Transdev Bus GmbH
Selbe AdressePersonenbeförderung im Linienverkehr auf der Straße
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Katrin Streicher seit 5.11.2025 | Prokura |
Christian Dr. Kleinenhammann seit 17.11.2023 | Geschäftsführer |
Hartmut Cyrkel seit 11.10.2023 | Geschäftsführer |
Stefan Bülskämper seit 28.1.2020 | Prokura |
Christian Glück seit 15.5.2018 | Prokura |
Barbara Reinhard seit 11.11.2013 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Transdev Group Société Anonyme | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Transdev Regio GmbH (vormals: Veolia Verkehr Regio GmbH)BerlinJahresabschluss 2014BestätigungsvermerkVeolia Verkehrs Regio GmbH (seit 16. März 2015: Trasdev Regio GmbH), BerlinWir haben den Jahresabschluss -bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang -unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Veolia Verkehr Regio GmbH (seit 16. März 2015: Transdev Regio GmbH), Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Berlin, 17. Juli 2015 Ernst
& Young GmbH
Wehner, Wirtschaftsprüfer Schmidt, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2014Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014
Anhang für das Geschäftsjahr 20141. Allgemeine AngabenDem Jahresabschluss der Transdev Regio GmbH, Berlin (im Folgenden auch kurz "Gesellschaft" genannt), für das Geschäftsjahr 2014 liegen die Vorschriften des Handelsgesetzbuches über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften sowie die ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung zugrunde. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB erstellt. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB. Die Gliederung des Anlagevermögens wurde nach der Verordnung über die Gliederung des Jahresabschlusses von Verkehrsunternehmen vom 27. Februar 1968 (BGBI/1968, S. 193) in der am 13. Juli 1988 geänderten Fassung (BGBI/1988, S. 1057) vorgenommen. 2. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeImmaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet, vermindert um planmäßige Abschreibungen. Die Bemessung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern beruht auf betrieblichen Erfahrungen. Voraussichtlich dauernde Wertminderungen werden durch außerplanmäßige Abschreibungen berücksichtigt. Abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten in einer Höhe von höchstens EUR 150,00, die selbständig nutzbar sind, werden sofort abgeschrieben. Abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten in einer Höhe von mehr als EUR 150,00, aber nicht mehr als EUR 1.000,00, werden in einen jahresbezogenen Sammelposten eingestellt. Der Sammelposten wird im Jahr seiner Bildung und in den folgenden vier Wirtschaftsjahren linear jeweils mit 20 % aufwandswirksam aufgelöst. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Gemäß § 253 Abs. 3 Satz 3 HGB werden voraussichtlich dauerhafte Wertminderungen durch außerplanmäßige Abschreibungen berücksichtigt. Der niedrigere beizulegende Wert für Beteiligungen wird anhand der Discounted-Cashflow-Methode ermittelt. Hierbei werden die erwarteten Zahlungsflüsse der nächsten fünf Geschäftsjahre detailliert betrachtet. Unter den sonstigen Ausleihungen werden an den Leasinggeber geleistete langfristige Sicherheitsleistungen ausgewiesen. Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Als verbundene Unternehmen werden alle Gesellschaften angesehen, die unter der Kontrolle der Transdev S.A., Paris, Frankreich, stehen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten oder dem jeweiligen niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Alle erkennbaren Risiken werden durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Die Wertpapiere des Umlaufvermögens werden zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren Börsenkurs am Abschlussstichtag bewertet. Liquide Mittel werden mit dem Nennwert angesetzt. Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind bereits bezahlte Aufwendungen ausgewiesen, die einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag betreffen. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln Heubeck 2005 G) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ermittelt. Bei der Bestimmung der Höhe der Rückstellung werden zukünftig erwartete Entgelt- und Rentensteigerungen bei der Ermittlung der Verpflichtungen berücksichtigt. Dabei geht die Gesellschaft derzeit von jährlichen Anpassungen von 1,8 % (i. Vj. 2,0 %) bei den Entgelten und bei den Renten aus. Der pauschal zugrunde gelegte Rechnungszins für die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen beläuft sich auf 4,62 % (i. Vj. 4,90 %); es handelt sich um den von der Deutschen Bundesbank ermittelten und veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Sie sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden gem. § 253 Abs. 2 HGB mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Bei der Bewertung der sonstigen Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr erfolgt die erstmalige Erfassung der Rückstellung und der zukünftigen Zuführungen nach der Bruttomethode. Der Zinsertrag aus der Abzinsung wird gesondert vom Zuführungsbetrag erfasst und im Finanzergebnis ausgewiesen. Der Ansatz der Verbindlichkeiten erfolgt mit ihrem Erfüllungsbetrag. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Passivseite Einzahlungen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, sofern sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. 3. Erläuterungen zur BilanzDie vollständige Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2014 ist in der Anlage 1 zum Anhang dargestellt. Der Rückgang im Bereich Fahrzeuge für Personen- und Güterverkehr in Höhe von TEUR 149.978 betrifft die Anschaffungskosten der bei der Stadler GmbH, Berlin-Pankow, bis zum 31. Dezember 2013 übernommenen Elektrotriebwagen (EMU3 und EMU6) vom Typ Flirt für die neue Eisenbahnlinie Meridian im Netz Rosenheim, die von der Bayerischen Oberlandbahn GmbH betrieben wird. Diese Züge wurden in 2014 an Alpha Trains Luxembourg S.à.r.l., Luxemburg, Luxemburg, verkauft und zeitgleich zurückgeleast. Der Zugang im Bereich Anteile an verbundenen Unternehmen resultiert aus der Verschmelzung mit der EurailCo GmbH, Koblenz, zum 1. Januar 2014. Damit einhergehend wurden die Anteile an der trans regio Deutsche Regionalbahn GmbH, Koblenz, in Höhe von insgesamt TEUR 5.099 übernommen. Zudem sind die Anteile an der Stadtverkehr Pforzheim in Höhe von TEUR 11.791 voll abgegangen, da diese zum 1. August 2014 verkauft wurde. Die unter den sonstigen Ausleihungen ausgewiesenen langfristigen Positionen betreffen Sicherheitsleistungen gegenüber dem Leasinggeber in Höhe von TEUR 46.422. (i. Vj. TEUR 28.715) für durchzuführende Hauptuntersuchungen mit einer Frist bis 2025. Sämtliche anderen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen belaufen sich auf TEUR 64.379, davon resultieren TEUR 8.751 aus Ergebnisabführungsverträgen, TEUR 19.322 aus Lieferungen und Leistungen und TEUR 13.462 aus Darlehen. Gegen die Gesellschafterin Transdev GmbH, Berlin, besteht zum Stichtag eine Forderung in Höhe von TEUR 22.886, davon aus Lieferungen und Leistungen TEUR 42 sowie ein Ertrag aus dem Verlustausgleich 2014 in Höhe von TEUR 22.844. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden im Wesentlichen eine Umgliederung von Forderungen (TEUR 112), Weiterbelastungen (TEUR 51) sowie Schadenersatzansprüchen gegenüber Versicherungen (TEUR 80) erfasst. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten (TEUR 3.867) beinhaltet überwiegend Abgrenzungen für geleistete Leasingsonderzahlungen für geleaste Fahrzeuge (TEUR 3.780) entsprechend den Leasingverträgen mit einer Laufzeit bis 2025. Das Stammkapital in Höhe von TEUR 7.669 wird zu 100 % von der Transdev GmbH, Berlin, gehalten. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (TEUR 1.400) sowie Rückstellungen für zukünftige Hauptuntersuchungen an den geleasten Fahrzeugen (TEUR 21.981). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (TEUR 7.806) beinhalten Darlehen, welche die Gesellschaft im Zuge des Kaufs von Grundstücken und Gebäuden von der Trans Regio Deutsche Regionalbahn GmbH, Koblenz, übernommen hat. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen(TEUR 28.709) betreffen Lieferungen und Leistungen sowie Verbindlichkeiten aus der Verlustübernahme. Die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin betreffen in erster Linie die Verbindlichkeiten im Rahmen des Cash-Management-Systems (CMS) in Höhe von TEUR 10.560. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Umsatzerlöse von insgesamt TEUR 76.682 betreffen in erster Linie Erlöse aus der Überlassung von Fahrzeugen (TEUR 63.734; i.Vj TEUR 53.026) und Erträgen aus Management Fee (TEUR 8.293; i. Vj TEUR 8.214). Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 2.235 umfassen überwiegend die periodenfremden Erträge, Auflösung von Rückstellungen (TEUR 1.114), und Erträge aus Garantiegebühren Paris (TEUR 878). Das Finanzergebnis ist geprägt durch Erträge aus Gewinnabführungsverträgen (TEUR 8.751) und Aufwendungen aus Verlustübernahmen (TEUR 18.142). In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen ist ein Zinseffekt in Höhe von TEUR 3.500 aus dem Stadler Zugverkauf enthalten. Da die Trandsdev Regio GmbH ab dem Jahr 2011 einen Ergebnisabführungsvertrag mit der Gesellschafterin Transdev GmbH hat, fallen keine Steuern von Einkommen und Ertrag für das Jahr 2014 an. 5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen, Haftungsverhältnisse und nicht in der Bilanz enthaltene GeschäfteBürgschaftenZum Bilanzstichtag bestehen Bürgschaften für verbundene Unternehmen zugunsten Dritter in Höhe von TEUR 11.259 davon TEUR 6.350 im Zusammenhang mit der Absicherung vertraglicher Verpflichtungen aus Verkehrsverträgen, TEUR 4.909 im Zusammenhang mit Miet- und Leasingverpflichtungen. Die zugunsten verbundener Unternehmen eingegangenen Verpflichtungen aus Gewährleistungsverträgen gegenüber Dritten waren nicht zu passivieren, da die zu Grunde liegenden Verbindlichkeiten durch verbundene Unternehmen voraussichtlich erfüllt werden können und daher mit einer Inanspruchnahme nicht zu rechnen ist. Anlage 3Die Gesellschaft mietet seit Mitte des Geschäftsjahres 2001 Schienenfahrzeuge an, die an Unternehmen der Transdev-Gruppe weitervermietet werden. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Leasingverträgen für Züge belaufen sich per 31. Dezember 2014 auf TEUR 408.604 und verteilen sich wie folgt:
6. Sonstige AngabenMitarbeiterIm Geschäftsjahr wurden wie im Vorjahr keine Mitarbeiter beschäftigt. GeschäftsführungMitglieder der Geschäftsführung waren im Geschäftsjahr 2014:
Mit Wirkung zum 1. Januar 2015 wurde Dr. Tobias Heinemann zum weiteren Geschäftsführer bestellt. Die Mitglieder der Geschäftsführung waren gleichzeitig Mitglieder der Geschäftsführung der Transdev GmbH, Berlin. Die Geschäftsführer haben ihre Bezüge vollständig von der Transdev GmbH, Berlin, erhalten. AbschlussprüferhonorarIm Geschäftsjahr wurden TEUR 18 für den Abschlussprüfer Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Berlin, aufgewendet, die ausschließlich auf Abschlussprüfungsleistungen entfallen. KonsolidierungskreisDie Gesellschaft wird über die Transdev GmbH, Berlin, in den Konzernabschluss der Transdev Group S.A., Paris, Frankreich, (kleinster und größter Konsolidierungskreis) einbezogen, die wiederum quotal in den Konzernabschluss der Veolia Environenment S.A., Paris, Frankreich, und der Caisse des Depots et Consignations, Paris, Frankreich, einbezogen wird. Der nach den von der Europäischen Union übernommenen IFRS aufgestellte Konzernabschluss und der Konzernlagebericht der Transdev Group S.A., Paris, Frankreich, wird in deutscher Sprache im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht werden. Angaben zum AnteilsbesitzEine Aufstellung des Anteilsbesitzes ist diesem Anhang Anlage 2 beigefügt.
Berlin, den 22. April 2015 TransdevRegio GmbH Die Geschäftsführung Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2014
Aufstellung des Anteilsbesitzes zum 31. Dezember 2014
*) Bei diesen Gesellschaften bestehen
Gewinnabführungsverträge mit der Transdev GmbH
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2014A. Grundlagen des KonzernsDie Transdev Regio GmbH (TDR) mit Sitz in Berlin ist eine 100 %ige Tochtergesellschaft der Transdev GmbH. Die Transdev GmbH mit Sitz in Berlin ist eine Holding-Gesellschaft, welche die deutschen Verkehrsaktivitäten der französischen Muttergesellschaft Transdev Ile de France S.A., Nanterre, Frankreich, welche ein Tochterunternehmen der Transdev Group S.A., Paris, Frankreich, ist, durchführt. Diese zählt zu den international aufgestellten Unternehmensgruppen im Bereich des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV). Anteilseigner der französischen Transdev sind die Caisse des Depots et Consignations, Paris, Frankreich, sowie Veolia Environnement S.A., Paris, Frankreich. Seit April 2013 firmiert die Veolia Transdev (VTD) weltweit als Transdev. B. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche RahmenbedingungenDie deutsche Wirtschaft hat sich in einem schwierigen weltwirtschaftlichen Umfeld als stabil erwiesen und bleibt auf Wachstumskurs, wenn auch nur leicht. Der deutsche Arbeitsmarkt stellt sich nach wie vor positiv dar. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, war das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im dritten Quartal 2014 um 0,1 % höher als im zweiten Quartal und höher als im Vorjahr (+1,2 %). Im zweiten Quartal 2014 war das BIP geringfügig zurückgegangen (-0,1 %), nachdem die deutsche Wirtschaft mit viel Schwung ins Jahr gestartet war (erstes Quartal 2014: +0,8 %). Im Jahr 2015 dürfte sich die verhaltene wirtschaftliche Entwicklung fortsetzen und der Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts bei 1,0 % liegen. Bei einer erwarteten Zuwachsrate des Bruttoinlandsprodukts von 1,0 % und einer Inflationsrate von 0,7 % (bedingt durch den Ölpreisrückgang) ist ein Abgleiten in die Deflation nicht wahrscheinlich. 1 2. Branchenbezogene RahmenbedingungenIm ersten Halbjahr 2014 waren in Deutschland fast 5,6 Milliarden Passagiere im Linienverkehr mit Bussen und Bahnen zu verzeichnen. Dies sind somit 0,5 % mehr als im ersten Halbjahr 2013. 2 Im Nahverkehr stieg das Fahrgastaufkommen laut Statistischem Bundesamt im Vergleich zum ersten Halbjahr 2013 um 0,5 %. Im Fernverkehr war ein Rückgang um 0,3 % zu verbuchen. Im Schnitt wurden fast 31 Millionen Fahrten am Tag zurückgelegt. Eisenbahnen und S-Bahnen beförderten 1,2 Milliarden Passagiere (+2,1 %), mit Straßen-, Stadt- und U-Bahnen fuhren 1,9 Milliarden Fahrgäste (+1,8 %), dagegen wurden im Busverkehr weniger Fahrgäste registriert (-1,2 %, auf 2,7 Milliarden Passagiere). Im Fernverkehr (ausgenommen Fernbus) wurden 62 Millionen Personen befördert und damit 0,5 % weniger als im ersten Halbjahr 2013. Aufgrund der Novellierung des Personenbeförderungsgesetzes und der Öffnung des Marktes für Fernbusse ab Januar 2013 stieg die Zahl der Passagiere in diesem Sektor stark um 8,1 % auf fast 1,4 Millionen an. Zahlreiche Unternehmen wie MeinFernbus oder FlixBus sowie der Postbus stiegen in den Markt ein und betreiben derzeit eine Vielzahl von Fernbus-Strecken, deren Rentabilität sich erst zeigen muss. Ein großes Problem sind dabei auch die kaum oder nicht vorhandenen Zentralen Omnibusbahnhöfe (ZOBs) und deren Finanzierung. 3 Im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) herrschte auch im Jahr 2014 weiterhin enormer Wettbewerbsdruck um Ausschreibungen von Neu- oder Bestandsverkehren. Zu den größten Wettbewerbern der Transdev GmbH gehören weiterhin die Deutsche Bahn AG, Tochtergesellschaften ausländischer Staatsbahnen wie Netinera (italienische Staatsbahn FS) und Abellio (niederländische Staatsbahn NS) sowie große Landesbahnen (wie die Hessische Landesbahn). Der Eintritt weiterer Wettbewerber in den Markt hat sich auch in 2014 fortgesetzt, neben National Express nunmehr auch Go Ahead als zweitem großen britischen in Deutschland präsenten Verkehrskonzern.
1 Sachverständigenrat zur Begutachtung der
gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, Jahresgutachten
2014/2015.
Im SPNV-Markt steigern die Wettbewerber der DB AG weiterhin ihre Marktanteile. Im Jahr 2014 lag die Anzahl der Vergabeverfahren höher als in den Vorjahren. Dieser Trend wird sich in den folgenden 2-3 Jahren fortsetzen, insbesondere wegen des Auslaufens großer Verkehrsverträge der DB in Baden-Württemberg und bei verschiedenen S-Bahn- und Expressnetzen in Ballungsräumen. Darüber hinaus werden derzeit viele frühe wettbewerbliche Verkehrsverträge zum zweiten Mal ausgeschrieben, nachdem ihre oft rund zehnjährige Vertragslaufzeit ausläuft. Bis 2016 sollen insgesamt mindestens weitere 150 Millionen Zugkilometer (Zkm) ausgeschrieben werden. Im eigenwirtschaftlichen Schienenfernverkehr sind die Rahmenbedingungen in 2014 durch die erfolgreiche Aufnahme vieler neuer Fernbusangebote anspruchsvoller geworden. Preissensible Fahrgäste sind von der Schiene auf den Bus umgestiegen. Der Marktanteil der Wettbewerber im Fernverkehr lag bei unter einem Prozent gemessen an der Verkehrsleistung und wird durch die Einstellung des Fernzuges InterConnex (Leipzig-Warnemünde) im Dezember 2014 im kommenden Jahr sinken. 3. Geschäftsverlauf3.1 HoldingStephane Rambaud-Measson, Geschäftsführer der Transdev Regio GmbH, hat zum 14. März 2014 seine Verantwortlichkeiten niedergelegt. Als Nachfolger für den Vorsitz der Geschäftsführung wurde dem Aufsichtsrat der Transdev GmbH Christian Schreyer vorgeschlagen. Mit Wirkung zum 1. Juli 2014 wurde Christian Schreyer neuer Geschäftsführer der Transdev Regio GmbH. Mit Wirkung zum 1. Januar 2015 wurde Dr. Tobias Heinemann auf Basis des Gesellschafterbeschlusses vom 27. November 2014 zum weiteren Geschäftsführer der Gesellschaft bestellt. 3.2 Aktivitäten der unmittelbaren und mittelbaren Tochtergesellschaften3.2.1 Zusammenfassung SchienenpersonennahverkehrVertragsverlängerungen, Auftragsgewinne und -Verluste.Zum Fahrplanwechsel im Dezember 2014 wurde der Betrieb des täglichen Fernverkehrszuges InterConnex zwischen Leipzig, Berlin und Rostock/Warnemünde nach 12 Jahren eingestellt. Grund für die Entscheidung waren stetig zurückgehende Fahrgastzahlen (insbesondere aufgrund der Fernbus-Konkurrenz), die einem dauerhaften wirtschaftlichen Betrieb des Fernverkehrsangebots entgegenstehen. Die NordWestBahn in Osnabrück hat die Ausschreibung ihrer Bestandsverkehre im Weser-Ems-Netz in Niedersachsen gewonnen. Bei der Neuvergabe geht es um jährlich rund fünf Millionen Zugkilometer. Der neue Vertrag startet zum Fahrplanwechsel am 11. Dezember 2016 und gilt für zehn Jahre, wobei sich die drei Aufgabenträger eine Verlängerungsoption von bis zu zwei Jahren gesichert haben. Zum Einsatz kommen 43 modernisierte Dieseltriebwagen aus dem Fahrzeugpool des Landes Niedersachsen sowie Neubaufahrzeuge. Die Transdev Sachsen-Anhalt GmbH wird ab Dezember 2015 für zunächst zwei Jahre den schnellen Regionalverkehr auf der Linie von Halle (Saale) bis ins niedersächsische Goslar übernehmen. Zum Einsatz kommen Züge des HarzElbeExpress (HEX). Bei dem Auftrag geht es um jährlich 960.000 Zugkilometer und einen Zweistundentakt auf der rund 150 Kilometer langen Strecke. Es besteht eine Option auf Verlängerung des Vertrages bis Ende 2018. Transdev hat mit der MRB (Mitteldeutsche Regiobahn) die Ausschreibung des Regionalverkehrs (E 7) auf der Strecke Leipzig Hbf - Geithain - Chemnitz ab 2015 gewonnen. Ab Dezember 2015 wird für zehn Jahre die Strecke stündlich im Schienenpersonennahverkehr bedient. Dabei geht es um jährlich rund eine Million Zugkilometer. Seit dem Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2013 betreibt die Bayerische Oberlandbahn GmbH, Holzkirchen, unter dem Markennamen MERIDIAN im Auftrag der BEG den Regionalverkehr auf den Strecken von München über Rosenheim nach Salzburg und Kufstein sowie von München über Holzkirchen nach Rosenheim. Da dem Unternehmen zunächst nur eine begrenzte Anzahl Triebzüge vom Fahrzeughersteller Stadler Rail AG zur Verfügung gestellt wurde, musste ein Übergangskonzept mit Ersatzzügen gefahren werden. Dabei kam es in den ersten Tagen zeitweise zu Verspätungen und Zugausfällen. Trotz der Störungen konnte MERIDIAN im Vergleich zu den ersten Tagen eine deutliche Verbesserung des Betriebes verzeichnen. Im Juli 2014 wurde zwischen der TDR und der Alpha Trains Luxembourg S.à.r.l., Luxemburg, Luxemburg, ein Sale & Lease Back Vertrag über 35 MERIDIAN Fahrzeuge vom Typ Stadler Flirt abgeschlossen. 3.2.2 Zusammenfassung BusverkehrDie Verwaltung der Stadt Pforzheim und die TDR haben sich auf die Ausformulierung eines verbindlichen Beteiligungskaufvertrages geeinigt, mit dem die Stadt die Anteile am Busbetrieb Stadtverkehr Pforzheim (SVP) erwirbt. Die SVP ging damit zum 1. Januar 2014 vollständig in kommunales Eigentum über. 4. Lage4.1 VermögenslageDas Anlagevermögen verminderte sich um 129,4 Mio. EUR auf 70,3 Mio. EUR, was im Wesentlichen im Zusammenhang mit dem abgeschlossenen Sale & Lease Back Vertrag mit Alpha Trains über 35 MERIDIAN Fahrzeuge vom Typ Stadler Flirt steht. Die Finanzanlagen der TDR sind um 20,5 Mio. EUR angestiegen. Dies resultiert zum einen aus einer Sicherheitsleistung an Alpha Trains im Rahmen des Sale & Lease Back Vertrages und zum anderen aus dem Beteiligungswert der Trans Regio Deutsche Regionalbahn GmbH, Koblenz, in Höhe von 5,1 Mio. EUR, aufgrund des Kaufs und anschließender Verschmelzung der EuRailCo GmbH, Kaiserslautern, besteht die Beteiligung an der TransRegio nun in der Transdev Regio. Das Umlaufvermögen hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 12,6 % erhöht, im Wesentlichen bedingt durch die Erhöhung der Forderungen gegen verbundene Unternehmen um 17,0 Mio. EUR. Diese Erhöhung resultierte insbesondere aus höheren Interco-Darlehen mit Tochtergesellschaften, dagegen laufen geringere Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind im Vergleich zum Vorjahr um 2,7 Mio. EUR zurückgegangen. Das Eigenkapital der Gesellschaft bleibt konstant auf 74,1 Mio. EUR aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages mit der Transdev GmbH. Die Reduzierung des Rückstellungsbestandes um 29,2 Mio. EUR ergibt sich im Wesentlichen aus dem Ausgleich der Verbindlichkeitsrückstellungen gegenüber Stadler aus dem Kauf von Triebfahrzeugen. Die Verbindlichkeiten in Höhe 37,6 Mio. EUR bestehen hauptsächlich aus einer Cash-Pool-Verbindlichkeit gegenüber der Muttergesellschaft (10,6 Mio. EUR) sowie aus Verbindlichkeiten gegenüber anderen verbundenen Unternehmen (18,1 Mio. EUR) und Kreditinstituten (7,8 Mio. EUR). Die deutlich rückläufigen Cash-Pool-Verbindlichkeiten resultieren aus dem abgeschlossenen Sale & Lease Back Vertrag mit Alpha Trains. 4.2 FinanzlageDie Finanzierung der Gesellschaft erfolgt über das Transdev Cash Management System mit der Muttergesellschaft, Transdev Group S.A., Paris, Frankreich. Nach unserem derzeitigen Kenntnisstand werden auch künftig ausreichende liquide Mittel von der Muttergesellschaft zur Verfügung gestellt
Die Veränderung des Finanzmittelfonds zum 31. Dezember 2013 resultiert im Wesentlichen aus dem Sale & Lease Back Vertrag mit Alpha Trains. Die Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2014 jederzeit in der Lage, ihre fälligen Verbindlichkeiten zu bedienen. Durch die Einbindung in das Cash-Management-System verfügt die Gesellschaft über einen finanziellen Rahmen für das operative Geschäft und die Finanzierung neuer zukunftssichernder Investitionen. 4.2.1 ErtragslageDas Operating Income nach Management Fee (Betriebsergebnis) beträgt im Geschäftsjahr 2014 -13,0 Mio. EUR nach -8,3 Mio. EUR in 2013. Das Operating Income nach Management Fee (Betriebsergebnis) nach HGB wird zur internen Ergebnissteuerung herangezogen, es ermittelt sich aus dem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit abzüglich des Finanz- und des Beteiligungsergebnisses. In monatlichen Business Review Meetings wird das Operating Income vor Management Fee nach IFRS analysiert. Unterschiede zwischen Handelsrecht und internationaler Rechnungslegung ergeben sich im Wesentlichen aus unterschiedlichen Abschreibungsdauern und Bewertungsunterschieden bei Rückstellungen (z. B. für schwere Instandhaltung, Drohverluste oder Pensionen). Auf die Entwicklung des Operating Income nach Management Fee haben sich die folgenden Effekte ausgewirkt: Die Umsatzerlöse sind deutlich angestiegen aufgrund der Vermietung von zusätzlichen Fahrzeugen an die Bayerische Überlandbahn (13,4 Mio. EUR). Bei den Umsatzerlösen in Flöhe von 76,7 Mio. EUR handelt es sich im Wesentlichen um Weiterbelastungen aus dem Leasing von Fahrzeugen an verbundene Unternehmen (63,7 Mio. EUR). Die sonstigen betrieblichen Erträge sind leicht angestiegen aufgrund einer Auflösung von Rückstellungen für unterlassene Instandhaltung in Flöhe von 0,8 Mio. EUR. Der Materialaufwand hat sich gegenüber dem Vorjahr leicht verändert (-0,9 Mio. EUR). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 9,6 Mio. EUR auf 21,4 Mio. EUR erhöht. Dies resultiert im Wesentlichen aus dem Verkauf der Stadler Züge sowie aus höheren Aufwendungen für Hauptuntersuchen. Es wurden Abschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von 13,0 Mio. EUR vorgenommen, die aus der Abschreibung der Beteiligungswerte der SVP aus dem Verkauf der Anteile sowie der OLA aufgrund des Verlustes des Verkehrsvertrages resultieren. Das Jahresergebnis vor Ergebnisabführung hat im Vergleich zu 2013 leicht verbessert von -23,0 Mio. EUR auf -22,8 Mio. EUR. Dabei sind die Erträge aus der Ergebnisabführung von 6,7 Mio. EUR auf 8,8 Mio. EUR und die Aufwendungen aus der Verlustübernahme von 10,9 Mio. EUR auf 18,1 Mio. EUR gestiegen. 4.3 Gesamtaussage zur Vermögens-, Finanz- und ErtragslageDie Gesellschaft blieb hinter den Erwartungen zurück. Dies liegt im Wesentlichen an einer Kapitalerhöhung bei der SVP und einer anschließenden Abschreibung des Beteiligungswertes. C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht1. PrognoseberichtDie Gesellschaft ist als Management-Gesellschaft von den Ergebnissen der Tochtergesellschaften abhängig, um insbesondere die Aufwendungen zur Finanzierung des Anteilsbesitzes decken zu können. Ausblick für den Schienenpersonenverkehr in 2015Im Dezember 2015 erfolgen Inbetriebnahmen auf den Strecken Halle-Goslar und Leipzig - Chemnitz. In 2015 stehen wichtige bestehende Verträge, die in den kommenden Jahren auslaufen, zur Neuvergabe an. Dies betrifft voraussichtlich die Beteiligungen Nord-Ostsee-Bahn und Transdev Sachsen-Anhalt. Die Beteiligung an den hiermit verbundenen Vergabeverfahren steht im Mittelpunkt der Ausschreibungsaktivitäten. Im SPNV schreitet darüber hinaus die Marktöffnung stetig voran, insbesondere durch die Überführung älterer, großer und langlaufender Verkehrsverträge von DB Regio in den Wettbewerb in den Jahren 2015 bis 2018. Die sich hieraus ergebenden Wachstumschancen in 2015 sollen durch die selektive Teilnahme an Ausschreibungen, bei denen besonders gute Gewinnchancen gesehen werden, genutzt werden. Ausblick für den Busverkehr in 2015Die Zahl der Ausschreibungen im ÖPNV Bus Markt nimmt weiter zu, so dass sich Wachstumschancen im Kerngeschäft ergeben. Überlegungen, neue Geschäftsfelder zu erschließen, die das Kerngeschäft ergänzen, werden im Laufe des Jahres konkretisiert und auf ihre Umsetzungsmöglichkeit untersucht. Für das Geschäftsjahr 2015 erwartet die Gesellschaft ein Operating Income nach Management Fee von -1,5 Mio. EUR. Diese Verbesserung gegenüber 2014 resultiert aus einem Einmaleffekt in 2014 aus einer Kapitalerhöhung bei der SVP und einer anschließenden Abschreibung des Beteiligungswertes. 2. Chancen- und RisikoberichtDurch die monatliche Analyse der Plan/Ist-Abweichungen, die durch das regionale Controlling in Zusammenarbeit mit dem Geschäftsführer erstellt und an die Transdev GmbH, Berlin, gemeldet werden, ist die Einbettung in das Risikomanagement der Transdev-Gruppe gegeben. In diesem Rahmen werden besonders die Auswirkungen folgender Indikatoren berücksichtigt:
Im Rahmen des Finanzmanagements werden mögliche Risiken u. a. durch folgende Maßnahmen fortlaufend überwacht, quantifiziert und nach den Unternehmenszielen entsprechend aktiv gesteuert:
Die derzeitigen Umsatzerlöse/Forderungen der Tochtergesellschaften basieren teilweise auf Schätzungen, die auf konkreten Annahmen basieren. Das Risiko (und die Chance) besteht darin, dass eine finale Abrechnung zu einer Anpassung der Forderungen führt. Hier bestehen also noch entsprechende Beurteilungs- und Schätzungsspielräume. Konkret unterliegt die Gesellschaft den Chancen ihrer mittelbaren Tochtergesellschaften im Wettbewerb um Verkehrsverträge, was jedoch gleichzeitig eine Chance darstellt. Zur Abmilderung der Risiken werden die Unterlagen der jeweiligen Töchter vor Teilnahme an einer Ausschreibung durch die Transdev GmbH verplausibilisiert und freigegeben. Ein weiteres Risiko ist das Aufrechterhalten des Finanzierungsverhaltens seitens der Gesellschafterin, wobei derzeit keine Anzeichen erkennbar sind, die dem widersprechen. Die Planungen der Gesellschaft gehen davon aus, dass sich der positive Trend in der Verkehrsentwicklung in der Transdev-Gruppe fortsetzt und ausgebaut werden kann. In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass mit den steigenden Chancen aus der Ausweitung und Intensivierung der Verkehrsverträge die hieraus resultierenden grundsätzlichen Risiken ebenfalls zunehmen. Solche Risiken können aus der Fehlereinschätzung der Verkehrsentwicklung, Verlustübernahmen von Tochtergesellschaften, aus dem Vertragsmanagement sowie aus operativen Risiken resultieren, wie beispielsweise Zugausfälle und Kosten für Schienenersatzverkehr. Für Schienen- und Busverkehr:Durch die am 1. Januar 2013 in Kraft getretene Novelle des Personenbeförderungsgesetzes (PBefG) werden bisher nur in Ausnahmefällen zulässige Fernbuslinien weitestgehend für den Wettbewerb freigegeben. Das Risiko für den Schienenpersonennahverkehr ist jedoch im Gegensatz zum Schienenpersonenfernverkehr begrenzt, da Fernbuslinien einen Haltestellenabstand von 50 km einhalten müssen und zwei Haltestellen nicht so gelegt werden dürfen, dass die Schienen-Nahverkehrsverbindung zwischen ihnen weniger als eine Stunde beträgt. Für Schienenverkehr:In etwa 50 (zumeist von Aufgabenträgern veranlassten) Gerichtsverfahren wurde das Stationspreissystem 05, das bis 2010 den Entgelten für die Nutzung von Personenbahnhöfen der DB Station&Service AG, Berlin, zugrunde lag, auf seine Rechtmäßigkeit hin überprüft. In den meisten Fällen ergingen Urteile gegen DB Station&Service. Der Bundesgerichtshof wies deren Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision zurück, so dass DB Station&Service in vielen Fällen Rückzahlungen leisten muss. Weitere Rückforderungen werden geltend gemacht. Hierzu muss trotz der höchstrichterlichen Entscheidung in vielen Fällen der Rechtsweg beschritten werden. Inzwischen gibt es auch Gerichtsverfahren zu dem Stationspreissystem 11. Das seit 2012 schwebenden kartellrechtliche Ermittlungsverfahren der EU-Kommission wegen des Verdachts eines diskriminierenden Preissystems der DB Energie GmbH, Frankfurt am Main, für den Verkauf von Bahnstrom wurde mit einer Verpflichtungserklärung der DB Energie beendet. Diese blieb hinter den Forderungen der Kritiker zurück. Daher haben mehrere EVU ihre Ansprüche auf nicht gewährte Rabatte in der Vergangenheit gegen DB-Energie klageweise geltend gemacht. D. NachtragsberichtMit Wirkung zum 1. Januar 2015 wurde Dr. Tobias Heinemann zum weiteren Geschäftsführer der Gesellschaft bestellt. Es sind keine weiteren Ereignisse eingetreten, über die zu berichten wäre.
Berlin, den 21. Mai 2015 Transdev/Regio GmbH Die Geschäftsführung Auftragsbedingungen, Haftung und VerwendungsvorbehaltWir, die Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, haben unsere Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung im Auftrag der Gesellschaft vorgenommen. Neben der gesetzlichen Funktion der Offenlegung (§325 HGB) in den Fällen gesetzlicher Abschlussprüfungen richtet sich der Bestätigungsvermerk ausschließlich an die Gesellschaft und wurde zu deren interner Verwendung erteilt, ohne dass er weiteren Zwecken Dritter oder diesen als Entscheidungsgrundlage dienen soll. Das in dem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis von freiwilligen Abschlussprüfungen ist somit nicht dazu bestimmt, Grundlage von Entscheidungen Dritter zu sein, und nicht für andere als bestimmungsgemäße Zwecke zu verwenden. Unserer Tätigkeit liegt unser Auftragsbestätigungsschreiben zur Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung einschließlich der "Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften" in der vom Institut der Wirtschaftsprüfer herausgegebenen Fassung vom 1. Januar 2002 zugrunde. Klarstellend weisen wir darauf hin, dass wir Dritten gegenüber keine Verantwortung, Haftung oder anderweitige Pflichten übernehmen, es sei denn, dass wir mit dem Dritten eine anders lautende schriftliche Vereinbarung geschlossen hätten oder ein solcher Haftungsausschluss unwirksam wäre. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass wir keine Aktualisierung des Bestätigungsvermerks hinsichtlich nach seiner Erteilung eintretender Ereignisse oder Umstände vornehmen, sofern hierzu keine rechtliche Verpflichtung besteht. Wer auch immer das in vorstehendem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis unserer Tätigkeit zur Kenntnis nimmt, hat eigenverantwortlich zu entscheiden, ob und in welcher Form er dieses Ergebnis für seine Zwecke nützlich und tauglich erachtet und durch eigene Untersuchungshandlungen erweitert, verifiziert oder aktualisiert. GESELLSCHAFTERBESCHLUSSDie Unterzeichnete Transdev GmbH als alleinige Gesellschafterin der Transdev Regio GmbH fasst unter Verzicht auf sämtliche gesetzlichen und/oder gesellschaftsvertraglichen Fristen und Formen im Wege schriftlicher Beschlussfassung den folgenden Beschluss: 1.) Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014 (Jahresergebnis 0,00 EUR nach Verlustausgleich von 22.844.306,81 EUR durch die Gesellschafterin) wird festgestellt. 2.) Der Geschäftsführung wird für ihre Tätigkeit im Geschäftsjahr 2014 Entlastung erteilt. 3.) Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Berlin, wird zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2015 bestellt. Die deutsche Fassung dieses Beschlusses ist bindend. Datum: 28.08.2015 Ort: Berlin
Transdev GmbH Christian Schreyer |
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