Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 255896
Eingetragen
5.5.2003
Branche
Einzelhandel mit BekleidungEinzelhandel mit TextilienTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Bekleidung und Bekleidungszubehör
Gegenstand
Betreiben von Outlet Stores und von Einzelhandelsgeschäften betreffend Arbeits-, Sport-, Freizeitbekleidungen und Freizeitausrüstungen sowie Erbringung nicht genehmigungspflichtiger Dienstleistungen, insbesondere für die VF Germany Textil-Handels GmbH und mit dieser verbundenen Unternehmen; dazu gehören insbesondere Entwicklung und Wartung konzerneigener Soft- und Hardware, Entwicklung von Vertriebsstrategien und -konzepten, Verwaltung und Verwertung von Lizenzen und Lizenzrechten, Entwicklung neuer Kollektionen einschließlich der Erstellung von Prototypen, Herstellungsplanung und Herstellungsabwicklung sowie Qualitätssicherung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Markus Hamm
seit 10.6.2025
Geschäftsführer
Carsten Trenz
seit 10.6.2025
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
VF International SaglCHE
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.200 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

VF Germany Services GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023/2024

(1) Grundlagen der Geschäftstätigkeit

Die Geschäftstätigkeit der VF Germany Services GmbH (VF) ist der Vertrieb von Sport- und Freizeitkleidung, Schuhe, Rucksäcken und Taschen als Limited Risk Distributor sowie alle damit zusammenhängenden Geschäfte für die VF International SAGL, Stabio/Schweiz, insbesondere für die VF Germany Textil-Handels GmbH und für mit diesem verbundenen Unternehmen.

Unsere Produkte werden über unsere eigenen Direktvertriebskanäle an Verbraucher vermarktet, zu denen von VF betriebene Geschäfte (Einzelhandelsgeschäfte und Outletstores), konzessionierte Einzelhandelsgeschäfte, E-Commerce-Websites der Marke und andere digitale Plattformen gehören.

Die Geschäftsfelder gliedern sich im Geschäftsjahr 2023/2024 in Outdoor, Active und Work auf.

SEGMENT BRAND
Outdoor The North Face®
Timberland®
  Smartwool®
Altra®
  Icebreaker®
Active Vans®
  Kipling®
Napapijri®
  Eastpak®
Work Dickies®

Die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren der VF Germany Services GmbH zur Steuerung des operativen Geschäfts sind weiterhin Umsatzerlöse und der Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung.

Unser Mutterkonzern verfolgt die Strategie, gezielt in seine Mitarbeiter, unseren Planeten und Produkte zu investieren. VF engagiert sich für unterschiedliche Gruppen. Inklusion und Diversität sind wichtige Handlungsfelder. Neben dem Wohlergeben unserer Mitarbeiter ergreifen wir Maßnahmen gegen den Klimawandel, um den Planeten für künftige Generationen zu schützen. Das Thema "Klimawandel und Nachhaltigkeit" wurde fest im Rahmen für das Risikomanagement eingebettet. VF hat sich das Ziel gesetzt bis Ende des Geschäftsjahres 2026 in allen eigenen und selbstbetriebenen Einrichtungen 100% erneuerbare Energien zu nutzen (https://www.vfc.com/responsibility/planet/energy). Zudem haben wir uns verpflichtet, bis zum Geschäftsjahr 2026 50% unseres Polyesters aus recycelten Materialien zu beziehen (https://www.vfc.com/responsibility/planet/materials).

(2) Darstellung der Lage

(2.1) Die Entwicklung des Marktes für Bekleidung

Die Bekleidungsindustrie hat im vergangenen Jahr 2023 eine Reihe von Herausforderungen erlebt. Preiserhöhungen für Bekleidung und Schuhe laut dem Statistischen Bundesamt um 3,3% (https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1048/umfrage/preissteigerung-fuer-ausgewaehlte-waren-und-dienstleistungen/) und eine Inflationsrate von 5,9% im Jahr 2023 (https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_020_611.html) führten zunächst zu einer pessimistischen Stimmung und hat das Konsumverhalten in vielerlei Hinsicht beeinfluss.

Anders als in vielen anderen Einzelhandelsbereichen hat der Einzelhandel mit Bekleidung in 2023 im Vergleich zu 2022 einen nominalen Umsatzzuwachs von 2,9% und preisbereinigt ein Plus von 1,7% verzeichnet (https://www.textilwirtschaft.de/business/news/destatis-jahresabschluss-fuer-die-einzelhandelsumsatzstatistik-so-haben-sich-die-umsaetze-im-modehandel-2023-entwickelt-243639) und damit einen positiven Trend.

Im Jahr 2023 beliefen sich die Nettoumsätze im Einzelhandel in Deutschland auf 564,9 Milliarden Euro, ein nominaler Zuwachs von 3,5 % gegenüber 2022 (https://www.handelsdaten.de/deutschsprachiger-einzelhandel/umsatz-im-stationaeren-einzelhandel-deutschland-zeitreihe). Dabei verzeichnete der Bekleidungsmarkt einen Umsatzzuwachs von 58,43 Mrd. EUR im Jahr 2022 auf rund 68,2 Mrd. EUR im Jahr 2023 (https://de.statista.com/statistik/daten/studie/493317/umfrage/marktvolumen-im-segment-bekleidung-und-schuhe-in-deutschland/).

Der Trend bestätigte sich im ersten Halbjahr. Umsatzerhöhungen im Durchschnitt von 17 % im Vergleich zum Vorjahr plus 118%) wurden erzielt (https://www.textilwirtschaft.de/business/umsaetze/tw-testclub-die-umsaetze-im-ersten-halbjahr-2023-interpretationsbeduerftig-240963). Die Steigerungsraten basieren hauptsächlich auf dem starken Anstieg im ersten Quartal. Im Vorjahr waren in den ersten Monaten beim Einkauf im stationären Handel noch Corona-Einschränkungen in Kraft. Daher verzeichnete der stationäre Modehandel in den ersten drei Monaten des Jahres 2023, wie erwartet, einen starken Zuwachs (plus 26%).

Nach einem Minus von 2% im 3. Quartal (im Vergleich zum Vorjahr mit plus 3%) (https://www.textilwirtschaft.de/business/umsaetze/tw-testclub-die-umsaetze-im-3.-quartal-2023-sommerwetter-sorgt-fuer-flaute-im-3.-quartal-242085) hat auch das Weihnachtsgeschäft im Mode-Einzelhandel real um 6,7% weniger umgesetzt als im Vorjahr (https://www.textilwirtschaft.de/business/news/destatis-jahresabschluss-fuer-die-einzelhandelsumsatzstatistik-so-haben-sich-die-umsaetze-im-modehandel-2023-entwickelt-243639).

Der VF Konzern und damit die VF Germany Services GmbH haben kontinuierlich auf die verschiedenen Herausforderungen reagiert. Starker Fokus lag, wie in den letzten Jahren, im Online-Business. Geschäftsbeziehungen zu unseren Kunden wurden weiterhin aufgebaut und verstärkt. Des Weiteren lag der Fokus auf dem Aufrechterhalten der Liquidität des Unternehmens, der Kostenreduzierung und der Stärkung der Bilanz.

(2.2) Geschäftsentwicklung

Der Mutterkonzern, die VF Corporation, hatte im zweiten Quartal des Geschäftsjahrs 2024 ein umfassendes Transformationsprogramm namens "Reinvent" angekündigt. Dieses Programm zielt darauf ab, die Markenbildung zu verbessern und die Betriebsleistung zu steigern. Die Schlüsselprioritäten betreffen die Verbesserung der Ergebnisse in Nordamerika, die Kostendreduzierung und die Stärkung der Bilanz. Die IT-Systeme von der VF-Gruppe waren in der Vergangenheit Gegenstand von Cybersicherheitsvorfällen, einschließlich des bereits veröffentlichten Cybersicherheitsvorfalls vom Dezember 2023. Wir sind der Ansicht, dass die Auswirkungen des Cybervorfalls nicht wesentlich für die Finanz- und Ertragslage von VF waren.

Die Umsatzerlöse für das Geschäftsfeld Outdoor betrugen 104,0 Mio €, für Active 44,7 Mio € und Work 4,1 Mio €, folglich insgesamt 152,8 Mio € für das Geschäftsjahr 2024 und damit hauptsächlich im Geschäftsfeld Outdoor und Active.

Damit lagen die Umsatzerlöse mit 152,8 Mio € unter der gemachten Prognose von 157,4 Mio € was auf den Outdoor Bereich zurückzuführen ist. Ergebnis vor Steuern und vor Gewinnabführung für das Geschäftsjahr 2024 in Höhe von 1,2 Mio € liegt unter der Prognose in Höhe von 3,5 Mio € und ist auf die unter der Prognose liegenden Umsatzerlöse und den höheren Betriebsaufwand zurückzuführen.

Zum 31. März 2024 betrieb die VF Germany Services 43 Shops (Vorjahr 47).

(3) Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Bilanzsumme hat sich von T€ 23.913 um T€ 6.818 (28,51%) auf T€ 30.732 erhöht. Dies ist vor allem auf folgendes zurückzuführen:

Auf der Aktivseite hat sich das Sachanlagevermögen erhöht (T€ 1.389). Der Anstieg ist insbesondere auf Investitionen in Mietereinbauten und Einrichtung zurückzuführen. Der Anteil des Anlagevermögens am Gesamtvermögen beträgt 18,38% (Vorjahr 17,85%).

Gleichzeitig stiegen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von T€ 1.329 auf T€ 4.146 im Wesentlichen durch eine Zunahme der Forderungen aus E-commerce.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben sich um T€ 2.944 auf T€ 9.810 erhöht. Der Hauptgrund für die Steigerungen ist die True-up-Buchung.

Die Eigenkapitalquote beträgt 3,88% (Vorjahr: 4,99%).

Auf der Passivseite sind die sonstigen Rückstellungen um T€ 1.057 gestiegen. Es kam insbesondere zu einer Erhöhung der Rückstellungen für Abfindungen (+T€ 189) und für zurückzusendende Waren (+T€ 381).

Der Anteil der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen an der Bilanzsumme hat sich von 37,18% auf 29,06% reduziert, was stichtagsbedingt eine Reduzierung von T€ 5.761 entspricht. Die Reduzierung ist auf eine Mehrwertsteuerüberweisung von der VF Germany Service GmbH kommend zurückzuführen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, welche im Zusammenhang mit dem konzernweiten Cash-Pooling stehen, haben sich um T€ 5.190 erhöht.

Die Veränderung des Finanzmittelfonds (inkl. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, da diese zur Disposition der liquiden Mittel gehören) ergibt sich aus einem operativen Cashflow von T€ 715 (Vorjahr T€ 14.012), einem Cash Flow aus Finanzierung von T€ 3.047 (Vorjahr T€ -2.547) und einem Cashflow aus Investitionstätigkeit T€ -2.949 (Vorjahr T€ -3.044). Der Rückgang des operativen Cashflows im Vergleich zum Vorjahr ist im Wesentlichen durch Veränderungen des Working Capital bedingt. Der Cash Flow aus Finanzierung beinhaltet die für das Geschäftsjahr 2022/2023 gezahlte Ergebnisabführung. Der Cash Flow aus Investitionstätigkeit betrifft die Investitionen in das Anlagevermögen.

Die sonstigen betriebliche Erträge beinhalten periodenfremde Erträge von T€ 120 (Vorjahr T€ 710). Diese stammen im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen.

Die Herstellungskosten betragen T€ 109.959 (Vorjahr T€ 109.041) und betreffen Kosten für bezogene Waren. Es gab eine positive Entwicklung der Bruttoergebnismarge, die einen Anstieg von 26,5% auf 28,0% verzeichnete. Dieser Anstieg ist hauptsächlich auf die Anpassungen durch True-up-Buchungen zurückzuführen.

Die allgemeinen Verwaltungskosten betragen T€ 961 (Vorjahr T€ 415) und die Vertriebskosten betragen T€ 38.138 (Vorjahr T€ 36.067). Der Anstieg der Vertriebskosten ist hauptsächlich auf einen Anstieg mitarbeiterbezogenen Kosten, der Mietindexierungen, der Abschreibungskosten, der Werbekosten und der DirectToConsumer-Provision (z. B. Zalando-Gebühren) zurückzuführen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich auf T€ 2.149 (im Vorjahr T€ 247) und beinhalten insbesondere Zuführungen der Rückstellungen für Abfindungen für Mitarbeiter.

Das Ergebnis vor Steuern beträgt T€ 1.116 (im Vorjahr T€ 3.050). Der Rückgang ist auf die Erhöhung der Herstellungskosten, die mit den gestiegen Umsatzzahlen korrespondieren, und der Anstieg der allgemeinen Verwaltungskosten zurückzuführen. Darüber hinaus haben die erhöhten sonstigen betrieblichen Aufwendungen ebenfalls zu dem Rückgang beigetragen.

Der Jahresüberschuss vor Gewinnabführung beträgt T€ 1.113.

Die Mitarbeiterzahl ist im Jahresdurchschnitt von 180 auf 164 bei den Vollzeitkräften gesunken und von 126 auf 144 bei den Teilzeitmitarbeitern gestiegen.

(4) Chancen- und Risikobericht

Soweit Chancen und Risiken identifizierbar sind und bewertet wurden, sind diese im Folgenden dargestellt. Aufgrund der Verflechtung der deutschen VF Gesellschaft mit VF International SAGL und dem VF-Konzern unterliegt die VF Germany Services GmbH der Risiko- und Chancensituation des Konzerns. Relevante Änderungen der Risikosituation für die VF Germany Services GmbH im Vergleich zum letzten Geschäftsjahr konnten nicht identifiziert werden. Die Risiken und Chancen werden in absteigender Relevanz dargestellt.

Darstellung von Risiken

Ein Risiko für VF liegt in der Volatilität der Verbraucherausgaben für Kleidung und Schuhe, die von globalen wirtschaftlichen Bedingungen und anderen Faktoren beeinflusst werden und möglicherweise zu rückläufigen Umsätzen und Gewinnen für das Unternehmen führen können.

VF steht im Wettbewerb mit zahlreichen Bekleidungs- und Schuhmarken und Herstellern. Der Wettbewerb basiert im Allgemeinen auf Markenbekanntheit, dem Preis, dem Design, der Qualität und der Auswahl der Produktauswahl, Service und Kaufkomfort. Die Fähigkeit von VF, im Wettbewerb in der Bekleidungs- und Schuhindustrie hängt von unserer Fähigkeit ab:

die sich ändernden Verbraucherpräferenzen und Vorlieben und Produkttrends rechtzeitig zu erkennen und darauf zu reagieren;

attraktive, innovative und qualitativ hochwertige Produkte zu entwickeln, die die Bedürfnisse der Verbraucher erfüllen;

einen hohen Wiedererkennungswert der Marke aufrechtzuerhalten und

eine angemessene Preisgestaltung für Produkte.

Sollten wir nicht in der Lage sein, effektiv zu konkurrieren oder mit den sich schnell ändernden Verbraucherpräferenzen, Märkten, Technologien, Geschäftsmodellen und Produkttrends Schritt zu halten, könnte dies Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit, die Finanzlage und die Betriebsergebnisse von VF haben.

Die Geschäfte und Erträge von VF können durch rechtliche, regulatorische, politische und wirtschaftliche Unsicherheiten und Risiken beeinträchtigt werden.

Unser Geschäftsbetrieb und unsere Beziehungen zu Verbrauchern, Kunden, Mitarbeitern und Geschäftspartnern hängen in hohem Maße von IT-Systemen und Daten ab. Wir sind uns der Notwendigkeit bewusst, das Cybersecurity-Risiko kontinuierlich zu bewerten und unseren Managementansatz angesichts eines sich schnell und ständig verändernden Umfelds weiterzuentwickeln. Dementsprechend sind wir bestrebt, unsere Geschäftsabläufe, einschließlich der Aufzeichnungen und Informationen von Verbrauchern, Mitarbeitern und vertraulichen Geschäftspartnern, vor bekannten Angriffen zu schützen. Es gibt jedoch keine Garantie dafür, dass zukünftige Vorfälle im Bereich der Cybersicherheit keine wesentlichen Auswirkungen haben werden.

Änderungen in der Regulierung, der geopolitischen Politik und andere Faktoren können sich nachteilig auf das Geschäft von VF auswirken oder uns dazu zwingen, unsere derzeitigen Geschäftspraktiken zu ändern. Auch wenn das Inkrafttreten solcher Änderungen nicht sicher ist, könnten wir im Falle der Annahme solcher Änderungen oder wenn wir es nicht schaffen, die Auswirkungen solcher Änderungen vorherzusehen und abzumildern, könnten unsere Kosten steigen, was unsere Gewinne schmälern würde.

Der Klimawandel und die zunehmende Aufmerksamkeit von Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen, Kunden, Verbrauchern und Investoren auf Nachhaltigkeitsthemen, einschließlich solcher, die mit dem Klimawandel und sozial verantwortlichen Aktivitäten zusammenhängen, können sich negativ auf unser Geschäft und unsere Finanzergebnisse auswirken und unseren Ruf schädigen. Wenn es uns nicht gelingt, die Auswirkungen des Klimawandels zu überwachen, uns anzupassen, Widerstandsfähigkeit aufzubauen und Lösungen zu entwickeln, kann dies zu Umsatzeinbußen, Marktanteilsverlusten und steigenden Kosten führen.

Darstellung von Chancen

Wesentlicher Haupttreiber Chancen zu ergreifen, sind weiterhin das starke Wachstum im Outdoorbereich und die Verfolgung von unternehmerischer Nachhaltigkeit.

VF Germany Services GmbH ist mit all seinen Marken im Einzelhandel und im E-Commerce Business sehr gut aufgestellt. Wir profitieren von guten Standorten unserer Einzelhandelsgeschäfte in vielen Städten in Deutschland und konzentrieren uns auf die Optimierung der Anzahl der Geschäfte und den Ausbau des Kundenerlebnisses. Wir glauben daran und sind davon überzeugt, dass ein einzigartiges Kundenerlebnis die Markenattraktivität steigert und die Basis ist, um unsere Wachstumsziele nachhaltig zu stützen

Die Erlöse der VF Germany Services GmbH sind wesentlich vom Wirtschaftsklima und dem Konsumverhalten abhängig. Daher werden in diesem Bereich auch große Chancen gesehen.

Chancen bestehen weiterhin vor allem erstrangig im digitalen Marketing sowie in verbesserten Produktleistungen und Innovationen im Omnichannel Business, wie die Bestellung online und die Abholung der Ware im stationären Handel, die sich positiv auf die Nachfrage des Endverbrauchers auswirken.

(5) Prognosebericht

Für das Kalenderjahr 2025 wird ein Umsatzwachstum des Modemarktes in Deutschland, wobei das Hauptrisiko konjunkturelle Schwankungen sind, erwartet (https://de.statista.com/outlook/emo/mode/deutschland). Die Inflation in Deutschland lag 2023 bei +5,9% (https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_020_611.html) und wird voraussichtlich auf 3,1% sinken (https://www.ifo.de/pressemitteilung/2024-04-19/wirtschaftsexperten-erwarten-leichten-rueckgang-der-inflation-weltweit).

Das Wachstum wird vor allem durch verstärktes Online-Shopping erwartet (https://einzelhandel.de/images/presse/Pressekonferenz/2024/PM_Online_Monitor24.pdf).

Aufgrund des Gewinnabführungsvertrages mit der VF Germany Textil-Handels GmbH beträgt der Jahresüberschuss 0 €. Unsere Prognose basiert auf einer Analyse im Bereich Einzelhandel detailliert auf Markenebene. Umsatzerlöse von 159 bis 166 Mio € und ein Jahresüberschuss vor Gewinnabführung in Höhe von 3,5 bis 3,7 Mio €werden erwartet.

 

München, den 28. Juni 2024

Die Geschäftsführung

Kristine Van Aelst

Martino Scabbia Guerrini

Bilanz zum 31. März 2024

Aktiva

  31.03.2024 31.03.2023
 
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 21.808,62 31.501,18
II. Sachanlagen    
1. Einbauten in gemieteten Räumen 3.087.477,31 2.813.866,77
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.538.089,87 1.422.704,20
  5.647.375,80 4.268.072,15
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
Waren 6.731.838,79 7.428.697,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.146.103,74 1.328.610,27
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 9.809.644,35 6.865.397,49
3. Sonstige Vermögensgegenstände 2.565.461,85 2.549.448,65
  16.521.209,94 10.743.456,41
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 417.613,38 509.019,24
  23.670.662,11 18.681.172,65
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.413.647,44 964.238,15
  30.731.685,35 23.913.482,95

Passiva

  31.03.2024 31.03.2023
 
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 25.200,00 25.200,00
II. Kapitalrücklage 1.167.265,21 1.167.265,21
  1.192.465,21 1.192.465,21
B. Rückstellungen    
Sonstige Rückstellungen 3.906.684,44 2.849.389,57
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 15.076.537,26 9.886.627,24
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 85.978,82 74.367,77
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.368.832,48 841.913,54
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 8.929.879,81 8.891.518,01
5. Sonstige Verbindlichkeiten 171.307,33 177.201,61
(davon aus Steuern € 114.353,80; Vorjahr € 123.728,19)    
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 43.525,76; Vorjahr € 46.376,87)    
  25.632.535,70 19.871.628,17
  30.731.685,35 23.913.482,95

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis 31. März 2024

  1.4.2023
bis
31.3.2024
1.4.2022
bis
31.3.2023
 
1. Umsatzerlöse 152.812.859,20 148.326.070,66
2. Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen -109.959.104,67 -109.040.801,44
3. Bruttoergebnis vom Umsatz 42.853.754,53 39.285.269,22
4. Vertriebskosten -38.138.254,04 -36.067.168,36
5. Allgemeine Verwaltungskosten -960.758,64 -414.772,74
6. Sonstige betriebliche Erträge 120.338,91 709.933,28
(davon aus Währungsumrechnung € 0,09; Vorjahr € 0,00)    
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.149.215,75 -246.770,40
(davon aus Währungsumrechnung € 219,11; Vorjahr € 115,39)    
  1.725.865,01 3.266.491,00
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -609.855,66 -216.446,33
(davon an verbundenen Unternehmen € 609.855,66; Vorjahr € 216.446,33)    
9. Ergebnis vor sonstigen Steuern und vor Gewinnabführung 1.116.009,35 3.050.044,67
10. Sonstige Steuern -2.858,29 -3.317,08
11. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrags abgeführter Gewinn -1.113.151,06 -3.046.727,59
12. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis 31. März 2024

I. Allgemeine Geschäftstätigkeit

Die VF Germany Services GmbH (im Folgenden auch kurz "VFGS" genannt) ist beim Amtsgericht München unter der Nummer HR B 255896 eingetragen. Die VFGS ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des Handelsgesetzbuches. Die Gesellschaft hat einen Gewinnabführungsvertrag mit der VF Germany Textil-Handels GmbH (Organträger), ebenfalls mit Sitz in München.

Gegenstand der Geschäftstätigkeit des Unternehmens, als Vertriebsgesellschaft mit beschränkter Funktion, ist das Betreiben von Outlet Stores, Einzelhandelsgeschäften und eigene Online-Markplätze für Sport- und Freizeitkleidung, Schuhe, Rücksäcke und Taschen sowie die Erbringung von Dienstleistungen, insbesondere für die VF Germany Textil-Handels GmbH und mit diesem verbundenen Unternehmen.

Die Gesellschaft vertreibt hauptsächlich die Marken The North Face, Vans, Timberland, Icebreaker, Dickies, Napapijri, Eastpak, Kipling, Altra und Smartwool.

Die Zentrallager befinden sich in Belgien, der Tschechischen Republik und den Niederlanden.

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023/2024 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften sowie nach den Vorschriften einer GmbH aufgestellt. Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte wie in den Vorjahren nach dem Umsatzkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 3 HGB.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Erstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten gemäß § 255 Abs. 1 HGB angesetzt und entsprechend ihrer Nutzungsdauer zwischen 3 und 5 Jahren um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten gemäß § 255 Abs. 1 HGB angesetzt. Die Vermögensgegenstände werden entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer von 3 Jahren durch planmäßige Abschreibungen auf der Grundlage wirtschaftlicher Nutzungsdauern vermindert. Geringwertige Vermögensgegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von € 150 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit einem Wert zwischen € 150 und € 1.000 werden aktiviert und über einen Zeitraum von 5 Jahren linear abgeschrieben. Bei Zugängen von Verkaufseinrichtungen in Shops werden die Vermögensgegenstände auf monatlicher Basis abgeschrieben.

Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen bzw. bei einer dauerhaften Wertaufholung Zuschreibungen bis maximal auf die fortgeführten Anschaffungskosten vorgenommen.

Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten unter Anwendung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Ermittlung der Anschaffungskosten erfolgt anhand der sogenannten FIFO-Methode (first in - first out). Abwertungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert wurden, soweit erforderlich, vorgenommen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Allen risikobehafteten Posten wird durch die Bildung angemessener Wertberichtigungen Rechnung getragen.

Der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert bilanziert.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Erkennbare Risiken und ungewisse Verpflichtungen sind in den Rückstellungen ausreichend berücksichtigt und werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zum notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Langfristige Rückstellungen werden entsprechend § 253 HGB abgezinst.

Verbindlichkeiten und erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Fremdwährungsbeträge bestehen nur in geringem Umfang. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten sowie Kassenbestände oder Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Devisenkassamittelkurs entsprechend § 256a HGB zum Stichtag umgerechnet.

3 . Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens sind als Bestandteil des Anhangs in einer separaten Anlage beigefügt.

Die Sachanlagen (T€ 5.626; Vorjahr T€ 4.237) betreffen hauptsächlich die Inneneinrichtung der Einzelhandelsgeschäfte und ein weiterer geringerer Teil das technische Equipment. Ein kleiner Teil der Sachanlagen betrifft die EDV-Abteilung. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig entsprechend der voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer abgeschrieben.

Die Vorräte bestehen, wie im Vorjahr, ausschließlich aus Handelswaren, die von verbundenen Unternehmen bezogen werden.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (T€ 4.146; Vorjahr T€ 1.329) haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen (T€ 9.810 im Vorjahr T€ 6.865) betreffen die VF International und resultierten aus konzerninternem Zahlungsverkehr im Zusammenhang mit E-Commerce und haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die sonstigen Vermögensgegenstände (T€ 2.565; Vorjahr T€ 2.549 betreffen unter anderem Mietkautionen (T€ 1.461). Die Mietkautionen laufen auf unbestimmte Zeit, die restlichen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten betreffen nahezu ausschließlich Guthaben bei Kreditinstituten.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft im Wesentlichen Vorauszahlungen für Versicherungen und Miete.

Größte Einzelposten bei den sonstigen Rückstellungen (T€ 3.906; Vorjahr T€ 2.849) betreffen insbesondere Prämien (T€ 162), Gutscheine (T€ 209), Warenretouren (T€ 1.611). Ferner sind Rückbaukosten (T€ 724), Prüfungskosten (T€ 29), Investitionsausgaben (T€ 789), personalbezogene Rückstellungen (T€ 301), Rückstellungen für Gebäudemieten (T€ 37), Behindertenabgabe (T€ 14) und Bankgebühren und Zinsen (T€ 30) als weitere Posten enthalten.

Sämtliche Verbindlichkeiten zum 31. März 2024 haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten handelt es sich um einen kurzfristigen negativen Kontensaldo, der mit dem Cash Pooling im Intercompany Bereich in Verbindung steht. Die Gesellschaft nimmt an einem Cash- und Zinspooling des VF-Konzerns teil. Da die cashpoolführende Bank Einzelkonten pro teilnehmender Gesellschaft führt, die nur virtuell saldiert werden, erfolgt der Ausweis des Saldos der Gesellschaft unter den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und nicht als Verbindlichkeit gegenüber einer cashpoolführenden Konzern-Gesellschaft.

Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen handelt es sich um noch zu zahlende Rechnungen aus Dienstleistungen im Rahmen der Geschäftstätigkeit (T€ 1.369, Vorjahr T€ 842).

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (T€ 8.930; Vorjahr T€ 8.892) bestehen in Höhe von T€ 8.929 (Vorjahr T€ 8.858) gegenüber der Gesellschafterin VF Germany Textil-Handels GmbH und beinhalten Verbindlichkeiten aus der Ergebnisabführung von T€ 1.113 (Vorjahr T€ 3.046) und Umsatzsteuerverbindlichkeiten T€ 7.816 (Vorjahr T€ 5.111). Die restlichen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren im Wesentlichen aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr.

Die sonstigen Verbindlichkeiten (T€ 171, Vorjahr T€ 177) betreffen überwiegend Lohnsteuer, Verbindlichkeiten gegenüber Mitarbeitern sowie noch abzuführende Beiträge zur Sozialversicherung.

4 . Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Aufteilung nach Produktgruppen:

  1.4.2023 bis
31.3.2024
1.4.2022 bis
31.3.2023
  T€ T€
Outdoor 103.964 99.281
Active 44.744 45.243
Work 4.105 3.802
  152.813 148.326

Die bisherigen Segmente "Sportswear & Contemporary" und "Outdoor & Action" wurden neu definiert und sind nun als "Outdoor", "Active" und "Work" bekannt. Diese Änderung spiegelt unsere fortlaufende Anpassung an die dynamischen Marktbedingungen wider.

Die Umsatzerlöse werden nur im Inland generiert. Zum 31. März 2024 betrieb die VF Germany Services 43 Shops (Vorjahr 47).

Die sonstigen betriebliche Erträge beinhalten periodenfremde Erträge von T€ 120 (Vorjahr T€ 710). Die Differenz in Höhe von T€ 590 stammt im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen.

Die Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen in Höhe von T€ 109.959 (Vorjahr T€ 109.041) beinhalten ausschließlich Aufwendungen für bezogene Waren im Sinne des § 275 HGB.

Der Anstieg der Vertriebskosten ist hauptsächlich auf einen Anstieg mitarbeiterbezogenen Kosten, der Mietindexierungen, der Abschreibungskosten, der Werbekosten und der DirectToConsumer-Provision (z.B. Zalando-Gebühren) zurückzuführen.

Die allgemeinen Verwaltungskosten beinhalten analog dem Vorjahr überwiegend Personalaufwendungen, in Anspruch genommene Dienstleistungen, Abschreibungen auf Anlagevermögen, Mieten, Rechts- und Beratungskosten sowie Telefon- und Portogebühren.

Der Personalaufwand beträgt:

01.04.2023 b is
31.03.2024
01.04.2022 b is
31.03.2023
  T€ T€
Löhne und Gehälter 9.813 9.234
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 2.171 2.002
(davon Aufwendungen für Altersversorgung) 15 -3
  11.999 11.234

Die sonstige n betriebliche n Aufwendungen (T€ -2.149, Vorjahr T€ -247) beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen aus Kosten aus der Umstrukturierung und deren Neubewertung.

III. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen belaufen sich mit Fälligkeiten bis zu einem Jahr auf T€ 8.049 (Vorjahr T€ 7.322) und größer als einem Jahr auf T€ 36.966 (Vorjahr T€ 22.253) und betreffen vor allem Mietverpflichtungen gegenüber Dritten. Zum 31. März 2024 bestanden keine Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten. Es bestehen außerdem keine Pfandrechte oder ähnliche Rechte.

Die Mitarbeiterzahl ist im Jahresdurchschnitt von 180 auf 164 gesunken bei den Vollzeitkräften und von 126 auf 144 bei den Teilzeitmitarbeitern gestiegen.

Die Gesellschaft hat die folgenden Kaufleute als Geschäftsführer:

Kristine Van Aelst, Gent/Belgien - Senior Director Accounting, VF Europe BV

Martino Scabbia Guerrini, Gentilino/Schweiz, Executive Vice President, Chief Commercial Officer and President, Emerging Brands, VF International SAGL

Den Geschäftsführern wurden von der Gesellschaft keine Bezüge gewährt.

Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt T€ 63. Dieses entfällt ausschließlich auf Abschlussprüfungsleistungen.

Alleingesellschafterin der VF Germany Services GmbH ist unverändert die VF Germany Textil-Handels GmbH, München/Deutschland.

Die VF Germany Services GmbH wird in den Konzernabschluss der VF Corporation mit Sitz in Denver, Colorado/USA, das den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Konsolidierungskreis aufstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss der VF Corporation ist unter www.vfc.com erhältlich und wird bei der SEC (Securities and Exchange Commission) (https://www.sec.gov/ix?doc=/Archives/edgar/data/103379/000010337924000008/vfc-20240330.htm), sowie im Unternehmensregister veröffentlicht.

Aufgrund des abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrags wird das Jahresergebnis vollständig abgeführt.

IV. Nachtragsbericht

Besondere Vorgänge, die zwischen dem 31. März 2024 und dem Zeitpunkt der Unterzeichnung des Jahresabschlusses und des Lageberichts durch die Geschäftsführer eingetreten sind und sich auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken könnten, haben sich nicht ergeben.

 

München, den 28. Juni 2024

Geschäftsführer

Kristine Van Aelst

Martino Scabbia Guerrini

Entwicklung des Anlagevermögens 2023/2024

  Anschaffungskosten
  01.04.2023 Zugänge Abgänge 31.03.2024
  T€ T€ T€ T€
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 212 0 1 211
II. Sachanlagen        
1. Einbauten in gemieteten Räumen 8.260 1.205 1.208 8.257
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.840 1.743 732 6.851
  14.100 2.949 1.940 15.108
  14.312 2.949 1.942 15.319
  Kumulierte Abschreibungen Bilanzwerte
  01.04.2023 Zugänge Abgänge 31.03.2024 31.03.2024 31.03.2023
  T€ T€ T€ T€ T€ T€
I. Immaterielle Vermögensgegenstände            
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 181 9 0 189 22 32
II. Sachanlagen            
1. Einbauten in gemieteten Räumen 5.446 929 1.205 5.169 3.087 2.814
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.417 624 728 4.313 2.538 1.423
  9.863 1.552 1.933 9.482 5.625 4.237
  10.044 1.561 1.934 9.671 5.647 4.268

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die VF Germany Services GmbH, München

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der VF Germany Services GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der VF Germany Services GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlichder Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 28. Juni 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Stefan Hartwig, Wirtschaftsprüfer

ppa. Bastian Otter, Wirtschaftsprüfer


Der Jahresabschluss zum 31.03.2024 wurde am 10.07.2024 festgestellt.

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