Labortechnik Oltmanns e. K.
Selbe AdresseHerstellung von Prüfmaschinen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Melanie Schwarzer seit 1.6.2023 | Prokura |
Philip Voss seit 1.6.2023 | Prokura |
Ellsworth Bradford Clark seit 15.3.2023 | Geschäftsführer |
Steven Johny Lanssens seit 15.3.2023 | Geschäftsführer |
William Carter Frederking seit 15.3.2023 | Geschäftsführer |
Holger Patrick Klein seit 31.1.2022 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Total Safety Supply B.V. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Total Safety GmbHMarlJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtGrundlagen des Unternehmens Die Total Safety GmbH mit Sitz in Dorsten, seit Ende 2011 Teil der international agierenden Total Safety-Gruppe, ist ein nationaler und internationaler Spezialist für Sicherheitskonzepte in der Petrochemie, Chemie und der Energieversorgung. In den letzten Jahren hat sich die Total Safety GmbH, die alle sicherheitsrelevanten Dienstleistungen von der Bereitstellung qualifizierter Sicherheitsexperten über die Vermietung/Wartung von Sicherheitsausrüstungen bis hin zur Koordination kompletter Sicherheitsorganisationen anbietet, in Deutschland eine gute Marktposition erarbeitet. Die Total Safety GmbH verfügt über alle wesentlichen branchenrelevanten Zertifizierungen. Wirtschaftsbericht (1) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Jahr 2023 verzeichnete die deutsche Wirtschaft ein um 0,3% gesunkenes Bruttoinlandsprodukt im Vergleich zum Vorjahr Die Verbraucherpreise in Deutschland sind im Jahr 2023 um 5,9 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Die Kombination aus fortwährendem Krieg in der Ukraine, gestiegenen Zinsen und Energiekosten über Vorkrisenniveau ist die Konjunkturerholung unter den Erwartungen zurückgeblieben. Der entstandene Kostendruck bremst damit die Nachfrage unserer Kundenindustrien. Die Geschäftsentwicklung in der Chemieindustrie blieb hinter der Entwicklung der gesamten Industrie zurück und war deutlich schwächer als im Vorjahr. In Deutschland ging die Produktion der Chemieindustrie aufgrund der stark gestiegenen Energiepreise um 16,5% zurück. Total Safety ist jedoch nur bedingt betroffen durch die Volatilität der Umsätze unserer Kundenindustrien, da sich die Nachfrage nach Arbeitssicherheitsleistungen durch das Betreiben von Anlagen ergibt. Auch im Jahr 2024 wird die Total Safety GmbH die Entwicklungen am Markt genau beobachten und ebenso auf Spezialisierung und die Weiterentwicklung der Vertriebsmaßnahmen setzen, um Ihre Position am Markt weiterhin zu festigen und auszubauen. (2) Geschäftsverlauf Unser Geschäft steuern wir im Wesentlichen über die finanziellen Leistungsindikatoren Umsatz und Jahresüberschuss. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren im Sinne des § 289 Abs. 3 HGB werden von uns zur Unternehmenssteuerung nicht verwendet. Gesamthaft lagen die Umsätze in 2023 um etwa 11,1 % über denen des Vorjahres. Es konnte in 2023 ein Jahresüberschuss erreicht werden. Der Jahresüberschuss beläuft sich auf 1.465 TEUR. (3) Lage der Gesellschaft Ertragslage Die Umsatzerlöse haben sich gegenüber dem Vorjahr um 11,1 % von EUR 33,8 Mio. auf 37,6 EUR Mio. erhöht. Dies ist im Wesentlichen auf Projekte und Abstellungen sowie strategische Geschäftsentwicklungen zurückzuführen. Dem gestiegenen Umsatz stehen ebenfalls gestiegene Aufwendungen gegenüber. Die Personalaufwendungen stiegen insgesamt um 10,0 % (von 15.604 TEUR auf 17.110 TEUR), während die Materialaufwendungen um 3,5 % stiegen (von 12.029 TEUR auf 12.449 TEUR). Die Gruppenumlage ist im Vergleich zum Vorjahr von 535 TEUR auf 521 TEUR gesunken. In Summe haben sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen gegenüber dem Vorjahr um 581 TEUR auf 5.542 TEUR erhöht. Finanzlage Durch die zentrale globale Cash Planung wird die Liquiditätslage der Total Safety GmbH stets gesichert. Es bestehen interne Verrechnungskonten, über die jederzeit kurzfristige Darlehen gruppenintern aufgenommen werden können. Unsere Gesellschaft kann daher ihren Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachkommen. Die Geschäftsführung der Total Safety GmbH kann dadurch künftig ihre finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen. Vermögenslage Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 9.853 auf TEUR 9.537 gesunken. Die Verminderung beruht im Wesentlichen auf der Verringerung der Forderungen. So sanken die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 7.409 auf TEUR 7.148 Die Forderungen gegen verbundenen Unternehmen verringerten sich um 88 TEUR auf 99 TEUR. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben sich um TEUR 1.283 auf TEUR 3.349 verringert und die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind um 496 TEUR auf TEUR 1.704 gesunken. Rückstellungen waren für alle ungewissen Verbindlichkeiten zu bilden. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Erhöhung der sonstigen Rückstellungen um TEUR 38 auf TEUR 1.176 im Vergleich zum Vorjahr beruht im Wesentlichen auf der Erhöhung der Rückstellung für ausstehende Eingangsrechnungen. Für den laufenden Steueraufwand wurden Steuerrückstellungen in Höhe von TEUR 401 gebildet (i. Vj. TEUR 413). Aufgrund des 2023 erzielten Jahresüberschusses weist die Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 im Vergleich zum Vorjahr ein um TEUR 1.465 erhöhtes Eigenkapital von TEUR 1.972 aus. Personal Im Vergleich zum Vorjahr erhöht sich der durchschnittliche Personalbestand ohne Geschäftsführer von 373 auf 393 Mitarbeiter/innen. Investitionen Im Geschäftsjahr wurden keine wesentlichen Investitionen getätigt. Forschung und Entwicklung Im Berichtsjahr hat die Total Safety GmbH mit der Entwicklung einer innovativen Plattform begonnen, die die Buchung von Weiterbildungen und Schulungen für sicherheitsrelevante Personalprofile online ermöglicht. Hierdurch soll in Zukunft der Marktanteil an Schulungen für Drittkunden erweitert und zu einer effizienteren Verteilung der bestehenden Fixkosten beigetragen werden. (4) Zusammenfassende Beurteilung der Geschäftsentwicklung Die Geschäftsentwicklung im Berichtsjahr war erfreulich und überstieg die Erwartungen. Der Umsatz konnte im Vergleich zum Vorjahr um 11,1% auf 37,6 EUR Mio. gesteigert werden, was im Wesentlichen in den geplanten Abstellungen und Projekten begründet lag. Der Jahresüberschuss beläuft sich auf TEUR 1.465. Grundsätzlich hängt die Umsatzentwicklung von turnusmäßigen Wartungsarbeiten bei Großkunden ab, die nicht immer vorhergesehen werden können und weswegen unsere Prognose im Vorjahr und auch in diesem Jahr beeinträchtigt ist. Prognose-, Chancen- und Risikobericht (1) Ausblick und Chancen Obwohl sich die allgemeine wirtschaftliche Lage, insbesondere in Europa, inzwischen wieder deutlich verbessert hat, herrscht noch immer hohe Unsicherheit über die weitere gesamtwirtschaftliche Lage. Die mittel- bis langfristigen Auswirkungen des Ukraine-Kriegs lassen sich zum aktuellen Zeitpunkt nur bedingt absehen. Daher ist die Fähigkeit, den Geschäftsverlauf im nächsten Jahr zu prognostizieren, in hohem Maß beeinträchtigt. Die Total Safety GmbH sowie die Muttergesellschaft haben in 2021 Maßnahmen zur Prozessoptimierung an allen Standorten eingeleitet, was zu einer höheren Verfügbarkeit und somit auch zu einer gestiegenen Kundenzufriedenheit führen sollte. Die eingeleiteten Maßnahmen werden in 2024 weitergeführt. Um die Sicherheit unserer Betriebsabläufe zu erhöhen und Risiken zu minimieren, führt die Total Safety GmbH in 2024 das Loss Prevention System (LPS) ein. Dieses System ist darauf ausgerichtet, potenzielle Verlustquellen frühzeitig zu identifizieren und präventive Maßnahmen zu ergreifen. Wir erwarten, dass die Implementierung des LPS zu einer höheren Verlässlichkeit unserer Prozesse führt und unsere Reputation bei den Kunden stärkt. Die Total Safety GmbH erwartet für das Jahr 2024 einen Umsatz, der das Niveau des Vorjahres erreicht und einen Jahresüberschuss der leicht unter dem Vorjahr liegt. Eine Prognose der zukünftigen Geschäftsentwicklung vor dem Hintergrund der konjunkturellen Entwicklung ist naturgemäß mit Unsicherheiten behaftet. Unvorhersehbare, nicht vom Unternehmen zu beeinflussenden Entwicklungen und Risiken erschweren jede Prognose. (2) Risiken Risikomanagementziele und -methoden Neben Chancen sind mit dem Betrieb des Unternehmens auch Anforderungen und Risiken verbunden, welche es zu lösen bzw. denen es vorzubeugen gilt. Die Geschäftstätigkeit erfordert Organisationsstrukturen, Führungsmethoden und -fähigkeiten sowie Kontrollsysteme. Es wurden Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden. Zur Erfassung und Steuerung von Risiken existieren viele Instrumente, die permanent weiterentwickelt werden. Dieses Risikomanagementsystem soll dazu beitragen, Entwicklungen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, frühzeitig aufzudecken. Wesentlich für ein Risikomanagementsystem sind ein internes Überwachungssystem sowie ein Controlling- und Frühwarnsystem. Unser Unternehmen verfügt über umfangreiche Planungs- und Kontrollinstrumente, um Geschäftsrisiken frühzeitig zu erkennen und um wirksame Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Insbesondere sind hierbei das detaillierte Monatsreporting, die Qualitätssicherung durch Kennzahlenanalysen und die permanente Überwachung des Liquiditätsstatus zu nennen. Finanzwirtschaftliche Risiken Die finanzwirtschaftlichen Risiken wie Liquiditätsrisiken, Preisänderungsrisiken und Bonitätsrisiken werden durch das eingerichtete Risikomanagementsystem - soweit möglich - reduziert. Das Bonitätsrisiko ist teilweise durch eine gruppenweite Kreditversicherung abgesichert. Wir beenden das Jahr 2023 mit einem Jahresüberschuss. In 2024 wird wieder ein positives Jahresergebnis erwartet. Somit treffen wir eine positive Bestandsprognose. Umfeld-, Branchen- und Wettbewerbsrisiken Die für die Gesellschaft wesentlichen gesamtwirtschaftlichen Risiken sind vor allem in der konjunkturellen Entwicklung sowie den gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu sehen. Eine Verschlechterung der Rahmenbedingungen könnte das Erreichen der Umsatz- und Ergebnisziele gefährden. Personalrisiken Der Erfolg hängt zum einen von der Attraktivität als Arbeitgeber und entscheidend vom Wissen und Engagement der qualifizierten Fach- und Führungskräfte ab. Es besteht zwangsläufig immer ein Risiko durch Abwanderung qualifizierter oder unzufriedener Mitarbeiter. Durch gezielte Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter sichert sich die Total Safety GmbH die fachliche Kompetenz des Personals. Durch die Einbindung der Mitarbeiter in Entscheidungs- und Kommunikationsprozesse sowie die Beibehaltung flacher Hierarchiestufen und eine angemessene Vergütungsstruktur wollen wir diesem Risiko begegnen.
Dorsten, den 22. März 2024 Total Safety GmbH Geschäftsführung gez.: Bradford Clark gez.: William Frederking gez.: Steven Lanssens gez.: Holger Klein BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangBilanzierungs- und Bewertungsmethoden (1) Allgemeine Angaben Die Total Safety GmbH hat ihren Sitz in Dorsten und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Gelsenkirchen (Reg.-Nr. HRB 9833). Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde unverändert das Gliederungsschema des Gesamtkostenverfahrens angewandt. Die Gesellschaft ist i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. (2) Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten erfasst und werden über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen werden auf der Grundlage der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern der Gegenstände nach linearer Methode vorgenommen. Die dabei zugrunde gelegten Nutzungsdauern betragen 1-15 Jahre. Geringwertige abnutzbare bewegliche Vermögensgegenstände mit Netto-Anschaffungskosten bis zu EUR 800 wurden in Anlehnung an die steuerrechtlichen Vorschriften auch für handelsrechtliche Zwecke vollständig im Jahr des Zugangs abgeschrieben. Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungskosten oder unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips zu niedrigeren beizulegenden Werten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten unter Abzug gebotener Wertberichtigungen angesetzt (Beachtung des strengen Niederstwertprinzips). Das allgemeine Kreditrisiko wird durch die Bildung einer Pauschalwertberichtigung abgedeckt. Die kurzfristigen Forderungen in fremder Währung werden entsprechend § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs des Bilanzstichtages in Euro umgerechnet. Der Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennwert bewertet. Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Bei einer sich insgesamt ergebenden Steuerentlastung wird vom Aktivierungswahlrecht kein Gebrauch gemacht. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen sind grundsätzlich für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Die Verbindlichkeiten sind zu ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Kurzfristige Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden entsprechend § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs des Bilanzstichtages in Euro umgerechnet. Die Umsatzerlöse werden periodengerecht unter Beachtung des Realisationsprinzips erfasst. Erläuterungen zur Bilanz (1) Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens wird im Anlagenspiegel dargestellt, der im Anschluss an den Textteil eingefügt ist. (2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren zu TEUR 99 (i.Vj. TEUR 187) aus Lieferungen und Leistungen. Sie haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Gegenüber dem Gesellschafter, der Total Safety Supply B.V.B.A besteht eine Forderung in Höhe von TEUR 82 (i.Vj. TEUR 89). (3) Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern sowie Rückstellungen für ausstehende Lieferantenrechnungen. (4) Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und sonstige Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten in Höhe von TEUR 923 (i. Vj. TEUR 866) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von TEUR 2.425 sonstige Verbindlichkeiten. Gegenüber dem Gesellschafter, der Total Safety Supply B.V.B.A besteht eine Verbindlichkeit in Höhe von TEUR 709 (i.Vj. 610 TEUR). Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung (1) Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse lassen sich wie folgt nach geographischen Märkten aufgliedern: Der Umsatz wurde nahezu ausschließlich im Inland erbracht. (2) Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus Sachbezugsversteuerung (TEUR 110). (3) Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen für Werbe- und Reisekosten (TEUR 2.231), Fahrzeugkosten (TEUR 852) und Weiterbelastungen von Konzerngesellschaften (TEUR 553). (4) ErgebnisverwendungsvorschlagDas Ergebnis soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. Sonstige Angaben (1) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von TEUR 692 sowie aus Leasingverträgen in Höhe von TEUR 147. (2) Bestandsgefährdende Risiken Hinsichtlich des Vorliegens von bestandsgefährdenden Risiken verweisen wir auf die Ausführungen im Abschnitt Prognose-, Chancen- und Risikobericht im Lagebericht. (3) Anzahl der Mitarbeiter Die Zahl der Mitarbeiter betrug im Jahresdurchschnitt:
(4) Zusammensetzung der Organe Zu Geschäftsführern waren bestellt: • Herr Tony Zadnikar (Vice President Europe Total Safety Group), Marl/Deutschland, bis 15.03.2023 • Herr Holger Klein (General Manager Total Safety GmbH), Essen/Deutschland • Herr Anthony Rabb (CFO Total Safety Group), Portland, Oregon/USA, bis 15.03.2023 • Frau Sally Cheadle (VP - Global Controller Total Safety Group), Kingwood, Texas/USA, bis 15.03.2023 • Herr Bradford Clark (CEO Total Safety Group), Houston, Texas/USA, seit 15.03.2023 • Herr William Frederking (CLO Total Safety Group), Houston, Texas/USA, seit 15.03.2023 • Herr Steven Lanssens (President EMEA Operations), Aarschot/Belgien, seit 15.03.2023 Da im Berichtsjahr nur zwei Mitglieder der Geschäftsführung von der Gesellschaft eine Vergütung erhalten haben, werden unter Anwendung der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB die Gesamtbezüge der Geschäftsführung nach § 285 Nr. 9a HGB nicht angegeben. ( 5) Angaben zum Konzernabschluss Die Gesellschaft wird in den Teilkonzernabschluss der Total Safety Supply B.V.B.A, Dilsen-Stokkem/Belgien, (kleinster Kreis an Unternehmen) einbezogen. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Gesellschaft erhältlich. Die Gesellschaft wird weiterhin in den Konzernabschluss der W3 Topco LLC, Houston/USA, Muttergesellschaft der Total Safety U.S., Inc, Houston/USA einbezogen (größter Kreis an Unternehmen). Der Konzernabschluss ist am Sitz der Muttergesellschaft erhältlich. (6) Nachtragsbericht Nach dem Schluss des Geschäftsjahres haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ereignet.
Dorsten, den 22. März 2024 Total Safety GmbH gez.: William Frederking gez.: Steven Lanssens gez.: Holger Klein Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 12.07.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Total Safety GmbH: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Total Safety GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Total Safety GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Krefeld, den 6. Juni 2024 dhpg
GmbH
gez.: Guntram Teichgräber, Wirtschaftsprüfer gez.: Sebastian Welling, Wirtschaftsprüfer |
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