Groupe SEB WMF Shared Services GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andre Röse seit 16.10.2025 | Prokura |
Narcisse Benissan-Messan seit 31.3.2025 | Prokura |
Renaud de Butler seit 31.3.2025 | Prokura |
Benjamin Thurner seit 31.3.2025 | Prokura |
Dieter Donis seit 15.10.2024 | Prokura |
Sebastian Hanebutt seit 10.1.2024 | Prokura |
Martin Zouhar seit 10.1.2024 | Geschäftsführer |
Peter Dr. Stiefel seit 26.9.2022 | Prokura |
Martin Geiger seit 28.11.2019 | Prokura |
Alexander Schlee seit 26.6.2015 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
SEB INTERNATIONALE S.A.S. | 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
WMF GmbHGeislingen an der SteigeJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023Lageberichtder WMF GmbH, Geislingen/SteigeGeschäftsjahr 20231. Grundlagen des Unternehmens1.1. Geschäftsmodell und Geschäftstätigkeit der WMF GmbHDie WMF GmbH ist zu 100 Prozent Teil der französischen Groupe SEB. Die Finanzierung der WMF GmbH und deren Tochtergesellschaften erfolgt durch das Mutterunternehmen SEB S.A. Diese erstellt auch einen die WMF GmbH einschließenden Konzernabschluss. Die WMF GmbH war im abgelaufenen Geschäftsjahr, im Rahmen der Einbindung in die Konzernleitung durch Groupe SEB, weiter für die strategische und operative Ausrichtung der Geschäftsbereiche WMF-Consumergeschäft, Professional-Coffee-Machines und Hotel der WMF Gruppe zuständig. Die WMF GmbH war im abgelaufenen Geschäftsjahr ein führender Anbieter von Tisch- und Küche-Produkten für den Endverbraucher und von vollautomatischen professionellen Kaffeemaschinen für den gewerblichen Bereich. Produktionsstätten befinden sich in Geislingen/Steige und Hayingen. 121 Einzelhandelsgeschäfte der WMF Retail GmbH, sowie Vertriebsgesellschaften und externe Vertriebspartner sorgten weltweit für den Vertrieb der Produkte. Der Bereich Consumergeschäft der WMF GmbH hat im abgelaufenen Geschäftsjahr vor allem eigengefertigte und fremdbezogene Haushaltswaren der Marken WMF, Kaiser und Silit für den Küchen- und Wohnbereich, sowie Elektrokleingeräte über den Fachhandel und in WMF-Filialgeschäften vertrieben. Kernwarengruppen waren Bestecke, Kochgeschirre, Küchenwerkzeuge, Backformen, Elektrokleingeräte sowie Tisch- und Wohnaccessoires. Der Vertrieb erfolgte im Inland und Ausland, in ausländischen Schwerpunktmärkten auch über Vertriebsgesellschaften. Das Professional-Coffee-Machines Geschäft der WMF GmbH umfasst die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von vollautomatischen Kaffeemaschinen für den Gastronomie-und Hotelbedarf, die Systemgastronomie und die Büroversorgung. Wichtiger Bestandteil des Geschäfts ist darüber hinaus ein großes, werkseigenes Servicenetz. Der Vertrieb erfolgt im Inland und Ausland, in ausländischen Schwerpunktmärkten auch über Vertriebsgesellschaften. Die Geschäftsbereiche der WMF GmbH waren im abgelaufenen Geschäftsjahr für das Management von Produktdesign und -entwicklung, Produktmanagement, Qualitätskontrolle und Vertrieb verantwortlich. Die Querschnittsfunktionen Einkauf, Fertigung, Logistik, Datenverarbeitung usw. waren zentral, durch die WMF GmbH bzw. die Konzernmutter, organisiert. Wesentlicher externer Einflussfaktor für das operative Geschäft der WMF GmbH ist die konjunkturelle Entwicklung in den Absatzmärkten. Für den Bereich Professional-Coffee-Machines wirken sich vor allem die Investitionsbereitschaft der Gastronomie und Hotellerie, für den Bereich Consumergeschäft die Entwicklung der privaten Nachfrage auf die Geschäftsentwicklung aus. Ende 2022 wurde das Projekt "Skyline" kommuniziert. Gemeinsam mit der Groupe SEB verfolgt die WMF das Ziel, in der DACH-Region unsere Position als Nummer Eins im Konsumgütermarkt weiter auszubauen und zu stärken. Dies ist auch vor dem Hintergrund eines schwierigen Marktumfelds und des sich verändernden Kaufverhaltens der Verbraucher*innen entscheidend. Ausgangspunkt war die strategische Entscheidung, Teile der WMF GmbH und die Groupe SEB Deutschland GmbH zusammenzuführen und neu auszurichten. Gleichzeitig wurden für die weiteren Geschäfts- und Funktionsbereiche der WMF neue, passende Strukturen geschaffen, die eine erfolgreiche und flexible Steuerung der jeweiligen Bereiche ermöglichen. Die neuen Unternehmenseinheiten werden auf dem stabilen Fundament der Groupe SEB von einfachen und harmonisierten Prozessen profitieren. Dadurch können die einzelnen Unternehmen in Zukunft Entscheidungen schneller und passgenauer treffen. Mit den Veränderungen ist Geislingen an der Steige nun auch Hauptsitz für die gesamten Consumer-Aktivitäten der Groupe SEB in der DACH-Region. Der Bereich Professional-Coffee-Machines verbleibt in der WMF GmbH, die so zu einem fokussierten und dedizierten Geschäftsbetrieb im Bereich Professioneller Kaffeemaschinen ausgerichtet wird. Sie bildet ein Kompetenzzentrum in Geislingen/Steige innerhalb des Groupe SEB Konzerns, welches alles von der Entwicklung über die Produktion bis hin zum Vertrieb und Aftersales/Service umfasst. Im Rahmen des Projekts "Skyline" wurden bzw. ist angedacht sowohl Teile der WMF GmbH als auch Tochtergesellschaften der WMF GmbH auf andere Gesellschaften zu übertragen. Folgende Teile der WMF GmbH wurden auf andere Gesellschaften übertragen bzw. ist eine Übertragung noch vorgesehen. Zum 01.01.2024 wurde das Wholesale-Vertriebsgeschäft der WMF GmbH für Consumerprodukte der Marken WMF, Silit, Kaiser im Markt Deutschland im Rahmen eines Asset Deals in die Groupe SEB WMF Consumer GmbH (vormals Groupe SEB Deutschland GmbH) übertragen. Der Bereich "Consumer Goods", wozu u.a. die Bereiche Strategisches Marketing, Produktentwicklung, und Qualitätsmanagement zählen, wurde im Wege eines Asset Deals zum 01.01.2024 von der WMF GmbH in die WMF Business Unit Consumer GmbH (vormals wmf consumer electric GmbH) übertragen. Für das Jahr 2024 verbleiben u.a. die Vorräte und die damit verbundenen Kosten etc., sowie die Umsätze des Consumergeschäfts noch in der WMF GmbH. Der verbleibende Umsatz erfolgt in 2024 jedoch jetzt fast vollständig als Intercompany Umsatz, vor allem mit der Groupe SEB WMF Consumer GmbH und der Groupe SEB WMF Retail GmbH (vormals WMF Retail GmbH), zu Intercompany Verrechnungspreisen. Für 2025 ist ebenfalls ein vollständiger Übergang des Umsatzes und der Vorräte etc. auf die WMF Business Unit Consumer GmbH vorgesehen. Die Zentralfunktionen, wozu u.a. die Bereiche Accounting & Controlling, Recht & Compliance, Zentraler Einkauf und Personalwesen zählen, wurde im Rahmen eines Asset Deals zum 01.01.2024 von der WMF GmbH auf die neu gegründete Groupe SEB WMF Shared Services GmbH übertragen. Für 2025 ist geplant, die aktuell in der WMF GmbH enthaltene Messerfertigung in Hayingen von der WMF GmbH auf die Silit Werke GmbH & Co KG übergehen zu lassen. Folgende Tochtergesellschafen der WMF GmbH wurden auf andere Gesellschaften übertragen. Die WMF Retail GmbH wurde zum 01.12.2023 zu Groupe SEB WMF Retail GmbH umfirmiert. Für das Jahr 2024 ist eine Abspaltung von der WMF GmbH auf die Groupe SEB WMF Consumer GmbH (vormals Groupe SEB Deutschland GmbH, s.o.) vorgesehen. Die WMF Business Unit Consumer GmbH (vormals wmf consumer electric GmbH) wurde zum 31.12.2023 von der WMF GmbH an die Finedining Topco GmbH übertragen. Die Finedining Topco GmbH, bereits im abgelaufenen Geschäftsjahr die 100%ige Muttergesellschaft der WMF GmbH, ist jetzt ebenfalls die 100%ige Muttergesellschaft der Groupe SEB WMF Consumer GmbH, der Groupe SEB WMF Shared Services GmbH und der WMF Business Unit Consumer GmbH. Für 2024ff sind weitere Anteilsübergänge an die Muttergesellschaft bzw. Schwestergesellschaften geplant. 1.2. LeistungsindikatorenDie Unternehmenssteuerung der WMF GmbH ist im Wesentlichen auf finanzielle Leistungsindikatoren ausgerichtet. Die hier bedeutsamsten Kennzahlen sind Umsatzerlöse, EBIT (EBIT = Ergebnis vor Beteiligungsergebnis, Zinsergebnis und vor Ertragsteuern) und Investitionen. Relevanter nichtfinanzieller Leistungsindikator ist im Rahmen der Unternehmenssteuerung die Entwicklung der Anzahl der Mitarbeitenden. 1.3. Forschung und EntwicklungForschung und Entwicklung umfasste im abgelaufenen Geschäftsjahr bei der WMF GmbH die Themen Innovationsmanagement, Produktentwicklung/Design, Konstruktion und Verfahrensentwicklung für die Fertigung. Dies erfolgt für Professional-Coffee-Machines sowie den Consumerbereich und deren Tochtergesellschaften. Die WMF investierte 2023 4 Prozent ihres Umsatzes (VJ 3 Prozent) in Entwicklungsvorhaben, überwiegend in Produktinnovationen. Die Aktivierungsquote für selbst geschaffene Rechte und Werte ging um 8 Prozentpunkte auf 6 Prozent zurück. 2. Wirtschaftsbericht2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene RahmenbedingungenNach Angaben des Statistischen Bundesamtes lag das Bruttoinlandsprodukt im Gesamtjahr 2023 um 0,3 Prozent niedriger als in 2022 (Vorjahr +1,8 Prozent). Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023, im nach wie vor krisengeprägten Umfeld, ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 Prozent höher (Vorjahr: 0,6 Prozent höher). Die Entwicklungen der für die WMF GmbH relevanten Branchen zeigen konträre Entwicklungen. Der Einzelhandelsumsatz in 2023 liegt real um 3,3 Prozent unter 2022 (Vorjahr -0,7 Prozent). Der Gastgewerbeumsatz stieg um real +1,1 Prozent (Vorjahr +45,4 Prozent), jedoch im Vergleich zum Vor-Corona-Jahr 2019 war der reale Gastgewerbeumsatz im Jahr 2023 um 11,3 Prozent niedriger (Vorjahr -12,5 Prozent). 2.2. Geschäftsverlauf der WMF GmbH
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| ― |
Für den Aufsichtsrat in Höhe von 25 Prozent. |
| ― |
Für die Geschäftsführung in Höhe von 0 Prozent. Begründung: Derzeit verfügt die Gesellschaft über zwei Geschäftsführer. Sollte ein Posten in der Geschäftsführung innerhalb der fünfjährigen Geltungsdauer der Zielgröße frei werden, ist der Aufsichtsrat bestrebt, verstärkt Frauen dafür zu gewinnen. Sowohl die Nachwuchsförderung innerhalb des Unternehmens als auch der Personalgewinnungsprozess auf Geschäftsführungsebene ist darauf ausgerichtet, geeignete Kandidatinnen zu fördern und zu gewinnen. Die Festlegung einer Zielgröße von über 0% würde aber bedeuten, dass innerhalb von fünf Jahren einer der Geschäftsführer gehen und auf jeden Fall eine Frau als Geschäftsführerin berufen werden muss. Dieser Zwang soll vermieden werden. |
| ― |
Für die erste Führungsebene unter der Geschäftsführung in Höhe von 30 Prozent und für die zweite Führungsebene in Höhe von 30 Prozent. |
Für die Erreichung der Zielgrößen wurden für Aufsichtsrat und Geschäftsführung eine Frist bis zum 30.06.2028 sowie für die erste und zweite Führungsebene eine Frist bis zum 31.12.2027 festgelegt.
Geislingen/Steige, 19.03.2024
Die Geschäftsführung
AKTIVA
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Werte
in T€ |
Anhang | 31.12.2023 | 31.12.2022 | ||
| A. Anlagevermögen | |||||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | (3) | 90.061 | 97.404 | ||
| II. Sachanlagen | (3) | 108.199 | 110.812 | ||
| III. Finanzanlagen | (3) | 452.863 | 452.864 | ||
| 651.123 | 661.080 | ||||
| B. Umlaufvermögen | |||||
| I. Vorräte | (4) | 119.908 | 164.973 | ||
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | (5) | ||||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 76.168 | 72.360 | |||
| 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 75.052 | 44.302 | |||
| 3. Sonstige Vermögensgegenstände | 3.260 | 3.619 | |||
| 154.480 | 120.281 | ||||
| III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks | (6) | 627 | 153 | ||
| 275.015 | 285.407 | ||||
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 1.222 | 1.121 | |||
| 927.360 | 947.608 | ||||
|
PASSIVA |
|||||
|
Werte
in T€ |
Anhang | 31.12.2023 | 31.12.2022 | ||
| A. Eigenkapital | |||||
| I. Stammkapital | (7) | 1.000 | 1.000 | ||
| II. Kapitalrücklage | (8) | 1.170 | 1.170 | ||
| III. Gewinnvortrag | (8) | 158.332 | 150.302 | ||
| IV. Jahresüberschuss | 39.300 | 8.030 | |||
| 199.802 | 160.502 | ||||
| B. Rückstellungen | |||||
| 1. Pensionsrückstellungen | (9) | 87.481 | 85.431 | ||
| 2. Sonstige Rückstellungen | (10) | 61.717 | 74.414 | ||
| 149.198 | 159.845 | ||||
| C. Verbindlichkeiten | (11) | ||||
| 1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 712 | 524 | |||
| 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 32.998 | 32.706 | |||
| 3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 534.664 | 582.377 | |||
| 4. Sonstige Verbindlichkeiten | 9.986 | 11.654 | |||
| 578.360 | 627.261 | ||||
| 927.360 | 947.608 | ||||
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Werte
in T€ |
Anhang | 2023 | 2022 |
| Umsatzerlöse | (13) | 699.802 | 747.508 |
| Bestandsveränderung der Erzeugnisse | -2.835 | 3.158 | |
| Andere aktivierte Eigenleistungen | 3.500 | 4.976 | |
| Gesamtleistung | 700.467 | 755.642 | |
| Sonstige betriebliche Erträge | (14) | 27.506 | 24.679 |
| Materialaufwand | (15) | -366.507 | -363.261 |
| Personalaufwand | (16) | -192.329 | -193.503 |
| Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | (3) | -26.266 | -26.494 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | (17) | -150.003 | -219.730 |
| Beteiligungsergebnis | 60.006 | 34.794 | |
| Aufwendungen (im Vorjahr: Erträge) aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages | (18) | -802 | 2.197 |
| Zinsergebnis | (19) | -12.763 | -6.294 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | (20) | -9 | 0 |
| Ergebnis nach Steuern / Jahresüberschuss | 39.300 | 8.030 | |
| Gewinnvortrag | 158.332 | 151.472 | |
| Ausschüttung | 0 | -1.170 | |
| Bilanzgewinn | 197.632 | 158.332 |
Die WMF GmbH hat ihren Sitz in Geislingen/Steige. Die Gesellschaft ist eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Ulm unter der Nummer HRB 732253.
Der Jahresabschluss der WMF GmbH ist nach den Vorschriften des GmbH-Gesetzes und des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften erstellt.
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. In Abweichung zum Gliederungsschema nach § 275 Abs. 2 HGB sind die "Sonstigen Steuern" in Höhe von 944 T€ (im Vorjahr 901 T€) in der Position "Sonstige betriebliche Aufwendungen" enthalten.
Im Berichtsjahr erfolgte der Verkauf der Anteile an der WMF Business Unit Consumer GmbH (vormals: wmf consumer electric GmbH). Der Veräußerungspreis betrug 8,7 Mio. € und die Anschaffungskosten der Beteiligung betrugen 0,0 Mio. €, so dass sich im Berichtsjahr ein außerordentlicher Ertrag aus der Veräußerung von Unternehmensteilen in Höhe von ebenfalls 8,7 Mio. € ergibt, siehe hierzu auch Textziffer (14).
Die Sachanlagen und immateriellen Vermögensgegenstände werden mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger und außerplanmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Herstellungskosten umfassen Fertigungsmaterial, Fertigungslöhne und aktivierungspflichtige Material- und Fertigungsgemeinkosten. Das Wahlrecht zur Aktivierung von Fremdkapitalzinsen wird nicht ausgeübt. Das Wahlrecht des § 248 Abs. 2 HGB zur Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wird für Entwicklungskosten in Anspruch genommen. Geleistete Anzahlungen werden mit dem Nennwert angesetzt.
Immaterielle Anlagewerte (ggfs. nach Fertigstellung) und das abnutzbare bewegliche Sachanlagevermögen werden linear abgeschrieben.
Für Anlagenzugänge wird, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten für das einzelne Anlagegut nicht mehr als 800 € (im Vorjahr 800 €) betragen, eine sofortige Aufwandserfassung vorgenommen ("Geringwertige Anlagegüter").
Die Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen werden zu Anschaffungskosten bzw. bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung zu niedrigeren beizulegenden Werten bilanziert.
Ausleihungen werden grundsätzlich mit dem Nennwert oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren werden mit den Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet.
Fertige und unfertige Erzeugnisse werden zu den durchschnittlichen Herstellungskosten angesetzt. Diese umfassen neben dem Fertigungsmaterial, den Fertigungslöhnen und den Abschreibungen die steuerlich aktivierungspflichtigen Material- und Fertigungsgemeinkosten. Für Bestandsrisiken werden ausreichende Abschläge gebildet. Die Bewertung der Vorräte erfolgt verlustfrei.
Der Ermittlung des niedrigeren beizulegenden Wertes der Vorräte liegt im Wesentlichen eine Gängigkeitsroutine zugrunde, der dahinterstehende Schätzungsspielraum wird über Abschlagsroutinen ausgeübt.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennwert angesetzt. Für Zins- und Ausfallrisiken werden angemessene Einzel- und Pauschalwertberichtigungen gebildet.
Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.
Die Eigenkapitalposten sind zum Nennwert bewertet.
Pensionsrückstellungen werden für vertragliche Versorgungsansprüche (Festzusagen) nach versicherungsmathematischen Grundsätzen nach einem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit-Verfahren, kurz PUC-Verfahren) unter Zugrundelegung eines Zinssatzes von 1,83% p.a (im Vorjahr von 1,79% p.a.) bewertet. Der Berechnung wurden eine Rentenanpassung in Höhe von 2,5% p.a. (im Vorjahr 2,2% p.a.) und eine Fluktuationsrate in Höhe von 7,5% zugrunde gelegt. Gemäß § 246 Abs. 2 HGB werden Rückstellungen für arbeitnehmerfinanzierte Altersvorsorge (Deferred Compensation) mit den entsprechenden Aktivwerten verrechnet.
Als Rechnungsgrundlagen für die Bewertung der Pensions-, Altersteilzeit- und Jubiläumsverpflichtungen dienen die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck in der mit dem Update vom 02.10.2018 veröffentlichten Version (im Vorjahr Richttafeln 2018 G).
Die Ermittlung der Rückstellung für Altersteilzeit erfolgt nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Beachtung der IDW-Stellungnahme (IDW RS HFA 3) zur Rechnungslegung "Bilanzierung von Verpflichtungen aus Altersteilzeitleistungen"; der zugrundeliegende Rechnungszins beträgt 1,07% p.a. (im Vorjahr 0,55% p.a.). Der Rechnungszins für die Ermittlung der Jubiläumsverpflichtungen beträgt 1,75% p.a. (im Vorjahr 1,45% p.a.). Den Berechnungen wurde unverändert eine Gehaltssteigerung in Höhe von 2,5% p.a. zugrunde gelegt.
Die übrigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.
Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.
Kurzfristige Forderungen, Verbindlichkeiten sowie Bankguthaben in Fremdwährung sind mit dem Kurs zum Entstehungszeitpunkt gebucht unter Berücksichtigung von Verlusten und Gewinnen aus Kursänderungen zum Bilanzstichtag bei der Bewertung mit dem Devisenkassamittelkurs.
Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasitemporären Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst.
Auf steuerliche Verlustvorträge werden aktive latente Steuern gebildet, wenn deren Verrechnung in den nächsten 5 Jahren erwartet wird.
Aktive und passive Steuerlatenzen werden saldiert. Ein Aktivüberhang wird entsprechend dem Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 S. 2 HGB nicht ausgewiesen.
Die Entwicklung der einzelnen Positionen des Anlagevermögens ist aus dem nachfolgenden Anlagenspiegel ersichtlich.
Die immateriellen Vermögensgegenstände enthalten erworbene Software und Patente sowie selbst geschaffene Rechte und Werte. Software und selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden auf die voraussichtliche Nutzungsdauer von 5 Jahren, Patente auf die voraussichtliche Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben. Als Nutzungsdauern liegen beim Geschäfts- oder Firmenwert 15 Jahre, bei Markenrechten 20 Jahre, bei Kundenbeziehungen 5 Jahre und bei technologischen Werten 14 Jahre zugrunde. Für den Geschäfts- oder Firmenwert wird die Nutzungsdauer von 15 Jahren stark geprägt von der langfristigen Nutzbarkeit der Marke "WMF". Die Geschäftsbereiche der WMF fokussieren sich stark auf dem hohen Wert der WMF-Markenprodukte.
Die Zugänge in 2023 betreffen im Wesentlichen Software sowie selbst geschaffene Rechte und Werte (Entwicklungskosten). Zudem wurde die Einführung / Entwicklung neuer IT-/ERP-Systeme fortgeführt.
Für Forschungs- und Entwicklungskosten ist im Geschäftsjahr 2023 ein Gesamtbetrag in Höhe von 26,9 Mio. € (im Vorjahr 24,5 Mio. €) angefallen. Davon entfielen 1,5 Mio. € (5,6%) auf aktivierte selbst geschaffene Rechte und Werte.
Investitionsschwerpunkte waren Baumaßnahmen an verschiedenen Bestandsgebäuden, Maschinen für die Produktion sowie die Betriebs- und Geschäftsausstattung im Rahmen von Shop-in-Shop-Konzepten.
Gebäude werden über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 20 bis 50 Jahren, Technische Anlagen und Maschinen zwischen 5 und 15 Jahren und andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen 3 und 13 Jahren abgeschrieben. Für Vermögensgegenstände, die zum 01. Januar 2015 bei der Verschmelzung der WMF AG übernommen worden sind, wird die seitherige Nutzung durch die WMF AG mindernd für die Nutzungsdauer angesetzt.
Bezüglich der Angaben zu den verbundenen Unternehmen und den Beteiligungen wird auf Ziffer 21 verwiesen.
Es liegen im Jahr 2023 weder Wertberichtigungen noch Wertaufholungen vor.
Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen enthalten planmäßige Abschreibungen in Höhe von 26,3 Mio. € (im Vorjahr 26,5 Mio. €). Außerplanmäßige Abschreibungen sind wie im Vorjahr nicht angefallen.
| Anschaffungs-/Herstellungskosten | Abschreibungen | |||||
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Stand 01.01.2023
T€ |
Zugänge
T€ |
Abgänge
T€ |
Umbuchungen
T€ |
Stand 31.12.2023
T€ |
Stand 01.01.2023
T€ |
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| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||||
| 1. Selbst geschaffene Rechte und Werte | 7.958 | 156 | 0 | 579 | 8.693 | 5.944 |
| 2. Entgeltlich erworbene Rechte und Lizenzen | 48.975 | 4.163 | 287 | 560 | 53.411 | 34.586 |
| 3. Marke, Kundenbeziehungen, technologische Werte | 112.698 | 0 | 0 | 0 | 112.698 | 54.680 |
| 4. Geschäftswert | 25.700 | 0 | 0 | 0 | 25.700 | 13.707 |
| 5. Geleistete Anzahlungen und in Entwicklung befindliche Vermögensgegenstände | 13.760 | 3.228 | 3.160 | -1.117 | 12.711 | 2.770 |
| 209.091 | 7.547 | 3.447 | 22 | 213.213 | 111.687 | |
| II. Sachanlagen | ||||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. Bauten auf fremden Grundstücken | 83.297 | 1.420 | 3.480 | 1.547 | 82.784 | 18.705 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 50.518 | 1.820 | 4.347 | 407 | 48.398 | 31.980 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 44.582 | 2.741 | 4.241 | 2.738 | 45.820 | 24.964 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 8.509 | 3.926 | 465 | -4.714 | 7.256 | 445 |
| 186.906 | 9.907 | 12.533 | -22 | 184.258 | 76.094 | |
| III. Finanzanlagen | ||||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 519.638 | 0 | 0 | 0 | 519.638 | 66.800 |
| 2. Beteiligungen | 20 | 0 | 0 | 0 | 20 | 0 |
| 3. Sonstige Ausleihungen | 6 | 0 | 1 | 0 | 5 | 0 |
| 519.664 | 0 | 1 | 0 | 519.663 | 66.800 | |
| 915.661 | 17.454 | 15.981 | 0 | 917.134 | 254.581 | |
| Abschreibungen | Buchwerte | |||||
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Zugänge
T€ |
Abgänge/ Zuschreibung
T€ |
Umbuchungen
T€ |
Stand 31.12.2023
T€ |
Stand 01.01.2023
T€ |
Stand 31.12.2023
T€ |
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| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||||
| 1. Selbst geschaffene Rechte und Werte | 1.028 | 0 | 0 | 6.972 | 2.014 | 1.721 |
| 2. Entgeltlich erworbene Rechte und Lizenzen | 6.344 | 287 | 0 | 40.643 | 14.389 | 12.768 |
| 3. Marke, Kundenbeziehungen, technologische Werte | 5.437 | 0 | 0 | 60.117 | 58.018 | 52.581 |
| 4. Geschäftswert | 1.713 | 0 | 0 | 15.420 | 11.993 | 10.280 |
| 5. Geleistete Anzahlungen und in Entwicklung befindliche Vermögensgegenstände | 0 | 2.770 | 0 | 0 | 10.990 | 12.711 |
| 14.522 | 3.057 | 0 | 123.152 | 97.404 | 90.061 | |
| II. Sachanlagen | ||||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. Bauten auf fremden Grundstücken | 3.107 | 3.465 | 0 | 18.347 | 64.592 | 64.437 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 3.651 | 4.346 | -431 | 30.854 | 18.538 | 17.544 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 4.987 | 3.524 | 431 | 26.858 | 19.618 | 18.962 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0 | 445 | 0 | 0 | 8.064 | 7.256 |
| 11.745 | 11.780 | 0 | 76.059 | 110.812 | 108.199 | |
| III. Finanzanlagen | ||||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 0 | 0 | 0 | 66.800 | 452.838 | 452.838 |
| 2. Beteiligungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 20 | 20 |
| 3. Sonstige Ausleihungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 6 | 5 |
| 0 | 0 | 0 | 66.800 | 452.864 | 452.863 | |
| 26.267 | 14.837 | 0 | 266.011 | 661.080 | 651.123 | |
|
31.12.2023
T€ |
31.12.2022
T€ |
|
| Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 36.954 | 32.311 |
| Unfertige Erzeugnisse | 14.804 | 16.679 |
| Fertige Erzeugnisse, Waren | 68.150 | 115.983 |
| 119.908 | 164.973 |
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren ausschließlich aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 75.052 T€ (im Vorjahr 44.302 T€). Zudem sind in den Forderungen gegen verbundene Unternehmen wie im Vorjahr keine Forderungen gegen den Gesellschafter enthalten.
Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Steuererstattungsansprüche, Ansprüche auf Bonusgutschriften von sowie Sollposten bei Lieferanten, Forderungen gegen Mitarbeiter und weitere kurzfristig realisierbare Vermögensgegenstände.
Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.
Es handelt sich im Wesentlichen um Guthaben bei Kreditinstituten; außerdem werden unter dieser Position Kassenbestände ausgewiesen.
Das Stammkapital beträgt unverändert 1.000 T€ und ist voll eingezahlt.
Der zur Ausschüttung gesperrte Betrag im Sinne der §§ 253 Abs. 6, 268 Abs. 8 HGB beläuft sich auf 8.171 T€ und setzt sich wie folgt zusammen:
|
Werte
in T€ |
Betrag | Passive latente Steuer | Ausschüttungsgesperrter Betrag |
| aktivierte selbst geschaffene Rechte und Werte | 7.172 | 2.137 | 5.035 |
| Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 HGB | 999 | 298 | 701 |
Es besteht zusätzlich ein Aktivüberhang latenter Steuern, vgl. Textziffer (12). Das Wahlrecht zur Aktivierung von aktiven latenten Steuern wird jedoch nicht ausgeübt. Dennoch erhöht sich der ausschüttungsgesperrte Betrag um 2.435 T€ aufgrund der bilanziellen Verrechnung von aktiven latenten Steuern mit den in der obigen Tabelle angesetzten passiven latenten Steuern.
Aus der Kapitalrücklage in Höhe von 1.170 T€ und dem Gewinnvortrag in Höhe von 158.332 T€ resultiert demnach noch ein frei verfügbares Eigenkapital in Höhe von 151.331 T€ vor Ergebnisverwendung.
Der Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen sieben Jahre (Rechnungszins 1,75% p.a.) führt zu einem Unterschiedsbetrag in Höhe von 999 T€ im Vergleich zum aktuellen Bilanzansatz.
Die Rückstellung für Deferred Compensation (Erfüllungsbetrag) in Höhe von 4.833 T€ (Vorjahr 5.430 T€) wurde mit dem Aktivwert der Rückdeckungsversicherungen (als beizulegendem Zeitwert) in derselben Höhe saldiert. Die Leistungen aus der Rückdeckungsversicherung dienen ausschließlich der Erfüllung der jeweiligen Pensionsverpflichtung und sind dem Zugriff übriger Gläubiger durch Verpfändung entzogen. Bei verpfändeten Rückdeckungsversicherungen entsprechen die Anschaffungskosten dem Zeitwert. Der beizulegende Zeitwert der Rückdeckungsversicherung besteht aus dem geschäftsplanmäßigen Deckungskapital des Versicherungsunternehmens zuzüglich eines garantierten Guthabens aus Überschussbeteiligung. Die im Personalaufwand verrechneten Personalaufwendungen und sonstigen betrieblichen Erträge betrugen im Geschäftsjahr 597 T€ (im Vorjahr 145 T€).
Der größte Teil der sonstigen Rückstellungen entfällt auf den Personal- und Sozialbereich (30.925 T€, im Vorjahr 27.243 T€), ausstehende Gutschriften an Kunden (20.587 T€, im Vorjahr 16.192 T€), Gewährleistungen (5.070 T€, im Vorjahr 4.390 T€) und ausstehende Rechnungen (3.725 T€, im Vorjahr 5.218 T€). Prozessrisiken (im Vorjahr 19.943 T€) waren nur noch in Höhe von 380 T€ enthalten.
Schätzungsspielräume liegen vor allem bei den Garantierückstellungen vor. Diese werden durch Anwendung eines aus Erfahrungswerten abgeleiteten Prozentsatzes für Gewährleistungsaufwendungen auf die gewährleistungsbehafteten Umsätze ausgeübt.
zum 31.12.2023:
| insgesamt | davon mit Restlaufzeit | davon Gesichert | |||
| T€ |
bis 1 Jahr
T€ |
von 1 -5 Jahre
T€ |
über 5 Jahre
T€ |
T€ | |
| Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 712 | 712 | 0 | 0 | 0 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 32.998 | 32.998 | 0 | 0 | 0 |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 534.665 | 534.665 | 0 | 0 | 0 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 9.986 | 9.848 | 0 | 138 | 0 |
| davon aus Steuern | 4.995 | 4.995 | 0 | 0 | 0 |
| davon im Rahmen der sozialen Sicherheit | 405 | 267 | 0 | 138 | 0 |
zum 31.12.2022:
| insgesamt | davon mit Restlaufzeit | davon gesichert | |||
| T€ |
bis 1 Jahr
T€ |
von 1 -5 Jahre
T€ |
über 5 Jahre
T€ |
T€ | |
| Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 524 | 524 | 0 | 0 | 0 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 32.706 | 32.706 | 0 | 0 | 0 |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 582.377 | 326.663 | 255.714 | 0 | 0 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 11.654 | 11.477 | 0 | 177 | 0 |
| davon aus Steuern | 5.422 | 5.422 | 0 | 0 | 0 |
| davon im Rahmen der sozialen Sicherheit | 442 | 265 | 0 | 177 | 0 |
In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus der Finanzierung in Höhe von 466.187 T€ (im Vorjahr 512.677 T€) und Verbindlichkeiten aus dem Liefer- und Leistungsverkehr in Höhe von 68.478 T€ (im Vorjahr 69.700 T€) enthalten. Verbindlichkeiten gegenüber der Konzernobergesellschaft SEB S.A. betragen 466.419 T€ (Vorjahr 512.517 T€).
Die "sonstigen Verbindlichkeiten" enthalten im Wesentlichen Habenposten von Kunden, noch nicht fällige Steuerschulden, Einbehalte aus den Lohn- und Gehaltsabrechnungen sowie Verpflichtungen gegenüber sozialen Unterstützungseinrichtungen.
Die latenten Steuern im laufenden Jahr und im Vorjahr ergeben sich als Saldo aus passiven und aktiven latenten Steuern aus temporären Differenzen und steuerlichen Verlustvorträgen, die in der nachfolgenden Tabelle ersichtlich sind. Wie im Vorjahr (aktive latente Steuern in Höhe von 58.565 T€ und passive latente Steuern in Höhe von 29.802 T€) ergibt sich für das laufende Jahr ein Aktivüberhang in Höhe von 32.873 T€ (aktive latente Steuern in Höhe von 61.035 T€ und passive latente Steuern in Höhe von 28.162 T€). Dieser wird gem. § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht in der Bilanz ausgewiesen. Der Berechnung wurde jeweils ein Steuersatz von 29,8% zugrunde gelegt.
|
31.12.2023
T€ |
Veränderung
T€ |
31.12.2022
T€ |
|
| Immaterielle Vermögensgegenstände | 17.806 | -1.476 | 19.282 |
| Sachanlagen | 4.798 | -164 | 4.962 |
| Finanzanlagen | 5.558 | 0 | 5.558 |
| Vorräte | -60 | 29 | -89 |
| Sonstige Vermögensgegenstände | -3 | 0 | -3 |
| Pensionsrückstellungen | -13.507 | -583 | -12.924 |
| Sonstige Rückstellungen | -1.255 | 39 | -1.294 |
| Aktive latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge | -46.210 | -1.955 | -44.255 |
| -32.873 | -4.110 | -28.763 |
|
2023
T€ |
2022
T€ |
|
| a) nach Geschäftsbereichen | ||
| Tisch und Küche | 353.344 | 321.968 |
| Filialen | 0 | 117.812 |
| Konsumgeschäft | 353.344 | 439.780 |
| Kaffeemaschinen (Objektgeschäft) | 316.698 | 275.361 |
| Sonstige (vor allem Dienstleistungen an WMF- Konzerngesellschaften und aus der Weiterbelastung Sortimentskräfte) | 29.760 | 32.367 |
| 699.802 | 747.508 | |
| b) nach Regionen | ||
| Inland | 421.728 | 492.782 |
| Europa (außer Inland) | 177.240 | 177.800 |
| außereuropäisches Ausland | 100.834 | 76.926 |
| 699.802 | 747.508 |
|
2023
T€ |
2022
T€ |
|
| Erträge aus dem Abgang und aus sonstigen Transaktionen von/mit Gegenständen des Anlagevermögens | 3 | 71 |
| Erträge aus Veräußerung des DTC-Geschäftsbereichs **) | 8.698 | 11.778 |
| Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen *) | 5.452 | 5.716 |
| Erträge aus Weiterbelastungen an verbundene Unternehmen | 8.931 | 4.436 |
| Erträge aus der Währungsumrechnung | 1.174 | 939 |
| Zahlungseingänge auf abgeschriebene Forderungen *) | 41 | 62 |
| Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen *) | 613 | 193 |
| übrige betriebliche Erträge | 2.594 | 1.484 |
| 27.506 | 24.679 |
*) periodenfremd
**) außerordentliche Erträge aus der
Veräußerung der 100%-igen Beteiligung an der WMF
Business Unit Consumer GmbH an die Finedining TopCo GmbH
(im Vorjahr: des DTC-Geschäftsbereichs an die WMF
Retail GmbH)
|
2023
T€ |
2022
T€ |
|
| Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren | 345.859 | 345.013 |
| Aufwendungen für bezogene Leistungen | 20.648 | 18.248 |
| 366.507 | 363.261 |
|
2023
T€ |
2022
T€ |
|
| Löhne und Gehälter | 160.261 | 160.630 |
| Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung | 32.068 | 32.872 |
| davon für Altersversorgung | (4.523) | (5.539) |
| 192.329 | 193.503 |
Die vom Arbeitgeber getragenen Sozialversicherungsbeiträge in Höhe von 0 T€ (im Vorjahr 307 T€) im Rahmen der Inanspruchnahme von Kurzarbeit werden als Personalaufwand erfasst. Im Falle der Erstattung durch die Bundesagentur für Arbeit wird dies als Kürzung des Personalaufwands (Nettoausweis) gezeigt.
|
2023
T€ |
2022
T€ |
|
| IT-Kosten | 8.277 | 8.682 |
| Reise- und Bewirtungskosten | 3.280 | 2.437 |
| Vertreterprovisionen | 355 | 1.082 |
| Werbekosten | 15.892 | 18.465 |
| Ausgangsfrachten | 14.948 | 15.252 |
| Mieten und Pachten | 13.647 | 17.978 |
| Leasingkosten | 6.091 | 5.807 |
| Reparaturen | 3.148 | 3.274 |
| Versicherungen | 2.013 | 2.099 |
| Gebühren und Beiträge | 1.205 | 4.220 |
| Personalnebenkosten | 2.914 | 2.653 |
| Porto, Fernsprechgebühren | 634 | 829 |
| Beratungskosten | 17.650 | 18.729 |
| Verluste aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens | 409 | 51 |
| Aufwendungen aus der Währungsumrechnung | 611 | 595 |
| Sonstige Steuern | 944 | 901 |
| Leistungsbezug von Dritten | 49.032 | 103.249 |
| übrige betriebliche Aufwendungen *) | 8.953 | 13.426 |
| 150.003 | 219.730 |
|
2023
T€ |
2022
T€ |
|
| Erträge aus Beteiligungen | 60.006 | 50.794 |
| davon aus verbundenen Unternehmen | (60.006) | (50.794) |
| Wertminderungen auf Anteile an verb. Unt. | 0 | 16.000 |
| 60.006 | 34.794 |
|
2023
T€ |
2022
T€ |
|
| Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 16 | 281 |
| davon aus verbundenen Unternehmen | (0) | (0) |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 12.779 | 6.575 |
| davon an verbundene Unternehmen | (11.114) | (4.876) |
| -12.763 | -6.294 |
Die Zinsaufwendungen enthalten den Zinsanteil aus der Rückstellungszuführung für Pensionen in Höhe von 1.501 T€ (im Vorjahr 1.513 T€) und für Jubiläumszuwendungen und Altersteilzeit in Höhe von 116 T€ (im Vorjahr 105 T€). Die Ermittlung des Aufzinsungsaufwands erfolgt mit einem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzins, wie er von der deutschen Bundesbank ermittelt und bekannt gegeben wird, und zwar für:
| ― |
Pensionsrückstellungen: für die vergangenen 10 Geschäftsjahre mit einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren |
| ― |
Jubiläumsrückstellungen: für die vergangenen 7 Geschäftsjahre mit einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren |
| ― |
Altersteilzeitrückstellungen: für die vergangenen 7 Geschäftsjahre mit einer angenommenen Restlaufzeit von 3 Jahren |
In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind wie im Vorjahr keine Erträge oder Aufwendungen aus latenten Steuern enthalten.
| I. Anteile an verbundenen Unternehmen |
Anteil am Kapital
in % |
Eigenkapital
in T€ |
Ergebnis
3)
T€ |
| 1. Inländische Unternehmen | |||
| proHeq GmbH, Birkenfeld 1) | 100,0 | -8.863 | -2.837 |
| proLOG - logistics services GmbH, Dornstadt 1) | 100,0 | 819 | 754 |
| WMF Retail GmbH, Geislingen/Steige 1) | 100,0 | 121 | 0 |
| proMONT - Montage GmbH, Geislingen/Steige 1) | 100,0 | 214 | 126 |
| Schaerer Deutschland GmbH, Lonsee-Urspring 2) | 100,0 | 592 | 511 |
| Silit-Werke GmbH & Co. KG, Riedlingen 1) | 100,0 | 12.689 | 93 |
| Silit-Werke Beteiligungs-GmbH, Riedlingen 1) | 100,0 | 204 | 3 |
| Silit-Haushaltswaren GmbH, Riedlingen 2) | 100,0 | 76 | 33 |
| W. F. Kaiser u. Co. GmbH, Diez 1) | 100,0 | 2.420 | 26 |
| WMF Gastronomie Service GmbH, Geislingen/Steige 1) | 100,0 | -681 | -112 |
| WMF Immobilienverwaltungs GmbH., Geislingen/Steige 1) | 100,0 | 437 | 162 |
| 2. Ausländische Unternehmen | |||
| SEB Professional BELUX bvba, Wilrijk, Belgien 2) | 100,0 | -893 | -2.445 |
| WMF Bulgaria EOOD, Sofia, Bulgarien 1) 4) | 100,0 | 43 | -10 |
| SEB Professional France S.a.r.l., Paris, Frankreich 1) 4) | 100,0 | 72 | -656 |
| WMF Consumer Goods France S.à.r.l., Crissey, Frankreich 1) | 100,0 | -3.705 | -807 |
| SEB Professional Nederland B.V., Amsterdam, Niederlande 1) | 100,0 | 9.444 | -1.089 |
| SEB Österreich Handels GmbH, Innsbruck, Österreich 1) 4) | 39,0 | 8.495 | 1.315 |
| WMF in Österreich Ges.m.b.H., Innsbruck, Österreich 1) 4) | 100,0 | 2.615 | 1.125 |
| Schaerer AG, Zuchwil, Schweiz 1) | 100,0 | 109.983 | 98.349 |
| SEB Professional Iberia S.A., Madrid, Spanien 1) | 100,0 | 483 | 87 |
| proHeq (CZ) s.r.o., Domazlice, Tschechische Republik 2) | 100,0 | 2.403 | 897 |
| SEB Professional UK Ltd., Purley, Vereinigtes Königreich 1) 4) | 100,0 | 1.755 | 1.586 |
| SEB Professional North America Corporation, Signal Hill, USA 2) | 100,0 | 10.415 | 11.971 |
| Wilbur Curtis Co. Inc., Montebello, USA 2) | 100,0 | 2.993 | 2.423 |
| CEI RE Acquisition LLC, USA 2) | 100,0 | 1.535 | 224 |
| Coffee Day Schaerer Technologies p.l., Bangalore, Indien 1) 4) | 51,0 | -646 | -120 |
| SEB Professional Japan K.K, Tokio, Japan 1) | 100,0 | 871 | 470 |
| WMF (Hong Kong) Manufacturing Co. Ltd., Hong Kong 2) 4) | 100,0 | 5.496 | -705 |
| WMF (He Shan) Manufacturing Co. Ltd., He Shan, VR China 2) 4) | 100,0 | 1.519 | -52 |
| Groupe SEB (Shenzhen) Co., Ltd., Shenzhen, VR China 1) 4) | 100,0 | 1.502 | 470 |
| WMF (Shanghai) Co., Ltd., Shanghai, VR China 1) | 100,0 | 7.743 | 99 |
| SEB Professional (Shanghai) Co. Ltd., Shanghai, VR China 1) | 100,0 | -3.542 | -2.011 |
| II. Beteiligungen | |||
| BauscherHepp Inc., Boynton Beach, USA 2) 4) | 49,0 | 1.229 | -1.913 |
| Gastromedia Sp. z o.o., Warschau, Polen 1) 4) | 20,0 | 506 | 93 |
1) Direkt
2) Indirekt
3) Jahresüberschuss gemäß
vorliegenden landesrechtlichen Jahresabschlüssen, bei
ausländischen Gesellschaften ggfs. Umrechnung zum
Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag
4) zum 31.12.2022
Die Gesamtsumme der "Sonstigen finanziellen Verpflichtungen" beträgt am 31. Dezember 2023 bei der WMF GmbH 91 Mio. € (davon gegenüber verbundenen oder assoziierten Unternehmen 0,0 Mio. €, davon aus Altersversorgung 0,0 Mio. €). Es handelt sich hierbei im Wesentlichen um Verpflichtungen aus Miet- und Leasing-Verträgen sowie dem Bestellobligo aus Investitionen. Mit dem Abschluss von Miet- und Leasingverträgen wird die Kapitalbindung verringert und das Investitionsrisiko verbleibt beim Leasinggeber.
Daneben bestehen Haftungsverhältnisse aus Bürgschaften gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 0,0 Mio. € und gegenüber Dritten in Höhe von 1,3 Mio. €. Mit einer Inanspruchnahme ist derzeit nicht zu rechnen, da die zu Grunde liegenden Verpflichtungen von den betreffenden Gesellschaften nach unseren Erkenntnissen erfüllt werden.
Für das seit 2015 eingeleitete Spruchstellenverfahren, für welches in Vorjahren eine Rückstellung in Höhe von 20,0 Mio. € gebildet wurde, konnte im Vorjahr eine finale Einigung erzielt werden. Daran anschließend wurde im Berichtsjahr ein Betrag in Höhe von 18,2 Mio. € verbraucht und ein Betrag von 1,3 Mio. € aufgelöst, so dass das Entschädigungsverfahren zum Bilanzstichtag weitestgehend abgeschlossen ist.
Das im Geschäftsjahr als Aufwand erfasste Honorar für den Abschlussprüfer beträgt 270 T€ für die Abschlussprüfung und 0 T€ und für andere Bestätigungsleistungen. Steuerberatungsleistungen wurden vom Abschlussprüfer für die WMF GmbH nicht erbracht.
| Angestellte | 2023 Gewerbliche | gesamt | Angestellte | 2022 Gewerbliche | gesamt | |
| 1.542 | 525 | 2.067 | 1.944 | 539 | 2.483 | |
| (davon Auszubildende) | 46 | 42 | 88 | 51 | 46 | 97 |
Stanislas de Gramont
Vorsitzender
Chairman and Chief Executive Officer Groupe SEB
Frank Schnötzinger
1. stellv. Vorsitzender
Betriebsrat und Technischer Key Account Manager der WMF GmbH
Olivier Casanova, Senior Executive Vice President, Chief Financial Officer der Groupe SEB
(ab 01.10.2023)
Thierry de La Tour d'Artaise , Chairman Groupe SEB
Metin Dogan, Betriebsratsvorsitzender der WMF GmbH
Martin Geiger, Vice President Operations Consumer der WMF GmbH
Alexandra Klempa, Betriebsratsvorsitzende der proLOG logistics services GmbH
Richard Lelievre, Executive Vice President Industrial Operations Groupe SEB
(ab 01.10.2023)
Alain Leroy, Executive Vice President Industrial Operations Groupe SEB
(bis 30.09.2023)
Nathalie Lomon, Senior Executive Vice President, Chief Financial Officer der Groupe SEB
(bis 30.09.2023)
Martin Purschke, 1. Bevollmächtigter der IG-Metall, Geschäftsstelle Esslingen
Dr. Beate Scheidt, Gewerkschaftssekretärin beim Vorstand der IG Metall
Delphine Segura Valvet, Senior Executive Vice President Human Resources der Groupe SEB
Philippe Sumeire, Vice President Legal der Groupe SEB
Oliver Kastalio, CEO
Vorsitzender
Bernd Stoeppel, CFO
(bis 10.01.2024)
Martin Zouhar, Präsident Global BU PCM
(seit 10.01.2024)
Aufgrund eines Gesellschafterbeschlusses werden nach Ablauf des Geschäftsjahrs für das Geschäftsjahr 2023 96 T€ (Vorjahr 96 T€) Aufsichtsratsvergütungen gezahlt.
Hinsichtlich der Angabe zu den Gesamtbezügen für die Tätigkeit der Geschäftsführer wird vom Wahlrecht des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.
Ehemalige Mitglieder
Für die Pensionsverpflichtungen der WMF GmbH gegenüber früheren Mitgliedern des Vorstandes (der WMF AG) und ihren Hinterbliebenen sind insgesamt 15.523 T€ zurückgestellt.
Die laufenden Bezüge betragen 745 T€.
Das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten als auch zugleich für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die SEB S.A., Écully, Frankreich. Dieser Konzernabschluss wird im französischen Register unter Nr. 300 349 636 RCS Lyon offengelegt.
Zudem ist beabsichtigt, den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2023 der SEB S.A. entsprechend der Vorschriften §§ 325 Abs. 3, 328 HGB im Bundesanzeiger offenzulegen. Dieser Konzernabschluss hat gemäß § 291 HGB befreiende Wirkung, weshalb die WMF GmbH keinen gesonderten Teilkonzernabschluss und Teilkonzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2023 offenlegt. Der Konzernabschluss der SEB S.A. wird nach den International Financial Reporting Standards (kurz: IFRS), wie diese in der Europäischen Union anzuwenden sind, erstellt.
Im Rahmen des Projekts "Skyline" hat die WMF GmbH zum 01.01.2024 folgende Unternehmensteile im Rahmen von Asset Deals veräußert:
| ― |
das Wholesale-Vertriebsgeschäfts (Consumerprodukte der Marken WMF, Silit und Kaiser) im Markt Deutschland an die Groupe SEB WMF Consumer GmbH den Bereich "Consumer Goods", wozu u.a. die Bereiche Strategisches Marketing, Produktentwicklung, und Qualitätsmanagement zählen, wurde an die WMF Business Unit Consumer GmbH |
| ― |
den Bereich "Zentralfunktionen", wozu u.a. die Bereiche Controlling, Recht & Compliance, zentraler Einkauf und Personalwesen zählen, an die Groupe SEB WMF Shared Services GmbH |
Weitere Vorgänge von wesentlicher Bedeutung sind nach Schluss des Geschäftsjahres 2023 bis zum Zeitpunkt der Erstellung des Jahresabschlusses nicht eingetreten.
Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von 39.300 T€ mit dem bestehenden Gewinnvortrag in Höhe von 158.332 T€ zu verrechnen und auf neue Rechnung vorzutragen.
Geislingen/Steige, 19. März 2024
Die Geschäftsführung
Kastalio
Zouhar
An die WMF GmbH, Geislingen an der Steige
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der WMF GmbH, Geislingen an der Steige, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der WMF GmbH, Geislingen an der Steige, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die im Abschnitt 5 des Lageberichts enthaltene Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
| ― |
entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und |
| ― |
vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB. |
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen:
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die in Abschnitt 5 des Lageberichts enthaltene Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote), |
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aber nicht den Jahresabschluss, nicht die inhaltlich geprüften Lageberichtsangaben und nicht unseren dazugehörigen Bestätigungsvermerk. |
Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.
Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
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wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zu den inhaltlich geprüften Lageberichtsangaben oder zu unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder |
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anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen. |
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
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identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. |
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gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. |
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beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. |
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ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. |
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beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. |
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beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. |
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führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. |
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 19. März 2024
Deloitte
GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Sven Ilg, Wirtschaftsprüfer
Constantin Fuchs, Wirtschaftsprüfer
Der Jahresabschluss wurde am 31.07.2024 festgestellt.
Die Gesellschafterversammlung der WMF GmbH hat am 31.07.2024 folgendes beschlossen: Der zum 31. Dezember 2023 im Jahresabschluss ausgewiesene Jahresüberschuss in Höhe von EUR 39.300.283,15 wird mit dem bestehenden Gewinnvortrag in Höhe von EUR 158.331.596,56 verrechnet und als Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorgetragen.
Der Aufsichtsrat erläutert nachfolgend insbesondere die Prüfung der Jahresabschlüsse und der Konzernabschlüsse.
Der Aufsichtsrat führte im Jahr 2023 insgesamt zwei Sitzungen durch, am 22. März und 18. Oktober 2023, bei denen der Vorstand über die Geschäftsentwicklung und strategische Ausrichtung der WMF GmbH in den einzelnen Geschäftsbereichen berichtete. Insbesondere wurde der Aufsichtsrat über den jeweiligen Stand und Fortschritt der Restrukturierung der WMF GmbH und der damit verbundenen Ausgliederung der einzelnen Geschäftsbereiche in eigenständige Unternehmen ("Projekt Skyline") informiert.
Der Aufsichtsrat wurde mündlich und schriftlich vom Vorstand über die Geschäftslage, insbesondere die Geschäftspolitik, Unternehmensplanung einschließlich Finanz-, Investitions- und Personalplanung, die Rentabilität des Unternehmens, die Risikosituation und das Risikomanagement des Unternehmens sowie über Compliance informiert. Etwaige Abweichungen im Geschäftsgang von den festgelegten Plänen und Zielen wurden vom Vorstand detailliert erläutert. Der Aufsichtsrat prüfte diese auf Grundlage der vorgelegten Unterlagen.
Darüber hinaus diskutierte der Aufsichtsrat in Vollsitzung alle wesentlichen Geschäftsvorgänge im Zusammenhang mit der Überwachung der Unternehmensführung und beriet den Vorstand bei wichtigen Entscheidungen. Zustimmungsbedürftige Angelegenheiten wurden vom Vorstand stets rechtzeitig zur Beschlussfassung vorgelegt. Nach eingehender Prüfung und Erörterung mit dem Vorstand stimmte der Aufsichtsrat über die Maßnahmen und Zustimmungsbedürftigen Vorgänge im Einklang mit den gesetzlichen und satzungsgemäßen Bestimmungen ab.
Die Mitglieder des Aufsichtsrats (Vertreter der Anteilseigner) Nathalie Lomon und Alain Leroy haben ihre Ämter zum 30. September 2023 niedergelegt. Durch Beschluss der Anteilseigner von Finedining Topco wurden Olivier Casanova und Richard Lelievre mit Wirkung ab dem 1. Oktober 2023 zu ihren Nachfolgern ernannt.
Darüber hinaus bestätigte der Aufsichtsrat den Rücktritt des Geschäftsführers Bernd Stoeppel mit Wirkung zum 31.12.2023 und ernannte Herrn Martin Zouhar mit Wirkung zum 01.01.2024 zum weiteren Geschäftsführer der WMF GmbH.
Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023, erstellt nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB), sowie der Lagebericht der WMF GmbH wurden durch Gesellschafterbeschluss von Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Stuttgart, die zum Abschlussprüfer gewählt wurde, geprüft. Diese stellte fest, dass die Unterlagen und Verfahren gesetzeskonform und satzungsgemäß sind und erteilte ein uneingeschränktes Prüfungsurteil.
Der Jahresabschluss, der Lagebericht, der Vorschlag zur Gewinnverwendung und der Prüfungsbericht wurden dem Aufsichtsrat rechtzeitig zur eigenen Prüfung vorgelegt. Der Abschlussprüfer erläuterte dem Aufsichtsrat die Prüfungsergebnisse des Jahresabschlusses in der Sitzung am 19. März 2024 detailliert. Der Aufsichtsrat diskutierte die Unterlagen intensiv mit den Prüfern und unterzog sie seiner eigenen sorgfältigen Prüfung.
Nach eingehender Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts durch den Aufsichtsrat genehmigte dieser die Ergebnisse der Prüfung durch die Abschlussprüfer. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner eigenen Prüfung hat der Aufsichtsrat daher keine Einwendungen zu erheben. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss der WMF GmbH genehmigt. Gemäß § 46 Nr. 1 GmbHG ist dieser von der Gesellschafterversammlung festzustellen.
Der Erfolg unseres Unternehmens beruht vor allem auf dem außergewöhnlichen Einsatz unserer Geschäftsführer sowie der Mitarbeiter und ihrer gewählten Vertreter. Der Aufsichtsrat möchte allen Beteiligten für ihren Einsatz zum Wohle des Unternehmens danken.
Geislingen/Steige
Der Aufsichtsrat
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