Stammdaten

Register
Amtsgericht Hannover HRB 120888
Eingetragen
24.7.2001
Branche
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer GebäudeausrüstungIngenieurbüros für TragwerksplanungBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Erbringung von Ingenieurleistungen aller Art insbesondere im Bereich der Planung und Konzeption von Gebäuden nebst der Erledigung aller damit im Zusammenhang stehenden Tätigkeiten. Die Gesellschaft darf andere Unternehmen gleicher oder ähnlicher Art übernehmen, vertreten und sich an solchen Unternehmen beteiligen und auch Zweigniederlassungen errichten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Helge Dr. Mensching
seit 23.11.2018
Prokura
Christian Burrichter
seit 23.11.2018
Geschäftsführer
Peter Ruschepaul
seit 23.11.2018
Prokura

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Mensching GmbH.

Isernhagen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Mensching GmbH, Isernhagen

I. Grundlagen der Gesellschaft

Die Mensching GmbH erbringt für die Heinz von Heiden GmbH Massivhäuser Planungs- und Objektbetreuungsleistungen. Die Heinz von Heiden GmbH Massivhäuser ist im deutschen Markt in allen Bundesländern für den Bau von Einfamilienhäusern, Reihenhäusern und Doppelhäusern tätig. Neben der Zentrale in Isernhagen (Niedersachsen) verfügt die Unternehmensgruppe aktuell über Niederlassungen in Kuppenheim (Baden-Württemberg), Hallbergmoos (Bayern), Hennigsdorf (Berlin-Brandenburg) und Köln (Nordrhein-Westfalen). Des Weiteren beraten wir unsere Interessenten und Kunden bundesweit in unseren über 20 Musterhäusern und in diversen Stadtbüros. Hier erfahren diese alles über die Typenvielfalt der Heinz von Heiden-Häuser, die individuellen Ausstattungsmöglichkeiten und lernen die neuesten technischen Innovationen beim Hausbau und Energiesparen kennen.

Die Bauleistungen werden ausschließlich von ausgewählten Subunternehmern erbracht. Gemeinsam mit unseren Marken- und Handwerkspartnern sowie Zulieferern bieten wir unseren Bauherrenfamilien den Komplettservice "rund ums Haus" aus einer Hand. Dabei legen wir besonderen Wert auf einen hohen Qualitätsstandard.

II. Wirtschaftsbericht

a. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft konnte sich 2023 nur mittelmäßig entwickeln und war teilweise rückläufig. Die Multikrisensituation mit dem Ukraine-Konflikt und den Nachwehen der Corona-Pandemie wurde im zweiten Halbjahr 2023 durch den Israel-Konflikt verschärft. Zunehmend erschwerend auf die deutsche Wirtschaft erwiesen sich dabei auch die Angriffe der Huthi-Rebellen im Roten Meer auf internationale Handelsschiffe. Die deutschen Konsumenten blenden die internationalen Herausforderungen nicht aus und reagieren zunehmend mit Kaufzurückhaltung, insbesondere im Investitionsgüterbereich. Neben der allgemeinen Verunsicherung der Marktteilnehmer wirken sich die weiterhin hohen Energiekosten, die dauerhaft erhöhte Inflation sowie die allgemeine politische Lage nachteilig aus.

Die Lage der Baubranche hat sich im Jahr 2023 deutlich eingetrübt. Der Auftragsbestand der meisten Unternehmen wurde abgearbeitet; und bedingt durch den schnellen Zinsanstieg der EZB bleiben die Neuaufträge aus. Das Zusammenspiel aus hohen Baufinanzierungszinsen mit teilweise deutlich über 4 % und den nach wie vor hohen Baukosten führt dazu, dass Bauprojekte mittlerweile für die meisten Konsumenten und Investoren nicht mehr erschwinglich sind. Erschwerend kam für die Baubranche hinzu, dass die Fördermittel im Bereich des Klimafreundlichen Neubaus (KFN) schnell aufgebraucht wurden und keine Folgeprogramme aufgelegt wurden.

Diese Gemengelage führte im vergangenen Jahr dazu, dass lediglich 179.800 Wohnungen im Zeitraum von Januar bis Oktober 2023 genehmigt wurden. Dieses entspricht einem Rückgang von 29,8 % oder von 76.300 Wohnungen gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Insbesondere bei Ein- und Zweifamilienhäusern war der Rückgang besonders stark. So genehmigten die Baubehörden im Zeitraum von Januar bis Oktober 2023 nur 41.400 neue Einfamilienhäuser, was einem Rückgang von 38,2 % bzw. 25.500 Einfamilienhäusern entspricht. In Zweifamilienhäusern wurden 12.200 Wohnungen genehmigt. Das waren 50,5 % bzw. 12.500 Einheiten weniger als im Vorjahresvergleich.

Neben einem Rückgang der Baugenehmigungszahlen war das vergangene Jahr auch durch eine nochmalig gestiegene Stornoquote gekennzeichnet. Dementsprechend ist davon auszugehen, dass das politisch gesetzte Ziel von 400.000 erstellten Wohnungen pro Jahr in Deutschland auch im Jahr 2024 deutlich verfehlt werden wird.

Der bisherige Auftragsbestand ist in der Baubranche in weiten Teilen abgearbeitet, sodass zunehmend freie Handwerkerkapazitäten am Markt verfügbar sind. Allerdings werden bedingt durch den starken Rückgang der Baugenehmigungszahlen auch erste Insolvenzen bekannt. Sollte die Baukonjunktur im Jahr 2024 nicht wieder durch niedrige Zinsen und bzw. oder durch Förderprogramme gestützt anspringen, werden weitere Handwerkerkapazitäten unwiederbringlich vom Markt verschwinden. Die Zahl der Fertighaus- und Massivhausanbieter wird sich im Laufe des Jahres 2024 durch die anhaltende Konjunkturschwäche weiter reduzieren.

b. Allgemeiner Geschäftsverlauf

Die folgenden finanziellen Leistungsindikatoren geben einen Überblick über den Verlauf des Geschäftsjahres, wobei die Umsatzerlöse und das Ergebnis vor Steuern die für die interne Steuerung verwendeten bedeutendsten finanziellen Leistungsindikatoren darstellen.

in T€ 2023 2022
Umsatzerlöse 29.465 23.382
Bestandsveränderungen -2.482 6.016
sonstige Erträge 398 361
Summe betriebliche Erträge 27.381 29.759
Aufwendungen für bezogene Leistungen -829 -968
Rohergebnis 26.552 28.791
Personalaufwand -13.154 -13.589
Abschreibungen -269 -195
sonstige betriebliche Aufwendungen (inkl. sonstige Steuern) -3.592 -3.820
Betriebsergebnis 9.537 11.187
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 720 127
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 -31
Finanzergebnis 720 96
Ergebnis vor Ertragsteuern 10.257 11.283

c. Lage der Gesellschaft

c.1. Ertragslage

An Umsatzerlösen wurden rd. 29.465 T€ erzielt. Damit wurde das Umsatzziel bei 1.199 fertiggestellten Objekten um rd. 872 T€ übertroffen. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 139 T€ vermindert, da weniger Leistungen fremdvergeben wurden. Der Personalaufwand beläuft sich auf 13.154 T€ und verminderte sich im Vergleich zum Vorjahr aufgrund einer reduzierten Mitarbeiterzahl um rd. 435 T€.

Die sonstigen betriebliche Aufwendungen (inkl. sonstige Steuern) haben sich im Vergleich zum Vorjahr um rd. 228 T€ verringert.

Das Ergebnis vor Ertragsteuern für 2023 beläuft sich auf insgesamt 10.257 T€. Die budgetierten 7.782 T€ wurden damit um 2.475 T€ übertroffen.

c.2. Vermögenslage

Die Bilanzsumme erhöhte sich im Berichtszeitraum um 11,2 % von 57.565 T€ auf 63.998 T€. Die Veränderung auf der Aktivseite resultiert im Wesentlichen aus einem Anstieg der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen von 9.809 T€ auf 21.413 T€. Dagegen haben sich die liquiden Mittel um 3.034 T€ verringert. Gleichzeitig reduzierte sich das Vorratsvermögen ebenfalls um 2.483 T€, bedingt durch eine gegenüber dem Vorjahr verminderte Anzahl an in Bearbeitung befindlicher Bauvorhaben.

Auf der Passivseite ist die Erhöhung im Wesentlichen auf den erwirtschafteten Jahresüberschuss zurückzuführen.

c.3. Finanzlage

Die vorhandenen liquiden Mittel und der bei der Konzernmutter Mensching Holding GmbH eingerichtete Cash Pool gewährleisten eine ausreichende Liquidität. Fremdkredite sind nicht erforderlich und werden daher nicht genutzt. Die Eigenkapitalquote ist mit 92,7 % leicht verbessert im Vergleich zum Vorjahr.

Die Investitionen beliefen sich auf rd. 550 T€. Im Wesentlichen wurde in die Anschaffung von mehreren PKW ́S und EDV-Hardware investiert.

d. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Nachhaltigkeit und Innovation prägen die Unternehmensstrategie. Unsere Marktstellung und unseren Erfolg können wir mittelfristig nur ausbauen, wenn wir unsere Produkte und Dienstleistungen kontinuierlich weiterentwickeln.

Das Engagement und der Ideenreichtum unserer Mitarbeiter ist hierbei ein wichtiger Faktor. Es ist daher unabdingbar, dass wir uns als attraktiven und verantwortungsvollen Arbeitgeber präsentieren und bestmögliche Arbeitsbedingungen schaffen.

Motivierte, gesunde und leistungsfähige Mitarbeiter sind unser Fundament. Ergänzend zum Arbeitsumfeld und Weiterbildungsmöglichkeiten unterstützen wir mit Angeboten im Rahmen der Gesundheitsvorsorge. Den Teamgeist und die gesundheitliche Prävention fördern wir durch die Unterstützung von regelmäßigen sportlichen Aktivitäten im Mitarbeiterkreis.

III. Chancen- und Risikobericht

Die Mensching GmbH verfügt über ein funktionsfähiges und wirksames Risikomanagement.

Mit einem integrierten Planungs- und Controllingsystem steht der Geschäftsleitung ein wirksames betriebswirtschaftliches Instrument zur Verfügung, welches aufgrund sich verändernder Anforderungen ständig ergänzt und ausgeweitet wird. Durch seine Hilfe können frühzeitig Erfolgsrisiken erkannt und Maßnahmen zu ihrer Handhabung eingeleitet werden. Eine detaillierte Kostenarten- und Kostenstellenrechnung sind Bestandteil des Controllingsystems.

Die Mensching GmbH arbeitet als Planungs- und Objektbetreuungsgesellschaft für die Heinz von Heiden GmbH Massivhäuser und ist insofern stark von dem Geschäftsverlauf dieser Gesellschaft abhängig. Im Folgenden werden daher auch die Chancen und Risiken beschrieben, die die Unternehmensgruppe insgesamt betreffen.

Der russische Einmarsch in die Ukraine hat die Rahmenbedingungen für das Jahr 2023 sowohl für die Gesamtwirtschaft als auch für die Baubranche gravierend verändert. Im Zuge der weltweiten Sanktionen gegen den russischen Aggressor kam es zunächst zu steigenden Energiepreisen und dann in der Folge zu einer starken Inflation von zeitweise über 9 %. Trotz starker Bemühungen der EZB ist die Inflation auch weiterhin auf einem deutlich erhöhten Niveau. Inwieweit das von der EZB gesteckte Ziel von 2 % noch erreichbar zu sein scheint, ist derzeit fraglich.

Aber auch die steigende Unsicherheit über die möglichen Ausweitungen kriegerischer Auseinandersetzungen mit weiteren Ländern sowie der wieder entfachte Konflikt im Nahen Osten verunsicherte die Konsumenten. Die Verfügbarkeit von Baumaterial hingegen hat sich verbessert und wird sich im Laufe des Jahres 2024, auch aufgrund mangelnder Nachfrage, weiter verbessern.

Aufgrund der hartnäckigen Inflationsrate werden die Bauzinsen über das laufende Jahr hinaus hoch bleiben. Die Bauzinsen werden dabei laut Experten zwischen 3 und 4 % pendeln. Die Wohnimmobilie wird daher, trotz hoher Inflation, nicht mehr die bevorzugte Anlageform bleiben.

Während der Wohnungsbau in der Corona-Krise noch Wachstumstreiber gewesen ist, entwickelt sich der Wohnungsbau zur Konjunkturbremse. Die Nachfrage und das Interesse am Eigenheim sind weiterhin groß, nur fehlt es momentan an der notwendigen Erschwinglichkeit. Aufgrund des zunehmenden Wettbewerbsdrucks im Nachunternehmerbereich sowie fallender Preiserwartungen in der Industrie gehen wir davon aus, dass mit zunehmend weniger Unsicherheiten in der Weltpolitik, sich die Erschwinglichkeit verbessern wird und die Zahl der Baugenehmigungen perspektivisch wieder steigen wird.

Dies in Verbindung mit einer vorausschauenden Planung unserer Verkaufspreise und der sehr guten finanziellen Stabilität der Unternehmensgruppe sichert unsere Gegenwart und Zukunft solide ab.

IV. Prognosebericht

Unter Berücksichtigung des gegenwärtig schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes sind Prognosen für das Geschäftsjahr 2024 mit Unsicherheiten verbunden. Die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine sowie des Israel-Konflikts machen es schwierig, den Geschäftsverlauf zuverlässig einzuschätzen. Des Weiteren ist für die Erschwinglichkeit von Eigentum die Entwicklung der Bauzinsen relevant. Diese werden aufgrund der hartnäckigen Inflation weiter hoch bleiben. Inwieweit die Politik mit Entlastungspaketen nachhaltig unterstützen wird, ist fraglich. Um das Ziel von 400.000 gebauten Wohnungen in Deutschland zu erreichen, braucht es Maßnahmen und Unterstützung aus der Politik. Derzeit ist nicht erkennbar, wie dieses Ziel ernsthaft verfolgt und erreicht werden soll. Die Staatsquote beträgt derzeit ca. 37,5 % an den Baukosten. Die Baukosten könnten dabei relativ einfach durch geringere energetische Anforderungen, Rücknahme der Entsorgungsrichtlinie, Reduzierung der LKW-Maut und CO 2 -Aufschläge sowie einem Absenken der Grunderwerbsteuer reduziert werden. Leider fehlt der aktuellen Bundesregierung der politische Durchsetzungswille, diese Maßnahmen umzusetzen, sodass entweder eine andere Bundesregierung oder niedrigere Bauzinsen zu einer Erholung der deutschen Baukonjunktur führen werden.

Für das Geschäftsjahr 2024 rechnen wir mit rd. 1.200 fertiggestellten Objekten und daraus resultierend mit Umsatzerlösen in Höhe von rd. 32.055 T€. Unter Berücksichtigung von Personalkosten, Abschreibungen und sonstigen Aufwendungen wird mit einem Ergebnis von rd. 8.095 T€ vor Ertragsteuern gerechnet.

Wesentliche Investitionen sind für das Geschäftsjahr 2024 nicht geplant.

 

Isernhagen, den 29. März 2024

gez. Christian Burrichter, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 854.089,00 574.334,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 5.747,00 16.956,00
II. Sachanlagen 848.342,00 557.378,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 848.342,00 557.378,00
B. Umlaufvermögen 63.106.727,53 56.950.539,59
I. Vorräte 18.300.437,59 20.782.848,04
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 21.771.362,27 10.099.100,89
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 21.412.936,12 9.809.403,27
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 23.034.927,67 26.068.590,66
C. Rechnungsabgrenzungsposten 37.012,13 40.022,15
Bilanzsumme 63.997.828,66 57.564.895,74

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 59.323.044,37 52.175.942,82
I. Gezeichnetes Kapital 30.000,00 30.000,00
II. Gewinnvortrag 52.145.942,82 44.338.684,67
III. Jahresüberschuss 7.147.101,55 7.807.258,15
B. Rückstellungen 2.582.227,00 3.398.555,00
C. Verbindlichkeiten 2.092.557,29 1.990.397,92
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 825.047,72 924.578,68
Bilanzsumme 63.997.828,66 57.564.895,74

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 26.551.796,95 28.790.698,27
2. Personalaufwand 13.154.383,43 13.589.321,42
a) Löhne und Gehälter 11.247.504,35 11.645.379,14
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.906.879,08 1.943.942,28
3. Abschreibungen 269.306,24 194.479,12
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 269.306,24 194.479,12
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.589.178,47 3.818.542,54
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 720.417,18 126.608,66
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 294,49 31.084,30
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 3.110.178,95 3.475.788,40
8. Ergebnis nach Steuern 7.148.872,55 7.808.091,15
9. sonstige Steuern 1.771,00 833,00
Jahresüberschuss 7.147.101,55 7.807.258,15

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Mensching GmbH, Isernhagen

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Mensching GmbH weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Die Gesellschaft mit Sitz in Isernhagen wird beim Amtsgericht Hannover unter der Handelsregister Nummer HRB 120888 geführt.

Die bisher angewandten Ansatz-, Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze haben gegenüber dem Vorjahr keine Änderung erfahren.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren angewendet.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, angesetzt.

2. Die Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer entsprechend dem tatsächlichen Werteverzehr der Vermögensgegenstände vorgenommen.

Die Anschaffungs- oder Herstellungskosten der abnutzbaren beweglichen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind und deren Anschaffungskosten im Einzelnen 800,00 € nicht übersteigen, werden im Jahr ihres Zugangs in voller Höhe als Betriebsausgaben abgesetzt und im Anlagenspiegel als Abgang ausgewiesen.

3. Die Bewertung der unfertigen Leistungen erfolgt mit den Herstellungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert gemäß § 253 HGB. Die Herstellungskosten enthalten Fertigungseinzel- und -gemeinkosten, den Werteverzehr des Anlagevermögens sowie Teile der Kosten der allgemeinen Verwaltung.

4. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bilanziert. Einzel- oder Pauschalwertberichtigungen waren nicht zu bilden.

5. Der Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

6. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

7. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag bewertet.

8. Die Steuerrückstellungen undsonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und wurden in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

9. Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Bilanzerläuterungen

1. Anlagevermögen

Eine von den gesamten Anschaffungskosten ausgehende Darstellung der Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) ist in der Anlage zum Anhang wiedergegeben.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten mit 6.933 T€ (Vorjahr 5.517 T€) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und mit 14.480 T€ (Vorjahr 4.293 T€) Forderungen aus dem Cash-Pooling. Hiervon entfallen 14.480 T€ (Vorjahr 4.296 T€) auf die Gesellschafterin.

4. Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig.

Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich in Höhe von 825 T€ (Vorjahr 925 T€) um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen auf die Gesellschafterin 582 T€ (Vorjahr 647 T€).

IV. Sonstige Angaben

1. Haftungsverhältnisse

Zwischen der Mensching Holding GmbH als Cash Pool-Führer und der Sparkasse Hannover besteht eine Cash-Pooling Vereinbarung. Es erfolgt ein täglicher Saldenausgleich über das Zentralkonto der Mensching Holding GmbH. An diesem Cash-Pooling nehmen noch weitere Gesellschaften des Mensching Holding-Konzerns teil. Alle Teilnehmer haften gesamtschuldnerisch für eventuelle Konto-Verbindlichkeiten gegenüber der Sparkasse Hannover. Da das Zentral-Konto bei der Mensching Holding GmbH ausschließlich als Guthabenkonto geführt wird, ist eine Haftung zum Bilanzstichtag nicht gegeben.

2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Über die in der Bilanz ausgewiesenen Schuldposten hinaus bestehen langfristige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und sonstigen Verträgen von jährlich rd. 235 T€. Davon entfallen auf verbundene Unternehmen 235 T€. Mit Verpflichtungen in ähnlicher Höhe ist auch in den Folgejahren zu rechnen.

3. Mitarbeiter

Im Durchschnitt des Geschäftsjahres 2023 waren folgende Mitarbeiter beschäftigt:

2023 2022
technische Angestellte 159 173

4. Geschäftsführer der Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2023:

Herr Christian Burrichter, Münster

Der Geschäftsführer ist einzelvertretungsberechtigt.

Angaben zu den Geschäftsführerbezügen gemäß § 285 Nr. 9a) und 9b) HGB werden nach § 286 Abs. 4 HGB nicht gemacht.

5. Nachtragsbericht

Es existieren keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres.

6. Konzernverhältnisse

Der Jahresabschluss der Mensching GmbH zum 31. Dezember 2023 wird zum 31. Dezember 2023 in den Konzernabschluss der Mensching Holding GmbH, Isernhagen, einbezogen. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

V. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn, bestehend aus Gewinnvortrag und Jahresüberschuss zum 31. Dezember 2023 in Höhe von 59.293.044,37 € auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Isernhagen, den 29. März 2024

gez. Christian Burrichter, Geschäftsführer

Beschluss der Ergebnisverwendung:

Der Jahresüberschuss zum 31.12.2023 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Anlagespiegel

A. Anlagevermögen Anschaffungs- oder Herstellungskosten (historisch)
Stand 01.01.2023
Zugänge
Abgänge
Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Summe I 181.726,82 299,00 24.956,01 157.069,81
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.421.680,09 548.885,24 371.293,57 2.599.271,76
Summe II 2.421.680,09 548.885,24 371.293,57 2.599.271,76
Gesamt 2.603.406,91 549.184,24 396.249,58 2.756.341,57
A. Anlagevermögen Abschreibungen
Stand 01.01.2023
Zugänge
Abgänge
Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Summe I 164.770,82 11.504,00 24.952,01 151.322,81
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.864.302,09 257.802,24 371.174,57 1.750.929,76
Summe II 1.864.302,09 257.802,24 371.174,57 1.750.929,76
Gesamt 2.029.072,91 269.306,24 396.126,58 1.902.252,57
A. Anlagevermögen Buchwert
Stand 31.12.2023
Stand 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Summe I 5.747,00 16.956,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 848.342,00 557.378,00
Summe II 848.342,00 557.378,00
Gesamt 854.089,00 574.334,00

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 30.09.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Die Gesellschaft hat von den Offenlegungserleichterungen gem. § 327 HGB Gebrauch gemacht. Wir weisen gem. § 328 Abs. 1a HGB darauf hin, dass sich der offen gelegte Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers auf den vollständigen Jahresabschluss bezieht.

An die Mensching GmbH, Isernhagen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Mensching GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Mensching GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.

 

Hannover, den 26. April 2024

Gehrke Econ GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Ralf Schnippengerd, Wirtschaftsprüfer

gez. Olaf Goldmann, Wirtschaftsprüfer

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