöglicht der Gesellschaft positive Ergebnisbeiträge aus ihren Umsätzen, die aus den nach deutschem Handelsrecht ermittelten Aufwendungen zuzüglich eines Gewinnaufschlages ermittelt werden, zu erzielen. Im Geschäftsjahr vom 1. Juli 2018 bis 30. Juni 2019 verzeichnete die Gesellschaft einen Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung in Höhe von TEUR 3.174.
Bei der Opel Group Warehousing GmbH hat Arbeitssicherheit höchste Priorität. Die Gesellschaft hat zum Ziel, dass sich keine Arbeitsunfälle mit Ausfalltagen ereignen. Darüber hinaus wird eine kontinuierliche Reduzierung der Anzahl an Unfällen mit Erstbehandlung angestrebt. Dafür fördert die Gesellschaft sicheres Arbeiten durch die Ausschaltung möglicher Unfallquellen, Investitionen in Unfallprävention sowie regelmäßige Arbeitssicherheitsschulungen. Darüber hinaus tragen die Analyse aller Arbeitsunfälle, verbunden mit der Umsetzung geeigneter Maßnahmen, sowie interne Audits wesentlich zur kontinuierlichen Verbesserung bei.
Im Geschäftsjahr vom 1. Juli 2018 bis 30. Juni 2019 hat sich kein Arbeitsunfall mit Ausfalltagen ereignet, wohingegen die Gesellschaft im entsprechenden Vorjahreszeitraum noch einen Arbeitsunfall mit Ausfalltagen verzeichnete. Die Anzahl der Unfälle mit Erstbehandlung lag bei neun und somit auf dem Niveau des entsprechenden Vorjahreszeitraums. Die Opel Group Warehousing GmbH untersucht umfassend die Unfallursachen und nutzt die Erkenntnisse, um die Arbeitssicherheit weiter zu erhöhen.
Am 30. Juni 2019 beschäftigte die Opel Group Warehousing GmbH 673 Mitarbeiter (30. Juni 2018: 709 Mitarbeiter).
Lebenslanges Lernen und die Weiterentwicklung der Mitarbeiter sind ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmenskultur der Opel Group Warehousing GmbH. Daher fördert die Gesellschaft die Mitarbeiter durch eine Vielzahl von Weiterbildungsangeboten. Mitarbeiter mit Personalverantwortung werden durch eine große Bandbreite an Führungsseminaren gefördert. Darüber hinaus bietet die Opel Group Warehousing GmbH ein Ausbildungsprogramm an. Zu Beginn des zuletzt angefangenen Ausbildungsjahres im September 2018 haben insgesamt fünf Auszubildende bei der Gesellschaft ihre Ausbildung begonnen.
Bisher wurden keine quantitativen Ziele für den Anteil weiblicher Führungskräfte im Rahmen der Umsetzung des Gesetzes für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen, das am 1. Mai 2015 in Kraft getreten ist, gesetzt.
Die Opel Group Warehousing GmbH setzt hohe Standards für die Erbringung der Lagerdienstleistungen. Die Qualitätsbeurteilung bezieht sich vor allem auf die Häufigkeit von Abweichungen vom Kundenauftrag hinsichtlich der Artikel und der Menge, die Häufigkeit der Versendung von beschädigter Ware sowie auf die Lagerdurchlaufzeit eines Kundenauftrags.
Die Opel Automobile GmbH ermittelt jährlich im Rahmen einer Umfrage die Zufriedenheit der Vertragshändler der Marke Opel in Deutschland im Bereich Ersatzteile und Zubehör. Dabei werden unter anderem die von der Gesellschaft erbrachten Lagerdienstleistungen berücksichtigt.
Die letzte Kundenbefragung spiegelte eine hohe Zufriedenheit der Händler mit der Qualität der Lagerdienstleistungen wider. Insbesondere im Bereich der Garantie-Hotline konnte eine Erhöhung der Zufriedenheit verzeichnet werden. Bei der Reklamationsabwicklung hingegen wurde Verbesserungsbedarf festgestellt, dem mit entsprechenden Schulungen der Händler entsprochen wurde. Aus den Umfrageergebnissen werden Maßnahmen abgeleitet, um die Kundenzufriedenheit weiter zu steigern. Die Opel Automobile GmbH wird diese Kundenbefragung weiterhin jährlich durchführen.
Für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2019 bis 30. Juni 2020 erwartet die Geschäftsführung im Vergleich zum Geschäftsjahr vom 1. Juli 2018 bis 30. Juni 2019 einen Rückgang der nach den Vergütungsregelungen des Dienstleistungsvertrags mit der Opel Automobile GmbH relevanten Aufwendungen.
Negative Impulse ergeben sich aus dem Ausbruch und der schnellen Verbreitung des Corona-Virus sowie den damit verbundenen staatlichen Eindämmungsmaßnahmen, welche eine bedeutende Beeinträchtigung der Weltwirtschaft sowie der wirtschaftlichen Entwicklung in Europa verursachen. Diese wirken sich auch negativ auf die Nachfrage nach Ersatzteilen und Zubehör für Fahrzeuge der Marken Opel und Vauxhall aus. Die Geschäftsführung rechnet daher insbesondere im zweiten Quartal 2020 mit einem deutlichen Rückgang der erbrachten Dienstleistungen.
Des Weiteren wird für das folgende Geschäftsjahr insbesondere aufgrund der kontinuierlichen Ausführung risikominimierender Strategien mit einem leichten Rückgang der Arbeitsunfälle gerechnet. Zudem wird bezogen auf das Jahr 2019 insbesondere infolge der systematischen Weiterentwicklung spezifischer Qualitätsmaßnahmen, die regelmäßig aus dem Feedback der Kunden abgeleitet werden, eine leichte Verbesserung der Qualität der Lagerdienstleistungen im Vergleich zum Jahr 2018 erwartet.
Das Risikomanagementsystem hat zum Ziel, Risiken und Chancen frühzeitig zu definieren, zu bewerten und durch geeignete Maßnahmen zu steuern. Unter einem Risiko werden mögliche künftige Entwicklungen oder Ereignisse verstanden, die zu einer für die Gesellschaft negativen Prognose- bzw. Zielabweichung führen können. Als Chance werden mögliche künftige Erfolge erachtet, die über die definierten Ziele hinausgehen.
Das Risikomanagement der Opel Group Warehousing GmbH liegt in der Verantwortung der Geschäftsführung. Sie bedient sich dafür des organisatorisch bei der Opel Automobile GmbH angesiedelten Risikomanagementprozesses. Die Identifizierung und Bewertung der Risiken und Chancen erfolgt auf Basis von Befragungen der Geschäftsführung der Opel Automobile GmbH sowie leitender Angestellte diverser Unternehmensbereiche. Anschließend werden die Ergebnisse auf Unternehmensebene aggregiert und durch die Geschäftsführung überprüft und genehmigt. Jedes Risiko bzw. jede Chance ist einem Risikobeauftragten, der aus dem Kreis der Geschäftsführung oder den leitenden Angestellten der Opel Automobile GmbH stammt, zugewiesen, der die Entwicklung der Risiken und Chancen sowie der zugehörigen eingeleiteten Maßnahmen überwacht.
Die Geschäftsführung der Opel Group Warehousing GmbH überzeugt sich in regelmäßigen Abständen davon, dass die für die Gesellschaft getroffenen Einschätzungen im Rahmen des Risikomanagementprozesses der Opel Automobile GmbH sachgerecht und vollständig sind. Nach Auffassung der Geschäftsführung hat die Gesellschaft keine Risiken, die nicht durch das Risikomanagementsystem abgedeckt sind.
In diesem Abschnitt werden die Risiken und Chancen erläutert, die sich im Zusammenhang mit der Geschäftstätigkeit der Opel Group Warehousing GmbH ergeben. Als ausschließlich im Auftrag der Opel Automobile GmbH tätiger Dienstleister bestehen für die Gesellschaft grundsätzlich Ausfall- und Wertminderungsrisiken im Zusammenhang mit den Forderungen gegen die Opel Automobile GmbH sowie informationstechnische Risiken. Chancen ergeben sich insbesondere im Zusammenhang mit der Auftragsentwicklung.
Das neuartige Corona-Virus (SARS-CoV-2) breitet sich zwischenzeitlich in rasanter Geschwindigkeit über die gesamte Welt aus und wurde folgerichtig von der Weltgesundheitsorganisation am 11. März 2020 als Pandemie eingestuft. Der Ausbruch und die schnelle Verbreitung des Corona-Virus sowie die damit verbundenen staatlichen Eindämmungsmaßnahmen werden eine bedeutende Beeinträchtigung der Weltwirtschaft sowie der wirtschaftlichen Entwicklung in Europa, insbesondere der Automobilbranche, nach sich ziehen. Für die Gesellschaft sind die finanziellen Risiken auf Grund der bestehenden Vergütungsregelungen im Rahmen des Dienstleistungsvertrages mit der Opel Automobile GmbH begrenzt, da weiterhin mit einem Fortbestehen der Opel Automobile GmbH gerechnet wird. Staatlich ergriffene, notwendige Eindämmungsmaßnahmen, wie etwa Ausgangssperren und Schließungen von Geschäften, werden sich jedoch auch negativ auf die Nachfrage nach Ersatzteilen und Zubehör für Fahrzeuge der Marken Opel und Vauxhall auswirken und somit das Volumen der erbrachten Lagerdienstleistungen negativ beeinflussen, insbesondere im zweiten Quartal 2020. Ferner ergeben sich neuartige operative Risiken bei den Dienstleistungsprozessen, wie etwa einzuhaltende Mindestabstände zwischen Personen sowie zusätzliche Desinfektionsmaßnahmen.
Finanzwirtschaftliche Risiken bestehen für die Opel Group Warehousing GmbH im Hinblick auf die Möglichkeit eines Ausfalls oder einer Wertminderung von Forderungen aus dem Cashpool sowie aus Lieferungen und Leistungen gegen die Opel Automobile GmbH. Darüber hinaus haftet die Gesellschaft gesamtschuldnerisch mit der Opel Automobile GmbH für Pensionsverpflichtungen in Höhe von TEUR 91.551 (Vorjahr: TEUR 83.433).
Nach Einschätzung der Geschäftsführung sind die gegen die Opel Automobile GmbH bestehenden Forderungen in voller Höhe als werthaltig anzusehen. Mit einer Inanspruchnahme aus der gesamtschuldnerischen Haftung ist nicht zu rechnen, da die Opel Automobile GmbH einen Treuhandvertrag zur Sicherung von Versorgungsansprüchen mit der Allianz Treuhand GmbH abgeschlossen und dem Treuhänder die notwendigen finanziellen Mittel zu Erfüllung der Ansprüche der Versorgungsberechtigten zur Verfügung gestellt hat.
Durch die Integration in den Groupe PSA Konzern ergeben sich für die Opel Group Warehousing GmbH Chancen im Zusammenhang mit der Erweiterung ihrer Dienstleistungen im Bereich der Lagerhaltung und Distribution von Ersatzteilen und Zubehör auf weitere Marken der Groupe PSA.
Die Opel Group Warehousing GmbH ist auf eine Vielzahl von IT-Systemen angewiesen. Deren Nichtverfügbarkeit, wie etwa als Folge von Störungen, Cyber Angriffen oder unerwarteten Veränderungen der IT-Landschaft aufgrund der Einstellung des Verkaufs oder der Wartung seitens der Hersteller, können direkte Auswirkungen auf alle Geschäftsbereiche haben. Der unbefugte Zugriff auf sensible Unternehmensdaten, wie zum Beispiel Personaldaten, kann rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen und die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft beeinträchtigen.
Um derartige Risiken einzuschränken, verfügt die Opel Group Warehousing GmbH über weltweit innerhalb der Groupe PSA gültige Verfahren zur Gewährleistung der IT-Sicherheit. Dem Risiko einer mangelnden Verfügbarkeit von Rechenzentren und von kritischen IT-Applikationen, die im Störungsfall entsteht, begegnet die Gesellschaft mit redundant ausgelegten IT-Systemen und dem Vorhalten von Back-up-Versionen. Darüber hinaus haben fortlaufende interne Audits u. a. das Ziel, die Einhaltung von rechtlichen und regulatorischen Anforderungen zu gewährleisten. Die Kontinuität der Aktualisierung und Wartung von IT-Systemen wird durch eine permanente Kommunikation mit den entsprechenden Herstellern und Lieferanten, den IT-Dienstleistern und der Groupe PSA sichergestellt. Um das Risiko der Datenverluste oder -manipulationen durch einen unbefugten Zugriff auf Unternehmensdaten zu minimieren, werden Sicherheitssysteme sowie eine restriktive Vergabe von Zugriffsberechtigungen eingesetzt.
In diesem Umfeld ist insbesondere die Sicherstellung der Übermittlung personenbezogener Daten in die USA gemäß den rechtlichen Anforderungen von zentraler Bedeutung. Auch die Opel Group Warehousing GmbH verarbeitet Mitarbeiterdaten in den USA sowohl auf Servern des GM Konzerns als auch auf Servern von Drittanbietern. Die dazu notwendigen rechtlichen Voraussetzungen werden ständig geprüft und sind nach derzeitigem Stand weiterhin geeignet, um Daten in den USA verarbeiten zu dürfen. Die Opel Group Warehousing GmbH arbeitet zudem an einem hohen Schutzniveau für Kunden- und Mitarbeiterdaten, um auch zukünftig Daten in den USA verarbeiten zu können.
Die am 25. Mai 2018 in Kraft getretene neue europäische Datenschutz-Grundverordnung stellte besondere Anforderungen an den Schutz personenbezogener Kunden- und Mitarbeiterdaten und erfordert umfangreiche Maßnahmen zur Ausgestaltung und Wartung der bestehenden IT-Systeme sowie die Vorhaltung geeigneter technischer und organisatorischer Regelungen und Maßnahmen. Die Opel Group Warehousing GmbH ist in den auf Ebene der Groupe PSA geführten Projekten und Maßnahmen zur Implementierung bzw. Wartung geeigneter, datenschutzkonformer Lösungen einbezogen.
Die Gesamtrisikosituation der Opel Group Warehousing GmbH ergibt sich zum einen aus den dargestellten Einzelrisiken und -chancen. Zum anderen gibt es unvorhersehbare Ereignisse, die zur Beeinträchtigung der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft führen können, beispielsweise Naturkatastrophen, politische Instabilität und Terroranschläge.
Als ausschließlich im Auftrag der Opel Automobile GmbH tätiger Dienstleister unterliegt die Gesellschaft darüber hinaus vor allem Risiken im Zusammenhang mit der Zahlungsfähigkeit der Opel Automobile GmbH. Nach Einschätzung der Geschäftsführung bestehen keine wesentlichen Einzelrisiken, die den Fortbestand der Opel Group Warehousing GmbH gefährden. Dies gilt auch unter Berücksichtigung der Gesamtrisikosituation.
Auch die dargestellten Risiken im Zusammenhang mit dem neuartigen Corona Virus und dessen Auswirkungen auf die Gesellschaft sieht die Geschäftsführung auf Basis der getroffenen Annahmen nicht als bestandsgefährdend an.
Rüsselsheim am Main, 6. April 2020
DIE GESCHÄFTSFÜHRUNG
Dr. Rembert Koch
Jens Klupiec
Wir, die Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, haben unsere Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung im Auftrag der Gesellschaft vorgenommen. Neben der gesetzlichen Funktion der Offenlegung (§ 325 HGB) in den Fällen gesetzlicher Abschlussprüfungen richtet sich der Bestätigungsvermerk ausschließlich an die Gesellschaft und wurde zu deren interner Verwendung erteilt, ohne dass er weiteren Zwecken Dritter oder diesen als Entscheidungsgrundlage dienen soll. Das in dem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis von freiwilligen Abschlussprüfungen ist somit nicht dazu bestimmt, Grundlage von Entscheidungen Dritter zu sein, und nicht für andere als bestimmungsgemäße Zwecke zu verwenden.
Unserer Tätigkeit liegt unser Auftragsbestätigungsschreiben zur Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung einschließlich der "Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften" in der vom Institut der Wirtschaftsprüfer herausgegebenen Fassung vom 1. Januar 2017 zugrunde.
Klarstellend weisen wir darauf hin, dass wir Dritten gegenüber keine Verantwortung, Haftung oder anderweitige Pflichten übernehmen, es sei denn, dass wir mit dem Dritten eine anders lautende schriftliche Vereinbarung geschlossen hätten oder ein solcher Haftungsausschluss unwirksam wäre.
Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass wir keine Aktualisierung des Bestätigungsvermerks hinsichtlich nach seiner Erteilung eintretender Ereignisse oder Umstände vornehmen, sofern hierzu keine rechtliche Verpflichtung besteht.
Wer auch immer das in vorstehendem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis unserer Tätigkeit zur Kenntnis nimmt, hat eigenverantwortlich zu entscheiden, ob und in welcher Form er dieses Ergebnis für seine Zwecke nützlich und tauglich erachtet und durch eigene Untersuchungshandlungen erweitert, verifiziert oder aktualisiert.
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