aletto Hospitality GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Nils Buchmann seit 20.12.2023 | Geschäftsführer |
Guido Blömer seit 3.7.2023 | Geschäftsführer |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
PANEUROPA Transport GmbHBakumJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlage der Gesellschaft Geschäftsmodell der Gesellschaft Die Gesellschaft ist vornehmlich als Fixkostenspediteur im Europaverkehr tätig. Die Verkehre unterteilen sich in den klassischen Straßentransport im Selbsteintritt sowie Einsatz von Fremdfahrzeugen. Ein wesentlicher Bestandteil ist die Beförderung im kombinierten Verkehr zwischen Deutschland und Italien. Die Gesellschaft unterhält Betriebsstätten in Bremen und Köln. Ein stark wachsender Bereich ist die im Jahr 2019 angefangene LNG-Tankstellenlogistik. Hier konnte sich die Gesellschaft zu einem Marktführer in Deutschland entwickeln und diese Stellung ausbauen. Der immer stärker spürbare Klimawandel führt in der Gesellschaft und auch in der Politik zu mehr klimafreundlichen und klimaneutralen Anforderungen an die Wirtschaft. Daher nehmen die Anfragen nach klimafreundlichen und klimaneutralen Transportlösungen stetig zu. Die Anforderungen aus der Politik werden zukünftig durch Klimabilanzen für Unternehmen zu weiteren Wachstumsmärkten führen. Insgesamt hat die Gesellschaft diese Anforderungen schon früh erkannt und ist mit den Bereichen Intermodaler Transporte und dem Einsatz von alternativen Antrieben den Anforderungen der Märkte und der Situation vieler Wettbewerber hier bereits deutlich im Vorteil. Der weiter zunehmende Fahrermangel in Europa wird auch zukünftig Verkehrsverlagerungen zur Schiene oder Schiffen mit sich bringen. Die längeren Transportzeiten spielen mittlerweile eine zunehmend untergeordnete Rolle. II. Wirtschaftsbericht Entwicklung der Gesamtwirtschaft und des Branchenumfelds Nach 2022 stand auch das Jahr 2023 wesentlich unter dem Einfluss der geopolitischen Auseinandersetzung zwischen Russland und der Ukraine sowie einer abgeschwächten Wirtschaftsleistung in Deutschland. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) für Deutschland ist im Jahr 2023 um 0,2% gesunken 1. Auch der Fahrermangel ist weiter fortschreitend und qualifiziertes Personal schwer zu finden. Die schwache Wirtschaftsleistung führte zu einem Abschwung hinsichtlich des Transportvolumens im Jahr 2023 auf den europäischen Märkten. Die Situation an den Zinsmärkten, sowie die Inflation sind Basis für Veränderungen der weltweiten Warenströme und Lieferketten. Durch die starke Marktsituation im intermodalen Verkehr und feste Kapazitäten auf der Schiene konnte die Gesellschaft auf die geänderten Märkte sehr gut reagieren und auch teilweise Neugeschäfte generieren. Durch die Erholung der Energiekosten im Jahr 2023 stiegen die Liefermengen der LNG-Tankstellenlogistik deutlich gegenüber dem Vorjahr. Die fallenden Energiepreise und der steigende Anteil an biogenen Kraftstoffen im Markt führten zu sinkenden Betriebskosten im Straßenfuhrpark. Die hohen Energiepreise des Vorjahrs hatten weiterhin Einfluss auf die Bahnpreise und wirkten sich deshalb negativ aus. Diese Mehrkosten konnten aufgrund der fallenden Transportvolumen im Markt nur begrenzt weitergegeben werden. Das gesunkene Transportaufkommen führte zu einer abgeflachten Nachfragesituation, saisonale Märkte haben die Nachfragesituation in bestimmen Perioden erhöht. Die Lieferketten haben sich stabilisiert, was förderlich war, um die Auslastung der Systeme zu ermöglichen. Transportlaufzeiten und Liefertermine haben eine untergeordnete Rolle gespielt. Die Tanklogistik wurde im Vorjahr durch die schwankenden Gaspreise stark behindert. Die Märkte haben sich im Jahr 2023 stabilisiert und das Transportvolumen steigen lassen. Die Sparte lief im Jahr 2023 insgesamt erfolgreich, was auf langfristige Logistikverträge und ein resilientes Logistiksystem zurückzuführen ist. Insgesamt war das Jahr 2023 für die Gesellschaft in allen Verkehrsbereichen zufriedenstellend. Die Preisanpassungen seitens der Eisenbahnverkehrsunternehmen zum Ende des Jahres 2023 waren am Markt aufgrund der sinkenden Transportvolumen kaum weiterzugeben. Auch die sinkende Inflation in Europa führte gegen Ende 2023 nicht zu veränderten Produktionsmengen und Warenströmen. Die Gesellschaft ist demnach mit unklaren Absatzmengen im Jahr 2024 konfrontiert. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt der Fokus der PANEUROPA Transport GmbH im Wesentlichen auf folgenden Kennzahlen:
Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft Der Geschäftsverlauf entsprach im Ergebnis im Wesentlichen dem Plan. Zwar wurde der geplante Umsatz um 9,5% verfehlt, jedoch konnte dies durch Einsparungen im Materialaufwand in Höhe von 5,6% ausgeglichen werden, so dass das Rohergebnis dem Plan entspricht. Das Jahresergebnis fällt 5% höher als geplant aus. Investitionen Die gesamten Investitionen betrugen T€ 176 (Vorjahr T€ 3.144) davon entfielen T€ 21 (Vorjahr T€ 13) auf EDV, T€ 105 (Vorjahr T€ 2.618) auf Neuinvestitionen in alternative, klimafreundliche Antriebe sowie T€ 43 (Vorjahr T€ 105) auf Büroeinrichtung. Finanzierungsmaßnahmen und -vorhaben Die Gesellschaft finanzierte sich im Geschäftsjahr aus der laufenden Geschäftstätigkeit. Guthaben bei Kreditinstituten haben sich um T€ 2.393 erhöht. Es wurden keine zusätzlichen Darlehen aufgenommen. Die Geschäftsführung geht davon aus, auch künftig die finanziellen Verpflichtungen erfüllen zu können. Die Liquiditätslage unseres Unternehmens war im Berichtsjahr jederzeit gesichert. Personal- und Sozialbereich Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 128 Mitarbeiter (Vorjahr 124). Vermögenslage Die Veränderung der Vermögens- und Kapitalstruktur im Vergleich zu den Vorjahren zeigt die folgende Übersicht:
Auf der Aktivseite erfolgt eine Verringerung des Anlagevermögens durch planmäßige Abschreibungen in Höhe von T€ 1.228 sowie durch den Abgang im Finanzanlagevermögen in Höhe von T€ 622. Zugänge im Anlagenvermögen hatte die Gesellschaft in Höhe von insgesamt T€ 186. Das Umlaufvermögen ist im Vergleich zum Vorjahr rückläufig. Dies resultiert insbesondere aus dem Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 4.663, welcher im Wesentlichen auf die Einführung eines Factoringvertrags zurückzuführen ist. Auf der Passivseite haben sich die Rückstellungen im Wesentlichen aufgrund gesunkener Personalrückstellungen (T€ -420) sowie rückläufiger Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten (T€ -210) um T€ 961 reduziert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten konnten durch planmäßige Tilgungen um T€ 2.353 verringert werden. Dies führt insgesamt zu einer Reduzierung der Bilanzsumme um T€ 4.895 auf T€ 24.568 und zu einer Veränderung der Eigenkapitalquote um 1,8 Prozentpunkte auf 36,9%. Finanzlage Die Kapitalflussrechnung stellt sich wie folgt dar:
Ertragslage Die Entwicklung der finanziellen Leistungsindikatoren ist in folgender Tabelle zusammengefasst:
Im Berichtsjahr gab es einen Umsatzrückgang von 4,3% gegenüber dem Vorjahr. Der Rohertrag ist nahezu konstant geblieben. Der Umsatzrückgang resultiert aus einem Rückgang in den Bereichen Intermodal (-8%), Straße (-12%) sowie Charter (-13%), welche nicht von dem Umsatzwachstum aus dem Bereich LNG (+39%) ausgeglichen werden konnten. Der Rückgang der Erträge aus Beteiligungen bedingte sich durch verringerte Ausschüttungen bei der Beteiligung ROLAND Umschlagsgesellschaft GmbH. Der Anstieg der Zinsen und ähnlichen Aufwendungen wurde durch Zinserhöhungen getrieben. Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und zur Lage Die Planungen konnten in Bezug auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage im Wesentlichen erreicht werden. Der Umsatzrückgang konnte durch eine höhere Umsatzrendite ausgeglichen werden, wodurch das geplante Ergebnis erreicht wurde. III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Die definierten Risikoberichterstattungen gelten als zukünftig mögliche Ereignisse oder Entwicklungen, welche zu einer potenziellen Abweichung unserer prognostizierten Ziele führen könnten. Die PANEUROPA Transport GmbH analysiert diese Risiken stetig und ergreift entsprechende Gegenmaßnahmen, um Risiken zu minimieren. Technologische Fortschritte im Bereich der biogenen Kraftstoffe und die steigende Nachfrage nach nachhaltigen Transportlösungen bieten erhebliche Chancen für die Gesellschaft. Außerdem ermöglicht die weitere Automatisierung und Digitalisierung von Prozessen deutliche Effizienzsteigerungen und Kostenersparnisse. Für die PANEUROPA Transport GmbH ergeben sich nach Einschätzung der Geschäftsführung eine Vielzahl von Chancen, die das Unternehmen für weiteres Wachstum nutzen wird. Herausforderungen wie die weiterhin existierenden politischen Unsicherheiten und Handelskonflikte sowie geopolitische Spannungen können die Handelsströme stören und zu Marktunsicherheit führen. Die weiterhin schwache Wirtschaftsleistung und die dadurch sehr geringen Transportvolumen können zu einem niedrigen Ratengefüge im Transportmarkt führen. Die Anpassung der LKW-Maut in Deutschland zum Ende des Jahres 2023 sowie die Aufhebung der Mautbefreiung von LKW mit LNG-Antrieb führt zu einer Erhöhung der Betriebskosten, welche teilweise nicht an den Markt weitergegeben werden können. Ein Mangel an qualifizierten Arbeitskräften, insbesondere Fahrern im Bereich der LNG-Tankstellenlogistik, stellt eine weitere Herausforderung dar. Zusätzlich können die konjunkturellen Schwankungen sowie die Inflation die Nachfrage nach Transportdienstleistungen weiterhin beeinträchtigen. Wir gehen jedoch aufgrund der Kundenstruktur von einer stabilen Nachfrage nach Transportleistungen auf der Schiene und in der Tankstellenlogistik aus. Wir erwarten, dass das Niveau der Transportleistungen aus diesem Grund über dem von 2023 liegt. Insgesamt haben sich Umfang und Gefährdungspotential der Risiken nach Einschätzung der Geschäftsführung nicht wesentlich verändert. Die genannten Risiken sind übliche Risiken am Markt und stellen keine gesonderte Belastung des Unternehmens dar. Bestandsgefährdende Risiken sind aktuell nicht ersichtlich. Unter Einbindung der Geschäftsführung wird ein tiefgreifendes Risikomanagement betrieben. In 14-tägigen Geschäftsführungssitzungen wird u. a. die aktuelle Entwicklung zeitnah mit den Mitgliedern des nahen Führungskreises analysiert und geeignete Maßnahmen verabschiedet und kontrolliert umgesetzt. Ferner wird ein detaillierter Soll-Ist-Vergleich in monatlichen betriebswirtschaftlichen Auswertungen durchgeführt, um ungeplante Abweichungen und Entwicklungen zu identifizieren. Weiterhin ist ein Controllingsystem eingerichtet und aktiv. Insgesamt haben sich Umfang und Gefährdungspotential der Risiken nach Einschätzung der Geschäftsführung nicht wesentlich verändert. Bestandsgefährdende Risiken sind aktuell nicht ersichtlich. Prognose Wir gehen von einer etwas schlechteren, aber stabilen Auftragslage im Jahr 2024 aus. Die Nachfrage nach klimafreundlichen oder gar klimaneutralen Transportleistungen steigt stetig weiter. Die gesellschaftlichen Forderungen und auch die politischen Ausrichtungen führen zu immer weiteren Anforderungen in dieser Richtung an die Wirtschaft. Hier sieht sich die Gesellschaft mit den Marktpositionen im Schienengüterverkehr und dem Einsatz von Bio- LNG Fahrzeugen sowie der LNG-Tankstellenlogistik gegenüber den herkömmlichen Marktbegleitern klar im Vorteil. Erste generierte Neugeschäfte im Jahr 2023 im klimaneutralen Transport belegen diesen Trend eindeutig. Allerdings fehlen durch erhöhte Energiepreise und Inflation im Konsumgüterbereich und bei energieträchtigen Produzenten erhebliche Transportmengen im Markt. Die Gesellschaft erwartet die Fertigstellung eines proaktiven Ratenmonitoring im Jahr 2024, um Preisschwankungen und Trends am Markt frühzeitig zu erkennen. Die Gesellschaft beobachtet 2024 die Entwicklung rund um die Trassenpreisförderung. Die Kürzungen im Bundeshaushalt mit Bezug auf den Schienengüterverkehr führen zu steigenden Preisen bei der Trassennutzung für Spediteure. Diese steigenden Kosten lassen sich aufgrund der fehlenden Transportmengen nicht vollumfänglich an den Markt weitergeben. Die Gesellschaft ist hinsichtlich der weiteren Entwicklung mit mangelnder Planungssicherheit konfrontiert. Angekündigte Baumaßnahmen an der Infrastruktur, die sogenannten Korridorsanierungen, in Deutschland bis 2030 werden voraussichtlich zu erheblichen Einschränkungen der Verkehrskapazitäten führen. Diese werden sich negativ auf die Transportzeiten auswirken oder zu einer hohen Anzahl von Zusatzkilometern führen. Teilweise werden langfristige Korridorsanierungen an Streckenabschnitten geplant, für die es keine wirtschaftlich sinnvollen Umleitungswege gibt. Ein wesentlicher Bestandteil der Verkehre, die durch die Gesellschaft durchgeführt werden, sind sogenannte alpenquerende Transporte über den Brenner. Als zentrale Route für zahlreiche Transportunternehmen trägt die Strecke über den Brenner einen Großteil des Straßengüterverkehrs zwischen Nord- und Westeuropa und Italien. Entlang dieser Route verläuft die Luegbrücke. Das hohe Verkehrsvolumen hat die knapp zwei Kilometer lange Brücke so stark beansprucht, dass nun eine dringende Instandsetzung geplant wird. Ab 2025 soll die Strecke für gut zwei Jahre nur einspurig befahrbar sein. Dies wird zu langsamer Fahrt auf der Brennerautobahn führen. Laut Stauforschern verliert eine einspurige Autobahn 80% ihrer Kapazität, was erhebliche zeitliche und ökonomische Verluste für Straßentransporte bedeutet. Diese Probleme könnten auch die europäische Wirtschaft und Industrie negativ beeinflussen. Die Gesellschaft erwartet aus diesem Grund mögliche Einschränkungen für den Straßenfuhrpark sowie einen Zuwachs im intermodalen Geschäft über die Schiene. Es gilt jedoch zu beachten, dass auch die Kapazitäten per Schiene über den Brenner nicht unendlich sind. Aus diesem Grund gilt es für die Gesellschaft im Jahr 2024 und 2025 zu prüfen, welche passenden Verkehrskorridore für die vorhandene Kundenstruktur zusätzlich aktiviert werden können. Die Gesellschaft prüft zudem die Weiterentwicklung des Company Train Portfolios für die angebotenen Transportdienstleistungen zwischen Deutschland, Belgien, den Niederlanden und Italien. Die potenzielle Zerschlagung von DB Cargo, die 2024 zu erwarten ist, birgt Risiken für den europäischen Transportmarkt und die Entwicklung. Als einer der führenden Anbieter in Europa spielt DB Cargo eine entscheidende Rolle im Schienenverkehrssektor und ist integral für die Logistikketten vieler Branchen. Die Zerschlagung der DB Cargo kann auch im Bereich der Kombinierten Verkehre zu Einschränkungen führen und aktuell existierende Produkte zukünftig verschwinden. Zum aktuellen Zeitpunkt sind die möglicherweise resultierenden Einflüsse aus einer Zerschlagung der DB Cargo für die Gesellschaft nicht absehbar. Die Gesellschaft hat das klare Ziel, die bestehenden Verkehre im Jahr 2024 und folgende weiter auszubauen und möglicherweise weitere Verkehre auf neuen nationalen und internationalen Routen von der Straße auf die Schiene zu verlagern. Die Gesellschaft wird im Jahr 2024 und 2025 weitere Investitionen in den Ausbau der IT-Infrastruktur und die weitere Digitalisierung tätigen. Die Weiterentwicklung von manuellen Prozessen steht für das Jahr 2024 an oberster Stelle. Hier ist die weitere Vernetzung unserer Fahrer mit der Disposition ein wichtiger Schritt. Durch den geplanten Einsatz einer neuen App soll der Fahrer alle wichtigen Fahrzeug- und Transportdokumente zu seinem aktuellen Transportauftrag jederzeit abrufen können. Die weitere Entwicklung soll den Grundstein zur Einführung des eCMR sein. Die Gesellschaft plant die Umsetzung im Jahr 2024/2025. Zusätzlich werden Möglichkeiten geprüft durch den gezielten Einsatz von künstlicher Intelligenz interne Prozesse effizienter zu gestalten. Das neue CRM-System wird das erste Einsatzgebiet, in dem die Gesellschaft KI nutzen wird. Die KI soll Routineaufgaben im Verkaufsprozess übernehmen und so zu einem effizienteren Verkaufsprozess führen. Die Einführung des CRM-Systems ist für das Q2/2024 vorgesehen. Wir gehen im Jahr 2024 von einer stabilen Ergebnislage bei steigender Transportmenge aus. Hieraus ergibt sich eine geplante Umsatzsteigerung von 8% bei gleichzeitig steigenden Materialaufwänden. Wir gehen davon aus, dass durch Prozessoptimierung und die daraus resultierende Kostensenkung das Ergebnis um 16% gesteigert werden kann.
1 Statistisches Bundesamt (Destatis), 2023
Bakum, den 21. August 2024 PANEUROPA
Transport GmbH
gez. Guido Blömer, Geschäftsführer gez. Nils Buchmann, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang zum 31. Dezember 2023A. Allgemeine Angaben Die Paneuropa Transport GmbH, Bakum, (AG Oldenburg HRB 111475) ist eine große Kapitalgesellschaft i. S. von § 267 Abs. 3 HGB. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242ff., 264ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Der Jahresabschluss ist entsprechend der gesellschaftsvertraglichen Regelung vor Ergebnisverwendung aufgestellt worden. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze sind gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich unverändert angewendet worden. 1. Aktiva Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um die lineare Abschreibung, bewertet. Immaterielle Vermögensgegenstände werden über einen Zeitraum von drei Jahren abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vornahme der planmäßigen Abschreibungen erfolgte unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nach der linearen bzw. degressiven Methode. Dabei wurden degressive Abschreibungen dann berücksichtigt, soweit diese auch handelsrechtlich zulässig waren. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern betragen zwischen einem und acht Jahren. Für die Zugänge wurden zeitanteilig für den Monat der Anschaffung und die folgenden Monate Abschreibungen angesetzt. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Außerplanmäßige Abschreibungen haben wir im Geschäftsjahr nicht vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Einzelanschaffungswert von bis zu € 800,00 wurden entsprechend der steuerlichen Vorschriften im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken sind durch Einzelwertberichtigungen, das allgemeine Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt worden. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. In Fremdwährung bestehende Forderungen und Verbindlichkeiten werden mit den Kursen der zum Zeitpunkt der Transaktion bestehenden Devisengeschäfte bewertet. Gewinne oder Verluste, die aus der Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten mit den hiervon abweichenden Kursen am Bilanzstichtag resultieren, werden als Ertrag bzw. Aufwand des Geschäftsjahres erfasst. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen und wird mit dem Nennwert angesetzt. 2. Passiva Das Gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. C. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagegegenstände im Berichtsjahr ist in einer Anlage zum Anhang dargestellt. Die Angabe nach § 285 Nr. 11 HGB unterbleibt gemäß § 286 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 HGB. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr sämtlich eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 1.306. 3. Eigenkapital Das in das Handelsregister eingetragene Stammkapital beträgt € 1.000.000,00. 4. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich im Wesentlichen aus Rückstellungen für Lademittel in Höhe von T€ 180 (Vorjahr: T€ 375) sowie Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von T€ 104 (Vorjahr: T€ 253) zusammen. 5. Verbindlichkeiten
* in Klammern angegebene Werte betreffen
Vorjahreszahlen
Weiterhin bestehen für die Verbindlichkeiten unsererseits nur im üblichen Umfang branchenübliche bzw. kraft Gesetzes entstandene Sicherheiten. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, setzen sich in voller Höhe aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zusammen. D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Aufwendungen und Erträge wurden auf das Geschäftsjahr abgegrenzt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Der Umsatz kann wie folgt aufgegliedert werden:
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 199 enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 48 enthalten. E. Sonstige Pflichtangaben 1. Organe der Gesellschaft Zur Geschäftsführung sind seit dem 02. Juni 2023 Herr Guido Blömer, Bösel, Kaufmann und seit dem 21. November 2023 Herr Nils Buchmann, Lohne, Speditionskaufmann bestellt. Die gemäß § 285 Nr. 9 Buchstabe a HGB verlangten Angaben unterbleiben, weil die Voraussetzung der Schutzvorschrift nach § 286 Abs. 4 HGB vorliegt. 2. Abschlussprüferhonorar Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2023 berechnete Gesamthonorar nach § 285 Nr. 17 lit. a) HGB beläuft sich auf voraussichtlich 40 T€. 3. Ergebnisverwendungsvorschlag Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. 4. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft hat zum Bilanzstichtag Verpflichtungen aus Mietverträgen von jährlich T€ 4.669 (davon gegenüber verbundenen Unternehmen: T€ 4.517) sowie aus Leasingverträgen von T€ 96. 5. Anzahl der Mitarbeiter nach § 267 Abs. 5 HGB
6. Angaben zum Konzernabschluss / Konsolidierungskreis Der Jahresabschluss der Paneuropa Transport GmbH wird in den Konsolidierungskreis ihrer Muttergesellschaft avanca Logistics AG, Zürich einbezogen (einziger Konsolidierungskreis). Der Konzernabschluss ist zum Zeitpunkt der Aufstellung dieses Jahresabschlusses noch nicht aufgestellt, wird aber nach seiner Aufstellung beim deutschen elektronischen Betriebs- und Unternehmensregister einsehbar sein.
Bakum, den 21. August 2024 Paneuropa
Transport GmbH
gez. Guido Blömer, Geschäftsführer gez. Nils Buchmann, Geschäftsführer Weitere Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde in der Gesellschafterversammlung vom 12. Dezember 2024 festgestellt. Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die PANEUROPA Transport GmbH, Bakum Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der PANEUROPA Transport GmbH, Bakum, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der PANEUROPA Transport GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Osnabrück, den 21. August 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
gez. Tim Dieckmann, Wirtschaftsprüfer gez. ppa. Jan Unger, Wirtschaftsprüfer Ergebnisverwendung Auszug aus dem Protokoll der Gesellschafterversammlung vom 12. Dezember 2024: "Der Jahresüberschuss beträgt Euro 1.717.982,27 und wird auf neue Rechnung vorgetragen. Der Ergebnisverteilung wird zugestimmt." |
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